x
s
“T- “m; * *, 4 1:5
.. . ' ;-„„IT-13.84.1252».«.W-WYWQQ-ÜUÉ 414,11. „.A.-„.... „...
* dkn Festtagen sowie auf jahreszeitli
"wünschten Belastuxig
! ," F***?"
.'" '1
'i
. * * 7 _ . . , x. , _ , ,Z.:-,.7.13Z«-§12.W8W11Ü I»_x,„m)„z« » ..» . ... , „„., ..ck-„„ ... .- , ..,-„,.* .F- *, , . ,. -. . „ , „x - ., ....
Relays: und Stanisanzeiger Nr. 53 vom 4. März 1938. S. 2.
Verkehrswesen.
Die Deutsche Reichsbahn im Januar 1938.
In den ersten Tagen des Berichtsmonats War der Reisever- kcbr durch _den znriickiluienden Festtags-, Ferien- und Urlauber- vkrkchr noch sehr lebhaft. Er flaute dann Wie alljährlich erheblich ab. Der Wintersportbcrkchr War in der ersten Monatshälste
“ziemlich stark, Wurde dann aber durch das gegen Monatsmitte
fast iiberall einseßcnde Taumetter sehr beeinträchtigt. Der Wochen- rnd- und Anssliigsvcrkchr blieb gerin , zumal da auch die Wetter- lage keinen ?inrciz zu solchen Reilsen Joi. Dagegen nahm'der Be- 1111111301651 im ganzen 311: teis War dies auf die allgemeine Wiederansmihme dcr Reisetätigkeit dcr Handelsvertreter nach , bedingte Rückkoanderungen vom Fahrrad zur Schiene zurückzufü ren, teils aber auch darauf, dusz cinzslne Werke, 1111: iich geniigend Arbeitskräfte zu sichern, die Fahrtkosten für auswärtige Arbeiter übernahmen, die nunmehr statt der Straße wieder die Schiene benuken. Im ganzen War der Pcrsonenberkehr im Januar wie alijä rLich geringer als im Vormonat. Er War jedoch) stärkkr als im «anuar 1937.
Auch der Giitcrvcrke 1' zsigte im Januar eine rückläufige Vc111cgnng;.diese 10111: zum Teil jahres eitlich und im übrigen dadurch bcdmgi, daß der Januar einen rbeiistag Weniger hatte a:“s dcr Viixmonat, Der Rückgang machte sich hauptsächlich bei dcn Y_imstbxscn, der_i frostempfindlichen Gütern, bei den Rüben 11111) 5111110710111 sowie beim Getreide und Zucker bemerkbar. Auel dcr Vcriand 70011 Kohle ließ nach. Tagsgen Yieg der Versan 11811 kiinstlichen Diingßmitikln erh0blich Auch er Versand von frischen Fischen und Bananen War tärkcr als im Vormonat. Obwohl die Vinnenschiffahrt 511711) Eis und später durch Hock)- waiier und der Kraftivagenverkehr durch Schnee und Vereisung dcr Landstraßen voriibergchcnd in Verschiedenen Reichsgebieien gebcmmt maren, War ein nennenstUerter Uebergang vpn Trans- porion auf die Schiene nicht zu Verzeicbnen.
Die Bstricbsieisnmgcn im Rciiezngdicnst Waren am Anfang dss Monats dnrci) dcn Fßstiagsriickvérkehr noch lebhcift, ließen dann jedoch dcr Jabreszcit entsprechend nach. Insgesamt 111111- 5011 im Janni": 3847 Überplaiimäßige Züge? gcfcckrcn (Vor- 111011111 7643, Januar 1937 = 3238). Die BetriebsleiZtimgen im Giitcrzugdisnst gingen gegen den Vormonat 1018 alljährlich im Januar zurück, und zwar um 4,16 %; sie Waren aber gegen „3111111111 1037 um 8,45 %, gegen Januar 1936 um 19,52 % und gigcn Januar 1935 11111 31,69 % stärker. '
Die Reickzsautobahnen Ende Januar 1938.
“3111 Januar 1938 Wurden bei der Réichsauiobahn neue Sircckcn nicht in Betrieb genommen. Insgesamt sind also nach wie 1307 2014 11111 in Bétrieb. Neu in Bau enommen 101123011 26 11111, so daß damit insgesamt 1649 km in an sind. Bei den
Uiiiexnehmern wurdext im Berichtsmonat 51530 Köpfe be- schaftigt gegen 76107 im Vormonat. Die bei den Unternehmern afgeleisteten _TaJeiverke 'betrugen im Berichtsmonat 1,01 Mill., 0 daß damrt eit Be inn der Arbeiten bis zum Ende des Be- richismonats 90,57 ill. TageWerke geleistet ivorden sind. Die Ausgaben fur dexi Bait der Reichsimtobahnen stellten si für die Unternehmerarbeiien im Januar 1938 „'auf 18,4 Mill. M, für de1x GrunderWerbnau 0,2 Mill. RM, fur Frachten au 0 Mill. Rei _smark und fur erivaliungskosten auf 3,8 Miil. Ver- trag 1ch vergeben, aber noch nicht ausgeführt, Waren Ende Januax 1938 Le: tun en und Lieferungen im Gesamtlvert von 325 Mill, RM. er Yersonalbestand bei dsn Geschä isstellen der Reichsqutobahn betrug im Berichtsmonat 10403 öpfe gegen 10 300,1m Dezember 1937. Mit den' bereits genannten Arbeitern, die bei ben Unterxiehmern beschäftigt wurden, Waren im Januar 1938 bet "den Reichsgutobahnen unmittelbar 61933 (Vormonat 86417) Kopfe beschaftigt. Dry; Abnahme um 28,33 % ist auf teil- We'ise Fertigstellung u1_1d vorqbergehende Einschränkung von Ar- beiten infolge ungunsttger Witterung zuriickzufiihren.
30 Gespräche auf einer Fernleitung.
Großtat der deutschen Fernmeldetechnik.
