1832 / 348 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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"8 mburxx, 11. Vexomber. 00.81. Ust. 84Z. 43 (10. 72§-. Za-k-Qctien- 1089; Rau. [Zug]. 944. 91471133. ])i'äm, 51:11. 984. 1,0111. 110. [)311. ZZZ. 110-1110", 7. ])axember. 3 2 (Ions. 835% 31-38. MF. ])ä'n. 67Y. York. 484. 81. patersburZ, 3.1)6261111161“. klambm'x 3 111011. 97'7. Ziler-liubel 366. ](09. s, :; W ob 3 u , 9, ÜLLEnlbLk. ['s-mährioke 874. 88. ])art.-0b]. 340. 111185. IzziZn. 183.

Kuss. “MF.

Königliche Schauspiele. Freitag, 14. Dez. Jm Opernhause: Rurmahal, lris es Drama in 2 Abtheilungen, mit Ballets; Musik von SFonténi. I'm Schauspielhause: ]) 1171 0113111: médamoryboZ-“ro fkk] ['am-ne. .kolio-yauäeyjllo 11:11" Scribe. 2). [Nuala (16 jiui§§nnce, 0011161110 811 1 3016, par 9103141. 3) 1,3 82001106 rexrésenia- 11011 (10: [10 jeune komme :*1 marier, 011: [,s ckmm. (L'ime femme. ynuä'eyilw 110078011 en 1 3010, yar 0101. ])olezirs et ))esyeer'Z. Königstädcisches Theater. Freitag, 14. Dez. Der Diamant des Geisterkönigs, Zau- berspiel in 2 Akten.

Neueste Nachrichten.

Paris, „7. Dez. Gestern Abend fand bei dem Präsiden- tet) der Deputtrtcn-Kammer eine zweite Soirée statt, die eben so leatzzcyd ausfiel und so zahlreich besucht war, wie die erste. Die Gewuyctmft destand aus Männern aller.Parteien; mehrere Mit- glieder dcs diplomatischen Corps, die ONinister, und viele Depu-

(7

1402

Podenas u. A. m. waren anwesend. Marschall Soult ward bei seinem Eintritt in den Saal von einer Menge von Perso- nen umriygt, welche Nachrichten von der Armee vor Antwerpen erfahren wollten; der Marschall“ erwiederte, daß dieselben sehr befriedigend lauteten und rühmte den Muth der Trappen.

Der heutige Moniteur theilt Auszüge aus dem von dem General Haro als Chef des Jngenieur-Corps abgefaßten. Tage- buche der Belagerung der Citadelle von Antwerpen mit, welche von der Nacht vom 29. auf den 30. Nov. bis zum /1. Dez. reichen, aber nur bereits bekannte Thatsachen enthalten.

Man trug fich gestern hier mit der Nachricht von ernsthaf- ten Unruhen herum, die an eblich am Zten d. M. in Chakons sur Sazne auf Anlaß der ntwaffnung der dortigen National- Garde ausgebrochen seyn sollten. Dies Gerücht ist indessen völ- liq ungcgründer; schon am 2th Abends war die Garnison jener Stadt durch drei Schwadronen Dragoner verstärkt worden, so daß die Entwaffnung ohne alle Störung vor fich ging. Eben

Lyon.

Herr Guizot wird, wie es heißt, zUr gänzlichen Wiederher- MWFUI seiner Gesundhekt eine Reise nach Nizza unternehmen m en.

Der (Graf von Torrcno, ehemaliger Spanischer Finanz-Mi- nister und Präsident der Cortes, ist vorgestern von Brüssel hier angekommen und wird sich unverzüglich nach Madrid begeben, wohin er von der Königin gerufen worden ist. _- Uebermorgen wird auch der Graf von Ofalia von hier nach Madi'id abreisen.

Die Gemahlin des in 21111an komnmndirendcn Generals Cubiéres ist vor kurzem mit ihren Kindern von hier nach erste- rer Stadt abgereist, woraus man schließen will, daß die Räu-

so grundlos ist die Nachricht von Unruhen in Straßburg und '

Vor einigen Tagen smd hier'zwei Agenten Dom Migmw

ck

gekommen, die den Auftrag haben, eine Anleihe für dens,

zu eröffnen. Das eigentliche Ziel ihrer Reise scheint ind London zu seyn, wohin sie sich, wie man glaubt, binnen ku begeben werden. .

.Die Gräfin von Cafteja, eine Tochter des zum ehem Hofstaatc der Herzogin von Berry gehörigen Grafen von *, belles, hat die Erlaubniß erhalten, die Gefangenschaft der zogin in der Cicadekie von Blaye theilen zu dürfen.

Der Witcnxe des vor einiger Zeit gestorbenen Pairs, .„

fen von Chaptal, ist eine Pension von 6000 Franken bew „-

wordc-n.

In Nantes ist eine Geseilschast zusammen getreten, dj, mit dem Ausbaggern der Loire, um den Fluß„_schiffbarer aw her zu machen, beschäftigcn'will. Es soll zu diesem Behuf gewisse Anzahl von Actien, zu 1000 Fr. eine jede. ausg,g„ werden. .

-- Heute schloß 5proc. Rente [)1'. 00mpt. 98. 10. (Zu. 98. 15. Zproc. (20110 (Wk. [)1'. 00111111. 68. 20. 1111 00111. 25. mit dem Coupon 69. 75. 5proc. Reap. ohne den Co pl“. 0017191. 80. 90. 1111 00111: S1. öproc. Span. perp. 5879 dito 301. 5proc. „Belg. 7677. Neue Anle/“ihe 98. 15.

Frankfurt a. M., 10. Dez. Oesterr. 5proc. Metall. 83-3. 4proc. 72,77. 7277. Y-Zproc. 43. 1proc. 18-2. Br. 3, Action 1308. 1305. Part.-Obl. 125. Loose zu 100 Fl. 182 Holl.5proc.-Obl.v.1832 71.1.Br. Poln. Loose 551. 541, "

Nedacteur Cotte [.

