1833 / 142 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

-.. .* * ._1,

«_- -* -_-:;-:. ,- -.: ., --* «_, _. „. _.?IZS-k.": “**""-*“s*“".chd'é*»_*“i“* ;.. * - , ..

ck4-

wau en 1 anke.

schen Bestimmungen unab än i e Verbindun der ommer en und Dänischen Küsten. h gg g- P sch

---- Se. Hoheit der Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar l“"'„Jte am 16ten d. M. nebst Gemahlin , Kindern, Gefolge Und Dtsnerschafc, von Rotterdam kommend, mit dem Dampfschiffe in Düseldorf an und üieg i'm Breidenbacher Hofe ab. Die Frau Herzogin und die übrige Familie festen am 17ten Mor- gens die Reise nach Meiningen fort, der Herzog aber gedachte am 186311 mit dem Dampfschiffe wieder nach den Niederlanden zurückzukehren.

_- Der General der Kavallerie und kommandirende Gene- ra! des Zier: Armee-Corps, Herr von Borsten, ist am 16. d. M. von Berlin wieder in Koblenz eingetroffen. _

_ Außek dem, von dem Stadt-Musikus Urban aus Elbing ain ?.ten k. M. in dem großen Remcer des Schlosses zu Ma- rietxburg aufzuführenden Preußischen Mufik-Feste, ha; noch der “:!)kusik-Direktor Kloß aus Danzig, in den Nachmittagsstun- den'von 6 bis 7 Uhr desselben Tages, eine historisch-musi- kalische Akademie, entweder in dem großen Remter oder m des Hochmeisiers Remter des gedachten Schlosses, ver- amkaltet. „Dieses Unternehmen“, so schreibt man von dort, „wird den versammelten Musikkennern viel Interes- )ankcs liefern; denn der Musik-Direktor Kloß beabfichtigt 1) einen Vortrag: „über die Musik der Vorwelt“ und zivar;_ Ueber die Musik der alten Heovräer während ihrer mo- naxch0chen Periode zu David's und Salomo's Zeiten, zu halten. Dieser Vorlesung soll ein Zernsalemitischer Tempelgesang in der Originalsprache, von König David gedichtet und komponirt, zum dienenden Beweise durch eine praktische Ausführung beigefügt werden. Die Entstehung dieses archäologischen Tonstückes fällt ungxfähr “1050 Jahre vor Christi Geburt und ist die älteste größere Gesang-Compostion, welche die musikalische Literatur von dieser Ration der Vorwelt besißk. Ferner sollen 2) drei Ton- stücke von den drei Deutschen großen Komponisten, als: von I. Haydn eine Motette, von Mozart eine Symphonie, und von Beethoven die große .Konzert-Phantasie fÜr das Pia- noforte, welche der Musk ; Direktor Kloß selbst vortra- gen wird (mit Orchester und Chor), in dieser historisch- musikalischen Versammlung aufgeführt werden. Die ehrwürdi- gen Räume der Marienburg werden daher Manches bieten, was nicht allein, der Seltenheit wegen, den Mufikkenner intercssiren, sondern auch, wegen der zweckmäßigen Auswahl, den Musik.- Liebhaber lxefriedigen dürfte, und dieser Tag wird ohne Zweifel 11'7nöder“(Geichichte der Musik in Preußen einen ehrenden Platz n en.

Meteorologische Beobachtung.

1833. | Morgens [Nachmitk , Abends Nach einmaliger 20. Mai. 6Uhr. Lahr. 10 uhr. Beobachtung.

Luftdruck . . 338 ho„jPar. 337,3 1 „,Par- 337,4 o"-,Par.;2ckueilwärnie 6,4 N.

Luftwärme 13,o “' R. 24,1 N12», 9 R. Flußwärme 18,2 0 R. Thaupunkt 6,1 " R. 6,2 " R. 3,2 o R. Bodenwärme 13,69 R. Dunßsättg. 58 pCt. 26 pCt. 46 pCt. AUSTünsi. 0,2-1'“Rb. . Mitter. . . . heiter. heiter. trüben. Niederstblaq1),0 : 0'“Rh. Wéwd ..... O. OSO. NO. kAbds. 9H11.Wctecrtcuch- Wolkenxug ! -- *- -- 'tcn, Nacms wenig Rogen.

881'111161'861'88. U00 21. 01:11 1833.

1111111. 170008- unc] €e1ä-Cour8-Jettel. (Nxsw/z. (107472)

12/710“1021770901] "

[71/- |Zk-'€/.| (;;-ZF,

31.-§011111(1-§311. 4 96,7- 964 81'018112. 1'03. (10. 4 100; 100 191". 13031. 001. 18. 5 104 -- 051_[)k. 910011111". 4 _ 99 1,1“.13051. 71.01.22. 5 104,1 -- 1'011101. (10. 4 105 104.1 pr. LUS]. 0111. 30. 4 91; 91T Kun- u. Kenn). (10. 4 105-Z 105; 975x11.d011.(1.§0011. - 54; .)31 3611188188110 (10. 4 -- 1061 [(a-111101114011). 4 95; -- 1118“). “1. !(.“ u.Ä. -- 62 -- Ke:0111.1nt.§c11.i10, 4 95 »" J.-§e11.i1.1(.- 11.111. --* 63 "- 11-011. Ztaät-Übl. 4 9671 -- Königxb. 410. * 4 - _- 11011. 701177. [)ulc. -- 18F -- 151111037. 110. 4; _- _ 910110 (10. -- 19 -- Umm. (10. in 111. *- 36 -- 61'1801'101130'01'. . -- 1377; 137", 17081117. [,k-400117. 4 98 97; 011500k110 ...... - 3; 4; _, _ 13er ./3'- (You,. 1712611861 „00111'8. FF;-'ck.|0e/ck. 1101518111311; ............. 250 [**]. 11101": 144Z ] _- (1110 . . . . ......... 250 [**]. 2 ZU. 143.7. - UamburZ .............. 300 1111“, Km": 150,7, _ cum .............. 300 Wc. ?. M. 150,“, - 1400001) ............... 1 1451. .“; 1111. 6 271 _. 1,3118..............,.300]'*l'. 21111. 80T -- 171611 in 20 )(!" ........... 150 [**]. 2 1111. 104; - ÜiiZsburZ .............. 150 171. 2 1111. 103 - 1511581011 .“ .............. 100 *]"111. 2 1111. 997“; 9911, ]uxipxiZ ............... 100 '11'111. 8 103€ » 102Z ["rx-1010011 8. 111. 10,2 ........ 150 [*]. 2 1111". 102.3 -- 1'0101'8110rZ ............. 100 1111]. “3 170011. 301 301", 1731061130 ............. 600 k]... Kur: - -

Auswärtige 1301-8011.

