1876 / 17 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 20 Jan 1876 18:00:01 GMT) scan diff

. Dänemark. Kopenhagen, 15. Januar. In der ge- ftxxgcn Landsthingssißung theilte der Präsident mit, daß dxe Minister Neliemann und Skeel es in ihrer jehigen Amts- fkeUUng für geboien erachteten, ihre Mandate alZ ».Nitglieder des Reichsgerichts Niederzulegen, Da an Stelle des verstorbenen Grafen Fr. Moltke-Brcgentved ein neues Mitglied zu crwählen ist, so werdkn also im Ganzen drei neUe Wahlen vorzunehmen seén. _ In diesen TMM ist der Kammerherr Gcneral-Üieute- 1111111 John Iohnsen v, Honnens in Frederiksberg geftorden. _ Durch die in den 1115191111 Tagen herrschende Kälte ist das Eis 11111 der Rhede so stark geworden, daß die Einfahrt nack] Kopsnkmgen für Segelschiffe vollständig gesperrt ist Und Dampfschiffe nur mit großer Anstrengung durchgebrackzt werden k'1'111ne11. Die Dampfschiffahrt auf dem großen Belt wird nach dsr: aus NydUrg Und Korsör eingegangenen BSrichien 1111151 in 1171chster Zeki eingestcllk werden und der TranSpork mit- 12111 Eisdöten [einen Anfang nehmen müssen, da die Lan- dung der Paffagcoro, des.“: angesammelten Treibeiscs wegen, fick) 1711161111 bewerkskeUigcu 1111731. _ _ 18. Januar. Jm Fo1kethinge fand am Sonnabend di: ersteLesung des prévateuGcscHentwurfs, betreffend die Unter- stÜHUNJIkÜffEU, statt. Derselbe wurde einem Ausschuffe von 11 5.1.111'tgliedsrn Üderwieset1. In derselben Sißung wurde mitge- 1119111, daß Berg, BMW 11. A. (der Vorstand der vereinigten L§11k2111 einen Geseycnttvurf, betreffend die Ministerverantwort- 11.111161, cinzubringeu gedenken, und der Minister des Innern einen GeseHentwurf, botreffend Verhaltnngsmaßregcln bezüglich der Ausfuhr von Hansthiercn aus Dänemark. _ In der gestrigen SiZung des Landstbinges fand die zweite LesUng des Geseß- enkmurfs, betreffemd die Verleihung des Hcimathsrechts, an meh- rsxe Ausländer statt, und wnrde der Uebergang zur dritten Le- 111113 nach kurzer chatie genehmigt. Das Gleiche war der Fall 11121 dsm Gesetze111w1irf, betreffond die Kontrakke zwischen Scksffssührern Und Lehrlingen. Schließlich fand die zweite Lssung dss Geseßcntivurfs, betreffeud die Ausfertignng von

Nationalitiitscertifikajsd, ftatt. Carstensen empfahl eincn 111111 ihm *

gestßllten AenderungSantrag, welchem zufolge die vorgoschlc1gcnen Maizregcln nicht nur auf englische, sondern 111161] auf andere axleändiiche Schéffc Anwendung fmden sollen. Der Miniftcr d-:S_Inner11 acceptirie den Aenderungsantrag, worauf dieser, sonne der UekerZanJ des Geseßentwurfs znr dritten LCsUUJ einstimmig angenommsn WUrden.

_ 19. Januar. In der gestrigen Sißung des Landes- tlxinges wurde dsr Geseßentmurf, betreffend die Bauregkements f1'11: dic Landdistrikte in dritter Lesung ohne Debatte einstimmig a:;gsnommcn. Derselbe geht nun an das Folkething. „811 Mit- g11ederr_1_dcs Reich5gciichies Würden (511111911, Friis : Jrijsciiborg u'id 11111111; gewählt. _ Im Folkethinge !egte gestern der Minister des Innern den angekündigten GeseYentwmxf, betreffend dxe_ Versyaltungsmaßregeln bei dcr Ausfuhr von HausThieren 11115 Daxemark, und B.C1)ristensen im Namen der vereiiiigten Linken de11 Geseßentiyurf, béTkEffLUd die Verantwortlickgksii der Minister 11131“. In zwetier Lcsmig wurden die Gkseßentwürfe, betreffend d:? kommnnalen Wafferwcrke und das Ei11f1chrver1wt von Kar- toffeln aus Nordamerika, ohne Diskussion angenommcn.

Reichstags = Angelegenheiten.

Berlin, 20. 3.11111ar. In der gestrigen Sixzmm des Tcntschen Reichstags bkanjwortcts der Präfidcnt des Reick)?- k.1:1zlcr:21mts, Staaic“ - Minister 1)1“. Delbrück, die Inter- 1112111111011 des Nbg.1)1.Schulz, das Genossensckzafts- rccht bctreffend, wie folgt:

3..'(E111€-ch)S15rl11! Ick) bi1te 11111Er1.11111niß, in «ster 811118 die N:. 2 1181 Jytkrpcllaiicn 3U_e1“lsdigen, 111211 fic schr Mick) 17T!) wird «7162131111611 lumen, 1vä11rsi1d die Nr. 1 mich etwas länger 1111111111911 w;r .

_ Die Mr._2, der JiikterPsUation geht von der 1111121s191111n11 ans,

d.1k1 das Kön1g11ch 1118111111che leyeUaiionsgericht zuHamm dic 91611115- (;;-"11691611 der vom Kdnigiick) prcaßiscdßn Justiz-Ministcrinm erlassenen J::struktidn Vom 17. DeinUdcr 1868, bxtreffend die Führung dcr 010116s111111111111sregistcr _ mindestcns in ihren Strafdcstimmungcn _ 116111111611 babe. _ _ Disse 11111611151111119 ist ur;ri_chtig, fie bcrulzt anf eincm Mißésr- 1:.1n'd11113. Das 5101119116) preußiyche :'111del1atio1159e111111 iu 13.111111:th 11319: in dcr Judikqtur noch 111 der Dekretur die Rechtsgültigkeit dcr exwäkxntcn 21.111111slermWewrdnng in Frage g6s16111. DLL" HLN: Indr- 1*211a111 ist 511 seiner 21111111): 9118111101 dadurch 1121.111laß1 1150111611, daß 11: der 1161118111 61111111111111611 Zcitschrift ein Mitarbeiter diéser Zcit- sc'x-rift 161111116115 11111 191113 AMW das aaOgefiihrt [)ai, was der Herr J!“,TLXPSUÜKK 1115 5311111111 dcs Lippsliationchrich1s in Hamm 119366111161. T.11“1"1bcr, 111.15 6111 «113911161 Jurist in Bezicbuvg auf die Rechxsg111- 11.111*1i_ddcr 911chtrcch151g11ltigkeit cincr Ministerialfnstruk'cion in ciner 111Z111111cha111ichcn Z611111'111fi aUSführt, 11.111611 wir keine Korrektur 311 11.111, es kann diss 1110111116“ Veranlassung 311 einer Aktion der 9161695- tsgierung werdsu.

Diesen. 511111111 fck.“ ich hiermit als erledigt an.

CkaJ-[lchCé 1st_ die erste Frage. Es ist voilkommsn richtig, 1.113 d1-Z Königliche KkélIgslikbk in Nsnwisd eine Anzahl von D.11*lelznö- 1.1116115016111611 „113 „Kix'gktmßsne Gkndssénsckmstcn“ cingsimgcn 1,1111, “111 d&cn Statuten ("rcd entweder über die Bildnng von GéschäfiWnthu-i- 1231 nichts befand, oder die Bildnng sr1chrr 211111781112 ausdrücklich aris- akickxlosjcn war. _ Das Königliche Krcicögericht in Nemvicd ist bei dcr Eiiiiragiing dieier _Darlehnkamendsreine von folgendén Erwägtiugen a11§cha11gem Es 1).11_chdgcn, daß dcr F. 3 Nr. .') dcs (Heicßcs 110111 4. Juli 1868 zwar 101111111111, dat; der GeseilsckyafiSVertrag den Betrag xereicharxsaatheilc dsr einzelnen GMOffMsÖastér und die Bildung dic- 1.*1“.'1n11.*ci1e_en111ali€11 111111319, das; Er abcrnickzt 1161111111111, cs müßixniochc ijträge («,t-«seist 111211111, Hätte das Gosoß dies bestimmcn 111011611, 11- würdc CI 1111) dahin 11111611 ausdrüMn müssen: Der GescllsÉ-xkis- 117111119 1311113 811181111611 die Bildung von Géßchäftsnntheilcn, dercn Vetrag 11. 1. w.

