Heinrich n'. Zuvor aber tritt hier noch der gräuliche En eUän- dtscbe Hemma) 711! deutlicher hervor, mit seiner Um ebm? von vxrßoßenen oder hmgertchteten Frauen - so daß cr„ wol)? mit echt cm Blaubart thannt wordctz; - dazu sqin ähnltchcr Günüling- Kardtnal Wo sey, der zwetmal der drecfacbcn Krone nahe war, aber auch beinahe__den Kopf verlqrcn hätte;_der würdige Tho- mas Morus, der, wie so, Melt, wirklrch sein Haupt dar- sirecken mußte, und es met Herterkeit that. Der Blut- dlxkß des Wüthrichs, „ der aufschwc11cnd die Welt endlich von [emer Uebcrlaß bxfrette (1547 ),_e ging auf seine Nachfolger "bci“; zunächst auf dre Gewa thaber sur den unmündtgen Eduard 1-1: Spmerse_t, „dcr fernen Brudxr Seymour, Gemahl der Königin- thtwe, hmrtchten ließ; was thm von Warwik mit Gleicvem vcr- Zolten ward: welckxem Letzten daffelbe von der älteren Stiefschwe- er tznd Nachfolgerxn Eduards, der katholischen Maria, widerfubr; fo wre dtcje auch dte Enkelin threr Muhme, Ikohanna Gray, die a_uf den_Thron Anspruch machte, sammt allen ihrégen enthaupten l:eß„(1594), und durch Feuer und Schwerdt die schon weit vorge- schrttxenxßRefo|rm atio n zurückdrängte.„ __Etn wcxtcrxbtld zu Heinrich _1'111 e'st jm Norden der Oldenbnr- gycbe C/brtütatx ll, welcher dre nach der K*almariscben Verci- mgung_ (139'7)_ wteder auöeinander fallenden drei Nordischen Reiche gewaltnxm zusammenzwéngen wollte und an den Anhänger:: der Schwedtschen Sture, 9.4 der besien Männer, das furchtbare Stock- bylmer Bluxbgd verubxe (1520), dann aber, mit der Mutter semxr Betschläxerm, aus semxm Reiche fliehen mußte, wohin er nur Zuruckkebrte, um. lehenslänglrcl) (Ic_fangcne'; seines Obeims und des- en SohnesC rtsitans 111 zu bleiben: dagegen in Schweden der berrltche Gu av Wasa, _deffen Vatexs Haupt auch zu Stockholm fiel und dessen Iusendgeschtchte so anztebend iü- sein Wahlkdnig- thumxmf e1_n neues Kdnt s-Gesch[echt vererbte, und nicht minder qroß tm Fyteden, als am elde, bochbejabrt mit rührenden Worten in vollerRetM-Yersammlung von serncmVolke Abschicd nabm(1560). -- Das letzte kubne Unternebmxn der xinst so gewaltigen Hanse- namentlicl) Lübeks durch, den Burgermeester Georg Wollenwc- h_er und Markus Meter, welches die nordischen Reiche in mäch- ttge frete andels-Staaten vertygndelt und dem ganzen Norden eine andere Gx alt gegeben hätte, mtßlang, nac!) gutem Fortgange, dur_ch Mißgeschtck und Zusamxnenbaltcxr dcr verschwägerten Nordischen Kd- nrgc, und jene detden Kühnen, tm offenen Kampfe gefangen, wurdcn .].ld Empörer "enthauptex (1537). Die Reformation, weche auch hier tm__Norden nberalY mtt emwexkte, wurde aber in Schweden ebenso mäßtg und unbluttg durchgefuhrt, wie in Dänemark, nach Luthers und Mclanchtons Rath durch :bren Schüler Buggenha en aus Wo_l11_n (1337); des lxtchen m Norwegen„und nur auf ,; Iland tray ne etwas mehr tdcrüand, wo jedoch cm halb Jahrtausend frü- her das uralte Herdentbum nur dem Christcmhum durch einen fried- lxchcn Vertrag vertauscht wurde. Dre bluttge Yer oxgung der Reformation erhub fick), wie in England,„so zunachd m den Romantschen Ländern, vor allen in Frankretch, sclzpn unter Franz 1 und seinem Sohne .;“)einriä) 11, wo gcgen dxe alten W aldcnscr von Neuem gcwütbet (15-15), undTamendc der ncxzvcnannten Hngucnotten, häusg Zum Schgmptcl des Hofes, wett ärger als dic Chrisicn im Circus er hctdmscizxn Römer, durcb Fc_ucr und Schwert hixtgkriclm-t wur« den, bcvox' _dtc Uevrxgen zu den Waffen _grcffen; wobcé freilich nichr zx: Verschchßc'n, daß der Wahn jenchctt in dieser 13111170» so mäch- teg war, da thrersexts _aucj) Calvin und seine Anhänger dcn Ser- vc„t 1:5 als Jrrlchrer m Gcnfverbxannten (1553), und sogar der sonst so xmlde Melanchton solches btlltgtc, während der eifrige Luther m sol_chen Fälle:) durchaus nur Landespcrweisnng gut hieß. Und so üteg tn Frankretcl) derwechselnde bluttge Kampf, bis unter den En- keln, Franzens 1 und xbrer Mutter Katharina, welche den eins? so lorretchcn Namen thre_s Hauses Medtci zum Fluche machte, bis zrx en_ (Hräucln der Partser Bl_uthochzett, welcbe, wenn auch mcht jahrelang vorher so bxabstchttgt, doch der unaufhaltsame Aus- bruch des lqngcn ttefen Grammes war, der, wie zum Spott, ge- rade auf dte Na_c1)t des _Tages traf, welchen der Apostel mit der; gxschundcnen zxaut bc'zetckMCt und an welchem noch jährlich die Weldjagd anhxbt (314. Angus? 