1938 / 43 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 21 Feb 1938 18:00:01 GMT) scan diff

Erße Beitäge“ 'zu-m Rei-IZH imd Staatsanzeiger"? Nr. 43 vom 21. Februar 1938. S. 4.

k[Flikmcnt der Stabilisierung des europäischen 11" t e d 211 s entwickelt. Tie Verbindung beider Staatyn mit Ysapiin stellt das gcjvaltigste Hindernis für ein jvcitcrcs Vordringen dcr russisch-bolschcjyjstischen Gcivalt dar.

„_ Es Wurde in den letzten Jahren sehr oft von Gegen- saßcn zwischen

Frankreich und England

einerseits und Deutschland andererseits garcht und noch niehr 09schriebcw Es ist mir im einzslnen nicht klar, Worin diesc ())-cgonsäße gcnancr substantiiert liegen sollcn. DeutskhlÜnd ])at in Europa, Wie ich schon öftcr als einmal betonte, an FrankreichkcineterritorialenForderungen mehr zu stellen. Mit der Rückkehr des Saargcbicts, hoffcn wir, ist die Periode französisckxdcutsckxr icrritoriakcr Ausein- anderseizungon endgültig abgeschlossen.

Tcntsclixand [mi axlcki mit C n g k a n d kc i n e r l c i Streitigkeiten, cs scicn dDLM unsere kolonialen Wünsche. Es folzlt jedoch jcdcr Anhaltspnnfi fiir eincn auch nur irgcitdwic dcitkbar möglichen Konfiift.

Das einzige, was das Zusammenleben dieser Staaten

vergiftet und damit belastet, ist eine geradezu-

unerträgliche Preffehetze,

die in diesen Ländern unter dem Motto: „Freiheit der persönlichen Meinungsäußerung“ getrieben ivird. kein Verständnis dafür, aus dem Munde ausländischer Staatsmänner und Diplomaten immer wieder zu der- nehmen, daß in diesen Ländern keine gesetzlichen Mög- lichkeiten bestünden, der Lüge und der Verleumdung em Ende zu bereiten. Denn es handelt sich hier nicht um Privat- angelcgenheiten, sondern um Probleme des Zusammenlebens von Völkern und von Staaten. Und wir sind nicht in der Lage, diese Vorgänge auf die Dauer auf die leichte Schulter zu nehmen.

Wir können auch nicht vor den Folgen dieser Heye die Augen verschließen. Denn es könnte sonst nur zu leicht sein, daß in gewissen Ländern durch niedertriichtige internationale Lügenfabrikanten ein so starker Haß gegen unser Land ent- nvickelt wird, daß dort allmählich eine offene feindselige Stim- mung gegen uns entsteht, der vom deutschen Volk dann nicht mit der notWendigen Widerstandskraft begegnet Werden könnte, weil ihm selbst durch die Art unserer Pressepolitik jede Feindseligkeit gegenüber diesen Völkern fehlt.

Und dies ist eine G e f a h r. Und zwar eine

Gefahr für den Frieden. Ich bin deshalb auch nicht mehr gewillt, die zügellose Methode einer fortgesetzten B e g e i f e r u n g u n d B e - schimpfung unseres Landes und unseres Volkes un- ividersprochen hinzunehmen. Wir werden von jeßt ab antworten, und zivar mit- nationalsozialistischer Gründ-

lichkeit antworten. (Langanhaltender Béifals.)

Was allein iti den letzten Wochen an geradßzu irrsinnigeii, dummen und dreisten Bchauptnngen iibér Deutschland aus- gestreut Wurde, ist einfach empörend.

Was so[[ man dazu sagen? Wenn Router Angriffe auf mein Leben erfindet und in englischen Zeitungen von un- gshciiren Verhaftungen in Deutschland gcrcdct Wird, von Schltcßung der deutschen Grenzen gegeniiber der Schiveiz, Belgien, Fratifrcick) Usw., Wenn Wieder andkre Zcitungcn bwriclscn, daß der Kronprinz aus Deutschland gestohcn sci, oder daß ein militärischer PUtsch in Tsutschland geniesen Wäre, daß man deutsche Generale gsfangen genommen hätte und um- gekehrt wieder dsutscHe Gmicrale mit Roginieniern vor die Rkick)sfanzlsi gczogcn seien, daß zwischen Himmler und Göring LM Streit iibsr dio Judenfrage ansgcbrock)cn sci und ick) mich dcshalb in einer scbivicrigon Lage befände, odsr daß ein dsut- scher General durch Vertrauensleute Fiihlung mit Daladier genommen habe, daß in Stolp ein Regiment gemeutert hätte, daß 2000 Offiziere aus der Armee ausgßstoßcn ivordcn sind, daß die gesamte deutsche Z'ndustrie soeben ihre Mobil- machungsorder fiir den Krieg erhielt, daß zwischen der Regie- rimg und der Privatindustrie schärfste Gegensätze "bestehen, daß 20 deutsche Offiziere mid 3 Gßnerake nach Salzburg gc- flohsn Wären, daß 14 Generale mit der Leiche Ludendorffs nach Prag gcfiiichtct seien (schallende Heiterkeit), und daß ich keine Stimme mohr bcsäßc, so daß der umsichtige Dr. Goebbels so- cbcn Umschau Halte nach cinkm Mann, dsr meine Stimme zu imitiorcn in der Lage sei (erneute stürmische HeiterkeitLL), um Mick) in ZUkUUst von Platten sprechen zu lassen.

