.*“,T,
. x“. „;;-Lk.: YYFZQXNKZHE-NQXIOYMWLW *»:- 127334534 »»
“I.,; .'“
*
=;*„„'*x:'-Zx-ch.1 -..
* * “!*- «*.-xxx?
. und da jene ganz erfroren war, fo befestigten diefe uvörberft die Segei und setzten das Boot aus. .Die unruhige
ee schlug dies gleich von Wasser, und nachdem der Sohn des Schilling dies ausgeschöpft hatte, trug der Vater die erwähnte Frau..und den völlig erstarrten Matrosen hinein und ste'iierte dem Lande zu, während der Schiffer auf dem Fahrzeugo- zurückbiieb. Die Wellen schlugen indeß das Boot sogleich wieder voll, worauf sich
der Schilling entschloß, sowohl die Frau, wie auch den Matro-
sen auf seinen Armen durch die Brandung aus Land zu tragen, weiches ihm bei großer Anstrengung ach) gelang. Ebenso ward der Schiffer nachgeholt, weil das Boot bei der heftigen Brandung nicht zu gebrauchen war, und so war das Rettungswerk glücklich vollendet. Die drei Schiffbrüchigen be- finden sich bei ihrem Retter in der Pflege, welcher Leßtere in seinem Eifer so weit gegangen ist, daß, er das Schiff geliclxcct und wieder flott gemacht, die ganze Ladung aus Land gebracht, wieder eingeladen, und Segel und Tauwerk in die alte Ordnung geseßt hat, so daß das Schiff bei dem ersten günstigen Winde zu seiner Bestimmung abgeben kann.
Meteorologische Beobachtung.
1832 , Morßens , Nachmitt. Abends | Nack) einmaliger 11. Dezbr. 6 u r. 21101“. 10 Uhr. Beobachtung.
Luftdruck . 1336-9 LMPFZ. 337,11 1.“"Par1339,o .1““Par.|Que01värmt 8,2 9 R. u“twärme 4 8 “ck . “ 2 0 . 3- “ . „ Thfaupunkt H1 0 R. T€, „ Ye 2/5 „ Y Flußwarme 2,7 * R. Zunftsättg. 95 pCt. 82 pCt. 00,1)Ct. Bodemvärme 3,2 "N. W101)“. rchxZg'ht1ZTlÖZécr' , YYY“, Ausdünfi. (), 0 z 1 4,2911). Wolkcnzug -- NW. * Niedevschl.0, . 2 o 1 “Rd. _Dxr Barometcrsiand vom 10. Dezembxx iii durch, ein Versehgxx unrrcdtig angegeben worden. Er war 340,4 5 . 340,7 0 und 339,9 0 im Niveau der Spree. *
1411807511136 13013611.
5111316163111, 7. 962611111612 Uioäerl. "11111. 8011. 3114. 53116116 (10. 74. ((Mt-13111. 144. 63 *111. ZZZ. [Kuss. (7. EZ:) 921. (10. (7. 1831) ZZZ. 068161“. 80; ZZ 891111.
B;. 5D (10.49. 1131111111111, 10. [)(326111b61'. ()en. 57; 11161. 834. 471110. 7111. 831110 11611611 1068. Run. 131151. ]4- ])161138. 915111. 8611. 97. 90111. 107;. [);-in. 66. W716", 7. U6201111101'. 5:1116t. 8474. 43 (10. 731. 9011-0111. 124;.
Königliche Schauspiele.
Donnerstag, 13. Wx. Jm Schauspielhause: Zacobine von Holland , historisches Schauspiel in 5 Abtheilungen und einem Vorspiel, zum Theil nach einer Englischen Erzählung, von E. Raupach.
Freitag, 14. Dez. Drama in 2 Abtheilungen, mit Ballets; Musik von Spontini.
Im Schauspielhause: 1) 1111 "(31111116 1110131110111110866 611 161111116, 10116-731106171116 [):11' 801'1b6. 2) 11'3016 (16 1111155111166, 6011161116 611 1 11616, [1111 9161110. 3) ha 366011116 1'6])ké58!113- 11011 (16: [16 j611116 1101111116 :*1 111311619, 011: 116 61101: (1'11116 161111116, 1731111611116 [1011161111 611 1 11616, [1:11 11111". ])6168116 et
])ezferZers.
Sonnabend, 15. Dez. Jm Schauspielhause: Der Erwar- tete, Drama in 1 Akt. Hierauf, zum erstenmale wiederholt: Garriok in Bristol, Lustspiel in 4 Abtheilungen und in Versen,
von Deinhardsiein.
Im Opernhause: Nurmahal, lyrisches -
139 Königfkädkisches Theater. Donnerßag, 13. Dez. Dcr Pirat, Oper in 2 Akten, nach dem Ztaltämschen; ONufik von Bellini. Vorher: Glüdkskind und Unglücksvogxl, Lujixpiel in 1 Akt“, von L. Angeli). Freitag, 14. Dez. Der Diamant des (Gcisterkönigs, Zau-
berspiel in 2 Akten, von F. Raimund; Musik vom Kapellmeister"
J. Drechsler. m
Neueste Nachrichten.
