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„Dienste zu “Füßen legte,-Sie selbst in Nantes Ihre Wahl auf **
mich falen ließey. Cesküht auf dieses Vertrauen, das ich mir für mein ganzes Leben zur Ehre rechnen werde , zeige ich Eivr. K.,H. hiermit an, daß“ ich Ihren Befehlen entgegen sehe , uyd mich, ,sobäld Sie es. wünschen, zu Ihnen begeben werde. Ich bin :c. (gez.) Hennequin.“ . Zwischen Bordeaux und der Citadelle von Blaye soll eine Teale raphen-Linie "erricijtet-werden. ' Hier, der wegen seiner Theilnähmé' an den Unruhen des 5. und 6. Juni von dem hiefigen Asstsenhofe iu ooueumnoiam Zum Tvde komdemnirt worden war -und gegen dieses Urthekl Einspruch gethan hatte, ist bei dem gestrigen kontradiktorischcn Yerfahren freigesprochen worden.
Großbritanien und Irlawd.
London, 21. Nov. Die Fürstin Lieven ist vorgestern mit ihrer" Familie von hier nach Brighton abgereist. „ '
Die Wähler vot't Westminster scheinen entschlossen, den jetzi- gewStaaxs-Secretair im Krieas-Departement, Sir J." C. Hob; house, nicht wieder zu ihrem Repiäsentanten imParlamente zu wählen, d'a derselbe sich entschieden geweigea't hat, verschiedene ibm vorgelegte Bedingungen, als z. B. das Abstimmen duxch Kugxln und einjähkige Parlamente, zu unterstützen, einzugehen. .Der an ihn abgesankxten Deputation erklärte er, daß „er 12 Jahre hindurch die Wähler vou Westminster, im Parlamente repräsen- tirc habe, und man daher seine Aufi n kennen müsse; wenn diese den Wählern nichimehr gefielen, so wäre es ihm höchst gleichgültig,» ob er gewählt würde oder nicht. ' i'ese kalte und vornehme Erklärung hat großen Unwillen evregt, Und" man ist jsxtzlk enrschlossen, den Oberst Evansals Gegen-Kandjdac ausza-
e en.
Mit Rücksicht auf die Adressen, welche von verschiedenen Seiten zu Gunsten Hollands an Se. Majestät gerichtet werden, sagt die Times: „Man spricht von einer pa-rteiischen Adrxsse aus gewissen Theilen der Grafschaft Essex an Se. Majestät ge- gen den fortwährend sogenannten HoUändischen Krieg, den Krieg gegen unsere „alten Verbündeten“, und was dergleichen Redens- arten mehr sind. Nach der Person u urtheilen, die sich in der xonservativ-Vcrsammlung der City oZervorthat, ist es ziemlich leicht einzusehen, von wo diese neue olländische Gegenvorstel- lung aus ehen wird. Wir hoffen übrigens, daß, wenn dieser neue „Bi tschriften-Klub sich gegen die Unternehmung zur Be- freiung Antwerpens hinreichend ausgetobt haben wird, er auch etwas von der Möglichkeit hören ,lassen werde, die Belgische Streitfrage auf eine annehmlichere Weise auszugleichen. Nachdem die Prinzipien und Grundlagen eines billigen Traktats durch den einstimmigen Beschluß von fünf großen Mächten festgestellt sind, einige von diesen Mächten aber. durch sehr natürliche und gezie; mende Gefühle persönlicher Zuneigung abgehalten werden, die- jenigen Bestimmungen des Traktats, welche den Wünschen des «Königs von Holland zuwider find, mit Gewalt in Ausführung u bringen, wäre ja die ganze Unterhandlung nur ein todter
uchstabe, wenn man den anderen Theilnehmern an der fünf- fachen That nicht gestatten wollte, sie vollständig in Kraft zu sez- en. Der Streit zwischen den Holländern und Belgiern würde sonst nicht anders erledigt werden können, als durch einen Krieg mischen ihnen selbst,_der, welchen unmittelbaren Erfolg er auch aben möchte, fich nothwendiger Weise in andere Staaten, als angränzende Parteien, und so allmälig über den ganzen Konti- nent verbreiten würde.“
Der Morning-Herald enthält Folgendes: „Die An; griffe auf die Londoner Kaufleute und Rhedeerelche gegen ei,- nen Krieg mit Holland zu Gunsten des Schwugersolxnes Lud- wig Philipps und seiner friedliebenden Belgischen Krieger yvo- !esciren, werden mit einer Heftigkeit fortgeießt, dle deutlcch zeigt, wie unbequem bei einér schlechten Sache der UUIYriick der Öffent- lichen (Meinung ist. Und doch ist es besser, daz; die Regierung zunuilen die heilsame, wenn auch unan_genehme Spyache der Wahrheit hört, als daß fie durch die verzührerische_ Stimme der Schmeichelei von Jrrthum zu Jrrchum geleitet, „u'nd (Jm Ende ins Verderben gestürzt werde. - Die ministertel- len Blätter sprechen jetzt von der OJngichkeit, daß „der schwankende König von Lolland“ durch den Ausdrxick der Meinung des Englischen andelsskandes gegen den Krieg in seinem Entschluß, die Citadelle nicht zr] übergeben, b-estärkt werden könnte. Dies ist das erstemal, daß wir den König von
olland „schwankend“ nennen hören. Von allen'OJTonarchen Europas paßt 'dieser Ausdruek am wetiigften auf ck11.- Wenp er der Konferenz gegenüber überhauyt trgeiid eine politische C“:- genschaft hatte vermiffen lassen, so kann ihm doch Mangel an Entschluß, selbst von seinen ärgsten Feinden, gewiß nicht vorge- wor en werden.“ fDem Sun zufolge, ist das Gerücht von der Wegnahme der Englischen Fregatte „Vernon“, Capitain Collier, an der Holländischen Küste durch einen Fischer verbreitetyordxn, der: zu Deptford anlangte und Zeuge gewesen seyn wall, wie zwei olländische „Kriegsschiffe jene Fregatte eroberten; er soll auch Okittbeilungen an die Admiralität gemacht haben. .Das genantrie Blatt“ will jedoch diesen Aussagen keinen Glauben schenken, weil die Fregatte „Vernon“ von einem der heften Englischen Offi- iere befehligt werde und eine auögezeichnete Mannschaft an ord habe.