Tax, 3151111111116 Krengericht [)ai ferncr Ernwgcn, daß in dcn '§. 9, ck59 und 47, in welchen Mirak im Vsrlaufe des (553161sz von ' “.zicn 2111111611011 die 91de ist, nirg-snd eine Bestimmunz entlya1tsn 161, *.*-111151" diefe 2111168111- al:“; unbedingt 1101111101111; vorandscßt. ,:*;n DLM F. 9, Welcher von der Vertheilung dcs Gewinnes und vonder „.A.-611111121 1:15 Verlustss spricht, scicn dafiir die GEsÖäftSarahsile m:- in 81111 Fan 311! Grundlags JMVMMM, Wenn das Statxit 111116 6111113 .111derks besfimme. In den fOiJSUdSU Bestimmungsn, Wo davon “(“Le RCDS ist, das; ein Gonosscnscdaftdr gegen den anderen einen An- 111111ch daraus nick)? herleiten kann, das; er über dc'n Betrag seiner Anthkile 11in.111Z €111ZKZ*711)11 17.11, odc'r wo davvn die Rede ist, das; cin aus- sche1d2ndcr (Hencfsensißaftcr scinen Bkiirag zurückverlangt, oder 1111) eixdlrck) 1111 Fall? der 2111116111119 dc: Genosfénschast davvn die dee i(t,_ _d.113_ 111161) Berichtigung der Forderung an die Ge- ndsiémäzgtt ,d11“ _ Gc1ck7äf15a11theiie crstattet Werden sollsn, cx'giebt 1:11) 16111? Lucke, Wenn es 111111) keincn Anthcil gäbe. (Ts hat 8155116) das (Hértcht 111111119211 _- tmd der Hort InterpOÜant 11.11 das 1111911 erwähnt _ 17.11; das Gesetz keinen Mindestbetrag des YUihlils fxstssße, daß (Z 6.111.) V_O_Ük0111111211 gcseßlich zuläjfig ski, eincn Pfennig 013 BS_TTÜJ dcs G61cha1151111118116 zu bestimmen, und daß es offsnbar 1111118511163 ski, 911 6111 Gc1chäf16antheil von einem Pfennig oder gar fxinsr deskimmt we'rds.

Ick 101111218 111111 auf den zwxiiwi Pnnkt.

Tkr Hsrr “3111818891111 [1.11 schon erwähnt, daß die Genqsscn-

Vsrlxänden geeinigi Haben, nämlich für die Genossenschaften in dem Großhexzogthum Hesien die 1.1ndwértdscdaftliche Centralfasse in Darm- stgdt, emgeiragcne Genossenschaft; für Wesifalen die Westfälische land- 1d1rtbschaft11chx Ba_nk, eingetragene Genossenschaft, in serlohn; für die Nhemprovmx d_1e rheinische 1andwirthschaft11che Geno enschaft, ein- getrageye_©enoffen1chgfk, in Neuwied.

DM;? drei größeren Verbände beftekyen aus den eingetragenen GenoffenicH-aften unterster Ordnung. Sie Habsn keine Jndividuou Y: Mitgl1edern, sondern diese cingeiragcncn Gendssenschaften; 112 habsn dcn Zw_eck, dcn Kavitaszn- urid Abfluß unter den einzelnen unicrcn Gcnofscmchaftsn audzugieichen. Diese 3 Provinzialderbände, wenn ich fie 11) bezeichnen darf, Hach sich endlich vereintgt 311r dent- jchcn landwirtlxichaftlichen Generalbank, eingetragene Ge11vfsenschnf1, m Neuwicd. Diese Bank bxsteks aus 3 Geuossenschaftern, d. b. aus den 3 Provinzialvexbänden. N16 Vorstand dieser deutschen lundwirth- schaftlickycn Bank hat das Königliche Kreisgericht NLuwied 5 Per- 1011311 eingctragcn, Welche, wie es 1111) von scldst verstehi, 111181 die Träger dsr 3 Gewossenschaiten smd, aus dcnen die Bank 11e- stedk, _ (ondem die Genosssnscdxefter einer der untersten Gc- noffsn1ch1fie11, auf denen fick) die Organisation aufbaut. Das Königliche Kreisgericht hat dies? Eintragnng ffir zulässig erachtet in der Erwäguxig, da:; es nach der Absicht des Gsicßes nur darauf an- komme, da[; der Vorstand nicht aus unbeiheiliatcn Personen be- stehe, daß 116111) 77811 Statuten disse:“ Céniralbauk in Vérbindung mit dcn Statuten der ProvinziaWerände jkder Genoffsnsthafter eine: der untersten Genoss-snschafter eveniUssl veißaftet werden kann nach dem F. _12 des Gcchss für die Verdind11chkeitender Generalbank. Aus dik1cm Grunde hat das Königliche Kreisgoricht zu Neuwied 17125

srsonen, die 613 (1113 VorstaNd eingetragén Hai, für bktbeiligt (1111e- eben, und weil es fie für bstheiiigt (171921111111 hat, hat ed fie ür geeignet erachtet, den Vor tand 3“; bilden.

Das Reichskanzlcr- mt ist 111111 aÜcrdings dsr 211111491, daß das Königliche Kreisgericht in NcUWiLÖ in der einen wie andsru Bszie- 1211119, ,das Geskiz u11richtig anwendeio.