Paris, 6. „De. Der Köni ielt e cm Mit ( e' dreistündigen IITinistezr-Rati). g h g | MI inen
In der gestrigen Sißung dcr Dcpurirten-Kammer, in welcher der Vicr-Präßdens, Hark Etienne, dcn VOl'slß führte, be- l'Zchtetc der Baron chrllstier-d"Auinay Über den Gesrß- Entwurf wegeln der provisorischen Forterhebung der Steuern bis zum, 1. Zipril. Er bemerkte, wie es" eben so sehr in den Wunichen drr Skeucrpfiicixigen, 1118 in dem „Wesen einer glitcn Fi11anz- Verwaicüng liege, daß dicser proviso- rische Zustand cydlicl) einmal aufhdrc. Die Kommission h“'abe dahgr den ,xinanz-Minijicr um eine kategorische Erklä- rung daruber ersucht, wie er es anzufangen gedenke, um die- sem Uebelsiande möglichst bald abzuhelfcn; dcr »))Tinistcr habe darauf crwwdcrk, daß er das „Budget von 1834 bereits im Mo- nat März k. J. vorlegen werde, indem er bis dahin alle 116101"- gen Akteiistücke zur Anlegung eines Fricdens-Ecats in Händen zu haben glqube. Es hänge hiernach lediglich von der Kammer i_eibst ab, sich des Einfiiiffcs Wieder zu bemächtigen, den die Charte ihr auf die Steuern und auf die Staats-Aus- gaben zusichcre. Die Diskussion Über das Badger von 10.35 könne ganz si'igiicl) bis zum »))"i'onat März bccndct seyn, und wenn alsdann sofort in einer zweiten Session das Budget von 1834 vorgelegt werde, so bleibe dcr Kmnmcr zu einer griindlichcn Prufung dcsieiben nock) Zcic genug, damit die bewilligten Steuern ain 1. Jan. 1834 erhoben werden könnten. Herr chclicticr- dAulnav ging hierauf in eine nähere Untersuchung der verschie- denen Rubriken des Gescß-Entwurfes cin. Dic Versmnmlung schenkte ihm indessen so geringe Aufmcr'csamkcir, und das Ge- räu_sch drr Privat-Convcrsationcn war so groß, das; mehrere De- puttrtc sich der Tribune nähern mußten, un: den Redner zu ver- stehen.. Nach Beendigung seines Vortrages, dcffcn Druck und Vertheilung. mitcr die Bureaus verfügt wurde, befragte dcr Prasident die Kammer, wann siedic Diskiission Über diesen (55c- selZ-Entwurfeerdffnen wolle. Die Mehrzahl der Versammlung erklärte sich fur den nächsten Freitag (den 71cm), so daß, da sonst kein (Ygensiand zur Bcraihung vorliegt, am folgenden Tage keine Sitzung jiattfimden sollte. » Wider den g'edachten Gc- scß-Entwurf haben sich bereits 6 Redner, worunter der Graf von Mosbourg, einschreiben lassen. Zu Gunsten desselben wird Herr Salverte sprochen.
Der dicsseitige Botschafter in Turin, Baron von Barante, wird täglich hier erwartet.
Der Gcncrgl Sémélés, welcher sich gestern zur Maas- Armee begeben joiite, zu deren Obcr-Bcfei)lshaber cr ernannt worden, hat plößlici) Contre-Ordrc erhalten. Einige glauben jeßt, da!; _er erst in acht Tagen dorthin abreisen werde, Andere, daß er eine anderweitige „Bestimmimg crhaltcn habe. Einige Regi,- menter der Maas-Armee haben den Befehl erhalten, sick) zur Nord-Armce zu begeben.
, Der General Bageaud hat das Kommando eincr Infan- terte-Yrtgadedcr hiesigen Garnison erhalten.
Herr Thiers 1911 in der gestrigen Sikzung der Kammer mei);
W **"
!; !
reren Deputirten bie Naohricht von der Verhaftung des *
duums, das am 19ten v. M. dem Könige nach. dem Lebe "
trachtet, mitgetheilt haben. Gleichwohl scheint es immer sehr zweifelhaft, ob dieses Individuum wirklich der Thäi mindestens hat dasselbe sich in seinen Verhören mehrmals f(xiicnd widersprochen. Ueber die Verhaftung selbst erfzhx Folgendes: A1W4ten Abends um 11 Uhr meldete sich 9711
[ich ivdhlgrkicideter Mann in dem Alter von etwa 30 3 bei dem Polizei-Präfekken, und gab sich diesem als den Uk
dcs Attentats gegen den König zu erkennen. Als Herr 011
den Unbekannten um Namen und Wohnung befragte, erwj
er, daß er aus Familien.ITücksichten beide verheimlichen und daß er aus dit'sem Grunde den angenommen habe. In er, daß nur ein_pcrsbnliches Nachgefühl ihn dabei " die Politik aber nicht das mindeste damit zu schaffen babi die Besorgniß, daß ein Unschuldigcr siart seiner vor Germ) zogen werden möchte, habe ihn bewogen, sich selbst der auszuliefern. Zu einem zweiten Verhöre behaUptete der kannte dagegen wieder, das; er aus politischan Gründen „ delt, aber keinen I)iitsciwldigen habe. Gestern friih ließ nard dezn Präfekten ein Schreiben für den Asitestcnader „* kreten, Herrn Parquin, zustellen, worin er diesen um seinen stand ersuchte. Nach einer anderthalbstündigen Besprechim Herr Parquin darauf mit dem Gefangenen hatte, der Letzterer, noch einmal vor den Polizci-Präfckten gefü werden, und erklärte diesem jelzt, daß er Courtois und aus Versailles gebürtig sci). Hierauf fand ein maliges Verhör statt, in welchem Courtois, nachd- cinen Theil seiner früheren Geständnisse wiederholt, ße!) „] vcrwirrte, in Thränen ausbracl) und mit der Erklärung-s, daß chens-Ucberdruß allein ihm die That eingegeben habe inerkanUcrtl) ist, daß dieser angebliche Courtois in seinem" ßrrcn cine große A(hnlichcir mit cinem andern Individuum mens Giroud, hat, das cbcnfalis in dem Verdachts [je, That verübt zu haben, und dessen Signalement sich aus" Zeugen-Verbdr ergeben hat.
Die Gazette de France giebt zu verstehen, dass„ gentlich? Urheber des“ Attentats gegen den König wohlsch (ici) jemals entdeckt werden würde. „Während die 1111 Gefangenen in Blaye mit jedem Tage mehr Bewanch rrgr,“ äiißcrt dieses Blatt, „veriiert das Ereigniß deiPMo Schusses täglich mehr an Gewicht.“ ..
