1900 / 57 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 05 Mar 1900 18:00:01 GMT) scan diff

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Die Einnahmen aus der Braußeuer und Ueberganßx- abgabe von Bier werden ohne Debatte angenommen. Ue r die in der Kommission über die Surrogatfrage epflogene Ev- örterung wird demnächst ein besonderer Bericht «Zinner werden, an den dann im Plenum wieder angeknüpft werden soll. Die

Aversen werden angenommen. . Jm Etat der ReichS:Stempelabgaben hat die Kommission _den Einnahmen für den Stempel mzf taaxslotterieloose einen Betrag von 986000 216 zugeseyt, dte Pofitron 0011 17968000 auf 18904000 016 erhoht.

Abg. Dr. Graf Udo zu Stolberg-Werniaerode; Die Erhöhung ist begründet 11111 der Neuerrichtung einer Staatslotterie in Hessen. Wir haben in rer Kommission eine Resolution angenommen: .Die verbündeten Regierungen zu ersuchen, dieselben wollen eine Ab- änderung bes Reichs-Stempelgeseßes dahin gebenhin Erwägung ziehen, daß der Steuersatz (ür Loose öffentlicher Lotteiieu von 10 auf 20% erhöht wird.“ Ich empfehle diese Resolution zur Annahme. Jede Lotterie-Einrickotung spekuliert auf_ die Tborbeit der Menschen; ich wäre persönlich daher auch durchaus (ür das Verbot allexLotterien, wie es in Frankreich und England der Fal1 ist. Abs! drang? selbst im Reichstage ein solcher An_trag durch, im Bundbstatb fandefer keine Mehrheit. So lange 0110 die Lotterien bestehen und ficb nicht beseitigen [offen, 121112 sich auch Preußen alle Vortheile ficherzi, we1ch2 die anderm Staatslotmien daraus ziehen. Da auch fur eine einbeitliäoe Neicbslotterie keine AYÖÜÖ! bestebt, so be- schtärkt fick) die Kommission auf den Vor)ch1ag, den «Otsmvél auf Lotterielooye zu Verkovveln. Dieser Antrag bat noch _eine besondkre Bedsutung für die Flottenfrage. Wir halten ja eine Lösung der Deckungsirazb nicht ?ck n01bwenbig; aber andere große Parteien wollen das. Da wir gern bureit find, an der Lösun4 ker Deckungs- ftagx mitzuarbeiten, so wolle der Reichstag dies 0113 einen klsinen Versuck) 1111serexs€its in bikser Richtung betrachten. '

Das Haus stimmt der Erhohung der Summe'zu. Dxe Resolmion kommt spätsr zur Abstimmung. Damn ift dte

Tagesordnung erledigt. . Sch1uß 51/4 Uhr. Nächsts “Sißung Dienswg 1 Uhr. (Geseß, bctreffend dic Konsulargertcht§barkeiß Petitionen.)

Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. 37. Sißung vom 2. März 1900, 11 Uhr.

Das Haus scßt die weite Berathung dcs Etats der Eisenbahnverwaltung Für 1900, und zwar zunächst die DiskUsfion Über die Einnahmen ans dcm Personen- und Gepäckokrkehr und dc1_1 Antrag des 2103. ])r. Wiemer

(fr. Volksp.) aaf Ermäßigung der Versopsntariie, fort. _ Ueber dcn Bcgimx der Debatte 111 in dcr vorqcUrigen

Numm-r 0. B1. ber1cht€t wordcn. Aby. Stößel (361111) svricbt fich gegen die *AbsÖaffung der Arbeéterkartkn 0113 und macht fernsr darauf 0111111211111", 0.113 die Arbeiter rbr Koblengrubkn barunjkr litten, daß dis Eisenbahn die Wagen nicht 111111121119 11811“, weil bann die Arbsit 111 cen Grubkn zeitrmxilig sipgéiteüt werbkn müss; dikskn Verlust könnten die 211521181: böckfténs theilweiie durcb Ueberichicbten (inbolsn. 3.18 Ve- recbtigung bsr Syndikate sei anzuerkennkn; abxr es sei 1,11 52- dauern, raf; fie die Kleininbui'irieüsn nicht gknügknd 11110 nicht mit richtiger Koble? rkrsorgten. Dsr Rxdnsr widerspricht der Bsbavp- tung. daß die ArbeilxleistUng der Grubyvarbeitkr gerinßer (181151110611 (si. Nach dem 11111an der Produktion könne man bi? Arbeitslsistung nickxt obne wsi1er€s bemeffsn. Ungelernte Arbenkr könnten in den erßen Jahren nicht dieselben Lsistungkn aufweisen wie die 61111211; in den 1€S1enJabren (Lien abkr gerade sehr viele nsue A1beiter cimgkstcllt worden. (Tin weitxrer Grun: der Vsrrinßerung der Produktion liege darin, daß man a1te FlöZS, Kren Abbau nicht mehr lobnk, 1129211 (*Lk 5105181111011) wierer in Angriff ginommen habe, Die Arbcijslem'tung „161 jetzt tbatiächlicb größer 012 Vor fünf bis («59 Jabrcn. Abg. 111“. Friedbera (nl,) wünsch! einige b-„ffxre Babxxver- bindungsn 7111 die Stadt Bkknbura. Abg. Sébmiß-Düffswcri (antr) betont nochmals bis 21011)- wenbigkeij, TM beurlaubren Soldaten freie Fabit nach der HLUUQTÖ zu gewäbren, ramit bie Familienbeziebungkn aufrecbt €rbaltkn wmdan könnt?". Für cib1en (5111511 ZMck müßten die Staatskaffkn k-In 11112011 Übermbmsn. 21130. Saknger (ir.*.*10[kér.): Ich habe die Int((111tät der Beamtkn nicbt an,;reifcn 15111211. Meine Bebauvtuoaen b-züsliäz der Zreien (8110113455111er ber Vcamtkn bkrnbcn auf 1111015211000?" von Veawtxn. D:“r 311711111111 501 für fick) und 151116 3171151" in Abrede (31115111, 1313 ("12 71816 Eiiknbabnfabrt erbiéltc-n, und ich habe das zur Ksnnths; «(nommen. Daß cis übrigkn Beamten aber Freiicbeins 136031111111“, wenn sic? Reiss" (11.151) zu 59116"- lieben Zweckxn 1111121113100» diese Bcbaubturg blsibx 1211813811. Wie kCt Miuistxr bie Bermbbrang des Vsrkebrs in Hcffen als Grund (17.2811 eine Veibil1igxma der (Gümtariie in Preußen anfühlen 10111112, ist mir unVsrindlickx. Mfine AquÜdtungén wegén bes mangklbastén Ekbäckturiiz 117.11 der Ministsr mxt drr NW'kwxibunz ab, der Tarif ski mangslöait insofern, als er Freigeväck gkwäbre, und Gas 10112 aufgebobkn w-érksn, Ich habe ksin W171 davon (1113.11, daß 1:1; ein Freund des Fr1i,:cv5(ks 111. Wenn bkr Minister das R(israt SMEG Abgeorbnbwn im Hawe als Zsitungéaktikel 11111111 b.banbeln zu

