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Lieutenant, Gouverneur von Danzig wurde, und unter dessen Aufsicht er, nach mehrjähri em Besuche der Dessauer Stadtschule, seit 1769 das so enannte röningensche Kollegium zu Stargard in Pommern be uchte.
Gehörig vorbereitet bezog er im Frühjahr 1771 die Univer- sität Leipzig, wo e1' viertehalb Jahr hindurch nicht nur dem Studium der Jurisprudenz unter Hommel, Kind 11. A. ob„lag, sondern auch den Vorlesungen anderer berühmter Lehrer, eines Z. Aug. Ernesti, Gellert, Platner U. s. w. beiwohnte. Fast am SchlUsse seiner akademischen Laufbahn vertheidigte er öffentlich und Unter dem Vorsiße seines Freundes, des nach erigen „Königl. Sächsischen Konferenz-Ministers Grafen von ohenthal, die von demselben verfaßte Dissertation: (16 Umbitu [1001120 ejusqucz a justitia (1180111111112.
Dcr Ruhm des großen „Königs zog unsern von Raumcr nach Berlin , wo er am 9. Juli 1775 als Referendarius beim Kammer-Gerichte angestellt wurde. Seine Fähigkeiten und Kenntnisse fanden bald die verdiente Anerkennung. Schon im Februar 1777 wurde er der Kommission zur Einrichtun des Hypothekenwesens in Westpreußen - wo er sich fast 2 ahxe aufhielt _- beigegeben; darauf bestand er im Januar 1780 die große P'e'üfung, in deren Folge er zum Assessor 011111 Ww bei dem ersten Senate des „Kammer .- Gerichts ernannt, auch einige Zeit nachher zum Assistenz - Rathe befördert wurde. Inzwischen fand seine wiederholt in Antrag ge- brachte weitere Beförderung doch um deswillen Anstand, weil er kein geborner Preuße war, und erst nach dem Tode Friedrichs ll. wurde er 1786 zum Kammergerichts-Rath beför- dert, worauf 1787 die Ernennung zum Rath bei dem Kurmärk- schen Pupillen-Kollegium und 1789 bei dem Französischen Ober.- Gericht folgte. ' '
Diese drei Aemter behielt von Raumer vorerst bei, als er 1792 für die Reichs- und Rechts-Angelegenheiten in das Ka- binets-Miniskerium geseßt wurde; allein schon im April 1793 nöthigten ihn die vielfachen Geschäfte seiner neuen Stellung, seine früheren Functionen ganz aufzugeben.
Nacl dem im Dezember 1797 seine Beförderung zum Ge- heimen egations-Rath erfolgt war, wurde er, mit Bezug darauf, daß er gleichzeitig im Lehns-Departement unter dem Justiz - Minister Freiherrn von der Reck arbeitete, im Januar 1803 zum Geheimen Ober-Juscizrath ernannt. Diese beiden Aemter gaben ihm eine neue Stellung bei den Central-Behörden für die auswärtigen und die Zustiz-Angele- genheiten, welche im Jahre 1809 an die Stelle der bis dahin bestandenen Friedens-Vollziehungs-Kommission traten, deren Mitglied unser von Raumer ebenfalls Und zwar mit der ihm von des „Königs Majestät speciell übertragenen Direc- tion in allen Zustiz-, Hoheits- und Geistlichen - Sachen gewesen war. Er wurde nächskdcm 1810 Mitglied der neu errichteten General-Ordens«Kommission, 1811 vortragender Rath bei dem Staats-Kanzler-Amte mit dem Range eines Geheimen Staatsraths, und nachdem er während der Kriegs- Periode 18:5 die Geschäfte der [[. Section des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten interimiskisch geleitet hatte, im August 1814 von Sr. Majestät zum Chef dieser Section und zum Wirklichen Geheimen Legations-Ratk) ernannt, wodurch er veranlaßt wurde, seine Stelle als Geheimer Ober-Juskiz- Rath aufzugeben.
Bei den Veränderungen, welche bald nachher die Geschäfts- Ordnung im Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten er- fuhr, bearbeitete er unter dem Staats-Kanzler Fürsten von
ardenberg fortwäxrend die Angelegenheiten des Königlichen Hauses, des Deutchen Bundes und der Römisch1katholischen irche; auch wurde er im Jahre 1818 zum Mitgliede dcs Staats-Raths und im Jahre 1819 Pm Präsidenten des neu errichteten Ober-Censur-Koklegiums ernannt, wogegen er einen Theil der auswärtigen Geschäfte abzugeben und im Jahre 1820 das Präidium des Domkirchcn-Direktoriums, welches er seit 1811 es hrt hatte, niederzulegen ich genöthigt sah. ls der Staats-Kanzler die ? rchive des Staats nach einem umfassenden Plane zu ordnen begann, wurde unser von Rau- mer zum Direktor des Geheimen Staats- und Kabinets-Ar- chivs, so wie der Provinzial-Arcl)iv-Verwaltung ernannt, welche Stelle er neben dem, auch im Jahre 1822 ihm Übertragenen Posten eines Direktors bei dem Ministerium des Königlichen auses und neben der Stelle des Präsidenten bei dem Ober- Znsur-Kollegium , imgleichen eines Mitgliedes der General-Or-
dens-Kommtssion bis an seinen Tod bekleidete. „Kurz vor dem-
796 selben ( im Jahre 1832) hatte er, 78 Zahl' alt, auf sein An- suchen die Entbiydung von den Geschäften des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten und im JaYe 1829 die er- betene Entlassung als Mitglied des Staats- aths durch Se. Majestät in den huldreichsken Ausdrücken erZalten, nächst denen ihm der große Rothe Adler-Orden mit 5:ichenlccukkd bewilligt wurde, nachdem Se. Majestät ihm früher im Jahre 1810 die dritte Klasse, im Jahre 1817 die zweite Klasse dieses“ Ordens mit Eichenlaub und bei Gelegenheit seines Diensi-Zubiläums im Jahre 1825 den Titel eines Wirklichen Geheimen Raths mit dem Prädikate Excellenz zu ertheilen geruht hatten.
