1900 / 78 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 29 Mar 1900 18:00:01 GMT) scan diff

und reichen Melodienflu zusammen, und das Werk mu te noth- wendigerwekse bei der gl menden Wiedergabe, welche den nbalt 'in vollkommenfter Weise zum Ausdruck brachte, einen tiefen Eindruck hinterlassen. Jm berubiFenden Gegenscxk dazu stand die 811110 von Ramsau mit ihren schlchten, anspre :nden Weisen. Der leßte Sas mußte wiederholt werden. Einen würdigen Abschluß des intereffanten Konzerts bildete Beethoven's Ouverture zu „E mont“. - In der Sing-Akademie gab Fräulein Estelle Lieb ina eben- falls am- Donnerstag ein ei enes Konzert, in dem der Violoncellift err James Liebling die itwirkung übernommen hatte. Fräulein Liebling's sehr hoher Sopran erfreut Tic? eines großen Oktaven- Umfanges, die Kopfstimme ist zwar nur len, aber woblgebiloet und spricht sehr leicht an. Besonders zart und duftig behandelt die Sängerin das Piano; aber durch 1a häufige Verwendunz diescr Nuance und eine ganz willkürliche Gestaltung des Rhythmus erhält ibr Gesang etwas Monotones. Die Temvi wurden fast alle verschleppt; das nahm den vorzetragenen Mufikstücken das Charakte- ristifcbe. Wirklich tadellos gelang nur „An die Nachtigall“ von Fr. Schubert, wslcbxs Lied dé! Stimmlage der Sängerin besondxrs an- gepaßt ist und eine ganz freie Auffaffung vkrträgt. Die Sangerin geb jedoch in allen Vorträgen Beweise ihres Talent; und per großen Koloratarfäbigkeit ihrer Skimme. Hkrr James Liebling vermochte, davon ganz abgesehen, daß sein Instrument ver- stimmt war, für sein Spiel kein Interesse zu erwecken. - Fräulein Mio Leidig zeigt? in ihren: an demselben Tage im .Saal echstein veranstalteten Kornett eine nur kleine Sximme, mcbt ge- nügend aquebildeten Vortrag und noch zu wenig entwickeltes musikali- schxs Empfinden. Der Mitwirkende Griger, Hctr_ Cavallery, er- fr-cxxte durcb einig: mit gkdiegenem Können ausZefubrte Violinsoli.

Am Freitag svislte im Saale Bechstein FräUXein Gisella GroSz eine Anzahl von Klavierstücken von Scbymarzn, Beethoven, Brahms, Chopin u. A., wxlcbe geeignet waren, die anseitigkeit der Konzertaeberin in vortbeilbaitem Licht zu :Iigen. Frßnlein _Grosz [1ka es, die Farben etwas stark aufzutragen; fie entwickelt oxt cine überraschend: Kraft, da fie aber dabei das Pedal wenig gebraucht, so klingt ibr Klavierton leicht etwas herb. Die Rbapfodix uiid das Scherzo won Brahms fügten sich dieser Sptelwecse am besten; doch versteht die Künstlerin auch x_art und gesang- reich zu spielen, wi? sie besonders in den Beethoven'nbsn Variationen und im Vorirage des 48-äur-Waljers Von Chopin bewies. Der Saal leerte fich erst, nachdem noch die zwsite ungarische Rhapsodie Von Liszt als Zugabe espendet worden war. - Jm BeethoVen- Saal gab zu dersel en int Fräulein Gisella Von PQSjtbory einen Klavier - Abknd, der einen _ günstigen Eindruck hinter- ließ. Fräulsin kon PQSztbory 1pielte mit feinem V?!- ständxiß und gutem Ausdruck; zu einem wirklich künstlerischen Erfolg aber fshlte ihrem Spiel noch die rechte Klarheit und ibrkm Anschlags die nötßige Modulationsfäbigkeit. S:!)umann's .CarneVal' gelang ihr recht befriedigend, nach dessen Vortrage die FMI: Zubörsrécbaft aucb beifaUsfreudig ihrer Anerkennung Aus-

ru 00.

