.. -- («.-4“;- “-
ck 11 8 i? ii 1" t i g zmswräam, 26.176bruar.
Kiaäar]. Wirkl. 8911111114. FF, 5x; (10. 944§.-K|18g8581210 80111116 UZ. 4§Z Smart. 895. 34,2 7115. 00418". 95'7, 1831.) 94?
[(Kim-Lil]. 22? l'riiiuien-Zobsiuo 9527. “U88- (x'. 1828) "*. (*" 614. ZZ 40Z.
11 utw 6 kp 9 n , 25. k'obruur. Reap. 87.
191" a u , 26. ]Bbrnar.
5,2 Mat. MZ. 47?- (10. 88543, [Zank-sxtktien 1250;
!*"rankt'urt, &. 111., 2.3. [**kkljl'u-“ik
()sstßm 57? 018111". ZZZ. LOF. 433) MF. 8977.
». Znuk-zatian 1524. 1523. l':1rt.-0bl. 139.1. 139. 208Z. [Jr. [lol], 5-3 l)b!. U 1832 MF. 9437. “01".
["so-188. l'rm.-80Zi. 54,7. 54. (10.472.110. «. 5-3'5501111.
60'x. ZF (10.0011). 40.7. 40.
It. [*(ktxksbnrzx, 22. [**-41114181“. RUHR!!!» ZZLZ. (JZ
"amd. 3 01011. 9,9“ H;. [40114], 3 M0". "".“-'Z- |nncr. WSH. 57“; (10. SZ.]...
Dienstag, 4. März. des Herrn von Malcsherbes, ländliche Scene Koßebue. Hierauf: Der Zeitgeist, Possenspiel gen, von E. Raupach.
Mittwoch, 5. März. Jm Opernhause: Die Kirmeß, ko- Musik von W. Tau- Hierauf: Die TNaSkerade, komisches Ballet in 1 Akt. (Dlles. Therese und Fanny Eisler Werden hierin tanzen.) 1) ]iabcxlnis, runtlayan 01) 1 M18 2) [ck kxx'emiikx'c'. repréxkxuiaiion (le: [18 Kolour, 0:1: [..“) 511110 101 61, 6111451100, Mniißxükla (*,-1 1 00.10, 3) [..“] familia (10 ]";1 101100731113, vnnclarilia 0-1 1 8010.
5 Fra Diavolo, ko- Musik von Auber,
Königskädtisches Theater.
Nach Sonnenuntergang, Lustspiel in Französischen, von G. Lotz. „ Variationen für 2 Violinen mit Orchesterx vorgetragen von den 9- und 11jährigen Gebrüdern Eichhorn. 2) Duett fiir 2 Violinen, von Carneval von Venedig,“ vorgetragen von
mische Oper in 1 Akt, von C'. Devrient. bert.
Jm Schauspielhause: (12 0111:
Donnerstag, 6. Närz. Jm Opernhause: mische Oper in 3 Abtheilungen, mit Tanz.
Dienstag, „1. März. 2 Akten, frei nach dem 1) Introduction und Begleitung, von Wassermann,
Paganini, aus „drr denselben. Zum Beschluß: A. B. C., dem Englischen des George Colman. Kettel.
Mittwoch, 5. März.
Posse in
Eichhorn. „ 2) Variationen Fra Diavolo, auf; Zum erstenmale wiederholt:
Agnes Sorel, ten, von Gyrometz.
M
Neueste Nachricht
Paris, 25. Febr. Gestern um 10 Uhr einen Minister-Rath,
11 Uhr Abends zu dem Grafén von A
zweistündige Konferenz mit demselben. In der
berathschlagte
ppony die Versammlung über die
doch mit großer Stimmen-Mehrheit verworfen
nächst kam der Antrag. des Herrn Bavoux wegen der Wieder- hersteliung der Ehechcidung an die Reihe; derselbe ging nach einer kurzen Debatte mit 101 gegen 100 Stimmen durch.
ist dies das dritte OJTal,
9 861-8811.
Lynn. HZ 5%. ZZ 40. Zins]. 144'.
Königliche Schauspiele. Jm Schauspielhause; Die Rosen
Frei" bearbeitet von G.
1) Konzert von Spohr Nr. 0, erster Saß, vorgetragen von dem 11jährigen Kammer-VirtUosen Ernst für :- Violinen von Paganini arts vorgetragen von den Gebrüdern C
der viertehalb S_tunden dauerte. Vorgestern begab sich der Russiiche Botschafter noch um
gestrigen Sißung der Drputirten-Kammer Proposition Herrn Salverte zur Ergänzung des unlängst angenommenen Gesetz Entwurfes über die Abschaffung der Majorate, die je-
daß dieser Antrag von der Deputirtcn-
Kammer angenommen wird;
4agesordnung waren Budget von 18-33 verlangten Herr A. Giraud das Wort,
l'rengs. 53 8111111.
! 0 0 2721 “* 115 "_- [40030 7.51 100 li]. h(xf-W SLZ. 644.
“(*!th (MY.
m 1 Akt, von Minister zu hören wünsche.
in 4 Abtheilun-
rung hat darüber brrathschlagt gen jolthnen cin Grieß
det gewesen war; altcl) wiirde
["'" “FWW“ sofort bemerkt.
Hierauf:
. '“ r'r er“on*n- & " 2 Akten, nach linge (- P 1 i Z hl gechillt Associationen bedarf es rüélgenommcn werden kann. glied einer nicht autorijirtcn mit einer zweimonatlichcn
fcbhorn. Hier,- Opcr in 3 Ak-
en.