Ueber die Thron-Rede des Königs der Franzosen bemerkt die Times unter Anderem: „In Bezug auf_die fremden. Na- tionen erscheint diese Rede in der That als am sehr Éufrieden- stellendes Aktensiück, während fie keinen besonderen rund 31: Besorgnissen hinsichtlich der inneren Parteien darbietet. Wir haben noch keine authentische Nachricht über .die Art und Weise, wie sie von den Kammern und vom Publikum aufgenommen wurde; aber wir smd nicht geneigt, dem Mordversuch gegen Se. Majestät von Seiten eines elenden Individuums große Wichtigkeit beizulegen, mag nun der Schändliche durch politi- schen Fanatismus oder durch völligen Wahnsinn dazu angetrie- ben worden seyn. Der Himmel wollte das Attentat nicht ge- lin en lassen.“
9 Im Sun heißt es: „Es ist vollkommen wahr, daß Fürst Talleyrand im Namen seiner Regierung den Lord Palmerston dringend aufgefordert hat, die Portugiesische Regentschaft anzu; erkennen, und wir erfahren aus authentischer Quelle, daß Lord Holland diese Aufforderung auf das wärmste unterstüizc hat. Lord Palmerston scheint jedoch den Sieg Dom Pedros noch für zl? fztve,i,i'elk)aft zu halten, um eine solche Anerkennung wagen u d r en. 3 Hier eingegangene Privatbriefe aus Madrid sprechen fyrt- während von einem der neuen Regierung vorliegenden Projekt zur Liquidirung der Cortes-Schulden. Man glaubt, daß der erschö fte Zustand des Schatzes über kurz oder lang eine neue Anlei e unumgänglich machen Werde; und da man besorgt, eine solche ni t erreiZen „1: können, bevor der Spanische Kredit so- ßv-hi au dm 11911401 411 kranzdslschm Goldminen» cine
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festere-Begkündung erhalten hat, so soll das Spanische Mini- sterium mit einem Plan beschäftigt scyn_, den Fyrdiryngen der Inhaber „von Cortes-Scheinen nach billigen Prinzipien zu be. e nen. “-
g g Nachkichten aus Buenos? Ayres ufoige,„scheint die An- gelegenheit in Bezug auf die Falklayds-„xnselkn eme cr, ste Wen- dung nehmen zu wollen, und der Ilmerikamsche Kon ul, Herr
Baylis war auf dem Pixnkr, mit dem Gouverneur offen zu bre; „
chen. Herr Baylis hatte seine Pässe verlangt; aber, der Gou- verneur ersuchte ihn um xine Unterredung, die an dem Tage stattfinden sollte, wo die Nachrichten abgingen. Dem Veriich- mexx 'naä), waren die Sachen so weit gekommin, daß Admxrai BWWU seine Regisrung um zwei Sclxoonxx'hat, 1131 oie-in dem Fiusse liegende Kriegs-Sloop der Veretmgtetx „Staaten„ “den „Lexinqton“, anzugreifen. Die Angelegenheit ichesn sich "xder That schi“ ernstlich zu gestalten. ' “_
Nix-derlandke.
AUs dem Haag, 22.3701“. Das zweite Äufgeöot der hic; *
sZen 'Schuiterci Ward gestern, etwa :“)00 Mann 111111“, voti 6:11 Compagnir-Chess «zemusccvt. Alle" auf Urlaub befindliche Milc- tairs wurden ebenfalls geséern„ durch dffmtiichen Trmmnelschlag aufgerUfcn, , :, . „
Geneval Chaffé: hat für die: Zikadelle von,?iixtWet'pe114dee dcizu gehöcigen Forts und die “]:)oiition auf der SMW, „cinen chkhye'diqungs-Rail) ertmmii, der aus foigcndcn JITiiglccoern bcsrehr: ("ZENU'ULWZUZOL'"WU Fax“:.xtg-:,*_Obertr Graf,;“on O.Uadt, Mixkiixo, “H.:Uii-xixy „**.Woptitanm, Pi][x«Kommandant WMW!) Bock, dcr Zirzzcjzieür, 20.7:1joi' vanßd-e'c LPWK mid dsr„Ai'iillei'ie:Z18aj-0r Seelig. Diese“? V([*khciOÉZLMgs-Ralh hat bereits emige Sikzun- gen gehnlrkn. _ _ _
Aus Bergen;'9p,-Zomn ivtro 13011 voxgeskern gxmcldet, dax; dre Belgische Bc-saxziim; aus B:“Zbantijch Putten abgezogen ist; da; gegen Waren in Eekcxcn, «(Puten, Bresschaei mid Merxcnx FranzösisM Trtippeii „([M]-FORMEL], imd wurden in Capeüe zwei Schwazronen Franzdiqchcr ngaiicrce erwqrtet. .
Das Journal dcola Haye widerMicht der vo_n Belgi- schen Blättern gegebenen Nachricht, daß 23 Kürastiere aus Masrrichc deseriirt wären.
B e l g i e n.
Brüssel, 22. Nov. Zu der gestrigen Sixzung der Re- präsetitaxiten - Kammer begann die Berathung über die Adresse an den König, bei welcher „Gelegxnhcit fich _mehrcke ONitglieder, namentlich Herr Osi), mcc großer Heftigkeit gegeii das O)2inisterium und gegen die von demselben Zefolgte Politik aussprachcn. Die Debatte wurde auf din folgenden Tag vex- schoben und wird wahrscheinlich noch einige Salzungen aus,- üllcn. f Sti" Hamilton und Hari; yon Tallenay find geskerti von hier nach dem Hauptquartier des "Marschall Gérard abgereist.
Am 19ten d. hielt sick) dcr “Marschall Gérard den Tag über in Antwerpen auf, woselbsc er eine Unterredung mit dem Oberst Buzen harte. Vor seinem Besuch in At11werpe11_hatte der Mar- schall zu Berchem eine Zusanimcnkqnft init deri Geneialen Netgi'e und Haxo gehabt. An dcmieiben Abend schlief er tn dem klei,- nen Schloß des Herrn Osy-Knyff zwischen Deurnx und Borgir,- hout; dort befand sich am 20sken das Hauptquartier. Der Gx- neral St. Cyr Nuaues arbeitete an diese1n_ ganzen Tage mit dem ?Narschall. Am Abend sollte das Iyauprquai'cier nach Mcrxem verlegt werden, und der Marschall Woll_te dort über,- nachtcn; man hielt es selbst für ivahrichcinlick), dak; während-der ganzen Bciagerung an diesem Punkt das Haaptquarticr bleiben werde, weil von dort aus die Operationen am leichtesten ge- deckt werden könnten. Die Generale Neigre und Haxo sind vorzugsweise mit der Bilagcming_ beaufti'agi. Sie hc- finden 011) zu Berckiem, wo p_i'opisoriscl) das Hauprquaxtter des Genie: und Artillerie - Wiicns ist. Der Maricyail hat ein Absteigequartier dasclvfi'. Zn, Flandcixi stefxt die Division des Ojenei'als Tiburtius Sebastmni zu St. Nixolas. Sie soll n.“.chsrens den Befehl erhalten, vorwärts zu kucken. Dieser Division ist der Angriff auf die Téte de Flandre-zuge- dacht, sobald die Unternehmungen auf jener Seite beginnen. Die Soldaten vom Ingenicur-Corps befinden sich auf dem Feide, wo sie die für eine Erstürmung nötHigen Vorbereitungen tienxti. Der Herzog von Orleans stand am Abend des AML" niit ici- ner Abant-Garden-Brigade zu Braeschaete auf der: Straße von Breda. Der General Lawoeft'ine befand sich zu Kapellen, auf der Straße von Bergen op Zoom; der General Castellane ichlug am 20sten die Straße nach Turnhout ein, wo er am Abend an,- [angen wollte. Die Brigaden Georges unh Zoeppfcl wanytcn sich links von „Berchem. Am Asten iollte die ganze „Armee ihre Bewegnngen beendigt haben, und der 22ste .und 23|e scJUten dazu angewandt werden, die bkstimmtcn Positionen zu heicßeit und sich darin zu befestigen. Am ;)./„sten erwartete mgn die Auf- forderxmg dcs Marschall Gérard an den General Qhasso, die Ciradclle zu räumen. .
