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b«*1ca'c71, “und s-tzte kann seinen ;Plan, den er für die Zukunft befolgt wass-xn womc, und indem er von dem Unter-Secrera-r dcs ,.inistcmmns des Innern unterstützt zu werden hoffte, aus- cxnander ; cr nollrc nämlich, daß man mit cinemZoll von 10 Shilling bx'gmn-111111d denselben alchahre um einenShiUing vermindern solle. Dcr Oberst Torrens untcratüiztc diesen Antrag und meinte, das; Hmland wcaccr ntcl) s zu sx'incm Gedeihen fehle, als wohlfcilcs (“.cn-„nde, da cs" sonst ein an jeder Hinsicht gesegnetes Land sey. Str James“ Graham bemerkte, daß er mt cénisen Punk xm: m dvr Rods des Herrn Hame durchaus einverstanden sev. Dax: bc! dx!“ Cntsciwtdung dcr FraJe, das Akohl des ganzen Landes ius Axtgc gefaßt werde, gebe auch hnlediglic!) den Standpunkt an, von wo aus er die Sache betrachte. Zwischen den Interesscn der Landbebauer und denen der Fabrikanten cine abxondcrndp Linie zu ziehén, scp, wie der ehrenwerthe Herr selbst qucscandcn, höchst schWiEkig, und nur" .bei oberflächlicher Ansel): dsr Vcrhältmffe zeige slch zwischen beiden xine Scheidewand. Näher betrachtet, sev es sogar unmöglich,. den Landbcbauern dcn Todesstrcich zu versetzen, ohne den Ruin der Manufakturistcn nicht gleichzeitig herbeizuführen. „Die Aufhebung dchorn- Gesckze“, fuhr der Redner fort, „ist aber mit der Wohl;- f.1i)t't der aristokratischen Gutsbesitzer unvereinbar. (Hört!) Wollte man dies nicht für einen Gegenstand von Bedeutung ansehen, so muß ich mir die-Bchauptung erlauben, daß-„der Ruin det" Pächter und die Vernichtung des Eigenthums aller Landbebauer unvermeidlich mic ersol en muß. Das“ immerwährende Schwanken in den Korn-Prei en hält der ehren,- wcrthe Herr für ein großes Uebel. Was schlägt er nun aber für ein Mittel vor, um diesen Uebelscand aufzuheben? Um diesem Schwanken zu begegnen, will derselbe. nichts als dies Schwan- ken fixiren. Er will weder einen festen Zoll, noch völlige "Frei- heit für den Korn-Handel, und somit proponirt'er gerade das, was er-cben verdammt. Der Unterschied zwischm dem von ihm vor- gclcgten Entwurf und der unmittelbarenAufhebung Der_Korn- Gcselze ist der Unterschied zwischen langsamem Ab-sterhen und einem plötzlichen Tode. Soll ich abeveinmal „dem Tode entge- gengehen, so ziehe ich einen augenblicklichew“jedenfalls vor. Der ehrenwcrrhe Redner bemerkte außerdem, daß eine völlige Freiheit im Korn-Han del ein übermäßiges Anwachsen der Bevölkerung hervorru- fen würde, und auf dies Anwachsen der Bevölkerung scheincer wie auf ein Unheil htnzudeuten. (Herr Hume erklärte stch hiermißbéUige-nd gegen die Deutung seiner Worte.) Ist das Anwachsen der Bevölke- rung, fuhr der Minister fort, kein Uebel, sondern-eine Wohl- Yat, so muß man sich daran erinnern, daß dieselbe neben den orn-Geseßcn und mit ihnen zugleich existirte. , Die ganze Frage nun aber als eine Eux'op'äuche Angelegenheit zu behan- deln, wie es der ehrcmverthe Herr bezweckt,„ scheint mir gan vernierflich, abgesehen davon, daß'die Blicke, .die derselbe au? den Zustand der Kontinentak-Verhättnlffe wirft, einen falschen Standpunkt verrathen. Betrachten wiralso als Britische An- gelegenheit, was in der That nur Britisch ist., Uebereinstim- mcnd mit der Aeußerung des ehrenwemhm Redners muß ich mich dagegen erklären, wenn sr das Wohl der Land-C'igenthü- mer mit dem der übrigen Stände eng ve-xbunden ansieht; Das Heil allcr Klassen hängt sogar_von der Lage der Land-Bebauer ab. (Hört, hört!)“ Sind dicje nicht zufrieden, ist deren Lage nicht glücklccl) , sx- steht es auch mit den anderen Zweigen der Nacional-anustric schwankend. Ich für meinen Theil, der ich ebenfalls Land-C'igenthümer bin, würde nicmals eins Maßregel zu Beschränkung der Einfuhr in Anregung bringen,.wenn ich nicht gewissenhaft davon über cugt wäre, dieselbe. gereiche dem ganzen Lande zum Heil. Vd ig im Widerspruch mit der Er- fahrung der vergangenen Jahre ist jedoch die Behauptung des ehrenwerthcn Mitgitedcs von Middlesex„daß, wenn man auf; Zörte, so viel Korn, wie gegenwärtig, selbst zu gewinnen, das and sick) in andere gleich sehr einträgliche Untermhmungen ein- lassen würde. Auch ist es keineswegcs für richtig anzuerkennen, was das chrenwerthe Mitglied von Bolton, welches“ den Antrag des Herrn Hume uncerstüßt, zu verstehen;.gab, daß beé einigen der gegenwärtigen Herren in Betreff der ganzen Verhandlung Über die Korn-Geselze ein geheimes" Interesse obwalte, das sich hmter den Vorwand verstecke, das allgemeine Beste waYr- zunehmen. Es ist vielmehr eine ausgemachte Thatsa )e, daß kein Land von Europa eine größere Menge Wei en verbraucht als Großbritanien. Deshalb ist es nicht nur ein :- gensrand von allgemeinem höchsten Zntexesse, sondern vielmehr die Bedingung unserer Wohlfahrt, eme w reichliche Versorgung mit Weizen unserem Volke zu sichern, daß jede Möglichkeit-cénes ONangels verschwindet und jedes auswärtige Land außer “Stand geseß't wird, uns in dieser Hinsichczu Übervorchciien. (Hört, hört.) C's sev mir erlaubt, hicrüber als eine Autorität die Worte Huskiffons anzuführen, der; so lange Talent imd Einsicht Hochschät§ung verdienen, für einen Koryphäen in der Wissenschaft der Staats-Ockonomie gelten wird. „„Die Geschichte Englands während der lelzc-n 170 Jahre, sagt der genannte Gewährsmann in einer Broschüre, -- beweist vinlänglécl), daß dae durch Einfuhr von auswärts erzeugte Wohlfeilhejt des Gctratdes die Vox'läufcrm des bald fühlbar werdenden Mangels ist, während andcrcrscxts eine feste heiminhe Production feste und mäßige *Prexse hcrbcaführt. Was war der Zustand des Lan- dcs “:x-.