Zeichen = Register. (Die ausländischen Zeichen werden unter Leipzig veröffentlicht,) zucken. Als Marke ist eingstragcn 1111161911. 69 zu der Firma Carl Schleicher zu Schönthal bei Langerwehe nach An- meldung vom 24. November 1875, Nachmittags ZZ Uhr, für Hand- und Maschinen-Nadeln das Zeichen:
Königl. HandelZJerichts-Sekretariat zu Aachen. *haus. Als Marken find eingetragen unter Nr. 1 bis 41 zu der Firma: Herxncxn Qldenkott “.', Söhne, welcbe in unserem Gestüshasßrcgister _mrr dcm Vsrmerke, das; derSiß der GEWMÖÜÜ *.*-11111191- dam mit einer Zweignicderlassukg in Alyxus 181, 1111- getragcn steht, nach Amneldnng vom 2911191111 1875, Vormittags 11 Uhr, für fabrizirten Tabak die nach- folgenden Zeichen: "
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unter Nr. 1 das Zeichen:
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unter Nr. 2 das Zeichen:
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unter Nr. 6 das Z11chen:
unter Nr. 7 das Zeichen:
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unter Nr. 10 das Zeichen:
unter Nr, 11 das Zeichen:
unter Nr. 12 das
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unter Nr. 13 das Zeichen:
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unter Nr. 15 das Zeichen:
unter Nr. 16 das Zeichen:
unter Nr. 17 das Zeichen:
unter Nr, 18 das Zeichen:
unter Nr. 19 das Zeichen:
unter Nr. 20 das Zeichen:
unter Nr. 21 das Zeichen:
unter Nr. 22 das Zeichen:
nnter Nr. 23 das Zeichen:
unter Nr. 24 das Zeichen:
unter Nr, 25 das Zeichen:
unter Nr. 26 das Zeichen:
unter Nr. 27 das Zeichen:
unter Nr. 28 das Zeichen:
unter N11 29 das Zeichen:
unter Nr. 30 das Zeichen:
unter Nr. 31 das Zeichen:
unter Nr. 32 das Zeichen:
unter Nr.
unter Nr. 35 das Zeichkn:
unter Nr. 36 das Zeichen:
unter Nr. 37 das Zeichen:
unter Nr. 38 das Zeickpen:
unter Nr. 39 das Zeichen:
unter Nr. 40 das Zeichen:
unter Nr. 41 das Zeichen:
Auf den Waarenverpackungen sind die Zeichen Nr. 1 bis 24 inkl. in Schwarzdruck, die Zeichen Nr. 25 bis 41 inkl. in Rotbdruck gedruckt.
Königliéhes Krengericht zu Ahaus.
11-25-1611. Als Marke ist eingetragen unter Nr. 28 zu der Firma: .. oseph Huppmaun irma La Ferme“ in Dresden, nach Anmel“ dung vom 13. Septem- ber 1875, Nachmittags „16 Uhr, für Tabake und Ciaaretten das Zeichen= Dresden, am 23. Noyember 1875. „ Königliches Handengericht im Bezirkögertcht. Bäßler. *
l-eiy-ix. Als Marke ist einge- * tragen zu der Firma: 19.8. plateau “ zu Paris in Frankreich, nach Anmel- “"“! dung vom 30. September 1875, Abends J:“ 7 Uhr 30 Minuten, für Tinte unter «- Nr. 606 das Zeichen: '
Or, Hagen.
beipxiz'. Als Marken sind eingetragen zu der
Firma: „sammy Ohmln'jek & brother
zu Eagley Mills bei Bolton in England, nach
Anmeldung vom 22. September 1875, Vormittags
11 Uhr 30 Minuten, für BaumwoÜ-Haspeln und
Xxxuvoklene Fäden zum Nähen, Einfassen und 1 en:
unter Nr. 660 das Zeickyen:
unter Nr. 661 das Zeichen:
unter Nr. 662 das Zeichen:
unter Nr. 663 das Zeichen:
unter Nr, 661 das Zcichenx
unter Nr. 665 das Zeichen:
unter Nr. 666 das Zeichen:
unter Nr. 667 das Zeichen;
unter Nr. 668 das Zeichen:
welche als Etiketten und "Stempel auf der Waare und derer; Bexpackuug angebracht werden. Komgltches Handengericht zu Leipzig. Dr. Hagen.
