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General Bravo und einige Mißvcrgnügte brharrten bei ihren Oppositionen gegen die Regierung. Der O_berst_ Austin in der Provinz Texas war auf Befehl drr Mexikannchen Regierung verhaftet worden.
- - London, 7. März. Herr Hume hat gestern Abend die vor allen anderen wichtige Frage vor das Unterhaus gebracht, ob die jetzige stufenmäßige Abgabr von auswärtigem Getrcxide fortbestehen, oder eine bestimmte Abgabe an deren Stelle 13111251 werden soll. Natürlich will er, daß diese im D11rckckschnitc 1111- driger angenommen werden solle, 9111111111) nur allmälig 19, mex drig, daß die Preise der Lebcns-Bcdnrsniisr in den Britischen" Inseln nach und nack) den Kontinrntnl-Preisen näher gebracht werden. Seine vor Üglichüen Ojriindc sind die, daß h_ei den _gr- genwärtigrn kÜUÜÜQ) heröeigrführtrn i;.öhcrcn Preiien 11n1rrc Fabrikanten immer mrhr in dr1'.11'1111ki1r1'cnz mit den Jahrt- kanten auf dein 'feß'irn Lande drrlicrrn 1111'1ffcn; dabei 111111" 11er- ldren nicht nur (»:c Fabrikanten, sondern die (ck51u11dhcr- ren selbst, :ndrin das Land bei wrirem mehr Einnwhnrr hat, als sowohl der Ackerbau als die Fabriken fiir die inländischen Brdürfntffr rrfordrrn, Und diese Überflüssige Bendl- kerun nothwendig dcn (ck51'1111dhr1'1'11 zu:.“ Ernährung anheimial- lenm se, in dem Verhältniffe, als sie aufhdrr, fiir das Ausland zu fabriciren. Die Grundherren in England senen nur deswegen reicher als die Russischen, Polnischrn nnd „Deutschen€ weil der Handel und GcwrrbfZeiß große Rcichthnmer in diejein Lande zusammengezogen; diehe abcr müßten sich wieder verlieren, wenn man, um das vermeintldhe Interesse der Gru11dhcr1'enz11_br- fördern, die Lrbcns-Bcdnrfnin'e vrrthcure, und mit großem Kosten-Aufwandr Getraidc erzicic, 1vc!chcs um den halben Preis" vom Auslande her zu haben 1111. Er giebt indessen zu, das; ohne einen gewrsscn Sahuß das Trrritrrial ,- Inter- esse änzlici) zu Grunde gehen müsse, was wieder fiir die Fabri anten schr nachtheilig werdcn müßte, welche für den inneren Verbrauch produciren; und darum gießt er es zu, daß eine Auflage bleiöe, die aber 111111) und nach bis" zii dem möglichst geringen Grade verrmindrrt werden soil. Ihm antwor- tete vorzüglich Sir James Graham, nicht als Minister (denn es ist keine 1111111111111111 Franc), sondern als Grundherr. Er brachte Alles vor, was anf dieser Seite wohl gesagt werden kann, besonders, daß, während das Fadriknwsrn fast in allrn Fä- chern biühc, die Grundherren 11011 „Jahr zu Jahr ihren Zins herabselzen mäßtrn, und dabei d1-1111ocl),„s11111ohi Pächter, als Feld-Arbeiter, mit Druck und 1'Fntdchrung zu kä1n11fen härten. Freilich ließe sich dagrgrn einwenden, daß, im Vrrhéilrniß zwdrn Preisen deringr, die Grundherren i111111cr 1101111111211vrrhälcnininä- ßig hdhrrn Zins erhqlirn, als sie 11111.“ dcn Revo1111111115s51rie11rn1111111111 gen. Das Unglrickabcr 111, dan, 111113 01111, 11a1§111ährcnd dcrjrrKricgs-
eiten der Zins in 11191111 Fälirn 11cr11€crfachc wurde, fast alle Hüter so schr verschuldet sind, daß, 1111-1111 dcr Zins auf rimnal viel tiefer hinab,1edrück"t würde, der größte Theil drrscLHrn in andere Hände wandern 111111311. “311111" ein solches" Resultat - nämlich den größirn Theil der alten, adeligen Und bi'irgerlichen Familien am Bcrrelstade, und an drrrn Stelle einen Haufcn Wucherer und Spekulanten 1111 Basix dcs Grnnd-Eigcnthums des Landes zu séhen » wäre sowohl in siirlichcr als dolitischrr Hin- fichc eine Sache, die kein; wahrer Landcsfrrund wünschen kann. Auch glaube ich nicht, daß Herrn Humer Vorschlag (die wei- teren Debatten darüber sind auf dirsrn Abend verschoben wor- den) dnrchgehen wird. Daß es abrr dahin kommen müffc,_und zwar in wenigen Jahren, brzwciilr ich auch 'nicht; und hoffe nur, daß die Aristokratie die “,Frixi brnuhen werde, durch Sparsamkeit den veränderten Zrit-Umjiänden besser zu begegnen; obgleich es von den gewerbtreibrnden Klassen schinrrzlich empfun- den wird, wenn die Aristokratie sich in ihren Ausgaben besän'änkt, besonders wenn viele Familien sich nach dem Kontinente begeben, wo sie ohne 1h1'en Luxus zu beschränken, ihre Ausgaben vermin- dern. Aber 1e1bsk dicses Uebel wärrcher zu ertragen, als das er- stere. - Dieser Tage wurde der Vorschlag im Unterhausr gemacht, dem PreßxSysrrm in Kriegszeiten grsrizlich ein Ende zu machen. So sehr aber das FreihrirsÖerühl sich gegen dieses grausame Mitcrl, unsere Kricgssch1ffe zu beinannen, empört, so schr auch jeder Seemann 111111 deni Nachthcile überzeugt seyn muß, weiches es dem Dienste selbst bringt, 10 111111111 doch die Minister, Und mit ihnen eine bedeutende Mehrheit des Hauses überzeugt, daß, während durch eine bessere Bchandlungsart der Matrosen aiif den Königlichen Schiffen das freiwillige Anwrrben ermuntert, und dnrch die Anlegung von *))?athcn-Scinncn dem Dienste tüchtige Leute herangezogen werden möchten, es doch höchst gefährlich sehn würde, vor der Hand einem Regal zu entsagcn, wodurch wohl mehr als einmal die Existenz des Staates gc.- rettet worden. Man sprach davon, da[: man vielleicht darin eine Auskunft findrn könne, daß man alle im Kaufinanns-Diensre befindliche Srclrute regisirirr, und 11111111. nach dem Bedürfniise die erforderliche Mannschaft durchs Loos ziehe; aber selbst die- ses würde, besonders im Ansmze eines Krieges, ein zu lang- sames Mitel seyn, und cs'wi'irdr immer am gerathenxien 1171111, dcr Regierung das Recht zum Pressen zn lassen, nur daß sie nie an- ders als im äußersten Rothfall davon Gebrauck) mache, und die erpreßte Mannschaft, sobald der thhfall vorüber ist, gehörig entschädigt, wieder in Freiheit gesetzt werde. Indessen ist die Sache, Wie das PkÜIsln bei den Truppen, zu anziehend für dre Sentimentalität, um yon denen vernachlässigt zu werden, die gern ohne Kosten für sich 1elb11 human sind“; 1111111 wird, besonders da die Westindischr Sklaverei bald_gänzlich abgeschafft seyn wird, so lange gegen beide reden und jehreiben, bis die Regierung sie wird der öffentlichen Meinung aufopfrrn müssen. -- Die Mi- nister haben erklärt, das; sie nicht nur die Umtauschung dcs Zehn- ten, sondern auch die Abschaffung der Kirchen-Steuer, vielleicht noch vor den Ferien, gewiß aber glcich nach Ostern vorschlagrn wer; den. Alles dieses wird _zu langen und wichtigen Dr- batten Anlaß gcben. O'Connell hat denn auch endlich den Entschluß angekündigt, am 15. April die Auflösung der Union vorYuschlagen. Um ihm mit Würde zu begegnen, ist von ministeriel 11“ Seite angekündigt worden, dax; man an jenem Tage guf die namentliche Ausrufung der Mitglieder des Hau; ses antragen Werde, damit alle Vertreter drr Nation auf der Stelle senen, um Über eine so wichtige Frage ihre Stimmen ab- ugeben. - Die Bill für die Abschaffung der Haus-Steuer ist Zchon einmal verlesen worden. »" Mit 3 Bills zur Bestrafung der bestechlichen Wähler von Liverpool, Warwik und der Irlän- dischen Stadt Carrickfergus, Und der Sicherung der Reinheit künftiger Wahlen, macht das Haus schnelle Fortschritte.
