1833 / 181 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Tue, 02 Jul 1833 18:00:01 GMT) scan diff

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Antritts-Audienz bei Seiner Hoheit dem Sultan. Er begab sich zu dem Ende gegen 11 Uhr Nachmittags in Begleitun des fungircndcn Legations-Secretairs und des ersten Dollmet cheer der Gesandtschaft nach dem Großherrlichen Residenz - Schlosse Tscheragan Srrai auf dem Europäischen Ufer des Bosporus. „Dort fand er auf dem Vorhofr die Großherrliche Garde in Sch- lier aixfgcstellt, welche ihn mit militairischcn Ehren und mit klingendem Spiel empfing. In dem Vorhofe erwarteten deri Königl. Gesandten, außer dem Pforten - Dollmetscher Logotheti, auch der Brigade - General der Garde, Namik Pascha, we cher ihn in den Empfangs-Salon dcs Achmed OJTUÉchir Pascha führte. Achmcd Muschir Pascha und Achmed 'erik“ Pascha waren dem Königlichen Gesandten auf der Treppe- entgegen gekommen; in den Zimmern des Achmed Muschtr Pascha fand er den Seraskicr, den Reis-Efrndi, Hastz Bey und einige andere Kron-Bcamtcn. Nachdem der Gesandte nach Orientalischer Sitte mic Erfrischungen bedient worden, dcrfügre er sich auf die an ihn ergangene Einladung , in [Begleitung aller anwesenden Pascha's, dcs Reis-Efendi und des Pforten-Ddllniet- schcrs, in die Großherrlichcn Gemächer. Dort ielt dchönigl. (»;csandce eine sofort ins Türkische überse te „[nrede an den Sultan, wclche Se. Hoheit mit deutlichen cichen dcs Wohlge- fallcns anhörten und in sehr schmeichclhafccn Ausdrucken, beant- wortccen. Nach Ueberreichung dss Allerhöchsten Beglaubigungs- Schreibens untcrrcdetc sich der Sultan mit dem Königl. Gcsaiid- ten über die neueren politischen Ereignisse, sprach sem aufrich- tiges Bedauern aus, daß die Umstände_ den Empfang des Kö- nigl. Gesandten verzögert hätten, und erennerte_sich mit der leb- hafcesien Dankbarkeit dcr mannigfaltigen „Beweise des „Wohlwol- lens und der Freundschaft, welrhe Sc. Majestät der König von Preußen dem Ottomanischen Reiche fortwährend 'gegeben hät- ten. Insbesondere cdachtc der Sultan noch Mit „großer Er,- kennclichkcit der Mis ion des General-Lieutenayts Freiherrn von Müffling.“ Auf Befehl Sr. Hoheit nahm_ hwrauffNamek-Pa- scha das Wort, indem er dem Kön: ,l. Geiaridten die Bewunde- rung ausdrückte, welche die Preu ische Krticgs-Yerfanung und das Preußische Kriegsheer dem Großherrn ctnftbßte, von denen Namik-Pascha bei seiner Rückgtistmvon der ihm an mehrere Europäische Höfe aufgetragenen Misyion Bericht erßattet hiittr. Bei dieser Gelegenheit äußerte der„Sultan auf _e_cne fiir die Preußische Regierung sehr schmeichrlhafte Wein: ww 98 seine Absicht ,ich, eine gewiffe Anzahl “junger Leute nach, Berlin zu senden, um dort in den Kreegö-Wtffcnschaften unterrichtrt zu Werden; zugleich empfahlen Se. Hoheit dem Seraskier, diesem Gegenstande seine besondere Aufmerksamkeit zu wrdmetz und für die baldige Abfertigung jener jungen Leute nach Berlin Sorge zu rraqen. Bei Aufhebung der Audienz befahl dcr Sultanßdrm Gesatédtcn die Gemächer des Palastes zu zeigen." Als der .Fr-ei- herr von IJ'kartcns den Palast verließ, Waddie Yardrwwdcrum aufzeskellt, und begrüßte den Gesandtrn w:e beim_Etntritt. - Namik Pascha ließ die Truppen zii Thron des Ge1andtrn meh- rere militairischr Evolutionen ausführen, wdrauf der Gesandte, von Ramik Pascha bis an seine Barke geleitet, nach Buxukdcre "zurückkehrte. * Griechenland. Die Allgemeine Zeitung berichtet in einem Schreiben aus München vom 21. Juni: “DFZ, nrucßeti Briefe aus Nauplia reichen bis zum 27. Mar. „LAL sind ""LKÜUJWM," über Tricsr hier angekommen. Nach ihnen war “Se, ? :ajesrat der König Otto mit der chcyrjchaft ron Nauplia abgrgangen, um-eincn für die künftige Residenz pasiendrn Ort zu beytemxxicn. Die Beréche der Lirchichtcn urid Ingenieure, wrlche fruher nach Korinth und Athen in derselben FWW); geschickt worden waren , lauteten sich widersprechend. E10 Sä,)retbewäußcrt sich darüber in folx-xndcr Art: „„Kormth schien *die wenigste Wahr- scheinlichéeic '*fi'ir sich zu haben, wegen der Lage an demozurück- gezogenen Winkel zweier Meerbuien. So [dtige dcr Kxjthmus .nichc durchsiochen 152, darf man dort 9111“ keinen bedeutenden Handes hoisen. Z| jenes große und nöthige, Unternehmen aber ausgeführt, so wird aUcrdings sic!) der'eHandcl m ]erir Gewässer zie- hen, abcr gewiß mehr in die nahrn Hiifczi auf der Kuxie VLM rirccka und nach Aegina, ais auf die wcmg Zeichuizten Rhedcn de;,zjrhinurx. Auch gegen'Athrn wird Mami)» gclrcnd gcwa-cht. Oerserrhr- teir Gu :cnson, der darüber berichtete, klagt uber den Grey und die Habsucizr der Einwohner, die schon ]th dcn drrqygfachen Wert“! fÜr Grund und Boden begehrten; uber- den »)).angel und die e rn so große Begehrlichkeir der Arbeiter, die auf cinen_Spa- nischen Thaler des Tages Anwruch maihcnz cr Wiki nur der 39.111111- skadc in “zen Pyräiw herab. Dagegen erinnern Andere, da); die Hauptstadt eines Reiches nicht am Meere liegen. diirfe; dies „1er, qcradr m'. der Gränzr, weil das I)ieer ncutrglcs Gebiet ist und jede "Seema-zht ihr bis unter die Mauern rücken,i:a11n. „Koxpenhagrn und Lissabon hätten dies in neuerer Zrit ifo gut erfahren n, :i- Konstantiiwpcl. Dem Gcwick): dieser Griinde nachgebetid, wollen Andere zwischey dcm Piräus und Athen bauen, und die tiene StadtOthonopolrs nennén. Da käme man aber statt iti 'die Zeiten von “pirikles in die des Hadrian herqb, der auch icixncn Anbau neben Athen Adrianopolis nannte. Kein Name ist 10 glänzend, da[; er nicht vor dem von Athen crbleichrn müßte, und da'mmi vdmrpyräris nach Athen nicht einmal aut halbem Wege, bis wohin die Nic- dermiqcn und die feuchten Gründe des .Koyhusds gehen, halten kann, sondern bis zu den Höhen vorrücken, mir:;te, io wurde man sich auf jeden Fall der alten Stadt nähern, dic_ hinter ]rncxii Höhenzuge des Museon, des Pnyx und des Lykdbr'tusiich adsbreitcx, und dadurch ihrem Gebiete anheimfaTlen. Cs jcheinc alw allerdings, daß man die Fiäxhc um die Akropolis wählrn, und die neue 211th mit dezi schöncn Häfen, Pyräys 2)?unychra und§Ph_alerus„ dann imc Porto-chhti durch ebene und bcqiicmc Straßen verbinden wrrd, die wenigsiens gcgen den Pyrärxs hin dann bald nur_Vorstädtcn, Gärten und Villen unigebcn ich:) werden, Der Iyabxucht der Athcnicnscr aber wird man durch Abschälzung der für dirkd-ffent- [iii)cn Anlagen bestimmten Gärtcii, und durch die Nöthigung der Einwohner, in bestimmter Zeit und nach bestimmtem Plane zu bauen, auf die Gefahr ihre Griindstiicke verstrigert zu „sehen, so wie der Brgehrlirhkeit der Arbeiter durch Beiziehung Ande- rer b&ZLZUM können. ?Ygsclmäßigcr Ausgrabungen geebnet und benußt wcrde.““

