1875 / 303 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 24 Dec 1875 18:00:01 GMT) scan diff

Frankfurt, 23: Dezember., (W. T. B.) Die außerordent- liebe Gneralversammlizng der Akßonäre dec österreichisch-deut- schen Bank hat mit 604 gegen 14 Stimmen das Angebot des Bankhauses Erlayger 11. Söhne angenommen, wonach von dem letzteren al]? Aktiva und Passiva übernommen, und die Altieri inkl. Dividendencoupons zu 10376 (1376 sofort, 15% am 1. Jult 1876, je 25 72 am 1. Juli 1877, 1, Juli und 31; Dezember 1878) zurückbezahß. werden. Den Liquidatoreu bleibt eme CScomptiruug zu 4 % Vorbehalten. Es entipricht dieses Gebot demnach einem 'Couxfe von 95T. ' _

_ Die Direktion der Bank für Suddeuxschlaud exlaßt wiederholt die Bekanntmachung, betxeffepd die Emberufzmg ihrer Florin- und Thalernoten mit deni Hinweis darauf, daß diese Noten "mit “dem 31. Dezember 1). J. ungulttg jve_rden, ' '

_ In einer Versammlung der Fabrikanten m Pforzheim wurde dieser Tage in der Frage der GoldWaare'nkontrole das Resul- Tat der auf die auögegebenen Fragehogen emgegameyen Antxvorxen mitgetheilt. Die Frage, ob die jetzige Basis der freien Fabrikation Verlassen und eine Rogelung des Feingehalts dex Goldwaaren durch ein ReichSgeseß eingeführt Werden solle„ Ward smt 11117 62 Stimmen bejaht und dagegen 'mit über 270 Stimmen verneint; etrva 80 der versandten Fragebogen waren nicht eingeliefert woxden, Das Ergeb- nis; wird nun dem Großherzoglichen Handels-Mimsterium mitgetheilt

Werden.

Wi en, 24. Dezember. (W. TV.) In der baptisen VerWal- 117ngérathsfißuna der Kreditanstalt wurde die Auszahlung des Januar-Coupons in voUem Betrage b_eschlossen. Die vor- gelegte Bilanz konstatirt naclxreichlichen Ab1chreibungen an Debitoren und Cffektenbesiß über den Jimenbetrag noch einen Reinverdienst von % 137111111171. Vehufs Möglichkeit einer reichlichen Abschreibung an MontaUWerthen wird die Kreditanstalt aus dem Reservefonds eine Million entnehmen.

Brüsse1,23. Dezember. (W.T.B.) DieNationalbankhai den Diskont auf 38 11/0 herabgesetzt.

Antwerpen, 23. Dezember. (W.T.B.) Nach dem hier er- sck1xincnden Journal ,Précurseur“ ist auf eine von Seiten der hiesigen Börse an den türkischen Großvczir in Konstantinopsl gerichtete An- frage die iclegrapbische 2111011011 eingegangen, der Jannarcoupon der türkischen Sckmld werde in Gemäßbeit des Finanzerlasses vom 6. Oktober c. 1110111111 eingelöst werden, bis zur Stunde seien zu diesem Zwecke 400,000 Pfd. Sterk. an die Banqux ottomane eingezahlt.

London, 23,Dezember. (W. T. B.) Die „Times“ dementirt die Gerüchte von einer beyorstehenden Eniission neuer ägyptischer Schaßbonds. ' ,

Paris, 24. Dezember. (W. T. B.) Die Ottomantscbe Bank löst laut amtlicher Bekanntmachung den Jannarcoupons mit 12 Frcs. 50 Centimes ein.

St. Petersburg, 23. Dezember. (W. T. B.) Nack) Mel- dung der hiefigen „Internationalen Telegravhen-Ag_entur' hat das Drogaenhaus Friedrich Törns in Moskau1eine Zahlun- gen eingestellt.

Berlin, den 24. Dezember 1875. Die Medizinalpersonen im preußischen Staate.

Am Schlusse des Jahrcs 1873 waren im Königreich Preußen 7923 appwbirte Aerzte, 319 Wundärzte, 245 Zahnärzte, 2344 selbst- ständige Apotheker und 16,673 Hebeammen vorhanden. Es kam so- mit durchschnittlich je 1praktiscber Arzt auf 3105 Einwohner, je 1 Wund- und Zahnarzt auf 43,623 Eimvobner, je 1 Apotheke auf 10,496 Einwohner und je 1 Hebeamme auf 373 in den Jahren 1857 bis 1874 geborene Personen Weiblichen Geschlechts. Die Vertheilung des Heilpecsonals auf die einzelnen Provinzen macht folgende Ueber- sicht ersichtlich. Es waren vorhanden:

Praktische Wund- und

Ju Aerzte. Zahnärzte. Yreußen . . . 595 25 5 randenburg 1240 103 Pommern 365 12

ofen .

. 285 17 chlesien 839 66 242 2175 Sachsen .

. . . 689 74 205 1748 Sckzleswig-Holstein 368 27 94 698 Hannover . . . 847 95 300 1850 Wsstfalen . . 626 14 238 1315

«ssen-Naffau 625 80 202 1889 veinland . . . 1299 47 373 1970 HohenzoÜern . , 29 2 10 120

Um die Ausstattung eines Landestheilcs mit Aerzten oder Apo- 1[)eken richtig 11 ermitteln, gcnügt es nicht, die Zahl derselben mit der Zahl der inwolmer in Bezickmng zu soßen; ebenio Wenig würde man ein richtiges Urtheil über den Mangel oder Ueberfluß an Aerzten und Apotheken in einer Gegend gkwinnen, wollte man lediglich deren Vértheilung auf die Fläcbe als Maßstab benußen. Weder die eine noch die andere Verhältnißziffer allein beantwortet die Bedürfnißfrage richtig. Es ist vielmehr (gerade sowie auch bci Eisenbahnen, Cbausseen u. s. w.) geboten, beide Ziffern auf eine zu reduziren, und hierfür ist das geometrische Mittel die einfachste und angemessenste. Man gelangt zu diesem Mittel, Wenn man im vorliegenden Falle die Zahl der Aerzte bezw. der Ayotbekcn sowohl auf die Fläche, 3. B. die geographische Quadratmeile, als auch auf die BeWohner, etwa auf je 1000 verweilt, und hierauf die Quadrat- "WUrzel aus dem Produkt der so geivonneuen bciden Verbältnißzahlen als Maßstab für jeiae ansteht. Auf diese Weise vergleicht man nun- mehr Flächen gleicher Dichtigkeit.