Was zunäckf-st ÖLU §. 3 Nr. 5 deiriffi, so sagt er, wie ich schdn 110111111 deinerkt: der Gesellschafchrtrag muß enthalten den Bstrag der GeschäftMnthsile der einzelnen Gciwsscnscßaf- ter 111.11 die Art dcr Bilduug dieser AniHcile. Es kann _ und do: Hcrr Interpeslant hat bsreits seinerieijs darauf aufmerksam gkmacdt _4qeg_en die von dem Kösiglichen Kreisgsricht in Neuwixd ge- wählt: Linssasmx-„g dieser Béfiimmung eiugowcndct Werden, das; die Nr. 3 ch Paragrapßen ausdrüäklich den Fall vorfiehf, wo eine Be- stimmung, wclcde dcr Paragraph verlangt, nicht gutroffén Werden 1911, 111dc111_cs heißt: die Zeitdauer der Gcnoffenslhast, im _Fa11 die- 13111e auf eme bestimmte Zkit desckränki (sin 1211. Wenn alw hisr in Nr. 5112 Bildung der Gcschäfi§a11ikckeile als 611115113 fakultativzs und 1111191 als _etwas obligaforiickxs hingesteUt Wsrdcn solite, 10 11111de in Kdnstquenz dcs Vorhkrgehcxiden 1ckanuzufügen geweicn 18111: (ofsrn 101che Antheile (181111st Wcré-cn 11311211. Es ist dies eine Argumentation, die unzrveife11111f1 ihre Berechtigung k).1t; es könnte ihr iudssseU entgegengesteilt Werden dix Bezngnahme auf Nr. 10 des Z. 3, 121611111 1.11111-1: Es 111111"; der GcscÜick)af1§vertrag enthalten die GSLMÜÜUDL, über We1che nicht schon dmc!) einfack):Stimmrmnxßrheit die 31111111111611_[*c1'ufenen u11d crschiencn211 Genossenschafter, (ondexxx 1511111) ei_ne größere Stimmenmxhrbeii uud 11och andere Erfordernins BUMM; gcfaßt Mrdcn kann. Es ist zweifellos, daß es nicht pöthig ist, in dem StaiUt solche Gegenstände zu bestimmen, also solche ngm- stände, Übér we1che nicht schon dnrck) cixxfache Stimmcnmchrheit, son- DLM d111ch eine anders ge1111d€1€ Mehrheit Besc151uf; gefaßt worden kann, und 1na11_k.111n die Nr. 10 gerade so gui für die Interpreta- tion ded_Kö11ig[1chcn Krengeri1'1115 1'11 Néuwied (116111111311, wie Nx. 3 geg-xu dtese Interpretation. Indessen, 111121112 Horrem, das Re1chs- kanzler-Ami ist der Ansicht, daß Zeder Zweifel, wch1ch2r 11118 dsm Wort- lauté dss S_esclzes bargeleitsi w-xrden könnte, fich erledigt, Wenn man auf die _C'11111e1111ng imd die Motive des (538171115 zurückleyt. Das R21chsgcieß als solches hai kaum eine Entsteh11ng§gcfchichte. Es kam _damals darmxf (111, das in 5111131111111 im Jahre 1867 erlasjexte 0381113 fÜr dcn Ndrddeutséhen Bgnd zu genera- 11111811. Die Llende1u11gen, Wslche damals daIPre11*ische Gexcß im NorddeUtfchcn Reichstag erhalten 11.11, waren nur sol ,e, die 11111111091- 11.1r geboten Waren durch den Umstand, daß 111.111 das Re_cht§gc1§1et ins Auge 511 fassen hatfe bei der AUöd1-11n1mg dL-Z Preuß11chen (He- ioich nuf dsn Norddkuiiäxkn Bnnd, Recht?;„cbietc 1115 Aug? Zu fasiM 11.166, WeicLQ-kas prenßiskhe scinsrsciid nicht ins Auge gefaßt 1111119. Jm Uebxigcn,_und dahin gsbören namcntlick) die hier in Rode stsdcndcn Vm1chrifien, ist das prcußische (331111; damals ohne weiterck ÜderTragyn 111911211; WEM es fich also 11111 W JnierPreiaiion 1_)1€1€r Bestimmung Handelt, so wird es voÜkomm-en nicht nur zul.“:(fig, 191112111 geddken scim auf die Motive drs Préußi'schcn (559121388 zurück- 31111011611. Dxr erste Anstoß 3111 Gcießgédun-Z in Prsußkn ging von dem Herrn Jntsrchantcn 1111 Jahre 1863 aus. Er brachte damals 61111711 GescßMtwurf ins prkußische Abgeordncicrckmns cin, Wklchcr im _§. 3_auch die Bestimmung-n 3usa111menf1ßt, die im S!a_tut_entdalten 16111 (6111611, und dessen 911.4 dahin lameten: Dcr Gcscll1chaxtsvsrtrag 111111; enthaltknx

4), den nicmais zu verminderuden Normalbcirag der durcb Voll- ddsr Theilzahlungcn, oder tcrminliche EinlageU, sowiedic Zu- 11111111111119 von Dividendcn zn dildkndcn Gesthästöanidcild der einzelnen Mit,;iisder und den niédcigsti'n Satz der terminlichen Einlagsn'.

Zn diescr Fassuyg ist, wie ich glaube, ls vollständig 11.11“, daß did Bildung 11611 Gestdäétdanlhsilen als Essential? für die Genossen- schaftcn _1'9381171111et 111.11“. Der 8911 dem Hkrrn Jnicrxwllanikn dxmals 1111 prcii1zi1chcn Abgeordnetcnlyaus eingebrachte (Héécizentwnrf kam im Z.lere 1863 nicbt 511111 Adichluß. Im Jahr? 1866 111117111 die Prcu- 5111111: Regierung_s11bst die Sache auf nud 1cgie dcm Harren- 11.1115 eincn (Hc1eßcn11vurf vor, welchcr die Grumdlage das spateren preußischcn Eeséßcs in den 1)1er in F1.1_.1e st€17111d€n Vezia- [1111111811 dollsiändig g(Wktdcn ist. In diesem Gcsctzcniwurf vomedre 1866 ist die 911.5 dcs §. 3 ganz genau so 6111111111111, wie fic dier jstzt steht. Es gc111 aus den Motiven, welche damals die Preußisäoc Re- gisruxg dem Herrunhause 1711112916, mik keincm Works 11211101, dktß es in der Absicht gelegen habe, diescr Fassung einen anderen Sinn dei- 311129211, (118 der Vorsch1c1g dci? Herrn Interpellaxtcn hxrte. Es kam bei der Umarbeitung, Welcher die priußische Regécrung 15111 Entwurf des «Herrn Interpkllxntsn damals unierwarf, vdr c11len Dingen darauf 1111, dem Institut in seiner gkseßlichcn 819136111111 dicjanigen Formen zu geben, welche den Vorschriften des Handelögc,cß- buchcs über analoge GcseUsÖastsiormcn 2161117116181. Man 19.11 fick) deshalb bei dem damaligkn Entwurf möglichst enge an die Termino- logie des Handclögeseizbucbss angcsch1osse:t, und daß, was hier über dea Betrag dcr Gesckxäfwantheile gefaßt ist, entspricht 111111111151 mutan- (115 dem, 115.16 das Handelsgeseßbuch über die Aktien sagt. Indessen 1111111 111) noch weiter gehen. ,Jn den Motiven, welche dem Ges.“- c111wurf 111711 der preuß'xschm chierung bcigkfügi Maden, wurde es 1116 eine im hohen Grade wwhlihätige Wirkung dcr Genossenschaftsn .111erk.11111t, daß die Mitglieder dexselben _ und nun heißt es wörtlich _ „dUrck) die N otbw 11 d i gkeit, dic Periodischen Bkiirägc an den Verein rsgclmäßig zu leisteU, sowie dieempfangsmnBoxscbüsse p1'111111ich zu er- stattc-n, zu Fleiß, Sparsamkeit und Ordnung geführt und 1;1ck1ieß1_ich durcb aÜmäbliche Ansammlung ihrer G6schäftsnntl)eile aus Vcfißlonn in Kapitalbisißi'r verwandelt Mrden.“ Diese Stelle der Motive de- stätigt nach meiner Ansicht auf das Entscbicdcnste die Abficht, die bci der von der preußischen :)Tegi-crung für Nr. 5 des §. 3 gewählten Fassung vorlag.

Es kommt noch etwas Weiikres hinzu. Wider der Herr Jutek- chant. als er die Sache im Nbgeordneksnbausc anregie, 11011) die Preußische chierung, als fie im J1l)re 1866 ihrerseits die Initiative e1griff, hatte diz Abfickst ctwas Neues zu schaffen. Von beidkn Seiten war die Absicht nur die, einer Form dex wirihschaftlicben Vkreinigung, Welche bereits bestand, Welche 1141 in ihrem Bestehcn erprobt hatte. die rechtliche A11crkenn111-1g zu geben, und nun “ist es voükommen richtig, was der Hcrr Interpellant auch schon erwähnt hat, daß, soweit die damalige Kenntnis; rcicbt, in Nr That keine einzige Genoffénschaft bestand, Welche nicht Geschäfts-

_ _Jc1) glaube, daß «1115, diesen Erwägungen c:!le Zweifel sich be- setttgen, welche aus der v1e1121cht zweifelhaften Fassung des Geseßes selbst bergkleiiet werdkn könnten. Was die §§. 9, 39 und 47 des Geskßcs anbekaugk, so ist zuzugcben, daß, wenn man sich die Geschäfiöantbetle ive denkt aus diesen Paragraphen und d1e entsprejckxendxn Bestimmungen ?treicbt, das Geseß immer noch ein Ganzes sein wurde. Judejjen auch daraus, daß diese drei Para- graphxn 111 sehr en_ifcheidendcn Besttmmungen die GéschäftSantheile als etwas ganz naturlich Vorhandenes vorausscßcn, folgt, wie 111)

des §. 3.