Inland.

' 0. uni. Aus Erfurt schreibt man unterm 251“? LWK)?“ KDZ heutige Tag war „für uns einer der wich- tigsten , die wir ;seit vielen Jahren gefeiert. Sc. I)icixeskät der König hatten nicht nur unserer Stadt durch dre Verleihung der revidirten Städte-Ordnung emen auf das D*ankbarske-anerkann- ten Beweis landesväterlichcr uld gegeben; die allgemeine Freude

Von großer Wichtigkeit ist, daß vorläufig. ict der alten in Ruinen liegenden Stadt zum „Behuf

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von den Ihnen vorgeschlagenen drei Kandidaten den bis erigen Kreis-Jusiiz-Rath Wagner zum Obcr-Bürgermcisker aus *ab-ens,- eit ernannt und durch diese Wahl unserer Stadt cm neues Pfand für ihre künftige bürgerliche Wohlfahrt verliehen hatten. [uch dievon Seiten der Stadtverordneten getroffene und von der Königl. Regierung bestätigte Wahl der Übrigen »))?irziiedcr dcs ancn Magistrats war auf lauter Männer gefallen, die 'ich theils [chou durch jahrelange Dienskcreuc ausgczriciwct, theils aber, obichon noch nicht im öffentlichen Leben bei-xi)ä_stigt gewcicn, doch durch ihre Einsicht und Anstelligkeit zu den ichdnsrcn Erwartungen bc- rcchtigen. Zur feierlichen Vcrpßichtung Und Einfiihrdng der neuen Magistrats-IITitgliedcr War nun der thriZe Tag bestimmt. Früh um 8; Uhr wurden dieselben von einer Dcyixration drr Stadtverordneten nach dem fesrliih geichxnückccn großen Raths- [ Saal abgeholt, von wv ans dcr Zlig sicb r.).ch drr hicßigcn _Rarhs- und Prediger-Kirche in Bewegung i'axxxti', Und am Halxpt-„CM- ; gange dieser Kirche von_ einer Dchtacion dcs Preslwrermtiis ! empfangen wrirdc. Nachdem die “Lingqiommrnrn ihre Siixr cm- ] genommen, wurde eine Hymne bon ").Toz-„Wk, [i_utrr dc1*_13e;11111g , des *))?Usik-Dirckrors Miilirr, anfiiefiIhrc, daraux der große ririir- gie voin Diakomis Quehl Und Qik Predigt" rom “Pastor Weingärtner gehalten. Hicranf folgte das hcrriiclw „1911119111,- jah von Händel, das den G,“;dticsdicnsr in würdigch-ZZ-“rijc schloß. Die Versammlung begab ii-xh 101101111 im [etrachrn Zuge und unter Vortritt dcs Tages zwwr m (Jrfnrrk cingrrrof- fenen „Bischofs !)-*. Dräsrke nach dem Nachhayir zrirxtck. *Nach- dem sich die Königl. Kbmmiffaricn in dcr Nizhw eincr ijradr mit der Büste Sr. Majcsrät dcs .Ndnigs aitsgcjrcllc, ci'öffnrtc

