1834 / 81 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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es mit lebhaften) Kummer, daß er sich einen einjigxn TY von je- nem Gefühle beherrschen ließ und an diesem einzt en a

vatxiotiscbcn Vircine,“ die sich in nrchrercn Departements aus" einem falschen Licbte beiracbtcnd- ein Werkzeug ertrümmerte, diffen er sich im Jutereffe dcs conüituttontt'etien Kdn gthums hätte bcdicncn können, ein Werkzeug,. daß er hätte ausbilden und ver- brffern können, und das, mit Festigkeit und Geschioklicbkcit gehand- habt, die dauerbaftesie Birr?schaft der Juli-cholutibn geworden seyn würde. Was man dama s nicht gethan bat, läßt nch noch jetzt thun; es iii vielleicht das einzige Mittel, die Regierung und Frank- reicb drn beunruhigende" Schwankungen zu entreißrii. Anstatt dcr klexnlichrn Masire cln,_dcren Ausführung einer Polizei von schlech- tim Rufe übcrlai en wird, lassen Sie uns den Parter-Klubbs jenen großen Bereiii aller Franzosen, die die Aufrechthaltung der gcgen- wärtigen chterung iioui-n, entgegensetzen. England nahm nach scinir Revolution von 1688 zu einem ähnlichen Vereine eine Zu- fiucbt; es isi eine Lehre, welche von Dcnjrnigen nicbt zuru-ckgcwie- sen werden sonic, die uns die Gebräuche und das Verfahren des Ciiiiléiciwn Volkes angcvriesen baden. Lgsscn Sie uns eine Associa- tions-Akte unterzeichnen, durch welcbe wn: uns“ verpflichten, die an,); der Fiili-Nevolution hervorge angene Regierung gegen jede Parter- die uns zu der vorigen “Dyna ie oder zu einer Republik Yuklellkfüh- rin ontc, zn vcrthcidigrn. Oje kOcputirtcn-Kammer, ic Pairs- Kanxmir, 111.5 Minißerium sribfi mbge sieh an die Spibr einer so großartigcn Bcwrgung stellen. (“Stimmen im Centrum: „„Unser-: Eibe geni'igcnx“) Besonders nothwendig ifi cs, daß die Männer an der Svive der Regierung eine Scheidewand zwiswcn sic!) und dem Hofe zu Prag errichten. (Dieselben Stimmen: „Das" ist bereits geschehen!“) Man sagt, das; jener Hof seinen Anbämern erlaube, dim Könige Ludwig Philipp den Eid der Treue zu eiiien; man müßte dann„“cben, ob cr ihnen“ auch erlaubte, eine gegen ihn gerichtete Affociatwnö=Akte zu unterzeich- ncn. Da ich nicht immer mit der Maiorität siimtnc, so enthalte .cn mii!)- in meinem Namen die Untcrzcichnung einer soliden Lilie vorzuscblagen; aber ich fordere diejenigxn' unsxrcx ebren- wrribcn Kolirgcn, welcbe des Beistand“ der Maiortiät ge- wiffer iind, anf, mcinrn Vorschlag zu dem ibrigen “zu, ma- (Firn, und dadurck), daß sie die Annahme dessrlbxn bcwrrken- einen neuen und glänz-ndcn Beweis ihrer Anhänglicbkcit n'a die con- ikirutxonnelje Monarcbie, an die Dynastie und an Frankreich zu ge- brn. «; Wenn eine Regierung vier Jahre der Existenz zählt, so kann nc mir noch, iir müßte denn schr, unÖcschickt seyn, durch ei- gene Unvorffiickigkcit zu Grunde gehen. ie großin Prüfungen sind geqcnwärtig überstanden. Die Republik und die Legitimität [).-ben ihre heftiYirn Scblacbien gel=efert- Die Republik, den En- ibuiiazmns der ;)ugrnd irre ]eitrnd, wird nie mehr so h_croisch auf- irrten, als 1“?! drm Kloßcr St. Miri); dic Legitimität Wird keine so siiidnr Gelegenheit mihi" baden, sich um ein weißes Pnnicr zu drängen, als zu drr Zeit, wo die Herzogin von 232771) das- selbe in dcr Vendée aufvfianztr. Beide Armeen siid be- sicgt worden; die Fi-hlcr der Regierung allein könnten sie wie'rcr dciebcn, oder nrue bcrborrufcn. Eine Verwiiituu -_, wrlche hrutc nici)! mit din biüel)cndcn Gcscyen für die Sia'nryeit cs coniiiturion- mdcn Throne; rinßchcn _kann, wird es morgen mit ßrcngerrn (55c- scizcn tbr" so irrniq. Ein Grfciz von Blei zieht ein Gesetz von Eisen, und ein Gesetz bon Eiscn cin andere-z voii Erz nail) sii)! (Gking-iiig.) D r Svraäze, m. .;"), welche ich bcuirfi'thrc, babe ich während Fr:" 1.3 Fabri" drr ?)icstauration vi'siändig g fiihrt. Unik!“ din brich lehren I)icgicriin-zrn iii kcin (Kieser; gegen dir drrsdnliciic odcr garn dir Preß:F*-;brit vokgclcgt worden, da:? ich n-ci-t be- r.?)irvft härte Alle jene (Hirsiizc, obgleich von einer zahirciiicn *).-mixiiät voiirt, bingen nus rer “Oiskmffon gebrandmarkt, ent- rid"! faii ii)]iiiisiiii,i'bar brrvor. Frankrei. xonix damals unserer 3“) ngcbun:; Bcifab; jiyt wünscht es vor alien DM in Ruhe Wil ii-id ibm dicsc Ruhe scjiiiloig/ die es diiräi so wir i' vacr crkauft [;.-at: abc darauf drsii)i“änit sicb iinscrc Pflicht nicht. Some Frank: reiki) in Tiigrn irr Un,irdiix_d odr)" 79er“ 'Schiä'fr'i'gkeit genrigt_scyn,1'cznr ?)i'rcbtc zn r-e gcffcn, so :im's-cn wrr rns derselben siati icincrrrixi 11i*i'11,1111D di“):s*;lvcn Aciirung vrrstbaffcn. Aver gli'icklicb-rweise isi dcm nicht also. Glander: Sie ja nicizt, m. H„ dns: Fkankriici) bc.citsci), dcerebe zur 711 “'i-c scinc so ibervcrrrkauiten Rschie zu opfern. Es würde dcn Bcriiiü Di'i'si'lvciikilf iiiwfinden, und C:;r, cLeim“ Manda- tare, deSbalv ziir Rccizcnsciwst zikbkii. Daz gegetiw M i' Gcs-v gcbbrt zu der Zahl drrcr, über die wer führt“ “den Bann 1311) aus- gesprochen haben Das (Krick; häktr da;- Affoxiations-Recbt organi- iiren müsen; rs bcrnicbtet daffrlbe. Gr en diescVerniäitung erbcbk ich mich. Ich würde r.:ein ganzes var amctitariscins chin Lügen gestraft haben, wenn ic!) bei d:.eser G:;iegcnbeit Stillschweigen beob- achtet hätte. Mein erster Wunsch iii, daß das Gesetz verworfen werde. Wenn die Kammer diese Ansicht nicht theilt, so ist mein zweiter Wunsxb, das: es auf die vdlitischen Vereine bcschänkt wer- de, oder wenigstens mir temvorair sci), und mit dem 1. .xannar “18-16 wieder eridsiir. Ami) werde ich aae Amendxments unterstützen, die den chck" haben, das zu mildern, was mir in dem Entwurf firing, inquiiitoriscv und dem Grundsatze de:“ Regierung zuwider zu seyn scheint. Ick) ütmme gigen das Gesch.“ -

