meine Herren, 111111111 171“. die Frmhcit benuy-xn, die ihnen ut'sckc JuüOutioncn _c-ewddrcn; acer mdgen auch Sie ')Zt'kkl'ÜUi'n zu Fdrcr Sache haben, zu cincr Suede, dic Sic scit visr Fahren mit so 1111-- 11- [1111111111 15111- 11:11 11) 111111111 Mntvc untcrüüezsn; denn in dicscm Sinm 111111 Gon F1*.111ki*11.1*-! (55911 111111 1c111 U11ya111i111111111“ 11-111“ Biuigkcit, jene „1111151111. ien.- Mäßigung,- jene SittltäMW drk- ici) wage 111" 1.11 "111111110111, 1111 O1? Juli Revolution dic 1.711'1111diag1' unscr-x: 99311511 »,1515-111111'11111!“
Nächst Blsiél' RWE dxs HCT!!! 655111101, war diezenizxc dcs Herrn Berrycr dic interessanteste von" denen, 011" 111 dieser SllHUnza, gchaétcn 1111111511. Eigenriicj) Mile nach dem “))?!“1111161' 33111“ Eabct als; “111111111311“ 0111111'1'611'11'118111-1“ Nedncr sprechen 111111111, Und es 1.151? d111-,-;1' 911111195“ 0.1c1ä1111-71', daß dieser das «Wo.: qc- rade 1111 Herxn BNN)?!" „1611111. “»in." Stimm? riss ['m-.;: „Die Extx'c'nm dcsüizrcn sich.“ Hc1'i' "23411111“1' b-cq-ann mit 1013.11dc11 LINK":
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(„1511-1301 „:,-ch v.“.de bicrvon 113111 20111: 911111117“; S1." 1111111111 11111 mciicicdt' anders ausgcdrückt, aber 1111 91111161“ „3131111 1311171111111: 11.111111 anfgcfaßt'zii 1,11111-11. .Der Miniiier hatck hinzu- gcfiigt, 7.111": 111 den von den chitimiürn verthcidigtcu (Irnndsökzen 111111 111 der Sprach, dir. 171“. täglich 0111111311- stwas Vcrworchcs liege,- 1111-3 V.;iiscbung von 111111011'1111'1c1)1'1' 11n11111c11äm1b1'it und revoiniion- 1111111111 0111115111115. Bcéde Vorwürfe können mich 1111111111111) nicbt“ 1113-11. 1110111111110?!" wasrschämtdcii würde 11111" 1111131 311111111. da 1:11 1 1 17-11“ “).)11111-1..111aff: gébokkn bin und meine Lage dcm 631101101110- d-x'11 1.141111527111112'51111d n1e1111'rcigcncnT“O.1:igkeitverdankx. Revoiutiou: 11111111“ “c."11111-3111115'“ 1113 1111171 11111mcixr111511111„Des.)otisnms, 11nd11mdies zu 1*:'11-.'11“1'n, 1.1":ciqe ici» 115111 1111 1411111“: der gegenwäxtégett Dcvattc dn“7:1-x-1111'd111111e: fck wiki Ihnen zeigcn, "das: man uns 111 dcm vor- 116111111111 11.111.131 11:11“_ die Wahl zwiicizcn der Anarchie und dem Drs- 111110111115 [111111- («abc es 111 der politiscbcn Partei, der ich an e: 1,1111, 1111113111111 etwas Verworfcncs, so iväre es unsere Letcvtglan: [1131.11 2111511110) hm ich in Ihrer Mitte geblieben? warum habe 111) «1111 Nr 2017111111111; meiner politischcn R1ch1e nicht vcrztchtct? 1111111111 werdc ici) vielmxhr „in diese? Versammlung msinc Miibür: 911 so oft verirctcn, als 11c1111r1dr Vertrauen schenken? Wcil icd Jd- rc-i Versprechungen geglaubt, Weil 111) der Meinung grwescn, das; der (quttdsawdcnnHie gcduldigt, kein titles Spie] sci), das: Sienicbt die' Ab: 111111czc'havt, dcm Volkevioß zu schmc1111cln,u111es sväterhinzu beherr- 1111111111111aUeFreiheitcn dcsLandes' zy e_onffsciren. Füruns m111. die wir diess U1dcrzcuxzung gehegt, unddicw1r1e15tpon Ihnen die Bürgschaften v-crlangcn, dic S1e dem Volke gegeben, jetzt aber Vkl'lcP-M- «» für 11115, sage 11:10 1316111 15 1116116_Vc;7worfcnes weiter, 11113 die' Lc1ck11: gläubigL-cit, d1e_1vi: Jdncn gcstdcnéi haben. Der Minister xc; Fn- 113111 wundert 11111 über die thdcrmffe, dtc ihm täglich, bei seiner 2111-1111111ungj111en Weg gslcgt werdm; nue: Männer wie seines" (5511111011, die 1111) über die' dcillosext 11n1xcrn1etdltci'16n Folgen der Fali- 7111'1111111111111 911111111111, könncn sicb hierüber wundern; wi:- nicwt, die 11,11- von Hause ÜLL'Z das Uebxl richtig erkannt haben 111111 dem 0,511ngc W 117111161th Angelegenheiten auf-ncrksmn gefolgt tind. chn dee Erciqmffe 1111“ 11151111 11111- Fahke dem Ministerium wirklich ein Nöth: scl sind, so soixtc 1111 incim ., daß die gegenwärtige Debatte hinrei- cl)1111111'11311,11111I'vnen selbiges 311 _ldscn. Das System des vorliegcw den 1011115117 «11191101 uns so ganz Die Pol1tikdcs Kabinets, das; e.?- wahr- 11111 keims durchdringendcn Verüandcs bedarf, um kext wahren Grund unscrcr inneren Zerwürfniffe zu entdecken. Und 111 der That, Wenn d-cscs Gesetz nicm mit dem seit vicx Jahren befolgten volitisckyen S111'1c111c eng verbunden, 11:1nn, es nicht eine unvexmeédliche Folge dcsclvcn wärc, so würde es" v'olltg unausführbar 111111, denn ich scheue 111111) nicht es 1,11 sagen, die Ausdrücke. in welchen es abgefaßt 111, der Zweck- den es erreichen wiil- ja die Gesammtbcit seiner Bestim- mmich sind von dcr Ark, daß man das ganze Gesch als das erha: demie Oenkmal 1111er ungeschickten Verwaltung betrachten müßte Fel) crblicke in demselben eme fast unbedingt“: Aufopferung dcr Volks: Fi'cihcitkn, um solche der "Regierung 111 die Hände zu spielen. Das Asociations-Rccvt beruht auf einem Triebe, den jedcr Mensa) in sic!) fühlt, nämlecn auf dem Bedürfmffe, sich dem Glciäzgesinntcn anzuschlicßcn. da;; R.M- mne (Bedanken und Meinungen 1111551111111» schcn, ist ein k,“.ilégedaß wclcbemjedes (Hescy nothwendt scheitern muß. Hätte man fick» dax'auf beschränkt, die geheimen («senschaften zu verdicten, und die öffentlichen zu erlauben, hätte 1111111 bloß alle 111111111111ar'11"c1)cn_ _Vcrsammlungen untersagt, so würde 1111 das allen: fails _cJ-ut geheißen haben; aber man zixht unbedingt geqcn das Afforiatioiis-Reciyt zu Felde, und beruft sich dieserhalv auf den be- rühmten Pitt, als yd dicser g-rgen das Prinzip an sich aufgetreten wäre. als" ob 1111111 mcyt wüßte, daßUer damals bloß diese oder jene («sellschaft, die er ngmentlici) aunührte- zu schließen verlangte; und unter welchen U1111tändcn? Zu einer Zeit, wo 3111 allgemeiner Kricg ganz Europa Z110a111111tc_ 471111111117 trat Pitt mit der Würde- ndcc auch mit dem «(1111113111 1111115 guten "Bürgers auf, entwickelte die 1111111111: Lagt 172,5 Landcs, 73:1 (K)efabren, die idm drohxe»:- die :'101111de1101gkeit, sm) iiber das (33.111515 zu erheben. und hat demnach 11.15 Pckr1ament um die „Erlaubnixw die Statue der_Freideit 11117“ .“; IWW verhängen zu düx'scn. _Jtes waren, wenn ici) 1111111 irre, stine cigencn Worte. Was vex'langi man dagegen 111,11 von Ihnen? Befinden wir uns in ein.:r Kress, „wie damals England, und soll 1.111; Gesetz nur für den Augenblick gxlten? Stcbt_dcr Feind an unserer Gränzc, um den inneren Zweespalt zu nähren? Nein- meine Herren, glücklicherweise bleibt das Anstand unseren inne- xcn Andzchgenhciten völlig fremd; es schweigt, und Gott sey da- Ü'.“ ge. an 1! ..