Legt man dieser Berechnung den Stand der Bevölkerung vom Schlusse des Jahres 1871 zu Grunde, so ergeben sich für die einzelnen Provinzen Preußens folgend? Zahlen: Es kamen Ende 1871

Apotheken

Apotbeken. Hebcammen.

213 1622 239 1865 108 800 113 620

Aerzte

gepgr. u.-Metle.

Q

auf 1 gcogr Qu.-Mei1e.

auf 1

,49 0,297 0,855 0,407

Preußen . . . . . .

BraNdenburg 0,08 Pommern 0,07 , Posen . . 0,07 0,48 0,277 Scblc en . 0,06 1,22 0,559

Sack) en . . . . 0,10 1,56 „728 SchleEwig-Holstein 0,10 1,25 0,707 Hannover. . . . 0,15 1,13 0,672 Westfalen . . 0,13 1,59 0,724 Hessen-Nassau . 0,14 2,17 0,977 Rheinland

. 0,10 2,43 0,898 Hohenzoaern . 0,15 1,37 0,44 0,776

Staat . | 0,09 1,22 0,31 0,615

Vorstehende Berechnung ergiebt, daß die preußischen Provinzen eine sehr ungleiche Zahl _von qutheken und Aerzten aufweisen, Wäh- rend bei gleicher Vertheilung d'ie Ausstattungsziffern der einzelnen Provinzen untereinander nur gezmge Verschiedenheiten zeigen wurden, schwankt die der Apotheken Mischen 0,115 _(Preußen und Pommern) und 0,313 (Hessen-Nasfau), während diejenigen des Staates 0,180 ist* die AusstattungS'iffsr der Aerzte steigt _von 0277 (Posen) bis an- 0.977 (Hessen-Na au), während fie 0,615 fur den Staat ist. .Die Provinz Hesseu-Naffau ist nach beiden Seiten hin die bestauSgeftattete im ganzen Staate. Besser als der Staat im Ganzen sind der Reihe 1101!) die Provinzen Hessen-Nassau, Westfalen, Rheinland, Hohen- 0lier11, Hannover und Sachsen mit Apotheken versorgt, _ seringer le Provinzen Preußen, Pommern, Posen, Schlesien, Brandenburg und Schle0wig-Holstchin. Mit Aerzten nd be er als der Staat im Ganzen ausgenattet: die Prcvlnzen He en-Na au, Rheinland, Bran-

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0,44 0,33

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_ _ Die „New-YorkerHandels-Ztg. ' scbreibi in ihrer vom 10:11. W- 150010111 Wochenbericht: Auf die Stimmung in Geschäfts- erisen 1101 weder die Botschaft des Präsidenten noch der Bericht des ananz-Mmisters, einen. bemerkbarenCindruck gemacht. Somit ist die'sGesaxnmtsttuatt-zn als unverändert zu bezeichnen, und wir bleiben, ww bisher, mit der Hoffnung auf Rückkehr des geschwunde- ven Vertrauens und Besserung der Geschäfte auf die Wirkungen des jekt vor sich gehenden Reinigungéprozesses angewiesen. __ Die etivas fe tere Tendenz des Geldmarktes, deren wir in umerem vorigen Referate erwahnten, hat sich in dieser Berichtswocbe nicht be- haupten können. Durchschnittöraten für 0011 108118 gegen Depot gemischter Sefuritäten steÜten sich im offenen Markte nicht über 4_-5 74 und gegen Hinterlegung von Bundes-Obligationen ca. 1 %" billiger, wenngleich Banken und andere Finanzinstitute nominekl auf 6 % hielten. _ Jm Goldmarki nahm das Geschäft während der beute beendeten BerichtSW0che einen vkrhältnißmäßig ruhigen Verlauf. Das? Agio,'welchcs am vergangenen Sonnabend 11 142 eröffnet batte, erreichte m1t.]ZF am Mittwvcb den niedrigsten Punkt der Woche; von da ab (i_vancirter-affelbe gradml] bis 148, zu welchem Course es schloß. Für geknxidigteBrnds zahlte das Schaßamt 2,035,000 Doll. aus, für fäÜi'ge Zinsen 150,000 Doll. Jm Loau»Markt stellten sich die Durch- schmttßratex für den Versaß von Gold gegen das Aequivalent in Pa- piersgcld von 1120 bis 1% p. a., uur gestern machte sich eine bald vorubcrgebende Knappheit fühlbar. _ In einzelnen Branchen des Waarxn-“und Produktengeschäfts gab sich zWar gesteigerte Lebhaftigkeit kund, im Allgemeinen jedoch cbarakterifirte fich der Markt 1111111) stiUe Haltung, namentlich in Exporten, 1111181 dem fortbestehenden Mangel an Schiffen litten. _ Am letztwöchentlichen 'Waaren- und Produkten-Jmport, dessen Gesammtxverll) m Höhe Von 8.447,126 Doll. gegen die Vor- w_oche eine Zunahme von 5,463,377 Doll. aufWeist, partizi- piren fremde Webjtoffe mit nur 1,446,661 Doll. Der dies- wöcheniliche Waaren- und Produkten-Export, dessen Ge- sammtwertl) um 388,551Doll, geringer, als in der Vorwoche ist, jedoch gegen di? Parallelwoaoe des Vorjahrs eine Zunahme von ca. einer Million Doüars aufweist, sch1ießt 12,856 Ball. Baumtvolle ein im dcklarirten Werth von 852,538 Dol]. gegen 14,719 B. im Werth von 1,027,546 DM. in der Vorwoche und 8443 B. resp. 13,297 B. im Werth von 654,205 Dou. resp. 980,212 513011. in der Parallel- wvcbe beider Vorjahre.