Was endlich die Deduktion aus der Möglichkeit eincd Geschäfts- antbe1ls Von 1_-„3 angeht, so möchte ick) darauf nicht näher eingehen. „Solche Dcdukiionen, _die cigen111ch uc]. ubsaräum operiren, find, wie 1ch glau11e'„11*e11ig gxe1guct zur Interpretation yon Gesehen.

' Aus dUsen Grunden ist das Reichskanzler-Amt der Ansicht, daß bei d€r„E1ntragu'11g_ dsr in R'ede stehenden Darlehnskaffknvereiue das Koingltch 111-511ßis_che KrcisgeNchx zu Neuwikd dxn Bestimmunxn des GSLSYLS gemizß n1cht verfahren ist. Dasselbe gilt von dsr Eintragung der funf Per1onen, 111216112 das Direktorium der Gensralbank bilden, als Vdrstand. Der §. 17 des Gescßes faZt: „Jede Genossenschaft muß emen (m_s dsr Zahl der Genossenschafter zu wählenden Vorstand haben,“ Dax; es die Adsicht OLS Gxscßes ist, daß die Mitglieder des Voxstandss 111-5171 1111661661119? sein dürfen, das ist ja ganz gewiß völlig 3111e11€11os; denn wenn fie aus dsr Zahl derGe1111ssenschaffer zu wählen smd, sind fir: natürlich bethciligi. Ich glaube aber, das; die Bestim- mung des_§. 17 in der That so 11.11 ist, daß ich in Verlegenbkit bin, 3111 Bagrundmig der 2111171611, daß die Mitglieder des VNstandes 1111111161) Mitglreder dcr Genosssmchaft sein müssen, dersn Vorstand src bilden, etWas zu sagen.

Wenn mm drr Herr JntcrpeÜant Weiter fragt, was die Reichs- regikrung z11r Aufrechterhaltung dkr bezüg1icheu Bestimmungen des G.]?ßkß „zu thun gxdenki, so Hat das Rsichskanzlcr-Am_t, sobald ihm die ihaksa'chlrckxn Verhaltnisse voÜständig bekannt waren, sich an dcn Königlich pr3uÉ1schenjHerrn Jystiz-Minister mit der Frage gkwendct, ob er in der “age “ski, in BezteHunZ auf die von dem KöniglichenKrcngeriäyte 311_ J„111_11v1€d bcfolgte Praxis cin6 Einwirkung eintreten zu lassen. Der Konigl_1ch chnßische Hkrr Justiz-Minister hat diese Frage verneint. Nach _der Koytgl1ch preußischen Verordnung vom 2. Januar 1849, wclche im Bezirke des Justiz-Scnats zu Chrsnbreitstein in Anwsndung kommt, werdxn V€fck)w?rd_cn _in nicht prozessualiscßkn Angelegenheiten, so weit sie nicht d1e "DlszUJlm, deix Geschäftsbetrieb oder Verzögsrungen be- treffen, cndgultig durch die Avvkklationsxgerickyte erledigt. Die Ent- iche1dung des Justxz-Scnais in Ehrknbreitstein aber ift, sowät d2m Re1chdka11 ler-Amt bekannt ist, in der SaHe noch nicht ergangcn. Bei dieser . age der Sache wird das Reichskanzlcr-Amt, da iveder 16111 noch auch dem Bundesrathe durch das Gesetz (elbst crne_Eii1wirkun_g auf die Ausführung beigelegt ist, da es 111) 11111 feibstand'sge Ent1cheidungen der Gerichte handelt in Angelegkn- hetten, Welche zu ihren sc1bftändigen Kognitionexi 966151211, nur die Fragx vorlegxn könuen, ob, Wklm das Bkdknfm'ß als ein dringendes gnziijehsn set, im Wege der Geseßgeduyg vorgegxngen worden müsse? Zur Erörtsrmig dikser Frage Hat das Reickwkanzler-Amt noch nicht das nötbige Material gehabt.

„_ Mit Rückstcßt auf den Stand der Beraibungen der Kom- m11sion für die Civilprozeßordnung, Strafprozeß- ordnunq 1_1nd das Gerichtöverfassungögeseß nebst zuge- hörxaen-Ei_ns_1"11)rungsge1'etzen Hatte der ReicHSTag gewünsckü, es möge durcb em GMI das Mandat der Kommission bis zur nächsten Session des Rei-hstages auf den Grundlagen des früheren desfallfigen Gkseizes vom 23. Dezember 1874 verlängert und ein dahin gxhender Gefes- exitwurf dym Reichstage baldthunliä) vorgdlegt Werden. Diesem Wansche 111 durch nachfolgenden, dem ReichStaJe chr Vorgclkgten Geseßenthtrf stattgegeben wwrden:

Entwurf eines Geseßes, betreffend dieweiterc geschäft- 11che Behandlung der Entwürfe_ eines Gerichtsverfas- syngSgeievcs, einer Strafprozeßordnung und einer Ci- vrlprozeßordnung, sowie der zugehörigsn Einführungs-

geseße. Wir Wilh_elm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaifsr, König 11011 Prcußen 21“. verordnen im Namen des Deniscswn Reicbs, nach erfolgter Zustim- mung des Bundesratkys und des Reichstags, was folßt: _§. 1. Die vom Reichstag zur Vordcrathnng der Entwürfe emes GerichiSverfassungMes-sßes und eines Einführungsgeseßes zu demselbxn, _ einer_Strafproxcßordnung und einss Einsährungdgeseßes zu der- , (elben, sowix e1ncr_ l(Fwildrox,e1301d11ung und eines (ZanübrungSgcseJ-„Z zu der- 1e en eingeicßte Kommission ist ermäckoiigt, ihre Verhandlungen 11.111) dcm Scl)111sse der gkgenwärtigcn Sesfion dcs Reichstggs bis zum Beginn dor nächsten ordentliche'n Sesfion desselben fortzmeZ-zn. § 2. Auf die Mitglieder der Kommission finden für die Daner der_K0m111isfi011sverl)andlungen die_Bestimm11ng-3n der Artikel 21, 171111118 1, 30 und 31 der Reichsverfaffung Anwmduna. §. 3. Jedem Mitglieds der Kommission _wird für dM im §. 1 bezeichneten Zeitraum freie Fahrt auf den dcu11chen Eisenbahnen und ein Fettrag von zweitausend vierhundert Mark (1116 der Reichskaffe gewa )1 . §. 4. In einer folgsndcn Session der gkgenwäriigén Lsgislaéur- Pkridde triit der Reichstag 111 die weitere Bcrathung der im §. 1 be- zeichneten Gesetzentwürfe ein. Urkundlich 1e. Gegeben 2T.

_ Dem Rsichstago ist eine Denkichrift, detrcffxnd die Strandung des Dämpfers „Deut1chland“, vorgclsgi worden.

Landtags = Angelegenheiten.

Den Motiven zu dem Geseizentwurf, betreffend

die Befähigung fiir den höheren Verwaltungsdienst, (S. Nr. 16 d. Bl.) entnehmen wir Folgendes: Das durch die AllerhöchsteKabinets-Ordre vom 27. Februar 1846 bcstäiigte Regulativ über die Befähigung 311 den höheren Yemtkrn der Bcrwaltung vom 14. 9], m, 01: a. machte den Eintritt (1113 Referan- darius bei einer Regierung von der Ablegung dcr chiten juristischen Prüfung zum Referendariai bei Einem Obergericht, oder von der Er- langung des Zcuxxnisscs der Reife zu dicser Prüfung und der An- ferltigung einer vom Obergcricht für prodcmäßig erklärten Proberelation ab1ängig.