Der „National von 1834“ enthälteinlanges Schreiben des Herrn Armand Carrer an Herrn Guizot, als Antwort auf die Aeußerungcn dcs Leßtern in seiner in der Deputirten-Kammer gehaltenen Rede gegen die politischen Vereine. Außerdem befin- det fick) in demselben Blarte das nachstehende, äußerst heftige Schreiben in derselben Angelegenheit: „ZWei Minisier haben qcstern auf der Redncrbühne die Mitglieder der politischen Vereine beleidigt. Obgleich man die Beleidigungen zweier Männer, die so allgemein Und so mit Recht verachtet find, wie die Herren Guizoc und von Argout, rait Stillschweigen übergehen könnte, so macht es uns doch unsere Stellung als “Mandatare- der Ge- sellschaft der Menschenrechte zur Psticht, die gegen sie gerichte- ten Schmähungen zurückzuweisen, und da wir nicht, wie drei von uns, im Staude sind, es auf “der Redner,- büime u thun, so bedienen wir uns dazu der öffentlichen Blät- ter. n die Spilze der Gesellschaft der Menschenrechte gestellt, haben wir täglich Gelegenheit uns von der Sittlichkeit und Hin- gcbung ihrer Mitglieder zu überzeugen. Wir sirafen die beiden Minister hierdurch öffentlich Lügen, und erklären im Angesicbte dk.“ Landes alle diejenigen für ehrlos' urzd feige, die, dem Bei- spiele derselben folöxend, die Stellung mißbrauchen sollten, welche “))):n Jie Redner ühne darbieter, um Bürger zu lästern, die kxine an'ßmg ihres Lebenswandels scheren. Die rechtiichen Männer jeder Meinung werden „über die unverschämte Kühn- heit jener Leute erstaunen, die, durch alle Gemeinheiten gebrayd; markt und elende Werkzeuge aller Gewalten, ehrenwerthe Geil"- nungen und erprobte Hingebung zu besch'imyfen wagen. .

(gez.) Beaumom. Cavaignac. Gucnard..Recure.“

Es wird viel von einem neuen politisch-literarischen Werke des Herrn Victor Hugo gesprochen, durch welches der be- rühmte Romantiker sich zu gleicher Zeit die Pforten der Aka- demie und der Deputirten-Kammcr zu öffnen gedenkt.

