_ „ Hause zurü nbkhren. Außerdem ist esmein Wille, daß eimm jeden
Dom MiZUel hat dagegen folgxnden Tages-Befe [ erlassen:" „Hauptquartier „thmbra, den_27; ktober. „. In dem Wunsche, mcin'e Königliche Huld denjent cn qu-tugte- sen angedeihen zu lasen, welche, ungeachtet der Ver chxtheit ihrer früheren Grundsätze, jest dicseiben bereuen, wre sschon Viele gethan- haben und zu meinem" Königlichen Hoflager ge ommen sind; und m Erwägung, daß ich durch eine solche Handlung-derkMilde vielen“ „Fami'kxen den Frieden wieder schenke, desen sie durch die Entfernung ynd dre Yerirrung einzelner Individuen bcvaubt wordm'snd: So 411, es mcm Wille, das; allen Truppen, bis zum Rat; e eine; Capi- tams hinauf, dissen mitbcgriffen , welchc , vergcffend te res Eides, m * den Drews? der Rebellenygexxeten smd, Verzcthimg fur" ihr Verdi“;- chen angedeihe, sobciid„11e nch innerhalb zwanzig Tage, vom entw“. gen Datum an gerechnet, vor den gesetzlichen Behörden e1n ellen, - woraexf den darnntcrbefi'ndlichen Bausrn gestattet wcrdm wrrd, nac!) "
Offiziere, we cher sich in _dcr bezeichneten Frist einstellt und 111311111,» eine solche Anzahl von Soldaten mitbringt, als ihm degn Geicyq nach zu befehligen znkommt, von dem General-Schaiztücmér meiner . Truvven cine Pcnxion in Gestalt eines Soldes ausgezahlt“ 1115111. ; demjenigen gleich, welcher ihm seinemRange nacb gedübrvn 111111111. ! Dwienigcn. welche, auf ähnliche Weisc, die Hälfte odcr dcn drittc11-; Theil der Trupbe'n mitbringen, über welche ihnen gesetzmäßig dcr. Yksthl zußcht, solli'n in dcmsclben Verhältniffe Anspruch *g*.-'i“ Pen: Uon haben. Ein jeder Soldat oder Bauer, Welcher in dcr «wähn- kcn Frist “mit vouikändigcr Montur und Armatur erscheint, soll, außxr- der Verzeihung, nock) cine Gratisication von 4.500 Rees“ _11115 der Krich-Kasse cnwfangen. So-Ute er.,jedoch nur eine Musicfr- odcr. einen Theil der Monrur"mitbrickgcn, so wird ib'm nur, die *, Hälfte sener-Gratification ausgezahlt. _ . - Unterzcikimck mit Er. JFiajcüÜ cigcnhändrgcm Naiuenszugcg ((iöegcnßcz.) Graf von Barbaccna, Chcf dcs (431111r1111111bcs. Für beglaubigte Abschrift; Marquis; de Tancos, * '“ » (“Zicnerckl- Admtant,“ “ * -* Englische Blä-tder enthalten nachstehende Angaben:. „.Die Streitkräfte Dom Pedro's, wie sie am 3. November ge.- 1'1-„1lret waren, werden anf 16,000 Mann Infanterie, 211932111111 Kavallerie und 1160 I),?a'nn von der Marine geschäkzt; die Lir- mee Dom MiguelKsoU sich auf 25,000 Mann belaufen, wovon 20,000 Mann nördlich und 5000 Mann südlich vom Duero stehe», und seine Marine auf 2117 Mann. Die Infanterie Dom Pedros besteht aus den Regimentern Nr. 3, 6 und 10, jedes zu 000 Mann, aus den das 181e Regiment bildenden und . amgeblich zusannncn 114200 Mair" starken 3 Batailloncn, aus den - Caqadores Nr. 2, 3, 5 und 12 zu 15“-701_)I)ka11n ein jedes, aus 700 alten Freiwilligen von Donna Mariall., aus der 1000 Mann starken Englisch-Französischmi Brigade, aus :'101'1Wegweiicrnsund Artilleristcn, aus 51130 disponiblcn Soldaten an Bord der Kriegs- schiffe, aus 300 Akademikern und Freiwilligen von Faso, aus 7 Bacaillonen neu“ enrollirtei' Freiwilligen, zusammen 4200Ma11n, aus 2000 nicht enrollirken Freiwilligen, die sich nur an Tagen" das Angriffs versanmieln, und arts“ 5130 Invaliden; die Kavalle- rie aus 120 Engländern und Portugiesen, aus 80 Freiwilligen ron denselben Nationen und aus 01- so eben vo_n dem Schiffe „Wellington“ gelandeten Engländern; sie haben pimmtlich treff- lich: Englische Pferde. Die Flotte Dom „Pedro's besteht aus 11. Schiffen, nämlich 2. Fre attcn, „Rhainha de Portugal“ und „Donna Mgria“, und 0 S oops, „Portuana, „Villa de Praya“, €„der dreiundzwanzigskc Juli“, „die Regentschlgf “, „Mendallo, „Villa Flor“, „Liberal“, „Faiial“ und „Constitucion“, mit232Ge- scvÜlzen; dieFlotrdDom Miquels aiis7 Schiffen, nämlich dem „Dom Joao 171.11, der „Princeß Royal“,5d)er „Sybille“, einer Sloop 1111d 3 Briggs, mit 2.50 Gescky'ißen. om “pedro"s Geschwader liegt . an der Barre von Porto und im Duero vor ?knkcr und bessert den in dem [eßtcn Trcffen erlittenen Schaden 11115: 111 den Sei.- ten der „Donna M-1r1.:“ zählte man 82 Schuss; dic anderst Schiffe aber, die 1711) sebr entfernt gehalten hatten, Waren wenig 1 beschädigt. Admircü Sartorius 111 von seiner Wunde wcedch [
vbllia hergeskriit. * Dom *))Jiqucls Geschwader befindet jich 11151 * zn Lissabon und ixk'ebenfalls 11111 Ausbesserung des erlittenrn Schadens besäxäftigt; dann, heißt es, wird es unverzüglich wie; : der in See stechcn. Selbst die Offiziere von dLl'*F101te dds Ad; ? miral Sartorius sollen anerkennen, daß der Migucnsktsche Ildrm-
ral Felix sich in dem letzten Gefecdt ausgezeichnet benommen h'abc. _- 1 In' Villa Nova befinden sich cht 63,000P1pcn Wem und Branntwein, wovon der größte Theil der Britischen Faktorei gr- hörc. Dieser Wein ist ganz in den Händen Dfom NUJUUJ. "Man glaubt, daß 5000 Mann von Dom Pcdro's Armee hmrci- chc11 würden, um sich dcsselben zu bemächtigen, und 3000, 11111 ihn zu beschüizcn, daß ]cdoch Dom Pedro einer solchen Streit- macht bei der Berthcidigung von Porto nichr cntrathrn konne; indeß sieht man mit nächstem einem Angriff auf Villa, Nova entgegen, dar den Constitutionnellen angeblich einen Gewinn von 157,500 Pfund Sterling einbringen würde. Gegenwarcig hat Dom Pedro keine andere Einkünfte, als die des Zolshauses von Porto, welches jedoch der allgemeinen Stockung der Geschäfte wegen schr 11311111; einträgt, obgleich sch in diesem Augenblick an 400 Segel im Duero befinden.
