1833 / 8 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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wenyigkeit dessen , was e_s sowqbl zu !;lufrecbtbaltyns des Friedxns al;"; [er„die Ehre und Sicherheit Spaniens that, citizuseben. Diese aufrichtige und vqllfiändtge xrlsuterung ko„nn„te necht ermangeltx, daß“ Londoner Kabmet zu_befr1edtgen,„ das be„.t d_tesem Anlasc so wie bet so „manchem andere:) im Laufe dieser yeitxlichen ErbrtcrunZ chr Nechxßlnhkctt dxs Spamscbep Hofs seine Hulptgimg „sollte, an dte Englesche Re terung bestätigte hierauf nich'_t"nur“ tbre früheren Ber- wrechungen, onde_rn„gab auch späterhm sowohl mündlich 11113 schrtft_- [u]) xteuc, h_dchsi fxterltcheVers'icherungen von der grdßtxn Bcsnmmtheit „aufs rcylecbstc eme genaue und unbedingte Neu'tralttät“ unter der einzigen Bcdmgung_zu beobachten, daß die andern Mächte von Ey: _ropa, uiid namentlich Spanien, ebenso tvemg b-i diesem Strecke mtcrvcbtrcn würden, Dies war neuerdtygx in Bezug auf diese„ Frage die genaue und bcfitmmte Erkläruitg, die t_m Nanxen Sr. Britischen Majxstät durch Ihren Gesandten in Madrid in xmcr Note vom 3. Fun: d. J. gemacht wurde , und „die Antwort, d1e„er von Sr. Ex- cellenz dem Mmisier der auswärtigen Angelegenheiten Sr. Katholi- schen Majcsiätnm“ 11ten desselben „Monats erhielt, ein auffallen- der Beweis der querenz Sr. Majeßät für England, und des leb- haften mesches, dte Achtgng und daß Vertrauen dicser Machx durch ihre Aufrichtigkcit zu vxrdtcncn, womat sie ohne Umschweife dtc Be- wcggründe und den einzikzen Zweck d'xr neuen Entschließuygen S_pqmens entwickelt hatte, Entsch teßungep emer weisen Vorausncvt, die ihrem Wcsexx nach friedlich, und durchdie unerwarteten Maßregeln, weicht dte EngltscheRexierung selbüergxtffeti hatte,:mcrläßitch qxwordexi smd. _ Oer Uptcrzcrchnéte hat geiviß nicht ndtbig, hier dte„ ewrffenhszfte Genauigkett hervorzuhxben, mit welcher „Se. Katholi che M-a1e1ät dre Ncutralität Spaniens unter den mrt England ausgmmohten BxdÜtgungen und Ausdrücken bcobachtxt hat, und durch ihre Un- tcrkbancn beobachten lteß. Es dürfte h_mreichepd sc_yn zu „beg1erken, daß das Betragen der Spanischen Regierung m dieser Hcp11cht die Uvbsprüche der_ Regierung Sr; Britischen Majesnkt verdient hat, und daf, man tbr nicht die gcrmgsic direkte oder inderekxe Bt_rlehung vorwerfen kann, und dies iroy Des Umstandes, daß dee Feinde der

Portugiesischen Regierung Spanien mehrmals, sowohl zu Porto_

ab; auf dem Meere, gerechte und ernste Beweggründe a„n der Hand gegeben hätten, das“" Recht der Repressalien gegen sie zu gebrauchcn, wovon Sc. Katholische Majestät in ihrer ausneh- m-.nden Mäßigung und „m_denx Vcrtrauen_ fich_cnthaltcn hat, dgß England, bei der_Wn'kltchkcit und der 1o auffallenden Größe dicser Bescmvcrden, ferner Ankündigung zufolge, für Mittel, den- 1clbcn zu üeuern, sorgcxx würde. Spanien harre zum Lohne für eine so gctkcuc Erfüllung scmcr Yerpßichtungen vollen Grund zu glau- ben, daß das Londoyer Kabmet die von ihm eingegangenen Bx?- vßechtungcn nicht mcßkennen würde. Es erwartete, daß die Britt- scl1c Regierung _ durch_Erfahri_mg über die'Kunstgréffe bclchrt und c-111äusc111, zu welchen d_te Agenten Dom Pcdro's tm November pcs Ubkigen Jahres ihre Zunacht “genommen, um trotz der Protestatwn ies Gencral-Konsuls von Portugal, auf eine in voUer Kraft bestehende Parlmncnts-Aktc gcüüyt, den pcremtoris'chen Befehl „dex Lords" dcr L?cvaskmnmcr ausfcytigcn zu lassen, die Schiffe txt Freiheit zu setzen, welchc geaenwärtég dteHauptmacht des besagrcnPrmzen ausmachen, _ nch endlich, wre Syamcn so oft 1mchgc1ucht _hat, bereit gezeigt hätte, die Englischen Gesche anzuwenden und wiyksam zu machen, welche die Equivjrixng und Ausruftutzg von Kriegsscbtffcn, so wie jede Rckrutirung odcr Anwerbung M dem v„e1*c1nigte11 Könégreichx, mit der Beßémmung ziir Begehung von Zetnhsclrgkeiten gcgen cm mit Sr. Bkitiscjxen Maxcstät tm Frieden be _ndlicch fremdes Land, streng verbieten. an1v1scken hac Sc. kathlesche Majcßät mit Bedauern vcxttommcn, daß man _se„ithet„'_n:ci)t aufgehört hat, aus London, und scibü aus mehreren Mikkaii'tjä)?! Häfen von Großbritanien, unter den Augen der Behörde:), Vcrüarkungen an öffentlich angeworbcnen Oszicrcn, Unicr-„Offfzecrcn, Soldytcn und Matrosen, an Pferden, Waxß'cn und Mumtton alle:? Art, die „ebenfalls bei hellem Tage ein- gcscblfft waydrn, und kürzlich noch em großes für den Krieg aus e- rüsietes Schiff, nach Poxto ok;nc,d:e geringste Abhaltung avzusch k- kcn, so daß mehr nur die PntertbanenSr; Britischen Maj. bereits die Reihen einer der känwtcndcn Parxetcn tn Portugel, zum großen J;«:chtheil der andern _vcdeutend ye-rtiärkxn, sondern es ist auch die Scemacht Dom Pedro's der Wirklkck)kkkt nach, sowohl in dem Material als M dem Personal der Ausrüsiung aUthSchiffc, ohne Ausnahme so zusammengescpt, daß sie nur als Englische Scemacht bcirachtct werden kann. Diese von emex so großen Zahl von Eng- lischsn Untertl1„anen gxgetx die Neutralität ihres Landes verübten kalcylmgkn smd so werkltck) besich„end,„sx andauernd und so faktisch bestimmt, daß sie keiner andern„ Beweise bedürfen, als derjenigen ibxcr nur aUzu offenbaren Notprctät; und so groß auch der Drang und das Beürcben Sr.sKatholtschen Majestät _1cyn mögen, dahin zu *:langen, djeYeweggrunde dcr Abwesctxbett jeder Regierungsband- ung Sr. Britischen Maseüät kim Verhmderung dieses Verfabrxns zn durchschaqen iind slch 1„u er läremso kam: fie doch dieselben nicht begreifen. Sn wunscht gleichwohl lebhaft hixrüber belehrt zu werden, um so mehr, als die Regierung Sr. Britischen Majestät einsehen muß, daß der offenbyxe Widerspruch, der zwischen dieser offenen Dul- dung und _den Verpmchtu11gext besteht, welche ihr deren„ „vünktl1che und unbcyingie“ unkx „feierlich versvxochene“ Neutralität auflegt, nothwendeg em „Gefuhl der Besorgniß und des Kummers bei dem Spamscben Kabtncxte erwecken mußte. Se. Kathol. Majestät hat in der That mtt Schmerz gesehen, daß ihre Besorgnisc und Er- mahnungen von der Regierung Sr.„Brttischen Majcftät nicht e- würdigt wurden, und was sie am metßcn bedauert hat, ist, daß er ununterbrochene Betüand, wclchen „dee - einde der Portugiesschen Regierung von Etxglqnd und Frankreich er ahre_n, der Unternehmung dcs Dom Yedro tag_ltch mehr den Charaxtcr eines fremden Einfaus nufdrück'e, er auf eme grausame Art Hie Lage der Portugiesischen Regixrung erschwerx, und dre Nation in ihrer esehmäßigen Ver"- theidigung zur Erbettchmg und zur Mut) der erzweiflung treibt, und der 1chon durch setpe Natur uned die Gcivalt der Dmge in Spanien eme (Mherung tn den Gemuthern und ein wenigstens ent- scbuidigbarcs Gcmhi des National-Mtßtrauens gegen die Fremden erzeugx hat, das dahin ürebt, selbst die Handlun sweisc der Re ie- rung ibrer Herrschaftzu unxerwerscn. Es i|„sona unmöglich, nx1cht anzuerkennen, daß dieser Betßqnd ge, enwärtt die einzige Ursache der Verlängerting des Bürgerxrteges i , daß d e Unternehmung Dom Pedro's kegxe andere Bc_dtngung der Kraft und der Dauer, keine „anyere Hoynung utxd keine i_mHeren selbst defenüven Mittel mehr h,;t, als die Untxrsiuyung, die ehm von Außen her, in Gemäßheit einxr dem Prinzip nach eben so ungesehmäßtgen, als in "Portugal" im höchsten Grade gehäsßgcn und unpopulairen Autanz mit einigen aufbrausendcn und ehrgeizigen Fremden, zukommt, die durch den bloßen UMÜÜnd/„ daß ste an diesem Streite Thctl nehmen, nur das erreichen!, dax“; ste dle Fahne, welche sie umgeben, und die Sache, welcbe ne„ anfkechk zu erhalten und zu befestigen vorgeben.. dcn Por- tuge'cscn immer verhaßter machen, und zu großem Blutvergießen