Gestern wurde im Théatre frangais ein neues Stück von „)*-)errn Scribe: „Eine geheime Leidenschaft“, zam Erstenttiale g“eqeben. Die Hauptrolle, eme Frau,. welche dem Börsenspiew leidenschafclich ergeben ist, beiindet sick) m den Händen der Daß Mars. Besondere Aufmerksamkeit erregte eme ]unge, schdne '.1'10 talentvolie Debürantin, Dise. Plesfis, welche mit Beifall

ge einen Entschluß faßte, den er svätrr nicht wieder zurü nehmen konnte. Icli. spreche von dem Tage, wo er, die Frage we xitktder ! k ('n,

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zu haben, wenigstens rathen die Kritiker zu Abkürzungen.

sion der Pyrenäen-Armee wahrscheinlich aufgelöst werden würde. Aus Bayonne meldet man vom 1lixn d.: „Ain Sonn-

Deprschen eingetroffen, die sogleich mit einer Eskafette nach Pa- ris weiter befördert wurden. Er hatte “Madrid am (Iten verlas- sen und war in der Gegend von Tolosa von den Znsurgenten, ohne jedoch weiter belästigt zu werden, angehalten worden. »- Die Nachrichten aus" den insurgiricn Provinzen Spaniens sind schon seit einigen Tagen höchst unbedeutrnd. Am Iten waren die Soldaten in Toiosa ein wenig aufgebracht, weil ein jungrr NTann dieser Stadt von den Znsurgentcn in der Umgegend gc- fangen und erschossen worden war und Zaurcguy von schnellen Repressalien nichts“ wissin wolitr. Bald aber verlor fich wieder jede Spur eines crnsriichcn Unwillens.“

Paris, 15. März. Der König fiihrte gestern Mittag dcn Vorsiiz in eiiiem z'veisiiindigrn *))kmistcr-Rathr.

Die gestrige Sißung dcr Deputirrcn-Kammer eröffnete Herr Benjamin Dclesscrt mit einem Berichte Über den Ge"- seiz-C'ntwiirf, wonach der NcserveFonds dcr Bank künftig nicht mehr als 10 Mill. Fr. (was den Actionairs eincn Zins von 6 pCt. sichert) bc-jragcn, zugleich aber der Bank das Vorschicßrn von baarem Golde gegen die Niederlegung von Scaais-Papir- i'cn unter folgenden Bedingungen bewilligt wrrden soll: daß nie mehr als 7' des Wrrthcs der dcponirt-„n Papiere geliehen werden, daß das Darlehen immer mir börbstsns für “3 Monate gelte, daß außrr den drponirtin Papicrrn noch die Unterschrift einer als zahlunasfähig bekannten “"J"-orion, drr Bank fiir die Zu- rückzahiunq des Darlehns zur friigrsciztcn Zcit büriir, cndlicb daß das Geschäft nur durck) dic Vrl'miiteluiig dcs Diskontirungs-Ans- schusses geschehe, » Hierauf wurdcn die Bcrarhungrn iiber den Gesekz-Entwurf wczien der politischen Vrrrinc wieder aufgenom- men. Herr *))?érilhou klagte, daß die Minixicr bereits seit 33111)- ren die allgemeine Entwaffnung, cin Normal-Budgct, und die Beendigung der Holländisä) - Bciqischcn “Litigrlegcnheit vcrspräcbrn, und daß noch keine einzige dicser Vcrsprechungcn in C'rfi'iilung gegangen sri); cbrn so verhalte es sich mir dem innern “Frieden; nachdem die Herzogin von Berri) gefangen genommen, habe man die sofortige Pacification dcr Vi'ndiie vcrkündigr, und 1613: verlange man eine Summe von 11 Mill. Frcs., um die Gendar- merie in den wi'kiliä)en Provinzen zu vermrhrcn: anstatt die Parteien mit einander auszusöbncn, habe das Ministerium sie durch seinen Dünkcl von Unfehlbarkeit nur noch mehr gcgen einander aufgeregt; und jrizr soy es riidlia) dahin gekommen, daß die *))?iniiiei' sci; _qrnörhigt sähen, sclbzi zu bckrnncn, dai; cin frruerrs Regicrcn ohne ?liisnahmc-Giesriz-i unmöglich sci), Jimi) diesein Eingange (:e)? der ernrk [ich in ein)" nähere Pl'iifilni; des vorliegenden Grieß-Eiirwnrfrs cm und stimmte ziilstzt fiir die Verwerfung deffclbcn. Herr DUMOU vrrxhridigte din 03c- si'lz-Etitwurf mir denscibrn Gründen, die brrrits von den Mi- niiiern scibsr zu (Gönniicn di'ffi'lbk" vorgebracht ivordrn sind. Es uncrrliege, mrince cr, krinrm erifrl, dax"; die Geimrr dcr Rr- gicruna eine neue Neroliitton beabsiwrigiin, Und wenn gleich bci eincrsoicbcn dri“ Sie.) nicht zwciscihasts) vn könne, so ci'hcisobi' dba) dic Pfiicht, demselben zmwrzWo nmrn, um Uiiiiüixes Blutvergießen zu verhindern; das geeignetste "))-Tittel hli'l'zU icizcine ihm aber die Aufösunq der politischcn Vereine zii 111111, indem bier babyk- sächlich dirKoiiwldttc genen dir bcsrrhcndr Ordnung der Dinge gesibmirdet würden. - Ganz andeicr Meinung war der Graf von Sade. Drrsclbc brh-„mptitc, das dir beantragte Maßre- gi-l dcn Widcriiand dcr Feinde" drr xiicgicrimg nur vermehrev, und daß dieser Widcriiand mur Zw.:xiiis *))?aßregcln von Seiten der Behörde Herbrtiührcn wiirde; babe man di-„j'r Bahn cinmal einchiagcn, so dürfe man sich Wohl fragen, wie Mit dies zii- letzr führen und ob man aucb dcn "„Uns-„mm; aus diesem Laby- rinchr wieder finden werde. „Die Vrrthcidiier des GiscizCnt- wurfrs“, fuhr der Redner fort, „brrufrn sick) darauf, daß man es nicht dulden dürfe, wenn die chublif sui) dern Königthum offcn gegenübersteiie, und da[; eine sdlii)e i))siirrcrcioncUe Regierung um jeden Preis gestürzt werden müsse. Ick) besircite dies gar nicht, bitte Sie abcr, mir zu sagen, inwieweit Sie sich von dem vorliegenden Gesch einen günstigen Erfolg vorsprechen dür fen. Dieses Grsrlz vcrbieiec aiifs Neue einige bercirs verbotcne Gesellscyuften, und fiigt den schon jetzt brftehcnden Zwangs-Maß- regeln noch einige neue hinzu. Dies ist Lilies, abrr nicbt [)?"U'ij chend. Will man jener Minorität, Über die man sich beklagt, den »))?und verschließen, so muß man noch weiter geben: man muß an der Preise Hand anlegen. J!? dies Ihre Absicht? Zei) weiß es nicht, aber iibcr kurz oder lang werden Sie sick) dazu entschließen mi'isi'cn; Ihr System führt Sie dahin; es ist stär- ker, als Sie. (Stimme zur Linken: „Sehr gut!“) Gcwiß beilage ich mehr als irgend Einerdic Excess, die mein Vaterland betrüben ; abericb kann mirzugleicb auch nicbt verhrhlcn, daß jeder gcsclischafcli- che Zustand seins Nachthriic hat, die unzertrennlich von ihm smd. Ein Zustand der Freiheit, wie der unsrige, muß schon deshalb immer eine gewisse Aufrrqmig unterhalten, weil er den Lridrn- schaften einen freien Aufschwunc3, den Meinungen eine freie Aeußcrung gestattet. Ja, die Freiheit lebt von der Bewegung, und hdrdleßtrrc auf, so ist dies ein sichcres Zeichen ihres Un: tcrganges. Man muß sich daher hierin en, und nicht iibcr Symptome erschrecken, die) leichten Haur-Agusschlägen gleichen; wenn nur der StaaW-Kdrper selbst gesund bleibt. Man hat sich an die Folgen der Preßfrciheit gewöhnt; warum sollte man