1572), So wgr mit der Sturmglocke im alten Könegs-Ochlosse (Cbatelet) und mrt dem ersten Schuß im Louvxe, vor dem dicAnßiftcr selbft erbebten, das Zeichen eines uner- meßltchcn Mordens und Wüstcns gegeben, und frecher, wie nir- Zendwo , walteten all_e wütbende Leidenschaften, tückische Staats- unsk, Unzxxchx und Gottlosgkett; und ein Schlund dcs Verderbens that sch aux, m_welchem dec Gestalten Colégny's, des vornehm- ücn Opfers dtcxcr Myrdnacht, und des tugcndhaften Kanzlers HoSvttal, der kaum tbr Weh übxrlcbtc, den Abgrund nur um so denn“ beleuchtxn. Grauxqvou „:| hter nun zu lesen, wie Karl [)( im Bxutsclchrßc fruhzettZg sem Leben qualvou auszittertc (1574); wrte dte Ltgjue', welche tck) _eitxe heixige nannte, heillos fort- wuthete; wee tbr Haupt, Hemrtch Guese (dessen Vater schon von Mörders Hand fiel,) zu Blots, an derselben Stelle, wo er dem erßen Mord - Ngthc, betwohnte, welchen er vor Aüen vou- ßrecktc, a_uf Hexnrtch's lil Geheiß, nebst seinem Brudcr, dexn Kardmal, medcrgcstoßen (1558), und dicser König selbst, bet Belagerung setner Hauptstadt, von dem Jakobincr-Mbncl) Clement ermordet „wtzrde (1589). Um so wohlthucnder ist hier- auf dre wghrhaft köntglxcbe _und rxtterliche Gestalt des hochherzigen und gemuthvollen H„etnreck; l», met seinem unzertrennlecven Freund und WaffcngefÉhrtcn Sully, dem wahrhaftcn Ritter obne Fgrcht und Tadel, m1t dcm xr nach Zsjährégcm innerem Kriege wreder dre Segnungen des Freedens herbeiführte, und durch das Gesetz vorchantcs (173975) endlich „beide sireitende Theile bc- ruhtgte; wotux er elbü dte Rückkehr tn den Schooß der katholi- schen Ktrche, ntcht s )eute, „aher dennoch mitxen in Paris, » wo seine Hochzett mtt Marea Medtct auch schon dre Bluthochzeät für ihn selber werden sollte, -_det_n Dolche Ravaillac's nicht ekrtgchcn konn_te (111104; - Scttx xchdncr, wenn auch unauéführbarer Ent- wurf z-u etnemgroßen ChraültckyEuxoväthn Bundesstaate von gleich mächttgetx retstaaten und Kdnrxretchen mtt freiem andcls-Verkchr, ngt wentg cm; zum Theil, fur Deutschland, täg ich mehr in Er- [U unge '"" . Andern Gang nahm unxcrdcffen die neuere Zeit in Eng- land und Schottland. ubermäckzttg „durch den Sinn das Volks und der_ Gewalthaber wurde dre _ Reformation daW)- eseyt, wclche, hter aber noch mehr, als mttuntcr in Frankr'sick), m ihr deersptxl umschl'ng, unduldsam, unterdrückcnd, zerübrend
egen dre Katholtschen- Kerchen und Kunst verfuhr, und in den Pre s- FyternSchottlandszéebesonders durchKn_ox,2 ein ncucs véelköpäacs Fabsttbum Über dax omgthum erhob; Me [ck „in Englgnd der yo-
en vjschhfltchex! Kerche, dre äußerlichder katholtschcn Hrcrarchie am nächsten blieb, 1edoch den Kdneg als tbr Oberhaupt gnerkannte, die Puritaner noch äußerer und furfchtbarcr ent egennelltep. Kaum beschwichtigte hter _den Aqsbruch dte eben sy kage, als junge und einnehmende Kdnigm Ejtsabeth, welcbe tbr unnatürlicher Vater Heinrich U11! durch Henrichtun der Mutter für unecht erklärt hatte, die aber, nach dem Tode cr ältern und ihres Vaters würdi- geren Tochter, der blutbefieckten Maria (1558), dre allgemeine Hoff- nung des Landes erfüllte und die Mutter und mannweivltche Herr- schcrén ihres Volkes ward.
Ihr gegenüber tritt nun, unter den wilderen Schotten, neun Jahr jünger, die reizende Maria, aus dem bis ans Ende verhäng- nißvollcn Hause Stuart, deren Vater der fünfte Jacob, wie die übrigen viere, gewaltsam ums Leben kam, dercn Mutter, des älteren Guise „Schweüer. sx in demselben Jahre verwaiset hatte, wo ffe dte„achtzebmäbrcge Witwe ranz 11, des ältern Bruders jenxk bexden KURSE dex Blutho 'zcit, ward (1.360). Eben noch mxt zwe: Kronen geschmuckt „und dre dritte, Englische, ansprechend, wenigüensxals nächste Erben der dom Papst verworfe- nen Elisabeth, entfiel rbk bald sogar auch dee Krone ihres Erb- reicbes; und durch Beharren in dem angeboxencn, dort noch starken Katholicismus, ratblos, Inter rauhen Wtdersachern_und gewalt- samen Männern, durcb .xugend, zauberischen Lrebreez und blinde
