1875 / 307 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 30 Dec 1875 18:00:01 GMT) scan diff

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Berlin, den 30. Dezember 1875. Berliner Kunstausstellungen.

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Dem (Zyklus der Nordpolbilder hat Sachse's „Inter- nationaler Kunftfalon“ eine AussteUung von fünf Ge- mälden von Georg Cornicelius folgen (affen, die ein unge- wöhnliches Inteceffe zu erwecken geeignet find. Sie machen das Berliner Publikum zum ersten Male mit einem bedeutenden Meister bekannt, der nach wiederholten Studienreisen fich in

einer Vaterßadt Hanau niederließ und, in der Stille ununter- rochen thätig, so selten an die Oeffentlichkeit trat, daß er fich den Blicken weiterer Kreise fast gänzkick] entzog und selbst in einem so fleißigen Werk, wie es Reber's soeben beschlossene „Geschichte der neueren deutschen Kunft bis zur Wiener Welt- ausstellung“ ist, neben vielen Geringeren nicht einmal Erwäh- nung fand.

Die fünf gegenwärtig aUSgestellten Arbeiten zcigen den Maler auf sämmtlichen Gebieten seines Schaffens und in ver- schiedenen Perioden seiner künstlerischen Entwickelung, Zu einem meisterhaften Portrait seines ersten Lehrers, des Akademie-In- spektors Pelissur, gesellt sich die überlebenögroße Halbfigur einer jugendlichen Germanin, ein Historienbild, das ein Motiv aus dem Leben der heiligen Elisabeth behandelt, eine Scene aus dem Märchen vom Rothkäppchen und endlich das Genrebild der muß- zirenden Kunstreitcrbuben, das auf der Deutschen Kunstaus- stellung zu München im Jahre 1858 seinen damals noch jugend- lichen Urheber in glänzender Weise repräsentirte.

Das zuleßt genannw Bild ist das früheste der ganzen Reihe. Im HcUdunkel eines Bretterverfckzlags, den das aufge- hängte Sattelzeug, die Spreu am Boden und aUerhand un- ordentlick) umherliegende Requistten 01-3 Stall und Garderoben- raum einer Kunstreüerbandc kennzeichnen, erblickt der Bcschauer die ziemlich großen Figuren dreier Buben, dic fich in Gesekl- schaft eines 307119671 Hundes auf ihre Art munter die Zeit ver- treiben. Mit gekreuzten 236111611 in rothen Tricots und bunter Jacke auf der Erde hockend, bläst der eine von ihnen mik vollen Backen seine Trompete, während, ihm gegenüberfißend, ein zwei- ter, dem das offene Hemd und die kurze Hose liederlich am Leibe hängen, in unbändiger Lust die Pauke bearbeitet, die er vor fich zwischen den breit ausgesprsizten Beinen hält, weiter zurück aber ein halbnackter, phantastisch aufgepußtcr Ncgerknabe, dcr bei seinem wilden Tanz bereits den einen Schuh verloren hat, lachend die hoch emporgehaltenen Becken zusammenschlägt.

Mit ganzer Seele smd die Drei bei der Sache; in ihren Mienen und Gcberden prägt fick) unübertrefflick) das 130116, 1111- - estörie Behagen aus, mit dem fie fich ihrem tollen Vergnügen

ingeben. Jenes Heut fast versch011ene, halb leichtsinnig sorglose, halb verworfene Vagabundenleben, das dem Künstler das Motiv seiner Schilderung gab, steht in diesen drci jugendlichen Figuren in einem Bilde vor uns, wie es wahrer und packendar kaum cr- funden werden kann. Jeder an ist hier dem wirklichen chen abgelauscht und ohne irgendwelche romantische Schminke wieder- gegeben, Bei aller urwüchfigen Derbheit des Ausdrucks macht ßch doch aber auch nirgends etwa eine rohe Empfindung “bemerkbar. Mit echt künstlerischem Blick ist das Motiv erfaßt, und der Schärfe der Beobachtung, die jeden Theil des Bildes auszeichnet, der prägnanten Charakteristik, die zumal in dem jnngen Paukenschläger mix den brennend dunklen, verwegen blickenden Augen und dem verschmißt lachenden Munde einen präch11g gelungenen und interessanten Typus hinsteUte, geseUt sch denn 01161] das frohe Behagen an der reichen malerischen Erscheinung des DargesteUth, die in dem satten und kräftigen, leider durch die Zeit bereits in seiner Frische etwas abgestumpften Kolorit und in derbreiten, scheren Vortragsweise zu erfrenlichfler Wirkung gelangt.

Nicht auf derselben Höhe steht das zweite Genrebild des Künstlers, das sein Motiv dem Märchen vom Rothkäppchen entlehnt und die zierliche kleine Dirne schildert, wie fie auf der “sonnigen Waldwiese Blumen pfiückt, während im Hintergrunds der Wolf einherschleickzt. Bei ansprechend 1ieben6würdiger Em- pfindung ist das Bild doch in der Landschaft mißrathen, in der Färbung zwar sauber und an einzelnen Stellen nicht ohne Fein- heit, im Ganzen aber doch so hart und so wenig harmonisch Und kräftig im Ton, daß man an eine Erlahmunq des künft- 1erischen Vermögens denken dürfte, wenn nicht die erst in den leßlen Jahren gemalte Halbfigur eines jungen, eroberte Waffen davon tragenden germanischen Mädchens in jeder Hinficht das Gcgentheil bewiese.