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„Allgemeine.

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348.

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Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

e. Majestät der König haben dem Kaiserl. Russischen Kam- nker, Titular-Rath und Attaché bei der hiesigen Gesandt- „on Ozerow, den St. Johanniterx-Orden, so wie dem ßeroql- Badenscben Bevollmächtigten bei der Rheinschiff- ZKéommission, Legations-Rath Büchler, den Rothen Ad- rden dritter Kiaffe _zu verleihen gemixt. Se- Majestät der Kdnig haben dem Gtcuer-Einnehmer und 5.Kassci1-Rer1da1iten Kaschke zu Luckau dcn Rothen Adler,- e„„tertcr Klass zu verleihen geruhc. . Des Königs Majestät haben geruht, den Geheimen Justiz,-

.;.

tirre der Opposition, wie Marschall Clausel, General Lafayette und die Herren Odilon-Barrot, Laurence, Mauguin, Salverte,

nahe bevorstehe.

mung von Ankona durch die Französischen Truppen noch nicht

Gedruckt bei A. W. Hayn

Bekanntmachung.

Lotterie-aneize. [. Zetrekk (1er unterm 1. Juli 1831 bereits 3113:-

xeixtcn „4118591211111; 'on ])rei kerlmutter-Uunat- Eine Vorschule der Naturqeschichte

Allgemeiner Anzeiger

ner alten Dichtung hingeführt. Das Leben der Natur. Lesebuch für

:.egekxztäoäeu bat MLZLU eingetretener Uiuäernisso - („» 5 (be erbuus ]ängero Joit, 3]; angezeigt «“er, auxxeseut Yk") ngFletéeerTbZ-ZYÉ Zngi/lnxäietnéUFxlngprekYLZ

«eräen müssen. d'un izt jeäocb äer “[eg cler Fiebunx 1 Thlk

uvyai'clerruklicb mm 31. ):uuar1833 keslsexotu, unc] 311141 noch bei Unterxeicboetem 1.005: 5 2 “[b]-*. vu haben.

„1.17. Quitte].

22; sgr.

In Ferd. Dümmlers Buchhandlung, Linden

Nr. 19, sind vor Kurzem folgende Wkrke erschiénen,

auf die ich hiermit aufmerksam mache:

Literarische Anzeigen.

Die neunte Lieferung von:

FFF. Berzelius Lehrbuch der Chemie; in vollständigem Auszuge, mit Zusätzen und Nachträgen aller neueren Entdeckungen und Erfindungen zu Vorlesungen und zum Selbsksiudium für Aerzte, Apotheker, Fa- brikanten, Kamera1iften, Landwirthe , Ge- werbtreibende :c. bearbeitet von Professor H. F. Eisenbach und Professor E. A. He- ring. Gr. 870. Stuttgart, Meßler'sche

Buchhandlung, ist am 30. Nov. von Stuttgart versendetivorden. Noch im Dezember folgen die 10re-12ce Liefer„ung, mit welch' letzterer dies Werk„vollendet sem wird. Jedi“ Lieferung kostet ; Thlr.; dieses ganze Werk, 12 Liefe- rungen oder 96 Oryckdogen, nebst 5 lithographirten Tafeln umfassend, wird also nur 6 Thlr. kosten. Nach- dem nun obiges Werk der_eits der_Vollendung nahe ist, beginnt auch Hr, Base in Quedlinburg emen Aus- zug dex Berzelrus'sehen Chemie, der, von F. Schwarze bearbeitet, e„twa 80 Bogen umfassen, 6 Thlr. kosten Und angeblich „alle neue Entdeckungen und Resul- Ute“ gleichfalls enthalten soll. Wie Hr. Schwarze

letzteres Versprechen gelöst hat, kann jeder Sachkun- durch alle Buchhandlungen zu haben-

v. Clausewitz, hinrertasscne Werke über Kriea und Kriegführung, 1r Bd. hat auch den Titel: Vom Kriege 1 rBand, ?. Thlr. 5 s1r.

Desselben Buchs 2rBd. 2Tl)lr. 10 sar.

Luke, 2511-0110"). ]abrbucb für 1834. ?. *1'1111'. 20 531“

Rudorff, das Neem der Vormunds-zimfc aus den gemeinen in Deutschland geltenden Rechten enc- worfen. 1r Bd. 1 Thlr. 25 sgr.

()sann, [)byx. mcäiz. ])31'51611ung (Lek bokannten Ueilquancu (Lek vorxüglicbzten [änäer Kurolm'z 21“ 331111. 4 “[]111“.

[');-ear; 1735111“. Mic Anmerkungen und Wort, regisier von Brohm. Vierte verb. Aufi. 15 sgr. Rücenick, der chrißlt'che Glaube, für Konfirman- den. 2r„Bd. ac auch den Titel,: „Sirtenlehre mit Zunehung chle„iermacherschen Predigten, an*; den'! Begriff des Reichs Gottes entwickelt. 170,01

5 gr-

Heinroth, Grqndzüge der Criminal-Psychokogie, oder die Therme des Bösen in ihrer Anwendung auf die Criminal-Recbtspfleae. 2 Thlr.

"l'aciti Germania seu (Lc: Ktn, moribua el [101111- |Z: germaniao. Uekausgegeben, um] mit kritizcben, grammatiscken um] 1115101". &nmnkunzcn erläutert yon 17.3. Gruber. Mit 1 Utans. 15 er.

Bei E. Anton in Halle ist so eben erschienen, und in Berlin bei

d'ge daraus abnehmen, daß 1325. folgende in unserer T. Trautwein, Breite Straße Nr. 8:

Men Lieferu_ng enthalteqe neue Artikel: Brom und dessen Verbindungen mit Sauerßoff, Waserüoffxc :e, Schwefelkyan, Iodkobxe, die Zusaize unsererAus- gabe zu C l)l_oKkyan xc. :e. in dem 1ßen_Schwarze'schxn F efte gänzlich fehlen. Wann die weitem Hefte die- es Schwarze'schex1 Aus ugzs, wovon bis jetzt nur em Heft auSgegeben ist, er chemen sollen, sagt Hr_. Basse nicht. -„Um Verwechslungen zu vermeiden, bitten wir daher bei Befiellungen den Titel genau anzugeben,.