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Leidenschaft zu mancherlei Fehltritten und schweren Verschuldungen torx ertssen, war fie genöthigt, vor den übermächtigen Unterthanen zu 1 rer geborenen Fxmdjn Elisabeth zu fliehcn (7567): Wclckw nun, tnx ßolzen (_Helfühl threr Würde und Sicherheit, durch Eintracht met tbrem etntgcn Volk und mächtige Stütze dc»; eben so würdigen als siaaszlugen Bt_xrlcigh, die unglückliche Königin und Muttxr (deren Oohn'auxl) tbr Ervedvar) ihr ganzcs königliches Uebergc- xvatckzdmtt werbltchcr Härte fühlen ließ, in cincr fast zwanzig: jahrtgen, Gefangenschaft.; dercn Web sie selber wohl erfahren hatte, als t_h1*e Schwester Maria Tudor ste in den :nordooücn Tower setzte und tte der Johanna Gray nachzuscnden drohte. Und solche Drohung voxlzog nun Elisabeth (16, FW. 1.387). weil der Anhang, welchen Marta Stuarrxtoci) in England fand, ohnmächtig war gegen den Anhang, we_lci)en Eltsabeth schon vorlängst in Schottland hatte. War_d_tc gcmngcnc Maria ami)" schuidégcr gcgen Elisabeth selber, aks dtxje gegen ihre Schwcster Tudor, so wm“ sie doch immer eben dre w1derrccbtléch. gcgen eigenen nnd der bcfrcundctcn Könige Wi- dcrspruxk), gefangengchaltcnc Königin. Und wenn die Staatsraison KUch*btcr dcr Ervfcmdsclmft zu Statten kam, und wenn auch Volk und Parlament „e_inüitmnég ?Lölut fordcx'trn, so war es dennoch gegen den höheren chrmlichen Staatsgrund mindestens ein Tchlcx', - wel: ckth bekanntlich ein noch lcbkndcr Staatsmann in ähnlieixcm Falle schlnmner als ein Vet'bx'kchen nannte. Ss war cin Scixlqg gkgcn dre esche Krone, _und „der starke Anstoß „:,u den seitdem vänségcren sdrmlccben und unfdrmltchen Prozcffcn, VU'Urthcélungm und „Hin: r:chtu1_1get_1 gckrönter Häupter, jn, wclchcn Boll" und RWHt-ér znglcécb nur dre etgcne gchciligte Maicsxät .nxxasxctcn, und für mclch cdcn diese gekrönten Häupter gegen cimmder das" allex'nnscléaüe Beisvicl gaben. Dre bekannte Entschuldtzxung dcr Englischen Kdnigén, Ti? so lange schoxx mét straffchyand “.*."gisrtc, kann edcn mxr «12; A::s': druckZ dcs Gesühls der Schuld 9.111", und ihre Lewis: néclxt 151:ij leche_ That,„dte Un_terschrift dk?" Todcsmthcils. n:!cizt 11117" die dienst.- hafttgm Mttschuldtgen, worunter 7251111199), wälzcn. Di." Nack!- wclt w'tll necht nur nicht (S. 9751). sondern sx'c kann und soll auch mmmex dixjen fi'nßcrn Fleck aus" DE? (Bcscdécdrc Elsavxxy's til- ge'n, und _wtrd 11.1) hier stets von der bis “ns 701611):ng Enka glor- rctcj), hcrmchepdcn Könégm, Welche bci 0111“ka l1:*.tcrwc:'fnna dsr ka- tholtsci) gebltebenen Jrländer auch ihrmt 91.139119 03in noch myßte enthaupten lane!) (1601), zn dcr zwatnigjährizen «,...;an nur der bluttgcn Glorcc dcr Todeslronc wcnöcn. J: „(J. v, d. Hagcn
. Meworolvgiscbe „Beobachcnnzx. . “(834- ' Morgens NacjyxxéttM Abmds .. L'k-Tech ."erxixxalé.1-sr .. zebruar., 11 Uhr. ) Uhr. [ 101119, ; IWochthUUa.
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|“;1r1.-0|1]. 130€- l-0059, 2-1 100 [P| "2061;
“. KöniglicheSchauspicle.
_ ".Frcetag, 7. Februar. Jm Opc1'nha11sc: Macbeth, Trano?- picl m 5' Abtheiltmgen, von Shakcspcare, Übersetzt vom !).: S. H. Spiker. (Herr Rott: Macbeth. Horx" Grun"; Macduff.)
Jm Schanspielhause: 5114542211190 -1ch?|1:;1-11147. !) Um: (“slm- nomanie, UÜUÜLUiUL (711 1 ICW. [].-r' 8911110. 2) k.:- [:tmilkd Kijquebom'g, 7111111011110 (,'-1 1 1101“. [131' Z-q-ilw. Z) 1-11 [110- 1111018 reyl'éskxntmjm] (18: ].0 rd“? 1111 711-111. (111: ].s: 0111111091]. comécjie en 1 acts et. 01] 71215. 111.1 11.425.110 kramxujx. ].:11' 011“. 911111101111.
Sonnabend, 8. Februar. Jm Schanspicllmusc; Herrmaxm und Dorothea, idyllisches Familicn-Gcmälde in 4 "letheiluü- gen, vom ])1'. C. Töpfer. (Herr Grua: Hcrkmann.) Hierauf: Zum erstenmale: Ein kleiner erthum, Lustspiel in 1 Akt, nach dem Orcginal des Murphy neu bearbeitet, von L. Angel:).
('m Konzertsaale des Sclwuspielhanses.Subscriptions-Baxl.
„onntag, 9. Februar. Jm Opernhansc: Fernand Cortez, Oper m 3 Abtheilungen, mic Ballets; Musik von Sponttni. (Dlles. Fanny u_nd Therese ElSler werden hierin tanzen.) , „Jm Schaudpielhause: König Enzio, historisches Trauer- sptel m 5 Abtheilungen, von C'. Raupach.
_ Königstädtisches Theater. Fr'ettag, 7. Februar. Die weiße Dame, komische Oper in 3 Akten; Mustk von Boyeldicu.
Sonnabend, 8. Februar. Zum erstenmale:
Der Erbver,
trag, dramatische Vorstellung in 2 Abtheilungen, nach einer Er. .
zählung des E. T. A. Hoffmann, von W. Vo el. **1' theiluxjg: Das Verbrechen, Drama in 1 Akt. ngeitCe FUF“?- lunngas Gewissen, Drama in 4 Akten. (Hr. C'd. Zerrmanett vom „Königl. Hoftheater zu München= Daniel, als Gastroue)n“ Sonntag, 9. Febru_ar. Hinko, der StadtschultheißemS'oh von Nürnberg, Schaujpiel in 5 Akten, nebst einem Vorspielk? „ Der jüngere Sohn“, von Charlotte Birch-Pfeiffer. '
- |Q '*'-K Branntwetn-Pretje
vom 29, Januar bis 4. Februar 1831.
„ Das Faß von 2110 Quart nach Tralles' 54 pCt. oder 40 pCt thlzter: Korn-Branntwem '.).1 Rthlr.; Kartoffcl-Branntwein-ij Rthlr, auch 18 Zühlr.