Das nur leicht skizzirte landschaftliche Beiwerk, das Ge- strüpp und Jarrenkraut des Waldes, tritt hier als bloße An- deutung der Scenerie völlig zurück; desto imposanter aber wirkt die mächtige und dabei doch einer gewinnenden Anmuth keines- wegs entbehrende Gestalt, die, in ein blaues, Zrothgesäumtes Ge- wand gek1eidet, s1cheren Fnßes dahinsckzreitet, dic erbeuteten rc")- ,mischen Schwerter und Adler mit dem vollgerundeten nackten Arme fest an sxck; drückend, das frische, von lang herabwaljen- dem blonden Haar umrahmte, aus großen blauen Augen ruhig und klar vor fich hinblickende Antliß dem Beschaucr zuwe'ndend. Die kräftig bestimmten, meisterlich modcÜirten Formen dkffelben fesseln dUrck) schlichte Größe der künstlerischen Auffassung, ohne daß fich irgendwie das STkkbLU fühlb ar macht, ihren natürlichen, lebens- warmen Ausdruck gewaltsam ins Heroische zu steigern. Diese naive, von aller Sentimentalijät durchaus freie Haltung, die Objektivität, mit der die Gestalt uns wie selbstverständlich ent- gegentritt, ohne daß wir eine Färbung durch die besondere Empfindung des Künßlers zu verspüren meinen, ist ein Zug des Bildes, der nicht ihm a119sch1ießlich eigenthümlickz, sondern, wie es nach den hier außgesteüten Arbeiten scheint, für den Künstler überhaupt in besonderem Grade charakterißisch ist, der

a11ch an dem“ bereits an erster SteUe besprochenen Genrebilde nicht vsrkannt zu m'deÜ- vermag.

Ja der vorgestrigkn Sißung dcr Stadtverordnetenver- sammlung kam die ablehnende Antwort des Magistrats auf das E:suchen der Vcrsammlung, dahin zu wirketz, das; bis zur etwgigen Uebergabe der Feuerwehr_ an _die städt11che Verwgltupg 13et_der

euermhr ein Kuratmium unt glctchen Befugnissen, wte dte stadttsche e»traßenreinigungsDcputmtivn, eingeseszt werde, zur Bergtbung. Der Stadtv. Krebs beantragte, von der Vorlage nicht nur emfach _Kenut- 6 nehmen, sondern den Magistrat aufzufordern, über dte 111 der 31111 cheuzeit gepflogeneu Verhandlungen und _ sor_111_ getroffenen Maßreseln wegen Uebergabe der Feuerwehr 611 dte ft_adt1sche erwal- tun der Versammlung Mittheilung zu macbex! gad b1s_zurEr_re1chung dieisxs Zieles darauf hinzuwirken, daß ein stadttsches Kuratorxum ein- geseßt werde, dem mindestens die Rechte zustehen sol1en, wre solche aus den kommissarischen Verhandlungen des Jahres 1862 und aus den Verhandlungen vom 9. September d. J. hervoxgegangey sind, d- b. nicht nur mit beratbender, sondem auch Mit veschlteßender

Der Antrag des Magistrats: die Stadtvermdnet'en-Versammlung wo11e_ m Verfolgung ihres Beschlusses vom 13. August 1874 die zur Agsfuhrung der ersten Abtheilung des Projekts zur Erweiterung der stgdttscben Wasserwerke erforderlichen Kosten nunmehr definitiv 11111 178602249 .,“ 64 „xz bewilligen, wurde mit Rücksicht auf die Wtchngkeit des Gegenstandes einem Aussthusse von 15 Mitgliedern

uberwiesen. .

Auf Grund des Beschlusses der gemischteu_ Deputation zur Be-

ratbuxjg der Grundsätze, welche bei der Aus1ührung des Feuer-

Soztetäts-Reglements zur Anwenduna kommen soUeu, bean-

tragt der Magistrat: die Versammlung Wolle skcb vorläufig mit der

weiteren provtforiscbeu Vertretun des Stadibauraths und General-

feuerkxerrn in den bei der städti chen Feuersozietät wahrzunehmeudeu

außwartigen Terminen und bei der Bearbeitung 17 desfaüfigen An-

gelegenheiten durch den Köninlichen Baumeister 11 an einverstanden

erklären und demselben an Diäten jährlich 6600 „sé. vom 1. Ja-

nuar 1876 ab bewiüigen. Stadt!). Brock beantragt, die Ange-

legenheit bis dahin zu vntagen, wo die Interpellation des Stadtv.

Ullstein, betreffend den Kaiserhorbrand, _resp. die mmbmaßlicheu

Verstöße gegen die baupolixeilichen Vorschriften, die beim Bau des

Hotels begangen sein dürften, beantrvoriet sein Werde. Der Stadt-

Baurath Blankenstein führte aus, daß der vorliegende Antrag äußerlich

mi! der betreffenden JutetpeUation in gar keinem Zusammenhang stehe,

und daß der Steuvertreter dcs General-Fcuerherrn ganz unentbehrlich

sei. Eine Aßlebnung dcs Magistratßantrages würde die Kommune

schädigen. In Sachen des Kai1erlwfbrandes sei der Thatbestand von

ihm festgestellt Worden; der Magistrat glaube aber nicht berechtigt zu

sein, diesen Tbatbestand der öffentlichen Diskussion zu unterbreiten,

ehe nicht das Polizei-Präfidium die nötbigen Ergänzungen zu diesem

ThaLbestand geliefert hat. Das betreffende Schreiben des Polizei-

Prästdiums sei aber noch nicht eingegangen. Der Antrag des Stadt-

verordr-teten Brock wurde abgelehnt, der Magistr-xtßantrag dagegen an-

genommen.