Vorräthig in allen Preußischen Buchhandlungxn, in Rüvpell, Reise durch Nubien u. s. w. Frankf. 1829

Berliqin der Scuhx'schen, bei„L„udw. Oehmigxe, F. Dummler, Mittler, Honigsberg bei Grafe und Unzer, Gebr. Borntrager, Bon, Breslau bei Aderholx, Max & (:o-ny, W. G.Korn, Go-

sohoröky.

Nachricht an das mit Kalendern handelnde Publikum.

Von den in Verla dcs Unterzeichnet“: erkcbci- nenden verschiedenen alendern fehlte der Gesch ckck- und Geschäfts-Kalender in 4:0 , geziert mit dem Bildniß Sr. Majesiät. Je t sind s mmtl; wieder zu haben, als 1) der Bo kskalender fur 1833 mit einer Karte des Reg.-Bez. Ma deburg, Seck. ]. und 4 Ansichten Schloß inz, Schlo Proßsck» Ber - scheidungen und die Brucke in Bexnburg. res 10 sgr. 2) Geschäfts- und Geschichts-Ka en- der in 4m 5 6 s r. 3 pf. Das Dutzend 1 Thlr. 26 sgr. 6vf. 3) er kleine Haus-Kalender Zs r. 9 pf. Das Dutzend 1 Thlr. 31-921“ 9 of.

ane, den 29. Nov. 1832. E. . Kümmel.

Bei F. A. Herbig, Linden Nr. 56, erschien so FY in einer siebenten, sehr verschönerten u age:

Gdtterlchre, oder mythologische Diihtun en - - Uebersicht der Verbrechen und Stra-

der Alten, von K. P. Moritz. Mit 65 Ab il: dungen nach Denkmälern- des Alterthums. 8". 1 Thlr. cart. 1 Thlr. 5 fgr

In einem anmutbigen, gescßmackvollen Vortrage Fürßenthal, F. A., Neal-Encyclopädie des

gewährt dieses Werk eine geisireiche, lebendige Dar- steUung der geläufigßen ichterbilder, und entwickelt die mythologischey Di tungen der Alten in dem Sinne worin six von den szüglichßen Dichtern und bildenden Kunülem des ltertbums selbsi als eine Sprache der Phantasie benutzt und ihren Wer- ken einverleibt wooden iind. Es behauptet dadurch

“nen eigenthümlichen hleibxnden Westi); selbß der„

Lefgge, hißorisch-qenealogiscl). Atlas schön Halbfranzbd. Raumer, Geschichte der Hohenüaufen.

E. W. Greulich,

Husemann, F. I., Handbuch des Preuß. Cri-

Blasius, Prof. ])!"- E.„, klinisch-cyirurqifcbk Bemerkungen; Ein Bericht von den Ereiq nissen „in der chirurgzsh-auqenärztxichen Kliuxk der Konigx. Universitat zu „Halle fur 1831 und 1832. Mit zwei lithographirten Tafiln, gr. Zoo. geh. Preis 25 sgr.

G. Finke, Markgrafenstraße Nr. 44, verkai-ft:

mirKuof. und Atlas in 20 Lief. mit illum- Kaps. st. 52 Thlr. ganz neu fur 30 Thlr.

fem. AUSg. st. 27 Thlr. 15 Thlr.

6 Bände- Leipzig, | 20 Thlr. 9 Thlr. Dufresne glossarium ae] script. met]. et ins-m. [stinkt. 3 ")|, km]. 93713 12 “kb]!" [ä. ]ib. 1712111111". 15 “[b]!“- antorsii Concor- äant. Ziböok sol. 7; 71111".

In unserm Verla e erschien neu: _ reußischcs Nationalitcd („Ich bin ein Preuße, kennt ihr meine Farden ?“) Gedicht von 1)-.Bernb„ard Tbiersch, mit Be- gleitung des Pfte. Preis 5 sgr Bechtold und Harti- in Berlin, Jägerstraße Nr. 27 5

Bei August Rücker in Berlin smd erschienen:

miyal-Prozessxs. Zusammenfkellung der Vor- schriften der Criminal-Ordnung, mit den Geseizxn, Verordnungen und Re[cripten, welche solche ergan- zen, abändern oder erlautern. Nebß )(] Anhängen- gr. 8170. 2Thlr. 10 sgr.

fen nach Preuß. Rechte. Alphabetisch geordnet. gr. 8on broch. 15 sgr Fruber erschikn bei demselben:

gesammten, inDeutschland geltenden_ge-

Unterfuchungs- und Injurien-_Sachen. Nach dem Preuß. Landrecht und der Gerichts-Ord- nung. Zw. droch. 1 Thlr.

In der Joseph Lindaurrschen Buchhandlung in Munchen ist so eben erschienen, und in anen Buch: ()aiidlungixn zu haben, (in Berlin bei C. F. Plahn, Jägexstrakxe Nr. 37): _

„i)ti1Zberg, J. v;, Erinnerungen über dic beiden Entwurfe eines Geseizbucbes iii: das Verfahren in Starafsachen und eines" Strafgesexzbuchs fur das Königreich Bayern, vom Jahr 1831. gr. 8"). 124041.

Die historische Fresken unte'r den Arkade!- dcs Hofgartens zu München. Erläuteri durch A. v. Schaden, 112511 10 Abbildungen dei geschichtlichen 'Frksken. Elcg. brocd. 12; sgl“.

kobsll, [)| 191". ?„ Ueber (111: k'oktzclxrittc (Lek Uinckalaßie 51:11 113117. Kino ("islam- ]icbc »dk'LIUÜZ, §e|13]10n in (Lor fézllic'licn 511211113 02!“ ](öni-zl. ]Zn)'crsc!-en 111-104:st (11:1' Usiszeu- 5elias10n, zm “.)-5. 31131131 1832. gr. 410. 10 551".