können, so myß 111.) (0,1111, d-r Mimster schéint fich k1chl be'r Ykübe

uuterzogeu zu 11011611, auf das zu ackten, was ich 0112521111311 babs

Abg.1)r.Dittrtch(Z-In1r.) meint, daß rie F?rnbaltung des Lokalverfebrs ron ken U-Zügxn s1ch beser als buxä) die Pmßkartea dadurch Ekk€1chLn ließé', kaß man ren Lokalwerkebr überhaupt davon ausscblöffé, und hält die Eimäßigung ber (HütciiarLfe für wich1iger

als die der Personkntaiif'.

Abg. Ring 110111.) fragt an, 01) die Eisenbahn - Verwaltung die Angabkn 1:59 Vom Re1cbs-Pcstamt herausgegebknen Re1ch2 Kursrucbes als richtig &us-kenne. Auf eine Beschwerde habe er von der Eisenbahn- Direktion in 21110110 den Bescheid etba'ten, das; die Eisenbahn- Verwaltung rie Vsrantwortuna für das ReicbI-Kowbuch nicbt über-

nehme. Der 0011 Berlin Nachmittags 1 Ubr 17 2111111111211 nach Ham

burg abgebende Kurierzag werde im Kursbuch als bis Emden dnrch- ebenber Zug bezeichnet; ihm sei aber Passiert, kak: ec wygen einer Zugveisrämng von nur 5 Minuten in Hamburg bé'n Anschlus? nacb Bremm nicht erreicht und deshalb 23 Stunden babe unterwegs

kleiben müffen. Minister der öffentlichen Arbciten von Thielen:

Da der Hkrr Abg. Ring mich persönlich gefragt hat, wis es denn eigentlich stünds, nach welchem Kursbuch man fich denn eigentlich richteri müße, so möchte ick) ihm die Antwort geben: richten Sie sich nur ruhig naä) dcm Pofikueruch Jeb richte mich auch danaÖ. Aber nichts ist unfehlbar; es kann auch ein Irrtburn im Postkursbucb be- stehen. Im großen Gamen ist das ReichsoPoftkursbuch eine ganz ange-eicbncte Einrichtung (sebr richtig!), abgesehen yon kleinen Fehlern,

die iudeffm ganz vxreinzelt nur vmkommen.

Im übrigen, muß ich sagen, für einen alten Reisenden, wie der Herr Abg. Ring - erfahrenen, will ich sagen, nicht alten (Heiterkeit)

-- ist ck - verzeihen Sie mir den baxten Ausdruck - etwas leich finnig, auf einen Uebergang von nur 9 Minuten von dem Berlin

Bxbnbyf in Hzgtburg bis an dem Hannoverstben Bahnhof bu rechnen das (7:1): richtig!), [während es doch andere und biüigexe Neisegelegenbeit über Hannover giebt. Aber ich bedauere, daß das vorgekommen ift.

Pofikursbuch |ck dieserbalb in Verbindung zu seven. Im allgemeinen wird aber Zeder mir bestätigen, daß das Neuho-Kmchh ck: gam vonügliches und zuverlässiges Material bietet.

Der Antrag Wiemer wird gegen die Stimmen der „ei- finnigen und des Abg. Pleß ( entr.) abgelehnt. Die_ in: nahmen aus dem Personen- und epäckoerkehr werden betmlligt, ebenso ohne Debatte die übrigen Einnahmen des Etats. Die Verhandlungen des LandeSe'isenbahnraths werden durch Kenntnis;- nahme für erledigt erklärt.

Bsi den dauernden Außgaben verständigt stch daß Haus nach längerer GeschäftSordnungsdebatte daruber, daß_die Frage der Bkamtenbesoldungen und die darauf bezügltcben ein- gegangenen Petitionkn der Beamten von der Berathung aus- geschieden werden, um die Fertigstellung des Etats nicht zu verzöJem, und später na Erledigung des Etats besonders

berat en werden sollen,

Minister der öffentlichen Arbeiten von Thielen:

Ich bin weit davon entfernt, in eine Geschäftßordnung§debatte meinerseits einzugreifen und Stellung zu nehmen; aber ich will sebr gern erklären, daß 1111 bereit bin, den demnächstigen Verhandlungen über die Petitionen beizuwohnen, wenn das zur Erleichterung der Ge-

schäfte dient. (Bravo!)

