Reichs- und Staatskanxeiokr Nr. 62 vom 15. März 1938. S. 4.
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Verordnung über Zolländerungen. Vom 14. März 1938.
Auf Grund der Virordmmg des Reichspräsichtcn zum Schuhe dcr Wirtichast vom 9. März 1932, Vierter Teil (Zoll- änderungen und vorläufige Anwendung zweiseitiger Wirt- schiiftsabkommcn), § 1 (Reichsgesklxbl. ] S. 121, 126) sowie anf Grund der Verordnung des Roxchspräsidcnicn iiber außer- ordi'nilichc Zollmaßnahmcn Vom 18, Januar 1932 (Reichs- gcicßbi. ] S. 27) wird folgendes vereinbart:
§ 1
Der Zolltarif wird Wie folgt gcäudrrt: * "
1. Zu der Tartfnr. 23 (Kartoffeln, frisch) ist im Abs. 3 folgend? Linnicrkung anzufügen:
*.)1 Zi m c r k u n g. Kariofieln zur Her- 1tcllniig don Stiirke? nnter Zdllstck)ermi-g vis 31. Mai 1938 _ . . . . . . . . rei 2. ZU d-cr Turifiir. 53 ist im Abs. 1 (Datteln) hinter dem Unt-xrmbs. 2 fdigondc Aimwrkung anzufügen: Anmerkung. Tattéln 71112 Herstellun- bdn Spiritus nnter Zdlisichernng, na) näherer Britimmnng des Reichsministers _ dir Fiitanz-Ln . .' . . . . . - fret
3._Zn dcr Tarifnr. 88 (Holzkohlcn usw.) ist die Anmerkung zu streichen.
4. In der Tarifnr. 98 Abs. 1 (Kautschuk usw.) und Abs. 2 (Kantschukmilck) niw.) sind die» „Zdllsäßc „16(“, „00“, „91“ und „114“ zn ändern in „170“, „64“, „97“ und „121“. *
5. In der Tarifixr. 137 (Eigelb usw.) ist in der Tcxtspalte aniusugcn „; alle d1c1c anch in luftdicht Nrschloffonen Behält- nissen“.
6. In der Tarifnr. _13 (Eiivciß usw.) ist in der Textspaiie anzusngen „ , auch in [111101 ,t vrrschldffcncn Bchältniffcn“.
7. Zu ddr Tarifnr. 147 crhäit Abs. 2 folgende Fassung: gereinigt ........ ' ....... 60 120 *.)l n m c rkn 9.9- Betticdrrn, gcrginigt,kbis
511 cincr Hdchsmicngc im Kalenderjahr Von 110 )).-H. dsrjenigen Menge, die im Jahre 1937, nach der amtlichen deutschen (»;insnhrsbrtrstiiaW dem einzelnen Staat in das dixiiiche Zollgebier eingsfiihrt worden ist, iiber bestimmie mit dim ein- zelnen S_iaat Versinbarte Zdllstelien oder ohne Vesthréinknng auf bestimmte Zoll- strlbxn bei Vorlegnng Von Kontingents- beichéinigungrw die Von einer dentichen -Zo(lsie[[e bestätigt siiid, nach“ näherer Vcrctnbcirung mit dLm einzelnen Staat 30
8. In dcr Tarifnr. 6168 (Sperrholz) ist in der Anmer- kung an Stelle von „31. März 1938/““zu sLßLn „31.“ März 1939“.
9. Zu der Tcirifnr. 844 (Aluminium Usw.) ist in der An- morkimg an Stells Von „31. März 1938“ zu sehen „31. März 1939“.
§ 2
Zu der Verordnung über Zdliändcrungen vom 16. Juni 1932 (Rrichsgesehbl. [ S. 304) sind in der Anlage zu § 1 Ziffer _2 die Worte „Maschinen zur Herstsllung von Kautschuk“ zit_itreichcn und hinter „Maschinen für die Glasindustrie“ ein- zusugen „Maschinen für die Kautschukindustrie“.
§ 3 Diese Vcrordniing tritt am 1. April 1938 in Kraft mit ?lnsnahme dsr Vorjchrift in § 1 Nr. 4, die am 21. März 1938 m Kraft tritt.
Vcrlin, 14. März 1938.
Der Reichsminister der Finanzen. I, V.: Reinhardt.
Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft. 3. A.: Dr. Walter.
Der ReichZWirtschaftsminister. J. B.: Brinkmann.
Der ReichsforstMeister. J. A.: Dr. Wfabec.
Bekanntmachung [(l) 498 der Überwachungsstelle fiir unedle Metalle vom 14. März 1938, betr. „Kurspreise fiir unedle Metalle.
1. Auf Grund des § 3 der Anordnung 34 der Über- wdchungsstelle fiir unedle Metalle vom 24. Juli 1935, betr. Richtpreise fiir unedle Mstalle; (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 171 vom 25, Juli 1935) Werden fiir die nachstehend auf- gefiihrten Meiallklaffen anstelle der in den Bekanntmachungen [(1) 492 vom 25. Februar 1938 (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 48 Vom 26. Februar 1938) und I]) 497 vom 11, März 1938 (Deutscher Reichsanzciger Nr. 60 vom 12, März 1938) festgssciziLn Kurspreise die folgenden Kurspreise festgesetzt:
Blei (Klassengruppe lll)
Blei, nicht legirrt (Klasse 111 4) . . RM 18,75 bis 20,75 Hartblei (Antimonblei) (Klasse 111 b) „ 21,25 „ 23,25
Kupfer (Klassengruppe 17111) Kupfer, nicht legiert (Klasse 7111 4) RM 55,25 bis 57,75
_ 2. Diese „Bekanntmachung tritt am Tage nach ihrer Ver- offentlichung im Deutschen Reichsanzeiger in Kraft.