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Ankaß eben. Sollte nch wohl England immer unempfindlich bei einem Zo schalxdet'hüfken Zusiatxdx der Dinge zeigen, woraus noth- wendig cine titjisclzwetgende Billigung von seiner Seite hervorginge? Kann es den emsttthtgen Ruf einer ganzen Nation nicht hören wol: len, die niit [„auter Stimmx vexlanY, daß man ihre Rechte, ihre Unabhäxtgcgkxtt und den KMR emxr Uhhnach den Grund : chen des' Ndnigretcbs achte? „Hax ni t dee Engltsche Regierung ?: bß/ vor weni enMonatxn, en etner ihrer thxhcclungen "an da! Spanische Mjmsicrtum feterlick? fylgcndc merkwurdige Aeußcrun gemacht: „Haß die UnabhänÉogk-xtt Poriu als ein Wort ohne Sun werden würde, wenn der uverain die es" Landes seinen Thron nicht seiner (Hehmrt, nicht der Unterstützun _dcr Nation, foydern'fremd'm Ba'- jotmetten verdanken sollte?“ . „tese„ Aeußexun :|, man muß es ge- fichcn, voll Vernunft und Wahrhetx; damtt w nun aber in ihrer Anwendung auf Portuga! irgend eine Bcbeutun und einen wirk- lichen chth crhaite, so ifi wesentltch ndxhtg, da Englanöeben so wie Spanien gewrffenhaft und redlich die Grundsätze und Folge- rungen aus derselben als gleichkarmigx und qnveränderléche- Vör- schxift seine's Betragens gegen die beiden ürextenden Parteien cm- ueymc. Em cntgcgengeseßter Gang „von Sexten einer der beiden

wüyde dai Maximum des Verlustes, den die Compagnie „[ könnte, die Summe von 10,000 Pfd. Sterl. seyn. Der Go neur hatte bereits im Namen der Compagnie 5550 Pfd. (: verliehen, Und damit 124 S _waren schon 1802 Pfd. Gierl. zurückgezahlt worden, so daß dem glücklichsten Erfolge der menschenfreundlichen Absch,„ Ostindischen Compagnie mit Grund entgegensehen konnt Auf Jamaika waren nach amxlichen Berichten vom Jahre an bis zum Jahre 1830 einjchließlich 6779 Sklaven Und diesen 3793 unentgeltlich freigelassen worden.

' Niederlande. Aus dem Haag, 2. Jan.

blixirc nunmehr das Gesel; vom 29. Dezember 1832, wo das Budget der Ausgaben für das Jahr 1833 festgestellt Folgendes“ find die bewilligten Summen für die ein waltungszweige : „.

1) Königlicher Haushalt ........... 1,425,000 Fl. 2) Staats-SekretariatundOber-Kollegien 3) Ministerium d.aus'1v. Angelegenheiten Ministerium der Justiz .......... 1,150,000 5) Ministerium des Innern ......... 3,103,309

6) Ministerium des reformirten Kultus. 1,330,()00 Ministerium des" katholischen Kultus. - 8) Ministerium der Marine ........ 6,500,000 _ 9) Ministerium der Finanzen ........ 21,621,484 10) Ministerium des Krieges ......... 12,100,000 11) “Ministerium der National-Jnduskrie uud Kolonieen ................