_ Am 2201613 Wurde_ in dem Fernsehkabel Berlin-Leipzig eine Eiiirichtung m der]. Dienst ge-tellt, die es e'rmöglicht, auf der gleichen!Le_1tung, die fux den ernsebsprechdienst zwischen Berlin uiid Leipzig bxn1x?t Wird, 'zuksätzlick) noch 30 Ferngespräche zu „uhren; Damit tt erstmalig in der Welt ein Verfahren dem offenil1che_n Dienst zugeführt Wurden, an dem in den Fcrnmelde- laboratorien aller Länder seit [än erer Zeit eYrig gearbeitet wird. Der Vorspruxi , den die deutsche ernmeWete nik damit errun en Ft, ist der 3112 beivu ten Arbeit der DeutsYn Reichspost und er
temens & Halske .-G. zu verdanken. ie 30 Ges räche auf der Fleicben Leitung steiien nur den Anfang einer ntivicklung dar, (1 "slch das. System ohne Weiteres bis zu 200 Gesprächen aus- bauen [.aßi. Die Vermehrung der Fernsprecbkoe e zwischen Berlin iind Leiyzig kommt bereits den Besuchern der iesjähri en Leip- ziger Fruhxahrsmeffe FURL." Bei dieser Gele enheit Nei daran erinnert, daß bie Deut che Reichspost den Bein ern der Leipziger Messe" vor zxver Jahren zum ersten Male Gelegenheit gab, Fernseh- gesprache m1t Berlin zu führen.
, Tas Verfghrenuder Viekfachausnußung der Leitungen (mii: Hcklfze von Tragerstromeii) ießt den Bedarf an devisenzebrenden R0 stoffen (Kupfer, Blei'uiw.) der sonst für neue Fern brech- leiiungen aufzuipenben ;wÜre, ganz Wesentlich herab. Das it eine dex Aufgabeii, die sich dlYDLUTsckM Reichspot im Rahmen des Vom Fuhrer Verkundeten Vierxahresplanes geste 1 hat. .
Kunst und Wissenschaft. “
Spielplan der Berliner StqatStheater Sonnabend, den 5. März. * Siaatsoper: In der Neuiwszenierung: Zar und Zimmer- mann. Musikal. Leitung: Heger. Beginn: 20 Uhr. Schauspielhaus: Der Sturz d es Minister s, Schauspiel Von E W. Möller. Beginn: 20 Uhr. Staatstheater -- Kleines Haus: De r to lle T a g (Figaros Hoch- zeit). Komödie von Beaum-archais. Beginn: 20 Uhr.
ufeum der Preußischen Staatstheater findet am Sonn- . d, M., vormittags, eine F ii 1) r u n g durch Die Sonder-
*) Z ck Z
ausste111tn-g „Der He-lb rund die eldin“ datt. Be "1111 der Fiibrung: 12 Uhr. H s gd
&“
Aus der Preußischen Akademie der Wissenschaften.
Am Mittw-xeh, "dem 9. März 1938 finidet abends, pünXt'licb 7% _Uhr, 'der '[eYt-ebfifentlickye Vorirra-g biei-es Wintersemesters im jtx-aal der Pveiißiscben Nöadsmie dejr Wissenich-afien siatt. JW UOHÜUULZ Fitting (Bonn) spricht iiber das Thema: „ as Pflanzenleben Der Wüsten“ (mit Lichbbi-[derii). Eintrittskarten (1,- RM 1111?) 0,50 RM sinb beiin Pförtner ber Akademie (Unter ben L-i'nkden 8) echälbli .
Handelswil.
„Die neue Reichsgrundfteuer.“ Ein Vortrag von Mim-Rat Kühne.
Im Rahmen des Von der Industrie- und Handelskammer zu Berlin veranstalteten )(11.Steuer50rtragszyklus hielt Ministerial- rat Dr. W a l t e r K ii [) n e vom Reichsfinanzminifterium einen Vortrag über „Die neue Reichsgrundsteuer“.
Der Redner erörterte eingehend die Ziele des neuen Reichs- gru11dsteuergeießes vom 1. Dezember 1936, das vom- 1. April 1938 ab im ganzen Reichsgebiet gelten wird. Die Grundsteuer Wird
e enwärtig noch an der Grundla e von Vorkriegsmerkmalen er- Yo en. Durch den eltkrieg, die Inflation und die Wirtschafts- rise haben si die Wert- und Ertragsverhältnisse des städtißchen Grundbesitzes jedoch völliJ Verschoben. Der Vorkriegswert teUt daher keine gerechte Grun lage fiir die Grundsteuer mehr dar. Für den Grundbesiß, dessen Ertragsverhältnisse besonders ungünstig liegen, ist die gegenwärtig veranlagte Grundsteuer oft zu hoch; zum Ausgleich dafür Werden von den Ländern zahlreiche und Weit- ge nde, ein__e erhebliche Bemalmngsarbeit er ordernde Villi keits- er affe geroahrt. SoWeit es sich um Grund esißUZandelt, essen Ertragsverhältiiisse besonders güntig sind Wird erersetts zum Schaden alier iibriYn Steuer fli t en bisher zu wenig Grunb- steuer entu tet. as neue rundteuergeseß will daher an die Stelle der orkriegswerte GegenWartsWerte, d. & die Einheits- werte, seyn. Daruber “naus oll das gesamte rundsteuerrecht vereinheitlicht werdßn. er N ner ging in dieem Zusamxnen- ang auf die zahlxeichen Gründe ein, die den Er aß der unuber- ebbar vielen Bestimmunßkeu der 16 deutchen Lander dur ein- eitliche Vor'schriften _des „eiches notivendig macben. Die rund- teuer wird jinxti eme teme Gemeindesteuer sem; die Gemeinde wird also die islberige Staatsgrundfteuer mite ben. - Uner- sverschiebungen wird durch SWM-
zahlen entgegenge rkt, die en der verxchiedenen Verhältn' e in den Gemeinden für solche einer, mitxerer und großer Ein- Wohnerzahl und ür ver chiedene Gmndstucksgrupxeu n 2311) bemessen wer en mu ten. uiiter Axmendung er vorge chrie- nen Steue Mrd M fur ' ' det S_teuernzeßbetrag berechnet. 11 eispielen Wurde geÖeLth, Wie dieser fur Berliner Grundstücke zu ermitteln ist. Die e zahlen
betragen für Berlin „ _ v.T1d.besEiwbeitsWerts kau'dslé Altbauten obne Einfmml' ien- 10 )aU et- . c o o o 1 - o o . bxi _Einfamilienbäusem der Altbauten ' für die ersten anJeßangen-en oder vollen 30000 RP des Eiwbeits-
Wertes.... .... 6 ürdenRest.....,... . “10 'dieMannn-hnkinsamilim-
: häuser
* bei Einfamilienbäus-ern der Néubauten
v. Tsd. des EinheitsWerts
fiir die ersten angefangenen oder vollen 30000 RM des Einheits- „Mrtes..x.-.--_x- 5 FurbenNest...._..... 6 Fur em Mietkosbngrunbitiick (Albbau) mit einem EinheitsWert von 100 000 Reichsmark beträgt 0110 der Steuer- „ meßbetrag . : . ; .- . . . ; 1000 RM.