Verkehrs-Anstalten.

Die Bahnlinie Duxberow - Swinemünde ist in der Haupzmcbe vollendet, so daß sie am vorigen Freitag zum ersten Male yon einem Cisenbabnzuge befahren Werden konnte, welcher die Direktion der Bahn 1c. nach Swinemünde und zurück führte.

Aus dem Wolffschen Telegraphen-Bureau.

Kalkutta, Donnerstag, 23. Dezember, 2111011110. Der Prinz von Wales ist heute Nachmittag hier eingetroffen und auf das Glänzendste empfangen wurden.

denburg, Hohenzollern, Sachsen, Westfalen, Schleswia-Holstein und Hainwver, _ geringer die Provinien Posen, Preußen, Pommern und Schlesien, Die letztgenannten 4 Probinzen Haben hiernach sowohl an Aerzten, als auch an Apotheken Mangel. Selbst die Provinz Bran- denburg würde, Wenn ihr nicht die Landes-Hauptstadt Berlin mit seinen zahlreichen Aerzteu und Apotheken eine höhere Rangstufe zuwiesc, zu ihnen zu rechnen sein,

Betrachtet man noch kleinere Territorialabfchnitie (Regierungs- bezirke und Kreis?) Hinsichtlich dér Versorgung mit Aerzten und Apotheken, so ergiebt fick) z. B. für die Bezirke Gumbinnen und Marieywerder eine Apothekcn-Ausstattungsziffer von nur 0,098 bezw. 0,109, und für CöUin gar nur eine solche von 0,088; für Bromberg ist fi- 0,112, für Posen und Königßberg 0,115, für PotSdam obne Berlin und Frankfurt 0,158 bezw. 0,153, Stettin und Stralsund sind mit 0,189 bezw. 0,188 zu verzeichnen. Am vortbeilHafieftcn stellt fich Berlin mit 1,892, demnächst folgen Düsseldorf mit 0,503, Aurich mit 0,359, Cöln mit 0,328, Wiesbaden mit 0,314, Cassel mit 0,310, Hildesheim mit 0,295, Arnsberg mit„0,279, Aachen mit 0,278, Münster mik 0,274, Minden mit 0,268, Sigmaringen mit 0,265 n. s. 111.

Die AusstaitungsZiffer der Aerzte ist am kleinsten in den Be- zirken Königsberg (0,118), Gumbinnen (0,161), KöSlin (0,208), Marien- Mrdrr (0,218), Bromberg (0,228), Posen (0,309), Frankfurt (0,838), Ow'pcln (0,353), Stettin (0,439), Potödam ohne Berlin (0,458) 11. s. w, Am größten, 1111!) zwar die (11101 übrigkn Bezirke weitaus übersteigend, ist sie wiederum in Berlin nämlich 25,311; danach folgen Köln (1,373), Wiésbadxn (1,318), Düsseldorf (1,203), Hildesheim (1,151), Aachen (0,850), Hannover (0,842), Arnsberg (0,777), Sigmaringen (0,778), Stral- sund (0,785), Mcrseburq (0,782), Aurich (0,750), Kassel (0,755), Koblenz (0,737), Münster (0,724), Magdeburg (0,712), (Erfurt (0,710) 11, s, 111.

In dem mit Apotheken am schlechtesten auSgestatietcn Bezirk Gumbinnen ist die Ziffer in 10 Kreisen von 16 noch geringer als die des Bezirks im Gamen; die Ausstattungsziffer ist x. B. im Kreise SenSburg nur 0,060 und ixn Kreise Lyk nur 0,083. Auch im Bezirk Königöberg haben die Kreise Nsidenvurg (0,052), Allenstein (0,055) und Heilsberg (0,063) die wenigsten Apotheken. Jm Bezirk Marienwerder haben von 13 Krsisen 6 Kreise relativ weniger Apotheken als der Bezirk"; darunter befinden sich Kreise wie Calm und Schiveß, deren Ausstattungsxiffer nur 0,010 bezw. 0,003 ist. Auch im Bezirk Danzig bleiben die Kreise Karthaus (0,028), Betont (0,067) und Neustadt (0,071) Weit hinter 011 Ausstattung des ganzen Beziiks zurück. Aehnliches IMSL im Bezirk Potödam in den Kreisen Ost-Priegniß (0,085),

ceskow-Storkow (0,095), Jüterbog-Luckenwalde (0,109) statt,

Relajiv Wenig Aerzke finden sich in den Kreisen Allenstein (0,091), Scnéburg (0,070), Ojeßko (0,080), Karthaus (0,077), B:rent (0,095), Neustadt (0,152). Koniß (0,130). Flatow (0,137), Beeskow-Storkow (0,127), Zauche-Belzig (0,223) 11 s. w.

