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' Nichtamtliches. Verkehröivesen.
Sonderpostamt fiir eine Briefmarkenausstellung in Verlin-Lichtenrade.
Die Deutsche Reichspost richtet zu der von dem Briefmarken- smmnler-Verein Lichtenrade veranstalteten 1. Lichtenrader Post- Wertzeichen-Ausstellung am 9. und 10.21pril 1938 im Wald- restanrant in Berlin-Lickxtenraxde, Hilbertstr. 19, ein Sonder- postamt ein. Es ist am 9. 4. von 17 bis 20 Uhr und am 10. 4. von. 10 his 19 Uhr _eöffnet, gibt Postjvertzeich2n ab, nimmt ge- wöhnliche und einge?chriebene Briefsenadnngen an und stempelt Smnm-lermarken ab. Der Sonxderstempe-l trägt die Jn1christ: Berlin-LickUenra-de 1 „Liposta“ Berlin-Lichtenra-de 1938 Post- staxion 1938 1, Lichtenrader Postrvertzeichen-Ausstellnng“ sowie die Absdil-dnng des früheren preußischen Vierring-Stempels mit der Nummer 842.
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Drucksachen und Posttvurfsondungen un Inlandsdtenst.
Tas Reich§postmixtisterinm hat die „Bestimmungen für Druck- sachen nnd fiir Posthrfsendnngen im Inlandeienst“„nach dem Stand vom 1. 2. 1938 neu hermtsgegehen. Das Heft, das an den PostsckWltern erhältlich ist (10 Rpfg.), ist ein Wertvolles Hilfs- mittel znr Unterrichtnng über alle einschlägigen Bestimmungen für diese beiden Versendungsarten. Alle Fragen, die bei diesen hänxfig bennßten Versen-dearten entstehen können, sin-d eiwdeutig heantWort-et nnd dxtrch zahlreiche Musterbeisyiele erläutert. Mit der Heranasgakhe *des Heftes ist :die Reicthost zahlreichen“ Wünschen entgegengekonmren, die namentlick) ans Kreisen der Wirtschaft laut geworden sind.
Aus der Verwaltung.
eUxieitqere Reichsmittel fiir Landestulturarbeiten.
Baldige Vermehrung der Agrarerzeugung an Fetten und Faserstoffen.
Der Fortgang unserer landwirtschaftlickxn ErzsngnngZsckUaÖt wird insbesondere auch durch eine Weitere intensive Landherhessernng gefördert. Das Reich leistet dazn im Rechnungsjahr 1938 wieder seine WQsentliche Hüfe. Der Reichs- ernährnnqsmrnister gibt durch Erlaß bek-„mnt, “daß Weitere Mittel znr (Hexvälxnng Von Reichsheihilfen und zinslosen Reichsdarlehen Fiir Landesknltnrarheiten bereitgestellt Werden. Er hat die fiir die Vergehnng der Mittel “bestehenden Bestimnmngen in einigen Pijkten ergänzt. Als „Zweck der Reichsheihilfen bezeichnet der Minister eine möglichst starke und "baldige Vermehrnng Der [awd- 111irtschastéiche-t Erzeugnng auf dem Gebiete der noch Vorhande- nen Lücken (E*txveiß, Fett, Faserrohstoffe). Daher sind die schnell- Mrkenden 1111d im Verhältn-i-Z zu den Kosten beson-ders ertrrrg- reichen Arbeiten zu 'bch-rzngen.
Kunst und Wissenschaft.
Spielplan der Berliner StaatStheater
Mittwoch, den 30. März.
Staatsoper: I r p h e u s u nd E 11 ry d i k e. Musikal. Leitung: Heger. Be inn: 20 Uhr.
Schauspielhaus: * r a n W a r r e n s G e w e r h e Von Bernhard Shaw. Beginn: 20 Uhr.
Staatstheater - Kleines Haus: Da-s Leben ist schön.
Romsdte Von Marcel Achard. Beginn: 20 Uhr.
Zu Glncks „Orpheus und Eurydike“ am Mitkwch, dem 30. März, inder Staatsoper singen: Margarete Klose den Orphens, Mari-n Müller die Enrydike und Carla Spletter lden Aynor. Musikalisck)e Leirnng:Robert He:ger, Inszenierung: Heinz Tietje-n-, ZZe-s-aF1t?n§stattung: Emil Preetorins, Choreographie: Lizzie
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Aus den Sraatlickzen Museen.
Vorträge und Führungen.
. In der kommenden Woche fin-den in den Staatlichen Museen dre folgenden Führungen und Vorträge statt;
Sonntag, den 3. April. 10,30-11,30 Uhr im Kaiser-Friedrich-Mu1“enm:* Wege zum italie- nischen Barock. Dir. Demmler. 11-12 Uhr im Pergamon-Museum: Die Plastik Von Magnesia am Mäander (einschl. .der Bestände der Stu-diensammlg.). Tr. Züchner. * 11-12 Uhr im Neuen Museum, Aeghpt. Abt.: Amarna. Dr.
Hermann. Montag, den 4. April. 11-12 Uhr im Museum f. Völkerkunde, Ostasiat. Abt.: Rundgang vdurch die Ostasiat. Abteilung. Dr. Körner. 12-13 Uhr in der Nation-al-Galcrie: Das“ Stilleben und das Architekturbild in Der deutschen Kunst “des 19. Jahrhunderts,
Dr. Härßsch. Dienstag, den 5. April. * 11-12 Uhr im Dentic'hen Museum: Die Anfänge der Tafel- malerei: [. in Deutschlawd. Dr. Simon. 20-21,30 Uhrim Pergamon-Vortrachsaal; Wert der Forschung in Vordérasien [. Dir, Andrae.
Mittwoch, den 6. April.
11-12 Uhr im Alten Museum: Skulpturen aus den Magazinen. Prof. Blümel.