Zusammen . . . . 49,385,849 Fl.? ?illionen verfügbar bleiben sollen, bis durch ne gislative Verfügungen über die Anwendung dieser Summ Bestimmung getroffen seyn wird. : lichen Bedürfnisse, die fich im Laufe des Jahres 1833 da "***"? möchten, ist eine Summe von 500,000 Fl. zur Verfügun Königs gestellt worden, die von dem Ueberschuß, der von“ für das 2l115'gabe-Budget desselben Jahres bewilligten Suk _ vielleicht übrig bleiben möchte, vor allen anderen bezogen ““I; den soll. Was sichauf diese Weise nichtergiebt, soll unter die?! fiuch_tsort dienten; ich begreife "ichk- wie die Unglücklichen ben des nächsten Jahres mit aufgenommen werden. ZurBestre der in obigem Budget enthaltenen Ausgaben sollen angewandt den: «) die direkten Steuern, die Accise- und C'inregisirirung bühren und die anderen indirekten Steuern, als Stcmpel-, Kan Hypotheken- und Erbschafts-Gebühren, so wie sie jcizc er und durch weitere legislative Verfügungen wcrden geregelt“ den, nämlich: 1) die Grundsteuer zum Haupt-Betrage 8,426,177 Fl.; 2) die Personen-Steuer; 3) die Patent-G ren; 4) die Acctse, und 5) die Einregistrirungs-Gebühren die andern indirekten Steuern. 11) 1) Zwanzig Zusaß-Cents z Haupt-Summe der Grundsteuer, so wie 2 Zusakz-Cents zu Rückständen; 2) 75 Zusaß-Cents zu der Personen-Steuer _ , lange sxe-nach dem gegenwärtig bestehenden Gesch erhoben » f demnlben Bastion, befandet sich der Hügel, „an welchem diese Zusaß-Cents sollen auf 30 herabgesetzt werden, von i? Holländische Fahne “Ufgspßanzk hakte- Dieser Okk„_*| Augenblick an, wo ein neues Gesetz hinsichtlich dieser 51,18?!" UW PWS?" bedeck- „Ick habe. zwet Holländache Kraft neten wird; 3) 50 Zusaßchnts zu den Patent-Gebü _ ? **" dU' Citadelxe gesehen, sl? (_)abxn ihk“? Degen hébal- mit 2111511ahme derjenigcn, Welche von Eigenthümern, Schiffsh „,b wenn fie voruber gehen, prä1ennren dse Franzöfi1chen oder Führern von Birmcn-Fahrzeugen, Bakken oder "' d“ GeWehr. erhoben werden, und die nur um 25 Zusaß-Centi zu er find; alle diese Zusaß-Cents sollen vom 1. Mai 1833 an, das in dieser Hinsicht gegebene Gesetz vom 16. Juni 18 Kraft treten wird, auf 25 festgesetzt werden; 4) 25 Zusaß-n zu den Accisen, die Mahl-Steuer ausgenommen, und 5) :X sakz-Cents zu den indirekten Steuern. Durchfuhr-Zölle, das ausländische Tonnengeld, die Wasser- cl) Der Zoll von Gold; und Silber- ren und die Einkünfte der Posten und der Lotterie. künfte von den durch das Geseß nen Domainen Sr. „Königl. Hoheit des Prinzen Friedrich 1“) Der Ertrag verkäuflicher Güter, außeror liche Einnahmen und sämmtliche zufällige Gewinnste. von den Kolonieen dem Schah zu leistende Wieder-Er von 1,200,000 Gulden.

Aus Vliessingen schreibt man unterm 31. Dez.: fand hier das feierliche Leichenbegängniß des im Kampfe für nig und Vaterland ruhmvoll gefallenen Contre-Admirals : van Aduard statt, nachdem vorgestern die Leiche in einem sch behangenen Zimmer des Arsenals auf einem mit den Orden dem Wappen des Verstorbenen und mit der National-F geschmückten Katafalk öffentlich aUSgestellt worden war. liche Militair- und Civil-Behörden der Festung, worunter Vice-Admiral Gobius, folgten dem Leichenwagen, neben we vier Marine-Oberften gingen, um die Zipfel des Leichentuch tragen; mehrere starke Truppen-Detaschements eröffneten Zug, der sich unter dem Kanonendonner der auf der Rhe genden Schiffe und„ der Batterieen der Festung langsam dem Kirchofe bewegte, wo der Admiral neben den bei dem,- heren Bombardement von Antwerpen gebliebenen Marine- tenants Klinkhamer und Maas beerdigt wurde, nachdem der -_ rine-Oberst Lutsenburg an dem Grabe eine Standrede gehalt

Am 30sten Dez. Abends ist die Leiche des Obersten Gumoens von Antwerpen auf einem Dampfboote unter Geleite des Marine-Lieutenants Blommerstein in Bergen- Der Kommandant der Festung, Gen Lixutenant Baron van der Capellen, traf sogleich Anstalte „Beerdigung dieses hochverdienten Militairs, welches auch' Morgen des 31sken mit allen militairischen Ehrenbezeugu“ und mit großer Feierlichkeit statt fand.

Unter der Ueberschrift: „Geschenk liest man Folgendes in der Staats,- Gebauer in Berlin, der fich aufs' hochherzigste für die Lage tcresfirt, in der sich Alt-Niederland befindet, hat Ihrer Maj der Königin der Niederlande durch Vermittelung Ihrer

neutralen Mächte würde aux: dem Gebjxte des Rechts „und der Un- parteilichkeit heraustreten, um unter die Herrschaft der Laune u_nd der Tyrannei zu fallen, Welche, inde sie die andere Mgchtyon„th- rer.einfachen und regelmäßtgen thhtx'mg abbrächtc, nc vielleicht xwänge, in Betracht ihrer inneren Lagx _ . „aufs bbchsie im Widerspruche ständen mat“: ren Wunfchen sowohl als mit dem Zwecke, an dessen Erreichung "allen Mächten , und beso„n- „ders Spanien und England, so äußerst viel gelegext tsi _ _nämlick) Portugal eine wirkliche und dauernde„ Ruhe, so wie den fraxdltcpen Vollgcnuß seiner Rechte zu sichern, indem man dtcscm Kdnegretcßbe die Stelle wieder einräumt, die ihm in dem Syßeme des'Europat- bührt, _ cinemS [keine, das gegrunYei und kte, an „denen es in Gt;- meinscbaft mit den andern Mächten als unabhängiger Staat Tbexl nahm, nachdem es mit ihnen glorreiclx „dazu„ beigetragen beam, den Kontinent von der schauderhafteüen nnlita1r1schen Unterdrizckmig zu Die Berichte, welcbe der Regierung Sr. Großbrttamscven Majestät ohne chjfcl durch ihre Konnmssarten m Porxugal erstattet wurden, mußten dieselbe in Stand schen, alle Nachthetlc der: schwer u deünircnden Lage zu erkennen, in welcher sich gcgcywärttg Eng- and seinem ältesten Verbändetcn gegenüber befindet. Em schlagendes Beispiel dayon KndetSe. KathobMaicüäx in der Thatsqchc dcr n(n- lichen plötzlichen chdcreinfahrt der Brniscben Escadrc in den Tiny, angenehm des_Belagerungsüandcs von Liffabon, und ux! eachtet dtk Eygliscbe Regierung .nach ihrem förmlichen Anerkennxnt e durchaus kein Recht hat, gegen den WiUcn der bestehenden Regierun ihre Scemacht aufgescllt zu lassen. Excellcnz dem. Hcrrn daß seine Regierung