Kartoffel - Preise vom 31) Januar bis 5. Februar 18.34. Dcr Scheffel 12 Sgr. (; Pf., (111.1) 7 Sgr. 6 Pf.
W
Neueste Nachrichten.
Paris, 31. Jan. DerKönigl. Bayerische Gesandte, Frei. hort“ von Pfcffcl, hatte gestern Mittag die Ehre, dem Könige jn cincr Privat-Audienz das Notifications-Schreiben seines Souve, karns wegen der Vermählung J. K. H. der Prinzesfin Mathilde von Bayern mit dem Crbgroßhcrzog von Hessen-Darmsadt K. H. zu überreichen. " , In der Pairs-Kammer wurden gestern die Berathungen Über die Reorganisation dcs Staats-Raths fortgeseßt und zivi- Wen dem ersten und zweiten Artikel die nachfolgende Besten], mung eingeschaltet: „Die *))?inister können an den Beratlwnqen dcs Staats-Ratl)s, insofern von keinen Streétsachen die Rede ist, immer Theil nehmen.“ Im dritten Artikel, der gleichfalls noch einmal an die Kommission verwiesen worden wai', Wu», die Zahl der Auditoren von 40 auf 59 erhöht. Der nc-untcAr- tikel, wonach ein Sraatömck) oder ein chuetcnmeiffcr nur durch eine im Schooße dcs" »)]?inéscr-Rathes beschloffene Königliche Verordnung seines Amtes soll entsetzt werden dürfen, und be. MWM: die Kammer Tages zuvor stehen geblieben war, wurde in diescr Stßung fasc einstimmig angenommen und so; dann die Ocrathnng, die sonst kein erhebliches Interesse darbot, bis zum 121111 Artikel fortgeführt. - „In der heurigen Siz- zxmg wnrde die Debatte wieder" aufgenommen.
Das Wahl-Kochium zu OJTaryejols im Departement derLozL're Hat an die Stelle des aus dcr Kammer ausgeschiedenen Herrn Ducavla dcn ehcmaligen Prokm'ator Herrn Deshcrmanx nnr 105 Stinnnan gcgcn 54, die sein *))Tétbcwerbcr, der General Brun dc V;,llcrct, erhielt, zUm Dcpltkirtcn ernannt.
Dcr General Von Rumignn [)at in Bezxm anf das DMU zwéschcn dem General thgcaud und Herrn Dulong solch» Schreiben an den Herausgeber des National erlaffcn: „Parts, den ,;0. Januar. PT. H., der Artikel ihres heutigen Blatxos enthälc mehrere ungenaue ?(ngabcn, dercn Würdigung ich dcm gesunden Sinne des Publikums“ überlasse. Eben so wem.. mag ich darauf antworten, wenn Sie 311 vcrstehen geben, daI man am? einem rein pcrxönliclxn Stretcc, dcr lcdiglccl) dm.» eine in dcr“ Deputirtcn - Kammer gcättßcrtc alizu lebhafte Phrase veranlaßt worden ist, eine Staats-Augelcgenhxir habc machen wollen. Ick frage Sie nur, was geschehen wäre, wenn, statt des Herrn Dulong, der General Bageaud unterlegen wäre; hätten Sie auch dann das Ereigniß als eine Partei-Smhe dar: gestellt? Ick) lasse hier noch eine Berichtxgung des Zryxßvmö folgen, in den Sie hinsichtlich des am 27yken d. geschriebenen Bx'tefes gerarhen sind. Als wir uns von dem Versammlungs-Orrc naciz dcm Kampfplakze begaben, näherte sich mir Herr Dulong, wäh- rend die Herren Bacor und Georg Lafayette voran, Herr Lamy und dchencralBUanud aber ein wenig zurück“ waren. „„General/““, sa.“;rc er zu mir, „ „ich rechne auf Ihre Rechtlichkett, das; S|“; dcn Brick“ vernichccn wcrden, wie anch der Kampf ausfallen maa.““ ch) antwortete ihm, daß sich der" Brief an meiner Tasch defindc und gad ihm mein Ehrenmorr, daß derselbe naä) dem chrcnvollen Ende des Kampfcs vernicdtec 1v1rdcn würde, woher ici) méch zaglcicl) U11 Voraus für die Cimvxllignng memer beiden Fx'eunde vcrbürgte. Rack) Beendigung des Duclks blieb icZ) bei dcm unglücklichen Berwxmdcccn, 1v..hrcnd H1“. Lamy und der G.:ncral Bugcaud sch) entfernt.". Fils tc!) wwdcr in den Tuc"- [crxccn ankam, wo 1.1) dcn Dienst hatte, verbrannte ici), um mich den [113th Wänscl)cn Unseres Kollegen zn fügen, 61.169011!!- dxg den Brief, und hätts ;ck die '.)[bschrtfc dcssclbcn, dic ict) scil- dcm den 1)ct'*.'cn Goorg Lafaycrrc und Caesar B.:.cdc Übxrgcdxn '.)..d;, bei 11111“ ;;.l):dc, so würde ich j't'e gletazfaijs vcrdramnt da- den. So, moins Herren, War ganz genau der Hcr..ang der Sache. Ich (“Miche Etc, dicses Schreiben zu vc1*öff-.*nt[lchcn und verbleibe 2T. (gez.) General von Rmnkgny.“ - Dcr Na- rtowal hat indessen diöscs Schweben nicht aufgenommen, dage- gen findct man es 1111 Journal des Débats.
Die Bccrdignng des Herrn „Dulong wird morgen skattfin- dcn. Schon gestern isr dxe große Dcpntation der Dcpurirten- Kammer gewählt worden, die ihm das [ekzcc Geleit gx'ben soll. Außerdem sind aber noch_ viele andere Dcputirte Übereingekom- men, stcl) dcm Zuge anzuxchlicßcn.
Es ist der Marquis von Mortemart, dcr vorgestern hier- sxlbsr mit Tode abgegangen ist.