12-13 Uhr im Deutschen Museum: Die Gröninger Empore und die Plastik des 12. Jahrhunderts. Dr. Metz.
* Donnerstag, den 7. April.
11-12 Uhr im Vovderafiat. Museum, Islam. Abt.: Zwei Jahr- tausende iranischer Kunst. Dr. Erdmann.
11-12 Uhr im Kaiser-Friedrich-Musenm: Giotto und “die floren- tinische Malerei-des 14. Jahrhunderts.“ Dr, Simon.
12-13 Uhr in der National-Galerie: Leibl und sein Kreis. Dr.
Leonhardi. “ . Freitag, den „„8, April.
11-12 Uhr im Musikinstrumentenmuseum: Rundgang (mit Vor- fuhrnngen an den Instrumenten). Dr. Ganse. * 12-13 Uhr im Schloßmuseum: Deutsches Rokoko (Neuaufstellung).
. Dr. Köllmann. ' *
Sonnabend, den 9. April.
930-1030 Uhr im Neuen Museum, Aegypt. Abt.: Das Königs- rahZHeYeAtlten Reiches (Fortfeßg. “S. Arbeithem-einschaft). *«r. 1 r. . -
11-12 Uhr _m“ Musenm-i. d. Prinz-Albrecht-Str.: Chinesische Keramxk (neuere Forschungen). Prof. Reidemeister.
1130-1230 tm Neuen . éxrseum, Aegypt. Abt.: Rundgang durch die Aegyptjsckxe Abtetl-xmg. - „ “
Außerdem finden im ,Pergamon-Musemn täglich - außer Montag - von 11-12 und 12-13 Uhr Rundgänge statt.
Die deutschen Sparkassen und Girozentralen im Jahre 1937.
Leitgedanke: „Aktivierung der Sparpolitik“. - Alle Jahre seit der Machtübernahme im Sparergebnis erheblich übertroffen.
Der ._Jahresherjcht des Deutschen Sparkassen- und Girover- bgn-des fur 1937 würdigt einleitewd di-e Erfobge des ersten ahr- funfts nationalsozialistixjcher Mrtxschaftsführ1mg nnd Wirts sts- gesta-[tamg In der Tatsache, .daß ZLF 'die 1111 Kreislauf des Wirt- )dckzaftens erzrelten Emkommen un! rträge durch eine Wohldurch- „achte _Steuerz umd Anleihepo[itik zur tragenden Grundlage des offentlichen Fmaxnziernn sprogra-mms gejvorden sinjd, »darf aks ein Weiterer eiwdrnck'svoller ejvets für *die Planmäßigkeit nnd Folge- r1chf1gkelt der staatlichen Fiwanz-, Wä-hvnngs- und Kreditpolitik erblickt Werden. Der Sparer uwd die Spar-[exstu1rg, die unter dem s1cheren Schulz eines sbarken Staar-es stehen, sind im Pflichtenkreis 111170 in dcr Rangordnung der nationalen Aufgaben und ebenso m der Vejvertnn-g durch 'die OeFfentkichkeit mehr un-dhanvehr in den Vordergrund getreren. Das u'h-g-e-laufene Jahr mußte da er für Die Sparkasse-n- fol er-ichtig unter dem Leitgedanken „A ti- vierung der Sparpolitik“ stehen. Der Verlanf *des Essener Spar- ha)]entags im Herbst 1937 hat Davon Zeugnis atbgelegt, daß die deutsche Sparkassen- und Giroorganija'tion ihre nationale Ver- pflichtung Voll erkannt hat.
Der Erfolg ihrer Arbeit am deutschen Sparer kommt am
deutlichsten in dem Sparergehwis des Berichtsjahres nm Aus- ,
druck, das mit einer Spareinlag-eann'a-hqwe Von 1435 ill. RM
alle Jahre seit der Machtübern-ahnve erhehlich übertrifft. Der „ Spareinlag-euhestand der Yenbliahen Sparkassen hat damit Ende .
1937 die 16. Milliarden; renze i'rherschritten. Dieses günstige Ergehnis beruht vor allem anf dem erhöhten Einza-hl-ungsi'theUschnß hei Vermändernn der Außzah'luwgen. Der Kreis Der Sparer konnte, wie die rhöh-nn-g der Sparkassenhücher im Nengeschäjt Um rd. 1% Mill. auf 27 Mill. (bzw. bei Eä-nheziehung der aus der Auftvertung stammenden Sparbücher) auf über 35 Mjll. zeigt, erneut erfreulich ausgeédehnt werden. Getragen Wur-de diese Exkl- Wicklung Vor allem durch *die Weitere. Steigermrg _sdes VoLksern- ko111mens, Mrd züvar gera-de des Einkommens xder für die Spar- kassen in erster Linie als Sparer in Betracht k-ommenkden Lohn- und Gehaltsempfänqer, Die DepositeU-, Giro-„und Kontokorr-ent- einlagen ;der Sparkassen halben im Berichtsmhr um 293 auf 2536 Mill. RM zugenomanen. Hier wée hei Hen Spar'etn'lggen zeigt sich eine :dexrrliche Bewegung zu den ho'her Verzmsl_-xchen Geldern mit entsprechender Befristung. Die Zahl der Depomen- Giro- uwd Kontokorrentkonten *d-er Spar- un-d Grrokassen hat „steh 1937 Weiter um rumd 168000 auf Über 3,3 M10, Stuck „erhoht. Der Gesaem-teinlagenbestand .d-er Sparkazren stieg damtt um 1728 Mill. an-f über 18,5 Mrd. RM In einem Besonderen. Ab- schnitt des Berichts wird ausführlich hie Vedeutnng des nnn- mehr 30 Jahre "bestehenden (*».rrgeldlojeyZahlungZDer-kehr?» der Sparkassen, ados Spargir-overkehrs, *geWUrdtgt.
