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Reichs- und Staatsanzeiger Nr. 92 vom 22. April 1938. S. 2. Rkikhs' und Staatsanzeiger Nt- 92 vom 22: April 1938. S. 3.
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_ Filmverbot; Die öffentliche Vorführung des Fiims: „Das Lied von der feuerroten Blume“ (ZÜUZEU 0111 (1811 Liröäa 1310111511) (Einkopierie deutsche Titel) 5 Akte / 2547 m, Unit 0 9 st eller: A.G. fiir Filmberlcib G. m. b. H., Berlin 897 68, Friedrichstr. 225, Hersteller: A. S. Wivefilm, Stockholm, SchM-den, ist Ilm 28. März 1938 unter Nummer 48 012 verboten Wor Ln.
* Berlin, den 21. April 1938.
Der Leiter der Filmprüfstelle. Zimmermann.
Verordnung
über die Anlegung des Vermögens der Träger der Reichs- versicherung.
Vom 14. April 1938.
Auf Grund dcs § 271 der Reichsversicherungsordnung wird verordnet: § 1
(1) Das Vermögen der Jndaliden-, der Angestelltenver- sicherung und dei“ knappschaftlicbcn Pensionsversicherung sowie die Rücklagen der Kranken- und Unfallberficherung sind bis zur Hälfte in verbrieften Forderungen gegen das Reich oder in Forderungen, die in das Schuldbuck) des Reichs eingetragßn sind, anzulegen.
(2) Solange der Betrag nach Abs. 1 nicht erreicht ist, "müssen mindestens drei Viertel des jährlichen Zuwachses an Vermögen (Rücklage) in den bezeichneten Forderungen ange- legt Werden. § 2
Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 1938 in Kraft. Mit Wirkung vom gleichen Tage tritt die Bekanntmachung über die Anlegung des Vermögen?- der Träger der Sozialbersichernng vom 14. Juli 1923 (Reichs- geseßbl. [ S, 646) außer Kraft.
Berlin, den 14. April 1938. Der Reichsarbciisminister.
In Vertretung des Staatsstkrctärs. Dr. E n g e [.
Bekanntmachung [(l) 522
der Überwachungsstelle fiir unedle Metalle vom 21. April 1938, betr. Kurspreife fiir unedle Metalle,
1. Auf Grund des § 3 der Anordnung 34 der Über- WachungsstelLL für unedle Metalle vom 24. Juli 1935, betr. Richtpreise fiir unedle Metalle, (Deuischer Reichsanzeiger Nr. 171 vom 25. Juli 1935) Werden für die nachstehend auf- gefiihrten Metallklaffen anstesle der in den Bckaimi- machungen, !A) 518 vom 13. April 1938 (Deutscher Reichs_- anzeiger Nr. 88 vom 14. April 1938), ](1' 519 vom 14, April 1938 (Deutscher RcichZanzeiger Nr. 89 vom 19. April 1938) und !A) 521 vom 20. April 1938 (Deutscher Reichsanzeigcr Nr". 91 vom 21. April 1938) festgesetzten Kurspreise die fol- genden Kurspreise festgesetzt: __
Kupfer (Klassengruppe 1/111) , Kupfer, nicht legiert (Klasse 7111 .4) . .* . „RM 55,50 bis 58,-
Kupferlegierungen (Klassengruppe [IT) Messinglegierungen (Klasse UMR) . . . RM 40,_ bis 42,50 Rotgußlegierungen (Klasse UTZ) . . . „ 54,75 „ 57,25 Bronzelegierungen (Klasse UTS) . . . „ Neusilberlegierungen (Klasse ULD) . .
Zinn (Klasseugrnbbe KK)
Zinn, nicht legiert (Klasse )()L 4) . . . . RM 211,_ bis 221,- Banka-Zinn in Blöcken . . . . . . . 223,_ „ 233,_ Mischzinn (Klasse M 13) . . . . . „ 211,- „ 221,- je 100 kg Zu-analt RM 18,75 bis 20,75 je 1,00 ks Rest-Jnhalt
Lötzinn (Klasse U V) o . . o o o . .M211,"bi3221,_ je 100 kg Zn-Jnhalt RM 18,75 bis 20,75 _ _ je 100k8Reft-Jnha1t' 2. Diese Bekanntmachung tritt'am Tage nach ihrer Ver- öffentlichung im Deutschen Reichsanzeiger in Kraft. Berlin, den 21. April 1938, Der Reichsbeaustragte fiir unedle Metalle. S t i n n e r.
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' „
Bekanntmachung. Die am 21. April 1938 ausgegebene Nummer 58 des Reichsgeseßblatts, Teil 1, enthält: _ _ _ _ Verordnung über Aenderungen in der Gliederung von Arbeitskgerichtsöbehövden. Vom 8. A 1:9 1938. _ Verordnung zur Aenderung der erovdnung iiber die Musterung
de AuZ-bebung. Vom 14. April 1938. , _ __
Ver-ordnun über die Anl-egung._des Vevm'ogens der Trager der R-eichsversi erung. Vom 14. A __111 1938.
Vierte Verordnung zur Durch uck rung des G eyes iiber de_n Y_Yebr mit Tieren und tierischen rzeugmssen. om 14. April
Verordnung über *die Einführung des Reichsavbeitsdienites im Lande Oesterreich. Vom 19. April 1938.
Umfang: 1 Bogen. Verkaufspreis: 0,1'5 RM; Postversen- dungs bühren: 0,04 RM fiir em Stück bei Voremsendung auf Unser Yostschecklonto: Berlin 96 200.
Berlin U97 40, den 22. April. 1938. Reichsverlagsamt. Dr. H u b r i ch.
___-
„ Bekanntmachung. Die am 21. April 1938 ausgegebene Nummer 59 des Reichsgeseßblatts, Teil 1, enthält:
- ' Verovdnung iiber die' PreiSbi-ldun im War-owverkehr zwi chen '
Uqu_ng'; % Bogen. Verkaufspreis: 0,15 RM. , Postversen- dbu xen: 0,03 RM fÜr ein Stück bei Voreinsendung auf Post checkkonto: Berlin 96200.
Berlin U97 40, den 22. April 1938. Reichsverlagsgmi. Dr. H U b r i ch.
Nichtamtlichés. Deutsches Reich.