_ wiesen werdcn.“ - hielt der
König dem vorjährigen Budget.
und hatte eine genüber von der Börse wieder
dcs xkifcungen. disten und Lanciers- wurde. Hier- thig gemacht hätte. „Es herrichte gestern Es
;“ *.*“; “cy... «! U79 „'m-m
254
um dritten Male in dcr Pairs-Kammer durchfallen. jeth die Bedachungen über die auf das
zu richten, und nachdem ihm dasselbe bewilligtwordrn, brachte er die Unruhen in der Hauptstadt, so Punkten des Landes“, zur Sprache.
bemerkte er, habe sich aller Gcnnichrr bemächtigt, und Zedrrnmnn frage sich, wohin dies zulrizt ftihren solle. die I)iiniskrr, ob sie auch im Siandr wären, gegen die Unruhe; stifter anzukämpch und den Leidenschaften drs Parteigrisccs einen Damm entgegen zu sehen; häikcn sie nicht die OJTacht da.- zu, so sollten sie es offen erklären, wcnn anders sie nicht eine schnoere Vcrantlvortlichkrit ails sich [aden Wolltrn. Beifall erscholl bei diesen Worker: aus den
Herr von Grqmmonr lachend ansricf, Herr Giraud sei) in der allgemein, That NY „lehr herzhafter IJVann. Zr! don Rrihrn der linken Seite äußerte sich einige Unschlülsgkcir Endlich
stürzte Herr Fulchiron zur Rcdnerbühne. indrssrn bemrrklich, daß die Kammer nicht ihn, sondern einen
gclbewahrer das Wort lind sagte: nisse, Welche die. Aufmerksamkeit dcs vorigen ernrrs ans sich gezogen haben, smd ohne Zweifi'l srhr rrnkier Art.
tionen vorgelegt werden.“ Majdritär schr beifällig aufgenommrt] wurde, deutet ars, daß die Intcrprllatton des „Herrn (Yéiraud lchon im Vorans verabre-
Am Schlusse drr Silzung ließen sich noch die Herren Mercier, Roger und Prlct iiber die Jaschüffe siir 183.3 vernehmen, konnten sich aber 11111" mit Mühe verstätidlirh ma- chen, da die Versammliing sich, in Folge der Erklärung des Hrrrn Barthe, in einer großen Liufrcgung befand.
Zn drr heutigen Sißnng (auf die wir mdrgrn ausführlich zurückkommen werdcn) wurdc drr gedachte Gesciz-“Cntwurf von dem Eroßjicgrlbcwahrer Wirklich vorgelegt. Derselbe laurct also: „Art. 1. Die Bcstimmnngcn des Artikels 201 des Straf-Gcsrkz- buches finden auf alle Vereine von mehr als “20 Personen An- an wendung, wl'nn gleich dieselben sich in L-lntrr-Srctionen von ge-
bestimmten Stunden zusammentrrtcn. cincr
bis einer Geldbuße von 501118 1000 "Fr. bestraft werden. Im Rück"- falle kann diese Strafe verdoppelt werden. gen die Sicherheit des Staats, die gangen werdcn, sollen, dem “.'-r*“. ?lrtikrl dcr Charte gemäß, der PairS-Kammer, politische Vergehen, dem 69. Art. gemäß, den Geschworncn-Gerichten, einfache des vorliegenden Gescßrs aber den Zucht-Polizci-Gerichten über,- Den Beschluß der Sitzung machten die Berathungen Über den Geseh-Cnrwurf wegen der Zuschüffe zu
Gestern Nachmittags bildeten sich in dcr
ner starken Polizei-Abthrilimg bewacht wurden; sie unterhielten sich aber bloß zujatnmcn und zeigten keine Neigung zu Unruhe- Auch in der Umgegend der den Abends einige Aufläufe statt. und Dragoner-Parrouilsrn Waren aufge- stellt; aber es fiel nichts vor, Der Monitcur sagt daher auch heute: vollkommene Ruhe in der Hauptstadt. Nirgends fand eine Zusatmm-nrottung statt, um dercnwillen die Behörde hätte auf der Hut zn semi brauchen.“ Am Sonntag
eben so gut dürfte er aber auch An der
Zuschüffe. Zuvor abcr verlangte um einige Fragen an die TNinistcr
wie auf mehreren anderen Eine gegründete Besorgniß,
Cr seinerseits frage habe.
„ _ Ein großer Qentrts, während
Man machte ihm
Darauf ergriff drr Gördßsir- „M. H. Die Ereig- selbsc, daß sie ,Die Regie- und einen Beschluß gefaßt: mor- ;C'ntwurf Über die Associa- Dicse Erklärung, die von der funden hat.
dics von der Oppositibns-Pariei
zei-Kommissar Wie wir dem haben, aiich nicht täglich oder zu Z.“ allen nicht politishrn "Llrttdriiation, die immer zu- “,)lri. Z. „Jeder, der "33211- Association gewclrn iyi, soll ritijäl)ri.*-,011 „Haft und mit
"Zirl. .;. Angriffe gc,- dln'cl) dir Llisdciacidncn br; Wissenschaften der Charta
Uebertretungcn Rüstungen
neuen Straße gc-
einige Volkshaufen, die von ct-
_ Porte St. Martin fan- Cin Piquet Municipal-Gar- Action 1517. Fl. 208. Br.
was ihre Dazwischenkunft nd- L, 64 Br,
; „„a- * gx“,
gung abtrokzrn würden. Zeichen von dem Ende der
Im Hafen von Toulon iki man beschäftigt; Schiffe bleiben bewaffnet, inan vermehrt die *))?atmschafc dersel- ben und sth sie in cinensolchen Stand, als sollten sie nächsrcrs wieder unter Segel gehen.
_- Heute schloß 5proc. Rente pi". (:ompt. 105. 70. sm (30117. “105. 75. Zproc. in'. (3011191 76. 5. Reap. 111". (3011101. 92. “20. fi!) 60111". 92. “25, 61. .;proc. do. 3937. öproc. Brig. 98.17. “Frankfurt a. OK., 23. Februar. Oe“,ierr.5proc. *))?etall.98:-:-. LZZH. 4proc. 89FL5. 894.
standen alle im Weichbilde kasernirte Linien-Truppen bereit, Um auf den ersten Befehl zu den Waffen zu greifen. Maßregeln erstreckten sich bis Versailles, sich fortwährend zum Aufl'ißen bereit hielten.