Bei der Erfi'cklun-g ihrer sparpflegerischen Aufga-hen thZben hie Sparkassen in »dem Bestreben, möglichshalle Volksgenomexr “(nr eine planmäßige Z::rknnfthhorsorge zn gekommen, auchmr BLklckÜÉZ- jmhr dem Ausbau ihrer Kleinspare-iUrick)tnngen bezondere Ans- mcrksamkeit gewidmet. In allen Zjvsigen des KsGkLlsPnkWOsLUZ, z. B. dem Wehrmacksssparen, dem KdF-Reixesparcn, dem Abho1- VerFahren, Vor allem jedoch “dem Schulsparen und Vetrrehsspearen, konnten erfreuliche Forrjchritre erzielt werden. Das Verständnis, das die Lehrerschaft idem Schnlsparge-danken entgegenhrmgt, und
- ihr un-eigenniißiger Einsaß für seine Verhre-itnng rechtfertigen die
Erjvartung, daß die Zusammenarbeit zwischen S_parkqße 1177?) Schule auch künftig von nachhaltigen Erfolgen begleitet senx X_vrrh. Der Gesichtspnnkt der Aktivierung hesrrmmte auch dle Tattgkett der Sparkassen anf Dem Gebiet ihrer Auslevhungen. Anf_ allen Teilgebieten ihrer kreditwirtscl)aftlick)en Anfga-hen konnten srch dxe Sparkassen 1937 dank des hohen EjnlaJenzmvachscs 11111 nachhal- tigem Erfolg betätigen. Jn_der erheblichen Znnghme des 28Mi- papierhestandes *der Sparkaßen um 885 M10. _tm Berichtsjahr kommt *die anhaltende Mitwirkung der Sparkasxe-n an den 3er- tralen öffentlichen Finanzierungsqnfga-ben ZUM A-UZÖrUck, Nach wie vor sind damit die Sparkassen und Gtrozentralen „an dem KonsolidiemmgSWerk des Reiches mit emem guten__Drxt1el des Gesamtbetrags beteiligt. Daneben hahe1rdre SYeZ-rkamen die Gut- haben bei ihren Girozentralen beträchxlx _Verjtarkx, so daß der gegenwärtige Stawd der Zahlungéherext] ast 5er, «parkqssen m vollem Umfang ,den Liqrtbditätsvorschrtsten e11t1prjcht. Dre xchon *in den Vorjahren uwd besowders 1936 zu heobachtenpe Beke, mrg “des örtlichen Kreditgeschäfte? der Sparkassen hä? steh mx Vertchts- jahr noch Deutlicher 'durchgeseht. Sowhh1 „bet der thothekerz- gewährung als auch im kurzfristigen Mtttelstawdsfredzt [Wen dre Kreditbewillignngen nach Anzahl und Betragen erhebl1ch uber den
Zahlen des'Vorjahres. Der Vestan-d an thothekendarlehen hat sich 1111 Berichtsjahr um rd. 350 Mill. erhöht. Unter Berücksichti- gung der dem Neugeschäft zugeführten Tilgungsriickflüsse un'd HyYOthek-enruckzahvl-ung-en beläuft sich „*die NenaneZgabe von Spär- kas1»en*hhhothekezr jedoch, auf 600 Mtll. RM. Hiervon sind rund zive1 Drittel fur die Fmanzierung von Wohn-nngsneubanten, ins- besorrdere den Bau von KleinWohnUUJen, Volks- und Lnn-d- arbetterjvohnnngen sowie Von Kleinsisdlungen, eingeseht jvorden. - 'Das mxttelstäwdijche Kurzkreditgeschäft der Sparkassen hat sich gleichfalls giinstig Weiterentwickelt. Ueber 1,1 Mill. Kreditantrüge rm Betrquon über 1 Mrd. siwd 1937 genehmigt Worden, Was he'tragsz'man gegonüber 1935 eine Steigerung um 48 % bedeutet. Dre gunsttg-e Entwicklung kann zu einem erheblichen Teil als Folge der kreditpolitischen Aktivität der Sparkassen angesehen Werden, Wobei auf die Bemühun en um verstärkte Ablösung von Lxeferantenkrediten im Einzel andel un-d Han-dWerk durch Sparkcrssenkredite, a-uf 'die planmäßige kreditwir11chaftliche Nach- 1vurhsfhvderung Tn Handel, Han-dkvexk uwd Landwirtschaft und schlteßbch auf die verstärkte Pflege des saßungsmäszigen reinen Persqnalkredits der Sparkassen, des sogenannten Vlankokred-its, ver1v1esen wird. Von den gleichen Gesichtspunkten aus hat sich der Verband ebenso wie *die-Reichsgruppe Banken auch mit Er- folg mn eine möglichst Weitgehende Zulassung der Abtretung von Forderungen egen öffentliche V-ergeöb-ungsstellen an Kredit- inst-ikute hentüZt, Unber eingehender Begründung sehr sich der Jahresbericht [ür etine nunmehrige Aufhebung Des Kommunal- kreditverhots ein. Die straffe, Kapitalmarktko-ntrolle und die strenge Ueberxvachnng der gemeindlichen Haushaltsführung "böten sichere Gewähr dafür, daß hierbei nur Aufgerh-en Über *die Kredit- märkte finanziert würden, die sich in die vom Reich “Verfolgten wirtsch-afts- nud finanzpolitischen Linien esinfi'tgten.