In der Versammlung des Vereins zur Beförderung des Gartenbaues am 24. November d. J. hielt Hr. ])1".Lender cin-Zn Vortrag 11er Ozon und demonstrirte nach einer ausführlichen Ge1chichte des Sauerstoffs und Ozons u. a., wic Aether durch seine starke Verdunstung rasch Ozonsauerstoff bildet, ferner 011 einem mi- kroskoviichen Bilde, wie innerhalb des Parenchyms mancher Pfkanzcn nach Zumß ron Guaiakiinktur Blaufärvung eintritt, we1che nur aus der Gegenwart ozonvtlomder Körper erklärt werde; sodann wicx die Funken eines Riihmkorffschen Apparates zur dunkelen elektrischen Entladung umgeformt und so geeignet werden, den Sauerstoff in _Ozoniauerftoff zu verwandcln und dadurch starke chemische Anziehung zu geben. Der Sauerstoff hat unser_ Blut, da jede Luft und jedes Wasser weniger oder mehr unrein 111, stetig zu desinfiziren; allein seine Hauptbedeutung ist, Nährstoff dec thieri- schen'Zslle zu sein. Daß er solcher ist, läßt sich dadurch beweisen. daß in dem Maße, wie die Sauerstoffzufuhr vermindert wird, das Produkt abgeftorbcner Nerven-, Mußkel-, Drüsen- und Blutzellen _ der Harnstoff _ von den Nieren vermehrt abgesondert wird, fexner dadurch, das: vermehrte Sauerstoffzufuhr den allgemeinen Er- naIrungs- und Kräftezustand hebt und Fieber und Entzündung min- dert, endlich dadurch, daß die plötzliche totale Ent iehung des Sauerstoffs den Zellen der Nerven - Centren na Minuten schcZn den Tod bringt. Diese Erkenntnis; wird die Illusion, Starkung 1er nur im Essen und Trinken zu finden zer- stören und dahin führen, daß durch feste und flüssige Nährsto e und Sauerstoff die Gesundheit geschüßt und die Leistungsfähigkeit mög- lichst boch erhalten wird. Außerdem machte Hr. Dr. Lender darauf aufmerksam, daß der Ozongehalt der LuFt wie der Wassergehalt der Atmosphäre die Erkaltung der Erdoberftacße mindert, da durch beide die Wärmestrablen stark absorbirt werden. Der Vortrag wird in der Monatssch1ift des Vereins ausführlich erscheinen. __ Hr. Dr. Hammer zeigte im Anschluß an diesen Vortrag, wie, gruue Pflanzeutheile Sauxrftoff auss Üben„ und wies mittelst Titrtwerfahrenz nach, daß frisches Ozonwa er den von Carius fest e_fteklten, sehr hoben Ab- sorptions-Koeffizienten erreicht und 8/10 ?cth Volumens Ozonsas enthalten kann„ . * * -

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Berlin. Der Postschaffner Scheffer, welcher vor einigen Tagen hier einen Geldbrief mit 1700 Thalern unterschlagen hat, ist bereits verhaftet. Er Wurde in Straßburg im Elsaß ergriffen und fast die ganze unterschlagcne Summe bei ihm vorgexundm.

Rom, 21. Dezember. Die „Ji. N.“ schreiben: „Nach Depeschen, Welche wir im Laufe des heutigen Tages von Neapel empfangen- baben, ist die Thätigkeit des Vesuvs in stetem Steigkn begriffen, dock) beschränkt fie sich noch immer auf den inneren Krater, und noch kann man die Spiße des Berges erneigen, um fie genau zu beobach- ten, Gestern Abends stiegen keine Flammensäulen aus dem Krater heraus, seit die1em Morgen haben sie sich aber in eine dicke majestä- tische Dampfwolke verwandelt. Profeswr Palmieri steht einen lang. anhaltenden Außbruch voraus.“

Theater.

Das Residenztheater wurde gestern unter Hrn, Emil Hahns Direktion mit Victorien Saryous Ferreol wiedcr eröffnet. Das Stück ist eine dramatisirte K_rimmalnovelle 31111 der spannendsten Entwicklung und den aufregenditsn Scenen, außerst geschickt und bühnengemäs; bearbeitet. Es handelt sich um emen bei dem Park des Marquis v. Boismartel begangenen Mord. Hr. v, Ezremont ist dessen angek1agt und die Assisen find zu Aix vxrfammelt, um über ihn zu urtbeilen. Da erscheint plößlich Ferreol v. Meyran, der in seiner Garnison in Afrika von jener Anklage seines Freundes Egre- mont gehört hat und den Wahren Mörder, den orsthüter Marcial, kennt, um seinen Freund zu retten. Aber die hre der Maquise v. Boiömartel, deren Gemahl dem Gerichtshof präfidirt, würde durcb 004 3911131103 kompromitfiit werdcn. DeSHalb zaudert er, hcrvorzutreten, auch getäuscht durch die öffentliche Stimme, welche Egremonts Frei- sprechung hofft, Als wider Erwarten die Verurtheilung seines Frcundes erfolgt, giebt Ferreol, um ihn zu x_etten, fick) selbst_für den Mörder aus; jedoch der Staatöanwalt läßt fich nicht täjwchen, er" folgt mit dem Präsidenten den neu gefuadenen Fäden und es gelingt 11111011, in Marcial 0011 wahren Mörder zu entlarven, ohne daß Ji". v.VoiSmartel in die Suche verwickelt wird. Aberda verräth sik sich in der Freude Über Egremonis Errettung selbst. Indessen das offene Geständnis; vor dem Gatten und Richter führt zum versöhnenden Schluß. Dieser hier kurz angedeutete Stoff ist, wie bemerkt, äußerst wirksam beacheitet, und das vorzügliche Spiel fänyntlicher Darxteller brachte die zahlreichen Glanzpunkte des Schauspiels zur vollsten Geltung. Vor 3111011 ist Hr. Direktor E. Hahn hervorzuhebcn, der als „Ferrcol“ den Seelenkampf des Edelmüthigen, dxr den Freund mn j?edcn Preis, aber auch die Ehre der Dame, 1elb1t mit dem eigenen chen retten will, mit ergreifender Wahrheit darstellte. Die übrigen Mitwirkenden Waren die bewährten Krafte des früheren Residenz- theaters. Hrn, Schönfelds Präsident, der kein Bedenken trägt, seine eigene Ehre und sein Familienglück dem Recht zum Opfer zu bringen, wie Hrn. Kepplers StaatSanwalt, der gegen seinen Freund Ferrcol einschreiten MY, waren vorzügliche Leistungen. Hr. Pander hatte aus dem ejchivorenen Perrissot, der dieses Amis schr überdrüssig ist, eine höchjt ergößliche Figur geschaffen. Hr. Beckmann als Sottenville war in dieser KonversationSrolle heimi1ch. Auch Hr. Scheedel als Marcial trat in seinerleßten Scene wirksam hervor. Unter den Damen war dem Gast, Frl. L'Allemand, als Gattin des Präsidenten, die schwierigste Parthie zugefallen, der sie in jeder Beziehung genügte, aucb Frl. Marie und Mathilde R amm find anerkennend zu eriyähnen. Das mitunter rcch_t schwierige Cn- semble War so vorzüglich, wie man es auf dieserBuhne gewohnt 111, auch die Ausstattung war wieder glänzend. Das Publikum bezeugte den Darsteliean den reichsten Beifall und, ehrte fie durcb Hervorruf nach dem Schluß jedes Aktes, aber auch 111 offener Scene.