Eine Abänderung dicssr Vorschrift ist crforderliéß géworden, seitdem das Gcfcß iibcr die juristischen Prüfmigen uud dxe Vorberei- tung zum Höhsren Justizdienste vom 6.911,11 1869 die fruhcrc Zweite MUMM Prüfung zum Referendariate in Wegfal] gebracht ha .

uch Weitergchendc Erwägungen baben fick) g_elkend qe- maebt, od Überhaupt an den Vorschriften des, erwqhnien Re- gulativs im Wesenxlicknn noch festzuHalten ,setn wird. Man hat geglaubt, die Léistungen der Regierungskoliegie_n bxmängelti und den Grund hierfür darin finden zu müssep, daß _die Aquildung der Verwaltungsbeamten eine ungeeignete set. Cs 1st vorge1chlqgem die Mitglieder der Höheren Verwaltungsbebördcn nur aus den Jur_1 ten zu crgänzen, indem die letzteren, insoweit fie m die Verwaltung 11 er- nommen seien, in derselben fick) lüchtiser als dre" anderen Mitglieder erwiesen hätten und für geeigneter erachtet waren, 11111 111 hohere Sicllungen befördert zu wsrden. Inwiefern Beides wirk11ch der (111 gewesen ist, mag dahin gesteük bleiben; in den höheren und oder ten Ste11unge11 11,111 es an Männern nie gefehlt, w„elc1)e"ihre Aquildung bei den Verwaltungsbekörden erhalten hatten; d1e gr1ßien Kommmxen des Staats baden, vislfach reine VerWaitungdbeamie an ihre Spitze

fck.1ften, von dsnsn Disc die Rede ist, fick) Provinzicil zu 12161 größorcn

antheilc gehabt hätte.

gesteÜt.

(11.111118, ein Weiteres Motiv für unssre Interpretation der Nr. 5*

Seit einem Zeitraum von mehr als hundert Jahren sind die höheren VerwaltuygskoÜ-Zgien vorwiegend mit Männern besetzt ge- wesen, welche nur die Verwaltungskarriere gemacht hatten; denselben wird daher auch Sin großer Theil der Anerkennung zugeschrieben Wer- den müsscn, welche fich die VerWaltung unseres Vaterlandes im Laufe der Zeiten exWordeu hat.

Durch Königliche Verordnung vom 12. Februar 1770, in einem Cirkular des damaligen General- Direktoriums vom 28. c-j. m. 01 3, den Krisgs- und Domainenkammern mit- getheilt. wurde eine beständige „Kommission in Ber1_in (die noch jeßi bestehende Ober-Examinaiwnskommisston zur Prükung für die hoheren VerWaltnngsämter) eingeseßi, Welche (1116 diejenigen exa- minirén sollte, Weiche bei den Kammern als Räibe 11. s. w. plazirt Wexden Wollten. .Di-.* Kandidatexi warsn in allen Theilen des Finanz- w11ens und der in dasselbe ein1c1)lag€nden Wisscnfchaften, sowie im Naturrkchi zu prüfen.

Die Berordnuyg Wegen verkcsserier Einrichtung dér Provinziah Polizei- und Fiyanzbebördcn vom 26. Dezémker 1808 und die Instruktion znr Geschäftsführung der Regierungcn vom 23. Oktober 1817 verlangten von den bei der Regierung eintretenden Rckerxndaricn gründliche Kenntnisse des Rechts, sowie in den Staatdwissenschaften und deren Hülfsdisziplinen.

Es folgte das erwähnte chulativ vom 14. Februa'. 1846 mii seinen Vcstimmnngcn 11er die 9111117181112 und Beschäftigung der Re- gierungS-Referendarien, sowie über die große Staatéprüfang für VW- waltunqsbeamte.

Männer wie Hoffmann, Beall), Kühne, die für die Ausbildung des prcußisck-en Beamtenftanch soviel gewirkt 171113211, smd da'xüder nickt 3wckife1k1aftgewese11, daß das Studium der VoikdwirthWaft und Finanzwiffenscbaft für die wissenschaftliche Vorbildung de_r höheren Vechcktungdkeamtcn cin Lebenselement War und bisiberx muß. Hinzu- zukrsten bat sodann während der Vordereifunaözeii dericlbcn ein ge- naues Bkkanniwerdcn 111'1t_ den Formen und Bsdingnngisn dcs öffsnt- lichen Lebens, die Keuniniß ÖLS Vcrwaltung5r..chts und der Verwak- tungkvraxis.

Worm die erlangte Befähigung zum höhkren Justizdienste allein den Anspruch VSÜLÜWU 101116, auch im Verwaltungsfache angestsslt zu werden, so würde die Vyrwalfung gegen das seithcrige Systkm er- heblich schlcchicr gesteÜt (ein. Es würde auf einer JÜufion beruhen, wenn man die Leistungcn der bisher zur Verwaltung Übernommdnen Juristen 11011 a11c11 denjsnigen erwarten 11391116, welche die juxistischen Prüfungen dsstandcn haben. ,

Nach dem (92101313 vom 6. Mai 1869 so11en die Kandidatén in der ersten juristiiäxn Prüfung zwar auch Übcr die Grundlase der Staats- wiffenTÖaftsn xxaminixt werden, es ist ihnen jsdxcb 110111121 nur ein dreijähriges Rcchtdsiydium zur Pflickzt gomacht, und die Anfordcrun- gen Wegen ihrer Bckanntschaft mit den Staatswistenfchastcn Werden nur insouwit gestellt, als die leßteren zur Erklämng der Disziplinkn dds öffénilichcn nnd Priyatrccbis mit diesem einen Zu- sammenhang haben. Die Siaatérigisrung stciiié desi 1“?! Vor- legung dcs Gestßentwurfcs 11er die jurisiischsn Pxiifnnqcn für di_e 2111313111111an dsr angabenden Juristen es als ein Erfordérniß 11111, das; dicsclkcn durcb d€11 Vorbkrsiiungddienst bei einer Ver- wa1tu11g§11chördc während der Dauer 21an Jahres _Geleßenhsii neb- mcn sollten, sich zugleich einen Eindlick in di? Praktiiche Verwaltung und deren Dicnsxzwcige 311 vsrscbaffkn, 11111 dcmnäckzst bei Handhabung des Rechts, als Richter, StaatSanwalie odxr Rcckxisanwalte auch die Bcdürfniffs nnd ['Erschtigien Anforderungen der Verw.“.ltung zu ver- stehen und in den KrLis ihrer Erwägnngen ziehen zu können. Die intsndirie Vorschrift wegen dcs sogenannten Verwaltungsjabrcs, von der 1181158118 (1116114111111 Wurde, daß fie zur Crlanzung einer genügenden Bcfähixxuvg für künftige Verwaltungsbeamte nicbt ausrcickyen werde, ist bei der legißlaxivén Jsst- skellung dés Gescßes in chfaÜ gedrackr wordsn. Die große juristische Staaié-prüfung soll nach Mit Gesetze mir cinen Wesentlich praktischen Charaktkr haben und crforsthen, ob der Kandidat 1111) die Kenntnis; des gemeinen nnd des in PreuZon_gc*lien- dcn öffenklicbcn Pithrech-ts erworkcn bade. Auf diese 5118112 wird durch das (5311215 bei dem preußisäun Juristen diE L*.udsckylisßliibxuit dsr juristischen Bildung befördert, derselbe erlangt wädrcnd seiner Vorbereitungszeit aus eigener Anschauung keine Kenxxtniß von den Vexwa1iung€oinr1611111111611 und dem Vcrwaliungsrecbt, und es liegt bei der 11:1e111ahn1e dcssclbcn in die VerWaitung diE 051111111“ 111188, das; er die px'aktiséoen Linfdrdcrungin dss Lebend mit dk): Anwsndung des geschriedknen Rkchts um so schwsrer in Uebereinstimmukng zu bringen wissen wird, je Weniger cr dic cxstcmi ans eigner 1.1ngercx Erfahrung kxnncn 96111111 bak, und daß er eine gr1'11-1diicbs Kcnntnix; der Volkswirtbschaftslchre und der Finanzwissc111chait, wclche 3111: 116- friedigsnden Wabrnehnmng der Pflichtsn des Vsrwaliungskcamicn 1111611111366), «der nur durch früi) keginnendeö ernstes Studium zu er- 111.-.gen ist, auf dicfcm Wege sich nicht würde aneignen „können.

