gerade falsch zu seyn, nur von dem herkömmléchen Gebrauch ab- weicht, als eine Enrweihung seiner großen Dichter ansieht, der wird das Schwierige und Gewagte, das ein solches Unternehmen für einen Ausländer haben mußte, leicht zu würdigen wissen. „Herr Jerrmatm hat uns jedoch durch die gestern abgelegten Proben gezeigt, daß daSjenige, was Französische Blätter Über 1901: Leistungen berichteten, nicht übertrieben war:“. Er gab den Auguste in Cornetlle's „Cinna“, von welchem der vierte, und 0711 Don Didgue im „Céd“, von welchem der erste Akt auf- geführt wurde. Acußere Haltung, Spiel und Sprache stellten 710) als echt Französisch, und zWar nicht wie e:“n nachgeahmtcs Kunststück, sondern als ein wohlgclungencs Kunstwerk _dar, und wicwohl unserm Publikum die fremdartige tragisch6 “31:11:11: der Franzosen keinesweges als etwas leicht Ansprechcndcs e:)cheincn konnte, lies; es doch dem Gaste cinen schr ehrenden [anten Bei- fall nacb bsidsn Darstellungen z:: Theil wcrden. X “ - “W""
Kunst - ?(nzc1ge.
Ons vortreffliche Blatt _VOU To:?chk, 10 5111161200 -';Z 5101110 1100) R1000cl, ist als" das 0ervor1tcc1cksndüe Erzeugniß “cer Kuvfcrnccbcr: k:::.ü 'm unserer „Zeit 00:71:00", 10:0 VLWÖMT Dres: Anerkcnnung eben 30 sys): 00:0) dée an:?gezxtäznctc und 97100012: 21:11:11 des Künst- [WII, Mc auc!) d::dnrcix 110111171) der [,“-01): (55011115 Raphaels 1.7 km:“ und ergreifend darin aussvktclxk. _ _ _ __
Der große Moment, Fer 11115 0:11 Wclteridser anf 1:00:10 1211:- gange zum Tod:“ in dem Zustaxd: dcr Erscyövfupg seknck meUsäxlt- Men Kraft :an so inmitten inniglixbcnder Thetltmkzm.“ und_rol)cr Verwilderung in der ganzcn Erhabenbsét scém's 8:10:05 dar:“:cllt, _:11 000 Raphael mit der edclKrn Einfacheit u::d lebendjgncn Wahrhcxf. wre- dergegkvcn. Der Erlöser, vot- Köx'vcx'säWc-rzcn z:»ar nxcöcrgcdrückt, aber von der Kraft der göttlichcn Liebe_crhoven, zcigt in dem 2106- drucke seincs Gefichtx den Sieg dies:"r Ltcve über den Sämnerz, wre; wohl desen, Kraft kcittesweges abgestuxnpft ist; und die Gruppe zu:“ Rcchtcn des Beschauers (die drei ÜNÜUM- Salome und de:“ Jünger, den Jesus lieb hatte; (Hrüaltcn von hoher Scyönhert und z:; dcm Leidendsn „leichsam von der Gewalt der Liebe hingezogen) urahlt 111 der Ver lärun der innégsien hingegcdencn Theilnahmc, währxnd lenks in den Ge allen dcr Kriengnechte dk: Vcrwildcrung u::d Hach des Gemüths durch rohe Kraftäußerimg dcn Gcgcnsaß bildet. Mit diesen tréxt Simon von Cvrcne, cin rüüs'gekMann- dem man es _an- fikhk, daß c1“ gern und rasch Hand anlegt, 105 :*:2 de:“ Hülfe sctne: Kruft bcd01*s,in vermittelnde Bczfehung, indem er den 711011107100 Tr:- bunm, der rechts an der Spitze seines Gcfolgcs crs-1:cmt, durch sein Einschreiten zu dem Befch: v::*anlas:t, ihm das K:“cuz 001011:- gcn- Neben Simon rekots erhebt sich noch cin'Kopf, der mit week- geöffnetem Munde dec tbejlnchmcndcn Gruppe dcr Fraucn_und des Johannes eifrig zusc1)reit,._Plaiz zu machen und den Zug n:ckt_auf- zyhalten. Aber _mitten aus dem vonen Leben diescr Gesialtcn rtcl)tct src!) das Auge met dem Erlöser empor zu dcm fernen Golgatha oben im Hintergrunde; und so vollendet s:“ch das" gciüige Bild des Er_l_ö- sers in den drei“ Momenten der hinsnkenden Erschöpfung, der nch aufrichtenden Liebx und des unwandclbaren (Hehorsams gegen den Nathschluß des_htmmlis:1)en Vaters; wobei es uicl)t_ ohne Bedeu- tung ist, daß du: Schächer im intergrunde, obgleich sie nicht das Kreuz u tragen hohen, mit Scl) ägen zum Richtplav getrieben wer: den. ie Schönherr der Gryppirung wird am besten aus dieser Bedeutsamkett_dcs Ganzen, ww jeder einzclnen FiLur, verstandc_n.
So erschetnt un'; Raphaels Meisterwerk in Uschis treffltchcr Arbeit._ Da _aber dteses Blatt wegen seines hohen Preises mcht wohl cm Bestßtbum aller derer werden kann, die danach verlan- FM möchten, so hat der Maler Gebauer, dessen Bestreben, die Ver-
reitung beachtenswertéwr Kunstwerke mit wohlthätigen Zwecken-
zu verbipdctx, dem Publikum bekannt ist, es unternommen, eine!: Kuvfxrücä) m klemerem Maßßabe zu veranstalten, deffen Ertrag x_mx Bethigung des hohxn Méntsteriums des Innern und der Poltzet dcn Orts-Armen bcskcmmt isi. Von dcm Kupferstechcr Herrn G- W.Lchn1ann, der den Stich übxrnommcn nnd dcffen (6rabsiichcl_ fich berexts durch mehrcrc ausgezetcbnete Arbciten bewährt hat, darf das Publikum erwarten, daß _er dicse Arbeit mit der Liebe und dem Flciße vollenden wird , dcn ne verdient, um den gewünschten und vcabfickztigtxn Erfolg zu schem. _
Da, wee xvér vernehmen, dteSubscription auf drefcn bald zu er- wartcndenSttch schon erdffnct ist, so empfrhlcn wir Kunßfrcunden, 1701 bei Zeucn gute Abd_rü_cke zu sichern, indem dieselben nach der Rcibcnfolgc der Subscrtptwnen ausgegeben werden sollen. _
F. F. F. Trahndorsf-
Literarische Nachrichten.