Vermischte Nachrichten. Die Südküste der Krimm.
„Es ist Lintndgxich“, heißt es im Journal d'Odes'sa,-„fic,h einen Begriff davon zu machen, mit welcher Schnelligkeit die Südküste der Krimm in jeder Hi11s1ch1 der Vervollkommnung entgegenschreite1. War sie vor einigen Jahren besucht hat, würde sie cht nicht wiedererkennen; der trefféiche Zustand der Landstraßen, dieser“ für den Wohlstand jener interessanten (Gegend von Ruß- ' [and so nöthwendigen Quelle, wird bald nichts mehr zu wünschen übrig lassen, und man wird mit Leichtigkeit den größten Theil des Küstenlandes von Aluchta bis Simeis zu Wagen durchreisen können. Es arbeiten dort täglich 500 Menschen untcr Aufsicht des Obersten Schipiloff, der schon große Schwierigkeiteit zu'be- siegen wußte, und allem Anschein nach, werden diese Arbeiten spätestens im nächsten Jahre beendigc seyn. Der Gouverneur von Tauris, dessen erstaunliche Thätigkeit nicht erschlafft, nimmt sich mit Eifer alles dessen an, was da 11 beitragen kann, ein Land zu verbessern, welches für Rußland eme seiner schönsYen Pro,- vitizen werden kann. Der Preis des Bodens steigt täglich, und neue Gutsbesitzer lassen sich daselbst nieder. Wenn man die Zahl der seit zwei Jahren errichteten Gebäude, ihre Eleganz, ihre geschmadkvolle und nette Bauart betrachtet, so kann man über so rasche Fortschritte nur erstaunen. Ohne Zweifel werden die reizenden Pläße dieser herrlichen Gegenden in einigen Jah- ren der Sammelplakz der schönen Weltseyn; man wird fich an die Küste begeben, um seine Gesundheit wiederherzuskellen, wie man nach Italien oder Montpellier geht. Außer den KoSloffschen „Bädern, deren Ruf in Be ug auf die Heilung mehrerer Krank- heiten bereits so fest begr ndet ist, sollen unver üglich daselbst an verschiedenen Orten äUßersc bequeme eebäder ein- gerichtet werden. Die Weinberge befinden sich dort in
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1294
„schulawbac'k, Aidanel, Miskor, Korsis, Alupka und Sj-i
mxis. :Diejeüi e'n, welche rechts voix Yluchta 11ach Sebasto- pol zu lie'gen', Yo wie'diejenigen auf der linken Seite na_ch Su- dac': hin, können schon. mit denen der berikihmtesken Weinländer wetteifern. An Orten, 1130 man vor wenigen Jahren mit: ver- krüppelta' wilde Bäume zwischen ungeheuren Felsen sah,_ „ruht ]“th der Überrascht? und staunende- Blieb auf-unermeßltchen Pfxanzungen, welche „Weine liefern, die größtentheils _dic Blunre', Frische und Stärke der geschäßtesten Sorten besitzen. Die Weine in den herrlichen Pstanzungen der Furstin Gaiißin neben denen des Grafcn Woronzoff zu ?iidancl und viele andere, dercn Anbau For f1“1_)1f ddey seeds Zahirn begonnen hat, [1110 von Ausgezeichneter Giite. Die Thätigkeit, Entsagung, Erfah-
* rung und de? glückiiciw Erfola dcr Prrsonen, dic Zick) zuerst mit
dem Wrinbau beschäftigten, 11111111crn dic Eingcbdrncn dcs Lazides
*“ derümßcnauß daßdsicaWsihkcrT1*11«z1heitcr1v11ci)enzu wwllcnschsincn;
wenn ske anfan'gs gegen das, was_11m sie her vorging, qleick)gi'1ltig,cr-- schisnén',» so sind sie- jeßc von den fiir sieqnögLi-cheü Vortheilen über engt. und.fangxn 1113, so trcffxick) 110_11)z11a1),111ct1o „111111 011121119111 Beiipiei zu folgen,. daß in kurzxm zwmcdcn 11)1'cn 0111211011100»:
ound dcncu kbrcr Lehrmeister kein 111118112111» mehr 111111 111111, „
111111“; sieht man größtentheiis déiiowiidcn 22131111 &ikl'kCT-“Trind'cti, der sich idghrscdeinlicl) noch von den 31711011113111111cn d1*1"„0)1'iech1'11' und Gsnueser erhaitcn harrcé' Dic 1111111111“ von Truffdln wdr- den mir Vcrgnkkßcn hören, dafi 1311111 dci'Tt] schr vorzügliche auf den Bisiyung n des (»?51'11614711 Borosdie gesunden hat, undAllcs läßt giaizbcn, das; man 111111) 11011) an anderen Orten dergleiciwn
'“ . co..- - * - --§ - „ findéii wird._ In der Nahe von «twrcrdpol sind zwei Ocrintds): 1
lcy-Mincn entdeckt 1111110111; dicwnigx, 1velchc sick)_11:1gcf.*.h1'15 Wrrst von dicser Stadt befiddct, srdcinr Kohlen 1101111111' gurcr-O,ualix111 11 lieferä. M11: bc)“c1“.“1fcigt sick) |th mit genaiwrcié Untersiicyung derselben, und es 111 sehrwahrsidcinlich, daß man 1hrcr11ochmchr 1111. decken „wird, da uncrmcßiiche„(Jibictsiii'cck1'11 noch „11111.- nicht cr; forscht sind und gewiß nocl) 11190537111511101 cntdckltext. Dcr“ Marmor der K*rimm wird ebenfalls] berühmt wérden, imd sickwr; [ich wird man bei.?[micllyng von Nacixgrabungcn ndiie Gattim; qen dxffclbxn cntdxcken; mim kanu 17110 aiif- das Gedeihen der Südküste mit Sicherheit rechnen und der Hoffnung leben, daß die 21117'1111111101'111111, welche der Gras Woronzoff allen- dem'n zu Theil Werden laßt, die durch ihre Dicnscc dcm Lapide irgendwie 1111151111) werdcn 1151111111, den Eifer dcr Bb!1:0[)kii'k dieter reizenden Gegend befeuern und eine 932611111: vonch1111derern dcr1ch6ne11 Naim“ dorthin locken wird. Richi iiberall gedeihen, Wie hier, der Feigenbaum, die Olive und der Lorbeer »auf gewöhnlichem
Bodczi.“ _“ .