„Herr B_erryer bemühte sei) darauf noch die Fehler des Gesetzes" in 1einex praktischen Ausführung nachzuweisen, und die Behauptung, _daß dasselbe unumgänglich ndthig sey, zu widerle- gen, Er schloß darauf mit folgenden Worten: „Geseßt aber auch, die '))Taßregcl wiire so nöthig, als'man es behaupten will, ist es Wohl würdig, das Männer sie vorschlagen, die sc-lbst zu geheimen 952191101110“,n ISP,“ haben, -- zu Gesellschaften, in denen man nur gegen emen Cid zugelasscp wurde? Ist es Wohl würdig, daß man, nachdem man LMM iokcbeii Eid geleistet, seinen Mitbür- gern gegenüber irak, um ihnen em, Gxseßaufquürden, das mir den gegen sie emgegangcnen Verbtndlichkeiten 10 ganz im Wj- dcrsprUche steht? Ich sage nur noch dies! bedurfte das Land noch eines solchen Gesehes zu einer Zeit, wo ohnedies schon die.
322. Staaks-Laskkn täglich zuuchmcn und dsr äußere Friede nur durch 1111111 üdkt'mäßigcn *))kil;t1111'-Ctat 1111111101 ci'balten werden kann, 19 wäre es für die IJTÜNUA', 911“ 11.1) «1111 Staatsrudcr bcfit'dcn, 111111111111 gc1vcs1'11, wcnn (11.1 0110111131111 ccngeyiandcn hätts"- W.“; 111 is)rer1"cits unfädiq wären, 311115 0511113 vorzulcgcn, und daß !1e Anderen dtcsc Sorge 1111111100111.“ Naii1 dick'ikl' RWO d“ eine ungewöhnlich Scnmtton 111 dcr Versammlung ck'kegkk- wurdc die S-ikzung 1111f.1.-1)ode11.
Cm 1111111111'1'1'13111'8 Blatt 111.11 11123131191111171311 von der Bud- 1.111; 5011111111101" 1191-71911-11111111'11c 2311111111011111111 der "21111110, 15 11311119 1111111111111“ melden, 111117: dxc „1111111100112 Verordnung Über 1111“ C111111jsu1111 déi“ [)111111'11 “1111111111 9511111100116 und einer Schwa- dron 11.111 j-(„Ökill KavalZcria(7111101111111 111111'1'3e1'c1111ct sci).
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311), der König.“ 051111111'1111111c11 ".ind „“;-“111111111.
Londc-n, 131. *))käxkz. (7511117111 traf dci' Eriecdiscbe Bor- 1"11_)asrc1' am bissigen Hofe, HW." Trikupis, mit seiner 0511111110111 und Dtcnci'schafc aws dcm Paxkctboot „Ftrcsly“ in Dover 6111.
In déi“ [)Lutiacn '?1bct1d-S1131111g dcs Unterhauses brachte zuvördci'sr Herr B 1'0111; ha 111 1111112510 in Bezug auf die Füh- rung cines 11111111118111011 Hypoidcisangisiers für Enaland nnd Wales ein, die zum crxicnma! 1111111111 wurde. Dann zeigte Lord Altddrp an, daß die Ferien dcs Hauscs vom 2611111 d, M. bis zum 14. "Ziprii dauern 1110111111. Da Herr O'Connell seine Motion auf Aufhebuna dcr 11111011 b1s zum 22. “2111111111113- schce, so zeigte 111111) Horx Sprin 11 Rice 1111, daß er an diesem Tage, statt am 1.3. April, auf eine Zäi)1ung des Hauses antra- gen werde. Herr Cripps fragte, ob es die Ansicht des edlen Lords sey, eme Verbesserung der Jagd - Gcsekze vorzusch1ngcn, was“ von Lord Althorp verneint wnrde. Das Haus verwandelte sich hiékan in einen Aussäniß Über dxe Bill wegen chulirunq dcr öffentxichen Einnahmen der Sckmkzkannner, 1v1rlcl1e * 1111111110 durch den Tod des Lord Gi'cnvillc und dnrch die Erlsdigimgcn
einiger anderer Smckurcn vcxanlasn worden. Sir I. Graham .1i11g 111 das Detail der durck) dicse Biil bc- zweckten Veränderungen ein, weil ihn der Ausschuß mit
der Einbringung dieset" Maßreqasl beauftragt hattc. Es sollen dadurch mcdrcrc Beamten, 1111111911160) dic Kasfirer und Audi- tkUl'e abgssäzafft werdcn. Der Tod eines der bisherigen Kassi- rer, der eines dci.“ ansehnlichkicn Gehalte bezogen hatte, 1111111),- tertc die beabsichtigten ch'ä11dc1'unge11. Die Bill verändert absr nicht nur das Beamtcn-Personal, sondern auch die Zahlungs- Weise. E11 soll nämlich künftighin kcchld mehr in die Schatz..- Kammer, sondern Alles 111 die Bank gezahlt werden, so daß es nur eine einzige all.“;emcine Rcchnung gäbe. Sir J. (751111111111 glaubte, daß dicse Bill eine sehr 115111121111? Kontrolle 11611" die voll ichende Gewalt scon und daß 111 die Rechnungen schr 1121“,- einfTchen würde; das Schatz/thnc 101111“ täglich und wöchentliä) eine Uebersicht iiber den Stand der E111nahme und Ausgabe er- halten. Was die Erévarmsse andctrcffc, so würde ein Personal von 65 Beamten auf 20 reducirc werden, und die Ausgaben wiirden demnach 11,000 statt 471,7“2'00 Pfund betragen. Dic R1- ductionen sollen jedoch nicht ohne gebührende Rücksicht auf die Länge der Dienstzeit Und auf die Vcrdicnyke der je r angestell- ten Beamten vorgenommen 1v.'1'dcn. Lord (35. Zonierset schenkte der '))?aßregcl seinen vollkotnxnsnen Beifall und bedauert: nur, daß sie, «115 eine so 111'1;511c1)e, so lange verschoben ivorden sey; man könnte sie, mointe c:", vielleicht für eine acwalrsamc halten, indeß sie hebe MchTS aiif, 111.15 beibehalten morden 1111113“.