Herr Bascans, der bisherige vcrantwortlicße Herav dcr „Tribune“, der wegen verschiedener in den Nummer 29. und 31.912.710 1., 0. und 7. Juni d. J. enthaltener dieses Blattes, unter der Besch11ldigung der erfolgreichen zung zum Umsturze der Regierung, worauf die Todosxtrase vor den hiesigen Assisenhof verwiesen worden War, ist g von diesem in allen Punkten freigesprochen worden.
-- Heute schloß :“)proc. Rente 111! (30111111. 97. Z.“). 1111 97. 40. “.Zproc. 111". (:0111[11. 6:1. 5. 1111 60111". 69,10,“ Reap. 11,1“. (7011101. 80. 35. 1111 (',(1111'. 90. 51). 5proc. Span, 58. 5proc. Belg. 751. Neue Anleihe 97. 55.
Frankfurt a. M., 9. Dez. 4proc. 7.3'7. 100 Fl. 1821.
Oesterr. 5proc. Metall., Poln. Loose 5571. G.).
._.-___..."
Redactcur Cottel.
Gedruckt bei A. W, Hai
Allgemeiner Atsz7e1'ger"*'*f1“11 ' diJPkiußischcn tSaacen.
Bekanntmachung. Oeffentliche Bekanntmachung.
ber Sch sxß „ digt. Berlin, den 12De1ember 18.232.- Die Kriminal-Deputqcion des Kontgl. Stadtgerichts.
Literarische Anzeigen. Naturgeschichte.
keiension aus der Literacur-Zeirung für Poiksschullehrer' 1832. 45 Heft; Leipzig, m der Baumgartnerschcn, und m allenl
e d.I. verfolgte JägexChrißian Friedrici (1er Prem, in. als hat sichfreiwillig wiederzumArréß
e
sätzen 761111121111.
7161611 Zusätxen ,
deurschen Buchandlungen= Naturgeschichte für Schulen, mit besonderer
gesammten Naturreiches. 1831._ . Skiken 8,0. gel). “151.91“. (Bet Parchieen fin- den bedeutende Begunsxtayngen sxacc.) _ _ OerVerf. machte_ sich mygl1chürKurze mcc großter entlichkeie zur Pflicht. Dinge, die iich durch Ueber- chrifun, Ober- und Unterabcl)e1lungen :c. von selbst
verstehen, werden daher nicht gesagt. Wenn ein Wort pünktlich WM “WU?" wird.
"6 1'111111161100 (165 111061115 5111' 165 1015, 11211" 111111101".
0165011)? W1kä 7011 (16111 [161111 7611115561" (61116111 ge“
[[t_ Dadurch ist jener Steckbrief erle; boknen 5113151101561) (161' 11111 (161' (161115011611 5131'30116
_ Okens Naiurgeschicbte. e JtelfaMdQßmßggti'ij) lhékümdtmenEm1ch nochmals zu . _, , „ „ „ r aren, a mt it) es rcvé'inens de: Beruckjtchctgung der Makrobwnk bearbeuec von Aus accun und d „ “ -' Fr. Georgi. Nebst einer tabellar. Uebersichc des ausfüJx-[jcy agggMng-nes Umfangs der WM f1ul)er
Wl- U"“ 244 Allgemeinen Naturgeschichte fiir aile Stände
„ „HofrathOkcn, 6 Bands, xxder zu 6 Lieferungen von 0 Bogen, Preis 6; [gr. für die Lieferung , , Die erste Lékfsrung möglich zu macbcn, Wctl der nicht sehr große Vor:
bisher 12 Thlr.)
als diese.
Anschaffung zurückgehalten bat
hinreichxe. etwas deutlich zu machen, smd nichc zweie (MÜ dkm- méisierlwfc in Stahl goüocbencn, Portraix rath bald vergriffen scin :nb-zbte.
gxbrauchc worden. . „ erlufiigenden Anecdoten (| aus demselben Grunde der Aufnahme versagc worden.
dar, wie sie dem beabsichtigten Zwecke angemessen ist. ,Die “*ugend werd dyrch dieses _ . wüns ce Uebersicht uber) das gro e und we1te_Geb1et der Natur erhalten. _Eme besogdere Eigenrhumltch- keit dkeses Lehrbuchs rß_die_Beruckücht1gung dex Ma,- krobiotik. Dieselbe ausfuhrltch behandelt, soll d1e vor-
liegende Schrift in den Stand se en, die in vielen EvaehlungswxrthesWeibnnchtsgcsc1)cnk. . . - .. -s e _ „_th der Nicola1schen Buchhandlunq in B-rlin Betrachtnutzl1chenGesundheicmate im nzu vertreten (Brudersiraße Nr.13), Stettin und Elbing Z| zl;
. „ Das Taschenbuch Aglaia. Gebrauch machen konnen. Druck und Papier sind gut. Neue Ausgabe, Wien, bei Wallishaußer im herabgeseizten Preise.
Von diesem iicts tntt so ungethciltcm Beifall auf: enommenen Taschenbuche erscheint vor der"-.f)and eine Fortsetzung mehr.
aber noch einigen Vorrath hat, so bildet sie davon
Ein sehr brauchbarer Anhang ist die tabellarische Ueber: iicbc des gesammten Natuzreichs. Volisschyllehrer wer- den von dieser Schrift fur ihre Schulen emen guten
haben:
Zu haben bei E. S Mittler in Berlin, Stech- bahn Nr. 3, so wie in dessen Handlungen zu Posen, Bromberg und Gnesen.