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der Obcr-chicrnngs- Rath Ditmar „dcn fcirrlichcii- INW- gurations-Akr mit einer Rede, worin er die Wichtigkeit

und hohe Bedeutung des heutigen Bi“irgci'-Fc_|cs hcrvorhob und demnächst die neugewählten Mitglieder des Z.)?agiyiracs zur ict- srung des vorgeschriebenen Dicnji-C'ich aitsordcrrc. Nachdem dieser erfolgt, hieir dcr Könihl. Konnniffarius cine Yvette kurze Anrede ati dic I)iagisrrats-2.?itg[icdcr Und cm die Stadtverord- neten, worauf der neue Ober-Bi"1rgcr1ncixicr das Wort ci'gi'l", um in seinem und seiner Kollegen Namen fÜr das thncnbrwir- sene Vertrauen zu danken. Noch sprach der Vorkrchcrdcr Stadt- verordneten.“Vcrsammlung dic Einpsindimgcn Und Wiinichr aus, die an dem heutigen Tage die ScaNrcrordncrcn und die ge- sammte Bürgersckwst beseelten. Schon [(hier die feierliche „Hulud,- lung geschlossen, als sich noch der 251111711.» Driißrkc erhob und derselben das Siegel der rrlizziöscn Weihe artsdriick'rc. ;»- Am Nachmittage versammelten sich 1r;-.*hrcrc Yitrgcr Crsnrts tin ; Gaskhanse „zum Kaiser“ zu einem frohen «Zcsriimhlc, das die hohen Militair- und Civil-Bchördcn r.“.ic ihrrr Grz'irwvarc bcehrtcn. Auch der Herr Bischof 5)“. T'L'äikkx [MM 114) W demselben eingefunden, und trim, diirch icitic 1111131: .»,cwghlcrn * Toasre auf das Wohl Sr. 2)?axs-?sc-.:-.t dcs .k-ÉÖUÖJS, dcr Ilrmcr, dcr Königl. Commiysaire, drs Obrr-BÜrgcrmciiicrs Uixd de:; gan- - zen Magixirats, ungemein zu:; (.»?rhdhiing Und wbl.!iicriYcrixM- digung eine:; Fesrrs bci, das b."; :?:;x: "Hi“:rgcrxi B:"ri'itris yxrcs m dankbarer Erimierimg bleiben wird.“ _ ,

» TRcr Ober-Biirxxrrmoixirr “Briixixnz'o, (::.: _Udcrscib__isc 11121 Z der Bcarbcirunrz und Herausgabe cixrcs do,:ixr-Iitxdigrri ojxizirlirn ; ?( reßbuchcs fiir «“Zexiphalcn 17.110 die aiif dcm i'cxri'tr D*xhririz ,! Ufer bclcgencn Thriir “drr Yihci![:“-';,rrddirizcn (_jcddrh 117.110.';111ch1)!!'x; :

der Städ't: Köln Und 5191311111, ***,-cn Regirarizw«Bezirk Disks:!- dorf aber ganz) brscLF-ästigxt, rrifriréé'rtr-og 7.511" dir 911111011 drr Skadi“ Elberfeld brsrimmr 111. Für dirxSU_iii?'-ri!)ri:icxi_122-716?]r-„rr Druckboger. 1 Sgr., solltr )cdoch («.-15 2123110132.“ .F.-.“) “179557,er )(»11'1“ werden, so soll der Prcis dcs GMz-rxi 05ch1'.'111ch1ck1:081'11'2'1ZU1.

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Die heutige Ogsterrcjrßhckzc “Ybfc h&r 11115 wrdrr dcn Öcher,“ ! reichischechobachtcr noch dir 736111161" 7343111112.) wirxisz*.*-7.wk. [ 1 !

Lixerariichc Ruwri-chexi.

Zährcs-Bcrirhi von 18.7;2 iibcr y.;r. 'k1111,„(d1“3.x1,.111"' i!4_ZLck-éx115,:kz“!- ärztliche ,Jnskiirxx 7317." 11:1:1».Z'“1:'ré_-c 3,1: TDI:!" ;.:xracici von scartcm „“Oirei'ccr, !).: Q. „2 :* :*11 €**;ra-c70 .tw-111511. Geheimen NW,!) iind (';-cn.:'.:l:«-_"-x.-.b:'«,ax:„r dcr Hirmer, “))-(U.- Direktor der mcdizinizilxx(:ck-Zr1.;r',*.„ii_'.:i; _ .kai11;i::;c 12.17.) des ' Friedrich - Wilhelms ; Jnykir',“ 2,21 .;".- "im, ordciiixxizrm . Professor der Medizin Und »,.Wriic „"i der 1111111111141 daselbst TC. Rrbß ;- Kiipfcrtcifriji. „'N-ice .*;r-i-zc. Dcr'xu, , 18.53, 450 S. gr. 4. broch, , ( i

Zum sechzehnten Male „oerdfscmtlicht 1)i€k_Dkr lit ken (ZOZÜTÖCU Gebicien hwchrcrühmte Bcrich)tei*sia§1cr das crmizirciibe “,'.i11 de_s ; nunmehr zweiundzwanzig Jahre von demicwrn ....“ ** ,.nmmts. ; dessen ganze innere und außerr T_xgeimsaxioti 1111 or“. ;:xierxcii;_..xr._g, : deren Berlins Heii-Aniiaircn iich M ihrem gegenwärtigen Zuimnox ;