Ümsteräam. 17. 11131. Rieäerl. "'11'141. Zcbulä 45;. 67; 8930. 67.1)...

Königliche Schauspiele.

Mittwoch, 22. Mai. „Im Schauspielhause: Christinens Liebe und Entsagung, Drama in 2 Abtheilungen, von Th. Hell. Und: Mirandolina, Lustspkel in 3 Abtheilungen, von C. Blum.

Donnerstag- 23- Mm- Im Schauspielhause: Ißdor und Olga, Trauerspiel in 5 Abtheilungen, von E. Raupach, (Herr Meyer jun., vom Großherzoglich Badenschen Hof-Theater zu Karlsruhe, Wlodomir, als Gastrolle.)

Freitag, 24. Mai. meOpernhause: Zum erstenmale: Hans Heiling, romantische Oper in .; Abtheilungen, mit einem Vor- spiele, von Eduard Devrient; Musik von Heinrich Marschner, Könial, Hannöversäbsm HofiKapeLmeister. , ..

Schauspielhaus“ 1) 14011150, on:. 1.0 1'093701100, Wu- (jgyjllg en 2 aotes. 2) 140 110711101“ 0113911112, 7000071110 nou-

(' :“», .“ :*“

586 Sonntag, 26. Mai. Jm OpernbaUse: Alcidor, Zauber- Oper in 3 Abtheilungen, mit Ballets; Musik von Spontini, Jm Schauspielhause: Französische Vorstellung. In Charlottenburg: Die Helden, Lußspiel in 1 Akt, von W. Marsano. Hierauf: Die feindlichen Brüder, Possenspiel in 3 Abtheilungen, von E. Raupach.

Königstädtisches Theater.

Mittwoch, 22, Mai. Das Mädchen aus der Feemvelt, oder: Der Bauer als Millionair, gWßes romantisches Original- Zauber-Mährchen in .“; Akten, von F. Raimund; Musik vom Kapellmeister I. „Drechsler. _

Donnerskag, “23. Mai. Dei“ Maurer, komische Oper in 3 Akten, nach dern Fran östschen dcs Scxibc, von Louis Zingel»; “Musik von Anbei". (* [le. Bruckn'ex', vom K. K. Hof-Opei'n- Theater zu Wien, nen cngagirtes Mitglied dieser Bühne: HL"- riette, al:; eiiies Debüt. DUL- Walter, vom Stadt-Theater zu Riga: Irma, als erste Gastrolle.)

Markt-Preise vom Geixaide. Berlin, den 20, Mai 17533. Zu La_nde: Weizen 1 „Rthlr. 12 Sgr. (; Pf., auch 1 Rthlr. 7 Sgr. GM.; Roggen 1 Rthlr. 3 Sgr. 6 Pf., ana) 1Rthlr.2Sgr. 6 Pf.; große Gerste 25 Sgr. :5' Ps., auci*,_24 Sgr. 3 Pf.; kleine Gerüe 23 ng. 6 Pf.; Hafer 2-3 Sgr. 9 Pw ana) 20 Sgr. , ZU Wasser: Weizen (Weißer) 1 Rty'lr, 27 Sgr. 6 Pf., auch 1 Rthlr. 20 Sgr. und '! Rthlr. 7 Sgr. 6 Pt.; „Roggen 1 Rtylr. 10 Sgr., auch 1 Rthlr. 7 Sgr. 6 Pf.; große (Herne 25 ngx; Hafer 22 Sgr. 6 Pf., auch 21 Sgr. 3 Pf. . Sonnabend, den 18. Mai 1.833. Das Schock Stroh 7 Rtblr. 2.3 Sgr., nach 5 Rthlr. 20 Sgr.; der Centner Heu 1 Rthlr. 5 Sgr., auch 20 Sgr.

M Neueséc Nack)richken.

Paris, 15. Mai. Die Fregatie „Atalante“, an deren Bord sich der Vice-Admiral Mackau befindet, islam ilten d. M. von Cherbourg nach den Dünen abgegangen.