Man schreibt aus Boom vom 20sten d. M.: „Seit „zwei Tagen habxn wir hier Qimrticrmeisker, Fouragiere Ynd ecyige Arcillerie-Offizicre ankommen sehen; Letztere treffen die nöthigen Anstalten zum Aufschlagen von Schißkbrücken für den Uebergang eincr Kolonne von 15,000 Mann der Französischen Armee. Heute ist die Hälfte dieser Kolonne allmäliq angelangt, anfangs auf dem anderen Ufer des Ruvpel beim Klein-Willebroxck und dqnn hier. Es «*.*ar cin prächtiger und höchst malerischer Anblick, (Zicsx JNasse von Bajonctrs' auf dem anderen Ufer des Flusses_ bee ei- ner wahrhaften Frühlingssonne [»Dimmern zu sehen; Wie dann die Schiffbri'jck'cn, welche über 20?) Mann trugen, gcgen Boom vorrücktcn, alle Fähren mit Pferden, Wagen und Feldgcpä-ck „bc- laden, und eine Menge kleiner Kähne mit je 20 bis 30 P?ilitairs. Die Landung war nicht minder interessant; sobald'ein „Jeder „aus- gestiegen war, nahm er ohne Gei'äusxh und Verwer'i'yng Wieder seine Stelle ein, und unter Trommel1chlag bezogen die Truppen ihre Kantonnirungen; hier blieben nur etwa 2000 Mann zuriick. Jeder bewundekte die Heiterkeit der Soldaten und ihre treffliche Haltung. Der Uebergang über den Fluß bxgann um 10 Uhr “Morgens; es ist jeßt 8 Uhr Abends, und die thrzeuge gehen noch immerfort. Nur sehr wenig Soldaten, heißt es, werden am jenseitigen Ufer stehen bleiben.“ ,
Antwerpen, 21. Nov. Das Hauptqu'artcer des Mar,- schall Gérard wurde gestern nach Donck in die Wohnung des Herrn Depret Moretus verlegt. _
Jm hiesigen Journal liest man Folgendeis: „Die Franzöfische Armee setzt ihre Operationen fort und Ziimm1_tiach und nach die ihr be eichneten Stellungen ein, um einerseits Hie Einschließung der icadclle u bewerkstelligen und andererseits durch Vorrücken an die Ho ärxdische Gränze ihre Belagerungs- Arbeiten zu decken. Das Matci'ial des groben Gescbüßes trifft
U Boom ein; M:: solzxcn die in dieser Richtung anrüciiendcn „01171201. .Di-3 ?kxlti'chiffxxng isi mex wax.nxdernsiyürxzegex “;.)-7,719,
"“MS UNd Leichtigkeit "M, Statten gegangen, “Md das vaterländischen Truppen auf die möglichst feierliche Weise, ist schon unterweges. Dre Herzogs von Orleans “Md vo. der größten Zuvorkommenheit und mit der verdienten Hoch- MVUl's süd an der SM.“? d?“ Avant-Garde "“ck WLW ng und Lieb„- empfangen, anf gemeinsame Kosten vollkom- abgegangen. Dic Avant ; Ggrde wn-d währeyd dex frei verpflegt und alle Vergütungen der Mannschaft zuge- [UZU'UUZ auf diesem PUUÜ bleiben, UNd die PMX?" ,[x werdewsollan. Hie“? trat dieses Bataillon, nachdem es, sik“) in die' Nähe von A““WU'PE“1„ begeben, UM ")' Rheinkreise aus, seinen OJDarsck) durch Baden und Würt- BUWUUW anwesend zu scyng WM" “k)“? Gegentvart ““ erg unter vielen Beschwerlichkeiten genommen hatte, wieder der" Ilvgnt-Garde ?““heksck)“ Wkkd- _ D““ BWW? des ' as Bayerische Vaterland ein; der“ Königl. Landrichter von Janin wird die Belagerungs-Armee decken- schaftSrichters Wenzl, der Königl. Hcrren Beamten, der Griff- eit mid«der Übrigen Honoratioren, dcanacaillon entgegen,
gehen wie von 'selbst “von Statten, während die ankom bewillkommneke dasselbe im Namcn des ganzen Landgerichts
Truppen sich aufstellen und alle Straßen decléxn. Man"ver daß der Marschall Gérard vor seiner. Abi'eije ens, Hauptq die herzlichst? Art.“
[MIL “Md häufige Unterredungen m““ ÖM“ KMW gehab quensburg- 20. Nov, Am 17th d. O)“T.I)2itte1gs Wurde diesem seine große Besoxgniß für dixSt'adt Antwerpene Dm-chlaucht die Frau Fürstin von Thurn und Taxis von schr habe; das Schickial dieser unglücklichen Stad“ Un m Prinzen glücklich entbunden. “ Gestern, Montag den 191en Mittel ztiihrem Schutz schienen dcn Kömg fast aussi)“ „_, Nachmitkags um 2 Uhr erfolgte in dem Fürstlich Thurn zu beschäftigen.. Mehrere Zeitungen spxeclxzs von. A.. Taxjsßhen Palais" zu St. Ennneran allhicr die feierliche rungen, d“? bereits ,an den General „Was“? gethan * fe dis neu gebornen Prinzen, zweiten Sohnes Sr. Durch,- seycn, MWM? VM s0[ch“U/ “die an dlkiem- VÖ“??- 1enem ..t des Hrn. Fürsten Maximilian von Töurn und Taxis" und erfolgx'n sollten; einige gehen ielbsk so W,?“k/ dl“ BLW. xm Gegenwai'tJi)rcr Königl. Hoheit öer vcrwitlweien Frau dieser Aufforderungen kennen zu wolicn._ Alle (diese 391.4), stin, Ihm- Königl. Hoheit der Frau Herzogin Sophie von sind umsonst; dk? Kriegs-Dipiymalae Z“““hk R“?"“Mch xctcmbcrg/ des Durchlauctztigsten Fürstlichen Herrn Vaters, Geheimniß. Uebrigens kann kW“? Auffordermxg ikaxkiindc übrigen“ hosen Anv'ertvandtcn und der Fiii'silick) Thurn und die Arbeiten begonnen “Md d“? Laufgräben ““M"?“ 1“de isschkn Beamten. Se. Hochwi'ichn, dei“ Herr Dechant und gewöhnlich ungefähr 500 Meters von dem Rande des dxpfarrer Weinzierl, eröffnete diesc heilige Handlung durch oder des bedeckten Weges entfernt ausgeworfen smd. Ein