Die Ertragslage ider Sparkassen ist nach wie vor durchth befriedigend; Die ZinÉspanne hat sich Wegen *der Steigerung Der höher verzinslichea Gnthabeu mit längerer Küwd-igungsfrist nnd 'der Verrinqermtg 'der Gesamtverzinsung der Aktiven etwas Ver- kleinert. Obwohl die Sparkassen Weitgehenh als einheitliches Ganzes hetr-achxet Werden können, müssen betriebswirtsckz-aftliche Untersnch1mqen'im SparkaYen-hereich von Der Durchsck)u-ittsberech- nung abgehen nnd sich den Kerhältnissen hei jezder einzelnen Spar- kasse 311106199011, bei der sich notjventdig alle Besonderheiten in *den wirtschaftlichen Verhälxnissen des Geschäftsbezirks auch in der Ertragsqestaltung auswirken müssen. Disser Einflnß der ört- lichen Verhälmtisse wir-d 'h-esonxders ideut-lich beim Hypotheken- zinsfnß. Anfang 1938 gelangte nur noch etwa bei 4% aller Sparkassen ein Hypothekenzins von mehr als 5% znr AnWen- tdnng. Bei die'ien 211151111?mefällen han-delt es sich überwiegend um kleinere Institute in rüheren Notstan-dZ-gebieten, Eine anf Den Einzelfall abgestellte Betrachtung ist auch hinsichtlich :des kurzfristigen Geschäfts lder Sparkassen erfor-derlich. Zu der hier und Dr: geänfzerten Vermutung, *daß die HVP'othekenzinsen zum Teil zum Ausgleich Von Fehlbeträgen des kurzfristigen Geschäfts herangezogen würden, heißt es in dem Bericht, 'das; die durch- schnittliche Verzinsung der Sparkassenhypothekew besonders Wenn man ihre kleine Stückelung in Betracht ziehe, auf einem im Ver- gleich so nie-drigen Stan-d angekangt sei, daß von einer Ueher- tenernng bestimmter Kreditnehmer zuguntsten anderer nicht ge- sprochen Werden könne. .
Bei den Girozentr-alen sin-d 1937 die Ge1a1nteinlagen der Sparkassen nm 500 Mäll. auf 2650 Mill. gestiegen, die Kreditoren, der Girozentralen ianesnmt (mf rd. 3500 Mill. Auch im ab- g-elaufenen Jahr haben sich die Girozenjralen Weitgehenid in Den Dienst der öffentlichen Finanzierxmgs-aufgaben gestellt, und War sojvohl *dnrch Gel-dmarkt-ankagen als auch durch Weitgehende Nit- wirknng bei der UnteUhringnng von Reichsanleihen. Auch dée Tätigkeit der öffentlichen Bausparkassen hat sich im Berichtsjahr ufried-enstellend ent1viche[t. Ende 1937 Waren insgesamt 31700
erträge mit rd. 182 Mill. RM Vertragssumme zugeleilf. - Die starke Gesckzäftsbelebuwg “hei Den Sparkassen hat 1937 zu einer beträchtlichen Verme?rnn-g 'der Zahl [der Gefolgschaftsmitglfelder efiihrt. Ende 1937 iwd bei den deutschen Spar: und Girok-assen Kchäßnngisx 54 000 Beamte, Angestellte und Lehrliwge tätig g-ejvesen. *(„ingehen-d behandelt Der Bericht Die BesolidungZVer- hältnisse der Sparkassenangestellten und spricht im Hinblick anf die eingetretene Entwicklung die Hoffnung aus, daß die seit langem erstrebte Neure-gelluwg der Gehaltsfr-a-g-e in Kürze ihre Lösmxg finden möge.
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Der Aufstieg der, deutschen Schiffbau- industrie. -
. Riesenaustragsbestand der Schiffswerften im Deutschen Reick).
Wie Wir aus Schiffbaukreisen erfahren, ist Der B esch äfti- gungSgrad der deutschen Werften sehr stark. Waren früher *die Werften kaum oder nur teilweise beschäftigt, so ist Der Auftragsbestand seit Beginn der nat-ion-alsozialistischen Wirt- schaftsführung derart gestiegen, daß heute lange Lieferfristen für die Fertigstellung -der Schiffe gefordert werden müssen. Hatten Anfang des Jahres 1933 die deutschen Werften Aufträge auf 67 Seeschiffe mix 125 204 BRT gebucht, “so mar Die Zahl der in Auftrag gegebenen Fahrzeuge Anfang des Jahres 1934 bereits auf 95 Seeschiffe mit 148 269 BRT gestiegen. Bei Beginn des Jahres 1938 aber Waren idiese Zahlen Weit übertroffen.
. Zu diesem Zeitpunkt ergab sich ein Auftragsbestan-d von 297 "See-
schiffen mit 1 033 000 BRT! Das "bedeutet 9 e g e n ü "h e r 1933 derZahl der Schiffe nach Weit iöh-er das Vierfache, dem 'Tonnagegehalt nach aber rumd „das Achtfache. Bereits an diesen nüchternen Zahlen kann man “ermessen, in Welchem "Umfange auch 'der Schiffbau als Schlüsselin-dustrie für
„ viele andere Industrien an Dem gejvaltigen Wirtschaftsanfschwnng * des nation-al'sozi-alistischen Deutschlankd teilgenommen hat.
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Reichswirtschaft5minsster „Funk spr§cht am
4.“April vor der österreichisckzen Wtrtschaft. Reichswirtschaftsminiéter Funk ist von _„den Wirtschafteher- andlungen, die der Beau fragte für Den Vierxahresplan, General- eldnvarschall Göring, in Oesterreich geführt_ hat, Wreder _na'ch erlin zurückgekehrt. Reichsminister Funk iVLUd am 4. April m Wien in einer großen Kundgebung 13er österre1chischen Wrrtschaft zur Wahl sprechen. -
* Devisenbeftimmungen für österreichische Importeure über _yvr dem 18. März abgeschlossene Geschafte. Wien, 28. März. Soxrn österreichische Importeure vor dem 18. März 1938 Verträ e i'v' r die Einfuhr Von Waren nach Oester- reich ahg-eschlos§xn an damit gegen eden -anslawdi'schen_ Ko_ntra- henten eiwen echtSan pruch auf Lieferung haben, Mrd 1l)nen
nach einer Bekanntma u-n-g der De-visenstelle Wien die Zahlung -
zur Erfüllung 'der Gchhäfte zu den vereinbarten Zahlungsterminen
Wenn sie vor dem 18. März bei der O-eterreichischen National-
bank ein ersieht Worden wären, Dabei it
: gestattet Werden. ""Solche Anträge Werden FMM so beh-ankd-elt, wie
*uargen er- t später
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Fortsetzung des Handelöteils _in der Ersten Beilage .
