1938 / 30 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 05 Feb 1938 18:00:01 GMT) scan diff

Rcichs= und Staatsanzeiger Nr. 30 vom 5. Februar 1938. S. 2.

Bekanntmachung [(l) 480

der überWachungsstelle für unedle Metalle vom 3. Februar 1938, betr. Kurspreise für unedle Metalle,

1. Auf Grund des § 3 d2r Anordnung 34 der Über- iv0ch11ngsstcxlk fiir unedle Metalle Vom 24. Jitli 1935, betr. Richtpreise fiir unedle Metalle, (Dcutscher Reichsanzctger Nr. 171 Vom 25. Juli 1935) Werden für die nachstehend auf- gefiihrten Metallklas en ansteÜe der in den Bekanntmachungen I]) 478 vom 1. ebruar 1938 (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 27 1111111 2. Februar 1938) und ](1) 479 vom 2. Februar 1938 (Tcntscbcr Reichsanzeiger Nr. 28 vom 3. Februar 1938) fcstgcsoßicn Kurspreise die folgenden Kurspreise festgefeßt:

Blei (Klassengruppe 111) Blei, nicht lcgiert (Klasse 111 4) . . RM 18,75 bis Hnrtblei (Antimonblei) (Klasse 111 8) 21,25 Kupfer (Klassengruppe 7111) Kupfer, nicht lcgiert (Klasse 7111 4) RM 55,-- bis Kupferlegierungen (Klassengruppe [F) M2ssinglegi2mmgcn (Klasse 1)( 4) . RM 40,- bis Rotgußlegicrnngen (Klasse 12 8) . 55,- Bro1lzelegiernng2n(Klasse [)( (3) . . 79,- Ncusilbcrlcgiernngcn (Klasse 1x V) . „52,-- Zink (Klassengruppe 1113) Feinzink (Klasse )(1)( .4) . . RM 21,50 bis 23,50 Rohzink (Klasse 311€ (3) . . . . .- 17,50 19,50 2. Diese Bekanntmackzung tritt ani Tag2 nach ihrer Ver- öffent'licbung im Deutschen Reichsanzciger 111 Kraft. Berlin, den 3. Februar 1938. Der Rcicbsbcanftragte fiir unedle Metalle. S t i 11 11 2 11.

20,75 23,25

57,50

42,50 57,50 82,- 54,50

Der Abdruck d2r Vorstcbcndcn, in Nr gestrigen Nr.2-9 des Deutschen Rcickzsauzeigcrs und Preußischen Staatl.»?- a113cigcrs veröff21111ichtcn Bekanntmachung X( 1) 480 wird 1012112111011, da durch ein Versehen de Druckerei die Angkiben fiir Hartbici und Kupfer fehlerhaft wiedergegeben Waren.

Bekanntmachung lil) 481

der Überwachungsstelle für unedle Metalle vom 4. Februar 1938, betr. Kurspreise für unedle Metalle.

1. Auf Grund des § 3 der Anordnung 34 der Über-

111111111111115112112 fiir 111121112 Mciallc vom 24. Juli 1935, betr. 91111111112ti fiir 11112d12 Metalle, (Deutscher Rcichsanzcig2r Nr. 171 Vom 25. Juli 1935) Werden für Die nachstehend 011fgc§iiHrt2n Metasklaffcn anstelle der in 521: Vokanntniachung 1ch1)*480 110111 3. Februar 1938 (T*2utschcr R2ichsanzeig212 Nr. 29 1111111 4. Februar 1938) f2stgcs21312n' Kurspreise die folgwnden Kiirsprcisc fcstgcscßt:

Blei (Klassengruppe 111). Blei, nicbt !cgie'rt (Klasse 1114) . . . . . Harfbiei (Antim-onblci) (Kbasse 111 13) . , ..

Kupfer (Klassengruppe 7111).

Knpscr, nicbx legiert (Kbasse 711111) . -. RM 54,50 bis 57,--; Kupferlegierungen (Klassengruppe 117). Mcssiipgkegierungen (Klasse 1)( .4) .- ; , ; RM 39,50 bis 42,- Rorgnleegierun-g-en (Klasse 1313) : ; ; 11 54,50 57,- VrinchgierUngkn (Klasse [)( (J) : _- ; : 78,50 81,50 Neusikberlogi2mt1vg-211 (Klasse 1)( O) = . : 51,50 54,-

Zink (Klassengruppe FUT).

F.éi11',111k (Klasse )(1)( 21) . . . .- : x :. RM 21,-- bis 23,-

Rb:l)3111k (51111172 )(13 (ck) . . . = _: . . 17,-- 19,-

2. Diese Bckannbnackzung tritt am Tage nach ihrer Ver- öffentlichung im Deutschen Reichsanzciger in Kraft.

Berlin, den 4. Februar 1938. - Ter Reichsbeauftragte für unedle Metalle. S t i n n e r.

RM 18,50 bis 20,50 21,- 23,-

Bekanntmachung.

Die am 4. Februar 1938 ausgegebene Nu'mmer 9 des Reichsgeseßblatts, Teil 1, enthält:

Gcseß zur Aenderung des Einkommensteuergeseßes, 1, Fcbrnar 1938;

F1'11ift2s Gesetz iiber die Gewäbkleistung für den Dienst von Sch1tldbcrschr2ibungen der Konversionskasse für deutsche Aus- landsschulden, vom 1. Februar 1938;

Vcrordnung über das Verbot von Brennholxerkäufen nach dem Meistgcbot und über die Preisbildung von rennholz, Vom 21. Januar 1938;

Verordnung über Zolländ2rungen, vom 26. Januar 1938;

Zjveiie Durchfiihrungsverordnnng über die beschleunigte Förderung des Baues von Heuerlings- und WerkWohnungen sowie von Eigenheimen fü): ländliche Arbeiter und HandW2rker, vom 27. Januar 1938;

Z1i1ci12 V2rordn1111g über die Zuständigkeit in Justizver- Waltnngssackxn, Vom 30. Januar 1938;

Verordnung zur Aenderung der Verordnung über" den Ver- trieb Von Urlaubskarten und Urlaubsmarken sowie über die A1iszahl1111g bon Urlaubsgeld, Vom 31. Januar 1938;

Verordnung über die Preisbildung fiir Koffer, vom 1. Fe-

bruar 1938. Umfang: 1% Bogen. Verkaufs reis: 0,30 RM. Postver- sendungsgebühren: 0,04 RM für ein tück bei Voreinsendung auf

unser, Postscheckkonto: Berlin 96 200. Berlin 1797 40, den 5. Februar 1938.- Reichsverlagsamt. Dr. H u b r i ch.