In den verschiedenen Aemtern, welche nach Vorstehendem unsekm vielseitig gebildeten von Raumer'aus besonderem Ver- trauen nach und nach Übertraqcn Wurden, bewährte derselbe seine unerschi'tttei'liche Treue und Anhänglichkeit an die drei Könige, denen er seit 1775 diente, so wie andas ganze „Königliche Haus; mit Eifer widmete er sie!) noch wenige Tage vor seinem Ableben den ihm obliegenden Berufs-Geschäften, und froh zurückblickend auf ein langes, thätiges Leben, entschlummet'te _der heitere, liebens- würdige, fast 80jährige Greis, nach kurzer Krankheit, am 1sten Juli d. J., fromm, wie er gelebt, zu einem bessern Daseyn.
Meteorologische Beobachtung. _ 1833. , Morgens Nachmitt. ! Abends Nach einmaliger 11. Juli. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.
Luftdruck . . 333,8 1*'“Par.[333,5 1““Par. 333,'12'“*Par.'Q11eU1vät*n1e 7 ,9 9 N,
MW.???“ 1533 Y: “ZZTIY: 130335: 517-R Dunsisättg. 89 kPCt. 57 pCt. ZZYCQ Bodenwärme14,59N. YTZFÉZZZJ FRV “ZZZ?“ W." ...-,...... 0“ R.,. Wolkenzug [ - W. | _ Niederschlag 0,003““Nh.
861'111161' 136188. ])01112..]u]i 1833.
411111. 1705115- nne] 0911005182900]. (;),-«1179. (;.)-„:)
[ZN |“,Z(:/:i(,*kké(t | ]éF.|U,18/.|(-'6/(é. “ :- _- “ §1.-§c]111|11-§c|1. 4 97 IHF U|“0l'8112. ])08. (10. 4 4011“; 1007“; ['1'. [')-1.2]. An]. 18. 5 [04 -- ()ZklU'. 9171111101". 4 -- 99Z [)r. [Juz]. „4111- 22. 5 [04 - [)0111111. (10. 4 WIE, '- !)1'. [ZnHk ()b]. 30. 4 II;? 92.“! ](111'- 11. Rom". (]0. 4 106 * [)1'3111.dc|1.(].§00|1. -- 515? 515. 813]1](3§i§c|10 (]0, 4 106]?- "- i(u1'111.0])]-!n.|.(ck. 4 * 95; [ilc§1.(ck.(1.](.- u.JI. _ 63»; 62;- Keum. [ne.chj. (10. 4 _- 951! J. -§(:[1. (|. [(. 11. W. _ 64); 63;- 1301']. 8111111-0111. 4 974 96:- ](i'minxb. (10. 4 -- - U01], 1701|11'. |)11lc. - 175 -- ]lexinget' (10. 4:1- - - R81!!! (]0. - 187“; "0112. (10. 111 “kb. - ZZZ- ZZZ [71'11501'11'11511'01' . . _ 13; 13]? 17951111. 912111111112 4 ZLF - ])151701110 ..... -- 4 5
1111815751151 6 13018811. ÜWZÜLTÜUU], 7. Juli. Uieäekl. Wirkl. 80111110 49. HJ (10. 530€. [(am-1311]. 23. 1131111111111, 10. .]111i. . ()ezterr. HF 0161. 96. 41? (]0. 864. 1591114141219," 12.375. 3053. ]ZnZ]. "'*- ÜUZZ. U01]. (7. 1831) *. 0101.1111151111). (LLM. **“. 111111189. [)rötuion-Zcbeino 1024. 49; 9161155. l'InZl, ". poln. 120€. ])än. 7-24,
Königliche Schauspiele.
Sonnabend, 13. Juli. Im SchauspielhaUse: Das Mäd- chen von Marienburg, Schauspiel in 5 Abtheilungen, von Krat- ter. (Dlle. Thieme: Chatinka, als letzte Gastrolle.)
Sonntag, 14. Juli. Jm Opernhause: Don Juan, Oper in 2 Abtheilungen, mit Tanz; Musik von Mozart. (Olle. Hen- riette Carl: Donna Anna, als Gastrolle.) _ (
Zn Charlottenburg: Ueble Laune, Lusijpiel in 3 Abtheilyn- gen, von Koßebue; neu bearbeitet von_ F. L. Schmidt. Hier- auf : Der schwarze Mann, Posse in 2 Abtheilungen, von Gottcr.
Montag, 15. Juli. Jm Schauspielhause: Zum erstenmale: Max'ia Petenbeck, l)istorisch-roniantisches Drama in 5 Abtheilun- gen, von Fr. v. Holbein. ' ,
Dienstag, 16. Juli. Im Opernhausc: Die Stumn_1e von Portici, große Oper in 5 Abtheilungen, mit Ballets; Munk von Auber. (Herr Rauscher: Masaniello, als Gastrolle. Fräulein v. Hagn: Jenela.)
Königsiädtisches Theater,
Sonnabend, 13. Juli.
3 Akten, von Bauernfeld. Hierauf: Italiänische Rache,
IGIerFranzose in Florenz, Lustspiel in 2 Akten, von F ense.
Sonntag, 14. Juli. Zum erstenmale: der Pachter 'Und Tod, Zauber-Posse mit Gesang in 2 Akten, nach einer Erzä von Langbein, frei bearbeitet von A. Gleich; Musik von
Müller und Musik-Direktor Kugler.
Markt-Preise vom Getraide. Berlin, den 11. Juli 1833.