_ Jm Nationaltheater wird am 25. d. M. das Stü_ck „Zwei Waisen“ in Scene gehen,. welches im Wiener Carliheater seit Monaten das Repertoire behercjcht.

_ Se. Kaiserliche und Königliche Hoheit der ._Kr'on- prinz wohnte gestern mit seinen drei Söhnen, Ihren „Königlichen s„Hoheiten den Prinzen Wilhelm, Heinrich und Waldemar der Vor-

ellung im Citkus Renz bei. Berlin, 21. Dezember. Jm ,Kaiserhof“ wurde gestern von

Neuem die Table d'hote eröffnet. Die Räume des ersten Stockes sind wieder so vollkommen eingerichtet, daß sie den Gästen eingeräumt werden-konnten. Die Arbeiten in den oberen Stockwerken nehmen einen rüstigen Fortgang, so das; die Wicdereröffuuug das vollkommen restaurirten Hotels in naher Aussicht steht.

Berlin' Redacteur: F. Prehm. ' Verlag der Expedition (Kessel). Druek W. Elsner.

Vier Beilagen

(einskbließlicb Börfeu-B'eilage). (12131)

M 303.

Abonnements-Beftellungen auf den DeutschenReichs- und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger für das mit dem 1. künftigen Monats beginn-mde Quartal nehmen für Berlin die Expedition dieses Blattes, Wilhelmstr. 32, sowie die hiesigen Stadtpost-Aemter, außerhalb jedoch "nur die Poft-Aemter entgegen. Bei verspätetem Abonnement kann eine Nach- lieferung bereits erschienener Nummern nur sowei: erfolgen, aks der Vorrath reicht. ,

Der vierteljährliche AbonnementSpceis des aus dem Deutschen Reichs-Anzeiger ' und dem Königlich Preußischen Staats-Anzeiger bestehenden Gesammjblattes bekrägt einschließlich der Besonderen Beilage, des Postblattes und des Central - Handelskegisters für das Deutsche Reich

4 070 50 ,:5 (1 Thü). 15 Sgr.)

Während der Dauer der Sessionen des BundeSrathes, des Deutschen Reichstags und des preuß'ksckzen Landtags werden über deren Sitzungen Referate, welche den Gang der Verhandlungen überßchtlich darstelken und die Beschlüsse der Versammlungen enthalten, in den Reichs: und Staats-

!lnzeiger aufgenommen.

Sodann publizirt derselbe den Wortlaut der Gesehentwürfe nebst Motiven, welche im Namen der verbündeten Regierungen dem Deutschen Reichstage und von der Königlich preußischen Staat07egierung dem preußischen Landtage vorgelegt werden, sowie die nach dem ftenographischen Berichte mitgetheälten Auslaffungen der Bevollmächügten zum Bundesrath und Bundes-Kommiffarien resp. Minister und Regierungs-Kommiffarien, namentlich sofern dieselben im Anschluffe an die Motive für die Interpretath der Geseße von Wichtigkeit find.

Ferner veröffentlicht der Reichs- und Staats-Anzeiger den authentischen Wortlaut der- jenigen landesherrlichen Erlasse und der durch diesekben genehmigten und bestätigten Urkunden 1c., welche nach §. 1 des Geseßes vom 10. April 1872 nur durch die Regierungs-Amtsblätter

publizirt werden.

Besondere Beilagen, zum Deutschen Reichs- und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger werden auch ferner erscheinen. Dieselben find bestimmt, Auffäße über deutsche und preußische Geschichte, Landes- und Staatskunde, sowie über deutsche Kunft, Literatur und

Kulturgeschickxte zu bringen.

Um den wichtigeren und umfangreicheren Gesetzen und sonstigen amtlichen Publikationen eine für den praktischen Gebrauch handliche Form zu geben, werden dieselben unter dem Titel: „Gefeßesbeilagen des Deutschen Reichs-AnzeigerS“ auf besondere Bogen in der Weise gedruckt, daß chtere in Oktavformat zusammengelegt werden können. können zu dem Nach ihrem jedeSmaligen Umfang feftzuseßenden Preise (8 Bogen 15 „I) durch die Expedition des Reichs: und Staats-Anzeigers und durch Carl Heymanns Verlag (Berlin, 8.77.,

Erste Beilage_ _ zum Deutsthen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Freitag, den 24. Dezember

Diese Geseßesbeilagen

richten von allgemeinem Interesse

zum Preise von 25 „ck für die einzelne Nummer, werden kann.

zirten erledigten Stellen, 11. vakanter

tungs-Termine

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1875.