Am Sonnabend Varanftaltste Herr August Hensel im Saal Bxcbstein einen Liederabsnd, dkffen (Ertrag für das Haydn-Mozart- Béetboven-Denkmal bcstimmt war. Das Programm enthielt eine bUnt2Au§wabl selten gehörte: Werke. NEU 0113 Nummkrn gslangen dsm Künstl-Zr gleich gut, am besten jedoch „Was 910031 der che Mond“ von Sindéng, dEr ,Erlkönig" von Loewe und eine interoffant gestaltete Komposixion ,MKttagsstunds“ von Karl Kämvff. Das zahl- rei_ch€r als sonst erschienene Publikum spendete so lebhaften Beifall, da?; fick; Her Säng-r zu mehreren Wiederholungen veranlaßt sab. Herr Kznsxl, em musikalisch feinaebildeter Künstler, Verfügt über eine in 00611

Sqijtern ausgeglichene Stimme, die namentlich in der Tiefe gut ansprich1;dagegen tdie Aussprackoe des T_extks zuweilen zu wünschxn. - Jm Beethoven- aal gab an demjelben Absnd die Pianistin Fx-Zulein Marie (Gerdes unter M1twirkung der Sängerin Fräulein Lxlientbal ein Konzert, das durch das Berliner Symphonie- Orchester (Direktion: Zimmkr) mkt der .Hebridsn'-Oaverture von F. Msndelssobn eingeleitet wurde. Den Mittelpunkt des Programms bildeten zwxi Klavierkonierte mit Orchsster: in (3-111011 (01). 11) von Chopin und _in (3411011 11011 Mendelssohn. welche von Fräulein Gsxdes , niit angemeffzner, natürlicbxr Empfindung, mit modulationskäbigém, gesangreicbem Anschlag: und auch mit der nötbigen Kcaftentsaltung sowie mit gut entwickslter Txchnik voxgexragkn wurden. Die Zuhörer nahmen ihre Leistumen freundlich 0111 und karsten nicht mit lauten Beifgüßbezeugungcn. Fräulein Lélxxntbal, deren Sopranstimme nicht groß, aber ganz woblklingend

packenden, kontrastierenden Motive weben 1115 11: einem elmiZen klaren

ift, fand sich mit dem Vortrafge einiger Lieder, dem deutliche Text- aussvracbe und verständige Au fa'ffung nacbmrübmen, find. gut ab, während ste fich mit dem Rezitativ und der länger nicbt“ aus Mozarl's O er .Die Hochzeit des Figaro“ obne kaeifel zu viel zu emutbet atte. Das Berliner Symphonie- OecheFer löste seine uf abe in anerkennenöwertber Weise. - Der zweite ovuläre Lieder- bend von Anna und Eugen Hildacb batte, gleich alls am Sonnabend, den Saal der Sin -Akademie dicht gefüüt. Das Programm bot eine reiche Anja [ Duette für Sopran und Bariton, sowie Lieder für jeden der beiden Kon- 1ertierenden. Durch Beifall am meisten aussezeicbnet wurden Ferdinand Hillec's sebwermütbiges Lied „Abschied“ (ged. von J. A. Eichendorff) und das schelmiscbe .Zwiegespräcb' (ged. von L. Pfau). Der ver- ständnißvoll charakterisierte Vortrag der ergreifenden Komposition von N. _Schumxnn .Die rothe Hanne“ (ged. von Cbamiffo) brachte dem 1111er ein lautes, durchaus verdientes Bravo ein. Auch die eist- reicbe Wiedergabe des ernsten Gedichts von Justinus Kerner „An? das Trinkglas eines verstorbenen Freundes“, komponiert von demselben Meister, kennzeichnete den woblgeschulten Sänger und bot auch dem Pianisten Henry Pusch willkommene Gelegenheit zu sein ange- schmiegter, poetisä) durchgeführter Begleitung. In dem mxlancboliscben Gedicht „Alte Laute“ (ged. won Justinus Kernxr, komponiert yon R. S:!)umann) erfreute der Sänger namentlich durch das wunder- voll verhallendc Piano in der dritten Strophe. während das folgende Lied desselben Meisters, ,Aufträae' (ged. voa Cb. L'Üzre), das animierte Publikum zu einem dreimaligen Hervorruf begeisterte, für den der Sänaer durch eine Zu abe dankte. Unter den folgenden fünf Liedern für Sopran traf die ängerin am qlücklibften den charakteristiscben Ton in dem reizenden Wiegenlied „Denke mal!“ _und dem niedlichen .Der Traum“ (Kev. von Victor Blütbcben), beide kompostiert von Henning von oß. Hervorzuheben ist schließlich noch, daß die wirkungßvvllen _ „Auf dem qun' Herrn Hildacb auch als geistreichen Komponisten und durch- ebildeten Klavierspieler ins vortbeilbafteste Licht seßten. _- .? Baritonist Herr Hjalmar Arlberg hatte zu aleicbxr Stunde im Saale der Hoch1chule für Musik einen Volkslieder- Abend Deranftaltet. welcher sehr gut besucht war und dem Sänger Gelegenheit gab, sein tüchtiges Können, seinen warmen Vortrag und seine heworragende Begabung für die verschiedensten Svracbibiome zu zeigsn. Das mit großem Fleiß und Geschick zusammengestellte Programm auf welchem Herr Arlberg 0110) als Ueberseßer finiscber, norwegischer und schwxdischer T*:xte wartreten w::r, umfaßte Volkslieder von sieben Nationen. Den meisten Beifall fanden aber doch die deutschen Weisen, sowie ein irisches Lied, welches durch seine schöne, einfache Melodie und den stimmungswollen Vorkrag des Sängers besondes gefiel und (18- 0800 verlangt wurde. Mit vielem Humor truq Herr Arlberg die Lieder „Gutkn Morgen, liebes Lieserl“ und .O?!) Moder, ich Well en Ding ban“ Vor. Die mitwirkende Metzo-Sopranistin, Fräulein J e anne Golz, zeigte, nachdem fie eine anfängliche Jndiöpofitkon überwunden batte, Von nxuem ihre schöne Begabung für ausdrucksizollen Vortrag. Fräulsin Marie Bruno führte die Begleitung am Klavier mit großer Fcinfübligkeit aus. *