“* en e'clrejbun d,“ Verfassers) wird demnach Ende Dewmber dieses Unwesenclech B ') gen und Jahres ausgegcbkn, und das Ganze in'zwri Jahren Ueberblick: Man nun das vollendet segn. Weder déi" Hrrr Verfasser, "th der ganze von Herrn G. Geleistete, so kann man ihm das" MMM“ kotxnen sick) emsMnßön- dic Herausqabr drs
eugniß nicht versagen, daß er aus der großen Maße Werkes 3" Ubkkk'lkn- "" dkiio cher aber dcn Erwar-
es vorlandenen Sto es eine olche Ausw1 [ etro en taggen der Suchscribenten vollkommen entsprechen. ) ff s 11) 9 ff In Berlin uvernimmc 010111011111) 0!- F- Playn,
&. . ilsmictel eine “; _(acxrstraße Nx..37,BesteUu1men. 1 Stuttgart, im November 1632.
für das Jahr 1633.
Carl Hoffman". [; Thlr.
|Zugabc scin-
Qur 7411061111111: aller (3011131011611 11615611 «*i- 11ier- eine Neue Ausgabe, von we1cheszhrnch ZJabr- Breitesiraße Ns- 23, zu babkn:
_;x „, 11-1. wn (ist " oben in Lari. mabiouenen LänszeraungMTZ we?)?eix; LolcheÉhZ17ahrgüänge KTM negew en ugae4 r.(att ser,
knisnbrisv:
10; Thlr.): in dcr feinern Ausgabe 4; Thlr., (üatt
ini e än ' (" * O [' durch den Steckbrief vom 30, Novem; cine Uebersetxunx 1361 1.111: 6156116101, um] 11616113 1111161 V0? [Kgl.J-v-ollxls'LYL 12119; KRZÜJZIYÖZZ:fedPFF/AYOZILT ' alle andern einzelnen Jahrgänge niit Jahreszahlen ochaltcn dcn- bisherigen Ladenpreis, jeder Jahrgang _ _ der gewöhnlichen Ausgabe 3; Thlr., der feinen Aus? 53111. 761111111 151, 3611151 116101*Zt, unc] 11111 K'1L1Lk] Uu- gabe 4 Tblk [)16 1121112133136116 Üuzgube 131 311110- ' xen unk, um] (116 (1611136116 ÜUFZÜÜC, UUkllUk'jkt 11111 «616116 (116 11'Jn7165130110 111611t ('111 11ä1t, Wini obige 1303611111111 1116111 (.'-1161316114611. ])1e 5eu111'u116 U11c1111nk1c1111113 111 11611111, 561110111- W1e: [311111 Ro. ?, 1111111111 1163161111111; (1111-1111 ."111. ]"nibure 1111 8161-3311, 1111 ])62111. 1032. Uercleraclw [((11131- 1111(1 1311611113120111115-
Fu, Rücksicht auf die ausgczcicbnet schönen Kuv- f_er dtcscs Tnschc11buc11cs, Wodurck) es einen Euroräi: „xommxng; “l).?" Ruf erhalien hat, und die ivcrtbvoüen Bci: trage, wov'on ivtr nur die Namen einiger Autoren , Grttlvarzcr, Zedlitz, Fran v. Pichler, Krgse, „Wes, S Willing, ncnncn,möc1)tenwohl wrncge litcrariiche Erscheinungen die Aufmerksam: keit des Vci*ri)rltchcn Publikums mehr verdienen- Feder Jahrgang hat (; Kupfer, wonach niso [75 Blätter, don John'sMci!icrha11d,jedejähr: liche Ausgabe von .'5 Bänden zieren.
Wos wäre wohl geeigneter zu einem erfreulichen Ncuxahrs- oder Wcibnmbtsgcscbcnk, oderzur Zierde einer ausgewählten .i'iabincts-Bibiiotlwk?
Auel) Lcibdibliothckcn undLcsegcscui'ciwftrn möcl) tc diesx wqyifetlcre Aasgadc willkommen sci)", da von der bisherige Ladcnprcis yon .“; Jahrgängen 10; Thlr. Und der feinen Auzgabc 12 Thlr. manche von dcr
Mit einem Kupfer. P'rcis crsci) ), im schönsten Halbenglbde, wie neu 131
Bki Unterieicbnetem haben so eben die Presse ver Da die Verlagsbandlung iasrq und sind 911 alle Buchhandlungen versandt, freiheit Nr 0, zu haben: und in der Enswnsclwn Buchhandlung (F. Müller),
Klee, ])1'. H., Profeffor in ;Bonn, (*“:nrvclopä'dis der Theologie. gr. 81-0. geh. 9 991. oder 11 (91.3111 810.
Ludwig der Eilfte, Trauerspiel in 5211 von L Deelavigne'. Aus dim *FraniöiiW- P. “19. Kull, 81-0. ge'h. 18 cm. oder 22.111- T111-111er,- ])r. A„ übrr vermeintliches “- Ein Bcttraq zur Grscbicbte drs .Kikchi'ilkk- insbesondere zur Krack dir QurUM des * ar. 81-0. «ebrfcec 12 qar. oder 151111. D e mcc so vielem Beisalie, sowohl von * hoiiichen als procrsiantische11 Publikum biöhk
Kirchenzeitungfüt-daskatholischeDi “ land von Dr. Senqikr, Profrssor in')“ e_xscheinc vou quar 1833 an, in mo . einn, untkr d1'111 veränderten Titrl: Reli
Litsibrifl fur das katholischeDn ** land xc. in mrinrm Vkrlaae. Der Laie f.]r den Fahrganq von 12 Heften ist 4 T0 12 odcr_8 Fl. - Eine besondere Ankündmung- Fdrcki'ßizng betrcffend, asi brreits vrrsmdt.
Mainz, den 1. November 1832.