Berlin, den 14. März 1938.
Der Reichsbeaustragte fiir unedle Metalle. S t i n n e r.
Bekanntmachung.
' Die am 14. März 1938 ausgegebene Nummer 22 des Reichsgeseßblatts, Teil 1, enthält:
Verordnung iiber Magnesiumlegiernngen. Vom 8. März 1938.
Erste Verordnung zur Durchfiihrun und Ergänzun des Ge- sxßes uber die Gewiihrnng von Enis ädigungen bei er Ein- ziehung oder dem Uebergang bon Vermögen. Vom 11. März 1938.
Azidrdnniig iibsr *die" Erfassung der deutschen Staats- angehortgen im ?lusmiw fur den aktivon Wehrdienst und Reichs- arbeitsdienst im Jahre 1938. Vom 11. März 1938.
ck
Uquiig: % Bogen. erkaufspreis: 0,15 RM. Postbcrien- dungsgcbnhren: 0,03 RM fur ein Stiick bci Voreinsendung auf unser Postscheckkonto; Berlin 96 200.
*Vßrlin 1197 40, den 15. März 1938. Reich'sverlagsamt. I. B.: Alle ck n a.
Preußen. .
Bekanntmachung.
Dcr Geldwert fiir die am 1. April 1938 fälligen Zins- scheine zu Kur- und Neumärkischen Ritterschafiliclsen old- pfandbri-efen, der auch fiir die am 1. März 1938 fällig gcivesenen Jahreszahlungen der bei der Märkischen Landschaft (dem früheren Kur- und Ncumärkischen Riiterschaftiichcn und NEUEN Brandenburgischen Kredit-Jnstiiut) bestehenden (Wld- pfandbriefsdarlehen maßgebend ist, wird berechnet:
1 Goldmark :: 1 Reichsmark. Berlin, den 14. März 1938.
Die Märkische Generallandschaftsdirekiion. Graf von Wedel.
_ Nichtamtliches.
Deutsches Reich.
"Nr. 10 des Reichsministerialblatis vom 1.2. 3. 1938 ist soéb-en erschiLUen umd bom Rbictherlagsami, Berlin 19117 40, Scharn- horststraße 4, zu beziehen. J 11. h a l t: ]. Koni-ulatw-e-sbn: Excqua- turertsilnng uwd Erlöschen ciiner Exrqimjnrerisilunq, - 2. Maß- u1vd Gswichtwonsn: Bekanntmachung über die Zulassung der Firma Paul ;irchow Niichflgr, Apparate- und Uhrenfabrik 21-65, in Berlin ais „Elrktrisches Priifamt 53“. - Bekannt- machung iiber die Eriveiiernng der Priifbofngnis des E(rkirischen Vriifamts 41 in Markklebberg. - 3. SWULP- ix_nd Zollivesen: Vcrovdmmg iibsr Aewdebung des Warenbcrzeichn-iffes zum Zoll-
tavif.
Kunst und“ Wissenschaft.
Spielplan der Berliner Staatstheater - Mittwoch, den 16. März.
Staatsoper: D e r S cb 111 i e'd v o n M a r ien b u r g. Musikal. Loitung: Heger. Beginn: 20 Uhr.
Schauspielhaus: F_r a u W a r r e n s G e w e r b e von Bernhard Shaw. Voginn: 20 Uhr.
Staatstheater - Kleines Haus: D a s L e b e n ist s ch 5 n. „Komödie von Marcel “'Ich-ard. Beginn:“20 Uhr.
,...-.___
„ Will Dohni spielhdie Titelrolle in Goldonis Lustspiel „Der LUHZler“, _das im Kleinen Haus des Staatstheaters vorbereitet Wik- .
Aus den Staatlichen Museen. Vorträge und Führukgen,
In der kommenden Woche finden in den Sta-atlichen Mussen die folgenden Führungen und Vorträge statt:
Sonntag, 20. März, 10,30-11,30 Uhr im Kaiser-Friedr-ich-Muisum: Florentiner Künstler im Dienste der Medici. Dr. Heinrichs. 10,30-11,30 Uhr im Kaiser-Frie.drich-M'useimn: SP'ÜUisckJL Male- rei des 17. Jahrhunderts. Dr. Lauts. 11-12 Uhr im Neuen Museum, Aegypt. Abt.: Die religiös-m Darstellungen :des Alten Aegyptsn. Dr. Cramer. 11-12,15 Uhr im Perg-amon-Vortragssaiil: Kunstgeschichte des Altars Von Pergamon (Arbeitsgemeinschaft). Dr. Kleincr.
Mittnwch, 23. März. 1,1-12 U: r im Alten Muieum: Bemaiie Tonjarkophage des 6. «yaéhrhuniderts aus Kleinasien. Dr. Darww 11-12 Uhr im Vorderasiatisih-en Museum: Die Keilschrift [[ (Arbeitsgemcin-schaft). Pr-of. Ghe'lo-lf. Donnerstag, 24. März.
11-12 Uhr im Kaiser-Friedrich-Miuseum, Miinxzbabin-ett: Die orientalischen und christlichrn Münzen. Dr. Heilige. 11-12 Uhr in der Nationalgalerie: Das Vilednis in der deutschen
Malerei des 19. Jahrhunderts: 11. Das Biedermeier. Dr. Hehe. _ Freitag, 25. März, 11-1-2 Uhr im MitsikiiistkU:]ULUT-LnnbUsL-UMT Rundgang (*mit Vor- fiihrua1-gen an den Jnstrnmenien). Dr. Ganie.
Sonnabend, 26. März. 11,30-12,30 Uhr im Neuen Mussum, Aegypt.Abteil-g.: Aegypten in griechisch=römischer Zeit UND Nubien.