Ick) nehme an, daß dieser journalistische Wahrheits- fanatikcr morgen cntivcdcr die Identität meiner Person am Heutigen Tage bestreitet oder behaupten Wird, ich hätte nur Gesten „qomacht, während hinter mir der Herr Reichspi'k- gandaministcr das Grammophon bkdicnte. Mr. Eden hat ncnlick) in einer Rede von den verschiedenen Freiheiten seines Landcs geschwärmt. Es ist nur eine besondere Freiheit darnntcr wcrgcsscn Wordcn, die Freiheit nämlich für Journa- listen, unbeanstandet und unbegrcnzt andere Völker, ihre Ein- xichtmtgcn, Männer und Regierungen beschimpfen und Vor- „lcnmdon zu dürfen!

Aklordings könnte man sagen: das ist ja alles zu dumm, um ernst genommen zu Werden. Tenn LUdÜck) sehen es doch Millionen von Aiisländcrn in Deutschland, das; daran kein Wahres Wort ist. Denn zum Unterschied dcs soivjetrussischcn Völfcrbimdsmitglicdcs, das in seinem Lande allo ;rcmden entfernt und sogar die Konsulate schließt, kann in Leutsch- land jcdcr in voller Freiheit an Ort und Stelle seine Er- fahrUngcn sammeln.

* Allein auf die' Dauer ist dies doch eine ' schwere Belastung internationaler Beziehungen.

Ich will gerne feststellen, daß ein Teil der ausländischen Presse sick) an diesen niederträchtigen Angriffen gegen die Ehre anderer Völker nicht beteiligt. Allein der Schade, der durch eine solehe Heßkampagne angerichtet wird, ist troßdem so groß, daß wir von jeßt ab nicht mehr gewillt sind, dies ohne stärksten Widerspruch noch länger hinzunehmen. Besonders

schlimm wird xieieZ Yxrhrexlxen aber dann, wenn :s_1

* [ingen könnte?

- 11111chnng.gctroffcn hä'tten, dcn nisderländischcn Kolonialbßsiiz

; möglichen, die Welt fortgesetzt in Unruhe zu versetzen?

' schlimmster Art? Die britische Regierung wünscht Rüstungs-

Jes) habe *

'Verständigung

“Deutschen Reichstages um Angelegenheiten der englischen

sick) ersichtlich das Ziel gesetzt hat, die Völker in einen ! Versaikler Wahnsinnsakt durcheinandcrgebrachten Euro äj

Krieg zu treiben. Und ich “darf hier nur auf ein paar Tatsachen hinweisen.

Z'cl) crinncre Sie, meine Abgeordneten, wie im ver- gangenen Jahre plöizlick) gelogen wurde, Deutschland hätt? :)0 000 Mann in Spanisch-Marokko gclandct. Es War ein Glück, daß diese infamste Fälschung sofort widerlegt Werden konnte. Allein, Was wiirde Wohl geschehen, ivcnn eiuiiial eine solche Widerlegung in dcr notjvcndigen kurzen Zeit nicht ge-

J'n die Rcihc dicser Kapitalvcrbrcchcn gehören am!) die Behauptungen, daß Tonischland und Italien sich geeinigt hätten, Spanien aufzuteücn, oder eine ganz junge nieder- träcisige Fälschnng, duß Tentschland und Japan eine Ab-

sich gcmcmsnm anzueignen. Kann man hier noch von einem clirbarcn chvcrbs sprechen, oder kann man noch von Frei- hcit rod-cn, die. es solchen. internationalen Verbrechern er-

Sind dies nicht Kriegsanstifter und Kriegsheßer bcgrcnznngen oder ein Verbot des Bombenabwurfes. Ich habe das einst selbst vorgeschlagen. Allein ick) schlug damals auch schon vor, daß es das wichtigste sei, die Vergiftung der öffentlichen Meinung der Welt durch niederträchtige Presse- artikel zu verhindern.

Was unfjere SYMpathie -- wenn es irgend mög- lich iväre _- ür I t alie 11 noch verstärkt hat, ist die Tat- sache, daß dort Staatsführung und Pressepolitik eine 11 Weg beschreiten. Daß nicht die Staatsführung von redet und die Presse eine entgegengeseßte Hehe betreibt!