ähc'cnd jener 100 Jah-'e, in welchen die Einfuhr deS“frem- den Gctraxdss m:c cmer dohcnxSteULr belegt war? In ge- wöhnUchcn Jakxen reichte Uns-xr etqener Ertrag für unsern Bc- darf aas; bot rciclcklechcr Lscrndre konnten wer von dem Ueberfiuß so wel Ersparmssc machen, daß beam Mißwachs der Mangel nicht fx'tdlbar war; das Schwanken der Getraidc-Vreise belcef sic!) [231211 auf mehr als auf wenige Shillinge für den Quartet", und in Folgc ciner unmcrklechen Verminderung standen fie nach Ab- lauf der ganzen Zeit, währxnd welcher die fremde Zufuhr nicht escactec war, um das Fünffache niedriger, als zu Anfang dieser Y]).u-iode, die sich mit dem Jahre 176-331: unserem größten Nach; theil schloß. Seit dieser Zeit haben wir das“ alte Prinzip aufgegeben und das entgeqengesekztc System angenommen. Wie sah es nun mit Unsern Bedürfmssen aus“? Troß der Unregelmäßigkett der Zu- fuhr vom Auslande, bei der wir oft genug Mangel litten , stieg diese von Jahr zu Jahr, bis der Krieg beganxn und mit dem plößlichen Adfhdren derselben unser klägsiéher'Zustand offenkun- dig vor Augen lag, Weil wir uns von „Unsern Feinden und Re- benbuhlern abhängig gemacht hatten. In den ersten [ZZabren des Krieges mußten wir für eine ?dükstige und unzuvexchende Ein- hr 60 Millionen zahler), und hätten “wir alle unrcre Schätze geboten, Europa axle semeHäfenégesMossen! Auch in Friedens- zeiten “ist es gefä rlcck), fich auf das Ausland zu vertassen. Tritt m Frankreich, das uns am meisten Getrajde zuführt,-eén Miß- wachs ein, so verhanderc man dort dee gewöhnliche Aus- fuhr , und wir smd es, die Mangel leiden, nicht Frank- reich, das auch beam Mißwachs noch "hinreichenden Ertrag r fiel) selbst hat. Laßt also dastrod, das„ihr effet, von der Lyne!» eure's eigenen Bodens bereuen, o e dee Wohlfeilheit der
reise als den ersten Gegenstand eurer ürsorgezu berückfichten,
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Unser Wohlstand beruht lediglich auf demWohlffand unferevLandbe- baucr.““ Dte1"c?[eußet'ung, fügte Sit" I. Graham schließliä: hinzu, „*mit für das Jahr 1815, ffn- die Zélk, als die Einfuhr durch ei- nen schweren Zoll beschränkt wurde“ - Nachdem sich hierauf noch einige Mitaliedcr über den Antrag des Herrn Hume, wor- untcrdieHrn.F O'Connor, Richards, Heathcote gegen und die Hrn. Clay und Buller für denscibcn sprachen,hattcn verneh- men lassen, wurde dicse Debatte abgebrochen und auf morgen vertagt. Am Sclxiuß det" Stßtmg erhielt noch Lord Z. Rnssell die Er- kannlß, mm' Brll zur besseren Verhütung von Bcstechungcn bei den Pac*latm'11ts-Wahlen einzubringen, und Lord Althorp legte dem Hause scine Bill zur Aufhebung der HanDStcner vor, die zum crüenmale verlesen wurdc. Der O)“?!nister bcmcrkte bei Oles?!“ Gelegenheit, daß dem Volke dura) seine Bill eine Er- leichterung zum Betrag von 1,170,!-1)1) Pfund gewährt werden würde, und daß es 62,010Häus-3r gebe, die zwar mit derHaus; Steuer, aber nicht mit der FensteWSteUer belastet wären, so daß die cxßcre jedenfalls eine größere Bescijerde sey und also auch die erste Berücksichtigung verdient habe.
London, 7. März. Der König k'am vorgestern von Wind- sor nach der Stadt und hielt cin Lever, bei wclchem der Fran- zösische Gesandtsckmsts-Secretair Herr Anatole Bl'cné-Ir, Sir John BMW, als neu vereidigtss *))?itglied dcs Gcheimcnraths, und Sir John Campbcü, als neu ernannter Gcncral-Pkokuraror, Sr. Majestät vorgestellt wurden. Hierauf war eine Geheime- raths-Vcrsammlung bei Sr. Majestät.
Dcr HeYZog von Cumberland gab vorgestern den Direktoren YOU“; .Konzert-T crcins für alte Mustk im St. Jamcs-Palast ein
mer. *
Dic Hof- Zeitung meldet die Ernennung des Lord Pon- sonby, außerordentlichcn Botschafters bei der Pforte, zum Groß- kreuz des“ Bath-Ordens.
Der Fürst Tallcyrand gab am Montag ein glänzendes Di; ner, zu welchem unter Anderen der Herzog von Gloucester, der Fürst Esterhazy, Lord Stuart de Rothsay, Sir Robert Peel und Herr Alexander Baring eingeladen waren. Gestern hatte der Fürst Talleyrand eine lange Unterredung mit Lord Palmer- ston, und Letzterer konferirte heute mit Herrn Vandeweyer.
In einer Versammlung, welche am Dienstag von den Comités der verschiedenen Kirchspiele von Westminster in Be- zug auf die Haus; und Fcnster-Steuer gehalten wurde, billigte man das vom Oberst Evans im Parlament beobachtete Verfah- ren, ersuchte ihn jedoch, sobald Sir Samuel Whallcy seine Mo- tion in Betreff jener Steuern einbringen würde, dieselbe zu un- terstützen, wozu fich Oberst Evans auck) anheischig machte.
Jm Unrerhause erhob sich am Mittwoch ein persönlicher Streit zwischen Herrn Stanley und Herrn Halcomb, in Folge dessen Letzterer am folgenden Morgen eine Ausforderung an Er- steren sandte. Die Sache wurde jedoch durch Vermittelung des Generals Sir John Byng, und des Capitains Dcancs Dundas ausgeglichen.
Lord James Stuart, der ministericlle Kandidat für Avr Burghs in Schottland, ist mit einer Majorität von 02 Stim- men zum Parlaments-Mitglicd gewählt worden; er hatte „103 und sein Gegner:, Herr Taylor, 213 Stimmen.
Aus den auf Antrag des Herrn O'Dwycr dem Parlament vorgelegten Papieren ergscbt sich, daß die gerichtléche Verfolgung des Blattes „Pilot“ wegen Publictrung dcs aufrührerischen Schreibens von Herrn O'Connell an das Jrländische Volk der Regierung 70:2 Pfund gekostet hat. Uebrigens erscheint dieses Blatt jetzt wieder, seitdem Lord Althorp die Bill wegen Auf- hebung des Gesetzes, kraft dessen jener Zeitung die Stempelung verweigert Werden konnte, eingebracht hat, und Herr Barrett verspricht fich nur Vortheil von der tcmyorairsn Unterdrückung seines Blattes. *
Der Ingenieur Sir T. Telfort hat dem Parlament seinen Bericht Über eine gesündere und zweckmäßigcre Art, die Haupt- stadt mit Wasser zu versorgen, eingereicht; die Kosten der von ihm vorgeschlagenen Methode find auf 81:0,000 Pfund berechnet.