MWK" ““ bis fie ib" Material 5“ fich k)“?- AUck) ““““! rlichen Tauf-Akt des jungen Prinzen, welchem die Tauf- die Erzählungen von der AUWMÖUUI neu erfundene“ “ en Egon O.)?ax Lamoral beigelegt wurdcn. »- Der Taufpathe deutlicher Maschinen, die Al_les M.G“WÖ? Uchte" sdllcn elben find S2. Durchlaucht der- Herr Fürst Karl Egon von ein Mährchen betrachten. D“? Frqnzöfiscbe Armee “)“““k stenberg. Die Fürstliche “Frau Mutter des Neugebornen und
genieur-Corps, ihre Artillerie und ihren Muth und nimm. jungezprjnz befinden sxch recht wohl. zu Höllenma'schinen ihre Zuflucht.“ LuxemthtJrg, 21. Fox». €Der GeneralZu sZ))?(ZJulin, Kom- “tung, at get ern in dem ore Tamer cine
Schweden und Norwegen. dantder st „, . *. mij dem Bel icien Obe: cen ri „ e abt der be,- -« - Stockholm, 16. Nov. Die Säkularfeierz. WWI g s) ! P s g h ,
“ - von Brösel abgesandt worden isc um wegen Freilas- innerung an den großen König Guss..» Adolph warde... ntlich ,
r orn 11 Unter andeln. Schweden mit aufrichtiger und allgemeiner Jnnigkeit be; “des Her n Th Z Ö Unsere Zeitungen enthalten eine OJkenge von Berichten..» I t a l i e n. Festlichkeiten, welche am 6. November in gryßen wie i..“ lo ren , 17, Nov. Vorgestern Ward in hiesiger Residenz Städten veranstaltet waren. In “d'ét' Umverfitätsskadr Jiamens est Sr. Kaiserl. Hoheit des Großherzogs“ festlicl)
wurde der Tag zwar nicht mit solchem Glanz, wie zu Ups an en. !Zom, 14. Nov. Se. Majestät der König beider Sicilien
feiert, war aber nicht minder ausgezeichnei durch die ein. Theilnahme aller Professoren und Studtrenyen, so ' tete am 10ten d. M. Sr. Heiligkeit einen Besuch im Vati- ÜÜUIM Einwohnerschaft. Außer der öffentlichen FM“ ab und seszke nach Beiichtigung der hiesigen Merkwürdigkei- die Studirenden privatim noch ein besonderes Fest Su am Men seine Reise nach Genua fort.
denken des großen Königs veranstaltet, und zwar auf eie Neapel, [(), Nov. Der König hat für die Zeit seiner WM“)? zeigte, daß fie den Sinn des Lebens )encs Helden« .esenheit den Präfidenten des Minister-Conseils, Herzog v. den hatten, der das herrlichste Beispiel von jvirkender Fröm altieri, zum Vorsiszer des Staats-Raths ernannt.
in der Geschichte darbietet. Bei diesem Feste wurden
Fragmente aus einem epischen Gedicht, betitelt: „Gustavx S p a n i *? tt-
in Deutschland“, vorgelesen; dann ein Abschnitt,ausder Pariser Blätter enthalten folgendes Schreiben aus „Die verschiedensten Gerüchte
Bestattung des großen Königs gehaltenen Leiche11-Rede u adrid vom 5, November: "“Je damals zu seiner Verherrlichung “WWW“? Vers“; . im Umlauf; sämmtliche Truppen stehen unter den Waffen. sang man den schönen, von Gustav AWM) selbst v““s“ ' Befehl lautet dahin, daß jeder mit den Waffen in der Hand Psalm. Aach u Jönköping feierte man das „An ngene Häuptling erschossen werden soll. Um die Hauptstadt des“ Helden “U die dem erhgbenxn IWL“? MM)“ en 12,000 Mann. Die Partei derKönégin scheint ohne Be- schlicl)“ und einfache Akk- ZO“? HaUpk-FMUWM niß; die royakiscischen Freiwilligen snd in der verwichenen im Gotteshause |“!“- wo iammtliche BLUME" U in verhaftet Worden, weil man besorgte, fie möchten sich den großer Th?“ M' Einwohner “Md d“? Schüle“ _ "“ fl Mien anschließen. Die Königin wird sich an der Spiße ik)- Prozession sch„ versgmmelten. DM" VU'LMWM 1'" nhänger, also aller Constitutionnel-Gesmnten, zu Pferde BMM?" “Md 5“? Burgerschaft zu einem WSU?" MM“ gen. Der Kavallerie-General Frevre, einer unserer bc- welchem folgende Toasts ausgebixacht WU????" “cka W nGenerale, hat geschworen, für die Königin zu siegen dem höchsten BeWhrer der äußeren und_tnnei:cn RAY, “FU sterben. Dcr Graf von Vera, der bisher in Na- die es den Schweden Uichk möglich IWM“ 'VW-s“ , rra kommandirte, und durch seine Anhänglichkeic an die ruhmvollen Gedächtnißfeier alter ZUM“ zu vcr*_sammeln;x nigin bekannt ist, ist zum GeneroGCapimin von Katalonien V0" dem großen Helden, dessen Andenken Ms?“ TW '“ anni. Eine Menge von Kai'lisren hat sich nach Kordova in ist, begründeten politischen Ansehen Schwedens. Uebcralls daiusien begeben und isi zUm Aufstands bereit, schon sollen an Ws?!" Tage Sammlungen zur UUM'stÜbUUZ der “““““ ischen den Karlisten und den Anhängern der Königin einige wohner des NN'ÖMS statt. fichte stattgefunden haben.“ (Da]; dw Y)kadrider Hof- D e u t s ck 1 a n d. iiung vom Sten Nov. von allen diesen Nachrichten nichts