In dieses Kapitel der Störung der internationalen Ve- ziehnng gehört auch die Anmaßung, Briefe an ein fremdes Staatsoberhaupt zu schreiben mit dem Ersuchen um Aus- künfte iiber Gerichtsurteile. Ich empfehle den Abgeordneten des englischen Unter- hauses, sick) um die Urteile britischer Kriegs- gerichte in Jerusalem zu kümmern und nicht um die Urteile deutscher Volksgerichtshöfe. (Starker Beifall.) Das Interesse für deutsche Landesverräter kann uns viel- leicht verständlich sein, allein es hilft nicht mit, die Be- ziehungen zwischen England und Deutschland zu verbessern.

Im iibrigen möge sich niemand einbilden, durch so takt- lose Einmischung auf dcutsche Gerichte oder auf den deut- schen Strafdollzug eine Wirkung ausüben zu können. Jck) wiirdcicdcnfalls nicht erlauben, daß sick) Abgeordnete des

Justiz bckiimmern.

Die Interessen des britischen Weltreichs sind sicherlich sehr große und sie Werden von uns als solche auch anerkannt. Ueber die Belange des Deutschen Volkes und Reiches entscheidetaber der Deutsche Reichs- tag und als der Beauftragte des Reichs- tagesicl)undnichteineDelegationenglischer Briefsehreiber! (Stürmische Bravo-Rufe.)

Ich glaube, daß es ein verdienstvolles Wed! sein würde, Wenn es gelingen könnte, nicht.nur“*den Abwurf von Gift-, Brand: und Sprengbomben auf die Bevölkerung inter- national zu verhindern, sondern vor allem den Be rtrieb von Zeitungen zu beseitigen, die auf die Be- ziehungen der Staaten schlimmer wirken, als es Gift- oder Brandbomben je zu tun vermischten.

Da diese internationale Presseheße natürlich nicht als ein Element der Beruhigung, sondern als ein solches der Ge- fährdung des Völkerfriedens aufgefaßt werden muß, habe ich mich auch entschlossen, je 11 e

Verstärkungen der deutschen Wehrmacht durchzuführen, die uns die Sicherheit geben werden, daß sich diese Wilde Kriengrohung gegen Deutsckxland nicht eines Tages in eine blutigeGeWaltverwandelt. DieseMaßnah- men sind seit dem 4. Februar d. I. im Gange und werden schnell und entschlossen durch- geführt. (Starker und langaNhaltender Beifall.)

Deutschland selbst hat jedenfalls den aufrichtigen Wankel), mit allen europäischen Großmächten sowohl als den übrigen Staaten ein vertrauensvolles Verhältnis herzustellen. Wenn dies nicht gelingen sollte, wird es nicht an uns gelegen sein.

Wir glauben dabei aÜerdings, daß angesichts dieser Prosseha'ltung von Konferenzen und Einzelbesprechungen zur' “eit wenig erWartet Werden darf. Denn es eht nicht an, sic?) über folgende Tatsachen einer Selbsttäuéchung hinzu- gc en:

Diese internationale Pressekampagne gegen den Frieden wird jeden-Versuch, zu einer Völkerverständigung zu kommen, sofort zu sabotieren wissen. Sie wird jede Besprechung sofort mißdeuten oder in das Gegenteil verdrehen. Sie wird jede Abmachung sofort umfälsckxcn. Und es ist daher unter diesen. Umständen nicht einzusehen, welcher Nußen aus solchen Besprechungen oder Zusammenkünften entstehen soll, solange die Regierungen im allgemeinen nicht in der Lage sind, ohne Riicksicht auf ihre öffentliche Meinung entscheidende Schritte zu vollziehen.

Wir glauben daher, daß bis auf weiteres der Weg eines normaien diplomatischen Notenaustausches der_ einzig gangbare ist, um wenigstens den allzugroben Fälsckzungen dieser internationalen Presse die Vorausseßung zu entziehen.

WLW! Deutschland nun selbst eine Begrenzung seiner Interessen vornimmt, dann soll es nicht heißen, daß Wir an alleiii,1vas um uns vorgeht, desinter- e_s s i (: rt st 11 d. Wir sind glücklich, mit den meisten Staaten, die an Tcutscksand angrcnzcn, normale und zum Teil auch frouudschafiliche Beziehungen unterhalten zu können. Wir Habsn dic Empfindung, daß sich hier überaU ein Gefühl der Entspannung auslöst.