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Bekanntmachung.

T12 mm 4. Februar 1938 ausgegebene Nummer 5 des RkicbsgLiLizblatts, Teil 11, enthält:

BLkÜU11tm0chUng über den Sch11Y von Erfindungen, Mustern und Warenzeéchen auf einer Ausstellung, vom 21. Januar 1938;

B2kc111111n10ch11ng zu dem Genfer Abkommen über das Ein- heitliche 2820112101129 (0421111119 des Artikels 38 der Anlage 1 des Abk0mm211s in 7510111721117), vom 21. Januar 1938;

Bekanntmachun Über eine Erklärung OeYerreichs zu den Ueb2reinfommen 1111 Erklärurigßn der Lrsten un zWeiten Haager Friedenskonferenz, vom 26. Januar 1938;

B2kanntmc1chung 311111 J11121110110110l2n Sanitätsabkommen für die Luftfahrt (Ratifikation durch Griechenland), vom 29. Januar 1938;

vom

Bekanntmachunvg über eine Vereinbarung zum deutsch-franzö- [ischen Abkommen uber den kleinen Grenzverkehr an der deutsch- ranFsisjchcn Grenze, vom 31. Januar 1938;

2 anntmachung über die Ratifikation des ersten Zusaß- abkomnicns zum deutsch-türkischen Handelsvertrag, vom 1. Fe- bruar 1938;

Bekanntmachung über die Ratifikation der Zusaßverein- barung zum deutsch-österreichischcn Handelsbertrag, vom 1. Fe- bruar 1938.

Umfanöi: % Bogen. Verkaufspreis: 0,15 RM. „Postver- sendungsge ühren: 0,03 RM für ein Stück bei Voreinsendung auf unser Postscheckkonto: Berlin 96200.

Berlin UK“ 40, den 5. Februar 1938. Reichsv2rlagsamt. Dr. H u b r i ch.

Preußen.

, Bekmmtmachmig.

Unter Bezugnahme auf § 5 der Preußischen Mark- scheiderovdnung vom 23. März 1923 bringen wir zur öffent- lichen Kenntnis, daß dem Diplomingenieur Silv ester M atw 2 b 2 r in Weilburg die Konzession zum Betriebe des Gewerbes der Markscheider von uns erteilt Worden ist.

Matw eb e 1: wird sich in Weilburg-Lahn niederlassen. Bonn, den 1. Februar 1938. Oberbergamt- Heyeß

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Bekanntmachung.

Unter Bezugnahme auf § 5 der Preußischen Mark- sch2idcrordnu11g Vom 23. März 1923 bringen wir zur öffßntlickxn Kenntnis, daß dem Diplomingenieur H ei 1111 ck G r o l) in Wctzlar die Konzession zum Betriebe des GeWerbes der Markscheider von uns erteilt Worden ist.-

G r o [) wird sick) in Weßlar nisderlaffen- Bonn, den 1. Februar 1938.

Oberbergamf. Heyeß

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Bekanntmachung.

Die (Helverkschaft Baßback) mit dem Sitz" in Wissenback) hat in dcr G2W2rkc1iv2rsammlung vom 30. De- zember 1937 ihre Umtvandlung durch Uebertragung des Ver- mögens unter Ausschluß der Liquidation auf den Apotheker und Schiefergrubenbeßßcr Oskar Busch in Wiffenback) (Dill- kreis) beschlossen.

Dieser Beschluß ist auf Grund" des Artikels 4, §4, Absaß 2, Saß 3 der ZWeiten Durchführungsverordmmg vom 17. Mai 1935 und des § 1 der Dritten Durchführungsver- ordnung vom 2. Dezember 1936 zum (HAW über die Um- Wandlung von Kapitalgesellschafien vom . Juli 1934 nach Anhörung der Industrie- und Handelskammer und im Ein- vernehmen mit dem zußtändigen Registergericht von uns am 1. Februar 1938 bestäi gt Worden.

Nack)“ § 6 des Gesetzes vom 5. Juli 1934 haben die Gläubiger das Recht, binnen sechs Monaten vom Tage dieser Bekanntmachung Sicherheit zu verlangen.;

Bonn, den 1. Februar 1938. Oberbergamt, HEUM-

znriickgezogen. (xn jener Sißnng War auc? der Deutsche

Nichtamtliches.

Denksches Reich.