Weimar 24 Nov In der ziveiten Sitzunq am ““V ist bereits vorgestern gesagt worden.) / ' - - ,- d. M., beschäftigten den Landtag, außer der verfassuri durch das Loos zu bestimmenden Sikz-Orkmung, einige welche über die Einberufung dreier Abgeordneten en und von dem Vorstande zur gemeinsamen Bcrathung a»- worden waren. In der dritten Sitzung, am 201110- wurden mehrere Ausschüsse ur vorbereitenden Bearbemm schiedener Gegenstände erwxhlt und ernannt, z. 25.31“ fung der Gesetz; Entwürfe, welche in das" Privatrecht gen, die Abgeordneten von Ziegcsar als Referent, Oettcli. ring; zur Prüfung der Geseß-Entwürfe, welche mehr“? waltung angeben, die Abgeordneten von Linker, von“ bach, Kayser, von LöWenklau, Heyne; zur Priifung" nahme der Rechnungen die Abgeordneten von Ziegesak. von Buttlar, Oettelt, von Mannsbach. Die AusschÜs| wie man bemerkt, schon in voller Thätigkeit. Die Ver, gen des Landtags sollen, wie früher, so auch diesmal d" Druck bekannt gemacht werden, und man „darf den ersten * rungen in den nächsten Tagen entgegen sehen. München, 21. Nov. Gestern Vormittags um ha!“ trat unter Anführung des Herrn Hauptmann Schw?!“ Linien-Fußbatterie des hier garnisonirenden 1sten Artrllk ments, bestehend aus 2 Dreipfünder- und 2 Sechspfu' nonen, dann 4 Siebenpfünder-Haubißerx nebst dazu " Mannschafc und Munition ihren Mariä) vom Kugel nach Griechenland an. .. Eine Menge Stabs- und Ober-Officiere soWohl des' als der Landtvehr begleiteten diese schöne Truype, „welche“ trefflichbe Musik des 1stcn Königl. Artillerie-Regtmcnts leit ga . „ . , Die Mats ener oliti e eitung enthaltt1“' „ des Schreiben Zs Illeprtissesté kJ Ober-Donau-KWU', “"i““; von seinen Privat-Einkünfcen, von welchen er noch den
13. Nov.: „Gestern rückte das 1ste Bataillon des 6st “ß“knTlxeil zur Unterstüßung armer Familien, und insbeson- ananterie-Regimencs (Herzog Wilhelm) aus “26 „“Je "F““lcnigen der Etnpörer verwendet, die von ihnen verlaffen Ober-Offizieren, dann 53 zum Stab gehörigen IWM"! enem Staate hülflos urüngeblicbcn sind. Die Liebe und 700 Unteroffizieren und Soldaten bestehend, auf semkmh „“Stiskerung dcs Vol es fur Dom Miguel ist unbeschreib- nach Griechenland, und an der Spikze deffelben_d“s,s“"e. der .- _ _ , * ehrter „Kommandant, Herr Oberst v. Baligand, “)“Tki dt "Fus der ganze_n „Stl'LCkL- von Clvas bis zu dieser „Haupt- wurde mit ausgezeichneter Feierlichkeit, so wee n'“" b i ls er fick) aniclieckte, stch zur Armee zu begeben, wyllre Herzlichkeit und Freude von allen Bewohnern empfangedées FFW,“ ('e'-' ganze Lidel Lissabons, folgen, so zwar, da); er waren die Gemeinden des Landgerichts Illsrtissendx'oxu ,- -g“'?d!ttl1)1tg:rs?h,cemdenß1 grosßet;k Yxile dedsselbenffdafürlztxt dan- ' n e e t o wur , , ag e, a cr on teman en wi e, we em cr quartirun vorläufig m Ken Miß g sh , s “ vorzügl“chske Stadt des Reiches anvertrauen könnte. Frei-
dur die elben aus reiem Antriebe und bloß aus an““ “. ' „ , ' * unecrtixchütterlicher Trxue und Anhänglichkeit an König und hat U| und Bosheit alle möglichen Ränke und Kunstgrtffe
. . deösöh 'Wendet u [ Ab“ 's . . . land, dann tu Anbetra ! daß diese tapfern L“" , - „m sene 'rci e,zur Amiee zu verhindcin, wohl aus Bayerns uraltem chSiamme entsproxsxnen ““““? Mx “"M"“ d“? Folqen Otsscs ““'-"titsclleve-i“, abxv eben im z-xtqce Mrztxo ß-xxxfemnoxdniusehn sigleimtz einth“! “““9' “ ' "Q“MWMW“ “““-“,'“- MWW “*"WQÜWMÜ “*“-“'*'“?
Portugal.
- *- Lissabon, 10. Nov. Dom Miguel ist am ichn . in Braga angekommen, wo er seine beiden Schwestern Kloster der Ursulinerinnen gelassen hat, und am anderen rgen abgereist ist, um das Kommando der Armee zu über- men. -- Auf Befehl Dom Miguels hat man im Sü- von Porto eine Batterie von 6.3 Mörsern errichtet. Diese tterie soll am 12ten d. 932. das Feuer beginnen, und der eiii zu einem neuen Sturm auf Porto bestimmt. Dom sro seinerseits seer die Vex'xhcidigungs-Arbeiten thätig fort, scheint gegen jeden Angriff _.;ut gerüstet zu seyn. Indessen *- die Streitkräfte Dom Migiieis beträchtlich; die Nord-Di- on besteht aus 26,000, die Si'iO-Dwision aus 15,000 Mann. UnsereHaupcstadt ist ruhig und auf die Ereignisse des 1ötcn Iksvannt. Es treffen seit einiger Zeit viele Spanische Karli- bier ein. Einige derselben haben Audienzen beim Herzog Cadaval gehabt. _ “* Der Reduction dcr Allgem. Zcitung ist, unter Berufung „ihk? Unparteilichkeit, folgender “.)[us'zug aus einem Privat- etben zur Aufnahme eingesandt worden: „Lissabon, 17. Okt. -_Als ich damals zu München den König Dom Miguel zu ver- d“gen suchce, sagte ich bloß„ daß in dem, was man von ihm -hlte, starke Uebertrcibung statt haben müsse; nun aber be,- pte ich, daß Alles, was man von ihm aussagre, glatte Lüge 'schändliche Verleumdung sci). Dom Miguel ist einer der in Herrscher, und zrvak cin 1“oi-:'.7ei', den sich viele andere zum [ker der Nachahmung nehmen dürften. Religion und [cbm- en Glauben besißc er in einem solchen Grade, wie man " ““ck, ich will nichr sagen unter den Fürsten, sondern sogar
einhin unter' den Menschen finden wird. Gegenwärtig lcbe
Schon hat 'n uhr in Begleituiiq dex? Mrstl. Schwarenbergischen- ' g.“.nze Linie von Putte bis “Turnhout beseht. Die Zurüu ““k““ f - e z
rührende religiöse Anrede an die vci'sammelte Fürstliche Fa; , laqci'ungs-,IQ'mee ist überdies,ni'cht eher versammelt uni,.e und die übrigen Anwcscnden, und begann hierauf OM .