Lieder .Lem“ und

DIE Deutsche Theater berzitet als [este Neuauffübrung dieser Spielzeit das dreiaktige S:!)auivixl „Wintersckßlaf“ 15011 Max Drkyxr Vor, 009 am Sonnabend, den 7. April, zum erstsn Male zur Darstellung kommen solT.

Im Berliner Theater wird Biörnson's Schauspiel „Ueber unsere Kraft“ morgen(29. Abonnements-Vorsteaung) und am Sonntag Absnd wiederholt.

Das Schillcr-Tbeater wird noch Vor den Osterfeiertagen eine Neueinstudierung vvn Jbsen's Drama .Bcand“ bringen. In der morgigen Vorstellung wird Erich Schlaikjer's Trauerspiel „Hinrich Lornsen' zum ersten Mal wiederholt.

Im Theater des Westens tritt in der beutisen Aufführung von „(18.178.110er 111551081113“, welcbe Oper Von der Geueral-Jnten- dantar der Königlichen Schauspiele für Herrn Rotbmübl's Gastspiel freigegeben wurde, Fräulein Thea Docks als Santuzza auf. Die Künstlerin h_at erst vor einigen Monaten in Elberfeld unter MaScagni's Leitung dieje Partie gesunaen. Donizetti's Oper .Die Regiments- tochxsc“ wird den Abend beschließen.

Die .BLrliner Liedertafel“ (Cbormeister: A. Zander) giebt am 2. April in der Philharmonie ein Konzert, in welchem der Königliche Sänger Herr Rudolf Ber er und das Phil- harmonische Orchester mitwirken werden. Zum Vortrag gelangen 11, a. Chöre von Schubert, Schumann, Reinhold Becker und Bruch.

Arie .O säume'

Ulm 3. April findet im Saal Bechstein ein Konzert zum Besten dea Hauspflegevereins Charlottenburg statt, zu welchem u. A. ihre Mitw'irkun zugesagt haben: Frau rofeffo: Marie Blanck-Peters“ Geßang), räulein Ilse üller. bartung Deklamationx, räulein G sella von Püsztbory (Klavier). issets smd ei ote u. Bock erhältlich.

Mannigfaltiges.

Berlin, den 29. März 1900.

Die_ Abtheilung Berlin der Deutschen Kolonial. Geselljcbaft veranstaltet am 2. und 9. April im großen Saale des Künstlerhauses (Bellevuestraße 3) Vortrags-Abende. In der ersten Versammlung wird Herr Dr. Lens cbau über .Die Notb- wendigkeit deutscher Kabelverbinduugen“ sprechen, in der zweiten, am 9. April, Herr Dr. Passarge über ,Die Schutztruppe in Kamerun“ rx'ifäxieren. Gäste, Damen und Herren, sind in beiden Versammlungen w ommen.

