1834 / 1 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Berlin, Mittwoch den [ßen Januar 1834.

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,' „ck “ck -. - ' :*)? Ich ck [ (HTLU. Kroni-É DEZ Tages. Sc. *))?ajcykär der König haben dem Kanzlißen Menger "(zei dcm Obcr-Jandcsgcréch zu Frankfurt a. O. O. das Allge- meine El)rcnzeicl)«3n zu verleihen gcrUhr.

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ck St, PctcrsOUrg, ;.'l. Dcz. Den neuesten Bric- fcx: ans." Tiflis ztxfolqc, rst" daselbxkßdtc Z)?achrtcht„etngegaU-xxcn, daß der brkamtrc Pcrsch Prinz “ZWOKS *.Nirza mlt Tode abge- zzangcn scx).

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Frankre i ck.

PMW, 2/1. DczcmOcr. Der König führte gestern den

Vorstxz im **))?111ixécr-Raki7x“. . . „_ va Hcr'zozx Wi; Oxicans, als DJTlrgchd dcr gxogt'aphUckMn GcscllUHasr, Har ckUen Preiy vgn *LOL*-id ,Jl.astzc1el;,k,_ welcher Ocmjcmgcn Zuanzdsiscdcn Re:“:cndcn zu_ TLM wcr'dcn- ]oll, der von samen RUM]! e:“m' P:“Uapzc odcr cm YOUR mrtbrcngr, wcl-

clxc mcm in Ft'ankrcécl) [)clmijxl) 11mchet1 kany. . * , DU" Cköffmmg Dcr „K*Zammcrn nnd NL Ichs dcs Kömgs «qcIcn [)cUtc Mnmxtlichcn hicsigyn Blättcry «_cksz Betrachxun- LW, „Das Journal des D-Löacs änyzcrr ric!) solgc11dcr111aj_;_ct'x: „Die Ecss'tor: [Z? cröx'Z'mr. Wie “gros; aUcl) unser YCWYWU seyn mag, dax; w,“,r [2115 zx-Iß'ka'x'n nicljt cm-xr m_extajkz, an 'fUnsYahrgge- 41“:-_*,;)lrcn .*,TaMU-kr' zszKCUÜÖCU charjdcn, x_o tyc dochlzmmcrxdcx «)[Ux qcmch'c“, wo dcr „König von den Repräxenmntcn Jrankrctchs um- .;“,Mn U“s(L)kk:2l', cxn 'Jlttzx-xnblkäé dcs Vcrkraxxcns und der vacr; “sa,;zr. Bereit:cr1'o[chi)c11Oöclkzxcnhcxc erscheinen die Geslmmngc-n Frank- 1-.:=cl)5 m ihrs? WU?" LITaHrlxxr, DieTNaJcsräc dcs“ lerones M x_hrcm UL:»: (33101759. LIU'ÖÜMU Zciccn zxcschcn, wo dis Qrösxntmg dceran- _Wxx smc WOM dcr .é-Li'éxx'xs und Der Voi'Ounkclung für das Kdmgl. .'»Ylmschcn wur; ]chk tx"! sie ein Tag des Tr'iumphcs und der Kraft.

WOW Mattmx, vor dem Könige vcxsammclr, bringt ihm die .Be-

Mise dcs öffcnxléchcn Daukos, und erneuurc gcwiffex'xnaßen das 'J'Imdnéß, MMW dix" Faccic-nc'n vcrgcbcys _zu zex'relßcn h_offr7n. ,Y-cx .“.“iöUm, “Scr Framzoscn isl nirgynOs 10 xc_k)_r König, aßs m- „nxirrsn ::cxÜKat111ncrn, Mlcixc Frankreich ropx'äwncircn. -- Die Tyron-Rcdc hat einen lebhaften C'imruck hervorgebracht, Der König l).“.c T*tc Utwrömmch, Weixdc dcr Factionsgetst' noch un- ,techäkt, UND die HoWMUgcn umd s'crafdaren Umnxtebe derer Üntcwk vststnaiWs, »»: xmck) (Mor nct-xcn Rsvolmrkou 1chmachren, Leincr *.*-.ws: wcmzxcx po!nt7“chcn ais gcjkilschaftiichtxRcvolxtcéon. ,Wenn das .RÖUUJTHUM zxwi'sr amgcgrxsfen wirO, so hat dtcs dar-