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1132e1e11rologische „Beobachtung.
1 MorZzi'ns Nachmitt.1 Abends 5“ Nack) einmaliger 011111". 2111112 ! 11111111“. ?, TITcodaäxtung,
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Königliche Schauspiele.
Dienstag, 20. Nov. Jm Opernhause: Das erste Debüt, komisches Gemälde in .; Abrhcilungcn. Hierauf: .Die Fee und der Ritter, großes" Zauber-Ballec in Z Abtheilyngen. (Olle. Therese Eisler: Prinzessin Jssulr, Dllc. Fanny EiSler: die Fee
ivmnc.
Mit)twoch, 21. Nov. Jm Opernhause:*Baldria11 Und Rosa, oder: Ein Schwank vom Rübezahl, Singspie'l in 4 Abtheilungcy, nach einem Schles1sche11 Volksmährchcn, von C'. Raupach; Munk von C. Blum; Tan von Hoguec. _
Im 'Schauspicßhause: 1) 1113111" 131 1113100111. 1111111811111- 601111([U8 qu 1 110.113. 2) 1.11 1121111110110, 0111116010. 011 33716108 ot 611 ])]“086. 3) ]-11 1111111111: „1111111101. 7111111O1'1111: 001111111113 11011- 1701111 212 1 31:12.
,Königskädtisches Theater.
Dienstag, 20. Nov. Der Alpenkönig und der Menschen- feind, großes romantisch-komischcs Original-Zauberspiel in 3 Al"- ten, von Ferd. Raimund; Musik von W. Müller.“ . _
Mittwoch, 21. Nov. Die wciße Dame, kom1sche_ Oper in 3 Akten;„ Musikvon Boyeldicu. (Mad. Kraus-Wramzky, Kai; serl. Königl. Hofsängerin zu Wien: Anna, als letzte Gastrolle.) Am Schlusse: Variationen aus der Oper: „Das Fräulein vom
vortreffnchem Zustandx; ex giebt ihrer zu Aluchta, „Kut-
See“, von Rossini, vorgetragen von Derselben.)
" NeUMW NachrUhUnY
Paris, 13. Nov. Der See-Präfekt Baron Roussm, am 1lten aus Brest hier eingetroffen ist, hatte gestern Bo tag eine Audiegiz beim Könige. Se. Majestät arbeiteten , nächst mit dem Conseils-Präfidenten, so wie mit den Min1 des“ Innern, des öffentlichen Unterrichts und der duswäri' Angelegenheiten. ,
Schritten heran. Am nächsten 9320111111], (10cen) wird die niglicbe Sitzung in dem neuen Saale der Deputirten-Ka stattfinden. Schon Werden diE Vorbereitungen dazu germ Ddr Thron 111 an der Swüe errichtet, wo sich an den Tagen das-Burcau dcs Präsidentewund die Rcdnkrbühneh den wcrded. Die Pairs werden in dem mitreißen Halbzirk“ B-jnkezuerchten, die„Debutirr-zn diejenigen zur Linken einnei) Zweibcsondcüc L'chnsessei sind fiir den Barozi Pasqnierzls Pr“ ren der Pnirs-Kavnner, und für drn Ebrach Duehatcl, als 11, ,txi'ce DLitglich-sr Dépurirccn';Kammer“, das somit der 1111 lige Präsident derselbe): iyk, bestimmt. Eine der Tribune: ersten" Ranges ist der Königin, so wie drn junßcn Prinzen Prinzessimisi vorbrhqlven. In den Tribunrn dcs.31Vci1111 ; ges soll dcrxcnixxd Theil “des Publikunw, der mit keinen C'jm Karten verschen-isr, sö wcit der Mama solches gestattet, zus sen werdén. *- Am Sonnabend, den [",-"cen d.," de_rsatn dic Deputirtéii sick) zii cincr gibcimen Sißunq „ dcm Vorsiizc ihres Alters ;“ Präsidenten. In dieser . die aus “;;"- I)Titgiicdc='11 bestehende Depmation gew., die, dem „811111111161: ; 3121101111111 zufolge, an dem
der Eröff111111g der "Session dcm K*Ziäge cntgégrngrhr. ch 111111111011 der Pairs-Kammcr bkstöhk 11111' 11116 12 Mitglied Am 2329111119; selbst haben zuvördersr die neu ernanntcnP und Devutirten drn Üblichxn Cid *zu leisten. ,Da beideK mrrn niemals gemeinsihafrlich (verarbscdlagcn dürfen, so 11 d:"chrsammiung sic?) unmiitcibar, nachdem drr König scincR brcndigt hat. "31111 Dienstag [1111111111011 die Pairb-Kammw 111 ihrem Palasi'e Luxcmboiirg sofort mit der Ziliatn111611111111 ihrer „Bureaux Und ernennt dir mit der Iibfaffimg deiiidr als „Antwort auf dic Thron-erc zu bcauscragende Kommis Die Deputirtcn;.Kammcr k.um nicht oben 10,111111) vorsci). '.)[111Dicnsraq hat sio zunäxhst il)1:c 0 *Im-eaux durch das zusammenzustcllcn, 11110 densrchn die Voilmmdxeri “dcr siit lckztcn--Scssidn chähiccn 12 odcr 15 neuen Deputirien zur1 fung zu Überweisen. Am Mittwoch erfolgt dir, Wahl des sidentcn; nur Wenn sich uiidt sofort iiur abwiutcxMajorit' Gunsten eines der verschicdenrn Kandidaten ergiebt,