Der Oesterreichische Gesandte Dr. Ing. S t eph Tgus chiß hat Berlin verlassen. Während seiner Aijes heit führt Legationsrat S e emann die, Geschäfte der 1,“

sandkschafk-

Nr. 4 des Reichsministerialblatts vom 4. Februar 1938 Leben ers ienen und vom_ Reichsverlagsamt, Berlin 1717 charnhors ttaße 4, zu beziehen. Inhalt: Allgemeine V waltungssa en: Bekanntmachung über die Zulassung mechan betriebener Spiele - 22. Mitteilung. - FinanzWesen: Uebers uber die Einnahmen des Reichs an Steuern, dllen und ande Abgaben in der Zeit vom 1. April bis 31. ezember 1937. Maß: und GWichtWesen: Bekanntmachung über die Zulass . von Elektrizitätszcihlerformen zur amtlichen Beglaubigung, SportWesen: Anordnung über die Organisation des deuts. Berufssports. - Bekanntmachung über die Anerkennung . Berufsverbandes Deutscher Faustkämpfer. - Steuer- und Z. weseii: Verordnung über die Neuregelung der örtli en . ständ1gkeit von Hauptzollämtern im Oberfinanzbezirk 23.3111sz - Verordnung über Aenderung des Warenber eichnifses z onUtarif. -- Versorgun stossen: Verzeichnisse er dcn V orgungsanwärtern vorbe altenen B2amt211stellcn: 21) Gcsckä

p--q

bereiY des Reichs: und Preußischen Ministeriums für 051110411 und andivirtschaft (ohne Retchsnährstand; b) Reichsnährstand

Deutscher Reichsmg.

Die Zweite Sitzung des 3. Reichstags * im Dritten Reich.

Nach der Machtübernahme haben auch die Reichsta. 0311119211, die oncr ein durch 1211212211 Lcerla-uf ekcnnzcicbn «zustitut des nhhandels Dußender bon artcien . Parteichen Waren, eine überragende Bedeutung als Forum 1 die Bekanntgabe Weitreichender Entschlie ungen und Gesetze" Führers und Reichskanzlers bekommen. «11 der nächsten Roi. tagssiYung am 20. Februar wird zum erstenmal nach der . stärkten Konzentrierung der deutschen Regter1mgsg2schafte in Hand des Führers und Reichskanzlers die neue 11111212.- Hitler nunmehr znsammengefaßte Mrsschlvorene Regierunisgcme chaft vor dem deutschen Volke er cheinen. Denn dießcr dr" 1936 ?210"

eichstag im Dritten Reich, der am 29. März Worden war, iF eine Verkörperung des deutschen Volkes hin in einer ollkommenheit, die kaum ein anderes Gremi einer Volksvertretung in der ganzen Welt a11fweist. Es ist d der erste deutsche Reichstag, in dem eine Mehrheit Von 99 % - gesamten Volkes !sich zu einem Mann und seiner Bejvegnng, Adolf Hitler, be annt hat. Die erste Sißun dieses drit Reichstags hatte am 30. Januar 1937 statt 2 unden. Sie 1 eine historische Sißung. In „ihr hatte der 1'1hr21: unter 1 J11b2l der Volksvertretung die in Versailles von einem o mächtigen ReiY erpreßte Unterschrift unter die Kriegs cl)1;1dl (: io

preis für Kunst und Wissenschaft verkün et Wordext.

Der jeYigen zWeiten SUNNY; die es Reichstages wiederum nicht nur das deut! e blk, sondern die ganZe K- mit Spann1111Jen1 egen. Es it nun einmal Tatsache, rebolutionäre Klan es Wiederaufbaues eines tarken R2ichs, eit der Machtübernahme in Deutschland spür ar ist, n1211ia11 m der Welt leiYülti läßt. BJeichnend dabei ist 'die im Wärter Werden 2 und un zur ewunderung. Seit der 12.

eichstagssißung ist unter “en 741 Mit [federn des“ Hauses d- den Tod eine Aenderung er olgt. Es md verstorben die A ordneten Bauer Hoenscher, [. Neudorf (S les), Ortsgru * leiter Rompel-Momingen, Kreisleiter Holding au en-Riesa 3.0 rat Homann-Paderborn, Stellvertretender Gauleiter Sch1 Augsburg und Kreisleiter Kling-Unterkochen (Württ.). An ih Stelle smd nen in den Reichstag einberufen Worden AbzieF'dkkieten: Hamster, Frenzel, Wettengel, Iackstien, As un 1 .

Verkehrstvesen.

Die Deutsche Reichsbahn im Dezember 1937.

Der Personenfernverkehr beWegte sich in der erten Hälfte des Dezember noch auf dem niedrigen Skancd des or- monats. Mit_ dem Beginn der Schulferien und der Gültigkeit der Festtagsrückfahrkarten, ferner mit dem Einsetzen der Beur- laubungen der Aztgehörigen der Wehrmacht und des Arbeits- dienstes und schließlich der Rückkehr der Landjahrdienstpflichtigen setzte j2d0ch ein außerordentlich starker Fernverkehr ein der tLeinen Höchstpunkt etwa am 24. De ember erreichte. Der Verte r an den Weihnachtsfeiertagen elbét Wurde durch ungüntige Witte- rung stark beeinträchtigt. er Nahverkehr War vor a em am Sil- bernen und Goldenen Sonntag recht WB. um Teil entwickelte Ich auch ein lebhafter Sportverkehr. ie inschränkungen des

ei everkehrs, die sich da und dort aus den Sperrmaßnahmen zur Verhütung der Weiteren Ausbreitung der M-au*l- und Klauen- seuche ergcvben, und der „geringe Rückgang des BerufsVerke rs infolge Einstellung der Reixzetän keit der Handelsvertreter in t zWeiten Monatshälfte und iY ränkung der Arbeit in einzelnen Außenberufen konnten das esamteFebnis des Monats nicht bebeinfxlxussen, das Wiederum das des orjahres nicht unerheblich 1": er ritt.