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Königgräßer Straße 109) auch besonders bezogen werden. Au0wärtigen werden dieselben Seitens dsr "Expedition franco zugesandt, wsnn fie der Bestellung den festgeseßten Preis in Briefmarken beifügen. Außerdem erscheint vierteljährlich, in der Regel am ersten Tage des Vierteljahres, ein „Postblatt“ zum Dentschen Reichs- und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger, we1ches,'Nach- über den Verkehr mit der Post 2c. auf Grund amtlicher Materialien bringt und auch im besonderen Abonnement zum Preise von 1 „710 jährlich, sowie

011101) die Post und den Buchhandel bezogen

Das Eentral-Handelöregister füé-das Deutsche Reich, welches täglich erscheint, enthält sämmtliche auch im Deutschen Reichs- und Königlich Preußischen Staats- Anzeiger veröffentlichten Bekanntmachungen der Eintragungen 20. in den HandelSregistern des Deutschen Reichs, einschließlich der Waarenzeichen auf Grund des Geseßes über Marken- schuß vom 30. November 1874, sowie die Kon kn 1 se betreffenden Publikationen, und hatdcn Zweck, dem Handels- und Gewerbestand, sowie dem betheiligten Publikum Gelegenheit zu bieten, fich über die RechtSverhältniss e der verschiedenen Firmen leichter zu informiren, als dies dnrck) Zusammensuckzen der Bekanntmachungen aus einer großen 30111 von Lokalblättern geschehen kann. Zweckmäßig geordnete periodische Ueberfichten über den Inhalt, welche demnächst erscheinen werden, erhöhen den praktischen Nutzen des Centrak-HandelSregisters. In demselben werden bis auf Weiteres noch veröffentlicht: die Ueberfichten 3. über die in der Vakanzen-Lifte für Militär-Anwärter publi-

Stellen für: Nicht-Militär-Anwärter,

0. der anstehenden Konkurs- und (1. der Subhaftations-Termine, 0. der Verpach- der Königlichen Hof-Güter anderer Landgüter, f. der von den Reichs-, Staats: und Kommunalbehörden au0g0schriebenen Submissions-Termine, ferner die Tarif- und Fahrplan-Ver- änderungen der deutschen Eisenbahnen,

und Staats-Dom änen, sowie

die Uebersichten der Haupt-Eisenbahn-

verbindungen Berlins,11nd der bestehenden Postdampfschiff-,Verbindungen mit

und durch den Buchhandel bezogen werden.

transatlantischen Ländern, sowie das Tclegraphen-Verkehrsblatt. HandelSregister kann zum Preise von 1 476- 50 Y (15 Sgr.) vierteljährlich durch die Post

Das Central-

Die Allgemeine Verloofungö-Tabeüe des Deutschen Reichs- und Königlich Preußischen Séaats-Anzeigers, welche in Folge amtlicher Veranlassung der Königlichen Hauptbank heraus- gegeben wird und die Ziehungs- und Restantenlisten sämmtlicher gangbaren Staats-, Kommunab,

Eisenbahn-, Bank- und Industriepapiere enthält,

jährlichen AbonnementSpreise von 1 „76. 50 „„I (15 Sgr.)

erscheint wöchenklich einmal zu dem viertel-

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318 , ZZZ Fnserate für den Deutschen Reichs- u. Kgl. Preuß. Staats-Anzeiger, das Central-Handelöregifter und das Postblatt nimmt an: die Inseraten-Éxpedition

ch Dcutsagu Reith-aneich und Königin!)

prcnßisrhen StaatH-InzeigerS: Berlin, 8,17. Wilhelm-Straße Nr. 32.

1. 8100111111910 111111 011170181101inug8-80011011, 2. 8111111881211011011, 4111g011010, 70118111111Z011 11. (101ß1,

3. 701151110, 701'13801131111Z611, 8051018810000 010.

4. 70110081111g, 14111011th1011, 2111883111ung 11. 8. 77, 7011 ("1000111011011 kayi0r011.

“_Subhäfiatßuequufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

„. . Sublmstatmns-Patcnt.

Das dem Kaufmann Moritz Mendelsohn zu Berlin gehörige, in Srljönow an 011 Karlstraße und am Wege Von _Machnow nack) Zehlendorf bele- gene, im Grundbuch 11011 Schönow Band 111, Blatt Nr. 66 verieiclmcte Grundstück nebst Zubehör soil

den 8. Januar 1876, Vormittags 11 Uhr, an hiesiger (Herichtsstelle, Zimmerstr. 5.111,25, Zimmer Nr. 12, im Wege der nothwendigen Subhastanon öffentlich an den Meistbietenden versteigert und dem- nächst das Urtheil übcr die Ertheilung des Zu- schlags .

den 12. Januar 1876, Vormittags 12 Uhr, ebenda verkündet werden.

Das zu versteigernde Grundstück ist zur Grund- steuer, bei einem dersklben unterliegenden Gesammt- Flächenmaß von 17Aren 76 Qu.-Metcrn, mit einem Reinertragc von 1,28 «76 veranlagt. _

AUSZUJ aus der Steuerroüe und Hypothekenschem, ingleickxen etwaigk Abschäßungen, andere_ das Grund- stück betreffende Nachweisungenund bewndere Kauf- bedingungen find in unserem Bureau 7. einzusehen.

Alle Die'enigen, welchc Eigentbum oder ander- Weite, zur:5 “irksamkeit gegen Dritte der Eintragung in 'das Hypothekenbuch bcdürfende, aber nicht ein- getragene Realrccbte 9171th0 zu machen haben, wer- den aufgefordkrt, dieselben z_uc- Vermeidung der Prä- klusion spätestens im Vcrjtexgemngs-Termine an- zumelden.

Berlin, den 30, Oktobex 1875.

Königliches Kxengerichf.

Der Subhastaiwns-Richter.

[8881] Subhastations-Patcnk-

Das dem Schlossermeiskr Juliuéz Riedel 9011131108, in Llchtenbet an dor nsu angelegten Straße zwischen der * rankfurter Claassee und _der Box- hagenersiraße bslegene, im Grundbuch von Lichtenbexg Band 7111. B1. Nr. 306 verzeichnete Grundstück nebst Zubehör soll 1

den 13. Januar 1876, Vormittags 11 Uhr,_ an hiefiger Gerichtsitelle, Zimmerstraße. Nr.„20, Zimmer Nr. 16, im Wege der nothwendigen Sul?- hastation öffentlick) an den Meistbietgnden ve_rste1- geri, unk) demnächst das Urthetl über die Ertheilung des Zuschlags

den 14. Januar 1876, Vormittags 12 Uhr, ebenda verkündet werden.