Der Westphälische Volksfreund. Unter diesem Titel erscheint seit dem Anfange dieses Jahres in Bielefeld bei A. Velhagcn eme Wochenschrift, herausZegyben von den Predigcrn Stoy und Nagel, die es, den uns vorliegenden ersten 10 Num- mern zufofge, wohl verdienst: möchte, in weiteren Kreisen ver- breitet zu werden, da de:" Jnhakc derselben bekehrend und zu- gleich auf eine anziehende Weise unterhaltend ist. „Jhr Stre- ben geht im Allgemeinen dahin, den Sinn für das Wahre, Rechte, Gute, Gemeinnüßige und Edle zu wecken und zu schär- fen, und eben dadurch Liebe für das Deutsche Vaterland, wo des Lobenswcrthcn und Gutau so viel fiel) findet, auf das zweck- mäßégsre zu begründen und zu beleben, Betrcffcn einzelne Auf- sälze vorzugsweise die Pyovinz, in de:" die Zeetschrést c:'scheint, so dürfte leßtere den Bewohnern anderer Provinzen nichts- destowenigcr wiUkommcn seyn, da solche Aufsätze, wie z. B. die Artikel in de:: Nu:11n1er::6-*8: „Ueber Spinnschuken, Lein- saamcn, Flachöröthe, Gar11kocl):'n“, 111111197 309,00!) 0110) ein all- gemeineres Interesse haben. Daß das reljzxidse Bedürfniß nicht vergeffen, sondern bei schicksécher (Yelegenheic 13:*:*1':cksic1)tigc wird, dafür bürgt schon die Persönlichkeit der Herausgeber, welche geachtete Prediger der dortigen Gegend sind. Und so läßt sxcl) wohl um so mehr erwarten, daß die Zweckn1äßigk:-éc und innere Güte dieser neuen Wochenschrift ihr recht viele Leser zuwenden werde, als der Abonnements-Preis derselben nur auf 15 Sgr. oder beim Bezug durch die Post auf 20 Sgr. vierteljährlich festgestellt ist. , * ,
Das mit Genehmi ung des „Herrn Ober:Präsédcmen von Schoenberg von dem Ho ratb Bourwieg zu Stettin bearbeitete und berausZegaenx Jahrbuch ür die Provmz Pommern auf da-*- Jahr 1834 : kurzltck) im Dru e erschienen und an die resp. Subskriben- ten versandt worden. Dasselbe enthält, außer einer Ueberscht von dem Personal - Etat der Civil: und Mélétaér-Verwaltung, intcr- essanke Nyttzen u_ve_r die geographischen Verhältnisse der Provinz, tovoqkav_btsch-ßattütsche TabeUen, eine Bevölkerungs-Liße für das Jahr 1,832- exne allgemeine Ueberscht kes Kirchen: und Schub Standes, so wre eine Gewerbs-Listc von der ganzen Provinz Pom- mern nach der Aufnahme vom Jahre 1831, endlich eine Ueber- srcht ,der m der Provtnz vorhandenen Gebäude am Schlusse des gedachten Jahres- Um den Nutzen seines Werkes näher zu bezeich= nen, erinnext HU“ HU“? Herausgeber in seinem Vorworte an die nach- stehende Etnlettung des verfiorbenen Obcr-Präsidcntcn ])r. Sack, womit derselbe vor 1:3 Ithen die erste AUSgave d::ses Jahrbucbcs begleitete: „Wenn leccb eme solcheZusammenüellung, ihrem Wesen und Zwecke nach, a s ein langes, trockenes Re isier von Namen und Fahreszahlen, von Aemtern und Würden ers eint, so kann ste doch fowohl für dee Beamten selbst, denen sc zunächsi beßlmmt ist, als auch für diejenigen, die anderen Berufen und Geschäften sch gewid-
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met haben, nicht ohne Werth und Nutzen seyn- Indem sie nämlich eine allgemeine Anscht der Zusammensetzung und des Geschäfts-Bereicbes der v_erschicdencn Behörden, wie über die ganze Provinz, so über" die emzelnen Kreise und Gemeinden, gewährt, und das Feld, auf :_vclchem so viele Kräfte zusmnmcnwirkcn/ wie Mit einem Blicke Übkk- )ehen läßt„ bietet 0: dem aufmerksmnen Löser manchen Stoff MB?- trachtungcn über die Stellungen der Behörden zu einander/ dlz" U- genthümlécbe A::sgabe einer jeden, die Form und dcn Gang thkcl' Geschäfte :e. dar, und giebt überall, wo es auf eine genaue Kennt:- mß persönlicher Verhältnis: und amtlicher „Beziehungen ankommtxdkm Einhcmnisthcn wicdcm Fremden, dé: oft erforderliche nähere21usk::nft. Aue!) mag es für 11:011c1)ancamten zanlen w:“:nftheanertl) seyn, die Folgcreihe derer, unter ode“: mj'c wel:0cn er in näherer Vcrbin: d::xxg 11:01, zu :“:ve:-v6ch“cn, 1:17:00", rnehr als Theil cines Gan- zxn zu erkennen, und Dadurch 1:01:11 Eifcr- auch das KM"? UND ©eringfügigsclxcincndc, welches, 10:0 03 i:: in den (Hang des (Han:- „zm jördcrnd odcr störend cingkxifcn kann 111 dicser Verbindung wéäx-tég i1“t_, treu zu voUdvinch, xcbcndia, und Die in Bcziehung auf das] gkmemsamc Zécl all:":- Ark-eitcn (die Zufriedenheit unsers aller.- gnädtgstcn Königs" und Herrn, di:" Wohlfahrt des geliebten Vaterlandes und den Beifau (53:01th!) sia“: snes gcgcnwärttg zu erhalten.“ » Nach diesen Wo's..." möchte 170: weitere .:“)imvcisung auf den Zwack dcs Fahrbnäss 00060079: so:)". Plan u::d P:“:is dcs Werkes (:'csp. 1 RM:“. 15 Sgr. un) 1 Rtkzir. *.*-': Sgr.) ist derselbe gcblicbcn, ob- -;Lcécix ch B;:gcnzalxé “010501 N.“:xlwträgs t:1:10:“1):':'ch A:“: déc früher:: uberüeigt. Es ist Vader dsm „()::“rn Herausgcvcr um so m:“hr zn wünschen, daß scin Untkrnchméit 01:70) LMT ??böMc Thckxltmhmc gelohnt wcrden möge al:; e:“ dé: B:“:xrb:*it::ng der neuen Ausgabe obne irgend eine cigz'nnüßigc 9101700, s:»ndern bloß in dem Ver: trauen 1108700111010: ():-xt, das: 10:11 1100000015diejenigeUnterstützung nicht rnt::e1)cn werde, d::“en «:* zu:“ T):“(k'ung Dcr KMM“ bedarf.
* *
Meteorologische „Beobachtung.
1834. Morgen:; _Nacixmété. _! “:*-100705 Z Nack) einmaliger 11. März. CUbr. : 21702“. _x 101101". )) Beobacvtunz.
Q::waät'me 6,5 9 R.