Dcr Monite u r widerspricht einem vom Con verbreiteten Gerücht, daßam vorigen Sonnabend zahl von Arbeitern aus den Werkstätten dcr Königlichen Druk. kerri entlassen worden sei), und versichert, Zeit nichts dergleichen
eine
Dasselbe Blatt meldet: „Heute sind keine tclegraphischg Depeschen aus Lyon hier eingegangen. man aus dieser Stadt: „„Gesrern hat an einigen Websiühleu die Arbeit wieder begonnen, troiz der Drohungen, ,_ der Arbeiter verlauten ließ; und heute früh War mehr als der dritte Theil der Webstühle wieder im Gange. daß dies Beispiel bald überall befolgt werden würde„ . Zu der Rothkrcuz-Vorstadt fanden einige Zusammenrottungen *- e'ratt; sie bestanden aus Ferrandin-Arbeitern, vorwarfon, daß diese sie vrrrathcn hätten. ihre Arbeit nicht wieder aufnehmen würden, wenn die Letzteren iir nicht fiir die Zeit entschädigtcn, __ einer Verstärkung, die nun ausbleibr, verloren; ja, sie drohten
Unterm Zlsten d. schrieb
Man glaubte
sich an die Vorsryhcr halten und diesen die Entschädi- Dirscr Vorfall wurde als das dcutlichfte
üb er
2ll§ man ihn aufforderte, Einige der Rädclsführcr
warf man zu befreien. Namens C'».- _ Auch der Poli.- Charon wurde in dem Augenblick, wo die Erneute
begann, altsckdcr Treppe des Stadthauses in der Hüfte verlrlzt.
r*)on Auflauf Theil viele drrselb-sn der National-Garde an, um mit ihr durch die Straßen zu patrouillirrn, und schienen eben so sehr, wie diese, für die Herstellung der Ordnung besorgt. publicirte tclrgraphische Depriche Meldet das Ende der Unruhen und die Verhaftung dcr Rädelsführer.“
In Paris verbreitete sich gestern das Gerücht von einem sehr ernstlichen "Llufrnhr, der zu Aix in dcr brochen sry; die Karlisrcn, hieß es, schon die Urheber davon, und er drohe, sich Über den ganzen Südem zu verbreiten.
Herr Richard ist gestern zum “Mitglieds der Akademie der
gemeldet haben,
Arbeiter nchmcn ;
schlossen sich
sah man keine
vielmehr
Die gestern von uns
Pt'ovi'nce ausge-
für die botanische Abtheilung erwählt worden. . noch immer mit Schiffs- die aus der Levante zurückgekehrten
[in (30111: 76. 10. 5proc. 5proc. Span.perp.
Hproc. Röm. -.
_ ;).-Zproc. ZZZ. 1proc. “23,97. Br. Bank- 1513. Parc.-Obl. 1594. 138.7. Loose zu 100 Holl._5proc. Obl. von 1852 94,3 94. Poln. Pretty. Präm. - Sch. 544. 5.31. 4vroc. Anl.
02-3 (55. :“)proc. Span. Rente 592. Br. Zproc. do. perp. 392. 391.
Redneteur („"“)-*r“. M““ . Gedruckt bei A. W Hayn.
&
Allgemeiner Anzeiger fiir die
Bekanntmachungen.
S-teckbr_ie_f.
In _der vergangenrn Nacht 111 der jüdische Hand- lunngiener.Hartwig Jdnase aus_ Berlin, wegen mehrerer gewaltsamrn Dirbftadle m Untersuchung, mittelt? gewaltsamen Ausbruchs aus dem hiesigen Ge- fangeniwuse entwichrn.
Alle offentlichen leebördrn des In- und Auslandes werden ergedemt rrgwht, auf den vorgenannten, unten näher bezeichneten Verbrecher„ an dessen Wiederver- hafxuiig uns v:el gelegen it?, ihr Augenmerk zu rich- ten, ihn im Brikrtungsfalie vrrhafcen, geschlossen un- ter sehr schiereraBegieicuyg hierher transporciren und an die Gefangniß-Expedicioxt drr Stadtvogtei , Mol- kenmarkt Nr. 1, mac drn „br; ihm etwa vorgefundenen Geldern und Effekceq abliefern zu lassrn.
Wir versichern dre ungrsäumre Erßattung aller Kosten, und den verrhriichen bkfentlichen Behörden des Auslandes unsere Beremvilligkeic zu gleichen recht. lichen Grgendienßen.
Berlin, den ._3. März 1834. .
Ole Criminal-Deputqtion des Konig].
Stadtgerichts.
Persons ;- Bescbreibu-ng. , „Hartwig Jonas, isi 26 Jahr alt, aus Berlin ge- burtig, fuqf Fuß zwei Zoll groß, von gerader Haltung, er sprieht tm Tenor den Berliner Dialekt, hac bleiche
drs Königl. sogenannten Prodstei-Voxwexkrs bri Naum- burg am Bober 'angrstandenen Liciracions-Tcrmmr em abnehmbares Kaufgeboc mcht abgegeben worden isi, so wird em ander-wricer Bierangs-Termin auf den 18. März d. J. hiermit anberaumt, welcher von dem dazu ernannten Kommissario in ]0c0 Naumburg am Bober von 9 Uhr Vormittags bis 6 Uhr Abends ab- gehalten werden wird, Genanntes Vorwerk liegt im Saganer Kreise, vier Meilen von Crossen, drei Mei.- len von Grunberg und drei Meilen von Sagan ent- fernt. Es enthält:
? Morgen 1T) QRuth. Hofraum und Baußellen.
;
; Gärten,
372 - 105 ; Acker,
65 - 123 ; Wiesrn,
“» ; 67 ; Straychholz auf dcn
Wiesxn,
8 x 83 .- Rasenhutung,
4 ,- 139 - Teiche und eräjser, 45 - 115 - Wege,;dämmr, Unland :e.
zusammrn M
508 Morgen 109 QRuty.
Die Waldung bdiichc aus: 158 Morgen 48 [IRuth- Laubholz,
200 x 10 - Nadelholz, 13 - 76 - Wexdigwerder, 5 „ » - Lehm; und Sandgrube"- Wegen :c.
Gesichtsfarbe, rundes Gesicht, schwarzes, krauses Haar, braune Augen, riarren Blick, rundes Kinn, schwarz-j braunen jiarkewBackrnbarr, grdßkn Mund, gewöhnlxche; Nase, vou_fiändtge,_ unreqeimaztg an einander gereihete Zähne, emen kleinen Stuizbarc und auf der rechten Seite der Yackezwei Lebrrflech.
Er weiß nch fem m_:r zuvorkommend zu benehmen und hat dir Gewohnheit, sich das starke Haupthaar mir der Hand aus dem Gesichc nach hinten hinüber zu ßrsicbx": . . ' , . .