In der gestrigen Sißung dcr Pairs-Kammer war der von der Dsputirtcn-KammW bcxeitö angenommcmc Gesiiz-Ent- wurf Über die: Organisation der General- und dei“ B?zirks-Con- soils an der Tachordtmng. Der Marquis von Dreux-Brézé: ließ sich gegen denselben vernehmen. „Das uns vorliegende Gesekz“, äußerte er, „stütZt fich auf den 6911er: Arték-cl der neuen Charte, worin es hcißt, daß in möglichst kurzer Frést eine auf das WaHl-System gegründete KommnnaUVerfaffWg eingeführt werden soil. Drei Jahre sind darüder hingegatigen, und unge- achter des scheinbaren Effets des Ministeriums dünkt es mich doch unmöglich, daß das Geselz in seiner gegenwärtigen Abfassung die Zuséimmung der drei Staaks-Gewalten «halten könne. Ich sage: dcs scheinbaren Eifers, weil, wenn ('S des IJTiniskeriums ernjker Wille gewesen wäre, das Land mic jincchseßc auszuswt- ten, es nicht Zahic lang damit gezögert und uns solchss nicht erst am Schlusse der vorigen Session vorgelegt hätte, um jetzt, aller Wahrscheinlichkcit nach, zum zroeitenmale in die Wahl-Kam- mer Zu wandern und hier bei der Dringlichkeit der übrigcn Ge- genfi ndr, womit diese Kammer fich zu beschäftigen hat, vielleicht wieder bis zum nächsten Jahre liegen zu bleiben. Die Zeit des Centralifirens ist vorüber; diejenige der örtlichen Freiheiten muß beginnen, wenn anders wir nicht aufs Neue den Nacken unter das Joch des Despotismus beugen wollen. Als Grundlage und als Ausgangs - Punkt für das Kommunalwcscn müssen wir die Kommune selbst wählsn. Diese besehc; Niemayd hac fie geschaffen; hier ist Alles bekannt, bestimmt, ÖLWikstn, unbe- streitbar; die Bürger einer Gsmeinde haben SUR" Gcnchngeikk, sie wissen am besten, was sie wollen Und was LHri-xn f-vmmt. Hier schwindet jede Täuschung; hier geht Asics seinem i'i'xiclmij- ßigen Gang; man kennt sich gcgenseikig, man weiß, wer Recht oder Unréchc hat, vor Allem aber, was das gemeinsame Inter- esse erheiscyt, und wer am fähigsten ist, es zn vcrtßeidigcn. In

dieser Beziehung, m. H., ist die politische Erziehung der FWU,- *

zosen vollendet; die Liebe zum Vaterlande und dis Wahrziek); mung der „Interessen des Landes machen Jeden fähig, sic!) jcine Stellvertreter selbst zu wählen. Man lasse die **))?unictpalräehe von allen in die Sreuer-Rolle eingetragenen Bürgern wähli-n, und man darf fich versichert halten, daß die Kommune nur

solche Männer ernennen wird, die im Stande sind, sie gehörig , * zählig war, mußte die Sitzung aufgehoben werden, ohne da

zu verwalten.“ Der Redner ließ fick) nach diesem Eingangs in eine nähere Beleuchtung des (»Vej'elz-Entwurses ein, und „003 namentlich dem in der Dcputireen-Kammer von Herm Bosson entwickelten Systeme den Vorzug vor jedem andern. Di-sxem

Systeme zufolge, sollten die Municipal-Consmls eincn odei' mchx'cre ? Abgeoxdncte wählen, und diese sollten eine 1110?! beraihéchlachde '.

Versammlung in jedem Kanton bilden, ich solche Kanronnal- Versammlung aber sollte dann einen Abgiordnstsn für dqs Be- zirkö-Conseil und einen zweiten für das DevartemcntalCc-nscil emenncn. Nachdem der Marquis W", Dl'ci,ix-B70zé die Vorzüge dieses Systerys hervorzuheben 00) bsiin'xyc, schoß dec- selde in folgender Weise: „Ich stimme fin: die VerWN'fung des vorliegenden GeseH-Entwurfes, da dieser keinen anderen Zweck hat, als unter einer anderen FOM: dieselben Fehler zu reprodu- cii'en, die man schon der jekzégc-n Gescßgchng zum Vorwurfe macht. Der wahre Gedanke des Ministeriums hat“ fich kürzlich durch einige Worte vcrkündigt, die dem Handeis-IJTinister in der Hitze der Improvisation cntschlüpft sind. „„Hütcn wir uns Wohl““, sagte er, „„die Gemeinden zu emancipiren, deim eitie solche Emancipation würde allein der legitimisiiscßen Parici zum Vortheil gercichen.““ Dieses sektsame Argument mag den Herre»: Ministern vielleicht vorci'efféich er.)"cßsinen, ich finde es, wie Sie leicht denken können, sehr schlecht. (Gelächtcij) Das uns vorléegcnde Gcseiz würde ebenfalls nur ein vorübergehendes seyn, und ich erblicke in solchen tranfitorischen Gescizen, die, wenn sie aus den Händen des Gesetzgebers hervorgehen, immer ganz vortrefflich scheinen, in der Anwendung aber 06) stets als mangelhaft und unausführbar zeigen, nichts gls Gefahrvnd Unordnung. Lassen Sie uns endlich dem Lande soße Gefeize ge; ben, denn es bedarf derselben. Ein Staat, der scine Gescßge- dung mit jedem-Augenblicke ändert, gleicht einem Schiffe, das Kompaß und Steuerruder verloren hat.“ - Nack) Beendigung dieses Vortrages ergriff der Berichterstatter des Exmittirungs- Geseßes das Wort, um der Versammlung den betreffenden Ent- wurf, nachdem die Kommission die verschiedenen Artikel desselben an einander gereiht und geordnet, mitzuehcilen. Es wurde so- fort darüber abgestimmt, und der Gesetz-Entwurf mit 84 gegen 7 Stimmen angenommen. Hierauf wurde die Berathung über

„.__-

1

! lich9 Bsitrag zu der CrhnltUng dci für den Kultus und

. folge, sind die gezwungenen außerordentlichen Ausgaben

' ser, so wie überhauyt aller städtischen Anstalten, und des

.- iicheu fakuTcativen Ausgaben handelt, begreift in die Zahl

" 581. Br.

das Eingangs erwähnte Gesetz wieder aufgenommen und, na dem der Graf v. la Rochefoucauld den Geseß-Entwurf im 05-- zen gebilligt, zugleich aber einige im Laufe der Diskussion „, Zutzgende Amendements angekündigt hatte, die Sihung auf 9 en. * Die gestrige Sitzung der Deputirten-Kammer war Um 1; Uhr, in Gegenwart von 10 Mitgliedern, mit Einsch[ des Präsidenten, der 4“ Secretaire, der beiden Quäskoren des Herrn Prunelle, Berichterstatters des der Berathung voi genden Gcseiz-Entwurfis, eröffnet. Die Vorlesung des Pro

Prellßis

Allgemeine

e Staats-Zeitung.

kolls erfolgte daher vor leeren Bänken. Nachdem der Pxäsw noch _cinc Zeitlang geWartet, erklärte er, daß er den Nam, , Aufruf veranstalten werde. “Einige Dcputirte, die mittler in den Saal gstrecen waren, proteskirten gegen diese Maß"

d-4 5-7 _'„k_ *1.*-'„*,* ., 1 k“ „-

, ,* .J.; ,v" “_, * , i„_*-* . OWMDWIWWQJXMMMMJ.