21116 dcm Vorgcsagixn dürfte (“1.11 die Notbwcndichit erackcn, diebcsdndsrc Vorbildung dcs 6131121611 Verwaltunzsbeamtcn beizu- behalten. Dkk vvrlécgcnde Gsicizentwurf bcabfichtigt, die Bedingungen für dieseldc in ähnlichxr Fdrm zu rsgcin, wic solches durch das foeß vom 6. Mai 1869 1111161111116) dcr Vorbcxeitung 311111 115111ren Justiz- disnsie geschshen ist. Im J111).11t1' 1513116131 sick) rcricxbe (111 di? B;:- stimmungm im ngulativ vom 14. Februar 1846 11111: 1111011110 an, als dieselben (16; [1211111611 haben. Im Usbrigcn (uchi er die Mängel jcncs» Regulaiivs zii 1*€seiti11'n und, den vorentwickelicn 1111gs111ci11c11 Gcfickoispunkicn gcmäß, in lFesthaltung 1111 den 11111811_Tr.1ditione11 dsr PreUszisÖen Verwaltung dcn gsgcnwärtigen Bedürfmßcn des Staats- 16116116 Rechnung zu tragen.

_ Von den Abgg. 1)1. Virchow und Genossen ist fol.;cnde J u i cry cliation eingebracht worden: Nack) Lx'rklärungen des Hirrn K1111uI-Mi11iste1s 1611811 die Adsiciyt zn késtsben, den, (1119? den Be- schlüssen dcr Genoralsynode [)ervvrgegangcncu Entwnrf einer 0) cnxral- synodalordnung ohne 3.1.1Titwirk11ng der 9.111dcß11211rciun11 11111 der Sanktion Sr. Maisstät des Königs ais landc§k1xch11chcö 05-81th 311 publiziren. Jn dkr Thronrcdc ist anexkannt, d.11; eme Reck)? vdn Bestimmungen der landeSgcsoßliMn Sanktion bodarf, und daß eme hierauf bézügliibe Vorlage dem Landtage zugehxn WU?- , _ .

Untcr diesen U111stä11denric1)tcn die Unterzeichneten an d1c Kdmg- liche Staatsregierung die Anf1*agc:_ '

B2st€hk die Absicht, bei yer1an1111e11ch1n Landiage' die Genergl- synddalordmmg als landeskirchlicdes Grieß zu publizärcn und 6111- seitig diejenigen Punkte zu bczcichnen, für deren Feststhung d1c Mitwirkung des Landtages als erforderlich zu erachten 1er?

VcreinSWefcn.

Der Oderlin-Vcrein, dessen Aufgabe die Heßung__und allgemeine Verdreiiung der christlichen Kleiiikinderschule ist, V?xossknk- licht einsn kurzen Bericht _Über seine bizbcrige Thätigkeit, aus dem wir hsrvorhebeu, 17.113 zu NoivawG kei Potödam ein Haus gemietbet, zum Mutierhauß eingerichtet und am 30. No- dember 1874 feierlich emgeweihi worden, das; bald fich Jungfrauen zum Eintritt in das _Obcrlindaus meldeten bc- bufs Vorbildung für das Ami 0111er _,Lehr- und_ Gemeinde- Diakonissm, deren Zahl fich berciis auf funfzchn bclauft. Hieran wird die Bitte geknüpft, noch mehr Jungfrauen _und ]unge Wiithn für dieses Amt zu gewinnen, da an vielcn Orten das dringende Bedürfnis; klar|cm11funden imd offen audgesproxhen wird, Diakonissen anzustellen, die fich dcr Wuderpflcge w1d111en und zugleich als (Hemeindevflegerinnexn 11111) Gehiilpnnen ch Psarxamies in mannichfackzer Hinficht dsn (Hememdcn dtenen. Weitxr Wlkd kJe- richtet, das; Anfang April 11. J. 111 Now.“;Wes c111e_ beretts zahlreich besuchte und von der Gemeinde in ihrer “fur, Fa1x1111e und_Schule so segenöreichen Wirksamkeit gewürdigte Kletnkindc_r1ch111c exvffnet zvor- den ist, die den SchWestern 1;inre1chende (Helchnhett gewabrt, fich Praktisch für ihr Lehramt auszub11den, init dcn Eltcxn ihrer Pfleglinge vislfach in Berührung zu kommen und i_o auch 111 der Gemeindcvflege sich zu üben. Sodann lst' zur praktqjchen Vdr- bildung der Diakonissen eine Sonntagsschule (Kmdergotiesdienft) ein'

Qericbiet worden, an der 70 bis 80 Schulkinder tbeilnkdmcn. Dazu kommt endlich noch, daß die Scbwesteru die Lditung eines Jung- frauenvereins, der besonders im Winter einer regen Betheiligung fich erfrcnt, übernommen und sick) schon in einzelnkn Fällkn in dcr Kran- kenpflege praktisch geübt haben, in der sie nach erfolgter Ausbildung fürs Lehramt noch ganz besdnders unterwiesen werds" 1111811. Es gilt 1111111, 191110111 das Bestéhendo zu erhalten als auch in dem be- gonnencn Werke weitervorwéms Fu kommen. In crstérHinfiM 1"111d nicht undédeutende Ausgaben zu be treiten, DM die meisten der SckpMstxrn keine odsr nur eine geringe Pension 119311111211 151111611, In 3111171161: Hinfickyt ist vor AUem nöthiq, ein eigenes Mutterhxus zu erbausn, da die_Mieidsräunilikbkcitcn für die Aufnahme nnd Ausbildung einer größeren Anzahl von Schwestern, für die Einrichtung notdwx-ndiger Lokaliiäien, Lehrsäle 11. s. 11). und für die 9111119111111 eines Ligcnen, zur vo11ständigrn Ausbildung der Diakoxiisskn 11011)1vendi,1e11 Kranken- hauses gam unzurkiOend find. Damm 1611311 nicht geringe Geldmittel erford21111111'111d, bittet der Vsrein (11111) fernerhin Gaben 15.1r1nreichkn, Er ist 311 dieser B1tte um so mehr gcnöthigi, da der größte Tlicil der bisher eitxgcganz„e1qen Gelder zur Einrichiiing des JKUTTSrHQUiW und zum 1111161111111 seiner Sä)wc-stern vzrwandt werden mußte. Liedes- (1adc11 1110111611 in Empfan dor Kasfirer des Vereins, Kanzlcivorstcber Schmidt, Berlin, MohrenYtraße 59, Dkk Dirkktdr dcs Ober11n11 7111113, Fr. Ranks Und der Gesckäflsführer des Obkrlin-Vrrkins, 513111101“ Rödricht in 9101111on bei Potsd1m Bei 11131911 kann (111611 die MU- 5111-1 311111 Eintritt in den Oborlin-kacin erfolge» der seinen Mi:- gliedern bci Z1k1lung eines jährlichen Beiirach 11611 mindxstcns 3 „;ck. die ereinNeitschrifi, „le chrisiliche Klsinkinderschu1e“, (ÖSan Adcnncnwnt bci der Post und der BuchhandlUUg 2 „16. 12611591) kostcu- und 1111110er1 zusendet.

Statistische Nachrichten.