erfreuen, zuverlässig eincn schr großen Amhcil bai. . _“ & Es kann hier nicht der Ort ichn, dic “1112160111 Uinxamriwrx'. , Beriaxte cbdicncn reichhaltig?» „:,miäcbiri'xc a'rlee-xh.“ „**-;;ixx.*i:Z-.t).*x_xt ; und Kun] mtxrcsi'ércndcn J.Mtrhriinnzrn 11111.'111'11'1*i"i' 'E-i'lgUZUC 11: Z gehöriger Extension Vorzuführcn; “kur mwzxxchx ?Brcimrr d." Na men diescr hciévrmgcndcn Ansxair, VVUUWUUTU «7:15 “""." M::nx-e d.“.- rcr, die in dersclden ärztliclzcn Bciüund e*rhuiianw oki ncnnrn h_d- ren, scheint es uns" angcmcffxn, w1c__1m vorigen_ 5.7.1115. 011.„1)M1114d:c-_ sem, hier eine snmmarisihc Ucbcrimit dcr 2411111513301 di:; ;11111111115 hinzuft-Ucn. _ Bchnnicli warden währcrd “..-*.: 400,11511-4: 111.15 in ihm: Wohnungen, theils im Hospcraxc, 1012 “.).-.*.bOtx-"ir, und zwar 1155 chirurgische uud 4,7-Auzcii-Fcrax:2:[; r; t: d:;jer. 111101731 . qcnrsrn und 1-1 gcüorben. Oer (Ficsxammt-zahl ?.“) .1iii'1tr_.xrzci)cii Operationen belief sich auf 2257. Licmäwr dcr *L.:-1311, Them aiv Auskultantcit, theils als Praktikanten, waren „22.3, unte. wcläirn ; auch mehrere Stabsärztc und einige 511- bronwrcric „Doktoren. U77. 1 ter den vielen Ausländern befanden iich §1ngchctidriiiitgc Aerzte aus Genf, Basel, London, Dublin,Konimntmox-xi. 014105, 1.1 xrwst-voxn Vorgebirge dcr gutcn Hoffnung _und aus xt. Mom)“: tn “20cm- indien. Preis-Mcdailicn dcs" Instituts erwarben 11.1) die ergjtitan: ; ten errcn [jr. Behrend aus Landsberg a. d. W, !*.; 11) uttner ! und GritO.GröbenschÜß ausBrrlin, 11a; .Hclibcrg ausiy.1_mburq. 1).-. v. Naurath aus Schlesien unk- Stt-d. 21411; man ti aus;“ücrodc in Ospreußrn. Den cwöhnlichfürch Niiibivi'lö[1111761506Ekctxzßuliijc bcüimmtenNaum in er Relation vcnuht dcrzycrrBerechtcrimttcr dics- mal 1) für Erörterungen der im 2711010091101: “41th in Fahr, brrbcsscrtcii Unterbindungs:Mctyodc, wobei dre Öoniiructconö: und (*:)cbrmlcirö weisen eines neuen schon veel-jährtg crprodtrn Iipvarm; bcswrxxbcn werden, mit ivclchem niam nicht nur den UnicrvtndnnZö“ _Aft ;rc-rm individuellen Bcrhälmiffe _ glciiiwici ov .be! oi-crüaehlnhcn oder bei unterhalb der Haut gelegenen und tn ttcsm Höhlen verborgenen, nachgiebigen oder fcücn, mit einem dünnen St.Uc orcr m:t breiter Basis aufsihendcn Theilen » genauer aumcncn, sondern dcnsclbrn auch überhaupt lcnhtcr, ichncu„cr,„schmrrzloscr und sicherer vol]- ziehen lassen kann. 2) Wird die im letzten,;xahrcs-Berichte bc- onnene Untersuchung über den Werth des vielbcwrockwycn Bruel- ischcn Waffers fortgesetzt, und bewiesen, daß „man diesem blut- siillenden Mittel noch keinesweges jede Wirksamkeit absprechen kann, Es ist vielmehr wahrscheinliih, daß der von Berzelius tm ächten nicht in dem vielseitig nachgemachtcn) BincUt-Waser eingetroffene brper, dem er früher nir endswo begegnet war, jenes von Karl Reichenbach neu entdecxte h chst wichtiäc Kreosot isi, dem neben_ an- deren Kräften auch die, den Eiweiß off im Blute z:: coagultren,

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war amh noch dadurch erhö t worden, daß Allerhöchstdieselben

inne wohnt. 3) Nesultiren aus den fortgesetzten Versuchen über die

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Kurzem niehrseitiq gcpriesene Wirkung'der vom „Herrn Birg"ach Abich iu Schöningcn (bei BkilleébWClg) aus Soda: und Kokos.

TTT-Tader Schrchnrr-Wxagrri: Iphigcnih, ais Gajin.)

- wwrd-xi, OJ könncn dir“,„rbc1i im Biiici-Vcrraufs-.Burccm in “C'

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«eriiwäriigcxi Scjiwn 1.30 F?)":iigiirdcr der Opposition, 25111

; airiiziisirzi UND 1)" TWUrirtr, die km der [cizlrn “Session gar

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Blutgefäß-Drchun en, daß das von Anzuffat und Thierry empfob, [ene Torsions-VcrYahi-en, so lange kein schotiendxr und Wie“, sicherer Technicismus für dasselbe aufgefundcn_1|, immer n_och (jn bedenkliches blkibt. 4) Erzählt drr Herr Resxrrnt, daß dieschon während der ersten Cholera-Evidemic 1831 in „seinem ärztlcch-„n Wirkungskreis? iich bewährt gezeigten prophylaktischen Kräne des

schwcfelsaurcn Chinin; auch bei der Wiederkehr derselben Seuche „„

Hervste v. I“. auf gleiche Weise wirkten, was um so größere BW)- tung verdient, als auch Aerzte M Posen und Achen von dtescm Mittel, selbst bei schon ausgebrochener Krankheit, größeren Nyßen, alswon allen ander-sn Arzneien „gesehen haben. 5)W1rd diesejt

Nuß-Oel bereiteten Seife gcgenqtrockeiic Flechten„ Sprödigkeit dex (Hcfi'chtshaut, ““Homedones :c. bestatigt, icdoch derWunicb dab“ aus. gesprochen, daß dieses Präparat beim Waschen sich leichter auflösu-

k und wenjgxr widrtg rischen möge; auch wird die Entscheidung über

den etwamgcn Vorzug dicses „Präparats vor apdcriveitxgen Soda- Aufldsungen uiid Natron:Sctfen erü der weiteren Beobachtung anheimgestrlit. .. , _ Beim Scbkuffc dieser Liebcrslcht bon_ dcn vormhrrgrn Leiüun- qrn dez (Föraeyéschen Instituts können wcr dcn Munich nicht unter: drücken, daß der Begründer desselben der Anstalt noch rkcht lange erhalti'n Werden möge. X. F“. S. *))Tctrorologische Beobachtung. ' . Morgcns iNachmitt.[ Abends ' Nach einmaliger (; Uhr. ] Lahr. . 10 Uhr. Beobachtung,

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„Königliche Schauspiele.

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Die!“.yi'ag, :).. Init. Jm Scharispieihmtfr: Dic Hilde Liisxs'picl 111 1 “2111“, vw“, W. 213261121110. Hicranf: Dcr Dopp- qäimrr, Lrisrspiri iii 4 “Z(bth-xiiringrn, von F. v. Hoibciu.