Ein neuer theoretischer Kursus der Stolze'sckpen Fach. stenographie wird am 3. ril von dem ftenograpbischen Bureau des Abgeordneten auses eröffnet. Nähere Angaben enthält ein Prospekt, der beim Portier (Prinz Albrechtstraße, Haupt. portal) in Empfang ge::ommen werden kann.

Der Postkarten-Verlag von Otto Seifferk Nachf. (Berlin 77. 8, Friedrichstraße 75) hat zum 1. April, dem Tage des Inkrafttretens der neuen Reicbs-Poftordnung, Ansichtskarten mit von der Reichsvruckerei eingedrucktet, neuer 2 „z-Marke herstellen lassen. Die DarsteUungen auf diesen Karten zeigen die Porträts Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Maisstäten, des Fürsten von Bis::iarck, Ansichten von Berlin :e. in ca. 50 verkchiedenen Mustern.

Die Abschieds-Voxstelluna des Zirkus Albert Schumann ist auf Donnerstaß, den 12. Avril, festgeseßt worden. Bis zu diesem Tage bleibt die AuSftattungs-Pantomime „Doctor Fauxk ' in der bekannten Beseßung der Hauptroüen auf dem Spielplan.

München, 29. Mäxz. (W. T. B.) In Anrvefenbeit Seiner Königlichen Hoheit des Prinz-Regenten, der Prinzen und der Prin- zcsfinnen des Königlichen Hauses sowie der Spißen der B8- börden wurde beu_te Vormittag das neue, der Münchner Künstlergenossenjchaft gehörende Künstlerhaus feier- licb „eröffnet. Der Präsident der Kunstakademie, Bildhauer Ferdinand vvn Miller übergab namens der Baukommission das Ge- bäude an die Künstleraenoffenschaft, deren Pcäfident, Yrofeffor Franz von Lenbach, das K_ünftlerbaus übernahm, dem Prinz- egenten “für die Förderung diejxs Bauwerkes dankte und der steten Kunsipflkge dsr Wittelschber gedachte. Die Ansprache schloß mit einem Hoch auf Seine Königliche Hoheit den rinz-chenten. In seiner Erwidzruyg gab Höchstdeeselbe der leb aften Genugtbuung über die langjabrigen Bkmübungen Ausdruck, welehe nun zur Vollendung des Künstlerhauses geführt hätten, trank aus dem Von dem Erbauer des Hauses, Professor (Gabriel Seidl gewichten Ebrsnpokal auf die Münchner Künitlerscbaft und trat sodann einen Y1nk11371g't durch das Haus an. Mustk und Gesang begleiteten die eer et.

GlaSJow, 28. März. (W.T.V.) Auf der North British Eisenbahn fließen in einem Tunnel zwischen Queen Street und Cbaring Crof; zwei Arbeiterzüge zusammen. Drei Per- sonen smd todt, fiebzebn verleßt.

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten, Zweiten und Dritten Beilage.)

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Zirkus §chUmann. Im eleganten, renovierten

Wktterbericbt Vom 29. März 1900,

Stationen.

8 Uhr Morgens.

Var. auf 0 Gr. u d Meeressp red. in Millim

in 0 Celsmß

5005. = 405.11.

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Uebersicht der Witterung.

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Zwiixbxn einem 5511 der Bixcavasse nach Schottland “Wenden Hochdruck,]kbiet und dem höchsten Luftdruck 1114: Jnnerrußland liegt der Luftdruck über Zentral- (541053 gleichmäßia vertbeélt, wäbrxnd das Baromkter irg: ]Ec'viet (inkl fich von Sü2-Eurcpa in einem Aus- [(RL-'“.“r nacb Wzstraßland (rstrécksnden D pression am

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Theater. Käuiglixhc §chauspiele.

10113. 83._ Vorstellung. Tannhäuser und der Sangcrkrteg auf Wartburg. Romantische Oper in 3_'.'lkten 0011 Richard Waqn-er. Anfang 73 Uhr. Prem! der Plaßx: Fremden-Loge 12 „46, Orchester- Loge' 10 „15, (Erster Rang 8 „54, Parquet 8 «si, watkkk Rang 6 „FH, Drittér Rang 4 514, Vierter Rang Stßpxaß 2 .“ 50 „z, Vierter Rang Steb- PlQZ ]. 54-50 ch5.