Berlin, Donnerstag

«!,-'on. .*'..-_'.* &- --L-__-Z.i'*,-, '.„i .*..- .“ k; . . .- );_ (.; “:.-,; .. _! .,.- L',“- „- k; ." * x“ , . ., ,. , . . . "|M,-

d e n 2317?"

a.. ai.-

M a : ***“ MMWWMYWYWQLWWÉMMMNM. . .

" *W «anp-„mk'lkukk-pM-QWWMM-u-W «.». -

-- K-AW“t-WZ.1!"*Ü'MU ; - „. „„ _

.... ..ck-..

andere unterstüizten sie, noch andere meintet], daß es besser die Sißung ganz aufzuheben. Der Präiident bemerkte ab daß er dies leßtere nicht thun dürfe, indem dazu ein ; 1chluß der Kammer nöthig sey, ein solch“: ?ber, eben., gen der Unzulänglichkeit der anwesenden Mitglieder, „* gefaßt werden könne. Der Namens-Aufruf ging da vor sich, wurde aber nach einer halben Stunde wieder einge“, da di-x Sccrctaire behaupterren, daß die Kammer nunmehr, zählig sey. An der Tagesordnung war die Fortseßung der .. cathunqen über das Municipal-Gescß. Dem 2611en Artikel

Amrliche Nachrichten,.

"Kronik des Tages.

S„ Majestät der König habxn dem Legations-Raek) Bras; de Saint; Simon die Kammerherrn-Wücde zu erthci- eruht-

e. Königl. Majestät haben den Kreis-Deputirten und serltksketj, Rittmeister a. T). von Oerßen, zum Land- oek Göhrléßer Kreises, Regierungs-Bezicks Liegniß, zu er- !: geru t. *.

Gemeinden folgende (die gezwungencn gewöhnlichen Au den sind im vorgestrigen Blatts der Staats-Zeitung aufg,“ wvrden): „Dic Abtragung der fälligen Schulden, Die Ko bei der Wahl der Municipalräthe, der Offiziere und Unie: ziere der National-Garde, der Werkverständigen, und der N; & Maxestäc ÖW KÖUÜI haben dem DMV? Otto Dann bei den Handels-Tribunälen. Die Kosten bei der Aufnahm, anzig dcn Rothen Adler-Ocden vierter Klasse zu verleihen Plänen zur Anlegung neuer Straßen in den Städten, . :. AUYzahlung “der den siädtifchen Beamten bewilligten Y _

sionen und Rcmunerationen.“ Die gewöhnlichen 0111: Der Justiz-FWmmissarius'x Kühne in Wolmirstedt ist zu; ven Ausgaben smd, dem 27sken Artikel zufolge, nachstxj, zum" Nocarius im Bezirke des Ober-Landekzgerichts zu „.Die Unterhaltung der Stadt-Uhr, der öffentlichen Wasch“ oevurg bekiellc worden.

und Tränken, der Märkte und Hallen, der Bibliotheken Museen, der öffentlichen Gärten und sonstigen Promenaden, Pflasterung der Straßen, Pläße und Quaks und die Sm Ericuchtung. .Die Unterstülzung der Spitäler und Armen

wie: der am 2017er; und Listen d. M. fortgeseßten Ziehung ten Kiasse 6700" Königl. KlaffM-Lotcerie fiel 1 Haupt.Ge, _von “20,000 Rchlc. auf Nr., 84,270 in Berlin bei Grack; upt-Gewinn von 10,000 Rihlr. auf Nr“. 59,570 nach Cöln chen-Fonds.“ Der 28|e Artikel, welcher von den außerorde eimbold; *..) Gewinne zu 5000 Rthlr. fielen auf Nr. 13,586 "3,017 nach Bielefeld bei Honrich und nach Königsbcra in ei Burchard; 3 (Gewinne Zu “2000 Rthlr. auf Nr. 23,780. 7 und 32,578 in Berlin ei Gronau, nach Breslau bei stein und nach Halle bei Lehmann; 34 Gewinne zu 1000 öffentlichen Unterrécht bestimmten Gebäude. Der Ankaufdes auf Nr. 2095. 7144“). 796.3. 8730. 9.394. 10,76 ;. 13,011. rains zur Anlegung neuer Landstraßen, und zur Auffüh _ 9. 10,760. 10,461. 10,048. “22,040. “29,895. 30,271. 30,956. neuer Kommunal-Gebäude. Die Beisteuer u al1en Ba'," . 40,581. 51,421. 34,280. 54,607, .'15,.3i)6.61,72.3. 65,365. welche die Gemeinde gemeinschaftlich mit dem taaee überm.- "? '-'- 68,911- 70,505. 71,882. 77,634- 77,942?- 78,396- 8025439- Die Stipendien in den verschiedi'nsn Unterrichts-Anstalten. )- 93-812 U00 93-25“! in Berlin bei-Aievin, bci Baller, Bepstanzungen oder sonstige Berschönerungen der Pläße,Q« urg, bci Ma dorff/ bki Mcndheim UW 317191 bei SW]??- und öffentlichen Promenaden. Die Atiögaben für öffen- Barmen bei * olzschuber, Breslau bei Leubuscher und bei Festlichkeiten, so wie (109 solche, zu denexi sich das Muni' stein, Bunzlau bei APVUU- Danzig 2mal bei Reinhardt, Conseil zur Erhaltung oder Verbesserung des Kommunal-E [dorf 5“ Spaß, Elberfeld bei Benoit, Glogau bei Levy- tbnms und in demJ:1tcrei'se dcr Eiiijvobncr eis,;tschließt.“ “d Halle Lmal bei Lehmann, Hamm bci Huffelmann, INM drci Artikel, so wie di»: beiden folgenden von minderer Wi- Ü WÜEWÖI, Königsberg in Dr. 2mc.l bei Burchard- Kö- keit, Waren bereits Tage:? zuvor angenommen worden. "S'" d- N bei Jacoby, Likgnkß bei Lettgebel, »))?agdeburg kam die Reihe an den 31sten Artikel, wonach die e-, ch-Merieburg bei Kieseibach, '))?ünster bei Lohn, Posen lichen fakultativen Auögaben, insofern die gewöhnliche CL,