Der Courier will jelzr erfahren haben, daß der zum Be- fehlshaber des Linienschiffs „Revenge“ ernannte Capitain Elliott ein Anderer sey, als der Capitain Elliott, der so eifrig zu Gun- sten Dom Miguels wirkte; doch scheint dieses Blatt seiner Sache noch nicht ganz gewiß zu seyn, denn es fordert jenen Ersteren auf, s1ch darüber zu erklären, wie es fich mit seiner Person vcr-
alte.
h Die aus dem Atelier“ des Herrn Wcstmacott hervorgegan- gene Statue des verstorbenen Herzogs von York :| nunmehr ganz vollendet: der Herzog ist in militairischer Haltung darge- stellt, mit der rechten Hand auf sein Schwerdt gestützt und den linken Arm m eincn faltenreichcn Mantel gehüllt. Die Statue ist aus Bronze und 1.5 Fus; hoch.
Die Subscribcntcn von Lloyd's Kaffeehaus hielten heute eine Sißuna, in der sie das Gehalt thrcs Secrecairs für die Zukunft auf 500 Pfund feststellen, 1ve1chcs mit gewissen Gebühren, die dem Secrcrair xu entrichten sind, für diesen eine jährliche C'én- nahme von 750 Pfund ausmachen würde. In der nächsten Woche soll zur Wahl eines“ neuen Sccretairs geschritten werden.
Niederlande.
Aus dem Haag, 7. März. Sc. Königl. „Hoheit dcr Yrinz von Oranien wird hier am nächsten Dienstags von seiner ' eise zurück crwm'cet. '“
Bei Gelegenheit eines Artikels der Times, worin erzählt wird, daß exn Mitglied des Königl. Niederl. KabmetsMathes, das mit einer Belgrscbcn Dame vermählt sey, dieser Tage sei- nen Abschied erhalten habe, wejl dasselbe sich u Gunsten fried- liebender Maßregeln ausgesprochen, sagt das „„ ournal de la Haye: „Wir versprechen der Timer; eine gute Belohnung, wenn Ke uns gefälligst berichten will, 1) Wer das »Mitglied des Ka- binecs-Rathes StuMaj. des Königs seyn mag, das“ mit einer Belgischen Dame vermählt ist? und 2) wie derjenige heißt, der dieser“ Tage, weil er fricdliebende Maßregeln vertheidigte, seinen Abschied bekommen hat.“
Belgien.
Brüssel, 7. März. In der gestrigen Sißung der Reprä- sentanten-Kammer leqte Herr von Puyot, als Königl. Kommissaréus, einen Gcselszntwurf vor, durch welchen die Regierung ermächtigt werden soll, eine Anleihe von 16 Millio- nen zu 5 pCt. u machen, die zu dem Bau von Chausseen, nach einem dem Ge ekz-Entwurfe beigefügteb Plane, verwendet wer- den soll. Das zu erhebende Chaussee-Geld wird zur Bezahlung der Zinsen und zur jährlichen Amortisation von einer Million Francs verwendet. Man zweifelt nicht an der Annahme dieses Geseh-Entwurfes.
In Folge der Befehledes Kviegs-Ministers find die u den Jahren 1830, 31 und 32 gehörenden Miliz-Männer au unbe-
ftimmten Urlaub, mit Inbegriff der Ersaß-Männer der nämli- chen Jahre, zu ihren resp. Corps einberufen.
Der Plan der kacholischen Geistlichkeit in Belgien, eine ka- tholische Universität errichten zu wollen, ist in Gent und Lüttich, namentlich von dcr sudirenden Jugend mit großem Unwjuen aufgenommen worden, und hat bereits an beidenOrtenzu unruhiaen Aufttittcn Anlaß gegeben. Das Journal de Lik-ge äußert sich darüber in seinem neuesten Blatte folgendermaßen: „Es geycbjcht oft, daß der Augenblick, wo wir unseren Freunden Glück wümchen, daß sie einen Fchler verhüten, gerade jener ist, den [je
* gerckb
um u tauben daß feineHaftsck) nach einer so qufrkcb-
L;“??xnÉx-tésärunzg vgerlcxngrxn wet'dc. Ick, erwarte daher, met e_iner
“9 tcn Ungeduld seme unverzügliche FÉ'etlaffun , tznd b/ttte Ste rc. - . von - a or. “
M". An den Brigadechner-al, Herrn von Tabor, in Arlon. // Arlon/ 16.Feb1'uar 1ZZ4.
Herr General! Ich habe die Ehre, prnndcn Empfang des chrcibens zu brsclzcinigen, das Sie an mac!) rtcdteten, um mir
Fuss mitzutheILen, das der Herr General du Moulin däcscn Moa“-
en an Sie gerichtet hat, und ich bccile mich„ Ihnen die Aufklä-
henutzen, um den Fchler zu begehen. Es scheint, daß einige runqkn/ die Sie wünschen, zukommen zu laffxn. S:"«Y wiffen; daß ]unge Leute von der hiesigen Univerfität, ob1vohl in sehr germ, wir'in der Nacht, vom !;ten d- von ch“ ngtxrung okt; Ermakdtx- erhielten, em Rayon alle Operatron-xn m Bctren Dcr Mcltz
_qcr Zahl, sch gestern unter die lärmenden Gruppen gemischt ha; ben, wclche gegen 0 Uhr Abends" dem Hrn. van Bommel (Bj, schof von Lüttich) und seinem Journal Charivaris“ brachten, Wir bedaUcrn, daß man uns kein Gehör gegeben hat. Dee Charivaris, der nächtliche Lärm, das Geschrei: ?- bng [& (*.-110119! bcwetsen nichts für das gute Recht; man liefert sogar dadurch schwachen Gegnern Waffen in die Hände.“
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«“'-"95- “ck; ' ***
793-37- :.“
Ans Venloo meldet man vom [sten d. M.: „Nach der s
U-cbcrcmkunft vom 21. Mai ist die *))?aas-SckUfffahrt frei, Und ;ck?
nur den durch den T*)?ainzer Tarif festgestellten Abgasen unter- worfm. Kommt die Belgische Regierung diescr Besxämmung des Vertrages strcngc nach? Wenn ein Schiff bei dem Belq't- schen Ein: oder Ausgangs-Burcau erscheint, fordert man ei'ne Laution, da["; es sich verpflichte, auf die Forderung der Verwal; tung des Fiskus die Abgaben des Mainzer Tarifs, oder jede H“; andere, welche die Belgische Regierung vorschreibcn dürfte, zu . bezahlen. Hirraus folgt ein Zuüand der Stockung, den der Z' Handel lebhaft empfindet, und der die Aufmerksamkeit der Bei- » gischen Regierung verdient.“ Z,
Die Union sagt: „Seit zwölf Tagen lassen die Holländer, Z; welche das Fort Ltefkenshoek besetzt haben, bei jeder Flutk) 7 ih; rer Schleusen spielen; die Gewässer in den überschwemmten 3; Polders haben sich dadurch bedeutend vermehrt, und im Docl, *; so wie in den bloßgcstellten Umgebungen, befürchtet man cirx-xn 2 neuen Durchbruch an dem kleinen „Deiche dcs Doel. Die Mi- 3 litair-Behdrden smd hixrvon in Kenntnis; gesetzt worden. »
Deutschland.
