_, . .. __ _ _ _ . . . , , „, _ _ - , * *, - «. . - .* - . , - * - . . - - -. „';-___!» *.*-«L*; ;;..„R ..“ ., _ ., .," ,; „; ";;“ “5“ “* ““ ', “__ .“; “. “ .“ : . * , '. ;.: * ;. ., _ .' .“. ' ' “ “ ' * - '- * “ :
SF 01611211 in der "größten Mehrzahl dazu, um Arbeitgebern die Mög- 111111011311 (165611, zu Erfahren, 10131036 An 01161112 sick) 311 061111106111 101111161121611110 110 dann zu_€n1101'1'611._ DßnßRedakteurén wünschsn wir 0110 C11mW1€r1111g6n 111 1111611 Tallfkampskn, 0561 111051 durch die Gclkcr der Arbe1ts1016n. _ HM Bernhard: _Wir Redakteure verlangen durchaus nicht 016 Ynterstußun aus Arbs1tslosenYlde1-n. Von Arbeitslosen werden 016___311ssr§116 011 111051 aafgegeben. * er ganze Antrag geht auf Polizei- 011111651 H1naus . _
Der Antrag auf Einführung des MeldeJWanges wird angenommen, der Antrag auf Einffihrung eines Sichtbar- 1116116 bei Inseraten und auf Verbot von Chiffreanzeigen Mrd 115916105111. _
Angenomneen wird ein Antrag, daß die Gemeinden Ein Drittel der Kosten der ArbeithachWeise tragen sollen.
Bci__der Gcs0mtabstimmung wird der Geseßenktvuvf in der abgeanderten Fassung gegen eine fsk): starke Minderheit angcnommen. _ Herr RjeHel erklärf: Die Arbeiknebmer der freig-ZwerksÖaft- 11611611 Organ11011011€n_ [3013611 gczgen das Geselz gestimmt, Haupt- 61151111“) 08611011), 10611 dre Ang€st€llten aus dem 0561613 heraus-
9051105611 sind.
YEN! Cam mann (Christl, Tabakarbeiterdsrband") erstattet dann 56n Verickyt des Reparationöausscbusses zur Aendcsrung des Tabaksteuergsseßes. Der Vorlage, 10011065 der ZOMYZ 0011 130 016 für cinßn Doppelzentnér für die Züit eines wirtschafi1i 611 Bedürfnisses bis auf 60 „16 5610511603151 Werden kann, hat 061: Ausxckyuß ngestimmt. (Fr €rsucht die Neichregierung um Line Prüfung er Frage, 05 1111121: den 1116165211 Voraussßßungen der Zollsaß fiir Taba rippen nicht bis auf 23 „76 herabgesetzt 100175211 kann.
Hsrr Vogt (Axbeitg.-Vertr. 1). Landwirtschaft) beantragt (111367911116 der Vorgerückten Zeit und des z'16mlick) l_eer géwoxdsnen Hau es Abbruch der Debatte und Zurückwerwersung an den Reparakionsausschuß.
Der Antrag wird nach einem Widerspruch des Mitglieds Dr. MüÜer abgelehnt.
Herr B 0 1 tritt ür den Schuß dcs deutschzn Tabakbauss, ins- bLsondere 011051166 „11 ermärkers“ gegenüber dem Auslandstabak 6111.
Der GeseßeniWurf wird angenommen, dßsgleichen die Entschließung des Außschusses.
Der Bericht des Reparationsausschuffcs zu dem neuen Enthrf eines Geseßes über Aenderung des Kohlensteuer- gesetzes wird auf die Freitagsißung zurückgesteÜt.
Ein Antrag Jrl: Der vorläufige Reicstirtschaffs- rat Wolle beschließen, es sei die Regierung zu ersuchen, auf die Landesregierung einzuwirken, daß eine stren gere Kontrolle der zum Handel an der Börse 7,11- ,qelassenen Personen stattfindet, wird ohne Aus- sprache axtgenommen.
Es fqsgt der Bericht zu dem Antra g der 215161111119 3, betr._ Steherstelkung der Mitwirkung des Re1ch§101rtschaftsrats bei künftiger Ge- staltung der Eisenbahntarife. “.Der-Antrag lautet:
_„Der vorläufige R6ichsxvirtschaf15rat wolle besch1i€ßen, die R€g1eru11g u_ er_suchen, daß 561 5111111061: Gestalfunq der Eisenbahn- tar1fe dre ; 1t1mrkung des Re1ch6wchtschaft§rats s1chergsstellt werde.
„ _Dtes würde dad1_11:ch zu gescheben haben, daß vorbehaltlick) der end- 1111111960 Regelung 521 de]: Vorzunebmenden Neuorganisation der deut- sch6n „Exsßnbabnen _sch0_n 161311106 Necbf dss Reichswir1schaftsrats zur Dxl-Zgatwn Von M1tgltedkrn 111 jedcxm Tarifaussckzufé - und zwar mik m111desten_s einem Dnttel der Zahl der Tarifausschu mitglieder -- fest- gssteUt w1rd.“
Herr L 0 1190 (Direkkor des Dßutsckyen Beamtenbundes) erstatfef 51311 ?lussch11ßber1cht.
ZUéinistsrialrat Dr. Ki1161: Die R6ichsregiexung 1301 auf das REÖÉ 061: Erneynung 0011 M1kglicd€rn zum Reikksxsisenbabnrat zu- 01111sten des R71ch5ww1schaftsxat€s der 105161. Ex soll ein 001120 Drtktel dxr MxtglredsrÖes Netcböeisenba nxaks aus Wirtscbaftskreisen 211161111211. Dadurck) 1011006111 quchörvirtsÖaftSrat 1310 Mifwirkung 501 der künfttgen Gsstaltung der E1s€11505n10rife s1ch€rgestellk Gerade 510 gruydleqßnde Gcs101tu_ng der Tariffragen wird dadurch dem RerÖxZMrtsckyastskaf zugang“; gemachk. Ick biüc daher, den Absatz 2 des Antrages abzuchMn.
Nach kurzer Aussprache wird der Antrag angenommen.
Das Haus vertagt sich dann auf Freitag, 10 Uhr: Aenderung des Koblensteuerqoscßes, SÖlicbtungsordnung, Scbaffung einer, K*reditvereinigung für die Reparation. _ Schkuß 4 Uhr.
Statistik und Volkswirtschaft.
Ikrbkxtsmreimgfeiten.