Bei samer Entweirhung tik er nur mit einem weiß- leinenen Hemde grieichnrx 11 ck., Mit weißblau gewirk- ten Unreryosrn, einer weeß wolleuen, gewirkten Unter- jacke mec Juz neuen Molcong-Aermein, und mit weiß wollenen ocken bekleidet gewesen.
zusammen aus
374 Morgen 140 IRuth.
Zur Brauerei uxrd Brennerei gehören 24 QRurh. Hopfenqarten. Die Vorwerks-Grbäude befinden stel) im guten Bauzustandr. Das auf dem Vorwerk vor- handene lebende „und todte Inventarium wird mit ver- kauft. Sollte sich zii dem Vorwerke, drr Waldung und der Propmatioin im Ganzen kein Kauflusiiger fin- den, so werdenxdtese Realitäten getrennt zum Ver- kaufs gesirliw Solicrein annehmbares Kaufdkboc nichl zu_erlangen sem, so wird das Vorwerk nebst der Braue- rei undBrenqerrhmn Aussthluß jedoch der Waldung auf 6 Jahre _m Zeetpachc ausgeboten werden. Kauf, und Pacbtiusiigrwerdrn zu dem vorsiehrnd anberaum- cen Termine mit dem Bemerken eingeladen, daß Ie-
Bekanntmachung,
betreffend den Verkauf des Königl. soge- nanntenProbstet-VorwerkesbeiNaumburg am Bober, im Saganer Kreise.
der, welchrr als_ Ligitant aufcreeen will, sich zzwor bet drm Kommeffarco aber sein Zahlungs-Vermogen ge- xiugrnd ausgewwsrn und eine Caution von 1000 Thlr. 1n_schlesschrn Pfandbriefen oder Staats-Schuldscbeinen mic Couponsidepomrt habrxi muß. Für. den Fall der * achcung genugt eme Caution von 500 Thlr. in den-
Da in dem am 29“. November v. I. zum Verkaufe
Verkauf und die eventuelle Vrrzeitpachcung können in unserer Finanz-Regißraiur und bei dem Verwalter des Vorwerks, Amtmann Qual, zu jeder schicklichen Zeit eingesehen werden. Auch isi der :c. Qual angewiesen, dsn si melornden Karf- und Pachriußigen die Guts- Realirten zur Beschctgung .«nzuzeigen, und ihnen alle gewiinschte Auskunft zu erthrilen.
Liegnitz, den 20. Januar 1834.
„ ;Kötxigi.0jtegierung. _ Abtheil. fur dee dirrktrn Steuern, Domat- nen und Forsten.
Die Denkmünze auf den feel. Prediger und
Professor Herrn [);-. Schlrirrmacher, welche die Berliner- Medaillen -Münz . An- üalr übkrnommen „hat, is? nnn_in Yrbeit; wodurch i:“!drß die Subscription darum mchr uberfiüsüg wird, weil die Abgabe der Exemplare ["na-“ng in der Reihen.- folgr dsr Anmrldungcxi gescbrve-x soll, und dicse also der. Empfang der ersirn Gepräge lichert.
M-m kann bei Uncerzyiebnrirm selbst, Hauptmünxe an der Schleuse, bei F r. Drvaranne Poßstr. Nr. 12, MW bsi den hiesigrn r,“ p. K-zniihandxunrrn subscribiren.
Auf Vrrlangrn kann die Drnkmunzr auch in zwei eirseicigrn Grprägen nrben einander unter Glas und ?assmm gelegt, und mir Oebr zum Aufhängen verse- hen geliefert werden. „
“*in Bezug aus dir vorgeschlagrne Idee sind mir sehr schätzen:“wertbe Bemerkungen zugrkdmmen, die ich nicht orrfrhir-xowerde, unter Rat!), verstandigrr und sachkun- digen Manner zu berücksirhttgrn. -- G L s
a o o 1
Literarische Anzeigen." Vom Januar 1834 an, erscheint:
Der Nationalökonom.
Monaxschrift uber
nomre-Polizei:
fur Geschäftsmänner und Theoretiker. Herausgegeben von Professor ])r. Karl Edugrd eT),")koriiad1- „ Lehrer der Rechte und der Nationalokonomie, m Het-
elben Papieren. .Die näheren Bedingungen färben
Preußischen Staaten.
Völkerreichthum, „Finanzwesen und Oeko/
Landwirth, den Manufacturißen, Kaufmann, Capita- lisien und Yolksvertreter, wird diese Zeitschrifrdrn drangen lekeroerkehr schildern, und dre Princi- pien der Reixbthumswissenscbaft zur Kritik der neue- sten, Industrie;Uncernrymungen, Gesxrze und Geseh- vroxrcce beruhen.. (Eisenbahqen, Kanals, Dampfschif- fahrt, Creditverem, Zehntablosuyg. Zunfcwesen, Zoll- orrrm, Hypothekenordnung. Papiergeld, Agioiage, Ne- gociatiaon oon Staatsobligacionen xc. _werden daher ihre allxrnachßen Themata seyn.) _Dte„Theorie vom Volkrrreechthum aber wird _üe einerseits zu populari- sirrn streben, und andrerseits fester zu begründen, so wie aauch zu erweitern. Ihr Waylspruch heißt:
Bundxgkeit; Klarhqit; Y_arteilosigkeit!
Sie erscheint vom Beginne dieses Jahres an, in 12quaröhescen zu 5 bis „5;- Bogen, deren xe 6 einen, mit einem interessancrii Bruübilde gezierten, Band ausmachen. Der wohlfeilr Ladenpreis durch alle Buch- Kandisxmgen Teutschlands und der angrenzenden Län- er 1 ' : 8 ff. rheiniscb. oder 4 Rthlr. 16 ggr. säcbs. fur den ganzen Jahrgang. In Berlin nimmt die Stuhrscbe Buchhandlung, Schloßplatz Nr. 2, Beuel- lung darauf an.
Mannheim, im Januar 1834.
Heinrich Hoff.
So eben iß erschienen und in allen Buchhandlun- gen des IP und AUElandes zu haben:
Briefwechsel zwischen Göthe und Zelter in den Jahren 1796 bis 1832. Vierter Theil, die Iayre1825 bis 1827 _ , . umfasseiid. gr. 870. 2Thlr. Die bis jetzt erschienenen vier Theile kosten 8 Thlr.
Dixncker und Humblot, Franzoffscbe Straße Nr. 20 :-
So eben hat die Presse verlassen: Daz; ll.HeftdesConversations-Handbuchs fur Berlin und Potsdam.
