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2000 Einwohnern aus affen Ständen unterzeichnet; auch nennt dasselbe acht Städte dcs Departements des Heramt, welche Pc- tittoncn desselben Inhalte; an die beiden Kammsrn gerichtet haben.
Herr Otwin wird, wie es heißt, als General-Prokurator in dem Prozesse der SaitWSétnonianer, welche von dem gegen see gefiiklten Urtheile appellirr haben, vor dem Cassationshofe das Wort führen.
Großbritanien und „Irland.
London, 12. Dez. Der heutigen Times zufolge, scheint man hécr .li-„'rdings daran zu glauben, daß der **).)Zarsclmll Gérard deo: Ciradrlle ehestens auch von der Stadt Antwerpen zu bombardércn anfangen werde. Die genannte Zeitmrq enthäl: sogar schon eénen rechtfertigenden und in gewisser Hin.- sacht nmcchéaveükx'rischen Ariike! in dieser Beziehung: „Wir ha- ben es bereits.“, heißt es darin, „als die Ansel)! Oes “Franzéft schen '»)32arsehalls aufgestellt, daß, um die Citadelle in MW ge wisscn Zeit und ohne allzugroße Menschenopfer emzmnthctx. dis Nothwcnöißkeit sehr !cicht eintreten könne, den Smrm von der Smre «mz zn beginnen. Wir vertheidégten das Rcchk, das
der bclagerWe General hierzu hade, falls es zur wirksamen ? bexr, um wie dort crrichtrtcn Werke zu zerstören. Mattags hat man zu Breda cmc starke Kanonade in der Rich- ..
Vollzirhrttrg stiner P;]ichc oder zur Wohlfahrt seiner Truypcn uaunrxz-anlicl) no:hwenoig seyn sollte. .Der Marschallmuß dies un,- srrcit-Za am [“)-“stet: zu beurtheiten versichert. Ihtnistcine_qroßeArmee zx: eém'm Hcsoxxdrrsn Zweck anvertrant und er bleibt sowohl sei- nrr N»2tcho::, als sc“::-«'r Regierung für die Art und Weise vél- axxtworcléckx, in weécher er die ihmanvercrauten Vollmachten aus:- fährt. Wovor Ne Stipularioncn drs Londoner Vertrags, noch die Pfiicht, Belgisches Eißenthum vor dem Unter- an zu bewahren, können in sr-lchem Falle als eine Be- !Wränkxtnq fcmer freien Thätigkeit oder seiner Discrction at:- gi'st'NU wrrOcn. Wer den Zweck“ will, muß auch die Mittel wollen, und es würde lächerlich seyn, zu glau- ben, daß 'TLDarschall Gérard, gewisse Fälle ausZenommen, die natürlichrn «Vorthsile, welche seine Stellung ihm darbieten, auf-
gebcn und sein.: Armee unnöthigcn Zufälligkeiten aussetzen werde, : bloß um Belgisches Eigenthum zu schonen, da ja das Leben der Einwohner durch den Befehl einer Räumung der Staßt sichrrgeßellt werden kann. Natürlich dürfen wir uns da- bei nicht die Greuel verhehlen, welche das Bombardement der Stadt -- einc nothwendége Folge des Planes - herbeiführen würde, doch w-Klzcn wir alle Verantwortlichkcit auf Holland, das durch hartnäckige Behauytung einer Feste, die ihm nicht gehört, den Angriff unvermeidlich gemaeht hat, - Dcr Frarzösische General hat seit sechs oder stehen Tagen ver- sucht, welchen Erfolg er erreéchen möchte, wenn er die Citadelle nur von der LKndsejte angriffe, und die Stadt war daher bis cht gegen die Artillerie dcs General Chassé gestchert. Nunmehr soll er x'cdocl), wie es heißt, zu der Ueberzeugtmg gelangt seyn, daß in dieser „Jahreszeit, während noch dazu die Holländer vcr- mittclßk ihrer Kanoniorböte und vermöge des Be]? es der an den Usern gelegenen Forxs die Herrschaft über die chelde haben, die Belagerung sich länger verzögern würde, als man anfänglich glaubté, und daß durch die Strapazen und durch die ungesiüme Witterung noch mehr Menschenleben würden hingerafft werdcn, aks durch das Feuer des Feindes, wenn die Franzosen nick): in die Smd: cinrücksn und den Sturm auf dsr Seite der
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In Léxfkenshoek, von Wo wir Nachrichten bis zum 1lten d. besttzcn, ist man außer aller Vrrbindung mit der Cira-
siscl)er Truppen befinden. „
Das Journal de la Haye berichtet: „Wir erhalten so eben die positive Nachricht, daß am 11. d.,.M um Mittag ein Kampf zwischen dem „Kometen“ und der Kreuzsckmnze stattge- funden hat. Fünf Kanonicrböte waren in demselben Augen- blick damit beschäftjgt, aus das- Fort Prrle zu schießen.
in dcr Schcldc. Nur das Kanonisrboor Nr. 11)". war von ei- ner Kagel erreicht worden.