Der Stadlv. Gerth baike schon in der vorigen ordentlicßen

Sitzung nachstehenden dringlichen Antrag eingebracht, de_ffen Be-

rathung wegen dcs dagegen erhobenen Widerspruchs 01186011] die vor-

gestrige Tagesordnung gebracht werden mußte. Die Ver1am1111ung

erfuchk den Magistrat, bei dem Finanz-Ministcr dahin 110111211111 zu werden, daß die bishrr auf Rechnung des Staatks von der Königlichen Scehaudlung verwalteten Leibämtcr noch ein Jahr. Vom 1. Ja-

nuar 1876 68, unter der jetzigen Vorwaltung im Betriebe belassen Werden. _ Dcr Stadtv.L1ssauer empfahl dicsea Antxag zur_Vln- nafyme, bat aber, dcnselßén dahin :u erweitern, das; in der Zwi1chen- zeit, bis über diesen Antrag ent1chieden sein werde, untersucht wecden soll, wie die Vorwaltung fvlcber Leibämter am besten zu handhaben

wäri'. Der Votfißende tbeilte mit, daß vom Stadtv, Richter schriftlich der Wunsch angedrückc sei, die Frage auf acht Tags 311 027169211. Der Stadto. BOUaold nahm diesen Antrag persönlich auf. Der Stadt», 1)r. Horwitz sprach gegen die Vertagung, da er durchaus keinen Grund finden könne, der Sache Übsrhaupt nochmals näher zu treten, Der Vertagungsantrag Wurde hierauf abgelehnt. Der Stadkv. ©8711) bat dringend um Apnabxne seines Antrages; daß sei man der Berliner Bürgerschaft 1chuldtg. Der Antrag empfehle sich um ]“0 mehr, als sckwn jetzt einzelne Aw uoncen in den Zeitungen zeigen, zu wslcb-m System man kommxn

werde, wenn das Pfandgefckxäft des Korrektivs cntbehrsn müne, welches es jetzt durch die Königlichen Leihämter erhält. _ Der Start- verordneter 131. Pflug glaubt, daß man cm 08:1 Standpunkt vom 4. November gar nicht mehr festhalten könne, da alle Vorhaltungen,

die damals gemacht worden, von zuständiger Seite wikxérlegt wvrdsn seien. Das durchfchlagendste Momcnt in dcr Richter1chen dee_ski der Hinweis auf die Begünstigung rer Lüderüchkcit geWUen, die Cilfer-Kommisfion 0621: 00116 an zuständiger Stelle _da- bin Information erhalten, daß dies durckmuß nicht rtch- tig sei. Er müsse dem Magistrat den Vorwurf macbep, daß er bci “Dcr ersten Beratkyung in seinkn Vorarbeiten nicbt t1es genug gkgriffen habe. Man müsse doch auch Rückficbt_ 6011111611 auf die beiipikslose Erregung, welche fich _der Burgexjcya't bemächtigt habe; ferner darauf , daß _die1er Antxag gar nichts Ve1fängliches in sich traqe, nnd daß man später doch immer wisder auf den Gegenstand zurückkommsn Wsrdc, Wenn man auch hcutc wicdxr zur Tagss - Ordnung übxr- gehe. Dcr Stadtkämmerer Runge widersprack) der Behaup- tung, daß der Ma,;istrat kein ausreichendes Material vorgelegt babe. Di* 201111116 lunßcn dsr Eilfek-Kommifsion schejnen doch einigermaßen 0616011119, (“3 er nicht annehmen könne,. daß die Ver- waltung dcr Lexbhänscr diescr privaten Kommisüon mehr mittbeilen werde, 11111 Dcr städtischen Behörde. Was den Hinweis auf die Armxn betrifft, so glaube er nicht, daß Ehrenbeckoer und wextbvolle Pelze, d1e in großer Zahl fich in den Leihäuttern bcfi1.den, vonArmcu verrühren. Cr glaube nicht, daß der Magistrat die gewünschte Petition an den Finanz-Minister richten könne, da er nicht wisse, wie dixselbe motivirt werden sollte. _ Dcr Stadtv. Beumer führte aus, daß es fich heute um ganz etwas andres handle als am 4, November, und daß von_ein6r Priuzipienlosigkcit gar keine Redesein könne, vader ursprüngliche Bejchluß vom 19. August ganz das Gcgmtheil von dem am 4. 9190121111361“ ge- faßten besagc. Der Antrag sei ganz unVerfänglich, cr steuere noch lange nicht dem Boden des Sozialiömus zu, sondern gebe Zeit zur unbefangenen Würdigung diefer schwieri «.»n Frage. _ Ein von den StadtVerordnejen 1)r. Hermes und 131", irchow formell eingebrachter Antrag auf Uebergang zur Taßeöordnung wurde hierauf abgoléhnt und der Antrag Gerti) mit 49 gegen 18 Stimmen augenommsn.

Der Verein für mittelalterliche Kunst.