Flnswärme 4,0 0 R,
Luftdruck. . !336-1 0*“*“D.::*.1-*54€), 1 6MP01'1311-1 4'"P.::'. Luftwärmc + 3,- " N.]-1- 4,1 “ 16-[4- 2,“- 0 511. Thaupunkt - 1,9 “ R.!“ 1,6 " R-[--- 0,1" R-
&W MW
Dunüsättg.) 65 PCT. , (;.! PC?. 71; pCt. Bodenws17me 4,6 " R, Wctter. . .. ? halbhcitcr. ? trüdk. ] 0111000171“. .___“.an (. 0, _ ,. «*r Win:).-." NNW. . NRW 1 NRW. ' / “ Wolke„nzng ' » , NNW. _. Z:":Ucdersäüaa „.
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14118137111'11ZQ Zörscxn, „17118107671m,7 011177.
Rieäarl Wirk]. 80110111 49F. „SZ (10. S.),"x 311828661210 86121110 11377- [(11|17.-[ki|i. LIF UZ 310071. 88,2. (ZZZ 71» 0081011“, 96. ['1'0058. |“rün116n-80110100 954. 111133. (x'. 182.5) “. »“. 1831) 94; HF 80811. 130€. ZF 40,1.
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Königliche Schauspiele.
Donnerstag, 13. März. Im Schauspielhause: Zum ersten- male: Licb' im Kriege und Krieg um Liebe, Lustspiel in 1 Akt, aus dem Französschen, von Adalbert v. Thale. Hieranf: Leon; cine, oder: Dee Prophezeiung, Drama in .; Aufzügen.
Freitag, 14. März. 3111 Opernhause: Zum erstenmale: Die Deutschen Herren in Nürnberg, Over in .; Abtheilungen, vcr- faßt und in Mufti“ gesetzt von dem Freiherrn v. Lichtenstein,
„Jm Schauspielhause: [)0111' 10 8000-1110 1'010680111-111071 (10 011". .]011'111711111: ]) “[H-“111110. 011: 1111100510111", (“011171110 011 5 110108 01, 611 176.75, [1110 171011070. 2) ].0 ])637 (1'_-X|501' :) 90715, 7711010051113 011 1 71010, (]);1115 |;- 111'01111'01'0 111000, 011“. .]61'1'11107111 7011101170 10 7010 «16 “['071011'0.)
Sonnabend, 15. März. „Jm Schauspielhause: Warum? Luspéel in 1 Akt, nach de;]: Französischen, von L. Angel:). Hier- auf- Der Doppelgänger, Luscx'piel in :.“: Abtheilungen, von F. v. Hofbein. “
Königskädtésches Theater.
Donnerüag, 13. März. Agnes Sorel, Oper in 3 Akten. Mustk von Gyroweiz. Vorher: Dcr Hosmeisker intausend Aang- skcn, Lustspiel in 1 Akt.
Freitag, 14. März. Der Vielwisser, Lustspiel in 5 Aktcm, von Kolzcbue. (Hr. Remmert, von: Stadttheater zu Bremen: Peregrinus, als Gastrolle.)
Sonnabend, 15. März. Des Adlcxs Horst, romantisch-ko; mische Oper in 3 Akten, von K. v. Holtei. Musik vom Kapell- meister Franz Gläser. (Dlle. Hähnel: Rose.) ,
Markt-Prcise vom Gexraide. Berlin, den 10. März 1831.
(5:1 Lande: Wejzcn 1 ?)ithlr. 2x)" Sgr. 9 Pf., auch 1 Rthlr. 11 Sgr. :; Pf., schlecyte Sorte) 153111011“. 5 Sgr.; Roggen 1Rthlr. 5 Sgr., 0:10) 1 11017. 2 Sgl“ ; große (Hersle 27 Sgr." 6 Pf., auch 23 Sgr. 0 Pf.; kleine Gersxe 25_ Sgr., auch 255 Sgr. 9 Ps.; Hafer 25 Sgr., 00:1) 20 Sgt). 5 Pf; Linsen :; Nthlr. .;Egr.
Zu Wasscr: Wetzcn (weißex) 2 261011“, aucb iRthlr. 25 Sgr. und 1 Rthlr. 20 S r.; RogZen 1 Rtvlr. 8 Sgr. 9 Pf., auch 1 Nthlr. 7 Sgr. 6 P .; gro e ():-rst: 1 Rthlr. 1 Sgr. 3Pf.; Hafer 22. Sgr. 6 Pf.; Erbsen (sci) echte Sorte) 1 Rtblr. 15 Sgr.
Sonnaösnd, den 8. März 1834.
Das Schock Stroh 10 Rthlr, auch 8 MHM; dcr Centner Heu
1 Rtblr. 5 Sgr., auch 20 Sgr.
Neueste Nachrichtem
Paris, 6. März. Gestern präsidirte der König in einem Minister-Rath, der zwei Stunwen dauerte, und arbeitete dann mtc dem Großfiegelbewahrer. Späterhatten der Marschall Gé- rard und Sir William „Boyd Audienz bei S:. Majestät.
In der gestrigen Sitzung der Pairs-Kammer -legte der Kriegs-Minister die beiden von der Deputixten-Kammer be- reits angenommenen Geseß-Entwürfe Über die Stellung der Of- fiziere der Land; und See-Macht vor, indem er zugleich erklärte,
„Verbrechen beweisen, so sey er
[1711111 «101100 1250. “1133. *
daß- die Regierung den von dieser Kammer ausZegangenen Amen- dcments beitrete. Ein dritter Geselz-Entwurf, den der Finanz- Minister einbrachte, betraf die außerordentlicben Zuschüsse zu dem vorjährégen BUdget. Nachdem alle "3 Geseß-Entwürfe den Bureaus zur Prüfung überwiesen worden, wurde die Berathung :":ber die noch v:):kständégcn Artikel des Gesekz-C'ntwurfes über die Municipal-Verfassung des Scine-Departements wieder auf; genommen und zulekzt das ganze Gesekz mir 73 gegen 36 Stim- men genehmigt.