zur Bcsreitung derselben nicht aus'reicht, gleich den außeror "-i "45 Gewinne zu 500 Rthlr. auf Nr. 9721. 11,150, [ichen fakultativen Ausgaben, von dem Municipai-Co - 14,859. 17,783. 18,423. 2629321382. 21,554. 22,283. festgestcllt und von dem Präfekten bestätigt Werden sollen, , ., “25,802. 26,475. 27,450. 31,187. 31,757. 33,000. 37,429. einer langen, aber völlig unerheblichen Debatte ging auchd . 39,077. 42,874"). 48,663. 50,753. 50,073. 56,851. 57,412. Artik-xl mit einer unwesentlichen Aenderung in der Absa " 59-360 00-308. 62,136. 63,484. 64,351. 66,228- 66,244- durch. Das :Zte Kapitel dcs Geschs ha?:delt von den Ko 4. 73,262. 74,178. 73,287. 86,496. 88,010. 88,943. 90,097. nal-Cinnahmen und von den Anleihen, zu denen die Genu“ " 94-593 und 94-931 1" BLM" 471011 bei WWW- 2mal ermächtigt seyn sollen. Die Einkünfte sind ordentlicher odr “ßdN'ff- bei MMUI/ ?_mal [Wi SMW“ und bei Sußmann, ßerordemlichcr Art. Die ordentliche Einnahme beßehc a chen bei le| und bci Levy,_ Breslau bei .? Hoschau snn-x VerpacHtungen, dcm Ertragc der Zölle, der Thor-Steuer, dn - ZVUWU ]UU-/ _521 LSUYUWU' und bk!" Ochkeibck, Bunz; wöfznléchen Zusaiz-Centimen :c. Die außerordctixliche aus dem Ü PPUU- CU" v“ HUM?" und bei NÜMWÖ- Dklißsch trage verkaufter Immobilien, dem Holzschlage, den Gesch _reyberg, DÜNWOW b“ Simon und 2mal bet Spaß, Frau- und Ve:*mächtniffcn, dcn außerordentlichen Zusaß-Centime '" 5“ FMTJländer- Glogau LTM“ 5“ BÜMÜUIU- Jauer Diese v-ei'sihiedenen Bestimmung?" wurden ohne Weiteres,» Ükklek- Zurerbog h“ Geskéwle KÖUÜISÜUI in Pk- bei nommc'n. Dagegen gab der Artikel Über die Anleihen zu M- KÖU'ESÖLW M „W N 5?! IUCONP Liegniß .;mal bki kurzen Debatte Anlaß, an welcher der Graf von 911960 be'x L's“ 5“ chschseld, MUIÖWMI bei Roch- NUUMbng und die Herren Zousselin, Prunellc, Bresson, Me ayscr, Nordhausen, Lmal bet Schlichteweg, Potsdam bei Massonneau, Eschasseriaux, Meynard, von Argen ?k- QUWUUWW ,b“ DWMUM- Salzwedel bei Pfiughaupt, Lecaxlicr, Verollot, Laurence, von Rambuteau m 21n_albei RUM, Weißenfels 5211209111167 UW nack ZU“?- Salverte THLU nahmen, von denen Einige andere Abfaffi ürn; ;)3 Giwmne zu 200 Rthlk, auf Nr. 14. 59.14. 7269.

111 Borschla bracheen_ Da die Kammer ule c ni t me r 12,222.11,195. 15/297.15-5(1Z. 18,999. 17,406. "21,155. I J H ck h /. 20,919. 25,205. 30,007. 30,040. 31,293. 51,882. 32,028,

8. 34,905. «15,115. 35,607. 39,932. 40,529. 11,551. 41-581. |. 50,271. 51,014. 52,001. 53,192, 57,442. 62,705. 62,976. ,. 60,404. 72,863. 75,835. 76,372. 7,363. 79,000. 84,043. _. 86,019. 86,068. 86,802. 87,249. 92,603. 92,797. 93,155. 2 und 94,527.

Die Ziehung wird fortgeseßt. erlin, den 22. Mai 1833. nigl. Preußische General-Lotterle-Direction.

sngekommen: Se. Excellenz der Kaissrl. Oesterreichische iche Geheime Rath, außerordentliche Gesandte und bevoll- egee Minister bei der Schweizerischen Eidgenossenschaft, rr von Binder-Kriegelstein, von Wien.

„Die Erhaltung der Ko

selben folgcnde (5590911001102: Der .

tml-Gcbäude, der I)iärkce, Schlachthäuser u. s. w.

05er.- die Amsthmcnts zu einem Beschluss kam. In der [kon Siizung werden die Kommisfions-Bcrickxe übxr die Bu dN" Justiz, des „Innern und Ocs öffxntlichcn Unterrichrs ab“ tei Wordcn.

Dei" Redacteur dcr Trißunc hk-t gestern die Geldßrafe 10,000 Fr„ zu Welcher er von der Dcputirten-Kammer ko- nirt worden ist, und welche durch Hinzurechnnng der Kosten 11,0?)7-7) Fr. gestiegen: 11301", an das C'inregisirirUngst ge a r.

z Der Rcdacieur der Glaneuse in Lyon, Herr Granier am 11ee1: d. M. von dem dortigon Aszisenhofe, vor welch dkk Aufreizunq zu Haß und Verachtung gegen die Regt“ so wie zum Umxiurze derselben, angeklagt war, freigesp' wordcn. .