_Nacb Einer von „W. T. V.“ übermittelten Rsutermädung aus Ckmcago smd am Montag dort die Fleischhacker in den A u 6 st a n d 0611'61811. Es kam am Mittwoc'babknd im Zusammenbang mit dkm 521112110110 zu 11 n r u k) 6 n (s. a. „ManniafaltigeI“) 561 0011611 “die Menge dre auf Posten in der Nähe des SchkaÖtbofes stehenkéexn 511611119711 0561105111016. Auch im K a n s a s = Ci 1 v und a 11 d e r e: n 581611651111110015m-itte_lpunkten wird 11 estreikt. Dort haben 613011111118 A u s s ck r 611 u 11 g e n stattgefundsn.
Theater und Musik.
Jm Opernbau f € wird morgkn, Sonnabend, „Figaros 5306111211“, mit 15611 Damen Heckmann-Béttendorf, Hansa,- Marbert- Wagner, 0011 (ZÖSLse-MÜUU und den .Herren Zieglkr, B0chmann, Hwck'cs, 95511101) 11110 511010 0619151, 011106111511. Den Figaro singt dEr .Kmnmsrsänger 52111er Jérzer 0011 dsr Staatsovsr in Wien als Gast. Mus1ka1isck€r Leitkr 111 Dr. Fritz Stiedry. 21111011? 6 Uhr.
Im S (H 1:1 11 1516111 (1 u 1 e WCWM 1110113611, 5) achmittags21Ub1y 01.83 J110611600rs1601100, „Dix; Räuber“ gsgeben. Abends 74 Uhr geht „O15611o“ mit Frixz KMMCL' in der Tite110116. Albert Steinrück als Jago 11110 J011011na Hch-r als Desdemona in Szene.
Jm D e 111 1166 11 T 11 e a te 1 findet am Montag,?e11 12. d. M., 61117. 0111111111100 2111110570110 0011 Hebbels „Herodks und Ykariamne“ 11011, in dcr Hsrmins Körner die Mariamne, Wilhekm Dieterle den HLWBKS 1016101010110.
Die? 110617116 Ersmufsübrung dcs Gro en Schauspiel- 11 1111102? 11170 „Tantons Tod“ 0611 Georg ,üchner bringen. Sie findet Sonnabknd, den 17. d. M., statt. Um etwaigen Verwechs- 11111111311 1701511090060, sei darauf hingewiesen, daf; ss sub dabei nicht 211111??? 111 d1€sem Hause bereits gLspielte Drama RoÜands „Danton“ )17'1116 .
_ _Zm Scßillertkyeater Charlottenburg ändet am 110619611 Ttoszrsmg 016 erste Aufführung Von Shakespeares „Winter- 111.11 7611“ La ,
Handel und Gewerbe. Fonds- und Aktienbörse.
Berlin, 9. Dezember 1921. ,T10 (9711170110111119611176 Marktes während der letzten Zeit sowie 510 171111711, 5.11“; 11061) 101211618 schwache Positionen ihrer Ncgulisrung 1011611, 501-011 1761116 6111611 erneuten Druck auf die «Haltung aus-_
1110an 1105112 Achwöbnücbos, namentlich für Bergwerks- und Ji'_kUsÜWP0WE1€, SWW waren die bocbv1111110111ch€n Fonds niekrigkr, 1191111961)? 2111191le !käkéWalx-auptct. Das Gcschäst war rudtger und 13116060 505 zum Schluß. *
*
“- Die gesfrige GMeralqummlung der Berliner Maschinenbau :- Actien _- GLTellscbaft vormals L. Sehwarßkoysf, Berlrn, 161312 laut Meldung des „W. T. B.“ die D10106n0e _auf 6 VÖ für die Vorzugsaktien und ZZZ- VH für di? Stammaknex! fest und wählte die ausscheidenden M1tg1teder de's Ausfichwka1s wxeder; Sodann wurde. die Umwandlung von 18 Mjllionen Vorxugéaktn-n tn _Etammaktien 111611: die Aus. 9050 100118161 18 Milltrnen Stmnmaknen und 3621211110119" Vorzugs- 0111611 1171161111101. Von dkn neuen StammakTien we-den 27 Milltonen durch kin Bankkonsortium dcn alten Stammaktionären zum Kur"? 0011 115 im Verhältnis 4 : 3 angeboten, 1061516110 rie res11ichen 9 MiÜionen zur V€1iügung dkr 05esel1sch01tvetbleibcchn Die 36 Millionen 21015119130111611 11216611 von der Bank für Jndustmewerte Aktiengesell- scbaft übernonnnen. Der V01s1§ende begründeFe die Beschaffung dsr nkuen Mixte] mit 06111 weiteren erbeb1ick6n Ansteigen des 11111101st und mit DLM Wandel)? die Vorhandencn flüksigen Mittel durch die Koslcn der 111 9111610511109 brgriffcnen 61116511056119161150111211 111cht zu jebr 311 sck-rräcben. 116561 die Eekcbäftslage Wurde mitgetküt. daß die Ges€l11cha1t bis ins nägbste (Geschäftsjahr hinein 1nttAufträgen 0011 Ver1eben sei und daß, wenn keine unvorbe-rgeseHLnLU Ereignisse eintreten, mit einer befriedigsnden Dividendé 0111 das erhöhte „171101101 gerkcbnet werden kann.
- Jm NeickWministerium für Ernährung und Landwirtschaft fand 10111 311161611110 Des „W. T 5 .“ am 8. Dezember eine Be- fvreclsung mit Vcrtrexkrn der Margannkindustrie und der Verbraucher- 1chaft über das 1112461311116 Ergebnis der Nachprüfung der M ar - gartnepreise statt, an der auch Vertreter des Ykeiäyswirt- schaftkministerimns und der PreisvrüfUngOstc-Ue (Groß Berlin lei!- nabmen. Cs Wurde auf Grund der Festsjellungen 0913 von der Preisvrüfungsstelle Gros; Berlin beauftragten Büchlr- revisors anerkannt, daß die Margarinkpreife von 31 bis 35 „76 je Pfund, wie sie [ck10 zu der bekanntlich zum 8. d. M. er- folgten Herabseßung um 5 2574 je Pfund gefordert wurden, im 01196- meinen 010 angenxffsn und nickyt übermäßig anzusehen sind. Weitere Nachprüfungen bei einzelnen Fabriken 111 der Provinz sind 11011") im Gange. Ueber die dauernde inzuziebung von Vertretern der Ver- brauch€rschaft [101 01-1: Festsklzung der Ma1garinepre1se durch die Preiskvmmisfion bkim Margmincverband fchweben Verhandlungen, mit deren Ab1ch1uß noch 1101" Weihnachten zu rechnen ist.