Ferner finden folgende Rundgäng-e' statt: Im Perg-amon-Museum: täglich - außer Montag - von 11-12 - und 12-13 Uhr, .* im Deui-scben MWsLUMI jbd-en Sonnta- :u-m 11 und 12 Uhr; Treff- Ym-kt: Saal 2 (Rokdio-s-aal), Jugimg von der Perg-a-mon- r*iicke.
Maßnahmen gegen Kapitalflucht in Deutsch-Oesterreics).
Wien, 14. März. Amtlich wird mitgeteilt: Um etWaigen Ve_r- suchen einer politischen Kapitalflucht Mit der gebotenen „Entschie- den eit entgegen utreten, hat die Bundesregierung, em _Geseß bes „(offen, ivona der Bundesminixter iir Finanzen im Einver- nehmen mit dem Bundesminister iir .;ustiz und dem Bundes- minister für Handel und Verkehr für Geld-, Kredtt- und Ver- sicherungsuniernehmungen Beschränkungen des Aizlszahlungsver- kehrs im Jnlande festsehen kant). Ju Durchfuhrung dieses Gesetzes hat der Bundesmmister fiir chinzen eme Verordnung erlassen, die nähere Bestimmungen über die sc[bstberstandl1ch nur
.
zeitweilig verfügten Beschränkungen enthält.
In einem Merkblatt wird festgestellt, daß *die mit dieser Vsrordnung getroffenen Maßnahmen zur Verhinderun? der politischen Kapitalflucht dienen und sich auf den Auszahnngs- verkehr im Inland beziehen. Fiir den Zahlungsverkehr mit dem Ausland gelten die einschlägigen devisenrech-tltchen Bestimmungen. Im einzelnen wird 11. a. bemerkt:
1, Auf Einlagebiicher und fällige Kassenschein? diirfen inner- halb einer Kalenderwokhé 1iicht mehr als 1000 Schilling - sofern aber die Einlagen auf fremde Währung lauten, nicht mehr als der GegenWert Von 1000 Schilling - ausgezahlt Werden.
2. Von Guthaben laufender Rechnung (Kontokorrent, Scheck- und Giroverkehr) diirfen 111 einer Kalenderwoche ebenfalls _nxcht mehr als 1000 Schilling bzw, der GegenWert von 1000 Schilling ausgezahlt Werden.
3. Ueber Spareinlagen mud Guthaben in laufewder NMUN??- die n-ach dem 13. März 1938 durch B-areinz-cihinwg oder Gutschri i des Verkaufserlös-es von Valnten uwd Devijen ent-stawden smld, kann jederzeit frei verfügt Werden. '
4. Die Geld- und Kre-dirunternehnmnag-en sind berechii 1, Bar- ausz-ahlungen, die den Betrag Von 1000 Schilliiiq ?ur die KalenberWoche übersteigen, borzunehmen, iomext rhwen wach- _-ewi*esen wird, „daß die angeforderten Bsiräge zur Bezqihkung-"von
ienst- oder Lohnbeziigen, Ruhe- oder Veysorgunigsgeiiusien, ahn- lichen Wie-deriehven-den Leistungen, Verstck)«eriiivgspraM1en oder sonst znr Deckun-g eines dringenden Bedarfs benotigt :w-evde-n.
5. Uxeberweisun-gen der ohne Riicksicht auf den,Betra-g zu- lässigen Guthaben, .die durch Ue-berioeiiuwg von 01110711 Konto (EinlagebuW auf ein anderes Konto bei devielben Uriternehmun-g oder durch UeberWeiiung von einem Konto bei eixi-er inter- wehmun-g an eine andere Uniern-ehmung entst-anben smd, unter- liegen isdoch den Ausza-hlun-gsbe1chränkungen der Verordnuwg, Lofern Jie nicht von der iiberWeisendexi Unternehmung nach Pru- ung a s nicht den Auszahlungsbeschrankungen unterliegende Gut- hsben bezeichnet Worben siwd. _
6. Spareinlagen, Kasrs-enscheine unb Guthaben _in 1auf9nider Rechnuwg, die den Ausz-ah un-gsbeschrämkun-gen unterlwgen, dürien um Ankauf von Wertpapieren Verwendet Werden. Die an disse
eise angekauften Wertpapiere müssen bei der. Geld- oder Wdit- unternehmungxdie den Ankauf besorgt hat, in Verwahrung, ge- lassen werden. Ueber diese Weripaptere darf nur im Wege eines Verkaufs durch .die Verwahrungsstell-e v-er-fiigt WerDen. Der 'Ver- kaufserlös darf nicht bar ausgezahlt Werden, sowdern ist _emsm Konto oder Ein-[age-buch des Verkäulfers quizubrin-g-en, Hinsichtlick) dieser Guthaben gelten die Ausz-ah un»gsb-eschränkun.gen.
7. Der Erlös verkaufter Weripa-piere, gleichviel, ob sie bei einer Gel-d- oder Krsdituniernehmung in Verwahrung waren oder um Verkauf erlegt Wurden, darf nicht bcir ansßezahlt werden, iondrru ist einem Konto oder Emlagcbnch dcs Yorkiiufcrs gut- zuschreiben. Solche Gnihabcn unterliegen gleichfalls den Aus-
zahlungsbeichränkungen. Wird der Erlös Mrk-auftsr Weripapiere um Ankauf bon Wertpapieren be1ivendet,„_so darf m “diesem Fcilie ?i-auf mvd Verkauf kassenmiißig burch-gefu'hrt Werden. Eiw-ai-ge Restbeträqe des Verkaufserlöses siiid einem Konio oder Einlage- buch des Verkäufers gudzuschreiben uwd un'terikiegen den Aus- zahlungsbeschränkungen.