F.Kupferb11
1 71111". 5 Jgr. 16 U01- (16 481) 5 521) y:
Répertoire: (168 ("0111101335116631110 . . . . .. .1)1(?11011111111'0 :
Es wird gebeten die Besiclluttgcn so bald als “1“
1.1 (“0111015511011 61 (161111601111:
24 "01. 111 dsc), (1 (16111 (010111165, 111191111113: zur 1.6; 111121150115 1 6T “.], 1011110111 16 ]:)!“Ckli1k1 50111 1111-1165 [1.11 111 ])0516, 61 j'im'jii: 16 11111110
Bei uns iii erschixncn und durch nne Buchbattd: |.,;„. 111611 ((:-„11 [..-3 «..:-11.11.91. lupgcn zu haben, 111 Berlin bci Ludwiq Ochs mtgkc, Burqßraße Nr. 8, an der langen Briicke:
Vaters,1)--.F.S„ Jahrbuch der häusli-
chen Andacht und Erhebung des Het» zens, herausgegeben yon A. (H. Eberhard,
[„in-1611 R0. 21), „5. ck 1136111 [wur 111 k)!
Friedländer, Jägcrüraße Nr. 44, vers Krüniiz, Encyclovädie 1.56 Bände (1110
Krug und Mktizcl, topographisch.-siatiüksch
Auch dieser Jahrgang erfrciitsici) derlintcrsi1'1tzung graphisch. Wörterbuch des Preuß? Staats, vieler, _sehrbgcsclyäiztcr „Schriftsteller dicses Faches, (»22, (; Vdc. 41-1. Halvfrangbd. 7Cblk- ' und- reihtsitckcw ww wer hoffen, auf einbwürdige fins Bücher-ch. 7 Bde., 12. Thlr. Weise dc11_frxrlZcr11 Jahrgängen an. Ein btoqraphi- chewch. (; Thlr. Beckers Weltgesch- 11“. * ici)er Aaummfz ubechlrtci) „Zwingli schließ- iicl) 10 Thlr., 2te Ausg. 10 Thlr., Zte Ausg. ** den fruhcrn, Aufiatzen über Kirchen:?)ccforination Fdrdcn, ch. dcutschcr Dichßer und P" an, und wn'd den Lesern gewrß eine willkommene 7;Thlr Reisen des Prinzen von Neuwied, ,
Rengerfche Verlags- Bucbhandlung tn Halle.
.naisers
ausg. 15 Thlr, 30 Jahrg. dcr Voßs. Zcituui .
- 1510, z Thlr.
Bci Hofsmann und Campe in Hanlb so eben 1kschte11cn und bei C. H. Jonas/ *
Raupach- 111 Ernst. Der Wechsler. in drei Akten. 81-0. ach 20 sgr.
- Denk an Cäsar! Posenspiel in fiinfA
geb. 1 Thlr.
Namen B; Betreff der That 1215| e -_
1 Angekommen:
.;».
Allgmeine
Preußiscbe Staafs-Zeitung.
“1“ Amtliche Nachrichten.
Kronik des“ Tages.
-e. *Köni [. Majestät haben Allergnädigstgeruht, den Rit- ' :sbesißek Érafen «Kleist von Nollendorf um Landrath alberstädter Kreises,.im Regierungs-Bexirk s agdeburg, zu
' nen. Der General- Erb ; Land ; Postmeister im ogthum Schlesien, Graf von Reichenbach-Goschüß,
Seiles?"- Der Kaisers. Russische Hofrath Gervais, als Courier
n. Fel; Königl. Großbritanische Gesandtschafcs,-Anaché L ett so 111, ourier von London.
Zeitungs-Rachrichten. Ausland.
Rußland.
St. Petersburg, 5. De. Am Neu 13. M. wurde das der Thronbesteigung Sr. Iajestäc des Kaisers met Gbr- iinst, Dankgebercn und Lobpsaimen in alien Kirchen dreier denz gefeiert. Abends war die Stadt erleuchtet. .
“: rmitteist Ukases vom 19. November haben Se. Majeskßt rsiinnen Sophie Gagarin, Elisabeth Schtscherbatoff, die “. Aiexandrine Fridericks und Fräulein Anna Deprerado- 1 und Sophie Ribeaupierre zu Ehren-Fräulein Ihrer “Ma-
ider Kaiserin ernannt. . Se. Maj. der Kaiser haben dem See-Minisier Admerql Mosler [. die diamantenen Insignien des Alexander-News'ki- ens verliehen. ' .
Da der General-Adjutant Benkendorff keine männlichen Er,- hat, so haben Se. Majestät dissen Gesuch, den ihm ver,- nen Grafentitel auf seinen Neuen Konstantin Benkendorff, n des verstorbenen General-Adjutanten gleiches Namens,
Bank-Acticn 1319. Pgrtial-Obl. 1251. Loo .' tragen zu dürfen, bewiUigt. Durch Ukas vom 27. Okt. haben Se, Majestät die Prä-
g einer neuen Silbermünze anbefohlen, in der Absicht, die deks-Verbindungcn zwischen Rußland und dem Königreich 11 zu erleichtern; diese Münze soll den Werth von 15Stl- !dbdeken haben und Inschriften in Russischer und Polnischer , e tragen. Der'Juskiz-Minisier hat dem Senat den allerhöchsten Be- vorgelsat, das Wappen des Königreichs Polen überall, wo Wappen der im Reichsritel erwä nten Königreiche Üblici) , anzubringen. Von Seiten des I inisiers-Sraatssecretatr Königreichs Polen ist gegenwärtig die Zeichtzung des besag- Wappens dem Zustiz-Minisrer und von dieiem dem Senat Veisendung und Promulgation zugestellt worden. ' Im Jahre 1831 waren in den 41 Eparchieen des Reichs 1, aoemieen, 41 Seminarien, 143 Kreis-Sclmien und 178 -sptei-Schulen; im Ganzen 365 Unterrichts-Anstalten, 53,980 ende und 1229 Lehrende. ' In der hiesigen Handels-Zeitung liesi man: „2318 1. Mai des laufenden Jahres waren in den Aegypt11chen fen Alexandrien und Dannette 24 Russische Kauffahrteifahrer ekommen, davon 5 mit Ballast und 19 mit Waaren, nämiixh us dem Schwarzen, 5 aus dem Mittelländischen OITeere und aus der Levante; ihre Ladungen betrugen an Werth 2,270,031 -sier, und die ausgeführten 759,44!) Piasker. Abgese- waren 13 mit Ballast, 10 mit Ladung, sämmtlick) nach Levante, außer einem Schiffe, das von “Marseille gekom- nwar und wieder dahin segelte. Der jeßige Krieg im Osten 1 nur temporair die Russischen Handels-Verhältniffo mie MUM unterbrechen. Aegypten kann stets mit Vortheil aus Schwarzen Meere Eisen, Kupfer, Tauwerk, Bauholz, Talg dFaviar beziehen, und der Russische Handel von Aegypten
'“ skerster Hand Baumwolle, Indigo, Gumiiii und Räucher- - r/i
i“-
P o l e n.