Leipzig, 7. März. Die Unternehmung einer Eisenbahn zwischen Leipzig und Dresden schreitet vorwärts, d. 1). sie bc- ginnt. Dies ist das Schwerste; das Fortschreiten macht fich dann von selbst. Vor wenig Tagen hat nämlich der Rat!) der Stadt Leipzig im hiesigen Tagcblatte bekannt gemacht, das; meh; „ rere Hundert unserer Mitbürger dcm »))?inisterium des Innern :- den so vielfach besprochenen Wunsch nach einer als Privat-Un- ternehmung unter dem Schulze dcr Staats-Regierung anzule; '. genden Eisenbahn zwischen DreSden und Leipzig in einem Me; mortal dargelegt haben, und daß auch er, der Stadt-Rath, ein ihm als sachgemäß cxschienenes Gesnch, nebst einem solchen der Stadtverordneten, atx jene hohe Stolle habe gelangen lassen. Nunmchr ist von dem Stadt-Rathc, in Folge einer ihm vom Kö- nigl. Regierungs-Bevollmächtigten, Herrn von Langcnn, zugegan- genen *))Tittheilung und Aufforderung, eine Versammlung sämmr- licher „Interessenten und Freunde des Unternehmens étn'Saale “Ö des'Bdrsen-Gcbäudes auf den 17ten d. angesetzt worden. Die; ser Versammlung soll der gegenwärtige Stand der Angelegen- heit eröffnet und insbesondere die Art der Wahl eines Ausschus- *“ ses mitgetheilt werden, welcher dann den weitern Vecfolg dcr Sache betreiben wird.
W e i m a r, 6. März. Von dem Hofrathe ProfessorDoeberein-r in Jena ist wieder eine der merkwürdigsten Eigenschaften des Platins und ZridSentdcckcworden. Er fand nämlich, daß jedesdicser zweiMe- “? taUe m seinem höchst fein zertheixten Zustande (wie beide crhal- ten werden, wenn man ihre Auflösung in Schwcfclsäure, mit “53: gewissen ocgant'schen Stoffen vermischt, dem Einfiussc des Lichtes “3; aussckzt) beim Trocknen cm der Luft aus dieser das 200301 250fache seines Volumens Sauerstoff-Gas aufnimmt, ohne sch mit demselben chemisch zu verbinden, und es mit einer Kraft verdichtet, welche dem Drmke von 800 bis 1000 Atmosphären gletck) ist. Eine so große mechanische Empfänglichkeit eines Me- talls für Sauerstoff-Gas ist bis jetzt ohne Beispiel und erklärt mit einemmal alle die früher von Doeberciuer entdeckten wun; dcrbaren chemischen Wirkungen jener 2 Metalle in ihrer Be- rührung mit verschiedenen oxydabeln Substanzen und atmosphä; rischer Luft, Doebereiner glaubt, daß jene Empfänglichkeit- réchtig benutzt, zu noch größern Entdeckungen, als die bereits „ von ihm gemachten smd, führen werde. -- Eine andere nia): uninteressance Beobachtung von Doebcreiner ist, daß Aether schon bei der Temperatur von 00“ R. theilweise verbrennt und war mit einer nur im Dunkeln wahrnehmbaren blaßblauen “.
lamme, die: nicht zündend wirkt, aber selbst so entzündbar iss, daß fie sich bei Annäherung einer brennenden Kerze augenblick; , lich in eine hochlodernde hellleuchtende Flamme verwandelt. '
Luxemburg, 1. März. Nachstehendcs ist dée Fortscßung der gestern abgebrochcnen Korrespondenz zwischen den Generalen du “Moulin und Tabor: ;„
)(111. An den Herrn General-Major du Moulin, Oberbefehlshaber der Festung Luxemburg. „„Arlon, den 17. Februar 1834. ;“
Herr General! Ich habe dre Ehre, Ihnen den Empfang Ihrer Dcpcscve' vom „16. Februar, Nr. 355, Re Abth., zu bescheinigt!» [ Gcnehmtgen Ste u. s. w. (gez.) von Tabor.-- *
)(!1“. An Denselben. „ „Arlon, ds_n 17. Februar 1834.
Herr General! Wenn je eine.?)kitthctlacng mich bcfremk-tn mußte, so :| es, ohne Wed'erredc, dre Ihrige vom 16ten, Nr. 355- M Abth., worin stel) dec Ut:snche der Aufhebung des Herrn Hanno erklärt findet. Ick) babe uncl) bccxtlt, Ihre Depesche, gleich nach Empfang derselben, dexn Herrn Gouverneur mitzutheilcn, dcr "3" in „bcifolgendem Schrctden geantwjortet hat, das ich Ihnen un _Or'tginal übersendc. Dtcses Schrerben widerlegt auf die veütmy" teste Weise Ihren zwxitcn „Parggraphxn, deffen Anwendung 1ch gänzlich ablehne, da tcl) me, m memen Verhältnissen mit W Militair-Gouyernemcnt, auf ejne ' Weise gehandelt habe, b" dasselbe bcrcch_ttget, an der Ayfrtchttgkett meines Wortes zu zwe:- feln. DOM? daran gelegen ist- Sie zu überzeugen, Herr Gyn?“ ral, daß dre „Versprechungen, die ich Ihnen durch mein Schuch vom 13tcn dtcses gemaxht habe und die tch Ihnen durch Gegen“ wärtiges erneuere, jn threr ganzen Auädehnung vollzo cn werdcn sollen, so füge ich hinzu, daß ich weder von meiner chterung c!"c neue c"xnürucgon erhalten, noch sclbü deren eine gegeben habe, nyc- che d7e Vßrztxiwrunxen, die ck Ihnen gemacht, in irgend ernek Weisq modtfictrte. «;ck habe chi) mit dem Herrn Gouverneur der Proytnz besprochen; dcr seinersccts Alles thun wird, Herr Geneka/ damtt kein Ereigptß d_ns„Resultnt der schon gegebenen Befehle lähme. Wenn Ste dasjenige, jyas vorgefallen, unparteiisch unte!“ suchen, so werden Sie, wxnn Ste die Daten meiner Depeschen vkx'
leichen und wenn Sie dze zur Mittheilung der Befehle, dee mk"t chte»; vom 13ten d. monvirte , unumgänßlich nbthige Zeit bxrcä)“ nen, leicht ewabren, daß Herr Hanno
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as Opfer cines MMW“; siänduisses i . Ich habe, Herr General, zu viel Zutrauen zu Ihre
*: bchm'ktk/
an;; diese Oprrationen bctrcffcndcn Papiere cinskocn.