Niederlande.
Auß dem Haag, 7- März. Constantin * olari, der Dieb
der Diaiüanten Ihrer KÖU;„_Hch- der Prinzes in von Oranien, at heute hier vor dem 2ls1t1cnhose, zu Gericht gestanden. Drei
engen wurden vernommen; nämlich ein Secretair der Prinzes-
[in, Herr de Knyff, ehemaliger Polizei-Direkcor zu Brüssel und
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Fräulein von Tschernitschoff, früher bei der Prinzesfin angestellt und mit deren Juwelen am genauesten bekannt, die erst gestern Abend aus St. Petersburg hier eingetroffen war. Das öf- fentliche ONinisierium trug auf das JNaximum der Strafe, näm- lich auf Ausstellung am Pranger und 151ährige GefängnißstkafL/ an. Der Advokat de Bas führte die Vertheidigung des An- Yelklagtcn. Morgen wird die Entscheidung des Tribunals er- 0 gen.
» -- Amticrdam, 8. März. Während der abgelaufenen Wo- 1111 haben die Fonds-Course überhaupt einige PreiseCrhöhung _» fahren; der 1111111113 war jedoch nicht von Bedeutung. Orc Betle- gung des nenen Luxemburger „311111111; durch die Entlassung dcs Hrn. Hanno 11111 d1e Furcht vor11111111igkciten_zwischen dcn großchcich: ten beseitigt und den Märkten zu Paris und London größere Fc- siigkcit gegeben„ während an crstbrnanntcm Platze der günsiige Ab_- [auf 1115 Cabrischcn Prozesses das Vertrauen verstärkt hat. Die Englischen Ordrcs haben zugleich einen günstigen Einfluß auf die Holländischen Fonds gehabt, und sieben dieselben höher, als vor acht Tagen, 1111251111111 dcs Staatöschayes' auSgenommen, wovon man nächster Tage die Einlösung rrwartci. Dic Russischen thids und Werner Mctaliiaucs finden noch immer Abnehmer; Spanische Fonds.- die 1111111nigcrmaßen besserten, waren heute wieder finn. Dic „Brasilixinischcn Fond; sind ungcxäbr um 1 pCt. bcffcr. Grie- chisrhe nnd die andern Südamerikani wen Papiere snd obne vielen Umsatz. Geld isi bei Leihungs- und Pro ongations=Gcschästrn 51 3 pCt._ zu baden. -- Am gestrigen Getraide-Markt war es wreder schr 11111 und dcr Oandcl beschränkte fich hauptsächlich an Verbrau- cher. Man bezahlte für 12111f11nd. weißvunten olniswen “Weizen 2.311.241) Fl., für 132vfünd. Rheinischen 188.190 11, für 128pfiind. alten Pommerschen 13111. 1115 Fl.; für 118pf1'1nd. alten Preußischxn Roggen 161). 16.) Fl.; für z.nyünd. neuen feinen Hafer 80 Fl., fur 74.75111f1'1nd. Fnttcr-Hafer 38.611 Fl.
Belgien.
Brüssel, 8. März. In der gestrigen Siszung der Re- präsentantenxKatnmrr verlangte Herr v. Hoffschmidt, das; spätestens am Montag die Diskussion Über den Bericht des Ministers der auswärtigen Angelegenheiten eröffnet werden solle. Nachdrm aber der Minister erklärt hatte, daß eine solche Dis- kussion Unter den gegenwärtigen Umständen zu keinem Resultate führen würde, nahm Herr v.. Hoffschmidt seinen Antrag zurück".
Der Senat vrrsammrlce sich vorgestern und gestern, konnte aber an beiden Tagen, da sich die erforderliche Anzahl von Mit- gliedern nicht eingefunden hatte, keine Sißungen halten.
"21118 Gcnt meldet man vom (Iten d.: „Vorige tht ge- gen 1 Uhr versammelte sich wieder eine zahlreiche Schaar jun- ger Leute, grdßrrntheils mit Stöcken und Charivari-Insirumen- ten bewaffnet und in Mäntel. gehüllt, vor dem Bischöflichen Pa- last. Sir hatten die “Aufführung ihres monströsen Konzertes Hegonncn, als" zwei Polizei-Konnnissare mit ihren Agenten und eincr Anzahl Sapcurs-Pompicrs rrschicnen und str!) anschiékccn, die Lärmmacher zu verhaften. C'in Theil derselben leistete Wi- derstand; andere Helden nmchten- sich aus deni Staube, allein auf ihrem Wege stießen sie auf den Plaß-Licutrnant Boon mit einem Drtaschrmenr Truppen. Ein Handgrmrnge erfolgte, worin von beiden Seiten Schläge auSgerheilc, Kleider zerrissen und, als letztes Resultat, etwa 21) Individuen vcrhaftet und nach dem Mainmelokcr gebracht wurden, um dort Über die Unannchmlichs keiten der" nächtlichen Expeditionen, und über die Gefahr, durch ungeschliche Demonstrationen die Freiheit des Unterrichts an n- grerfcn, 11acthdcnken. Heute Morgen wurden durch den 6- niglichrn Prokurator, bei dem schon deshalb Schritte qethan wor- den waren, die Vcrhaftetcn mit dem Vorbehalt in Freiheit ge- setzt, sie gemäß dem Gesetze vor Gericht zu belangen. Man ver- sichert, die Verhaftetrn seyen fast sämmtlich Zöglinge der Univer- sität, und es soll sich unter ihnen ein Sohn eines ehrenwerthen Vice-Präsidcntcn drr RepräsentantenzKammer, ferner ein Hut- macher der Stadt befinden.“
Der M essag er d e Gan d vom (Iten enthält folgende von 125 Studirenden unterzeichnete Erklärung: „Da die Unterzeichneten mit ihren gestern auf die brutalste Weise verhafteten Kameraden die Ehre theilrn wollen, durch eine dem Bischofe von Gent gebrachte Spotcmusik den Unwillen ausgedrückt zu haben , den ihnen die bevorstehende Errichtung einer sogenannten freien Universitäcein- gefidßt“ hat, so erklären sie, daß sie ihren Theil der Verantwort- lichkeit an dem gestern unterbrochenen Charivari übernehmen.“
Das Antwerpener „Journal du Commerce bestätigt die nahe bevorstehende Auswanderung der Herren Serruys und Comp. Rheder mit ihren fünf Schiffen, die unter Holländischer Flagge fahren werden, nach Holland. Außer dieser Auswande- rung zeigt das genannte Blatt noch jene der Rheder J. B. Donner und Neef an, Eigenrhümer dreier Schiffe von 900 Tonnen und dreier andern von 000 bis 500 Tonnen Last.