Zu Lande: Weizen1 Rthlr. 25 Sgr., auch 1 Rthlr. 1 6 PZ, (schlechte Sorte) 1Nthlx. 10 Sgr.; Roggen (neuer)1 17 «gr. 1; Pf., auch 1 Rthlr. 8 Sgr. und 1 Rthlr. 4 SOU- (Herüe 1 Rthlr. 8 Pf., auch 27 Sgr. 6 Pf.; Hafer 1 Rthlé, 25 Sgr. Ein egangen sind 371 WWW 22 Scheffel. ,
Zu Was er; Weizen (weißer) 2 Rtvlr. 7 Sgr. 6215, 2 Rthlr. und 1 Rtblr. 17 Sgr. 6 Pf.; Roggen 1 Rthlr.13 9 Pf., auch 1 Rtblr. 12 Sgr. 6 Pf.; Hafer 1 Rthlr., auch 25 9 Pf.; Erbsen 1 Rthlr. 17 Sar. 0 Pf., (schlechte Sorte)1 13 Sgr. 9 Pf. Eingegangen änd 587 Mispel 13 Scheffel.
Mittwoch, den 10. Juli 1833.
Das Schock Stroh 7 Nthlr. 2 Sgr. 6 Pf., auch 5
20 Sgr.; der Centner Heu 1 Rtblr. 5 Sgr., auch 20 Sgy, „Branntwein - Preise vom 3. bis 9. Juli 1833.
Das aß von 200 Quart nacb Traües 54 pCt. oder Richter: orn-Branntwein 19 Rthlr. 15 Sgr.; Kartoffel. wein 17 Nthlr. 15 Sgr., auch 16 Rthlr. 15 Sgr.
Neueste Nachxrichten.
Paris , 6. Juli. Der König kam gestern Mi Stadt, arbeitete zwei Stunden lang mit dem Conseils-P ten und kehrte demnächst nach Neuilly zurück.
Aus Cherbourg melder man, daß der See-Mi-“x der Mitte dieses" Monats dort erwartet werde.
Der Staatsrath Boursaint, Mitglied des AW Rathes und Direktor des Rechnungswesens beim In. hausc, hat sich gestern in einem Anfalle von Schivem Saint-Germain-cn-Laye das Leben genommen. Er hat in Testamente der Mavinc-vaa[iden-Anscalc und dem Spi Sanct-Malo, seinem Geburtsortc, zwci ansehnliche Leg gesetzt. „Der Verlust dßeses Mannes“ sagt das. Jour Paris“, „der eine Hauptstüße dcs“ ?)?arine-OJTinisteriu ist gewiü'ermaßcn unersetzlich. "
Der Moniteur zeigt an, er sey zu der Erklärun * tigt, daß das hier bestehende, „Amtliche Journal des Ks Unterrichts“ ungeachtet seines" Titels durchaus keinen a Charakter habe, auch von der Regierung in keinerlei ;:- günstigt werde.
Der ehemalige Bey von Titteri, der den Franzosen *- ;
geben ist und im Begriff |th, nach Algier zurückzukeh das Kreuz der Ehrcn-Legion erhalten.
Das“ gestrige Blatt der Tribune ist, wie man glaubt, eines Artikels in Bezug auf die leßte Reise des Königs, schlag genommen worden. _
„Briefen aus Toulon zufolge, war die Brig? ,Mi aus Ankona, Neapel, Palermo Und anderxen Ita 141111111! kommend, am 29|cn v. M. daselbst vor Anker gegangm. Haupt-Auftrag, den dieses Fahrzeug hatte, war, dem K Sicilicinischen Hofe von der Freilaffung der Herzogin vo und von deren baldiger Ankunft in Palexmo Kenntnis; zu
- Heute schloß 5proc. Rente pi". (30111111. 104. 30.11 104. 70. 3proc. 111: 0011191. 77. 75. [in (20111'. 77. 90, Reap. 91“. 00111111. 92. 45. 1111 00111“. 754. Zproc. do. 46;. 5proc. Belg. Anl. 955. 5proc. Rö
Frankfurt a. M., 9. Juli. Oesterr. 5proc. Meta 965. 4proc. 875. 87:5. 2511150535. 1proc. 234. Br. Acricn 1525. 1523. Part.-Obl, -. Br. Loose u 1915. G. Holl. Hproc. Obi. v. 1832. 91-55. 91797. So 60. Br.
Nedactcur C'a 1 sek.
Gedruckt bei A. W. 121
M Allgemeiner Anzeiger für
ihnen damit ein immerwährendes Stillschweigen auf.; erlegt, und die Caution in dem Hypothekenbucbe bet
, , t; , dem veryafxeten Gute auf Ansuchen des Excrayenten Von Seiten des unter eicbneten Komgltchen Ober- wirklich geloschc werden.
s' Glogau," den 19. April 1833. _
Königl. Preuß. O_ber-Landesgertcht von
Niederschlesaen und dex Lausitz.
v. Gosse.
Bekanntmachungen.
„Avertissemen
LandeSge'richts werden an dcn_2§ntxag des (YutSbestzer Zinke auf Stroppen alle diejenigen Pratendenten, welche an die auf dem Gute Stroppen Guhrauschen
Kreises, Kkbriea 111. 180. 8 in folgender Art intabu-
Inhalt-
Pläne-
ution: . liftZ(szaTvlr.1sgr.2pf. als eine von dem Besser
denen von Wulsfen-Steinhyefelscyen Agnaten, na- mentlich dem General-Major von Wulffen und Cornet Balthasar Friedr1ch von Wulffen, wegen der
Dampf-Schifffahrx Wischen St. Petersburg und_L_ubeck. Das Damvf-Schiff Nicolay l., Captcam Stahl,
Wien, den 14. Juni 1833.