- 1111161 Mitwirkung der Dresdner Bank, Filiale Nürnberg, und 062? Bankbanses Anton Kohn in Nürnberg 1011de laut Meldung des „.W T. B.“ 016 seit 1867 bestebc'nde Nürnbergsr Brief- umschlag- und Papterausstattungsfabtik Carl Pflueger u. Co in 01116 Aktiengesellscbaft 11111- 1161001175611. Das GrundkapiYa! beträgt 7000000 276. Den Vorstand bilden Max Guckenheimer, KommeUienrat Alfred Guckenbeimex, den Aufsichtsrat Ludwig R_0senzweig, Vorfißenker, NSÖtSanwalt R1chatd Jung, steklvertr. Vorüßender, Martin Kohn 1. Fa. Amon Kohn, Nürnberg, Arthur Schm1dt, Direktor der Dresdner Bank, FiXiale
ürnber .
_ __Zum ZusammenbruÖ ker fälziscben Bank, Lud- wtgshafen, erfahren, wie „W “ . B.“ berichtet, dn; „Münchner Neuesten Nachrichten“, daß am Mittwoch in den Gk1chäftsräumen der Münchener Rieder1affung der Pfälzischen Bank der Staats- anwa1t erschienen ist, um s1ch über die Sachlage zq unterrickplen. Dabe1 wurde mitgeteilt, daß der Aufenthalt des ]chuldtgen Direktors Römer dsrzeit unbekannt ist. "
«- In der Aufsicht-Zratsfißung der Leipziger Werkzeug- maschxnenfabrik vormals W. v. Pittler, AuG, W 01) ren, vom 6. Dezember wurde laut Meldung des „W. T B.“ [)(-schlossen, das Grundkapital der GejeUsÖaft um nomine114900000/6 auf 15 500 000 M6 zu erhöhen. Die Aktien sollen der Commerz-und
("1061111171011 werden, und zwarnominell 650 000 „M zum Kurse von 240 00) mit der Vsrpflicbtung, 171616117611 den, alten Aktionären dsr- art zur Verfügmxg zu stellen, daß auf vier alte Akiien eine neue zmn Kurse 0011 250 DC) bezogen Werden kann. Die restlichen 2250000./6 161310611 0011 der Commerz- und Pripathank A-(H. zum Nennwert ubexnomxnen und im Interesse dLr Ge1el11cha1t verwertet. Die neuen Akt1en_s1nd ab 1. Januar 1922 dividendenbereckytigt. Die außer- ordcx1tl1che (HkneraTVLrsammlunq der Aktionäre, welche über die Kawtalserböhung beschließen soll, wird für den 5. Januar 1922 ein- berufen werden. *“ *
- Nach deux Geschäftsbericht der Zimmermann : Werke 21-61, Che m_n113 (dem fünfziasten seit Bestehen des Unternehmens), 1151-0000 Geschaftsxabr 1920-1921 nahm dasselbe einen-sebr unregkl- maßtchn Verlguf. Jn d_en ersten Monaten trat als “701116 der Saneronen e1ne_ aÜgememe Zurückbaltang . auf dem Werkzeug- 111asch1nen111c1rkte 6111. Der Auftragseingang ging so stark zurück, daß eme Verkurzung _der Arbeitszeit die Folge war, die bis in den Oktobxr 1920 bmem 011111611. Die alsdann einsetzende Belebung des Ge1chafts_ war _nur_ von kurzer Dauer. und schon im Avril 0. J. Wurde 016 2111161101711 vor) neuem eingeschränkt. Troß dieser Maß- nab1_ne 11eß 1161) eme betrachtlikbe Anhäufung der Vorräte an Fsrtiq- fabrzkaten mcht vermeidsn. Auf diese Ursache ist die erhebliche Stetgerurxg des Korxtos „Maschinen, Maschinenteile usw.““ gegenüber dem_Vorxahre zuruckzufülxren. Einen größeren Zuwachs hat das Gabaudekonxo exfab'ren; _dte _am 28. Juni 1920 von einem größeren Bxand6_561m_ge1uchte Ctséng1eßerei wurde wieder instandgeseßt und gletckz61t1g mtr emer neuen Kupolownansage und modernen Hebe- 110111cht11ngen (1116116901161. Die Gießerei bietet in ihrer neuen Ge- staltung 0113 Mogltcbkmt, auch künfngen Erweiterungen der Maschinen;- bauwerkstatten gerecbt z_u Werden. Das Sinken der Kauf- kraft de_r Mark machte_ 121118 erneute AuffüÜung der BetriebSmitfel notwendrg. Na dem dre m der außerordentlichen Generalversamm- [ung vom 26. F6 max 0. J. beschkoffene (Erhöhungdes Aktienkapitals um 10092 000 .“ auf 20 892 000 «74 durck) efübrt ist, hat die außer- ordeptlrcbe GcneraWersammlung vom 22. 11101106 Erßdhung, 11110 31001 um 13 860 000 «M auf 34 752 000 0/6 bcicblossen, dre, zu"; 1061161711 Stärkung der Betriebsmittek und zweck- entsprecheudex Erggnzungxßs Unternehmens VerWendun finden sollen, Der Remgewtxm, emsch11eßl1ch des Vortrags von 454 294, 1 «F6 aus 1919- 11121920, 06171191 nack) 21sz der vertrags- und saßunngäÄgen Ver- 911111119611 an Vorstand, Beam e und AufsichtSrat sowie der Abs reibungen ( 111 300176 von 127 660 0-6), 4 609 435 274, der wie folgt verrvendet wird: Zuwe1fung zum Reservefonds 245 471,90 .“, Zuwe1sung zum Werks- erbaltungskonto 1200 000 0-6, Zuweisung zum Konto für freiwiUige Wyblfahrt 500 000 «M, 12 UH auf Siammaktien, 7vH auf Vorzu s- aktten 2407 440 26, _Vortrag a1_1f neue Rechnung 256 523 „M. 111 den 2151913 061: gegenuber den Vorkriegsjahren bedeutend gesteigerten EYWdLZ-MM f1cherzusteklem wurYS von der Gesellschaft der „Industrie- „1000 , eme Verkaufszzrgamsgtton _großen Stils, ins Leben gerufen, der ftcb auch Here1ts eme 9171111: 1e1stungsfäbi er Spezialfabriken für d_e11 Vertneb tbrer Erzeugmffe angeschlossen at, Diese Verbindung bxetxt unter anderen den wesentlichen Vorteil einer bedeutenden Ver- btUt§1ung per _Vexkaufßunxosten. Bei Drucklegung des Béricbts war“ dex YukiragSemgang etn_1ebr zufriedensiéüender. Eswird seit einiger Zett m allen Werköabtetlungen wieyer voll gearbeitet. '
Lyndon, 8-De1ember. (W.T.B.) Ausvxis der auf 0
England. Gefamjrücklage 21922000 (Zun. gegen diBe Vonxo 'I 143 000) Pfd. SML, Notenumlauf 124 962000 (21511. 151 * ) fd.. Sterk, Barvorxat 128 434000 (21611. 8000) Pfd. Sterk, ecl'felhéstand 80 636000 (Abu. 2099 000) Pfd. Sterl., Gut a en der (Yuvaten 142 743 000 (Fun. 12 332 000) Pfd. Stekl. Gutßaxen' des «taaxes 11996000 (Abu; 1753 000) Pfd. Stm., Notenrese'rve 20101000 (Zun. 152 000) fd. Sterk, Regierungsficber eiten 70064000 (Zun. 12626 000) fd. Stekl. - Verhältnis der 110"- lagén zu den Vcrnyckytungen 14,17 gegen 15,11 0?) 111 der Vorwoche. Clearingbousc-Umsa 781 Milltonen, gegen die entsprcchcndeWocbe
«171101, 1111111! “36 001110611 KJblungsmittel gleichfaüs eme weichende 1111111111119 6111115111901. Ru gange von hundert Prozent und darüber
des Vorjahres 16 “) killionen mehr.