Das zu vexstcigemde Grundstück ist zur Grund-

euer, bei einem derselben unterliegepden Gesammt- Flächenmaß von 5,25 Aren mit einem Rcinertrag von 3,69 „M und für das Jahr 1876 vorläufig zur

[8880]

“tion öffentli ? und demnächt das Urtheil ü

Gibäudesteuec mit einem jährlichen Nu ungSWertl),

von 480 «70 veranlagt. AUSzug auß der teuerrolle und Hypothekenfchein, inaleichen etwaige Abschätzungen, andere das Grundstück betreffende „Nachweisungen und “besondere Kaufbedingungen find in unserm Bu- reau 7. einzusehen.

Lille Diezeéiigen, welcbe Eigenihum odex ander- weltk. zur irksamkeit gegen Dritte der Eintragung

) .

in das Hypothekenbucb bedürfendc', aber nicht einge- tragene Rcalrechtx geltend zu machen haben, xverdcn aufgefordert, 0171011101 1111 VermeidUng der Prä- klufion spätestens im Versteigerungstermine anzu- melden. ' _ Berlin, den 30. Oktober 1875. Königlicl)es_ Krengericht. Der SubHastaÜonS-Richter.

[8882] Subhastations-Patent.

Das der Wittwe Leupold, Maria Anna, geb. Müüer, gehörige, in Deutsch-Rixdorf belegeue, im Grundbuchs von Deutsch;?)iixdorf Band )(111. Nr. 477 verÖeichnete Gruudstuck nebst Zubehör soll

den 13. Januar 1876, Vormittags 11 Uhr, an hisfiger Gexicbtssteile, Zimmerstraße Nr. 25, Zimmer Nr. 12, im Wege der nothivendigen Sub- hastation öffentlich an den Meistbietenden verstei- gert und Demnächst das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags

den 13. Januar 1876, Vormittags 12 Uhr, ebenda verkündet werden.

Das zu versteigernde Grundstück ist zur Grund- steuer bei einem derselben unterliegsnden Gesammt- Flächenmaß von 5,78 Aren mit einem Reinertrag von 0,81 „70 veranlaßt._ Auözug aus der Steuxr- rolle und Hypothekcn1chein, ingleichm etwaige Abschäßnngen, andere das Grundstück betreffende Nachweisungen und besondexc Kaufbcdingungen find in unserm Bureau 7. einzuwlxn.

AÜe Diejenigen, welche C'igenthum oder ander- weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintra- gung in das Hypothekenbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Realrechte geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidugig der Präklufion spätestens im Versteigerungstermm an- zumelden.

Berlin, den 30. Oktober 1875.

Königliches Krengericbt. Der Subl)astations-Rick)ter.

[10094] Subhastations-Putcnt.

Das. der Berliner Nordeud-Aktiengcsellsäxaft in Liquidation geböiige, auf der Feldmark Rosen- thal zwischen pem Wege von Nieder-Schönhausen nach Blankenfelde und der Gemarkung Französisch- Buchholz belegene, im Grundbuche von Rosenthal Band 11. Blatt Nr. 55 verzeichnete Grundstück nebst Zubehor soll

den 12. Februar 1876, Vormittan 11 Uhr, an hiesiger erichtsstelle, Zimmerstr. kr. 25, Zim- mer Nr. 16, im Woge der nothwendigen Subhasta- an den Meiétbietenden versteigert,

er die Ertheilung des Zaschlaas

den 16. JeF-ruar 1876, Vormittags 11 Uhr, ebendort vc'rkundxt Werden. ,

Das zu versteigernde Grundstück ist zur Grund-

euer, bei einem derselben unterliegenden Gesamttit-

lächenmaß von 5 Hektaren 50 Aren 20 Quadrat- Metern Mit einem Reinekirag don 65,46.“ veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle und Hypothekenschsin, in-

gleichen etwaige Abschätzungen, andere das Grundstück .

Oeffentlicher Axazeiger.

5. [1111081110110 ÜTZbUZISWQUÜJ, 178111111011 111111 (1108811110001,

6. 7818011100000 1301180011020111111J011.

7, [1110131180110 31180ig011,

8. 'l'1108101-811701Z'011.

9. 14'0111111011-17110111'1011t011.

111 1101" 13618011- bLÜZZS, ZZZ

ZLFJnsesrate nehmen «11: die aukorifirte Annoncen-Expsdition von Rudolf Masse in Berlin, Breslau, Chemniß, Cöln, Dresden, Dortmund, Frankfurt a. M., Halle 11. S., Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Prag, Straß- burg i.E., Stuttgart, Wien, Zürich und deren Agenten sowie alle übrigen größeren Annoueeu-Bureans.

betreffende Nachiveisungen Und besondere Kaufbc'din- gungcn smd in unserm Barsan 7. einquch.

Alle Diejenigen, welche Eigenthum (ckde ander- Weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte dsr Einiragyng [ in das Hypothckenbuch bedürfende, aber nicht 8111-

dcn aufgefordert, dieselben 3111 Vsrmcidung'der Prä- klufion spätcstens im Veryteigerungswrmm anzu- melden. Berlin, den 6. Dezember 1875. Königliches Kxeisgericbt. Der Subhastations-Richter.

[10095] Subhastations-Patcnt.

Das der Berliner Nordend-Aktiengcsellsck)ast in Liquidation gehörige, auf dcr Rosenthaler Feld- mark zwischen dem Wkgc von Nieder-Schönl)au_sen nacb Blankenfelde und der Gemarkung Franzöfijch- Buchholz belegene, im Grundbuch von R'ownthal Band 11. Bl. Nr. 60 verzeichnete Grundstuck nebst anebör soll

den 16. Februar 1876, Vormittggs 11 Uhr,?Z an [)iefiger Gerichtsstelle, Zimmerstraße 25, Zimmer Nr. 16, im Wege der nothwendigen Subhastation öffentlich an den Meistbictcndcn versteigert, und demnächst das Urtheil über die Crtheiiang Des Zuschlags ,

den 17. Februar 1876, Naäxmittags 2 Uhr, ebendort verkündet werden. _

Das zu versteigernde Grundstück 171 zur Grund- steuer, bei einem dersklben unterlicgeiiden Gesainmt- Flächenmaß von 4 Hektar 56 Ar, unt einem Rein- ertrag von 79,98 376. veranlagt.