ihm zugefallenen von Wulffen-Sceinhoefelschen wird seine Reparatur in Cronjiadt in diesen Tagen 11 € c e n „ ;
Lehnftammgelder obigen Betrags, [“"“ Ca_utions beendi en “ und tritt eine regelmäßigen Fahrten sofort Inärumencö “.I" ck" Stro_ppen, den 10“ M.“ 178!) wiedergan„ indem essam .',. Juli, als an dem, laut “““"“. Caution, wobei "Ih „dem WWW m." Tabelle, zur Abfahrt bestimmten Tage, von Cronßadr eingereichten Protokoll des „zufitzrachs von Marlxiz nach Travemünde “Lehn
Hamburg, den 9.
und .in-(111114; „1, (1. Stroppxn, de_n 28. Mai 1780 des koxzanori- Ehe-Konsorcm, Friederike Dorothea Goctliebe, gehorue von Luxke, dissen Lehnßamm- geldern die Priorität vor ihrem 111 dem Gute |e-
Die Unterseichnecen erklären sich hierdurch bereit,
Waubiuxtoo lkyinx. kor [be: me: 01' 861100!»
„MÜ 1833- Zcbul- um] l'rimtgebmnch.
8170. 22; sgt.
henden 6666 Thlr. 20 sgr. betragenden Vermögen die Besor ung der neuen Coupons-Bogen zu War- zember 1832 sagt darüber:
eingeräumt hat; „ . als Eigenthumer, Cesüonarien, Pfand- oder sonmge Briefs-Inhaber Anspruch zu haben vermeinen,
deren AnZaben angesetzten peremtorischen Termine . den 23.
or Graf zu Dohna, auf hjesgem Ob.?k-“LWVT JM„- entweder in Person oder durch genagsam infor- mirce und legitimate Mandatarien (wo1_u ihnen, a_uf den Fall der Unbekanntschafc unter den hiesigen „umz- Commiffarien, die IumzZNäch Zlekursch und* orfier und oje Jußjz-Commissarten Iungel und Werner vor-
zu bescheinigen,
ev indem an ese ten Termine, ke ner Sollte sich 1 och 9 ts MM Heft?
- selben mit ihren An prücben yraecluäirt und es wird handlungen ver en er worden-
der etwanigen Incere enten melden, dann werden die-
'[cbaduer YandbrilefeÉ, Zennfman ilaneen lßßteré Ml; en ec, r 1te r. kommt ja 11 rue men, un - d _ y- - A “che in de iert; machen das Zabeip bxtheiligte Publikum darauf_auf- Capiteln bestehenden Werkes, durch ausgefor ert. tefe ihre nspru , . l merksam, „daß im Konigreich Polen, sowohl bei der fachen und klaren Vortrag e_nxpfixhlt, ifi eine willkom- Usuß 1833, Vormittags um 11Uhr nzene Gabe nicht nur fur diexemgen, txelche die Eng- vor dem ernannten DepUtirten, Ober-LandesmrKLgtTZ YYYMMFITFUMWW vom 1" Im" b“ “"" lische Sprache lernen, sondern auch fur Jeden, wel- .- M
Sendung nach Warschau, als bei der Rückseqdung die-
War an den 15. a: 183 . sch , V. M. Horowitz Witcwe und Erben.
Literarische Anzeigen;
ck X, " m anzumeld nd - 1 ! . t c ' - "“ckan werdeäYaZ-x ao??*§FZ'1'äe-:ere m gewchuen. Oesterretchtscheü mütttatr-ssche Zetttschrtft 1833- e
kxofkeiheit seßattu worden jß- cher em Englische Bü 3 legen eic hatte, das Bu
iu verßehxnde SL ken, und immer en angeben
nf H e f cember 1832 fast davon:
o eben erschienen unö an alle Buch-
F. G. Heubnsr, Buchhändler.
() 11. * “[im ]if'e ami U07K888 ol' Cbtixtop110r (2011111111111. 13, fremde Bejhülfe IU lesen. Ibmäßet] [))-„1111: same zweckmäßig, kurz und erschöpfend, Druck ., Mie stammaukalizcben lobenswernx
[Zrläuterungen um] einem MörtEkbucbe. beiptjß, Zaum- gürtnera Zucblmnäluns [832- sl, 11. 304 5,
Die LeipzigerLiteratur-Zeitung vom De,-
Die er Lei i er Abdruck des Irvingschen aus 46 s 1119 welches sch H,urch sei- nen anziehenden Inhalt sowohl als durch seinen ein-
eruulßßeßbunZk'eoéuxeß'e'ßt Y: In der Stuhrscben Buchhandlung 1" s
cel angedeuteten gxammati alis en Erläuterun en sind S,
auf die Anfänger im Englischen berechnxt, da eleicbt xecharten und _Worcfugungen betref-
te unregelmäßigen Formen der Ver; Erlaffen und unteFeichnet von F. Catel-J ,_
Die Hailische Literatur-Zeitung vom De-
“Ohne dem äßhetiscben Werthe von Goldsmith's 71. _ m 01" 77-11-6011 irgend zu nahe treten zu woaen, Reinhardt. Bros
“de Prußisch
1. Biogxaphie des K; K. Generals der Ka- sind wir dei: Ueberzeugung, daß man juno?" vallerie und. Hofkrtegsrachs-Praüoenten Grafen vo_n welche sch tm Lesen des Englischen üben wo Frimonc, Furßen von _Antrodoxcy. _ (Schluß.) 11. E1- cher, wu? das_ hier verzeichnete, mit unend nige Betrachtungexx ybex militair1sche Karxen und Nußen m die Hand giebt, als den be
111. Das Komgreich Gr1echen1and. Er_ne_topo- Das Leben des Columbus, wie es der der - .iraphisch-siactßische Skizze. 17. Neuesie Mtlttairvex- rikanex beschxieben hat, fesselt nicht nur du änderungen.“ Der Preis des Jahrgangs 1833, so wee saxnkeit des jungen Lesers in hohem Grade der alle_r fruhern Jahrgänge 111 8 Thlr. Sächs. Wer seiner Phantasie einen kräftigen Schwuya- - aber die ganze Sammlung von 1818 bis 1832, auf wirkt auch wohlthätig auf seinen moralists Ein Mal abnimmt, erhält sie um ; wohlfeiler-
ter,_ siählt zur _Ausdauer in Gefahr xmd, bxretxbert den jugendlichen Geiß mit * nutzltcher Kenntnisse. Der Herausgeber *: werche Sorgfglt angewendet, dieses W
deneix zugänglich zu machen, welche n9ch " Englisch verstehen, um ein Buch dieser
Die Erläutern
])az [Zuck 1810111611 alle ZucbbauälunsWZ' U i c 0 ] a i ' ache. Zuobbauäluyß " (Zrüäeraekas'aa U0. 13,) Iten!!! "ck
So eben ifi erschienen und bei Georg?sk „ Schloßplatz Nr. 1, zu haben: ' Das Portrait des verstorbenen Herrn C: Clausewi , Königl. Pxeuß._Generch. gemalt b- (:ck lit. v. Michaelis.