Das starke Streben nach einer wirklichen Neutralität,

das wir iii einer Reihe europäischer Staaten beobachten korincii, erfulit uns mit tiefer und aufrichtiger Befriedigung. Wir g(attbßn, darin ein Elomcnt steigender Bcruhi ung und damit steigender Sicherheit erblicken zu dürfen. LYir sehen -

aYeyymgexxxxx. auxh die, schmerzlixhen Folgen der. dnrxh den 1

* Zrachen. Der

Lago. 7'

Allein zwei der an unseren Grenzen liegenden St umschließen * eine Masse von ii b e r 10 M i [li „n' D e u t s ch e 11. Sie Waren bis 1866 mit dem deUtschen samtvolk noch in einem staatsrechtlichen Bund vereinigt

Sie kämpften bis 1918 im großen Krieg Schulter Schulter mit dem deutschen Soldaten des Reiches, 8 sind gegen ihren eigenen Willen du: Friedensverträge an einer Vereindn mit dem Reiche verhindert worden,

Dies ist an- sich schmerzlich genug. Ueber eines aber in unseren Augen kein Zweifel bestehen. Die staatsrech Trennung vom Reich kann nicht zu einer volkspoljtjx Rechtlosmachung fiihren, d.h. die allgemeinen Rechte volklichen Selbstbestimmung, die übrigens in den 14 Pm; Wilsons als Vorausseßung zum Waffenstillstand feierljch zugesichert wdrden sind, können nicht einfach mißachtethx deshalb, Weil es sich hier um Deutsche handelt!

Es ist auf die Dauer für eine Welimg von Selbstbewußtsein unerträglich, ihrer Seite Volksgenossenzu Wisseu,de aus der Sympathie oder ihrer Verbund, heit mit dem Gesamtvolk, seinem Schü] und seiner Weltauffassung fortgejx schwerstes Leid zugefügt wird! (Brausende stimmungskundgebungen.)

Wir wissen genau, daß es eine alle befriedigende G: ziehung in Europa kaum gibt. Allein um so wichtiger .. es, unnötige Quälereien von nationalen Minoritäien vermeiden, um nicht zum Leid des politischen Getrenntj' auch noch das Leid der Verfolgung Wegen der Zugehöri zu einem bestimmten Volkstum hinzuzufügen. Dqß es moz ist, bei einem guten Willen hier Wege des Angleichs bzw. Entspannung zu finden, ist erwiesen Worden.

Wer aber eine solche Entspannung durch einen Aus in Europa mit GeWalt zu verhindern versucht, der eines Tages die Gewalt zWangsläufig unter die Völker : Denn es soll nicht bestritten werden, daß, solange Deutsch selbst o nmächtig und wehrlos war, es viele dieser so- seßten erfolgungen der deutschen Menschen an uns Grenzen einfach hinnehmen mußte. Allein so wie Eng seine Interessen über einen ganzen Erdkreis hin vertr'- wird auch das heutige. Deutschland sei wenn auch um soviel begreyzteren Jui essen zu vertreten und zu wahren wis! (Sehr? starker Beifall.)

Und zu diesen Interessen des Deutschen Reiches g auch der

Schutz jener deutschen VolkSgenofsen,

die aus Eigenem nicht in der Lage sind,! an unseren Gren en das Recht einer allg meinen mensrhli en, politischen und Wel anscha ulichen Freiheit zu sichery!) (Langan-

.tewde stürmische ngtimmiing.)

Es erfüllt uns im 5.“ vahr nächder ersten großén'aiiß politischen Abmachung des Reiches mit aufrichtiger Beiri gung, feststeklen zu können, daß gerade in unserem Verhäl

“zudem Staat, mit dem wir vielleicht die größten GSFS".

hätten, nicht nur eine Entspannung eingetreten ist, on- im Laufe dieser Jahre eine immer freundschaftlickiere? näherung. Jck) Weiß ganz genau, daß dies in erster Linie Umstand zu verdanken War, daß sich damals in Warschau- Westlicher Parlamentarismus, sondern e in p o [ nisch Mars cha[l befand, der, als Überragende Persönlichkeit europäisch wichtige Bedeutung einer .sokchen deutsch-polnis Entspannung empfand.

Das damals von vielen augeziveifelte Werk hat unte seine Probe bestanden, und ich darf wohl sagen, daß, seit Völkerbund seine, fortgeseßten Störun versuche in Danzig endlich aufgab und d einen neuen Kommissar auch einen Mann von persönli- Formgi stellte, gerade dieser gefährlichste Plaß fiir europaisthen Frieden seine bedrohende Bedeutung vollkom

verlor. Der polnische Staat

respektiert die nationalen Verhältnisse in diefem S uztd diese Stadt und Deutschland respektieren die michen _Rechte. So gelang es, den W eg fiir ein e V standigu ng zu ebnen, die, von Danzig ausge ente" tt_oß des Versuchs mancher Störenfriede erhaltms zwischen Deutschland und Polen endgültig entgiften und in ein aufrichtig freundschaftliches Zusam arbeiten zu verWandeln vermochte.

„Ick bin glücklich, hnen, meine Abgeordneten, mitt ?ukkomien, daß in den etzten Tagen eine w eite re B t'andigu xtg mit dem Lande erzielt wurde, das uns vielerlei Griinden besonders nahesteht. Es ist nicht nur gleiche Volk, sondern vor allem es ist eine lange [eiche schichte und eme gemeinsame Kultur, die das Zieick)

Deutsch-Oesterreich verbinden.