sich nicht auch an die Folgen der politischen Vereine gewöhnen. Will man , daß Niemand mehr in Frank; reich ein lautes Wort rede, so thut man besser, man

macht gleich unserer ganzen turbrilentrn Verfassung, mit der Tribune, der Presse, den Wahlen :c. den Garaus. Will man, daß die OJkenschen nur noch in geselligen Vereinen zusammen,- treten sollen, um gehörig zu verdauen und gut zu schlafen, so bleibe man sich konsequent und nehme zum DespotiSmus seine Zuflucht, als zu dem einzigen Ziisiandc, in dem man seine Giüdkseligkeit zu findcn hofft.“ - Herr Hervé: sprach sich in dem Sinne des Herrn Damon arts. Er meinte, man habe Unrecht, wenn man behaupte, daß der eingebrachte Grseiz- Entwurf die politischen Vereine verbiete; vielmehr erkenne derselbe das Prinzip dieser Vereine an , und beschränke sicb bloß auf die Forderung, daß sie von der Regierung autorisirt würden. Diese Definition erregte ein großes Geläch- ter auf der linken Seite. Der Redner fuhr fort, man müsse auch noch einen großen Unterschied machen zwischen dem Rechte, sich zu versammeln, und dem Rechte, sich zu verbünden; wenn man sich versammele, so geschähe es in der Absicht, Gedan- ken auszutauschcn und sic!) gegenseitig auf uklären; wenn man aber in Vereinrn zusatnmentrete, so geschc e es, um Ver.- abredungen zu treffen, und diesen V'erabi'rdunqcn gemäß zu han-