gleichfal!s im Kampf gegen das Fort Perl? und um vier Uhr
„ Nachnuttags eröffnete die Bornhardier-Krrvetec „»)Jchusa“, von ein heftiges" Feuer gegen das :
vier Kanonicrböten unterstützt, Fork Frederik Hrndrik. Dies Frm'r hat bis gegen Abend ange- halten. 'Dis „Proserpitm“ und „Eurvdic.“ harren Befehl cr- haktcn, sich g(eraUs am 12cm: näch der Kreuzschanze zu bege- Dcn 12ten
tur=g der Schclde gehörl.“
Das Allgemcine Handelsblatt enthält nachstehendes Privaxxsäxrciben vom Bord des Dampf'khéffcs „Curacao“ vom ) 11. Dez.: „„Das Wcttsr hat heute wicrcr dcm SiMlOr-Grslhjva: der einige Bewegungen gcsrarrct und isi dcxnxxach dcr „Cura- gao“ mit zwei Akzcheilnnacn Kanonicrbötcn unter dem Besshle dcr Lieutenants von der P(amt umd Cats d.“. Raat naä) den von den Franzosen bosclzxcn Punkccn St. Marke und Pcrxe abgegan-
hégcn. Von 11 Uhr VoKnitmgs bis “2 Uhr Nachmitmus hat dicse Flotill': gegrn dir feindlichen Batteriecn ihr Geschütz spie- len. lassen. Dic Arbcitrr beim Fort Pchc wurden auch sofort durch unser “Feuer Vertrieben. Große Veränderung ist an dcn vom Feinde angelegten Werken noch nicht wahrzunrhmcn, doch waren beim Fort Philippe, das man, wie es“ scheint, ebenfails bewaffnet: will, sehr viele Arbeiter beschäftigt. Das Göcschükz, aus welchem vom Fort Perle gefeuert wurde, schien aus zwölf- oder achtzehnpfündigen Kanonen zu bestehen. Die Französi- schcn Bomben, flogen größtentheils über .die Flotille weg. Eines unserer Kanonierböte ist heute in den Durchstich bei Lillo hineingcscgelt, hat dort an der Oinnenseitc des Schelde-Dcéäws Posro gefaßt, und vertreibt durch sein Feuer Alles, was steh auf dem Kaustcensckwu Deich fesrseßen kann, da man tyahrgenommen hat, daß die Französischen Truppen an der Krcuzyehanze Verstärkungen anlegen wollen; der „Komet“ und mehrere Kanonierböce, die vor dieser Schanze postirt :"tnd, ha- ben sctt einiger Zei: ihr Fsuer darauf gerichtet. Das Fort Fre- derik Hendrik ist Nachmittags durch die „D)?edusa“ anhaltend mit Bomben hcschosscn worden.“
Aus Bcrchem vom 11tcn d. JN. wird in Holländi- schen Blättern gemeldet: „ Es wird hier immer schwieriger, etwas Umständlichrs über die Belagerung zu erfahren, denn
dieser Seite ecxvas zu thun_ habe, wird kcr Zugang zu den Werken der “z'ranzoscn untcrxagt, währedd hier und da so man-
Espmnadc unxcrnchmcn könnten. Isk dies die OJTeinung des , Marschalls, so hat er ein Recht, danach zu handeln, wie wir ] fck on früher crwähnc haben, Wenn man natürlicherweise auch ': mi: noch so großem Widrrstreben daran geht, eine so herrliche 1 Stadt der Zerstörung aus, useßen. Dic nächßc-n Nachrichten Wcrdcn höchst wahrscheinxi ) über diese wichtige Frage bestimm- tere „Kunde geben.“
Der Albion äußert seine Verwunderung darüber, daß es iq London so ganz an offizirllcn und sicheren Nachrickz-ten aus Antwcrven fchle und das Pubkikum alleén auf die uwzuvyrläsfigrn * Bcriäkte der Zeitungen angewiesen sey, obgleich slch ein Brxti- scher Offizier, dcr Oberst Craddock, im Hauptquartier des Mar.- schall Gérard befinde, und zwar eben zu dem Zwecke, der_Re- * gierung genauen Bericht über die Fortschritte „der Französcjchen Armee zu erstatten; wenn früher ein Britisc1)er2l5enc der Armee eines Verbündeten in solcher Abficht beigegeben worden, habe „ man sms die Berichte desselben in der of-Zcitung publizirt; «' vielleicht, meint der Albion, thue es dem I inixterimn schon [.iö, : da["; es in die trindsrlégcn Operationen gegen einen Verbündeten eingewilligt, und es schäme fich daher, übrr die Ereignisse in den“ Niederlandrn irgend eine N-.1chricht mitzutheikcm.
Der Sun widerspricht der von einem Morgenbxatt gege- . benen Nachricht, daß Lord Palmerston die Abfuhr hcxzc, die = Anerkennung der Donna Maria als Königin von Poriuzal von Scircn der Englischen Regierung auszusprechen.
Nachrichten aus Dublin zufolge, ist die Stadt und Graf- srbaft Kilkenny als im Aufruhr-Zustande befindlich erklärt und eine aus 300 Mann bestehende Polizci-Verstärkung u::verzügliä) dorthin beordert worden. In voriger Woche wurden mehrere Häuser in dieser Grafschaft in Brand gesteckt. Nahe bet Car- ricbeq kam cs am Diensxage zu einem offenen Kampfe xwischen den beiden Parteien, Wobei 2 Menschen getödtct und mehrere verwundet wurden. Die MagiüratQBehörden der Grafschaft Cork WrUen dic Regiermfg ebenfalls um eine außerordentlccye poliz'i[iche Hüéfe ersucbcn.
Nxch dyn leßten Berichten aus Rio-Ianeéro, war es in der dortigen Repräsentanten-Kammer über das Geld-System zu hystigen Erörterungen gekommen und ein Ausschuß ernannt wor- den, um einen desfajlägen Bericht abzustatten. Man wollte eine National-Bank errichten. Zwei Gesetze in Bezug auf die Verbesserung der Constitucion hatten die Repräsentanten-Kammer | passlrt, waren aber vom Senat verworfen worden. Das erstere stellte fest, daß Brasilien inskünftige die Regierungsform einer Fdderatw-Monarchie erhalten , und das zweite, daß die Senato- ren nur auf cine bestimmte Zeit, nicht auf Lebenözeit, gewählt werden sollten. Dieser zweite Gesehesvorschlag wurde nur mit einer Majorität von einer einzigen Stimme verworfen. Dem L;.“rßwhmen nach, fehlte es an dem Markt von Rio-Ianeiro an Okt [.
Aus New-York find Nachrichten bis zum 15. November eingegangen, welche melden, daß der General Jackson wirklich mit i??roßer Majorélät wieder zum Prästdenten gewählt wor- den .
Niederlande.
Aus dem Haag, 13. Dez. In der gestrigen Sitzung der zweiten Kammer der Generalstaaten hat die Central-Section ihren Bericht über das“ Geseß Wegen des Landsturms abgestattet. Die öffentlxRcher-j Berathungen darüber sollen morgen beginnen.
. Dry Kömgl- Prxußjsche Gesandte Graf von Maltzan, der Zalsxklich „Qkßkkkekchlsche Geschäftöträ er Graf Allegri und der Kdmgl- StClktanische Geschäftsträger Hraf Lucchefi, sind gestern von hier nach Amsterdam gereist.
m:“!sscn. Das Antwcrpener Thor von dieser Seite wird, wie fck höre, fortan ebenfalls geschlossmr bleiben, und dicjeni- gen, die von hier nach Mecheln odcr Brüssel reisen Wollen, smd mm gcnöxhigt, einen Umweg zu machen, da man Rie1nan_d mehr längs" dem Wege von hier nach Con- tich pmsir-cn läßt. Bei dem Ausfalls, den die Holländer in der Nachr von vorgestern zu geücrn gcmacht, War.?" die
Franzosen einem - wie ste es selbst nennen _ mörderischcn -
Feuer ausgcsclzc, so da[; cin Regiment, und zjvar, wie ich hörc, wieder das ;;?src, beinahe zwm' Bataillone verloren haben soll. WTan spricht hier von 1401) getödtcten Franzosen, während die Hoiéänder, wie“ ihre Feinde selbst gestchrn, nur sehen €**)?ann verloren habcn sollen.“
Ein (von drr Staats;Courant crwähntes') Privatschrci-
' ben ans Antwerpen vom 10. d. M. Mittags berichtet, daß
dsr Marschall Gérard in dcr voran gcaangcnen Nacht den Plan grhabt h-„mc, die Lu-chttc St. Laurent, koste es auch was es w:»!le, eéxizunchmen. Es waren zu du'scm Zwecke Freiwillige
' anfqrsordcrt worden und eine genügende Anzahl hatte 05) auch ' bereits gemoldct, um daraus zwei Bataillone biiden zu können.