Ueber die gestrige Sitzung der Depucirten-Kammer ist noch 11 bemerken, .daß, als der Präsident die Frage stellte, ob die . 'ammcr die Interpellation des Herrn Salvcrte hören wolle, die ganze Versammlung sicl) einmüthig erhob, was eine ungetneinc Sensation erregte und mehrere Deputérte zu der Frage veranlaßte, ob es hiernach wohl der Mühe gelohnt, hier; Übkl' so viel zu debattiren. -- Zu der heutigen Sitzung hat- ten fich noch mehr Zuhörer, 015 Tags zuvor, eingefunden; auc!) QZe beiden Tribunen für die Pairs und das diplomatische Corps Waren Übsrfüllt. Als der JNiniskcr des Innern in den Saal 1:01, w::rde :*r 0011 11120771ko Deputirten de:“ Cen- tra auf das freudigstc begrüßt. Nucl) einem Berichte des Grafen Zaubert über die von dem Kriegs-Minister verlangten *.) Millwncn als Zuschuß zu den »))?ilitair-Pensionen,“ bestieg Hr. Martin die chnerbühne, um über den Gescß-Entrvurf wegen der politische_n Vereine Vortrag zu halten. Er vertheidigtenichc nur diesen Geselz-Entwm'f in allen seinen Punkten, sondern trag auch noch auf ee'nc'n Zusaß zu demselben an, wonach diejenigen, die ihr Lokal zu geheimen Gesellschaften hergeben, als Mitschul- dige der Bundesglieder betrachtet werden sollen. 3th ergriff Herr Salvcrtc das Wort, um von dem Minister des Innern A:!fschluß über verschiedene willkürlislw Handlungen zu verlan- gen, deren die Polizei s:“cl) wäßrcnd dcr Unruhen dcs 231101: Februat's schulöig gemacht haben soll. Der Redner führt“: zum Beweise diese:“ BOHaxxpnmg mrHrcrc einzelne Thatsachen an, srclltc décssrhalb 0011 Mintsterznr Red:: 1070 verlangte 1701110100), 0:7)"; 010 Katnnwr ein? besondere Untersuchunqs«Kon:- 1111171011 0171911170. 03010) 17:70) HOUR Salycrts [171ng der Graf v. A:"gout die Rodncrbübne, 1011 0:0 Bcschuldiaum-xn zurück- znwcéset1, dic soit den' 2.31"th 0. M. :::gcn (:.-.* “102430;ngan vo:*_.xc[*-:„-.::1)t 1:10:00: (: :*:“kiäkte zunächsc, 0.71“; [2010617 Unruhen dicses Tach Nicnmad ums Lckb-cn gekommen so:), daß auch 1011110):- t1cr 2570101611 daneqcn gczvgenhade; dagegen wäre::117007022020- 11icipal-6500002c11 auf_*0e:1: Bérsenplaxz 0:1:':1)St:'inr.10:'fc VCL'WUtW-Ct worOcn. C'? fÜy-„te hiwzu, daß er dem Polizsi-Präfckcen die größte chkizzécéc, z::glcnl) abcr 00:1) die größte Vorfahr 0:10:11- pfohlen, und daß auch der Polizei-Präfckt seincn Beamten die- selbe Zustrnction crcheilt gehabt habe; im Uebrjgcn sey dcr Polizct-Connnissair, dem die Operationen auf dem Börsen.- Plaße anvertraut gewesen, cin ehrenwcrther Mann, dem das Land _schon große Dienste, unter anderen auch die Verhaftung der „Herzogin von Berry (Lroßcs Gelächter), zu verdanken habe; er glaube nicht, daß Seitens der Unter-Polizei-Beam- ren die Verbrechen begangen worden seyen, die man ihnen zur Last lege; könnte man ihnen aber gleichwohl diese bereit, sie vor Gericht zu 0000; er wolle nicht in Abrede stellen, daß Stadt- Sergeantcn in bürgerlicher Kleidung sich unter das Volk gerutscht gehabt hätten. Dies sey abcr nothwendig, da diejeni- gen, die mit Steinen zu werfen pffegtcn, sich in der Regel nie in den vordern "Reihen der Ruhescöyer befänden, mithin der be.- waffneten INgcht nicht nahe genug wären, um von dieser (oforc verhaftet worden zu können; eben so nothwendig sey es aber, dergleichen Stadt-Scrgcanten mindestens mit Stöcken zu verse; hen, damit sie sich gegen etwanégc Angriffe vertheidiqcn könnten. (Bei dem Schlusse dieses Berichts befand sich der Minister noch auf de:“ Redncrbühne. Wir werden [cdenfalls auf seinen Vor- trag noch einmal ausführlich zurückkommen.)
Ein hiesiges Blatt sagt: „Man hat seit einiger Zeit bemerkt, daß fick) das diplomatische Corps häufig in den Abend- Gescllschaften bei den: Könige einfindet. Kein Tag geht vorüber, wo nicht Einer oder ein paar von den fremden Gesandten fich zu Ludwig Philipp begeben und mit ihm eine geheime Unterre- dung haben. Man glaubt, daß das déplomatasche Corps sich nach und nach von dcr Gewohnheit entfernt, Über die auswärtigen Angelegenheiten mit dem Minister, der dieses Departement be- kleidet, zu verhandeln, und es vorzieht, fich bei allen wichtigen Fragen unmittelbar an den König zu wenden. Es heißt sogar, Herr von Brogkje schmolle ein wenig darüber, daß man ihn so im Stich lasse.“ "
Hort" Lys ist von dem Wahl-Kollegium von Bernays an die Stelle des Herrn Dupont von der Eure zum Depucirtcn gewähkc worden; er“ erhielt 1.51, der ministerielle Kandidat abcr, Herr Leprovcst, nur 122 Stimmen. .Die Wahl eines neuen Deputirten an die Stelle des Herrn D:)long u Verneuil :“sc 00:1) nicht beendigt; bei der crüen Abstinmmng Zarten Herr von Rancé und Herr Treilhard, die meisten Stimmen.
Es war vor einiger Zcéc die Frage erhoben worden, ob “Llus'ländern, welche Mitglieder des Ordens der Ehren-Legion sind, wenn sie in Frankreich mit Tode abgehen, die mit jenem Orden verbundenen militairischen Ehrenbezeigungen erwiesen werden sollen; der K:":cgs-OJTinisker hat diese Frage bejahend entschieden, und de:“ Köncg hat daher anbefohlen, daß künstighin auch bei Fremden diese Ehrenbezeigungen stattfinden sollen, sobald darum nachgcsuchc wird.
Die beiden Entrcpot-Gebäude für Paris find so weit vor- gerückt, daß der Finanz-WTinister die Erd nung derselben auf den 1. April festgesth und die ndthégen * aßrcgeln zur Orga- nifirung dieses Dicnstzweiges angeordnet hat.
Die Regierung hat den Befehl «theilt, daß zu Vincennes eine sehr große Kaserne erbaut werden soll.
- Heute schloß öproc. Rente 111“. 00111111. 106. 65. km 00117. 106. 8“). Zproc. ])1'. (30111310 77. 81). i'm (30:11: 78. -. 5proc. Reap. [nu 00111111. 93. 55. i'm com". 93. 75. Hproc. Spamperp. 62, 3proc. do. 464. :“)prvc. Belg. _. övroc. Röm. 9.33. “
F rankfurt a_. M.," 9. März. Oesterr. 5proc. Metall. 9811“:- 4proc. 89:4. Bank-Actien 1516. Pm't.-Obl. 1382. G. Loose zu 100 Fl. 2081. Preuß. Präm.-Sch. 54-7. Br. Holl. 5proc. Obl.
03143. G. Poln. Loose 62-1. Br. Span. 5proc. Rente 661. 3proc-*
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Gedruckt bei A. W. „Hayn. Beilage
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Beilage zur Allgemeinen Preußischen Staats-Zeitung .I?" 72.