Über clr'ittrt und nach dem dritten Akte mit Olle. Mars, deren giiickslixhe Nachfolgerin sie zu werden verspricht, hervorgerufen

wurde. Das Stück selbst scheint kein besonderes Glück gemacht Ein Abend-Blate bemerkt, daß die Reserve,-Jnfaiitrrie-Divi-

abend um 3 Uhr ist hier ein Handels-Courier aus Madrid mit

von Bordeaux mit einigen Bemerkungen über die von dem Han, delLY-Stande dieser Stadt eingelegte Protestation gegen das Zoll- Geieß. “Man habe, äußerte er, die wahren Absichten der Unter; zeichner dieses Aktensiücks völlig verkannt, wenn mati fich dem Glauben hingegeben, daß Letztere dem Lande mit einer poli; tischen Trennung drohten; das Gironde : Departement sey echt Französisch gesinnt, und Werde diese Gesinnung auch nie verleugnen. - Hierauf wurde endlich der Schluß der allge- meinen Berathung über die politischen Vereine mit schwache)- Sttmmen-Mrhrheit verfügt und die Diskussion über die einzelnen Artikel des betreffenden Gesetz-Entwurfes auf den nächsten Mon- tag verleqt. Bevor die Versammlung sich trennte, veranstaltete der Präsident noch eine Abstimmung, Behufs der Wahl voni; Kandidgxen, unter welche der König die beiden WKZ-tglieder dcr Kommiiiton zur Beaufsichtigung des Tilgungs-Fonds zu ernen. nen hat. Nur 3 Deputirte erhielten die absolute Niajorität nämlich die Herren B. Dcleffert, Odier und Z. Leföbvre, wu“- haib am folgenden Tage zu einer weiten Abstimmung für die Wahl der ;; iibrigen Kandidaten gr?chrittcn werden sollte.

Die hrutigc Sitzung war den bei der Kammer eingegan, grnrn Biicicixriftcn gewidmet. Es befand sic!) unter diesen eine Eingabe von mehreren in Paris ansässigen Inhabern von Cor- trrF-BrtUZ€ worin die Vermittelung der Französischen Regierung bei dcr Cpmnftbrn BcHufs dcr Anerkennung diescr Bons Uno zugleicbrinc grimitc Untersuehung aller von Spanischrn Agciicen 111 Frankreich gcmaöbtcn Finanz-Operationcn vrrlanat wurde. Die KiilUlUSk vi-rwws diosr Petition an die Minister dcr auswärtigen Liiigricgrnhritcn und der Finanzen. » Nach Erledigung der Bitxcicixriftrn,Brriédte beschäftizxce die Versammlung fich mit dem Geirh-Cnrwurfe wogen Proroizirung des zur Umprägunq der alten Gold; Utid Silbermünzen fescgeseßtrn Termins. Dieser Termin läuft mit dem 1. April d. I. ab und soll bis

ziim 1. Oktober vcr1ängerc wcrden, dergestalt jcdock), daß die aiim Miinzrn von den Staats - Kassen noch bis ziim 30. Ndvciiwcr und von den

Mün stätten bis um .51_Drzcmbcr angenommen werden sollen. ( ie Debatte Zbrr dreien Gegenstand war bei dem Schlusse des gegenwärtigen Be- richts noch nicht beendigt.

Nicht aud" St. Petersburg, sondern aus Lausanne ist der Kaiserl. Russiséhc General, Baron Zomini, hier eingetroffen. Der General ist bekanntlich im Waadtlande geboren.

Der Gcncral-Maior Guyon, kommandircnder General des Dcpartcmrnts drs Indie und der Loire, ist am 11. d. *))? in Toni's init Tode abgegangen. Er hat in seinem Kommando dcn Gmeral Ruclic, der bisher das Departement dcr Meurthe harre, zum Nachfolger erhalten.

* Dcr rcpisbiikaniscbe 0rri'in des Departements dcs Jura hii'lk am Neu 0. M. zu Arbois eine Sitzung untrr freiem Him- iiiri, in Weicher solacndcr einmüthige Beschluß gefaßt wurdc: „Lii'c. [_ Dcr republikanische Verein des J:)ra protcsiirt argen zedrs _Grjeiz, das die freie Ausübung des “Associations.Réi1)cis uiicrriagcn sollte. Art. 2) Er erklärt überdies, da["; er gesonnen 111,1111cs) woc vor fortzubci'rchen, und daß [eine Organisation auf dcnicibcn Grundlagen wie. bisher beruhen wird. Art. 3) Es wird jonas!) einen Central-Ausschuß fiir das Departement, und Kantonal-Ausiän'issr geben. Die Städte werden in Viertel, und die Vierccl in Sectioncn gethrilt. Land-Gemeindcn, die nich- rcrc Srcc-onrn ähicn, bilden ein Viertel; die übrigen wcrden z_ii bcwndrrcn * iertrln vereinigt, Die Land-Vicrtcl schlicßcn yiclrdein ibiicn zunächst grlcgcnen Kantonal-Ausschusse an.“ Nach dicier Bcicblußnahme wurde die Si-Jung aufgehoben und Jeder- mann cyrfcrntc sic!) in der größten Ordnung. Die Polizei hatte von dicirr Versammlung keine weitere Notiz genommen.

Der Handclsstand von Cette im Departement des Hérault Und derjenige von St. *))?alo im Departement dcr Ille und Vilaine smd der Proteiiation des Handelsstandes von Bordeaux gegen das" ZoU-Gesc beigetreten.