It1zwir“_chen gi_ng anch diese Nacht vorüber, ohne das; ein beson- deres Creigniß stattfand. Iclzr ist man der *))?cinung, daß in
F der Nacht von Movtag auf Dienstag ein neuer Versuch gewagt “„ werden soll, da allgemein die Ucbcrzeugung vorherrscht, daß die
Franzosx-n nichts Entscheidendes gegen die Citadelle selbst auSrich- ten können, bevor nicht die genanvte Lunctte in ihren Händen ist. Unter d'en zu Antwerpen umlaufenden Gerüchten war auch das, das; der Marsämll Gérard, unzufrieden über den trägen Gang der Din» bcschlcffcn habe, die Citadcllc auch von der Stadtseite an- zugreiftn, zn welchem Ende er 7000 Mann aus den b-cnachbar- ren Dörfern habe aufbrechen lassen. Man kann indessen für die Wahrheit dieser Nachricht nicht bt'n'gen.
Aus Brüssel vom 12. Dez. Vormittags wird in einem Privaischrcibcn (im Handelsblatt) gemeldet: „Man hat nun, wie ich Ihnen auch bereits gestern anzeigtr, die Shwierigkeiten entdeckt, die es noch haben würde, die Lunette St. Laurent mit Sturm zu nehmen. Nur die Battcriccn und Ingenirur-Arbci- ten werden die Einnahme derselben herbeiführen können. Das Feuer der Holländer thut uns vielen Schaden, indem die Ge- troffenen entweder sterben oder sehr schwer verwundctsmd. Ge- stern hat man die Schleuse gesprengt, w:!che das Wasser in der Cttadclle hielt. Die Truppen, die an der Gränze stehen, ma- chen, wie es heißt, eine Bewegung nach d.r Stade. Seit ge- stern hat das“ Feuer aus der Citadelle an Heftigkeit bedeutend zugenommen. In der Richtung von Lillo hört man eine starke Kanonade, was darauf hindeutet, daß ein (Gefecht zwischen der Holländischen Flotte und General Sebastiani stattfindet.
Aus unserem Feldlager Biest schreibt man unterm 11. Dezember Mittags: „Wiewohl dies hier dcr äußerste Vor- posten ist, herrscht doch ringsum die tiefste Ruhe, die nur zu,- weilen durch den von Antwerpen hcrübertönenden Donner dcs Geschülzes unterbrochen wird. Sonnabend und Sonntag haben wir hier keine Schüsse gehört. Gestern Abends abcr fing die Kanonade wieder an und hat während der Nacht fortgedaucrt. Ieden OJTorgcn bci Anbruch des Tages stoßen wir bci unsern Rekognoszirungen auf Belgier.
feindliche Heercs-Abtheélungen, die sch täglich begegnen, such dock) damit begnügen, einander anzusehen“) während das grobe Geschütz sich in karzer Entfernung hören-«läßc. Kürzlich beglei- tete einmal ein verdienstvoller Offizier unseres Generalstabes die Rekognoszirungen und stieß auf einen alten Belgischen Wacht-
drlle, dg dee Communication auf der Schelde fortwährend gc; hytnmt ast. Auf dem Doe! sollen fich jrßr 1400 Mann Franzö- ?
Die .“ _ Franzosen sri)!euderten sehr viele Bomben auf unsere Schiffe, '“ ; abcr kerne rmzige erreichte ihr Ziel und se erloschrn sämmxlia“) ?
Das „Dampfschiff „Curagao“ war :
gen, um die daüaen ?kxbcitcn zu rekoxznosxirsn Und zu beunru- '
Jedem, drr nicht zur Genüge nachweisen kann, daß er längs : !
chrr Bürger seine Neugierde schon mit dem Tode hat büßen .
4 .Es ist gewiß in den Iahr- _ büchern der Kriege etwas noch nicht Vorgckommcncs, daß zwei 3
; meister, der früher unter seinen Befehlen gestanden hatte„ hätte man einmal die Verlegenheit sahen sollen, in der
Z ] ! !“ Wir sind ungemciv auf unserer ! L |
von uns vcrdopprlt seinen Eifer, und mögen uns unsere auch an Zahl übertreffen, so gab es doch niemals ein
Feldhyrren besaß. Neuerdings sind beim Kriegs-Departement sdlgen
Bordoaux 1001) Gulden, uvd von der Wittwe van ebenfalls in Bordeaux, .00 Gulden.
Belgien.
Brüssel,13.Dcz. Der »))?oniteur giebt das hende achte Bulletin der BelagerungOArmcc:
„Antwerpen, dk" 12“ DMW“ Mk :Zse, welche sich bei dem nach der Eleanade führenden Thor
, DicPdritte Parallclc, wclche“ in hem Glacis dcs bedeckten ; ?_cr Banton Nr. 2 eröffnet worden 117, und welche an das : Ende des paraljcl nur der [MM: Seite der Lunctte Sr,
; am:.*b*.'.1ci*.tc1: Weges stößt, ist während der Nacht gänzlich
üochcn worxen, umd am Morgen thrcn die Arbeiter darinmS herr. - Wahrend dc»; Tages“ vxschäxtegtc man sich damit, dj, «;.-c 7,1: erwrticrn und dee Bruüwchr üäx'kcr zu befestigen. -
Zcind wirst noch immer Bomben, Welche von der Baüion ommcn. Den, so fiicgcn se Weit und bcunruhégcn die, Truppen nicht,
rind cimgc Lxme getroffen worden. -- Die 40 Mörse.-
n-xst nahe bx: der Cttadclle und weniger als 400 Mctrch - Ctradcllcruxgcstslkt find, und das lebhafte und anhaltende ? sowohl dtejer Mbrs'er, als der Kanonen: nnd HaubitzemBa hadcn große Berwuüungen angrriclxtct; alle Gebäude sind;". brannt, *alle Blcndrvrrke zerstört worden. _ Nach dem Berka", Holiändtschen Soldaten, welcher gestern von seinem Schsz poücn bft „dcm abgebranntcp Arsenal descx'tirt iß, wird d,", - son xcyt m ungesunden Kasematten zusm1nncngedrängt,u„z
kampfnnfäbég gemacht. - Ein Theil der Lebrnz'mitkc/„Z Brut; der Flammen geworden. - Der General Chaxstmt nur 1c_l)r selten. «„ Man darf sch der Hoffnung überlafim,“ „ausgeführten Arbetten uns sehr bald zu Herren dcrLunem Laurcnt machetx werden.“
Der hiesige Courrier Meldet: „Wir crfahrena verläsjiger Quelle, daß die lehren dcm General Chaffé a [and zugegangenen Instructionen (?) ihm anempfehlen, die Anttverpen so lange als nur irgend möglich zu schonen, und dann ens] auf dieselbe zu schießen, Wenn er sach dura) Frohn Lcrjelben angegangenen Angriff gebieterisch dangea e .*.