In Toulon ist, einer Königlichen Verordnung zufolge, em Kriexxs-Ratk) zusammengecreten, um das Benehmen des Graf?" Oysonvillc wegen des Verlustes des von ihm geführten Linien- schtffes „(e Superb?“ zu untersuchen. An der Spilze desselben ("10131 der Vice-Admiral und Pair, Herr Zurien-Lagravié-re.
Den neuesren Nachrichten aus Madrid zufolge, war da- sclbsc Über die Zusammenberufung der Cortes noch nichts Amt- liches publicirc worden; man glaubte inzwischen, daß die Einbe- l'UfUng auf den 1. Mai erfolgen werde. Herr VaSquez Figlzk- roa, der nene Marine-Minisrcr, hatte diesen Posten Krankhexté halber nicht angenommen. Es ging das Gerücht, daß der M!- Üiyker des Innern, Herr Burgos, sich zurückziehen, und da[“; del“ Graf von Torrcno ihm im Amte folgen würde.
- Heute schloß Hproc. Rente 195. 35. Zproc. 75. 45-
:Iproc. Reap. 91. 25. :“)proc. Span. perp. 611. Zproc. do. ZZZ. 5proc. -
B lg. 972. Hproc. Röm. -.
Frankfurt a. M., 3. Februar. Oesterr. 5proc. Metall.977'1- 9713» 4proc. 879 87. 2;proc. 52-1. --. Br. 1proc. 221. ;)?-';. Bank-Actien 1489. 1487. Part.-Obl. 137Z. 137x. Loose 3" ;()(1 Fl. 2125. G. Hol]. Hproc. Obl. von 1832 93,3. 932; Poln. L. 63L;. 63T. Preuß. Präm.- Sch. 53?. 533. „ckck.. Anl. 91-;-. 5proc. Span. Rente 59. 582. Zproc. do. perp. ZZZ. :)??-
Redacteur 691191.
Gedruckt' bei A. W. H ayn.
Kauffmann, und dem Schiffer Evers, Führer des Rostoéker * "SA)iffes „'2lglaxa“, dic Rettungs-Ichaille mir dem Bande zu
_ .diesen wordcn, den ehemaligen Königl. Scl)1vedischen chattdns-
.sc zum Zusriz-Ianméffarius Und Notarms bei dem Landgerichte
* *,u Gnesen Und den ihm untergeordneten Gerichten ernannt * worden.
' Samucl Tbe'ddor Hanke rst “,um Instiz-Kdmmiffartus bci
nes Wohnortes zu Eilenburg, bestellt worden.
] .m die St_elle dcs Gcncral-Maxdrs „Grafen Strogonoff "„ der * zam Gebüsch des Ministers des Innern eknannc iss Und dex
angekommen.
., ..die dem „8311111 Dulong in den Mund gclcgtcn x.y.zorte nichr
ÜZLZTIUCLÜL
Preußiscße Staats=Zeitung.
«. (: Jud den 8an Februar
Amcthc92achrichccw Kronik des Tages. Sc. Majestät der König haben dem Kaufmann zu Mews,
«erleiden qcruhr.
Ddrcl) dic ?[Uerhöchsce Kabincts-Ordre vom Zl.. Jannac z Z, ist die unterzeichnete General-Ordens-Kommésslon ange- Rack) Und *Po:"x-.§Ton11niffariuö don Lundblad in den Listen der Ritter dxs Rothen "&ck&-Ordens zweiter Klasse zu strecchen Und diesen Allerhöchy'rcn Befehl in den öffentlichen Blättern bc- Fannc zu machen. “ .
„Berlin, den 7. *,Febrnar 1.5.3-1.
Königliche 05enoral-Ordc":?-Kommission.
Der dishx'riqe La11dgerichts;Rarf) Roquccte zu KrotoSzvn
Der Olsberg]? Odcr-Landesgerichts:Rcferendarius Wilhelm dcn 1111tst'-05cr1c1)ccn des „Dexilzsäwn Kreises, mit Anweisung sei-
?[ngckommem Sc. Excellenz de_r Königl. .Haxmoversch Staacs- und KabinetI-Mimstcr- GM! von Münster, aus Hannover,
ZcLTUUas-ITUOrLQrkm. ?lnsland.
R u f, l a n .7.
S:. Petersburg, 29. Januar. Sc. Max, dcr Katsct“ “Haben DM] sellvertrctcndcn Dll'ckwk des Depakcements dcr geis- [(K)-cn Angelegenheiten fremder Konfessionen, wirklichen Staats. mtl) Wiegel, dcn Stanislaus-Orden [ster Klasse verliehen.
Der Gcncral-Lieutenant Golowin [„ Chef der :).ten Infan- k-„q'e'e-D-vision, :| zum Gencral-Dircktor und Präsidenten der Regtcrungs-Kommission des Innern, der geistlichen und Unter-
k:chrsx?[ngelegenk)eitcn im KöniJreick) Polen ernannt woydcn,
Saite S1“. Kaiserl. *).)?«1xcstät accachirc bleibt. Der DZoncral- „ Lreucenanc Rupert, Chef dc'r llten ananreric-Dtveswn, erhält dagegen das KdtnUmndo über dr? “ch M10 dcr (Henckal-IJLajor Hurkd il. das (10:31? die Ute Division. Der Chef des *))?arine-GenchsrabI S1“, Kaiserl. Maxcsrät, Gcmral-Adjutam “Fürst *))?enscdxéoff, ist von Sebastopdl I)iex“
Nack) Jnkmlt dcr Regisrck der Gréechisch-Rusfischem Kirchen Un Reiche wurden im Jahr: 18.52 Unter den zu diesen Kirchen gehörenden Glauben.;gcnosscn 9:1 3,1519; Knaben und 932.142 *.Näd- Zhen, zujammen 1,925,10.3 .chdyr geboren, Cs starben 915,9.“36 011101191: männlichen und 594,09: werdkeden Geschlcäzis, zusam- men 1.210,64?“ Personen. .Das Zahl der Geburten überstieg also die der »chrbefäUc um 71.1,458. Gerrauc wurden 375,501 Paare.
Frankreich.