Celle. „Bei Ernst Schulze ist erschienen und in der Enslinschen Buchhandlung (F. (ler) Brei- tesiraße Nr.:).Z, zu haben:

Neue landwirthschaftliche Schriften von Chr. Fresh von Hammerüein; dieser neue Band kilkhäll 1) Ueber die Cultur und Vcrbesserunge dcr natür- lichenSchaaf-Weiden, eine gekrontePreis- schrift, mit einem Nachtrage über die Aussaat und Gewinnung des Grassaamens; 2) über die“ Vorzüge des Baggerrorfs nebst Verfertigung di'ffel-bén; 3) über die Blattlaus und dkn Zuk- kerßoff dcr Erbse; 4) Erziehunq des Schiffbau- |)olzes, bi'sonderö dis Schiff-KrummlwlzeY; 5) Beymdlung dcr Bicnen im Wiztccr; 6) uber das nachcyeiliqe Wiese " erz; 7; ubkr Entstehuna des Bsrnsieins. Nebst 3 lichograph. Zeichnun- gen. 24 Bogen. 1 Thlr. 15 sar.

])r, W'öltje, Parzucb (*in-xk 1311011131161: (1011311211:- tion (]e8 moäernen '1'0nz)'51cn15. 141119 d'u- teutas'ew LIZ- qucn- 26 sßk. 3 pk. .

Der Wirt!) dieses, unser Tomyfiem von einer ganz

neuen Seite betrachtenden, deskn erfreulichste Aufkla-

runzi beschaffendkn, und ganz neue Entdeckungen enthaltenden Buchks, war schon vor sciuem Erscheinen

[11 der Leipziger allgem. musikal. Zeitung 1831 Nr. 25,1

anerkannt, als nachher wiederum von derén Redactiar;

in Nr. 33 d. J. darüber unter anderen gcszgc wurdc:

„Nur empfehlen wollen wir diessn Vsrsucl) als ein

dir Beachtung würdigss Werk eines geachreten und

achtbaren Kuriftsreundés, dessen genaue Durchforßhuni: mancbcrle'i förderlicde deankkn erwkcken und manchen

Tüchtigen vielleicht wieder Veranlassung ;_ur Auffin-

dung eines neuen VZkgés werden wird, in einer "Sach-

oon kunüwissenschafiliclzer Bcdcutnng.

U. (Zorn. ["ronmnix ct ZI]. Kureliz. ]mperamriz epjzmloe. ].. Keri ect Jnmnini. [Ui epiztolnrnn- r*uliuquine. ]Ö. ()(-(lic: "skript; bibliotb konto üca Uaiioanae 6. 11115010 Majo. 26 5:12 311!"

Bci G. Basse in Quedlinburg ist so eben erschic nen und in aUen Buchhandlungen zu haben:

G e : ß e l l) i e b e

für die großeNation.„__ _

*)Zon Aug. Barbixr. Aus dLm Franzoziscben uber- 1“th von L. G. Forster. (Mit gegenuberüehendei? franz. Originaltext.) 870. geb. Preis 25 sgr. Dicse Satiren sind ohne Zweifel das bedeutendsic poetische Werk, zu dem die Revolution von 1830 die

r die Preußischen Staaten. 1 ' ' * x '- (»„ * . 1 . . . / „371512072?„M.?';.1in11111311903?waH“"“"" F ** O“"de-M «“““We"

Eupbrosyne. Spenden auf dem Altar der Lammsüx

Jahr 1833.

Em Taschenbuch, enthaltend: Redcspieligxzx,

Trtnksvrüche bei gesellschaftlichen Vereinei,Yg(

abcndscherze, Neujahrs- und Sylvcfterabeni-„Y Herausgegeben

v„on Karl Müchler. Mit 1 inuminirten Titelkupfer. Sauber g

Preis: 1 Thlr.

Der Titel dieses Taschenbuchs bezeichnet sn Z1vcck und Inhalt desselben, Dcr Verfasserii Publikum seit langer Zeit als ein Dichter be desen dichterische Erzeugxiisse erbeitern und nnn erwecken. Auch in dieser Sammlung von dem und kleine„n dramatischen Scenen- be [ür gcsellschaftltckze Vereine und häusliche herrscht jxncr Ton der muntern Laune und Satire, die nicht verwundet, „so„ndern nur Tb ten und Verirrungen ohne Bitterkeit rügt.

nigfaltigkeit der Unterhaltung und heitere

willkommene Erscheinung seyn.„ _ C. F K e (bk tn Berlin- Brudersiraße Nr. 24 und in Wrieye/xi

Zwei nkuc Glcben und 2 relief Karten von “.. land sind zum halveii Ladenpreis ku'habln hei Friedlander, Iagcrßraße*

In der Reinschen Buchhandlung in Leipxig schienen und in allen Buchhandlungen, in B .). Wagenfubr's Buch- und Musikhandluns, zigersiraße Nr. 50, zu haben: . Der vollkommene Scudcngarkner odcr Anweisung die saßönstcn Blumen im und vor dem Fenster zu zieht", um das ga über Blumen zu haben. Von J. E. von Neider. gr. 23"). geheftet- Preis: LThlr. Dieses Werk umfingt das szze der B1 und die Kunki, alle bkkannrix, schone und mer Pflanzen in der Stube in l)ochüer Vollkommi- ;iehen, so wie ach) alle dkliebten „Pfianmik Wintckgartkn zu treiben. Man fmdecdm Kultur genügender bkschrieben als_selbst mx“, cen WLtken dieses Faihes, so nne auchdlik" Mittel ange'geben sind, ohne Ansirengung uud ' aufwand aUe Blumen zur höchüi'n PM!!!!) und frühzeitig zur Blüthe zu bringen, desalkl Wer und schnell zu vermehren. Dem Gim!“ Erfahrungen zum Grunde geicat, welcbe lk?“ :nknfreund freundlich ansprechkn und ihn vo befriedigen WLW?"-

So eben isi erschienen Dessau, bei C.?!