Ein Antrag des Abg. Werner (Reformp) auf Beyer- steam? der Abfertigungsbeamten und eine Nesolutton, betreßend die Exenbahn-Vetriebssekretäre, werden der Budgetkommqfion übermiesen,

Abg. Goldschmidt (fr. Volksw.) bestreitet die Richtigkeit der Behauptung des Abg. Habu, das; die Eisenbabnuniäüe 0111!) darauf zurückzuführen seien, daß die Beamten von den Reifendkn zu viel Freibier bekämen. Eine der Hauptursachen der Unfälle liege viel- mehr darin, daß die Arbeitszeit der Beamten zu lang sei; nach einem Erlaß des Ministers dürfe der Dienst bei einzelnen Beamten bis zu 16 Stunden außgedehnt werden. Unter den 47 000 Weikstättenarbeitern gebe es immer noch 1500, reren Arbei161eit 13 Stundcn dauere. Bei einer Verkürzung der ArbeitNeit auf 9 Stunden wüxden dieLeistungen der Arbei1er, im (5,5011an genommsn, fich vermehren. In der Industrie babe man mit der Veikürzung der Arbeitszsit sehr gute Erfolge erzielt. Die Eifenbabn-Direktionen strebjen immer nach einer weiteren Herabd-ückung der Accordlöbne. _Die Erhöhung des TJq-Zlobns der WSekitättkn-Vorarbeiter 116101116 sich auf “e_inen (ennig täglich Im Durchschnitt betrage der Lohn in_den Pkeußtjchln isenbabnwkrkstätten 2,55 .“, Ein Satz, der auf die Vertheuerung der Lebensverbältniffe nicht die getingste Rücksicht nebmk. Das Sicherheitsintereffe erfordere es, daß die Rebarajmen, nament- lich an LokomotiVLn, nicht mehr gegen Stücklobn, sondern gegen festen Lohn gémacbt werden, da sonst die Révaraturen bei_de1n qsringen Stücklobn schlecht ausfislsn. Für die Revision der Werkstattey 011111) die höhren Beamjen werde vorher alles schön vorbereitet. Die Arbeitetaasscbüffe könnten dem 101ialen Frieden diensn, ab_er in den Eissnbabnwxrkßätten bättxkn fix nichts zu sagen, ibre Vescblü"? würdyn einfach nicht aus,]eiübrt. Bkim Arcangemcnt von patrioti'cben Fsst- lichkeiten hingegen benuße man fie gern und eriülle (1116) ihre Wümche. (Zs skien Arbeitékr bestraft worden, weil ("12 (“ck Vor ibrém Frühstück bie Händs gewaschen hätten, ebcnio Wenn fie 1125 eine Minute vor 12 Uhr, dem Béginn der Mtttagkpauje, tbäten. Das Anbeizkn der Lokomotiven innerhalb der Werkstätten (cbädige die Ge- sunbbeit der Arbeixer. Die Wümscbe der “Arbeiter seien bei der Aende- rung ibre's Perfixnskaffenstatujs nicbt erfüUt worden. Aus einer Ver- füguna des Ministers vom 15 Dézember könne man herauslesen, daß bei Wittwanunteistüßun ('n Ecsparniffe gemacht werden 1011 n; hoffent- lich 1€i dies nicht beab1chtigt. Der Reds-er fraézt an, wie ch Dis- pofitionsfonds von 23 Millionen Mark für Wohlfahrtszwkcke ber- tbeilt werde. Ministeria1-D1rektor Wehrmann tbcilt mit, bak; 1381 jsdem Betriebsimkau bie stebknke Frage sei, wie lange die Bsamten im Diknft gewesen (eien. Jm 16131211 Jahre sei bei keinem 11111311 ein Beamter länger als zwölf Stunden im Dienst gew-sen, eine Uzbermüduna der

Rekner macht ein.:ebknde zifferrmäßige Mittbeilunaen 11011 der Dienst-

TaMlöbne 6:1th würben.

zeit und strlinqswesen.

andere Einwirkung.

sei in den C1at§crläu1erung€n im einzelnen nachgewiesen.

gearbeitet werde.

eines der verbreitetsten Systems, Gabelsberger oder Stolze.

auch das System Stolze-Scbrey zur Prüfung. Minister der öffentlichen Arbeiten von Thielen:

er ebenfalls durchaus braachbar find. bocboerdiente alte Stolze'scbe System (sebr

links), welches zur Zeit auch

Beamten sei also nicht die Ursache von 111116111611 geweskn. Seit 1893 sei die Tikni'tbauer für die Bsamten immer 5811er aeworden; 1893 babe bie höcbsié Dauer 18 Stunden, 1899 nur 14,6 Stunden defraxzsn. Dec

bauer dsr Vliicbisdenkn Beamtenkatngien. Die Steigerung der Löhne ssi bsi dsn Arveitern bedxutend stärker 021361211 015 bei den B?.“xmtkn. Bei bkm Duxcbickonittchbn müffe iii Rkchnung 92101811 werden, da?) bis 2351111111: mit singerech11e1 (“21211 und daß im Osten 1ebr gsiinge Löwne (32531111 werken könnten; die über zehn Jabré im Dienst be- findlicbkn erfßättkn-Yibätlr hätten 1892 nur 8,93 "“'/0, 1899 aber 21,88010 ausgemacht. Für die R(varxturarbsxten würden die Accord- säße vorher mit dem Vorarbkiter Vereinbart. Er habe noch nie def1 Wynicb der Athmer gebört, daß die Accbrblöbme “durch Ein böberkr Beamter kalkic'ke regel- mäßig mehrmals des Tages eine jede Weikstä1te. Ueber die 201111111358 würden ("8 Arbeitérausschüffe nicht gefragt, wohl aber über Arbeits- Nicbt nur patriotistbe Feste, sondern auch Auéflüge veranstalseten die Arbeiterauöschüffe ganz sclbständiz ohne Die Generalversammlung zur Aenderung bes Pepfionékzsienstatuts babe vier Tag? gedauert, und es seien 56 An- nä.;e (.Wstél]! wordkn; da könne man nicht sagen, das; Die Wünsche der Arbeiter nicht berücksichtigt seien. Die Verfügang vom 15. De- zembbr habe nicht den Zweck, Ersvarniffe zu erzielen, sondern gerade solche zu verhüten. Die Verwendung des Fonds für Wohlfahrts„wecke

Abg. Dr. Heisig (ZSntr) wünscht eine Verwcbxung der Synn- tagSrube 11"1_r die Beamten, namentlich am Vormittag, und bxklagt, daß in Gleiwis au katboli1chen Feiertagen in den Betriewaerl1tätten