in scixjcn (IFMO, Dax; 05 das Boßwcr? er Gcsellscdafsxisr. „,-Dic Sasch dcs .RÖMJUHUMS :| also die Sache der Nacwn. zAitcl) vcrkansxc der König von "('em-xk anderen WTacihr als von der Nniwn ]“cldsc univ von dcr öffencladcn TNcinung die Unter- drkickttmx; Dcr UNVWUUUJ, Dec marc [' i e (le Ordnmxg ck| wieder hcrgcschr, Und MWK nuss,» vor “Lilien: wieder" k)cr'gc]ce(lr werden. Es «“ultgcc, dcr Göcwalc Göcwalc, 1.211“) dcn blmtigcn Hcransfor- derungen O&L' Insurxcccion die Bajonctc-z dcr Freunde _dcr Ordxmng “enxgcgcnztxscchm. Dic moralisclM :) 'Onung finder stelck_(a;1gjamcr Wisch cén. Dis chicx'ung szd dic Kammern bcßndcn mlsjclzk in der z3[x“jck[4chcn Lage, dux"; dic WiederherschUng dics'cr Oxdxxnng der

aktptchcnx'ixmd Mer Sorge Wcrdcn kann. .Die 0chcll1chafx *i- Whig: dex" klciUe BkU'gcrkricg, den der Straßxn-Atlslauf zwct "FWU“ [W;] gxfÜlxc hac, ist bccndigr- Der Handel undx d-cr ";c:*.tlichickc WOHUTKUO blr*1i)cn w:odcr auf. VOX! dcr anderjx SAW "ist der Friede von EUropa Mehr ais jemals gcjlchcxc; _die Thron- Rcde cwrk)air bcsximzutc th7"aci)cru11qet: i_n diescr Hmjlchc. Die 'Maxmslecls Uni) die. Stärke unskrcr 'Lirmcc haben [211-5- in Om Stams) z3c1“ri;t, m thopa cine FCUUFULÖYÖI würdige Rollc_zn siclxn. C5 [Md dies große und scljxönc .kxoffNUUch für Unwre Uktmst! Cv ij? dixs cm mächrigcr Anlaß zum Vc'ktmtcn in die GOZMWMT, „Dae Dankbarkeit dcr I;"“ation xvird weder dem Kömge, nocL) seiner Regierung, noch den Kammern entste- hen.“ Dcr Temps macht darumf' auxfmcrkmm, wie 1111- passend :s xc», eincn coustimrionnelicn König 10 l)ätrfig_in der er;“r-xn *warwn rcdcn zu lassen. „Wir könnxn e_s“,_ jagxt dieses Blatt, „nicht gcnUg kadcln, daß die TNe'nßotcr „ck W ost intek dxr Pcrst-n des Königs vcrschanzcn, das; s(exin ],cdcr der „' l;,mscn, fUr öée sie vcrfassux1gsmäk§tg vsmntworrltcl) jmd, den

:ilen OksKönigs [)CUI-OkkL'CTCU lass-m, UNO dke ganze Rexxxérung in“"„iym perwnißcich. „,-JQ) habe dasse oder jene »))?ajzxcgcl zur Erhaltung des Friedens ergrijécn; ici) wxrde bei meinem System bc2)arrc:1““, lassen sie den '))Tonarchcn 1agen. Aber was wißt JHV davom? .Wenn eine '))kajorxtät sécx) ganz MP gar VM dem SMcme trcnnrc, welches Ihr hsrtce rcpräscncirt, chn dann ander'cI)T;'-1thcr' Ocsziömg sagen lassen : Ick) Have meine Plänegcän; ders, (cl) Habe meine ertm'äße nwdxsécirr, ic!) hatte intel) geirrt?“- Dcr Ramonal [W: „Der Anblick" dcr sogenannten „Königlichen Scßung war kalt; cs isr das erstemal, daß einc Tbron-Rede nichc NW) Bctfall 1mcerbrochcn worden ist. _Die gestrige ist selbst den Freunden des Königtszms gcjclwmck- und farblos erschienen. Es isr in der That höchst seltsam, daß man sich in dcr Thron-ReOc rühmt, die Kammern, dj_e Na,- tidxml-Garde, Frankreich, die öffentlécOe Wkeitxung, aiw alle Welt «mf seiner Seite zu hach, und _stcl) doch Über die__Faccio- nen beklagen zu müssen glaubt. Bci Eröffnung der Scjsion vyn 1832 betonte der König mit besonderem letsdruck die Phraje, daß die chletk vor der constitncionncllcn “Monarchie cr- [oschen sey. Bci Eröffnung der Session von 18.31 machte sech dcr Könég &ck& das Hirngesp ;“ n ["t der Rxpublik laßtg. Diesesmal hac Man gar nicht von der ITepyblikgejprocl)e11; znan Har begriffen, daß man dadurch die republtkamschcn Deputarcen