_ Es wird in dieZem Augenblicke eine Trlegraphcn-Linie zwi- 1chen Bordeaux und Perpignan errichtet, um diese lcßtere Stadt mit Paris in Verbindung zu seßen. Von Perpignan bis Car- cassonne ist der Telegraph schon keit dem 6. d.*M. in Thätigkeit.

Großbritanien Und Irland.

Parlaments ; Verhandlungen. Unterhaus. Siz- zung vom 1.4. *))?ärz. Nachdem Herr Buckingham ange- zvklgt hatte, daß er am 26. Mai um 'die Erlaubnis, eine Bill zur Verhinderung des Zivcikampfes einbringen zu dürfen, an- haltcnwnd auf die Ernennung eines besonderen äusschusscs zur Unr-crchng drr Abbülse-Mittcl gegen das Laster dcr Trunken- beit antrggen werde, und nachdem die von Sir Z. Graham tmc Himicbt auf die in der Einnahme und AUSZabe der Schatz- Kammer vorzunrhmendcn Veränderungen gemachten Vorschläge anxzcnommen waren, sollte der Bericht über die Aufruhr- Bill abgestatkec werden, als Major Fancourt sich erhob und,. als eine" dicicr Bill einzuverleibendc Klausel, dir gänzliche Abiclwmmg der Peitschen ; Strafe in der Briti- ixlwn Armer im Antrag brachte. Die Erörterung einer solchen zrage, meinte cr, Jahr für Jahr, fast immer wieder in den- iclben Ausdrücken und mit dem Versprechen, daß ein Gebrauch, der, wenn er nicht zu vertheidigcn sei,), aiici) gleich ganz Und gar abgeschafft werden müsse, nach und nach bcseirigi werdcn jolie, wäre nicht der geeignete Weg, auf dem eine bcrathschla- gende VrrsammlUng sick) Ehre einlegen könne; gewiß könne man das Aufhören dieses Gebrauchs jetzt mit Rccht fordern; denn abgesehen von der langen Reihe ausge eichneter Männer, die sl_ch so oft dagegen hinten vernehmen la en, brauche er nur an die wicdrrhditcn Veriprechungen zu erinnern, Welche die Mitglie- der der ]ekzigen Regierung früherhin gemacht, und nach denen das Land etwas Bestimmteres hätte erwarten dürfen, als den neulich aus den Horse-Guards auSgegangenen Befehl. „ch will“, fuhr der Redner fort, „gern volles Vertrauen auf die menschcnfreund- lichen und aufgeklärten Abficbten des sehr chrenwerthcn Herrn (Cilice) „soßen, aber wenn die Peitschcn-Strafe eine Schmach für die Nation ist, wie ich es behaupte, so kann man doch ihre Bei- behaltung nicht damit rrchtfertigen, daß der sehr chrenwerthe Herr und seine Kollegen sie schr gern abschaffen möchten. (Hört, hört!)“ Der Redner verlas hierauf den oben erwähnten Befehl, worin angeordnet wird, daß die Pertschen-Strafe in Zukunfi nur noch für die *))?euterei, Znsubordination, Grivalirhätigkcic und Widerseizlichkeit gegen die Ober ; Of- fiziere, für Trunkenheit während des Dienstes und für Pcrkauf odcr Cncwrndung von Waffen, Munition, Kleidungs- [rücken, odcr Proviant, für Diebstahl an Kameraden und andere Schandthateii erthrilt werden solle, mit dem Hinzufügen, daß' der Zwrrl= dirses Befehis sei), die körperliche Züchtigunq so viel als möglich _etnzuscbränken, in so weit es sich ohne Gefährdung der Disciplm thun ließe. Durch diesen Befehl aber, meinte Herr Fancourx, werde Alles so ziemlich beim Alten gelassen (ydrti); zwar 1er; die Peitschen-Strafe fiir Desertion abgeschafft,-