Verantwortlich: . für den Amtlichen u-nd Nichtamtlichen Teil.“ den Anzeigenterl und . * , . für den Verlag: * . ,- Präsident Dr. S ch [ a n g e 'in, Potsdam; 'für den “Handelsteil, und .den übrigext requtj'one-klen Teri: Rudolf La nßsch in Berltn-Schöüeberg.
Druck der Preußischen Druckerei- und Verlagä-„Akxiengesellsckxafx-
Berlin, Wilhelmstr. 32. « Sieben Beilagen (eiiiscbl, Börjenbeilage und zwei Zentralbandelsregisterveiiagenz.
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Erste Beilage
Berlin, Dienstag, den 29. März
Wirtschaft des Anstandes.
, Ermäßigung der Kohlenpreise in Belgien. 59/() Lohnkürzung auf den Gruben. -- Wieder Kontingentierung der Kohleneinfuhr.
Brüssel, 28. März. Das “belgische Kohlenshndikat hat am Sonnabenfd in einer Sitzung Beschlossen, n-unm-ehr offiziell die Preise für Ha-ushranD-kohle um 15 Fr. und für Jndustriekohbe Um 5 Fr, je Tonne mit Wirkung vom 25. März 1938 ab hera'hzn- sehen. Die Preisermäßigung für Hausbrandkohle w-ar “bereits vor
[*awger Zeit grunhsäßXich Beschlossen Worden. Da nunmehr auch.
der Preis für Judastriekohle ermäßigt Wurde, so dürfte Darin mehr eine Demonstration des Kohlenwndikats zu sehen sein, um der Judnstrie Die Argumente gegen die hohen Kohbeupreise zu. 'n-ehmen. '
Auf einer Sißung Der Gemischten Gruben-Kommission strtntd die Entschließung der belgischen Zechen, die Löhne in den Gruben um 5 % zu “senken, z-ur Besprechung. Ter Zeckxen-Verhand wies Darcmf hin, daß es sich bei dieser Lohnkürznng um [den Durch die Entwicklung [des Marktes notWen-dig geWordenen Abbau der außer- kkonv'entionellen Lohnerhöhung des Jahres 1937 Von 10 % handele. Diese Senkung sei auch besonders durch Die jeßt erfolgte Kohken- preissenkunag notWendig geWor-den. Troß Des Widerstandes .der Gejverksch-aften w-urde 5er Beschluß der Kiirznng Um 5 % aufrecht- erhalten, Diese Maßnahme wird am 3. Apri1 in Kraft treten. In gut unterrichteten Krei-s-en hefürchtet man, daß -auf einigen Zechen nach "Der Lohnkürzung Streikbekvegnn-gen zu erwarten sind.
Gk-eichzeitig Wird bekannt, Daß der Kabinettsrat sich ebenfalls am Sonnabend mit ider Frage 'der .von Den Zechen geforderten 'Wied-ereinführung Der Kohleneiwfuhrkontingente ?beßaßte Und he- 'schloß, Das Kontingent erneut axu-f 330 000 t monatlich festzuseßen, Was einer Einfuhrdrosselung um 180 000 t mowatlich enkspricht, ohmohl von Der Industrie gegen die Kontingentierung protestiert Wovden War.
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40-Stunden-Woche zwingr zur Steigerung der Kohleneinfuhr Frankreichs um 35%.
“ Paris, 28, März. Der wirtschaftsschädigende Einfhzßder ?.WStunjd-en-Woche hat sich im Jahre 1937 in ider franzo1i1chen “Kohlenindustrie empfindlich bemerkbar gemacht. Die gesamte Kohl-enföréderung ist gegenriiber 1936 »um 813 000 t und gegenüber 1935 sogar um 1775 000 t zurückgegangen. Um den Bedarf des Lawdes an Kohlen, Der im Jahre 1937 um 6542 000 t 2?estregen risk, zu hecken, mußte Frankreich 8 Mill. t Kohle aus dem usvande einführen nna'd dafür 2652 Mill. Fr. ausgeben. Bei einem Ge- !samrverhrauck) von 76170000 1 im Jahre 1937 hat Frankretck) 30 876 000 t aus Dem Auslande cbezogen. Ein Drittel des eh1- Beira es Der französischen Han-delshilrmz im vergangenen «ahr ist an? Die Steigerung 15er Kohleneiwfuhr zurückzuführen, die gegen- über.]936 men-g-enmaßi-g um 35 % und Wertmäßig um 120 % an- gew-achsen ist. -
" Niederländisch-französische Kontingentsverhand-
lungen. “Paris, 29. März. Eine niederländische Abordnung führt zur Zeit 'in Paris Verhawdkungen iiber die Erneuerung Der Kontin- ,_ entZVerträ-qe, die zwischen Frankreich »und den Niederlanden ;sz. *kiedevländi ck):Jndten bestehen, Die Besprechmvgen Werden Vor- anssichtlich *ie ganze Woche über andauern.