Die Schwierigkeiten, die sich im Vollzug des Abkomm vom 11. Juli ergeben hatten, zwan ge 11 dazu, e' Versuch zu unternehmen, Mißverständnisse U

Hindernisse für eine endgültige AUSsöhnun beiseite “zu räumen.

Denn es war klar, daß eine an sick) unerträglich ivordene Lage eines Tages geivollt oder ungewollt die V ausseßuxigen fiir eine sehr schwere „Kai st r o p l) e hatte entwickeln können. Es liegt dann meist mehr in der Macht der Menschen, einem Schicksal Einhalt gebieten, das, durch Nachlässigkeit oder Unklugheit erst ein ins Rollen gekommen ist.

Ich bin lücklich, feststellen zu können, daß diese Erke' nisse auch en Auffassungen des 3 st e r re i ck) if ck Bundeskan lers, den ich um einen Besuch bat,- edanke und die Absicht waren dabei,t

ntjpg_nnung unserer Beziehungen dad' herbeizufuhren, daß dem nach seiner Auffassung und 7“

(Faxtsesuxis iy dex ZYxitxg Yeixage-j

k

Nr. 43 f

(Fortseßung aus der Ersten Beilage.)

anschauung nationalsozialistisck) denkenden Teil des deutsch- ö'terreichischen Volkes tm Rahmen dex sqnst gültigen Geseße die gleichen Rechte gegeben werden, wie sie auch den anderen Staatsbiir ern, zustehen. (Beifall.) _

Ju erbmdung dgmat sollte eme große Befriedungs- a„jon eintreien _durch eme G e n e r a l a m n e st i e und eme Mere Verstandtgung der betdeg Siaaten durch ein nunmehr aneres freimdschafiltxhes Vcrhaitnis auf den verschiedenen Gébieten e_mex moglichen po [ l t 11 ch e n, p e r s o n e l l e n und sach_ltch in_trischafilichen Jusammen- arbe i t. Dies alles ist_ eme Erganzung im Rahmen des Ab- kommens dym 11. Juli.

Ick mochte an dieser Stelle vor dem deutschen Volke dem österreichischen Bundeskanzler meinen auf- rjchtigen D'ank aussiJrechen fiir das größe Ver- ständnis'und dte Warmherzige Bereitioilligkeit, mit der er meine Einladung amiahm und sick] bemühte, gemeinsam mit mir einen Weg zit finden, der ebensosehr im Interesse der beiden Länder wie.im nteresse des gesamten deutschen P.'olkes, liegt, jenes gesamten deutschen Volkes, desse_n Sohne wir al1e sind, ganz gleich, wo die Wiege unserer Heimat stand. (Nicht endcnwoklcndcr Beifall und stürmische Bravorufc.)

Ich glaube, daß wir damit auch einen

Beitrag zum europäischen Frieden geleistet haben.

Der sicherste Beweis für die Richtigkeit dieser Annahme liegt in der empörten Wut jener demo- kratischen Weltbürger, die, indem sie sonst immer vom Frieden reden, keine Gelegenheit vorbeigehen lassen, um zum Kriege zu heizen. Sie sind erbost und erzürnt über dieses Verständi- ungswerk. Es kann daher mit Recht angenommen werden, es gut und richtig ist.

Vielleicht wird dicscs Beispiel mithelfen, in einem Weiteren Ausmaß eine allmähliche Entspannung in Europa herbeizuführen. Dcutschsand wird jedsnfalls, ge- stützt auf seine Freundschaften, nichts unversucht lassen, um jenks Gut zu retten, das die Vorausseßnng für jene Ar- beiten auch in der Zukunft abgibt, die uns Wrschiveben, de n F r i c d c 11.

*Ich darf Ihnen hier., meine Parleigcnossctt,"1toch vcr- sichern, daß unsere Beziehungen zu den ubrigen europäischen und auch außereuropäischen

Staaten entivcdcr gute und normale oder auch

sehrfrcundlichcsind. _

Ich brauche nnr hinzuwsiscn auf ixnscrciibcraus herz- liche Freundschaft, die uns zum Beispiel mit U ngarn, Biilgarien, Jugoslawien und vielen .an_dcr2n Staaten verbindet. Ueber das Ausmaß u'xiserer wirt1chaft- lichen Zusammenarbeit mit den anderxn Bolkc'rn hat Jhiicn dic k]LZt'Zanz unseres Außenhandels ein eindringliches Bild gcge cn.

Ueber allem aber steht die Zusawmenarheik mit je- nen beiden Großmäthten, die so wie Dentfchland im Bols chewismus eine Weltgefahr erkannt “haben und daher entschlossen sind, der KommterubeWegung m ge- meinsamer Abivehr entgegenzutreten.

Daß sich diese

Zusammenarbeit mit Italien und Japan immer mehr vertiefen möge, ist meiti aufrichtiger Wunsch. Im übrigen sind wir glücklich über jede Entspannung, die sich in der allgemeinen politischen Lage ergeben kann.