8. Awipriiche auf Lebensversicherizwgen, auf Rückkauf odczr Voransbe ahlung diirfen von den Versicherungsa-nst-alten 11111).er 500 Schi in-g fiir die Kalenderwoche bzw. zum GegewWert dieses Betva-ges *befrisdigt Werden.
9. Alle auf Geseh oder Vertrag beruhenden Beschränkuiigen in der Verfügung über G::thaben bei Ge-kd- oder Kredttunter- nehmungen bleiben aufrecht.
10. Wird ein Schuldner infolge der _Vsstimmungexi disser Verordnung gehindert, eine ZahluwgsVerpflichinng30 erfullen, so treten die w-egen Nichtzahlung oder nicht rechi ettig-er Za-hluxig durch Gesetz oder Vertrag vorgesehenen Rechts obgen nicht em.
11. Uebertvetuwgen der Bestimmungezi der .Ver-ovdmmg Werden von den zustänibigen Verwaliungsbehorden mit Geldstraje bis zu 100000 Schilling und Freiheitsstraix bis zu einem Jahre, die auch nebenein-awder verhängt Werden konnen, geahndet. Der- selben Vestra-fuwN unterliegt 1eide Umgehung der Verordnung, ?. B. durch Geibahrnng Von Krediten. Auch der Versuch ist trafbar.
Déuksch-Oesterreich zunächst noch Zouausickzluß- Gebiet.
Das Rei sfinanzministerium gibt folgendes bekannt:
“ Das Rei )sgeseß vom 13. März 1938 bejttmmi, daß das dsr- zeit in Oesterreich geltende Recht bis auf Weiteres m _Krafi blribt und daß der Führer und Reichskanzler oder der Von „ihm xrniach_- tigte Reichsmini ter - das Reichsrecht. in Oesterreich einfiihrt. Daraus ergibt ich, daß das österreichische Zollrsckt vorlaufig Weiterbeste t. Es muß daher die Zollgrenze einstivei en aufrecht- erhalten b eiben, d. h. Zölle und sonstige Abgaben werden an der deutsch-öfterreichischen Zoll-grenze Vorlaufig Wie bisZer erhoben. So wie der Freihafen Hamburg R21 sgebiet, dber ,. oklansschluß ist, o ist Oesterreich vorerst zwar cichsgcbixt, iiber Zdllans- schlu , und das Entjprechende gilt in Oesterreich hinsichtlich des bisherigen Reichsgebiets. -
Wiener Börse vorläufig geschlossen.
Wien, 14. März. Bis auf Zé1)veit§.Kress bleibt fdie! ZLieZeZLBörLe (Effekten-Abtwilun) gesperrt., ie '*'urie iir rende a Wing - mittel werden Weiterhin tä-gltch verofk-entiicht. Wxgen der Ab- wicklung der Börsenge chäfte ergehen be ondere Verfugungen.
Fortseixuug bes Handelsteils in der Ersten Beilage
VerantWortlich:
für den Amtlichen und Nichtamtlicben Teil, den Anzeigenteil und fiir den Verlag:
Präsident Dr. S ch 1 a n g e in Potsdam;
für den Handelsteil und den iibrigen redaxtionelien Teil: R u d o lf L a n y s cb in Berlin-Schoneberg.
Druck der Preußischen Druckereiz und Vorlags-Aktiengesellschast. Berlin, Wilhelmstr. 32
Virr Beilagen
(einsibließlick) Börsenbeilage und eine Zentralhandelsregisterbeilage)
- gegenseitig die rbeitskräfte Wegengagieren, vielme r mii
zum Deutschen Reichsa
Nr. 62
“1“
's Haädetxteit. ]
Dr. Ley über Ziele und Wege der deutschen Arbeit.
Eröffmiug der Arbeitstammer Ost-Hamwvex in Lüneburg.
Im Festsaal des Rathauses zu Lüneburg Wurde am Moytag die Arbeitskammer Ost-Hannober in Anwesenheit des Reichs- ,organisationsleiters Dr. Ley und des Gauleiters Staatsrat Otto Telsch ow feierlich eröffnet. Dabei nahm Reichsorgani- sationsleiter Dr. Ley das Wort zu grundlegenden Ausfuhrungen iiber die Fra e, wie wir die Arbeit im Hinblick auf die vor uns liegenden Au gaben mei tern könnten, die wir zur Entwicklung und zum Fortschritt an damit zum Glück Deutschlands lösen mußtsn. Er erinnerte an die roße Arbeitslosigkeit vor der Maxht- überna me und an die Propbe eiung, daß wir einmal zu Wenig Hände aben würden, um die rbeit meistern zu können. Diese Prophe eiun sei heute in vollem Umfan e eingetreten. Diesen Mange an rbeitskräften zu beheben, mii se die Sorge der heute konstituierten Arbeitskammer sein. Eine der wi tigssten Voraus- seßunÉen Fiir die LebensÉäßigkeit des einzelnen en chen, so fuhr Dr. ey ort, sei die eund eit. Dr. Ley Wies hier auf die Reihenuntersuchun en in den etrieben 'n, die*“bald ein genaues Bild über den Ge undheitszustand des s affenden deutschen Men- schen geben Werden. ,
Im weiteren Verlaufe seiner Ausfiihrungen erörterte r. Leh das Problem des Wohnungsbaues. Es dür e nicht plan s ge- Yedslt. Werden, sondern nur der dürfe sich a s Siedler betätigen,
er die Voraussetzungen dafür erfiiÜe. Es müsse auch daran- gegangen wsrden, mehr töckige Häuser :zu bauen, wie das bereits im Ruhrgebiet der Fa sei. Er ho fe, dem Führer bald melden zu konnen, daß 70 000 Wohnungsein eiten fertig finanziert seien. _Ein Teil davon sei bereits im Bau.