Warschau, 9. Dez. Durch Verordnung des Administra- ni-Rathes vom 16. November wird bestimmt, daß die Richter '" Instanz, in der vollständigen Zahl von 7 versammelt und ter dem Vorsikz dcs Acitestcn derselben, auch befugt scon sol- , die gegen Gerichts-Beamten eingeleiteten DiMipUnar-Pro- e “11" entscheiden.
in 8. d. M., als am St. Georgen-Tage, empfing der Fürst- tthaltet', als Inhaber des großen Bandes des St. Georgen- dens, in den Zimmern des Schlosses alle Ritter dieses Ordens“;
n defiiirten die Untecoffiziere und Soldaten, welche das St. orgenkreuz besißen, auf dem Schloßplatz an dem Feldmarschall
rüber. Späterhin fand ein festlicher Gottesdienst statt, "und
dFtÜrst Paskewitscl) gab den versammelten Rittern ein Dejeu; natoire. “
Auf den leßten Warschauer Märkten zahlte man für den MT Roggen 124-144- Fl., Weizen 21-247; Fl., Gerste 1 Fl. und Hafer 5--7 Fi.
Krakau, 7. De. Die hiesige Zeitung meldet: „Am nd, MÄLwischen “ und 4 Uhr Nachmittags starb bier Herr edrich il[)elm Konstantin von Knobelsdorff, Königlich eWischer Kammerher'r, Legationsrath und Refident bei der hie-
Regierung. Der frühzeitige Tod dieses Mannes, der sich, chtet seines kurzen Verweilens in unserer Mitte, durch seine
„1. den die allgemeine Liebe und Achtung der hiesigen Ein-
ner erwarb, hat Alle tief betrübt. Die [)iefige Regierung Um zu beweisen, wie sehr sie die edlen Eigenschaften dieses
MMU Mannes und seine hohe Würde zu schä en wußte, , eislänxxndsten Anordnitngen zu dessen Bestattung getro en. Gestern
fand das Leichenbeg'ängniß statt. U1is11Uhr Vormittags hatten sich die Residenren derxbeiden andern erlauchteu Höfe, die Regierung, sämmtliche Landesbehörden, wissmséxafrliche Instituse“ und verschie- dene städtische Korporationen in der WohnurY des Veéstorbenen ein- gefunden, und der Zug folgte dem von renadieren der Miliz getragenen Sarge nach der evangelischen Kirche zu St. Martin in feierlicher Prozession und unter Begleitung einer Trauermufik. In der Kirche angelangt, wurde der Sarg aiif einen Katafalk geseßt, und nach Absingung einiger Psalmen hielt der evange- lische Prediger Otremby , der schon in dem Sterbéhause einige Worte zu der Versammlung gesprochen hatte, die Leichenrede, worin er die Ränzenden Ei enschaften des Verstorbenen hervor- bob und den nwesenden f 1 ihre Theilnahme dankte.“
Frankreich.
Paris, 6. Dez. Das Journal des Débats charakteri- sirt die Debatten über die Adresse in folgender Weise: „Während der Diskussion über die Adresse haben wir eine Menge von Betheuerun- gen der Liebe, der Eintracht und des Friedens gehört; Jedermann wünschte Versöhnung, hütete sich aber wohl, seine Grundsätze aufzugeben. Diese Verstcherungen der Liebe, des Friedens und der Eintracht waren indessen keine rednerischen Kimstgrifse; es lag denselben ein 1th allgemein verbreitetes Gefühl zu Grunde, welches auf der Rcdnerbühne wiederklingen mußte. Das Land ist der politischen Debatten und des unfruchtbaren Gezänkes müde; es dürstet nach Ruhe, Ordnung, Gedeihen des Handels und der Arbeit. Zweijährige stürmische Debatten in der „Kam; mer, zweiiährige Straßen-Unruhen, zweijährige Declamationen Über den Krieg, über Europa und die Despoten, und das Alles ohne Frucht und Wirkung, haben dem Lande Ekel eingeflößt. Genug davon! ruft man von allen Seiten. Frankreich läßt fich nicht mehr durch heftige und bittere Worte aufregen; Ankona fidßt ihm kein Interesse ein, Polen ist nur noch eine schmerz- liche Erinnerung, die Belgische Frage ist der Beilegung nahe, die ißköpfe der Opposition smd entmuthigt und räumen das zeld; überall macht sich Gleichgültigkeit fühlbar. „Was ist unter diesen Umständen. zu thun? Eintracht u predi- gen und den Zwistigkeiten zu entsagen, seitdem das Kubiikum sich nicht mehr darum kümmert. Mehrere einfichtsvolle Män- ner der Opposition haben diese allgemeine Abneigung gefühlt; Herr Mauguin ;. B. hat Italien, Polen, Deutschland, kurz ganz Europa ruhen lassen und kein Wort gesagt, weil er fühlte, daß niemand im mindesten aufgeregt Werden würde, wenn er auch noch so heftig spräche. Sein Schweigen ist für uns ein auffallendes Symptom der AjeFigen Stimmung der Gemächer. Herr v. Lafayette hat von n ona, Italien, von den Freiheiten der Romagna gesprochen; der Gegenstand war interessant, der Redner geachtet, und dennoch ward Niemand dadurch atifgeregt. Herr Jolivet zog sogar zwei seiner Kollegen, den-emen als Republikaner, den andern ais Karlisien, geivtssermaßen vor die Barre und jedermann glaubte anfangs, er werde- dadurch große Aufregung verursachen. Aber nein, die Kammer mißbilligte bald diese fast gerichtlichen Debatten. Ist diese allgemeine Gleichgültigkeit ein Glück oder ein Unglüch? Wenn sie für immer dauern,solite, so würden wir uns darüber bctrüben, da fie aber eine nothwendige Folge der nutzlosen Auf- regungen der beiden leßten Jahre ist, und da wir hier Gelegen- heit haben, uns etwas des eschwälzes zu entwdhnen, das sich an die Formen der Staaten hält, und über die Außenseite der Dinge abspricht, ohne in das Innere derselben zu dringen, so halten wir dieselbe eher für heilsam, als für nachtheilig.“