Auf diesen Steuermeßbetvag ist der Hebesaß der Gemeinbe anzuxveniden. Dieser Hebelxaß wivd in einem Huwderrs-aiz aus- gedruckt. Die Hebesäßdeuste en zur Zeit noch nicht feit. Die Ge- meinde ermittelt ii-e - rch Teilung [des zulässigen Grundsteuer- aufkommens durch die Summe aller Steuermeßbeträge 'des in der Gemeinbe bel-e-genen Grundbesitzes. * .
In Diesem Zusmnmewhang'ging ber dener auf bevorstehenbe Bibi eitsmaßnahmen ein. Disse Werden sich einmal mit Fällen befa en, in denen die Laitenverla- erungen in Belasdungs- erhö ungen bestehen. Auch eine,m Rü gan der Erträge seit dem 1. Januar „1935 soll durch BLM keitZerla Rechnung ragen Werden. ur ben schon bisher :e ünstigien Neuhaus ih imd besondexe ünskigu-ngen in Ansicht genommen. einem Vergleich derrYuxmt mit der Vergangeiibeit schloß der Redner seine interessanten usfuhrungen.
b
Internationale Nvementagung 1038.“
Die „ i-errmtionaxe Av'be-itsgsmeiwschaft der nakionaxm Nor-
_ sse (_ ), in der 22 Läiber vertreten “KW, hält ihre
Jo etbtßitWF'roes e W Einrl'gduwg Fs MUÖXYGNZWeYUS-
n 1 en ce e mal Deuks wa
. Womines werOe-n im dieser an tai'tunig im
TJ meuchamsik Beüixt in der _ t vom 20. Juni "8 2. Juli
93 tagen, Mit dem 8114, die nationalen- Normen einander an*-
ßjmgleicham 11110 damit dem Warenwus-tauich von Land zu Land zu
enen, wevden Bexabm en -WWSslchMé auf rden Mien
Frii- '- dm: Schevetßen ' n W Stcrh , Automobile,
e WWU, R11: tik, Windeiolemmen, Petwleum-
probukte, Roihcleitnngm, ibbiith, Spritckver-Borkchriftm, Zei -
mm Normzahken Federringe, HoF-brmöen N-omaldur -
me er, W rodwbu, Textilkve en, WM Me 1 1:
U trichfarbe. ähr 500 ie werden an dieser tibetis-
tei! 11 allein - «Weise 300 auSländiscbe
erte. der Rat de: niit unter keinem Prüsiben-
ien ils Frchri-LZZc-ii Sw m, „n men. Das
R npr kamm bietet den Teiknthern. von J ties 'tien, Ausflüge und geieUt-ge ZusaunnenViinfi-e.
"& . . **, .. _, , ,_-,." »,YxK-„L“, "*.* «(&II-W&W! “'
„:x-_
Berliner Börse am 4. März. Aktien uneinheitlich, Renten ruhig!
„Zu Bxgmzi dxr heutigen Börie War die Zabl'der Dividenden- papi-ere, fur die eine erste Noti 11111119le 11111111 es nicht zustandw- komnien kon13t-e, bes-onbexs groß. , Die völiige Zurückhaltung des Publikums loste auch_ "1181 “der Kulisse größere G0schäftsunlust aus, so DÜ'NZ aiifnw*emg-e Ausnahmen in den einzsln-en Papiereir mir in'oe-ssischxuxfß zeu banbekamen. Unter diesen Umständen vers: m en *se-l'b i_g-un tige e'lk'dim-gen aus der “Wirtschaft keinen Eins. [u zu geimnnen. Der xungst veroffentbichte Eisenm-arkbberickÜ,
:: eme außerorebntlich gunstige'Ent-Mcklomg der deuischen Eisen- u-ni) Stahlpxodatktion erkennen läßt Wurde zwai: bespxochen, blieb? 8501: auf 1916 Kursgextalkung am Montanmavkt ohne erkennbare thxuwg. Ver.“,S't-axh'w-Zrk-e gaben sogar zunächst % % ber. Auch Rheinstahl ermaßigten sich um % %, allerdings auf ein Angebot von war 6000 RM. Fester Woven lediglich Hoesch um %, Mannesmann Un-d Stolberger Zink um je % %.
Beiuden Braunkohleniverten Wurden die Vortagsschlußkurse, sofern uberhauZt Notierxiri en „erfolgten um ca. % bis % %, untexkchritten. harakixrisstKch fur die gesamte Börse War die am che„m1 chen _Markt zimacht vorKenommene Kurs!;stseßung von Rutgers, die auf kleinstes Ange ot unächst um 2 ; % herunterx gesetzt Wurden, allerdings Wurde dieke Notiz gleich Wieder zurückq gezogezi und der _Kurs mit 149% 11011) 151 notiert. Von Gummix 11111) Linoleumaktien zogen Conti Gummi erneut “um 1 %, Deutsche“ Linoleum um % %, an. Ueberbaupt scheint sich das eringe" Jyteresse Vorzugsiveise auf die sogenannten Stockivérte zu onzen-x triereii. .So koimten u. a. auch Reichsbank % % höher ankommen. Jm ubrigen 1in 11111; noch RWE mit + %, A.-G. für Verkehr- und Berger mri ]e + %, dagegen Siidd. Zucker mit *- 1%, Daimler mit _ %, Lieferungen und Gesfürel mit je - % % zu erwähnen.
Jm Verkauf konnte sich an den Aktienmärkten eine einbeit-i liche Linie iiicht Durchseßen. Vereinzelt traten „kleine Befeti- gungen ein, so bei Dierig und Rheiwstahl_um je %, bei Rei s-; bank um %, “bei Farben und AEG um je % %. Andererseits, gaben Conti Gummi von ihrem Anfangsgewinn % % Wiebsr ber.