Berlin: Redacteur: F. Prehm,
Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. Ewu“:
zum Deutschen Reichs-Llnzeiger und Königlich Preußisch
21399-
Dritte Beilage
Berlin, Montag, den 20. Dezember
1)d1e Va anzen-Liste der durch Militär-Anwärter
2) dxe Ueberficbt vakanter Stellen für Nicht-Militär-Anwärter,
3) dze Uebersicht der anstehenden Konkurs-Termine,
4) d_1e Uebersicht der anstehenden Subhastationstermine,
5) dte Verpachtungsterm1ne der Königl. Hof-Güter und Staats-Domänen, sowie anderer Landgüter,
cn Staats-Anzeiger.
6) die von den
.ande l;; und Zeichenreg istern veröFentlicth _ e1chs-, Staats- und Kommunalbehörden auögescbrrebenen Submisfionstermine,
„_ck-7
1875.
7) dße Tarif- und Fahrplan-chränderungen der deutschen Eisenbahnen, 8) dxe Uebersicht der Haupt-Emenbalpn-Verbindungen Berlr'ns, 9) dte Ueberficht der bestehxnden Poftdampfschiff-Verbindungen mit kranSatlantifchen Ländern,
10) das Telegraphen-Verkehrsblatt.
Der Inhalt dieser Beilage, in welcher auch die im §. 6 des Gesetzes über den Markenschnh,
gifter für das Deut
einetk besonderen Blatt unter dem Titel
Central-Handels-Re
Das Central-Handels-Register für das Deutsche Reich kann durch _aae Po,ij11staltcn des In-
und Auslandes, sowie durch Carl Heymanns Verlag, Berlin, 8117, Kö
mggräßer traße 109, und alle
Buchhandlungen, für Berlin auch durch die Expedétion: 8117, Wilhelmstraße 32, bezogen werden.
_Durcb die „Uehemghme des Delkredere Seitens
emes Komm1s s 11311 ars für den Ein- und Verkauf „ vyu Waaren, Wech1eln und Werthvapiercn, welche“ e1ne11 Markt- oder Börsenpreis haben, wird die Be-
fugmß desselben zum Eintritt als Selbstkontra- , bent, dem Kommittxnten gegenüber, nicht ausge-= schlossen. (Erkenntniß des Reichs-Ober-Handels- T
erichts, 11. Senat, vom 20. November 13. J.) _ * er Rxntter S., hierselbst, beauftragte einen biefigen *
Banqmer, eine Reihe von Einkäufen und Verkäufen ?
von Börsenpapieren für ihn zu übernehmen, mit der ; generellext Verabredung, daß der Banquier das Del- :* kredere uberneHMe. Unter Anderem beauftragte S. de_n Banquier zum Ankauf von 100,000 Fr. italie- ;“ n1sche R-Znte _pro ultimo des folgenden Monats und ; dxeser the1lte thm mit, daß er für dessen Rechnung 30 du. aufgegebenen Pap_iere S 55% pro ultimo „unter 1 me1n_em Delkredere, 1o daß Sie mich als Selbst-Z vcxkauf-“r betrachten wollen“, gekauft habe. Ebenso i „ „ „ Weil“ der Banquier im folgenden Monat dem1nach1Oefterr€1ch betretben, lassen dte Frage unent-
uftraggebex mit, daß er für dessen Rechnung,1 „untxx memem Delkredere, so daß Sie mich? gls_S_elbs1käufer betrachten Wollen,“ 100,000 FM.; 1tal1en1s§e Rente :'1 52176 pro Ultimo verkauft, habe. . Wurde somit dem Banquier 737 Thlr.! als Cours-Diffexenz schu1_dig, Welche Summe fichZ der Banquier aus dem bet ihm liegenden Depot des , S. hßrauönahm. S. bestritt jedoch, daß der, Banqmcr die fragl_ichen Papiere von Dritten für., Rechnung des S. emgekauft und den zum Course;-
von 55 % berechnsten Kaufpreis an den dritten Ver: 1“ .