Die Ga etre de France bemerkt: „Es sind seit dem 8. August drei Qahre, daß Herr v. Polignac das Staatsruder er- griff und einige Personen dieses Ereignis; als den Sieg der rech- ten Seite betrachteten; die Erfahrung hat gezeigt, wie sehr ste fich täuschten; der Thron ging seinem Umsturze entgegen. Es sind dreißig Monate her, seit der General Lafayette auf dem Stadthause siegte, Herr von Paris ward und die Krone nehmen und geben konnte. Einige Personen sahen dies als einen Sieg der linken Seite an; die Erfahrung hat ge eigt, daß dies eben- falls ein Jrrthum war; das Prin ip der oiks;Souverainetät soiite für immer verloren gehen. Felzt wird die parlamentarische Allmacht von einer Majorität der Mitte auf eftelik; die rechte Seite steht außerhaib der Staats - Ges äfte,- die linke scheinc nur in den Kammern xu sizen, um Zeuge “des Sieges dcr Centra zu seyn. Einige wollen hierin einen Sieg der Doctrinaire sehen; die Erfahrung wird zeigen, daß auch dies ein Irrthum ist. Wir smd dem Augenblicke nahe, wo das Prinzip der Nationalität triumphiren wird.. Wel- cher Nußen ist aus diesen augenblicklichen Siegen der drei Par- teien für die Nation und für jene Parteien selbst hervdrgegan- gen? Bittere Täuschungen und Unglück. Nichts Großes, und Nüizliches ist möglich, so lange Frankreich in drei Nationen zerfällt. Der Sieg einer Partei ist immer ein neues Unglück; er ist ein Faktum, das nichts beendigt; nur in der Eintracht aller Parteien liegt das Ende unserer Uebel.“
Der Baron von Podenas, Deputirter des Aude-Departe-
provisorischen Zwölftheile eingebracht, wonach dem Ministerium zwar die Forterhebung der Steuern nach den diesjährigen Säz- zen bis ultimo März k. Z. bethligt, dagegen die Feststellung der direkten Steuern für 1833 bis zu dem definitiven Budget vertagt werden soll. ,
Herr Arago hat eine ihm eingesandte Bittschrift m Bezug auf die Verbesserung des öffentlichen Unterrichts auf das Bureau
des Präsidenten niedergelegt.
Uebermorgen wird .die fünfte Klasse des Instituts, die Aka- demie der moralischen und politischen Wissenschaften, sich versam- meln, um fich durch die Wahl von sieben neuen Mitgliedern zu ergänzen, da die am Montag stattgefundene Versammlung zu keinem Resultate geführt hat. In dieser sollen lebhafte Debat- ten gepflogen worden seyn; die doctrinaire Partei, aus den Her- ren Cousin, Delaborde, Dacier, Cessac und Reinhard besteheyd, verlangte, daß sofort zur Wahl geschrinen werde; die Opposition
"Berlin, Freitag 11121114ten Dezember
Monts, hat ein Amendement zu dem Geseß-Entwurse über die .
!
1832.
._.-„*....-
hingegen, welche die Herren Roederer, Daunou, Naudet, Dé- gérando, von Tracy, Mcriin 11110 Garat in ihren Reihen zählt, verlangte, daß vorerst die vr!- 1'ci)iedrnc,n Abtheiiungen der Akade- mie organislrt würden, 111171“ deri Kandid-Zien br “nden sich 22 Advokaten, Weiche 1101er den “.*iuspwien drs „Herrn upin auftre- ten. Die Docrrmairs stelle» die Herrn Guizot, Thiers, Mignet, Broglie, Bassano, Remusai und Menouard als Kgndidaten ads.
Dem Temps zufolge;- hätte sich ergeben, daß das Indi»:-
duum, welches sich selbst bei der Pr-iizei als den Urheber des istoienschuises auf dem Pont-Roy.1i. angegeben hat, Namens ourtois, an Geisteszerrüttung leide.
Die Gazette und die O.Uotidienne enthalten Adressen von Einwohnern der Städte Aix, Bourbon, Dinan, Carpen- tras, Castres, Compidgne und Orange an die Herzogin von Berry, worin ihrem Muthe Bewunderung und ihrem Unglück Theilnahme gezollt wird.
Die Gazette du Languedoc ist wegen mehrerer Adressen an die Herzogin v. Berry in Beschlag genommen worden. ,
Der General Frdre und der Oberst Duvergier „werben hier noch immer Freiwillige ür die Armee Dom Pedros „“"; täg- lich wird das Namens; er eichniß derer, die fich bei 1 nen ge- meldet haben, der Polizei bersandt, die ihnen sofortP ffe nach Boulogne aussertigt. Bis dahin erhalten die Freiwilligen täg- lich 1 Fr. 50 Cent.