deln. Herr Hervé 1'chloß in seiner Eigenschaft als“ Dcputircer

doch ein unbestimmtercr Ausoruck, als „Znsubordination und an-

„., Schandthaten“ sey wvh-l kaum denkbar; Er las nun einige ' uszage aus der Arifruhr-Bill vor, um zu zeigen, weis “Zilles untcr 'encr Rubrik bcfaizt'wcrde, und zog, daraus__die Jolgcruyq, ---a ein zu ungebührlrchcr Strenge _arn-ergter Offizier durch keine eschränkung verhiiidertwerde, die Peit1chen-Strafc zu diktircti. odann suchte er die Behauptung deriemgcn zu bekämpfen, die '-a meinten, daß die Disciplin in der Armee drtrck) AufhebunJ “ener Strafe vernichtet werden würde, indem er darthat,_ da[; ie allgemeinen Krrcgßgerrchtez vorderen Forum die größeren „uergehen kämen, doch ielten did Peitschen-Strafe, sondern statt . rer Gefängniß oder Deportation diktirten._ Als Substitut fiir „;.), Peitschen-Srrafe schlug drr Redner abgcioriderte Einsperrung »“or und führte als Beweis. dafür, wie 1chwcr djirklexztcre crafe sey, ein ihm in Indien vdrgrkomm-cncs Beiwiel vor, 0 ein Soldat, dem die Wahi zwiichrn“dreiwöchenrlichcr abge- ondetrr Einkerkrrung und 300 Peiticl)en-Hiebcn gestellt wurde, _au- -enb[ick[ich das Leßtere erwiihlte. Ein anderes Außkurifts-Mittel ollte er darin finden, daß man dem Soldaten fur jeden Tag, er sich irgend ein Disciplinar-Vrrqrheii zu Schulden kommen sse, seinen Sold cntzöge. Herr J.-Lhicl)eiier untcrsrkrizte 11 Antrag. Herr Robert Gratit-hinqegen _trat zur Bekam,- „„m) desselben auf iind meinte, daß in_ deiiixini'hrerwähnten Bc- l'hl j'n Bezug auf dieCrthcilung der Pettick)rn-Otra_fe grni'igcnde Be- ck»)i-änkungenrnthalren ionen, und daßman durchauscrstdir Wirkung “.essclbrn abwarten müiixe, che mm zu fcrncrcw Milderungen "“Mein; wenn man dicie Strafe augcnbiirklicl) abicbaffrn wollte, '--ürden fich die Vergehen uriter, dcm "))?llttaik'gNVM verrmrhren, nd es dürfte hinreichen, da[;_dtc-Reglcl'll!1-g cine alimalrge Zinf- “bung des Gebrauch5 bcabncbttqr. Dicicibe I)ieinimg sprach ;); ..)-x “Ellice aus, indem er iioci) besonders daraiif aitfincrkiqm ““ach“- das; in den Kolonircn dic PeiticlwnzStrafejeßr unmöglich ck.)" abgeschafft werden könne, und folglich auch nicht .in drm '))iutterlande, wcil eine solche Brvorzugung des- hier bc_- ndlichkn I)iiliraii's vor dem in den Kolonicrii irhr qchäi; " q sidn und einen üblen Eindruck hervorbringen würde. [5 darauf zur Abstammung griiin'ittcn wurde, ergaben sich 04 rimmcn für und 227 gegen den Antrag des Majors Fancourt, ooaß dersrlbe mit einer Majoritäc von 1.1.1 Stimmen vcr- „orfen ward. Der Bericht Über die "Llufruhr-Bill wurde so- .ann abgrsrattet und angenommen. Auf Lord Illthorps An;- ag verwandelte sich demnächst das Haus in einen Llusschuß nd qenrhmiqte die Auszahlung von 7 Millionen Pfund aus konsolidirtcn Fonds auf Rccbnnng der bewiillgtkn Subfidien. cri' C. Fcrgusi'on sah sich gcnöihigc, sriiic Motion guf Bc- izuigunq von 5000 Pfund als Rctnuncr*aiion_ fiir den Capitain z))oß bis auf den nächsten Montag zu vcrichicbcn, weil das ÉZ'aus nicht länger sihen wollte, indem es i“c1.)on 1 Uhr war.

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London, 1“). März. Se. Majeiiät haben dem Admiral *:) ugrnc die Rittcrivürde verliehen. Der Fürst Tallcyrand, Herr Dedcl und der Grncrai-Kon-