kc'zufer hezahlt, und daß der Banquier dann die Pa- 1 111112 Meder an Dritte verkauft und den zum Course :“ vo_n 52zxé berechneten Kaufpreis von dem dritten Kgufer echal_ten habe, und klagte aus vollständige Ruckgabe femes Depots. S. wurde edoch sowohl, vom Kammexgericht als auch vom Reichs-Ober-Z handelögerickzt mit seinem Anspruch zurückgewiesen, Z indem beide Gerichte in der brieflichen Kaufs- und ; Verkaufßmitiheilnng diejenige Anzeige fanden,Z welche nach Artikel 376 des H. G. B. der alsZ Kontrahent eintxetende Kommisfionär dem Kommit- ; tente_n erstatten 1011. Der vcrklagte Banquier batte somtt nicbt nöthig, nachqueisen, daß er für Reck)- nun_g des S. ein- und verkauft habe, sondern es gxnugte der Etfüaungseid desselben, daß er die frag- 11chen_ Papiere als Selbstverkäufer und resp. als Selbstkägfer für Rschnung des S. zu den angegebe- neu_ Co11r1en eingxkauft11nd resp. Verkayft habe. .Der Klager [S.)“, fuhrt das Erkenntniß des Reichs- Ober-Handengerichts aus, „,ist der Meinung, daß dte Uebernahme dsds Delkredere Seitcns des Ver- klggten (des Banqmerö) die Annahme eines Em- tmts als Selbstkontrabent im Sinne des Ar- tikels 376 d-és H. G. B. ausschléeße. Diss ist aber keineSwe-gs der Fal]. Die Folge _der Uebernahme des Delkredkre ist, daß der Kommi1fionär dem Kom- mittenten als Selbst1chuldner für die Erfüllung der Ve1träge, Welche der Kommissionär zur Aus- führung der ertheilten Kommisfion fur Rech- nung des Kommitter-ten mit Dritten geschlossen hat, haftet, und also feinen Kommittenten nicht durch Cession feiner Klagen gez.?en den Dritten abfinden kann, Dies ist aÜerdings etWas Anderes, als der Eintritt als Selbstkontrahent nach Art. 376 des H. (H. . Es folgt aber daraus nicht, daß; die Uebernahme des Delkred-re die Folge habe, daß der Delkrederc Kommissionär nicht gemäß Art. 376 als Selbstkontrahknt eintxeten könne und dürfe; Der Art 376 bestimmt aÜerdings, daß der Kom1n11fionär nur kann als Selbstkontrahent eintreten dürfe, Wc'nn der Kommittent nicht ein Anderes bestimmt habe. Eine solche andere, den Eintxitt als Sewstkontrahent ausschließende Bestimmung ist aber darin, d11ß dcr Kommissionär das Delkredere übernimmt, nicht zu
; betr1ff1_ eine Frage. von ttcfgehendcr Bedeutung. Der ; Versas1er faßt seme Anfick)t in die Worte zusam- “men: „Des Handels Sache ist Kaufen und Ver-
'mindern und Zu gleicher Zeit dem Handel einen
finden.“
Aus der öffentlichen Plenarsitzung der Handels- und GewerbekammerZittau am 10. November 1875 theilt die „D. Jndustne- Zt .“ Folgendes mit:
Jaber die Frage der Verzollung g-walkter und ungeWalkter Wollenwaaren im Verkehr mit Oesterreich - Ungarn hatte das Kammerbüreau nach Auskunfwerholung von Fachmännern in Baußm, Kamenz und Bi1ch0f6werda ein ausführliches Gut- achten an das Königliche Ministerium des Innern abgegeben. Dasselbe beantwortete folgende Fragen: a. Giebt es sichere Unterscheidungsmerkmale zwischen gewalkten uud ungeWalkten WoÜWaaren'? Da die durck) Walken erzeugte Verfilzung eine große Z.1_bl unmerklich sich abstufender Nüancirungen zuläßt, leichte Verfilzung auch schon durch starke Wäsche erzeugt werden karzn, die aus Wafchgarn hergestellten Waaren aber gewtssermaßen schon vor ihrer Webung einer Walke unterworfen waren, so mu jene Unter- scheidung selbjt dem Fachmann schwer fa_en. b. Giebt es sichere Unterscheidungömerkmale zwi1chen Kamm-
arn- und Stretcbgaruwaaren? Da die heuti e
echnik der Streichgarnspinnerei im Stande it, kammoarnähnliche Gespinnfte hervorzubringen. bei Modewaaren auch Kammgarne häufig gemischt mit
treichgarnen verarbeitet werden, so ist jene Unter- scheidung für den Fachmann schwierjzg, für den nicht fczchkundt en Zollbeamten meist uztm glich, 11. Sind du den ollabfertigungsstellen m11getheilten Muster-
t!)pen, Welche die Grene der als gewalkt anzusehenden tuchartigen ewebe und Bucks-
vom 30. Noyember 1874, vorgeschriebenen Bekanntmaéhungen veröffentlicht werden, erscheint auch in
sche Reich* (Nr. 315.)