auf chin.. Papier 25 sgr._ (Der Erlos (| einem milden Zwecke *
7411111
lo la Nr. 2 111 so eben an ekommeu= WD?“ Saßreiben aus om W
Kunstschreiberei in Deu ;
- Nievenhau en c'. Riepenhau
ohden, A-T oeraTKdsen, Zib'V“ -
M. . .. 1- .
immtorairen ,_ Zivi, Preis ; Thlr. M
' hglte.
Das Liebes- Protokoll, Lustsp
AllgeÜÄeine
“ Preußisclze Staats=Zcitung.
.; 193.
"Amtliclye Nachrichten. Kronik' des Tages.
SC- Majestät der König haben dem Kotnponijien und Vir, Kalckbrennet' den Rothen Adler-Ordcn dritte:* Klasse
erleihen gel'Uht-
Zeitungs-Nachrichten.
A u s l a n d. F r a n k r e i ck.
Paris, 6. Juli. Gestern wurde der .,.thnanncb royal et "31" für das laufende Jahr dem KdniZe überreicht. , Das Journal du Commerce stellt uber die gegenwärtig rankreich herrschende politische Indifferenz folgende Betrach- in' an: „Manche Freunde der Freiheit werfen der Regre- unaufhdrlich wor, daß sie uns das Repräsentativ-System mache, indem sie zeige, daß dasselbe nichts Nükzliclxs zu be- 11 vermöge; daher komme es , meinen sie, daß der Glaube , em System allmählig verschwinde, daß die Bürger muth- Krden und zu der Ueberzeugung elangren, daß die geZen- e Ordnung der Dinge unsere offnungen nicht erf lle e Vorwürfe und andere der Art sind zwar leider gegründet, wozu führen sie? Wird der öffentliche Geist dadurch ge- 11, oder gehen Verbesserungen für das Land daraus her- ' Uns beunruhigen weniger die Fehler der Regierung , als Gleichgültigkeit der Bürger, und diese Gleichgültigkeit kann ihnen allein vorgeworfen werden. Die Entschuldigung, daß Fe [er an dem Systeme der Regierung liege, ist durchaus iäßßg,.denn eben dieses System ist die Schuld der Bürger, es in ihrer Macht stände, der Regicxung eine andere Rich- zu geben. Euer Schicksal [iegr in Eurer Hand, sagen mir nseren Mitbürgern; glaubt nicht, daß es von der Regre- abhängt, Euch der Wohlthaten der chräscntativ-Re- ng -zu berauben; wenn Ihr diese nicht genießt, so _ der Grund darin, daß Ihr sie nicht ernstlich wollt. unseren politischen Sitten, die fich immer itz Extre- _hewegen, die entweder widerstrebend oder gehor1am sind, , in Unruhen ausarten oder in Apathie versinken, » ere aber bei unserem Mangel an Uneigennüßigkeit kann
-- eine trefflich -orggnisirxe Republik kein Heil bringen, rend die Charte an's, alles nur' mögliche Glück verschaffen te. Soil dies aber geschehen, so müssen wir that“ er und rrlicher 1eyn, als wir es seht smd, und unsere Apa! ie'nicht Regierung Schuld geben, sondern uns von derselben zu be; 11 suchen. Ihr kla_t Über die Willkür des Ministeriums; aft diese Willkür. Zhr beschwert Euch über die Verschwen-
' .
93. 75. 5proc. Spa- g der Regierung; schnürt Euren Geldbeutel fester zu. Ihr
rüber den Belagerungs-Zusiand, den die Regierung vor Jahre anordnete; ernennt Deputirce, die ihn nicht dul- Uebcrzeugt Euch, daß Ihr bei einem Re ierungs-Wechsel igoder nichts gewinnen würdet, wenn Ihr ni )t zuZleicl) Eure tchen Sitten ändertet. Das Uebel liegt in Euck) selbst, und urer Muthlosigkcit ist die Regierung unendlich weniger uld, als Ihr selbst. Die Re ierung glaubt, in ihrem teresse spielen zu müssen; spielt Ihr in dem Eurigen , und
“ “werdet gewiß die Partie gewinnen.“
Der Messager enthält unter der Ueberschrift „.Karlistisch-
. inaire Zntriguen“ einen Artikel, worin er zu verstehen giebt,
Theil der Doctrinairs sey nicht abgeneigt, mit der älteren -na|ie Unterhandlungen zu eröffnen, sobald eine neue Restau- *on möglich werden sollte. Die Doctrinairs werden in die.- Artikel in zwei Fractionen _qethcilt, deren eine sich zu dem
stem des Herzogs Decazes bekenne, während die andere an
politischen Grundsäizen des verstorbenen Herzogs von Richelieu
Der Courricr fi'angais behauptet, das Gesc13_we-
der hundert Millionen für die Beendigung der hiesigen _nkmäler und für die Straßenbautcn sev bis jetzt darum noch tamtlich promulgirt worden, weil der Original-Text verloren sagen und unter den Akten des *))?inisicriunxs nicht zu finden ;man sey jeßt beschäftigt , eine „Kopie zujannnenzustoppein. „Yk vorletzten Session sev mit dem Departemental-GUU ' Fall eingetreten, bis man es“ nach vierzehn Tagen doc) Ölüékliél) wieder aufgefunden habe. (“.“)
ie Frage über die Priester-C'he wird aufs Neue vor den figen Gerichten zur Sprache kommen. Der Abbt“- Leloup, ?kftlicher dei" Französisch-katholischen Sekte, hat dem Maire "- nxunten Bezirks anzeigen lassen, daß er sich zu verheirathen ene.