zu einer Bailoetagc gc-sclxi'iitcn. “Es lridcc 11111111 1301an daß Herr Dupin dei" Acltcrc oder Herr 11.10111- 1101vahlt 11 wird. Im leßtercn Falle mi,"!ßwn die jcizigen *))Tinister abt Am Donnerstag oder Freiw.; werden die 1»Vicc-.Präsidcntr11 die vier Sccrctaire gew&hic. Neue «Quäßorcn smd dag, nicht zu crni'nnen, da die Wige", He'rrcn Dciabor'de und „Du [er, ihre“ Posten für die ganze Dauer ihres Dgputirtcn- beibehalten. Erst nachdem di? Buremks formirt und dch dent in sein Amt cingcsckxt worden, kann diEKammek 1111 der Adrsffe beschäftigen. Die Dcputirrcn ziehen sic!) zu-di Behusc 1'11 i1)re resp.B111*ra115 zuriick“, 11-0 einc „11161211 gliedern bestehende Konunisswfi' ernannt 111110, 011
“779/45"- CMW) _! nahme dicser lckzxcrcn
der Präsident anschließt. Zur Vorbereitung des 11 Entwurfes smd gewöhnliid zwei Tage, criordcrlick). nach läßt fiel) nicht annihmcn, das; du? “23111111111119111 die Adresse vor dem 2611111 bcgirmcn Werden. Nach der wird es diesmal vor Allem 111111111111- daß die Kammer dcn idr unverzügiick) iioi'zuchrnden Ge] Entwurf wmzxn Fortrrchung dcr Struck" in dc11 ersieni naten des'kütifcigcn Jahres vornimmt. Dio *))2111i11111-» 11111[)1'schci11lich dicse Fortcrhcbung gleich bis zuki 1,21111111111 qen. Da das betreffende Gcscix. schon 11.01' dcm !. ;1a11111 dcn Dcpartcmcnts bekannt gemacht wcrden 111111910 111111311 nahms desselben von Seiten bcidchan-mcrn ip,":i-cstxns bis] 20. szcmbcr erfolgen. _ “.
Die Verhafmng der Herzogin von Berri) wil Uniim unter den Mitxqiicdern dcs Kabincts erzeuge haben.
Der GrasScbastiani, der 1111 Wicdcrhcrsc11111111 seinir sundheit drn Winter über in Rom zubringcxt will, htar, 'wu versichert, zugleick) cinen außerordentliche" “Lluftrgq fur die' lichc chicruwg in Beziig auf die Garnison 11011 2111101111 erh
Did Nachricht von der Ankunft des Herrn Zea Bc hat sich nicht bestätigt, obaleicb vorgestern allx hiesige Blä meldeten. Noc!) gestern traf cin Courier dixics Diploma1 London hier ein und sekzte sogleich die R10." nach Madrid
Dcr Pair und General; Licuccnant, Marquis voii M11 ehemaliger Generai-Znspcktor dcs anet1ietir-Wc10111 lß chidk-me mic Tode abgegangen. Auch dei'Vi11121d111irai-x von Rosily-Mcsros, dcr Veteran der Src-Offizicre, 11111" Paris in der Nacht vom 111111 auf den 1211311 im L_.)srane jahre, und nachdem er dem Staate u111111terbrochen 10th? dient, an den Folgen eines Schlagfiusses gestorben.
An der gestrigen Börse hatte sich das (d'i'rücht verb» daß es dcm Herzoge von Polignac _aciunqen „11111, aus stel Gefängnisse in Ham zu entkommen._ Dcr bruttgd Nouve behauptet inzwischen, daß die Regierung Nachrtckxen von bis zum 11tcn habe, wonach die Gefangenen im Schloss? unauchsekzt auf das“ strcngike bcwgcht“ würden. „
Den Hochschulen zu Aix, Bejanqon, Paris und Stk“ ist zur Untersti'ikzung dcs Elemcntdr-Unterrichts neuerdings Summe von 33,530 Fr. angewicicn worden. „_ é . Im Hafen von Bordeaux smd folgende Holländticbk ' mit Embargo belegt worden: „"?Nal'm“, Empirum Va „Brouw Mdina“, Capt. Rokcns; „ Nordholkznd“, CaZk- gans; „Ondernetning“, Capt. menwurck; „.Hat'matiiis“/C Vanveen; „ Konkordia“, Cart. Dcwiidc; „Vcrwachtmg ,o Kramer; , de vier Gchrocdch“, Capt. Sch11ck1 „Aux Capt. W121 rs. . -
* kVC- "*- 12011111, 67. 41). 1111 110111“ 117. 51). :“)proc- * ZP ] ] Jproc. Span. perp-
];. 13.011191. 81. 30. 1111 011111“. 81. 35.
Zproc. do. 20.5. [[
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l'rankfurt a. *))1. 16. Nov. Ocsieii. 5p_1oc. Ms,
801.611proc.60;.60;. 2,1p1'oc.412. 1proc.18ch-.B. Béaklk-
1260. 1255. Part.-.Ob!, 1:21-1. Loose zu 100 Fl 117-121 5proc. Obi. v. 18.32 741.231: Polti. Loose 01. 30..-
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' Der Tag der Eröffnung der,.Kammcrn rückt mit 11."
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D'ek' 2121110151111 Cimuz?! kek Hier andrkdmmed.