Deutschland.
Hannover, 111. März. Der hiesige Kunsr-Verein hat zum Ankaufc von Kunstwech auf der gegenwärtigen Ausstellung die Summe von 31100 Thalcrn bescimmt." -
M ü n chen, 6. März. Zum zweiten Präsidenten der Kam- mer der Rrichöräthc haben Se. Majestät der König, dem Ver- nehmen 111111), "den Erzbischof zu Bamberg, Freiherrn v. Fraun- berg, ernannt. -- Allerhöchykdiesclbrn empfingen heute Vormittag die Deputation der Kammer der Abgeordneten, Welche die An- zeige „1511 erstatten hatte, daß diese Kammer sich konstituirt habe. Am Nachmittag hatten sämmtliche Abgeordnete verschiedener Kreise die “Ehre, Sr. Majestät dem Könige und Ihrer Majestät der regierenden Königin ihre Aufwartung zu machen. Den Abgeordneten der übrigen Kreise wird dieselbe Ehre morgen Nach,- mitrag zu Theil Werden, nachdem der Vormittag mit dem Be- such des feierlichen GotteSOicnskes zugebracht seyn wird, welcher in sämmtlichen Pfarrkirchen der_Residenzstadt und der Vorstädte stattfindet, um den Segen des Himmels für das Gedeihen der ständischen Berathungen zu erstehen. Dabei bestätigt es sich, daß die förmliche Eröffnung der Stände-Versammlung durch Sc. Königl. Majestät am künftigen Sonnabend, den Zten d., geschehen werde.
München , 7. März. Unsere heutige Zeitung enthält in einer außerordentlichen Beilage das Programm zu der morgen stattfindenden feierlichen Eröffnung der Stände-Versammlung. Heute, als am Tage vor der Eröffnung , wird in sämmtlichen Pfarr-Kirchen feierlicher Gottesdienst gehalten; dem in der Hof-Kirche werden Se. Königl. Majestät, der gesammte Hof, sämmtliche Behörden und Kollegien beiwohnen. Eine Eskadron Kavallerie wird diesen Zug eröffnen. Die Abfahrt des Königs von der Residenz wird durch eine Kanonen-Salve verkündigt, so wie auch die Abfahrt von der Kirche. Morgen geschieht durch Se. Maj. den König die feierliche Eröffnung der Stände-Ver- sammlung; eine Compagnie des 1sten Infanterie-Regiments bildet vor dem Stände-Hause die Ehrenwache. Sämmtl-iche Mitglieder der 1sten und 2ten Kammer begeben sich um 10 Uhr Morgens in das Stände-Haus. Se. Majestät der König fährt um 11 Uhr in einem 8spännigen Gaia-Wagen,
begleitet von mehreren öspännigen Hof-Wagen und einer Us, * theilung Kavallerie, von der Refidrnéxck ab. Se. K. Maj. hält . auf dem Throne die Anrede an die tände-Versammlung, naa)
deren Beendigung der Staats-Minister der Justiz auf der zwei,
ten Stufe des Thrones vortritt und den in der VerfassUngz, Urkunde enthaltenen Eid vorliesk, welchen Se. Königl. Hohen
der Kronprin und die neu eintretenden Mitglieder der Kammer der Reichs- äthe, sodann die neuen Abgeordneten der Wahl, Kammer ablegen. Se. Königl. Hoheit der Kronprinz schwörx diesen Eid in die Hände Sr. Majestät. Hierauf erklärt der Staats-Minister des Innern im Namen Sr. Majestät die sz, zung der Kammer der Reichs-Räthe und jene der Abgeordnete„
für das Jahr 1834 eröffnet und ladet sie ein, nunmehr die ihm„
übertragenen Geschäfte_ zu beginnen. Sodann verlassen Se. Majestät mit dem nämlichen Zuge, wie bei dem Eintritte, dtn Silzungs-Saal. Auch II. “MM. die regierende und die ver- wittwete Königinnen werden erwartet. Die Tribunen für da, Publikum werden schon um 10 Uhr geöffnet.
Sturtgart, 4. März. (Württemberger Zeitung,)
Wir werden berichtet, das; einé Regierungs-Kommisfion gegen,. wärtig mir den cinflußreichsken Standes: und Grundherren Über
Ablösung von Gefällen und FeudabLastcn unterhandelt. Präsi- dent dieser „Kommission sey der Herr Geheimeraths-Präfioem von Mancler. »- Nach Berichten aus Tübingen wird die dor, 1 tige Univerfitäts-Btbliothek aus England ein Exemplar des kost, baren Werkes der kompletten Sammlung aller Englischen Parla- ments-Vrrhandiungen zum Geschenk erhalten.
Hanau, 9. März. Die hiesige Kursürstliche Polizei-Dj, rection hat eine Bekanntmachung erlassen, nach welcher das PU- blikum benachrichtigt wird, daß seit einiger Zett m hiesiger Ge, gend falsche Münzen, insbesondere _falsche Heißsche H„Thaler von 1829 und 18.31, auch falsche Hesxische und Nassamsche Sechs- kreuzer-Seücke in Umlauf geseßt wurden. .Das Gepräge dieser Münzen sey gut, scharf und dem der echten Münzen schr ähn- [ich; sie sehen aus Neusilber verfertigt, daher völlig werthlos, und an einem bläulichen Scheine kenntlich. Das Publikum wird aufgefordert, vorkommenden Falls sich der Verbreicer die- ser Münzen zu versichern, und sdiche der nächsten Gerichts: oder Polizeiftelle zuzuführen.