Der Verein biclt am 28. seine Monatsvcrsammlung ab. Nack:- dem der Vorsisende Hr. Prof. Weis; ein neues Mitglied *ingesührt batte, besprach er mit warmer Anerkennung das vom VerrinSmitgliede Hr11.Wcssely vexfafzte Werk: ,Die Gestalten des Todes und des * Teufels in der darstcÜendcn Kunst“. Hierauf ergriff Hr. Gilly das Wort, um die Versammlung mit den Altertbümern bekannt zu machen, die er in Lüneburg und Torgau gefunden hatte. In ersterer Stadt wurden besonders die schönen Holzsckonißereien in der großen Raibhausstubc und mxhrere interesante mittelalterliche Giebel und Jaßaden von Privathäusern hervorgehobex. Letztgenannte Stadt scheint nach den wenigen übrig gebliebenen Ueberresten der Kunst eine bessere Zeit einmal ehabt zu haben, doch ist Vieles durch Unterstand oder abfichtlicZe Batbarei zerstört worden. Alle _be- sprocbenen Objckje wurden durch vorgezeigte gute Pbotograpbnn erläutert und der Vortrag mit Dank bewhnt. Hr. Wessely besprach sodann in kurzen Worten den Zweck der Gewerke- museen, der darin liegt, daß das Kunstgewerbe eins.". prm- zipienlosen Mode entzogen und zum kunstgerechten Styl wieder zurückgeführt werde. 2116 Mittel zur Erreichung dieses Zweckes be- zeichnete der Redner den Unterricht und die Sammlungen der Gewerbe- Mnseen. Leßtere. die aUen Richtungen der Kuuftiudustrie Rechnung tragen müssen, find wieder zweifacher Art: entweder werden mustex- gültige Objekte der verschiedenen Kunstgewerbe gegenständlich, im Ort- gina! oder in getreuen Kopien, gesammelt oder btldlickxe Darstßllungen derselben als Vorlegeblätter braust. Redner betonte den großen Re1cbthum an Kupfersticben, die dieser Gattung angehören; die meisten herselben sind aber veuiigen Tages so im Preise gestiegen, daß selten ein Gewerbe- Museum über solche Mittel verfügf, um eine e?rößere Sammlung '.olcher Kuustblätter erwerben zu können. Redner tb [te der Versammlung mit, daß er in Begriff stebe, ein großes illuftrirtes Werk heranözugebm, welches die Geschichte der Entwicklung der Kunstindußrte, so weit fie in dem reichen Schaße des Kunstdructcs eut-Lsalten i , m Wort und T_Zild darstellen soll. Zu diesem Zwecke wxrdeu die wichtigstxn Kunstblatter dieser Richtuns aus allen Zeiten und Schuleu'durch Ltchtdruck getreu kopirt. Durch dieses Verfahren gewinnt die Kunsttuduflrie un_d das Gewerbemusmm einen reichen Schatz sonst schwer_ oder_ gar mcbt_z_u emerbeuder Darstellungen die bn erwünschte: Btuigkett das Orig:-

[ lassen nichts Zu wünschen übrig, Das Werk, welches 'im Laufe des

Januar 1116 eben treten soll, erseheint in der Nicolai'scheu Verlags- handlung (Stricker), Die Inustraiionsproben,_welche der Redner vor- legte, fanden, wie das ganze Projekt, den größten Beifall. _ Knust- händler Hr. Amsler legte dann die eben erschienenen „1316176169 of sugljab 181111666116“ vou Briket ofter vor; sie sind im Holzschnitt aussefübrt, imitireu aber täuf “end Radiruugen. - Schließlich be- sprach Hr. Prof. Weiß die neuen Enverbungen de] Kupfetstich- Kabinets bei der Auktion Kalle in Frankfurt a/M. und legte dre erwor- benen Blättex zugleich zur Anfixbt vor. Da sie, wie versprochen wurde, näch1tzn6 im Kupfersticb-Kabinet öffentli augsesteat werden, so behalten wtr uns eine nähere Besprechung der elbeu vor.

Die Operationen'er 11. Armee an der Loire. Dar- gesteÜt nach den OperationSakten des Ober-Kommandos der 11. Armee von Frhr. v. 6. G 018, Hauptmann im Großen Generalstab: Mit drei litho- graphirten Karten B e r l i n , 1875. E. S. Mittler und Sobn.- Dies um- fangreiche, 600_ Seiten beinahe zählende Werk, gehört zu jenen Schriften, welche, auf osfiZteÜen Quellen fußend, eine Detailgeschichte der ein- zelnen, während des Fcidzuges formirt gewesenen Armeen geben. Sie bilden eine Art Vorläufer der Gesammtdarstellung des Krieges, welche das Generalstabswerk veröffsutlicht. Dieser Loire-Feldzug ist, 06111 Standpunkte des Ober-Kommandos geschrieben, eine innere Ge- 1chichte der Heeresleitun deffelben. Er enthält daher alle Correspon- denzenUndVefehle,wel edas Ober-Kommando mit dem Gro enHaupt- quartier und den ihm unterstrUten Kommandobehördeu zu p legen resp. an die TlUPVen ankzngeben hatte; aber auch der übrige Theil der Darstellung darf namentlich durch die Eiaenart der Verhältnisse all- gemeines Interkffe erregen. Wir sehen die französische Volkskraft nacb NiederWeafuug der He-s-rc des Kmserreichs s1ch in ihrer ganzen Fülle enkfalten; aber wir sehen auch, wie sie troß, ihrer Uebermacht dsn energisck) uno planvoll gkleiteten deutschen Heeren, ihrer Dis- ciplin und ihrer in den Friedensjahren erworbenen Kriegstücbtigkeit erlie-1t. Besonders in der Schiloerung dieser Verhältnisse, in der Hervorhabung von Ursache und Wirkung liegt der Werth des Buches. Nach der Kapitulation von Meß bestand die 11. Armee unter dom kakhl des Prinzen Fcixdrick) Carl aus dem U., 115, )(. Armee-Corps und der 1. Kavallerie-Division; das bis- [)?r dazu gkkyörige 11. 9176160650708 War zur Cernirungéarmee 11661) Paris 11ng06111211 10610671. Die Armee trat ihren Vormarsch zu- nächst 111121" Tceyxé an dsr 711111167611 Loire an, bestimmte Aufgaben konntsn 0811619611 damals nicht ertheilt werden. Widsrstand zeigte sich anfangs nur da, wo die Obrigkeit ihn unter Anwendung ihrer 0111107001 orgauifirt Hatte. Matecieüe Noth herrschte Hier nicht, es fshtt? 1011111 11.70 treibendk Mot?!) einer wirklicven Volkserbkbung. Das änderte fick) mit dem Ernrücken in die Beaune, wo man in die Machtwhäre der féindlichen Armmn gelangte. Von hier ab hatte die Armse nicbt nur mit dem franzöfiichen errk, so;:dern 01111) mit dem Volk. 1,11 kämpfen. Je nähc-r man dem Walde von Orleans kam, desto 711667 traten die?? Erscheinumcn hervor.

