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Reichs: uud„Staatsanzeiger Nr. 56 vom 8. März" 1938. S. 2.
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Der zweite Messetag wieder ein Erfolg.
34 000 ausländische Einkäufer in Leipzig.
Auch der chite Messetag der Leipziger Frühja rsmesse fstand im Zeichen eines guten Besuches, der beYonders le haft an der Technischen Mes1e War. Es ällt auf, da [!ich unter den Messe- gästen viele Ausländer befin en, die fi? (1 er 111 1 nur auf die
* Orientiernng beschränken oder auf Ver uche, deut e Vertretun-
gen zu erhalten,]ondern auch einkaufen. Die Zahl er in Leipzig amvcsen-den a-uSlcin-discben Einkäufer wivd vom Meßamt mit 34 000 angegeben. Die Kauflust ist im albgem-einen re e uw'd erfaßt, was den Binnenmarkt betrifft, Überwiegend jene ren wie sie der Richtnngslenknng des Verbrauchs entipre en. Großes Interesse finden aunf der Technisschen Messe Texttlma chinen, namentlich bei den anslandischen Ve uchern, ckLerner Werkzeugmaschinen und auf der Baumesse Isolierplatten, efen, Herde usw.
Auf der Textilmesse -sind die neuen Aussteller der deutschen Feri1gbekleidbngsindust'xie 0011 dem bisherigen Evsol-g überrascht. Viele _von ihneét erklaren Leute schon, die Leipztger Messe als Wcrbetystrument auch in ukunsft beschicken zu Wollen. Guten Vcrkans hatten Kleider und Blu en, ferner Strüm fe, Teppiche, Gardinen, Spißen und Dekorationsstoffe, Auch aunen- und Steppdecken Warden viel in Auftraq gegeben. 11 Kleiderstoffen" Lind die Erwartungen ebenfale erfüllt. Das reizer Kollektiv mdet gute_Beach1u11g, was an von der Gemeinschaftsschau der Apolda-StrtckWaren gesagt Wer en kann. Beim Kunsthandwerk 11111 Begehr für mittlere und billige Preislagen in Glas- und Lederarbeiten hervor. Die Automatenmeffe verbindet mit einem Rekordbe111ch qute Auftragseingänge. Auch die Reichsmbbelmeffe zeigt emen besseren Verlauf als im Frühjahr 1937. Es gilt dies vor_aUem von Serienmöbeln und Kleinmöbeln._ Lebhaftes Ge- scha1t War 611ch auf der Sportartikelmesse zu verzeichnen, wo Rasensportgeräte und Sportkleidung vor allem interessierten. Iii Hausgerätcn erbrachten Neuheiten in KüchenWaagen, Kaffee- 1111151011 und HausHUltsmascbinen größere Umsätze. Zn Leder- waren und Reiseartikeln ist die Orientierung 11011) nicht beendet. Ans drr Spielwarenmesse lagen Puppen an der Spitze. Größeres Intereße zeigte sick) fur Beleuchtungskörper. Man erwartet für 318 nachsten Tage ein entscheidendes Ei11greife11 des Auslandes. Edelmetali- und Schmuckwaren sowie Uhren blieben mit ihrem 2111111*1111sct11gang h1'11ter dem Sonntag Wohl zuriick, Waren aber keln'LLÖWLgs bernarblasstgt. Sehr starke Nachfrage tritt für Jugend- schrtstcn, Bilderbucher und Spiele hervor. In Eisen- Und Stahl- waren hat das Ausland befriedigende Aufträge erteilt, ebenso in Gala11teriewaren und Gebrauchspbrzellan. Der Besuch auf der Rrklnme- und Verpackungsmittelmesse ist namentlich aus Kreisen des Großhandels und der Industrie sehr lebhaft.
Regsame Exporteure.
Der hanseatische Aquuhrhandel auf der Leipziger Messe.
Zum achter: Male sind nun die Exporteure unb Exportber- treter 11115 Bremen, Hamburg 11117) Lübeck nach Leipzig gekommen, 11111 11111"H1lfe_der von rbnen geschaffenen Sonderemrichtungen neue Moglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Exportindustrie Und ?liisfubrbandel zu _e11chließen. Es liegt 111 der Natur der Sache, daß 11ch zahlsnmaßtge Erfolge einer Export-Handelsbörse,
Handelst-eiv.
einer JUWorbber-atungs- oder einer Ausfubrbermittluwgsstelle 11111: ch1p*er.fest:leg-en kassen. S*ebbst der re Besuch der Börse - man chaßx ihnncmf ebw6_900 Personen - 1111 wur einen annähernden
-e-?)r-1f„f fur d__e11 Wide ([ geben, den d1e banisatiscbe Initiative in “ 16sem ?ru-hxa'ér ge unden hat. Als gr-eifb-ares Aktibu-m aber kann 1111911 enen esten Willen zu-m'AußenbanbeT buchen, der sich auch Mode:: in der Rede des räsidenten der Industrie- umd Handexskqmm-er Lybeck, Dtr. ,an“ 11), vor Vertretern der Partei, des Sachs1schen Wtrksch-astsmmtsrermms, der_St-codt rund des Meß- amtes L-etpsz, der br-em1-sche11, hamburgischen un-d lübeckifcben BshoMn u der Wirt'schafts-organi-sat-ionen äußerte.
" Nobivendig ist_ es vm; allem, so betonte Dir. Fabry“, eine Geme1nschqftsarbeti 1m_ C:xport'_hevbeizuführen. Die Frage, ob «1611211911115ngth rtchr-tg-er rst, xvenn der Fabrikant in un- mittelbare Bezvzhun-gen 311111 wusländcischen Kunden tritt oder wenn_ er seme Ausfbhvg-eschcrfte über den Exporteur leitet, läßt k1ch nicht allgenz-emgulrvg boantivorten. Ein großes Jndu-strtewerk c_1n11 sich zwar im Ausland eine eigene AbsaßorganÉs-ation schaffen; die nmttleren uwd kleineren Fabrikanten, deren rzeu nisse das deurscheßxbortbolwm-en entséhei-derüd beeinßlcussen, sind “ierzu je- dbch mexst nicht 111 der Lage. Vielmehr müssen sich an dieier Stelle die 1[)pezrelben Fachkenntmsse des Fabrikanten mit der Auslands- erfxanvun-g des Eprrteurs evgawzen. Als eine sich immer mehr „etwburZernde und m_1 aÜgemein-en auch gut Währende Form jener «:s-ammenavbeit ist die G6wiibv1mg des Allein-bertretungs- rechtes fur eine best-mvmte Ware und _ein timmtes Land zu nennen. __AUf einer *solYen Grundlage können ich Hersteller und Ausf rbandler, iiber 6 e Frqgen der [)J-151111011911, des Abi-aßes und rerses vinkhaltlos verständigen ne da Reibeungen mit anderen de-ubschen Exporteuren o-der urch DiW texport entstehen. V-evgibt e1ne_'g-an,ze Gr- pe bon_ warikanten ihre Alleinber- tretxuwg, so [laßt 111) 6111 0111be nicht mit der gloichen Sicherheit bora11s|a.gen, da 1erd1urch leith Monopolitelbuwgen mit der Ge- fa'br des Ersbarrens geschrrffen w-erden.