Anschließendging Dr. Ley au die Berufserzie ung ein, die ebenfcrlls em Mittel Tur Leistungs teigerung darste e. Jeder sei verpfxi tet„ans sich as Höchste an Arbeitskraft erauszuholen. Es dur e keinen ungelernten Arbeiter in Deutschlan mehr geben, Wie es a1_1_ch keinen Beruf mehr geben könne, der nicht erlernt Werden musse; Ein Weiterer Punkt sei die technixche Vervollkomm- nuxtg. Er richte daher den Appell an alle Er inder, neue Ma- .schmexli) heranzuschaffén, um Menschen für andere Gebiete frei- zuma en.
Anschließend verbreitete [Ich der Redner iiber den Wettkampf- Gedanken, der. zWar noch in en Anfängen ste e, aber sich immer Wetter ausbreite. Schließlich sei no die Sta ilität der Arbeits- beWegung zu er treben. Die Bett ebsfiihrer diir en sics? nicht
e man dazu komnien, an in der Arbeit eine Heimat zu chaffen. , Abschließend orderte Dr. Leh die ,Versammeten auf, auch ihrerseits alles daranzuseßen, um das aufgezeigte Ziel zu er- reichen und dazu beizutragen, daß Deutschland einig sein wird. deann nahm er die Vereidigung der neuen Mitglieder der Ar- be'itskammer vor. Gauleiter, Staatsrat Telschow stattete darauf Lerneanank an Dr. Ley für seinen Besuch mit herzlichen Wor- en a . _
Erste Beilage
BecliuÉDienstag, den 15. März
*
,
Fragen der Devisenbewirtschastung.
Im Anschluß an die Vorträge auf dem Deutschen Betriebs- wirtschaftler-Tag in Düsseldorf, iiber die wir in der gestri en Ausgabe beri teten, Wurden auch weiter aktuelle Fragen er Devisenbewirxß aftun-g, des Rohstoff- und E ort-Problems be- handelt. Au iihrliche Erörterun en der die iris aft beroegen- den Einfuhr- und Rohstoffpr leme der M" li keiten einer Exportsteigerun brachte Werner Michno_( olf_ Netter & Jacobi-Werke, rlin). Der 'Einflu der Devisenbeimrtichaftung auf die Kostengelstaltung des Betrie es, die verschiedenen Arten des Zahlungsver ehrs und die Technik der einzelnen Verfahren Wurden eingehend behandelt. Im Laufe des Vortrages gab der Redner auch eine kurze Darsteilung iiber die Wandiung vom Ver- rechnungsverkehr, Gegenseiti reits eschä-ft, Aski Babxen-Aski zur ?lnbahnung effektiver Za!) ungs ormen in ben xungsten Ab- ommen.
Ueber die „Nebenkosten im Warenverkehr“ sprach Affe o_r Dr. Hi p, Berlin, der dieses SachFebiet im Reichs- und Vreu !- ßchen irtschaftsministerium bsar eiiet. Da m Zukunft mer enn je eine nationale Verkehrspolitik betrieben Werden sol], ei es erforderlich, alle Beteiligten mit dem technischen Rüstzeug, das für die Gestaltung des Verkehrs in den Nebenkostenborschrifien zu erblicken ist, vertraut zu machen. Wenn man sich einmal den zahlenmäßi en Umfang des deutschen Handels vergegenwärtige und dabei eriicksichtige, daß rund 20 % des Warenpreises auf die Nebenkosten entfallen, so erscheine es vom Gesichtspunkt der De- visenbewirtsthaftung natiirlich daß ein-schneidende Maßnahmen ergriffen Wurden, um auch aui diesem Gebiet unnötigen Devisen- ausgaben vorzubeugen.
Das Ein reifen des Devisenrccbis in den Grundstücksver- .
kehr zeigte echtsaUWalt Dr. Heinz Meilicke, Berlin, in seinem Vortrage auf, Wobei er insbesondere die Auswirkungen der im Herbst 1937 erlassenen )(. Durchfiihrungsverordnung zum Devisengeseß erläuterte. Als besonders interessant entnahmen ivir aus seinen Ausfiihrungen, daß auch die Uebertragun von Anteilen an offenen Handelsgesellschaften,Komu1andiigeselisck?a"'ten oder Gesellschaften mit bsschränkter Haftung an Tebiseniniän er, Wenn zum Vermögen der Gesellschaft ausländische Grnndstiicke ehören, oder die Unbertragung dieser Anteile an Devisenaus- änder oder von Devisenausländern, Wenn zum Vermög-zn inlän- dische Grundstücke gehören, jetzt genehmi ungspflichtig sind. Bei Grundstückskauserträgen zwischen Devisqeninländern kann keine Genehmigun spflichi eintreten, Wenn nach Abschluß des Kauf- vertrages, a er vor Umschreibun? im Grundbuch, einer der Ver- tra steile auZWandert, so da aso der Kaufpreis möglichst erst na Umschreibung im Grund uch ausge ahlt Werden i'ollte. Aus reicher prakticher Erfahrung schöpfend, e te der Vortragende die begrenzten öglichkeiien dar, in denen ente noch Grundstücks- tausche fiir Einivandernbe und für Auswiindernde oder Aus- geWanderte die debisenrechtliche Genehmigung finden können.