Während !!“-Jahr“ 1832 snd in den Hafen von Amster-

Börse 'waren die Rusfischen -. Allgemeinen weniger gesucht; es Waren viele Verkäu- er Russischen Anleihe von 1831 am Plaße; man wollte

2246 Schiffe eingelaufen. infiüffenzn gehorchcn, die ““W" freigekMst; “Uf Absnkéi" der heutigen Amsterdamer

* ck wissen, daß eine neue Russische Anleihe von zwanzig .nen Silber-Rubel am hiesigen Platze, kontrahirt Werden das Nähere darüber war jedoch noch mch: bekannt. (Vgl. rt. Hamburg.)

schen Gleichgewichts

garantirt wm'dc dur B e l g i e 11.

Der Kriegs-Minisker, General Evain, stern Abend von hier nach Antwerpen abgereist. che Oberst Cradoc ist von dort in Brüssel eingetroffen. stern hat ein Theil der Divifion Sebastiani seine rück- Der Rest der Divifion wartete, ckzufolgen, die Ankunft der Belgischen Truypen ab, die .Die Reserve-Division unter dem Kom- " des General-Lieutenants Schramm wird auf ihrem *" arsch nach Frankreich nicht durch Brüssel kommen, sondern '“Ütraße von Mecheln nach Termonde einschlagen. Bis jeßt * noch gar keinen Befehl zum Abmarsch erhalten. ger Moniteur theilt folgendes Schreiben aus Antwer- "om 30. Dez. mit: „Ich komme aus der Citadelle, in die ck ganz besondere Begünstigung Einlaß erhalten habe. » ' ein furchtbarer Anblick. Kein Gebäude steht aufrecht; _ ' -s Feuer verschont hat, ist durch die Gewalt der Bomben Die Kirche, die Kasernen, die Magazine, das al liegen in Trümmern; hier sind Batterieen demontirt, ie fescesken Blendungen zerschmettert worden. Traversen und dem Wall, ist eine tiefe ng, welche die Holländer mit Wall-Gcschükzcn, welche Franzosen demontirt worden waren, ausgefüllt haben. ombe war auf die Schlächtcrei gefallen, und der Sturz '-äudes hatte drei Kühe getödtet; vier andere, welche noch .! onnten nur mit größtek Mühe gerettet werden. Ich war Kasematten, welche den Soldaten während der Belagerung

die diplomatischen , Die Staats-Couran rüssel, 1_ Jan.

Bewegung angetreten.

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WM sollen. _

11,11__

Der Unterzeicbxtete rinzéval:Staats-Secretair n„1cl)t_ verhehlxn, mcrzlick) betroffen war, als" sie d„ieses Ereig- niß vernahm, gegen das der Unterzeichnen, seincx Pflicht gemaß, hier eine förmliche Protcstation im Namen des Königs, seines Herrn, aussvrcci)cn muß, um so mehr, als nach der Anticht des_ Kabincts von Madrid dicse militairische Demonstration durch Motive veran- laßt ward, die, weit entfernt, den Chargktrr einesthbrcn Klaggrun- des der Britischen Regierung gegen die Portugtcttscbe darzubteten, vielmehr S1“. „Kath. Majestät das Recht gäben, darüber Erläuterun- g„en vor dem Lisaboncr Hofe zu fordern, weil dex gewaitsameTod eines Spanischen Unterthanen _ der keineswegcs tm ausrcl)ließl1c1)e„n p_ersbnlichen Diensic irgend eines Englischen Unterthancn stand _ die einzige Ursache ist, die zur Rechtfcrtt Eandrc in den Tajo angegeben wurde. diesen traurigctx Voxfau beklagt, so kann der Kdntg, mem Herr, doch nicht umhin, guf dre Umftände zi“: Gunsicn dcr Portygtcßsclun Re- terung Nückticht zu nehmen, besonders zu einer Zeit, welcbe vbn cn jenes Landbcunrubigcndcn, von außen bercingebrachtcn politt- schen Bewegungen in so heftiger.Gährung sicb bcßndet. kann Se. Katholische Majestät nicht aus dcm Auge verlieren, und der Unierzetcbncte kann es nicht oft genug wiedcrholen, daß, die en_d- lose Fortdauer des: Bürgerkrieges in einem bcnachbartext, in so vte- lcn Rücksichten mrt Spanier: verbündeten KöÜigrcééN eenc jenerern- üen Fragen ist, deren Gefahren die ganze Spanische Nation voraus- hcn und be:,“ecbnrn kann, so daß man, ihnen bei Zcitcxi bcgcgnenb, m Interesse der Menschléchkcit selbst vermeiden muß, dieReézvarkezt Aus dicsen Gründen alaubt „dee Regierung Sy. K*qtholis-xhen Majestät noch einmal eine Avchatwn an die Rkchtltchkeik und die Freundschaft der chierung Sr. (53111;- . . beschwören zu munen, endlich mct thr gemeinsam die Mittel an die Hand zu geben, _ ein verabscheu- ungswerthcr Angrtff mit seinem traurigen Gewichte auf Hein unglücklichen Portugal lasten läßt, wo'caus noch so vrch pcmltche Verwcckelyngen fund DiskusKoncn 1711) ergeben können. _ lische Majestäk hexzi Tie 3311171111119, das; die Reqicxung Sr. Gros;- braxanischcn Maieskät lich nicht unemvfä'nzlich für ihre so_offen und frecmüthéa ausgedrückten Wünsche zeigen wird. S. Majestäpscßt den höchücn Werth darauf, das Vertrauen und die Ac1111111g„1l)kk_5 Erlaucbtcn _Axltirten, des Königs von Großbritanien, so wxe die en ße Vereinigung zwischen den beiden chicr.-.ngen zu„crl;a1„tcn. A e Bemühungen der Spanischen Regécrung werdcn dahin gerieb- tet scyn, jenes Verwauen emzußdßcn und jene Vereinigung zu be- exi. Möchten dteseHoffnungen fick) auf eine ciden Regtcrizngen befrtcdigcnde Weise verwir _ der (Hang,„den die Regierung Sr. Großbritanisclvcn Maieüät em- schlagen w1rd, es dem Unterzeicbncicn bald möglich maxvcn, sick) dem„Pos_ten, auf den das„ hohe Vertrauen seines Erlauchtcn Sog- vcrarns ihn eben er!? berief, mit der Gewißheit zu widmen, die Bande der - rcundsxhaft zwischen den beiden Monarchiccn noch en- _C'tncr scener heißesten Wünsche wird" erfüllt seyn, wxnn er dieses met den Fntentéonen Sr. Katholisckwen Majestät und nut den Interessen fc-ines Vaterlandes so schr im Einklange sehende _ Indem dcr-Unterzcicbncte die ge» elle Mittheilung an den Herrn Viscount Palmer- on, Staats:Secretatr Sr. (Broßbcitanischen Majestät im Depaxte= cnhritcn richtet, erfüllt er dix chm schen Majestät auferlegten Pfitchten