Nummer 17 des Ministerial-Vlatts des Reichs- und Preußi- schen Ministeriums des Innern vom 20. April 1938 hat folgenden Inhalt: Allgemeine Verwaltung. be v. polit. Veurteil. an Beamte. _ RdErl. 13. 4, 38, Ges. üb. d. Außgleici) bürgerl.-rechtl. Aniprüche v. 13. 12. 1934 u. d. Ges. üb. d. Gewährg. v. Entschädig. "bei d. Einzieh. od. v. Vermögen v.,9. 12. 1937. _ RdErl. 14. 4. 38,
d. Kreisoberinsp. _ RdErl. 14. 4. 38, Feier d, 1. Mai 1938. _ RdErl. 16. 4. 38, Neue urkunden. _ K o m m u n a lv e r b a n d e. R-dExl. 6. 4. 38, Erbes). v. Verw.-Gebühren f. AnerXenn. u. Entscheidungen auf Grund t. üb. d. Vergnügungsteuer. _ RdErl. 8. 4, 38, Steuer- usammenar-beit d. Gemeinden (GB.) 111 d. dt. Tagespresse. _ RdErl. 12.4. 38, Bürgersteuer. _ RdErl. 12. 4. 38, Bekannt abe v. Namens- u. Grenzänd. im_ RM ilderg. v, Härten aus Anlaß d. ZinSsenk RdErl. 13. 4. 38, Sichersfel]. d. Feu-erlösckzivasserversorg. schuß. _ RdErl. 13. 4. 38, Ausschreib. hauptamtl. verroa v. Bür-germ. u. Veigeordn. _ RdErl. 14. 4. 38, Erstatt. 1). Jahr- kosten f. Beamte, die an Veranstalt. d. Verw.-Akad, teilnehmen.__ _ Billigkeitsmaßnabmen auf d. Gebiet d. Grundsteuer. _ Gemein. e-b-estand- u, OrtSnamen-Aendernngen. , _ Wohlfahrtspflege u, JugendWOhlfa- rt. RdErl. 7t.».rbergen u. Lager d. HU„ d. BDM., d. Jun volks sowie d. Landdienstes 0. HF. mit Konsummargarine. rl. 11, 4. 38, Vordrucke f. Lehrbert PolizeiverWaltung. R „Davbysten _ 2. Richtung 2. RdErl. 10. 4. 38, Reichsmeldeordn, _ RdErl. 11, 4. 38, Schuß dt. Brauchtums. _ RdErl. 9. 4. 38, Amtl. Fachzeitschr. „Krimi-
. _ RdErl. 13, 4. 38, Offz.-Ersaß der SchP. ( ß Waiserschußpol.) _ RdErl. 13. 4. 38, Wachtm.-Ersaß in d, SchP. _ RdErl. 14. 4. 38, Evsaß f. mot. Gend. _ RdErl. 11. 4. 38, Vor- läuf. Vest, üb. d. Verpflx . im Standort. Nachw. üb. d. Bestand an
RdErl. 13. 4. 38,
d. Uebergan Dienstbespre Form d. Ernennung?-
. _ RdErl. 12. 4. 38,
RdErl. 12. 4. 38,
RdErl. 19. 4. 38, Richtl.
5. 4. 38, Versorg. d. JUJL
e in d. Fürsorge- rxl. 21, 3. 38,Ver-
erzishun . _ bot 1). Hefte _ Kindtäufcr“,
_ RdErl. 13, 4. 38, [Hunden 11. deren Einsaß. _ RdErl. 13. 4. 38, Beschaff. v. Unfallgerätekäften bei d. SchP. d. Ge- meinden. _ RdErl. 13, 4. 38, Brems r RdErl. 14. 4. 38, Li 13. 4.38, Sicherstell. d. _ _ RdErl.14. 4.38, Feuermelder. _ Wehrangelegenheiten. RdErl. 11. 4. 38, Bebandl. v. Strafre isterauszii lichtigen. _ Rd vl. 12. 4. ienstpflichtige. _ V o l k s g e s u n_ d RdErl. 11. 4. 38, Prüf.-Ordn. f. Apotheker; Vorexanximerte. - Uebertragb. Krankh, d. 11. Woche. _ V e t e r 1 n 0 vw e [“e n. RdErl. 14, 4. 38, Mitteil. üb. d. mit Maul- u. Klauenseuche starker verseucht. Reichsteile. _ N e u e r 1 ck ein ausschreibungen v, Gem ziehen durch alie Postanstalien.
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Vierteljährlick) 1,75 RM fiir Angabe ,4
Verkehrswesen.
_ Deutsche Reichspost verbessert den Fernsprechdienft.
Wenn Reisende vor Antritt einer Fahrt nicht wissen, wo sie an nterkommen fin-den Werden, konntexi bishex chäftsfreunde oder Bekannte Gesprache Mit nen erst anmelden, nachdem sie die Rufnummer ;_des. Reisenden enthaltsbrt erfahren hattsii. Um die Herstellung vim Gespräcbsvebbmdungen in olchen Fällen zu e die Deutsche Reichspost vom 1. __ spräche mit Vovamneldung (U-Gespracbe) 0 ne
Handelswil.
i rom Reiseziel ein; U i re Angehörigen, Ges an “Feinem Auf _emzig-artige Filmdokument emen Kunder deut
en, daß _* e- *mgabe einer
ai 1938 an agel
ühere Untersüchungen hat das Institut in-seinem Wochenbericht Nr. 16 em? _Neu- ustrieklen Aquuhr“ nach Invetitions- und Gütern mxt aUgemeinem Anlaß dazu gab einmal die Um_stellu_ng andelsstatistik seit Anfang 1936,_d1e eme reihen nicht mehr ache, daß'fich durch en auf die einzeliien arenberzeichnijses“ eme penbildung erzielen laßt.