Dcr Qou1'1'icr dn 0,3211; dr. 021.115 111-31dcr 111110111 101111 go,: „.“-1711111 110115*§.€*-.13“i1“xiii":.'1' 171111 1,111: 11911 ;“; 11151:1-31117-13171'311'1'311 [)rere “Azigrisssplänr :“11 der C',r1.-.édirion 11111" 711111vrrpc11 vdrgr; twordrn; dcr 13)?111'1*1111111 [W1*'.)-.2(1;71*W i:“;dcjscii, jrdxxn ddrzklbrn svcrdii'nie Lob ertHc-iicixd, 1-00101110111115 «0113101011101; “(ider 111111113111, dri“ nac!) Crdffn»; dcs Fcid.11.;es 1111g171111111111chn rden 10114 (11711 (31191) 111111:- di-: “2106111041 11111111111111'911, daß die ch1vicrigreiicn drs 211155111111; 11111“ die CicadeUe 101-7111 “116111111 11311",- „würden. )))2'1111 versixdrri, dd,? unsrre SchiFZ-Rbcdcr VON xReqicrungKuzpi'r:2131'i-.rfc „11131111 :“x-Hr .?;0111111131'1117111Cédiffe cr- _.zthx111611, daz; qb-cr iÖr (55111111) 1116 1111? ädßci'sxr Miißrr-kiel rxvorfen worden 111,1, „1111 Fra!1k1*1'ich nichr die B11'111'121;11:115 dis olländlscl)1'11 Ha11del6 deab11chtiZs/“
Dcr 0911011121101;110111111011: „ '))?1111 [“sind-1111“ die. Bi!- „.; eines Frnnzdßsiden Bsobach1111111ckixdrps von 100,00!) 1711211111: unserirRhcin C131'1'51izc «7111. EM Mat'Keiziaii wiirde ÖUÜKMMMUOV „dasselbrAmid der GZSiWi'al-LérxiJ'UMxk Prleé di? Fiiiwiivnrn 11 Chef:; des Generdikiabs erhaiwn.“
Die Gazette de Frames 111131 1111 einigen Tagen eine taillirte BeWreibunx; drr “2111111111? dcr Herzogin von Barry 111 aukreich, im Jad»? 1816, und ih1-cr 231111115111qu mit dem Hor- 1 1111111311111 111 Paris; zUJleick) 1111111 sie die Briefe mit, die ischen beiden bis zur 7111111011191“ Prinzessin in Foncainrbicau, sia) das Königl. Braitipaar traf, gcwcchsrit wurden.
Bei drm hiesigen Buchhändler „Deum is: éine mit dem Bil?- !c der HU'ZWM von Berry ausgejkarcete, von einem Royali-
111111111113 Lrbcrisbxschrxibytig dicser Prinzessin crsédicnen.
Cinc11111eu-x1'c11 Omer: dcs Brown zufolqe, H.:;xi der Bei"- [I»er_der„.Herzogin 111311 Berri) Dcrxkz (nichchiuze). Die 9.3- cbte Zcituiig enthält über dicses „Individuum folgende nähere o'izmi: „Stephan Gonzaga Deuß, 3! Jahr ali, ist in Köln wovon er 1111) den Namen geqeben t)“geboreti, wo er .in dcr jüdischsn Religion cmfequcn rd. _I'tn Jahre 1821; lebte er in Rom bei seinem Oßeim, - b-xi'aimtcn Deulz, Obexr-Rabbinrr des israeliriscben Kiil- . Weil es ihm 1111 Subsiücnzniickcin fehlte, oder wenigstens diem _V-ermögow 1711" seine Neigungen nichta11sreichtc, be- 11111", 1601171 „Boichuizsr zu verlassen und gina, um sich eine 011eGemacl1l1chkeic 311 “verschaffen, zum kaéholischcn ©1111;- niiber. Die Freude in dcr kardoiischen Christcnhrir war all_qc- i:1 und dri“ fricilixhc Ucbcrcritc dcs “.*-“koffer: dcs O;)?r-Rabbi- 1111111“ für Rom cin 1111031101. Deniz, der als Katholik vst: e1iKirchen-F1'1r11cn auf das frrundlicdste a11s111110111111e11 ward, 11 lange von den 11:7111'1111151111511'11 des Kardinals Albmii. ,an adre 1831. kam «011510311 „Denk; 111111) einer Reise, die er nach nVereinigtrn Staaken 1411111'110111111111 hatte, nach Europa 30117111?" dimhkrcc sick), entwedrr Um sich eino neue Laufbohn zU i).“r-ei- n oder aus andern 1111061'4111111'11 Gründen, der Herzogin von 11111 duccl) einiqe Dienste, die er ihr bei ihrer Durchrcix'e durch om.e1'zeégzrc. Cin 1131110111“ Drack, sein Schwag-«x, war 1111- rKarl )x. um die Person des Herzogs von Bordcaiix 11111, und dies wm" fiir Deniz c111 Mickrl, sich bei
Herzogin Eintritt zu versidaffcn. Cs gelaiiq ihm bald, * das ganze Vertrauen der „Herzogin zu erwerben, die? 11111 kWoHlthaicn iiberhäiifce und 113111 11190111? bedrukliche 23211",-
en gab; DMH 6111lcdigte sici)
uitkichkeit, und gewimn die (Yumi? der Prinxcssm 117. 1111,- er hdhcrcm Grade. Später, nach ihrer Landung "in Frankrciid,
bsie ihm wichtige Aufxräae, Über dercn C1's1111111133 Deniz ihr 1 Hicran *
xeinigcn I)ionatcn in Nantes Bericht crjiatts1c. 1111 er mit 11111111 Beschlcn 1111171 Dcutschland ab. Auf dieser 111111110“ in Frankfnrt am Main die. Bekanntschaft eiiirr znr kakkzößsckwn Polizei gchdrigcnPbrson gemacht und dort die er- ?" Eröffnitngcn gethan haben; docs) Ward noch nichts 118110113191“- 11. Von FMnkfurr bedab er sich sofort imc!) Rom, 11.11) er vom ach em1ifangen wurde, der inn, wie man sagt, Öt'iefc ft'ir e**le'zogin 110112511111) mitgab; von Rom ging er nach Poriiiqal, W) M L_iffabon „Dom TODiguel, der ihm ebenfalls Briefe für 'die 'Ygtyembändigte, und kehrte nun nach Paris zurück, wo er 11111 " „reis, um welcizx'n er die' „Herzogin1101191381111 aus:“i-ss»*1*n1vdlitc, "ZW untcrhandcicc; dw (Jimmie soll sich auf 10.111; an eine iron belaufen. Zur Ausfiihrunxz irim's Planes kchrte cr 111111) ““es zurück und verlangte, dcr Pbitsxcssin vorgeikellt zu Wer-