Aus dcr 101617611 851102 von mitzekbeilten Korrespondenxcn tritt besondcrx» ein längeres 'SÖkSidén des Oberbefkhlkhabcrs an S9. M3- j-stät DM Köni-z hervor, das die L-1gc kurz vor der Sch1achtvoa Bcgume la Roiande eingehend Erörtert und am Schluß die Anficht 611611111011, dar:, wenn dsr Krieg vorbei sei, die Armee ein anderes Gswevr [»abeu 11111118.

Auch (841.167 ds?- DiktakorÉ G3m§7113 cm die Generale und die- ser an 1018 Unterfilvrcr find in rciÖLr Zahl im Wortlaut mitgetheilt, häuftg die von JJQULKsÖLC Skit? 1)€rausxxegcbenen Werke angeführt und bcricbtigt. Die Datst'ellunz 1ch11€ß1 mit dem 19. Dszcmbcr. Zum Schwß erklärt der Verfasser das schnelle Entstchea 1111111Lk neuer HELL"? aus der Leichtigkeit, mit der man in Frankraiw di? Masssn in Bsweaung bringen kann, wenn man den Zanvcr, dcn der Begriff des Waffenrubms auf 0166 Wolf aus- übt, zu benwfzsn verstcbt. Nicht wsniger tritt in dieser Kciegkepockx 111€ Kcaft bsrvor, 11721021? in 156111 8631711101161 Frankreichs 116117. Dem 172118501611 HML verhalf 901600100111, 6121er: beinahe u11erschöpfbchen .Hüléamittcln gkgknükek, mxlitärisckx Erziehung, Gewohnheit dsr Ent- sa-ung Und Öls Gshormms, Pf11c1ntr-eue und AUÖdüUEr zum endlichen 'Sie-gs. Die A111agen cn11131tcn cine R-ih: wicbtégec 0rga11isatoxischer Dekketé Dcr ngisruugédclegation von Tours, sowie 0k(]1"8 116 [1812311168 der franzöüsckycn 11110 671111111611 M*meen, die Karten geben einen aUgc- meinen Owcrationsvlan, 101016 2 Situationskarten zu den S0)1ach- 11-11 von Orléans und Beauger-(y,

Usbcr “rcu drohenden Ausbruch des Vesuvs schre bt Profejsor Pnlmieri unterm 24. Dezember: „Der nxue Krater bleibt [*ki stincr beschejdem'n und schweigsamen Thätigkeit. Die- jeniMn, 1061-er auf dem gewöhnlichen Wege zum Gipfel empor- gesU-gyn sind, haben das Fsuer im Innern dieses Kraters Wesen der Maße davorlicgcndén Ranches nicht schon können. Wir Vl)!!! Ob- ssrvatoxium haben einen andxrn Weg eingesckzlagen. Wir stiegen auf 967 Nordostseite zum 311611 Krater von 1872 6111001: und gelangt-n cbne Geéalx wenigstcns 810811131 zu der neuen Oeffnung. we1che, wie Stan. Bkacale vom Observaxorium ermittelte, eine Tiefe von etwa 300 Motorn 1167. Wenn die Lava, welcbe jeßt noch in der Tiefe kiUkS Schlankes schimmert, bis zum Rande dessslbeu emvorsteigt, wied fix, nachdem fie dkn Boxen des alten Kratkrs ausgefüklc hat, fiel) (1117 den Givfcl stürzkn, an der Stelle, auf der wir vordrangen. Die da'u 115111161: Gewalt würde von etwa 100 Atmosphärendruck fein, 111711117 le'cbt einenW'fluß der Lava aus den Seiten herbeiführen könnte. Die Apparate im Observator_ium behalten mit geringen Schwaukunxen ihre frührre Stkllung; dresslbe ist jedoch höher, als der Standpunkt, auf dsm üs gänzlichen Mangel a11Tl)ätigkeit im KNM anz:igcn.'

Theater.

Im Wallnertbcatcr 1006 am Sylvesterabend die neue drciaktige Poss? „Ein vorsichtigcr'Mann“ von G. von Moser und 157. Jacobson, Musik von R. Bial. zur Aufführung ge- langen. Die Regie hat wieder Hr. Kadelburg übernommen, wäh- rend fich die Hauptrollen in Händen der Damen W-anr und Bre- dow 11116 der Herren Hklmerding, Engels, Blsncke, Schmidt, Keller, Katz und Neuber befinden.

Am 1. Januar wird der Physiker Hr.Böttcher mit seinen stets beixäüig aufgenommenen ,instruktiveu Soiréen' im Konzerxsaal des Kgl. Schauspielhauses wxcoerum beginnsn und darindas Resultatseinec diesjährigen THätigkeit vorführen. Zw. Böttchers eigenartige Produktionen, eine Verbindung trefflicher or- txäge mit vmzüglicben Anschauungsmittelu, haben sich stets als inter- essante Originallxistungen erwiesen, welche das Vvllendetfte dieses Gxnre repräsentirten. Die diesjährige Muße bat Hr. Böttcher bestexs 11671th um seine Cyklen zu erweitern und dem techni1chen Matenal die größtmögliche Vollendung zu geben. Während der Pausen wird die Violinistia Frl. Marianne Stresow durch ihre Vorträge zur Unterhaltung des Publikums beitragen.