'“ “ck selbst war davon Augenzeuge nicht bloß in Lissabon, '
1331 Proviant-Commiffair, der ihm mit dem Generalstabe vorausreiske, hatte bis Coimbra gar keine Quittung, die Zehrung anbelängend, zu unterschreiben, Alles.boten_ihm die Einwohner von freixn Stücken und im Ueberfiusse an. Die MilitairxHospitäler sind g1eichfalls von den Einwohxiern mit NUM! Noihwerxdigen im Ueberflusse versehen. „Ick wünschte doch Manchem, den ich Wohl kenne, das miczutheilen, und ihn zn“ fragen: ob eiii Monarch, der von seinesn Volke “so“ herrliche Bewcxife der Anhänglichkeik er::cé'k, ob dieser'uwhl veriene, ein-Ungeheucv ,und Tyrann ge- heißen zu werden? Aber inan wird es fiii' “beisst" halten. (weil es besser taugt), mcinxti Wo'i-rcn keinen Glauben “beizumkssen. Die Flotte Dom Migucls, obschon des Rach'ts urid unvermuthet [?Zei'fxilicu, hat sich neulich mit ansgezeickmcter Tapferkeit géschia- gen. Sartorius wuvde verwundet, und mußte fliehen. Hätte
Dom »))?iauel brave Generale, wäxe dcr Streit schon lange zu , _ Ende. .. Dom "Miguel liebt iweder die (sogexmnnten) Liberalen, - NNW Sä,)ooxxc" , Z“"
,' noch die Constitutionncllen mmi) dcr Mode.
, Das ist sein großes Berbyccixn [“ (Briecsyenland. In der Allgemeinen Zeitung liest man: „Aus Pre-
vesa wird gkmeidxt, daß der Türkische Bevollmächtigtc bei der
GriechischenGränz-chu1irungsxKommisson,Hussein-Bei von Ko- nitzq, mit den Übrizxen Kommissarien schon in den ersten Tagen nackx Beginn ihrer Arbeiten in Streit gerathcn sey. Der Zank- apfel war ein kleiner Strict) Land, welchen Huffcin-Bcv für die Tüxkci, die christlich “Ilbgcordm'tcn für" Griechenland ansprachen. Alx“ letztere erklärten, *in den Antrag Hussein-Bcv's nicht ein- gehen zu können, cmviedcrce dicser, er würde, falls er in das Begehren der übrigen Kommissarien willigte, gegen seine Zn- structionen handeln, und fick) insofern des Landes-Verraths schul- dig machen; zugleich trat er aus der Kommission zurück, und entsornce sick). Also mußt; 'die Gränz-Absteckung vor der Hand wisdcr eingestellt werden, und dürfte nun schwerlich in diesem thre ihr Ende erreichen. -- Die neuesten aus Sym eingegan- gensn Handelsbriefe bringen ziemlich befriedigende Nachrichten Über den Zustand der Dinge in Griväxnland. Die erfreulichcn Berichte aus Bayern haben zur Herstellung der innci'n Ruhe sehr voitheilhafc gewirkt, und dem Handelsvchshr einen bedeutenden Schwung gegeben. Mehrere bis dahin noch auf Türkischem Gebiete tvohnhafte Handelsleute waren in Sora angekommen, um sich in Gt'iecheniand seßhaft zu machen. Das- srlbe beabschtigen ami) verschiedene hier und in andern Hafen.- plätzen etablirte Handelshäuser, sobald sie sichere Kunde von der Abrcisc der Regentschaft erhalten haben werden. Obgleich Grie- chenland mehrere zum Handelsvcrkehr wie zum Betrieb der Landwirthschafc vorthcilhaste Punkte darbietet, so ist das allge- meine Augenmerk doch hauptsächlich auf Athen gerichtet, so daß der Preis der Grundstücke daselbst in [eJcrcr Zcit beinahe um das Doppelte gestiegen ist. Ein einziger lick auf die Oert- lichkeit jener Stadt, und eine nur oberstächliche Bcrückfiäcktigung ihrer historischen Bedeutung, muß bei Jedermann die Idee er- zeugen, daß nur dort die Wohnung des Königs und der Six; der Regierung errichtet werden kann. Diese Idee ist in Grie- chenland selbst vorherrschend, und der Umstand, daß so viele be- deutende Personen sich in Athen oder doch in Attika angekauft haben, giebt einen gültigen Beleg dafür. Auch spricht sich in Gi'ieibenland vielseitig der Wunsch aus, daß die Regentschaft noch ihrer Ankunft in Griechenland die Verordnung eines Ent- wurfs zu regelmäßigem Wicdcraufbaue von Athen zu einem ih- rer ersten Geschäfte machen möchte. Die auffallende Vernach- lässtgung dieser berühmtesten Stadt des alten Griechenlands von Seite des Grafen Capodiykrias" war einer der unerklärlich- stcn Züge in dessen Charakter; man geht selbst so weit, ihm zum Vorwurfe zu machen, daß er die von den Refidenten und Ad- miralen der Allianz bei den Türken auSgewirkxe Räumung der Stadt im Anfange des Jahrs 18.31 durch Zntriguen hintertrie- ben babe. Gcwiß ist, daß Capodistrias damals zum erstenmal (er war bereits drei Jahre in Griechenland) auf ein paar Au- genblicke nach Athen ging, und über den Eindruck, den der An- blick des'elben auf ihn gemacht, fich in einem Briefe an seinen Freund Mustoxidi folgendergesialt äußerte: „Ich bin nun end- lich auch einmal in Athen gewesen, habe aber dort nichts ge- sehen, als unzählige Haufen Steine Und *))karmori'rückc, mit wel- chen man ein gutes Muscnm anfüllen könnte.“ Bei den Deut- scixcn, denen das Schicksal Griechenlands von nun an anvertraut ist, wird der Anblick der Minerven-Stadt hoffentlich ganz andere Gcfühle erwecken!“
Vereinigte Staaten von Nord-Amerika.