Abg. Nadbvl (Zenn) macht auf die Vsrfügung des Ministers 011 FtPräfibent'en„berdEifoabn-Direktioncn aufmerksasm, nacb welcher UK - dre enogravbie m en "MW Ww ndet werden olle, und "H;; des amtlichen Materials yon Breslau. In Breslau verdient i- den

Kultuöminifterium babe fich auf einen anderen Standpunkt gestxüt und erklärt, es müsse erst über die Brauchbarkeit der Systeme enUcbieden werden. Der Redner meint auch, daß nicht die Verbreitung, sondern die Brauchbarkeit entscheidend sein , müffk. hebt die Vorzüge der Nationalstenonapbie der Gebrüder Kunowski bervor und empfiehlt

Meine Haren! Die Ausführungen des Herrn Abg. Nadbyl geben von einer irrigen Voraussesung auß. Ick babe den Herren EisenbahnDirektions-Präfidenten, als ich sie nochmals auf die Wichtigkeit der Einführung des fienograpbischen Unterrichts in die Eiseubxbnkurse aufmerksam machts, kein System empfohlen; ich habe die Wahl jedem freigestellt, auch den Direktions-Pcäfidenten gesagt, fie möchten den Schülern die Wahl freistellen. Ich habe nur hinzu- gefügt: es möchte aber ein System gewählt werden, welches fich schon bewährt hat. Ich habe dann lediglich ein thatsächliches Moment hinzugefügt und gesagt: die beiden verbreitetsten Systeme find das Von Gabelsberger und Stolze-Scheey, und diese Thatsache ist un- bedingt richtig, das wird mir auch Herr Abg. Nadbvl nicbt bestreijen. t- Daneben giebt es noch eine Reihe anderer Syfteme, die Da steht in erster Linie richtig1 noch durchaus nicht ver-

eine Reibe von neuen Syßemen auf, untér anderen da! von den: - Herrn Abg. Nadbyl geucmnte Nxtionalsystem. Jeb babe meknersekis _ garnichts dagegen, daß auch dieses System von den Schülern gewäblt wird; aber empfehlen kann ich es nicht. Empfehlen kann ein System nur eine langjährige Erfahrung. (Seb: richtig!) Meine Herren, auf keinem Gebiet ist so viel Streit und smd die Anhänger des einen oder anderen Systems 10 kampfbereit gegen einander, (sebr wahr! leider!) wie auf dem Gebiet der Stenograpbke. Jeder kämpft für das System, das er in seiner Jugend gelernt hat, und das ift ja ein hervorragender und sehr lobenswertber Zug im demstben Charakter. Aber, meine Herren, Fortschritte giebt es überall in dsr Welt, und es giebt aucb Fortschritte auf dem Gebiet der Stenograpbie.

Also ich wiederhole hier nochmals - und das wird den Herrn Abg. Nadbyl wobl auch beruhigen -, daß es nicht meine Abficbt ge- wesen ift, irgend eins der anderen Syfieme, welcbe fich schon einiger- maßen bewährt baden, _ und ich sage hier auch 11och einmal aus- drücklich: am allerwenigsten das alte Stolze'sebe System - ausku-

scbließen, aber auch kein neueres.

_ Abg. Schmidt:Warburg (Zentr) stellt den Antrag, 010 Regierung u ersuchen, den Bau: und Betriebsinspektoren und den M01chineninspektoren die 5 Jahre übersteigende dßätarische Beschäftigung bei der Berechnung des Besoldungs- dtenstalters in Anrechnung zu bringen. _ _

Der Antrag wird der Budgetkommtsfion überwiejen.

Abg. Ring bedauxrt, daß auf Grund einer Vmügun vom 17. Mai 1899 den in Charlottenburg wobnendm und auf der tation Grunewald beskbäftigten Beamten die bisheréae Reiskkostenentscbädi- gung von 1 „14 pro Tag entzogen sei, wodurch disse Beamten (381 schlechter gesteUt seien als vor der Besoldungserhöhung.

Minister der öffentlichen Arbeiten von Thielen:

Meine Herren! Die Königliche Eisenbabn-Direktion Berlin ik an der Sache vollständig unschuldig. Das Reisekostengeses überträgt die Auslegung dis Geseßes dem Königlich preußischen Staats- Ministerium. Das Staats-Minisierium hat darüber Beschluß gefaßt, und diesem BesÖluffe entspricht die Anordnung im Amtßblatt. Die Sache ist also für mich nicht weiter diskutabel.

Abg. Dr. Sattler (nl,) bitiet um Befferfiellung der Betriebs-

Sékretäre und Kanzlisten 11. Klaffe durcb Vermehrung der höheren Sieüen, mit denen sie Verschmolzen werden sollten, der Eisenbahn-

Sekrctäre und Zeichner und Kanz1isten [. Klaffer.

Abg Dr. Pöttinger (ul.) bittet um Aprkchnung ber diätarifcben BLsÖäftigung auf da:“; Dienstalter für di? technischen Beamten.

Abg. (Samy (fr. kons.) bemerkt, daß die Klagen dss Abg. Gosd- scbmidt obne tbatsäch1iches Material Vorgetca1en und ganz sabi ktiv seien, und emyfixblt rem Abg. Goldschmidt lieber di€ Kommune Berlin als dankenswertbss Objekt seiner Untersuchungkn über die Lage der Arbeiter. Von einst übermäßig langen Dienstbauer der Eisenbahn- beamtxn könne keine Rede 16111. Der Redner dankt dem Minister dafür, daß die Tbierärzte auf dem Lande Fahrvergünstigungen erhalten haben, und daß die kleinkn Waldbefisxr an die Cisenbabnverwaltung außerhalb der Submisfionkn SchweUsn nnd Telegravbenstangen ver- kaufen können. Férner (prickt er der Post die Berechtigung ab, die Züge durch die Verladung der Packete lange aufzuhalten, und empfiehlt einige Verbxfferangcn in dem SchneUzugßoerkehr nacb Hinterpommern