zwischen den Zur Deckung der au ,

gunLder Rückkehr der Britischcy So sebr aber Sc.Kath.Mc-1.

n Löchern, wo weder Luft noch Licht eindringt, haben önnen; die Luft, welche man darin einachmet, ist verpcstet, te es nicht länger als 10 Minuten aushalten. * in die Kasemacte hinab, welche der General Chassé be- Es sind drei Zimmerehen wie Keller, mit einigen In dem einen Zimmer zeigte man Stuhl, auf dem Chasseé zu filzen pflegte, und die Plätze, die Offiziere des Conseils eingenommen haben. : Chassé's lag ein Stüok von einer Bombe des ers; wahrscheinlich ist es dahin gebracht worden, General von der Größe dieser Wurfgeschosse einen Be- Ein wenig weiter von der Kasematte Chassé's,

; hlen und Tischen.

der Maffen dadurch «111fzu:*cgett.

brétanischen

drn Leiden zu s-“ccken,

S.“.Kntho- Sie sind noch hier geblieben, um Die gebiendcten

bergabe des Materials beizuwohnen. smd noch

dischen Batterieen links von der Die obere Batterie der linken Face des 11 Nr. 5, welche den Franzosen den meisten Schaden zu- hat, war noch ganz guc erhalten; aber die untere, weiter Die Bresche würde erst nach

[zt geblieben.

ende war gänzlich zerstört. ng der Contreforts praktikabel gewesen seyn. ' ätten neben einander eindringen können. abens vor der „Bresche ist ein IITeisterwerk; fie hat 18 5 drei Tage und drei Nächte Arbeit gekostet. er Ingenieure sind in der That ungeheuer;“man kann es greifen, wie dieselben in verhältnißmäßig so kurzer Zeit Die ganze Stadt ist heute in Bewe- diese Arbeiten zu bewundern.“

or zwanzig Jahren“, sagt xin hiesiges Blatt, „gab _ “ch 6 Millionen aus, um die Citadelle zu befestigen, jetzt "("sich die Zerstörung derselben 12 Millionen kosten lassen.“ z-s Material der Citadelle hat, dem aufgenommenen Zn- m gemäß, unter Anderem aus folgenden Gegenständen aubikzen und Mörser, darunter 31 änder, 21 Zwölfpfindcr, ][ Achtzehnpfündcr und 12 zwanzigpfünder; 2008 vierundzwanzigpfündige Kugeln,. omben, 3500 geladene Granaten, 73,190 Kilogr. Pulver rn, 1,200,000 Infanterie-Patronen, 67,380 Stoppinen. m Docl schreibt man unterm 29, Dez.: „Nach vieken issen kann Antwerpen sich freuen; allein die Ufer der Die Holländer haben heute e Landung versucht, um alles einzuäschern und zu über- Wer wird se in zwei Tagen urücktreiber1, da man : die Franzosen übermorgen von ée Belgier an ihre Stelle treten, so müssen sie in gr?- hl seyn, und dann tritt ein unmittelbarer Krieg mrt ein, denn die Holländer nähern fich auch zu Lande. 1 Doel nicht gut vertbeidigt wird, so wird er bald _ Wenn die Franzosen hier bleiben könnten, o ungeheure Masse von Schiffen zwischen Lillo und ek in Wenigen Tagen in den Grund gebohrt jenn.“

(: Die Ein: Aus- li'ick'liclye und für )

ichen, und möchte ,Die Desceme

und Leuchc-Geldcr. vom 25. Mai 1816 abge

Niederlande. ger zu knüp en. _ hrt worden sind.

Ziel vollständi erreichen kann.

cnwärtige os

ment der auswärtigen Angcle von der Regierung Sr. Katho und ergreift :c. .

London, 7. Nov. 1832.

Ein Korrespondent des Courier, der 1711) J. C. S, unter.- schreibt, versichert auf die entschiedensie Weise, das Ministerium habe nunmehr die Einführung der geheimen AHstimmungs-Weise bei den Parlaments-Wahlen beschlossen, und Lord John Russell werde diese Maßregel zu Anfange der neuen Session in-Antrag bringen, indem diejenigen Fälle, wo die miniskeriellen Kandidaten bei den jehigen Wahlen den Tories hätten unterliegen müssen, lediglich der Bestechung zuzuschreibcn seyen. auch, daß der Globe und die Times, welche Blätter gegen- wärtig am häufigsten Mittheilungen von der Regierung erhalten, sich weder der geheimen Abstimmung, noch den dreijährigen Par- lamenten abgeneigt zeigen, und ersterer noch überdies darauf hin- weiset, es lasse sich unter den gegenwärtigen Umständen nicht vermuthen, daß ein Parlament seine ganze siebenjährige Dauer zurücklegen Werde.

Als ein Beispiel von der jetzigen Schnelligkeit des Reisen!! in England erzählt der Globe, daß' Lord Londonderry während der lehren Parlaments-Sesfion eines Abends noch im Oberbause esprochen und am nächsten Abende seh schon an der Schwelle eines“ Wohnsitzes in der GrafschaftDurham, 250 Englische Mei- len von London, befunden habe.

Aus einem amtlichen Schreiben der Ottindischcn Compagnie an den Gouverneur von St. Helena,

n : 130 Kanonen,

Zea-Bcrmudez.“

werden in Trauer bleiben.

Zu bemerken ist ier abgehen sollen?

Zoom angekommen.

'- "tWerpen, 1. Jan. Man hat heute wieder mehrere schüsse in der Richtung von Lillo gehört.