M J “' - * a e e “ - 4 *» *) _, _ _ , Allgemeine: Anzeiger fur dte Preußischen Staaten. Domainen- Ver a T n . Die Anweisung über 015 bei der Submésffon zu Bekanntma ua und Au 0 d . * P ck U I beobachtende Verfa_hren, 01 den ?Pachc-Bedingungen Ein ehemaliger Oprfargrer hier, ff :* erung „„ vorgethcec, und konnen dtese, 0 wie der Anschlag _ 11/1. George Gering Bezeichnung Namen Wsktbs- Lizéti- Pekem- Blatt "“'“ KW" und Mmesynas-Reextfter- ingleichkn die hat an seinem gemeinschaftlich mit seiner Ehegatc-“n _ _. qué W „ torischkr _ “ Nankksung des demzPachter mtc zu überlassenden Blandina Gering, geb. Am Ende, unterm 1 August Provm5_ dcs „:s GM»- rende Biecungs- worm das Nähere zu ZFKÉYYI ?Mm-ÜWWUJW fcm Fiel), Schiff 1694 errickéteten Testamente unter andern Stiftungen : 7 * e „ s Q . “ , “- lr „a.tdk ' . - “ Grundßucks. Blslßkks- siucks. “Sei)orde. Termen. fmden. 1|en k. Mrs. av, tägl1ch_in den gewöhvnlicheer0nYiYkT auch em egat von 600 M“ ausgesetzt, wovon d:e
Lit- . Königl-Domzéne Lock, Domains" - thankn. bküevkndausdanor- Fiskus. werken Lyck u. NMM- dorff, “cem Brau: u. Bxennkrm .- 23:70:11, besondkre H:“:rungs- Bérecjuiaungen Und dxm Verlage mehre- r:*r zwangspßickxégcn Schanküellen-
BekazmtmacHUUgcn.
Bekanntmachung.
Da dc-r Amesrarv Bolkz als Pächter der Domain. Labiau aus seanen Wann!) den 1. Juni 0. J. aus de'- Pacht entlassen wex'den sou, s.: [0110-11 Die in: Landratds- Kreise Labiau, 7 Mefécn von Kbmgsbem Belegenen, Domai:1en-Vocwe_rke V::xboff, Werdsryoff und Rued- lauken, so wie dae im Schloß zu Labiau befindM)? Brau- und Brennerei. nebst d-Im Vsrwgsrechc einiqer Krüge; und Schankdäuser ua:!) der Beüimmung des Kömglichen Finanz-Ministexii vom 5:en d. M. vom 1, Juni d. I- ab, auf zwo1f Jahre, 1111 Wege der Submisüon verpachtet werden.
Mit Bezug auf dre vorläufiqe Bskanntmaxhung vom 17cen v. M. wird bemérkr, daß nac!» der im 0. I. b:?- wirkren Vexmcssungs Remston d:":- Vorwerke folgcnden Flächen-Inhalt haben: _
1) Das Vorwerk Vt:*1):'=ff:
an Acker 712 Mors. 59 (INM). Préuß. an Wiesen 174 ,- 89 - ,- an Gartenland 10 .- 12 ,- .- an Roßgärce 71 ,- 167 .- .- an Wmdeiand 3-34 ,- 63 ,- .-
an unbenmzte Ländéteten 63 ; 136 - =
in Summa 1.366 Morg. 166 SRM). Preuß. Der Acker grhörr nach der 181.3 zulekzt erfolqten Bonitirung mit yyt. 4, xa: krsrsn, ;- zur zweiten, und ?- zur dritten und 0197an 51:71:79, die Wissen smd circa mit Dcr Hälfxe zu: 2720 und dsr andxrn Hälfte zur sten und 4:20 Klass ang€sp1ocheri. 2) Das Vorwkrk Wktderhoff entyäécx an Acxer 82 Morg. 15 Nur:). Preuß. an chsen 243 - 45 .- - an Gartenland 6 ; 164 - an Weideland 167 ! 37 ; an unbenutzte Ländereien 22 82 ,- „
in Summx: 521 erg. 163 R00). Pxeuß. DL:“ Ackcr gehort ganz zur Tritxen 171402, die Wie- sen snd arößtencveils zur zweicén Klasse abgeschäkzc. 3) Das Vorwerk Ruerlaukeü enthält: an Acker 340 Morg. 187; Ruth. Preuß- .“0 “ “
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an W::sen 156 , . . an Gartenland 8 - 30 ; ; an Roßgärte 37 ; 16 ,- ; an Wexdeland 660 ,- 60 ; ; an unbenutzte
Ländereien 18 - 159 ,- ,-
in Summa 122.1 Morg. 1213- 00171). 11118011.
Ein Dmtel des Ackers iß ypt. zur zweiten und dritten, und zwei Drittel ungefahr zur vierten Klas? 1813 angesprochen, 111 (101110067 Arc verhält es sich ung:fäyr mic dcn Wtesen.
Die Gebäude auf allen 3 Vorwx'rken bé-findkn 1761) fax? durchxw7g in gutem Stand?. Die Woimung des Päckners wird demselben in _emem Theélc dcs Sch1offes z:: Labiau, in welchem der 161319? Beamte wo:)nr, nact) künftiger näherer Beütmmung gcwéhrr.
Von der Pachcung wkrd d:? bas ):“:zc damét v:»rbun- dane Rent: und Polixei-Verwaltung dss Domaine".- Amts Labiau getrennt, und soll 161518 6111611! Re'nrdeam- ten überwiesen weryen, dém ein:? Dirnü-Wohmmg im Schlosse zu Labiau gewährt werden sol].
An Königücbem Inventarium 17:10 auf «11-31: 3 Vor- werksn nur 24 Pferde, 116 Kühe, 1 Bulle, 53 Schweine und 10 Schaake vorhanden, so wie die i:»venmrisch Saat auf den Vo"we=*ken Vishoff und Rusdlauke'n 6111- geackerc zur:":ckgelassm werden muß _ _
Das Minimum der Pacht ist 11506711 Orts 1007110) für die 3 Vorwerke auf 2605 Twlr. incl. 870 Thlr. Gold und für die Provination und das Verlags-chbt der Krüge- und Schanktzäuser auf 340 T0!!! incl 112; Thlr; in Golde festgesetzt. „ ,
Dl? Caution des Domainen-Däcbters betragt ch:- kaUsLnd A*:bclhundkrt Thaléx, und muß in Psaxrödrikfkn oder Sxaats-Papiercn nii'det'qéli'at wcrd-x'n.