NeWYork, 10. Ok!. Ueber die auswärtigen Verhältnisse der Vereinigten Staaten und namcntlick) übor die JJTasxregeln, Welche der ]cjzige Piäfident, vct'sclßxiedenen Staaten und Nationen des Auslan- VCI gegenüber, beobachtet hat, macht das hiesige Handels- J o u rnal folgende BMcrkunzzen: „Unsere Regierung schlägt schr kn:*zc Wege in ihren *))?aipircgeln ein: Wenn ein Gouverneur der F.:lkiands-Znscln drei oder vier unserer Robbcnfänger in Beschlaq nimmt, geht ein „Kriegsschiff ab und bemächtigt fich seiner; oder Wenn er gerade nicht da ist, begnügt es sich damit, die angesehensten Männer der Kolonie [)itiwegzufühxen und die zu!," Vcrtheidigung dies-st' letzteren bestimmten Geschükze zu ver.- na,“;“ln- Wenn die QuaUah-Battuanek an der KMK von Sumatra ein mit Pfeffer bcfrachieces Ainci'ikanisches „Boot pländcrn und die Mannschaft umbringen, acht cin Kriegsschiff ab und brennt ihre Smdt nieder, nimmt ihre Forts und tödt-“r einhundert und funf- zig von den Einwohnern. WEM? ein Ochxikanischcs Regierungs- Schiff gegen einen unserer KaUffahrer dcn Piraten spielt, geht ein Kriegsschiff ab und nimmt das genannte Regiirungs-Sckßff weg, legt die Mannschaft derselben in Ketten und sendet sie als eine gci'cizmäßigc Prise mac:) den Vereinigten Staaten. Dabei
' [“When wir mit Buenos ?lnrcs, Quallah-Bactu und Mixiko, so
weit wir mit ihnen zu thun haben, anf vollkommen st'cnndschaft- lichen Fuß, und es ist keineswegesgcnwint, daß diesc Demonstratio- ncnvon Unscrsr Seite dasGcgenthrilandenéen. Wii“ fichcrn uns nur durchkurzen Prozeß,1vassonsi zu langen und unangenehmen Unter.- handlux'gen führen könnte. Wir fordern nur unse': Recht, da wir Richter find, und unser" Verfahren besck)l:uni.1t nichi. nur die schuldige Gerechtigkeitspsicge, sondern x-xi'part uns“ und An.- dercn auch Zeit und Geld. Bisher hat es sick) so getroffen, daß diese smnmarische Methode nur gegen solche von unsci'cn Freu",- den angewandt wurde, die sick) mit uns in den Waffen nicht messen können. Aber" es könnte im Verlauf der Zeiten vorkom- men, daß ein unsere Flagge tragendes Schiff von einem Briti- schen oder Französischen Kreuzer oder von dem Gouverneur ei- ner Britischen oder Französischen Kolonie eine Unbill er- litte. In einem solchen Fall muß dann, allem Anschein nach, ein Schiff von hinreichendem Gewicht abgeben, und be- sagte Kreuzer wegnehmen und besagte Kolonieen verwüsten, ihre angesehensten *))?«innek hinwegfx'jhren und ihr (Gesäß? ver- 111113?an ©9100. 11.1; Oi? YUMYUM Wk! Gx. James Wr FW!-
daraher beschweren, daß wir in Friedentzeiten-gegen ihre Citi- Wohner Krieg führten, so «würden wir ihnen bloß antworten, daß wir nichts als unser Recht.:iorderten, ,und-dax; die kürzeste und einfachste Weise, uns Gerechtigkeit zu verschaffen, mit dxm Geist unsereanstitutiomn am „besten übereinstimme. Doch im
" Ernst gesagt, wir fiirckuen fast, daß die Amerikanische'Regiex“
rung es mit diesem kurzen Prozeß ein wenig zu weit treibt. I" dem FAU mit den Wilden von .Sumatra, mit denxn wir in keinem Verhältniß stxhen und Wahrscheinikä) me- mal;“ stehen werden, ist es vielleicht das einzige in unser " rem Bereich liegendc Mittel, GenUgthuung zu erhalten:“ und die arge Bei-Yaffenhoit der Beleidigung, die in der „That nichts ?stxdci'cs, als _qt'okxx' Seeräuber“ War, rechtfertigt strenge Musicgeln. “FM.. 7112“) B:.tenok; Apres, wcxckzcs die Falklands- Inseln al,.) xi“: “..77*„-:--77*.T»1:7x, ix1'-"',':i'-'erci) uiiiitiir, und mit Mexiko.- '„3'i'ck_i=7'7:„“*" ki“; I?.?Qi-erngs;Fahl'ZEUg wa?..- siclxn 10:7; .:). 0,“- 0:00? bcglaubixix: 7219-2519."- in, ihren .HaUPT,s.'5,-)xc=1. ;.!" ““ F1!“ 1'.“ (“,“-:]". Fau 713,7“th “*I-!*“,(“iands-Znseln“ dic zm-x;feii*»1“'x- . „.;-w'.- 4711“ „“no ix“: *;im Fal.“ “mix. Der Mexis kaniixich N:»; ...... :..: .:.-«zixxe SWKI'Oin-UVÜOUUZ als Aus.- fiUM :tt1qc*s".*-,I-", ',;„'.'.'“T*x'1*; 117. d.) 1.109" “.'-ie e'sst-xi'en von L'IUenqs AMW i:i'21':'-:"p3*11-.x2„ 55:07." «M 03815514. “io daß di..»ses sich für di? Ha“?“"“““11:-1cti DU' 1.021 xi «.;-„**,.“ezxzc-N *)Nkiöch abs vci'antwortlich be. WM?“- Uktk- so 70952? 12:12“ mit tcxzx'xrx'.» I)iegiei'ung tn Verbinduggen stehen, Wär? Wok); (»e- xcwößniichc 21,473, auf dem man in “.Frie- denszciten ssw *Bccixicr'1chiigitii.;eko GMUUITHUMZ fordert, "Öm- lici) Mick) Gichworsicliungen umd Unterhandiungen, der mnzige. den man Härte cimscMagen müssen.“
Inland.
Ausstellung auf der Königlichen Akademie der Künste. „ * (Schluß.)
Die „Portractmalerei hat von jeher tm wcsentlichüettZusammens hangc mct dcr Gieschicißsmalerei gcüandcn; sie trä t überall ganz. tnsbeßondcrc dazu bei, letztere zu geistigem Ausdru emporztxbeben- eixwfanZi aber dafür auch Großartigkeit der Auffassung _von ihr zn,- ruci'. “ te größten Historicnnmler nanden aUezeit auch nn'Portratt am hbchsien; dies bewährt tic!) denn wieder in unserer Zeit. Man wäerc ungerecht, wolitc man nicht in diesem Zweige der Kunst _den Dicffeldyrfern dcn Preis vor allen Mitbewerbern zucrkennen, so ich? ülelxcn src voran a_n Natürlichkeit, an Lebendigkeit, an richtégcm und tiefem Verständnis; der Charaktere, und an einem roßen Simi,- der immer nur mit dem Edclßcn sympathisirt, das ene Person in Haltung,. Stimmung und Ausdruck darbieten kann. Wir haben von dim großen Familienbildc gesprochen, das aus dieser ScYulq hervor- ging, wir liaben auch Sohn's Portrait, welches uns „“essmg dar- ' stellte, erwähnt, endlich haben wir die Bildniffe von der Hand des Meisters“ zu würdigen Gelegenheit gehabt, und es bleibt nur noch übrig, hier eines männlichcn Portraits von Hildebrandt zu geben- kcn,„das'uns eincn crfabrencn, klugen Weltmann vorführt, und endlich eine:“. ncucn Bildniffes von Hübner, welches gegen den Schluß dxr Aitsstellung noc!» eineYroße Zierde derselben wurde. Wir haben hier die wohlbekannten Zige des Direktors der Königl. Akademie d_er Künüe, gcistrcich gefaßt in seiner väterlichen Miene, mit dcr er dieses ganzc aufblühende Künülcrgesck)lccht, freudig theilnehmcnd und fördernd, als die Seinigcn bctraciiiet.