ng Deutschlands auf der verkleinerten Bodenfläche völke'rung im Inland gebraucht die Steigerung der deut ließiicb die „industrielle“ fanden nach den Berechmingen des chung im Jahre 1937 bereits 98,8 % aten industrieller Herkmxfi. in der eu sich die Werte der „industriellen inklang mit der konjunkturellen Lage wird diese Grundte_ndenz_ 6an rlagert. So haben seinerzeit die naufträge die nd der Wegfall der Re- u träge und die eben- Abschlie ung
Jm Anschluß_an fr für Konjunkturfor1ch-un aufgliederun ' iitern, Ver rauchsgutern ungszWeck durchgefii der deutschen Außen Weiterführung der bisherigen Außenhandels ohne Weiteres zuließ, dann _ __ wieso notwendige _anuckge ,DeuMben Statistischen einerung dEr Grup
Da die landivirtscbaftliche E _ egeniiber der Vorkriegszeit erhe r den Bedar der Wachsenden Ve Wird, kommt iir die erstre ausfuhr heute
aber auch “ die Tals
Nummern Wesentliche Veri
nstituts für Kon'unkturfor der gesamten Aus uhr aus roßen Linie gesehen, bew r“ Deutschlands im bei un eren Abne merländern,_doch Teil, durch politis e Einflusse übe erungen und die Russe ergehend überhöht, wahre Abstoppen der russrschen A f oliiisch bedingte, zeitiveise ve eils der Welt Wirtschaftßlage in de deutschen Aus__fuhr der Weiter die Wabru konkurrenten Deu deutschen Ausf Wenn sich im hinter der „weltWirtsch dieses Mal do __ aus chlaggeben dafur gew
Reparationsli industrielle
Ausfuhr vorü
tärkt spürbare aren seit 1933 das _na elt zu erWartende Wiederaixstetgen der ehemmt haben. Hinzu kamen ei den meisten Axißxnhqndels- tchlawds die die Wettbewerbsfahigkeit der ustrie keit 1932 schWer bee iger e_m Na Konjunktu _ im Weitesten Sinne polit die deutsche Ju
ögcrt und wertungen
inträchtigten. Auch_ fschwuna häu inken „der Ausfuhr che-n Fa toren ustrieausfuhr
dem 80119?" Oesterreich und dem üJrigen Reichsgebiet, , om 15. April "1938. “ " ' " ' ' '
Rixxnummeywm Bestimmungsort angemeldet werden können. Die Rei enden mu en dem Fernamt ihres Aufenthaltsortes die Rufnum- mer des Fern prechgnschlusses ihrer Unterkunft mitteilen. Für sie, ankommende Gesprachsverbindungen Werden dann mit dem ange- gebenen Fernsprech-anschluß_hergestellt. Fiir die Entgegenna "ms der Auxenthaitsmeldung Wird keine Gebühr “berechnet, Nä ere Yuékunt erteilen die Fernsprechvermittlungsstellen und die Post- am er.
Kunst und Wissenschaft. Spielplan der Berliner Staatötheater Sonnabend, den 23. April.
Staatsoper: Dei: Rin? des Nibelun en. Vorabend: Das, 0
Rheingold. Musi („Leitung: Schü er. Beginn: 20 Uhr.- Schauspielhaus: Hamlet von Shakespeare. Beginn 20 Uhr.
Staatstheater _ Kleines Haus: L a u t e r L ü g e n. „ Komödie von SchMikart. Beginn: 20 Uhr.
Filmschau._ Olympia _ Fest der Völker (1. Teil).
Dieser_Filt_n, den Leni Rixfenstabl im Außtx-ag des Führers gestaltete, 1s_t_ mch? nur der großte Sportfilm - er Weit, sondern- viel mehr: uberzeüliche? Sinnbild einer menschbeitsverbindenden Idee. _Er macht die HYepunkte jener glanzvollen 16 Tage der Uympiéchen Spiele zu erl-in, in denen 52 Nationen um den. Si-egesorbeer rangen, in staunensMrter Eiwdriwglicbkeit und“ Dichte wieder lebendig, Vor allem aber _ und das gibt diesem Filmdoku-ment seine zeitlbse Giiltigkeit *als Kunstwerk _ wird eine innere Halkiun-g und die Kraft der tragenden Jdee deutlich, *die als unbergänglicher__olymyischernGeist die Briicke von der Antike zur Gegenwart schlagt. Hier l_nupft au_ der Film im Proloq, einev“ vollendet gelungenen film1schen Di tung, an. Die Säulen der] Akropolis, des Parthenon un-d Exechtbeion leuchten vor uns auf, die Statuen und Köpfe der (Hotter und Kämpfer, unsterbliche Zeugen einer Epoche, die die Ideale von Kraft, Schönheit und Anmut geformt hat. Und wenn aus der Gestalt des Diskusioerfers von Mbr-on durch das Wuwder der Kameva ein Diskusioevfer“ uFseZer c?Uge herausgeblewdet wivd, sind ziveieinba-lkb Jahrtansende ü“ er- rü t.
Der Fackekianf von Olympia nach Berlin ist dann die Ueber- leitung zu den Wettkämpfen im S_tadion _zu Berlin. Der Fibm wird zu einem Hohelied a-uf menschliche Große und Haltung, man wird ein Teil jener Hunderttausend, die das Sbadio-n säumten, und wird erfüllt von dem mitveiß-Gnden Schwun-g und *der drama- tischen Wucht der Kämpfe. Ob es der 100-11152,an der sechs schnell- sten Läufer der Welt ist, 'der Hocb- und Wxitsprunq, Hurdenlauf Hammeriverfen, Speerwerfen, die _Staffellauf-e und zum Schlu die körperliche und seelische Zerxetßpwbß d-es_ M-aratbonlaufes, alle diese Kämpfe der leicbtatbletrschen Disziplinen erstehen Yon neuem und mit ihnen die Spannuxig nnd fieber-nde Atmosphare, die bei den großen Enbscheidungen iiber den Zehntausenden liegt,-
Uns dieses Erlebnis aus der unmittebbarsten Näbe_zu be-é scheren, das kleinste Debail, aber_aiich_ die roße Uebersicht der Kämpfe einer Jugend, die mit dem EMW? i: [eßteii Kraft zu“ kämpfßn und zu siegen Weiß, aber aucb Mit ? nstand verlieren kann, das alies einzufangen, w-aren vierzig der, besten deutschen Kamera-
[ente einigeseßt, Die so gLWOUUSUEU 430 000 m Reporta-gefibn1 in eine filmische Dichtung, deren äußere); Umfang nur 5000 Metex _ betragen durfte, nach den Regeln einer ausgefeilten Dramaturgie“
umgegossen zu Haben, ist das bleibende Verdienst Leni Riefcii- stahls. Der te nischen Vollkommenheit des Films eritsprtchi di! Musik, die Herbert Wincdt komponiert hat; als _blnftl-2r1sch_€3_ Element höchsten Ranges, das die seeliéchen Vbrganqe deutlich macht, gibt sie dem Film, seiner Dynam: und seinem Rhythmus, die letzte Vollendung. ' Der Olympia-Film wird, dessen darf man sicher sein, einen" Siegeszug durch die ganze Welt antreten. Er ist e1n_stolzes Zenga: nis dentscber Kunst. Wiedie olbmpischen Spiele, dre er besingt,- ist er ein Sinnbild der stensbejahung; zugleich Liellt aber dieses " chen Friedens- willens dar, der die olympischen Spiele in ihrer völkerverbixidend-ew Macht klassischen Sportgeistes wie noch nie zuvor erstehen ließ.