Der Caffationslwf fällte gestern ein, in Bezug auf die
endé-„e, wichtiges Ui'theil. Ein Schmidt, Namens Papin, war
mlixsx von dem Assisenhofe dei" Vendée zx: sech6jäh1.'igc1n Gc- Inkß verurtheilt worden, weil er als Qbouan an dem Ge- te bei dem Schlosse la PéniciL-re Theil qenommen. Dei"
?.l'urtheilte hatte appellirt und zur Unterstüßung seines Ge- chs sich auf eine Proclamation des Generals Solignac- beru- * , Worin dieser im vorigen Jahre als Obcr-Befehlshaber der MPP?" in der Vendée allen denen, die sich unterwm'fen wür"- n, vollständige Amnestie zusicherte. Der Cassationshof hat die-
Grund triftig befunden und das Erkenntniß des genannten ssenhofes für ungültig erklärt. Gestern begannen vor dem hiesigen Asfisenhofe die Ver- ndiungen in dem Prozesse gegen zehn Einwyhner des in der von Paris lie enden Dorfes Clichy, die eines ewaltsamen iderstandes Und" ngriffs gegen die öffentliche Lacht ange- t waren. Aus der Anklage-Akte ergiebt sich folgender That- and: „Bald nach der Iuli-Revolution wurde dex P arrer "_Tlichy gezwungen, seine Pfarr-Wohnung und seme “"ck? verlassen, und ein Volkshaufe führte mit offener Gewalt den
England begeben.
* nämlich das
Berlin, Sonntag den ].4kM Juli
Abbé Au ou, Priester der vom Abbé Chatel gegründeten soge- nannten ranzöfich-karholisck1en Kirche, als neuen Pfarrer der Gemeinde ein. ack) Verlauf von, zwei Jahren wollte die Re- gierung ein Gesetz vom Germinal des Jahres U. in Ausfühx rung bringen, wonach die dem katholischen Kultus gewidmeten Gebäude den Bischöfen zurückgegeben werden sollen. Am 9ten Januar d. J. kam der Unter; räfekr von Saint-Denis, dem Befehle des *)?inisters des nnern gemäß, in Begleitung eines“ Polizei-Commissairs und weier Adjutanten nach Clichy, legte die Siegel an die Thüren dev irche und forderte den Abbé Au ou auf, das Pfarrhaus binnen 24 Stunden zu räumen. Der A bé Auzou bceilte sich, der Weisung zu folgen und zog zu einem der Kirche gegenüber wohnenden Einwvhner des Dorfes. Schon während der Anlegunzz3 der Siegel hatte ein aus etwa funfzig Personen bestehender olksFaufe feindlicheAbfichten zu erkennen gegeben; sobald aber die Be örden sich entfernt hatcen,-wurden die Siegel abgerissen, man sie? durch eines der Fenster in die Kirche und diese wurde von den *)?euterern in Masse besetzt. Hiervon benachrichtigt , ke rte der Unter-Präfekt am folgenden Tage zu; ckck, berief den I unicipal-Rach und die Offiziere der National- Garde, und erklärte ihnen, daß er die Kirchthüren aufs Neue versiegeln lassen werde. Der Polizei-Commissair und einer der Adjunkten hatten unter Bedeckung von Gendarmerie eben begon- nen, diesen Befehl zu „vollziehen , als der Kommandant der Na- tional - Garde den Municipal ; Rath benachrichtigte, daß der Polizei ; Beamte, so wie die ihm zum Schutz bei- egebenen Gendarmen der größten Gefahr ausgeseßt seyen. Kaum waren die Gendarmen in den Hof dir Mairie eingetre- ten, als die Aufrührer fich mL se stürzten, Um fie zu entwaff- nen, so daß jene sci) in den aal der Mairie fiüchten mußten. Der Unter-Präfckt begab sich auf den Platz vor der Kirche, wo mehr denn zweihundert Individuen versammelt waren; nachdem er vergebens die' Menge durch Worte des Friedens und der ONä- ßigung zur Ordnung zurückzuführen gesucht, mußte er sich zu- rückziehen, wobei er jedoch ankündigte, daß die Maßregel jeden- falls durchgesetzt werden würde. Als am folgenden Morgen der Königl. Prokurator und der Instructions-Richter mit 25 Gen- darmen in Clichy ankamen, fanden sie 7 bis 800 Meuterer, roßentbeils mit Steinen bewaffnet, welche vor der Kirche eine
arrikade errichteten, während andere auf den Thurm stiegen, und die Sturmglocke läutetem Von allen Seiten wurden Steine gegen die Behörde und die Gendarmen geschleu- dert und mehrere der letzteren trugen schwere Wunden da- von. Es mußte eine Verstärkung von 200 Mann Linien- Truppen einrücken, um den Aufstand ganz zu unterdrüoken. Die wegen Théiknahme an diesem Aufstande Angeklägten, unter denen mehrere in der Uni orm der Naßonal-Garde erschienen leug- peten bei dem Ver!) r, das der Präsident des Assscnho es mit ihnen vornahm, hartnäckig alle Thatsachen. Hierauf begann das Verhör der Zeugen, deren 58 an der Zahl sind; dasselbe wird heute fortgesetzt werden.