Die Deviseuvorschrifteu fiir langfristige Kapitalanlagen - Buch- und Werrpapierforderungen -, Transfermoratorinm, Rege- lung des ins- und Tilgungsdienstes, Geseß iiber die Abmertungs- gewinne, reditgewährung an Ausländer, Behandlung bon Erb- schaften, Kursvdrschriften und die Sonderregelungen mit einzel- nen Ländern für den Kapitalberkehr Wurden in ausführlichen Darstellungen von Verm-Rechtsrat Dr. Troeger, Berin, behandelt.
Reichsbankrat Felix Graetz s ches (Tebisenstelie Branden- burg 111 Berlin) brachte eine Ystematische Zufammeniellung der im Devisenrecht Verstreuten estimmungen iiber „Sperrkonten und Sonderkonten im Kapitalverkehr“.
ckWirtschaft des Auslandes.
SteigendePaffivität des englischen Außenhandels
, London, 15. März. ?l-us der am Montag veröffentiichien EM- und Ausfiihrbibanz'fur den Monat Februar 1938 geht her- vor, d'aßndie Einfuhr mit 75,738 Mill. Pamid um rund 4 Mill. meiid hoher „bag als m_ Der gleichen Zeit des Vorjahres b'w. iim uber 9M111. Pfund uber den Ziffern des Januar 1938. Öie Ausfuhr im Werte von 37,528 Mill. Pfund lag um rund 2% „Mill. Pfund unter ben Ziffern bes gleichen Zeitraumes des Yorjahressuwd um rund 3% Mill. Pfund unter den Ziffern tdes
ormona ..
Günstige Wirtschafts- imd Finanzlage Italiens. Abschluß der FriihjahrStagung des Großen
& Faschistiséhen Rates.
Rom, 115. Miirz. Der Große Rat des Faschismus hat in der 1'eßt-en 'Sthung seiner Frühjahrstagung sinsn Bericht des Duce uber bre 111112176 umd _die bevölkerungspobitische Lage sowie oinen Bericht des Finqnzmimsters 0er die f-in-an ielle und wirtschaft- [iche Lag? Italie'üs entgegengenommen. Finaw minister Grof Sdlim 1011112 niit, daß die Siaatsexin-niahWn ii giinsiig- ent- Wicxelt hqtbcm awd im Februar 17 % m-shr Einnahmen atu'z-u- weisen JSWSsQn seien als im gleichen Monat des Vorjahres. 5 ac?
dem Ablauf von acht Monaten bes Haushaltsjahres 1937/38 dar , "
Wie es iii der amtlichen Mitteilung iiber die Si ung des Großen Rates hbißt, angsnommen Werden daß der Fsh “betrag des Emde Jubi a-bschlicßewden ordentlichen a-uslßaltsplanes mit r-untd dre-i „MLMÜWSU in den Grenzen des Vovan chl-ags 'bloibt, wiihren'd die außerordsntlrchsn Ausgaben sine starke Senku-n- gegeniiber dsm lehren HaUshalt erkennen lassen. Zur wirtschaitlichen Lage, die beo1iders unter dein Gesichtspunkt 'der wirtschaftlichen Autarkie gepruft wuvde, spricht der Große Rat die Erivarbung aus, daß alle Produkrtonszwsige ber korporai'iven Ovdmm eine Weitere qiianitiarwe uwd qualitative Sisigevung der rzsu ung und einen immer regeven Handelsverbshr mit dem Auslan e ermög- lichen w-ebden. Ferner ,hat der Große Rat festgestellt, daß bei 'dxr Haushaltsberatung die Minister bzw. Unterstwatssekretäve nur einmal dasWort ergreifen entivoder in der Kamrmer oder im Senat. Er be-schloß waiter, bas; mit der Bildung 'der Fasch-if ' Korxorati-von Kammer zugleich au sine Reform der italiewi en Ver assung vorgenommen Werden o
Jugoslawiéns Außenhandel mit Deutschland- Oesterreich.
„ BeiFad 15. Mär? Die halbamtliche „Vreme“ Weist in khrem irtfchaltsteil .at-aulf hm, da im vergangenen Jahr 35,22% der „ge mitten 1ug__ «wischen usfnbr nach Douichland Un-d Oesster'reixb gingen, wa rend 42,62% der gesamten 'niubr aus 'die en beiden Lciicdern ta-mmte. Das Bl-att,erklärt, daß der Aylßenbanbel sich nach dem Anschluß auf mindestens derselben How halten werde. '
_ “schläge nacb Sortentafel),
Devisenkontrolle in China.
' Schanghai, 14 Miirz. Die Contralbank of China hat den freien Deviscnberkehr fiir Schanghai eingekstellt. Die Devisen- zuteilung folk auf normake Importe beschrän t bleiben. Deviien- zuieilungsanträge müssen von den zu tändigen Stellen in Hankau enehmigt Werden. Die chinesischen ehörden begründen die Ein- ?iihrung der Devisenkontrolle mxt der Abivehr gegen Maßnahmen der neugegründeteii Federal Reierbebank of Nordchina“ ferner kon, sie der Verhinderung von Spekulation und Kapitalfluchi Wie der Währungsstiißun dienen. Devi entransakiionen können nur durch die Centralba und deren Weigstelle in Hongkong vorgenommen Werden. Die Zuteilun er olgt einmal Wöchentlich auf Anira . Die Käujfer sind verpfli tet, genauen AUJschkuß über die beabsi ti te DevienverWendung zu geben. Die egale Ein- fuhr soll mög ichst ungestört bleiben.
“
Wien, 14. “März. (D. N, V.) Die Wiener Börse (Effekten- abteilung) bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Wegen der Abwicklung der Börsengescbäfte ergeben besondere Verfügungen. Die Kurie für fremde Zahlungsmittel werden weiterhin täglich veröffentlicht.
Wagengestelluug fiir Kohle. Koks und Briketts im Rubrrevier: Am 14. Marz 1938: Gestellt 26203 Wagen.