Der Güterverkehr Wickelte sich lait __ab. Wenn auch im De-

Xember infolge Frost und starker SYneefalle die Bautätigkeit zum

eil eingeschränkt Werden mußte, 0 war die allgemeine Wirt- schaftslage doch unverändert ünstig, zumal Handel, Gemerbe und “ndustrie durch das Weihnaßhtsgeschäft besonders belebx Wurden.

ie alljährli? Wurde der Versand frostemPfiwdlicher Guter mög- lichst gedross2t. Die Transporte von Rüben, ucker und Kar- toffeln gin en zurück. Ebenso ließ der FristchxischversandnwaQ Der BaustoZF- und Dienstgutversand War, wie a xeszeitlich ublich, “lei falls rückläufiß. Dagegen stiegen die efor-derungen von

ob 2, Erzen und ünstlichen Düngemitteln. Die Wasserstraßen Waren im allgemeinen den Lanzen Monat über leistungsfähig, so daß Umlegungen auf die “Schienenwege nicht in Fra e kamen. Auch der Lastkraftwwgen Wurde nur Wenig durch rost und Schnee behindert. Die Anforderungen an den Wagenpark der Reichsbahn im Dezember 1937 Waven irzfolgebessen wohl im anzen geringer als im Vormonat, He uberstiegerx aber die

eistnngen der Vorjahre erheblich und agen sogar hoher als die Dezemberleistuwgen in den Hochkonjunkturjahren 1928 und 1929.

Die Betriebsleistungen im PerWnenzugdienst Waren am An- fang desMonats schWach. Der eihnachtsverke r jedo war wesentlich stärker als im Vorjahr; im esttags; inverke 1 bis einschl. 25. Dezember verkehrten mix, Ur-auberzugen fiir Wehr- macht und Reichsavb2itsdienst 4097 ubevplanmäßige Zu'ge (Vor- jahr = 2861). JnSgesamt Wurden im Dezember 7643 ubersplan- mäßige ZÜZe gefahren (Vormonat 1774, Dezember 1936 := 5716). Die Vetrie slei tungen im Güterzugdienst gmgen znmr ge en den Vormonat dur die Abnahme des Güterverkehrs um 8,1 % 11- rück, Waren aber gegen Dezember 1936 um 4,13 %, gegen 2- zember 1935 um 17,20 % und gegen Dezember 1934 um 27,40%

höher. M12 in den Monaten November und Dezember 1937 213" ten Betriebseinnabmen der Reichsbahn betrugen 792,8 Mill. R Wovon an den Personen- und Ge äckverkehr 185,05 Mill. ' auf den iiterfernverkehr 523,93 ill. RM und auf Sons1 Einnahmen 83,89 Mill. RM entfanen. Ueber die Entwicklung A11sgabeer ebnisse können im Hinblick au die im Gange bcf1 lichedn .JAa. resabscblyß-arb-eiten zur Zeit ine Angaben gema Wer en.

Der Personalbestand betrug im November 1937 730 006 K- und im Dezember 1937 729 344 Köpfe. Der PändevbedarYl Dezember ist in der Yuptsache auf das Axis chei_den von ' hilfsarbeit-ern in der .ahnunterhaltung zuru znfuhren.

Die ReichSautobahnen Ende Dezember 193

Im Dezember 1937 Wurden bei den Reichsautobahnen 212 neu in Betrieb genommen, so daß nunmehr insgesamt 2014 in Betrieb sind. Neu in Bau genommen warben 67 km, 1111) sich die Länge der insgesamt in Bau befindlichen'Strecken 1623 km beläuft. Bei Yen Unternehmern Wurden tm D232 76107 Köpfe beschäftigt gegen 92 327 im Vormonat. Die der bei den Unternehmern geleisteten Tagejverke betru_ 1889 und seit Beginn der Arbeiten bis zum Ende des Bert tsmo 89 565333. An Ausgaben für den Bau der N2tchsautoba- Wurden im Dezember 1937 für Unt2rnehm2rarbeiten 73,6 " Reichsmark au gewendet und seit Baube mn_ ms es 1717,9 Milj. R , für Grunderkoerb 5,2 bzw; 99 Mill. R , Frachten 2,5 [M. 78,5 Mill. RM und fur Vermaimngsro ,9 bzw. 142,8 ill. RM. Vertraglick) ber eben, aber noch _- ausgeführt, waren Ende Dezember. 1937 etstunßen" und L rungen im Gesamtwert von 285 Mill. RM, so „da fur den der ReickTFautobahnen seit Beginn des Baues bis Ende 1937 _*_ gesamt nternehmerarbeiten 1111 Werte vori 20029 Mill; vergeben Worden lLind. Der PeFonalstand be den Geschaxtsst der Reichsautoba nen stellte si im Dezem er_ 1937 an 10 Köpfe ge en 10 093 im November 1937. Unmittelbar waren den Rei santobahnen im De ember 86 417 (Vormonat 102" Köpfe beschäftigt. Die AbnaÉme uni 15,62% ist auf teil" Fertigstellung und vorüberge endZ E1n_[chranung von Arb infolge ungünstiger Witterung zuruckzufuhren.

Sonderpostwertzekchen zum 30. Januar;

Die 0 l der bei der VeJandtelYe fiir Samntlcrnmrken Berlin 3 eingegangenen estelungcn anf Sonde'rpostw eich2n zum 30. anuar ist ungewöhnlich groß. Da die Be“ Tichtigung der zu lreiclzen Sonderwiinscbxe auf Abstempelng 211 verschiedenen Son erstempeln viel . eit beansprucht, 11.111 Erledigung sämtlicher Aufträge einige Wochen dauern. Die Zeller Werden daher ebctcn von Anfragen, die zeitrau eststellungen notwendg macben, abzusehen.

onias, d,?"

(bl?

Reich: und Siaatßauzelger Nr. 30 vom 5. Februar 1938. S. 3.

Kauf! und Wissenschaft.

Spielplan der Berliner StaatStheater in der Zeit vom 6. Februar bis 14. Februar.

StaatSoper.

Febr. Die Barbarina. Der_Dreispb?

ginn: 11,30 Uhr. Choreogvaphie: Lizzre Maubri .