Sehr Wesentlich Waren die Bemevkun- en, die Dir. F-abrrj 1111" geimsse Mar anz-uerkennende, aber planFo-ie EYporbbomiithngen Ynmbfte. Tr1tt zu mleeren deuticben Firmen, ie einen Artikel 111 9166111 801170 LLU1g-8füi rt Haben, eme neue Li-eßerantin des leichen Artikels, so ist daumt durchocus nicht gesagt, da Zick) der esamt- u1_11farxg unserer_Ausßubr mzch jenem LanDe e 5: 1. Im Gegen- terlZv-1rd_me1st ern Sgewseitt es Untevbiete-n u ' andererseits eine Erhobung der 1111on 1611811119 ' '[ge eines *so'lcben WetbbeWevbs sein. Es (1111 glso auch 1er DrszrpTin zu Wabren und vertva-uensvolle Verftandrg-zzng zu uchen. Wenn demnach ii1b-er [obnen-d-en Ju- landsa-uftr 11 das mühevolie Auslandsgeschäft nicht Vergessen werden dar», *sD muß Dtés-es doch so betrieben Webden, daß 1111- nbt-ige V-evl-uste vermieden Werden. Daher sollte war derjenige unMittebbare Beziehungen zum *aus-län-diichen Kunden anehmen, der _ Wie der hanseatische Exporteur oder Exportv-ertreter -- die nötige Befähigung Und Sachkunde besißt.
Auch bei der (.Fr-“öffnurYo der ExporbbawdsLs-Böri'e wies der Präsident der deustrie- 11 Hawde'lskammer Lübeck dara-uf hin, daß es heute nicht um Exportfdüdevung um jeden Preis, rsbndern um den einfachsten, wibksam-sten und sichersten WZ? der Ausfuhr geht. Er streifte sodann die Ausbiljduwgs- und -ach10uchsfrage, 3111 deren Lösung 11. a. ein AustaUschverfabren zwischen Judustrte- de Exportftrmen erörtertWorden ist. Vor Eintritt in “»die eigent- liche Börsentätigkeit berichtete i-odann Dr. Hoffmann, V-orsißer des Vorsva-ndes .der Hanrb'urg-Wmeri'kb Linie, iiber gTeIsLbäftlicbe ErZabruwgen und Beobachtungen a-U'f einer Noise 11611) stindien un Mittelamerika.
Menschenführung im Handel.
Ein Leistungaericht des Fachamtes „Der Deutsche Handel“.
" In 01110111 mit dem ersten Srbnlungsbcft iiber die Menschen- f111)_1*1111g 1111_-wc111de[ 111 der Deutschen Arbeitsfront verbundenen 20111111111500111111'des Fachamies „Der Deutsche Handel“ zeigt der _ertcr diE]C§_F0ch0MTLÖ, ZH 11 11 s F e it, die Aufqaben des Handels in 'der. verptirchteten Wirtschaft, seine Organisation im Dritten Reick) 1111d_s911,1_e (xmsckzaltung in die Deutsche Arbeitsfront auf. Fern. bon ]egi1cb0r 101rtsch0fiiich9n Interessenvertretung bildet die Betm_eb§gemern1chaft Handel im deutschen Kaufmann die Persön- 11_chkettswerte_ eines Nationalsozialisten heran und [,ilft, ihn u bochster PM“??? „Leistn'ng zu befähigen. AngesFlosen sind in alie Betriebe, te s1ch m11 dem geroerbsmäßigen 11- und Verkauf von Waren befassen und zwischen Erzeuger und Verbraucher eine selbstandtge M1_tt[erste[lung einnehmen. Sie gliedern sich in Zol- gende sechs Fachgruppen: der Deutsche GTVY- und Außenbau el, der Drutsckye Ern elhandel, das Deutsche aststätten- und Be- herbungsgeWerbe, as Kaufmännische Jlfs eWerbe im Deuts en Handel, das Ambulante Gewerbe im eutsfchen Handel und as Vcrm1111erge1verbe im Deutschen Hande. Innerhalb dieser Orgammtion gibt es heute 32 GauWaltungen, 710. KreisWal- tungen und 20 670 OrtsWaltu'ngen.
Der Gedanke, da der Wettkampf um die Leistung eine der beiten Moglichkeiten ür die Berufserzie ung bildet, Wurde auch 011] den Handel ausgedehnt. Aus der Tat ache, da fakt die Hälfte des deut] en Volksvermögens dure? die Hän e es Em el-
andelskaymannes geht, wird erst tich, Welche Bedeutung im tm Hmbltck aus den 2. Vierxahresp an zukommt. Neben den all- gememen fachl1chen Wettbewerb it der SchausensterWettbewerb getreten unter dem KennWort: „ ir Werben fur deutsches Gut und deutsche Leistung!“ Als Weiteres wi tiges Glied zur Förde- rung der Betriebsgemeiztschaft tritt 11 em Wettkampfgedanken der Betriebsappell. Zu xhnen geseUt ?ich die Bildun von Werk- xcharen. Dte Berufser 1ebung wird tm Wesentli en in den 2 (_Hau- uiid 133 Kreisschulen durchgeführt. Nach FY uppen eglredert smd m_,800000, Einzelhandelsbetrieben 1,9 Flionen, n 250 000 Gaststattenbetrteben 0,8 Millionen, in 150000 “Groß-
handelsunternebmungen 0,7 "Millionen, in 180000 Vermittler- gewerbebetrieben 0,3 Millionen und in 200 000 ambulanten Ge- Werbebetrieben 0,23 Miliionen beschäftigt. Insgesamt sind es damit 1,58 Millionen Betriebe mit 3,93 Millionen Angestellten, von denen 2,175 Millionen auf männliche und 1,755 Millionen auf Weibliche entfalien.