Gegen Vörsenscbluß "seßte sich eine freundlicher-e Tenbenz' dnrch. Angeregt durch Kayfe einer Großbank wuvden auch vom berufsmäßigen Handel kleine Anschaffungen vorgenommen, sso) daß Die meisten Aktien, soferzi sie noTi-ert Wurkd-en, zu Tageshdch ts. kursen aus dem Verkehr gingen. „Farben schlossen mii 160%, also % % iibcr dem Eröffnungskurs, Ver. Stahlwrerke mri 112% (+ %) 11115 AEG mit 115% (+ %). ,
Am sogenannten EinZeitsmarkt ba en Bank- und Hypotheken- bankaktien sehr ruhig, . ursmäßige eränberungen traten 111112", bei Verl. Handelsg-essllscbaft (+ %), Deutsche Ueberseebani (+ %), Bayr. Hyp (- %) 1111-11 Meininger Hyp, (+ % %) em. Die Dividendenerböhun bei Westbo-d-en blieb, da. sie den EWnrt11ng-en entsprach ohne EinLZluß. Von deustriepapieren zogen EichWeilev, BerJWeré um “5, Sangerhausener Maschinen auf den sehr guns stigen Gechäfisbericht um 4% % an. Dagegen Wuvben'Chem. Gelsenkir en und Glauziger Zucker gegen-leßte Notiz ]e 3%; niedriger ibeWeriet. Bei .deniKoloniaZxéapieren gaben Kamer-unex un-d Schantung je 1 %, 'Otavi 0,25 R her..
Am variabien Rentenmarkt ermäßigte sich die RZichs-ait'b-esißq anlei-he um 5 Vfg. auf 132%. Die Umschuladungsanl-eihe setzte da-: gegen ihren Anstieg Weiter um 10 Pfg. auf 96,10 fort.
Nm KassiarentemrmaKt War Wieder A ebot in Liqui-dakions- pf-and'briefen zu beobachten. Rbein.-West- 0712811 uwd Westboden oben um je %, Sach en lands aftl. Liquidatwnspfaiidbriefe % %, Jer. Sowst sini) von andicba'ft. woch Ostpreußen Mit kleinen Gex",- win-nen don % % bis 20 Pfg., Ponnrmexn Aibx-zntd-un. dagegew mri: - % zu “nennen. Bei den Sta-dtWidbeihen _1elen r Drcxsden und 26er Bbrlin mich je + % % auf. Im .gif-eicben Aitsmaß stiegew bei “den Ländevanleib-M Mcck-lembuvg-Stréliß von, 1930, Wie Hann. burqer und Alte Thürimiger. Auch 11. Dekoiamaniyar-en Zim %,- 1. 500 um % % fester. Von Pr-obinz-anleiben ermaßigten sich 3081". Bvandemburg um % %. „ . .
Ind-ustrteobligatioMn Wurdzen mit Ausnahme von LoeWe, die 34 % verloren, meist auf gestriger Basis gehanbelt. Recht leb-
hafte Nachfrage “eigte sich fiir Reichssckiaßaaniung-en, von denen
35er mit 611161) teigerung _um _10 Pfg. auf 99,90 nunmehr nahe (111 *den Parisianb herangeriickt smd. , '
Am Gsldmarkt Waren fiir Blankotagesgeld um % % niedrr-t gere Säix-e von 2% bis 278 % anzulegen. .
Bei der amtlichen Vßrkin-er Debisenxiotier-ung wurden das Pfund, der (81116211 11111) der Dollax “mtl 21,41%, 138,44 und 2,474 111111. festgesetzt. Dkk Franc ermaßigie sich auf 8,07 (8,07%),- der Franken auf 57,44 (57,45).
“* „Das Problem der Stabilisierung der wirtschaftlichen EntWicksung.“
Ein Vortrag Prof.Dr. Predöhls beim Deutschen
Institut fiir Banktviffenschast und Bankwesen.
Im Rahmen des Deutschen Instituis fiir BankWiffenschast 17176“ BankWesen Fprach auf Einladung des Präsidenten des Justi- tuts unisLeiters der Reichsgruppe Banken, Dr, Otto Chr. Fischer, Professor Dr. AndreasWredöhl, Direktor "erMJnstiint-s für Weltwirtschaft an der Universität Kiel, iiber das Thema „,Das Problem" der Stabilisierung der Wirtschaftlichen Entwicklung“- Der Präsident des Deutschen Instituts für BanWisenschaft und" BankWesen Wies in einleitenden Begrüßungßtvorten besonders auf die Tätigkeit Profeisor Predöhls bei den Währungsberatungen der InternationaLen Handelskammer hin. “
Professor Prev öhl führte _ aus, daß das 5Problem der Stabilisierung der Wirtschaftlichen Entivicklung nicht nur eine Forderung sei, die sich aus der Entartung des Konjunkturzyklus. ergeben habe, sondern daß sie [ich auch zwingend aus den obexst Grundsäizen einer völkischen Wirtschaft ableiten ließe. Er unters" fuchte zunächst die Maßnahmen, die angeWeudet oder vorgeschlagen“
worden sind, um Konjunkturrückschläge zu vermeiden, und kam -
zu dem Ergebnis, daß keine Maßnahme Erfolg haben kann, die nicht bis zu den Disproportionalitäten vordringt, die sich in de ?) Prodyktionssphän selbst bildeten, Was aber neben einer kons quenten Produktions- auch eine Investitions- und Preiswntrolkx, voraUSseYs. Wenn aber die einzelnen Investitionen in den Prox? portionen gehalten würden, die die Vorausseßung eines stetigen Wachstums bilden", dann könne es auf der Finanz- und Geldseitx. keine Mäßlichen Faktoren geben, die eine dauernde VanuKnußuug der ProduktionSmittel notWendig verhinderten. Unter den mannigY fachen restlichen Elementen, die sich einer Ordnung entzögen, 10 nur eines, das der Stabilität der wirtschaftlichen Entwicklun gefährlich werden könne, und zwar die Wirkungen, die von an !, [ändischen Konjunkturtückschlägm auf die Voüswirtschaft 1111 gingen, Aber auch diefer Gefahr" könne unter den obivaltenTJ. Umständen begegnet werden, Wenn die Reserven, die im Bereich Außenhandels sowohl auf der Seite der Produktion als auf Seite des Absatzes vorhanden seien, rechtzeitig erkannt und Einsak bereit gehalten würden.
„1), Lom
"heiten Emissionsabieilung 188 590 ( n. 270), andexe Si
_ “ Franzö111chchtälienische Wirtschai-«svertzand-
Reichs- und Staatsanzeiger N:. 53 vom 4. März 1938. S. 8.