und Danzig. Abg. Goldschmidt erwidert dem Ministkrial-Direkwr Webr-

mann, daß nach 58111 Protokokl der Gkneialversammlung ber szifions- kaffe der Vertreter des Minister e1k1ärt habe, daß die Antrags für den Minister, dsr die Sache bener vernebe, unannebmbar 1eien. Dax sei_nicht die richtige szandlung dsr Wünsch? der Arbeiter. Olé Unfälle könntkn auch durch Uzberanitrenqung eines Beamten am Tage Vorher _Veranlaßt (bin. 16 Stunden Diknst, 1 Stunde Hén- und Rückweg, alto 17 Stnnden außerhalb der Familie, dabei könne von einer wirklichen Erholung keine Rede mehr sein. Er (Redner) babe fick) anf die_amt1ich: Statistik gestüsk. Die Löbnx der Stadt Berlin 16.111th mit dkn Staaxslöbnen imrxier noch konkurrieren, wenn er auch noch nicht ganz mit ihnen zufrieden fei. UbberaU ständen dis Löhne der Staatsbstrikbe bintkr denen der Pcibatbstriebe zurück. Für di: BCUUZUUJ TU_Badceintichtuygen müßten (“ie Arbeiter zahlkn, 5 „5 für ein Bramebad, 10 „3 (ür ein Wannenbad und 25 „Z für ein Dampfbad.“ In xiner ganzen Reihe von Pribatbetrieben 13111187. die Arbeiter keinen P(Lnnig dafür. Ministsr der öffentlichen Arbeiten von Thielen: Meine Herren! Ich bedauere, daß dsr Hur Abg. Goldschmédt, der ja offenbar von der guten Abßcbt 01199251, für die Arbeit?: kunst! 5.111) 1:15 Eisenbahnbetricbss befferc Zustände berbkizufübren, offenbar nicht aus eigkner Kenntnis; und Crfabiung, iondcrn [€diglich auf Grun: zugetragener Mittheilunßen seine Ausführungen bier gemacht hat, Und ein gwßer Theil dieser Mittbkilungen ist offénbar falsch. (Hört! Hört: rechts.) Ick muß sagen, es giebt kein glänzenderes Zeugnis; für die Zustände innérbalb dbr Arbeitkrschaft der Werkstättsn und auch des übrigén Betriebes ber Cisenbabnrerwalfung, wenn bsi diesem System *ich mehr berausgkkommen ist als das, das dEr Hort Abg. Go1dfchmirr bier Vorgebracbt bat. (Sehr rich1ig1 rechts.) Meine Hsrren, es ist ja immerhin möglich, daß ich sinen einzelnem Fall bkrausgreifen kann aus einer Arbeiterschaft, wo 201 Arbeiter in Einen: Monat weniger verdiknt; es müffen aber die persön- lichen Verhältniss? klar gelegt werden, die in dem Monat gerade für den betriffenden Arbeiter obgewaltet haben; sonst hat die Sache absolut keinen Wert!). (Sebr richtig! rechts.)

Daß fie keinen Werth hat, will ich Ihnen beweisen an der Hand

Werkstätten durchschnittlich der Handwerker 4,11 .“ und der Tagelöhner 3,61 „14 (Hört! hört! rechts.) Daß das keine geringen Löhne Kuk- wird jeder in dissen: hoben Haufe zugeben. (Seb: richtig! rechts.):

Meine Herren, die Reduktion der Accordsäße ist sehr käufis von Dingen abhängig - das würde Herr Abg. Goldschmidt sofort erkennen, wenn er einmal von einer Werkstätte Einsicht nehmen onte, -- von Dingen abhängig, die weder von der Verwaltung ab- hängen noch Vom Arbeiter. Wenn ich eine neue Werkzeugmaschine einführe, die in der Hälfte der Zeit tas betreffende Stück fertigstellx so kann ich doch unmöglich den alten Accordsav bestehen [offen. ( Seb! richtig! rechts, Zuruf links.) Das wissen Sie nicht, Herr Abg. Gold“ schmidt? (Zuruf des Abg. Goldschmidt: Weiß ich auch 1) Im Durch“ schnitt find die Löhne aucb trov einzelner Accordreduktionen fortwäbmd gestiegen, und in welchem Prozentsatz, hat mein Herr Kommissar Ibu“ eben mitgetheilt.

(Schluß in der Zweiten Beilagc.)

(Heiterkeit) Man kann ja Veranlassung nehmen, mit dem RciÖS-

altet ifi, welch“ aber our. Zeit an Zahl seiner Anhänger überholt worden ist von den beiden genannte» Außer diesen alten tauchen

Ziveite Beilage

zum Deutschen Reichs-Llnzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

.I./.*? 57.

Berlix, Montag, den 5. März

f

(Sébluß aus der Ersten Beilage.)

Dann hat ("115 der Hsrr Abg. Goldschmidt darüber bkklagt und hat meine Aafmerkx'amkeit darauf gerichtet, daß WohlfahrtSeinriäotungen bezahlt werden müssen. Er bat dabsi in erster Linie die Badeanstalten genannt. Msine Herren, die Bäder in den Badeanstalten Weiden für dicjsnigen Beamten und Arbeiter umsonst verabreicht, die in dixsen Werkstätten beschäftigt find. Wenn aber einer yon draußen kommt und will auch mal gern bzden, oder er schickt seinen Jungen zum Baden, dann muß er 5 «3 bezahlen für das Vcausebad und 10 „3 für das Wannenbad. Meine Herren, diese Einrichtung scheint mir do.:b durchaus zweckxüäßig zu sein. (Sehr richtkg!) In den Wérkstätten umsonst, nur für Fremde gegen Entgelt! (Abg. Golkscbmidt: Nur auf ärztliche Anordnung umsonst! R1fe rechts: Ruhe! Glocke des Präsidenten.) Hsrr Abg. Goldschmidt, Sie sind im J1rtbum. Was Ihnen zugetragen ist, ist nicht richtig; ich kann Jönen den Beweis liefern.