Dirigent: _T'rantow. Die Zauberflote. Beginn:

20 Uhr. Dirigent: Heger. _

7. Febr. In der Neniwszemerung: D er Frei- schütz. Beginn: 20 Uhr. Dirigent: Raabe a. G.

enstag, den 8. Febr. In .der Neuinßemerungx Zar unb Z i m m e r m a n 11. Beginn: 20 hr. Dirigent: Heger.

ittwolb, den 9. Febr._ Der fliegende Holländer. V2- ginn: 20 Uhr. Dirigent: Heger, .

nncrstag, den 10., Febr. In d_2r Neniws emeruwg: Die lnstigen Weiber von Windsor. eginn: 20 Uhr. Dirigent: Schüler.

ejtag, den 11. Febr. Die verkaufte Brant. 20 Uhr. Dirigent: Schüler. *

nnabend, den 12. Febr. Madame Butterfly. Beginn: 20 Uhr. Tirigent: Iii 21“. '

untag, den 13. Febr. «111 der Neutnszeniernng: T ann - user. Beginn: 19,30 Uhr. Dirigent: Furtwängler a, G.

.nntag„ hen 6- Ve

Beginn:

_.ntag, den 14. Febr. Bohém 2. Beginn: 20 Uhr. Tivigent:

Schüler. -

Schauspielhaus- nntag, den 6. Febr. Das Käthchen von Heilbronn bon Heinrich von Kleist. Beginn: 19,30 Uhr. .ntag, FZ 7. Febr. M ar i a S t 11 a rt von Schiller. Beginn: 20 r.

Dienstag, den' 8._ Febr. Das Käthchen von Heilbronn _ von Heinrich von Kleis . Beginn: 19,30 Uhr.

MittWoch, den 9. Febr. Due r Stu r z 11 e H' M inist ers. Schau- spiel Von E. W, Mollet. VLgiUN: 20 Uhr.

Donnerstag, den 10. Febr. E mont. Trauerfpiel von Goethe. Musik von Beethoben, eginn: 20 UK:.

Freitag, den 11. Febr. D 20; Sturz d es inisters. Schau- spiel von E. W. MoUer. nginn; 20 Uhr,

SonnathW Jen 12. Febr. Hamlet von Shakespeare. Beginn:

Sonntag, den 13. Febr. Dxr Sturz des Ministers. Schau- spiel von E. W. Moller. Beginn: 20 Uhr.

Montag, den 14. Febr. Dgs Käthchen von Heilbronn von Heinrich bon Kleist, Beginn: 19,30 Uhr,

Kleines Haus. Sonntag, den 6. Febr. D ie Kamelien-d-ame Von A. Dumas Sohn. Beginn: 20 Uhr. Montag, de_n 7, Febr. Lauter L üg en“. Komödie von Schkveikart. Beginn: 20 Uhr. . Dienstag, den 8.“ Febr. Die Kameliendame von A. Dumas Sohn. Begin-n: 20 Uhr. Mietidoch, den 9. Febr. Der tokle Ta (Figaros Hoeh- zeit). Komödie von Vea-um-archais. eginn: 20 Uhr. Donnerstag, den 10, Febr. Lauter Lügen. Komödie von Sch*102ikart. Beginn: 20 Uhr,

Freitag, den 11. Febr. Der tolle Tag (Figaros Hock)- zeit). Komddie von Wanmarch-a-is. BLFUUL 20 Uhr.

Sonnabend, den 12. Febr. Die Kame iendame von A. Dumas Sohn. Beginn: 20 Uhr,

Sonntag, den 13. Febr. L auter Lüg en. Komödie bon Schiveikart. Beginn: 20 Uhr,

MoniaÉ, den 14. Febr. Lauter Lügen.

ck)W2ikart. Beginn: 20 Uhr.

Komödie Von

Handelstei.

Prüfung und Sanierung von Genossenschaften.

Ein Vortrag von Ministerialrat Dr. Zee-Heraeus.

Am dritten Abend einer kredit1virtschastlich2n Vortragsreihe thstituts für G2nosse11schaftsWesen und des Instituts fiir Nichastswiffenschast an der Frankfurter Universität sprach am itmgabend Ministerialrat Dr. Zee-Heraeus, Reichs- tschafts *.inisterium, Berlin, über die Grundfragen des Prü- g5102s2ns und der Sanierung von Genossenschastc11. Aus 11111111 am Main kam ein entscheidender Anstoß für die Ein- 111111) der Prüfungspflicht von G2noss2nschaften, da der da- “ligc Frankfurwr Genossenschaftvarband im Jahre 1864 die iifnngspflicht durch den Verband anreqte. Die Entwicklung Gcschichte der Pflichtprüfung im Wirtschaftsleben geht gleich- ßig mit der Entwicklung der Priifung für die Genossenschaften, si2 als erste einführten. Sie blieb gradlinig bis zur heutigen 1 in z1vei Wesentlichen Punkten, nämlich in der Verschärfnng Prüfung an sich und der Verschärfung der Aufsicht. Ob mit Einführung des Geseyes im Oktober 1934 ein Endpunkt cr Entwicklung gegeben ist, kann heute noch nicht entschieden -den, darüber muß die Zukunft ihr Urteil fälTen.

Jm ziveiien Teil seines Vortrages behandelte Ministerialrat . Zee-Heraeus die Ursachen, die zur SanierungsnotWen- eit führen können, und legte im einzelnen die drei Haupt- nde der mangelnden Rentabilität, der Ueberschuldung oder der )[1111gs1111fähigk2it dar. Aus den Anfängen genossenscbaftkichen rdcns in den 60er und 70er Jahren des leßten Jahrhunderts stand bereits, so führte Dr. ch-HLracus 11. a. aus, auch das Ossensckmftliche PriifungsMsen. Die gesetzliche Priifnngspflickst rdc mit dem Genossenschaftsgeseß von 1889 eingefiihrt. Die [101211 Mängel, nämlich die Zulassung verbandsfreier Genossen- -f1211, die Freizügigkeit der Genossenschaften sowie die unge- acnde Handhabe der Verbände, die notwendigen Maßnahmen '-1 bnrchzuseßen, sind mit dem 11211211 Geseß vom Oktober 1934 111111. Dies bedeute keinen Eingriff in die SelbstverWaltung Genossenschaften, sondern nur eine Erweiterung dnrch Ueber- g1111g bestimmter Befugnisse auf die alsdann mit höherer Ver-

Die Bautätigkeit in den Groß- und Mittelstädten im Jahre 1937.