' General Daine isi heuce in Antwerpen“ eingetroffen. seiner Division voraus, welche sich nach Westwezel und

* gegenden „begiebt, um die dort stehenden Franzosen ab-

u Gunsten der Ar ourant: „Der 1'*

Hkn- Walker, ersieht man, heute an wird das Publikum mit Karten von der Mi-

31

wiedey aufzubauen. Das Ereigniß, de

GcselZschaft, bei uns durch Sophisten geschwächt, hat tiefe Wur- zeln an Boden und kann in der neuen Monarchie wieder auf- leben. _ Die Belgier von allen Meinungen dürfen nicht aus

erschüttert Werden kann, ohne ganz Europa in Bewegung zu

und durch Familien-Bande, England durch Handel&Intevessen. Das unabhängige und monarchische Belgien muß daher jetzt be-

Nothwendigkeit unterwerfen, sich um die Regierung sammem, und unnükzem Bedauern ein Ziel seßen. Es ist mehr als Zeit, daß die Partei-Benennungen verschwinden, daß mit der Sichew heit das Vertrauen wieder erwache, daß die Bande der Familie und der Freundschaft ihre sanfte Herrschaft wieder antreten, und paß diekMenschlichkeit, welche unsere gemeinschaftliche Mutter ist, endlich unsere Wünsche, unsere Pflichten und unsere Hand- lungen leite.“

Der Phare sagt: „Unsere heutéÉen Neuigkeiten lassen fich m_ wei Zeilen zusammenfassen: Die itadelle ist von den Bel- gi1* en Truppen besetzt, die Französische Armee seht ihre rück- gängige Bewegung fort, die Schelde bleibt geschlossen und un- ser Hafen leer.“

Deutschland.

erster Präsdent der zweiten Kammer.

Hamburg, 5. Jan. Durch Staffette aus Amsterdam vom 21en d. M. ist hier die Nachricht von dem Abschluß einer neuen Rusßschen Anleihe daselbst eingegangen. Sie ist von den Herren Hope u. Comp. im Nominal-Belaufe von 20 Millionen Sélber-Rubel, 5 pCt. Zinsen tragend, in Znscriptionen oder Certiftkaten nach Wahl der Kontrahenten, übernommen. Der Zinsgenuß fängt vom 1. November 1832 an, und ist weiterhin halbjährlich am 1, Mai und 1. November eines jeden Jahres fällig; die ersten Kontrahenten haben solchen für die ersten drei Monate vom 1. November 1832 bis 31. Januar 1833. Die Einzahlungen geschehen in drei gleichen Terminen, im Januar, Februar und März d. J. Geschieht es im Februar, so müssen die Kontrahenten einmonatliche, Wenn im März, zweimonatlich: Zinsen zahlen. Die Anleihe ist in Stücken von 500 Silber- Rubel eingetheilt. Der primitive Preis isi 84; pCt.

Italien.

' Neapel, 20. Dez. Se. Majestät der König beider Si- cilien haben nach Ihrer Rückkehr zur Feier Ihrer Vermählung den Abgabepfiichtigen die rückständigen Steuern, welche weniger als 20 Ducati betragen, erlassen, und die ur jährlichen Unter- stützung des Militainaisenhauses und usstattun von 300

10,326 Ducati erhöht.

Ankona, 24. De . (AllgemeineZeitung.) Am 22sten Abends kam hier die attin des Generals Cubiéres mit wei Söhnen aus Paris an. Gestern gab ihnen der Delegat son- fignor Graffellini ein Gastmahl. Die Herren Palombi und Gariboldi wurden in der Nacht vom 1.81en auf den 19cm ver- haftet, auf der Post nach Ostmo gebracht und gestern Abend wurden ihnen von der Delegation die Pässe nachgesendet. Die- sen Morgen find ste nach Livorno abgereist, von wo ste ihre Reise nach Marseille fortseßen werden. Von Herrn Sesti, der gleichfalls den Befehl ur Abreise erhalten hatte, ist seht nicht mehr die Rede. r ist fortwährend in der Stadt, und geht ruhig seinen Geschäften nach. Man spricht von ei- ner Vorstellung, die von dem Offizier-Corps des 66sken Regiments dem General gemacht worden sev, daß künftig we- der sie, noch ihre Soldaten die Executions-Truppen des Papstes seyn wollten. Viele“ der besagten Offiäiere haben eine monatliche Unterstützung für die Familie Gariboldi's unterxeichnet, welche aui,deffen Gattin “und sieben Kindern besteht. (s ist zu béiner- ken, daß die besagten Arretirungen von Karabiniers und Frän- zosen ausgeführt wurden. In der ganzen Mark und im Hér- zogthume Urbino ist das Jubiläum verkündet worden, wonach die Theater in der Mitte Januars werden eröffnet werden. Es scheint, daß für Ankona noch nichts Aehnliches beschlossen ist. Die Ankunft des Ex-Mlnisters Sebastiani in Rom und die Rückkehr des Engiischen Ministers vom Florxntiner _Hofe eben dahin, giebt zu vielen Vermuthungen Anlaß. _ Man spricht

hörde in die Citadelle eingelassen.

«- hiesige Journal enthält folgende Betrachtungen: ahr 1833 eröffnet *sich inmitten der Freude, welche ein s Ereigniß einfiößc. Es“ ist das zweitemal seit der Re- , daß die Herzen fich der Hoffnung hingeben können. onbesteigung Leopolds wurde als der Schluß der Re- als ein Prinzip der innern Eintracht und als Pfand söhnung mit Europa betrachtet. en Ordnung und die Räumung des Gebiets find die inzigen Ereignisse, welche inmitten so vielen Unglücks ds uns gewissermaßen erlaubt haben, Athem zu schöpfen, die Zukunft einigen Glauben und einiges Vertrauen ein großes Problem gewaltsame Revolutio- und alle Elemente Schon hatte die

Hoheit der Prinzessin Albrecht von Preußen 995 herrliche L' graphieen, die zum Subscriptions-Preise 1919 Fl. 70 C“- Werth betragen, zu Gunsten der Hülfsbedürftigen dieses Ihre Majestät haben dies Geschenk angtn . ugleich den Scha dieserLithographiee

daß die genannte Compagnie die Befreiung der Sklaven ernstlich zielendxn“ Maßregeln dem Gouver- neur auf das Angelegentlichste empfiéhlt, bemerkt sie, daß es Übri- cht sey, die Psanzer zu entschädigen. zur Hälfte