Luxemburg, 1. März. Fortsetzung der Korrespondenz, die der Verhaftung des Distrikts-Commissairs .!“ anno vorange- «Yanjzen ist und in Folge derselben stattqefunden at: _ “ . 1“ . An den Herrn du Mou 11,11, Gcneral-Major, Kom-
mandanten dcr Bundes:'Fr|_ung Luxemburg. „H. Geiß-Kaserne, 16 Fevr- 1834. Herr General! Ich habe die Ehre, Ihnen, in dreifacher Aus: ;.
fertigung, ein Rundschreiben an die Bürgermeister der in dem ßra-
tegischen Rayon, dessen Kommando Ihnen ubrrtragcn ist, gelegenen Z » Gemcinden incines Bezirk:? zu überwachen, ein Rundschreiben, wo-
durch man ihnen Kenntniß giebt, daß die Operationen der Aushe- bung der MM für die Jahre 15.12, 1533 und 11.31 unverzüglich .
ai'fljdrcn müffcn. Wie ich in diesem Rundschreiben sage, Herr General, .,
find die nöthigen Befehle, nm die fraglichen Operationen einzußei- _; len, mir zu Arlon am 15; l. M. gc ebxn worden, und geßcrn, ,; leicb bei meiner Rückkehr in meiner “ endenz_ Bettemvurg, have JJ 111) mich ungeschickt, sie zu vpaztcben und vollziehen zu lajxcn;„11n- 1 gkücklicher Weise, fehit es mir an 3111, um die ndthtgen Dchrmeii , auszufertigen und etncr Vcrhaftnn zuvorzukommen, die nur ' theuer zu stehen kommen kann. Inde „ beschränken sia) dic verthcil- * ten Bekanntmachungen auf die Gemeinden Dtpvach und Racange; keineSchriftdcrArtisi den übrigancmxmdendcsRayonszugekommcn. Die Verzögerung, deren Opfer ici) bm, Herr Generai,-kann .mn- '? dem Mangel einer schnellen Verbindung Zwischen Bettemvurg und Arlon und den Umwegen, weiche die Im ructtonen des Herrn Ge- ncrals de Tabor, um zur CivilaVerwairung zu geianYn, machen - müffcn, zugeschrieben wxrden. Die Details, wclche 1ch „sonen, 17111 General, zu gcbcn mir die Freihen nehme, werden "ihnen ohne,:xwritel - von Arlon aus beüättgt werdcn. Mischtcn diese Nuxklärungen 111111 zu lange auf sich warten lassen, da_m1tic1)111cmer trauernden Famiin zurückgegeben werde. Es_bleibt nur nur noch übrig, Ihnen zu 111- = zeugen, Herr General, wie sehr ich die Aufmckksamkeiten erkenne- * wodurch Sie die Güte haben, „meme _Lage zu erleichtern. Sollten nicht zu viel gefordert seyn, Sie xu barten, gütigß meinen gen-dvn- lichen Arzt, den Doktor Biver, sich nur näyxrn zu, lassen, der mir] „ seit 10 Jahren behandelt und desen Pflege, in meiner gegenwärti- gen Lage, nich_t überflüssig seyn wird. Ich habeÖ 111:1 Ebrz :e. a no. )(1'11. An die Herren BITsrgerxteM-r des strategischen “!*-'- . ayon . „thtemburg, den 16. Februar 1834- Meine Herren Bürgermeister! Nach dxn Bcfevlcwdcs Hern Gouverneurs, die mir am löten d. mündlich mctgctbeilr wurde!!- hbren alle Operationen der Anshebung dcr National-Miliz für die . Jahre 1832, 18.33 und 11534 m nnen v_om ßrategiscyen Rayon die Fßung Luxemburg ahhängigcn Genirtnden und Ortschaxtcn auf. __ emzufolge werden Sie die Jnsirucnoncné dre Ihnen ge e_ xn wur- den, als nicht geschehen betrachten, und Sie werden die tliz-Män- ner Ihrer respektivcn Gemeinden benmxrichngen, daß sie von dell;- Verbindlichkeit, der Ziehung und den ubrigen, besagte Aushebuna b«treffenden Operationen losgesagt _fi_nd. ' Der provisorische Comminair fur den Hanno “ 11111. An den Brigade-AGeneral, Herrn von Tabor-
rlon.
„Luxemburg, den 17. Februar 1831.
Herr General! Die Ausdehnung des Festnngs-Nayons 111is seinen ursprünglichen Gränzenx und dee damit, zusammenhängen: ;;. Verhaftung des Herrn Hanno in Bettemburg, ifi hauptsächlich das durch, veranlaßt worden, das; dir Arlqner Cwil-Behbrde fich in ei; J“ nen offenen, durchaus willkürlich feindlichen Widerstand ge en die dics'seiti en, gesetzlich be ründeten Anordnungen im Fejiungs- ayou - eingelm en und diesen W dxrstand mct größter ,1“7artn_1ickigkeit„verfolst „ hat. Wenn das Mil1ta1r= Gouvernement in seinem Wirkuan- ?“- Bereiche fesiungsponzeiliche Mrsügun en erläßt, kann es deren G l' tigkeit unmöglich von dem Bei alle o er der Mißbilligung „1111111911 :_ machen, welche dieselben u Arlon finden Die Strafjämgkcit der 111 _ Reckin en und Divpach attgefunde n Mach1nationen, Behufs eint? Miliz- veration im Rayon, liegt al o zunächß darm, daß se übe!- baupt egen das entg-cinnskchende, mexfach geschärftc, nachdrück-
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liche erbot des Mi tair-Gouverne cnts unternommen worden sind , obschon auch aus dem mir über endeten Schreiben des Herrn Thorn zur Gem“: e sch ergiebt, daß„ da von Brü xl aus derem am 9ten dieses ona-ts die Ermächtigung zu einer macaunYdtk betreffenden Maßregeln im Rayon eingegangen war, von da a b“ zum 131en dieses Monats, dem Tage der Auöfertigung der Ordredei Herrn Hanno, an die Gemein e-Vorßände zu Dippach und Reckmatk/ Mehr als dreifache Zeit zu a cn ir end ndthißen Avcrtissements W z r Vorbeugung von jedweden Koni ionen mit er Festung üb'rig blieb- Zesenu eachtet wird das Mtlitair-Gouvernement nunmehr in d“ Freilassu gdcs errnHanno, so wie in dieanücknahmeder anderweiti getroffenen Ma regeln wmigen, sobald Sie , Herr General, sowob als err Thorn demselben gemeinschaftlich die formelle, schrtftlicht Zufi xrun ertbeilxn- daß niemals wieder in irgend einer Weist jenseitig die Validität der fesiungs-voltzellicben Anordnungen m Rayon bezweifelt„ und amtliche Abmachunße -an die darin beiin?“ lichen Fonctionnairs vom Gehorsam ge en .as Miiitaistouverne- ment ergeben werden. en Emu“ d ser unter bmreachmden B'“ .. glaubigung geschehenen ußcbmmz nm! daselbe demgemäß 11wa
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ten, wdv?!“ es die Versicherung seiner ausgezeichneten Hochachtung rbin t - . ve Militazr-Gouvernement der Bundes-Fesiung Luxcmtburg. In Adwesenbeit des Gouverneurs,
(gez.) du Moulin, General-Major und Kommandant.“ den Herrn General: Major du Moulin, Ober- Bcfehlshaber der Festung Luxemburg..