*.“ Personen, Weiche dcn Aufenthait der Herzogin 1111111,- , "Uk? schon »))?ißtraurn chen Dkiiß hegten, 1111111111911 sick) an: „11, thn bei ihr einzuführyn; da sie «()-Ir endlich in die Auf- 0ko und TreUc eines E111iffairs, dar für die Hei'zoz'xin 11c- kkt-et Aufcräqd ausgefiihrt und dieses Vertrauen stets gerecht- ksZahattG „keinen ch:„fel mehr skizxn zu dürfen g-laubten, so sRffken sie ihm, der ohndhnr 11111“ dsr .chrquin selbst über 111 ekésultat „seiner Rctic Berndt ersmi'ten Uyd-UU' seine Depe- crrexhändigrn wollte, am „7. Nov. in drik2)i11111gss11111de eine “Um Trix; mg derselbrn bci drn Drmoiirlles„Dugmgny. Er tnme iese Stimde c111;__die „Herzogin, die nicht 11111511“, wer kffnu11 MMA) 11115“ dymSaale; dz sie aber durch rine kleine "Schi?“ PU1ch die sw, iclbsi ungewhrn, 211116 sehen konnte, ik)-
ßlmg erblickte, trat sie milden Worten in den Saad „Ah, ken [“Sex/„mcm lieber „Deutz! . . . .“ „Deniz blieb einige Mi- ichen d U HU'ZMM, und entfxtriztd sich, nm einem der zahl- 1111111 [Ts Haus U111g1bei1de-n Polizdt-Ligcnten dgb verabrcdcte as Ule' geben: „Sie ist im Begriff, sich zu T11che zu setzen.“ röße du!? 11? den Lesern bekannt. Deniz ifk vdn mittlerer haft,e tin [e1' Gesichtdfarbe, hdr schwar eS, krauses „Haar, kleitze, 101,11 ef liegxnde Augen, eurer: gro en Mund und diche Lip-
eNas? ist gewöhnlich,- 1eme Ha*1d aber fast zu schön
derselben wir Eifer und“
„ 1111-711111 M1111n, so daß er cicrl a11f„dicsci[1c ist. Während sei-
1 [WS “1111111110305" in ?_12111111'13 zc'Utc er die grkßte Frömmigkeit,“ um ,
dic; chxicivristen drsw 61011“ zu cäußchen und jeden Verdacht von, ch!) zii 911171111111. 2200191111111 sind drei Unbekannte “11-111 1111111 2313911111151 von Nantes nach Paris gekdénmen und | «1111 die Polixzei-Prä(!“-311111" 111 Verwahrsam gebracht niorden; un; ter ihnen soll sick) DMH bsfindcn. * “ „Jm Breton (11-11 111-111 ferner: „Man erzähic, daß die Her- 311-3111 1111132591111 vor etwa virrzchn Tage;: in Nantes -unter der WCL'ÉWÖÖUUJ ciner b111'111be1'zi13cirSchwester rkon Jemanden erkannt :..-211733, drr sic fxx? 3311715 17517) dir Wort:? 511 ihr “1“th-,*: „ „93211- dame, Sie sind sshr unvdrüchrigliM Ein anderes WTal wohnte (:.? einrr MLM! in dcr „Kirch? bei und zitzn dritten “Male ward 11-3. (chf ds_ar S*P1131Il'1;.7.2'é11.7 bei dcr Bdi'18 erkannt. Die Pdli'ci 131111 1171" 1911 1191115111311 Tagen auf der Spur. -«- Unter den 61 117.111; 2111131011111“; anwcs dic 319115011111 9111en 1111?) sagte zu ihm: „„Sie haben in der Garde 1111911111, 1111111320171“ „„Ja, 2)?ada111e““, entgegnete der Of- 1121cr, „„1111111 1111113, wie ich, 5101 Kmd-xr und kein Brodi ha- 1111, 11111 1111) zu dem Gswrrbe zu verstehen, 11 dem ich jetzt 1711111157151 din.““ » Uxm'r den Personen, die Ziel) an dcn W21- 111111*_1'.d=.'d Zrinrrn mit der Bitte gewandt haben, die Gefangen- 1-111111 drr Herzogin von Berk» theixen zu dürfen, befindet sich 11.111) die Baroxxrsse 11011 Gerdi).
Der 2111111317111 (5511113011111; hat 1111 die Heraukxgeber der beiden Zrirmixsn von N.;!itrd, dcs „Brccon“ und des. „Amd de. la (Z.?)xirte“, 111 Brzmg auf die Verhaftung der Prinzessin, ein Schrei- [ZM eriasscn, in dessen Eingang es Heißté „ .Bei der besten Ab- 11101 von der Welt war es, in Betrachc .der Schnelligkeit, mit der Sie dic? Vcrdafrung meldeten, 111111161", Jrrthümer 'zu vermeiden. 231111 „Ihrer Königl. Hoheit getrennt, mag 11!) nicht alle sie-be- 1'1*:11e11dci1 1ln-gcnauigéciten bdrichtizzen; indessen hoffe ich, daß fie di1-_chrrku11z1cn, die ich Ihnen“ in meinem Namen mache, nicht 11111;bi_l[1';.1c11 wird. Es wird einst ein Tag kommen, wo man den Muti) xi11cs schwachen Weich bewandern wird, das 111: Errei- cdmrq 1011191" Zwecke geduldig ermüdende Reisen und Mangel an Nahrunq ercrug, ja im Rothfalle auf Stroh und in eimer „Krippe schiief, und mit der Heiterkeit eines Kriegers das jchwarzc Brod des L&ndxnatmrs aß. Die Herzo- gin ist von einem Menschen vcrrmhen worden, auf des- s-cn Ti'slte sie um so mehr bauen mußte, als er sich ihr im Unglücke genähert hatte. Der Elende war 500 Lieues weit hrrbeigceilc 1111d von Ihrer Königl. Hoheit mit Güte und Ver- 11'..111*n 1103111011101 worden. Zum Giück war er kein Franzose; er hat die Königstochter verrathen, wie einst seine Voreltern den Gott verricthen, der zum Menschen geworden war, um sie zu erretten. Mag -,'lki1'fzt 11111" 1.1.“111195oldhaufen “"' Polizei schla-