Indem sie alle dahin

des dargeboten. men und es hierhev gesandt, indem Sie ster des K. “Hauses beauftragten, den Verkau veranstalten und den Ertrag zu dem von Ihrer Maj! gebilligtenZ Der Buchhändler Bakhuyzen hiefiger Residenz hat dem Debit der Lithogmwhi-cenübex11 men, die aus folgenden Stücken bestehen: 1) Christus und

2) Eine Mutter mit ihrem 2 ling, 90 Ces. 3) Das Portrait Sr. Majestät des Königé Alle gute Niederländer werden ee

gens nicht mehr„ als“ Re ein Ausschuß, und zur Hälfte von den Pfianzern gewählt, gebildet wer- den, um den den Letzteren zu bewilligenden Schaden-Ersakz Wenn dieses geschehen, oder ein

Regierung

Die Rückkehr der mo.-

ermitteln. des Gebers zu verwenden.

in baarem Gelbe zu soll ein Sklave freigelassen _ für ihn, die ihm auferlegte Summe bezahlt oder ab- grbettet. Damit er„ aber leßteres könne, hoffe man, es werde ihm sein Pflanzek die dazu nöthige Zeit bewilligen. nicht- im Stande wolle die Compagnie ihm Geld leihen, sey, in Fällen, wo Unvermögen oder Sterbefälle dieRückzahlung solcher Anleihen verhindern, dergleichen Verluste des allgemeinen Die Ersparnisse der Sklaven sollen in Sparkassen verzinset werden. ' Nach des Gouverneurs Meinung

werdxn , sobald

Samariterin, 4 Fl. 20 Cts. Ereignisse

| Bande der Gesellschaft lösen, zerstören, statt fie neu zu erschaffen. gelehrt, Reliqion und Moral uns davon

; aber die Erfahrung fehlte uns noch. Jeße, Völker _.nioe- sehe: und urtheilec!

ein Sklave Preußen, 1 Fl. 80 Ces. laden, zu diesem guten Werke beizutragen.“

Die in den Hospitälern von Bergen-op-Zoom befind gemesenen Kranken sind nach nördlicheren Orten Hollands bracht worden, um den Verwundeten aus der Citadekle und *

der Flotte Plak zu machen.

fich freizukgufen, so so wie sie auch geneigt

Besten wegen zu tragen. es uns

",

Wird diese furchtbare

auch von einer Reduction der Gehalte aller Iuskiz-Beamten. Aus der Romagna wurden politische Verhaftete nach San-Leo und Civira-Caskellana gebracht.

Türkei.

Konstantinopel, 8. Dez. Das mit der Admiralität ver- bundene Sandschak von Gallipoli ist dem neuen Kapudan Pascha, der sich bereits bei der Flotte in den Dardanellen befindet, und das Sandschak „Alalia dem nunmehrigen Chef der Artillerie zur Verwaltung übergeben worden.

Nachdem der bisherige Chef der Artillerie, Tahir Pascha, (wie bereits gemeldet) zum Kapudan-Pascha mit dem Range eines Westrs befördert worden, hat der Sultan dage en den bis- herigen Ober-Befehlshaber der Flotte, Halil-Rifaat- ascha', zum Chef der Artijlerie ernannt. '

Der Sultan hatnun auch die StatthalterschafcKaramanien unter die Verwaltung des zum Wesir erhobenen ascha gestellt, der schon früher, als ihm der Befehl wurdo, fich zur rmee zu begeben,

Lehre die Völker überführen, daß der Weg der GeWalt und der Unordnung ur Anarchie und zur erstörung aller Elemente des öffentlichen ohlskandes fährt? _ ögen die Männer, welche die Wahrheit suchen, ihre Blicke auf Europa werfen, und betrach- ten., was aus den Völkern geworden ist, welche durch die anti- socialen Grundsäße des Jnsurrections-Rechtes und der Volks- Souveratnetät um Aufruhr verführt worden sind. Diese Völker quälen ich unter den Trümmern ihres Wohlstandes. Du_rch_ dre Vexsprechungen kühner Abenteurer und der Pöbel- Phtlowphen hintergangen, haben sie verloren,* was sie besaßen, ohne das zu finden, was sie suchten, und von allen den Leuten, duxch wxlche sie nach dem Abgrund gedrängt wurden, smd die meisten m der Verachtung untergegangen, während noch Einige aiif den Trümmern des Vaterlandes aufrecht stehen, um ein leben- diges Beispiel zu geben, daß fie, gutszum Zerstören, unfähig find, en unsere Stadt slch in diesem Atzgenblick exfreut, ist ein auffallender BeWeis jener Unfähigkeit. Die Revolution war es, welche die furchtbare Herrschaft einer stets dxohenden Festung erschuf. Die Revolution konnte diesen Widerßand l1tcl)t besiegen, und den Fremden verdanken wir den Ruhm un- serer Befreiung. Aber trösten wir uns; das Lebens-Prinzip der

den Augen verlieren, daß die Vergangenheit Niemanden mehr gehört?,daß die neue Monarchie, wie fie konstituirc ist, in das Europaische System aufgenommen worden ist, und daß sie nicht

seßen. Frankreich ist ihr verbündet durch politische Interessen

stehen, und alle Parteien müssen sich dieser Thatsache als einer

München,*2. Januar. Hiesige Blätter zeigen die schon länger erwähnte Ernennung des Appellations-Gerichts- Präsidenten von Schrenk zum Minister der Justiz an. Herr von Schrenk war bekanntlich in fünf Stände-Versammlnngen

Waisenmädchen ausgeworfene Summe von 9000 ucati auf

die Verwaltung der mit den Sand Gtatthalterschaft Adana

nommexx haben, ihres Aufenthalt suchen solleu.

Hitfe wurden 10 Wo

Flammen.

Berlin, 7. Jan. scllschaft am 5. Jan. seiner Abhandlun

Herr Professor

neue Reise durch Hoch-A kun en. _ Herr P St rme im Chinefischen Meere, Anlaß gab. _ Herr 1)1'. des Oberlehrerö, Herrn ])1'. Droysen über Ale rr Professor Ritter theilte einen achricht der Van-Diemens-Land-Compag*nie über das Land und die Bestrebungen jener Gesellschaft mit und legte das Original-Werk zur Ansicht vor. _ 'Her'r Major von Oesfeld theilte ein lithographirtes Verzeichnis; der besseren Nie- derländischen Karten mit; ferner machte derselbe mit den neu erschienenen Blättern der Reimannschen Karte von Deutschland, Nr. 191, enthaltend Ratibor und Rybnwk, und Nr. 130, cm- haltend Muskau und Spremberg , der Uäinbm'gb [167181111 1815 bis

_ Der General der Infanterie, isi am 1sien d. M

_ In dem gegenwärtigen Winter- auf der Königl. Rheinischen Friedrich- Bonn 809 Studirende, nämlich 107 (86 Inländer und 21 Ausländer); (211 Inländer und 13 Ausländer); der und 24 Ausländer);

Turan vor. _ aus der nenesten

erh'iakten hatte.