N0ch den ersten Ergebnissen über die Bautätigkeit im Jahre 7, die das Statistische Reichsamt im neuen Heft von „Wirt- ft und Statistik“ veröffentlicht, Wurden in den Groß- und ttclstädten insgesamt 144 244 Wohnungen fertiggesteüi. Damit de die hohe Bauleistung des Vorjahres (140 939 Wohnungen) 9.3 % übertroffen. Dies isi um so beachilich2r, als der Woh- gsnmban im Jahre 1937 der Zahl und dem Anteil nach terhin abgenommen hat._ Durch Um-, An- und Aufbau den nur noch 15 439 Wohnungen oder 10,7 % aller errichteten [)Unngen chonnen gcgen 22862 oder 16,2 % im Vorjahr. Die Fhme der Gesamtleistung im Wohnungsbau War also aus- c!Jsich der erhöhten Neubautätigkeit zuzuschreiben; im ganzen Fn'1ß8 805 NcubauWohnungen neu gebaut, 9,1 % mehr als **orja r.

Im Vordergrund der Wohnbautätigkeit stand die Errichtung _ ArbeiterWohnstätten und im Zusammenhang damit der _UWohnungsbau, Von 100 NeubauWohnungen in Wohn- 'Ud2n entfielen 48,8 auf Kleinivohmmgen mit 1 bis 3 Wohn- "W (Küche als Wohnraum gerechnet) gegen 43,6 im Vorjahr. 'Öinzllkechnung der Wohnungen mit 4 Wohnräumen betrug „Anteil der Kleimvohnungcn sogar 78,7 % gegen 75,8% im Wk- Jn ethöhtem Maße haben sich dem Kleinwohnungsbau _gcmeinnüßigen WohnungMütemehmen zugewandt; auf diese [Olen rund 49% aller neuerstelkten Wohnungen bis zu Tohnkäumen gegen 46% im Vorjahr. Dementsprechend ist Anteil der gemeinnützigen Wohnungsuntcrnehmen an der WÜÜstUUg des Wohnungsneubans von 35,3% auf 38,3% Egon.

_Tie Bautätigkeit, die nicht Wohiizwcckcn dicnk, hat in den 13- und Mittelstädtcn erheblich zugenommen. Im ganzen YM im BerichtSjahr 6645 Nichnvohngebäude mit 18,4 Mill. “[K-neter umbauten Raumes errichtet gegen 5628 Wohngebäude 13,5 Mill. Kubikmster im Voxjahk.

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antwortung bcl0st2t2n Priifunqurbände. Nicht 11111: der N11- schlnßzivang einer jeden Genossenschaft an einen Prüfungsber- band und die Schaffung des 21toss2nschastlich2n Wirtschafts- prii ers sei von grundlegender Be 211111ng, sondern auch die Fort- lau ende Verfolgung der Priifun sbericlke und damit die 011- lau ende UeberWaéhung der Genos enscha ten durch die mit beson- dexen Rechten ausgestatteten Prüfungvarbände. Somit Wurde auch eine erhebliche Erkveiterung der Pfli 1211 der Prüfungs- berbände vorgenommen, und zwar dadnrch, 0 neben der Prü- xung und Betreuung ancl) die Führung der Zitglikdergcnosscn- chaften 111 Richtung der allgemein geltenden wirtschaftlichen Auf- gabe tritt. Ob die Modelle vom Oktober 1934 besonders bEZiiglich 211121: Er1v2iterung der Verbandsre te und der Abgrenzung des Prüfungsbereickzs einen Schlnßpunt brachte, könnten erst die praktischen Erfahrungen zeigen. ' Z1veifclsfrei ist seit den [2,1211 Jahren die Gefahr von Zu- Yammenbrüchen von Genossens asften wesentlich geringer g2wor- en, allein schon durch die organi atorifchen und 922120111211 Maß- nahmen der Neuzeit. Wie überall könnten 11013 002 2111 voraus- sichtlich auch Genossen chaftssanierungen künftig nicht vollständig vermieden Werden. a man in diesem Falle aber nicht mehr mit Staatsmitteln rechnen dürfe, so miisée hier zu dem alten enossenschaftliéen Grundsaß der SelbstLi fe geschritten Werden. ls Ergebnis einer Darlegungen Über ie verschiedenen Sanie- rungsformen und Sanierungsgründe stellte der Redner ab- schließend cZest, daß „die Vorschriften des Genossenxchaftsgeseßes vom Gesi tspunkt der Sanierung von Genossenchasten aus keinerlei Aenderung bedürfen, Wohl aber sei 2ine_Ergänzung dahingehend begründet, daß durch das Genossenschaftsgeseß die Möglichkeit geYchaffen Werde, bei unveränderter Haftsumme die Verpflichtung er Mitglieder zur Wiederanffiilkung abgeschriebe- ner G2schäf€sgnthabcn durch qualifizi2rten Mehrheitsbeschluß der Hauptversammlung zn ckaffen. Daß sich die Minderheit der Mehrheit der für solches «nierungsopfer Stimmenden beugen müsse, vorlange schon die Treupslicht der Gemeinschaft, Wichtiger aber fiir die PriifnngsNrbände aks die Betreuung und 232011;- fichtignng sei dkren Aufgabe, besonders die leyten Ursachen m - tretender Schwierigkeiten zu cheitigen, in denen die Erkrankun- gen von Genossenschaften zumeit Wurzeln.

Schiffsraumvermehrung in der Binnenschiffahrt.