Schaukptelbaus. 88. Vorstellung. Sonder- Abonnement_ 8. 12. Vorstellung: Auf 2111er- böchstetx BksYÖl: Die Nibelungen. Ein deutsches ,Traxzxrypiel m 3 Abjbeilungen Von Friedrich Hsbbel. Zwetter Abqend: Dritte Abtheilung: Kriemhild's Yane, Cm Trauerkpixl in 5 Aufzügen. Anfang (2 k.

Sorinabend: Opernhaus.84.Vorstellung. Mignon. OUR m 3 Aktsn 5011 Ambroise Thomas. Text mit Wenn ung des Wolfgang von Goethe'sÖen Romans „Wil elm Meister's Lehrjahre" von Michel Carré und Jules Barbier. deut! von Ferdinand Gumbert. 230th von_ Paul Taglion. Anfang 73 Uhr.

Sckoausvtklßaus. 89. VorstLUung. Die Tochter des_ Erasmus. Schauspiel in 4 Aufxügsn von Erun von Wilocnbrucb. Anfang 73; Uhr.

Freitag: Opern-

Dyutsrnes Theater. Frsitag: Schluck uud Jux. Anfang 74 Uhr.

Sonnabcs-d: Wenn tvir Todten erwachem

Synntag, Nachmittags 23 Uhr: Fuhrmann Hemckxcl. _ Abends 73 Uhr: Der Probe- kandidat.

Berliner Theater. Freitag (29. Abounements- VcrfteÜung): Ueber u ere Kraft.

Sonnabend: Freilich

Sonntag, Nachmittags 23 Uhr: Götz von Berlichingen. - Abends 71 Uhr: Todteutauz. - Ueber unsere Kraft.

§ch1Uer-Ti)eater. (Wallner-Tbeater-) Frei- tag, 2150538, Ubr: Hinrich Loruseu. Bürger- lich Tranexrpiel in Z Aufzügen von Erich Schlaikjer.

Sonnabend, Abend; 8 U3r: Gcbildete Menschen.

Sonntag, Nacbmijtags 3 Uhr: Macbeth. - Abends 8 Uhr: Fröschweiler.

Theater des Weßtns. (Opernhaus.) Frei- tag: (28. Freitaqs-Abonnements-Vorsteüung): Gask- spiel des Königlichen Kammersängers Herrn Nicolaus Rotbmübl und der Mad. Thea DRTÖ. ():nalloria rastioaua. Hierauf: Die Re imentötoäxter.

Sonnabknd: Volkstbümlicbe Vor teUung zu halben Preisen: Undine.

Sormtag. Nackxmittaas 3 Uhr: Zu bajben Preisen: Dxr Freischüv. - 21550373 Uhr: LCHTSS Gast- spiel des Königlichen Kammerjängers Herrn Nicolaus Rotbmübl. Die Jüdin.

CeMng-Theater. Röß'l. Sonnabend: Als ich wiederrum . . .

Freijag: Jm weißen

Neues Thcater. Schiffbauerdamm 44. Fr:»i- tag: Im Exil. Schwank in 3 Akten von H. Von Anderten und B. Wolff. Anfang 73 Uhr.

Sonnabend: Jm Exil.

Sonntaa, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Hofguuft.

Ueßdenz Theater. Direktion : Sigmund Lauten- burg. Freitag: Die Dame von Ma im. (118 (13.1110 110 01102 Maxim.) Schwank n 3 Akten von Georges Feydeau. Uebersevt und bearbeitet von Benno Jacobyon. In Scene gesetzt von Sigmund Lautenburg. Anfang 71 Uhr.

Soanb-rnd und folgende Tage: Die Dame von Maxim.

Sonntag. Nachmijtags 3 Uhr: Bei bis über die

älfte ermäßigten Preisen: Der Schlafloageu-

outroleur.

Thalia - Theater. Dresdenerftraße 72/73. Freitag: Im Himmelhof. Große Ausstattungs- voff: M11 Gesang und Tanz in 3 Akten von Jean Kren und Alfred Schönfeld. Musik von Max Schmidt. Anfang 73 Uhr.

Sonnabend und folgende Tage: Im Himmelhof.

Konzerte.

Philharmonie. Freitag, Anfang 71, Ubi: lll. (letzter) Lieder- und Balladen-Abend von Eugen Gura.