_ Der Mimiker Hr. Ernst Schulz wird den Cyklus seiyxr iutersffanten mimiscb-pbysiognomiscben Soiréea defimtw am 2. Januar nächsten Jahres beschlie en. Am 1. und 2. Neu- Zabrstage finden demnach im Hotel de tome die leßten Vot- Felluugen statt.

7Berlin- Redacteur: F. Prebm. ' Verlag der Expedition (Kessel). Druck W. Elna.

Fünf Beilagen

Stimme. Der Antrag wurde angenommen.

nal vollständig ersetzen. Diese Lichtdrucke führk Alb. Frisch aus; fie

(einschließlich Börsen-Beilage).

Erste Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußische]; Staats-Anzeiger.

Königreich Preußen.

Ministerium für die landwirth a tli en Angelegenheiten. ?ck f ck Die Ernte-Erträge des Jahres 1875 in de_r Preußischen Monarchie, zusammengestellt nn Ministerium für die landwirthschaftlich'en D Angelegenheiten.

_ie nachstehenden Ergebnisse der Ernte 026 Ia res 1875

sind wxe 11161367 in 0er Weise ermittelt worden, daß Zn die ca. 900_landw_111hscha_f111chen Central- und Zweigvereine der Mon- grchts, sowre an e11_1ze1ne Fachleute eine Anzahl von Formularen tm S0mmer versch1ckt wurde, um in diesen Formularen die nach Beendtgung der Ernje vorzunehmende Schäßung derselben ein- tragetz zu _lassxn. _ Das Formular selbst enthält außer den Rubrtken fur du; sm_zelnen Früch1e und deren Ertrag an Körnern und Stroh s0kme fuc das D11rchschnitthewicht des N2uscheffels 71011) die Bezetchnung des Beztrfs, für welchen die Angaben der Tabelle Geltung hczben, und dieAngabe des Verwaltungskreises, d_es Regter_ungsbeztrkes _und des betreffenden landwirthscbuft- YckzetÉtVFretns. UFber d1_6 Art und Weise wie die Einschäßung er ne yorzune men it, spri t 1 eine in 11 : : bemerkung_ m Folgender Weise 01:0: sch h 6 gefug e Vor _ „Es tft fur ]eden_L0ndmixch selbstverständlick), daß- die Ein- schaßung 0er_Ernte 111cht Zn absoluten Zahlen verlangt werden kann, WLll eme solche Schaßung, wenn fie möglich wäre, erst nach erfolgtem GesammtauSDrusch erfolgen könnte. Die Ein-

Bexlin, Donnerstag, den 30. Dezember

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schäßung soll vielmehr uur eine 1715 li 1111111") emdc ? O_aruber gemahren, ob_ die Ernte fiFr YH Konshum, EZpk-Zdetétsécé eme mehr ydec x_vemger genügende oder unzureichende sei. IederL011dw1rth wrrd_aber nach der ihminnewohnenden Kenntniß _11nd Erfahrung, vtelLetcht unter Zuhülfenahme eines Probedrusches tm Stande sexn 311 beurtheilen, ob die Ernte, im Rückblick ank den Durchsthxt fruherer Jahre, denjenigen Erwartungen, welche er bk' axmohnkchem, weder besonders" günstigem noch besonders ungunfttgem thteryngslaufe biUiger Weise hätte hegen dürfen entsprochen, 0der d_teselbenübertroffen habe, oder ob fie hinteé denselben zuruckgebltebcn sci. Dies ist die Basis der Absckzäßung. Der Modus derselben crgisbt fick) daraus sehr einfach, wenn die erw _rtete Ernte __ 1,00 gesest und das Mehr oder Weniger in Dez Y_Zl:2371161022016?s ausgedrückt wird.

enn z. . a 0 nach dem Durchs nitt erer Ia re u_nd nach Maßgabe der aufgewendetet?) Mélfiothionen hx. em Ertrag von 6 Neuscheffel Roggen und 600 Kilo- g1“ammen S1701)_ erwartet werden könnte, so würde dieser Ertrag der Verhaltmßzahl1,00e11tsprechen und, faUs er wirklich

gewonnen wäre, mit dieser Zahl 11 be ei nen ein. 2311606 dagegen dle Exnte hinter obiger EerartU21gchzurüchsund es wurden unter obtgen Umständen, sei es nach erfolgtem Probedrusck) oder _dem Anschein nach, nur 5 Neuscheffsl Körner U10 11111: 550 Ktlogrammen Stroh gewonnen, so würde die Er11te_m Kornern mit 0,83 und in Stroh mit 0,91 zu bczeich- n_-en sem. Was 0011 den Halmfrüchten gilt, gilt auch 0071 den Schoten- und sonsttgen Feldfrüchtcn und ebenso von den Kar- joffeln. In Betreff der lsHteren ist aber der Grundmaßstab,

also die Zahl 1,00, nicht nach den Ergebnissen derjenigen Jahre

Zusammenstellung.