Jeder, der 0:1) zu dies:" Dom:ch:én:'nv::cht 7701101, die ::on: Königl-Zchén Finanz-Minißkréum fkffaést'lzkkn '.111-„1'0- underlicben Pacht-BedjnaungM erfül1m will, und das dazu erforde'rliche Vermögen bküZt, kannscd an Oxt und Stelle von dsn 23976010111011 uurerrecbten._ Due Chakren, Vermsssungs-Réaéüer und Packxc-Bexmgun- gen 1711) in unserer Re.iüra:ur bei DLM Regtkrungs- Secrxtair Eichler einzu'ß-yen. . _
Dae Pacht-Offercen md versteaekt bis
zum 10. Avril d. J. spätestens dem Iuftitiarius des Colle-gii, Regierungs-Rath Boßart kafdnlicb zu überreichen, vvn welchem jeder Sub-
mcttenc :*:er seine Qualifikation, über den Nachweis-
des Vermögens und Anerkennung seiner) versegelten Smeisüon-näher vernommen wexpen w,:rd. _ „Auch_wird einem Jeden, der ferne Submtsson auf dux beßtmmte Weise einreicbt, ver_-üattet, _ den 11. April d. I., Vormtctags 10 Uhr, im Regierungs-Conferenz-Gebäudc be: Eröffnung der e"Wegaxmcxnen Submisson en:weder_versönl:ch, ode_r TM: emen legitimirten Bevollmächngten gegenwämg m.
Es bleibt aber ein Jeder an seine Erkxäxqu so [“We gebynßen,__bis die Entscheidung des Komglcchen Fmani-thsteru erfolgt 111.
Regierung den Z-April_d. im Provinzial-Amts-Blan zuG-zm- F., Vormtt: der Regierung zu Gumbin- bmnen- cagsx1m_10:1!)r, nen, Königsberg, Danzig ;ur Exonsxng und Marienwerder, so wie 071) bas da!):n in den Intélligenz-Bläc- Unqeqange- texn_ zu Gumbinnen und M11 Paxyt- Koncgsverg, auch in der Suvmtsstonen daügen Hartungschen Zei- tung.
116er das Wessn und die Bedingungen der Sub- mtsüon, so w:o? nher das Verfahren dabei, wird auf Ne d:»"n Pacht-Bed1ngungen vorgehefcete besondere Be- kan_ncmachung Bezug genommen.
König-xve'rg, “Okt! 17. Februar 1834.
_ _ Konigl. Regierung. 21070911. fur déc Verwaltung der direkten Steuern, Domainen und Forßen.
_Bekqnntmack1ung. Das :m 11. Ierachowschen Kreise des hiesigen Re- qiernngö-Bkmks, eine viertel Stunde von dsr Stadt Gxntyin unmicrelbar am Plaueschen Canal belegene, Konigl. quainen-Amt Alxenplatbow, zu w:!chkm außer den, 1:1 0:1er Zustande sich befindenden, Wohn- und W::"rbsc11afc-3-Gebaudkn: 1) bsi dem Vorwerk? Alténvlatbow incl- des Re- hen;Vorn*€rks Hagen: :.) 901 Morg. 76 QRuth. Acker,
1.) 469 : 4 - Wiesen, (*) 18 : 84 ; GZrtenland- :1) 83!) .- 88 - Hutung,
::) eine Brauerei, 1") eme Brandcwein-Brennerei, €) eine Z:?gklei, 1.) die Fischerei in einem Theile des PlaUe- schen Canals, 2) be:" dem Worwsrke Berazau: ;;) 944 Morg. 162 [IRuth- Acker, 1.) 115 ; 105 .- Wiesén, :) 5 - 28 - Garcsnland, .1) 179 - 93 - .)“)Ücung, 3) die Hagenürecke mir dem dabei befindléchen
Hause; _ _
4) da:: von den Emsaffen des Amts zu lexßenden N:1tural-D_ien|e, _
5) die unbeständigen Gefälle an Schmz-Wetdegeld und Fleiscéxzehnt, _
6) die von den Einsassen des 21th z:: [:efernden 279 Stück Raucßhühner und 180 Ztns-Eter,
7) das nach Abzug des zur Befriedtgung der Okpu; tamen e:*forderlichen Getrkides verbletbende Z:“ns- und Pacbt-Gerreide xc der Amrs-Einsaffen und M:":Wr, bkßeizenxo in:
14 2611173021 9 Scheffel 10; Metzer) Normen, 8 ; 8 : 8;- - Gerste, 13 - 15 x 9? - Hafer, _ ck 1 ck 6 -“ M01)",
8) das“ Recht 075 frcékn Wahlen:) und Schrotens auf der Fleischmannschen ErbpachtSmkxhle bei Altknpiarlww, .
9) 03:06 Morgen Acker von deyxzum vormal-égen Vorwerk faule Meierei gehortgxn soyenannrén F:“.wwerdkr, zum Graben von Ziegelkrdc, ge- ore'n, _
soll 11:00 den vorhandenen Königl. Vieh-Wirthschasts-
q:71äth-Z§e:d-6)arten und Baum-Inventarien 0:1f 12
nacheénx-Mr folgende Jahre von Trinitatis 1834 bir“
Dahm 1846 öffenxlick) me:sibietend verpachtex wcrdexx.
Wir bauen 1)i:*:zu emen Termin _auf
dcan.-Apr:lc., _
Vormittag,? 10 Uhr, alltzier én unserom Conferenz-Zcm-
mer vor drm Hyrrn quicrungö-Assessor von WMP-
leb?" anbsmumr, zu welchem "qualificarte Pachtluütge
:nic DSM Mm-érkcn eingeladkn wertßen, daß das Ver-
vaMungE-Mdingungen mit annecttrtsn Ertrags-An-
schlaue 4 Wochen vor dem Termine in unserer Do: mainen-Regiüraxur und auf dem Amte Altenplatlww znr Einsam werdkn aquelkgt werdkn.
:. :agdebuxxx, den 10. Februar 1834.
__ Königl. Regierung. _ 211116211071“ die Verwaltung der dtrekten Steuern, Domamen und Forßen.
Bekanntmachung.
“DL:“ zu Johannis dieses Jahres pachtlos werdkndr Domaine Cfo:'d:*n, nch den dazu 980671980 17?de 9300007101, Réttiq und Schüßberg, im Schwmnnzer ersiss, zwei Meilén von Wittsnberg, in der Elb-Aux belegen, soll von Johannis dieses Jahres ab ande:1_v_sn auf zwölf Jah'ce, und zwar im Wege der Snbmmston vervachret werden. _ _
Außer dem sehr geräumigen, gut e_mgcrtchteten und anaencym gclegsnen Wohngebäude m Cloeden 17le und dén gleichfalls im beßetx Zußande_ sch befinde_nden Wirtbfcbafts-Gebäuden, gehoren xu dtefer Domgme:
1468 Morg- 22 QRutl). Ackex, _zum Thea: von voxzugltcher Besehaffsn-
h“!- . .. 308 .- 64 - xwxa- und emschurtge Weesen, 39 : 7 - Gärten.
eigenthümlicbe Huthun- Zen; außerdem nicht un- ecrächtlache Koppel-Hu- tbangen, und 8 x _ 81 - _ Holz-Kgbeln; „
ferner Bt_auerea, Brennerec, Ziegelea, eme Schiff- mühle, mcht unbedeutende_ Hand; und Spanndaenste, baare- und Nacural-Gefalle, im_Ge1dbetrage von :|“cm 1160 2017- und eine Schäfere|,_ welche zu 2200 Stmk excl. der Zuzuchc angeschjagen :|.