Die Expedition, Kronensir'aße Nr. 2.5.
-
„ . delderg. Fur den Geschäftswann, und zwar hauptsächlich den
Die Vorfiches wo die Karabinieré
Coalition angesehen.““ -- Unter dem Datum des “Zilien erhalten wir auch einige Details die Erneute, Welche an demselben Tage zu St. Etienne stattge: . “ Es sammelte sick) ein Volkshaufrn auf dem Plaß ;( drs Stadthauses und zog “durch republikanische Geschrei die Aufmerksamkeit auf sich. sich zu zrrsrreurn, leistete er WidersTand. wnrden von den Linirn-Trlippen und der National-Garde verhaftet. Als sie in das Gefängniß gebracht werden sollten, Steine auf die Truppen und sachte dic (Hjefangenen Bci diescr Gelegenheit wurde ein Polizri-Agent, rand, durck) cinen Dolchskoß tddtlich verwundet.
skitutidnnel große AUF
- daß seit sehr lang... FZ in jcnrr großen Zinsalt stattgefunden *
die ein Theil
die den O)?utuellisken [)J-“_“ Sie sagten, daß sie '“ *
die sie durch das Versprechen
Gesänge und
Allgemeine
Prix:,iscbe StaatI-Zeitung.
..5ten
Berlin,
Mittwoch den März
T*ZiiikliÖk Nachrichten. Kronik des,"Tages.
Se. Königl. Hoheit der Prinz von Gran ien uiid Höchst- dessen Sok)", dei“ Erbprinz von Oranien Königl. Hoheit, smd von St. Petersburg hier eingetroffen.
Angekommen: .Der Kaiserl. Oesterreichischc Appellacidns- qerichcs.*-,präsidenr in der Provinz NWU'iOkskerri-ick), Freche“ ron Gärtner, von Wien,
ZeiiUngs-Nachrichren. Ausland.
Frankreich.
Paris, 25. Febr. Der König arbeitete gestern mit de_m Minister des 3111195111, ulnd später nur dem Intendanten der Cc- “;7' ? Gra en Tonka ivet. , , MUHserr Redfacteur drs Bon Sens“, Herr Rodde, hat in die hiesigen Blätter ein Schreiben, einrücken lassen, worm „er sich darüber beklagt, daß_ die Polizei mehrere Leute, welche Zeitungrn innerhalb der Häuier, also mehr auf öffentlicher Sirirße verkauft hätten, verhafiet habe, und erklärt, daß er vor Gericht zu Gunsten jener Perwnen auftreten Werde. . . Der verantwortliche Herausgrber ,der Tribune, 'Herr Lionne, war gestern wieder wegen ?lngrtns auf_die KöthliM Gewalt, und wegen Beleidigungen gegen. dir Perlon des „Königs vor die Assiscn gefordert. Er sandrr em arztltches Atxest-cm, daß ihm sein Gesundheits-Zustand mcht erlaube, zu erichemen, Und hat deshalb um Verlegung der Sache. Da iibcr früher schon einmal Aufstbuö bewilligt wdrdcn war, 10 ging der Ge- richtshof nicht auf das Gesuch eiii, sondern veruertheilre den Herrn Lionne in FmiifitimNmU zu funfxährcger Gefangmß- und 2 000 l*r. Geld-«tra e. „ , 1 ,» Di»TF Lyoner Zeitungen vom ??sten d. 932. enthalten LY"? neue Verordnung des dortigen IJKaire, Herrn Prunelle. «511 dem lscen Artikel derselben wird der Plaiz-K-ommandant, kraft der Gieselze vom Jahre 1791 aufgefordert, „die nöthtgen Trup- pen zur Wiederherstellung der Ordnung bereit zu „halten. Durch den Iten Artikel werden die Einwohner benachrichtigt, daß die Patrouillen um 10 Uhr I)iorgens, oder ndthigenfalls fruher, sich in Bewegung soßen würden., Drr ;;te Artikel lautet wört- lich, wie folgt: „Jedrr, der stch in einem Volkshaufen beßnder, und mcht hülfreiche „Hand [“sex/„um augenblicklich alle dte1em- am zu verhaften und drn Offizieren und “Polizri-Agenten zu übergeben, die fich der öffentlichen Behörde und ihren Agentetx widersetzthaben, soll selbst verhaftet und den Geseßen gemäß c werdcn.“ _ hestr?..LfdrrCorsairr de la Méditerrannéemelder, die vom Ca- pitain Rosamel befehligte Brigg „Sylphe“ haerefehl erhalten, die Polen, welchc fick) zu Hydres und Marietlle befinden, an Bord zu nehmen, um so: nach Alexandrien zu führen. Das Schiff werde in den nächsten Tagen unter Segel gehen. -_- ,D_er Vice-“Zidmiral Lagravii'rr ist in Toulon angskommcn. Cr lol] dem Kriegs-Gcrichte präsidiren, welches das Benehmen drs „Bc- fchlshabers drs „Superbe“ zu untersuchen har. Herr Lagra- vii-re wird an die Stelle des Admirals Rosamel, der zum Mit- («liede dcs Admiralitäts-Rathes ernannt worden ist, die See-Prä- “cktur t'ibi'rne men. ! Drr Inhdicateur enthält folgendes Schreibry aus Ba- donne dom 2011911 d.: „Der Zustand an der SpaNUÜMU Gränze ist noch immcr höchsc betrübend. Die in unierer Nähe liegen; den Gemeinden sind bald von den Karliskcn, bald von den Trup- pen der Königin beschr. Dcr Vice-König ddn Navarra hat fol- «rende Vcrrrdnung erlassen: „„Allcn Familicn-Yätcrn, welche im Verlaufe von acht Tagen diejenigen ihreerdxrx die [ich den Rebellen angeschlossen haben, nicht veranlassen, diePWaixen niederznlogrn, sollen ihre Güter eingezogen wcrden.““„ ,Jl'il' Jr.- dcn, der den Charakter der Navarreien kennt, 01 es keinem Zwei- fel unxcrwdrch, das; diese Verordnung, weit darokn entfernt, die beabsichtigte .Wirl'unx: hervorzubringen, die Grimxchrr "[W]-JUL) mehr cl'biitrrn wird. -« Vor einigen Tagen haben dre Karlclren, 3000 Mann an der Zahl, Bilbao mehrere Tage lang bloktrt ge- halten. Wenn sie gewußt hätten," daß die Stadt nur eiiie Gar.- nison von 1500 Maxin harre, so würde die Haupcxiadt Biscayas iii diesem '?lugcnblicke wahrscheinlich wieder von den Behörden des Don Carlos besetzt seyn.“
Paris, 20. Febr. Gestern früh erthriltr der König dem Präsidenten der Dertirten-Kammer eine Audienz, und führte dann den Vorsiiz im Miniücr-Rarhr. .