Die soziale Betreuung der Angehörigen des Handeks durch das Fachamt kommt zum Ausdruck in der Schaffung von Tarifen im Groß- und Einzeßhandexi, i'm Gaststättewgeiver'be 111110 im kanF- männischen HilfsgeWerbe, der Förderung des Arbeitsschutzes, der Regelung der Arbeitszeit, der Beseitigung von Härten in der Lobnfrage, der Regelnng der Urlaubsfrage und in sonstigen sozialen Maßnahmen. A1! die Freieitgestaltung, der Gedanke „Schönheit der Arbeit“, er Betrie ssport und die Dorfver- schönernngsaktion „trugen in Zusammenarbeit mit der NS-Ge- meinschaft „Kraft durch Freude“ dazu bei, die Gefolgschaftsmit- lieder im Handel („';-Zinnd zu erhalten, ihre Arbeitsfreude zu er- öhen und thre Leistung zu steigern. Eine wichtige Anf abe ist die wirts aftspolitiche Lenkung. hr dient die Wirtfcha?tsbeob- achtung. ie gibt enntnis von pannungen, die auf den“ ver- schiedensten Gebieten auftraten und im Zusammenwirken behoben Werden konnten. Sie war auch nottvendig, um einer reichsein- heitlichen Warenlenkung die Wege zu ebnen. *
Die geschlossene Organisation macht es auch möglich noch andere Auf aben anzupacken. Ju dieZem Zusammenhang sei be- xonders aufg die Entjudung des den schen Handels "hin ewian, erner auf die Bekämp ung und Beseitigun? unerWuns ter e- trtebsformen des Han els. Ntcht zuleßt st „auf das Ka itel Verbrauchssteuerung hinzuweisen, das in einer flanmäßigen nt- lastunx; der Versorgungslage gipfelt. Endlich ei noch erwähnt, daß d e zur Verbreiterung unserer Robstoffbasis eingeleiteten MFnahmen zur Erhaltung wertvoller Akt- und Abfallstoffe vom Fa amt lebhaft unter tüßt wurden.
So stellt dieser eistüngsbencht die beste Bekräftigung des Vorwortes dar, das Dr. 8 dieser Schrift in dem Saße bgegeben gt: „Die Deutsche Arbeits ont wird auch in Zutun ei dem 1er aufgezeigten Weg den Lei tungs- und Lebenswiüen in den
etriengememschasten des Han els stärken helfen_und den deut- schen Kaufmann zu öLster fachlicZer Leistung führen, die ihn zum steten_Diener un el er des olkes und produktiven Glied unserer. Wirtschaft werden affen wird.“
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GrunderWerb für öffentliche Straßen.
Ein Urteil des Reichsfinanzhofs.
- Der Rei sfinanzhof hat bisher in ständiger Rechts re un den Begrtff „ ur vaecke öffentlicher Straßen“ im Sinn pdeschsz „Ziff. 10 031€ . dahin 011,5 ele 1, daß nur ein ErWerb von Grund- Éucken zur Schaffung pf enticher StraFn, nicht da egen der rWerb von bereits ferttgen öffentlichen tra engrund tücken be-
ünstigt it (v [. Amtl. E t _ „ ÜStBl. 1s9LZJS. 139), n sch SWW des R H' M U S- 50,
Unter „Abweichung von dieser tä i en Re re 1111 at laut „Deuts e Steuer-ZeitunZ“ der ZieiWsJinan cl? Yk dém rkeil vom 9. 4. 1 37 _ 11.4 164/ 6 NStBl. 937 . 642) da in er-
kannt, daß die Vergünstigung Für Wecke ö entli er tra en auch dann gegeben ist, Wenn eine ?ereits MgeleZe und Kent
Verkehr überßebene öffentliche „Straße den Eigentümer Wechselt und die Grundstücke zur Fortfahng det ZWeckbestimmung als
öffentliche Straße veräußert werden. Dabei at der Reichs- -
owoh "der Enttvicklung, die er Straßenver ehr eit der nt- tehung der Befreiungsvors rift Lenommen hat, al au insbe- ondere der Bedeutung ent Frick; die dem Stra enver ehr im ahmen der nationalsozialistt chen Wirtschafts! und _ erkebrspolitik beizume en ist. Da ternach „die bisherige enge Auslegun der VorsYi 1 des 8 if . 10_a.a.O. weder mit dem Sinn no mit d 111 ortlaut- es e ehes vereinbar ist, tritt GrunderWerbteuer- xetbeit auch dann eiy, wenn bereits angelegte und dem erkehr bergebezie öffentliche Straßen den Eixentümer mch eln und die Ymndstücke ur Jortfüki'rung der ZWe bestimmung a s öffentliche traße iiber agen wer , '
inanéhof vor allem darauf Lingewiesen, daß icke AuSle ung
en. “___-4
Die Leistungen der privaten Lebensversicherung im Jahre 1937.
_ Stündli , Tag und Nacht, zahlten im Jahre 1937 die Mit"- glteder des Zemabgen Verbandes Deutscher Lebensversi erungsu. kesellschaften 48365 RM, an falli eWordenen Versi erungsa. 111111111111», an Gewitxnanteüen der er?icherten und an onsti ew Lettungen an„Vers1c_hert'e oder deren Hinterbliebene aus. Wie
[un- en bel1efenD[21ch 1111 ge]'_amten JUL]; 1937 aa1-f die Snmmé von 42. 681474 R . Gegenuber den uszahlungen im Jahrs, 1936 mit 407 250 782 RM Wurden demna 1937 rund 16,4 Mils, lionen Retchsmark mnebr aztsgeza lt. Die rhöhung der Anszaha. lungen tit darauf zuruckzufuhren, aß die direkt nach der Inflation abgescblo senen Lebensverktcherungen nunmehr in vermehrter Zahl den vertraglnben Auszah ungstermin erreichen.