sc". „,-Bl 111 1.1-11,(1'»-1.1;--3,-„„ „1-11 5ch'““ 52,5..- vsy txs'l/t/„ßy, “ps:... zcssin, als sie icin Opfer geworden. Daß die Herzogin die Ab- sirdc hatte, din 'Siß ihrer nc1.1'11 Names a11fz11schlagem habe ich aus ihrem eigenen Munde. Da,- chcn ist “20115, was man über die Zusammenstellung ihres Ho.- fch [Md 11317151 Kabinen; gesagt bar, 81111? reine Fabel. Das Un- grqri'mdctyic aber, was verbreitet worden, ist die Anzeige von 61111111 allgemeinen Aufekandc auf den [Iten d. M. Ein solcher (**-.icdanke ist niemals in der Printrssin eiUéz1zskicgen.“ Am Schlusse scimcs Schreibi'ns erzählcÖcrr Guibourg folgende beide Anekdoten 11011 dcrHerzogin. .KurzeZcit voi“ ihrerVerhaftung schrieb [191111101111 einen ihrer eifrigsien 'Zixihänger: „Alles ist verioécn, nur die Cdrc nicht, so sagte einer meiner Vorfahren; ich dagegen vage: Nichts ist verloren, so lanqe man Muth und treue Freunde hat; ick) 1'?c_l)11e auf Sie, rech11611€31e siecs auf mich.“ Als man dir Prinzcisin 111111) der Verhaftung auf ihre durch das Feuer : 1'1.'.“»ch:l zu;;crichict-e Robe a11f111crksam machte, sagte sie lächelnd: „Ich würde Ihnen gestatten, [111113011 zu reden, wenn die Kugeln 13.1“ Fcindc Frankreichs mein Kleid =ck111'11)!-§-1191*t hätten.“
.Das" (351111101, daß der König vor Herrn Dupin die Ver,- baftung dcr Hrrzogin von Berry geheim gehalten und daß der L::xrcre sui) dadurch sebr bcleiéiz-„t gefühlt habe, scheint dadurch [[r-1111150 z:.1 werden, daß die beiden Blätter, auf welche Herr dein spuzicllen Einfluß habe" soll, nämlich der Constitutionnel und die CZKZSUL dcs Trib11na11x, s1ch 11111 heftigsten gegen das (53:11:15 auzspreMn, wodurch die Entscheidung Über das Schicksal d;": Herzoqin von Berri) den Kammern anheimgestcllt wird.
In Schlestadt wollen die Wähler von der Oppositions-Par-
.__._ -_.-„„.«__«_._.-_.-_«___ «___-„...*...
Finanz-IF-kinister der Wiedererwähiung unterwerfen m11ß, den liberalcn .Lkandidaten Herrn Champ" gkgenüberßellen.
Gestern sollte der Prozeß gegen den Geschäftsführer der Tribune, Herrn BaScans, vor dem hiesigen Assisenhofe verhan- dslc werden, und war dicser dcshalb aus dem Gefängnisse Ste. Pelagie, wo er tchcn früherer Preßvrrgehen noch in Haft siht, nach dem Zuskiz-Palaste gebracht Morden. Die Anklage lautete aiis'Belcidigung der Person des Königs, Aufi'cizung zu Haß U17dVr11111ckt1111g gcgen die Regierung, so wie um Umsturze der: schen, und Verunglimpfnng drs (5501111111; ?.x'okurators Persik und des Prokurators Destnorticrs. Diese verschiedenen Ankla- gepunkte waren auf die Nummern der Tribune vom 29. und I:. Mai und 1. „Juni basirc 11:1d in eine Anklage-Akce vereinigt
twrden. Da man aber eine vierte Anklage, die fich auf eine vom 6. und 7. „Jimi darirte 11-111 in Firm eines Anschmgzettels nur auf einem halbsn Blaue gcdrmkce Nummer der Tribune be- zog und die, einer frühern Verordnung des Präsidenten des As- sisenhofcs zufolge, ebenfalls diesem Prozesse einverleibt werden sollte, in dre Anklage-Akce aufzunehmen vergessen hatte, so ward auf den Antrag der Advokaten der Tribune die Sache auf die nächste Session des Assiscnhofes verschoben,
Großbritanien und Irland.
London, 13. Nov. Fürst Talleyrand hatte gestern eine lange Konferenz mit dem Lord Palmerston im auswärtigen Amte.
Der Fürst iti cht oft bis 3 U r Morgens mit diplomatischen Angelegenheiten eschäftigt. «- ast sämmtliohe Mitglieder des
Indivix |
'- t- „ '
“"dipzomatiscden Corrs 011)“ ":'(-1111019 so 11111 Yibeiten Überhäuft, daß sie auf alle (“31311117ci)..11'";1;;“1 Vrrzicht (1111111. "
Graf GM; 11.111,21 1111 O;)Wrrstag 11:1d'Freiiag mit seiner Familir nu11 11.111 *,“1 die 331111111 ziehen. da die Ausbefferungen in scimx'r derrwi. i11 T11111111151-S11111 beendigr smd,
Sir Robrr1'15eei b»-'-111det 1111) noch mit eitrer Nkenge sei- "ék politischen Frerinde «111 5'ei11c111 *3a11dfi13e.Nkano_1-;House_ bcß _ Tannwcdrck).