„Arlon, 111, Februar 1834. Herr General! In Beantwortun Ihrer Depesche vom 17. l. M , Nr.369 u.370,.2.21b_thetlung, habe: die Ehre, Sie zu benachrichti- gen, daß ich nnch rnit dem Herrn Gouyernenr der Provinz, bri sei: ner Ankunft, besprochen__babe, und dan Bxfehlr förmlich erneuert worden sind, daß keine 1-1rt von Operation 11'11“ dre Miliz im Rayon “anhaben soli Ich muß anen bemerken, Herr General, daß,
11111. A 11
da weder Herr Thorn noch ich im Voraus über die Absichten un: ,
serer chicrunggn Betreff der nenen Vo_rschlcige, die Sie an mich richteten, urthetlcn können, :ck eine Ahjchx'tft Ihrer Depesche nach Brüssel gesandt habe,_und werde tci) die Justructionen der Regie- rung abwarten. Emmangcn Ste :e. F. pon Tabor.“ xx. An den Hrn. General=Ma1or du Moulin, Ober: Befehlshaber der Bundes-Festung Luxemburg. „Haudeuartn-r Arlon, 17. Februar 1834. „Herr General! Ich grwahrc durch den zweiten §. Ihres Ge: ehrten vom 1btcn d., daß _1ch vcrgcsen habe, meine Depesche vom 13th y, z11 unterzoeirhnen; iert) werde Ihnen verbunden scyn, wenn Sje'mtr dixselbe guttgst zurucksnnckcn wollen, damit ich diese For- malität erfuue, die nur von einem Jrrthum des Bureau herruhrt. Empfangen Sie :e. F _v. T abor. “ 11.111. 2111 den * rigadx-(Heneral, Herrn von Tabor, in Arlon. „Luxemburg. 17. Febr. 1834. Auf Ener Hochwobl eboren gefälltgx Zuschr1ft an mich, von heute, vm :ck sehr gern, creit, dem darin ausgedrückten Wunsche gemäß, das bxxreffxnde Schreiben, znr Nachholung der unterbliebe- nen Unterschrift, 1cdoch mit der, ergebenen Bitte um unverzügliche Rücksendung, in der Anlage beizutugcn. Genehmigen Euer Hock)- wovigeboren hierneben die Ver11cherung meiner besonderen Hock)-
achtung. „ du Moulin, Gencral-Major und Kommandant,“ 39111. An den Herrn Gencral- Major duMoulin, Over- Bcfehlshaber dcr Fesiung Luxemburg. Haupt:Quarnrr Arion,„den 18. Februar 1334. Herr _General! Ich bin Ihnen a_ufrtchtig verbunden für die Bercnwmigkeit _und Gefäüigkcii, womit Sie mir meine Depesche vom 13tcn d,_ die 1ch znuntcrzeichncn vcrgeffen hatte, zurücksandten. (711) habe, meinersctts, die Ehre, Herr General, Ihnen diesclbe von euem mit einer Unterschrift zukommen zu lassen, und bitte Sie :e. F. von Tabor.“ . 1111111. An den Herrn General: Major du Moulin, Ober- Bcfcblshaber der Festung Luxemburg. Arlon, den 22. Februar 1834. Herr GeneralYNaäz den _Erklärungcn, die ich über den durch die Belgische Rxgterung gesamten Beschluß, dic Suspension der Ztrbung der 9111111, in so_ weit ne die em strategischen Rayon be- riffenen Gemeindcn betrifft, an Sie gerichtet habe; nachdem ich buen, den Befehlen memcr Reg1ernng gemäß, meine bestimmten Abfichten bekgnnt gemacht hgbe, die m der Militair- Uebereinkunft vom 2:1. Mai 1331 ausgedruckten Versprechungen unversehrt auf- rech11ub11ltem und sogar_dtcse Uebereinknnft, in Bezug auf die Enthaltung von Operationen oder militairischer Organisations- Maßregeln, „den Sinn bci nlegenz der für die Auslegungen der Bundes-Negierung ant gün tgsien ist, kann ich bei dem gegenwär- ttgben Zußanx der Dmg; kemx andern nenen Versicherungen geben. O ne Ruckncht auf meme frzihrrn Bemerkungen werden Sie, Herr General, gewahren,' daß die Ziehung der Miliz erß am 21. d. Statt haben soUte; dte Verhaftung des Herrn Bezirks : Kommissars Hanno datirt sich_„v0n der Nacht vom 15. - 16. d.; Sie waren daher, während tunf ganzer TaYe im Stande, sch durch meine Vcrmntcxung von den wahren erinnungrn und der Aufrichtigkeit der Belgischen Brhdrden 511 vrrgcwiffern. In Folge einer einfachen 2111111111111111 von An1chlag5-thtcl _m Betreff dieser Ziehung und ei- niFer leicht zu erklärenden_adnriniürativ_en Lan samkeiten odcr Un- a tsamkeiten ohne.,reellc Wichtigkeit, wn das reigniß dies darge- tban hat, haben Sie Maßregeln vyrgr ogcn, die in offenbarcm Wi- derspruche mit dem VersdvnnngSgeiüe even, dcn ich Ihnen im Na- men nuener_Reg1erung bezeegte. Vor dem Aufhören dicser Maßre- geln, das heißt, vor der Freilasung des, BrzirkI-Kommiffars Hanno, werde ich mich mithin, ungeachtet meines Wunsches, seine r.:ilai- sung zu bewirken, jeder Wiederholung oder jeder auSdrü lichern Erbrterun _enthalten, derendte früher:: Erklärungen, die übri ens bißchen b etbenz von _der emen und der andern Seite fähig eon könnten. Ich bitte Sie :e. F von Tabor“ * 12117. An den Brigade-General, Herrn von Tabor, tn Arlon. Luxemburg, den 23. Februar 1834. Herr General! Auf Ihr gestern, Abend nach 10 Uhr, per Eüaf- seite, eingegangenes Schreiben crwacdert das unterzeichncte Mili- tatr-Gouvernrmcnt Nachsievxndcs: Das Schreiben des Militair- Gouvernements vo_m 20. Mai 1831 gn den General Goethals, ist keine Convention, yondxrn lediglich eme diesseitige Erklärung in Be- treff dcs Rayons _hicnger Bundes-Fcßung, 11111 Derselbe sich vier Stunden im _Umkretse dcr Feunng verfassungsmäßig ausdehne, für den Augxndlick aber, auf 2„Stunden beschränkt werde, daß darin keine militatrische Wirksamkeit, welcher Art sie immer seyn könne, stattfinden dürfe; daß aber mich diese Erklärun und Fest- schung .das Mtlttair-Gouvcrnement m Nickns binde, Zo lange sie nicht dtc Bestätigung hoher Bundes-Vcrsammlung erhalten habe, welche mcma1s erfolgt ist. Wollen Sie skb, Herr Gene- ral, dic Muhr “geben, dcn ;_Ihrerseits mit dem Militair- Gouvernement gefuhrten Srizrtstwcchsel wieder zu durchsehen, so werden See zetgnfachc,_formeue und ausdrücklicheWiederholungen dstGefagtcn, bewendcrs in dem diesseitigen Schreiben vom 8. cvxuni 1832, eine-so ausfuhrliche Verwahrung gegen jede willkürlicheÉnt- Kellung der dem beschränktcn Fthungs-Rayon unterliegenden Be: dingungen Enden, das; jede beabnchtigte abweichude Auslegung da- von nicbts weiter, als der Versuch einer Verf lschun seyn könnte. Außerdem scheinen Sie, Herr Genera], vduig verqech zu haben, daß die game Frage über die Zulässigkeit einer Miliz=Ausbeb11ng m Rayon schon tm Jahre 18-32- “(Gegenstand mehrfacher schriftli- cher Mittheilungen _zwischen dem Mtltiair-Gouvernemcnt und Ihnen wasen und daß hiervdn das Ende, die Ihrerseits, im Namen Ihrer e terung, dtijxlltatk- Gouvernement unterm 29. Juli 1832, ert eilte_nnverbruchlcche„Zusicherung (['1155111'311108 [11 plus 1105111113) war, daß von einer Mili Operation, nicht nur im Rayon, sondern im . ganzen Deutschen heil; der ProvinY , was man diesseitig ar nicbt verlanßt hatte, „cm für allema die Rede nicht mehr Um sollte; daß emnaci) dtcse ganze Angelegenheit ihre vollüän- dige Beseiti ung gefunden hatte , und, was in dieser Hinsicht im Rayon zul ssg odcr unzulässi? sei) , einem ferneren Zweifel im Mindesien nicht weiter unterl egen konnte, daher die, ohne den
.Jeringßen voranßehenden Versuch einer Verständigun mit der e-
im s-Behdrde arüber gegenwärtig im Rayon vrok amirte Mi iz- Aus ebyy'g einer eben so agrexsven als ganz außer! allem erklärtichen usammenbanYe stehenden, d e enthcnüeyende Zusage vldblich bre- enden Ein 111 in die Rechte 1191“ » undes-Feüun begründete und Imittelbar en lchtcn Schein eener Verbindlichkeit der Festung zur
“„ ngeren- Beschränkun ihres Wirkungs-Vereichcs dur di * 1 „[We- .Das Militair- ouverncment nent Ihnen, Herr Én-rßKZ-Üs
bärefftnde, ibm evtheilte feierliche Untervfand für die elvi en a = teüe Anerkennung seiner „Rechte , in der, anliegenden Ak1gschrisxt,he1f“- neuert unter Augen, da über dasselbe mit auffaüender Absichtlichkeit und Leichtigkeit bisher hinweggegangen worden ist. In welcher;
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hin und ohne Weiteres, durch amtliche Bekanntmachungen!