Paris, 31. Januar, Das Journal des Débats fin- det sick) hcute durch dre Bemerkungen dcr Opposnions- Blätter vemnlaßr, noch einmal auf die Sitzung der Dcpuctrten-Kmmncr zurückzukommen, welche die Ursache des Duclls zwi1chcn dem Ge- neral BUqcaud und Herrn Duldng gewesen 01. C6 vcrsxchcx'x, daß sein Srcndgrapk) dlc öffcncléclwn parlamentarischen und gcr§.:1.;1, l_ichrn Burdanlegen sert 2.) „Jahren nachschrcibd, Und wegen Kemer Pstnkrkéchkcir Und Unparteilichkeit all_qcmcén bxkannc set». „Wenn Übrigens“, heißt es in dem genannten BVM weiter, axxsgesproOcn worden smd, so war nichts leichkcr, „11.5 dkcselben zu längnen. Herr Du!.»ng brauchte dem General Bugcaud gar" 111111 andere Exkiärung zu geben. Wem werdc es einfallen, stcl) 1111 ein Wort erschießen zu laffcn, das er nichc gesprochcx: hätte? qulsick) wir das Origitml des Schccißcns, Welch l_ms Herr Dulong zugesandt hatte, nicht mehr besitzen, so ver- Uchcrn mir“ dock), und halten uns hierzu vcrpftichtct, daß“; Herr Dnlong seine Worte erläuterte, aber dieselben nichr läugnere. _- Ueber den Brief des Herrn D*.äldng haben wir nur noch ein Wort zu sagen. Derselbe wurde uns 1111193'konrag Morgen dUrcl) Herrn Von Runngnn Übergeben; er wurde, wie sich von selbsi" L*U'stekx, ok)nc Bedenken angenommen, umd wükde am andern Morgen in unserm Blatt." erschienen seyn, Wenn nicht noch an HOMselben Abend Herr D*.tlong uns schriftlich aufgefordert hätte, jetnen „Brief nicht einrücken zu lassen. Was konnten wir dage- gen thun? Am andcrcn VTorgcn forderte der General Bugeand [Ws Schrciden von uns zurück; wir hatten es von seinem Sc- kgndanren erhalten, und kdnnwa es ihm daher 11écht verweigern. Geicdcm smd wir dev ganzen Angelegenheit durchaus fremd gebkieben.“
Der Messager bl-ckbt bei seiner anfänglich ausgesprochenen BLHauptung, daß man die Sache zwischen den Herren Bugeaud und Dulong durchaus zu einer Par'tei-Sache habe machen wol- len, und sagt in dieser Beziehung: „Personen, denen ihre Stel,- [Ung ganz andere Pfitchtcn auferlegte , scheinen sich zu Werkzeu- «Ln jenes Gedankens des „Hasses Und des *))?ordcs" hergcgcbcn zu haben. Man versichert sdzjar, das; der" General Bugcand dm'ci) eme für einen *Milttair fasc beleidigende Bemerkung, der er nicht
- Die Tribune spricht sich Über diesen Umstand noch deutli- cher aus. „Man erzählt uns,“ sagt sie, „ daß Herr v. Argout hence früh in Gegenwart eines Depurirten den Redacteur des Journal de Paris, das durch seine Note den Streit zwi- schen den beiden Dcpuctrren ans Nexxe angefacht hatte, mit
folgenden Worten empfangen habe; „,-“Ischl mein Herr, in welche Verlegenheit haben Sie Uns qcxclztk *Ihr Artikel hat dem Pistol, welchestcrrn Dulong gerddccc hac, zUm Pfropfen gedicnt.““ Der Journalist erwiederte daranf, da;"; der Artikel ihm von dem Kriegs; Ministerium mir dem ») eschw zchsandc worden sey, denselben ctnzurücken. Der Anlaß dazxt soll folgen- der gewesen seyn: Das Schreiben des Herrn Duidng ging aus der Expedition des Journal des Débacs in die Hände der Ver- trauten des Königs über. Dort wurde es gelesen, erwogen, er- örtert, und zulekzt einstimmig entschieden, daß der Bkief, den Herr Dulong schon fÜr allzu befriedigend hielt, für die Ehre des Hsrrn Bugeaud nicht genügend sex», und daß ein General, der bei einem solchen Anlaffe koine blutige Gcnugtlwung fordere, die Cpaulettest1ichc länger tragen könne. Nac!) vielem Hin- und Herreden glaubte man ein Mittel gefunden zu haben, Herrn Dulong selbst zu veranlaffen, sein Schreiben zurückznnehmcn. In dieser Absicht wurde jene Note für das in Rede stehende Journal entworfen, die auch dsn beabsichtigten Zweck“ nicht ver.- fchltc. Wir wissen nicht, ob diese Details ganz richtig smd; aber so sind sie zur K*.“nntnis; 111ehrercr Dcpurirtcn gelangt. Nach dem so ernsten Ausgang dieser Sache scheinc es uns, daß dem Redacteur des Journal de Paris daran liegen muß, die Vcrancwortlichctc 7711" eine so gehässtgc Beschuldigung von sich abzulehnen.“
Herr Cadet ist vor der mit der Prüfung des ihn betreffen- den Vorschlages ßeantraqten Kommisslon erschienen, hat sich aber nUr auf folgende TZOL'W cingclaffcn: „Thun Sie, was Sie Wollen. „Ick hade Ihnen nichts zu sagen. Wenn man uncl) angreift, werde (cl) mtcl) vcrchcidigcn.“ Dic Sache wird am nächsten Montag vor die Kammer kommen.
Morgen wird sie!,» dcr Caffatkonshof 11111 der Sache des „Na tional für 18.54“ beschäftigen, dcr bckanntltcl) dicK'ompe- tenz des Assistahofcs in Berrcjf del Frage Üdcr sci»: „chnmät mit dem National boxircitct.