Zur Bekämpfung der Krise, die die Vinnenscbis ahrt auf der Elbe und Oder und tm Raum zwischen Elbe und O er im Zelßten Jahrzclnt durchgemacht hatte, hatte der Reichsverkehrsnnn-ser im In re 1932 den Neubau von Schiffen jeder_ Art an die Geneh- migung seiner Behörden gebunden. Jm „rühxahx 1937 konnte er, da steh die Verhältnisse in der Binnens tffahrt mzwischen ge- bessert hatten, den Neubau von Kahnen und Tankschtsfen bon jeder Gcnehmi ung freist2llen. Inzwischen hat die anens jff- fahrt einen er eblichen Aufstieg ines Güteraufkomnxexis er ebt. Die neue Lage ermöglicht nunme r die völlige Beseitigung der B2sckzränk111ige1i, die bis 21: 1ssw: die Vermehrungndes Fahrzeug- bestandes der Vinnens iffa rt in den obenerwahnten Stro111- gebieten be tanden. Der Reichsverkebrsminister h(xt da ex 111 einem Erla vom 31. Januar 1938 fur diesen Bereich be ttmmt, da die bestehenden Beschränkungen für deri N211bau von„Selbst- fazrern, Schleppern und Stoßbooten und für die Modernisierung bon Kähn2n mit Wirkung vom 1. März 1938 aufgehoben werbxn. Gewisse uzugsbefchränknn 211, die nur fur das interne Verhalt- ckSex?“ eteiligten Schiffalßrtskreise von Bedeutung smd, bleiben best 211.

In den Vorschriften, dur dle dke BermeYung, der Werk- [chiffahrt beschränkt ist, und in, en Vorszhriften 1: dw Unterelbe und die Hamburger Hafenfchrffahrt tritt vorerst keine Aende- rung ern. _

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Steigerung der Salzgewinnung und des Satzverbrauchs 1936/37

*Im deuts en ZoUgebiet Wurden nach. einem Bericht in ,Wirtschat un Statiék“ im RechnungYahr 1936/37 39,12 Mill. (12 teuerbares Sa geWonnen, 14,0 0 mehr als im_Vor- jahr. Beim Sxeinkal?) etrug die nahme 12,1 %, bet der Sa sole 29,0% an eim Stedesalz ,5 %. _Versteuert Mxrden u enußzWecken 5,02 Milk. (12 gegen 4,87 Mill. (12 im Vorjahr; er Sollertra der Salzsteuer hat ich von 58,4 aulf, 60,3 Mill. RM erhöht. Der gstenerfreie Inlandsa saß zu geWerb ichen unk; Consti- en ZWecken erreichte mit 25,52 Mill. (12 mehr als" das FunfßFche er verlteuerten Sakzmengen; die Zunahme_ egenuber bern onr- xabr, d e hier 20,7 % beträgt, ist ein deuxlicYes Kexzrzzeichen Lit en Weiteren Anstieg der. deutÉchen Wirtchaftstati keit. ie Feuersteie Salzausfuhr erretchte ,20 Mill. 117. 8.4 a mehr als 111 Vorjahv.

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Berliner Börse am 5. Februar.

Aktien uneinheitlich - Renten ruhig.

Im allgemeinen_ hat sich das Bild der Wochenschlußbörse d2n Vortagen gegenuber kaum geändert. Kleinste Umsätze bé- sttmmten die Kurszgestaltun , die infolgedessen oft Zufälligkeiten unterlag und mcht eiUh'Litli War. Am Montanmarkt ermäßigten ich Harbener und Rhemsta [ um 2 bzw. 1 %, während si sonst [2 Veranderungen im Na men bon %-% % hielten. Stärker Bedruckt Waren BraunkohlenWerte, so Eintracht um 2, Ilse-

ergbau um 1% und Leopolds rube um 1% %. Auch ch2mischs Paptere standen in Angebot. arben erhöhten einen Anfangs- verlust von % sogleich auf 1% (159%), Koksw-Irke büßten %, v. Heyden % % ein.

Lediglich Goldschmidt Waren 11111 % % fester. In der (Hrnpbä der Elektro- und V2rsorg11ngsW2rte fielen bor 002111 Accnmu- [0101211 mit einer St2igerun von 211110 4 % auf, so daß der Vor- tagaerlust Wieber ausg2_li en Wurde. Siemens befestigten sich um %, HEW. um 1 und hong um 1% %. Von Antoaktien zog2n BMW um 1%, von MaschinenbamMrten Schubert & Salzer im glerchen Ausmaß an, während die iibrigen Papiere des lest- gexi_azinten_Marktgebietes Schwächeneigung zeigten. Demag er- maßtgten sich um 1%, Orenstein 11111 1% und Berli1i2r Maschinen erneut um 1%. A11g2b012n Waren fern2r in kleinen V2träJ2n Bau- und T2xtrskvert2 (Bemberg _ 11/4) sowie Vraucreiaktien (E11g-2lhardt - 1%). Tagege11w11rd21i Asck10ff21ib1irg2r, al[2rdings bet 21112111 nur chig über 4000 RM hinansg2h21id2n Bedarf 1% % hÖh-2r bezahlt.

Jui Verlauf hiclten fick) die Kiirsb21v2g1111g2n b2i 1112021: sthr kleinen Umsäxzen in engcn Gr2115211. (32111091 11101211 noch Sicrnens, die um %% 0115013211, 1115612111) Riitgcrs gxgcn die Wifangsnotiz 1%, BMW. 11110 «H0rp2112r je % % 921701211, Et100s J11121'2112 521012 ii auch infolge gcbcffchr Abschknßansjichten für Wcsbdt. Kaufhb (+ % %).

In der [2151211 Vörs211st111102 s21312 sick) 1391: AbbröckckUUgss. prozcß an 5211 AktieUmärkth 1020215 foxt. ?[1151001idor2i'abg0bcit erfolgtcn namentlich in Hakchcr, RLitg-xrs 11115 Tt. Erdöl, wobéi Rjitgcks mit ein21: E*i11b11ß2 Von fast 5% bssomdcrs stark b2-. thffLU 1011110211.