Italiens Außenhandel im Februar entspannt. _ ' Mailan-d, 28. März. Die Zahlen des italienischen Außen- hawdels' im Fehru-ar l'assen zum ersten mal eine Entspannung in Der Hamdels-hibanz feststellen. Ohne Berücksichtignng des Handels mit xden Kolonien stellte sich die Ansfnhr im Februar auf 648 Mik]. Lire, Womit sie gegenüber idem Vorjahrsmonat (587 Mill. L-ire) um 61 Mill.- Lire und gegeniiber dem Jan-uar 1938 (608 Mill. Lire) nun 40 Miki, Lire höher liegt. Die Einfuhr dagegen zeigt mit 979 Mill. Lire gegen-üher' dem Vorjahrsmonat (906 Mill. Lire) einen Anstieg um 73 Mill. Lire, aher gegeniiber dem Jancnar 1938 (1109 MW. L-ire) einen Rückgang tym 130 Mill. Lire. Im Februar hat sich der Ei-1Uf1tl)rühcrfchuß auf 331 Mill. Lire verringert. Das sind n-ur noch 12 Mill. Lire mehr als im Vorthrsmonat (31'9 Mikl. Lire), 1111er 169 Mill. Lire Weniger 'alZ im Januar 1938 (500 Mill. Lire). In den ersten heißen Monaten 1938 stellte sich die Einfuhr uns (dem Auslamd auf 2088 Mill. Lire, die A*usßuhr a-nf 1257 Mill. Lire, Womit sich ein Einfn-hri'ther-schuß von 831 Mill.,Lire errechnet im Vergleich zu 690 Mill. Lire bn der gleichen Vorjahrszeit. BemerkenSWertishdaß die Einfuhr von Getrei-de im Januar/Fehr-„mr 1938“ wur 25 Mill. Lire gegen 243 Mill. Lire in der gleichen VorjahrsFeit betrug.
Jm Verkehr Mit Den Kolon-ien erga-h sich im FWruar eine Einfuhr Von 18,6 Mill. Lire nnd eiwe Ausfnhr von 231 Mill. Lire. Ju *d-en ersten: beiden Monaten. d. I. erreichte die Einfuhr ams den Kolonien 45,3Mill. Lire und die Ausfuhr nach dem Imperium '446 Mill. Lire. _. - -
'Rumätiiens neue Petroleumpolitir.
“Erschließung neuer Vorkommen erforderlich. * Bukarest, 28. März.
neue Petr'ol-euntpolikik ab, die durch die Tatsache geboten ist, daß 'in fünf, spätestens sie-Ben Jahren die jeht zur Verfügung stehenden Oelfelder erschöpft seien. Darum müsse Rumänien Vorsorge *treffen, -um wicht eines Tages vor dem Nichts zu stshen. Forschern- g-en hätten ergeben, daß emma eine Million Hektar die geo- logischen Voraussetzungen" für Petroleum-Vorkommen böten. Für *ihre Erschließung sei ein*Kapital von 3% Mrd. Lei (90 Mill. Reichsmark) erforderlich, an deren Bereitstellung die Petroleum- Gesellschafben mitwirken wollten. Ein Weiteres Prob-lem sei die Rational'dsierung des Abbaus, bei dem bis jeßt nahezu die Hälfte
Judustrie- "und Handelsminister , Argetoianu gash der Presse Erklärungen über Rumäniens
verloreUgegangen sei. Die Regierung Wolle die erforderlichen Maßnahmen innerhalb yon fiinf Jahren treffen nnd habe zu ihrer Vorhereitnng einen Ausschuß eingesetzt. Ein zjveiter Aus- schuß Werde an einem ähnkichen Plan für Erdgase arbeiten, die auf rumänischem Boden in einem noch nicht festgestellten Umfange vorkämen, Schließlich Werde man auch auf den Anteil „des Rumänentums an der Petrolenm-Jndustrie achten. Bei der Ge- Winnung Werde das größere Kapital ausschlaggebend sein. Die Regierung Werde aber darikber Wachen, daß die rumänische Arbeitskraft nicht zu kurz komme. Die beiden AUZschüffe sind bereits gebildet Worden. Der Petroleum-Ansschuß wird von dem früheren Minister Mrazec geleitet, der Erdgasausschuß von dem früheren Minister Caranfil. Den Ausschüssen gehören anßerdem Wissenschaxft'ler und Vertreter der großen Oelgesellschaften an.
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Polnisch-litauisches BerkehrSabkommen abgeschlossen.
Warschcm, 29. März. Eine polnisch-lir-owische Konferenz in AugustoWo endete mit dem Abschkuß eines Abkommens, das .den direkten Verkehr zWischen Polen und Litauen regelt, und zwar Fiir (LHisferfWZhn, L-anhstraßen, Post, Telegraphie, Telephonie, Fmck *un-d
u t a rt.
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Keine türkische Anleihe in England.
London, 28. März. Ter Staatssekretär “im englischen Schah- amt, Colville, teilte am Montag auf Anfrage im Un1erhans mrt, daß von eiUer Anleihe der tiirkistheu Regierung "bei der Bank von England keine Rede sein könne,
Genehmigungßpflicht für Devisengeschäfte in Japan.
Tokio, 28. März. Die japanischen Devisenhestimmungen sßnd dahin geändert 1vorden_, daß die Banken ab 5. Aprtk 1938'e1ne Genehmigung für Devi1engeschäfte :mchzusuchen haben.
Weitere Pläne für die Erschließung Nordchinas
Tokio, 28. März, Die Nachrichtenqgentur Domei berichtet, daß die japanischen Pläne für die jvxrtschaftliche Erschsießnng Nordchinas Weitere, konkretere Gestalt angenommen haben, Für die Griindnng der großen halhstaatlichen „North China Tehelop- ment Company“ liegen bereits Gesetzentwürfe vor. Danach wird das Kapit-a1 der neuen Gesellschaft 350 Mill. Yen betragen, Wobei die Hälfte des Kapitals von der Regierung und der Rest von pri- v-ater Seite aufgebracht Werden soll. Der neue Konzern wird die Finanzierung des VerkehrHWejens, des Bergbau?» und der Elek- trizitätsavirtschaf1 in Nord-China übernehmen. - Japani1che Wirtschaftskreise sind, so berichtet „Tonwi“, der Am'icht, daß das erforderliche Gesamtkapital fiir die Ausbeutung der mrti'rrlichen Rohstoffquellen Nord-Chinas 1,6 Milliarden Yen betragen wird.