RudolfLanßscb.
Die industrielle. Ausfuhr Deutschlands seit 1926-
Zihr Deutschlawds von Jahr zu Jahr wieder gestie nteil der industriellen Ausfuhr an der ge?amten Aquuhr erhöht hat.
Bei einer_ Aufgliederung der deutschen Jndustrieausfubr nach Investitionsgütern, Verbrauchsgütern und Gütern mit allge-
StrukturWandel im „Gefälle der
konjunkturelleq Lage bei unseren Außen gehenden Einflüsse.
Das heute erreichte Verhältnis zwischen den drei Gruppen
aus U
fuhr von nvestitionsgütern _ und zum Teil auch
n den Gütern mit allgemeinem VerwendungszWeck soWeit be ihnen eine natürli e ode-c erWorbene Monopolsteü
Y den hochqualifizierten Verbrauchsgütern (
nachteiligt werden, Weil „gerade ße in 'der Herstellun
'na ihrem Höchst'stand im * abre ' 929 viel-stävkev und -länger zu.-
Qualitätöerzeugni-sse besonders
rückging als der Welthandel. Seit 1935 ist zwar die JndustrieauSi' _en, Wobei sich der
meinem Verwendungszweck zeigen Öch___bvb_so_n_d__er_s_“deutl_i_ch vdie va e W a un. on er bandelspartnern aus-
_ Investitionsgüter 42,9 %, Güter mit allgemeinem Veriven- dun s Weck 34,4 % und Verbrauchsgüter 22,7 % der Industrie-x Zr _ ist das Ergebnis eines sehr unterschiedlichen Entwick-
lun sprozesses geWesen. Im Jahre 1927 bestand die Industrie- aus?uhr Deutschlands noch zu 37,5% aus Verbranchsgütern, während damals die Güter mit allgemeinem Verivendungszweck 31,4% und die Investitionsgüter 31,1% der Jiidustriea1tsful)r stellten. Demnach scheint ich der seit Jahrzehnten zu beobachtende „Strukturrückgang“ der erbrauchsgiiterausfuhr auch nach dem Kriege fort eseßt zu haben; umgekehrt zeigt sich die deutsckze Aus- ie von
Gütern mit allgemeinem Verwendungsziveck _ weiter striiktuixels begiinktigt. Die Ursache für diese langfristig wirksame Entwick- lung iegt vor allem in der seit d2m Weltkrie verstärkt iii Gang ekommenen Judustrialisierung der halb- un neukapitaltstiscl)en_ ZLirtschast-Zräume. Immer mehr verlagert sich der_Exporx Von den einfachen Massenverbrauchsgütern zu den Investitionsgutern_
ung bcste_l)_-_ (z. B. Kohle, „Koks, veibstoffe, Chemikalien YM), und ichließlrchx
er onenkrastWageUx hotoapparaten, optischen Artikqln u. ü. M;). on diesxr lang“ ristigen Strukturände'cung der Industrieausfuhr wird dle
eutsche Ausfuhrindustrie auf die Dauer eher begünßigcéwaxrsüxee; o
eistungsfähig ist. , aneben wird
jedoch die industrielle Ausfnbiß Deutschlands in ihrer Zujammen- scjzung auch kurzfristig durch ie Kon'unkturentrmcklung im Aus- land beeinslußt. Eine Trennung dieéer beiden verschiedenartigen Faktoren ist War Wegen der Kiirze des Beobachtungszeitraums zuverlässig heute noch nicht möglich. Immerhin ergeben sich auch vom Standpunkt der kurzfristigen SchWankungen in der Ent- rZicklZing der drei großen Ausfuhrgrnppen erhebliche Unter- s )ie e.
Abschließend stellt das Institut fiir Konjunkturforschung als Ergebnisse dieser Untersuchung folgendes fest:
1. Die industrielle Ausfuhr Deutschlands war1937 mit 98,8% an der deutschen Gesamtausfuhr beteiligt. Die deutsche Ausfuhr besteht also gegenwärtig fast ausschließlich aus Erzeug- nissen industxieller Herkunft. , _
2. Die industrielle Ausfuhr Deutschland:? hat *sich zivar seit ihrem Tiefpunkt im Jahre 1934 wieder von Jahr zu Jahr er- holt, hat aber noch nicht die Hälfte ihres Standes Von 1929 er- rei t. ch3. Die industrielle Ausfuhr Deutschlands ist, im Gegensaß zu der deutschen Binnenwirtschaft, die in dexi lebten Jahren „krisenfest“ gemacht Werden konnte, von der konjunkturellen Lage
bei unseren Abnehmerländern abhängig geblieben. Das zeigte
sick) wieder besonders deutlich in_ den letzten Monaten, in denen sich die deutsche Ausfuhr zWar immer noch erhöht, das Wachs- tumstempo aber _erhebl1ch_ abgenommen hat. Die Anqu rsteige- rung __betrug _ ]eWeils m den Monat?.n Januar und cbruar gegenuber der entsprechenden Vorjahrszeit: _
1936 gegenüber 1935 . . , .. . . + 25,5 %
1937 „ 1936 . . . . . . + 8,9 %
1938 „ 1937 . . . . . . + 7,3%-
4. Von_den__ auf lange Sicht wirkenden Strukturiendenzen und von den E1nflu_ssen der Konjunkturbemegungen Werden die drei Gruppyx der__ industriellen Ausfuhr verschieden betroffen. Die Investitionsguter und z, T. auch die Güter mit allgemeinem VerWendiingszweck zeigen sich strukturell begünstigt, Während die Verbrau Hgüter (mit AuZnahme besonders hochqiialifizierter Verbrau Zgüter) ihren strukturellen Rückgang fortzuseßen scheinen. Auf Konjunktureinflüffe in den Abnehmerländern reägieren die „Güter mit all„eme1nem Verwendungszweck“ der- Yeichswäse am geringsten; ie Extreme Werden hier von den
erbrauchsgütern und den anestitionsgiitern beseßt. Am stärk- sten wird von Krisen außerhalb Deutschlands nach den bisherigen Erfahrungen die Ausfuhr von Verbrauchsgütern betroffen.