1Z75.

zu nehmen, in 70011211 die Kartoffeläankheit geherrscht (1 sondern 110 den mittlex * " * ha, der KrankHYt. en Normakertragen vor dm: Anstreten " Mischf1ucht zum Reifwcrdcn i“t der'en' c ' : zuzahcxen, welche in 0er M1schfrucht 1ü17er117]i*3g11(*.z“n Getrerdeart zu x_zn d_em Beglertsckzreiven, welches mit diesen Formularen vexsckztckt w1r0, werden die VereinSvorstände sodann ersucht die Her 1011811 emgehendxn, von den einzelnen Mitgliedern ,oder chndwwthen ausgequten Spezialtabellen nicht ohne Weiteres- 7v1ede_r emzusenden, s0ndern dieselben in einer dazu anberaumten VereineZ- oder doch mmyestens Vorstandsvorsammlung zur gemein- sgmxn Berathqu zu zxehen und daraus sowie auf Grund per- s0nl_1ch:r Ke1111tn1ß wo möglich eine den ganzen VereiUSBezirk oder 511619 umfanende Durchschnittsmbeüe festzustkUen und diese einzu- re1chen_. Sollte der Bezirk oder Kreis von auffallend verschieU- ncr_k[1mat1sch_er oder Bodenbeschaffcnheit sein und dadurch die I?;LftelermgdetnFr Tur_cc1*_)jchnittstabelle Schwierigkeiten haben, so _ 18 en er ver )iedenen Be irkc ei ' ' aufquern __und einzureichen sein. 3 ne DUrchschnmstabeUe 4,16 1111 diese Weise eingezogenen Veri te, in die em 613, werden dann_ in dem Ministerium fürchdie landtrsxirthféäzaahfxx lzchen Angelegenheiten nur znsammengeßcüt, da zu einer sack)- €;c_1_16_1_1_._1§0_7_11Z016 der_Tlrt 1213311) Weise, wie die Vereine die Zahlen __ 1 e _ o_en, we )en * erth dalex dice 30 [en WUUY, „MDL Handhaben fehlen.) s h beanspruchen as misterium kann daher für die Zuverlä " ke' nachstehend publizirtcn Berichte keine Garantie übemeJrlZenttuTeF muß es den Jnxexeffenten überlassen, Vergleiche und Schlußfol- gerungen aus 0161671 Angaben selbst zu ziehen.