_* „.*-"* “ -._ «- '» «ck = --*.»'»“_ «16151
*:
Unveränderte Nachfrage am Inland- eifenmarkt.
Leichte„Eutspammng durch Erzeugungszunahme. Unterbietungen im AuSlanngeschäst.
Nach dem in „Stahl uwd Eisen“ erschienenen Ber-ichk hat iin Februar der Eisenbedarf des Inlandes uicht nachgelassen. Die nfoéderungen Waren bringewd, bssowders in Qualitatsavare; Im übrigen War die Bersorg-ungskage nicht mehr _so gespan'nt Wie in den vev angenen Monaten. Die Erzeu-giuwg ist tn Weiterer Zu- nahme griffen. Von Dezenvber 1937 011 Januar 1938 hat sie sich avbeitstäglich bei Ro tien 11111 2,7 %, ' Rohstahl um 6,9 % 11111) bei Waizzeug um 4, % erhoht. Damit ist die bisher höchste Erzeug-un Vom November 1937 im Januar 1938 übertroffen Worden, gBemerkensWert ist in diesem Zusammenhang, daß m- Yolge bes siarken Abfalls der amerikaniichen St-a-hlerxeugung die -eutsch-e Rohstahberzeugun, im Dezember 1937 und 1111 Januar 1938 sogar Die amerikanisTe Erzsu-g-Ung überschritten hat, so daß in Diesen beiden Mon-aien die deutsche Roéstahlerzeugung zum ersteinmal an der Spitze aller Länder der Wet stand.
Das Auslandsgeschäft la-g Weiterhin ruhig. Die hereiy- Jenommewen verhältnismäßig geringeren Men-gen stellten meist ringewden Bsd-arf dar, der nicht langer zurückgshalten Werden konnte. Schon recht 6810 nach der Einführung der neuen Ire - Preise zeigten sich Wieder ganz offen Unterabgaben bis zu 12- Papier-scbilliwg. Bei bes-onDeren Aufträgen Wurden noch höhere Rückver iitungen gewährt. Die" Preisverhäiiniffe Herden _imxmxr undurchichtiger. Das Erzgeschafi blieb WHU- Die Preise fur Ausl-andserze beide ien sich Weiter rücklaufig. Erze a-us beni Ju- uwd AuslaWde 1011 en ben Vereinbarungen en prechend„ge[1efert. Der Manga-nerzmar'kt brachte in den le ten ochen keine Ver- änderung. Die Verkäufer bsbarren na wie Vor auf ihren Preisen, die sick) allevdings nicht derivir-klichen' lassen. Fiir not- leidende Ladungen müssen dabei: m_anchm-a-i msdrige Preise an- genommen Webden. Der Auftragsem ng m Stabstahl 1087 un- verändert fioit. Auch -a.kbze.u.g 11111) ormsiahl gingen zufrwd-exz- stellerud ein. Die Nach m_ge aus Dem Auskazid War schw-acb;_die Wewigen greifbaren Auftrage gingen an belgische 11111) fr-anzosische Werke zu Preisegi mit Geheimvergüiungen.
Das Geschäft in Obevb-auzeug War im Inland lebhaft. Jm Nquand War die Nachfrage nach leichtem _Oberib-auzsu mchi nennensWert; dagegen konnte der Austr-a seiwganq _in [ crem Obkrbauze-ug unter Berücksichtigung der s [echten Geiamil-aige ais einxig-erma en b-efriSYenb angesehen Werden. Das Inland'riéi versstärkt robblecbe " . Die AUslandsmen-ge 10916 1111) a-UZ kleinen Po ten, namentlich von Tho-masb'lechen, zusammen. Das lean'ds- eschä'ft in Mittekblecben w-ar under-miwdert lebhaft.. Die N04)- ?rage nach „Hamdelsblecben aus dem Inland hielt _sich auf „81108 der gleichen Höhe wie im_ l-eßten Monat. Auch in chiliiats; blechen fand auf Dem Binnenmarkt keine Wesentliche Verschiebung statt. Das gleiche Bild zeÉi-e sich ferner beim Inl-andsumiaß m verzinkten und verbleiben “lecben.
Auf dem Ausl-mudsmarkt War das Gsichäft in zillen Bleek)- xNort-en "111015 Wie vor r-uhig. Auch der Februar brachte m_ der 0121th
0111119550112 einen beva-Zßerten Auftragseingang 111 St-abl- röhren vom Jiiland. esOWDers in- Gasrbhren, iiber auch in Siederöhr-en, War der Zugang b00chtlich. JTD-LbJWLlfLii. Monats- älfte lag das Geschäft wieder auf der geWan-lickzen HbLe. me [susliand gingen mtr w-enig Bestellungen au“ Handest re_n em. Durch größere Vohrrohvaufiräze w-cnr-de aber der MimderemgWilgZ fast a-usge-gli en.“ Das Banidéiahkg-escbäft im Jnl-ankd war 110 Wie vor [8560 1. Vom Ausland“ sin'd Wenig nennensWeri-e Mengen bestellt wiirden. Bei Walzdrxaht “blieb Die Lage zienul-ich unber-
ändert. ?Für fast alle T*?ÜHWT eugn-isse z-eigte bie Geiamt-umime der Vestelungen in den ersten ebruarivocben eine kleine teige-
Wirtschaft des Aus-landes.
Auswéise auöländischer Notenbanken.
Paris, 3. März. (D. N. B.) Ausweis der Bank von Frankrei vom 25. Februar 1938 (in Klammern ZU- und Abnahme im ergleick) zur V01W0che) in Millionen Franken. Aktiva. Goldbestand 55807 (Zan. 1), Auslandsguthaben 36 (Z1111. 16), Wechsel und Scbaßicbcine 12 420 (ZW. 501), davon: diskontierte inl. Handelskocckysel 11180, chiralkassen des Volks- bundcs -, diskoniierte ausl. Haiidelswcchsel 20, usammen 11200 (Zim. 500), in Frankreich gekaufte börsenfähige echsel 402, im Ausland Fekaufte börseniähige Wechsel 818, zusammen 1220 (Zun.
arddarleben 3652 (Abri. 89), Bonds der Autonomen Amortisationskasse 5575 (unverändert), Vorschüssc an den Staat- Artikel 1, 2 und 3 vom 18. Jimi 1936 22084, vom 30. Juli 1937 9820, zusammen 31904 (unverändert). Passiba. Notenumlauf 92 740 (Zan. 794), täglich fällige Verbindlichkeiikn 22375 (Zun. 176), davon: Tresorguihaben 23 (Abn. 21), Guthaben der Autonomen Amortisationskaffe 2204 (Abu. 101), Privatguthaben 19 970 (Zun. 188), Verschiedene 178 (31111. 110), Deckung des Banknotenumlaufs und der täglich fälligen Verbindlichkeiien durch Gold 48,48 0,0 (48,89 0/0).