“
Die' Reichswwtfchaftskammer zur Reform des Kreditsicherung-Zrechts.
Die Reichswsttscbaftskammer, die vom Reickstirtschafts- ministerium zu einer gutachtlichen Aeußerung iiber en gésamten Fragenkreis des K r e d i t s i ck e r u n s r e ck t s (Eigentums-
vorbebalt, Si erungsüberei nung und ,icherungsabtretung) er»
sucht wiirden it, hat nunme r ihr Gutachten den zuständigen Re- gierun sstellen vorgelegt. Es beruht auf längeren Beratungen bor alem mit den Reichsgruppen Industrie, Handel, Handiverk und Banken.
Die Reicbsivirtschaftskammer hält im Einklang mit den in letzter Zeit auch in der Oeffentlichkeit bekanntgeWordenen Aeuße- rungen aus Wirtschaft, Rechtsleben und Wissenschaft die egen- wärtige Praxis auf dem Gebiet des Eigentumsvorbehalts ni t für befriedigend. Sie sieht die Män el nicht in der Rechtsfigur des Eigentumsvorbebaits als solchen, Fondern in den in der Verbands-
raxis der leizten Jahre mehr und mehr eingebürgerten Er- xtreckungsklauseln, wie der Kontokorreniklaufel, der AuZdebnung es Vorbehalts auf die aus gelieferten Rohstoffen vom Abnehmer L_?gestellten Erzeugnisse und der Vorivegabtretung der durch
eiterverkauf des Vorbehaltsgittes enttehenden Kaufpreisforde- x_ungen. Die [ ematiscbe, obne Riicksi t auf die Eigenart des Einzelnen Gescbci ts ur Re e geivordene VerWen-dung derartiger Klauseln in den Ges äftsbe ingungen von Verbänden und Einzel- unternebmungen entspringt einem aus den Nachkriegs- und Krisenberhältnissen Wohl erklärlichen, heute aber nicht mehr zu rechtfertig-enden Bedürfnis des Warenlieferanten nach Sicherung um jeden Preis.
- Die Reichswirtschaftskammer sieht das Ziel der Rechtsentwick-
lung auf dem Gebiete des Eigentumßborbe 0113 vor allem darin, dem einfachen, diirch keinerlei Erstreckungs- klauseln belasteten Eigentumsworbebalt wieder die Steliung zurückzugeben, die ihm nach dem Sinn unseres bürgerlichen Rechts und dem allgemeinen Rechtsempfinden zu- kommen sollte. Diese Auf, abe ist jedoch nach Auffassun dEr Reich§Wirtschaftskammer ni 1 Suche des Gesetzgebers, vielme r ist die Vom nationalsozialistischen Staat geschaffene und seiner Gc- samtfiihrung unterstellte Organisation der Wirtschaft berufen u"nd 1n“der Lage, im Wege der Selbstberivaltun die erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Die Reichswirts )aftskammer befür- W0rtet dabei: *die von den Reichsgruppen Industrie und Handel unternommenen Schritte, im Wege der wirtschaftlichen Selbstbermastung und unter Einsaß der ihr vom Staat geWährten Aufsichts- und Aniveiinngs- rechte die erweiterten Eigentumsvorbelwlte fiir den Regelfall ausder industriellen Wirtschaftspraxis zu entfernen. J Eine SteUnngnahme zum Fragenkreis der Sicherungs- ub e r e i g n u n ([ War notiven-dig gejvorden, Wei! auf Grund von Beiiimngen in der Akademie für Deutsches Recht erneut Vor- [xblagx zur Erörterung gestellt worden sind, die die Sicherungs- Ubereignung durch ein_ in ein öffentliches Register einzutragendes Vertragspfandrecht er1eßen wollen. Die ReichSwirtscbaftskammer ist der Auffassung, daß der allen derartigen Vorschlägen zngrnn-de 11ege1_1-de__ Ziyang zur Offenlegnng. der Kreditverhältnisse die Kreditwurdigkeit des SchnidnerSschiver erschüttern und ihn damit von jeder Art Weiteren Krodites abschneiden muß.
_ Gegenüber dem Einwand, daß die Sichernngsiibereignung zu einer Ueberdeckung des Gläubigers fii-hre, Weist *die Reichswirt- schaftskammer darauf hin, daß es sich hierbei nicht so sehr auf die formale R0chtsstellung des. Gläubigers als darauf ankomme, Welche Möglicbkeiten zur Verivertnng des Sicherungsgutes dem K_roditgeber offenst-eben. Wird der bisher durch Sicherungsiiber- 2191111110811 qe-dexxte Kreditgeber in -die Stellung eines Pfandgläubi-
ers zuriickgxdrqngt, so bleibt ihm nur der Weg „des Pf-andverkaufs.
r muß, wie die Erfahrung [e,brt, dann von vornherein mit er- bebl_ick)e_n Verlpsiewbei der Veräußerung rechnen, denn nur bei v_i_)rstchtiger freihgn-dzger Verwertung, unter Ansnuyung aller ver- fu_g-ba_r*en kaufmanniscben Erfahrungen. kann der Gläubiger den wixklichn Wert des ihm übereigneten Sicherungsgutes realisieren. Wird dieser Weg verspe_rrt,_so bedeutet dies geradezu einen Anreiz ZW den_Kred_1tge!ber, sich Übermäszige Declan en aus ubedingen.
omit l_iegt die Erhaltung des gegenwärtigen eck)tszu?tan-des im gemeinsamen Interesse von Kreditnehmer *und K 1: e d t t g e b e r, Die Reichswirtscbaftskammer glaubt daher, daß auch unter den gegenwärtigen Verhältnissen an der Siche-
rungsiibe'cei nun fest ebalten werden muß. Es handelt sich um eine Form er rexditJicherung, die auch heute noch für denLZe- Werblich-en Geschäftsverkehr solange unentbehrlich ist, als der - Wen'dungsbereich bes Personalfredits nicht Wesentlich ausgeWeitet Werden k-ann. .