Auszug aus der Steuerroüe und Hypothekenschcin, ingieichen etwaige Abschäßuugen, andere das Grund- stück betreffende Nachwäjungen und L'LfoU'ÖCU'. Kauf- bedingungen smd in unserm Bureau 7. einzujehen.

21118 DieWnigen, Welche Eigenthum oder ander- weite, zur irksamkcit gcgsn Dritte der Eintragung in Das Hypothekenbuch bcdürfende, aber nicht ein- getragene Realrechte geltend zu machen haben, Werden aufgefordert, diciclben zur Vermeidung der Pxäklufion spätestens im Versteigerungstermin anzumelden.

Berlin, den 6. Dezember 1875.

Königliches Kreisgericht. Der Subhastatiouö-Richier.

[10127]

Der Maria Katharina Wiuscheff, dem Ighaun Peter Wiusckxeff und Philipp Winsckjeff, sammt- 1ich von Steinebach und unbekannt wo? cibwesend, wird Folgendes bekannt gemacht: Zur Vexstetgexung der gepfändeten Item Nr. 1759 ,und 1700 des Stock- bucbs von Steinebach ist Termm dorthin auf deju 12. !. MW., Morgens 11 Uhr, anberaumt. Dre Betheiligten werden_ zur Festsetzxmg dxr Vexstetge- rungsbestimmungen, insbesondexe uber die Steiggxld- erhebung, aufgefordert und Wird denselbeti croffnet, daß in Ermangelung etwaiger anderweiter Fest- , seßung das Zahlungöziel aiif sechs Wochen nebst Zinsen vom Tag der Genehmrgimg an bestimmt und Feldgkrichtsschöffe Jakob Schneider von Steinebach

die Forderung des B. Vsrnstein von HaÖLnburg mik

;4 Thlr. 2 Sgr. 11 Pf. nebst 5%);Zinsen voxn ? 1. Januar 1871 an und 4 Thlr. 25 «gr. 3 Pfxbts jetzt cntstandcncn Kostc'n, abziig1ich des am 17. Sep- ; tember 1873 bezahlten 1 Thlr. und der am 22. Ja- gctragene Rcalreckztc gcltcnd zn machen haben, Wer- 1 naar v, Js. getilgten 1 Thlr. 25 Sgr., _f0w1e den ; Wkitern Koston und die Forderung der hiesigen Ge- : richiskassc mit 8 316. 20 43. Weitere Dekreturen m

dicser Sache werden den genannten drei Abwesenden nurch durch Anschlag am Gerichtsbrett bikannt ge- ma 1, Selters, den 18. Dezember 1875. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 1. v. Fenner. ) [9007] Ediktal-Citatkou.

Die verehelichte Handel Altmann, geb. Loewmhain, zu Breslau _hat bei dem unterzeich- neten Goricht gegen ihren seit fast zehn Jahren ver- schoklenexi Ehemann, den zuletzt zu Rosenberg O/S. wohnhaft geworfenen Konditor Wolff Altmann, der 31110885 und zwar im Jahre 1867 m New-YWL gesehen worden sein soll, wegen böslichec Verlassung die Ehesckxeiduugsklage angesteUt.

Zur Beantwortung der Klage und Weiteren münd- lichen Verhandlung ist auf ' den 13. _März 1876, Mittags 123 Uhr, im SißungSzimmer unseres Gerichtslokals Termin angéxexzt, zu welchem dcr _Verklagte unter der War- nung vorgeladan wird, daß, wenn er bis zu dem oben angegebxnen _Termir-e das eheliche Zusammen- lehen nicht wrederherstcat und in dem Termin nicht LrMheink, gi'gén ibn 10 contamacjam verfahren und er für den 1chuldigen Theil erklärt werden wird. Rosenberg O./S., den 6. November 1875. Königliches Krciögcricht. 1. Abtheilung.

Verkäufe,- Verpachtungeu, Submissionen 212.

Am MittWoeh, den 29. Dezember er., Vor- mittags 10_Ul]r, sollkn in unserem Magaiin, _ “.Nagaziustraxze „Nr. 3/11 _ diverse unbrauchbare Inventarienstucke, Geräthe und alte Baumateria- lien, gegen gleich haare Bezahlung öffentlich 1101|- bietsnd verkaufx werden. Berlin, den 21, De- zember 1875. Königliches Proviant-Amt.

[10097] , Be_kanntmachnng.

. EtnTheil der 01-17 dem früheren Königlicbcn Eisen- gicßi'mgrundftücke, Invalidenstraße Nr. 44/46 stehen- dcxn, Bgulichkeitcn fou auf Abbruch im Wege der L1c1i0110n_ verkauft werden.

Hierauf Rcflefiircnd: wollen ihre desfallfigeu Ge- bote bis mm

31. Dezember er., Vormittags 10 Uhr,

versiegelt unk) mit der Aufschrift:

„Offerte auf abzubrechende, Baulich- keiten der ehemaligen Königlichen Eisen ießerei“ _ im Baubüreau, analidenstraße Nr, 46 einreichen, wo auch die Bedingungen vom 27; d. Mis. ab in den Stunden von 9-3 Uhr zur _Einsicht ausliegen. Berlin, den 22. Dezember 1875. (11. ()to, 179/12)

zum Erheber bestellt werden soÜ. Aus dem Erlöse sind zu bezahlen die Pfandforderung von 55 Fl.,

Die Bauverwaltung.