dieses
wenn der
*“ 11:31ng Fall e'mzuücllcn, daß, nach den Erklärungen, die Sie dem ;,
unten der Feüung zu geben vcaufn-agt warm, er darauf in diesen Operationen e'tne Verletzung der Ucbercinkunft „m 21, Mai 1831. zu sehen. Obwohl_ in jcnenx Augenblick dcr Entschluß des Herrn (Föcncrals dt; Mox-lm "?ck necht pckannt war, so Ueß ich doch auf der Stelle m memen Bureaus deexljvsetxdxng
m -' en, elbü- ehe die Antxyort dcs Herm Kommandantcn der Fcüung Ih:
Kommanö
nen zuqckommcn wgr, forderte? ill) Herrn Hanno anf, fiel) zu mir n bco,c“bce1, nm Inn:“ucttonrn uber cum) höchst drmgcnden _Gxgen- and“von mir zu empfangen, und am solgcndcn Tage, vc: jcmcr
kaunft, machte ich ihn mit der Vewfiichtung, die Sie cingcgan:
en, vckannt, und gab ihm B(fchl„dicscide _izr ihcrem ganzen Um- Yangc vollziehen ZU laffcn. Jil)! vm moralncl) uberzcugt, daß „U" nim untcrlaff-xn l)a_t. Se_xt jcnrm Angcttblch „hat c't“ gejmß keinen Befehl gegeben, kerne Aumordcrung erlaffßn, keene fernen Fn- üructioncn zuwiderlaufende Bekanntmgclmng__anycylygen mMn; u_nd Herr General dn Moulm M1 Bent) exnegcr Pavecrc xst, welche auf die Aushebungeder Mtlez_ in) ngon lxmzwcckcn, so wxrd cr sci) leicht überchgcn ko_nnc'n, dax; fte frubcx smd, als dchrtef, den Sie am 13t“en d. M. 11ch)recvcn, odcr Wenigstens, als dte Fn- ßructionen, dle ich am 14ten d. M. gegeben hade. Der Verhaftung desHe1“rn Hanno mangelt es daher an dem Vorwande selbst, den die MilitaiL-Autoritätzcbr, Fenu_ng Luxemburg gcltcnd macht, um ve cl ni cn. F :tte Ste, :c.
se zu s) g * Der Gouverneur Thorn.“ .- _. Frankfurt a. M., ck. März. Währcnd der heute zu Ende gehenden Woche wakcn ch »(lé-wankunge'n der Course der
Oxßcrcejchjscbcn und Holländchven Papiere nicbt cbcn bedeutend.
Anfangs war die-Tc'ndcnz zum Jacht vorherrschend, obschon vpn auswärts keine medrrgerc Nom'ung cmgcgnngcn war. “On". Pxetse der courantcn Sorten drücktcnlsm) m_n ;“ LN Anlaß dazu mud sick) in den Operationen dck klcmcrßn 3)a11s1te_rs, wclche sender vtele ayjcre auf kurze Lufcx'uugs- Tecmmc gckaUst-“Khaben, und nun; da ?ck wenige Spekulanten und Predatcn zum,;“aanfen gxnrtgt zctgcn, die „übernommenen Poücn zu wc'ccl)_cndcn„ Qourscn weedcr abgeben müßen. Indessen konnte dxrRuckmu mäé-t bedeutend werden, da das haare Geld im Ucbcrfiuß ""t und mar) Depot und Prolongmidn u ;;; 3. 33 pCt. machen kann. (ngcn Ejzde dcr Wpcbc hoben sxck) Jie Ocsierrcéchifchcn und Holländtmwn Effcktcn weeder aUmältg,
um so mehl“, als von den Hauvt-Pavtcrtnäcktcn stsigcnde Notirung
cmcldet wurde und zugleich eines 'der ersten_Bnnquiers-Häuscr arke Einkäufe iu Mctaüéques und Bank-Acttm vdUzichcn licß. Auch die Holländischcn Jytegrale und Hproc. Iblxgatconcn hielten sci) gesucht, und namemltäx wurdet) von dcn crxxercn bedeutende osien sowohl gegen haar als auf Ltcfcrung :'rmgexctzx. ' Spanische Fonds gingen etwas beser. „Auch fanden Pxeußtscix Pramrcn:-Scl)cjne u anziehenden Preescn y,erette Newner. “IP andern Effckten wurde Fehr wenig gethan, so wre denn uberhaupt dee gemixe Wdche geschäfts- üille blieb. «- Der WechsewHandcd wax-chcr cbhatt zu nennen; Paris, Amüerdam, Augsburg und Wtep K*. S. hielten sci) foutwäb- rend gesucht; es wurden darßn anschnltchc Beträge angxkauft; Lon: don und Berlin warcn„offertrt. (Hates Dtskonto:Pamer ist zu 2; d 2“, pCt. gern zu plactren.
S ck W e i 5.
Zürich, 5. März. Durch Krci_s-Scl)reiben vom 4. Febr. er- hielten die Stände die Anzeige, da;; das Badische Regierung sich durch genaue Berechnungen, dtc zumNachtheil des dortigen Fiskus ausgefallen, bewogen gefunden habe, imxproviwrixclyn Zoll- und HandeleVertrage von 1826 einige der Schwetz nachthetltge Ver- änderungen zu treffen, deren Annahme durch die Eidgenossen- schaft um so sicherer erwartet werde, als 1011| die Badische Re,- gierung von ihremKt'indxznqs-__Recl)tGebrauchmachen würde. Jene Veränderungen smd, daß Kanes, Zucker und Gewürze, dann Fabri- kate von Leder, Seide, Wolle, Baumwolle und Leinen, so wie neue Kleidungsstüxke, die bisherige Zoll-Frcthcit, Wenn sie nämlich in Quantitäten oon bloß 10 Pfund Gewicht eingeführt würden, nicht ferner Ynießen sollen, und daß der Einganqs-Zoll der Fa- brikate von Heide, Florctseide, Baumwolle, Wolle, Leinen, so wie der Leder-Fabrikate in vcrpacktem Zustande von 6 G. 40K'r. auf 10 G. per Centner, von unvct'arbeitxtem Leder von 1 G. 40 Kl". auf 5 G. erhöht wird, und zwar 10,“ daß basherige Vor,- günstigungcn ganz aufhören und das Badixehe Zoll-Gesekz für jene Gegenstände auch gegen die Schwciz gilt.