Atxck) war es sehr erfreulich von einem Künstler, desen übrige éqrtraits mcbt völlig dem entsprechen wollte, was er durch frühere “eistungen angekündigt hat, noch in der letzten Woche ein nicht mender durcixdcn Gegenstand als durch die Kumi anziehendes Werk zi: schen. Dies “war das [chensgroßeBildniß (ganzeFigur) Ihrer Königl. Hohkek der Prinzessin Albrecht, vonProf.Begas.
Schr „vcdagcrt 117-m*dc,- daß das im Katalog verheißene lebens- _ rocße Btid Gr Maiciiät des Königs zu Pferde, von ros.
rugcr, cin höchst mcistcrhaftes Werk, nicht auf der Aussie ung praxixlicn komm'; doc!) war die zu diesem Bilde gemachte Studie zu ke*)cn.
_ Dq; latigcrwartctc Bildniß Ihrcr Durchlaucht der Für- sitn Liegnitz, von .syettntng/ crsclit'cn noch spät; cine ihre'rseits anerkinncnswcrtbeBcfangcnhcct aber hat, der Hoheit gegenüber, lei- der iiicht das volle Talent des jungen Künsilcrs hervortreten lassen, d_as ihm zu (“icborc strht. Am unbefangcnsien und darum nachdrück- lechstcn maclxtc er es gcltend in der Darstellung seines Freundes, des Landschnsxers Krams: inan kann nichts Lebendiqeres schen.
Unter yiclcn zitißgezerclmeten Portraitmnlcrn "nennen wir nur noch Tycrniteknnt ctncxn lebensgroßen Bildniß in (mier Figur, und dliiln g-ciYulcr K_ratt, der nch etwas von Vanßyckiscber Art erworben; cn_dlcch Prox. (Hrünler mit einem wohlqerathcnen männ- lichcn Ntldntß. “
, nutri“ dcn Portraitzeiiiinungen finden fick., wie leicht fie aucb m:t dcm Blr: cntwoxxen imd, einige meiüerlicbc Stücke von Be:- gas; aucli machtcn nä) hier die Herren Jensen, Michelis und Stein bcnxcrkltcb'. »
_ Nun „imd wn“ abox noch sehr in dcr Siixtild unserer treff- lteixcn Biidymixr gxdlrcbcn. denen wir nur im Vorübergehen «'i-irg: Airstxickainkxtt zuwenden konnten. Wir trösten uns da- mxt, dax: ermqe qdeescr Werke, die icßt in Marmor erschienen sind, scyoxi vor langcc'cr 30,“ in ,der Thonzkizze besprochen wor. den. Damn gelidrt Das geistreiche kleine Marmor-Rklief von Drake, nac!) eincr Elegie Gdthés, den Dichter darstellend, wic cr im 210116 der («liebten dichtet und auf ihrem Nacken „ mit ßngcrndcr _“.JiMd“ dcs „s)exameters Mas; zählt. Entzücken?) ist hier m dem Mädchen der _Sehkaf und in dem ,Öiklikct' dic Begeißerung ausgcdm'..i't. Ferner «'m größeres Relief von Rauch, bestimmt für das" (Kiyabixxal der Lahn Qoovcr nach Irland. Der zarte, 17nnreiche (zicdnnke tit dllkéb dee sauberste Ausf hrung noch mehr ins Licht gciretcn. JJ üaäwrcm Relief gehalten is die Seele, welche mit gefalteten „i)aitdcn atis dcm (“it)abmale gen Himmcl aufsteigt; traucrnd "“It ““A“. „(40179101 und nur dtc Religion kann ihn trdsicn, welcbe- persomvxrrt, tim s011fk_ und troßvoll mit der Hand berührt. Um seine aus.;giie1)titc .Ötl'i'xéiiajl und__die Allgemeinheit der Trauer um die Ahgexänedenz vorzust-xllm. 0131 xmc weibliche Figur mit OU“ städti- scksktPieUW?11*_Vth_;_dagkgensichtdleAuffaffung dcrtrauernden Bäuerin- nen, welcbe rom! M manclxxr Rücksicht („rade das Gelungenske des Ganzen miksniaciicn, doch ichon Kari. auf der (Kränze des Maleri- sciwn. 0110) _01 die Bedingung des Reliefs WM in allcr Strengc bi.“x'.“b(lchkk"i, 10 das: 11100 fm“ dic „soße Breitcnnusdchnung bei ver- änßertcm Standonnfr iciion falschc Vcrk'x'trzungcn bekommt, Gaux melÜkch'iff diigchit til cm Relief, für" das Piedeiial der Statue des „(251101000711Königs von 25.173601 deiiimmt. Scrcs lehrt dcn Ackerbau,
Zn Maxmor außgcsührt sahen wir noch ein anderes trefflicbc-t Werk von Nami), dcn Taufstein für die hiciiqe Domkirche, Es ha“:
' mit Unrcckxr nmnclicrlci Tadel lcidcn müssen, weil man die Nedim,
ungen niclit kgnnie. Nämlich dic Vrüsiung, wclche in dieser Kirckie
cn Altai“ nmia'uft, „e_ntvält zwischen ibkctt Ständern Kovicen déi“ ??postcl von Peter Ytickwer; demgemäß wurde der Taufücin mit den vier Evangclnxtexi, m_ ähnlickxcm Styl gefaßt, umsckilossen: davon nuit wzir ;.natm'iecf) eme geradlinigt aufüeigende, wcnn aucb mcm c1)[tndl'ldc[)c_ Form abhängig. Dürftcn wir- einen Wunsch ivaqcn, so wäre es viclmchy der, der Künüler hätte mit Beibehaltuns jener Bcdingyng, und_ nur nach n'äherer Anschließunq an die Form der Bruüung, cine mehr archciektonische (konstruktion dem Tank- becken gegeben, die th„uren„dam_tt umschlossen und 176 selbst, gewiß scbr zu thxcm Borthxilc, tn etncm noch strengeren Styl cfaßt (7th erscheinen stqals angebracht oder .eingelascn in die Cv inder- Yorm. statt cingethcderx und verwa sen zu seyn in die anke Con: itriictionl; 11.11 dock; Übcsbxiuvt dic xkulv'tur keinen gkd (keit Roy. theix; ." s “129, .',-“(1 11-13 «xciiix-mnixcßiit Devivannaxy «*...-19091": W"