Dcr Independant sagt: „Die Belagerung der delle von Antwerpen ist ein in jeder Beziehung höchst me , diger Umstand. Wie seltsam ist zuvdrderst diescr Krieg man gegen Holland auf einem einzigen Punkt. führt, -- auf dcr ganzen Gränze der Waffenßiljstand von beiden .' ; fortwährrnd beobachtct wird, und wähxend weder die En und Franzöfischcn Gesandten den Haag, noch die Holle!“ Gesandten Paris oder London verlassen, we[ch' cin hö samer Krieg, der die Freunde des Friedens zu Anhän die Freunde des Krieges zu Gegnern hat, der, seit sc" „_ „ainn, zum Steigen der öffentlichen Fo.-ds und zur skigunq dcs öfferxtlichen Kredits beigetragen hat. -- S1 unerhörte Umstände bezeugen, daß etwas ganz neues in . ; ziehungen der Europäischen Staaten zu einander ct'nqeftsh den ist. - Das materielle Interesse, das Bedürfnis; des dens, haben in der That ein solches Urbcrgcwichr erlang all." Gebräuche, alle Verhälmiffc der Regierungen unter das ganze Völkerrecht eine wesentliche Veränderung erlit ben. Ein neuer Zcit-Abschnitt beginnt für die politischen :- nisse der Europätsclxn Nationen. Und als erste Thatsa- crster nmteri-cll-cr AUSdruck dicses Zsit-“leschnittcs, Wenn .» so ausdrücken dürfen, hat Die Belagerung der Antwerpe dellecinesogroßeWiMégkcétin den Augen von ganz Europ- Belaqcrunx; dcr Citac'elle, von Frankreich im Einve mit England und einen thätigen Widerstand von Sei drei anderen “Mächte auSgcfährc, ist die stärkste Probe, man die Ve'hälmisse der großen Mäck)te unter fich, wie der Iuli-Reyolution bestehen, stellen konnte, Sie lange Ungewißheit, welche man über die JJDÖZlichkeitk rechthaltungx jrncr Verhältnisse hcgte.“
Der „11611in und die Köntqin haben eine Sumo! 4000 Fl. zur ?erfügung des Bürgermeisters von ---- gestellt, um unter dickenigen Einwohner vertheilc ,n ;)vcéche von den gegenwärtigen Ereignissen am mcisen ra a en.
Die Repräsentanten-Kanrmer beschäftigtestä) rer gestrigen Sikzung mit der Berathung dcs Einnahme gets, wobei indessen kein Gegenstand von irgend einem zur Sprache kam.
Herr Nothomb, General-Secretairim Ministerium wärtigen Angelrgenheitcn, ist mit Depeschen für das Kabinet Nach London abgegangen.
! . Berchem, 11. Dez. Abends. Die lehre Nack»!- s_chr ernßhafe her, und wenn es noch einen Beweis rs .Hinßcht bedurfte, so War es in dieser Nacht deutlich 3! mn, daß man von einer Armee, die ihren Führern vertk [es zu erwarten berechtigt ist. Fast blind folgten die jung datcn ihren OffiUercn; und die Hingcbuny, mit der s" chen, ist etwas mehr, als bloße Pfiicht und PTannszuädl; das Gefühl der Hochachtung für alte militaérisch)e Vt cs__ist die Neigung, welche den Soldaten durch die So?.“ Osßzéere für sie eingeßößt wird. - Die Nacht von “' auf gestern war, wie bekannt, zur Errichtung der Iten ' [cle vermandt worden, die von den Gängen zur linken der Lunette beginnt und sach in geringer Entfernung .' Citadelle an die Arbeiten dcr Gegenbrustwchr anschl“?l scheint, daß die Belagerten fich dieser Arbeit vor der S'“ der Lunette St. Laurent nicht versahcn, und das Gmu- hat auch wirklich in allen diesen Arbeiten einen außerok „ Muth bewicsen. Gestern bei Einbruch der Nachk kon leicht bemerken, daß die Holländer fich anschickten- Arbeiter auf dieser Seite zu beunruhigen, und That, von 0 Uhr an wurden von der CFW “ BomOcn in sehr kurzen Linien abgeworfen, so daß d" weit größere Anzahl, als bei Tage, in diese Tranche? dort zerplahte. “- Einige Stunden später verkündigte nahes Gewehrfeuer, daß die Holländer einen Ausfäkl und in dcmselben Augenblick [Lürzten fich an hundert *
unsere Werke und brachten anfangs einige VerwirkW
„ . Heer - * . . , . . „, . . . . [: fortgxsexzt. . _ „ _ „ wehe Vaterlmdslube und m.!)r Anhängltchkett an sz rniß auf das Ungefähr ab;.xefrucl'tcn Schuss.: wemg CMM- ;
, . . d ck ("*, . * : .,“. . , , * ]" cnke aus Frankretck) emgcJangen Yon Demotsclle „Zo ,ktgerichk*'-t war und durch dre Kuacln und Bomben, weiche
K , (x“, s ' 'mfi - 1a ste aber von dem „xmmn dcr Cetadclle gmvorfcu Fk? Ziel erreicht, und die Belagerten hatckn zu unterm-
[!*-41) in rer Nähe des lahes befinden; nur tn d'r ' P & zWUtkn Pa “t, für sie gehabt hätte. :
ist eine Bombe dort hineingrdrunqen, und hat 10 bis;;)., ersten Vorficht, um nichtunnülzer WeiseMcnschen zuopfern.
Aroeiter; aber die Offiziere führten bald wieder Ordnung !