Jm Courier lieoi man: „Dic Bill über die Aufhebung des Wadlrccdcs der Stadt Warwick ist glücklich in das Obor- haus vom Stapel gclamfm und den Klauen dcs Hcr1'11 „Yal- comb cnisckzlüpfi, desen 7111511111111" 11111"; die 1101121'111111'1191011Epa überreichte Petition mm der *))Tülw, 11011) fernere Sitzungen zu halten, Übcrhobcn :|. Es ergab sich gestern Abend aus dem Antrags des Herrn Tanc1*cd im Unterhausc, daß jener Aiissciwß nur in Folge ganz fälschlichcr Darscollnmzcn Seitens des .!" crrn Haicomd ernannt worden war, der besser thun würde, kunftcg in seinen Beschuldigunqen achn Individuen und Dokumente mehr Vorsicht zu 0111-11 und sick) nicht in so frechen Verlemndun- gen and-xrcr Personen zu erachcn. D:“l' Z1vcck dcs ehrenworrhcn Mitglicdes war nicht zu déi'kcnnctx, und er kann sich das Fehl- schlagen seines Planes zur Erbauung dienen (affen. [leder die Bill wegen Aufhcbiing d1's TLiLh'l'chI Ter Liverpooloki' F?:isaffcn wurde gestern der 'Ausschux';-Bcric1)r ci'ziattcc und sie wii'd näch- sten Mittwoch zum drittenmalc vc1'1c1'1'11 und ohne anifci mit großer Majorität in das Oberhaus bcfdi'dc'ct werden.“
Der Courier erklärt die. von andern Blättyrn gegebene Nachricht, daß der General-Prokurakor Sir I. Campbell sich als Kandidat für die erledigte Parlaments-Steile von Thirsk ge- meldet habe, für ungegründct.
Der Herzog von Devonshire befindet fick) jetzt in Malta; er wird in den ersten Tagen des Aprils in England zurück er- wartet; seine Gesundheit soll- ganz iviedet'hergestellc seyn.
Die General:Dmnpfschiffahrts„ Compagnie hat gestern ein neues Schiff vom Stapel laufen lassen. Es ist beinahe 500 Tons groß, wird auf der Route nach Hamburg gebraucht wer- den, und führt den Namen „The City of Hamburgh.“
“2111 der hicsigcn Börse herrsckt fortwährend Geldmangel; den Grund davon weiß man sich schwer zu erklären. .Der hohe Stand des Diskonto wirkt gleichzeitig sehr ungünstig auf fremde Obligationen jedweder Art. .Die AUSfuhr von edlem Metall
; 0.11 dcn ;))?1111521'1' 1111131111“? Fragen: Bcjißen n'ir im “311111011111
.111s dem Hafen von London hat vom ?.Zskm v. bis zum (;tend - M. nur in Silbermünzc bestanden, wovon 2000 Unxen China, 3104 nach Rotterdam, [34,109 nachNew-York und 3473 nach Pcrnamduco gingen. “
Das Edinburg Weekly Journal enthält einen Arti- kel, worin die Pünktlichkeit der Regierung Donna '))kai'ia's „; dcn Gcld-Zal)lungcn 1111 die in ihren Diensten üshendenAuslän, dc1'111111)g1*1vtese11 wird. Der Courier sagt in dieser Be» himg: „Naä) Allem, was wii' gehört haben, sind wir Überzeuar day; die Behauptungen vom Gegenthcil, die von Zeit zu ZU; in einigen Blätcorn erschicne11, von Abenteurern herrührten, die 1111) 111 ihrsn Hoffnungen geräuscht sahen. Der ehrenwertheCha,
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rakter des Herrn Mondi abal, Aqenccn 01:1“ “portugiesischen N„ ?? gierung, bedarf unseres engnisscs 11ichc.“ ,' Jm hsueigen Courier liest man: „Ein seltsames Gerücht 111 111 Bczwq auf die junge Königin Donna Maria aus PonÜ, gal 11111" cmqsgangon, 11111" überlassen es jedoch andern Zeatunqs, -" Siizcmbc'cn, d:“e Wahrheit desselben aus,;uforscbcn.“ » Die T1, :- tncs" 1.191: „“DJ-111 hört an der Börse die *)]?cinung äußern, daß " dw: EÉMTS, welche die Partei der Königin kürzlich in Portuqax 1171111911 bat, möglicher Weise eme Intervention nothn'cnxiq M, cl1e11 “könnten.“ '
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.B 13 i g i c n. Brüsscx, 15. IJTäi'z. 'Em Adwrant des Generals Mag, Z; 11.111 11:11 g-cstm'n dcm Krergs-OJTimstcr die Nachricht Überbraax, daß die Holismdcr ihre Truppcn (111 der Gränze bei Zelzare 11» ' 111111111; d1eser Adxutant reiste kurz darauf wieder ab. ; Zn dcr 9041011111111 «113111111 des Senates" wat“ die E10 1171-1113. des von dem „LTi'icxzs-IJTimster geforderten Krcditcs von «8001100 Fr. 1111 d: 1“ (Tagesordnung. Herr von Pe11ch11 stellte Ü
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Fcsrnna Luxrmburg dp: Ctvil-VU'waltuwz? Haben unsere Tru»: '- :x-on diesm “3111111111 bcsckzt? Dcr Ki'iegs-Wkinieicr antwortete"; “[Z. „91115 011“ 1110001711 dem Prinzen 11011 Hcffcn-Hombgrg und dem ** 6511111111 Söchals abgescdloßcncn Ucbcrcmkunst vom 28. Ma; 175.11 acht hct'vor, daß das Militair-OZoiwcr11c111c11t, obqleich es mrs Nachgiebigkeit dcn scrakeaeschcn Rayon auf zwei beschränkte, 1111) das Recht vorbchalccn hat, denselben aufviei' Scan.