Meine Herren, daß wir in der Fürsorge für unsere Arbeiter wirklich rascher vorgeben, als daS sonst üblich ist, dafür nur ein BIispi-xl! Was das Reich erstrebt, aber noch nickot erreicht bat, für die Wittwen und Waisen der Arbeiter eine Fürsorge einzuxicbtkn, das besteht bei uns und ist erreicht durch die Veränderungen der Saßungen ber Arbeitetpensionskaffe 8. Das ist als eine große Wohltbat Von der gesammten Arbeiterschaft durchaus begiüßt worden. (Sebr richtig!)

Ich kann nur dabei bleiben: wir 1111111, was wir können; wir bleiben nicht ftebkn, sondern sorgkn foUschreit-an dafür, die Lage unserer Atbsitcr nach jeder Bezisbang zu derbkffsrn, dnrch Loba und durch Wohlfahrtskinxichtungen, wo es möglich ist, durch H31st€Uung billiger MisthSwohnungen und durch eine ganze Reihe anderer Maß- nahmen. (Bravo! rech:s und bei den Nationallibsralxn.)

Abg. Dasbacb (Z-ntr.) wünscht eine Erhöhung der Lsisiungen

der Penfionékaffén und (übrt die große Anzahl der vsru- '“ _ 1g1uck1€n Ei(en- babnveamten an, rve1ch= sich prozentual (eit 1833 1721131313111 habe.

Minister der öffentlichen Arbeit-xn von Thielen:

M ine Herren! Ich bitte um En1schvldigung, wenn ich in dieser spätén Stunde noch ganz karz auf die Ausführungen bks erxn Abg. stöacb eingeh2.

Ds: err Abg. Dasbach bat Ibr-en Lia r€ich€s Matcrial an Zahlen gegeben, die bsweissn sollen, daß 1111“er PSkfiOnékäffSU mebr leistxn könnten, als fie btute leisten. Maine Hsrxen, um cas b2u1111211m zu könnxn, genüzt es nicht, die absolut? Höh? YES angesammelten Vsr- mögens ju kxnnen, sondern es gkbört dazu auf b€r a.“.bern S-ite dix: Kenntnis»; rer angesammelten V:rrfiichtungcn. Erst 11321111 man die k?nnt und beides mit einander vergleicht, wie daI vérs1chxrung§t€chn1ch gxfchiebt, kann man sub ein Uitbeil darüöer bi156n, was die Kaffe zu zu leisten im stande ist.

Nun find die Kassen bei uns im Gegenfaß zu den Knappschafts- kaffen bei den Bergwérksn weibä1tr1ißmäßig sebr jungxn Datums. Wir befiaben uns von dem verfichsrung§t€chnischcn BuharkungSzUstanbc noch 1111115811an 20 Jahre kntfernt. Dié Kaffén wären nicht anf richtigkn Grundlagen Errichtet, wenn nicht innxröalb bicsér Zsit bis zu dem Bebarrungszustande das Vermözen anwücbis; be.".n bis zum B.- baxrunxszustande wachsen ja die aus 5811 K1ffen zu zablknbén Vér- rflxcbtungen kemeytsrreckpend aucb an; - es ist das gamz natürlich, ich brauche es nicht rvxiter auSeinunszgskßen.

Ein Vergleich mit den Knarpickoaftskaffen hinkt (1er auch aus de_m Grunde, weil die Beiträge der Mitgliéder der Knapvschaftsfaffen hoher sind als die Beiträge, die zur Eiscnbabnkaffe géleistst werden müssen.

Die Verhältniffe in Bayern und Babkn, die der Herr Abg. Das- chb ebenfalls herangezogen bat, find mir nicht gknügend bkkannt, um hierüber ein Urtbeil abgeben zu können. Im aUzemeinkn kann (ck nur sagen, daß wir die Kaffén gegiünbet und die fortlaufende Kontrole über .die Kaffxn in Gemeinschaft mit der re fiÖerungstechnischen Autorität außgxübt haben, die auch Vom Reichsamt des Innern für alle diese Arbeiten herangezogen ist. und erst nachrem der Zustand der Kassen versich31ungstechnisch geprüft ist, haben wir aus dem Befund dieser Prüfung uns kazu entschließen können, dsr Gen€rä1VLrsam:111ung den Vorsch1a1 zu machen, die Lsistungkn zu erböb-Zn. Das ist ge- schkben. Es sind die Letstmgen innerhalb der lkßtén 10 Jahr? bei der Abtheilung 13 allkin um 50 0/0 gkstikgen, sodaß bkispiexswciie die Zu- schußrenten bei einer Mitgliedschaft von 35 Jahren von 80,40 .“ auf 121) .“ in der n1edrigsten Lobnklaffe und 11011 224,40 .“ auf 336 .“ in dßr böHsten Lobnklaffe g(stiegen stnd, und so geht es weiter. Es

sk rlch11g, was der Hsrr Abg. Dasbacb gesagt hat, daß sine Erhöhung oer Leistungen nach 35 Jahren nicht mehr eintritt. Es bérubt das sb der ursprünckicben Saßung, die die Grundlage für das ganze 8 äude'bildet. Meine Herren, der Staat zahlt die Hälfte der Beiträge. *:.k btat inkolx'ze de_ffsn auch wie in jedem anderen beraitigen Jrstitut bas eretét (111de dll; ?alfte dex Stimme:]: Ebenso ist es durchaus gerecht- " in1fter s1cheg"bauch 1111 Interime der Arbeiter selbst, wenn der ebalten hat. 11 er gewisse Fragen bas Gcnebmigunzßrecbt vor- e1 ?Zäs dann schließlich den Einselfau betrifft, wo ein Beamter *ßgeprochen 181,11 soll, weil ibm nick)! nachgewiesen werden konnte, are:: aiUSdTUTSkascbkk Absicht zwei Fabikarten, die schon durchlocbt ußerr1 :oile asche Qestéckc “batte, so kann ich mich darüber nicht .: 12er, , e mit der Fall nicbt genügend bkkannt ist. Er bat absr [ Z.itung gestanden. Infolge desssn babe ich schon früher Ver- ' asimg genomme)“, daraufhin Bericht zu erfordern. 8972311: Txgvkkbavmßmaßis zaßlk€1chen Verunglückungkn der Jahre üblen a 3 11710171. 10 sind dlLse daraus zu erklären, bak; in diese MW (*:-1x?) kl? gans kurzen Erkrankungen mit aufgenommen MiFtcknggYeüann eine tErklärung, ,die ick) de:?j Herm Abg. Gold- be , (;_emacb babe, einigermaßen richtig zu stxllen. Ick “gesagt, die Bader würden al1m Lsuten in der Weikstätte unent-

VZftimmungen noch einmal eingesehen, und Nach diesen werden die Bak)“ nicht allen Leuten, sondern nur denjsnigen unentgeltlich vor- abre1ch1„ die mit schmußiger Arbeit beschäftigt find, außerdem dem Lokomotwpersonal und dem Zagpsrsonal. Darin muß ich mich also berichtigen.