Denn wie groß auc!) di? Leistichn „unseres Volkes sind, so sind Wir uns dariibcr nicht im Zivqtfxl, daß der Nnßxn fiir das Gcsathohl sie!) noch steigern [12132 dann, wéiin sich eine Vertiefung der internationalen Znsammenarbeit er- geben könnte.

Das deutsche Volk ist seiiicm ganzen Wcsxn nach kein kriegerischss, sondern ein sokdattsxszes, d. 1). es w u n s cbt keinenKricg, es fürchtet ihn nur nicht. Es

. [Landkarte der wirtschaftlichsn und bevötkcrungspoéiü" zum Dentschen Retchs

ck

ZWeite Beilage anzeiger und Preußischen Staats-anzeiger

Montag, den 21. Februar

Berlin,

k

liebi d_en FriLDeU, aber genau so auch seine Ehre und seine Frethcii. 15 entscßliche Jahre, die hinter uns liegen, sind cme_Warmmg und eine BelchrUng, dic, das g((iube ich, die deni1che Nation immer bchcrzigEn Und niemals mehr der- gessen Wird.

Meine Parteigenossen! Abgeordnete Männer des Reichs- tags! Ick) habe Ihnen, die Sie mir einst durch die Ammshnis dei: Ermächtignngsgcscße die Voransscßnng fiir mein Wirken gaben, cinen Reck)cnschastsbcricht abchgt iier fiinf gcschicht- [iche Jahre im Leben des deutschen Volkes.

Ick) kann ihn nicht abschließen, ohne Ihnen zu ver- sichern, wie groß

mein Vertrauen in die Zukunft

des von uns allen so heiß geliebten Volkes und d e s R e i ch e s ist. Was mich einst als unbekannten Soldaten bewog, einen Kampf für die deutsche Wiederauferstehung aufzunehmen, War im tiefsten Grunde

der Glaube an das deutsche Volk. Nicht an seine Einrichtungen, nicht an seine Gesellschafts- ordnung und Gesellschaftssrhichten, an seine Parteien, an seine staatlichen und politischen Machtmittel, sondern der G l a u b e an die ewigen inneren Werte dieses Volkes.

Und vor allem der Glaube an jene Millionenzahl ein- zelner Männer und Frauen, die selbst, Wie einst auch ich, nur namenlose Träger unserer Lebens- und Volksgemeinschast sind. Für sie bemühte ich mich auch, dieses n e u e R er ich a u f z u - bauen. Es soll keiner Klasse und soll keinem Stand gehören, sondern nur dem deutschen Volkzueigensein. »

Es soll ihm helfen, seinen Lebensiveg auf dieser Erde leichter zu finden und sein Dasein schöner gestalten zu können. Was ich in dieser Zeit ins Leben rief, hat keinen SelbstzWeck zu beanspruchen. Alles kann und Wird vergänglich sein.

Das Bleibende für uns ist jene Substanz aus Fleisch und Blut, die deutsches Volk heißt, Partei, Staat, Wehrmacht, Wirtschaft sind Einrichtungen und Funktionen, denen nur der Wert eines Mittels zum Ziveck zukommen kann. Sie Werden vor der Geschichte gcivogcn nach den Diensten, die sie dem Zwecke leisten. Jhr Ziveck ist aber immer Wieder das Volk.

Sie sind zeitbedingte Erscheinungen gegenüber der ein- zigen zeitlosen. Ihr mit meinen ganzen Kräften zu dienen, Wut und ist das Glück meines Lebens. Den vielen meiner her- vorragenden Mitarbeiter, ohne die mir dieses Werk nie hätte gelingen können, zu danken, ist mir eine glückliche Pflicht. "

IchmöchteindieserStundenurdenHerr- gott bitten, daß er auch in den folgenden Jahren unserer Arbeit und unserem Han- deln, unserer Einsicht und unserer Ent- schlußkraft seinen Segen geben möge, daß erunsebensovorjedemfalschenHochmutwie vor jeder feigen Unterwürfigkeit beWahre, daß er uns den geraden Weg finden lassen möge, den seine Vorsehung dem deutschen Volkezugedachthat,und daßer unsstets den Mut gebe, das Rechte zu tun und niemals zu wanken und zu weichen vor keiner GeWalt und vor keiner Gefahr.