Der akademische Senat hat folgendes Schreiben dem Erzie- hungs-Rath mitgetheilt: „
_ „Das Gerücht, als scvcn bicngc Studenten bei dem Einfaüe m Savoyen chcien, hat sich so allgemcin vcrpkcitct, daß die Uni- Verntät, dercn beilégsie Intercffcn dadurch gefährdet tvcrdcn, nicht dabei gleichgültig seyn kann. ami) scl'oß wcxm das Gerücht unwahr seyn sollte, Wik «' dcnn fictm'rlikd [“ab-.“rtricvcn ifi: dxnn obschon die Universität glücklicherweise allerU11tcrsn-51);zngen bürgerlicher Ver": chen cmhovcn 111, und ji)? dahc1*„_in dieset“ „1301171111 wrdcr Nachläs- _! keit und Nachsicht'igkccr, noch_v;cl wcnégcr Begünstigung zurLasi x.). cn kann, so ist M* dock) be: zzclkgcntliäsk Nachfrage nicht ein cmzigcr Beweis vorgckommcn, daf; cm .wirkltcjx hirstch “Stu- dent in Savoycn gcwcxcn wäx'e. Cs 1331161: fick) aber hier mehrere fremde Stndrnten auf, welche nicbt jnmmtrikulért snd, „uyd dercn Betragen daher ganz außer dem Kreise dex DtIctplknar-AuffiM [.rgt; so daß es mehr als wahrschcmlici) ttvtrd, ihre Abreifx von hier habe zu dcm tmcbthciligen Gerüchte uvex die Univerütät dichranlnffung gcgrvcn. Es ist cmc aux" allen Umverfitäten längst emaclztc Erfahruxxg, das; dae Anwckscnhcit frem- der Studenten, die ?cinc Kochicn hören, auf; schädlichüc auf die andern Studenten eimvirkc, und man sucht daher immer solche ent- fernt zu halten. Das Asyl für Vcrjolatc wcgcn Mcimengs-Vcr: schicdenheit oder wegen Ornckschriftm hält die Univcrütät cbcnfaus n'ar heil.“? und unverdxümlich. Allcuxwenn soicize nacbthciliJ auf den Gen der Universität einwirken, dre Studenten zur Nachlassg- !eit und zum Müßiggange dcrleitcn, welchcr nothwendig auf Bc- schäftigung mit nnyüßcn Dtngen fährt; und von den der Jugend Zezieinenden, Studien ablenkt, wenn ne Wohl gar den Frieden er Universität stören und dcrxtx guten Ruf aufs" Spiel setzen; so ist es Pfizeht des Senats, nus dteje Gefahren aufmerksam zu nmckch und dte Entfernung dcrsxlbeg zu wünschen, Die Jaqcnd wird von lbrcn Acltern auf dicUntverntät geschickt, um daselbst die Vorlesun- gxn zu besuchen, dieselben zu_ deraryettcn, und sci) ohne Erlaubniß mehr davon zu entfernen. Stc'lst nacht berufen, an „Dingen Theil zu nehmen, welche nur in den Krees dcr selbstständigen Bürger des “Staa- tes gehören; und hat sc Verpfiichtungen gegen den Staat, so kön- nen dteselven njcht früher emtrcten, a_ls bas sie von demselben dazu anfgefordert Wtrd. Hie Univerfität kennt ihre Bestimmung, und wirddieselbe nie uberschrciten. Sie ist angewiesen, die Wiß- !„ensxhaften zu befördern, und dicsrlbcn denen mitzuthcilcn, welche x_e veklangcn, abcr dicsclben Niemanden aufzudriygen und noch we: neger zu dulden, daß in ihrem Krctse und gletchsam unter ihrem
289 Schuhe Mach1nationen vorgehen, welche diesen Grundsäßenzuwider stem); welche die Studenten auf Abwegc führen, denselben ih:*e na- turleche Bestimmung, das Glück der Zukunft, vielleicht selbst den Genuß des Vaterland-s und den liebevollen Umgang ihrer Familie * und ihrer Freunde rauben, und die Aelrern mit Sorgen und Kum- mer über dte Trennun von ihren Kindern erfüllen. Die Wisen- schaften kdnney nur m Frieden gedethen_- und da fie von Men- schen mit ctbxtlt, und empfangen werden; tick) nur Vceriken, wenn dtcse sclb fktkdltck) zusammm leben. St_e verbreiten sich aber ihrer Natur gechß nur langsam,_ indem ste wacdscn müffcn, blü- hendund Fruchte txagen wie ctne Pfianzc, nicht plötzlich einge«off«-n rgcrccn können, wre eine Arznei. Mag nach noch Vieles in den Staaten zu brssern seyn; es kann nicht- ehe.“ besscg werden, als bis dte Menschen es sylt"? gewokdcn, unddtescs läßt sich niclxt eher cr- warxcn, als" bis dee Kenntnisse und Etnficiztcn, welchc von den Uni- vexsttäten nur allmältg ausströmctx, sich aUge_tnejn verbreitet haben, mex dyn Menschen aufgewachscn n'nd *und „met ihnen gelcbk haben. Dteseö ünd dte Gx'undsäize der UUÖVCksltäx. Fremd Allem, was
“den Wissenschaften fremd ist, wünscht sie, das; jede Bestrebung
tzon i_l)r sern gehalten werde, welche ntcht mit diesen Grundsäch ubcrcmfinmnx, Der Senat stellt demnach die e1'_ cbenüe Bitte, der hyhc Exztebungs-Rath möcbtx dic ndthtgcn M?Nel ergreifen, um dtc 'Unxverfität vor allen polittscben Umtrrcven zu sichern, und ste vorzxtgltcl) vsn Personen zu bcfrcien, Welche unm- dcm Scdcinc vop Unweestäts=Angehörigen, satt anf ivrc Studien, auf andcrc Dtnge finncn und dre Studenten vom Fleéße abhalten. Fremden S_tudent_en, welchc stch nicbt immatrikuliren lasen, solitc übcrhaupt kern Auxenthalt gestattet wvrdcn. Sollten diejenigen, welche sich während der Vervcgung gegen Savoyen von hécr auf eine verdäch- txge Werse ctxtfernt haben, von der hohen Regierung oder der Po- ltzci sdrtgetptcsen waerden, so möchtdn wir aus Menschlichkeit nur yoch dre Bette bcifugcn, daß diejentgen Studircndcn, welcbe sch ubrtgeys tadellos betragen und die Koücgécn fieißig besucht hach- nocl) bes zur VoUcndung ihres Kurses möchten geduldet werden.“
Portugal.