Am Markt der 311 Eixibeixskurscn gehandelten Großbankaklierk verloren Dt. Bank % %. Son't siiid noch Ach mik _ %. und 521. Ucb-erseebank mit -1% 1011312 bei ben Hypo1h2k2nba1112n WejtbodM mit -1% % zu 211130511211. Fast 511111711129; schwäcb2r “lagen auch JNdustkiepapiere, wbb2i Valck2 Maschinen mit “3% Und Kcmp mit -4 % den größten Rückgang auiwiesen. Kolonial- werie Waren 11nb2ränd2rt.

An den variablen Rentenmärkten eröffnute die R2ichsaltb2sitz-' 011121112 mit 11111321“. 130,40. Wi2d2ra11fba1iznick)lä§]2 50g211 2111211t um %% 011. Die UmschnldnngSunleihe 112012 sich ans Unvcr- än-dert 95,20.

Am Kassarent-enmarkt zeigte sick) etWÜZ Benwgnng in SWi- anleihen, Von denen 26211 Dresden und 26-21: Duisburg j2 % % höher notiert Wurden. Sonst sah man vielfach V2ss2111ngen um % %.

Von Landschaftl. Goldpfandbriefen ermäßigtM sick) 2301111112111, Abfindung bci k[2i11s1211 1111111115211 um 0,40. Erneut fester [agM 112112 T*ekosama (+ % %). Von Provinzansleihen iind 2821 Vom- mern mit einer Ste'vgerung um % % herdorzuhebM, (91513210 VeMgungen zeigten sick) bei Den Jndustricoblig-ationM. Hier vcr- loren Engelhakdt %, Natron-Zellftbff gegen letzte Notiz %, Con- coxdia-Ber bau %, Während Krupp-Treibstoff, Farbenbonds urrd' Komg-Wil- 211114 12 % % höher ankamen.

Am Geldmarkt ermäßigten sich die S5 Ür Blankbta 2: Lid“ M 22-22 %. He f 9 Bg

Bei der amtlichen Berliner Tevbsennotiewmg 1111119211 der franz. Franc mit 8,15 (8,13) f2stgeq'e15t. Unberändert blieben da- gegen das Pfund mit 12,425, der Dollar mit 2,478, der Gulden mrt 138,55 mud der SÖWeizer FWn-ken mit 57,53.

Rückgang der Kapikatgesettschaften im Jahre 1937 um 10 000.

Tie Enbwicklung des Bestawdes der einzelnen Unternchnmngs. formen, die das Statistische Reichsamt im neuen Heft von „Wirt- schaft Und Statistik“ darstellk, war im Jahre 1937 Durch dLn bobon Umfang der Unrwanblun-gen gekennzeichnet. S2'11 Erlaß des Umjvawdkungsgeseßes, also seit Mitte 1934, haben sich 1384 Aktien- gesellschaften awd 10 593 Gesekksckyafden m. b. H, in Einzelfirmcn, Offene Hawdelsgesellsch-aften, Kommanbitgesellsch-aften oder Gestell- schafken bürgerlichen Rechts umgeWandelt. Von diesen 110112311 12 000 UmWa-n'dkungen entfaUen 6870, also mehr als die Hälfte, auf das Jahr 1937. Eniscbcidewd für diese Entroicklung War Wohl in erster Linie die Gestaltung .des neuen Aktienr-echts, Wonach fich die Aktiengesellschaften mit einem Kapital von unter 0,1 Mill. RM auflösen müssen, umd die Jn-angriffna-hme Us neuen (53.1111. H.- Rechts.

Bei den Kapitakg-eseUschaften standen der hohen Zahl von Auflösungen (runtd 1200 Aktiengesellschaften und ruwd 9800 Gesell- schaften m. b. H. Wurden im Jahre 1937 aufgelöst) mir Wenige Gründungen (im ganzen rund 800) gegenüber. Die Zahl der Aktiengesellschaften hat sich daher im Jahre 1937 von rund 7200 auf 6100, die Zahl der Gefelksthaften m. b. H. von rund 39 500 auf rund 30500 vermindert. Im ganzen gab es crlso am Jahresende 1937 rund 10000 Kapit-a-lgesellschafben Weniger als am Jahres;, beginn. Der Bestand der Einzelfirmen und Personalgesellichaften hat demgegenüber beträchtlich zugenommen. Seit 1932 haben Hel)" die Gründungen von Eiwzelfirmen und Personalgefeklschaften bon Jahr zu Jahr erhöht, da Die Wachserude Entfaltung der Wirtq schaftstätigkeit zu neuen Gvündun-gen von Unternehmungen am! reizte. 1932 Wuvden nur 7390 Einzelfirmen und Personal-«geiellc schaften gsgrüwdet, 1937 dagegen 23059, d. 1). mehr als dreimal so viel. Freilich ist die besonders starke Zuwabme »der. Gründun 211 im Jahre 1937 (rund 7000 Grüwdungen mehr als im VorßZr) zum gwßen Teil auch auf die bereits Mvä-hnten Umroan-dlungew von Kapitalgefel'licbaften zurückzuführen. Aufgelöft Wurden 17 829 Einzelfirmen und Mrsonakgésellschasten. Die Auflösungen hatteü trotz der guten wirtschafilichen Lage einen so hohen Umfang, Mix. in bersiärkt-em Maße die Hawdelsregisber von nicht Mehr täthext' Firmen bereinigt und zahlrsiche nichtarische Firmen aufg-elö Wurden. Genaue Zahlen über den Staind der Einzexfirmen Personalgesekls-chasten ['vegen nock; nicht vor, jedoch kann man mit einer Zunahme des Bestandes dieser Untermhmungsformen am era 5000 im Jahre 1937 rechnen,

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