runden
worden. [**-„11 seinem lcßtcn Scdreiben vom 28. Febr. hält Ge. 1111111 du Moulin neben seiner Erklärung- daß er sich aus den Rayon von zw*i Stunden beschränken werde, doch den Rayon von vier Stunden als gesetzlich aufrecht. Die Regierung isiin Unterhandlungx um zu einer definitiven Uebcreinkunfc zu gelan; Z;
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1,1111. 311) “habe provisorisck) befohlkn, 11icht in den RayonZ von 11111 Stunden cinzurückcn; allein hierin liegt mch1s.“1;
Dcfinitcves und die Aufrechthaltunq dieses Befehls, der nur provisorisch isi, ward von dem Verfahren der Garnison abhan- gon. .Der von mir gcfsrdcrte Kredit hat nicht nur den Zweck, die Kosten der Verlegung der ins Luxen1burg:sche gcsandcen Truo- “ pen zu decken, sondern auch unsere Infanterie um 7000 Mann zu oci'tnchi'cn.“ Herr Schiervel verlangte, daß der Minister" 9- dic ndrhigen 'Maßi'egcln treffe, damit die Garnison von Mayirackn nicht täglich das Belgische Gebiet vet'lclze. Dei“ Ki'icgs-IIJi: .- nistcr antwortete: „Dic Garnison von Mastrichr hat wirkl1ch einige 111ilitairische Exkursionen gemacht. Rack) den Bestinnnun- ch des Vertrags vom 15. Nov. soll diese Garnison nur einen 11111011 von 12 Toiscn, von der Krone der Glacis an gerahmt, 1 haben; sie beschränkt sich nicht auf diesen Rayon. Dcr GcncmiZ .? 1
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Dibbcts, an den ich gesckn'icbcn habe, hat _aeantivortei, 1eneBe-„x'é; wegungcn dienten nur zur Uebung der Soldaten und ei" bcruse sich auf die Uebereinkunfc vom 21. NTai, wodurch die Straßen .I? nach Deutschland und Hoüand ihm frei gehalten scycn. Dieser Grund ist nicht zulässig. Da von einer andern Seite kcme Ucdcreinkgnfc für den gegenwärtigen Augenblick diesen Rayon fcx'istcxlr, so ist die Regierung deshalb in Unterhandlung.“
Die (gestern erwähnte) Antwort des Ministers des Innern .? in dcr Repräsi'ntantcnxKammer in Betreff einiger an ihn gcri-xhtctcn Fragen laurete folgendermaßen: „Die erste Frage*:; 111: Kennt die Belgische Regierung, im die Preußische Regie- rung Gesellschaften ermächtigt hat, die Eisenbahn von Amster- ?“ dam nach Köln anzulegen, das Maximum des auf dieser Bahn „; einzuführcndcn Tarifs? Ich antworte: Die Regierung kennt ; dicses Maximum nicht, weil dapselbe noch nicht festgeschc ist. 5,1 Auf die zweite Frage: Kennt die Regierung die bestehendenß B*dingungcn, wozu die Acticn-Gesellschasten in Betreff der Anlagen der andern Bahnen gehaiten sind? antworte ict): Ick, vcgrcife nicht, wechx-cn Zweck man bei d1escr Frage haben kann; übrigens kennt die Regierung die Bedingungen nicht. Die dritte _. Frage ist endlich: Hat die Belgische Regierung einige Bürgschaf“) ren, daß die Preußische Regierung nicht irgend eine Tranfit-Et1 hüt):- auflegen werde, welche die durch Belgien gemachten Ops neutralisircn würde? Es scheint mir, daß diese Frazxe fiel) von selbst löst. Preußen ist eben so, w:o Belgien, daran gelegen, dcn Transit nicht zu crschwexcn, und es wird wenigstens eben so liberq scivn, als Belgien. H1“.Dun1orticr dat gefragt,obdie Regierung dn .. Verbindlichkeit Übcrnchmc, daß bei den diplo111atischen Unterhemd“ lungen die Rechte Belgiens, in Betreff der Fahrt auf den Bi 111111väffc-rn, mit dem Tarif von Mainz sowohl, als in Bcrres ', der Scheldefahi'r ohne Abgaben und Hindernisse, nicht 1111111! Werden. Die Anlegung der Eisenbahn wird keine Art von C' , fluß auf diese Unterhandlungen haben. Was die Frage betriffl, ;: ob Preußen nicht eme Tramit-Gcbühr auf die Erzengniffe Wk“ ' gicns [egen werde, so erkläre ich, daß die Regierung in_d121 Hinsicht keine Versicherung gcbkn kann, und wenn Preußen-d" nämliche Frage an Belgien stellte, so würde dieses ebenfalls 11! die Versicherung geben können, daß es keine Transit-Gebühr von dcn Erzengmssen jenes Staats erheben würde; aber ich behayp" noch, daß Preußen den Transit, so viel möglich, erleichtern kad- wcil dies so gut in seinem, als in unsera'm Interesse liegt. ' die Anlegimg einer Eisenbahn bis zur Belgiehen Gränze trifft, ',"o hat ein Besch1uß Sr. Majestät des dnigs von PW ßen diess: Anlegung genehmigt.“
Schweden und Norwegen.
Sk0ckb0lkn- 8- März. Vorgestern machte die zur Pra“ fun des neuen Zoll-Tarifs niedergeseyte „Kommission, mit dem PrYfidenten Poppins an der Spiße, dem Könige dj, quxvar- .;
tung. Se. Maj. erwiederten auf die Anrede dcs Präfidentel'xY „MM, HH.! In den einigsten und von dem Streben nqch Y Eincracht noch so sehr beseelten Fam1lien giebt es dennoch “"“ ander durchkreuzende Interessen, um so mehr in einer aus mcb*;.ö reren Ständen bestehenden Staats-GcseUscyqft, die aus Anhäng- lichkeit an ihre althcrkdmmlichcn Privilegien deren Aufrechlhal' tung wünschen. Alle Völker hegen Achtung vor ihren altenG wohnhcitcn; wollte man ihnen einen allzuraschen Z1npuls gebkn- so würde man sie dem Unvorstchrigen gleichsiellen, der, wxilik“ 1111) in seinem Wohnhause nicht wohl fühlt, zu dessen Niederreißu schrcitet, ohne sich zuvor nach einem neuen Obdache umgese
. Sie
tigkeit als erster Basis des allgemeinen Wohls.