London, 2. März. (D. N. B.) Wochenausweis der Bank von England vom 2. Mär 1938 in Klammern Zu- und Abnahme im Vergleick) zur orwoche in 1000 Pfund Sterling: m Umlauf be dliche Noten 478340 (Zan. 3820), hinters ie oten 48 060 ( bn. 3820), andeve RegierungsstKr-
r-
heiten der Emissionsabteilung 380 A n. 270), Silbermiinzen- bestand der Emisfionsabteilung 10 unverändert). Goldmunzen- und Barrenbestand der Emisfionsabtei ung 326 410 (unverändert), Depositen der Regierung 11430 (Abu. 5300), andere Depositen: Banken 115 710 . „31111. 10110), Private 36020 ( an. 480), Regierungssicherbeiien 104 450 (Zan. 7020 , andere icherbeitenx Wechsel und Vor chüsse 7080 ( un. 530, iere_ 21040 éZun. 1590). Go - und Silber stand r Bankabteilung 770 unverändert). Verhältnis der Reserven zu den Paistven 29,92 en 33,35 %. Clearinghouscumsah 788 Miüionen, gegen die ent- prechende Woche des Vorjabrs 202 Millionen Weniger. -
lungen in Rom. _
Paris, 8. März. Der Leiter für Wirtschaftsabkommen am Quai d'Orsay, Alphand, begibt sich am 10. März nach Rom, wo laut Meldung der „République“ am 12. März ftanzößsch-italie- nisohe Wirtschaftsverhandlungen beginnen.
___-__
Der türkische Außenhandel im Januar 1938.
Istanbul, 3. März. Im Januar 1938 beliefen sich die Ein- fuhren der Türkei auf rund 9 Mill. Tpi, Hie Ausfuhren auf rund 13Milx. Tpf. Damit liegen die Einfuhren um Umd 41-5 Miu. türkische Pfund, diedxlusfuhren um rund 2 Min. Tpf. höher als ' iin Januar 1937. ' ' *
in Polen, die Nußung der vorhandenen Rohstoffquellen des Landes
""'"-'- *-1
rung. Erfreuücheüvei-se tm diese tstellu auch Mal" 1111: das Wusband zu, wenn 0116 in Ibs eremnkLmiange. Es ?eigte fich,',daß manche V-e_rbvaucher_ ve "Walfang uicht langer wiisuben konnten,da ck02 Vorrate ' r sige gingen. Man konnte eme „'r-aße Vorstchi beim Einkau beobachten. Einige größere Abs *usse WUWen m „*umhiillten i lektr-oden getätigt. In 2101: zxvetmx Mowats _lft-e War der Au imgseiwg-ang ekvas ge- ringer. Die Ve-sxhq 11911 „in rollendem Eisewbahnzeug war einigevmaßen befriedigend. ie Jnxlandsanfovderu en sind eüvas lebhafter gWovden, 11110 Wch der rege Vodarf MYMWWZ hat weiter angehalien. Die Nachfrage nach Gießereierzengnifsen aus dxnx Izrlande War recht gut und ubersti nach Wie vor die Liefer- fahigkeit, Hervorzuheben ist der 2?ckth Auftragseingang in Druckr' ren und Zwbehör. Der evian bekvegfe sich in ähn- lichem cr men wie im Vormonat. Fiir die Ausfuhr Wurden einige bea küche Geschäfte in B-oarbeiiung genommen.
Die Jreg-Sitzung in Brüssel.
Sonderkomitee zur Durchführung der Abmachungen mit den USka
Unveränderte Preise. _- Schwere Strafen für - Verstöße-
,Vrüssel, 3. März. Nach Beendigung der Konferenz der Inter- nationalen Rohstahlexportgemeinschaft in Brüssel Wurde folgende, Verlautbarung ausgegeben:
In der Sißung des VerWaltungsausschuFses der Internatio- nalen Rohstahlexportgemeinschast und des 01111 (."-ooräiuatjuZ (3011111111188, die in Brüssel am 2. und 3. März stattgefunden hat, berichtete die Delegc'tion, die in New York War, über die Verab- redungen mit den Exportiverken in USA.
11111 die Organisation des aUgemeineu Exportmarktes zu ver- vollsxandi en und die Univendung der neuen Vereinbarung zu geWahrleFien, ist in London ein Sonderkomitee gebildet Worden, Welches über die ausßsdehntesten Vollmachten verfügt. Die Preise [md beibehalten Wor en, und die Gruppen Haben einstimmig be- cixlossen, séhr schWere Strafen gegen alle diejenigen in Anibendung zu bringen, die durch Ver töße gegen die allgemeine Régelung eine noüvendi e Disziplin in rage stellen. ,
Die trafen exstrecken ich soWo [ auf die Werke als auch auf die genehmigten Exportver andshän ler, sofern sie die Verpflich- tung nicht unbedingt einhalten, die sie gegenüber dem Kartell ein- gegangen sind.
„_Eséen, 3. März. Die Bekanntgabe des ErgebniYes der Brusse er Jreg-Sißung stelldeie offizielle Bestätigung er vom DHI). bereits gemeldeten Jiqormationen iiber die Von der „Freg- Abordnung in New York 11111 der amerikanisäzen Eiseninduftrie etroffenen Vereinbarungen dar. Diek; Abmachungen Werden dei: «reg bei ihren Bemühungen, die bis erig-e Unsicherheit auf dem Gebiete der Eijenausjubrpreise zu be eitigen, zweifellos den Rücken Yiärken. Die in Brüffel gefaßten eschlüffe lassen jedenfalls die este Absicht der in der Jreg zusammengejcblossenen Ländergru “ en erkennen, Unterbietungen der Kartellpreise durch die an den er- bandsabmacbungen beteiligten Exporteure schon im Keime zu er- Lticken. Die Wirksamkeit der ins Auge Ysaßten Strafen zur Ahn- ung von Preisverstößen wird Weife s adurch verstarkt, daß 11th nur die Werke, sondern cmchz die Verbandshändler davon be- tro fen Werden. Daß die Ausfuhrpreise nicht Weiter gesenkt Worden Lind, enispri t den Erivartnngen. Es bleibt nun abzuwarten, wie ich die bis erigen amerikanischen Außenseiter zu den Verein- barun en teilen Werden. Von dieser Einstellun Wird der Erfolg der 21 ma ungen in starkem Maxie abhängen. benso wird man nähere Einzelheiten über die An gaben des in London gebildeten Sonderkomitees abWarten müssen.