Das Kaiserlich statistische Amt giebt im HM 111. 91616211111192 dsr Vierixljadchhefke zur Statistik des D*uischsn RCZÖZ ffir das Jahr 1871) u. 11. (“111€ Vergleichung dcr BdikS31lyi. des Deutschen Reichs nach dkn Zählnngm von 1867 und 1871 11111 Angaben über die BLWLJUNZ der Bevölkorung während der Zählungsperiodc. Danach 122111111 die orts- anwesend? Bevölkerung am 1. Dczsmber 1871: 41,058792 Köpfe gegen 40093279 Köpfe am 3. Dezymder 1867, 11.11 (1119 um 965,513 Köpfe, oder dx11chschniti1ich jährlich 11111 0,39“*/-_. 311,16116111111611. Zur Zcrlsgung dieser Zunahme fehlen für Laucndarg Und den Bezirk Lothxingkn Nackoweise Über die Geborenen 1111d Gsstorbencn, 11111 1111" die Bczirke UntSr- und Obkr-Elsaß haben diesc nur für 112 Zeit vom 1. Januar 1866 bis 1. T:“;cmdsr 1871, nicht aber für die Zeit zwischen den Beiden VOWEZZNUUJLU angcgebsn Wer- den können. Daher müssen, imvcit die (858191511611 Und G2- stordknen in Betracht kommen, Lauenburg 1111d Elsaß-Ldihringc-y, bez. der Bexirk Lothringen aukgeichldffen 016119211. Ohne di:“ 11118711 Ländcr zäHTte di:: Bevöikexung Ded Rciöds: am 1. De1111111-3r 1871 39459508 Köpfe, 11111 3. Dozember 1867 3844611735161151, 1111111111 Bevölkerungs- 3111111111112 1,013,435 Köpfe oder durchsciynir'tliib jährlich (1,55*".1der Bcvölkcrnng. Geboren wnrden während de'r Zässnngxpsriode im Reick» mit AUSimdme von Linknburg und Els.11';-Ldti)rii1g€n, 61132833 Kindcr, dagegen starben 4,593,127 Personén, fo dar"; der (Heburtönübéricbusx 1.439,706 Köpfe odcr d111ckzsck1niii1ich 111116111) 0,921'1'.) der Bevölkerung betragen 17.11. 4er (5311111th- 1'11921118111'3 war bsionders 11.111 in 11116111 (11613611 Gkbiki, 1v11c11251ie ngikrunßdßczirkz Brdmbcrg (1,5-1'“,'.. !?16111: (101191111, .116 geikOrHSU), Posen (],-19711), OUO1'111(1,-:3'*/U1, B19Ö11111(1,1-s",11), 11.11.11icn- Werder (1,:17',-“._,1, (Z-öö1in (1,25“*/,.1, Sikttin (1,11 ,'..1, Frankmnt (1,10',-'..), 5.1.11crieburgt1,14"/.,1, Erfurt (1,05'1/111, 81111311 (1,03'*,..1 und 311111111 (1,5776), (1111361716111 dic mcif-écn T11111inqisi11911 Staaten (SUMM- Meiningen 1,21'*/.„ Rkuß .'1.L. 1,1421, RKW“; ( L 1,11%), Schwarzdnrg: ?iiukd1ftadi1,10“*,'.., Schwar;1»urg-Sondersk)a11i.11 1,01», Sackyizn-Cddmg- Gotha 1,0770, Sac11sen-Wsi11mr 1,0111.) und Anbait (1,0936) umfaßt. Außcrd'cm kommxn als Bezirke 11111 (“1.111.111Geburtknüdscickzufz "11 Bkkkilchkk der Säywarzwaldkrcis (1111116 und der Nockirkreiz (1,0317'1.) Von Württembkrg. dcr [*adiscbe 511815 Hsidslbch (1,17'*,“-.1 Und die hesfisciys Provinz Siarksnburg (1,1:»*',«.1, ("od.111n di.? ?)Tcgicrunskczirkk Arnékerq (1,23"/-.) und Düssc1do1f (1,11*'_,.), das Fürstcritbmn LiPVÖ (1,10",'..1, 1111d Birksnfcld (1,11'211). _Dagchp 15.11 der Geduricniibersäynß 111113118911 gering 111 61116111 (110131211 BéZiLk 1111 Süden, bcstchsud aus 18111 Köliißkéich Badom (0,52" „*,-, 13111 111111- 1111111011111'111811 Donaukrsiie (0,71",-'..1, d9111'adi1'chn erissn 3151111165 (“0,1-;*','._-.1, ViUingcn (0551219, Wa1dL-1111t (0466210, 8611.13.) (11,7-1-„1, Freikmg ((;,42'“,'.,1, Offsnduxg (0.:1*"„..), dcn 2161111611 111118161111; ((1,35**,',_,) und Odkrslsas: (0 :0',/'..), 1611161" 111 den 816111111111a§1161111e11 Ck111113 (0.70",-'.,) und “).Uünsicr (0,111«','-.), d6111 Hcrzdgxdx'm O1de11111111 ((,-x",.„.), in dcn Lav'ddrosicidczirdi1 L1"11181*111;1 ((1,-.«**„1, 1311161811111 (()„69**,*1_*.), dem erzdxmi'um 231111111111111819 (0,-;7",.,1, (Wann in den ReJieUmgIbexirkm 5151111348111] (()„1;:-.*]..1, (“2311111111111-611 ((1,4-)*,..1_1111d Licgniß (0,1-1"/.., cud1ic1) in den Städten 25611111 (0,11').,) und 69.1111- [*UrJ (0,650/(1). ' _ _

Goch den G611111€11ü111sch11ß [1817-3311 d1e 01611 RQÖJCQ'WUUS 1virk1ichc Bcvölker111111sZ11111111112 VEU 1867 bis 1871 1111111161 4:16 ".)-"1 Köpfe oder d11rc11ichnittiich 111111161 0,27",7-_. dcr chélkernng, 11111111? meist durck) Wandamig erdrcn gegangrn iind. dexnigsn 2465016 ck16 Rcéckzs, Wc1che durck) Wnndcrnng (1118 Znnahmc .111 BököikCYM-K erfalyrsn haben, sind 11111“ in (1611111321 311,11 VCXTTMM 1111d 1iegcn „1.111 sämmliich VérCinzM 1111d zerstreut. Es 11-1161611 d.1=11 die Stadx Vsrlin (3,-15",'., der Bcvölkerang 11161111 311- (W 1011963696111 1111d dio Simm!- gcdixtc von Lsibcck (0,55*',“..1, B1“1“1111“n (1,511",-"..1 und 3311111111131(1,4-1“"..1,

wvraus fich sch1isßrn läßt, das; die großén Sxädte an.?) 111 dsr ,

Z111711111aspcridde 1867/71 11119 Li1111€duxgskr1ft bkwähri 11111511, In diesem Umstande ist («3 mir 1161311111161, dat": iéldst .111511dkkntsrc BZ- zirke mit sehr qroßm Städicn 111161: Z111v.1ck§5 durxd, 26.111dc11111g .1111- 111ei1'1n,1vicdcr LanddwsieibeÜrk»In-119121“.- 10,23 "..), T1?Z1C111€11171J717611118 Dsiffcide (0,53",*,11, Ibérbädxrn (011",“'..'1, Dr-IIDCU (0,1;1"'„1, L.“:ypg

_ _ _; - -- *** ck 7,1,* ' . . : F.,"..11'1. . . _ _ _ , (()-“0 ***)“ 1511119 dle KMW M““"Wm (( “* ““) und KWSW "' ' i T11rch1ck111ixsrarc (1111 1901. 31111111; tktzdcm 116 B1.