Die Elektrolytkupfernotierung „der Vereinigung für deutsche Elektrolyikuyfernotiz stellte sich [aux Berliner Meldung des „D. N. B.“ am 15. Marz auf 56,25 .“ (am 14. März auf 56,25 .“) fiir
. 100 kg.
Berlin, 14. März. Preisnotierungen fiir Nahrungs- mittel. (Verkaufspreise des LebenSmittel roß- handels für 100 Kilo frei Haus Groß-Berlin.) ohnen, weiße, mittel 38,00 bis 39,00 .“, Langbobnen, weiße, hand- verlesen 46,00 bis 48,00 .“, Linsen, kleine, käfersrei 48,00 bis 52,00 “, Linsen, mittel, käferfrei 54,00 bis 58,00 .“, Linsen, große, käferfrei 58,00 bis 66,00 “, Speiseerb en, Viet. Konsum, Leibe 45,00 bis 46,00 .“, Speiseerbsen, Vici. iesen, gelbe 48,00 is 50,00 .“, Speiseerbsen, Viet. extra Riesen, gelbe 51,00 "bis 54,00 „46, Geschl. glas. gelbe Erbsen 11 61,00 bis 62,00 .“, Ges [. glas. gelbe Erbsen [11 56,00 bis 57,00 “, Reis, nur für Spei e- zwecke notiert, und war: Rangoon 25,50 bis 26,50 .“, Saigon 29,00 bis, 30,00 .“, taliener, M91, 30,50 bis 31,50 „js, Gersten- raupen, ()Ébis 5/0 38,83 bis 40,42 .“, Gersten raupen, (3/4 34,41 bis
,00 .“, rstengraupen, Kälberzäbne 32,50 is 34,28 .“, Gerstm- gruße, aiie Körnungen 82.50 bis 34,28 “, Haferflocken, em pelzt und entbittert 40,42 bis 42,84 .“, Hafxrgmve, gesotten, Ge örn. 41,66 bis 48,46 “. Roggenmehl, Type 1150 24,55 bis 25,50 .“, Weizenmehl, Type 812 *Jnland) 34,30 bis 35,30 .“, Weizen- grieß, Type 450 39,50 ck 40,50 .“, Kartoffelmebl 3692 bis 37,92 .4, Zucker Mejis &Gmndéaorte) 67,90 bis- -,- „;ck (Auf-
U??igen ffee 88,81 bis -.- .“ Geriten-
kaffee 40,08 bis -,- .“, alzkaffee, glasiert, in Säcken'44,59 bis
nzeiger und Preußischen Staatsan
193§
Berliner Börse am 14. März.
Aktien überwiegend fester. - Renten freundlich.
Die Börse eröffiiete auch heute wieder bei all emein freund- lichsr und zubersi tl'tcber Grundstimmung. Eine msasbelsb-ung war allerdings ni t zu verzeichnen, “a, die Bankenkundschaji War vielleicht an der Auftragserieiiung e er noch weniger betsiltgt als gestern. Da vereinzelt auch _Gewinnjicherungen erfolgten, zeigte das Kursbild zunächst keine Einheitlichkeit. Allgemein ist aber zu sagexi, daß nunmehr das Niveau vor dem Kursrückgang wieder erreicht und . T. überschritten Worden it. - Bei der herrschen- den Geschäfts? daß der heutige
)
edio vielleicht eine gemisse Anspannung des
_ Marktes mit sich gebracht hat.
Am Montaiimarkt hielten sich Kurseinbu en bis % und ebensogroße Gewmne die Waage. Stärkere Vika tung fanden mir Ver.„St-ay1w_erke, die unter Hiwiveis auf dein Mehrbeitsbeiiß an der ost-erretchrichexi Alpinie-Montan um % % anzogen. VdUends atu-f gestrigex Vans verkehrten Brauwkohlswakixien, währenid Kali- Werte eher 111 Angebot stanben. In der chemiich-en Gruppe konn- ten v. Heyden einen An-fangsVerilu-ft von 3 % schon nach Ablau-f der ersten Vierielstunde um„% % berrin'gerw. Farben festen mit unver. 159% ein, galten s“ 'ater aber nur noch 159%. Kaufinter- esse fawden wuch heute wie er Conii-Gummi (+ 1%). Von Elixi- tro- UND Versorgungs-Werien fielen Dt. Atlanren mit + 1% und Schiss. Gas mit + 1%, andererseits Licht Kraft mit - 1 % auf. Sonét sind noch bon AutoWerten BMW Wii + 1% und im ge- rege tem Frsiverbehr Schsidsmawdek mit +“ 2 % zu erwähnen.
Im Verlauf gab es am Aktienmarkt nur noch unbedeutende S' ivanbungen. BMW erhöhten ihren Anfangsgewinn von 1% cm 2% %, Kokswerke den ihren um % aui % %. Dage__en gaben Vemberg wisder % % her. Eiivas Nachfrage zeigte 2102 ierirer fiir Rütgers und KoksWerke, wiihrend sick) Farben bis aus 159% abichivächten.
Sojveit zum Börsenschluß Notierungen zustande kamen, wiesen Ye nur geringe Veränderungen auf. Farben schlossen mit 159%,
ahcrische Motoren stellten sich auf 153. Reichsbank Wurden um % % auf 198 heraufgßseßt. Andererseits gaben Junghans um %, Daimler um % un-d HEW um % % nach.