Polen begümt mit der Erzeugung eigener Werkstoffe.
Eine Zellwoll- und eine Lanitaltvollfabrir in Betrieb genommen.
Warschau, 3. März. Die großen Erfolge der neuen deutschcn Werkstoffe und die Rohstoffsorgen, die auch fiir die Övlniiche Volks- Wirtsck)aft bestehen, veranlassen die maßgebenden irtschaitskreisc
auszubauen und ebenfalls ur Erzeugung neuer Werkstof e iibcr- uge n. Die heutige Abe pres? verö entlicht eine Anzeige, aus er ervor eht, daß in der Ort Yt hodakow, die 60 km von
chau iegt, am 1. März eine brit zur Herstellun syntheti- schen Gams egriindet morden iF die die polnische aummoll- und Wollindu trie mit der ZellWo e CYstra verßrgen Will, Die Werke in Chodakow können zur Zeit 000 kg, hostra-ZellWolle täglich erzeugen, doch soll die Erzeugung auf 20000 17? erhöht werden. In Pabjanice bei Wurde vor 10 Tagen ie erste Lanital-Wollfabrik „Polana“ in Betrieb genommen, die in nächster Zeit, wie die Presie meldet, in AWesen it des Vize- ministerYräsidenten und anderes: Regierun s- imd 'rtschaftsver- treter feierlich eröffnet Werden soll. Die amtal-Wolle wird im Gegensaß zur ZellelTe aus Milch hergestellt.
Polnische Wirtschaftsfocmnffnou besucht“ - National-Spmcien.
San Seba tian 3. März. In National-Spauien ist eine be- Éandere polnis Wirtscha tskommi ion eingetroffen, die Burgos, lamanca und andere tädte be nchen wird und die quggbe hat, die Mögli keiten für einen Handelsz zwisthen Spanien und Polen u tudieren. Dex Leiter der Kommfiion ist der ehe- malige polnische Handelsimmfier Szydlowski.
Berlin, 8. März. Wotimnkeu für Ua rungs- k u Kitteise des Le ensmitte Fotok- handelsmxür 100 o 1 Haus wß-Berlin.) buen, ' 4 00 .“, Langbohnen, weiße, hand- . .“, KRM käferfrei 50,00-619 '. sen, mimt, kei '84,00 58,00 .4, Linsen, gw käferftei 58,00 bis 88,00 .“, Speiseerb en, Viet. Konsum, 0001840004, S eerbsen, Bick. en, gelbe 48,00 is 50,00 .“, Speiseerb en, ct. ra Riesen, 51,00 bis Erbsen 61,00 di! 6 „00 .“, Ges [.
gl 005857,00.“,Reik,mwfür§ 219, e notiert, und IFK Nangoon 25,50 bis WW .“, Saigon
bis 30 .“, aliener, ungl. 30,50 W 81,50 «, - «2068016 "EUWMM *“ "“Y“-* ***-“"“ gräye, «ine MPUM bis 84,88 „4, Has ocken,“ em pelzi und entbittert 40,42 42,84 4. WTM otlm, alle . BMW ck ““M"-“' KM:) ZiYFU) du 80 ['I, WMW '?“ R 40,60 .“, md! bis
Type 450 80.50 «.“-„WWW M18.) WMZKÜNMM 1
,-
ck
kaffee 40,08 bis --,- .“. Malzkaffoe, glasiert, in Säcken 44,59 b -_-,- „%, Rohkaffee, ew., Brasil Superior bis Extra Prime 306,0 bis 350,11) .“, Nohra ee, ew., Zentralamerikaner aller Art 326,0 bis 432,00 «6, Röstkaffee, rasil Superior bis Extra Prime 396,0 bis 420,00 „70, Rbstkaffee, Zentvalmnerikaner aller Art 428,00 bi 558,00 ck11, Kakao, stark eutölt 130,00 bis -,- „41, Tee, chines- 810,00 bis 900,00 .“, Tee, indisch 960,00 bis 1400,00 „44, Ringé gpfel, amerikan, extra choice -,- bis -,-- %, Pflaumen 40,15, m Kistetx 115,00 bis 121,00 «6, Sultaninen Kiup Caraburnu Ausé le'se FKtsten -,- bis -,- «xx, Korinthen choice Amalias 58,00 bis 64,00 «44, Mandeln, süße, handgeivählte, achgeivogen --,-ch'] bis -,- .//4, Mandeln, bittere, handgewählie, ausgemigen --,--5* bis -,-- «44, Kunsthonig in ck kF-Packungen 70,00 bis 71,00 „M, anienschmalz in Tievces -,-- is -,- „74, Bratenschmalz ift Kubeln -,- bis --,-„ «23, Berliner Rohschmalz --,- bis -,- „M, Speck, inl., ger. »," bis --,-- .“, Markenbutter i Tonnen 290,00 bis 292,00 «41, Mavkenbutter, gepackt 294,00 bi? 296,00 „111, feine Molkereibutter in Tonnen 284,00 bis 286,00 „44 feine Molkereibutter, gepackt 288,00 bis 290,00 %, Molkereibutte uz Tonnen 276,00 bis 278,00 „44, Molkercibutier, gepackt 280,00 bis 282,00 „74, Landbutter in Tonnen 262,00 bis 264,00 „74, Landy butter, gepackt 266,00 bis 268,00 ./4, Allgäuer Stangen 20 0/0 96,00 bis 100,00 „75, echter Gouda 40 0/9 172,00 bis 184,00 .//6 echter Edamer 40 % 172,00 bis 184,00 .“, bayer. EinmcnialeY (boilfett) 220,00 bis --,- «%, Allgäuer Romatour 20 0/9 120,0 bis 1),-' .“, Harzer Käse 68.00 bis 74,00 .“. (Preise in Reichs- mar.