Das Central-Handels-Reßister für das Deutsche Reich Lkschéißt in der Regel täglich. _ Das
Abonnement bsträgk 1 „ck 50 „5 fÜr das Vierteljahr. -
Einzeln? Nummern kosten 20 H, _
Jnsertionßpreis für den Raum einer Druckzeile 30 Ö.
kins darstellen soÜen, zur FeststeUung jenes UKW“; muß, so schwierig die Auskottung eines singcwurzelten
schiedes geeignet? Die drei im Jahre 1866 z. B.- dem HauptzoÜaxnte Zittau mitgetheilten Mustertypen 1 11115 ganz unzulgngnch, „Weil Mode und Technik sich ; settdem sehr seanyeat hab'eu. Eine mit den Aende- rungen hetder stettg Schr1tt haltende Ergänzung der Typen tft unthunlicb. Die schwzatische Anwendung o_lche_r Typen'verleitet die Beamtkn leicht zu ober- achl1cher Prufung von ZoUwaaren. Bei der Aus- wahl der Mustertypxn durch die Oberbehörde können Fehlxr vorkommen, mdem sie feiner oder gröber aus- gexvahlt _werden, gls das Zollgeseß die Grenze nor- nztren W111, dahex tst Frage _6. zu verneinen. 6. Würde em Fqüenlaffen xener Unter1cheidung im ZoUverkehr und Na _Fest1eßung eines gemeinsamen ZoUsaßcs von ckck fur den _Centnec gewalkter und uugewalkter WoÜenWaaren 1111 Verkehre mit Oesterreich-Ungarn dte Interessen er Oberlaufißer Industrie schädigen? Kamenz und B11chofswerda, Welche keine Einfuhr
schieden, neigen fich aber mehr zu Verneinung Die Meinungen der Baußener find gktheilt, Ein Theil der dortigen Fachmännér meint, das; ein so niedriger Zoll von 11ng€1valkten WoUenwaaren, wclch-x bisher 60 „M zahlten, durch vermehrte Einfuhr ans Oester- retch der heimischen Industrie schaden werde. Der andere Theil fürchtst ]olchen Schaden nicht, sondern xrwartet von der dannt gleichzeitig erleichterten Aus- suhx nach Oesterreich Nußén.
(Ein aus dem Elsaß etngegaugcncs _;„Schriftcben: Der Baarverkauf“_ als die Bkdingnng einks esunden Handelökredittvewns von Gust. Bergmann, jtglied der Handelskaxgmer zu Straßburg i. E.,
kaufen, Kreditgeben liegt dem freien Kapital ob, rxspkktive dessen Verwalter, dem Bankwesen“, und fiihrt, um die Abschüsfigkeit des Systems dsr Kredit- käufe zu bezeichnen, 11.21. die Worts dcs Hrn. Dufaure an, der in der Sißung der Dcputirjen- kammer vom 27. April 1840 gelegentlich der Er- neuerung des Privilegiums der franzöfischen Bank als Berichterstatter gcäußert babe: „Diejenigen, welche eine Zahlungsfrist Von 4 Monaten Verlangen, werden, wenn die? zugestanden, alsbald 6 Monate. begehren. Es hieße die Garantieen der Bank ver-
scblcchten Disnj [Listen. Er beruht nu; dann auf ßchcrer und soltder Grundlage, wcnn cr 1ei11Kapita1 oft erneue1t.