Privatbank A.-G., erlin, unter AusfcbluZ des Vézugsrecsyts der Aktionäre-
ktober d. I. eine noch:“
Wagengestelluna füt Kob1e, Koks uad Brit; am 7. Dezember 192]:
Rubrcevier ] Ober1ch1efischWR Anzahl der Wagen '
19 023 7616 7 711 1863
Gestellt. .
21117111 gestellt ._
Beladen zuruck- geliefert. . _ 7273.
Tie E'ektro1vtkuvern0116111110 W. N00,“ für keutscke C1671701U11111'16711(113. 1'1'111? 01110111 236111111, „“ des „W T. V.“ am 8 Dczember am 6014 «76 (am 7, T„
auf 6409 M) für 100 113,
Berichte von auswärttaen WkkkPaPZer1n5,x,
Da nzig, 8. Dezember. (W. T, B.) NYS": "1111111111, 200,29 63. 200,71 V., 0119111011- 816,75 (56. 81866 B 131111“ ...,- G„ --.- B.. P0111i1ch€ 6,18Z (H,_ 6,214 223 „'" xablunaen: Warsckyau 5,9321 (ZZ.. 5,961 B., Pojcn _,» G. „_ Pommexellen -,- G, """-_ B. ,
Uond !*11. 8. Dezember 1508 TB.) Dev1s€nkurs6 51111115, Relafen 57,121 Schweiz 21,19, 800110111“ 11,381“. NM." 219111111, Spanien 28,84 5710112119412 Dkxjt!ch1011[_807„50, "
London, 8. Dezember. (M.TB.) «[der 34,50, Silke, Lieferung 34,50. _
London. 7. Dezember. (W. TB.) PrWWixkym 4 % fundiert? „0 1160601116156 791/8, 5 0/0 51116115011161176 89",'„_ , Siege-Zanleibe 73,75. _
Pa 116, 8. Dezember. (W. T V1 TevUenfurke. MW 65/3. Amerika 131850, B610161198,75, 011010110 539711), 474,25, Italien 57 50, Schmxi: 255,50, Spamen 187,75,
Zürich, 8 Dezember. (W. T. B.) Dcvise11k11rse,- 2,50, Wien 0,16, Prag 5,80, Hoüand 186,50, "9161091011339 London 21,16, Paris 38,95, Italien 22,35, Brusscl 37,401 Hagen 97,75, Stockholm 124,25, Cbr1s1'mn1a 74,50 9110111175“ Buenos Aires 165,00, Budapest 0,62, Bukarks --,-, 9111111111]
Amsterdam, 8. Dezember. (W. T. _B.) DM, London 11,401, Berlin 1,41, Paris 21,15. Schw6135390 W111, Kopenhagen 52,77, S10ch1101m 67,00, (551191111110 40,45, "11111 279,25, Brüssel 20,371, €))kadk11“ 39,571 311111011 12,00.
Amstkrdam, 8 Dezember. (W. T. B.) 50/0111; 1ändischk StaatSanleibe Von 1915 871/51, _ 30/0 Nteder1änd, St cmTeibe 56713, 3 0/0 Deutsche Reicbsémlmhe _JanUar-Julj.0„ Königlich Niederländ. Petroleum 400,00, HMand-Am, Linie 152,50, Airbison, Topeka & Santa F0 _--,-, Rock ;111 **,-, Southern Pacißc 290,00, Syntkyern leway -,-, 11 Pacich -,-- Anaconda 106,00 Umted States Stc€1 (1011195 - Unregelmäßig. „_ „_
Kopenhagen, 8. Deskmber- (W. T,.zB.) Devise1 London 21,63, New York 532,00, Hamburg 2,75, 5111111531 Antjvervcn 38,50, Zürich 102.50, L1111fterdam 190,65, (21111 127,40, Christiania 77,00, Delsinafors 10,00, _
Stockb 01111, 8. Dezember. 1W.T.B.) Dyvtsenkurse. 9 16,99, Berlin 2,05, Paris 31,30, Brüffel 30,20, 1ch11reiz,11 80,50, Amsterdam 149, , Kopenhagen 78,75, ChUstxania Washington 416,50, He1111qfors 7,75.
. Christ'ama, 8. Dezember. _(W. T. B.) Devis11- London 28.25, Hamburg 3,75. Pans 52,00, 010111 Y011691 Amsfcrdam 248,00, Zürich 133,75, Helfingfors 12,75, 211111, 50,25, Stockholm166,25, Kopenhagen 131,00.
-
“Bericsofe 'von auswärtigen Warenmärkken.