„Die Fregatte „Victoire“ ist am 29sken Nov. von Ankona mit Französischen Soldaten und Matrosen und vier Ztaliäni- schen Flüchtiingen an Bord in Toulon angekommen.
Seit dem 10. November haben bei Oran mehrere (Gefechte wiichen der dortigen Garnison und den Arabern stattgefunden. n diesem Tage erschienen früh um 7 U r 2 bis 3000 Araber 1
vor den Festungswerken; die Generale oyer und Trobriant machten mit 1000 Mann, 120 Pferden und 4 Haubißen einen Ausfall aus der Festung und trieben die Araber nach einem Ge- fechte, das nicht zwei Stunden dauerte, in die Flucht; der Feind verlor 200 Mann an Todten und Verwundeten. Am 2.3sten Morgens wurde eine der Garnison angehörige Ochsenhcerdc, welche 40 Türken zur Bedeckung hatte, von 500 Arabern um- ingelt. Die Türken vertheidigten fich tapfer und wurden von 120 reitenden Jägern aus der Festung bald befreit. Die Araber ließen 19 Todte und 50 Verwundete auf dem Plaße.
- -- Paris, 6. Dez. Die Spaltung unter den Mit- gliedern der Opposition tritt mit jedem Tage deutlicher hervor. Wenn gleich fie bereits seit mehreren Monaten besteht, so wkr es bisher doch schwer, sie in den hiesigen Journalen wahrzuneh- men: man stellte auf die eine Seite die ministeriellen Blätter, auf die andere die Journale der republikanischen und Karlistischcn Opposition. 3th aber haben einige Zeitungen der Hauptstadt mit der republikanischen Partei offen gebrochen, um fich demje- nigen Theile des linken Centrums der Kammer anzuschließen, der von den Herren Bignon, Beranger, Sade und den Freunden des Herrn Dupin repräsentirt wird. In der That scheint es aber auch, daß dieser Theil der Kammer das Or an der Mehrzahl der Nation ist; wenigstens leidet es keinen weisel, daß die Provinz von ihrer früheren Exaltation sehr zurückgekommen isi, und fich u viel gemäßigteren Gesmnungen, als z. B. noch im vorigen Jahre, hinneigt. Die westlichen Departements allein befinden sich noch in einer Art von Gährung. Die Verhaftung der Herzogin von Berry hat zwar den Eifer der Chouans eini- germaßen erkaltet, doch giebt es unter den Häuptern dieser Letz,- teren immer noch manchen Verwegenen, der zu Gunsten dkk Prinzessin das Aeußerske wagen würde. Aus diesem Grande ist auch die Militair-Macht im Westen noch nicht vermindert worden; man berechnet sie auf 25-30,000 Mann. Ja, der kommandirende General der 11ten Militair-Divifion und der Prä- fekt des Gironde-Departements sollen sogar auf eine Verstärkuag angetragen haben, indem sie besorgen, daß im Augenblicke dsr Entscheidung ein allgemeiner Aufstand zur Befreiung der Her- ?ogin ausbrechen möchte. Vielleicht, daß dies der Grund isi, wes- )alb man seit einigen Tagen von einer abermaligen Aushebung der jungen Mannschaft aus der Klasse von 1832 spricht. Auch in den Bureaus des See-Minißeriums herrscht große Thätig- keit. Es scheint, daß man mit Ernst auf eine Vergrößerung der Französischen Marine bedacht ist. Das Schwieri sie dabei würde offenbar die Herbeischaffung dcr SchiffsmannscFaften seyn, da der Dienst bei der Marine viel zu kurze Zeit dauert, als daß s1ch von derselben ein guter Seemann erwarten ließe. Die Ma- trosen haben die gehörige Ausbildung kaum erlangt, als sie aus dem Dienste schon wieder ausscheiden und ihren Platz jun- gen Konskribirten einräumen, die wieder von neuem angelernc werden müssen. Es ist eine Thatsache, daß auf den Schsffs- wersten in diesem Augenbliok mehrere fertige Kriegs-Fahrchge liegen, die man bloß deshalb nicht in See lassen kann, weil es an den dazu benöthigten 9)2annschaften fehlt. - Was die Kam- mer-Verhandlungen betrifft, so haben sie bisher nur wenig In.- teresse dargeboten; auch konnte dies nicht fiiglich anders seyn, da die Opposition sich allzu entschieden in der Minoricät befindet. Auch mag die Expedition ge en Antwerpen mit daran schuld seyn, daß den bisher in der ammer gehaltenen Vorträgen ein so geringer Grad von Aufmerksamkeit zu Theil geworden 111. Morgen beginnen die Berathungen über das provisori7che Steuer- Geselz. Es haben fich zwar mehrere Redner wider das[elbe ein- schreiben lassen, gleichwvhl läßt s1ch nicht anpehmen, dax; dasselbe irgend eine Aenderung erleiden wird, es iev denn, daß man den von den Ministern verlangten Kredit von 340 Millionen um einige Millionen ermäßigte.
Großbritanien und Irland.
London , 7. Dez. Vorgestern ertheilte der König in Brighton dem General-Lieutenant Widdrington eine Audienz.
Der Her og von Richmond, Viscount Melbourn und der Kanzler der chahkammer hatten vorigen Montag im St. Za,- mes-Pallasi Audienz beim Könige.
Vorgestern hatte der Türkische Gesandte, Herr Maurojeni,
, “. .1 *„'_-«*„“l .--“'“»:_-**1„« “ -.-„* “7", -, “ “. “. *** ' 4 ** ,-*- . - MWM “YMMD.- *«1 F***«UY-„UÖ'J-n * * “'s-“E(S'TNO-NZ. Icke“ _“ "***"