lage zu geben empfiehlt Hr. Bergmann „die strenge Trennung der bisßer in den Begriff Credit vcr- fchlungenen beiden Faktoren: Verkauf und Darlehen. Ersterer soll reiner Baarvctkauf, leßtcrer reines
Darlehen sein.“
Unter den wohlthätigen Folgen dieses Systems“
wird hervorgehoben: die Verringerung des erforder- lichen 21111392- oder Betriebskapitals durch den fich stets vrneuernden Umsatz, die Zurückfübrung der Pro- duxtiou in die den Bedürfnissen des Konsums ange- paßten Schranken, das Seltenerwerden periodischer Krisen, die Möglichkeit, Praktische Reformen bei den erditinstituten einzuführen. - _
Der Vorschlag des Verfassers, den Gefchafts- odsr ZUhlungskredit zu beseitigen, ist hier ni_cht zum ersten Male gemacht worden. Bekanntlich 111 die Unter- dxückung alles Kredites überhaupt, als eine im In- terssse des Volksganzen wünschcnUverthe Maßregel, schon früher anempfohlen worden. Jed? ernstlicye Durchführung der Vorschläge des Vcrfasjers würde aber 1ehr bald hemmende WirkUngcn auf die Volks- wirthschast ausüben, Dcr Geschäfts- nnd Kundm- kredit ist eben auch eine Vergütung, welche dcher- käufer seinen Käufern für das Kundenverhältniß cnt- richtet, Derselbe kann, wie akle monscblicben Einrichtungen, gémißbraucht werden und wird in Zeitxn, wie die unsrigeu, leider in schr 11mfängl€chem Maße gemißbraucht. Wollte man iim aber dcsbnlb ganz aufheben, so würde die dann unvermeidliche Beschränkung des Kreises der Abnehmer das Vcr- kaungeschäft selbst erheblich beeinträchtigen, die Ver- minderung des Rifikos aber die Zahl der Verkäufer erhöbxn: Beides Momente, welche den Gewinn der Verkaufer beeinträchtigcn würden.
Daß Hr. Bergmann an die natürliche Wirk- mmkett seines Systemes nicht glaubt, steht man am Besten_aus dem drakonischen Mittel, welches ?" zur Durchfuhrung desselben vorschlägt. Er wunscht namltch 9111311 Ernstes, daß die Gkricbte nur noch Baa_rverka1xfe anerkennen ollten. Ist bei Plaß- verkgufen e1x1e unumgängliche, sehr kurze, bei Distance- verkaufxn e11.e je nach der kilometrischen Entfernung zu verlanogerydeFrist verstrichen, ohne daß der Kauf- pxeis bertchttgtfworden wäre, so soll die Schuld als verZährt, als mchtig gelten. Und um eine Umgebung die es Gesetzes zu verhindern, „hätte der Käufer unter jeder BedanungYei Strafe der Verjähruug, sygleich dem Verkaufer ezn Kteditpapier in Form eines ergenen Wechsels eiuzuhaudigeu.“ Daß in diesem Falle die ,Strafe“ nicht' den säumigen Theil, sondern den trifft, welcher semersejts pünktlich erfüllt hat, scheint den Hrn. Verfasser mcht weiter gekümmert zu haben,
Trotz_alledem kann die Brochüre als ein Beleg der roßen Uebelstände gelten, welche die leider gerade
1
in eutschland maßlos außgedehnte Sitte der Ge- schäftskrediteerzeugt hat. Diesem Unwesen zu steuern,
] Uebels auch sein mag, als Pf11cht jedes Kaufmanns
und Industriellen, ja weiterhin jedes Konsumenten gelten! _
Bezüglich des deutscky-östexreichischen Ver-x edelungsverkehres beschloß die Kammer in“;
Uebereinstimmung 11.11 der Kommission 1) für die Forterhaltung des Veredelungsverkehres zwischen dem Deutschen Reiche und Oesterreich, so wie er jeßt beskehe; zu wirken, da diesex Verkehr zu eng mit der deutschen Industrie verwachyen sei, um ohne schwere Störungen dcr be- stehenden Umstände aufgelöst werden zu könnkn. Weiter beschloß die Kammer 2) auf Antrag des Hrn. Wauer, Line in Nr. 16 des „Centralblattes für Texnlindästrie“ LntHaltene,
die Interpretation der ZoÜgesxße über die Jutestoffe „; betreffende Pstition zn unterstüßen, die Königliche;
StaatSregierung überhaupt darum zu ersuchen,
daß dieselbe vor Aenderuvg einer Jnxervretationé von Zollgechkn, wie_ bei anderen das VerkebrS-Z leben bsrührenden Gewßcn, die Handels- und Ge- ; werbekammern des Landes um ihre Ansicht bs-Z
frage.