ZeitungS-Nacbrichten. A us [ a nd.

Rußland.

dessa, 3. Mai. Der General-Adjutant Sr. Majestät aisers, Graf Orloff, ist in der Nacht vom 30. April auf . Mai in htesger Stadt angekommen und gestern früh an der Korvette „Penderaclia“, in Begleitung des armirten

MFM „Gromonoffeß“, von hier nach Konstantinopel ab,-

- Heute schloß 5proc. Renee pr. (301100002 83 (317117. “102, 95. Zyroc. iir. 0011191. 78 10, ['in 00012 75 :'öproc. kaap. pr. 000101. 92. 85. 111100111“. 92. 90. 5proc. pch. 762. ZOOM. do. 441.

Frankat «. M., 18, Mai. Oesterr.5proc.9))2etall. 037.7. siZzwc. 84-3, 844. 2;-proc. 501 Br. 1vroc. 221.63- ** “06:07: 14721169. Part.-OHL. 1361: 1.561. Loose zu 101 189.2. (55. HOLZ. 5proc. Obi. v. 1.8.52 86. 85-2. Poln-

U“

Nedacteur 00 “61.

valge- ist das NamenSe des -_ , Ü festlich begangen wordefnfk

Frankreich.

aris, 15. Mai. Einer telegrap ischen Depesche aus Tou- önigs auch auf Korsika

. ' ay“ Im National lie man: „Das Ministerium at fich Gedruckt bei A. W H 111»? dem Herrn uimznn zu gebenden Nachfolge? nicht - ' engen können und dreier nrird daher das Portefeuille der

estreffndocb behalten, um die Debatte über den Geseß-Entwurf

; Die Ses Til ungs-Fonds und über das Budget zu leiten.“

w tadt ordeaux hat eine Adresse an den König er-

oxtn ße dringend um Zurücknahme des von dem Fi-

*.

* -W

57e- Stettin Zinal bei Rolin und nach Wrießen Lmal bci .

-- ' __ "__ «„.... ____ g-.-._---..-..-...„.»-...--- . ....

„..,...- -,.,.._..„, „...“-..... .. »" :..-. ...,“:

nanz-_Miniskgy der Kammer vorgelegten Planes einer Erhöhung der Getränk-Steuer bittet.

DedTemps giebt in einem Artikel, in welchem er über die politijche Indiffcrenz, nicht nur der Kammern, sondern des ganzen Landes, klagt, folgende Charakteristik der Parteien in Frankreich: „Das Uebel dcr anifferenz ist vorhanden, ZWS? fiel): und beklagt es; wo ist aber das Heilmittel dafür? Hier theilen sich die '))?einmigen, und eZ treten Aerzte aus der Ver- gangenheit und Aerzte der Gegenwart auf. Die Ersferen schlagen uns eine dritte Restauration vor, und zwar wollen die Einen die rem; legitime Monarchie, die Andern eine von republikani- sckxén Einrichtungen umgebene, auf das allgemeine Votum ge- stußte Monarchie. Die Aerzte der Gegenwart zerfallen wieder in Monarchistcn und Republikaner, und von beiden giebt es m::hrere Nüancen. Unter den Anhängern der Monarchis stehen auf der einen Seite diejenigen, welche mir Allem zufrieden, und arif der andern diejenigen, welche mit Allem unzufrieden sind; Wahrend jene jede Regierung unterstüßen, um Aemter und Ehren- stchen zu erhalten, können diese sich in kein Regierungs-System 1_chtcken und würden eine Regierung nach der andern unbedenk- [!(-1) fallen sehen. Nach diesen Optimisten und Pessimisten kom- men décxenigon, wclche wissen, oder zu Wissen glauben, was fie onen und nicht wollen. Was sie nicht wollen, ist die Restau- ration und Quafi-Restauration, oder das Ministerium vom 11. Oktober. Was fie wollsn, ist Folgendes: Einige von ihnen verlan- gen eine Parlamencs-Reform und glauben, Alles werde gut ge- hen, wenn die Anzahl der Wähler auf das Doppelte oder Drei- fache erhöht wird; Andere glauben das Uebel in der in Eile zuiammengcfiiektsn Charte zu finden und verlangen die Reviüon de_r Verfassung durch eine konstituirende Versammlung. Die Anhänger der Republik sind weder über die Regierung,

Freiheiten, zwei souveraine Kammern, eine unabhängige richter- liche Gewalt und eine verantwortliche, temporaire, vollziehende Gewalt, wie der Pkäsidcnk der Vereinigten Staaten; Andere nähern fi_ch mehr der diktatorischkn Constitution des Konvents. Beide bcdchäftigen sich nur mit den Formen der Regierung und sind der Anficht, daß auf die Verbesserung oder wenigsens Ver- änderung dicser Formen auch Reformen in den socialen und ge- wskblichen Verhältnissen folgen würden. Dies ist aber ein erx thurn, dessen sich die konstituirende Versammlung, wie die gesetz-

gebende und wie der Konvent, schuldig gemachc haben.“

Unter dem Titel: ,; k'bixqzopk;..-, (10 l'ele"isc vor Kurzem eine _anonyme politische Schrift erschienen, aus deren Einleitung deiitlich hervorgeht, daß sie den Barpn von Haussez, O)?arine- Minister Karl's )(. und Mitglied der Polignacschen Verival- tung, zum Verfasser hat, der nach der Zuli-Revolution nach England ezitfios). Der Txmps stattet über dieses Buch, worin der Ex-Mimster ssine Handlungsweise als Resultat seiner auf- richtigen, monarchischcn Gesinnung darstellt und zugleich die Her- ausgabe seiner Memoiren ankündigt, einen günstigen Bericht ab.

Pellenc, der Freund und Mitarbeiter Mirabeau's, und nach dem Tode dieses großen Redners Secretair von Pitt, ist vorge- stern in einem Alter von 83 Jahren hierselbst mit Tode abgegangen.