jeder Art, MZF? durch öffentliche Anschlagezettel in den Kom- inunen des ayons angekunde te Miliz - Aushebung, sowohl in Nachholung der früheren Zet, als fur das laufende Jahr? Welchen Charakter tragen, im Zusammenhange hiermit, für die Festung, die vom Herrn Thorn aus Arlon, und Herrn Hanno aus Bcttemburg , unxerm 23. und 213. Januar 11. J. erlassenen ge- messenen Qrdrrs an dte Bürgermeisier im Rayon, egen das Ver:- 11_ot des Militatr-Gou-vernemcnts einer darin zu voniehenden Mi: liz-Operation, hiermit fortznfabren, und sich an Drohungen, die von der Festung ansgingen, m Nichts zu kehren? Vermögen Sie, Herr General, hteren nur den Gedanken einer Achtung und Aner- kennung der fei'lixnsgsvofltzciiicknn Machtvoükommenheit der Bundes- Fcsiungsc Autortiat m threm „gesetzlichen Wirkungs : Bereiche wahrzunehmen, oder ist dadurch nicht vielmehr geradezu ein Zustand xakttschek Gewalttyätigkett herporgerufen, in welchem der Stärkere Recht behält.“ Was mußte hiervon die unvermeidliche und unmit- telbare Folge seyn? -- ohne Frage keine andere, als daß die Amts: thätigkeex der Burgermxetstcr „im Rayon, durch die vdliige Bloß: sieUung ihrer Personen, zu_N1chte„gemacht und dadurch ein Zustand der polikommensien Anarchy: herbeigeführt wurde, zu dcm es das Militaer - Gouvernement in seinen Gränzcn, in träger, vas- sivcr Duldsquett, nicht kommen lasen durfte. Es ist seit: dem “„kionsiatirt, daß, ohne cinen formellen Widerruf der (Ie- gensettigen- im Widerspruch mtr dcn fesiungwolizeilichen An- ordnungen drs Mtliiatr- Gouvernements, erlassenen Befehlrn, allen Matres tm-Rayon ihre Cntlaffung „genommen haben würden, In welche Alternative war die Festung 111 dem Falle gesetzt? Das Mi:- lxtair-Gouvernemcnt überläßtJhnen, Herr General, selbst die nahe- ltegcnde Antwort auf diese Frage, und drutct im Allgcnwincn nur an, daß es a'lsdann zurBegründung eincr Ordnung der Dinge in seinem Berktche gezwungen war, die dcn Wünschn und dem In- teresse der faktischen Regtcrung wahrscheinlich am fernücn liegt. «- Mit welchem chht nun „wollen Sie, Herr General, dcm Festungs; Gouveernement dte Verbmd1ichkcit auferlegen, zum Schuhe rein wellkurltchcr Untertremnchmer alten, feüvcgründeten Rechte, iich tn immer neuen Reclamationen an faktische Behörden zu ers111ö11fen, dxren Zuscherungen niemals Gewähr bieten - wcnn zuv'orrerst dicse Behörden e_s unterlassen, vor Ergreifung gewaltsam regelloscr und durch das ltcht„vo1111e„1)tesnitat rtner vorangegangenen Verhand- lang, so wee positiver diesseitiger Besiinimungen, ein für allemal entfernter und vorgebcngter Maßregeln, sich in die gcringüe voran: gebende Verbindung 11111 der BundeS-Behörde der Festung zu setzen".“ Gehen Sie sich hierbei nun weiter selbst Rechenschaft, ob das Mi- litatr-Gouvernement, Wenn überhaupt für die Zukunft über die 11111: gedehntesten Fesiungs=Gränzen hinaus“, nicht lediglich, in Folge des zu erklärenden Bclagrrungs-Zuüandes, das Gesetz des Krieges und der materiellen Gewalt regtrren und entscheiden soll ob die Festung en der Forderung eincr Gewährleiffunq eines nothdürf: reg erträglichen Vcrlauxes der Dinge, M ihrer nächsten Umgebung und tbrcr „Gränzen irgend etwas verlangt habe, was nicht aus Rechts:- Frmzwien eben. so„sehr, als aus der gebictenden Nothwendigkcit, in rcnger Folgxrtchttgkeit hervorgehe? „- Nachdem die Angelegenheit zr: deinjgeschtlderten Standpunkt gediehen war, wrndetr man sich dtessctttg dcffxn „allem ungeachtet dennoch, unterm 3. Februar d., nberinals schriftlich an See, siellte Ihnen das jens»:itige Verfahren m Femem ganzen unbaitbarem Verlaufe dar, -- erklärte schon da: mals, ohne augenblicklichen Widerruf d::r an die Bürgermeister im Rayon „ergangenen Aufforderung zum Widersiande gegen die festungs: polize111chen _Anordnungendes Militair:Gouvernements, und ohne eine Garantre zur zukunftigen Vcrmridung ähnlicher Gewalt-Akte, den Festungs-quon nur seine wirkltchen Gränzen für ausgedehnt imd gab sogar die Verffcherung1ab, daß die Festung, zum Schutze ibrxs verkannten Ansehns, und ihrer bedrohten Gerechtsame an die: um (Personen sich zunächst halten müssen, die ihm in abfichtsvol: ler eindlichkeit xn dxn Weg trc_ten: nn Personen übrigens, die ganz an cnscheinlich fur dtc Festung tn keinerlei Weise den Charakter lc: Za er Behörden tragen,_sondern lediglich in einem revolutionirtcn ande faktisch ihr Amt uben. _ Htekgegrn ging von Ihnen, Herr General, tn Betrefsder Hauptpunkte, bisher noch etgentlich gar keine Erwiederung em, sondern sie begnügten sich, dem Militair- Gouvernement unterm 1Zten „d.. M. anzuzeigen, daß Sie nun- mehr ermächtigt seycn, alle Miliz-Ooxrationcn im Rayon aucb Ib- rcxsetts zn nntersagen, wenn da:? Militaik-Gouvernement untcr ge- wesen Modificationen nicht darm willigen werde. Insofern Sie- Herr General, diesc Ermächtigung den 9ten d. M. bereits erhielten- wie_geschah es, daß Sex ersi am 13ten d. M. darüber sich dem Mi- litair-Gouvernenient mttthetiten, hauptsächlich aber, -da sie wuß- ten, wre „weit die Sache gediehen war, und daß zur Vorbeugung von Kollnionen mit der Feßung schleunige Einschreitungen unver- mexdzici) wurdxn, - daß nicht von Arlon aus für dcn Rayon die Mtltz-Operateqn, W nach aUSgemachter Sache, ohne jeden Zcit- verluü, suspendirt ward? Herr Hanno erklärt, daß ihm, -- merken Sie wohl, _ obschon Jhrx erneuerte formeUe Zusicherung unterm 1.31en d. M., und zwar, wie Sie wcffen, ohne Unterschrift, also ohne all; waährkrgxt, dem Miiitair-Gouvcrnemcnt znging, die erste nur mundl1che Wetsung zur EinsieUung der angeordneten Miliz-Aus'he- bung tm Rayon, nicht por dem 15ten d. M. an ihn gclan t sei), und wenn Herr Thorn, mdcß offenbar mit Unrecht„ die»; auch], vom 141en d. M., 111 mehreren dem Müstair: Gouvernement von ihm vorliegenden Erkiärungen behauvtxt, so ändert sich doch dadurch das Sachyerhältniß in nichts Wescntltchem. 