1443 x 61 .-
stunden bél der Domamen-Regißratur e:“ngcsehen werd:n._ _
Es ward 01er uur noch_bemerkc das;:
1) deeXPachxgcbore spaxeßens bis zum 31. März d. 3.112: dem Iuüxttarius der unterzeichneten Abcyetlung, Herrn Rxaierungs-Ratl) von L'Efkocq abgegebe:_: wxrdxn m::ffeix, indem auf spätere Ge- bote, kexns Nuckstchx genommen werden kann,
0 :
2) dee Packxtlußigen 17:1) bsi Abgabe ihrer Gebote zugleich uber :hre Qualifikation,;u einer Domai- nen-chbxunq und besondkrs Über den Veüxz ei- nes; hmlangltck)?" Mrmögens genügend auszu- wetsen haben, da sonst ein Pachtgeboc von ihnen mehr apgénommen werden kann, daß:
3) das Minimum des Pachtgeldes, unter welchem 9071011 Gebpc Hatt änder, auf 7400 Thlr. ein- schlteßlxck) ; m Golde fesigksexzc worden ist, und dyß 20:00:11; _
4) dle Eroffnung rer verüegelt abzugebenden Sub,- 1_n:sswnen dcn 3. April d. J. Vormittags 11 Uhr 0; dem G::schäfas-Lokal der unterzeichneten Be- horde erfolgen wird. *
Merséburg. de_n 7. Februar 18.34.
_Kdn1_911_che Regierung. Abtherlung fur dte Vexwaltung der direk- ten Steuern, Domatnen und Forfien.
_Bekanncmack10ng.
Das :m Graudenzer Krsise bklegene, im Jahre 1833 nach Landschafäichxn Principien gerichtlich auf 8746 __Twir. 10 ps. abchhatzte adlige Gut Hansguti) Nr. 16 fr:__1!)€7 N:“. 56, 177 auf den Antrag emks Mér-Eé- géntlmme'rs zm" notdwxndigén Subhaßacion gestkllc, und der pyremtorésch Lic:taxion:?-T:'rmin auf den 7. Juni 0. I., Vormittags um 10 Uhr, vor Yam Herrn Ober-Landksg-e:ichts-Rath Reichkrt hier- sclvn anberaumt worden._ _Dies wird Ltwant'ZM Kanfliebhabern mit dém Bei- fugen bck'axmt xemaxhc, daß dLe Taxe nnd dw Ver- kans-Bed1ng11007n jederzeit in der hiesigen Regißra- t::x einzusedsn sind. MarZe-nwerdkr, den 21. Fxbruar 1834.
Konigl. Prefo- Ober-Tandeögerichr,
Bekanntmachung.
Der Nach1czß des am 15. Februar 1832 hier verstor-
benen Ackkrburgers_ Gottfried _Klink wird in dem, am 9; Avrtl. Vormittags 11 Uhr,
auf dem Koxngk Stadtgercchc anüehenden Termine uncer die Glaubiger vertheilc werden.
Soldin, den_25. Februar 18.34. _
Köntgl. Preuß. Stadtgertcht.
Edictal-Citation.
Auf den Antkag d?! Königl- Intendantur de:) fünf ten Armee-Corps zu Posen, wexden alle diejenigen unbekannten Gläubiger, welche an die Kaffe der nach- benannten Truppenthrile oder Militair-Jußituxe als:
1) D€s1sten Bararllonx 18cen Infanterie-Regiments hierselvtk, der Garnison nnd Magazin:Verwaltung des hiesiaen NL::gißst und des hirügen Gar- nison-Lazakechs ;
2) DIL“ 10th Dwésons-Garnfson-Compagnée xu Rawécx, der Garnison und Magazin-Verwaltung des Magistrats und des Garnison - Lazarechs daselbst;
3) Des Zten Botaéüons 31811 Garde-Landwebr-Ne- mments zu Lxssa, dss 117011 Bataillons 19cm: Laexdwehr-Regmnenrs 06110 EHcadron der Garne- son und Magazin-VérwzxtUng des MagÜraW unr- G-xrnison-1“azar:*x')s daselbß; und:
4) Der Garnison, Laxaretl) und Der Garnison-Ver- waltung 095 Magißmrs 10 Kostsn;
aus irgend einem rkcbtlick-en Grunde für den Z:“itraum vom 1. Ja:;uar bis 61:11:10 December 1833 Ansprüchk zu haben vermkinen, hierdurch vorgeladen, binnen 3 Monaten, umd spätestens in dem auf den 26. Mai c., Vormittags um 9 Uhr,
vor dem Depurircen Landgerichts-Refend_arms Grafen Wimingcroda m 111101111 Inüructions-Z:mmer_ange- sexzten pkremZ-coxiscben Termine :nrwsdeyperßnliÖ. oder durch 09013110) zulässige BkonmäQUgte m_ er- schcinen, und 100." 211110106)? g:hor:g_nachxuwe_:ssn, widrixxknfalls ade:.“ zu gewarxigi'n, das; dm Ausbletben- den nicT-t nur mit ihren (21nsvrächen)Fordcrungxn an 01? 9010101101511: 571 pknec]11äsr1 werden, sondkrn [0080 auch deshalb :*0: 21017135 SrUischweigen au-éerlegt, 0:10 171." bloß an die PKW!"- drsxenigcn, mix dem ße co::trahtxt haben, odcr Wx'léhkk dée ihnen zu 1271190130 Zahlung m Empfaug aenommcn, und s:“:- nichc befreedtgr hat, wer- den verwiesen n*7rd€n.
Fraufjadt, den 6. Februar 1834. _ K“ö:1igl.Preuß. Landgertcht-
Edichl-Citation.
Auf den Anxrag 011151 Curators werden der Ma- trose Johann Michael Kohrx, geboren den 8. O_ecxm- ber 1777 zu Ncu-RocdxmulU, welcher i_m 67110010 1803 skinen damaliaen Wohnort Eggeffn hteßgen Amts 1:1 der Abficht verlassen hat, um in_Stxtcm sich als _Matrose xu verhetzern, seitdem gbcr 0 nzltch versxhollen 01, oder die _von tym etwa zuruckaela enen unhekapn- tel:, Erben hterdurcb vorgeladen, stch vor oder m dem an d_en 11. Decem3ber d. J., Vormittggs 10 uhr, hterseébsxvox uns, anberaumten Termme pxrsönlech oder cbrtftlixb zu melden, und neemt;- Anwetsung 1a erwartxn, wxdrigenfalls der :c. Kohn fyr tobt erklärt- und sem zuruckgelassenes Vermögen semen gesetzltcben Erben aussßantwortet werden wtrd.
KUqckertxrumée, Den 23. Fßebnéar 11?in A m :
ontg. reu.u1-, . (0.5) Wiehle:.