Die gestrige Sitzung der Deputxrtxn-qumer eröff- nete HerrBailliot mit einem Berichte uber die Unterhand- lungen der Rechnungs-Kommissidn rnit-der Wittwe ?lgasse,_ Tit genrhümerin drs *))?onitcurs, Behuts einer schnelleren Verdnenc- lichung der Kammer;Verhandlungen durch dieses Blatt Der Berichterstatter bemerkte, daß man sich Mit der Frau Agasse Über eine Summe von 5000Fr. monatlich geeinigt habe, Wes- halb rr vorschlug, das Budget der Kammer []r(),1,83/1 um ;;0,000Fr. zu erhöhen, Nachdem die Berathung hierübri' auf den folqrnden Tag angesetzt worden, legte Herr Persil den schr voluminösen Kommissions-Bericht über den Municipal-Gr- ['LH-Entwurf auf das Bureau nirder. da die Vrrsammlung die Vorlesung desselben für überffÜsyig hielt. - Hiernächst bestieg drr Großsiegelbewahrer die Rednerbühne und äußerte
ck ald: _ ' si ) „ZR. 3“). Als sich in dcn ersicn Tagen nach drr Fuli-Revoluttoy in dcr Haudtliadt jene republikanischen Vereine bildeten, welche, 'die Formen bcrathschlagender Versammlungen parodirend, sich bcmuh- ten, dem vrrfaffungs'mäßigen Königthumc gegenüber eme andere, drohende, und zu Gewaltthätigkcitcn sets geneigte Macht aufzustel-
len, da bezeichnete die (Zewiffenhaftigkeit der Menge sofort dre Ge- iahrrn eines solchen Zustandes: die freiwillige Da wrschenkunft der National-(Harde kam der Behörde zu Hülfe. ,Die Qrmnerungen der schlcchtcn Tagr unserer ersten Revolutidn waren noch nichr verlo- schcn. Frankreich fühlte, wie sehr eme narke und_regelmäß_ige Re- gierung ehm Noth thue; es erwartete von der Iult-Nevolutton eine vernünftige Entwickelung seiner Institutionen, aber es verabschxute die Anarchie; es verlangte ein freies, unabhängiges, einxr roßen Nation würdiges Kdnigthum; aber es war intra: iet über dir Factioncn, die sich um dre neue ch'ierzmg bcwegten, um * aus derselben ein Werkzeug „des Yarietgetües zu machen. Die erste National-Bewrgung gegen die politischen Ver- bindungen brzeiäznerr zugleich eins der großer) Hinderm e. welche die aus* der Revolution hervorgegangen; Regierung zu nbxrwmden habe. In der That fanden alle ihre Feinde in 1encn„Verbmdungen eincn Sammelpunkt; seit :; Jahren isi jeder Tag etn_ Zeyge ihrer Ansirengungen ?ewcsen, um die besichende Ordming der Dinge um? zusioßen, und o gleich die beiden ZMÜMM- die im Juli und Fun: besiegt worden, unter den) Einflu e völlig, entgegengesehter Grund- säkze stehen, so haben sie nichtödrüowemger ein gememschastliches Ziel vor Augen. Zu der Vernichtung" rxxiserer Institutionen und iznsrrer Grseße verschworcn, frruexi ite „nch iibcr den UWS.- dcn n'e sclbü hervorrufen. bemühen fie iich, dteZablder Unzufriede- nen zu vermehren, die unbemittclte Klaffc vom Arbeiten abzurathrn und die Elemente der bcwaffnetrn Macht enthdrr durch Beleidi- gung der National - Garde oder durch ?lufrctzunq der Lime aufzulösen. Vergcgenwäctigen Sie sich, m_. H., alle die Unruhen, wo- durch Frankreich während der lehren drei thre gesidrt worden ist; vom Oktober 1830, wo der Volks-Aufruhr nch zumkersienmale vor dem Palaste des Monarchen zeigte, bis zii den neusten Bewcgyngrn in Marseille, Lyon, St, Etienne _und Paris; überall werden Sie dte- selbe Handlungsweise, denselben Grundsatz erkennen. Bei den elen- desicn Emeutcn, wie bei jenen blutigrn Kämr'fejxi/ deren Schauplatz die Hauptstadt gewesen, fand man der den volunchen Vereiticn chf- fen, Munition und Proclamationen, und wenn ihre Mitglieder sick) nicht auf öffentlichem Markte zei ten, so berathschlagteix sie an per- manentcn Sitzungen. Wir sind ragen gewesen, ww ne uiiter der Maske der Menschenliebe das Volk verführten und die Arbexterauf- heizten, wie fie die gefährlichsien_ Sckniähschriften durch jenen Schwarm von Ausrnfern ins Publikum schickten, dine'n See, m.„H., jciztdurch cin Gesel; Stillschweigen geboten habe_n. Reicht aber dieses Gesetz, das nur die Wirkungen der_Unfugs trcnr, aus„ so lapge die Ursache, dieses Unfugs selbst fortbeneht? Erhecscht mcht vielmehr dic Pflicht, daß wir auch diese Ursache bekämpfen und vernichten? 'Der 201. Art. des Straf- Gesetzbuches untersagt Vrretnr vor: mehr als 20 Personen. Umsonst haben die Gcrichtsbdfe dtLsi'tk Artikel zm- gewandt. Die Vereine haben unseren StraftGeseben und den vici)- trrlichen Erkenntniffcn laut und offen getroßt. Wer schlqge_n Ihnen daher vor, die geschlichen Bestimmrm en gegen die Afformttonen zu ergänzen, wobcc wir Ihnen nicht ver ehlen, dgß wtr dtc Aufrecht- haltung der öffentlichen Ruhe und Ordnung fru“ unmöglich erach- ten, wmn Sie nicht wirksame Maßregeln ergrcis'en, um jene perma- nenten Iliifrübrer:Klubbs, dic itcts dcn Unzufrtedenrn aller Länder offen stehen, unschädlich zu machen.“"
Der O)2inister ließ sich hierauf in eine ausführliche Erörte- rung des zu dicsem Zwecke von ihm cingebrachtrn Gesc?» : Cut- wurfes ein, und schloß dann in folgender Weisr;