Die Be-deutun der Lebensverficberung fiir die An e 1511 en des Verstcherten wird besgnders klar ersichtlich aus der gTreitsachHe, daß em„mcbt' u unterscbaßender'Teil der zur AUszabl-ung ge-x langten Verst ereungssummen _fur Verkicherungsverträge aus- ?an it tyurden, d1e erst verbaltmsmäßig urze Zeit bestanden und" ur te tm Verhaltnis zu en LeistunYn nur sehr geringe Bei- tragszahlungen auforacht Waren. 011 den tm Ja re 1937- durch den Tod des ersicherten fällig getvordenen VersiZerungss. summen standen:
im 1; VerÉcherungsjaHre: 18 336 Versicherungsverträge mit' emer erstrberungssumme'vqn 7,75 Mill. RM, auf die erst 0,56 M10. RM___an Verträgen gezahlt Waren,
im 2; Versicherungsjabre: 30 024 Verträge mit einer Vera sicherungssumme von „10,84 Mill. RM, fiir die nut 1,40 M1ll. RM an Betträgen geleistet Waren,
im 3_. Versicherungsjahre: 33003 Verträge mit einer Ver- sicherungssumme von 13,05 Mill. RM fiir die insgesamt 2,53 Mtll. RM an Be1tragen abgefii rt waren.
_ Rechnet man die 81363 Auszahlungen fiir die in den ersten", dret Jahren nack) Vertragsabschluß fällig geWordenen Versiches. rungen auf den T'agbtm, so ergtbt sich, daß 1937. allein diese] 56,Gesellschaft'en tag!1ch_223_Auszah1ungen fiir Versicherungetk tattgten, die d_1e verbaltntsmaßt kurze Laufzeit von höchstens drei Jahren aufWresen. "Damtt W1r der Wert einer Lebensverick)“ rung gerade auch fur Iringverheiratete besonders heraus etellß Der Ge anitbestand der ber den 56 GeseYchaften in_Krast efind's, lichen ers1cherungsverträge belief sich nde De ember 1937 auf; 19978890 Versicherungen mit 19,70 Mrd. R Versicherungsß' summe; Ende Dezember 1936'Ware11 es 18 862 058 Versicherun e1i' m1t 18,20 Mrd. RM Versicherungssumme. Da die Verban sq" ge elischaften _mehr a]s, 85 % des 2961111811,Le-bensb-eriicberungsx Je chafts auf sich vereintgen, kommt en Bestandzahken Allgemeina-
e
eutung zu.
, Der Bestand am 31. Dezember 1937 gliedert sich nach den' einzelnen Sparten 111:
8) 3382345 Großlebensversicherungen einMsießlickz Groß"- lebensgrnbpenvers1cherungen über 13,83 rd. RM Vers" sicherungs umme; *
b) 10 714 758 Kleinlebensversicberungen über 3,95 Mrd. RM Versicherungssumme; '
6) 5881 787 Kleinlebensgrup enversicherungen über 1,92 Mrd. Re1chsmark Versicherungs umme.
Eibe YusgliederuriZ des Bestandes nach Sparten ist erst seit" 1935 mogltch. Es erg1 1 sich folgende Entwicklung:
Zahl der Veréicherungs- Versicherungen ummen (in 1000) (in Mrd. RM) Ende 1935 1936 1937 1935 1936 1937 Großlebens- versicherung . 2826 3081 3382 11,77 12,65 13,83 Kleinlebens-
Versicherung . 9414 10154 10 715 3,36- 3,70 3,95 - Kleinlebens- .
gruppen-
versicherung . ._ 5967 5627 5882 1,91 11,85 1,92
Insgesamt 18 207 18 862 19 979 17,04 18,20 19,70
'Die USb-ersicbt izoixt, daß die Großlebe-ns- und Klein*[6bens- versicherung eine 'gei)m0ßig ferL-aufende Entwickbm: zu vera: zeichnen haben, Wabrend d1e Gvuppenber-sicheruri-g 'soWO *! zahlen- 0ls couch 111111n1enmaßig' 1936 60011 1935 einen ?(»[19-111119 «Ufwe-ist, der FWW 1937 summenaßi au geholt, aber zahlenmäßig noch nicht aysge-g'licben rvawd-e, Meijer Abgang 1936 War darauf zuriick u.- fivhren, .daß die Riiikobersichemmgeu durch Verfiignng des Rei s-x q'wfsicbtsamtes fiir Pri-vraWersWerU'n-g auf emascht-e Lebensber- s1cberungen umgestellt Werben mu ten. Da “er Beitrag für »e- mrschte Lebensbersicbevwn' höZer ist als für Risikolebensversi e- vuwg-en, w.mFde ein Tei;[ er vuppenrisikoversich-evungen nicbt i g-em-tschte stensbersicherungen 11mg91v0111d-elt. Dies mußte sic? nabiktrwotoven-di-g auf den Vesband an Gvuppewversicherungen aus-. Wir en.
Die Gesamteitbw-ickbuM des Be-tantd-es, ,der Prämieneim wabmen 11115 :der Kapibala a'gen seit 932 ergvbt sicb cms folgen- der Gegenidberstelluwg: - “
Verfi-lHernn Böbestand : Pr ämien- Kapit al- Jahr ver . ers, «!.-Summe einnahme anlage - , (i. 1 ) (i. Mrd.) (1. Mill.) (1. Mrd.) , 1932 . . . . 9 184 13,88 647,0 2,93 1933 . . . . 11018 13,71 623,8 ., 3,20 1934 .* . . . 16 991 15,24 690,5 1 3,53 _ 1935 . . -. . 18 207 , 17,04 769,9 3,96 1936 . . . . 18 862 18,20 819,7 . 4,31 1937 . . . . 19 979 19,70. 869,2 * 4,77
In diexen Fa len sind die ausgewerteten Versicherungen dé, vor 1924 a Yes lo en Wurden und Ei Ende 1937 auf 231 1 - Reichsmark ersi erungssumme bel e 11, nicht enthalten.