ztzr Jundge-Zunq ihrer Gesinnungen zwingen, oder wenigstens Fre Schicklichkcic gegen sie aus den Augen setzen würde. Die 10 lange gbgeleugnete Republik ist also doch ]ckzt schon dahin ge- langt, da[; man selbsr in den Königl. Silzungcn hdflick) gcacn sic WW.“ -- kRte Tribnnc bcschräxxkc s(cl) aÜf folxzétW? Zeilen: „th" gehen heute, umd, wie man _.;swtß crwarxet, ohne weitere chxrkungcn, jensn tram'igen Gcmeinplaß, ÖLU man die Rede vom Throne nennt. Man findet in Oiescm Werke, Was man in qllen Rxdcn dieser Art findet. Wem; Die Monarchie lange dancrn sollte, jo tyürdc es eine wahrhaft? Ersparnxß nicht Ns Gctsrcs, aber des Geschwäkzes sewn, wenn man eme jener Jeden als Master beibehielre, und sie am Ankum jeder nenen Scsston ab- läxe. Uebrigens hat der König die Plätze und Straßen passirr, ohne daß sich irgend ein Ruf hätte vernehmen (affen; cs“ isc so; gar nicht einmal ein Angrtff auf scét“: Leden genmchc worden.“

Im Journal dcs Débacs !:ck'r man: „Die Augsburqcr AllgemeiUe Zeitung Weiht, ihrem (*WöMU-FM «mäß, ihre Léscr in die Gkheinmiffc der K*abiucrcc *-;„;. Sie "weiß ganz _acnaU, was sich zwischen dem Französischen *))Oéxxtßécr der a::swärtigcn “Angelegenheiten und dcn Botscl2ascc,;2 “ON“ OWZ großen Höfe zn- gctragcn hat. Noch besser" weis; («:, Ws en dcm Corissil der :)Tinisrcr des Königs der FraanY-Lm *:**-„»x*z;cgangs11 ist, Und die kleinen (?)"csclzichtcdcn, welche sie 112 H:“cscx' Bczichrxxxg «Uscischt, haben eben so viel Wahrheét', als YZFahrscl)-cknlicl)keit. Wir bil- den uns nicht ein, so gut unrem'ZMcc zU seyn, als sie; aber wir haben den Moniteur geklcx'cnz «.ind "ca “(*-és Französisch Rc- gécrung im Igbrc 18.5! anf dcr Raxdncr'bül)ne erklärt hat, daß sie sicl) nöchigcnfalls" jeder fremden Qimmschung in Picnwmc wi- chxckch werde, so sind wir übcrzexxzxr, da:; sie bet" alkcn Gelegen- heiten dieselbe Sprache gefélhrc hat.““

Es heißt, daß sämmtliche Pa»:xx"er Advokarcn einzeln gegen das Urrheil, Welchks dic Hcrkcn DliPoUt, Pitmrd Und J)?k(“l)8l auf eine Zeitlang vom “,'-[mtc sWchdért, protyßércn wollen. ?(Ucl) wird, wie man sagt, der “Lsdvok'atcthtand mehrere deiner Mic- glr'cdcr bczcichnen, dic interimiscisä) die Gcsctssre jener drci Ad- vokatcn unentgeltlich besorgen sollen. * Dic Hsrrcn Dupont, Pitmkd und Michel haben übrigens DVU dcm UrrHciöc dcs As- slscnhoch appellirt.

AUS Boulogne wird gemcldet, dax“; [as Schwadésche Schiff „Haabcts-Ankcr“ am Asten O. mit Mann und Maxxs unterge- gangen sey. Die Besaßung bestand aus 9 Mann, Und es war unmöglich, ihnen Hülfe zu leisicn.

(Großbritanien *:;nd Irland.