„Ist es nicht ein bitterer Spott, _daß_Vcrcitic von mehr als 1000 Personen bloß deshalb, weil fie iich m UntcrxAbtheilungcn von 151Personen theilen, gesetzlich geduldet w_erdc_n muffrn, während ein Verein von mehr als 20 Personen, der vteUceck)t mendcr gefähr- lich für die öffentliche Ruhr ist, von dem Geschr crrctcht_nzcrden kann? Vernünftige (Iescye müffcn so eingerichtet m_m- dax: „ne th- rcn Zweck erreichen; wozu würde es“" sonst helfen, dax; maxi dee Gc- sedgcbnng mit ohnmäcbtéqcn Verboten anhäuftr, dre keine andere Folge hätten, als die Völker an die Necht-Vollztehung- und Mithin an dir Verachtung der Gesetze zirgrwbhnen. „Umsonst w_ur_de mm die Vereine durch ein Grieß von" cincrjvorläuft cn Agtoriiatton gb- bängig machen, wenn man nicht zugleich StraLBcsttmmungen fur ' ' dnffrlbr übertreten oder zu umgehen suchen, feßschtc. Einich Franzosen, der Zahl _nach gering, aber stark durw ihre Kuhnbeit, haben den Sitten und Gesehen _der großen Mrhrzahl den Krieg erklärt._ Unsere gesellichqftlichr Ordnung iii ihnen lästig; der Anblick einergercgclrcn Regtergng erfüllt sie mir Unwillen; in tbrcn Augen" isi jedes Ecgenthum eme Uluxyatidn- icde Regel rinx Tyrannei; ne denken und sagen laut, ez sil) erlaubt, daß man nch "zum Umsturzc der Regierung,-untcr drr man lebt, dwzsthwbrr, daß man eme solche Verschwörung [arzt ciitgcsicbe, ia, das; man 1701 dcrselben rühmr. Dervrrfaffungsmäßi- .:cn Regierung gegenüber, die sick:- das Gcielz unddte Charte v'or Lingen habcn soll, bilden sie eine Art von insurrecteonneui'r Rrgtc: rimg, die weder Kbnigthxxm, noch Charte, noch Gesetz_anerkc1t__xit, nnd die, in der Hoffnxmg, daß irgendein unvorhxrgcirhcnes («xr- ciqnis; ibnrn endlich den Sieg über dir gcsellschastltcbe Ordnung verschaffcn werde, mittlerwciledux'ch Erregung pon Bewegungen und BrsorYiisscn, dir Entwtciclimg der National - Wohlfahrt hrmmcn. xirser Zustand der Dinge darf mcht geduldet Wer- dcn; wir dürfen es" "icht [ärger zugeben, das: „es grgrtt soliden Unfug kein anderes Mittal, als. .dll m_atereelle (Hx- walt gebe; dtc Mcnschlichkrit und dirPoittik erbrochen, daß wrr dic Ngirrung und dcn grscllschaftltchm Zuskand selbst durch Ge- srize befestigen.“
Großer Beifall aus" den Centris folgte diesem Vortrage des *))?inisters, der darauf den Geselz-Entwurf sclbsk vorlas. Der- selbe ist bereits gestern mitgetheilt worden, jedoch mit. Urber-ge- hung eines Salzes, der hier nachgeholt wird. Der zweite Artikel schließt nämlich mit folgendem Paragraphen: „In letzterem Falle (nämlich bei Räikfällrn) wird der Verur*theilte_nir eme Zeit, die das doppelte des Maximum:? der Strafe mcht über- steigen darf, unter polizeiliche Aussicht gestellt.“ *- An der Ta- quordnung waren icht die Berathungen Über die einzelnen Artikel des Geseß-Entwurfes wegen der ["'" 1833 verlangten außerordenrx lick7enGeld-Zuschüs'eim Gesammt-Betrage von 14,896,715 Fr. Die Debatte, die sich über diesen Gegenstatzd erhob, :| für das Arislayd von keinemZnteresse. Nachdem die fiir die Ministerien de_r Just» des Innern, der Finanzen und drs Handels verlangten Zu'schü _e unverkürzc bewilligt ivorden, kam die Reihe an das Kriegs-Mt- 'nisterium, für welches nachträglich eine Summe von 3,173,500 Frc. verlan : wird, worunter 931.000 Fre. für den Generalstab der Nord- rmee. Herr_Es chas lériau x ersuchte det) Kriegs- Minister um einige Aufjchlüsse über diese Ausgabe, indem die Nord-Armee ja schon im Februar v. I. _wieder auf deanrie- densfuß habe gesetzt werden-sollen. Da die Erklärungen, die der,
dtrjenigkn, die
Marschall Soult hierüber gab, als unzureichend brfiztidrn wurden, so trat noch der Han dels-Minisker zur VertheidlgUng der gedachten Ausgabe auf, wobei er slch auf die im rortcht Jahre bestandene Nothwendigkeit berief, bis zum Abichlusir der letzten Conventionen, wodurch die Aufrechthaltung des 81Min“ (1110 Mischen Holland und Belgien feikgeseizt worden, wenn auch nicht die ganze Armee," doch den Stamm derselben auf dem_ KriegSfuße zu belassen. Die verlangte Summe wurde“ daraur gleichfalls bewilli t; ebenso eine zweite Summe von 435.000 Frc. für den Unterléalt der Holländischen Gefangenen nach „der Einnahme der Citadelle von Antwerpen. Auf die Frage eines Deputirten, wer denn zuletzt diese Summe wiederersiatten werde, erwiederte der Minister der auswärtigen Angelegen- heiten, er habe schon im vorigen Jahre der Kammer bemerk- lich gemacht, wie überall in Europa der Gebrauch herrsche, daß die Erhaltung der Kriegsgefangenen demjenigew Staate zur Last falle, der sie l?emachr habe; was die Holländiicben Gefangenen betreffe, so ha e die Regierung noch keine Unterhapdlung dieser- halb angeknüpft; sie werde inzwischen bei der Ldiung der Hol,- ländisch-Belgischen Frage diesen Gegenstand germ]; zur Sprache bringen. Für das Departement der auswärtigen Angelege'nher- ten wurden am Schlusse der Silxung noch 500,000 Fr. bewilligt. und darauf der Schluß der Debatte, da die Versammlung nicht mehr vollzählig war, auf den folgenden Tag verlegt. _
In der heutigen Sißung wurden zunächst die 30,000 Fr. bewilligt, woraus der Eigenthümerin des Moniteurs monatlich 5000 Fr. zur schnelleren Veröffentlichung der Kammer-Verhand- lungen gezahlt werden sollen. Sodann wurde die Berathung Über die Zuschüsse zu dem vorjährigen Budget, namentlich zu den Etats der Ministerien des öffentlichen Unterrichts und der Ma- rine, wieder aufgenommen und der betreffende Geseß-Eritwurf nach einer unerheblichen Debatte mit 171“ gegen 85 Stimmen angenommen. Diese Sifzung dauerte nur 2;- Stunde.