London, 7. Dezember. (W. T. V.) Das 5211111710111" auf der heutigen W olla u ktion 11427 BaUen, 0011 061181111] 06rkauft Wurden. Die gute AuStvahl begegnete angeregter M zu den vvrhergehenden Preisen.
Liverpool, 7. Dezember. (W. T. B) Baumwo 111111013 7000 Ballkn, (3411110131 14 400 236111711, 000011 (1111071 NaumWolle -- BaUen. Dezemb€1liefer11ng 10,65. Januarbek 10 63, Februarüeferuna 10,59. -- Amerikaniscke BaumrvoÜZIq 30 Punkte, brasilianische 17 Punkte, ägyptische 25 Punkte med
Q
Aerqnautisches Observatorium. Lindenberg,Kr. Beeskow. 8- Dezember 1921. *“- Dracbenaufstieg von 5.1“ 11 bis 91.
Relatimz Wind Seehöhe Luftdruck Temperatur 00 Fsuchtig-
ke1t MM M ung e *» D mm oben unten % 11-1-
122 745,2 4,5
500 711 2,5
970 671 0,0 1100 660 - 0,0
Vsdeckt. -- Sicht: 15 km.
(Fortseßung bes Nichtamtlicben in der Ersten und Zweiten Beilage,)
, Theater. Opernhaus. (Unter den Linden.) Sonnabend: 253. « bezugsvorstellung. Figaros Hochzeit. Anfang 6 Ubr. Sonntag: Tannhäuser nnd der Sängerkrieg aus “" burg. Anfang 6 Uhr.
Schauspielhaus. (Am Gendarmenmarkt.) Sonnab: 238. ' quKZvorskeüung- Othello, der Mohr von Venedig. M r.
uF„«Zronntag: Othello," der Mohr vou Venedis- A".
Verantwortlicher Scöristleiter: Direktor Dr. T v r 01, Charlottenb
“VerantwortkilZLfür den Anzei enteil: Der VorstebekOer Gesébäßs ',
ecbnungörat e n a e r i n g in Berlin. Verlag der “ Geschäftssteue (M 11 na : r i ua) in Berli11
Druck der Norddeutschen Bu" 0 ck ' d [ Sanskalt * Berlin Wi1111211111121?!32.n Ver ag
_ Sieben Beilagen
(einsäokießkicb Vörsenbei-lage und Warenzeichenbeilage Nr. 107 4 U11 "3
und. Erste,-Zweite,“Dritte, Vierte und Füüfte Zentral-Handelöreaister-Beilaae *
,. 0/ „
Ersée Beilage
zum Deufschen Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeigér
Nr. 288. __
Berlin, Freitag, den 9. Dezember
- Nichtamtliches.
"(Fortsevung aus dem Haupkbfaü]
PkeUßkscher Landtag. 79. Sißung vom 7. Dezember 1921. N a ck t 1" 0-9.
( ; der “o exzung der Beratun über ben Haushalt des §1inist€e§r1§ms für Landwqtrt chaft, Domßyen und Forsten und die dazu gestellten Anfrage hat der thstxr für Landwirtschaxt, Domänen und Forsten Dr. Wendorff folgendes au§gefuhrt:
Meine Damen und Herren! Der Herr Borreöner M auf den Antrag 1548 eingegangen. Sie Wollen mir gestatten, einige kurze sachliche Erklärungen zu dem Antrag abzugeben Es handelt sich um den Antrag, das Staatsministerinm zu ersuchen, die Insel Fehmarn baldtunlichst durch einew Damm oder eine Brücke mit
- d Verbinden. Die Veröältni "e, die hiexbei in Be- _ dem Festlan e zu [ Ü ' chen auf einer anderen Grunldlage aufbau0n.
tracht kommen, sind kurz folgende. Die Fähre. 11m deren (61110113 es iich handelt, bildete einen Bestandteil der Klembahn, Press be- fökderte durch ihre Fähre auch Eisen-bahnWagen auf dre Jnse_l Fehmarn. Der preußische Staat ist an dieser „Kleinbahn 11111 350000 Mark Stammaktien beteiügt und hatte außerdem dafur, daß der Fährbetrieb aus dem staatlichen Betrieb auf die Klein- bahn überging, einen verlorenen Zuschuß von 100 000 Mark ge- leistet. Das Fährschiff, d_as die Verbindung mit der Insel Fehmarn aufrecht erhielt, ist in der Nacht von 6. zum 7. November gestrandet. Die Abschleppungsversuche sind ergebnis- los verlaufew. Das Fährschiff soll nun freigespült wcrden, Wofür die, Kosten etw6 22000 Mark betragen werden. Man darf an- nehmen, das; bei günstiger Witterung diese Arbeit in etWa „zehn bis zwölf Tagsw gemacht sein wird, bis das Fährschiff rmeder [oft 1 _
j W111? dcn Antxag selbst betrifft, so würde eine feste Verbindung 3102061105 einem dringenden Bedürfnis begegnen (sehr Wahr!) und Wesentlich bessere Verhältnisse herbeiführen, als sie bei der Auf- rechterhaltung des Fährbetriebes vorliegen. In eine Prüfung der Frage it bereits eingetreten. Es liegen nun außer dem hier zur Erörterung stehenden Anfrage aus dem hohen Hause noch der-
schiedene andere Ankräge beim Staatsministerium vor, so ein _
Antrag der“ Gemeinde Burg auf dauernde Beseitigung 061: mit dcm Fährbetrieb verbundenen Mißstände und ein Antrag des Kreises Oldenburg auf Herstellung einer BrücketWerbindung. Beide Anträge sind dem für diese Frage zuständigen Handels- ministerium übergeben. Die Erledigung Wird also dort zu er- folgew haben. Was die Frage des Dammbaues anbelangt, so ist hierfür das mir untersteÜte LandWirtschaftsministerinm zuständig, und es ist bereit?, wie gesagt, in eine Prüfung der Frage einge- treÉen Worden.
Jm Zusammewhang damit 10011211 Sie mir gestatten, mit ewigen kurzen sachlichen Ausführungen auch noch auf einige andere Anträge einzugehen, die vorliegen, nachdem der mündliche Bericht des HauptaUSschUss-xs bereits abgeschlossen War. Zunächst komme ich zu dem Anfrage Nr. 1431 der Abgeordneten Dr. von Krause, Schiftan und Genossen, betreffend die Einrichtung einer Landwirtschaftskammer Grenzmark. Die dazu erforderliche Verordnung ist im Landwirtschaftsministerium fertiggestellt; das StaatSministcrium wird sick) in einer der. nächsten Sißungen damit beschäftigen und darüber zu beschüeßen- haben. Nachdem dann 11011) der Staatsrat gehört ist, Wird die Angelegenheit, ich darf ohne Weiteres sagen: im Sinne der Antragsteller geordnet Werden. [Bravo! rechts.) Es liegt ein wirtschaftliches Bedürfnis nach dieser Richtung hin zweifellos vor.