Gestern wurden vor dem héksth ?[sstscnhox'e dic Verhgnd; lungen cincs Prozesses wegen Verfcrttgunz faischer Englisher Bank-Ndcen eröffnet. Es s(nd im Ganzen [() Personen in dicse Sache verwickelt, von d.":en 9.7.1» „dsr [““-CVS dcr gericlzcltchen Ver.- fdlglmg entzogen haben. Die vter Anwesenden waren: der_Vt- comte von Melignan, früher StabsOfßzter in dcr “Französich Armee und später Oberst tn Spanischen Dicmfen, Hcrr Fon- vtellc, vormaliger Beamxer im “Finanz-Mintyi'ertum, Herr Ragon der Sohn, Kaufmann, Und Herr Parics. '.?!us dcr '.)[n- klagc ; Akts orgtebt sv?) im Wcsanlichcn “Folgendes: Ge- gen (.“?nde dcs Jahrcd 1332 wurden in Pakts und in den Departements faxsäxc Engltsclx Bank : Noten ausge- geben. Mehrere Wechsler kanccn dergleichen Noten, sandten sie nach England, und erhielten sie mir dem Stempel „faxsch“ zurück. Am 2.3. Juni 19.53 wurde Ragon der Sohn als Ver; käufer eines Thetis jener Noten verhaftet, und in der Wohnung seines Vaters fand mcm dercn 393. Bei einem der* 'Zlngcklagtcn wurden außerdem zwci verstegelte Pakete, mit der Ueberschrist vorgefunden: „Depot, wcxchcs der Herr Vécdmte von Melignan bei mir niedergelegt hat, um :"!)121 auf [cine cre'ce Aufforderrmg zu- rÜchegcbrn zu wcrden.“ Llls dcr Btcdmre von OITclignan “oon dieser Entdeckung Kenntmß erhielt, b-kgab er sich noch an demselben Tage zu einem Herrn Dubois, Beam; ten im Ministerium des Innern, und erklärte ihm, daß er vor ungefähr zwei Jahren die unglückliche Idee gehabt habe, Englische Bank-Noten zu fadriciren, jedoch in der Absicht, von denselben nur nn Falle eines Krieges" zwi- schen England und Frankreich Gebrauch zu machen, wo er dann dem Minister des „Innern das “Zlncrvicren gemacdr haben würde, sie, als chressalic egen einc (“10110196 von England im Jahre 1790 a;:gewandte *)?Taßrcgcl, tn Umlanf zn sclzen. Cr fügte hinzu, daß er vor dre: Wochen stnrn Theil jener Noten für den Werth von .).-16,991) “F1“. bei dem Herrn chde niedergelegt habe, der Unvdrsichtig genug gcx'dcsen sey, einige derselben cinem Freunde .mzuverirauen. Dtcscr Lclzccre habe für 17,000 Fr. jener fakudcn Noten ansgegcbcn, und sc» in Folge dessen verhaftet worden. Er erklärte ferner, daß er Überhaupt für 500,000 Fr. falscher Noten verforcigc Habe, Und legte den Rest in die Hände dcr Behörde nieder. Diese seltsame Erklä- rung wurde der richterlichen .Bewörde zugcfcrcigt, und diese schritt sogleich zu einer Haussnchung dci *))Telkgnaxx. »Man fand dasclvsc Preffcn und alle zUr 'Llnfcrcégung dcr Bank-Notcn nd- thtgen Instrumente. In der “ITnklagc-Akce wird [W).WikscU, daß Melignan selbst falsche Noten aUsgcgcbcn hab.", und das Abge-
Wmakkk? seines Vcrtheidtgungs-Saysrcns dakzutwtn gesucht.
Bei _dem Verhöre vchaxrtc mch"; dcr Vicomte *))?clignan bci miner früheren '.)[usmge und [ängnch da[; er_ 1elb| Roten ausgegeben habe, auch behaxtprcte er, daß ihm
Niemand bci '.)[nfcrcigung dcy Noten OLHMfllck) chescn scx). -- Zu der hencigcn Sikznng dcs“21*.“stscnk)dfc5 fand das Zen- gchcrhdr statt. NaOdcm sodaxm dcr Gcncral-Advokat Herr Bcrville die Anklage bchaUptct, ch Mr Advokaten ihre Klien- tcn vcrtheédtgc und der Präsident des Gcriclztsdofcs, Hcrr Moreau, die gerichtliche Debatte znsmunwngcfch harte, zo- gen die Geschworncn sic!) in ihr Zimmsr zurück und erklärten nach cinstündiger Bcrathung dcn Vacomcc von *))Tclignan dcr Fabrication und den Fonvielje der Emission falscher Banknoten für schuldig, worauf der erstere zu .'.jährigcr Rccluston und zur Ausstellung am Pranger, der [exzccrc aber zu Jjäl)rjgcr Haft verurcheilc wurde. Die beiden anderen Angeklagten wurden freigesprochen.
Seit einigen Tagen haben die Herren Rothschild, Aguado und Wilson wegen der Uncerhandlnng Üdcr eine neue Spanisch Anleihe sehr häuftq Konferenzen. .*)crr Wilson tritt dabei, wie
bade widcrsrelßn können, zum Duell gezwungen worden sev.“
es heißt, als Agent dcr Spamschcn Ncqtcrum; auf. “Man glaubt
übrigens nicht, daß vor Einberufung der Cortes etwas be1chl01 sen und bekannt gemacht werden wird. Herr Martinez de La Rosa scheint die Absicht zu haben, die Frage in Betreff der völ- ligen oder theilweisen Anerkennung der Cortes-Anleihe der Na- tional-Versammlung vorzulegen.
Aus Bayonne meldet man vom 29k'ten d.: „Die Nack)- richt von dem Erscheinen Zada1a7s vor „Bilbao hat sich bestätigt. 'le *.).Lsten rückte er bis an die nene Brücke dieser Stadt vor. Der rößte Theil der Königl. Milizen von Bilbao, welche von der mnesrie Gebrauch gemacht hatten, haben sich neuerdings den Jnsurgentcn angeschlossen. Die Truppen der Königin, un- gefähr 1000 ONann stark, bereiteten sich zu einem Ausfall gegen die Karlisten vor.“
Die Brigg „la Capricieuse“, welche von „Brest nach Tou- lon abgegangen is'c, überbringt Depeschen der Französischen R;- gierung für unsern in Lissabon befindlichen Geschäftsträger. Das" Kabinec der Tuilerieen verlangt, wie es heißt, von der Portu- giefischen Regierung Genugthuung für gewisse Handlungen, de- ren sie fich gegen Französsche Militairs schuldig gemacht hat. Nur unter dieser Bedingung würde ein annzdsischer Botschaf- ter nach Lissabon geschickt werden.