T" a n U) T _ “l"]ikéitre francais moäc-rno, pubbé 1). ).U

]]. 701. 11, (*nxjtenxmt: ]..51 LU-“U'ak'm'ikk samkekx'slle: en 1111 M*ti' [). 171.51 515111» ' et, [05 chmZnierz (111 “[l]-";Itre skankms" 11131113 111". [']UUTkjkljl' 1). J] K (10 10 W“,

Subscriptionsprcis für Subscribentcn aux ständige Serie von 12 Bändchen 5 5 sgr. - preis einzeln Z. 7; sgr.

Zu erhalten in der Stuhrftben B"“ in Berlin, Schloßplatz Nr. 2, wosclbsk auch vollständig; Exemplare der ersten und zwe " aorräthig smd.

Woblfeile und nützliche Weichnachk59*' Hoffmann, F. G, Skechs und funfils blätter zum Zeichnen fur Volksschulen

französischen Dichter begeistert hat. Barbier, der neu_e französische Juvenal, „hat es gewagt, du; Gebrechen se- nes Volkes mit kräftzger Hand zu entl)ul_len, und diesc Nation in ihrer Bloße darzustellen. Die Sprache ist meifierhafc-kräftig, weßhalb de„r„gegenwartigerx Ueber- setzung zugleich drr franz. Originaltext gegenuber ge- stellt ist. _ _

u haben bei E. S, ittler in Berlin (Stech- ba n Nr. 3), so wie in essen Handlungen zu Posen,

Bromberg undQnesen.

meinen Rechts, oder Handwörterbuch des cromi- schen und deutschen _Pr_ivac-, des Staats-, Volksw- Kircben-, Lehm, Criminal- und Prozeß-Recyts. gr- 870., 3 Bde. 10 Thlk- - Graaf, B. C., Handbuch des Etats-, Kassen-

Neueß Taschenbuch für 1833. "m Verlage“ des Unterzeichneten ili so "eben er-

undRechnungs-Wesens desKöaial-Preuß. fck mm„und daselbst, so wie in allen Buchhand-

chats- er. 8". 2Thlr-1519r.

lungen zu haben:

Selbstunterrickzt, stufenweis geordnet, '" kurzen Anweisung zum zweckmäßig?" derselben. Nach Peter Schmid s In Funeral. 27; sgr. ., 511in1 [Zelmi'sl kleine Elementargeograpbl“ u . ge'b. 2- gr. . Sämmtlicve Taschenbucber- MY Volks- und andere Kalender,„so ";!- ger des Sckxönüen und Gediesk„ deutschen Literatur„ tn sauberenneu Lexika, Kinderjcbriften zu a Gesellschafcsspiele u. (. nx, n mir in reicher Auswahl vormthig, 11 von Xnderen Handlqngen angezeigte Berlin. „L_udwig old, Buch Konegésiraßß r._62, neben .

Denen daher, welche in die häuslichen Kreise mung bringen wollen, wird dies Taschenbu1 "_

Sk dieses Vorfalls aufgelöst worden.

Uhcr-LandesgeriUUs-Rack) Ludwig zu Ratibor in gleicher „schaft an das Ober-Landcsgericht zu Breslau zu versekzeti. Seine Königliche Majestät haben den bisherigen Polizei- or und Ritterguts-Besitzer Schröder um Landrat!) des “es Euskirchen, im Regierungs-Bezirke din, zu ernennen

]-

Bekanntmachung. _

Die am 2. Januar k. J. fällig werdenden Zinien von aiä-SÖUldschkinen können gegen Ablieferung der Zins-Cou- „Series 71. Nr. 4, schon von Montag den 17ten ][. ab, bei der Staats:Schulden-Tilgungs-Kasse, Tauben- ße Nr. 30, in Empfang genommen werden, welches hier- ur öffentlichen Kenntnis; gebracht wird.

“Berlin, den 12. Dezember 1832.

.Haupt-Verwaltung der Staati-Schulden. ter. von Schütze. Beelilz. Dceß. von Lamprecht.

Angekommen: Dcr General-Major und CommandeUr 7ten Kavallerie-Brigade, von Zollicoffer, von Magdeburg. Abgereist: Der Kaiserl. Rusfische Hofrath Gervais, Courier nach St. Petersburg.

Zeitungs- Nachrichten. Ausland.

Frankreich.

Paris, 7. Dez. Gestern hatten mehrere Pairs und De- »» die Ehre, zu'r Königl. Tafel ezogen zu werden.

Der Marschall Soul: hat me!?rere Stabs-Offiziere auf dreisen in die Departements gesandt, um ihm Bericht Über Zustand der Garnisonen und die unter den Regimentern schende DiSciplin abzustatten.

Der General Solignac wird in der nächsten Woche nach rto abreisen; cinstwcilen gehen die Offiziere, wclche seinen mcaisiab bilden werden, täglich mit einer Anzahl Rekruten

Hiernach Boulogne ab.

Der Deputirte Herr von Kermorial, der sick) wegen seiner emmng zum Olfersien der Wiedererwählung unterwerfen ire, ist von dem WaHl-Kollegium in Quimperlé (Dep. des ifiöre) aufs nene gewählt worden.