, -- - Lissabon, 15. Febr. (Verspätet.) Die Gefechte Sei Letria, Torres Novas und Pernes sind, wie isl) es in meinem Schreiben vom Me:: d. vorausseßte, für den Ausgang des" Por- tugiesischen Bürger-Krjeges nicht so entscheidend geworden, als man fich dessen hier im ersten Sieges;Taumel sci)111eéchelte. .Die Armee Dom Migxwls hat sich in Santarcm behauptet, und Zett gewonnen, die bisher am unteren Duero und ins „Innere von Alemtejo detaschirten Streitkräfte an sich zu ziehen, was, dem Vernehmen nach, gan neuerdings die Anfhebung der Art von Kordon, Welchcn die rmce Dom Pedros um die Stellung von Santarem zu ziehen bestrebtgewesen war, und dieConc-entra- tion dierer letzteren Armee in ihrer Aufstellung vorwärts Cartaxo zur Folge qehabt hat. Die Nachrichten, welche in das hiesige Publikum über die Lage der Dinge auf dem .Kt'iegs;(7*chanplatze gexangen, find zu unvollständig, um danach mit einiger Zuver- läysigkeit die Entwicklung der bevorstehenden Militair-Operatio- nen vorherzusagen, und zu ermessen, ob die Generale Dom Mt“; guels die hinlänglichen Hülfsmi-ttel an J)?und:Vorrärhcn bestz- zen, um mit der jetzt wesentlich concentrirten und folglich vcr- scärkten Armee die starke defensive Stellung von Santaretn dau; ernd zu behaupten; oder ob selbige sich zu anderweitigen Dc- taschirungen entschließen dürften, oder endlich ob sie mit Erfolg das Schicksal eines allgemeinen Gefechts versuchen könnten, für welches freilich eine bisher fast ununterbrochen siegreiche Infanterie Dom Pe- dro in Vortheil zu stellen schien. Jedenfalls ist indeß die Schätzung der beiderseitigen Streitkräfte,'- die neuerdings in der hiesigen Chronica erschienen ist, und wahrscheinlich bereits durch die Englischen Blätter ihren Weg“ in die übrigen Europäischaneitun- gen gefunden hat, voll von Uebertreibung zu Gunsten der dies- seitigen Partei, und ich wäre geneigt, die bei Santarcm concentrirte Streitkräfte Dom Miguels, in numerischer Hinsicht, der ihnen gegenüberstehenden mindestens _qleiä), wo nicht etwas Überlegen, zu halten. - Die auf Schmähunq des Einüuffcs des Klerus, als Corporation, abzielende Politik der Partei Donna Marias schreitet unaufhaltsam mit ihren desfallsigen *))?aßnehmungen fort. Die vor einigen Tagen ausgesprochene Aufhebung der soge- nannten Patriarchal-Kirche, und deren Vereinigung mit dem Lissaboncr Erzbischum , ungefähr in dem Sinne des frü- her von den Cortes von 1020 in dieser Hinscht angenommencn Systemes, jedoch mit fernerer Beibehaltung des Patriarchen: Titels für die künftigen Inhaber jenes Erzbisthums, muß in dieser Beziehung bemerkt werden. Mehr aber noch die fortge- seßt rasch auf einander folgende Aufhebung von Klöstern in dem von den Truppen Dom Pcdro's besclzren Theile von Portugal, welche allerdings mit strenger Beobachtung der dafür in Portu- gal unter den früheren Regierungen bestandenen verfassungs- mäßégen Formen stattfindet; wobei inzwischen, unter den öffent- liel) gemachten speciellen »))?otwcn für jeden besonderen Aushe- bungsfall, mic sichtbarem Bestreben solche Umstände hervorgeho- ben werden, welche über die strenge Moralität de'." Mönche Zwol- fel zu verbreiten geeignet scheinen. Auch scheint der Ordcns-Klerns slch keinesweges Über diese ihm feindliche Tendenz der Regierung zu täuschen, nach cinem ganz neuerlichen C'rlaffc dcs Kardinal Patriarchen zu urtheilen, welcher die strengsten “Strafen chen diejenigen Geistlichen ausspricht, welche den Bciclxrstubl zur Allf- regung des Widerstandes gcgen dic Regieruna Donna Maria's benutzten, dagegen scheint freilich die Sache „Dorma *.*-Y!?aria's in ihrem Bestreben, sich in der Klasse dcr Pfarrer Anbänqcr zu machen, theilweise wenigstens Erfolge gehabt zn haben; und die beiden Geistlichen, Welche, nach den !):cr bekannt qcntacbtcn amtlichen Bexichten, bei der Erklärung der Festung Mcrvao zu Gunsten Donna Maria? und bei den späxercn (Hrfeclxrcu in der Nach- barschafc diescr Festung eine so bemerkbare Rolle spielten, gshörcn jener Klasse an. - Die Chronica hat, in der ncursrcn Zcit, wie: der einen guten Theil ihrer langen Spalten nnr 'ledrxtckcn von Aktet1ftücken aus den hier zttrücchblicbcnen _qchcimcn Papieren Don »))?!guel's und seiner vorzüglichßen *))?Mißer auszufüllen angefangen. Es gehen inzwischen im Ganzen aus dicscn Be- kanntmachungen, die allerdings manche JndwidUcn unangenehm kompromittircm für den mit den hiesigen Vorgänacn einigermaßen Vertrauten wenig neue Aufschlüffe über die Geschichte der Por- -tugiefiscl)en Angelegenheiten, von der Thronbestctgvng Don Mi- gucss bis zum Falle Lissabons, hervor. Lord Bcrcsfdrd erschien darin als der 932111111, der vorzugsweise dcr Portngicsxscl)cn Regie- rung praktische und treffende Rathscbläge crthealrc, die, wenn sie auch nur einigermaßen befolgt worden wären, wohl der Entwik- kelung der hiefigen Verhältnisse eine ganz andere Richtung gege- ben hätten. Die Wahl der fraglichen Bekanntmachungen ist übrigens offenbar von einem persönlichen Gegner des ViSconde von Santarxm getroffen worden, auf dev selbige vorzugsweise di'e entscheidenden Fehlgriffe, welcbe anerkanntermaßen der Sache Dom Miguels so sehr schadctcn, zu wälzen scheinen, und wcl- chen sie, als des Vertrauens derjenigen Tories, die das politische Theater von Lissabon am genaueskcn kannten, ermangelnd darstel- len. Ie härter und bestimmter aber die Anklagen sind, welche hier von vertrauten diplomatischen Agenten Dom Miguels gcgen
den ehemaligen Minister der auswärt'igen “Angelegenheiten aus-
gesprochen Werden , um so mehr dürfte es die Billigkeit erhel- schen, daxüber jedes Urtheil aufzuschieben, bis eine Antwort des A'ngegrtnenen erschienen ist", die voraussichtlich nicht ausbleiben durfte, dsobald die Umstände ihm deren Bekanntmachung gestat- en wer cn. ,
Türkei.
Die Leipziger Zeitungmeldet: „Reisende aus der Tür- kei versichern, daß zwar in dem Europäischen Theile derselben und besonders in Konstantinopel manche Zeichen erscheinen, wel- ehe die Schwäche der Regierung des Sultans und einen über- hand nehmenden aniffercntismus der Türken gegen i re Reli- gidn verrathen. Anders verhält es sich jedoch in der statischen Turkei. Nicht nur, daß die große Mehrzahl der Einwohner in den von Ibrahim Pascha eroberten Provinzen dem Sultan sehr zugcthan bleibt, sondkrn dies gilt auch von den ihm unbedingt gxblicbcncn Provinzen noch mehr. In Asten find übrigens auch dte'OJDUHamedaner sehr eifrig für ihre Religion. Ein Beweis dafur dürfte seyn, daß man noch jeßt jedes" Jahr 70 bis 80,000 Pilgrimme zählt, die das Grab Muhameds besuchen. Desto auffaliender haben sich die Wallfahrten der Christen nach dem heiligen Grabe Jesu vermindert, und man zählt in Jerusalem jeßc jährlich kaum noch 5000 christliche Pilgrimme. Doch muß man hierbei wohl erwägen, mit welchen Schwierigkeiten diese zu kämpfen und aus 1velchen bedeutenden Entfernungen sie zum Theil ihr Ziel zu erreichen haben.“
Inland.