Wachtmeister befand, der doch si'ine Gcfühlc und Erinne' *“ ,und umere Soldaten schlugen slch “nige ZM m der nicht ganz unterdrücken konnte; nnr stotxernd und eins:)[b' " worcete er auf einige kurze Fragen seines ehemaligen. Hut; alle nach den Ca ments führende Wege sind sehr zweckmäßig abgeschnirt, Batteréeen bewaffnet, oder durch Gräben unterbrochen„ ,
e'e Mann gegen Mann; indeß die „Holländer wurden in ' genöthigt, slch verwirrt zurückzuzicheö, und ließen 7 Todte, ' .cer ein Offizier, auf dem Kmnppralze. Dieser Vorfall ..ce übrigens das Gewehrfeuer nicht, welches die ganze hindurch weit lebhafter foredauerte, als man es scir dem ; n der Belagerung jemals gehört hat; 5 Stunden lang, 9Uhr Abends bis 2 Uhr TNorgcns, wurde dies Feuer ohm? Z Glück.écherwcise haben uns die in tiescrx
Aber das Genie-Corps benutzte den Augen-
zugefÜSk- „_ _ _ „_ ' quuwr'r'Jamketc dcr Iclagrrten auf dte1cn
wo die
in der ganzen Nacht auf sie abschirkr, n'“och mehr bcxchäf- wurde, um gegen .: Uhr eine seit *.?- Tagen _angelegte Mme .spret1gen;'ihre Wirkung war, eine ©311an der die Ceta- umgebenden Gräben zukzersrörcn. Djer: Wchleuse befand ' 3,1 dem Neben-Thor zwischen den Bmterceeq Nr. 1 und 2, r Zweck bestand darin, in Vrrbindung nut emer anderen
* „jmdelle befindet,“'“das Wasser in diesem Theil der Gräben oem CitadeUen-Thor bis zum Nsben-Thor „stets anf eincr en und bedeucenden Höhe zu erhalten. er werdctrmor- hen, ob die Berechnung richtig war, und ob sac dre gc- chte. Einwirkung auf die Höhe des Wassers gehabt hat. «»
wie die Exploston erfolgte, wurde das Fcuerfauf beiden nen Augenblick eingestellt; denn undercrsetts war das
1 „WM Folge ein so kühnes Unternehmen, das sie nichc er-
23 rchem, 12. Dez. 10 Uhr (Morgens. Iekzt, wo ganz ..den rahigen Vorschriften der Kriegskuysk geharzrc-[t ward, ces wenig Interessantes zu bcrichten. Es ist, mcc Aus.:mh- eines etwas lcbhafteren Gewehrchers, als in den lckzten Ta- ni ts Merkwürdiges vorgefallen, -«- Die Arbeiten werden StiFen fortgesekzt; die geringe Entfernung „zwischen ur1seren eltern und dem Feinde gestattet das“ Arbetten nur mtr der
DerMinirer verfolgt seine Arbeit ebenfalls nur langmm, es bedarf noch einiger Zeit zur Beendigung derselbrn. - es in einigen Häusern in derNähe des ngptqugrtters zu rdnungen gekommen ist, wie ste bei einer [o großey Men- maffe unvermeidlich smd, so hat der Marjchall, ctsrig be- gt, in seiner Armee die strengste Mann:?zucht aufrecht zu er- n, folgenden Tages-Befehl erlassen:
„Der Marschall und ObewBefchlshabex _erneuert den Bcfeh_l__vom ten 30. November, wodurch allen Mclttatrs der Fratxzhmchcn ee verboten wird, die Stadt Antwerpen zu betreten, dtxxcmgcn enommen, welche sich, mit vorschriftsmäßégcn Erlaubmßkarten
nommen zn Werden. - Gestern ereignete sch eén in der Geschichte gez; „ „„ „bleiben. Ihre Manstät wissen, daß die besteRegreruW xm- oxmc Nation diejenige ist, welche zu dem._.Charäkter, den Suren WW
der Artillerie vielleicht einziZer Vorfall. Während ein Französischer Capitain selbst einen Vierundzwanzigpfündcr richtete, gkng eine thgcl ans der Citadclle in die Höhlung des Geschützes, welches dadurch ohne Zweifel unbrauchbar geworden ist. _ Cene Bombe fiel auf die zwischen der Stadt und Berchem gelegene Mühle, und mrhrcre Wurfgcsckwssé sanken in der Umgegend nieder; glückxichcrweise wurde Niemand dadUrch verwundet. -- Ew Mi- nirer, drm man den einen von einer Bombe zerschmettrrtrn Fuß abgenommen hat, forderte, als man ihn hjnwegbrachte, 1ehr drin- grnd den verlorenen Schuh von seinen Kameraden, weil er nur diss eine Paar habe. - Se. Majestät werden morgen nach Anthrp-en zurückfchrcn. Herr Charlrs Rogier, dcr hiesige Gou- vrrneur, hat den König auf seiner Reise nach Brüssel begleitet.
Deutschland.
München, 18. Dez. „“Heute Vormiteag um 9 Uhr trac die Ouvréer-Compnßnie ihren WEZ nach Grischcnland an. .Die 932111]! dcs- 11'rrn Artillerie-Regiments begleitete dieselbe bis vor die “Stadt hinaus, wo dann die sämmtliche Mannsckmft die zu ihrer Reis? bis Trirst bcsxinnnten Wagen bestieg.
Marburg, 12. Dez. Herr Profrssor von Siebold, zeiti- ger Prorektor dcr htxslgcn Uniocrfité-t, hat den Ruf für ,die or- dentiiche Professur dcr Entbindungskunde und die Dircction der Entbindungs-Ansalt an der U:;iverslt-Zt Göktingen, an des ver- skorbcncn Hofrath Mende Stelle, erhalten und angenommen. Dem Vernehmen nach, find auch an mehrere andere hiesige Professoren Vocationcn ergangen. Die Zahl der Studirendcn beträgt mehr als virrhundert, cime Höhe, wclche sie, tr- : man versichert, seit Wo!ff"6 Zcit-xn nicht erreicht h.“.t.
Frankfurt a. M., 14. Dez. Dem hxefigcn Iournal zufolge, besteht der Antrag, welchen der Abgeordnexe C, E. Hoffmann bei der Großherzogl. Hessschen Stäyde-?Zermmmlung in Bezug aus die Beschlüsse des Hohen Drumchen Bundestages gemacht hat, aus vier verschiedenen Artikrm.
Dem Schwäbischen Merkur zufolge, ist vor einigen Tagen der frühere Präfident der Naffanischen Abgeordneter:- KaliKiMk nach Wiesbaden m gcfängliche Haft gebracht wordrn.
Luxen1burg,1.'.Dcz. Das hiesige Iournal erklärt die von der Gazette d'Arlon gegebene Nachricht, daß man in Arlon bedeutende Ankäufe zur Verproviancirung der Festung Luxemburg mache, für durchaus ungcgründcr.
Q e | e r r e i ch. Innsbruck, 10. Dez. Am 7ren d. Abends trafen Se.
eines Grafen von KcUheim, in Bcgieitung Sr. Königl. Hoheit des Kronprinzen von Bayern, unter dem Namen eincs Grafen von Werdenfels, hier ein, nahmen Ihr Ilhskeige-Quartier im Gasthof zum goldenen Adler, und setzten vorgestern Mittags
mit schriftlichen Befehlen versehcy, in Diensi=21ngelegxnhciatcn tbin begeben. Eine solche Erlaubntß soll jedoch m_:rqu»; (T»run- von wirklichem Nutzen in den Brtgadcn'und DMÜOUM „Sex- 5 der Obersten oder Generale, für dte Mttgltedxr der Mtletxarr- rwaliung Seitens des Armee-Jntcndantcn und „fur alle Ueprxgqn itens der Generale der Artillerie und _des Gente-Wcscnö 10 wre itens des Chefs des Generalstabes erthetlt_rperden. Mehrere VNL“- irs von den bei der Belagerung bcschä7ttgten Corps zerftrcuezr än dé-Häusrr, welchc vereinzelt htnter der T_ranchéeNeger, l_Md dae kchwohncrnvcrlaffcn werden mußten. Ste setzenncl) dort fest und
ten Schaden an, nehmen Möbeln und Effekten fort und gcben ;
Beispiel von Marandcurs. Der Marschall und Obcr--Befel)lZ--
tü entschlossen, Ordnung und DiIzéplin aufs üreante aufrecht xhnlten, ersonen und_ Eigcnthum respektiren zu lassen und den obnern dte vermeidl:chcn Uebel des Krieges zu ersparen. Er hlt daher den Obersten, ürenq darüber zu wachen, das; sich die -tzum Dienst kommandtrten Soldaten nicht m_acl) Belieben von enCorvs entfernen, häufige Ernmhnungen an uc zu crlaffen nnd Schuldigen zu bestrafen. Es werdcn L))?aßregrln getroffen wcr- ,um alle diejenigen, wclche fiel) der Plünderung der Gebäude
geben, auf der Stelle zu verhaften: die öffentliche Gewalt ist mit '- Der Marschall thut der Armee .„
nd-daß das erste Vcrgchen dieser Art, sobald es achdrig crwéc- '
Aufsicht hierüber beauftragt.