Paris, 1. Febr. Der König arbeitete gestern mit den Mi- nistern des Innern, der Justiz und des Krieges, so wie mit dem General Sebastiani.
Der Herzog von Orleans befindet sich seit einigen Tagen unwohl. Ein Ball, der übermorgen bei ihm stattfinden sollte, ist abgesagt worden.
Auch heute beschäftigen sich noch die hiesigen Blätter fast ausschließlich mit dem Duell zwischen den Herren Bageaud und Dulong, und dem unglücklichen Ende, welches dasselbe genom- men hat. Zunächst hat der General Bugeaud das nachstehende Schreiben an den Redacteur des“ Messager erlassen: „Paris, 31. Januar. M, H. So sehr ick) auch wünsche, das" Publi- kum nicht weiter mit meiner Person zu beschäftigen, so würde es doch feigherzig von mir seyn, wenn ich auf meinen eh',“en-' werthen Sekundanren die böswilligen Einflüsterungen ruhen lassen wollte, die Ihr heutiger Artikel enthält und na*.1 entlich dcn Paragraphen, der sich mit folgendem , mindestens seltsamen Salze endégt: „„Man versichert sogar, daß der General „Bu- geaud sich durch eine für einen Militair fast beleidigende Be- merkung, der er nick): widerstehen konnte, zum Zweikampf hat verleiten lassen.““ Meine Sekundantcn kennen mich zu genau, als daß sie es für ndchig hätten halten können, mich anzu- spornen, meine beleidigte Ehre zu rächen. Ich erwarte hierzu weder Aufforderungen oder Befehle von oben herab, n:;ck) den Worckram der Journale. Ich erkläre alle Arguments gewisser Zeitungen in dieser Hinsicht für falsch und verleumde; risch, und versichcre auf meine Ehre, daß ich am LMM Nack)- mittags an einen jeden meiner Sekundanren ein Schreiben gex richtet hatte, worin ich auf das Bestimmteüe erklärte, daß xc!) meinen Gegnern nur die Wak)[ ließe zwischen dem ursprüngli- chen Briefe des unglücklichen DUlong (oder einem anderen an dessen Stelle) und dem Zweikampfe. Wenn daher irgend Ze- mand mit Recht beschuldigt werden kann, daß er 11 dem trau- rigen Ausgang dieser Sache beigetragen hat, so i] es der un- vorsichtige Freund, der Herrn Dulong bewogen haben soll, das an das Journal des Débats gerichtete SchrUben wiedev zmsück- zunehmen. Diese Thatsache, und einige andere, dercn ich nicht erwähnen mag, lassen mich glauben, daß, wenn es wirklich die Absicht gewesen ist, aus dieser Angelegenheit eine Partei-Sache zu machen, sie gewiß nicht uns zur Lark gelegt werden kann. *Ich rechne auf Ihre Unparteilichkeit, daß Sie das gegenwärckge Schreiben in Ihr morgendcs Blatt einrücken werdcn. Em- pfangen Sie :c., gez. Bugcaud.“ - Dcr Messager beglei; ccc diesen Brief mit folgenden Bemerkungen: „Wir wollen uns mit Herrn Bugeaud nicht in eine gründliche Erörterung ccn- lassen, und seinem Läugnen alle die unangenehmen und mit aUcn Ncben-Umsränden erzählten Thatsachen gegenüberstellen, mit denen man fick) im Publikum und unter Personen, die wir für gut unterrichtet halten, herum trägt. Wir betrachten es“ als unsere Pflicht, eine Aufregung de_r Gemächer zu vermeiden, die schlimme Folgen haben könnte. Was wir über die versöhnlichen Gefinnungeu des Herrn Bugeaud gesagt haben, war slchcrlcch nicht von der Art, daß es dem Rufe cines WLannes von Herz schaden konnte; es ehrte vielmehr seinen Charakter. Herr Bugcaud behauptet, daß sein Ultimatum die Veröffentlichung des Dulongschcn Briefes oder eine blutige GenuZthUung gewesen sey. Wir wissen aber aus" erster Hand, daß Herr Bugeaud am 2811en in einer Unterredung mit etnem Freunde des Herrn Dulong ficl) geneigt erklärt harre, zu einem neuen gütlichen Vcr- gleiche die Hand zu bieten, nachdem die Publication des gedach- ten Briefes in Folge der Note des Journal de Paris unmög- ltcl) geworden war. Von dieser verderblichen Note aber sagt Herr Bugeaud kein Wort, und doch ist sie gerade die Veran- [affung zu den nachtheiligen Berichten gewesen, gegen welche Herr Bugcaud fich erhebc. Wir können unsererseits" nur Eins versichern, das; nämlich nach der Veröffentlichung dieser Noce Herr Dulong nicht mehr eines sogcngnncen unvorsichciganreUnx des bedurfte, um sich bewogen zu fühlen, das Schrcsben, das im Journal des Débats hatte erscheitxen sollen, zurüxkzunehmcn. Er hatte hier nur noch zu thun, was 1eine Ehre und seine Würde ihm qebotcn.“ _
Der National giebt heute das" gestern mitgethcilce Schrei- ben des Generals von Rumigny, und läßt auf dasselbe eine sehr ausführliche Antwort des Herrn Armand Carrel folgen, auf die wir morgen zurückkommen werdcn.
Im heutigcp „Journal de Paris liest man Folgendes: „Die meisten htestgcn Zeitungen ]prcchen Über die .Besratrung des Herrn Dulong in 1chicklichen und gemäßigten Ausdrücken. Wir hoffen, daß die Factionen diese Sprache verstehen werden. Jndeß fügen wir jenen weisen Rathschlägen hinzu, daß für den Fall, wo die Ruhestörcr geneigt seyn sollten, ihnen kein Gehör
zu geben, die Behörde die erforderlicher: Maßregeln getroffen
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