Aus dem gleichen Grunde Wendet sich die Reicbswirtschafts- kammer auch dagegen, die Sicherungsabtretung von Außenständen in ein Vertragspfan-dr-echt an Forderungen um uivan-deln, weil hierdurch die sogenannte stille Zession, die me r 11101) mehr zu einem unentbehrlichen Hikfsmittel des Kredit- verkehrs geivor-den ist, unmöglich gemacht Werden wiirde.
Neuordnung des Bausparkvesens.
Zweite Hypotheken _ das Arbeitsstil) der Bausparkassen. _ Verkürzung der Vertragßzeit.
Der Reichs- und Preußische Wirtschaftsminister hat vor kurzem neue Richtlinien erlassen, nach denen die“ pribaten Bausparkaffen _die Geschäftspläne sowie 'die Spar- und Darlehens-“bedingungen um- steklen sollen. In diesen Richtlinien wibd einleitend festZIesteilt, daß das wichtigste Arbeitsfeld der Bausparkassen in *der ewähruwg zWeiter Hypotheken. u ekb-[ickxn ist, da hieran ein fühllbarer Mangel besteht, dem *die B0 enkreditinstitute und die Sparkassen nicht ab-
elfen können. Der GeWahrung einer JWLitcn Hypothek ist die blöi-ung eines entsprechenden, fiir Neubauzwecke aufgenommenen Zwischenkr-edits oder knrzfri'tigen Darlehens gleichzuachten. Die auiparkassen sollten daher us arberträge nur noch fiir zWeite Hypotheken abschließen, Wenn ni t *be-sondere Verhältnisse in der Person der Bausparer fiir den Abschluß bon. Sparberträgen auf die volle Bausumxme sprechen. Es gehort u dLn Pflichten der Bausparkassen, die nur zweite Hypothek gc-iväbren, den Bausparern die erste Hypothek zu vermitteln. Bausparkassen, die auch Weiterhin Bausparverträge auf die vskle Bausumme abschlicßen, babkn daiiir. zu sorgen, daß das Darlehen, ioiveit es durch eine erste Hypothek gßsicbert werden kann, Von einem anderen Geldgeber zn markt- u-blicben Bsdingungen bei der Zuteilung des Vaii-därlehens gewährt wird. Die Banipark-assen sollen die Baufina-nziernng gememsckmft- :lick) mit den Kreditigebern der, ersten Hypothek durchführen. Die
Stelle, die die erste Hypothek , ibt, soil sich der Ba-quarkasse gegen- '
iiber ur Still-hiiltung verpfli ten und die auf die erste Hypothek n lei?tenden Ti[_1_ingsraten 1'0„kange in engen Grenzen halten, bis ie zivsite Hypotßek getilgt ist. Die Höhe 581: Beleihung “darf 80 % des Wertes des bebauten Griindstiickes nicbt übersteigen.
Die Vertvagsinmme darf bei Darlixben znr Vollfinanzicrung von. Bauvorhaben in der ngcl nicbt iibcr 50000 RM 1in bei solchen _zu ihrer Tei-lfinanzierung nicht über 25 000 RM liegen. Hinsicht ich der Wartezeiten, deren Läwge zu “den häufigsten Klagen noch immer Anlaß gi'bt, heißt es, daß nicht?: unbersucbt “ble'iiben sollte, sie auf ein erträgliYs Ma zuriickzufiihrkn. Zu diequ
mecke kommen An- und onderza- lungen, die Verkürzung dci:
ertvagszeit 1in die Hereinnabme von Frenvdgel-d besonlders in Betracht. Vertragszeiten, die bei der Finanzierung der zweiten Hypothek iiber 16 Jahre hinaus und bei Vollfiii-aniiernng ent- Ireckwn'd länger laufen, diirfen Wegen der [“an-gen Bindung der
auspar-er nicht mehr zugekassen Werden. Frémdgeld darf nur in Form von Darlehen hereingenommen Werden. Da der Bausparer während der Wartezeit unter Bciveis stellen soll, daß er Willens und imstande ist, einen anxsohnlicben Teil der Bausumme ails eigener Kraft aufzwbrinxgen, darf eine Zuteilung nicht stattfinden, bevor, wicht Wenigstens während 18 Monaten Beitriige auf den Bausparvertrag geleistet Wovden sind. Die Vewmttlung von Zwischen-kve-diten, die schon bor Ablauf der genannten Zeri zur
erfijgung gestellt werden, wird _den Bausbarxasien hierdurch jedoch nicht verwchrt. Wird im Ge-ichaftsp-[an 1oivie_in iden Spar:- und Darlehensbodingungen eine A*nzahlung_von mindestens 20 % der Verthssumme verlangt, so braucht eme MinidestWartezeit nicht bestimmt zu Webden.
Die Sparguthaben sind zu verziwixn; __der Zinssaß soll de_n allgemein für Spareinl .en geltenden Zinssaßen entspxechen. Die Kroditkosten'bedürfen bei den meisten Bausparkxissen einer erheb- lichen Senkung“ sie FolXen auf dem Wege der Zinsspanne erhoben Werden. Das aftende Eigenkapitai der Bauspquassen muß in einem angemessenen Verhältnis zu ihren Verpflichtniigen sieben. Disfes Verhältnis sollte bei fast ailen Kassen durcb Kapital-erhohnng oder Tilgung von Rücklagen verbessert Wevden.
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Arbeitsverdienste im Kohlenbergbau * im Jahre 1937.
Im Kohlenbergban überschritten die Förderergebnisse im Jahre 1937 zum erstcn Male die geförderten Mengen des bisher besten Jabxcs 1929". Die hiermit verbundene starke Anspannung kd-ßr pro-duktivcxn Krafte hatte a'ucl) ein Weiteres Ansteigen 'der Ver- dienste -der_ Bergarboiter “im Koblenbergibau zur Folge. Nack) etnen_1_Bertcht_des Statistischen Reichsamts in „Wirtschaft und Statistik“ [09 1111 qure 1937 der durchschnittliche Schichtver-dienst je angelegtem Arbeiter im Steinkohlcnbxrgban um 1,3 %, im Vechkohlxnbergbaw um 2,1% und im Braunkohlenbergbau um 1,7 % hoher als 1111 Jahixe 1936, Die 3071)! der je angelegten Yrbeiter veifal)_rcnen Schichten War ebenfalls größer als im «We 19.36 _ im Stsmkohlenjberaban um 3,8 %, im Pccbkoblen- bergbau um _1,2_% und im Steinkohlenibergban um 4,5 %. Somit ergab sicb eme Steigerung der Monatsberdienste im Durch- xßbmtt um 8 RM (5,0%) im Steinkohleniber "bau, um 4 RM koblepbergbam, eit 1932 siiid die durcbscbnittlicben Monats- ber-dienste stoß gleicbqekbliebener tariflicher Schichtlöhne im Stein- .?ohl-enbergbau um 23,3 %, im Pechkohlenbergbau um 16,3 % und nn Braunkoblenbergbau um 21,6 % gestiegen.