Herr ])1'. M

schaks Uzeir und Beilan vereinigten Dagegen ist der bishe- rkge Statthalter von Karawanken, Alisch Pascha, nach Gallipoli beschieden worden. DxStatthalterschaftTripoli in Syrien, die dxr Leßtgenqnnte eben alls v'erivaltete, bleibt erledigt, so wie auch die von Seide, Jerusalem und Nablus. Sie find provisorisch dem Groß-Wefir untergeordnet.

_ Der Moniteur Ottoman emx an ihn ergangene Aufforderun Seiten der Russischen Regierung, aufhaltenden Polen, welche

Inland.

In der Gigung de'! geographischen Ge- tyen die Fortsetzung Hochebene im südlichen Peru. _ hielt emen Vortrag über Moorcrofts sen, und die dabei gemachten Entdek- roseffor Zeune sprach über die Ursache der was zu mehreren Eröyterungcn Hörschelmann las eine Isbhandlun

AuSländer); 106 Philosophen und Kameralisten

und 16 Ausländer) und 12 nicht J

_ Aux 30. Dez. Abends gegen 51 Uhr wurde in Bonn am östlichen Hemmel eine FeuerLUgel Wahrgenommen. scheinbaren Größe, die derjeni auch mit einem diesem Weltkör

zuerst , bewegte

mmatrikulirte.

so wenig ward eine Detonation vernommen.

_ Aus Stralsund schreibtman, daß, ungeachtet“ in dem Folge ?ei oft1xnaligen plötzlichen egenweter, 0 wie der dicken neblichten Luft, die Krankheits älle sich im Laufe des v. Mis. sebrvermehrt haben, die Mortalität im Gan tvöhnliche Maß hinausgegangen ist. .Das sehr auSgebreitet und an manchen Orten sogar einen epidemischen Charakter angenommen, jedoch nur in milde ' die Häfen von Stralsund, GreiftWald und De ember 21 Schiffe ein- und aus 5 chiffe ausgelaufen.

dortigen Regierungs-Be irke, in Wechsels zwischen Fry

Meteorologische Beobachtung.

1833 Mok s Na mitt Abends Nach einmali er 6. Januar. Hugh ' Icßhr. ! 10 Uhr. ' Beobachtungg. Luftdruck . [342.9 smPar. 312,7 9,“Par.!342 s 9““Par.'Queräi-me 7,0 9 N. Luftwärme _8,-"N. _4,2"N. _640R. Tbaupunkt _ 9,0 N. _7,- N. _ 8,0 " R. WWW“ 0/ ' N" Dunfksättg. 99 pCt. 89 pCt. Bodenwärme 1,- “N. 113: 111 11 Wolkenzug _ _ iederscdlaa 0.

Zerliner Zörse.

])r. [Ins]. 1111]. 18. ['r. Qngl. 11111. 22. pt. Dog]. 011]. 30. yrömöebüöeeb. [(urm. 0b].m.].(). [*I-um.]nt. Zcb (10. Zur]. 811168011113. ](önig-b. 110.

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Meotpr. [)k'anäbr.

„& u 8 1? ü r 1; i Emsrekäam, 2, Januar.

Kinley], "iris. 801111111 41:. 5: neue (10. 77,7 [(in:-15111, 15;- 67; 98,7. Kuu.(7.1828) 94; (7. 1831) 84,'-. 01181. _. 3: Zy-n. 324, 53 52-7.

()e-t.“ 53 Ust. 8154. ' 974. ['raus-. l'k'a'm. 5211. 1014. 90111. 114€. Mix:], 2. Januar. 53 Ulst- 861'» 4: “75,"„. l-ooae zu 10017]. 1894. 9311-0111 1287',. Zank-Qctien 1157-7.

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Den 7. Januar 1833. 111111]. konäa- uncl (Je]ä-(Jouro-Zettel. (szu/a. (Tour.)

. | . - ZQ-Zobulä-Zcb. '

(Zrokobx. 903. (10. 0|tkm ['k'aochr. 90mm. [)kanäbr. [(un- 11. Kaum. (10. Jehleoisobe äq. UMF). (1. l(.- u. K. Z,-§cb. (l. l(.- u. [M

[101]. 701117. ])ukc.

Reue 110. krieäricbsä'or. . ])ieconta .....

e Börsen.

Uamburx. 5. „januar, 43 (10.754.

fist Köni [.

Königliche Schauspiele.

Dienstag, 8. Jan. Im Opernhause: Die Kirmeß, Oper in 1 Akt; yoxj E. Drvr-ent; Musik von W. Taubert. Hier- auf: Blaubart, roßes Baller in 3 Abtheilungen, für die hie-

Zne ein erichtet und in Scene gesekzt vosn dcn Kaisevl. önigl. Soko; änzerinnen Therese und Fanny Eislar.

publizirt jetzt ebenfalls, Mk 9, die offizielle Anzeige von woyach die im Anstande fich an der Inyurrection keinen Theil ge- um. die Erlaubnißxntweder zur Verlängerung s oder zur Rüchkehr in das Königreich nach-

Am 29sken v. M. brach in dem Stadtviertel von Sagrid- schihlar Feuer aus, und ungeachtet der schnell herbeigeeélten hnhäuser und 12 Buden ein Raub der

xanders Züge dur ,

so wie mit den Za r än en 1831 ein Geschenk. hg g Freiherr von Müffling, . von Achen nach Krefeld zurückgekehrt. Semester befinden sich Wilhelms-Univerfität zu evangelische Theologen 224 katholische Theologen _ 231 Juristen (207 Inlän- 129 Mediziner (122 Inländer und 7 (90 Inländer

Mit einer gen des Vollmondes nahe kam, , per ähnlichen Lichte zeigte sie [ich steh mec großer Geschwindigkeit nahm dabei an scheinbarer Größe

Lichtes zu, Welches eine mehr gelbe endlich, ehe sie dem Horizont nahe stücken und Funken; ein größeres etwas hinter den kleinen Fragmente einer feurigen Bahn dei Meteore war nichts zu sehen. Eben

senkrecht nieder, ab, aber an Intensität des Farbe bekam, und zerplaßte gekommen war, in Bruch- Bruchsiack blieb im Fallen n und Funken zurück. Von

zen doch nicht über das qe- Scharlachfieber hatte Kei)

n Formen. _ In Wolgast sind im den beiden leßtern Häfen

Zank - Uelsen 1131. Kuss. Uns].