Dir .Kriegs-Minisker hac verfügt, daß auch in diesem Som- mex, wxe im vorigen, statt des bisher üblichen Weinessgs, Brannt- wein als ein gesunderes Getränk unter die Truppen vcrtheilt werden „soll.

Ueber die vorjährigen Mortalitäts- und Geburts-Vcrdälts nisse der hiesigen Bevölkerung enthält das Journal des Dé- bats folgende nähere Angaben: „Im Jahre 1832 starben in der Hauptstadt 45,675 Individuen und "26,304 wurden geboren, und zwar eietgneten sich 28,665 Todesfälle und 21,322 Geburten in den Prwae-Wohnungen und 17,010 Todesfälle und 4992 Gebur- ten m der) Hosyitälern. Der fünfte Theil der hiesigen Bevöl- kexung ward alio in den Hospitälsrn geboren und ein Drittheil stirbt in denselben. Von den Geburten in den Privathäusern

; waren 16,553 eheliche und 4760 uneheliche, von den Geburten

in den Hospitälern Waren nur 499 ehelich und 4493 unehelich. Von der Gesammtzahl der Geburten ist also mehr als das Drittheil unehelich. Die Todesfälle überstie- gen nach der obigen Angabe die Geburten um 19,371;

'*'; z ,

bxmgt man_ _aber dix durch die Cholera veranlaßten Todesfälle, die auf 19,000 ange1chlagen werden, in Abrechnung , so bleiben immer noch 20,000 Todesfälle übrig, eine den früheren Jahren ziemlich gleixßkommende Zahl. Es zeigt sich also, daß die ge- ZvdbrYiYex Krankheiten durch die Cholera nicht vermindert wor- en in .

_ Das'hiefige ZuchtpolizeiGerichc beschäftigte sich gestern mit e_mcm, Diffaxnations;Prozesse, dcn dcr Herzog Karl von Brann- ichwi'ig gegen eiiien gewissen Chaltas, einen seiner früheren Agenten, anhängig gemacht hat. Der Beklagte hatte durch seinen Anwalt geltend machen lassen, daß der Herzog von den beiden Zweigen des Braunschweigischen Hauses unter Kuratel gestellt worden sey und also Prozesse nur durch Vermittelung eines ihm zu stellenden Kurators führen könne. Der Advokat des Herzogs entgegnete ierauf, daß jene TxRaßregel dcs Königs" von England und des erzogs Wilhelm von Braunschweig in Frankreich ke_ine Gültigkeit haben könne, so lange sie nichr durch ein Französisches Gericht geprüft worden sey und Vollziehungs- kraft erhalten habe. Das" Tribunal entschied, daß allerdings das über den Herzog Karl von BraunschWeig verhängte Interdikt für Frankreich erst durch die Erklärung eines Fran 6009911 G?- richtshofes gültig werden könne Und daß also der Beklagte mit seinem Einwande zurückzuweisen sey. Der Prozeß selbst wurde auf acht Tage verschoben.

Briefen aus Nantes zufolge, sind am 10. d. M. bei einem dortigen Schnittwaaren-Händler eine Menge von grün und wei- ßen Schmipftüchern mit dem gedruckten Bildnisse des Herzogs von Bordeaux in Beschlag genommen worden.

Die Tribune erklärt die Freisprechung des republikanischen Blattes „la Glaneuse“ in Lyon, von welcher se'ben Nummern zugleich inkriminirt waren , für einen eben so großen als uner- warteten Sieg dex xepublikanischen Partei.

.;,“ ., . .

„"_- ..-.. . ... . ..-„-......,..- _

noch über die Freihcit einverstanden; Einige wollen Municipal; -

.. „„ - «- »...-- " "“ „„.

Dcr “707119000 r 060715 hat 0; Bauern aus der Vinkée, wikche angsktägkx war, i,- Lm vorigsn **.Zojmner unter Anführung ch Herrn “0. **Pdnefrxx-xi» an dem “Li“,«sstande ddr Westlichen Depar- tsments T.!)sék. genork/Ziven “.,U 17175271, nach zehnmonatlicher Ge:- fangenschafk fxxei gssocochen

Aus Algier wird v-ym ';rcn d. M. geschrieben: „Dkk General Trezel, dee: in der vorigen. Nacht von hier mit Trupp-xn abgegangen war, um cinsm BWUinerx-Stamm dei“ 1101991300 seine Viethcerden zu nehmen, 01 bereits wieder in die Stadt zurückgekehrt; die Truppen haben ein kleines Gefecht mit einigen hundert Arabern bestanden und einiges Schlachtvieh mitgebraOT. Die Fleisch-Lieferanten für die Armee, Ben-Marabec und Duran, beides Eingeborene, hatten ihre Lieferungen seit dem [sten d. M.. eingestellt und da das in Tunis bestellte Schlachtviek) noch nicht eingetroffen ist, so machte sich bereits großer Fleischmangel fühl- bar, in dessen Folge der Preis des Fleisches um das Doppelte ge; stiegen war. Die nächtliche Expedition der hiesigen Garnison. tvelche den Zweck hatte, so viel Schlachtvieh wie möglich zusam- menzuraffen, um jenem Mangel abzuhelfen, hatte also nichts we- niger als einen kriegerischen Charakter; se hat einen schmerzlichen Eindruck auf die hiesige Einwohnerschaft gemacht, welche über die Nachlässigkeit der Verwaltung klagt, die einem sol- chen »))?angcl nicht vorzubeugen weiß, sondern vielmehr dem Maurischen Lieferanten Ben-Marabet, der denselben durch Nichthaltung seines Kontrakts verschuldet hat, Erlaubniß ertheilt, nach Paris zu reisen, um dort die Auflösung seines Kontrakts zu erlangen, während es ihre Pflicht gewesen wäre, ihn ins Gefängniß zu werfen.“

Großbritanien und Irland.