FU Berlin festgestellte Notierungen und telegraphische Auszahlung, ausländische Geldsorten und Banknoten.
Telegraphische Auszahlung. ;"
4. März 3. März Geld Brief Geld Brief und Kairo) . . . .
117011116be 12,70 12,73 12,70 12,73 Argentinien (Buenos
AireS) . . . . . . . ] Pap.-Pes. 0,648 0,652 0,648 0,652 BLTgien (Brüssel 11.
Antwerpen) . . . . 100 Beige: 41,95 42,03 41,97 42,05 Brasilien (Rio de
Janeiro) ...... 1 Miireis 0,143 0,145 0,143 0,145 Bulgarien (Sofia) . 100532110 3,047 3,053 3,047 3,053 Dänemark(Kopenbg.) 100531011211 55,36 55,48 55,36 55,48 Da11zig(Danzig) . 1000311111811 47,00 47,10 47,00 47,10 ZEW? (London). . 1711ng61115 12,40 12,43 12,40 12,43
1011
(Rebal/Talinn) . . 100 estn. Kr. 68,13 68,27 68,13 68,27 Finnland ( elfiugf.) 100511111402. 5,485 5,495 5,485 5,495 Frankreich ( (iris . . 100 Frcs. 8,062 8,078 8,067 8,083 G1ieche11101101At1810 100Drach111. 2,353 2,357 2,353 2,357 Holiand (Amsterdam '
und ?)kokterdanr). . 100 (551115811 138,30 138,58 138,30 138,58 Jian (Teheran) . . . 100310118 15,40 15,44 15,40 15,44 FSiand (Reykjavik) . 100651. Kr. 55,46 55,58 55,46 55,58 Italien (Rom und
Mailand) . . . . . 100801? 13,09 13,11 13,09 13,11 Japan(Tokiou.Kobe) 1 Yen 0,723 0,725 0,723 0,725 Jugoslawien (Bel-
grad nnd Zagreb). 100Di1mr 5,694 5,706 5,694 5,706 Canada (Montreal). 1kaiiad.Doli. 2,472 2,476 2,472 2,476 Leksand (Riga) . . . 100 Lats 49,10 49,20 49,10 49,20 LitanLn (KNVUO/Kail-
nas) . . .. 1008008 41,94 42,02 41,94 42,02 Norwegen (Oslo) . . 100531011211 62,32 62,44 62,32 62,44 Oesi€1reich (Wien) . 100Schilling 48,95 49,05 48,95 49,05 Polen (Warskbait,
Kattowiß, Posen). 100 Zloty 47,00 47,10 47,00 47,10 Portugal (Lissabon). 100 EIcudo 11,26 11,28 11,26 11,28 Nnmänien(Bukarest) 100 861 -- _ -- _ Sch1veden,Stockbolm - nnd Göteborg) . . 100 Kxonen 63,85 63,97 63,85 63,97 Schweiz (Zürich,
Basel und Bern). 100 Franken 57,38 57,50 57,39 57,51 Spanien (Madrid 11. .
Barcelona) . . . . 100 Peseken - - - - Tich€choskom (Prag)“ 100 Kronen 8,681 8,699 8,681 8,699 Türkei (Istanbul) . . [türk. Pfund 1,978 1,982 1,978 1,982 Ungarn (Budapest) . 100 Pengö - -- - *- 117117111011(V.)ioniebid.) 103315116117 1,129 1,131 1,129 1,131 Verein. Staaten von
AegyptenMexandrien
Amerika (NewYork) 1Dollar 2,472 2,476 2,472 2,476 _ _ Nußländiscbe Geldsorten mib Banknoten. - g 4. März 3. März
Geld Brief GLT?) Brief
Sovmigns. . . . . . Notis 20,38 20,46 20,38 20,46 20 Francs-Skücke . . Z für 16,16 16,22 16,16 16,22 Gold-Doüars . . . . 1 Stück 4,185 4,205- 4,185 ' 4,205
Ametikani : 1000-6Yollar. . 1 Dollar 2,434 2,454- 2,434 2,454 2 und 1 Danr. . 1 Dollar 2,434 2,454 2,434 2,454
A eniini . . . . . 1 Pav-Peso 0,62 0,64 0,62 0,64 BY i'Öésé . . . . . 100Be1ga 41,80 41,96 41,84 42,00 Bra . 187117157; . . . . 1Milwis" 0,123 0,143 0,123 0,143 BUlgakisM ' a . . ; lW Leva "" . "- Dänisibe . . . . . . . 100 Kronen 55,21 55,43 55,21 55,4 Danzi e . . . . . . . 100Gu1den 47,01 47,19 47,01 47,1 . Euglif : große . . . lengl. fund 12,375 124157 12,375 12,41?
1 :S u. demmler 1 engl. fund 12,375 12,415 12,375 12,41 EstnisM-ooeoo-ZWSLÜ-Kr- _ _ *- JWÜÖL . ' q ' e . ' 100 finnl-M- 5,44 548 5,44 5,48
an 5 s . . . . . 100 . 8,02 8,06 8,025 8,065 1161167056: . . . . . 100 nlden 138,06 138,62 138,06 138,62 talienische: . Lire - - - 11!) Lire u. umi. 100 Lire 13,07 13,13 13,07 13,13 goslawische . . . . 100 Dinar 5,63 5,67 5,63 5,67 na the . . . . . . 1kanad.Doli. 2,434 2,454 2,434 2,45? Lettländislke . . . . . 100 Lats -- -- - - LitMifßo . j . . s ' [WWU 41,70 41.86 Norwegische . . . . . 100Kemm: 62,16 62,40
: e. . 100 iüing - -- IWW»... 1.81... .... .... Wicke. . . . . . 1003101p 47,01 47,19
111110810009»! und WWW lWLei
mmeäooLe'...1008ei - : _- sze..*,..10018rmn 63,68 63,94 63,68 88,92 .große . , 100 18. 87,23 57,45 5 „24 57,4
00 re.".daumt. 100 57,23 57,45 57,24 MT 1 "kü: . . 100 ck- M : s 1000u.5001rr. 100571»:-
1002r.u.dmmter 1000-am 78,82 Türkische....... [türk.Pfimd 1,89 Wii 009“!-
...Das-1
_ ,
„IZ [ .I.-'?“ ZZ ZZ [