Ein starker Bcvölker1111,1s1161111st d111chW1ndcr1111g 5115171111111 c1116111 grd- 13-311 Bkzixke an dsr Ostsee, 1611111111: in den Régicrung-chzirksn Sixttm (1,2; “',/1) der Bevöikcrung 11128! fo1t- _a1s 3111191961211), S11.111u11d (1,81 “',/01 1111d Cöllin (1,37. " ..1, dcn (91613811503111111112111 5.1)"161116111'11rg- Schwerin (1,01 ",'9) und Strsliß (1,4,1",(,), ferner im Yksgicru1111§1icxirk Mindsn (1,170 “'*'-.), dkn anstcntdünicrn Lipwe (1,2; ““,"..1 Und Waldcck (1,45 "/-11, Um RS.“,ierungédoZirk 07111111 (1,11 ",..1, dsin FÜrstct1*1311m Schwarzdurg - Sondcrshanssn (1,42 "701, endlick) im chixrnngsdexirk Vrkslau (1,15 ",-.), dsm Landdrostaibezirk 8111111) (1,33 ** „1 und der "bayerischen Pfalz (1,31 ",/..). 5116111 wenigcr 3111.1111111911dänge11d 1i-711211 die Bczi1ke, Welche zwar 1116111911“ als _1 ",-Y aber mehr 1115 Z ***/0 Be- vöWornngchrlust durch Wgnderuug Mahren [)übCU.

_ Aus Irland Wandertcn im vorigcn Jahre im Ganzcn 56,462 Personen aus, gcgen 33-184 11119574- Die 2111111171112 beträgt 21,722 Perjdnen.

_ Nr.2 der „Siaiisfisckien Korrespondenz“, 1'611111111011- [***-“er HerauSgeder 01, E. Engel i11_B811111, 11.11 16111an Inhalt: D(L Secfiscbcrei an der dentisixen Kmic'. __ Vclkszabiung 1111 .Der- zogtlxnm Sachsen-Codurg-(JöotHa. _ Dic; kaommen- und Hans- zin§stcuer in Pest. _ Die Post der Véreimgtcn Sta «ien.

Land: und Forstwirthschaft.

DkrDentscHe Centra1_verein für Geflf1gel-Jmpo_ri und Züchtung beschloß in (sinkt [Men Gencralvcriaiumlung ein-

dsr Preiörichtkr nichi gefundkn, und dsr Vorsfand 11.11 1111) 15.1691“ VS“:- c1111111“;i gesehen, dW Wetieifer qeeignstcr Sackwkrffändigcr ::ochntkus, und 31111" 1111161: Erhöhung dvs Prkises auf 800.411 11.1.11173111111511, Die BLWLWL! hadcn in ihrer Schrift folqende 5111211191111 zu beachten: 1) DarsteÜunq der Lcdcnk-wsise. Fortpstanxnng, Nahrung und Krank- heiten dkr Fcld111ä11se, so wie 2) Bezkickynung der Feiudd d?rs€1[*ei1; 2) Angabe und Begründung der Ursncbsn des p151311ch611 3111116163611 Linftrcténs dcr Feldmänse und iHrcs Bersckowindkus; 4) Vdrisbläge znr Vcrhindemmg dcr Vérbreitung dLL" F61d11111111'e, so wie 11: Mm Vcrfélguna bci cinsm 3311110169811 211111131611, 111101111915 11111 :1kiickficht «Uf die Bodenartsn und die 311 vechndsndkn Arbeitskräfte und sonstigen Kosten dci (1151311611 Fl-Zickxen. Die B9wxrk111111511111111 darf sich nicht 1ediglich 11111 Zusatninonitskinnß von bereits WLkJ'UÜSM de- 1111111111111, 157k1111€111x wird namentlich LZUC ßtijn'diici)? €))1's11116111111x1 dsr Art und WM,? d-71“ 1111 2101111111113 a1igowa11dicn M11161 1111d Term Erfolge. sd 111€? *.*-“11 (Trgcknisse-s 1191121 und cinJahcndsr Foxi1111111gen, insdsioddere 111561“ *].1111111 dr-i, gswiiuicbi. _ GEMÜ Z(1211611111111J und Z11711111g dsZ «111€,1112131611Prsii-33 erwirdi der (761111.11.111€ich11,111“3 das Eixxntdum dcr 116110111711 PkÜIstiWiff, jkddkb 8117511 1611 stUsier a11x;e1'de111 für j-xden Druckdogcn 30 „5.1 Honorar. 291-1111 k6111€ dar Preiößdrificn (;.-1121111, kann d-xr Preis 31111111165011€n 11:11de. _ Die BOMWUnZÖsÖriixcn sind bis 311111 1. 211191111 1876 (111 dsn (“71.11.11- 1111131'1111113 dcr „16111111. Landwirtb1ck1.1ft§-(5)eicllsc11.1fi zu (58116 unfrcmkirk, jüdckd 11111 dHr B8111c111111g auf dsm 0711111211: „25111911111111551111111“, einziiicndén.

_Ans St. Goar wird der „CdklZig.“ 111101 di? Wcincrnte 1111161111 12. J".11:11.1r (11'111):i€11611: Fm Kkéiié St Goar 1"de (.1. 1089 Heki. 11111 211811116 011111111; 11111 Wxiniröckxn 1111111151, 13-611 1116118611 im Oexflosscncn J.11*rc 40354300 Lil. RÖCiRWLin gewonnsn 11311112; die VNoselgemcindkn des dissssikigkn 51161166 11111611 110 Hskr. 292111121114 in wclchcn 1110 1875 646,200 Lit. ÜMOÜNVCÄU fich 1115 (Z,:cIUn“, «13.111. Wi» der T11rch1chniitswrxis dcs RheiUWeiUZ 111 80 ..ck" 1119 Liter .111- ;16110111111611, d.11111 exgiedt fick) für das 1761131111132 261chS11ck11111 diE S1111111ie 13011 1860290 „16, wädrcnd dsr Mdiciwcin 1111 D11111'-511)nitt zu 27 Y 11111 Liicr DSU Bsirag von 174,474 „FQ rkpräsentict, “(311 dsn bssscrcn 8.1.1111 1161161611 die Wsiudkrae 111 d11105ch111eind6n Ods1'11611111111'1), BKÖKUÖ, 8111111111311,» Stckg, Emsché-Ü, Perschxid und BMWd (Boppardcr H1111111).

GeWerbc und Handel.

(Tissu, 17. Jamiar. Tie „Ess. 9,111“ 11161dei: Zn 111111111991121: J1.1(icktt1'.11 17161." d111“.“'11 17611 “1511611111811111111111 dic 9115111171 6111, das; Nr nen? S111achtCardl11§ 5.111.1(111116 bci Bkka-Bökbklk brsnne, 1111d wnrde diesc “11111111211111111 1111111112 rdrds, 17,111: FUUTI- (111111) bestäiigi, 11111117c im Nordwcst-In Umercr „7,1111 171.1.) *)Sigié. 1391112 Mdrßcn 1111191111011 wir 111111, daß „(1.15 FOUR? gsgcn 10111)r Lidcnds 1111 :Z111.1cktgc1*ä11de 011§11Lkr0ch271 ist und 111 ungkdeurcr SÖUCÜÖ 10 11111 1111) griff, das; 1*.11d (“691111on911110 116190111114.) 11111) .11111) 11*irk1111,1s16s- 6111116111611 111111118. Ju 1111361 Z.".t warcn dsr 111:er Hol;- c111:*-1*.111 (“o wi: dsc Dachstuhl Forstört. Dcr Sibakhc 11.11 111681 gs- 1111-11 und WLW in 111661an TMM Wikkk'.“ 811111111 116112111 18111. Eben 1'0 find die 11“11stig1*11 Tag(ngi'äUDO, 21.11.1161111611- 1111d .111*1“1'“-'111ä111'61“v0m quer 1111611111111 (161116661. Der Bctricb dss 1111611 SÖJCUTOS 111 1111121 unterbrokoén, 1111d wird dM dis unisr Tage deichäiiigt 516111613116 Be- lkgichr dcs 111311111 5111163116 aiißadrm.

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