1111 nun dieser, im Vcr- Yältniß zur erfothen Ankunftßhdherer Beq immungen,ganzunglaub- ichen und unerkl riechen Versaumniß, wenn es damit die vorgeblicbe Bewandniß uvcrbaupt'hat, nicht dte“v„ornehmsic, ja einzige Veran- lassung zu der gefänglichen/ dem Militair- Gouvernement als Un- terpfand unxnthebrlcchen Einziehung des Herrn Hanno - und bei- nah ausschließlich zur Last, unditragen ihre Urheber nicht qanz alirin davon die Schuld? - Aus_c1nrr parteiloscn und wohkrrwo enen Beurtheilung ergiebt fich dte deesfäüige Entscheidung von elvst; denn als dte am 1.3ten d.„M. Nachmittags nach Rcckingen und Diovach cntsendcten Patrdumen die Veranstaltungen zu einer Miliz: Aushcbnng im _Rayon wenxr vorgeschritten fanden, als je zuvor- -- als, „angeben einzelnen Milijmann gedruckte, in den Händen des Militaer:Gonverncments bcmdleche ofäzirllc, vom Herrn Hanno onzogeneCnattoncn ausgethctlt, und mit denselben zugleich die Burgxrmetsier, ebenfalls vom Herrn Hanno, befehligt wörden wa- ren, 11ch, ohne alle Fra e und Widerrcde, am 211'tcn d. M. zu Eick) an der Werte zu gesie en, “- als außerdem die Bürgermeister da- von schreftltck); An rige erstatteten, und in der drückendiicn Vcr- legenhett fich uber hre dadurch hervorgerufene außerordentliche Lage erklärten, - ,als das Militair-Gouverncment ferner in Erfahrung brachte, daß uberall im Ray'on, ohne Verng, die übereinßimmen- dcn Verfugungen, ergebenewurden, -- als endlich noch keine zuvor- gegangene öffentliche Ankundigun auf Esch an der Alzette, und auf den 21. Februar 11. J. lautete, d e veränderte Zeit und Oertlichkcit daher vqn einer neu gefaßten Beschlußnahmc engtcn, können Sie der Meinung seyn, Herr „General, daß ach alsdann noch das"
eüungs-Gyuverncment, 1111 Orange gemessener Befehle, an die
rloner faktischen Behörden eme submise Beschwerde cinrcichcn, und sch zum„Spielba11*neiirr Tänschun en und Ausßüchte 11111111111 sollte? »- Ne1n4 wahrlich, bis dahin wer en weder Sie, noch irgend sonsi Jemand tm Ernste dee Pratensoncn treiben mögen. - Wie der wahre Zusammenhang der Sache immer seyn ma , für das Militair-Gounerncment waltete keen anderer als der ges ildcrte ob, und noch 111 diesem Augenblicke hat es die moralische Urberzcugung,
“ders: diejenigen Personen, welche die Veranlaffung einer soich1n Ver:
wickelnng geworden sind, mit Vorsatz und Bewußtscyn qchandrlt und cm „Geluüe darnachckgetragcn habcn, am nnxcrhten P'laizc, im Mpde-Smne des Ausdru es, (10 111110115111 zu machen. _ Wenn das Militair:Gouvcrncment von Anfanéx an davon durchdrungen mvs:- sen, wens es, der Rrvolution im ande gegenüber, (ici) selbt und der Wurde der von ihm vertretenen Interessen des Ourchlauchtig-
“k.k- .".ÖM' General, tritt hiernach die neuerdings schlecht-__ 1 ßen Bundes schuldig war, - so ist es am wenigßen geneigt, nch
ibr:?_ZifteiénheiesdielTerv„(chte enheit, unltreu zu werden. Es würde indeß- 2 „ck 1 _1c fa djte Erin)rung gemarht, daß die jenseitt en „un )erungen M ,keinei Witse einen (Brand der Zuvericht bieten- semßn feftgeregelten und sicheren Standpunkt verlaffen, wollte es aux fernereZusagen eingehen und eine Sicherstellung darin sUchM „ET kbUt „ihm sonach 11'1d, nachdem das“ materielle Unter- Yfand xknköszeptssr des förmlichrn Widerrufs dcr Verfügungen uber die M111z-A115hcbung im Rayon, von jedem einzelnen Bürger- 1_ne1|cr nnnmehn in seinen Händen is:,- d1'1' Frrilaffunq des Herrn Hanno die Bedingung einer moralischen 111111111111111111111 für die Zukunft noch unterworfen za hadrn. Jndcm also 1119111111110- Gouvernement sx'inersciks anf andere (Haranriccn 111151111111, (1113 die der Festung in den ihr zn 1311111111 1111111111121 exiiutiven Mittel und Kräften gegeben iind, so bleibt dic1221111111111111111111111“ dcn x'zcrrtt Hanno auch lediglich einer 11 erwartenden 131111111111“ BrschlUMWhM? M _Betxeff deselvcn vorbeyaZten. - In der Erwartung„ worin das Militair:Gouvernrtnc11t noch immer gewrssn, 1111111 1111119111111 cine besere lirbcrzrugung 111171“ dcn c111f11-F1'-€11 :-:111 1111111111 (Brhalt dcr AUIMIMbeit sich 1'11ci1r 1111111131111) nnd 1.111111» 113113111111, -- 11111 18 11111111 die (5111111111111 noch 1111111111111) 11“- ("11'61111111 "11113 deswränk- neren Ranons zurückgehnlirn. Es 111.41 1111.11“;- 351'71'11Zc11eral, Ihk?!" Ermcffcn von 11131“ ab anhrin-„ 111 d.:ixi 11111'1111111217111111on der FLÜUUI/ d- l). im Umkreisc 111111 „1 1Z11111dc11 11111 115151111, dcffcn nä- here Bcgränzung noch erfolgen 11111, 15d1111_Z111"111;11:111111';37111 der Be; sUHUUgZWt dcr jciiscirig111 dewaffnexin ;;:111511: rrrzixdriéaeii; womit das MilikÜÖÜ-(FZOLUU'kncnis'kU dic Br:*1“1'.“1)-“13:;11-,; “.“-.1'11r1' 51'1'Z1'1D17'n :c. M*litair-Gouvernemcn! 7.11“ *I*ck1111d15-F11*1:1ng 9111311113111'11 ;?n 2111111111111111 11»: (***-9111161111'111'5 11111,1d::11)ioulin- 0311111111 52111111.“ ::11371 Konimnndant“
S1i1l111“: foigr. ,
J 1 a l i e n.