Es lebe die nationalsozialistische Bewe- gung, es lebe die nationalsozialistische Armee, es lebe unser Deutsches Reich!“

x1938

Die Männer des Reichstages bereiten dem rer nach seiner grandiosen Rede minutenlaiige toseiide und- gebungen. Die Abgeordneten sind von. ihren Plaßen auf- gesprungen und jubeln dem Führer begeistert zu. . Die tiefe Ergriffenheit und die innerne Spannung, die sie während der ganzen Rede beseelt hgtte, lost'sich iiach den un- vergeßlichen Schlußworten des Fuhrers m emem gewal- tigen Ausbruch der Begeisterung und der Trsue, wie ihn mit dieser elemeUtaren Wurht anch der Rerchsta_gsnßi_mgs- saal in der Krolloper wohl noch nicht erlebt hat. Die Heilrme schwellen erneut an, als der Führer von seinem Plaße aus die Männer des Deutschen Reichstages mit erhobener Rechten

grüßt. _ Reickzstagspräsident Göring

gibt dem Empfinden alle): Aliivcsondcn, dcn Gcfiih1cn des deutschen BMW; in dicscm denkwürdigen Augenblick Aus- druck. Er fiihrte aus:

„Mein Führer! JU diLsSM Augénblick, in diesen_Stun-

den, da Sie “uns in crgrcichdcn Worten den grandroiesten Jicchcniclwstsbcricht adlcgicn, dcr Wohl je Von Liin Fuhrer oder Staatsnmim cines Volkes abgelegt Wurde, ergYCift ,es nicht nur diE Männer des Rcichstmgcs, sondLrn dranßen im ganzen Reich die Millioiicn dcntschcr Männer und FWUQ), iibcr dic engeren (ZirciizM hinaus das dciitsche Volk, dem Sie jeßi ziim Schinß di0s9 vcrrlichcn Worte gcivxdmst haben. * Sic hahen aber nicht nur eine geWaltigx Schau un- erhörter Leistungen aufgezeigt, die Wohl vom deutschen Volk in seiner Gesamtheit vollbxacht_WUrdeti, aber nur möglich waren unter Jhrer einzigartigxn, genialen, starken und zielbeWußten Ful)- rung, Sie baden auch Weiter eine klare Ztelseßung dem deutschen Volke gegeben.

Fünf Jahre der Vergangenheit _l)_aben Sie i_ms aufge- zeigt, eine Weitere Zukunft uns gewtc1en. _Unsexe AntWort darauf, die Antivort dés ganzen Volkes,__mem Fuhrer, kann nur stin eine weitere Hingabe auß'erste'r Lc:- denfckxaft, weiteres Vertrauen in Sie und J 1) r W e r k.

SMF auf die gcivaltigcn Leistiirigcn, die wir vdlibringeit durften 1111101: Zhrcr einzigartigen Fiihritng, Vcrpfitchcixi'i Sie uns auch fiir die annnst. Und 1111101“ Tank, mci_n ;Fuhrér, kann Und darf nicht in Woxicu bestehen; er 11013 bsstehcn in ivciicrcm Handeln, in dcr ivcitcrcn Tizi. Tic1€n Dank aber des ganzen dcntschcn lekcs daxf ici) Ihnen, „111in Führer, noch cinm-al in dicicr fiir nns feierlichen und de_tligsn Stnndc, da Sie uns die Größe unscrcs lekcs und 121111011 Ewigkeitswcrt noch einmal Vor AUgcn gx1tcklt hahsii, bL- "funden, iiidéUi ich die Männer „des Tentstheii RclchIthEZ auffordere, unserem Führor ihre innere Vsrpflichtung dCWZU-k inn in dem Rufe: .

_ Unser heißgeliebt“ Führer Sieg Heil! Sieg Heil! Sieg Heil! '

Der Reichstag ist geschlossen.“

Bcgcistcri stimmen die Teiknehmer dieser Stunde in das Siog-Hcik auf den Führer Lin, und spontan WERDER (nis “_der Mitte des Noichstagcs das Deutschwnd- und das HOUst-WLÜÜ- Lied angestiimnt als (552115 briis des gesximicn Führcrkorps des Dritten Reiches *zu underbruchiichsv scher (Zicfolgsclwft. " _ . ' _

Nock) cinma1 grüßt dsr Fuhr ex ]cme Mitarbqttcr und dic Reichstng:“;abgcvrdnctcn und Verlaßt dann, "gi'ieitst Vom Reichstagspriisidciiten Goncraifcldnmrschalk Goring und scinsm Stollvcrtrctcr, ?)iciclßxninisicr RUÖOT Heß, d-Zn ReichstagssißUngssans. Er schrcitct misdem «aal durch ein Spalier dcr ?ldgcordnotcn, die ihni mit erhobsnor Recytßn auch jcizt wiede): unUntcercl)cn ziixnbcln.

Tanach Verlassen auch die Reichstagsabgeordnctsn den Sitzungssaak. .

Ein großer Tag in der Geschichte des Deutschen Reichs- tages und dariier hinaus in der Geschichte des ganzen

deutschen Volkes ist beendet.

M

Inhalt des amtlichen Teiles. Deutsches Reich.

Bekannimackwng iiber die Verleihung des Adlerschildes. ,

Bekanntmachung über die Verleihung der Goethe-Medmüe für Kunst und Wissenschaft.

Eixoqnaturerteilung.