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""Ja"-can dcrsiciwrr, “daß dicicnieicn “;))Tirgücdcr des Mini]? Mathes, die bisher fiir die "2111111301111; dcr Deputirtcn-Kam friimnrcn, seit ciiiigcn TMM von ihrrn „Milch dergestalt 11 111211111: *.*-.:drdcn “smd, da[; diese *.*-)?aßrcgel jeth mindestens zwcifcihasc crx'cheinc. .

?inßcr dem 12th hicjigen Stadt-Bezirk, Werden auch n :“!i dcxi iibrigen Brziré'cn Untrrschrifcrn zu Prdccz'iationrn geg

: dic Befeziignng dcr „i:,aiwtstadc eingesammelt.

Dem *))?cssagcr dcs Chambrcs zufolge, hätte die Re rUng _qcsrcrn Nachmith cine ".*-on Baronne mit dem Telegraid nach Paris gekommene „Depesche des Grafen von Raynevala *))?adrid mir der Nachricht von der am :idsrcn daselbsr stat hab'rcn Cidrslcisrunq erhalten, wonach diese Feierlichkeit in be- , srattrn grgangcn wäre. Indessen scheint dl

:“]?achrichr dcs “')Tcs'agcr voreilig zit srivzi, ,da xder *).]?onitrur seinem hcrttigrn Biattc noch nicht das *.Nindckse darübcixcnth Man spricht von einer Scudimg des Grafen von “,)-[aha

iiach Turin Und Rom. '

1 .Das Thoéxtri' de la Gaieté- ist gestern in einer öffentir ' Licirarion dem Herrn Lami, einem der bisherigen Mit-Cli thkuncr, fiir die Summr von 420,000 Fr. zugeschlagen _wor

--- Heikki.“ schloß ;")proc. Rente xxx". ("ldl||[]1. 104. 4. 11111'0 10.4, 20,1 Zproc, ])l'. (*!)l!][)1. 78. 5. 1111 110111". 771. 21); Sp Ncap. [pr. *'“"'1"- 91. 74"). 1111 (*,-11:1". 91.111). 51313017. Spam ]]«ks'z-. 783. Iproc. do. 47.-5proc. Balg. 11.12. ., Frankfurt a. M., 27. Zum. Oesrcrr. Hproc. Metall. 96. 4proc. «7,2,» 87-1. *.);proc. 52-1. xlproc. “23,1. Br. B Action 1517. 151.1. Parr.-Obl. 1361. 1.363. Loose zu 100 193.1. G. Hou. 5proc. Obi. v. 1832. 90:7. 90. Poln. L

60. 59 Z.

Nedacteur (7911-71.

MMWNW'WKMAI,RTMIYMXH“

; ni d. I. heure andlungZZPi'äwzen-Tcheinen ?- 50 Rthlr. die Neunzig Serien:

„.1. 22. 17. 961. 69.1178. 1280. 1315.

51. 79. 71. zogen worden, welches mgen.

erden am 15. Oktober dieses nden

ßerordentliche Gesandte und bevollmächtigte QbNiederländischen Hofe, von ' urg.

voii dem Herzogs von „von_Dreux-Brézé dem Conseils-Präsdenten übersandten Men uber die in der Vendée von den Truppen und den h [“den gegen die tenÖtheils für

darauf aufmerksam,

ck

Allgemeine

Preußiscße Staats=Zcitung.

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Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

_ _Bekanntmachung. Bet der tn Gemäßheit unserer Bekanntmachung vom Zten stattgefundenen Ziehung, sind von den See,-

6. 135. 551. 622. 765. 767. 978. 1027. 1330. 1674. 1831.

172. 175. 658. 661. 777. 81.1. 1054. 1062. 1.399. 1443. 1701. 1708. 1853. 18156.

193. 682, 815. 107.1. 1447. 1718. 1.971.

7. 207. 698. 852.

1098.

1494.

1742.

260. 702. 853. 1107. 151.3, 1745. 2071. 2075. 213.5. 2167. 2189. 2208. 2216. 2225. 2883. 2392. 2396. 2440. 2446. 2482. wn" hierdurch zur öffentlichen Kenntniß

266. 733.

369. 750, 974.

. 1584. 1639. 1803. 1814. 2093. 2096. 2296. 2315.

1671. 1824. 2132, 2369.

Die 9000 Nummern, welche diese 90 Serien enthalten, Jahres und an den darauf fol- Tagen gezogen werden.

Berlin, den 1. Juli 18.33.

Gencral-Direction der Seehandlungs-Societät.

Kayser. Wenixel.

Heute wird das 10te Stück der.Gcseß-Sannnlung ausge,-

ben, welches kenthälc: unter Nr. 1435, die Allerhöchste Kabinets-Ordre vom 221ien Mai

d. J., betreffend die Abänderung der Bestimmun- g_en cm §. 2, bitt. |). und §. 3 des Land-Kultur- Tdikcs vom 14. September 1811, und

1436, die vorläufige Verordnung wegen des Zudenwe- iens im Großherzogthume Posen, vom 1sken v. M.

Zugleich wird bekannt gemacht: daß mit dem gestrigen

gxstein neuer Pränumeracions-Termin eingetre- nt . Berlin, den 2. Juli 1833.

Debits-Comcoir für die Gesetz-Sammlung.

_Zm Bezirke der Königl. Regierung zu Königsberg ist dem bisherigen Predigc-Amts-Kandi-

-1m Ernst Martin Schwatlo die erledi te rr- telle der evangelischen Kirche zu Schönberg, g Pf“ S

, . und dem bis eri “predigt-Amts-Kandtdaten George Wilhelm Iulhiusx

raun die erledigte Pfarr-Stelle an der evangelischen Kirche Narczym verliehen Worden.

Abgereisk: Se. Excellenz der Geheime Staats,- und Ka,-

«:s-»))?inister, Graf von Bernswrff, nach Wittenberg.

Der General-Pkajor und Direktor der allgemeinen Kriegs-

chule, von Lülzow U., nach Kissin en.