Während sich die ahl der Versicherten seit 1932 [fündig er Löhte und 1934 einen esonders starken AufschWung er ebte, in er summenmäßige Versicherungsbestand 1933 "Jegeniiber em KrisenjaÉr 1932 noch weiter Zurück, stie aber ann seit 1933 steti. in Zeichen, in wie 'tarkem aße sich seit 1933 die, Kap talbikdun skraft der deutxchen 29119)?th hob, it die Taka. sache, daß die e Zunahme run 6 Mrd. . bder fat 50% b trägt. Die Prämieneinnahmen erleten UTZ! sert 1933 annähern „ Teichmäß' mn mm 240 tll. . Der Bestand 1111“ ebensvert erun en teg jedoch im Verhältnis u detx Prämie . einnahmen eit, 1 33 stärker als die leßteren. ies findet, dar _] Eine Erklärung, daß mit der Wiederein chaltun der" xynßexx rbeitSkräfte in den Arbeitsprozeß diesen rüber d e-Moglicb ekx zum eiraten Fe eben tvurde und damit .das Bedürfms na )
einer ebensver 1 erung zam Schuße der Familie früher eintrcx, ; Weiterhin ist 6 wo! darauf uruckzuführen, ch d1e Versteh , rungen an längere eit abge lossen wurden. eka'nntbchjm, (: die Pr mien für iingere ei Zleicher Sunzme medrtger gl“, ür Aeltere. Dies ist ein weitere Ze ckck 111: die enge V undenheit der Vericherun? mit der ge amtw rtschastbchen 86
und Entwicklun . * ie Kap talanlagenTT ypot eken, Wertpaptßx '
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Darle en, Grun besi ,» Bankguthaben 11 w.), b 8 zur Deckung ersicherunßsverträgen d t 11 v öht sich MYZZ 51319 e r ro er 2 en un 11 et en von , 7271112111 1997,g '
ukün ti en Verpflich ungen aus den ?timmt Lind und ür die Kapitalbersor ung der aZt von s
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Reichs: und Staatsanzeiger Nr. 56 vom 8. März 1938. S. 3.
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Elektrotechnik und Vierjahresplan.
Die diesjäLrige Gro e Technische MUZ und Baumesse nahm der Verband eutscher [ektrotechniker (8 DE.) zum Anlgß, 111 einer Vortragsveranstaltun, iiber ,die Umstellmaßna men m der Elektrotechnik und insbeson ere seme Arbeiten 1m- ahmen des ;Vierjéxbrespl-anes w-eiteren KreisenYufklarun-g zu geben. Die Lguibe 11 ten Vorträge fanden am Dtenstag, den 8. März, 1m Vor- trags aa des „Haus der Elektrotechnik“ statt, in Welchem bekannt- [Si 1? esamte deutsche Elektroindustrie ihre Erzeugnisse zur
an te t.
Nach kurzen BegrüßungMorten des Herrn Direktors, Di lom- inqenieur Schneider, VDE„ als „Letter des Beztrks ord- sachsen des VDE„ nahm der GesWstuhrer des Berbarides Teutscker Elektrotechniker EV., Herr trektor Diplommgemeur Blendermann, das Wort zu einem Vericht über den VDE. im Rahmen des Vierjabresplans. Er Wies auZdie zahlreichen se1t 1934 herausgegebenen Umstellvorschriften' und mstellnormen hn), die eine VerWendun heimischer Rohstoffe in der Elektrotechnik fördern. Solche Um tellvorschriften bestehen heute fÜr „Kabel, Yolierte Leitun en, Isolatoren u. a„mehr. Bei_all diesen ist d1e c“icbexbeit in je er Beziehung voll geWahrt geblieben“, _
. Les Weiteren hat der VDE. emen ,Aussxhuß fur den Vter- jaeresplan“ gebildet, der die ausdrücklicbe Forderung und A1)-
enmm der_Rei sstelle fiir Wirtschaftsausbau (bisher Amt ur deutsche o - und erkstoffe) findet. Er soll uberflusßge Para el- arbeit bei en verschiedenen tnteressierten Stellen Weitestgehend verhindern. Vorschläge und Anregun_en zur Einsparung gus- ländischer Rohstoffe Werden in diesem usschuß zentral bearbe1tet. -- Einen Weiteren Weg sieht der BTE. in der Zuiasjung sol er elektrotechnischen Erzeugmsse, die zWar den heute gult1gen VD .- Bestimmungen nicht vollkommen ents rechen, aber troßdem neben ausreichendsx Sicherheit eine wüns enZWerte Emsparung _aus- ländischer Rohstoffe herbeiführen konnen, Wenn nach emem Probebetrieb inner alb eines vom VDE. genczu festgelegten_ und [anmä ig überfva ten Rahmens festgestellt W1rd, daß d1e Sicher- Yeit ele irischer Anlagen durch derartige Erzeugmsse nicht ver-
'F. olenz, VDE„ der Vorsißende des Ausschusses im VDE, Für
mindert Wird, können die VDExBestimmunZen entsprechend ge- ändert werden. Vorschnelle Aenderung w1r dadurch in jedem Falle unterbleiben. Der VDE. wird Wie bisher alles tun, um die ihm gestellten Aufgaben auf dern Gebiete der VerWendung ?eimischer Rohstoffe der Lösung zuzufuhren und für eine reibungs- ose Umstellung Sorge tragen. “
Auf ein Sondergebiei Die heimischen Werkstoffe in der Jntallationstechnik“ ging Öberregierungsrat Diplomingenieur
den Vierjabrespl-an, ausfiihrlich ein. Er stellte fest„ de_1ß die e ek- trische Installationstechnik den orderungen des Vierjahresplans durch einen verstärkten Eimaß eimiscber Werkstoffe_ bexetts ent- sprochen habe. Neben dem als Leiteriverkstof W1chtige11 Abu- minium kommt für die Isolierung und den ufba'u'der Gerate den keramischen und den Kunstbar preßstoffen roßeanchtigkeit zu. Eine gute Kenntnis ihrer Eigen! aften ist 0 er fur ihre rtchttge Verivendung unbedingte Voraus eßung.
Der Konstrukteur trägt die gro e Verantjvoriung, diYe Stoffe, Welche zum Teil ganz neuartige öglicohkeiten. b1ete11, zwe entf rechend einzuseßen und u estalten. Dtes zW11_1 1 zu einer Na prüfung überkommener nsJYten die zu 1ech111 chen Fort- schritten anregt; so machen z. B. 0 feste Kunkxt arz reßstofée be- reits für viele Zivecke die Metallkap eiyng ent e rlt und tellen qleichzeitig einen einivandfreien Beruhrungsschuß dar. - Dgs innvoile Vermeideü "edes unnötigen Auftvandes an Werkstoifx ist ogleich von wirtscha tlicher Bedeutung. _ Auch neuartige o_11- truktionen unterliegen den Vorschriften des VDE. hmstchtlrch 1hrer Sicherheit.
Die Messeausstellungen zeigen, daß die Industrie bei der Ver- Wendung eimischer Werkstoffe nicht nur die Gute 1191er Erzeug- nisse auf er Hür deutsche Waren sprichwörklichen Hobe ehalten, [zondern darü er hinaus technische FortsckÖritte er iet at. Zu issem Erfolge hat nicht zuletzt die Arbeit es V . beigetragen, der die Ansprüche an die Sicherheit elektrotechniF-cher Anlagen'un-d Geräte nirgends verminderte und durch seine 1mstellborschriften und -n01111en überall feste Grundsätze schuf.