; nen. man - . . . . al anweend ' dcn 1111501011111» können. .Diese Ueberemkunsc1skauf1*ccht gehalten m '
dkk Ritti'l'säMfk-
Wir haben erkannt, daß die „Zeit allein Verbesserun- die sich auf Erfahrung der Vergangen "heit und Beobachcun der Gegenwart begründen müssen., In einer“ Zeit, wo die „Zandlungen und Maßregeln dei“ 'Regiei'ung' auf öffentlichen Plätzen besprochen werden dürften, wee dies bct dem Ursprunge der Sraatö-Gestllschafc der Fall gewesen, habe
geglaubt, Mich voi“ Abfassung des neuen Tarifs nnc den *Kemitnissen der Einsicht und der Erfahrung umgeben zu müsicn,
aßen. qletnhlxrbeiführen darf-
die NW von Ihnen Mir zu liefern im Stande ist. Als Re-
der landwii'cl)1"chafrlicl)en und Manufaktur; Indu-
präsentanten *- strie, des Ausfuhr,- und des Cmfuhr- Handels, werden Mir durch Ihre Beobachtung kostbare Materialien
eendi ung einer Arbeit verscha en, die Ich billig, bündig [Fro 2[zeicht ?msführbar zu machen wßnsche. .Die Legislaxur' hat ihre Pfiichten zu erfüllen, dix vollziehende Gewalt die ihrigey, die einen wie die andern smd heilig. Ich bin über engt, daß Sie bei Erwäaung des Gegenstandes, wegen dessen „ ck Sie beru- fen, die Lokal-Bedi'irfnisse berückscbttgen und dWen großen Zweck nicht aus den Augen verlieren werden, den ,Ich zu, erreichen wünsche, “nämlich den Vortheil Aller, begründet auf die Gerech-
Z'ch werde mtc nteresse Ihren Arbeiten foiaen, und vcrtichere Sie der Fort;
dauer Meiner ganzen Königlichen Gnade.“
D e u 1 fck [ a n d.
Kassel, 13. März. (Schwäbischer INerkur.) Man bemerkt, daß die öffentlichen Sitzunqen unserer Stände:V_crsa1mn- lung diesmal ohne 9321311111) weniger vom Publikum d**1ucl)t wer- den, als zur ZM der vorhergehenden Landtage. -- Es gebracht der qeqenirärrigen Stä11de-Ver1a111mliing jxhr an Rechtsgelchrren. Kau'twvci'nwchte man, emen dcr w:chc:gste_n Ausschluß, den Rechts- pßege.?sussch11ß, dadurch zu bilden, 011131111111 d1n Abgeordneten der Landcs-Univcrstät, der diesmal zuxäkl-xg ein Professor der Recluswisscnschaft war, und vier Advokaten wählte. In der
aanzen Stände-Vcrsammlung fand s1chkcin einzégcs Mitglied Bom höhcrcn Richtersrande,
das man hätte wählen kön- Auch zu dem 11011) fehlenden sechsten Mitglicde mußte eincn Advckatcn wählen, der aber noch nicht cm* 111111", und da dieser später erklärte, daß er nicht kommen werde, so wurde an dessen Scelle_ein Mitglied das auf Universitäten juris111che KoUegien besucht hatte, gewählt. B-fändcn sich nicht untex den genann- ten Advokaten überaus ?hrcnwerthe, durch PatrrociSmus aus- gezeichnete und über 1101311 111öqlichcn Argwohn erhabene Män- ner, bei denen nichts gcwiffxr ist, als daß _sie nur das Ge- meinwohl vor Augen haben,_1o könnte eme 1olche Zusammctis setzung des Rechrspficqe-A1is1ch11sscs a-Ucrdi11gs etwas Yedenkli- ches haben. Denn zu den wichtigen Arbeiten, wonnt "ck dei“- selbe an diesem Landtage 11 befassen har, gehöxt z.B. die Verbesserung des Gerichts: erfahrcns, und sicherlich jmd es die Advokaten nicht, welche bei der Beschleunigung des Pro- eßganges und Verminderung der Prozeß,- Kosten ein Interesse aben. Die Bildung des finanziellen Aus1chusses_, dem als 'Hauvtqeschäft die Feststellung des Budgets für die neue dreijäh- rige Finanz-Pcriodc und die Untersuchung des Einnahme,- und AusgabeEtats zusteht, war bsi dem Mangel der ndthigen Zahl qeschickccr und ein;“:ckztsvoljcr “Finanz-Männei' nicbt mmder schaue.- „iiq. Am besten war man bei dcr Komiituirung des ökonomt- schen Ausschusses daran, denn an, zUm Theil ausgezeichneten, Ockonomen ist Ucbcrfluß in dcr Seände-Versammlung. PTan fürchtet, es werden durchgreifende Verbesserquen in dem [cind- wirthschafclichcn Zustande auf großen Widci'xpruch von Seiten der Bevorrechtetcn stoßen.
Stuttgart, 14. März. Die Mitglieder des weiteren ständischen Ausschusses sind auf den 3. April hierher einberufen, um in Vereinigung mit den in Stuttgart wohnenden Ausschuß- Mitgliedcrn die der Verabschiedung angemeffene Verwendung der beimlligten Steuern vom Ctacsjahr BF 11 prüfen und den Etat vom 1. Juni 183.3 bis 30, Juni 18.4 mit dem Finanz- Ministerium zu berathen.
Oesterreich,
Wien, 10. Mär. (Nürnberger Korrespondent.) Se. Mai. der Kaiser Fefinden sich, nachdem Sie zur Ader ge- lassen, ficberfrei, und in vollkommener Besserung, eine siarxe Hei- serkeit abgerechnet, wegen welcher der Kaiser Niemanden 1pricht, sondern das ihm zu wissen Nöthige sch1'iftlich empfängt und auf demselben Wege Antwort crchcilr. Mit dem Beginn der Früh,- lings-Witterung gedenkt der Monarch wieder eine Reise an utre- ten. Er wird zuerst Tyrol, und in dieser Provinz die wi tige, bereits weit vorgcrückte Befestigung Brircns besuchen, sodann sich in die Lombardei begcden, und abwechselnd seinen Aufenthalt in Mailand und Venedig nehmen. Erst zu seiner gewöhnlichen Bade-Saison, 111131111, kehrt der Kaiser zu den Heilquxllen Ba- dens zurück. - Die jüngere Königin von Ungarn befindet sich seit einiger Zeit in einem leidenden Zusiande. - Die Giovine Italia soll in Parma schonwieder ihr Daskyn durch Ermordung eines Individuums beurkundet haben. Größere Thaten vei'mag ste auch nicht zu vollbringen; die neuesten Ereignisse in Savoyen geben davon Zeugniß.