3) Weiter hatte die Kommission v,orgcscblagen,j xine Erhöhung des ZoUes für rohe lemcne (Harne .;
1edenfa11s zu Vermciden. Die Kammer beschloß,
unerwartet der Borschläge _Hsr Heute noch zu er- wählenden Scbgßzollkomnmfion, gegen „eine Er:: höhung des „Etnaangszokles roher LemengarneF
Vertvabrung cmzulegcn.
4) Sodann Wards die Anmerkung zu Position?
221“ des deutschen Zolltarifs, zufolge deren „böh- mische 81311111) and, mit AuMah-xxe der unter 8 genanntsn auf der Grenzlinis von Leobschüß bis Seidenbsrg nach Bleichersien und LoinWanNuärkten und auf der (Hrénzlinie von Osiriß 19113 Schandau auf Erlaubmßscbein 30117191 eingeht“, besprochen. Die Königliche Staatskegicrung wünschte dix Ansicht der Kammer über diessn Punkt 181111211 311 [MW, Hr. Wauer meénte, so lange das (15 Mgr. pro Str.) 3111111», 161 18 zvÜfrsic Einlassnng
roher Leinen widerfinnig. Diechoklbegünstigurg Oestsr- -'
reichs, der kein? gegenseitige Begünstigung Deutschlands bei der Einfuhr in Oestkrrcicb gpgexxübcrstklx, habe zu bedenklichen Jntcrpretationcn Seitcns einzelnerZ_o[1- behörden Anlaß gegeben, die nur durch energi1che Proteste Seiténs der geschädigten dcutscbe'n Industrie bättkn beseitißt werden können, Hr. Bauch 111611119,
. „ . . , :die erwä me “ollvefreiun böhmscbcr 9101111inen Um nun decGesckyaftsfuhrunge1ne1ol1derc Grund- h 3 g 1 &
könne nur im Jntsrksse einzelnsr Dcutschec Händler lic'gcn, während das Jntcrcsss dsr Fabrikautsn ent- schieden dagegen spräche. Hr. Wauer erinnxrt daran, daß wenn die Kammer den Wegfau die1er ZoÜbefreiung €n1yf1ble, sie d1cS für dic ganzc Grcnz-
,ittccke yon Loochbüß bis Schandau 1111111 müsse.
Denn schon_ jetzt sei Sachssn in kj(skk Ycziehung 9691311 Preußen im Nachtbrilc, da auf de_r sachfischen Strecke nur gegen„(§krlaubnißscheine, auf der Preu-
ßischen auck) obne 191chen von jener zoÜftcicn Ein- _;
ful11' Gebrauch gsmacht werdon kann.
Die Kammer beschloß dahkr, der Königlichen Staatsregierung zu berichten, das; der Wegfakl der bisherigen Zollfreiheit tober Leinmgech?“ aus Böhmen auf der ganz-xn, bisher Hierfür geöffneten Linie im Jntercsse dcr Oberlaufilz liegen würde.
Friedrich Georg WieckséDeutsche Illu-
strirte GeWerbezcitung“, (hcrausgegebcn von
1)1'. A. Lachmann, Verlan Von J. Borggold in Berlin) ,?
Nr. 51 11111 folgenden Inhalt: Gswexblich-industrielle
Berichte: Anbau und Zubercitnnz des Thees. _?