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Wirtschaft des Auslandes.
Der französische Außenhandel in den Monaten “Januar/Februar 1938.
Paris, 7. März. Die französische Einsf'uhr (Lebensmittel, Ju- dustrierobstoffe und Ferti fabrikate) stellt 1T? 110ch der soeben ber- öffentlichten Handelsstatitik Während der e1de11 ersten Monate des Jahres 1938 auf 8 764 260 t im Werte von 8180264111111. rs. Dies stellt bei einem Rückgang um 1342876 “( gegenuber en Monaten Januar/Februar 1937 eine Wertsteigerung 11111 1181,17 Mill, frs. dar.
Die franzöiscbe Ausfuhr erreichte in den gleichen Monaten 5107 532 t im erte von 4770,96 Mill. frs. 'Was im Vergleich zu den beiden er ten Monaten 1937 einer Erbdhung um 316 442 1 oder 1307,19 ill“. frs. gleichkommt. Im Februar betrug d1e fran- , Ésiéche Einfuhr 4.287,94 Mill.frs, und _die Ausfuhr 2319,33 Mill'fixs'; mithin ergab sich ein Einfuhruberschuß von 196861
i . rs. *
Der niederländische Außenhandel nn Februar 1938.
Amsterdam, 7. März. “Die niederländische Einfy r erfuhr im Februar 1938 einen leichte11 915119anan 118 M1 . bil. gegeb- iib-er 119 Mil]. hfl. im Vormonxot. «zm Februar 1937 hatte sie 115 Mill. bil. betvwgen. Die Ausfxnhr War 1m Jebr-u-ar 1938 11111 82 Mill. bfl. gegeniiber _dem Vormon-at imberanbert; Jm Ver- gleich zum Febru-ar 1937 ist sie um 3 Mtll. hfl. gestiegen.
Der Außenhandel der Südafrikanischen Union im Jahre 1937.
London, 5. März. Aus einer soeben Yeröffentiicbten 61111- licben Statistik über den Aulßenbandel der Sudafrckamscben 11111011 im Jahre 1937 Wird ersieht ich, daß die Einfuhr erstmalig 111 der Geschichte der Union die 100-Miüionen-Grenze uberftieg. Sxe belief 1Lick) auf 103,38 Mill.Pfu11d (1936: 86,30 Milefund). D1e Ausfu r stieg 1937 auf 125,40 (114,19? Mill. Pfund, Der „AUsfuhr- überschuß betrug 1937 22,01 Mill.V und und ist ge enuber dem Jahre 1936 (27,89 Mill.Pfund) fast um 6 Mtll.P?und zuruck- gegangen.
Bereitstellung von Mitteln für eine staatliche Eisen- und Stahlindustrie in Neuseeland.
Wellington, 5. März. Die Regierung von Neuseeland hat sich entschlossen, einen Betrag bis zu 5 Mill. Pfund Sierling über die Zentralbank zur Errichtung einer staatlichen Eisen- und Stahl- industrie bereitzustellen. Man hofft, die neue Industrie im Laufe von zwei Jahren so Weit aufbauen zu können, daß mit der vollen Kapazität bon ettva 65 0001 Fertigstahl jährlich gerechnet werden kann. Man dürfte bei der Durchführung des Planes Voraussichtlich auf die Eisenerzlager in Onekaka und Nelson zurückgreifen.
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Schlachtviehpreise an deutschen Märkten in der Woche vom 28. Februar bis 5. März 1938. “ Darchscbnitisbreise für 50 119 Lebendgewickyt in RM.
1) 81 == Fette Specksauen. Berlin, den 6. März 1938.
S) „._. p-o 8 8 8 5 “8 3 8 ,. 9- .8 F, 3 3 3, 8 M a rkt :) r te 7 73 Z Z ““Z“ "Z Z “ ?:"; Y 8 :: : "Z ::. Z 1- k-d » U ' » :::: _“, =: g?) .. ., 8 .. 5 ©; „, 8" 8 Z =*“ N 9, K » 51- 5.1- H H Z © J Ochsen: & 43,0 40,5 45,0 43,0 44,0 44,0 43,0 45,0 43,0 42,0 43,5 40,5 41,5 43,3 45,0 13 39,0 35,8 40,5 39,0 39,5 40,0 38,5 41,0 39,0 _ 39,0 36,5 37,0 _ 41,0 a 34,0 31,3 36,0 _ 34,5 35,0 36,0 _ _ 33,0 31,5 32,0 _ 36,0 Bullen: & 41,0 39,3 42,0 41,0 42,5 42,0 40,5 43,0 41,0 40,0 41,5 38,5 40,0 40,5 43,0 b 37,0 35,3 39,0 37,0 37,5 38,0 37,0 39,0 37,0 36,0 37,0 35,0 36,0 37,0 39,0 6 32,0 31,0 34,0 _ 33,0 33,0 _ 34,0 _ 30,5 31,0 31,0 31,5 _ _ Kühe: a. 41,0 38,8 42,0 41,0 41,5 42,0 40,5 42,5 _ 41,0 40,0 41,5 38,5 39,5 40,5 42,0 1» 37,0 33,8 37,0 37,0 37,0 37,0 35,0 38,0 - 36,0 34,5 36,5 33,5 34,5 35,8 37,5 6 31,0 26,5 29,5 29,0 * 30,5 30,0 29,0 32,0 30,0 29,5 29,5 26,5 27,5 28,5 30,0 _ 11 21,5 * 18,0 21,5 21,5 22,5 22,0 20,5 23,5 21,5 21,0 20,0 18,5 17,5 20,0 23,5 Färsen: 11 38,0 36,8 39,0 38,0 39,5 39,0 38,0 40,0 38,0 36,5 38,0 36,0 36,0 38,0 40,0 “ Kälber: a 63,0 "57,5 61,5 63,0 63,8 63,0 63,0 63,0 63,0 61,5 62,5 60,5 60,5 62,5 63,0 11 57,0 51,0 54,5 54,5 57,0 57,0 56,0 57,0 57,0 „ 54,0 56,0 54,0 54,0 56,0 57,0 a 48,0 40,8 44,5 45,8 47,8 48,0 46,5 48,0 48,0 44,0 45,5 44,0 44,0 45,5 48,0 Wafe- :Z 5.20 446,3 : 53:0 : 2:5 143,0 : 49,5 : 7- : : : Z.;. b 1 47 5 _ _ _“ 500 4!" 47 0 ck _ _ _ _ 1) 2 _“ . 