Wien, 12. März. (Schlesische Zeitung.) Obgleich die Unpäßlichkeit Sr. Majestät des Kaisers schon seit geraumer Zeit gehoben isi, so haben Dieselben doch erst vorgestern wieder die erste Spazierfahrc ins Freie untcrnommey. „Den Staats- Geschästen widmen sich Dieselben Zwar schon keit nnxhreren Ta; gen, doch war bis heute noch keine ? udienz; die Aerzte 1chcinen dies bisher widerrathen zu haben; morgen oder übermorgen soll aber ganz bestimmt die erste Audienz stattfinden. --« Die Konferenzen der Deutschen Minister wi'rdcn fortwährend thätigsr betrieben; man glaubt jedoch, daß sie vor dem Monat Mai 11:00 zu „ihrem Ende gelangt seyn werden. -- Die Reise Si". Kaljerl. Hoheit des Erzherzogs Ferdinand von Este wird allem Anschxme nach noch in diesem Monate vor sich gehen, der Sichenbürqisthe Land- tag indessen erst im künftigen Sommer eröffnet werden.
Türkei.
Konstantinopel, 18. Febr. (Allgemeine Zeitung.) Die Feuersbrunst, Von der ich in meinem Schreiben vom 4ten d. sprach, und welwe fich zwaschen dem 4ten Und 11ten d. mehrmals an andern Orten wiederholte, ist, wie es sich keizt erst zeigt, für Unbedeurender gehalten worden, als sie es verdiente, indem man sls zufällig entstanden glaubte, wäh_ren_d es nun offenbar ist, daß das Feuer angelegt war. Leider Wenn dies aber nur der An- fang zu neuen, sich seitdem beinahe täglich wiederholenden, Brand- legungs-Verfuchen gewesen zu seyn, deren traurige Wirkung, trotz ailer Wachsamkeit, nur selten vereitelt werden konnte, und Welche die Einwohner dieser Hauptstadt wieder in die größte Un- kiche verseht haben. Am 12cm, brannte es in der Gegend von
Un-Kapan, wodurck; gegen 50 Gebäude in Asche verwandelt wurden. Am [Zim brannte das große „Laus des Naziri Hadschi Said Efendi in der Gegend von Sultan ajazid mit Allem, was es enthielt, ab. „In der Nacht vom 15ten auf den 16ten um Mitternacht sah man mehrere Häuser in Tophana in Flammen stehen, die schon dem Oesterreichischen Gesandtschafts-Gebäude gefährlich zu werden drohten und Vorkehrungen zu dessen Rettung veranlaß- ten, allein vom Nordwinde getrieben, die Richtung gegen Ga- lata nahmen, wo sie, da diese Gegend erst kürzlich abgebrannt und noch nicht wieder bebaut ist, keine Nahrung mehr fanden und erlöschten. Drei Türkische Frauen fanden dabei ihren Tod in den Flammen , und über 40 Häuser wnrden in Asche gelegt. Am 16ten, 17ten und heute brach immer wieder in verschiedenen Gegenden Feuer aus, wurde aber jedeSmal, ohne großen Scha- den anzurichten, gelöscht. Man vermuthet mit allem Grunde, daß die regulairen Trappen die Anstifter diescr Brandlegungen smd, da die Pforte es aufs 'Neue versucht hat, ihren Sold um fünf Piaster zu vermindern, zwar mit dem Ver- sprechen, daß diese fünf Piasker jeden Monat bei Seite gelegt, und so jedem Soldaten ein kleines Kapital für die Zeit seines Austritts erspart werden solle. Man erinnert fick) , daß eben- falls eine Sold-Verminderung die Brandlequngcn im verstosse- nen Sommer und den großen Brand in Galata veranlaßte, und daß dieselben aufhörten, nachdem die Pforte dcn Sold wreder xrhöht hatte. Da nun derselbe Anlaß 11151 dieselben Folgen hat, 10 hat man wohl recht, wenn man die unzufriedene Soldateöka dieser Brandlegungen beschuldigt. C“?- „iixid nun zwar strenge Verord- nungen ergangen, allein bisx'eßtfruwxlps. Zwischen dchegierung von Toskana und der Pforte wird 1111311 seit geraumer Zeit über einen Handels-Traktat unterhandeit; derselbe soll nun wirklich abgeschlosen und bereits gestern die Ratificationcn ausgewechselt worden icyn. -- Am L;")ten d. starb hier der katholisch-armeni- sche Bischof und Oberhaupt dieser Kirche, Herr Giacomo della Valle. - Die Türkische Zeitung enthält nähere Angaben Über den Stand der Dinge in Bagdad, dann einige Verordnungen von untcrgcordnctem Interesse, end1ich die Anzeige, das: Selim und Osinan Pascha, welche aus den Diensten Mehmed Ali? nach Konstantinopel geflohen waren, vom Sultan zu Pascha"s von zwei Roßschweifen und Generalen dei“ eegulaircn Truppen ernannt worden seycn. Merkwürdig ist dieser Artikel deswegen, weil er auf die Verhältnisse zwischcn der Pforte und dem Ae- gyptischen Statthalter einiges Licht wirft, indem sich jene nicht zu trauen scheint, den von OSman begangenen Verrath zu recht- fertigen, und Mehmed Ali dadurch zu reizen. «“ Die Tewdschi- hats-Liste ist erschienen, enthält aber, verglichen mit der vorjäh'- rigen, nicht die mindesre Veränderung. » Nachrichten aus Kan- dien lauten noch keinesweges beruhigend, melden aber auch keine bemerkenswerthen Veränderungen in der dortigen Lage der Dinge.
Belgrad, 6. März. (Schlesische Zeitung.) Nack) Briefen aus Bucharest vom jsien d. sieht man daselbst täglich der Bekanntmachung der Beschlüsse entgegen, welche von der Russischen und Türkischen Regierung gemeinschaftliii) und im Einvernehmen des Divans der Fürstenthümer zur definitiven Re- gulirung deren künftiger Verhältnisse gefaßt wuyden. Als Kom.- petenten für die Hospodarcn ,-,W1'11'de in der Wallachei nennt man den Groß-Bojaren und Generalen dei" Wallachischen P?i- liz, Alexander Ghika, und für dieselbe Würde in der Moldau dic GroßxBojarcn Mihalaky Stourda und Alexander Ghika, einen Anvcrwandten dcs vorerwäzntcn Alex. Ghika. »- Die Rusxischen Truppen erwarten jeden Tag den BSF fehl, die vorbereitete Räumung der Fürstenthümer zu vollziehen. -- Hier hat am 2ten d. ein nichtgewdhnliches Hochzeitsesr siatc; qcfunden. Die beiden Töchter des hiesigen Gouverneurs Jefrim, Bruder des Fürsten Milosch, die als Zwillinge zugleich die Welt erblickt hatten, feierten an diesem Tage zu gleicher Zeit ihre Vermählung. Dcr Gatte der einen ward ein Bierbrauer in Semlin, der der zweiten ein in Belgrad ansäsfiaer Kaufmann, beide bürgerlicher Abkunft. Der Erbprinz von Serbien, Prinz Milan, wohnte im Namen des Fürsten Milosch den Hochzeits,- feierlichkciten bei.