Uebér Fortschritte dor Gasrcinigung, _ Die Leinen-
Indusjrie Württembergs. Patsra's Flammcn-x
Schußmitkel, __ Weltausstellung in Skxangba'i. Die ncuesten Fortkcbritte und 11chni1che Umschau 111 Den
eGarn 1011) einen 3011 _“
; zen, Fragen. .VeantWortungen. Industrielle No- ;tizen. Vermixcbte Notizen. Personaluachrichten. :; Patentertheilungen. Korrespondknz.
Handels : Register.
! D1e Handelßregistsreinträge aus dem Königreich „* Sachsen, dem Großhkrzogtham H essen und dem Zerzogtbum Llnhaxt werden Dienstags unter der dabei! Leipzig re1p.Darmsta_dt und Dessau ; veröffentlicht, die ersxeren wöchentlixky, die beiden [etz- é tsren monatlich.
lelzteax. Bekanntmachnu . ! Laut Be1chlussss vom heutigen age ist dieFirma: ? Friedrich Pfister iu Oldislebeu, ZJnhaber: dsr Holzbändler Johann Christoph Friexricl) Pfister daselbst, im Handelßregister gelöscht wvr en.
Allstedt, den 13. Dezember 1875.
Großherzoglich Sächs. Justizamt.
Yllana, Bekanntmachung. Zufolge Verfügung vom 15. d M16. ist heute in unser Firnwnregistsr unter Nr. 1259 eingetragen: die Ehefrau Cäcilic Lorbeer, geb. Plaut, zu Hmnburg, Ork Der Niéderlassung: Hamburg mit Zweis- 11i-3derlassung in Altona, Firma: C. Lorber.
Altona, den 16. Dezember 1875,
Königliches Kreisgericht. [. Abtheilung. zltouu. Bekanntmachung.
Die (?bcfran Cäcilie Lorbeer, geb. Plaut, zu Hamburg [1.11 für ihr hisrsslbst untsr der Firma C. Lorber bestcdéndes und unter Nr. 1259 des Firmenregisters eingetragcnes Geschäft den Kauf- mann Eduard Lorbeer zu Hamburg zum Prokuristen besteÜf. Diss ist bcute zufolge Vsr1ügung vom 15. d. M. in unser Prokurenrkgister unter Nr. 212 ein- getragcn.
Altona„ don 111. Tozetnbkr 1875.
Königlichks Kreisgericht, ]. Abtheilung.
! € 1 k 1
1
3003110". Bekanntmachung. „
Aus dc'r bisher untcr der Firma „S. Redlich & Sohn“ 6181111511 bcstandcnsn, unter Nr. 11 unseres Gesellschaftsrcgistcrs eingetragenen und aus den Kaufleuten Samusl Redl1ck und Moritz delich ge- bilrstsn Offénéki Handelxgssoüfchaft ist dsr K1uf1nann ' Samml Rexlich ausJeschicdcn. Der Kaufmann Moritz Redlich führt das Handelégeschäst unter der biÖl)€kig?n F1r1n-„1 hisrsclbst allein fort, und ist als nanntebrigcr alleinigcr Jnkyabsr ds_r Firma [mm nach Löschung 111111111111 im (He1eÜschaftSrcgister nutsr Nr. 122 unsercs F*rmc'nregisters eingetragen.
Beeskow, dcn 10. Dczcmbcr 1875.
Königliches Kreisgericht. Abtheilung 1. oerun, Handelsregister * des Königlichen Stadtgerichts zu Berlin ZUfOssxC Ver“1"1-,xun,1 vom 18. Dezember 1875 sind ? 11111 yelbigen Taxe- 1015111111- Eintragungcn krfolgt: * In unser GescÜsäzaftsregiftcr, wvselbst unter Nr. 14713 die kyiefige Hankelsgescl'lfcbafr in Firma: ; Berliner & Suszmaun ; vermerkt stehk, ist eingetragen: : Tie Gescllscléaft ist durch gegmseitége Ueber- einfnnft aufgelöst. Dar Kaufmann Exmynd Ber- ; liner 111 Bchin setzt das Handelsgcjchaft u111er der Firma (Edmund Bsrliner fort. Vcrgletche ' Nr. 90991011 Firmenrcgisters.