42-5 49,0 _ 50,0 _“ 143-0 52,0 49-5 _“ 47-0 _ _ _ 49,0 , a 41,0 36,8 _ 45,0 42,8 40,5 36,3 _ 42,5 41,5 42,0 _ _ _ 44,5 a 40,0 34,3 38,5 42,0 40,5 40,0 35,5 42,0 41,3 39,0 _ - -- , _ 41,0 Schiveine'): 9. 54,0 52,5 56,0 55,5 56,5 54,0 54,5 56,5 55,5 54,0 56,5 55,5 55,5 56,0 56,0 5 1 53,0 51,5 55,0 54,5 55,5 53,0 53,5 55,5 54,5 53,0 55,5 54,5 54,5 55,0 55,0 5 2 52,0 50,5 54,0 53,5 54,5 52,0 52,5 ,5 53,5 52,0 54,5 53,5 , 53,5 54,0 54,0 (1 50,0 “48,5 52,0 51,5 52,5 50,0 50,5 52,5 51,5 50,0 52,5 51,5 1 51,5 52,0 52,0 11 47,0 45,5 49,0 48,5 49,5 47,0 47,5 49,5 48,5 47,0 49,5 48,5 48,5 49,0 49,0 31 51,0 49,5 53,0 52,5 53,5 51,0 51,5 53,5 52,5 51,0 53,5 52,5 52,5 53,0 „ „53,0 * , ' Zahl 1938 Reicbsdurcbschnittspreise _ der Februar März Makkke 7._12. 14.-19. 21._26. 28. 2.-5. 3. Ochsen voÜfleisÖige b) 1 0 . o o o . o o o o o o o a 15 389 387 388 389 1“ Kühe, “pollfleiscbige (b . . . . . . . . . . . 15 36:1 36:0 36:1 36,0 Kälber, Mittlere €? a o . o. 1 c o o o o o o o o o . L 55,6 _ 55,7 5517 55/6 SÖWeine, 1.00"- 0 kx (0) o o o o o o o o o a o o 6 51,3 51,3 51,3 51,3
Bezeichnung der SchlackstMrtilaffen "und Bildung der Reichsdurchsxl)1iittsPreise siehe Monatsübersicht in Nr. 38 vom 15. Februar1938.
StatistijÖes Reichsamk,
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Berliner Börse am 8. März.
Aktien überwiegend schwächer, Renten kaum verändert.
_ Wider ErWarten setzten die Akrienmärkte heute bei über- Wregend niedrigeren Kursen ein. Das ivar Weniger auf verstärktes An *ebot, als vielmehr auf völlig fehlende AYnabmeneigun des Pu b1kums zurückzuführen. Das in kleinen eträgen anfaßsende Material stammte, wie bereits im Verlauf der gestrigen Börse vorwiegend aus den Zogenannten Ausjvandeverkreisen, zum TeiY sollen auch “Abgaben iir RechnunF von Sperrmarkkonten vorge-: nommen worden sein. Bei der eurtei-luwg der gegenwärtigen Marktlage darf im übrigen nicht außer acht gelassen Werden, daß der bévorst-ehende Steuertermin des 10, Mär erhöhte Anforderun-.
en an den Geldmarkt stellt und aus die em Grunde vielleicht Schon heute Liquiditätsverkäufe erfolgen, Grundsä lich bieibt es aber bei dem Zustand, der schon die Börsen der etzten Wochen kennzeichnete, da nämlich Umsätze von Wenigen Tausend Reichs- mark die Kursge taltung maßgebend zu beeinflussen vermögen.
So gaben am Montanmarkt Harpen-er auf einen Mindest- schluß um 1% %, Verein. Stahljverke, Hoesch und Klöckner bei Angebot bon nur je ca. 6000 RM um je % % nacb. Von Braun- koblenaktien fielen Rbeinebraun, ebenfalls bei einem 111111013 von 11111 6000 RM mit einer Einbuße von 2%% auf, während Bubiag bei gleich großem Bedarf um 1 % anstiegen. Kaliaktien blieben mangels Umsatzes bis auf die unberänd-ert notierenden Wintershall gestrichen. Am chemischen Markt bewirkten Sperr! markabgaben bei Farben einen Rückgang um ca. % % auf 158%- KokSWerke verloren 1% %. Bei den Elektro- und Versorgungs- Werten sind mit über 1 % „hinausgehenden Veränderungen Siemens und EW. Schlesien (_ 2 b w. 1% %) bei den Autq- aktien BMW. mit - 1, bei den aiiwerten Holzmann m1t _- 141% zu erwähnen. Conti Gummi gaben troß höher ge- sp0111110r DividendenerWartungen um 2% nach. Spezialkauf-x mt-Zresse War dagegen für Vemberg zu beobachten, die erneut % %“ genmnnen.
Im Verlauf beWegten sick) die meisten DibidendLnWerte in absteigender Richtung, Allerdings 11301111 die Ab1ch1130ch11119211 m den meisten Fällen nur Unbedeutend, Lediglich Tish. Linbleum ermäßigten sick.) gegen den Vortagssch11ß 11111 4%% be: nur kleinem Angebot. Dtsch. Erdöl gaben Weiter um % % 110ch Uxid erhöhten damit den Anfangsberlust aus rd. 1%. Aycb H„oestb Waren nocbmals %% schwächer. Dagegen konnten 116) 1301111 Gummi um 1% % erholen, Farben Wurden zulexzt mit 158% gehandelt, büßten also gegen den Vortagsschlnß insgexamt 1% % ein.
Gegen Börsenscblnß wiirden bei den 111011“th Werten die Tagestiefstkurse erreicht. Farben gingen mit 158% aus dem Ver- kehr. Jm allgemeinen wiirden aber nur Wenige Papiere notiert.
Am Markt der zu Einbsitsknrsen gehandelten 2311115121011 hielten sich die Umsätze wieder 111 besch0idone11 Grenzen. Kleines Angebot bestand in Commerzbk. und Dtsch. Bank, die um xe % % zuriickging-cn. Im gleichen Ansmaß gexdriickt 11101011 ferner Adca. Dtsch. Ueberse6b0nk gaben 1% %, Dtscb-Asiatische Bk. urn 15 RM wach. Von H1)p.-Ba11kr11 fielen Hnmburgcr 15313. 11111 einer StSigerUng um 1% % auf.