** Die Zahl der angeleßten Arbeiter war im Jahre 1937 im .
Steißkoblenbergbau um 1 7%, im Pecbkoblenbergban um 4,1 % und im Braunkohlenibergbau um 4,8 % höher als im Jahre 1936.
9 %) i'm Pechk lenb-crgbau. 1111?) nm 10 RM ( „5 %) im Braum.
Die Preise in Oesterreich und im übrigen Reichsgebiet. “
Nach der Wisderbereinigung Oesteryxicbs mit dem Deutschen Reich muß mit der Eingliederung der bsterr-eicbi'scben Wirtschaft auch eine allmähliche An sinn der Pxeise erfolgen. Die Grund- lage hierfiir bietet das miau chvcr-haltnis von Reichsmark u_n-d S illing. Ein Vergleich der Preise ist adestén 1_1*icht ganz ein- fa , Weil er Fick) auZ gleichartige Waren u Leistuxigen (nacb Handels- und Liefer e*dingungen) ck_stxecken muß. Em Versuch nach dieser Richtung wird vom Stqtiitiscben Reichsümt im neuen Heft von „Wirtschaft und Staiistxk“ untexnommen, indem die GroßbandeWpreise wichtiger _l-andimrtsWstlicber Erzeugni e nn-d deuktriestofse soivie die Einzelhandelspreits-e wichtiger ebens- bedür nisse einander gegeniibcrgexstelkt w-ebden. Etwa leich hqch ind in Oesterreich ix_wd im iibrigen Reichsgebiet die reife fur
oggen, Hafer, Mais, Schiveine, SchWemefleis , Brot, Mehl, Teigwaren, Kartoffeln, Konsummargarine un-d ier. Niedriger
End die Preise für Hülsenfrüchte, Rinder, Rindfleis „ Butter,
chmalz. Eier uwd Flachs. Höher lie en dagegen die reife fiir Zucker, Salz, Kaffee, Tee Linfolqe *der öberen VerbrauchZ-besbeue- rung), Trinkmich, Kohle, e ektri chen Strom und eine Anzahl von iwdu triellén Rohstoffen und Ha aten. .
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Berliner Börse am 22. April.
Aktien nach meist schwächerem Beginn anziehend, Renten freundlich.
Der Boxsenbegmn en__tspr_ach den vorbörsli gehegten Erwar- tiingen: Bei nur Verhaltnismäßig kleinen aufaufträgen der Kun-ds aft und Glattstellung0_n_des an den Vortagen Wohl etwas zu_st_ar eizgggierten berufsmaßtgen Handels ergab sich keine ein- bettltcbe Linie, doch Waren Abschwächungen leicht in der Mehrzahl.- Liber -chon n__ach Feststellungder AnÉangskurse trat eine Wendung 9111, da, ausgehend von_ einigen c-i)nderbLWe:gungen, allgemein wiodxr lebbaftere Kausnetgung einseßte. Dadurch WUrden die An- fqngsverluite ziim Teil nicht nur ausgeglichen, sondern darüber hinaus noch kleine Kursgewinne erzislt.
Besondere Beachtuxi, fanden wieder Rheinmetall-Borsig, in denen gesterxi ca. % Ml . RM umgegangen Waren, Zum ersten, um_ % % hoheren Kiirs ivechselten heute etWa 100000 RM den' Besißer, woraufhin die Notiz sogleich w:iter um % % bis auf 147% anzog.
_ Nach Durchführung der bekannten TranZaktion zeigte sich weitere): Bedarf, der nunmehr nur im oifenen Markt u befrie- digen 1st._ Lebhafter gefragt Waren ferner bei den Ver?orgungs- Werben LieferunFn, die um 1%_% anzogen, sowie von sonstigen Papieren ijtdt ch. Kaufhof; die1e rundeten einen Anfangsgewinn von_% sogleich auf 1% ab, da man der Hoffnung auf eine 5__%1ge Divideyde unm gibt. Auch Dtsch. Eisenhandel, die zu- nachst unberawyeri einsetzten, Waren später gesucht und 1% % is_ster. Hierbei spielen __wohl hauptsächlich Rendite-Erwägungcn eine Rolle. _Demgegenuber Waren Montaniverte zunächst ange- boten und me1st_schWach-3r, so n. a. Klöckn-xr um 1%, Mannesmann um % und thinsiahl um % %. Von Braunkohienwerten gaben Rheinbr-aun bei 21118111 Angebot von mir 6000 RM um 2% % nacb. _DurchWe gedruckt Waren, ebenfaUs bei kleinstem Angebot, Kal'taktxen; Ns ersleben büßten ], West-erxgeln %, Salzdetfurth % % ein.
In der chemischen Gruppe gingen Farben unächt um über 1 % a_nf 1581.ch-_zuriick, Lticgen dann 0er im Zugze der LUJLUWMLU Befestigun? wieder an 159%. Férner sind Conti Gummi mit ___1Z/4_, A chaf_fenburg_er rnit _1% und Holzmunn trotz des gunsttgcn _Vertcbts mri _ 2 % zu erwähnen. Bkmbcrg konnten emen 1 %igen Anfangsverlust zur Hälfte wiédcx ainglLichn.
__ Jixt V0r[_auf blieben Spezialiverte im Mittslpnnkt dss ,zntexcffss. T_ie Fiibruiig _hattsn 00091 Rbßiiinißtall-Borsig; da ziemlich zubernchtlicb niit e_tner Erhöhung der Vorjahresdividcnde von 6 auf 7 % ngkckMU wird, konnte das Papiéc einen Kurs Von 149% gegen 147 am Börxenbeginn erreichen. Allerdings traten in der Mitte der zweiten Börsenstunde wieder eine geringe Ab- Ychw§1chung bis aiis_148% ein, Neben Rheinmetakl iielen West-
eut1che Kaufhof init EMLM weiteren Anstieg bis auf 109%, d.h. gegen erste Noiiz um 1% %, ferner Daimler mit + % % gegen den Vortagsscyluß und Klöckner mit einer Erholung um % % ani. ,
_ GegenBörsenichknß konnte sick) das im Vsrlauf erri'icbie Nibeau_ mmst behaupten. VLreinzelt traten allerdings Riickgänqe Ein, so itiI-besondkre bei Rheinmetail-Borsig, die auf Glattstellunqéu der sogenannten Mitläufer wiedsr auf 147% znriickgingjen. Farben schlossén mit 158%.