Inland.
Berlin, 20. März. Es ist in der Nummer 56 der Staats- Zeitung gemeldet worden, daß des „Königs Majestät unter meh,- reren Gnaden-Gesck)enkcn, die_ im verflossenen Jahre dem Regie- rungs-Bezirk Brc-Flau zu Tycil aeworden, auch eine Summe von 1000 Rthlrn. zum Wiederaufbau des abgebrannten städti- schen Schulhauses zu Prausnilz bewilligt hätten. Diese Angabe ist indessen dahin zu berichtigen, daß Se. Königliche Majestät nicht 1000 Rthlr., sondern Zweitausend Rthlr. zu diesem Zwecke Allergnädigsk aYuweisen geruht haben.
- Am 18cm 11. ?. beging der "Magistrat und die Büy- gerschast Stettins die Feier der vor 25 Jahren erfolqtcn Ein.- führung der Städre-Ordnung. ( Eine nähere Beschreiöung die,- scr Feier behalten wir uns vor.)
- Aus den sechs Gymnasien in der Provinz Pommern sind im Laufe des Jahres 77 Schüler zur Universität entlassen worden. Darunter widmeten sick) 37 dem Studium der Theo- loqie, 16 demjenigen dM Juriöpruden , 0 der Medizin, 5 der Philosophie und Philologie und 10 téeils den Kameral-Wijsen- schaften, theils der IJTathcmatik.
» Die im Laufe des vorigen Jahres im Bezirke dchdnigl. RLIÜU'UUZZXU KöSlin veranstalteten Kollekten haben eine Summe von 530 “ thlr. eingetragen. ';“- Was die Bevölkerung dieses Rex gierungs-Bezirkes betrifft, _10 hat sich dieselbe im verßossenen 0mbre um 4157 Seelen gehobcn, indem 17,635 Kinder (6060 Knaben und 6675 Mädchen) geboren wurden, dagegen aber nur 9478Pcrsonen starben.- Unter den Geborncn waren .; Drillings- und 92 Zwillings-Gcburten; todtgeboren wurden 374 Kinder. Getrauc wurden 326“; Ehepaare, worunter 4 Männer über 60 Jahr mit Frauen unter 30 Jahr.
- „Jn „Königsberg in Pr. findet im Laufe dieses Mo- nats die vierte Kunft-Aussiellung statt, zu deren Veranstaltung zunächst eine Sammlung älterer Gemälde die Mittel darbietet.
- Zn Zcrniß bei Gleiwitz (Regierungs-Bezirk Opvean entstand am Iten d. 932. ein Feuer, wodurch der Schachtal mit 200 Schafen, ein Speichcr mit 400 Scheffel Gerraide, 70 Eimer Spiritus und 10 Bauer-thhschafrcn ein Raub der Flammen wurden. Durch einen Holz-Vorrark) von 100 Klas,- tern wurde das Feuer noa) vergrößert.
- Aus „Köln wird unterm 12ten d. M. gemeldet: „Die Osemundhämmer im Kreise Gummersbach erfreuen s1ch seat Kurzem eines bessern Absaßes und annehmlicher Preise, was auch auf den Hol ;“Verkehr wieder günstig einwirkt, indem die Nachfrage nac!) .'ohlen stärker geworden ist. Die Fabriken in den übrigen Theilen des Regierungs-Bezjyks Köln erhalten fich mehr oder weniger in regem Betriebe; in Köln selbst wird die
Anlage zweier Eisen-Schmclzereim und im Kreise Gummersbach
die einer Pudlingsfrischerei beabsichtigt. » Nachdem der Rhein in seme Ufer zurückgetreten ist, hat auch die Schifffahrt wieder degonnen. Es sind im vergangenen Monate zu Köln angekom- M" zu Berg 50, zu Thal 20:3, zusammen 255 beladene "Fahrzeuge; Und abgefahren zu Berg “36, 111 Thal 23, zusammen 59 beladene Fahrzeuge. Unter den angekommenen beladenen Fahr eugen wa- 1'en .; Schiffe von Amsterdam mit 9223 Centr., 6 chiffe von Rotterdam mit 9660 Ce11t1'.; die Niederländischen Dampfscdiffe drachten 5100 Teuer,; zusammen von Holland 23,081 Centi'. »Hier vorbei fuhren 3 Schiffe nach Mainz mit 8474 Cenrr, ? Schiffe nach Mannheim nur 6077 Centr, cs fuhren mithin vor: bei 11,551 Centr. Es wurden ver1'aden in „Köln ZSchiffx nach Mainz mit 7022 Cemil, 3 Schiffe 1111111 Fra11kf111'1111it50()1 0911112. 15 Schiffe nach Mannheim mit 10,111 Ceuta, durch Dampf- schiffe 1018 Centu, in Summa 27,171551 EMW; Mainz erhieic demnach direkt von Holland 5474 Centu, don Köln in Segei: schiffen 7022 Cent» durch Dampfschiffs 11018 EMW„ im Gan- ,en 10,514 Centr. Die Dampfschiffe «'.-110112111 *Nieder-Rbem Fahren fortwährend wöchentlich zweimal 3111i1cheanln und Rot- tei'dam. Auf dem MitredRhem haben die Dan1pfsch1ffe „“Friedml) Wilhelm“, „Concordia“ 1.111? „Stadt Köin“ am 211311 11. M. den Dienst ebenfalls wieder begonnen und fahren seitdem täqiicl) zWischen Köln und Mainz Skit dem ]stSU d. M. isx der Dienst diescr Schiffe durch das Dampfschiff „Pi'inz'essin Mariam“ hes Mannheim ausqedchnt dedcn, und am 1. 2.260 d. J. soll durcb das Schiff „Stadt ?))?ainz“ die “Fahrt 1,11€? Leopoldshafen in Gang geselzc werden. Von Gecraide, dcsonders Roggkn- smd bedeutende “Ankäufe für; Holland gemacht worden.“
-- Aus Düsseldorf schreibt man unterm 13th d. M.: „Für die Bedürfniffe dei“ 211an im hicsigen Regierungs-Bezirk wird in allen Gemeinden mit rühmliciyem “(ich Sorge getragen; wo. die Mittel der Armcherivaltungcn dazu nicht ausreichen, werden diese durch außerordentliche Sammlungen zeitig crqänzt, oder besondere Vereine übernehmen die Sorge und WWW be.