Vor einigen Tagen wurde vor dem Asstsenhofe zu Chartres der Prozeß gegen die Theilnehmer an den Unruhen in kaves bcendigt, welche, wie die in Clichy, durch einen Geistlichen der sogenannten Franzöfisch-katholischen Kirche, der gegen den Wil- len des Bischofs und der Civil-Behörde von der dortigen Pfarre Besitz nehmen wollte, veranlaßt worden waren. Von 32 Ange.- klagten erklärten die Geschwornen nur einen einzigen der Belei- digung eines Offiziers der National-Garde für schuldig, weshalb derselbe zu einmonatiicher Haft vxrurcheilt wurde.
, Die gestrige Beschlagnahme der „Tribune“ ist die einundacht- ztgste, von der dieses Blatt seit der Zuli-Revolution betroffen wird. Seit anderthalb Monaten war kein hiefiges Journal in Beschlag genommen worden. , Vierundzwan ig aus Moulins verwiesene Italiäniscbe Flücht- linge, denen der "intritt in das Sch1veizerische Gebiet nicht ge- stattet worden, werden sich durch Frankreich nach Belgien und „ Der ehemalige "Major Montalegri hat Er- iaubmß erhalten, in Frankreich zu bleiben; sein Wohnsitz ist ihm 01 Orleans angewiesen worden.
„Gestern wurde ein Polnischer Flüchtling, Herr Worcel, ehe- maliger Wolhynischtr Landbote, in seiner hiesigen Wohnung verhaftet und auf die Polizei-Präfektur gebracht.
Großbritanien und Irland.
Parlaments ; Verhandlungen. Oberhaus. Siz- leI vom 5. Juli, Die Verhandlungen Über das Tbellusson; ]che Testamenx führten heute zii keinem Resultate, indem Lord L_l)" thlZsk _1elbst _auf die Vertagung der Debatte antru , um eine B11t1chrtft mehrerer Mitglieder der Thellusson'schen Fénnilie betzuhrmgcn, worauf sich alsdann sein Antrag gründen solle, in- dem ihm von mehreren Seiten eingewendet worden war, daß sich dqs Reglemint der Einbringung von Privat-Bills widerseße, M MM “Uf Butschriften der betreffenden Personen gegründet wären. Er zeigte an, daß er am künftigen Donnerstag diesen quenstand Wieder zur Sprache bringen werde. -- Dei" »Mar- qUts, von Lansdotvne brachte darauf die von dem Unterhause bereits angenommenen Resolutionen in Bezug auf Ostindien ein, und unterstützte dieselben in einem ausführlichen und interessan- ten Vortiag (dessen Mittheilung im Auszu e wir uns vorbehal- ten). Die „Beschlüsse wurden nach kurzer ebatte ohne Abstim- mung angenommen.
** Unterhaus- Sitzung vom 5. Juli. Lord Althorp trug heut_e auf einige Veränderungen in der Geschäfts-Ordnung des Hauxes an, welÉe eine schnellere Erledigung der Geschäfts und Abkürzun der ession zu beabsichtigen scheinen. Es solle aus auch in den Vormittags-Sißungen von 12 bis 3 Uhr die laufenden Geschäfte betreiben, und nur Montags und Mittwochs solle noch den Bittschriften der V'U'JUK gegeben werden. Dile Vorschlag wurde angenommen. - 111 einem Antrage des errn Roebuck in Bezug auf das Benehmen der Polizei bei den Unruhen in Cold-Bach-Fields vorzubeugen, eigte Lord Althorßlan daß er am künftigen Diensta e auf
iedersehung eines us1/chu1ses zur Untersuchung dieser ngele-
1838.
genheit agtragen werds, 31111“ d=?" Antrag des Lord Ashley, daß das “Haus“ cinsn “221181117511 1111132 über die- sogenannte Faktorei- Bill, d. 1). über die Fcscsei;«m1 01,1" Zeir, wie lanqe dir in den Fabriken arbeitende" Kind;? [ägktch Nschäftigt werden können, erhob sich Lord Althoi'v Mid s-xgtc, daß der Bericht des zm- Pl'ÜfUU dieses“ Gxgensiandes niedcrgeseßten Comité's, seines großen mfangs halber, noch nicht allenJJTt'tgliedern habe zugestellt werden können. Da aber das Haus diesen Gegenstand einmal einer Kommisfion anvertraut habe, so halte er es nicht für passend, daß man jeLc ein Gesetz erlasse, ohne den Empfehlungen jener K ommission die ge örige Aufmerksamkeit geschenkt zu haben. Ein Aus“cl)uß des ganzen Hauses über eine Sache, wobei eine solche . Tasse von Details zu überlegen wäre, scheine ihm nicht der geeignete Weg , um zu einem genügenden Resultate zu gelangen. Nach- dem er die Bill des edlen Lords (Ashley) und den Bericht der Kommission genau geprüft habe, scheine ihm kein anderer Weg so zweckmäßig zur Herbeiführung eines angemessenen Arrange- ments, als der, die Bill einem besonderen Ausschusse zuzu; weisen. C'r meine damit nicht einen besonderen Ausschuß, dcr ermächtigt werden solle, Zeugen voi'zufordcrn und zu vernehmen, denn dadurch würde der größte Zeitverlust entstehen, sondern ei- nen Ausschuß, der den“ Instructionen des Hauses gemäß verfahre. Wenn er auf die einzelnen Bestimmungen der Bill des edlen Lords blicke, so könne er sich der Besorgniß nicht erwehren, daß
' die Bill in ihrer jcßigen GeZalc einen höchst nachtheiligen C'in-