Rom, 27. Febr. (“Allgemeine Zcicnnn.) Man sagt, die Regierung beabsichtige, Bologna mir irinem Gebiete an Tos- kana, Ferrara mit seinem Gebiete an drn Hrrxog *.*-on Modena gegen Geld-Entschädigung abzutretrn. 111111111111 sind diese Ge- rüchte sehr umvahrscheiniich, ob stch 1111111) nichr [rugnen läßt, das; der heilige Stuhl sobald noch nicht 11111“ Crgcbenhcit der Ro- magna rechnen kann. Das Verhäitnis; drr 9111111111113 zu den Unterthanen ist dort 11.1 111111111111'11111, da[; 111.111 1111" einem 211151136 dcr Oestrrrrichischen Tritpprn «1113111111111111111 112111:1111111'dn1111grn vor,- aussehenkann. DirsrPi'oninzcn111irdrr1111iZ111111111111111111drnPäpst- lichen Stuhl zu k1111111'rn, 1110111111 («5:1111'1119111111 drr erirrnng aus; gehen, 111 welchen drr Klrrns “(:“-xh nic 111111511111 1111130. AM) kosten dieielben, sinti etwas r111z1111'1151r11, dcr Rrgierrnq 1151-1111) 5 bis 600,000 Scudi, 1111111)? Summe bei dcr 1311111111111111, die wir schon haben, immrr di'i'ickendcr wird. :Oirsc Mchr-Yidsgadc rührt, von der großen Zahl des *)]Iilicairs hci"; dir (1111111 Schweizer; Regimenter, die Legion von Sbirren nnd Spionen rosten mehr, «111? man irgend vorher brrcchncn konnte. „Diese Provinzen, fruher die einrräglichstrn des ganzen Kirchcn-Staats, gehen einer gänzlichen Verarmung entgegen, welche zn verhindern man keine Mittel weiß. Die Preise ihrer Erzengniffe sind so niedrig ais nur möglich, daher die Abgaben 1111ersci1111inglick1; das gute Geld verschwindst, Und schlechtere frrmde Geldsdrrrn kommen in Umlauf. Die Abtretung, wenn sic z11 Stande kommen könnte, würde den Kirchcn-Staat bedeutend vrrklrincrn', aber ihn in finan iellcr Hinsicht ans sriner Sch111dcnlast reißen. Ein anderer . orschlag, um die Schulden z11 11111111, Veräußerung eines Theils der Kirchen-Gütrr, hat solchen Widrrüand von Sei- ten der Geistlichkeit gefunden, daß daran nicht zu denken ist. Ein anderer Gebiets-Tausch soll mit Neapel im Werke seyn, nämlich Benevent, welches ganz vom Staate abgesondert liegt, gegen ein Stück Gebiets“ bei Rieti abzutreten. Dieser Vor- schlag foil schon seit längercr Zric von Neapel aus gemacht seyn, und wäre vielleicht für bei»: Theile gleich vorcheilhaft. *“ Seit Marschall Bourmont hirr 111, drxnrrkc man eine große Regsamkeic unter den Franzdsisrhrn chimninsn; an ihm haben sir. eincn Anhalts-Punkt grinndcn. Zn cincr Audienz, die Bourmont bei dem Papst crhirlr, hat dieser slch über zwei Stunden mit dem IITarschall 1111111hairr1r. - "31111 2411121 d. M. starb der Kardinal Pietro Capiano; r'.“ 111.11 hirr im Jahre 1759 von ganz niederen Arltrrn „1151111711. 11111 *111, ernannte ihn den 15. Dez. 1825 zum Kardinal. Dcr Päpstliche Sruhi ver- liert in ihm einen seiner geiehrtrsrcn Thcoiogen, welchcr Wiffan- schaft er von Jugend an seine 'deksck)1'11:r 111 Ehrcn-Armcrrn verdankte. -- Der Papst 8111111111: 11111" cini-Kzen Taxxrn den Bau der St. Paulskirche, wo er dnrch srine Rii1i1zxkcic aiic Anwesen- den in Verwunderung setzte; er stieg die höchsten Gerüste auf und ab, ohne fremder Hülfe zu bcdürfrn. Der Bau dieser Kirche geht Übrigens rasch vor sich, das 1111111111111 isi unter Dach, und im »))?ittelschiff ist schon der größte Theil der Säulen auf- gerichtet. Wenn die fromme Christenheit 1111rf111'tfährt, Beiträge zu kiefern, so wird die Kirche in wenigen „Jahren völlig herge- stellt seyn.
T i'! r k e i.
Konstantinopel, 15. Febr. Die “Feuersbränste hatten sich in leßrrr Zeit fast täglich wiederholt. “21111 12. brannte es“ in der Gegend von Unkapan, am 1.3. 111 drrjrnigrn 111111 Sultan Bajezid, am l:“)tcnwurdcn gcgen fiinfzig Häuser in Tophana m Asche gelegt, wobei drei Türkische Frauen das Opfer der Flam- men wurden; bis zum [Iten brannte rs 111 vrrschiedenrn Vier- teln von Konstantinopel selbst. Die 111111 der Rrgirrung in der wohlthätigcn Absicht, dcm Soldaten rin kleines Kapital für die Zeit seines Ausrrittrs sicher zn strllcn, [1111110179119 Vcrrntnderung des Goldes bedroht die Hauptstadt 11-111 drr Forcsrßung der Brand; legungen. Es ist daher das Verbot erlassen 1111.11'dc11, daß sia) nach 10 Uhr Abends Niemand 1111131" auf den Straßen fin- den lasse.
Am jäten ist dcrkarhoiisckx11r1111111111r Bischof UW Oder; haUpc dieser Nation, GZiacomo drila Vaxic, 11111 Tode abgegan- gen und Tages darauf feierlich zur Erde descarrcr worden.
Am 17cen wurde zwischen 0111111211111'1111 Oej'tcrrciihischcn Gesandten und dem Reis-C'fcndi 1111“ ?'1111111111111111 drs wischen drr Pfdrte und dem Toskanischrn HOH"? „1113101011110an „911110115- Traktatrs aiGdeNhsclk. „ ,
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