Berlin, 12. März. Einer im neuesten Amtsblatte der Königl. Regierung zu Münster erschienenen Bekanntmachung zufolge, sind nach Vollendung des Rheinisch-Westp älischen Grundsteuer-Kacasters die dafür angeordneten Kataster; ommis- sionen aufgelöst, zugleich für die Erhaltung des Katasters bei den Königl. Regierun, en zu Köln, Koblenz, Trier, Achen, Düs- seldorf, Arnsberg, M!?nscer und Minden Kataster-Inspectioten eingerichtet worden, und gehen vom 1. ONärz d. I. ab alle auf das" Kataster sich beziehende Geschäfte an die betreffenden Königl. Regierungen über.
«-- „Die in unserer Provinz bestehenden 3 Taubstummen- Anstalten“, berichtet der Weftphälische Merkur, „erfreuen sich des besten Gedeihens. In denselben werden gegenwärtig 40 arme Taubstumme auf Kosten der gesammten Fonds unter- halten und unterrichtet. Außerdem nehmen noch mehrere taub- srumme Kinder, für deren Unterhalt die Aeltern oder Angehöri- gen sorgen, am Unterrichts unentgeltlich Theil. Das Ergebnjß der im vorigen „Jahre für die Provinzial-Taubstummen-Anskal- ten abgehaltenen Kirchem und Haus-Kollekce, im Ganzen_1825 Rthlr., verhängte neuerdings" die allgemeine Theilnahme an ]enem wohlthätigen Institute.“
- Der in Stettin bestehende Verein zur Unterstützung der Witnven und Waisen der in den leizcen Feldzügen gebliebe- nen Pommern, an deren Spilze der Herr Ober-Präsident steht, hat s-eit seinem jekzt 20jährigen Bestehen eine Summe von 57,436 Rchlr. zu diesem Zwecke verwandt. Der Kassen-Beskand des Vereins belief sack) am Schlusse des vorigen Jahres auf 10,034. Rthlr. “.)-.') Sgr. 5 Pf., d. l). auf 0.50 Rthlr. 4 Sgr. 10 Pf. weniger, als am Jahres-Schlusse 1832, indem dre Em- nahme im verßossenen Jahre nur 751 Rthlr. 18 Sgr. 2 Ps:, die Ausgabe aber 1600 Rthlr. 23 Sgr. betragen hat.- „Dr_e Abnahme unserer Mittel“, sagt der Verein am Schlusse 1er- ner desfallsigen Bekanntmachung, „läßt uns kauxn hoffen, daß dieselben bis zur völligen Beseitigung des vorgeyelzten Zweckes ausreichen werden, obwohl wir dabei rede mit dem „Bedürfnisse vereinbare Beschränkung schon jetzt eintreten lassen müffen. Siyd gleich seit den Befreiungs-Kriegcn 20 Jahre vcrgangen, so wxrd doch die Erinnerung an deren segensreiche Folgen in einer Rethe glücklichere!" Zeiten nicht erloschen seyn, und wir überlassen uns der HoffnUng, daß sich Veranlaffungen finden werden, dex Nach- gebliebenen derer zu gedenken, welche ihr Leben für dte gute Sachédufgeopfcrt haben.“ |
- Im Jahre 1833 sind im Regierungs-Bezirk Kösltn 13,635 Kt'nder (6060 Knaben und 6675 Okädclwn) geboren, und 0478 Individuen (4005 männlichen und 4573 weiblichen Ge- schlechts) gcstorbcn; cs find also 4157 mehr geboren, als gestor- ben. Unter den Geburten waren 02 Zwillings- und 3 Dril- ltngQGeburtcn. Unter dcn Gestorbenen befanden fick) 10 ONän- ner und 0 Frauen, welche ein Alter über 00 Jahre erretchten.
- Ans eincm Vermächtnis; des Gutsbejikzxr v. PawelSz- schcn El)cpaarcs ist der Karche zu Mickrow, Krets Stolpe, Re- gierungs-Bcztrk Kösién, cin Kapital von :“00Rthlr. zugeflossen und ein Thsil davon nach dem Willen der Erblasser zum An- kauf ciner Orgel für die dortige Kcrchc verwandt worch. „
»- Im Monat Februar ist in den Hafen z_u Gwme- münde, bei einem Waffcrstande von 10-22 Fux, doch ein Schiff, und zrvar ein Preußtsches, von JNemel nur 3400 Ton,- ncn Lcmsaac, eingegangen. Es 119er von da aus zwe: Preuß:- sche Schiffc und cm Niederländisches Schiff mit Stabholz nach Bordeaux, ein Ntcderländiscch Schiff mit Getraide nach Am; srcrdam Und zwci Schwedische Schiffe mit Ballast nach Schwe- den. » Bei dem HaUpt-Stcuer-Amte zu Stettin wurden zum Auöqanqc Üb-cr See dcklartrr 280 Stück fichtene Balken, 735 Kubik-Fuß eichcne Bretter, 80 Ring Tonnenftäbe, ;? Ring Tdn- nenBodenscäbc, 200 Cms. Zink und chas über 1 Cntr. Wem. Es gingen daselbst zwei beladene Schinc ein uyd vu'r heladene und em geballasretcs aus. ZUr Arc wurdcn m Stextm 4229 Wawel Gctraide, größtcnrhctls Weizen und Roggen, emgeführt.
- Jm Lanc des vot'izxcn Monats ist in den deen von Greifswald em Schiff von 45 Lasten, mir rdhem Gyps und einm»: andern klcmcn Ladungen bcfrachtex, cmgelayfen- .und sech Scdiffe von 01 DurchsOnitcs-Lasrcn "nd- MU 43-3 W151)?! Weizen, „300 Wisch Roggen und 335 Waspel Gerste beladen ans den Häfen von Stralsund, Grekfswald UW Wolgast se?“ wärts aus. c; am cn.
- BzerciZFtiqung. Jm vorgestrigcn Blatte der Staats- Zeicunq, S. 281,“Sp. 1, Z. 44 v. u., statt „Atelca galega“ lies „Aldca Galega“.
Als eine in ihrer“ Art ganz eigenthümlichc Erscheinyng ver- dient das gestrige Auftreten des Herrn Zerrmann, vom Kö- niglichen Thcater zu *))?ünchen, auf unsercy Franzdfischen Bühne, erwähnt zu wcrden. Herr Jerrmann, em geborner Berliner, hat bereits vor mehreren Jahren, nachdem er stch dgrch anhal- tendes Studmm dazu vorbereitet hatte, dee Französische Nano- nal-Bühne, und zwar in Paris, betreten, wo thn-das Publckum als einen tüchtigen Schauspieler, nicht bloß i_n _klemeren, sondxrn auch in den ersten tragischen Rollen, deren emtge er_dem _großen Talma nachspielte, anerkannt hat. Wer ex; aber *.?Pß- wre dort das Publikum des “114651111: 197311931» some kla1111chen_ Stücke fast auswendig kennt und wie es jede “9 Kort-Betonung, dre, ohne