Zirkus Renz, Karlstraße. Freitag, Abends vräzise 73 Uhr: Doctor Faust. * omantisch-pbantaftiscbe Handlung in 3 Abtheilungen von Hof-Baüetmeister A. Siems. Außerdem: Die mehrfach prämiierten springenden Hunde des Mister Wilkks. Das Kartenspiel von den Trakehner Ravphengstcu. 1.11 balauxolro. 2 Rappbengste. Im Salon- 4 Rappbeanje. Sardiuia. Nicht der Hahn, son- dem das Pferd im Korbe. Young Short. engl. VoübluizSchulyferd und die BuUdogge 2a. Sämmi- [*cbe Ortginal-Dreffuren des Direktors Albert Schu- mann. Gin mufikalisthes Entrée von 60 Damctx. Fernxr Außreten der neu engagierten Kunstkrafte, sowie sämmtlicber Clowns und Auguste mit ihren neuesten Späßen.

Sonntag (vorleßter Sonntaa): 2 Vor- steljungen. Nachmittags 33 Uhr: Zum letzten Male: Im Weihnachts-Bazar. Avends 73 Uhr: Doctor Faust. Nachmittags ein Kind frei.

Donnerstag, den 12. April: Uuwider- ru_flich le te Vorstellung. Schluß der ersten Sai on.

_" Familien-Nachrichten.

Verlobt: Frl. Ilse Meyer mit Hrn. Max Frbrn. von Münchhausen (Berlin). '

Verehelicbt: Hr. Leut. Otto Beck mit Fr1,Helene Dreier (Bremm .

Gehoren: Ein ohn: Hrn.Landrichter Dr.Paul erscb (Berlin). - Eine Tochter: rn. Pastor Porter (Waldenburg i. Schl.). - rn. Oßer- förster Förster (Jeltscb). ,

Gestorben: Hr. Oberstleut.a.D. Victor MiÖMÜÖ (Wilmersdorf-Berlin). - Hr. Gebéimer Kom" merzixnratb“ Felix Friedbeim (Berlin). - Hk- Gebetmer Sanitätöratb ])r. Jakckowis (Berlin)- -- Fr. Oberin von Schwanewede (Kloster Wen“ nigsen). - Hrn. von Brockbusen Sohn Clqus Henning Lawaldau). - Hrn. Pastor Cochlovtus Tochter argaretbe (Reesewiß).

Y-

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Siemenrotl) in Berlin.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags- Anstalt, Berlin ZW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Zehn Beilagen

(einschließrwh Börsen-Beilage). *

Ess.

éErste Beilage

zum DEUÜÜM Réikhs-Anz

eiger und Königlich Preußis

Berlin, Donnerstag, den 29. März

Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

chen Staats-Anzeiger.

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Jnfierburg . Angermünde- rankfurt a. :O. tettin . . . Greifenbagen . . Stargard i. Pomm. Schivelbein . . Neustettin . . KöSlin . . Stolp . . . Lauenburg i. P. ?Jtßßn . . . ta . . . Rawitscb . Bromberg . Militscb .. . rankenstem . üben

Schönau a. K. alberstadt . . ilenburg . . Marne . . . Goslar . . Duderstadt . Lüneburg aderborn imburg a. L. . Neuß . . . . Dinkelsbühl Biberach. . . . Schwerin i. M. . Braunschweig . Altenburg . . . Landsberg a. W. . Breslau. . . Ueberlingen .

Insterburg . Angermünde . . rankfurt a.-O. . tettin . . Greifenbagen Stargard i. Pom. Stolp . . . . Lauenburg . . . Tosca . . . . . issa . . . . . Ranyitsch . . . -, Milrtscb . . . Frankenstein üben . . . . Schönau a. K. Fiberstadt . . ' arne . . . Goslar . . . Lüneburg . Limburg a. L. . Dinkelsbühl . Biberach . . Braunschweig . Altenburg . . Landsberg a. W. Breslau . . Ueberlingen .

Insterburg . . Elbing . . . Angermünde . . PotSdam . . . ürsteziwalde, Spree rankfurt a. O. . . tettin . . . . Greisenbagen . Stargard i. Pomm. Schivelbein Nenstettin . . Köslin . . . Stulp . . . . . Lauenburg i. Pomm. Liffa . . ' . . ]

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