Der Temps äußert in seinem Bullctin: „Das Verhalten [lands in dem gegenwärtigen ungleichen Kampfe ist eben so würdig, wie die Tapferkeit unserer [ungen Armee. Keine ge über die der Nation auferlegten Opfer läßt sich vernehmen. n drängt sich in die Kirchen, man eilt in ONaffe unter die nen, Alles steuert bei, „Jedermann ist Soldat. Es ist kein rauscnder Zorn, sondern besonnener und entschlossener Pa- tismus Wir ehren diesen mit Mäßigung verbundenen Wider- nd. Wilhelm hat das ärgerliche Beispiel der Kabinette von Udon und Paris" nicht nachgeahmt; er kämpft egen unsere omxmd unsere Armee, aber nicht gegen unsern andelsstand. "König eines klcincn Volkes macht es sich zur Ehre, auf ein röansches und veraltetes Völkerrecht zu verzichten, welches

Herren der Civilisation wieder ins Leben rufen; ei" „chämt seine Gegner. Einem Gefühle dieser Art ver- kt man den Geheime - Raths : Befehl vom 3. Dezember, ck Welchen der „König von England die Ordre ertheilr, die [ländischen Schiffe, deren Ladungen bei einer längeren Be,- agnahme dcr Bcschädigung ausgesetzt seyn könnten, frei zu M; Der Französiscvxm Regierung zicmt es, mit einer voll,- d'geren Gerechtigkeit voranzngehen, und das Embargo gänz- “Uszuhebeii.“/ -- Dcr Nacional rühmt den Wéutk) und die lthlütigkeit der Französischen Truppen und schilt die Englisch MMI, daß sie ihre Flotte nach den Dünen zurüikgei'ufen ,währdnd ein Englischer Commissair verlange, daß unsere [daten sic!) in den naffcn Boden eingraben und zu Tausenden MUMM, damit Antwerpen vor einem Bombardement gesi-

ei e.

Der Nouvellisic hatte gestern behauptet, die republikani- Partei in Fl'ankrciä) sei) für immer besiegt. Die Tribune iedert dem UÜUkskeriellcn Blatte heute, dies sei) keinesweges Fgll, vielmehr sen der Sieg dieser Partei geWiß; man müsse die parlamentarische Opposition nicht mit der republikanischen rtei verwechseln, welche auf die erstere niemals ihre Hoffnun- 'gegründet habe.

Der Prozeß, welchen Herr Victor Hugo gegen den Direk- des Französischen Theaters anhängig gemacht hat, sollte ge- vor dem hiesigen Handels-Gcrichte verhandelt werden, und * Odilon-Barrot dabei für den Kläger das Wort führen; Sacheward aber auf vierzehn Tage verschoben.

*Die National-Garde von Arbois, wo dem General-Licute-

Delort, der sich vor kurzem in dieser seiner Vaterstadt kklt- ein? Sportmufik gcbi'acht wurde, ist wahrscheinlich in

Aus Nantes wird geschrieben, daß mehZere wegen Ver- UdeeThékinqhme an dxn Unruhen der Vendée du! in

Haft befindliche Personen uaéh bemdigter Untersuchung freige- [assM worden sind. Herr Calomarde, dessen Ankunft in Tarbes vor einiger Zeit

gemeldex wurde, iki keinesweges, wie die hiesigen Blätter berich-

tet hauen, einem Verbrecher gleich und unter großen Gefahren aus Madrid entfiohen. Als die Königin von Spanien, nachdem es sich mit dem Befinden Ferdinands Uli. Ministeriak-Veränderung durchsetzte, verließ err Calomarde den Hof mit der Erlaubniß des Königs und sogar mit Zeichen seix nes ,.Zohlwollens, um sich nach seinen Gütern in Arragonien zu bcgebcn. Kaum auf denselben angekommen, erhielt er aber v-x-n einem ihm im Unglück treu gebliebenen Freunde einen Wink, daß das neue Kabinec ihn nach der Balearischen Insel Jviya exilircn wolle, worauf der Ex-Minifter sich entschloß, auf dem kärzesten Wege nach Frankreich zu reisen. C'r leidet an Nerven- Zufällen, gegen welche die Aerzte ihm den Gebrauch der Bäder von St. Sauvcur angerathen haben. Er wird einige Monate in Tarbes bleiben, wo es ihm sehr zu gefallen scheint. Herr Ca- lomarde ist ein Mann von 52 Jahren, schwächlich und von lin- kischem Benehmen, das weder den Hofmann noch den Minister in ihm erkennen läßt.

Die Gazette medicale meldet: „Seit einigen Tagen hat sich in den hiesigen Lazareihen eine An ahl neuer Cholera- fcälle gezeigt. Die Lazarethe la Pitié, la 'harité, .Hotel-Dieu und Gi'os-Caillou haben deren mehrere gezählt. In letzterem gab es gestern zehn.“ Nach den Angaben anderer Blätter find vorgestern im .Hotel-Dien 34 Cholerafälle vorgekommen.

Großbritanien und Irland.

London, 7. Dez. Heure reisten der Marquis von Lans- downe und Lord Althorp von London ab. Ersterer begiebt sich auf seinen Landfikz Bowood in Wiltshire und Leßterer nach Northamptonshire, um seine Erwählung zum Parlamenrs-Miu glied für diese Grafschaft zu befördern.

Als Herr W. Mackinnon hörte, daß der bisherige Sprecher des Unterhauses, Herr Charles Manners Surcon, sick) um die Repräsentation dex Universität Cambridge bewerbe, verzichtete er sogleich auf das Anerbieten, welches ihm ein Theil der Wäh- lerschaft dieser Universität gemacht hatte, und hat seine Freunde, ihre Stimme jenem Kandidaten zu geben. Man wundert sich darüber, daß Herr Mariners Sutton, nach so langen Diensten als Vorfilzer das“ Unterhaus“, noch eiUMal als Mitglied in dem- selben erscheinen wolle, und meint, er hätte es wohl verdient, zum Pair creirt zu werden. „Vielleicht“, saLt ein hiefiges Blatt, leitete derselbe politische Takt, der die &rhebung eines Hughes , eines Berkeley oder eines Lawleß zu Britischen Pairs eingab, zur Ausschließung eines Mannes, wie Herr M. Sut- ton, von dieser Würde; aber wie dem auch seo, jo ist der Uni- versität Cambridge nur Glück zu wünschen, daß in dem Augen- blick, wo ihr eine Kränklichkeit die trefflichen Dienste des Hrn. William Pees entzieht, ein Mann an dessen Stelle eintritt, der geeigneter als irgend Einer für diesen Posten ist. Er, der Sohn eines cHeinalige-n Hauptes der Englisch-bischöflichcn Kirche, ein talentvoiker Gelehrter, ein feingebildeter Weltmann, ein bewun- dernswürdigcr Sprecher, sowohl außerhalb des Stuhls im Un- tcrhausc, als auf demselben, mehr ais irgend Einer seiner Zeit- genossen in den verschiedenen Fächern der Staatswiffctischafc bc- wnndcrr, eiiie unerschütterliche Stütze der Grund-Jnftitutioncn Großbritanicns in Kirche und Staat -- wo Wollte die Univer- sitöic Cambridge einen zweiten Repräsentanten finden, der ihr so heilsame Dienste leisten und ihrer Wahl solche Ehre machen könnte?“