8. Durchschnitt der Ernte-Erträge des ganzen StaatLS.

. . 1 14- » «::-“»» *7-“5- *“ ck “D . V . e“ . * *:) ..ck-& L v- » . * = “- "“;-“1 ***“ r.'- 1 ' := [ .::? | 5 Q:: ' 3 !*:x “ck 1, A=?“rcx-F .I II ' ZS l:“- F *I J v o.- O;: :=: X ““ :.": ZZZ“ ck53" ' H KW) _“ ZO :; _ :?;- “HZ €* ] F . [Z "ZZ 1, Z 1 «ZZ LZ “***- ; **:-" ZZ'ZZ : ZZZ Z ». Z © ' 6.7- . 89 . 50 . = _ ; “ZH; "9 ZIT »? Z1Y1*3(5)*-1';'K=- "5 1. Körner. . . . . . . . ; 085 k 070 ; 087 * X() 5 0 9 “ck , ** * LZ G' LH? YU ,o! 2 St _, , , , _ , ,83 , „84 _1 0,73 ] 0,84 ! 0,77 * 0,86 , 0,66 , 0,99 i 0,86 0,74 | 1,01 094 * 086 * 0"5 [ 092 _ __ _ _ _ _ , 1 1 1“ _ . roh . . . . . . . . _ 0,82 : 078 , 0,82 1 0,79 _ 0,77 _ 076 ck 0,78 *, 0_Zg , _... ' 0_67 _ _ 1 _ 1 __ 1 _ Z * ,! 1 _ * _ “"*" 1 _- 1 _ 13. Ernte-Erträge in den einzelnen Provinzen. _ , __ * **?“ “(“'Z'H" *.*“_““""*"""*“_**-7' ** "7 .; .11 ch1=':.*»;='2ZE1 1..55.- , « “" .- .*_.-*,.'„-1. --:.*5'“-1*--='8' ! 13:55515- * 1 - “473 ? Provinz. _ZZZJZZ *: Z1Z1"§-k逧k§1§a*§!8 F*aéZYIUT-ZYS „;;-x=“ *.I-TÄL-ZEL :: I!-§9ch - *.*: 4:51»? "DINO '*' u:9*€,“1“'KY:'-KZ-5 33-37"; ?“ 4"; “?»!Z D*“- 6 61 67“) 6"? 6“ 85- 65551616 “:*-FHS ö-Z:3;616*-5141xx'x98 5- "?- é“ 27" ????????ÖTZ _ , 1 , , _YFWXZZZYIW.©ZUYZIYGLNHKYXZ;©:©_Y7:ÖX - 1 k": * * 1 * * N .* 1. Körner, -) 1 -reuxn. . . . .. “_? - “c' ' ' -' ' .“.Gtroh' 2 P, . . : . . : : : : 8831 _ „88188.-:;;-8618-8888888-9811 1876 ? 3 Pommern _ _ __-8___ __ ___-___ 0._5___,1_*_;0,_ ; „_ _ ,- _ , , , 1 ,08, _93 _ „64 ,92 ,04“, „82 0,55 0,88 0,781 - 1076 () 77 (176 071 “089108410,"6 . . . . . . . . , _, , ,- ,», -6,0,-5_0831086 0,46 10.310,81 “087 _ 1 * k 6 «* “-1 " ,' ' ,“ ," ,' : '- ? YYFsien' . . . . . . . . . . 8,75_ _ 1080Z(),651(1,67x0:50_]0,63_0,_87:0:97Z0,77Z1,13Z 0,86 ?0:49 ],08 0,70 ZF 1 ZL ZM" 8,0? -- 186? 8,0)? ZT? ZT; 40T; 800 Zé; 6 _ . . . . . . . . . . ,-9 _ _ _0,89 0,72 0,71 50,62 ,0,69 ;0,86 _70,89 10,88 J 1,16 ' 1,07 10,74 1,02 : 1,03 ; 0,93 T 0,93 1 1,10 0,73 , _ „82 0,65 073 “*. ,! * Q ' '“; SackÜn, . , 0810631084'0 __) 0__ ' | , 1 1 1 1 1 06“; 060 000105] 7 Sch1eswig-Ho1'stein ! ' ' . . . 065141111110? 107i0'§510“7Z*85Z3117“YöZ“-ZÜF Z'Y ÖZ'“ 1_ MI? 8'78 1' Z'“ 90-99 "“MS-73107910,» 0:97 086 069111751078 , ' 1 1 _1')_ 1“ 1 ,L" 1“ , “7 1 1 ,1 „99 „40 _" , .- ). - 1 ' | _ * , ,x , ck ," 8_ H1n1100er . . . . . . . , . . 0,87 _- 0,98;0,9010„85:0,70_10,62 081 0991047 1092 086 1086 ()8*1*-_ ? 0'?Z ) 003 10,73 0,00! - 1,01 1,0") 0,91 ()*89 ()*WZÜWZEQ 9 _ Wxstfann _ . 080 _ 091.0821(]81)10"01082 () _; _0“ 01 _ 1 7 1 1 1 11 1 , 1 1 ,94 „90; 0,90 0,80 0,91 0,8). 0,98!0,Z41 0,51 _0_ He'ssen-Naffau __.8__ _ 0,83_0. ___-_ ___.1 „_ ,5 _ „51 ,65,»1,-7.- 0,88 t0,76 1,00_ - ; 0,86 » 0,77 10,96 0,671; _ 0,86 0,78 0,79 074 085111921070 5, 665.5... . -. 8. 50-8 «*.-8 881881858 88 8“ 18"; 8-9“ 0-917'0-7 07 0 12 o enollern . . ' ; 7 '" 1 -- ,- _ , . -;1 -5_. „88 ; „68 „M* ,82: .91- 0,9» 10,80 0-7510-5LZ0-77 0,9 0,93 0476031094954 , H 1; 3 0,91 „0,90 ,0,89 0,89 [0,94 _0,-4 ,0,80_ _ 10,55 _0,Z- ,0,90 0,93 10,69 0,99_ _ _ 0,94 I 1,01 „11,01 0,89 _0,87 _ 0,89 0,89 0,52 10,70 _710,78 ; 1,00 * 0,77 (2. Crnte-Erträge in den einzelnen Regierungs- resp. Landdrostei-Bezirkcn. Zz résp- ÖZJZ57chi-'=,ÉZÉ€IH§NZ _ ___; _ZYZZSZZZH .!Ö.1 „1..-*§§§ „_ _ _ -ZJY,ZTZF*Z[ZIZ€ZJY1313§YFÉ|FLL15Z§*Y FTZZFF ..- 5|Z 81975 8-- L“"ddkostkl'BW HH*ÖÖ[HIH'H 516637666 755 ZZF'FZZWTZÉ-PY HT?» 516 “;- 5:15 9,56 _ , .- -, , 0,9585 _UzHZ-ZÖ 6:16. ;K“,§1LD©LN»M|Y|Z“ ! 1 * ck . rner . 2 Stroh 17.651666 *- -* * * ' ' _ , g_erg. . . . . . . . . . 1,05 _090 08.» (1.610,96 0,88 0,73 0,92 077: _ 073 .086 113 -' * k * 0 ' 7 * ' " ('I! ZZZFKUW . . . . . . . - ' (])-09, " LM 085 0:83i0,83 0,69 1,03 0,93 0:65 0791 0:62 70,59 4- 084€ 82T? 8,89) 8,81 03T1_00!882 LIZENZ: 0:1? ;860 861 „_ . . . . , . . . . . ,93 _ *, )76' _ 092.096 084 100 090 0705082 07“ 7085 1 _“ 0“ : . “' ** “***", "**- ,! ! “m' *, ,) * “' ___ MartenWetder ___9_ _ _0,__2_0__ 0, ___, (___ , _ , , _ , ,7 , ,10 ,82 _ 0,75 1,01 0,» _ 0,74 0,85t0551006 086 100 065 . . . . . . . . ,- ', ;,7 , - ,7 „» 0,75 099 079*- 085107 05209"0 »0'= "**-| * ' , , , ___ Potsdam 0____„__ __ _087 0 _ 64_ 6 „_ _ , , _ , , , „5, ,80 ,6) „0,91 0,71, -0,-0 088062 0,70 080 075 77 _ _ . . . - . - . . . . _ , , ,84;0,84,0,74 0.0 0,75-0,97 0,6451, 0,96 ck0,7 - 0981 079 - 048 '0“7 07 *_ “' , ', ' ' ' '" (75 1 YYY?“ ' - ' - ' - ' ' ' * 8T“ "" 18,8; 8,84 "8,74 |8,68 3,10 0,80 18,90 |0,68 ; 1,07 0,90 00,55 ,0,92 1:10“ 0;84 * 0:61 Z0j99 0,7?) _ 0,78 ZYZÉ? ILL; 88T 8,00 Z:? _ «_ . . . . . . . . . . . _ _ : „8 , 79; 74, ,68 ,75 _ „997 16111051 101 10861- 110: 8 071 0“ *: - ' ,“! 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