Bonden zn Einheitsknrsen gehandelten Bankaktien büßten Dtsch. Ueberse_0b-k. 1% % ein, Während Tticb.-?lsiatische 5 RM ge- wiinnen. Ver den Hyp-Bankcn gaben Wcstdiick). Bod. Crcd. um %, Tisch. Centr. Boden um % sowie Baywciscbc pr. um % % nach. Am Markt der Industriepapiere stiegen SackiisiiWer und Rostockxr Straßenbahn, beide nach Pause, um 4 bzw. 3% %.- Bxaunftbwcigcr Industrie Wurde 3 % höher bLWLrtet. Anderer- self'Z gaben Augsbiirg Hasen Vruuerei gegen die [eYte Notiz nm 5 % nach.
_ Brannschwcigcr Jute stellten sich 3%, Phönix 3 und" Hiridrichs/Ylnfsermann 2% % niedriger. Von Kolonialwcrten be- Tcstigten sich Doug um 1% %, während Schantnng 1% very oren.
_Jm_variablen Rentenberkcbr befestigte sich die RcichIakt- besiß_aiile_1he um 15 Pfg. auf 132,90, während die Umscbiildungs- gnleihe im gleichen ?lusmaß aus 96,10 zurückging. Tie Umsäße in beiden Papieren Waren verhältnismäßig gering. '
Der_ Kassarentenmarkt bot allgemein ein ruhiges Bild. Pfandbriefe maren weiter beachtet. Liq.-Pf.-Briefe gaben zumeist 11111 0,10% nach. Hann. B0d.-Cred.-Bk. ermäßigten sich dariiber hinaus um 0,40 %. Stadi- und Provinzanleihen Wurden ettva auf leßter Basis gehandelt. 289r Brandenburg gaben jedoch um % % 1100), Von ZwcckVcr'bandsanlkiben Wurde dic 5 %ige Schles- Mg-Holstemiscbe El0erizitätZ-Vcrbandsanleibe nacb liingkrer Paine u_m %“ % heraiiigese ,t. Am Markt der Landschaftl. Gold- pfandbriefe bufzten Schlesicbe frühere 5%ige R0ggen-Pf.-Vr. erneut 0,15 % ein.
Reicthund Länderauleihen veränderten sick) kiium. 30er Meckl.:«treliß koxmten sich leicht befestigen. Bei den Industrie- papieren stellten sich Aschinger um 0,40 höher und erreichten damit erneut den Pakistand. Farben gcjvannen %;, Klöckner 0,40%. Andererseits gaben 37er Mittelstahl %, Bank für Breinindustrie 1%, 37er Elektrowerke % un-d Hoe ch-Köln-Neucssen % % ber.
Am Geldmarkt wiirden fiir lanko-Tagesgcld unveränderte Sätze von 2%_3 % gefordert.
Die Markt- und Preisverhaltniffe im deutschen Rundfunkwefen.
__ Der deutsche Rundfunk besteht nunmebr 15 Jahre, davon Lins _Ja-hre _uuter zentraler poliiiicher Führung. Ueber eine
niivicklung indieser Zeit gibt em Bericht des Statisticben Reichsamts im neuen Heft von „Wirtschaft und Statistik“ Auf- schluß. 1923 War mit einem Sender von 0,25 1197 Antennen- lxistung begonnen ivordcm Und 1924 Wurden Scndimgcn bcrcits iiber 12 Sender mit 3,45 11127 abgewickeit, Im Jahre 1937 be?- anden 26 Sender mit 949,75 RW im Deutschen Reich. Die Ge- amtsende-zeit, die 1924 11 197 und 1932 48 047 Stnndcn bctragcn * atte,_'belief sich im Jahre 1937 auß 75009 Stunden. Die Zahl der HÖWB stieg seit 1924 von % 9] ill. anf 4,3 Mill. Ende 1932 und auf über 9 Mill. Ende 1937.
Der sich stetig w-eitende Ab (113 bon Nnndemikartikcln 50th mehrfache Struktuvmandlungen. 'er einst te 0 edarf der Bastler wird cute nur noch auf 2 % dcs Einzelbau clsnmsaßcs geschäjzt. T_as «__xntcresse Wendet sich dem fertigen Gcrät zn. Sßit 1932/33 gi«lt__ die Hanptnachfra-ge dem Ncßempfänger (meist Wcck)selstr0m- gerqt) mit eingebautem, damals vielfach 1chon dynamischem Laut- Fprecher. Zunachst überwiegt der Mehrkreiser__(rund 50%). Von 933/34 bis 1935/36 bringt der Volksempsiinger (rund 40 %), 1936/37 das Snperbetgerät (211130 27 %) bor. Der Gcräteabsaß stieg bon 1931/32 bis 1936/37 inH-gesamt von 1,04 auf 1,46 Mil]. Stück, im „nland von 0,82 auf 1,35 Mill. Stiick. Der Röhren- absaZim nland wird für 1936/37 anf 8 Mill. Stiick gescbäbt.
er verbesserte Bolkszcmpfangxr Wird heute mit 65 RM fin:
den Wechsel'stromxyp in einer Preisla e geliefert, in der es 1924 woch _Detekt-or erate galb. Yer Ducmschniitspreis fiir Madlen- empfängex _( ech-ssl-stwmgeraxx) sank von 1932/33 bis nach der reisermaßtgizng boni 23. Marz 1938 von 250,57 auf 201,48 RM. a-bei haben sich die Yeise der Supertthen Von 379,_ auf 306,15 Reichsmark, die der_ e-hrkreiser von 2 ,96 au? 187,85 RM ge- sen1__t. Nur die Preislage der Einkreisizeräte it annähernd un- vxrandert geblieben. Die Preise für Röhren sanken von 1932/33 bis zum 1. April 1938 von du*rch1chnittlich 15,86 auf 10,18 RM.