ff, exemplarisch bcstraft werden soll. ."“ Für_dctt „x vcraBefchls- «:Der Chef des Gcncralstach (gez.) St. 0 yr Nugucs.“ 3 Uhr Nachmittags-
de Thrile gcdcckt smd, so ist die Zahl der Verwundeten sehr bedeutend. - 4; Uhr. Man har viel von einer veränderten fstellung der Franzöfischen Batt-erteen gesprochen; sie sollen iter vorgerückt werden, und Eifercr, deren es hier sehr vielß t,_wollten schon wissen, daß sie alle Ohne das gerinqsie Hin- iß in einer einzigen Nacht vorgeschoben worden; Thatsache er ist es, daß bis jetzt nur 3 *))?drser-Bactercccn und eine aus Vierundzwanzigpfündcrn bestehende Bartcric weiter vorwärts rückc smd. Man arbeitet sehr lcbhaft an Errichtung d.:r neuen Weicon, aber dies erfordert Zeit und Mähr. -- Die Frau- WLArxnee erhält tägli-„h starke Zufuhr an Pkunirion. In Mängenblixk ist man damit beschäftigt, zu Thorcthcm, ci- mDörfchen vor Berchem, .50 mit Parroncn beladene Waaen szukxacken. - Das Feuer drr Holländcr iki seit gestern nur 'wach- In dieser Nachr. und am Tage wurden sehr chige sererseits verwundet und seit 24 Stunden nur ;! getödtct. Antwerpen, 12. Dez. Seit den lekzten 24 Stunden ha- ndte Belagerungs-Ercizzjxiffe nichts von Bedeutung dargebo- - Dee Kanonade und das Gewehrfrucr ließen fich (“Mm hd- ; nur während eines Theiles des Abends wurden von bciden !ten eine große Menge Bomben und Haubikzen geworfen. „'n hat jedoch nicht erfahren, daß wicdcr cin Gebäude der Ci- “! e m Brand gerathen wäre, ja, man hat sogar seit 1 Tagen die geringste Spur von einer Frucrsbrunst bemerkt. -- e Zerstörung der Schleuse, von der gestern gemeldet worden, * dre Gräben der Citadelle keinesweges gänzlich auSgctrocknct; bletbt unmer noch „3 bis 4 Fuß hoch Wasscr darin. " Das * St. Lament, dessen stch einige Zeitungen schon so oft bc,- chtsgt haben, und dessen Fall ste täglich zn prophczcécn fort,- ren, leistet noch immer. Widerstand. Dic Nachricht, daß ses Fort abgeschnitten sey, verdient keinen Glauben; gan ungereimt. - Heute früh gegen 11 Uhr .aun dte *anonade wieder sehr heftig. Sie dauerte andert- " Stunden lang mit gleich-xr Hestigkcit fort. Es verbreitet " “Fs Gerücht, die Franzosen hätten einen neu?" Angriff „(.e- dre Lunette St. Laurent unternommen. Man fügt hinzu, ]? deryelbe eben so wenig Erfolg geharzt habe, wie die fr'ühe- *“ Gegen “Mittag fielen zwei sechsunddrcißégpfüx:digr Ku-
.aus einer Französischen Batterie in das „Haus des „Herrn .? Am vorigen Freitag wa: "
' se in der Straße du Convent. Won 3 Kugeln in Dasselbe Haus gedrungen. - Heute früh * man kaum hin und wieder einen Schuß auf der Seite Ichelde fallen. Es heißt, die Holländischen Kanonicrböte senen OJ üherschwemmten Poldern vorgedrungen, so daß ein Theil
imsd" Sebastiani Gefahr liefe zwischen zwei Feuer gc-
um 1Uhr die Reise tmch Italien fort. An diesem Tage kamen auch die Drputirten Griechenlands auf der R:":ééreise von Mün- chen hier an, und reisten zum Theil nach einem kurzen Aufent-
Majestät der König Otto von Griechenland, unter dem Namen |
diese Verirrung der öffentlichen Meinung nicht gleichgültig
Gebräuchen derselben am meisten paßt, und Spanien hat wn"- deéhoienrtich und auf unzweideutige Weise kund gegchcry, WFS in dieser Hinficht dem Lande am angemessensten ist. Scanc Irc- ligion in ihrem ganzen Glanze, seine legitimen Beherrscsxk „U" Vollgenuß ihrer Autorität, vollständige prlitisclw Unch-HM- gigkeit, seine alten Fundamental-Gssclze, eine ordet1téiche RUN;“; pflege und innere Ruhe, welche den Ackcrbau, den Handrl, Or.! Gewerbfieiß und die Künste zur Blüthe bringt, -- das sm?) Tro Güter, nach denen das Spanische Volk sich sehnt. Die „Nörr; gin, unsers Gebieterin, wünscht und hofft, demselben dcn (73.1191; dieser Güterzu sichern, und threganzeSorgewird beständig aufr-ßa'res großc-Zielqeriäycetscyn, ohm" das „R önigreich dm gewalxsamcn C'Uchx'w- terungen und dem l!t1..:1'ch.-k"“ ausznseßcn, die mrs drr AMVLUT'IMJ von Throrérere solzrx', n„*-.*“'.ch--' h-e i)),ac'ion, drtrci» cram'iqc Versrtchk- dae ste damic xrixhxrk'o “.:.-»“ a.,",7:-*.Wt-e**-1rs Tsé-ri'scrnkcleHrQ mir?»- “[cker ;,U bcrractxrcrr ...'-.::).s ",.11. s".'x.».k'*.--.' crkiIrxu F*- **).“1?, di:,» .?;Öning dic GMUUÜ'lulng h-.'s.s,'.".)-.7-,:-rxjk, „“ekclé-x die 21;c:*-;*'1c27; dc*s.k=.ö:1ias a'»); chr Rechn für s." :.- ";),-,'»:eru; z, am] 0011111011 .).-.f, Und 21! drrUc-bcr zeugung, daß T*;«IYZ-r-„1x1ßcr . "..-„'t; rkxvérn SFM d-Zerf [(a,-“:x, ihren
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Wande Schartcigeisr seine vcr'brrck).-1.'ischex1 Plänc auch vcrhüékcn r.»... Dies darf jedoch nicht so vcrskandexx werden, als w:“!rdcn J. ?ck“...1. fich weiqern, 1:1 den verschiedenen Vernm[t:ttxgrzwecgen dcrjcntzzcx: Verheffrrrmgsn vorzunehmen, welche eine gLsUUÖe Politik, so wie die Einsicht und der Rack) Welser und ihrem Vakcrlandc wahr- haft ergebener **.Nännethncn als vorthcilhaft vorschlagen; Vtclxxxehr wcrdrn I. M., anerkennend, daß Vollkommcnhctt nur _drm höchsten Schöpfer gegeben ist, und .das; Alles, Eav“ aus den „Han; den der Menschen hervorgeht, unvollkomnwn ist, keinen Anßamd nehmen, Ihre Maßregeln zurückzxxnehmen odcr zn modifizircn, wenn die Erfahrnng Orrsn Unzulänglichkeit odcr Nachtheiie anf- gezrégc hat. Dies find die unwandelbaren Grundsälzc, welche Ihre Majestät in dcr inneren Verwaltung befolgen Werden.