Der Kaisers. Russische Wirkliche taatsrath, Kammerherr, Minister am Kö-

Potemkin, nach St. Pc-

Zeitungs-Nachrichcen.

AuSland.

R u 1; l a n d. Odessa, 11. Juni. Der General-Gouverneur von Neu:

ußland und Bessarabien, Graf Woronzoff, ist vorgestern von i' nach Bessarabien abgegangen,

Das hiesige Journal theilt als Beiblatt die „Bulletins

Gesellschaft für Landwirthschaft im südlichen Rußland mit; Wird darin über deren Sixzungen vom 2.5. Februar und 0. ärz d. J. Bericht erstattet. Secretair der Gesellschafc vor, die nöthigen Maßregeln zur "führung der Englisch-Bel ischen Pflüge zu treffen; in der teren theilte Herr Fabre 19

er künstlichen Erdkohle

In der ersteren Sißung schlug

eine Ideen Über die Anfertigung zum Brennen mit.

Frankreich.

Paris, 24. Juni. Das Journal de Paris erklärt Filz-Zames im Namen des *))?ar-

Einwohner angeblich begangenen Grausam- _ Uebcrcreibungen, theils für Verleumdungen.

as Journal du Commerce macht die Steuerpflichti- daß das von dem Ministerium verspro; Normal-Budget eine bloße Täuschung gewesen sch.

iteeéeschichtc des angeblichen Normal-Budgets für 1834“, dsl chte“ set;

in dem betreffenden Artikel, „ist merkwürdig. Man ck erinnern, mit welchen Hoffnungen man den Scener- an geschmeichelt hatte; alle Verbesserun spläne sollten fÜr

ormal-Budqet ausgespart und bei der iskussion darüber

l„“IT-1111er Steuer-System einer gründlichen Prüfung unterworfen “hungen verwirklichen ollte, eröffnet, und Herr Duchatel te uxsd nach einigen Tagen an, auch dieses neue Budget e er gaben für ein hrer Charakter sey, e, Und mit einem ' [Inge Debatten und eine gründliche Prüfung voraus

Endlich wird die weite Session, welche alle dieseVer-

in Beug auf die Einnahmen noch auf die ormal-Budgec genommen Werden; sein daß es uns von dem Provisorium befreien solchen sey der eines Normal-Budcfxets,

eize,

türkei) Unbereinbar. Die Deputirten-Kammer fand in der “9 da die Jahreszeit zu ,weit vorgerückt sey, um an ein Gedruckt b“ A' W“ hayn- rmal. udgec zu denken; ste beschleunigte daher ihr Votum

Berlin, Dienstag den 21?" Juli

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und Zeder eilte nach Hause, um den Rest dev Jahres seinen häuslichen Angelegenheiten zu widmen. Zeht war és die Sache der Pair*s_-Kammer, zu beweisen, daß das Normal-Bquet cin Trugbild rey, und ihr Berichterstatter, Herr Fréville, hat sich dieses Geschäftes jehr gut entledigt; denn aus seinem Berichte erhellt, daß, wenn ein Normal-Budgo't jemals möglich ist, dies erst in einer von allen außerordentlichen Umständen entfernten Zeit eintreten kann. Da. nun aber außerordentliche Umstände sich stets finden lassen, 10 laufen wir Gefahr, nie zu einem Normal-Budgec zu gelangen.“ * In der Gazette de France liest man: „Alle Gcnu'ithcr sind jetzt mit den Wahlen beschäftigt. Die Opposition hofft dul'cl) eme Vereinigung mit dem sogenannten tiax-«zxm-ti bei den näch- sten Wa len das zu erlangen, was sie im Beginn der Session m der. ammer zu erreichen hoffte; sie wird sich aber bei den Wahlen täuschen, wie sie sich in der jehigen Kammer getäuscht hat. Der tial's-pm'ki ist ein Hirngespinnsr, das vor dem Willen des Königs verschwindet, der sich durchaus nicht ur Revolution neigt, weil er weiß, daß er in ihr seinen Untergang “nden würde.“ Der Courrier franixais meldet: „Diesen Morgen beim Erwachen erfuhr der hiesige Präfekt, Graf von BOUÖU, seine Ilbießung, die aber schon nach einigen Stunden wieder urück- genommen wurde. Es ist längst bekannt, daß Herr von . ond!) weder die Regsamkeic, noch die Fähigkeiten besiizr, die für seinen Posten erforderlich sind. Da er aber dennoch zwei Jahre lang Präfekt geblieben, so konnte jene plößliche Absetzung nicht in sei- ner Untüchtigkeit ihren Grund haben, und man weiß weder, warum er sein Am; verlieren sollte, noch warum er daffelbe be- halten hat; nur 10 viel erfährt man, daß er nach einer leb- haften Unterredung mir dem Grafen von Argouc in Neuillv mit einer Miene nach seiner Wohnung im Stadthause zurückkehrte, woraus man deutlich abnehmen konnte, das; sein Abtrccen noch nicht: so nahe bevorsteht, wie man es einige Stunden früher qe- glaubc hatte.“ " Die (in der Nummer 171

' der Staats-Zcitunq micqcthcilte) heftige Rede des Obersten von . * '

. _ Bricheville gegen den *))karschau Soulc ist durci geheime Tmissaire in den Kasernen von Ver- dun unter die rupprn der dortigen Garnison vcrtheilt worden. In Bezug hierauf hat der Oberst des dort ste enden 52srcn Nc- gtments folgrnden Tages-Befehl erlassrn: „? lle Druckschriften, welchr an die Unteroffiziere und Soldaten eingesandt werden, um sie zu_Handlungen, die ge_en die Disciplin verstoßen, zu herleiten, sind dem Regitnentsx21djucaiixen zu übergeben. Wer cm Besiß von Druckschriften gefunden wird, von denen er keine Anzeige gemacht hat, 1011 mit einmonatlichcr Gefängnißstrafc be- legt werden.“

, Der„Oppositions-Deputirte Angladc ist seines Amts als Frtcddensrichtcr in einem Orte des Arridg«Departements entsetzt ivor cn.