Erlöschen von Exequatnrerteilungen.

Bekanntmachung über den Londoner Goldpreis. "

Anordnung znr Durchführung des Visxjahrxsplaxis uber den verstärkten Einsaß von weiblichen Arbeitskmften m der Land- und Hauswirtschast. Vom 15. Februar 1988. "

DUrchführungsanordnung zur Anordyung iiber den derstarkien EinsaH von weiblichen Arbeitskraftexi m der Land- und «Hauswirtschaft. Vom 16. Februar 19.38.

Bekanntmachung auf Grund des_§f11'der Verordnung zur Ausführung des Geseßes betreffend die Reblaus tm Wem- baugebiet.

Tritte Verordnung des Reichsstattlmlters inSackisen _ "Landes- regierung -- zur Durchführung des Rßickwgeseßes nder die Ablösung öffentlicher Anleihen. Vom 10. Februar 19354. "

Anweisung iiber die Anlagen zur Erzeugung von Elektrizitat oder Gas für den eigenen Energiebedarf.

Anordnung iiber die Anmeldung bei der FachgrUPUL„THRUST- gewandmacher und Kostümverleiher“ in der Reichsgruppe Handwerk. .

Bekanntmachungen über die AUSgabe des RelchSgeseHblaUS- Teil [. Nr. 16. und Teil 11, Nr. 7.

Berichtigung der Zelistoffbolzverordnung in Nummer 41.

Die Jndexziffer der Großhandelsxoreise vom 16. Februar 1938.

. 1

Amtliches.

Deutsches Reich.

Der Führer und Reichskanzler Hat dem Gehsimen Regie- rungsrat Proféssor Tr. Aloxandyr K o e n ig in Bonn anlaß- lick) seines 80. Geburtstages am 20. Februar 1938 mit _Urkunde vom gleichen Tage den Adlerschild des Deutschen Rclchs ver- liehen.

Der Führer und Reichskanzler Hat mit Urkunde vom 20. Februar 1938 dem Geheimen Hofrat Professor Dr. (301th Linck in Jena die Goethe-MedaiUe für Kunst und Wissen- schaft verliehe'n.

Dem Bolivianischcn Gcncralfonsuk in Hamburg, Dr. Daniel Bilbao-Rroja , ist namens des Reichs Unter dem _5. Februar 1938 das Excquatuv erteilt ivorden.

Das dem Königlich Niederländischen Wahl-Konsul in Kiel, Ludwig Behncke, namens des Reichs unter dem 14. März 1933 erteilte Exequatur ist erloschen.

Das dem (HanralkonsUl der Union der Sozialistischen Sowjet-chublifcn in Hamburg, Jsracl T e r l e L_ 15 i, mmicns des Reichs unter dem 7. September 1935 erteiitc Exéquatur ist erloschen.

Das dem Brasilianischen Generalkonsul in Bremen, Oscar P a ra nho s da Silva , namyns des Reichs unter dem 17. März 1937 erteilte Exequatur isi erloschen.

Das dem Brasilianiscbcn Gcncralkonsuk in Hamdurg, Domingos 1)? O [ i v e i r a A [ v e s, namens dss R€ichs unter dem 2. Juni 1936 erteilte Exeqnamr ist erloschcn.

Bekanntmachung über den LondonerGoldpreis

gemäß § 1 der Verordnung vom 10. Oktober 1931 zur Aenderung der Wertberechnung von Hypotheken und sonstigen Ansprüchen, die auf Feingold (Goldmark) lauten (Reichsgeseßbl.l S. 569). Der Londoner Goldprkis beträgt am “21. Fcbruar 1938

für eine UUZL Fkingold . = 139 511 10 (1, * in dentsckye Wäßrung nacb dcn] Verliner Mittel- kUrs für ein LljglisÖLZ Pfand Vom 21. Je-

brnar 1938 mit RM 12,415 umgerechnet für ein Gramm Feingold demnach . . . in dLuische Währung U1nger€chnet . . . .

Berlin, den 21. Februar 1938.

Statistische Abteilung der Reichsbank. R ein 1) a r d t.

RN? 86,8015, PSUGS 53,9489, = NZ,)? 2,79073.

Anordnung zur Durchführung des Vierjahresplans iiber den verstärkten Einsaß von Weiblichen Arbeitskräften in der Land- und HausWirtschast.

Vom 15. Februar 1938.

Um den Mangel an Weiblichen Arbeitskräften in der Land- und Hausivirtsckwst zu mindern, bestimme ich folgendes: 1. Ledige ivciblicbc Arbeitskräfte unter 25 Zahrcn dürfen von privaten und öffentlichen Betricbcn nnd Vcrivaltnngen aks :)[rbvitcrinncn odcr Angestellte nnr cingcstcllt Wkkdcn, Wonn sie eine mindostcns einjährige Tätigkeit in der Land-

oder Hauswirtschaft durch das Arbeitsbuch nach1veisem Vom