In Dublin geht das Gerücht, das; der jelzige Lord-Lieu-

- tenanc und der jetzige Staats-Secretair für Irland, Lord Angle-

scn und Herr Stanley, nächstens abtreten und den Herzog von Richmond und Sir John Hobhouse als Nachfolger erhalten würden.

Am letzten November fand in Dublin zwischen Herrn O'Con- nell imd Herrn Blenncrhassett ein Duell statt. Nachdcm Beide

drci Schüsse qewcchsclc hatten, ohne zu treffsn, wurde die Sache :

beigelegt. Dic Veranlassung dazu War, daß Herr O'Connell sei- ncm Gegner vorgeworfen hatte, er mache ihm die Stimmen der Wähler der Grafschaft Kerry abwendig und suche sic seinem Nebenbuhler, dcm Sir Edward Denny, zuzuwenden.

Der Coiirier enthält folgende Nachrichten aus Dublin vom 8th d. M.: „Wahrscheinlich werden in das nächste Par; lamcnt, von Zi'land aus, 20 rein von O'Connell abhängige Per- sonen gesandt werden. dic "Mittel zu einer erfolgreichen Opposition gegen den „Be- frcicr“ darbieten, hält man doch eine ruhige Unterwerfung für räci)lichcxr, als einen Kampf, obgleich *))?ämicr der" entgegengesetz- tcsrcn Parteien die Anwendung der kräftigxicn "Maßregeln gegen die in Zrlimd überhandnchmendc Aufregung wc'mscven. Hieraus erklärt 11-51) die traurige Lage der Grafschaft Kilkenny. O'Con- nell erkiiirke, daß von dem Ausfall des letzten dortigen Wahl- kampfes das Schicksal der Befreiung Irlands abhängen Alles wurde von den Agitaeoren aufgeboten, um den Oberst Butler u untci'xiützcn. selbst auf dem Papier nur 370 Pfund betrug, »)von am Ende nur 100 wirklich eingingen. Dessenungeachtct cr itt der Repea- lU' eine Niederlage und Lord Duncannon wurde gewählt. Ein ähnliches Resultat würde, selbst in jener dcsorgani- sii'ten Grafschaft, dieSmal sicherlich wieder erreicht werden; aber Lord Duncannon zieht sich zurück, und dem Oberst Butler und einem *))?anne, der durch weiter nichts be; kannt, als daß ér O'Connells Schwager ist, steht ein müheloser Sieg bevor. Indessen sind mehrere vernünftige Wähler über die Erniedrigung ihrer Grafschaft sehr entrüstec, und man hofft

wenigstens noch, daß Lord Duncannon seinen ältesten Sohn als

Kandidaten wird auftreten lassen. Man hat die Herren Wallace und Lenden beschworkn, die Städte Drogheda und Kilkenny von der über sie hereinbrechenden Schmach zu retten. Die Frechheit und Schändlichkeit, womit die Kandidaten in Irland fich durch Versprechungm ihrxn „Komminmun verpßiümn, überüeige allen

ebessert hatte, die „.

Glauben. Dir (T.:m- 1.10.2071: 170) dafüx, das; cr fiel) nicht wol]: durch den SPWMU' d:“:„s "iinierd-xxez-xi; .'?“ntri'liixen lasen; sin An- derer verpflichte: sm) .."-13.4117" ;_;- dxt“; gen, dw,;“é, dem Volke das Recht verlicHen n*i-.*d-- :?:-.“ “)J-.' = „177'é'ok.k.§-'p2ks0k|"l7i, dix, ZUCHWL' und die' Scaaw-Mdiiyisi «rtlk';1.'1*i.'. Die .*zix.;i':“ibdi'scx;-Versamm- lung soli for:.m“. 2'-7„?iit-„-;=t1k» ; ?,)T-xxwal ; Bxxein Heißen. In der SIOnk'ictkaW-É"__“,ng dcff-wM-.-i fiiUd 17112? iküi'mis-De DiOkUsHM statt- und O“L'.*:1nyfé,5A:;ikicn sizx-i Msi in Gefahr, weil er Herrn Roche aus innertck vom 021" '*IxLKirkmig dis allgemeinen

!- .Befehls, slch duch Bersvxechungcn zii „(winden, befreien wollte.

Der “Befreier“ setzt. sdin Spiel uncrsihütteriich fort. um für Dublin gewähkt zu werden. Sein Briider s-oll „ersucht“ wer- den, fich für Kemi zu ykellen, und so wird denn O'Connell den Dubliner Repeaters ihre Wünsche befriedigen können. Heute findet zu Cashel in der Grafschaft Tipperarip eine Versammlung statt, um die Annahme eines Repeal-Cides vorzuschlagen. Herr Sheik hat sic!) von Dublin dorthin begeben, um dabei gegen- wärtig zu seyn. Der Lord-Lieutenant hat vier Proclamationen erlassen. In der ersten wird demjenigen von den Individuen, die am 12. November bei der Ermordung von Robert Nixon betheiligt waren (die Mörder selbst auSgenommen), welches seine Mitschuldigen binnen 6 Monaten angiebt, Verzeihun zuge- sichert. Durch die zweite witd dem Entdecker der Th ter des am 22. November an der Famüi'e des Edward Maddocks ver- übten Mordes eine Belohnung von 200 Pfund verheißen. In den andern beiden Werden ebenfalls Belohnungen für dergleichen Entdeckun en versprochen.“