ParlamentszVerhandlungen. Unterhaus. Siz- zung vom 16. Mai. Herr Rocbuek brachte die Vorfälle in Cold-Bath-Fields zur Sprache. Er tadelte das Benehmen der Regierung, daß sie je t politische Versammlungen mit Gewalt auseinandertriebe, die Le früher auf alle Weise begünstigt habe. Die Regierung habe den Geist der Aufregung unter dem Volke genährt (hört, hört!), und nun kehre sie sch gegen ihre Schlacht- opfer, und lasse mit Knitteln unter sie schlagen, (Beifall von der Opposition,) Die Versammlung zur Berathung über einen Rationai-Konvent sey nicht geradezu ungesclzlich gewesen; denn wie könne man wissen, was unter National-Konvent verstanden sey? (Oh, ok)!) Der Ueberfall der Polizei und 'das Benehmen der Regierung im Allgemeinen erscheine ihm tadeinswerth. Er wünsche zu wissen, von wem die Proclamation Ra- mens der Regierung erlassen worden sey, und ob dieselbe dem Faust vorgelegt werden könne? Herr G. Lamb erklärte diese

rdrcerung für voreilig, er nähme indessen keinen Anstand , zu erklären, daß die fragliche Proclamation von dem Staats-Secre- tair für das Innere erlassen worden sey. *- Herr O'Connell

“sagte, er kenne kein Gesetz, welches eine Versammlung unter

dem Namen „Konvent“ verbiete. Wenn aber die Versammlung wirklich ungeselzlicb gewesen wäre, so hätte eine verantworliche Ma- gistrats-Pcrsonzugein seyn, und dieOperationen der Poli eilei- ten müssen. Der eneralenwalt machte darauf an merk- sam, daß in diesem Augenblick eine Untersuchung über den Tod eines Königlichen Unterthanen skattfinde, und daß daher die eh- renwerthen Mitglieder für Bath und Dublin wohl besser gethan hätten, sich vorläufig jeder Bemerkung u enthalten. Sir S. Whalley zeigte an, daß er nach der rt und Weise, wie das Volk von der Regierung behandelt worden sey, am Asten d. M., wo die Fra e tvegen der direkten Steuern wieder zur Sprache kommen so e, auf einen namentlichen Aufruf des Hau- ses antrageii werde. -- Herr Cobbett le te nun, in Folge frü- herer Anzeige, seinen mehrbesprochenen ntrag in Bezug auf Sir Robert Peel vor. Er verlas in Form einer Resolution einen lan en Antrag, in welchem es unter Anderm heißt:

„Na den Gesehen und Gewohnhcitcn dicses Königreiches kann.

der König, unser souvcrainter Herr, weder dem Lande noch irgend xinem seiner Unterthanen em Unrecht zufügen, damit jedoch nicht tm_Namen des Kön: s oder untcr seiner Auxorttät etwas Unrechtes

eichehe, snd, der_ise ben _u_ns„von uiisexn weisen Vorfahrcn überlie- erteii Gesetzen uxolgc, diejenigen, die tm Namen Sr. Mai. handeln, für jedes Unre t, das sc thun, streng verantwortlich. In Fällen, wo das Unxecht von nicdxren Beamten auSgcht, werden die gewöhn- lichen Gerichtshdfe für kompetxnk zur Entscheidung gehalten; geht es __1cdo„ch von einem Staats-Mtntüer aus, der das ganze Königreich, glctch ciner; Pcßtlen , (n's Ungluck Kürzen kann, so hat nur das Un- terhaus die vont? ndtge Gewalt den Ucbcltöäter zu bcstrafcn. - Nun hat im Faßre 1819, packsxdcm 21 „Fahre lang cm PiWicheld im Lande ein efuhrt war, m solge dessen alle Gehälter, Besoldun- gcn und son ige Staats-Lasien bedeutxnd erhöht werden mußten"; nachdeni al1c_ Hypotheken, RkUkM/ AULUbM so wie sonstige Verbrie- fungen in diesem anicr-Gelde abgeschlossen worden; nachdem end- 1jch 500 Magionen Staats-Schulden tn demselben niedrigen Circu- lations-Medtum_gctnacht worden waren, der sehr ehrenwcéthe Robert Perl, damals. em Mtkqltkd des: König!.„Miniücriums, seine Bin. durchgestHt/ dkk/ obpe fich um (Mc Rthston oder Bc utacvtun» xe:- ner 00191100Verbriefungcn, Priva_t= und Staats-Scin-Jdcn zu bekunj. mcrn/ drk mrdkkgePapier-antna in mm hohe Gold-Valuta verwandelte. und dadurch _unsägliches Unrecht imd Unglück über das Land brachté Allis bewegliche und unbcjdegliche Eigenthum sic] soglejch jm“ Preise; viele tausend Grundüucke, auf denen hohe Schulden baste- ten, “kamen zum öffentlichenVerkauf und unzählige Prozeffe entsian- den m Folge jener Bill, die ot Vater und Söbn- Bruder und Schweüer„- Gutsherren und )ter, auf dämonischeWsise mit ein- ander entzwette. Hunderttauseydc, die früher rcicl gewesen, kamen an dcti Bettelftab, und nur diejenigen standen ich gut, die“ von öffentlichen Besoldungen oder vo-n den Zinsen der Staatsschuld leb- ten. So rok war das Elend, das durch jene Bill verbreitet wiirde, da m Jahre 1822 das Ménésierium, dessen Mit- Fxlted ebenfalls der besagt; 1ebr _ehrcnwcrthe Nobert Pccl war, ich veranlaßt (Fand, die Eitxziehung dcr Einpfund : Noten, noch um 11 „xahre hinauszmeißen , wodurch das arlament gleichsam selbst emgestand, daß es ich im Iahre1819dur den sehr ehrenwerthen Robert Peel zu einer unweien Maßrcgcl habe vcr- litten lasen. Der „beklagenswcrtheste Thei der Bil! von 1819 ifi 1edoch_durch die Via von 1822 nicht _aucfégehoben worden; im Ge- gentbeile entstand dadurch, daß man die _mpfund-Notm nehm »„

, „MP„

„„. 7,

* «.,.-„,

:.: „“...-7