- sonders für verschämte Ai'mc äußerst wohlthätig, Ueber die se- gensreiche Thätigkeit der letzteren wird hier nur Folgendes 1111- geführt: Der Frauen-Verein zu Wesel dat während des Jab- res 1833 an bedürftige Wöcsyterinnc-n Und arme Kranke 5.3.10 Portionen Suppe nach ärztjicber Verordnung ncdsr dem dazu gehörigen Weißbrodte ausgegeben und außcrdam an Wöchncrmn nen vertheilc: 63 K*indertücher, 18 Leibchen, «12 *))?xnzcn, 31 Hemdchen, 22 Leibbinden, 5 wollene Tücher, 40 Frauenhenwdn, 20 Bett-Tücher, 11 Bettchen, 10 Strobsäcke und 0 Kopfpfühle; an Arme und Kranke aber 20 Mannshemden, 61 Fraucnhcm- den, 67 Kinderhemden, 38 Bett-Tücher, ('» wollene Decken und viele bereits gebrauchte Kleidungssiückc und Leinwand. Dcr Frauen-Verein zu Krefeld hat im vdrigen „Jahre 532 arme Wöchnerinnen mit allem Nothwendigen, mit Leinwand, Benz werk, Decken, Kleidungsffi'nken :c. reichlich unteistükzc und außcrx dem jede derselben für eine Dauer von 18 Tagen mit angemesse- nen Speisen und Getränken versorgt, Die unter specicUer Lei.- tung desselben bestehende Schule hat dendcsren Fortgang Und zählt 78 Schülerinnen. Dei“ Rentnar “Adolph Funke vcrdrcnc als wirksamste Stülze dieses Vereins rühmlicl) genannt zu wcr- den und hat demselben zur Verwendung bsi seinen lobenswerthcn Besirebungen nach und nach sehr ansehnliche Geschenke zuge- wendet. Der Frauen-Verdin zu Rbeidc im Kreise Gladbach hat während des verflossenen Jahres im Ganzen 17 arme Wöch- nerinnen und außerdem noch 78 Dürstige Überhaupt mit Spene, Bettwerk und Bekleidungs-Gegenständen versorgt. Als ?leußc- rung des Wohlthätigkeits-Sinnes isk aucb zu betrachten, daß in der kleinen Stadt Kempen 1111 Konzert zum Besicn dci“ “211111111 61) Rthlr., in dem kleinen Flecken Ka1de11kirchen im Kreise Kempen ein ähnliches Konzsrc 54 Rthlr. und in dem Dorfe Bredel sogar 97 9111711: einbrachte.“
.Das Lateinische und das" "„Deutsche Beizeichniß der Vorle- sungen der hiesigen Universität für das nächste Sommer-Se- mester 1831, welche vom 21. “2111111 ax. werden angefangen wei“- dcn, sind von heutc an der ccm .Odc1*-Pedcllen Danelzer im Univerfitäts-Gebäude, ersteres für 2; Sgr., letzteres für 2 Sgr. zu haben. Berlin, den 18. März 1834.
.Der Rektor der Universität, ])r,S-tra11ß.
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Literarische Nachrichten.
Beiträge zur neuern Braunschweigischcn Geschichte und Er- innerungen aus seinem Leben, von Gottfr. Phil. von B ü l o w , Herzogl. Braunschweigischcm Kammer-Direkcor. Braunschweig, 183.3. “8. .
Der größte und bedeutendffe Thees dieser Memoiren. die als eine Ergänzung der so scväybarcn Strso111deckschcn Denkwi'irdigtci- ten angesehen werden können bezieht sicb aiif einen der wachtigücn Männer aus der Braunschwet ischcn Geschichte, deffcn Name zu“ gleich auf mehr als eine Wei e mitder Preußischen und allgcmxé- nen Geschichte verbunden isi, nämlich, auf den_.x““,)erzog Karl W11- helm Ferdinand. Schr vafscnd hat Herr von Bülow als Molto die Worte Jobanncs's von Müller vorangcscyt: „.Bei seiner Erda benbcit war er voll Gnade und Anmutb. äußerst rinnehmend. wml er in “Jedem, wo, woher, wc1ches Glaubens _er war, den Menschen sah; die Liebe des Vergnügen»; trug bci, ihn gefällig zu 111001111, Er hatte eine persönliche Wrdße, deren Eindrm?“ lange nach 11-13 nem Tode blieb.“ .Die unausgescizte Sorge des Herzogs für d1e Wohlfahrt seines Landes, seine Arbeitsamkcit, Thätigkeit und Ord- nung (er war, sagt Herr von Bülow S, 34. v1cUc1cht dex 1111101111»- untcr allen Geschäftsmänncrn Braunschweig» seme Wtrihxnjzim und Sparsamkeit, die aber dock) dic fürülichc Pracht, wo 111“ 11111.“ immer nothwendig war, niemals ausschloß, seine Beobachtungen 11- 11113 wirklichen Landcs-Bedürfnises, 11111 23111111an zu „dcp Land- schaft, obgleich ihn kcine Constitution band- 111ne„ckxrcund11.11_i'111_qc- _cn Jedermann und oft bis 111111 111611111101 gc'trccbaenx .Obslicbe, eine Mäßigkcit und Zurückhaltung 111 211111115, 111111 fu_r ibn E1“1)ol_1111g odcr Zerstreuung beißen konntc -- ausdicre „Emcmcvasten [111de 11_111c Regierung „111 einer höchst glkxcklidlnen Zeitim' das Bxaunscbweigncbe Land gemacht. Seine sclbüüändtgk Regierungswenc aper erinnckt durchgehends an Friedrich dcn Großen, und, 1116er «115 cm 311.3 11115 der RegentemGescvicbte dicses (“mitch Königs spiegelt sci) m der Regentcn-Gcscbicme dcs Harzogs wndcr. , .
Herr von Bülow, der unter 111111 Herzoge gedient, ihn oft ge.- sehen undäkcsprochen und auch die nachfolgende Zett der Stürmc
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und uinw ungen erlebt [.*-11. weiß „hierüber manche interessante Details beizubringen. ,ch. crwähnt htxr unter Anderem eines Ent.» schluscs des erzogs 1m („cadre 17874, _emc mne Schul-Bebdrde un.- ter dcm Vortvc des damaltgen Geheimen Raich Hardenberg cin: zurichten. Die Landsch111t faßte dagegen einen Bcscdiuß, weil dieses neue Koacgium dxn vek1affung€§n1c1ßixicn Wirkungskccis des Konsisto- riums beeinträchtigen würde, Wee andesvätcrlicv auch immer des" Herzogs Adscht war und für mtc gut begründet er sein Recbt cr- achtet, so licß er doch die gqnzc_Sache faUen, äußextk aber damals: „Ick möchte doch wissen, wie die .Herren .die Landüände) die Ko- ficn eines reichsHericbtlicbcn Prozesses gegen das Land verantwortcn würden, wenn ck mein Recht zu der chdrderung des Unterriäxts und Verbreitun der Ausvildung meiner Unterthancn auf erncn
Rechtsstreit wo te ankommen lassen.“ Es hatten nämlich die
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