Mic derselben Sorgfalt und Standhaftigkeit werden Ihre Max.“ diejenigen GrundsäJe befolgen, welche der König in Bezug KUZ die diplomatisehe-n Jerhältnisse Spaniens zu den fremden Na: tionen mie Weisheit festgestellt hat. Diese Grundsäch bilden ein so gerechtes, aufrichtiges und offenes poxitisches System, daß es gewinnt, je mehr man dasselbe mit prüfenden: Blicke bctraW: tec; daffelbe ist so frei von Ehrgeiz und jedcm ausscl)léexxl„chcn Interesse, daß es fich vollkommen mic Allem vertrhgt, WKS die Freundschaft und das gute Einverständniß mit allen .)“.«binrrcen aufrecht zu erhalten und fester zu knüpfen vermag. Di: sings- gangenen Verpflichtungen gewissenhaft bcobachtend und srcmkx Unabhängigkeit ehrend, wünscht Spanien einzig und allein, da!; auch die andern Mächte fortfahrenmögcn, die Verträgezn vcybackxxcn
halvÉum Theil gestern früh wieder von hier ab.
nilx hier eintrafen, und allo nach hisr gchalrenem Rasttagc ihren OITarsch über Brixen, Bruneck und Lienz durch Kärnthen nach Triest fortsetzten.
S p a n i e n.
Das uns auf außerordenxlichcm Wege zugegangene neueste Blatt der Madrider Hof-Zcitung vom 4th d. M. enc- hälc nunmehr das Rundschreiben, das der Minister der auswär- tigen Arxgclcgenheiten, Herr Zea-Bermudcz, unterm „F;. Dezember
NW) immrr ist nichts Besondc- = zu melden; seit 11 Uhr begann das Feuer wieder mit grö; ; erHefcigkeit; man bcschicsxr sich in großer Mähr; aber da '
an bis Königl. Spanischen Gesandtschaften im “Iluslande erfassen ? hat, und wovon wir gestern im Pariser Ax'téksl (unter den NrnechnNachréchten) zwei kurze Auszüge gegeben haben. Das- selbe lautet also:
„'Die Linie der innern und äußrrn Politik,. welche der König, unskr Herr, seiner Regierung vorgezeichnct, hat der Monarchie bex reits einige Vortheil: gcbrack): und gaanuroya mit geracW-cm Ver- traucn indie Prinzipi'm erfüllt, von denen Sc. Maj. gelséretwcrden. DcnseIch auc- Pfit'cht und Uébcrxrugung ergeben, habe ich se, wie es. notorékch ist, in der Ausübung meiner Functionen stets zur Richtsckmur genommen, als Se. Majestät zum ersten Male mich auf den wichxiqrn Posten zu erheben geruh- tcn, dcn Höchskxzicsclbcn mer heute aufs neue anvertraut h&bcn. Es würde daher übcr-Jx'xsüg sern, wenn ich Ihnen disse Prinzipésn anscinandersckzcn wollte; da es ind.ssen zur Kennn'iß drr Königin, unserer Gebieterin, gcl-mzzc iß, daß seit kurzem im AUSlach zweidertiqe Ansichten über den gegenwär- tiqen Stand der Dinge in Spanien um sui) gegriffen haben, das; ihrer chicrung P(äne zugrschrieben Werden, die sie nie gehegr hat, und daß man ihr die Abfiüxt unterlegt, das Regie- r3111gs-Snstcm zu ändern, so [MHSU Ihre Mmrvkäc in dem Wun- säze, dnrch die in Ihren Kräften stehenden Mittel dicse Irrthü- wer zu bcricl)!iqen und dcn vcrdcrblichcn Folgen vorznbeugen, die daraus entsrehen könnten, wcr-n jene Irrthümer Glauben gc- wönnrn, mich beauftragt“, Ihnen die UUVLt'äUÖet'llcké? Bah'a, welche I. M. in Uebereinkiimmung mit dem auIdrt'nkkicben „Willen des Kö- ni.]s, IhresCrlauchten Grnmhls, sowohl in der inneren Verwaltung drs Köniarcictßs, als in den Beziehungen zu unseren Verbünde,- ten uud Freunden zu befolgen fest entsshlojsenfind, klar und un; mnwundcn anzugc'ocn. Unter den neueren Akten der Rexierung ist gerade dcrjenigc insbesondere der Gegenstard falschcr oder übertriebener Auslcaungcn geworden, aus wchem die angeborene “))Tildc unserer erhabenen Souvcraénc am meisten hervor!cuchter, ]cne Tugend, in deren Ausübung fie M) am meisten gefallen und der ste keine anderen Gränzcn skecken, als dirjcnigcn, welche die öffentliche Gcrcchtigkeit und die Sicherheit dss Staats noth- wendig machcn. Sie werden bereits Wahrgenommcn haöcn, daß :ck auf das Amnestie:Dckrct vom 15. ktobcr anspielc. Die „Königin, unsere Gebieten", ist entschloffcn, daffekbe tmc einer dem Geiste der Großmurh, aus dem [cms Dekret herßoß, gleich kommcndcn Beharrlrchkcit zur vollständiqrn Ausführung zu brinqen; und indem src dic süßeste Bclc-hmmg darm findct, dic Thränen derer zu tr-ockncn, denen fie die Thore dcs Vater- landes öffnet, zweifelt ste mehr, daß diese ihrer tukmerlickxcn Güte durch Dankbarkeit und Loyalität cnrsprcchcn werdcn. Dock) haben srch dic. u::begrx'mdetcn Ansck)uldigunacn mckn auf diese *))Tasxregcl beschränkt; dcr Tach hat sich auch auf andere Anord rungen erstreckt, die von „Ihrer Majestät mcc dcm alleinigen Zjvecke, die Eintracht und das (5.5le Ihrer Unterthancn zu be- fördern, getroffen worden smd; ja, die Besorgnis"; einiger wohlge- smncen *))Tänm'r _qingso weir, zuäußern, daß déeForm und die Insti- tutionen dcr *))?onarchic cine völlige Vmukndcrung zu erleiden UnBo- grlffe ständen, mit einem Worte, dak"; Spanien mit der Rcvolunon in ein „Bündnis: getreten sev. „Da nichts ihrer Kön:glickcn Seele' fremder ist, als dies, so konnte die Königin, unsere Hcrrin, gc-
or acht Tagen hat uns die l-ckzte Abtheilung der nach , Gricchsnland beskimmtcn Königl. Baysrischen Truvpcn verlassen, „ Die in fünf Kolonnen theils über Trutrc, theils über die Schar- ?