“London, 24. Dezembetk. ('“-.:. *))T“az-:§Z'.xit crxéxiltcn vor- gcykern dem Admiral Sir Zas. WOtrshc-d uns Herrn Campbell Audienz. Am demselben Tage starkere Stk Stratford Canning Zbren OJTajekkäcen einen Besuch ab. 'Am x-J-Uicn 0. werden Ihre Mawscäten ein großes Diner.“ geben.

Der Fürst Lieocn hakte vorxccscern can thsrredung mit dem Grafen Grey und empfing [»I-„11111 eincn Bcsrtck) VN] dem Oesterreichischen Botschafter, Baron von Weffcwbcrg.

Für'sr Tallcyrand ist am Sonntag Abend hier eingetroffen; gesrern Nachmittag arbeitete derselbe bereits mehrere Stundcn mit dem Grafen Grey und mir Lord Palmerskon. An der“ gestri- gen Börse wollte man w:ssen, der Französésche Botschafter habe die beruhigendsten Verchhcrungcn in Bezug an Rußlands Po,- litik in den Türkischen Angelegenheitejx mitgebracix.

Der neu ernannte Botschafter bei der Regierung Donna Maria's, Lord Howard de Walden, arbeitete Wkgcstern mit Lord Palmerston im auswärtigen Amte,

Dem Vernehmen nach, “».“:x-I dsr Obers“ Dawson Damcr dcn Lord Howard dc WMW» ::! der EU-mfthafc eines ersten Göcsandtschafts-Iitracha's nach L-“é';"“-.§)'.=:1 begleiten. Obcksk Damcr isr der Bruder dcs Grafen VM Porkarltngton und Erbe cines bedeürcnden" Vermögens.

Mit einem in Liverpool angelangtcn Schiffe sind NacHricl); tsn ans Lissabon bis 3an 1:3th D. "332, und eine Reihe von Blättern dex Chronica constituttonal bis zum 11ccn d. eingegan- 9911. Als das Scbtff vox; Lissabon ab:"egcltc, um's bci Och Armee nichts von Wichtigkeit vorgefallcn; bei den Conxktcurionnellcn waren 59 Ucb-erläUfer von den »))?izxuelistcn angekonnnctt. (53c- n-eyal SaldaUda's Hanptquarrier befand sich zu Cartaxo. Das Wetter war für die Jahreszeit schr gur; doch hatte keine Par; tei davon Vortheil gezogen, Max' erwartete indes» daß die Pc- drotstcn auf dem südlichen Ufer des Tajo zu opcriren anfangen würden, weil bcdeUrcndc Quantitäten PUlv-kr und andere *Vor- rärhc hit1Üb-3rgcschaffc wnrden. Am [xren kam das Dampfboot „James Watt“ in “9 Tag:» von Faxwomh mic [00,000 Pfund, 6000 Stück Wajfazn [md &nderem «ßér'icxzs-Material für „Donna *))?aria zu Lissabon an. Am «Iten langre ein Amerika- nischer Kriegs;Sxchoonakr tm “Tajo an und begrüßte “Donna Ma- rias Flagge. C'r segelte am [Mn wicdc'c ab. Am 6th ging der „James DMM“ und am Zxcn _dcr „Cxottagck“ von Ltssabon nuch Liverpool untcr" Segel. Große Aufrchmq hatte in Liffa- bon die am 7. Dez. crsolgte Vsrlxafrung des Grafen von Taipa verUrsacht. Die Poltzci bemächtigte sick) [cincr «1Ufc-ffct1c1' Straße. Anf dem Wege nach denz Gesängmß mchte m', zU entkommen, und ftüäucrc sic!) in das „Haus des Grafen von ,Fxcalvo, der ihn "(Ot wieder ausltefcm Wollte und den ihm nachs-xjchO-kxx Polizei- Beamrcn sogar drohte, daß er auf sie scvkcßcn WMW“, worm sie nicht augenblicklich seine Woh11ung_verlicßc-n, Dann bchp er sich in den Palast, und da er Kaistrlichchlejudant iss, 10 erhielt er augcnblicklicl) eine Audienz. C'r bcßchwcxce sich [mtc chr Vcr- lelzrmg der Privilegien, da nach Ort* c-Jmcétxicionnellcn Qharte die Pairs des Königreichs, außer auf fmnher That, nichr Whaftec werden dürften. Sc. Maj. erklärte, daß er um das (Éöeschchene nicht wisse, riet[)* aber dem Grafen, dcx' Polizeikcinthdcrniß in daneg zu legen. Da derGraf keine befriedigendeAntwort von Dom Pedro erlangen konnte, so kehrte er nach Hause zurück“, und nachdem er mit dem Schwager Dom Pedro's, Marq, von Loulé, Rücksprache genommen hatte, kamen sie :*ibcx'ein, dcn Gra; fen von Taipa an Bord des Königlich Britischen Schiffs „Asia“, welches die Flagge des Admiral Parker trägt, in Sicherheit zu