Die Deputirten von Lyon sollen den Wunsch ausiiesprochcn haben, daß das von dem General Delort nicdergeléqte Kom; mando der in Lyon stehenden *))?ilitair-Division dem General Bachelu, dem bekannten Opposttions-Mitglicdc in dcr Dcputir- ten Kammer, anvertraut werde.

, .Das Lastschiff „Luror“, an dessen Bord fich der von dem Vecc-Könige von Aegypten unserem Lande geschenkte Obelisk bc; ßndet, ist am 221ien d., von dem Dampfbootc „Sphinr“ buq- nrt, von Toulon nach Cherbonrg abge augen, von wo der Obelidk durch die Binncn-Gcwäffcr bis nach Maris gebracht werden soll.

Vor einigen Tagen haben vor dem Zuchtpolizci-Gericht zu Valenciennes die Verhandlungen in dem Prozesse gegen die auf- rühreriichen Arbeiter derStcinkoblen-Gruben in Anzin begonnen. Mehrere Silzxrngen werden dem Verhör der Zeugen géwidmct seyn, deren Gexammt-Zahl sich auf 16.3 beläuft. .Die ganze Sache scheint im Laufe des Prozesses viel von der Wichtigkeit zu ver- leercn, die ihr von den Zeitungen beigelegt worden war.

Geßertx früh hielt die Polizei eine Haussuchung in dem Hdtcl C oiicul, um sich des aus Frankreich verwicscnen Jtaliä- ntichcn . lüchtlings Mazzini, Haupr-Rcdactcurs des „Blattes „das |..nge „thlien“, zu bemächtigen, von dem man acglaubc, daß er [ich seit einigsr Zeit heimlich hier aufhalte; man fand aber statt icincr nur citiethaliänisck)cn *))?usik-Lehrer gleichcs Namens und keine gndere Papiere als einige Rossnische »))?usik-Hefce. Mch- rere hiesigeBläctcr enthielten vor einigen Tagen ein Schreiben jenes Mazzmi, worin_er seine NamensUnterschrift unter dem don- etnem geheimen Ojcrichte gegen die beiden Jtaliäncr C'tni- lmni und Lazzarcschi in Rhodcz gefiillten und an ihnen vollzoge- nen Todes-Urt eile fiir untcrqcschobcn erklärte und die Absicht Ft erkenrien Ja ,„den Monircur, der jenes Urcheil mit seiner

nterschrtft, jo wre mir der eines gewissen la Cecilia mittheiltc, wegen Verleumdung gerichtlich Yi belangen. Das Journal de _Parcs erwcedert auf dieses" chreiben: „Das wichciqc Ak,- tenyrück, welcher; der Moniteur nicht als authentisches Original des Urthccls, vonder" als eine bloße Abschrift bekannt gciimcht hat, wird von kompexenten Richtern untersucht Werden und Herr Mazzini hat sich a_l]o vor diesen zu rechtfertigen. Was séinc Drohung betrifft, io wird man warten, bis er sie erfüllen und '

aufhören wird, sich, wie er es seit langer Zeit thut, zu verbergen, indem er keine Briefe aus Städten datirc, wo er “nicht ivohnt, wie z. „B. aus Genf, oder sich falsche Namen «;iebt, wie z. B. Strozzi. Die Authentict'tät jenes Todes ,-1.lrrheils wird bis je!,ic nur durch die Vollziehung depselben, d. h. durch die Ermor- dung der beiden darin vcrurthcilten Personen bewiesen. Die Gerichte werden die Schrift und die Thatsachen untersuchen und an sie hat sich Herr Mazzini also zu Wenden.“ Auch la Cecilia hat gegen seine unter dem Todes-Urtheil stehende Namens-Unter- schrift protcsiirt; er isi von der Regierung aus Marseille, seinem bisherigen Aufenthalte, nach Loches verwiesen worden.

Der Courrier de Lyon bemerkt: „Unsere Privac-Briefe, so wie die Berichte der Reisenden stimmen darin überein, daß in Chambery und dem größten Theile der Sardinischen Staaten

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schem Boden. _ men. «» Ganz Niederland freut Artnr rmx!) Euch ' Verthetdtgung der Citadelle von Antwerpen seiner ;;tmrn r1,1cuen'tLdorbchzlhinzugelfügtE, und, reixcn , mt em ute vic er urer Tap ern rc *

Kdmg und Vaterland bese elt habt. « f Eu Tm“ glam weichen mußtct, ging aus licher hervor. . bluti c Gewalt besiegten Festun res mrt e_tgener Hand vernichtexen Flotte der Niederländischen Srrlcutr muthtge Entschlossenheit mrt neuem Glanze hervoriirahlte. - Des KFanstväterliMs Auge hat Euer Benehmen mit o a te. denkcns an die Ta e Eures Ruhmes erhalten. dcm Fünfeck, Wel [iets erkennen, daß werpcn ehört habt. - Seyd ferner die Ehre Niederland's,

1833.

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reich 1511051 2101161 «entw, (»I „,n vcrhir-chn, _Und wrdcr Pics mont, 1100) J...; 1113ij Z asl-Ill iind zit cinem W[ch'll 111116111th

111011 einm 719111151,“

(55 r o s; *) r i t .1 n i r n 11 11 b I r 1 a n d.

London, 25. „311111. (“Zciirrn früh fand in drr („551111004111 dk? UCUE Shet'iff:213ak)l statt: sie fiel auf dir beiden Aldrrmrrr Wilson und Harmer, die demnach „zu Sheriffs fÜr das "(1111116 Jahr proklamirt wurden.