Gestern Abend versammelten fich die Deputirten der Oppo- sition, um über den von Herrn Barthe vorgelegten Gcseß-Entz wurf gegen die politischen Vereine zu berathschlagen. Auch bei Herrn Dupin fand noch spät ATans eine Verfammlung von Deputirten statt. «5
Der Temps sagt: „Die Bestimmung des _gestern vorge- legten Geseß-Entwurfes, welche die von den politishcp Verrtnen begangenen Attentate der Pairs-Kammer zur Verurthetlung uber- weist, scheint dieser Kammer, die sich dadurch der Rgche der Gesellschaften ausgeseizt glaubt, nicht sehr zu grfallrn. Cm Pair hat in Bezug darauf Yeäußert: „„Ihr Gesekz csi nichts als eme Fallgrube für uns. Ls kann dazu dienen, ups Alle erwürgcn zu lassen.““ -- Andererseits sagte ein Depuyrter,_ der an der Spitze der republikanischen Partei steht, zu einem leiper Kolle,- gen: „„Dieses Gesetz ist ein Dienst, den man uns leistet. Die Oeffentlichkeit der Associationen thut uns Schaden. Sie werden heimlich seyn, und uns dann eben so viel nützen, als sie uns jetzt schadeiil““ _ ' * .
Jm Journal de Paris lietr man: „Gestern L_lbend ha- den wieder einige Unordnungcn am Thore St. Mgrtm stattge- funden. Cs bildeten sich Volkshaufen; zwei Straßen-Laternrn wurdcn zerschlagen, die Gruppen aber bald ausrinander getrie- ben. Es sind eine ziemlich bedeutende Anzahl von Verhaftun- gen vorgenommen Worden. «- Heute Wurden mehrere Hßupier der Gesellschaft der Nkenschenrechte ver after und dem Königl. Prokurator übergeben. Die thätigsken erfo_lgungrn sind gegen die Urheber und Anstifter der Unordnungs-Ycriuckw eingeleitet, und bald werden alle jene Ruhestörer sich in den Händen der Gerechtigkeit befinden. Zwei Polnische Flüchtlinge, die sich gestern Abend rim 11 Uhr heimlich in die Polizei-Präfektur grichlichen ha-ttrn, smd verhaftet worden. Gegen 10 Uhr hatten emigr Bösivrllige ver- sucht, auf den Boulevards St. Martin und Dt.,Dcnis-GrUp- pen zu bilden; aber beim Anblick einiger gegen sie abgcichickcrn Patrouillen ergriffen sie so eilig die Flucht, daß mati nur 7 bis 8 derselben verhaften konnte. Ungefähr 60Unr11hestrfter, die zu republikanischen Klubs gehören, harter: fich in einem. Kaffeehause auf dem Boulevard St. Denis verjammelt, wo sie umzingelt md verhaftet wurden. Alles scheint dafür zu bürgen, daß jene Mhaßtcn und elenden Versuche sich nicht erneuern werden.“
Dasselbe Blatt meldet Folgendes: „Man schreibt aus Lyon unterm 2211en d., daß der größte Theil der Webestühle in der Stadt und in der Rothkreuz-Vorskadr wieder in Thätigkeit find. Die üble Laune der Arbeiter hatte sich gegen die Associa- tions-Chefs gerichtet, von denen sie (..ntschädigungen für die allf ihren Rath verlorne Zeit verlangten. (Man vergleiche hiermrt den folgenden Artikel aus dem „Précurseur de Lyon“.) Ungcfiähr 20 Fabrikanten haben darein gewilligt, den gegenwärtigen Arbeits- lohn bei ubehalten. Alle übrigen haben fich geweigert, das ge. ringsre ugeskändniß zu machen. - Die Wiederauquhme der Arbeiten hat nicht auf den Befehl eines Central-Cdmeces, son- dern auf den individuellen Entschluß jedes über seine wahrhaf- cen Interessen aufgeklärten Arbeiters stattgefgnden. . Augenschein; lich haben fortan die Führer der Assocmttonen ihrcn Einfim; verloren, und hoffentlich wird dies der lehre Verluch gewesen seyn, den der Lyoner Fabrikstand zu bedauern gehabt hat.“ .
Der Précurseur de Lyon vom Mster: d. enthält em Schreiben, worin sich im Namen der Mutuellistrn und der For- randin-Arbeiter folgendx Erklärung befindet:, „Wir lesen mit Er- staunen in Ihrem Journale, dak; Mißhelltgketten, zwischen den Mutuellisten und den Ferrandin-Yrbeitern ausgebrochen sehen, und daß Le tere Anspruch an eme Entschädigung wegen des verlorenen rbeitslohnes zu haben behaUpteten. Es liegt uns daran, Sie über diese unbegründeten Gerüchte aufzuklären, und das industrielle Frankreich wissen zu lassen, daß die vollkommenste Eintracht zwischen den beiden Associationen herricht, und daß sie mehr als je das Bedürfniß fühlen, die Bande, welche sie an ein, ander knüpfen, zu befestigen, da ihre Interessen durchaus die- selben smd.“
Bis heute Nachmittag um 3 Uhr sind keine telegraphischc Depeschen, weder aus Lyon noch aus St. Etienne, hier einge,- gangen. . -