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New York zur ETUst-Mung der Silberkäufe in Mexiko. New York, 28. März. Die New Yorker Morgcnpreffe bringt in großer Aufmackxmg 'die Meldungen 0113 Washington nwd aus I)iexiko-Stadt, daß “dus USM-Schnßamt die Silberankäufe in
Mexiko Vorläufig einstellt. Finanzminister Morgenthan gab am,
Sonntagabend fosgendes bekannt: „Angesichts des Beschlnsses 'der Regierxlng der Vereiwigten Staaten, gewisse ihrer finanziellen umd kommerziellen Bezi-ehnngen mit Mexiko neu zu priifen, wird dqs Schaßamt die Fortführung [des monatlichen Silberankaufs- a'hkommens mit Mexiko bis an? Weiteres Verschieben.“ Diese An- kiinsdaigun-g bedeutet, Daß das Silbera-hkommen, a1tf Grund dessen das Schahamt monatlich etwa 5_ Mill. Unzen 111exikanischcn Sil- bers kaufte, für April nicht erneuert wird. „New York Tirnch“ zufolge Werde die Maßnahme “des Schaßamts in Washington als Vergeltungsmaßnahme Wegen der kürzlichen Maßnahmen 'der mexikmrischen Regierung, wie Erhöhung der Einfuhrzölle und Enteignung der amerikanischen Petrolenmgeselsschasten, angesehen.
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Berichte von auslvärtigen Devisen- und Wertpapiermärkten.
Devisen.
D anzig, 28. März. (D. N. B.) Außzahlung London 26,25 G., 26,35 B., Axuszahlung Berlin (verkehrsfret) 212,12 G., 212,96 „B., Auszahlung Warschau (verkehrsfrei) 99,80 E., 100,20 B. -- AuZzahlungen: Amsterdam 292,82 G., 293,98 W., Zükch 121,26 G., 121,74 B., New York 5,2945 G., 5,3155 B., Paris 15,91 G., 15,99 V. oBrüssel 89,12 G., 89,48 B., Stockholm 135,33 G., 135,87 V., Kopenhagen 117,17 G., 117,63 B., Oslo 131,94 G., 132,46 B., Mailand 27,75 G., 27,85 B. ,
Prag, 28. März. (D. N. B.) Amsterdam 15,87, Berlin 11,50, Zürich 657,00, Oslo 715,00, Kopenhagen 635,50, London 142,25, Madrid -,-, Mailand 150,51, New York 28,71, Paris 86,50, Stockholm 733,25, Wien 530,00, Posnische Noten 536,00 *), Belgrad 65,70, Danzig 542,00, Warschau 541,75.
* Am 26. März: 535,00. .
udapest, 28. März. (D. N. B.) [Alles tn Pengö.) Wien --,-, Berlin 136,20, Zürich 77,95, Belgrad 7,85.
London 29. März. (D. N. B.) New York 496,62, Paris 163,50, Amsterham 89615/xz, Brüssel 29,43, Italien 94,25, Berlin 12,361, ScbWeiz 21,661, Spanien 80,00 nom., Lissabon 110,18, Kopenhagen 22,40, Wien -,--, Istanbul 622,00 B., Warschau 26,34, Buenos Aires Import 16,00 B., Rio de Janeiro 281,00 B.
Paris, 28. Mär. (D. N. B.) [Schlußkurse, amtlich] Deutschland 13,35, LonJon 164,371, New York 33,00, Belgien 557,50, Spanien -,--, Italien 174,60, SchWeiz 757,00, Kopen- hagen 732,00, annd 183000, OZlo --,-, Stockholm 850,00, Prag --,--, untänien --,-, Wien "*,-, Belgrad -,-, Warschau -.-.
Fortsetzung am der nächsten Seite.
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nzeiger und Preußischen StaatLanZeiger
1938
Berliner Börse am 29. März.
Aktien fester, Renten freundlich.
Die Aktienmärkte standen heute *im Zeichen zunehmender Ges. kchäftshelehung, die auf stärkere Beteilignng Wr allem des anlage- uchenden Publikums zurückzuführen ist. Wenn sich auch die Kaufaufträge über den ganzen Markt erstreckten, so fiel doch eine gewisse Beworzngung der Montanwerte auf, bei deUen bereits eine gewisse Materialfnappheit zu beobachten ist. Nebenher entwickel- ten sich eini e SonderheWegnngen. Nnr ganz vereinzelt erfolgten auch Kurss mälerungen, die aber meist (mf anerllSord-ers zuriick;
gingen. - Beachtnng fand der Bericht der Elektrowerke AG„ die .
in den eigenen Werken und hei den Beteiligungen eine erhehliche Besserung des Stromabsaßes und äußerste Kapazitätansnußung melden können; zudem Wurde die Dividende Von 6% auf 7 % erhöht. . Unter den Sßezialhejvegungen fiel insbesondere eine solche in Rheinmetall-Vr-rfig auf; schon zum ersten, allerdings unver- änderten Kurs" Von 142 gingen etwa 240 000 RM um. Von den sonstigen Mast!)iMUhaUWerten sind noch Orenstein mit einer 25 %igen Weigerung und Demag mit + % % zu erwähnen. Bei den schon angesjihrren Montanp-apic:ren erhöhten Rheinstahl 8111611 Anfangsgewwm von 1% sogleich auf 1% %, Verein. Stahl- werke stiegen inder ersten Viertelstunde um % %, ManSfeld um“ 1%, die iibrigen Werte des Marktes Um ca. %-% %. In der chemischen Grnppe fielen Farben mit einer kräftigen Erholnng um 1% % auf 159% auf, angeblich auf gestoppte AUÖWÜUDLWT- abgaben. Von Elektro- und Versorg1rngs;verten sind AEG. mit + 1% “UND HEW. mit + 1 %, von Anwastien BMW. mit + 1, von Textilpapieren Bremer Wolle mit + 3% und Stöhr mit + 1% und von den sonstigen Papieren Junghans mit + 1% % zn erwähnen, „
Jm Verka'nf traten zunächst Weitere seichte Kursheffernngen ein, die aber bei Beginn Der Zweiten Börsenstuwde nicht überall aufrecht erhalten Werden konnten Ferrhen gaben anf 158%, gegen die Erstnoti; (1110 nm % %, Weh. Verein. Stahhwerke er- mäßigten sich um %, Ttscl). Eisenhandes nm % %. Dagegen Wurden Fel'Dmiihle 1% nnd Schultheiß 1% höher hexahlt. Die großen Umsäße in Rheinmetalk-Borsig (ca. 1 Mill. RM) Waren bei stärkeren Ahguben 'der regulierenden Bank anf den Kurs ohne Einfluß. Tie Den Kältfen zngrundeliegenden Vermutungen über eine Dividenden: und Kapitalerhöhnng Werden yon Derselhen Bank in Abrede gestellt. ;“
Gegen Börsenschlnß traten keine 11e1me1ts1verten Veräwde- rungen ein. Im allgemeinen konnte sich Das Kursniveau hei sehr stikl gejvordenem Geschäft behanptem.