Man rrfährt jekzt, daß der Beamte, welcher, wie von OM TRinisrern im Parlamente ugcgeben worden ist (s. das gesrriaé Blatt der Staats-Zcitung), urch seine Nachlässigkeit beinahe die'- Hinrichtung cines Begnadigccn veranlaßt hätte, der Rekorder von London isr. Diese unverantwortliche Fahrlässigkeit war Um so unerklärlichrr, als die Berichte über die in der EM) 961111011)?- nen Todes-Urtheile vorn Rekorder selbst im Geheimen Rath»o ab- gestattet werden, und er bei dem darauf erfolgenden Bcschlnksc des Königs gegenwärtig ist. Nur der Zufall , daß der Unter- Sheriff, welcher die Vollziehung der Todes-Urtheilc unmittelbar zu beaufschtigcn hat, von der Begnadigung gesprächswcisc ac.- hört hatte, und darauf hin weitere Erkundigungen einzog, ret- tete dem Unglücklichen das Leben. .Die Bürgerschaft der Citi) von Lou- don hat bei dieser Veranlassung einen Beschluß gefaßt, worin es heißt : „Wir haben mit (Gefühlen des tiefsten Abschettes und Be.“ dauerns vernommen, das; das Leben des Job Cox, eines zu New: gate auf den Tod siizenden Verbrechers, durch den Rekorder von London beinahe geopfert worden wäre, indem derselbe den Befehl zu desen Hinrichtung ausfercigte, obgleich Sr. O)?ajcsrät der König, in ?lusiibun seines Begnadtgunqsrcchtes, das Urtheil zu einer geringeren «trafe gemildert hatte. Die mildesrc imd nachsichtigstr Erklärung, die wir einem solchen „Benehmen unter,- lcgcn können, ist die, daß es die Folge einer dem hohen “.)[lrer bcizumesscnden Geistessckyväche Y; aber wenn wir mit Schrecken bedenken, Welche fürchterliche olgen eine solche Schwäche in einem so wichtigen Amte haben kann, wenn sie auch für dieses JJTal glücklich abgewendet worden sind, so halten wir es fiir Un,- sere dringende Pfiicht, zu erklären, daß der Rekorder sofort von einem Amte abtreten müsse, dessen wichtige Functionen er, aus weichem Grunde rs seyn mögexnicht länger im Stande ist zu erfiillen.“ _ .Diese Erklärung hatte denn auch zur Folge, daß jener Beamte 1104) an demselben Tage vom Municipalrarhe seine Entlassung verlangte und erhielt.

Niederlande.

Aus dem Haag, 26. Juni. Vorgestern haben dir 350 '.)[rtill-xristen, welche auf eine so tapxere Weise an der Verchcidi- gung der Citadrllc von Antwerpen cik genommen, ihren feier; lichen Einzug in Delft gehalten. chon am frühen Morgen waren aus dcr ganzen Umgegend eine ahlreichc *))?enqe von *))?enschen hcrbcigcströmt, um dem feier1ichen Empfang" beizu- wohnen , welcher dieser Tapferen in Dclst harrte. Auch 11111; dem Haag hatten sich, nebst vielen Einwohnern, Ihre *))?ajcsrär die Königin und Ihre Königl. Hoheit die Prinzessin Albrechr von Preußen nach jener Stadt begeben. Gegen 2 Uhr Mit;

tags kamen die hcidenmüthigen Krieger an, nachdem sid- am Morgen in Rotterdam mit dem größten Jubel auf: genommen worden waren. Sie wurden in Delft durch

'.)[bthcilungcn der Stadt-Schutcerei und durch freiwillig zit.- smtimcnqctrctcne Musikanten eingeholt, worunter sich ami) dir- aus dem Cirque Olympique des Herrn Blondin befanden, der am Abend zu Ehren dcr Artilleristen eine außerordentliche Vor: stellung _qab. Sowohl von den städtischen Behörden als von: Privat-Personen sind die Krieger zu Gastmählern eingeladen wor: den. .Die Niederländische Fahne wehrte auf vielen (chäudcn. Die größte Freude herrschte in allen Theilen der Stadt, und die Einwohner von Delft werden sich dieses glücklichen Taqrs, der durch das schönste Wetter begiinstigt wurde, noch lange “mic

Freuden erinnern.

Dic Amsterdamschc Courant enthält Folgendes: „Wie: man versichert, wird Herr „Dedel bald mir einer neuen *))?issch nach London abgehen, und es ist bereits im Kabinets-Rathc iiber die demselben zu erthcilcndcn Znsrructioncn berathschlagt worden. Vielleicht wäre Herr Dede! schon nach London zuri'ickgckchrt, wenn fortdauernde Unpäßlichkeit ihn nicht daran verhinderte. “„Man erwartet von den Unterhandlungen den besten Erfolg, da,

wie man wissen will, der Berliner Traktats-C'ntwurf, welchcr bereits früher die Zustimmung Rußlands, Oesterreichs und Pt'cu, ßcns erhielt, den ferneren Unterhandlungcn zu Grunde qclcar werden soll.“ * *

Von Seiten des Kriegs-DJTinisters ist, bei Gelegenheit dcr

Zurückkunft der Truppen, welche die Garnison dcr Citadellc von Antwerpen und der dazu gehörigen folgender Tagcs-Bcfehl erichienen:

Forts ausgemacht haben,

„Tapfere Krieger“! Ick beiße; Euch willkommen auf vatcrländi Auch m des Kdm 8 Namen heiße ich Euch willkom- ich,Eurcr Rückkehr; cs breitet dt".- aus; nach Euch, dir Ihr durch die hcldenmüthigc . Ehrrn:K1*onr fur Recht und Ehre urer Niederla AY Jhxc dhcr Uchrmacht

ge ucr? u m no ) err Dee Trümmer der Euch anvertrauten, endlich dhurcb waren eben so viele Zcichrn (“'n

uthes und Eurer Tapferke t, gleich wie aus den Flammetx de'!“

. WohlgefaUcn ve, Jbl“ sVÜk auf seinen Befehl ein neues Zeichen dcs An- An dem Bild von (Zs sch auf dem Ebrenzeichen befindet, soll man «ck15 zu den Tapferen von der Citadeüe von Ant: getreu

eine außerdrdentliche GährunFt hleischtd' UF) man. daseKst . n :e *rrt tung einer e-

großen Cree nissen entgegensie publik in “Fiemont ist demnach nicht zu denken, denn Lester.-

Eurem bnige, undimmer bereit, jedem Feinde zu zeigen, daß der wahre Heldcnmuth sich niemals verleugnet. _ Es lebe der König? Der General-Lieutenant, General-Dtrektor des Kriegs.

Departements. (gez.) de Eerens.“

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