bringen. Sie schritten sogleich dazu, Und der Graf von Tmipa blieb bis zum nächsten Tage dort. Als der Graf von Fimkho seinen Frer in Sicherheit wußte, begab er stel) nochmals in den Palast und machte dem Kaiser die heftigsscn Vorsrcksxmgcn da[über, daß er die Privilegien dcr Pairs so Unqesrraft vcx'lcxzs-m (affe, und daß unter der conscitutionncllen Regierung eben dfv wems Sicherheit Für Personen und Eigenrhmu vorhanden sey, als unte? Dom Miguel. Die Nachricht von diesem Vorfall UcrbeNkct-I sich bald in der Stadt, und alle M Lissabon anwesende Packs, 9 ajxder Zahl, die sämmtlick) Gefährtcn Taipa's in seinem Exil gewexen waren und mit ihm ihr Leben und Vekmöqcn ftir oke Sache Donna Maria's preisgegeben hatten, versammUten sic!) :n Ficalho's Hause und kamen überetn, dem Kaiser cine chreköéc- tige Vorstellung in Bezug auf jene willkürliche Maßrcgcl crnzu- reichen. Diese Adrcffe (s. Portugal) wurde von ctncy an;: »cm Marquis von Loulé“, dem “Marquis von Frontcira Und ch,) Grafen von Ficalho bestehenden Dcputation nach dcmZT-aéakk gebracht. In die Pair-Roben gcklcidct, trafen diesclven vor Dom Pedro, und der Marquis von Loulé, verlas dic Peticwn. Dom Pedro verfichcrte nochmals, daß er von dem Verfaffrcn nichts wisse, und äußerte sein Bedaucxn darüber, daß der Vcr- hafts-Befehl auf eine die Privilegien der Pairs bkeijätl“ä('.)ré- gende Weise Vollzogcn worden sey. Die Dcpucacéon erklärt» daß sie sich nichr über die Umständs, unter welchen die ch's)»;f, tung stattgerndcn, sondern übcr dis Verhaftung selbst bekl«1„r-chn, die eine gröblichc Vek'leßung tHrer Privilegim sey, wenn O&olxß auch noch so zartfkjhlend und politisch verfahren worden Wc-„rc. Die Unterredung endigte- damit, das; Dom Pedro dis WMW- mensce Genugthuung versprach. Als die DepUrarion sic!) JUWEL"; gezogen hatte, wurde ein *))?iniücr-Rarh gohalccn, der bis KLM- rerrmehr gedauert haben soll. Am folgenden Tage vcrsa111mcirsn sich die IIDt'nisrcr noch zweimal, um Über diese Angelegenhctc zu berathschlagen, und es erschien darauf in dcr Chronica vom 10. Dezember eine offizielle Erwiederung auf die ANW: der Pairs. (S. Portugal.) Der Grund zu der Verhaf- tung des Grafen von Taipa schcénr in der PUbUca- tion seines SchrciOeUs an Dom Pedro zu liegen, n:.vx'än er das Verfahren der geistlichen Komtmssion zm“ Linker- drückung religiöser nsralten scharf mitnahm. „Dieser „Brief way in den heftigsten 'LuSdrücken abgefaßc, und dem Prästdcmrcn jener Kommission waren darin unter Anderem die NMUN „Papst“ und „profaner Rathgeber“ beigelegt. Zn Fnge des?" wurde der Graf von Taipa als ein Agent Dom Mmucls be.- zeichnet und sogleich cxin Verhafrs-Befehl gegen khn erkaffen. Dic Pairs Waren über die Abfafstmg der nnnistcré-cllen ?[ncwoyx auf ihre Adysffe noch mehr aUsÜqcl't'crcé)t, und als Das oben e'!';1.*-i*=é_j,-32.l§ Schiff, die „Ann Paket,)“, von Lissabon abssqckrc, qinzZM “ste (**-**.- mét um, eine noch heftigere Vorstellung zu entwerfen.