Von den ,u Einheitskursen gehandelben Bankaktien Waren nur Deutsche ank mit +* % %" Verändert. Von Hypoiheken- banken zogen Vabeß HP., die in [ester Zeit kraftige Ab- chwächnngen Erlitten hatten, um 2% % an, Hamburger Hyp, 1i§0 heut-e ausschließlich DiviDtsn-de gehandelt Wurden, verloren , %-
Von Judustririverien fielen Kartonfcrbvik Dresden mit Liner Steigerung um 3% % ans, Koch, Adler, Nähmaschinen, Mecha- nische Soraiu und Bergschiößchen-Brauersi gorvarmen _gkgen _lcßte Notiz je 3 %. Lindes-Eis Waren gegsn den Vortag im gleichen Ausmaß gsbeisert. Andrrerscits büßten röbeln Z-ucker 3% und Merkur-Wolle 3% % ein. Von Kolonia papi-eren wiirden Doug um 1% uni) Schaniung um 2% heruntergeießt. Olav: ge- Wannen bsi klzinem Bedarf 25 Pig. "
Am Rentsnmarki ermäßigtsn iich Rsickzsaltbesiß um 10 Pfg. auf 132,90. Die Uniick)iii=*ditngsanlwibe blisb mit 96% unver- ändert. Wisderaufbawzuschläge Waren attgsboten und % % schwächer.
Am Kasiareniemnarkt Warrn L-iqnidatidnsbfan-d'briefe aiich heute iiberwiegend angeboten mib ca. 36-74 % jchwiicher. Eibe Arisnahme bildeten Mittelbo-den (+ %)- Hypoihckanpjandbrtcie mußten z. T. bereits wicder vepartiert werdm.
Von Sia-dianleihen erzielten 262r Diisseldorf einen Gewinn von % %, 282r Leipzig büßten dagegen % % ein,_ Landschaftl. Gobdpfairdbviefe uwd Probinzanlsxhen zeigten keine nrnnuns- Werten Bcwegun en und Kursveränderungen. 11.-Dekosama g&ben % % her. sichsanleihen murdsn (i_u „gestriger Basis ?e- handcli. Zu erwähnen sinid noch 39er Post] atze mit - 10 P J. Am Markt der Jnd-ustrieobligationen zeigte sich Weiter anhalten; des Kaufinteresse für Wer AEG. und 5%ige Dessauer Gas, die je 030 geivannen. Chem. Essen von 1937 Wurden _rbexifalls 0,45 böher bewertet, während Krupp-Treibstoff % % embußten.
Am Geldmarkt Waren für Blankoiagesgeld 2% bis 3 % an- zulagen. “
Bei der amtlichen Berliner Devisennoiierung Wurde der fri1nz. Franc entsprechend der kräftigen iniernaiionaKn Ab- schwiiibimg mit 7,46 (7,73), das Pinnd mit 12,41 (12,41%) der Dollar mit 2,492 (2,485), der Gulden mit 138,14 (138,40) und der Franken mit 57,28 (57,35) festgesetzt.
Notierungen
der Kommission des Berliner Metallbörsenvorstandes Vom 15. März 1938. '
(Die Preise versirhen iich ab Lager in Denisch1and für prompte Liefkrung und Bezahlung); Originalbüitenaluminium, 98 bis
99 % in Blöcken . . . . . . 133 RM für 100 kg
d l. in Walz- oder Dra tbarren esg990/ . ,b. . . . 137
0 o o . o o ' RLinnjckel 98-99 0,0 a ' | o e o _ , 45? .
k-“let
Antimon egulus. . . . . . . . - Feinsilber . . . . , ..... . ,89,40-42,40 fein
“
--,-- “, Rohkaffee, gew., Brasil Superior bis Extra Prime 306,00 bis 350,00 .“, Rohkaffee, ew., chtralamerikaner aller Art 326,00 bis 432,00 “. Röstkaffee, asil Superior bis Extra Prime 396,00 bis 420,00 .“, Röstkaffee, Zentralamerikaner aller Art 428,00'01? 558,00 .“, Kakao, stark entölt 130,00 bis -'-,- .“, Tre, cbt'nej. 810,00 bis 900,00 .“, Tee, indisch 960,00 bis 140000 .“, Ring- äpfel, amerikan, extra choice -,-_- bis -3-- .“- Pflaumen 40/50 in Kisten 115,00 bis 121,00 .“, Sultaninen Ktub Caraburnu Aus- lese iKisten -,- bis --,- .“, Korinthyn chmee Amalras 58,00 bis 64,00 .“, Mandeln, süße, handgcwizhlte, ausgewogen -,- bis -,- .“, Mandeln, bittere, handgefvahlte, ausgewogen -,-- bis -,- .“, Kunsthcmigs in ck 1x Packungen 70,00 bis 71,00 .“, Bratenschmalz in Tierce -,-- is,-,-- »“, Bratcnschmalz i_n Kübeln --,-- bis -,-- .“, Berliner Robschntalz -,- bis -,- .“, Speck, ink., ger. -,- bis -,- .“, Markenbuttcr in Tonnen 290,00 bis 292,00 .“, Markenbutter, gepackt 294,00 bis 296,00 “, feine Molkereibuiier in Tdnnen 284,00 bis 286,00 ".“, feine Molkereibutter, gepackt 288,00 bis 290,00 .“, Molkercibutter 111 Tonnen 276,00. bis 278,00 “, Molkereibutier, gepackt 280,00 bis 282,00 .“ Landbutter in Tonnen 262,00 bis 264,00 .“, Land- butter, gepackt 266,00 bis 268.00 “. Allgäuer Stangen 20 % 96,00 bis 100,00 .“, echter Gouda 40 0/0 172,00 bis 184,00 “, echter Edamer 40 9/9 179,00 bis 184,00 .“, bayer. Emmentaler Wust“) 220-00 bis "„? “. Allgäuer Romatour 20 0/9 120,00 is J'- “, Harzer Kast 68,00 bis 74,00 .“. (Preise in Reichs- mar.
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