und seine Unabhängigkeit zu achten. Und da axle Regierung» hcrz',tchc Vrrfichcrungen der Freundschaft an Spanien richten, 10 hegt (m' ses das Vertrauen, daß die Beweise des Wohlwollcns und der Liebe, die es von seinen Verbündeten empfängt, nicht aufhören nxcrch', fich zu vermehren, wie es sich selbst [Tecs bemühen wird, dnrch Loyalität deren Achtung und Vertrauen zu verdienen. Den in- nern wie den äußern Frieden auf diese Weise aufrecht erhasacrd, kann Spanien sich mit voller Freiheit der Auswthung seincr Handelsverbindungcn mit allen Nationen und insbesondere mit denen widmen, die durch ihre Lage, durch die Fortschritte ihrer „th- duscriennd in andcrrn Beziehungen die Ausfuhr dervielcU undman- nigfalcigen Erzeuqnisse unseres gesegnetenBodens bcfördsrn kdmern. Die einzige polittsche Frage, Welche in dcr texten Zei: das Spa.- ' nische Kabinet beunruhigt hat, indem daffribc bei deren [(br.-:!: " Lösung unmittelbar bctheiligc ist, ist der dcklaxwrswerehk .*.7..1:'.-*.f,- der sich zwischen den beiden Fürsten dcs KkniaS-Ffurrxecs “.?-1.1- ganga entsponnen hat. I. PT. werden in dicsx'r "Anzcx..'_.zxxxk)*tc von dem bisher befolgten Verhalten nicht abwcichen, 1v2.d.*:"=; die vollkommene Ncuxralitüc bcobacht-m, dix Ste vcrsvrchxa haben. Ihre ausgesvrochencn Prinzipisn Lährr oas Recht "oc: Um:- abhängigkcic der Nationen auf dicsxn Fall anjchdcxxd, rxcr: dcn Sie in diesen Kampf fich nicht mischen, so lange die ckIm, gen Kadinettc dasselbe Benehmen in Bezug auf 'POk'tllxzal bro":- achten; die wiederholten und feierlichen Vcrsyrcchmxgcn, welcrc Ihre Ma]. von England und Frankreich mit Vergnügen enxyfc.:1- gen haben, daß nämlich auch von ihrer Seite die verabr-xdctc RM; tralicät nicht verletzt werden soll, bescixigt jede Bcwtqnis; *.):r neuen Vcrwickelungen in dieser unangenehmen ?st1),:*1*:c.-.rnhctc, Dis Aufrichtigkcit und Offenheit, die 11th der Charaknr O.:; L m nxschsnKabirxecs waren,und wclche dic .*:T'Öxxigt'n, unsere Oicdxcxcrzyx, ]clzr mehr d»enn ]cmals brobachcet w:!“scn will, bürqcn dafür, Da"; die anderen Nationen in Spanien cine Mmrt fmdcn n'.*r*.*.:*., die zwar unabhängig, aber fest und statrdhafc in ihrer Fr.».xxrd sckyafc ist und die stets bereit seyn wird, 10 viel an ihr mgx, 272!" Aufrechrhalnmg des allgemeinen Friedens bcizUtraqyn, wcl..';r dcr Geqensrcmd der Wünsche und Bemühungen all..“r SHUVUM'"? ist. SUMO theile ich Ihnrn auf Königl. Befehl mr, OWM diesc Crklärrkngen Ihnen znr Norm dienen mögen, um drxräv .*1Lc “(men zu (Mebote stehenden Mittcljedcrirrégm'Umstcbt, dic slch an D:!“ ' KIM?" Zeit Über den wahren Zustand Spaniens und dw P'.:**.e seiner Reqieruug etwa verbreitet hat, zu begegnen, Und da.:cxc Sie in allen Fällen, wv es Ihnen angcmcffm cx*sä*cir1r, 171 r.:;: Kreise Iißrer Amtsbcfugnjssc davon Gebrancb 111.1.th 11“.§:;7'.. Dirse Depesche ist m emem *))?inißcr-Rathc, in wcl-ixcm dic gin, unsere Gebieterjn, in Person den Vorsxlz » frährcn ...::1:;*:.*, vorqclcsen und einstimmig angenommen worden. L*"?tk c..*,. c Sié lange Jahre. -« Madrid, 3. Dczcmrcr 1:23. M...: Franz v.„Zea-Bermudez.“
Mexiko.
-- - Mexiko, 4. Okt. Am ')an *.*. 977. 17.71' hl.:r “...* Nachricht von dcm glänzenden Siege ein, den Der Yk»? Pr». dent, General Bustameme, am 1“th übcr di.“ vxrcmrqw *)) * dcs Insurgc'ncen-Chcss Montezuma, .m (5000 *))?axm stark, .*: ten hat. Die Schlacht fand xn dcr *Pucrrc ke Eallxx1cros4rxx: wcécDolorcs, im Staate Guanaxuato, smcr, no VN“ ?.; Z.“:n;;m dsr Orcs-Pß rrrr Hidalgc dcn crsrcn Reis zw." Umskhxxx.;xzkxx *))?erikos crsck: allen ließ, eine Bcgkhcnhrtr, treka'c Mrz." ck.“ 1 Namen des CMT? de „Dolores der 05.3707??an (*.-:- 1 [*:-«;ck.» .. . 16, September gefeierten Unabhäqgiakctrx .Naw go:“; “.'-1 :.. qulricv Goncc'al Bustamence nur ctwa '.703 0 *))Yxrxxx :..:-:..- Trrtppcn befehl igrc, so war die Nicdcriaac xcmcr „KZ.:P' **». :* vollkommen, dc. ß der General *).“?onccznma m:) *.*.7:'.*:: «."-.' :. (;() Routern bea leiter, durcb San LMS Poco“, :rc'..**.*.'.'- 9.71 „* Stunden vom köcblacköcfcldc emfcrnt tft, siéxcbccxc; O.“; O::;*_»„ nem“ von San Unis, Don Vicente Romero, nur:“ Wo:! d:.“ N:»: vorher von dort gcstüchccr, naäzdcm cr aUc Öffcrxclußwxx S.“; -
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