Demnächst ist in 1111161 Fimncnrcgister unter Nr.
; 9099 11179. Firma:
„ Edmund Berliner;
;und als deren meaNr dsr K*auxnmmt Edmund ' Bürlincr 5101: eingetragen worden.
Gemerbcn und Künsten: Patentc vom Monako: Okto- '
ber. _ Moride's Petkolcnmkanne. _ Neu“, (Has ; kraftmafchine. _ Mattäßxn und B1g11kbrcnnen dcs “: MessiUZS. _ Bwnzirm von GußoUW. _ Ueber; 71irckte Bildung yon 9.1Zkthylviolett auf der _Bagm- _? wollfaser. _ DaI Lagermetall Dystot. _ Zersrcsjene ; Wasserstandgläser. Industrielle Notizen und Rezepte. * Aussteüungeu. _ Fk. Mittlers Patcntirt-r giftfreief g1üne Farbe. _ Verfälschung des Leinölss mit Leber- ?
thran. _ Mittel g-gLn den kabcngeschnmcf der Milch und Bu1ter. _ Ciyenbahnwejen. _
_ Nr. 50 der .Deutscheandustrie-Zei-- tung“. Organ der Handels- und Gewerbekam-k
mern zu Chemnitz, Dresden, Planen und_Zitt'au hat folgenden Inhalt: D' Eisenacher Re1olut10n 111 Sachen der Währung rage. Von Ph. Geyer.
Zur Statistik der österreichischen Textilindustrie. *- ; Handels- und Gewerbekammern: Oeffentliche Ple-J
narfißung der Handels- und GeWerbekammer Zit- tau am 10. November 1875. _ Technik: Jndtgo-
ersa . Füllmasse für Heizapparate. Verfahren zum . Entletten der Wolle. Dichtung vvn Gaßröhren;
mit Gummi. Verwendbarkeit des Carboleu1n („Koh- lenöl). _ Judußriekse Briefe: Berlin: Dte Etien- zölle. Manchester: Wochenschau übsx den eng11schen Maschinen- und Metaümarkt. Erklarung. _ Ltte- rariscbes: Gewerbeordnung. Karmarsch u. Heerens Technisches Wörterbuch. Meyers Konversattonslexi- kon. F. Wirth: Die Patentreform. Offi ieller Be- richt über die sächsische Gewerbe- und ndustrie- Aussteaung zu Dreßden 1875. _ Technische Noti*
In unser Fitjnenregistsr find: unter Nr. 9100 die Firma: Berliner Draht- handlnug. E. Schulz., . _ „_ und als deren Jn11abe1111 dre Kauffrau Eine Schulz, geb. Schadow, hier (jeßiges G€schäfts" lokal: Wienerstraße 26); unter Nr. 9101 die Firma: Otto Sckjoening und als deren Inhaber der Kaufmann Otto Schosning hier (isßigcs Geschäftslokal: Chausseestra e 52) (Branche: Kolonialwaaren), unter Nr. 910' die Firma: R. Baruitk, _ und als deren Inhaber der Kaufmann Rz)- ,5 bert Bamix! hier (jsßiges Geschäftslokcxl: Rit- ' terstraßk 49) (Branche: Ekiquettenfabrck), unter N12 9103 die Firma: Valeytin Lichtwiß, und als deren Inhaber der „Tansmann Valentin Lichtw1ß hier (jcßigeö Ge cbaftslokal: Schloß- Z freiheit 8/9) (Branche: * odetvaaren) : eingetragen wvrden.
' Die hiesige Handelsgesschckyaft in 'rma:
; Heinrich Schwarz & _o. (Gesellsckyafförcgister Nr. 3630) bat fur ihr Handels- *' escbäft dem „Kaufmann chrthmrpermmtn zu Berlin : éÖkokura ertheilt und ist dtxselbe m unser Prokuren- Zregister unter Nr, 3213 eingetragen worden. Der ; Anmeldung nach hat der genannte Zimmermann ;bereits seit dem Jahre 1870 Prokura für die ge- ; dachte Gesellschaft zur Vertretung derselben in Lou- " don gehabt.