“Jm I)iorni11gxx.1Y-craid iiost man: „Am Sonntag Abend sind hier xwei Offiziere der conjiituciotmellen Portugiesischen Ar-
, mec von Dartmouth angekommen, wo sie am Sonnabcnd,
schwerer Havarie halber, landen mußten. Sie segelten am 5. d. mit zwei Schiffen, welche 700 Mann für Dom Pedro bestimmte Hülsstruppcn an Bord hatten, von Portsmouth ab; durch wi-
*.*11d1*11 Gendarmerie:Offizieren erkannte,
drige Winde und Stürme wurden aber die Schiffe wieder an die, Englische Küste zurüdkgctrieben, nachdem sie bereits dm dritten“ Theil ihres Weges zurückgelegt harten. Dié Capitaine MiÜard und Davids, so heißen die beiden Offizieue, wollen sich heizte nach Falmouth begeben, um sich doi't wieder nach Portugal einzuschiffen. Der Erstere kam .,vor ungefähr 6 Wo- chen von Porto, um, Truppen für Dom Pedro anzuwerbqn; er war in dem Gefecht gegenwärtig, Wo der MajorSkaunton fiel. Dar Oberst Bacon, Schwiegersohn des Grafen von Ooxford, kst
* nach Porto zurückgekehrt, und hat den IJDjor Corotyn hier gc-
lassen, der sch mit der Bildung eines Kavallerie-Regimentes von 500 Mann beschäftigt. Pkan erzählt sich, obgleich wir die 2111,- tbenticitäc dieses Gerüchtes nixht verbürgen können, daß ein vor- nehmer Edelmann, ein eifriger Anhänger der Sache der Donna Maria, bereit sey, 40,000 Psd. Sterling zur AUSrüstung jenes Kavallerie-Regimentes herzuqehen. Die Agenten Dom Pedro's haben in den verschiedenen Bezirken der Hauptstadt Depots für die Anwerbung von Soldaten. Der Marquis von Palmella wird tägkich in London erwartet.“
Die Times enxhält auch die in dem (im vorgestrigen Blatte der Staatc-Zeitungo mitgetheilten) Antwortschreiben des Oesterreichischen Gesandten in Rom, Grafen von Lühow, an den Großbritanischen Gesandten in Toskana, Herrn Seymour, in Ye- zug genommene Note Sr. Durch7auchr des Fürsten Metternich an den Großbritanischen Botschafter am Wiener Hofe, Sir Fre- deric Lamb, vom 28. Juli, so wie die Eöwiede'rung des Herrii Seymour auf jenes Schreiben des Grafen von Lüßow, welches letztere vom 19. September darin ist. ,In der Note des Fürsten
Ketternich wird zuvdrdersk der bekannten Berathungen deé Kon- feren zu Rom erwähnt und e'n dieser Hinficht bemerkt, daß der Pap nur zwei Hauptvorschläge abgelehnt habe, nämlich die Ge- stattung des Grundsatzes der Volkswahl, "als Basis der Kom- munal; und Provinzial,-Versammlungen, und die Bildung eines aus Laien zusammengeseßten Staatsraths, der dem heili-
chicrung auf einige Tage in'
111“ dem Herrn Humann, der sich wegen seiner Ernennung zum '
8"! Kollegium zur Seite» oder vielme r e enüber e en sollte. Nun komme es aver zweistrsooYe 12:2“- OcfteTrZich
nqch irgend einer anderen Macht 11, dem Ober au 1 der Kirche Geseße vorzuschreiben, namen111ch wenn es sic?) u111 Ge- genstände handle, die außer dem Bereich administrativer Vcr- besserungen lä-gen„welches die einzigen wären, hinsichtlich deren man Sr. Heiligkeit Rath ertheilen könne; kurz, wenn es sch um Dinge handle, die wesentlich mit der Regierungsform zu- sammenhmgm, und Wenn es eite, in dem Staate eine neue Macht zu begründen. Zn dieZer Beziehung müsse das Oester- reichische Kabine: „einem rechtmäßigen Widerstreben des Papstes und den einstimm1gen Procestationen der übrigen Ztaliänischen Regierungen nachgeben, indem diese (eßreren, deren Institutionen der Grundsatz der Volkswahl durchaus fremd sei), in dergleichen Zugeständnissen m der That eine für die Sicherheit ihrer Staa- ten bedrohliche Gefahr erblicken müßten. Ueberdies habe das genannte Kabinet selbst aus den gewissesten Thatsachen, von de,- nen auch ddr Englischen Regierung Mittheilung gemacht Wor- den, die tiefste und vollkommenste Ueberzeugung geschöpft, daß die von den Mißvergnügten verlangten Zugeständnisse in de- rxn eigenen Augen mir Waffen seyen, womit fie bald die Re- gierurig selbst anzugreifen und endlich gar zu vernichten gedäch- ten, indem sie fortwährende Unruhen in dem Kirchenstaat errex gen und untxrhglten würden. Hierauf erinnert der Staatskanz- ler an die feierliche und unzweideutige Zustimmung der zu Rom residirenden Gesandten der großen Mächte zu allen von dem Papske gegebenen Geseßen und Institutionen, und u den Maß- rxgeln, welche Se. Heiligkeit getroffen, um die aufjkäsfigen Pro- vinéen um Gehorsam zurückzubringen; er erinnert an die Noten die er „esavdten vom 12. Januar, welche dem Kardinal-Staats- Secretair überreicht wurden,. an die offiziellen Antworten auf das Rundschreiben vom 11. Januar, die ebenfalls einen sonallag- matischen Charakter erhalten hätten, und an die Denkschrift vom 21. Mai. Sodann gehi derselbe aufdie nachfolgenden Ereiqnisse über, aufdab nochmaxlige Emrücken der Kaiserl.Truppenin diéLegacionen und die gewaltjame Bese ung Ankona's von Seiten der Franzosen, nach deren Erng das estevreichische Kabinet die Triftigkeic der von der Päpsilichen Regierung ausgesplochenen Meinung gewür.» digt habe, daß nämlich jedes neue Zugeständniß von Seiten die. ser Regierung, sei) es auf die Forderungen mißvergnügter Un; terthanen, sey es auf das in diplomatischer Weise kundgegebene Verlangen einer fremden Nation, eine Schmälerung der Unab- hängigkeit des Souverains seyn würde, dem man es solcherge- stalt, wenigstens anscheinend, mit Waffengewalt abdringe, und daß, wenn eine fremde bewaffnete Intervention Zugeständnisse zur Folge hätte, die Factionsmänner hierin ein Präcedenszeispiel finden möchcen, dessen sie slch gewiß bedienen würden, um sich vermittelst einer Aufforderung an eben jene Fremden noch medi“ bewilligen zu lassen. Es wird ferner bemerklich gemacht, daß diese Art und Weise, wie man die Dinge ansehe, den Regierun- gen von Frankreich und Großbritanien offen mitgetheilt worden, daß man ihnen die besagien Zugeständnisse als gefährlichf11r das übrige Italien und als eme fortlaufende „Quelle von brekändiqen Unruhen „dargestellt habe, denn von dieser Ueberzeugung sehen Se. Majestät der Kaiser durchdrungen 'und hätten mit gutem
Gewissen keine andere Sprache gegen den heiligen Vater führen