JU Rheinmetall-Vorsig ließen »die Käufe des “berufsmäßigen Hemdels völlig Wel), “0 daß znnächst Der R'nrs Von 142 Brief war UU-d dann eine Schwéznotiz Von "141% zustande kam.
Von Den zn Einheitsknrsen gehandelten Bankaktien hiißten Adra nn-d Dtsch. Ueherseehank je % % ein. Commerz- und Priwat- bank, die ausschk. Dividende gehandelt Wurden, Verloren 0,35 %. Von thothekenbankeu schwächten sich Westdtsch. Boden Um 1% %, ab. Rhein. HW-Bk. nwd Hamhnrger th. stiegen Um % bzw. % %. Baherische th. gewannen unter Berücksichtigung des Di- vide11denahschlags 0,30, Bei den JUdnstriepapieren stellten sich Münchener Lokalhcrhn um 5 % höher, Wobei ZUteilnng horgonom- men jvnrde. Auch Hoffmann Stärke gewmmen hei Repartierung 4% %. Ferner stiegen NeUe MaUHFeld gegen [eßten Kur:? um 3 % und Zeißer Maschinen nm 2% %.
Andererseits gaben Stetriner Vortlan-d nnd Miiller Gnmnri nach P-a1t1e nm 3% bzw. 2% % nach. VW Kokoxtiahhapieren Wurden Schantnwg nm 1% % hoher bewertet.
Jm Variahlen Rentenherkehr gaben Neichéalr-hesiß unwesent-
lich auf 132,60 nach, während Die U'mix'chn[d-nngsxrnleihe 11111). mit
96,40 gehundelt WUrde.
Am Kassarentennmrkt lagen Liq,:PfaUdhriefe heute wieder
Weinheitlich. Bran11schw.-Hann. Waren nm 32% Pfg. erholt, andererseits ga'hen Rhein.:Westf. Boden % % her. Stadtanlcihen 10111011 gefragt Und fester, “so 29er Aachen, beide Breéskan, 26er Tnis-hurg und 27er Königswerg um je %, "Mor Leipxig Um % “'.-;. Von L-a-ndschaftl. GoldpfaWbriesen zogen Wcstprenßen Ritterschaft- [iche nm % % an.
Sonst sind noch von Provinzmrleihen 26er Brandenburg mit + %, Von Ländernlthesih-an1eihen Lübecker und ferner 35er. Reichsxhahnschäße mit gleichgroßen Gewinnen zu erwähnen. [. Dekosam-a gaben um % “„ nach. Von JWustrieohligafirmen fielen Gembr. Stamm mit - 0,40, 5 %ige Klöckner mit - % und Mont CeUis mit + % % auf.
Am Geldmarkt Waren für Vkanko-Tagesgeld Säße von 3 his 3% % anzuke-gen. '
Bei Der amrlichen Berliner Devisennotierung “wnrde der Dollar mit 2,494 (2,496) niedriger bewertet. Das Pfund mnrde anDerer-seits auf 12,39 (12,375), xder Galden auf 138,10 (137,95), der frz. Franc anf 7,60 (7,53), der Schweizer Frmxken auf 57,18 (57,10) erhöht.
Notierungen
der Kommission des Berliner Metallbörsenvorstandes vom 29. März 1938. (Die Preise verstehen fich ab Lager in Deutschland für prompte Lieferung und Bezahlnng):
Originakhüttenalnminium, 98 bis 1390/0111 Blöcken ; o o o c o 133 RM für 100 [(Z deSglÖJion Walz- oder Drahtharren
/0 o o o . o ' o c . v o 137 , , , . Reinnickel 98-99 0/0 c o o o o o ""' . ., . „ Antimon-Negulus. . . . . . . . -- , . „ ., FSinsÜber . o | o e o o o o . . 38,00_41,00 „ ' 1. . fein
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Der 10. April kein verkaufsfreier Sonntag.
Verlegung auf den 3. April möglich.
In verschiedenen „Gegenden ist e_Z_ü-blich, einen Verkaufs- sonntag Vor Ostern freizugeben. JU ldtej-em Jahre War dafür der 10. - Apvkl vorgesehen.
Eine Frei-g-aibe des 10. April 1938 :kom-mt jedoch Wogen der an Drese-m T_age sdattfmdenden Volksabstämnrnmg umd Reichstags- Wahl nicht in Frage.
. De_r ReichSarbejtSm-ini-ster hat aher den znstänsdigen Behörden mxt eterlt, Daß er kerne V-epen-ken dagegen hat Wenn an Stelle Des 10._ pm! 1938 Der 3. Aprll 1938 als V-erkaufssonnt-ag vor Ostern frergeg-eben WLW. “
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