„Der ericht des von dem Unterhause erwählten Ausschusses zur Prüfung der Maßregeln , welche dazu führen könnten, die Ausrottung der Sklaverei in den Britischen Reichen, sobald es fich mit der Sicherheit aller EinWohnerklasstn der Kolonieen ver- * trage, u bewerkstelligen, ist im Druek erschienen, und der Cou-

rier tßeilt einen Auszug aus demselben mit, welcher die schäd- lichen Folgen darstellt, die daraus entstehen könnten, wenn man den Neger-Sklaven obne gehörige Vorbereitung in einen freien und selbstständigen Arbeiter verwandeln wolle. Das genannte Blatt empfiehlt diese Darstellung besonders denjenigen Wählern, die etWa, wie bereits Miene gemacht worden, bei den bevorste- henden Wahlen von den Kandidaten das Versprechen fordern wollten, das; sie für unverzügliche Emanzipirung der 800,000 Neger stimmen würden. Es handle sich ja nicht darum, meint der Courier, ob, sondern nur wie und wann die Sklaven emanzipirt und darauf angewiesen Werden sollten, sich selbst durch Fleiß die Subfistenz-WTictel , welche ihnen jekzc gesichert wären, zu erwerben.

Der vorige Gouverneur von Neu-Braunschweig, Sir Ho- ward Douglas, der als solcher seine Entlassung nahm und auf ein'1ä rliches Gehalt von 1500 Pfund ver ichtete, weil ei“ das Mini erium bci der Frage über den von .Kanadischem Schiffs- Bauholz zu erhebenden Zoll nicht unterstützen wollte, hat die Einladung dex Konservativ-Partei in Liverpool, sich als Kandi- daten für dicxe Stadt zu melden, angenommen; die beiden Kam didatcn dieser Partei für Bristol sind Herr Baillie und Sir Richard Vvvyan, welche in Bezug auf jene Frage mit Sir H. Douglas übci'einstimmten und dadurch, wie das Bristol Jour- nal meint, der Britischen Rhederci großen Dienst leisteten.

Den letzten aus Bombay hier eingegangenen Zeitungen zufolge, waren die Zemindars überall in völliger Empörung be-

griffen.

- - Lyndon, 7. Dez; Das Parlament isk aufgelöst und nächsten *.*-)kotitag fangen 1chon die Wahlen an, so daß wir noch vor dem Schlusse dieses merkwükdigen Jahres werden be- stimmen kdnnet], ob die neulichen Reformen cine aristokratische oder demokrati1che Tendenz haben. Fallen die Wahlen zu Gun- sken der Tories aus, so ist das erstere gewtß, so wie es gleich- falls gewiß ist, wenn dieselben zu Gunsten des jcßégen Miniffc; riums ausfallen, wenn auch die Tory-Journalc ein solches Un-

Selbst da, wo Grundbcsiiz und Einsicht "

C's ward eine Subscription eröffnet, die jedoch *

terhaus dxmoki'citisch schelten sollxen. Denn was nur im Lande demokrati1ch„_a§*7111nt ist, hat bereits aUcr V9rbindlichkcit qufn ' das Whig-Mmisterimn, welches di.- Reformen eingcfÜhiÖi, so wie gegen diejenigen Deputirte, wclche dieselben durchsekzdn hel- fen, entsagt, wenn diese sich weigern, sich im voraus zu all den Weiteren Reformen zu verpflichten, welche diese Herren fich erdacht haben. Meine PTeinung sieht inzwischen immer fcsr, daß nur sxhr wenige Demagogen ins Parlament kommen werden. Am wahr1chcinlichsten bleibt aber, das;" die Mehrheit für die OM; nister seyn wird. [L_nsere Regierung [mt bereitsihrc Operationen gegen den Hollätzdipckxn Handel fast qänzliä) cingcy'rcllc, und wie man hört, sind auch die Französisckyen Kreuzer nicin sebr strenge, ein Beweis, daß beide *))?äaZ-te keine cigct1ilichc Feixrd. seligkcit gcgen „Holland hegen. Da es attä) nur- ihr Zweek is?, die Citadelle und Forts von 'Lintwi'rpi'n an B:“lgicn avqelicfcit zu sehen, und dieses nicht durch die Unteibrchwng dcs Hollän- ? dischen Handels „gclang und unmittelbare Gewalt nothwendiq : geworden ist, so scheinen sie nicht länger gcxxcigt, in ?'IJaßrcq-eiii zu beharrcn, die fast eben so sk'k)? i'rcxi eigenen Utttcrihaiésn, als den Folländcrn 1chadcn müssen, [»Zur daß s:? dadurch ihrem chdke n her kéxnuzn. Sie haben Ihre Nachrichten von Antwer- pen zwar nicht1o früh, als wir; aber was man Ihnen von [)er aus mittheilen könnte,würde auf jedanall zu spät kommen. Daher sage ich Ihnen nur dieses darüber, daß man [cdemSchiffc von dort mit der ängstlichftaneugierdc cntchensicht, und troßdcn Wahlen, welche alle unsere Aufmerksamkeit in Anspritci) nehmen, bleibt der Antheil an den dortigenBcgcbcnheircn mwcrmindert. Wcm hier an der Erhaltung des Weltfriedens g:“!ogcn ist, der wkmß'xxxc den baldigen Uebergavg der Citadcllc; irährend dic Geqnm dér Regierung die Niederlage der Französischen Operationé-“Ztrmce .herbei wünschen. Kriege werden jedoch nicht durch Wünsche ent- chieden, aber für wahrscheinlich hält man es hier, daß noch vor Weihnachten Holland und Belgien im Bcßlz der ihnen qegcnsci. tig uerkannten Lande und Städte seyn Weiden, und die Fran; zds! che Armee wieder innerhalb ihrer eigenen Gränze seyn wird.

«- In „Irland 1116 immerfort seör anxubég; xa, die Unruhen