AlSdann gestatten Sie mir noch einige Worte zu dem An- frage Nr. 1453 der Abgeordneten Limberß, Herbert und Genossen, der ein gänzlichcs Verbot der Schleppneßfischerei auf dem Stettiner Haff fordert. Ich bitte das hohe Haus, diesem Antrage nicht statk- zugeben. Die Annahme diese?- Anfrage?- würde dem Ergebnis 01111“); angestellten Untersuchung vorgreifen, die zurzeit im Werke ist. Nach der Wissenjchastäeheu Seite wie nach der praktischßn Seite bin finden Untersuchungen darüber statt, ob die in diesem Anfrage) behaupteten Mißstände bei der Schleppneßfisckxrei und die durch sie heWorgerufenen Schädigungen so Weitgehend sind, daß ein völliges Verbot auszusprechen ist. Aber“ jedenfalls ist es erforder- lÖch- daß diese Untersuchungen zunächst zum 2159111115, gebracht werden und daß dann endgültig zu der Frage Stcüung Ge- nommen wird. _
Meine Damen und Herren, schließlich möchte ich nicht unter- [assem beim Absch1uß der Verhandlungen meinen Wärmsten Dank und meiner aufrichtigen Genugtuung darüber AuZdruck 31: geben, daß die Verhgndlungen über den Haußhalt des Landwirfsck)afts- ministexiums und derxlandwirtschaftlichen chwalmug einen so WNW, durchaus sachlichen, von parteipolitisch-en Einschlägen frei.- gehaltenen Verlauf genommen haben. Ich darf daraus eine gute: Vorbedeutung für die gemeinsame Arbeit ewtnehmeu, 511 001“ ick) mir exlaubt habe, Sie alle im Eingang dieser Verhandlungen aUfzurufen. So gut Wie es möglich gefvesen ist, bereits im Haupt- Msskhuß eine Arbeixsstont für einzelne Ankräge von Herrn Klaußner bis zu Hexen von der Osten zu bilden, so hoffe ich, das; es auch auf erWeftertem Gebiet möglich sein wird, d'vese 2111130116- gemeinschaft in vertrauensvoller Zusammenarbeit zu finden, UW damit ganz gewiß nicht nur der Förderung unserer Landmirtschast, sondern auch dem Besten unseres Volkes zu diMen. (Bravo!)
. Bsi der Beratung des Haushalts der Verg-, HUÉÜM- und Salinenverwaliung hatnach Erstattung des MWT? des Ha11ptausschnffes durch den Abg. 211111171213 (Soz.) der Mtnix'ter für Handel und Gewerbe Siortng xolgench aUSILfUHr
. „M"? sehr VSWHrten Damen :und Herren! Der Herr 2111111111671- prandeue BWM hat in seine! Vrogrammrede schon darauf bm- sewielen- daß die Staatsminister diesem hohen Hause Mitteilung
machen 10610011, 1164) welchen GWHM fie das Ema: übertvagme Amt zu fühwn gedenken. Obgleich der 1th zur Bemkung sMZende Ebat nur eine 2051011111113 meines Min-isteriums betrifft, 1111310111: 111) dennock; die Gelegenheit ergreifen, dem hohen Hause in kurzen Zügen eincn Ueberblick über die Aufgaben zu geben, die ick) für “die wächsten und dringenOstcu anFehe. Große Gesetzentwürfe kann ich Ihnen dabeé nicht aufzeigen. SoWeit reformb60ürjt1'ge preußische Gsscjze vorhanden sind, bestsht die Absicht, sie durch die Reichs- regierung und den Rcichstag zu ändern 11510. neue zu jchaffew
In meinem Miuéstcrium spiegeét ßch das Wirkschastsleaben Dcr gegenwärtigen Zeit in Handel und Gchébc, 8050111710611 und Industr'ie wider. Das Wirtschaftsleben: mit all scinen Fehlern 111113 SWächen, aber auch mit seinem aufrichtägen Bestreben nach Beserung der wirtschaftlichen Lage Will Anteil nehmen an einer gesunkden Wiedergeburt des ganzen 2301106. Der Anteil Preußens an dieser Akbcit ist sehr groß, 11115 111116176 „Pflicht muß es sein, Dießen Anteil zu földern und zu steigern.
Die gechärtige Zeit verlangt, daß wir Unser Wirksckxafks- (Sehr richtig! Links.) Dazu 17013611 die 1116116 Reichsve-rfaffurrg und Die preUßiscbe Verfassüwg den Weg geebnet, und esyxx'rd unsere Pflichk sein, dem toten Buchstaben Lebsn und Inhalt zu geben. Wetm 1111: 1116 dnrch “:den „Krieg bemrsachwn ungehauren Schäden mrseres Wirfscézafts- Lebens wioder ausgleichen 10011611, müssen 1011: alle Kreise des 51301166 611 den Diewst dieser Aufgabe stellen. Wir kommen (1116 der Not der Zeit mtr hemus, abgesehen von äußeren Einflüssen, Wenn Arbeitge'ber un-“d Akbeitnehmer, Awgésteüte und Beamte trotz (11101: poLiti'sck16n 030961116136 sich bemühen, in gemeinsamer Arbeit den Weg zur W'iederaufrichtung unserer Vokkswirtschoft zu fiwden. (Sehr 11113110! bei den Sozi-a1-denwkvaten.) Der Weg mag schWer sein, *besonhers. Wonen die EnWickclung uwserer Volksavértsthaft stänDig Von außen gsstört umd gehemmt w-ivd. Aber wir sollten nicht vergcssen, daß ein Volk 1016 das deutsche mit seiner Z'ntejligenz Una) Tatkvast, mk! seiner Liebe zur VolkSgemeinsthaft trotz 09er Dmngsalieruwgen den Weg zur Gssun-dung finden wird, und 1061111 *auch noch aszu oft 11011106 Srüvme unseren Mrtschaftskörper durch- toBen, so ist doch eine gsw'isse Abklärung mtverketrnbar.