ftuß auf die Interessen der abriken des Landes äußern würde. Er branche wohl nicht ZU bemerken, daß, wenn eine Einmischung der Legislatur die Wir ung habe, dem Auslande die Konkurrenz mit England zu erleichtern, dies den größten Nachtheil für die Bevölkerung der Fabrik-Disirikte, deren Beschülzung man eigent- lich im Auge habe, mit sich bringen müsse. Er wolle damit nicht behaupten, daß gar nichts in dieser Sache geschehen solle; die allgemeine Aufregung im Lande mache es nothwendig, daß das Parlament einschreitc und verhindere, daß die un lücklichen Kin- der mit unbilliger Härte behandelt würden. ??Lenn aber der edle Lord für. erwachsene Personen die Arbeitszeit auf 10 Stunden täglich beschränkt wissen wolle, so glaube er (Lord A.), daß dies 11 weit gegangen sey, indem man solchen Per- sonen selbsßi überlassen müsse, zu bestimmen, wie viel oder wie wenig sie arbeiten wollten; und er glaube; daß es besser sey , sich in der Bill nur mit Kindern unter 14 Jahren zu be- schäfti en. Nach einigen andern Bemerkungen über die Bill trug ord Althorp darauf an, „ daß die Bill einem besondern Ausschusse zugewiesen werde, mit der Instruction -- daß der Ausschuß in der besagten Bill festzustellen habe, daß Kindern unter 14 Jahren nicht erlaubt werden solle, täglich mehr als 8 Stunden zu arbeiten, daß in der Zeit zwischen ihrer Arbeit für ihren Unterricht gesorgt werden, und daß die Fabriken inspicirr werden sollen, um die Ausführung dieser Bestimmungen zu sichern.“ » Lord Ashley sagte, daß er, da es sich jeizt bloß darum handle, ob die Bill einem besondern Ausschussc zuzuweisen sey oder nicht, nicht ausführlicher in den Gegenstand eingehen werde. Wenn der edle Lord Zegenüber fich mit den Gruüdsäßen der Bill einverstanden erkl rc, so sey es ihm eigentlich ganz gleich- gültig, wie in Bezug auf die Details zu Werke gegangen Werde; indessen müffe er sich doch dem von dem edlen Lord vorgeschla; genen Weg wiederseßen, weil er wisse, daß dadurch entweder die Bill bis zu Ende der Session verzögert und ihr Durchgehen unmöglich gemacht, oder dieselbe ganz verstümmelt aus dem Aus- schusse zurückkommen würde. Gegen die von dem edlen Lord vorgeschlagenen Bestimmungen in Bezug auf die Arbeitszeit der Kinder unter 14 Jahren, habe er durchaus nichts einzuwenden, und noch weniger dagegen, daß die Kinder zum Unterricht angehalten werden sollten , denn er habe es stets auf das Ticfsie bedauert, daß so viele Tausende im Lande jener Wo [that beraubt wären. Dem edlen Lord, als einem Minister der . rone, gebühre es aus diese Weise, die Initiative zu ergreifen, und sollte er es" vielleicht für zweckmäßig halten, noch weiter zu gehn, so würde er in ihm ZLord Ashley) einen eifrigen Unterstüher finden. Wenn der edle
ocd sein Wohlwollen in dieser Beziehung nicht allein auf die Kinder der Fabriken, sondern auf alle armen Kinder ausdehnen wollte, so würde er nicht allein der größte Woblthäter des Lan- des , sondern der glorreichste Minister seon, der jemals gelebt habe. (Hört, hört!) Viele Einwendungen des edlen Lords gegen die Bill schienen aber anzudeutexi, daß er den von ihm selbst anempfohlenen Bericht der K_ommijsion nicht genau gc, lesen habe, indem seine Vyrjchläge in den wesentlichsten Punkten mit den. Ansichtcit-jenßk Kommission übereinstimm- ten. Der Redner verlas einige Aus üge aus dem Berichtc, um diese Behauptung zu erweisen. ann müsse er aber noch den edlen Lord fragen_, warum er alle die heute vorgebrachten Einwendungen nicht 1chon bei del" zweiten Lesung zur Sprache gebracht, sondern ihn (Lord Ashley) und seine Freunde, durch das Versprechen, keinen Widerstand leisten zu wollen, gewisser- maßen zum Besten gehabt habe? Der edle Lord möge erklären, daß er dem Haupt-Grundiaße der Bill , die 10siündige Arbeit, seine Zustimmung ertheile, xo wolle er sich seinem Amendemeni nicht widersetzen, so sehr es ihm auch widerstrebe, die Kinder, wclche eben das vier ehnte Jaht" überschritten hätten, ganz ohne Schuß gcgen dre harten ZumutKungen der Fabrikher: ren u lassen. In Bezug auf die J:ädchen in diesem zar- ten lter, hoffe er, daß man Ausnahmen machen werde. Eine so wichtige Bill, wie die vorliegende, sollte das Haus billigerweise nicht einem besonderen Ausschuss anvel'; trauen, sondern fich der genauen Erwägung derselben selbst 1111.- terziehen. Glaube der edle Lord etwa, auf diesem Wege die von allen Seiten erhobenen Beschwerden zurückzuweisen und die Arbeiter, oder. die Fabrikherren, oder das Land zufrieden zu stel- len? So weit er (Lord Ashley) die Sache beurtheilcn könne, würde ein solches Verfahren den allgemeinstcn und entschieden- sien Widerwillen erregen. (Eine Stimme: „Eine starke Spra- che.“) „Mit aller Achtung für-«Qas ehrenwerthe Mitglied werde ich mich einer Sprache bedienen, wie fie mir gefällt, und der jest gebrauchte Auwruck ist nicht um ein Iota zu“ hart sin“ die
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