Zmsen xm 80Mf1. xedemal am Tage Georgii (den 23. Apr:!) emem Stupxoso_Tl)eo1ogiae aus seiner oder (e_mer Ehefrauen Fam111e, 01 deren Ermangelung aber enxem andxrn Stud, Theol. und swar xunächtt den Sohnen hteßger Getßlachen oder Bürger, ausgezahlt werdqn sollxn. _ Be: der cm Jahre 1833 ux Folge_der sich bei dieser Snftung ergebenen Ueberschusse, xm: hoher Genehmi- gung erfolgten Erwectexung _der sixfcungsnxäßigen Aus- gaben, find tjatt des zmtbertgen emen Sttpendii, xwei ;. 25 Thlr. qusgxseßt woxden._ _ Indem xvtr _hwrvon dee Mttglxedex der Geringschen Fgmrlxe em fur allemal benachrtchtxgen, fordern wir de_exemgen, welcbe_ sich dem Studto der Theologie wadmxn, und auf dteses Stxpeydium Anspruch machen, 1091e:ch_ aufé sch_unter Betbrmgung der nöthigen Le- gmmatwn uber 1th Abstammung von dem !c. Genug oder__de_sen Ehegattm, wegen Erlangung dieses Sti- pendn m Ze_:te_n, so daß sch deren Gesuch längstens den 22 Apr:! jeden Jahres 01 unsern Händen befin- dex, be: uns zu melden, wzdrtgenfalls sie es fich selbsj be:;umessen habxn, xvenn daese Stipendia andern Stud. Theo_l., m Gemaßhett der Stsfcungsurkunde, verliehen, und M Anspruch darauf fur das Ißhr, in_ welchem üe 17:1)de spät gemeldet haben, zuruckgewtesen werden war . Menü:, der: 8. Februar 1834._
Dae Ktrcben-Inspeccton daselbst.
_ _ Edictal-L_adung. D:e betden Milthanns-Sohne Georg und Jacob Hexmberger von wer, von wel_chen der erüere vor un- gefahr 30 ("uhren als Goldschmteds-Gesslle vermuthlich nach Preu en sich auf m Wantxeyschaft begeben, der letz- tere qber axs Soldat des Komgl. 1aeu leichten In- fanterte-Rxgcments, den Russischen Feldzug mitgemacht hat, und m den Regimenté-LMen seit 1813 als ver- mißt_vorgetragen ist, haben settdem von ihxem gegen- wärngen Aufenthalt oder Leben yterorcs mchcs mehr bekannt gemacht. _ „ _ Es werden dahex dteselben oder :hre anenfa1xsige Descendenj hiermit aufgqfordert, bingen 6 Mon ten vom Tage der gegenwämgen Ausschreehung an, sich hierorts um_ so ficherer zu melden, oder :hrx Ansprüche auf d_eren hter anltegendes Vexmögen gxnugend nach.- ;uwetsen, als außer d_essen dcese Vermaßcen als_ver- schonen erklért, u_nd :hr Vermögen gegen Kautrons- Leistung an :hre nachsten Verwandten auSgefolgc wer- den würde. _ Den 24. Immer 1834. _ _ Königl. Krets- und Stadtgertcbt Munchen.
_ L_lvxxtissement. Nachdem dre Komgl. Oberamts-Regierung zu Vu- disfin in Sachen, das von dem andesälteften Hans Rudolph von Metzradt auf Uhyst :n semem am 26. Februar 1721 de: dem vormalxgen Ober-Amre des Marquafentbums Ohexlaufitz medergelegcen und am 10. Juli 1721 publtctrten Testamente geßiftece, die Summe von 4000 Thalern und_ die davon fällig wer- denden Zinsen umfassende Tamtlz'en- idxicommiß be- treffend, auf Ancrag des_ f_ur dress tlstung in der Person des Advocat Cyrtsttmx Traygort Lehmann xu Budiism beßellcen Actors, saxnnztltcye F:d'e:commiß- Anwärter, _und also auch diejeqtgen,_welche an das mit der Sttftung verbundeye Untvexßcats-Scipyndium Ansprüxhe zu haben vkrmemen, th_e:ls um_de_n )est an der Re:h_e siehendet: Genußbexechctgren met )und-scher Gewißhetc _auszumttteln, thetls_ u_m der_en AnsiMen über verschtedene andere, _das Fadercommtß betreffende Punkte und Angelxgenhxtten zu vxrnehmxn, m:rrelkc zu Dresden, Lecpztg, Lobau; Perlm, Munchen und WUmar, auch am_hieügen_ qugl. Schlosse, öffentlich ausgehangener Edectal-Cttatcon-Patente, dergestalt, daß dieselben _ den zwolften Auguß _1834, Vormitcggs um 9 Uhr, a_uf_ alldtkstgem Schlosse an Oepucatwn-Scelle de_r Komgl. Qberam_cs-Rea:erung vor dem hierzu _devut-rten Mathe geseßchb ersch-.1ne.„, und ihre ecwamgen Rechte und_ Ansprache auf d.," Genuß des von Metzradtfchen deexcomm:ses, un..: der Verwarnung, daß sie außxrdem damn präcl'u'd: :*t und derselben, so w:e_ der _:1)n2n etxva 1111160 “:*.- Rechtöwßhlchuc der Wtederemsekzung m den :*:“k- 70 Stand fur ver1usttg werden _erachtet werden, vo b !:.- gen und bescöemiaen, demnaxbst sch w_e:terer V h -.1“ o_unFen in dieser Angelegenheit gewärttgen, auch 007.01 m em zum neunten Sepxemher 1834. angesetzten Inrotulation-Tkrmme d_:e Actxn durch Sn zeichn'ung der Foéécn, nne sonst, 10 Mag comp1.-«.;e:: und spruchreifen Stand setzen und enducb den achten Decqntber1834. bei der Königl. Odrramts-Reqeerung kztexselbß der ?De- kanncmachung eines Bkscheidxs gewarttg sem 1017911, voquladen und denselben daher die Bestellung _Bwou. mächtigcer am 0161798" Ort:? zu Annahme 0:00:49- Ausfertigungen und_ Erlasse aufaeqebext worden; so wird solches auch hterdurch zur öffentltchen Kcnmniß gebracht. Budisffn, den 7. _Februar 1834. _ Königl. Sächstscbe Oberamts-Reg:_eru::g des Markgrafchums Oberlauscß. *
Be_kanutma_chnng.
Vor das Kömgl. Sächs. Iuütz-Amt Hohnfieén mic Lohmen üud nachbenannte, schon ßit zwanzig und mehr Jahren verschol_lene Personen unter der VkrWar- nung, daß sonst mtx threr Todes-Erklätung werd:- ver,- fabren, :hr Vermogen nacb Befinden ihren Erben, GläubIem oder dem hohen Staats-Fiskus werde zu- Yoko en und aysgeamwortet,_und sie der Recvcs-
ohlthat der _Wtederemseßung m den vorigen Stand werden verlnsttg erklärt werden,_ auch gleichzeitig even- tuell „deren Erben u_nd _Gléubtger bei Verluß imer Ansprache und der vteaetrht ebenfalls einem oder den
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