Meine Damen und Herven, wir müssen aöer auch für *die Nöbe der Zeit Verstäwdwis haben. Die ungeheure TeuemmngcU-e, die 'm den [eYten Wochen fast 011€ Labensmittel und BedarfSartikel evgriffen hat, hat die Werktätige Bevölkerung in eine bitkeve Not- !age gekracht, Die eingetretenen Vekdiensterhöhuwgen bieten in Nelen Fällen keinen 21ng16111; für die Teuerung. Gewiß Werden Wir uns daran geWö'hn-en müssen, manches, was wir früher für twchnHi-g gehalten haben, nicht mehr haben zu könnén. Allerding?“- wäre es Wünschean-ert, Wenn dieje Erkenntnis Gemeingut aller Bevölkevungskreise müvde. (Schr richtig!)
Sollen aber die NMUN: ihre Aufgabe im Prodtrkkionsproxzeß erfüUen, dann müssen ihre Lebextsnotjvewdigkeiten sichergestellt werden. Die Vorgänge, die sich kürzlich in Wien abgespielt haben, sollen 1111?- eine ernste Mwhwung sein. Die ReichSr-egierung 1016 Die pveußische Staatsregierung sind sich vöUig darüber klar, daß wir einem ernsten Winter entgegengehen. Der Reichskanzler, Herr Dr. Wirth, hat neulick; 1121111 Preffeempfawg im Reich:":bage in so einkdringlichen Worken auf dieß ungeheure, uns beVorstehen-de 21111- 90136 in diesem Winder hingewie-sen. Ich habe dem nichts hinzuzu- fügen und kann mich nur auf seine Ausführungen berufen.
Man Wird nur dann 0011 der Wexktäéigen Bevölkerung 2117130112- tätkgdeit verlangen 151111611, Wenn. man ihr die Mögkéchkeit zum Leben derschafft.
Je freier und 9610011101: die gesetzmäßigen Vev'xretungcn der Arbeitnehmer, die B etricb E räte, 5111: Lösung ihrer “wichtigen Aufgaben herangezogen Werden, um so besser und reibungslosex Wird fich die Entwickwng 001135313211. Das BcTrichrät-egeselz bickeL einen schäßenHWertcn Anfang, nur muß man die Mitwirkung der V61riebsräte aucb 10011011, ja sogar gern Wollen, Wenn man der neuen Zeit Rechnung tragen 1010. (Sehr richL-ig! bei den Sozial- dcnmkraton.) Besondürer Fürsorge Wird die Schulung der Be- triebsräte bedürfen. Ich erkenne dankbar an, daß die (9010601- schaften aller Richtungen auf diesem (96111612 eifrig am Werke sind. Erst Vor einigen Wochen haben die L'szrgarßciter auf einem Bc- trisbsrätekongreß zu diesen Fragen Stellung genommen, und in diesen Tagen nahmen die MetaUarHeitcr in Leipzig auf einer großen Konfcrcnz dazu Sthung. Aber, meine Damen und Herren, 0.0 wird Aufgabe und Pflic'Ht dcs Staates sein, disser Frage bcsonderc Aufnterksanckeit zu 1010111011; die Arbeiter haben auf diese Fürsorge einen Anspruch, dor sick) 5161101: in 51001 in der Einrichtung begriffsncn Wirtschaftsschulen angcwirkt hat. Diese Wirtschafts- F'chusen sind aber die ersten besc'hcidcnon Anfänge, die hoffentlich cintrstendcn Erfolge Werden uns 0611 Weiteren Weg Weisen. Daß- für die Schulung der Betriebsräte besondere Schulen unerläßlich sind, hakte: ich für ganz selbstverständLich.
Hand in Hand mit dieser Frage geht die Weiterentwickl1mg unseres Fach- und Forthild11ngssckulw6sens. Ein Gesetz über die Llungestaltung dcs Vex11fsschulwesens Wird Ihnen alsbald zugehen. (Bravo! bei den Sozialdemokraten.) Ick) Weiß scHr 1001)l, daß die finanzielle Lage des Staates sehr wenig hoff- nungsfroh ist, aber Wenn wir unsere Produktionswirtschaft auf dem Weltmarktc zur Anerkennung bringen WoÜen, müssen Wir Quali- tätsarbeit erzeugen, und dazu bedarf es tüchtiger und geschulter Arbeitnehnwr und Arbeitgeber. Damif will ich nichk sagsn, daß 101: auf diesem Gebiete etwas vsrsäumt hätten. Durchaus nicht, denn unser gew6r511ches Schulchfen bis hinauf zu den Hochschulen und Akademien ist vorbild1ick). Es wird aber nötig sein, um dem Staat unnötige Kostka zu ersparen, axsbald eine organische Ent- wicklung und einen gesunden Aufbau unseres: geWerblichen Schul- wesens Hekbeiznführcn 11110 auf diesem Wege die Ergebnisse mög- lichst zu steigern. Daß Personen aus dem Stande der Arbeiter und Angestellten in die GeWerbeaufs icht aufgenommen Werden müssen, hat mein Herr Wutsvorgänger schon anerkannt und einem Wunsche des Landtages entsprechend durchgeführt,
1921
Diesen Gedanken pfleglich zu behandeln und Weiter zu cn1w1ck-311x, iUSbesondere in der Aufnahme Weiblicher Personen, halte ich für dringend erforderlich. (Bravo! bei den SozialdenwkraTm.) Ex“; ist deSjvegen selbstverständlich, daß wir dkn in die (36106613661011011 ebngetreteuen Personen, Männern und Frauen, Erseickxernng “11-11 Aufstieg zu GWerbeauffichtsbeamtmr Verschaffen müssen. (Bravo! bei den Sozialdemokraten.)
'Auf einem anderen Gebiete liegt der Aufbau der Inter- essenvertretung in unsérem Wirtsckmftssaben. in HandWerk, Handel und Industrie. Abgssxhen 500011, daß 7611111. Verständlich diese Intercffcnvcrtret11nge11 durch ein modernes Wahl- recht, das der Verfafsung entspricht, zusammengeseßt sein 011177211, halle ich es für erforderlich, auch dic Jntcressenchxtreiungcn 061; Arbsitnehmer iu dissem Zusannnenhange zu lösen. Es erscheinf mir Wünschenswerk, dabei die paritätésc'fzc Zusammenseßung 511 Wähxen, und ich hoffe auch, daß sich die InteressenvertMungen 01:13 in Frage kommenden Kreise dafür aussprechen Werdsn, um auf dieser Grundlage die künftigen Bezirkswirt'sckzafts- ?, ("1 1 e aufzubauen; aber 01616 Frage bcfindet 1111) noch in 61116111 sehr frühen Vorstudium der Verhand1ungen. Ick) gedenke, dic imer- essierten Kreise aus beiden Lagern zu den Borderhand'lungen hinzu- zuziehen. Ick) halte es überhaupt für nötig, alle diese Fragen stets in enger Verbindung mit den interessierten Kreisen der Arbeit- geber wie der Arbeitnehmer zu lösen. Wir haben [010051 1111167 den Arbciiern und Angestcütcn als unter den 2160611965611: 56- deutende Männer, deren Rat wir nicht enkbchren können. (EEHL richtig!)