Der DJTorning Herald sagt: „Die heute hier c:“:xzxcMy-„x- genen Privar-thrichten aus Lissabon enthalten nichts ITEMS, was auf eine baldige Beendigung des gespannten Zusmndxs H;: Portugal schließen läßt. Es scheinen kcine jvcircre Unrcrk)«“-.tx-ck.= tungen zwischen der Regentschaft und Dom Miguel im AZ???» zu keyn, um dem Bürgerkriege cin Ende zu machen. .Die ;“:st- sktgkeitcn, welche sick) unter den Hämptern dcr constitmionncllx:*: Partei erhoben haben, wurden an der hiesigen Börse aus :*tncxn kehr ungünstigen (Vesichtépunkt betrachtet", indem man befxii'ciUerc, daß es in Lissabon zu einer völligen Partei-Spalcung kommcxs möchte, wenn Dom OITigu'els Widerßand cry? nicht mehr so be- dentcnd wäre, um die allgemeine Anf'chrkßmXeir in AnsprUä) zu nehmen.“

Eben diesem „Blatte zufolge, schiene es“, als würde der Fürst Esterhazy seinen Botschafteryosccn am hiesigen Hofe nicht mehr lange beibehalten, indem in seinem Hotel große Cm; schränkungen gegen früher getroffen würden und alle Fordcrnn; gen hiesiger Gläubiger des Fürsten H?cichtigt worden wärcn; man glanbe, daß er sich genöthigr sche, nach Wien zurüxkzukcx); ren, um seine Privat-Angelegenheiten in Ordnung zu brmgen.

Man nennt jekzc die General-Majors Sir Thomas Rennes! und Sir Thomas M"?)Dahon als Kandidaten fük dic crlcdich Stelle eines Gouverneurs von Porwmoutl).

In den politischen Klubs spricht man von einer Verschch ung der O|indischen Kontrolle mit dem Bureau des jetzigen * räfidenten in ein nsues Departement, das den Titel „Ober- Staats-Sekretariat für Ostindien“ erhalten würde.

Im Spectator liest man: „„In Zeiten des Friedens las- sen sick) wenige Engländer einen Gedanken an I)?alta kommen, und doch zählt_Ma[ta über 100,000 Einwohner, wexche dic, durch die Vernachläjyigung, womit sie vom Murterlande behandelt werden, ihnen verursachten Leiden tief empfinden. Wir vcr- knüpfcn mir dem Gedanken an Malm dic ersrellungon von Türkisck)en Sultanen, christlichen Rittern und Kricgs-Glorien dxs Mittelalters, untersuchen aber niemals den sftsle'chcn Und polm- schcn Zustand der gegenwärtigen Einwohner. Hoffentkch WM) man, _Zvenn die nächste Abstimmung über die Militair- uud Ma.- rine-Cinrt'cbtung von TNalta tn Vorschlag, kommt, von Herrn Stanley cine Rcchcnschasts-Ablegung über die Art vcrlatmcn, wie bishct'„1'1bct' die Einkünfte der“ Insel verfügt WUWS. Ste werden von TNac Culloch auf 100,000 Pfd. angeschlagen, Und eine treUe Nachweisung über deren VerjvcndUng würde“, wie wir den Verdacht hegen, gar seltsame Resultate geben. Wenn man die Untersuchung der Sache verfolgt - und das rcforcmrxe Unterhaus sollte es als seine Pflicht betrachten, sic!) Über dcn wirklichen Zustand seiner OJKaltcsischen IJTctunterchanen Gewiß- heit zu verschaffen - sy dürfte das Ergebniß nichts Wcmacr als rühmlich für England und seine R-sgierung ausfailcn. T*:c Zweckmäßigkeit einer solchen Erforschung isr WM in dieser HH:“.- sichc uubestreitbqr. Was uns zu diesen Be111erkunqcn v-xkan- laßt hat, ist dle Durchlesung cines" Jtalicnisch qéschricdcmn Briefes von einem Einwohner Malta's an cinen JWisscn B».- ron von Piko. Lekztcrer scheint, in seiner Zuctqnunq cincr „Déc- schichce dcr letztcnPes't auf Malta“ an dcn Géncrai-Gochrncxxr der Insel, den Britischen Behörden einige sehr x-nvcrdxcrxrs Komplimente gconc zu haben. Weit entfernt in dress „"Kom-

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