Bei den JnödUst-riepapieren bamon Zeißer Maschinen 4%„_%, Sarotti unter Hi11106is auf den günstigen Abschluß 2% % höher an. Dagegcn ermäßigten sick) Verein. Altenburger nach Pause um 3% %. Von KDWUÜÜUOEBTLU gaben Schantnng 11111 1 % und Otavi um 0,12% RM 111169. _ _
Jm Variablen Rcutenberkebr seßte die Geme111de111n1chu1- dungsanleibe ihren Anstieg Weiter um 5 P,“. 6111 96,20 fort. Dre Reichsalfbesißanleibe gab dagegen im glo1chcn Ausmaß anf 132% nach nnd Wurde 11111 Vörsenscbluß nnr 11011) mit 132% % ge[)0_11Delt.
Am Kassarentenmarkt War es bente sebr still. Lig._ Pf. Br. Waren eber angeboten. 13111111. Boden gaben 11111 %, Ostpreußen und Schles. Lawdscb-aftl. Liq. Pf. Br. um 0,45 bzw. % % niich. Stadtanlciben konnten sick) knapp behauptén. Provinz: und Laon- deranleiben Warden anf Vortagsbasis gehandelt. Von Industrie- Obligationen ermäßigten sicb ?Ucbinger und Neckar Gold 11111 je %. Leopoldgrube und Concordia Berg 111111811 16 %, Fablberg-Ltst % % festcr. "
Am Geldnmrkt 1001011 für B(aniotagcsgebd Unberandert 2% bis 2% % anzulegcn.
Bei der amtlichen Verkiner Tebisc11110tier1mg Wurde drr frz. Franc entsprechend der kräftigen internationalen ?lbmlxvachnng mit 7,97 (8,04) festgksclzi. Andererseits stiegen 5115 WWW aux 12,42 (12,41%), der Dollar 1111f 2,479 (2,478), der Gmldcn 11117 138,50 (138,44) und der Fraiiken auf 57,49 (57,45).
Die Bewegung der Kapitalgesellschasten im Januar.
Nack) Mittciknng des Statistischen Reichsamts 19-11rde11 im Januar 1938 511101 Aktie11-gesellsch0fte11 11111 eincm anmmlkapitql von ZWFFTMMLU 5,8 Mill, RM, 61 Ge1ellsch0ften m. b. H; 11111 eincm Stammkapitmi bon 5,7 Mil]. RM, ferner 2640 Eiwzeif1rme11 und Person-algesellscbasten imd 53_Genosjewschaften gegründet, Die K*apitalerxhöb11n1ge11 bon Aktiewge]3111111071211 betruqen 41,9 M11]- Retchsmark, die von Geselbscbaften 111. b. H. 45,4 M10. RM. Dre Kapitlalber-abseyungen von_2l»itiewge1ellscbafte11 beliefen ]1ch wuf, 9,0 Mill. RM, die 11011 G61e01chafte11 m. b. H., auf 4,3 Mill. RM.
208 Aktien esellicbaft-en mit einem Nomrwalkapttal 11011 zu- sammen 394,6,IJk-ill, RM, 1612 Geselbchaften 111. b. H'mtt emem Sba-mmbapital von nsammen 191,9 Mil]. RM, 1774 Emzekftrmew und Pevsona-[geseÜsFyaft-en unkd 151 Geno11e111chafte11 11131an im Januar 1938 &us-gelöst. Darunter bsfamdep 1111) 124 ?lit1e11gesell- cbaften :11-11-d 1134 Geselkscbaften 111. b. H., d1e 111 Emzclftrm-en 11197) rs-o11-algesellscbafren umgeWandelt Wurden.
Berlin, 7. März. PreisnotierunJen für_Nahrungs- mittel. (Verkaufspreise des Le ens1n_1ttelgr_oß- handels für 100 Kilo frei Haus Groß-Berlin.)' Bohnen, Weiße, mittel 38,00 bis 39,00 %, Langbobnesn, Weiße, handi- verlesen 46,00 bis 48,00 %, Linsen, kleine, kaferfrer 48,00 bis 52,00 976, Linsen, mittel, käferfrei 54,00 bis 58,00-%, Linsen, große, käferfrei 58,00 bis 66,00 „%, Speiseerbsexi, Viet. Konsum, elbe 45,00 bis 46,00 „46, Speiseerbsen, Virt. Riesen, gelbe 48,00 Zis 50,00 916, Speiseerbsen, Viet. extra Riesen, gelbe 51,00 bis 54,00 „16, Geschl. glas. gelbe Erbsen 11 61,00 bis 62,00 “k.“- Ges_ [, glas. gelbe Erbsen 111 56,00 bis 57,00 «M, Reis, nur fur Spe: 6) JWecke notiert, und war: Rangoon 25,50 bis 26,50 „X9, Smgon 29,00 bis 30,00 .“, taliener, ungl. 30,50 bis 31,501“, Gersteits raupen. 0 0 bis 5/0 38,83 bis 40,42 .“, Gersteanaupen, „()/4 34,41 bis- 36,00 .“, erstengraupen, Kälberzäbne 32,50 is 34,28 %, Gersten? grüße, ane Körnungen 32,50 bis 34,28 9/6, Haferflocken, entspelz
und entbittert 40,42 bis 42,34 „3, Hafergrüße, gesotten, alle Korn „
41,66 bis 43,46 „46, Roggenmehl, TUPe 1150 24,55 bis 25,50
Weizenmehl, Type 812 ZJnland) 34,30 b1s 35,30 „M, Weizer“? grieß, Type 450 39,50 is 40,50 .“, Kartoffelmehl 36,92 bt 37,92 .“, Zucker Melis (Grundkorte) 67,90 'b1s -,- .“ (Auß- schläge nach Sortentafel), Roggen affee 38,81 bis -.-- .“, Gerster),- kaffee 40,98 bis -,-- ck15, Malzkafiee, glasiert, in Säcken 44,59 bis
--,- .“, Rohkaßxfee, ew., Brasil Superior bis Extra Prime 306,0 .
bis 350,00 .“, obka ee, ew., Zentralamerikaner aller Art.326, „ bis 432,00 .“, Rötkafße, rasil Superior bis Extra Prime 396, _, . bis 420,00 .“, Röstka ee, Zentralamerikaner aller Art 4280051 558,00 .“, Kakao, stark entölt 130,00 bis -,- „%, Tee, ckan 810,00 bis 900,00 .“, Tee, indisch 960,00 bis 1400,00 „14, Nm äpfel, amenkan, extra choice -,-- bis -,-- .“, Pflammcn 407
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