Yarauf wird die weitere Berathung vertagt.

chluß 41/9 Uhr. Nächste Si un Monta 11

der Eisenbahnvcrwaltung). 3 g g Uhr (Etat

Gesundheitswesen, Thierkrankheiteu uud Absperrungs- Maßregeln.

Nachweisung

über den Stand von Tbierseucben im Dem am 28. Februar 1900. schen Reich

(NaÖ den Berichten der beamteten Thiexärte ukamme .. , _; , :

Nachstebxnd find die Nam-“n derjenigen Kreise *EUR-; B irk Yzeichnex m welchep RAZ- Mgul- und Klausnskuchek LungemxeachTSodxr) »ÖWSMLsSUÖL (211111171. SÖWLMSPSst) am 28. Fsdruar bbrrfchtSn. Die Zahlen der hßtroffenxn szeinden und beöfte (“md - [estate in Klam- FSM _ bei jedem Kr-Use Vermerkt; fikxumfaffsn a11e wsgcn vorhandean »:euchenfalje oder qucbxnur wegen OSUchSnV€rdJchtS gssverrten G3- 50f18,_1n welxben die 'Nach: nach den gelkendsn Vorsabriften noch nieht (ur er101chen erklart werden konnte. *

Roß (Wurm). M Preußen. Rég.-Bkz. Gumbinnen: Lösen 1 (1). 9181-2391. N arztenwerder: Tuchel 1 (1). Stadtkreis Berlin 1(7). Serge'ÉZiéxzÖPFTthxoawm:KFFUURL (YZ WéijrsiZnétz 1 (1). ng.-Vez. , . ' . 2g.- ex. 11 kn: S rimm 3 3, Pl sch€2n 1(1),„K„emven 1.P. 1 (1). Reg.-B€z. Bromléerg: KMZ: b" P.2 _(2), Tthkow01 (1). Reg.-Bez. Breslau: Gr.-Wart(n- erg ' (2)/_319nge'z. Ovveln: Kattowiß 2 (2), (5510111411 3 (3). Reg-Bkz. 3071820315: Rkndsburg 213). R80.-Bez. Stade: Achim 1 (1). NkZ-Béz. ?Minden: Wiedenbrück 1 (1). 912952321. Düssel- dorf: M1111chen-G1;13bach Stadt 1 (1). ng-Vez. Trier: Bern- Zséel 1 (1). ReN-Yez. Aachen: Dür-en 1 (1). Bayern. R2g.-Bez. 1) erbayerzn: 2171111111211] 1(1). Reg.-Vez. Niederbayern: Gris?- 1ach 1 (1). Ne;.-B21. Sckzwabén: Donauwörth 1 (1), Nenburg &. D (1). Württemberg. Donaukreis: (5551.15: 1(1), 111111 1(1)' )Baden. 2.111.52510111-2321.Konstanz: 28011113to 1 (1). 2011178215111; Gez. Mannheim: _HSibclbki-a 1 (1). Braunschwciq. HobminWJ 1 (1), Gisaß=Lothrtugcm Bszirk Lotbrjngxn: Sacixßkm'an) 4 (7) Zusammen: 41 meemden und 51 Geböste. * . Luugeuseuche.

P/xeußen. R2g.-Bez. Magdeburg: Wan 12b-n 1 ( [Ira GkaTt 1(1), Wolmirstedt 3 (3), N235315€21§12Y€ck11 VFR?) sachsen. „Kreisbaupwi. Lsivzia: 43511151; 1 (1). Kreééhauvtm' 3w1ckau: Scbxarzsnyerg 1 (2). Anhalt: BernbUrg 1 (1). '

Zusammen: 9 (Gemeinden und 12 Gehöfte.

Maul: und Klauenseuche und S weiäc eu

(einschl. SchWcinepeft)ck.) s che

Preußische i Provinzkn, ferner Bundes- 110211611, wclche in Regierungs- Bézirke getbeilt find.

]. Ostpreußkn 1 " ÉFFÉFH .

]

„2 . Westpreußen : Z Danzig

5

b

7

. MCU"! SÖWÜUS' Regierungs- 2c. Bezirks, und“ ((Lk: . , 21.1 .

sow" YZF; Schw_ein€-

Bundesstaaten, ____ PM

WL1chL n1cht [ '

1" ngierungs-Bejirke

getbeilt fänd.

1

5 Gemeinden .O ; (Gehöfte

901 (HÜÜZZÜ

3.

.;.) Lausch “111. !*“ ? Krsise 2c. «é Krctsc xc. .O; Gehöfte

Ykarienwérdér ]Berlin . '“ Xotsdam

Brandknburg rankfurt

1552114.)

' Stettin . Pommern ; 9. Köslin . . . . . . ((1) 5thalsund . . . . . * (. o1€n . . . . . . 15 Posen ) (2; Bromberg . . . . . 121 J? *I,“ Freslau . . . . . . 14 491 ' ; regniß . . . . . , 8 - 2 15; Ovreln . . . . . 16 2 ] 16; Magdeburg . M'erfeburg . | 1 * Erfurt , Sch1eßwig 20 Hannover . “ZH X_ildßsbeim . 9, 291 48 - une urg . , . . 53 ": Hannover 23 Stade . . . . . . 1115 ?.? 24, Osnabrück . . . . 4'16, 23. 25Auricb......1'3*4 26, Münster. . . . . 81121 21 Westfalen 271 Minden . . . . . . 4] 151 " 28 Arnsberg. . . 7/ 23' 30

M*LWOZZ) |

Schlesien _ 117 451123 14 79 226 13 54- 82 4, 6,1 * 7 3) 101 29 73 22,182

Sachsen Sch1.-H01stein

_ 29 Cassel ...... 16 35194 Heffen Nassau 10 Wiesbaden . . . . 9, 22 54 Z Zcxbfxeiiz „_ 8] 20! 35

' *uedor. 161"' .'