Ganz beFonder-s Fürsorge muß dem Problem der Ar Heits- 1osigkeit zugeWandt werstr. Zum Aufbau unsever Volks- wirtschaft müßen wir 0112 Kräfte einsetzen. Wohl ist die Arbeits- losigkeit stark zurückgegangen, aber es ist zu erWarten, daß als- bald Wieder eine Störung des WirtsÖastsl-ebenZ in Form ste1gcnder Erwerbswfigkeit cintrctcn Wird. Wir Werden 016 Pflicht haben, so1vcit unsere Kräfte dazu ausreichen, dafür zu sorgxn, daß diese Störung unseres Wirtschaftslebens alsbald beseitigt Wird.
Ganz besonders Wichtig ,wixd die Vkrbesserung unsersx VerkehrZWege sein müssen. Von erheblicher Wichtigkeit ist dabei der Bau des Mittellandkanals. Esxicg1im Jnker- esse Preußens, dicke große Arbeit zum Wohle unsßrer Volk“?- wirtschast alsbald in Angriff zu nehmen und zu fördern. Sowcik dabei noch Schwierigkeiten 311 überkvindcn sind, müssen sie über- Tvunden Werden, Weil durch dieses große Projekt vZele 1th 51:01:11- 1iegende Arbeitskräfbe nußbar angeseßt Werden können.
Unsexe Hoffnungen, daß alsbald auf Grund des Wies- badener Abkommens die Industrie und besonders das HandWerk an dem so notWendigen Wiederaujbcm 561611191 Werden. Haben gegenwärtig reeht trübe Ausficht. Die Abstimmung ift. den zkrstörten (3011161611 Nordfrankrczichs, dcr kürzkéch (1596110112116 Frontkämpfertag haben uns Worte entgegtxnklingcn lassen., die 1011: [Heber nicht gchört hätten. Es ist bedauerlich, daß dexariige Ansichten und Strömungen leid-er immer noch Vorhanden sind.
Außewrdentlick) Wichtig Wird es sein, déc im Lande befind- liche): Wasserkräfke in den Dienst unserer Volkswirtschaft zu steUen und die Wärmeenergie in eine in der Technik Hock)- entwickelte WärmeWirtschaft umzuleiten, Das ist ja dex ganz: Wahnsinn des Friedensvertrages, daß unser Wirtschafts- lcebcn fich nicht so entwickeln kann, 1010 e?- im éJntereffe dcr VolkswirTschaft, ja der chkwirtschaft, d61ngcnd nötig wäre. Wir Haben nicht genug Kohlen, um unsere Wirtschaft aufrechtzuorhaUcn, und im Saarrcvier müssen die Bergarbcétsr die Förderung strecken, um Feierschichtcn zu vermeiden, 10611 ihnen dsr frühere Absaßmarkt entzogen ist. Schon cht haben die nordfranzösisthen Kohlengrnbeu erheblich unter Absaßschwierigkeiten zu leiden. Troß- dem es Milkiouen an der notWendigen Kleidung gcbricht, stehen in Deutschland 20 77; 01121: Spindeln in den TexTilfak-riken stiU. 25311: Wollen hoffen, daß alsbald Verhandkungen zu einer Besscmng dieser trosüosen Lage f1111ren.
Wenn ich diesen allgemeinen Wi1chschaftserschkinungen einen Teil meiner Ausführungen gewidmet habe, so bitte ich, daraus nicht zu schließen, das; ich die übrigen Aufgaben für minder bcdutungsvoll ansehe. Ick) bin mir der großen Bedeutung (11161: Fragen des Handels, dcs Handtverks und der Industrie sehr. 10051 bchußt, und es ist ganz selbstverständlich, daß ich allen diesen Fragen besondere Aufmerksamkeit entgegenbringe. Unsere Volks- wirtschaft bedingt, daß wir unsere Bestrebungen zur Gesundung unseres kranken Wirtschaftßkörpers heben und zugleich unterstüßcn. soweit Wir dazu irgendfvic die Kraft und das Geld haben. Das Wird ganz besonders beim HandWerk nötig sein. EZ“ ist unvor- kcnnbar, daß sich das Kleinhandtvcrk gegenwärtig in einer schMron Notlage befindet, (Sehr richtig!) Diese Notlage zu mildern, die organische „Zusammenfasung aUer Kreise des Hondtverks zu fördern und das Handiverk in seinem Kampf um die Existsnz zu stärken, halte ich für meine Pflicht und Aufgabe.
Damit möchte ich den aügcmeinen Teil meixwr Aquührungen. verlossyn und mich dem zur Beratung stehenden E tat 5111116110071:
Seit der Beratung dieses Etats im Hauptausschuß sind einige Monate ins Land gegangen; die Verhandlungen haben ja deshalb längere Zeit geruht. Besonders 10110610 Entscheidungen sind in dieser Zeit an das deutsche Vork ergangen, und unter diesen Ent- scheidungen hat Preußen besonders scb-Wer zu leiden. Die Trennungslinie in Oberschlesien ist durch die Genfer Entscheidung herbeigeführt worden, und Wenn auch die endgültige
Grenze 11011) nicht gezogen ist, so können wir doch schon klar er.- kennen, Welche Wirkung diese LoSreißung deutscher Kulturstätten für unsere Voüßmirtschaft hat. Daran ändert auch nichts die Wirtschaftseinheit für einen längeren Zeit- raum. Niemand kann heute Wissen, wie sich diese Wirtschafts- einhcit nach Abschluß der Verhandlungen gestalten wird. Daß die preußische Staatsregierung diesen Vexhandlungen besondere Auf- merksamkeit zUWendet, ist selbstverständlich. Darüber hinaus haben
wir unjcre besten Sazhverßändigen aus allen Schi§hten des Volkes