Rheinland i33 Köln . „s . . . . 81 “331135 34 Trier . . . . . . . 8] 151 4:4 15Aachen..,...618148 Hohenzollern 36 Sigmaringen . . 4 77 8 17 Oberbayern . . . . . 12. 27) 5- 38 Niederbayern . . . . 1 1; 1 1111 13131311"... .. ?'20173

e (11 . . . . . 0; 18

Bayern 41, Oberfranen. . . . . 11“ 21) 31 421 Mittklsranken . . 12. 25“ 36 43 Unterfranken . . 14; 22; 39 44 Schwaben . . . . . 14 61249 FZYauv-In. . . . . . 2“ 9; 16 xesxen. . . . . . 5 21Z 22

Sachsen (17 Leipzig . . . . . . 5 2135 18 wxckau. . . . . 10 40* 55

49 'k'eckatkrkis. . . . . 11 21151 51 Jagstkieis (* 17; 24

21 _)31 Konstanz .

)4' re*bur . 551K * ,; 58

arlSrUbe Mannheim , 57 Sxarksnburg _78 Oberhessen . . . 591Rbeix1b€ff€n. . . . . 60, Meck1_€nb11rg-SchMrin . 611 Sackosen-Weima: . . 621 Mkcklenburg-S1r81is.

63 Oldenburg . . . . Oldbnburg 64jLübsck. . .

65;1 Birkknfeld . . 66; Yrauusckoweég . . . 67 SaÖYSn-Meiningkn . SIZ Sacbxen-Altenburg (“):-:hsen- 169 Coburg . . Tob-Gotha 1711 Gotha 71'Anbalt . . . . . (2 ZÖwarszrg-ScndérZH. 73“ Scbwarzburg -R:1Dolstadt 74Wa1ökck. . . . . . 15 11121111 ältxrxr Linie 76 Ysuß jünßérsr Linik. 71 Hchaumb11rg-Lippe 78 Lipye. . . . 79 LÜbLck. 80 Bremsn . (ZL) FQMÖFZ . 511.5. ,I: "T"“- UZ“ a - -x) ObSPEla . “:ck"an 184 Loxbrixxgiknß .

Betroffene Kreise :e. 1)

1 F'"ch a. Maul- und Klauenseuche. : 11 [13.121211 3 (4), Ekibausn 1 1, RRR“ ' Py-Ey1ag 3 (3), Braunéburg 3 (3), Heélxsbérx )2 (2), „(1511131113 1331, Ojtkrode 1. Ostpr. 6115), OÖOÖBUKJSK 15 (32), Pr-WÜan-J 6 (6): 2: Darkeb_m7n _2 (2), «1125213 1 (1). 3: (FZbibg 1“(1), Markn- bnrg (. Wsßpr. (' (7322110)?! HII? 1 (1), Dirscbgu 2 (2), erxnt [(1), 9161111be i_. 23.1.1101. 14 (111). 4: SULÜ'U 3 (31. Mari-n- 155212225 ()). 310121117271] 1._TI€1WJ. 7 (13), “359.01 1 ((1),/i-Z1722b12: 1. WsWr. _7 (121,„Bri.51€11 2 (3), TÜOM 2 (2),“ 172151 3 (3) Ymußnx 5 (7), (219.2.le (5),_ T::ZU'. 4 (6),F15101* 6120): §U11ch'.K“r0212'1 (_1). 5: 31.215.613 Béxlép. 1 (11). 6: Prsxixwu 5 (15), T€11151111_- 110), )?.)1411111111158 8 (12), ObsrÖQrUim 10 (16) TKWTLSTSMITU 1) (24), (Z.“01191120b111g STM 1 (11, Tslww 4 (5), Békkaw-STQNÜOWL (2), Jck1xxbb,1*L'.1ck:*mxmLkz 2 (5), Z111111-B9151é 6 (17), Poivbam Stadt 1 (1), Swznkax Stuck 1 (5). Oi'tbabxllaW 9 (17), „TLZSUÜQYCUZMD 11 (161,2111pbin 1 (4), Ökxbrig-nixz 1 (11. 7.“ König::Hsra 1. Nm 3) (85), SVlDin 14 (19), 2111223152 1 (1) FriedsberZ 1. 211111; 1 (1), 333151119 3 (4), “397.111? 14 (17), 213211118711; ber?) 5/(_(), O111/1271152rg 1 (2), 311111ch219Zch721xb112 3 19), “57401011 1 (..), ,Oorau 1 (5). 8: 2111411301- 14 (2)). NIUÖJW 6 (10). Grsifkn- bagbn 5 (8)„_Pl511*5 2121; SJIWJ 4 (4), 21:20er 5 (7). 113111111111 „3/(3), Grsrs:n;97,1 572017912221111'3152 40 (79). 9: SÖibéTbbin K„(161I.)r;13“nb1zxg 3 (1), (6leer 7 (11), KO1Ö?k,Z-K511111 5 (5) 4102-1111 „(-), SUM»: ] (1), 547011) SUb-t 1 (4), (“5111111 9 (24), „31.11511191. Yomm. 9 (10- _10: Fran;b1:r.1 1 (1), (Hrkifzirald 3 (3), ETZMMWQZ (4). 11:Z181e1ch3n 2 (3), thrimm 3 (*.*), Posen z*1'1, ? (3), 2112971?th ((21), Haxxixkr 1 (1). M*:ixin 2 (2) ck1121115111i1x5-1 _ ._.-., HTWK '.) ."5- “:P-„ZMF 4 (4), F:;;:'*x*.:.-t 313“ 7:7 : ;- ** 21?) 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