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[ dcr Hansestädte, Herr Colquhoun, hatten gestern Unterrcdun- cn mit Lord Palmerston im auswärtiarn Amte. .. Dcr Courier sprach schon_scit längrrcr Zeit sein Mißfal- in über einzelne i_m Unterhauie vba dcn »))?misiern crgriffciie Maßregeln aus, brichränkce jedoch Urnen Tadel immer auf dicir dcr jene Handlung und ließ den ?[biicbtcn der Minister im Al]- cmeincn Gerechtigkeit wirderfahrrn; in seinem gestrigen Blanc ber enthält derselbe folgenden “Artikel: „Als (Bras Grey und „Z 'n Whig-Miniskcrium an die Spißc der Regierung traten, urde dies Ereigniß von dem Englischen Volke mit „Jubel be- rüßt. Die Popularität der »))?instcr war U)ibeziränzt und der «eg bei den Wahlen ihnen ZLWUZ, bis 11 dem Irit- unkte, als im Jahre 1832 der Reform,- kte die Kd- igliche Zustimmung erthrilt wurde. Man muß gestehen, daß * itdem in der öffentlichen *))?cinung eine große Veränderung orgegangen ist, daß die Popularicäcder Regierung abgenommen at und noch täglich abnimmt. Wir machen dies Geständnis; ie aufrichtigen) Bedauern, denn wir sind der Meinung, daß in Geschichte dieses Landes niemals eine Uiirigcnniiiziqere, ta,- 41 tvoUere und nützlicher)? Opposition gegen eine vcrderbtcRegii-rung bildet wurde, als dies durch die Whig-Partci gegen die Machtha- r vom "Anfange der Französiftbcn Rrvviution bis zu dem Liuiicn. icke geschah, wo es ibrgclanq, dic Wohliharrn ciner volkstbi'imli- rn iind )rahrhafcrn Nat)ona!-chrai'ciiiaiion fiir das Land zu Zringcn. Wir gci'tchi'n ihre gegenwärtige Unpopularicät mic ' fruhrigem Bedauern ein, weil rs iim; i'ibrinc, das;, wenn das __ *in-iicrium niibt schlrunigii dic Bcri'pi'cci)i)ngcn erfüllt, welche ssen Mitglieder, als sie sich in dcr Opposition befanden, dcin olke machten, seine Macht zu Ende gehen muß, und weil wir “cbt wünstdcn möchten, daß die chirrung wieder unter die eerrscbaft der Tories kame, oder wo!)! gar unter die Herrschaft rjcnigrn Individuen, die ais Lricrr dcr ancpcndentcn- odcr Radi- *),. len- oder Bewegungs-Parcci 1111 Unterhause auftreten und kaum „"-; er ein halbes Dußrnd'polwisibcr Fragen einerlei 'Meinung zu ski)" -einen. Das Volk will weiter uiidis, als daß die iclzige Regierung ie Gewalt anwende, Welche ihr dir Reform-Akie gcacbcn hat, _ 11 alle die nothwciidigen Vrrbrsscriiiigcn in unseren Institutio- n, in der Kirche, der Juiiiz, der Land,- und Secumcht, dcr atronars-Ausübung und so weiter, [)ci'bcizrifiihren, fi'ir wcichc .._'e Mitglieder der Regierung, als sie in dcr Opposition waren, ty Theil Über“ 40 Jahre lang grkämpsc haben. Wenn dies gc,- _ )ieht, dann wird die Popularitac der Vrrwaiiung so groß als ; mals seyn, und das Land wird aus der Ungewißheit befreit '; erden, in der slch jetzt seine inneren und äußeren Verhältnisse vndrn. Die Zwangs-Bill war wohl nothwendig, aber dies ebel sollte nur so lange dauern, bis" wir die Jrländer von unsrrcin .' fkichtigen Wunsche, dem bishrrigrn abschrulichen und verkehr- n Verwaituugs-Syxiem in Irland ein Ende zu machen, über- Uge haben, Warmn habrn wir eine protestantische Kirche fi'ir rie römisch-katholische Bcvdlxcrung? Warum haben wir diese _U'che nicht auf die Protestanten eingeschränkt? Warum ist auf ine Maßregel zu Gunsten der niederen Klassen in jenem frucht; r*:n Landi“, die ganz dem Wkangel und Elend preisgegeben sind, cdacht genommen worden? Es gcbricbt uns an Raum, um im tnzeinen nachzuweisen, wie weit die heilsamen I)iaßrcgcln, riche jeßt im Werke smd, hinter den gerechten Erwartunqcn s“ Volks zurüikbleiben, die siä) auf frühere Versicherungen dcr btgen Regierungs-Micglicdcr gründen, und wie sehr sich die Re- rmer im ganzen Lande durck) den Gebrauch, den sie von dem acronate gemacht, geschadet haben, und noch mehr durch die ffaUcnde Kühnheit, womit ein noch im Amte befindlicher „Kabi- ets-Minister, der dasselbe so schr gennßbraucbt, im Parlamente .*n seinem Plaße aus erklärt hat, daß er iich nichts vorzuwer- n habe. In diesen Betrachtungen wurden wir dadurch bewo- N, dgß war vernahmen, es solle cine Frage, bei der das Volk fs tiefste iniereffirt ist, und über die bei früheren Gelegenhei- , 11 von mehreren der jetzigen Minister und von vieleii ihrer ] gcnwäreigcn Anhänger trefflichc und überzeugende Reden gchal- wurden, heute Abend im Unterhause wreder zur Sprache

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kommen; wir erwarten und hoffen nämlich, daß jeder! Indivi- duum, das |“th auf der ministcriellcn Seite des Hauses siße und sonst aiif der Oppositions:Scice saß, eben so sprechen und stimmen werde, als ehemals", wenn diese Frage in Anregung kam. Es ist dies eine Probe, an der die Wählerschaft den Charakter aller Staatsmänner erkennen kann. Der Antrag, den wir mei- nen,_isr vom O)?ajor Fancourt ange eigt und erklärt, daß die Peitick)enstrafe unter dem Militair scBr zu beklagen sey und ab- geschaffc werden müsse, (Viral. oben die Parlaments-Verhand- lungen.) Die Masse des Volks und namentlich die menschen- freundlichen und einfiußreichen Klassen smd sehr gespannt auf die Entscheidung dieser Frage, und wir fordern daher das Un- ierhaus ernstlichst auf, ihnen ein Geschenk zu bewilligen, Welches ihnen die Whigs, als sie die Opposition bil!)('kkli, fest versprachen, sobald die Bewilligung in ihrer Macht stehen würde.

Herr Dobson ist mit einer “Majoritäc von 191 Stimmen zum Secretair von Lloyd's Kaffeehaus erwählt worden.

Niederlande.

Aus dem Haag, 16. März. Se K. Hoheit der Prinz von Oranien und Höchstdesscn Sohn, der Erbprinz, sind gestern Mittags von ihrer Reise glücklich zurückgekehrt.

Drin Obersicn Grafen von Limburg-Stirum, Adjutancrn Sr. Königl. Hoheit des Prinzen von Oranien, ist die Allerhöchste Erlaubniß rrtheilt worden, den ihm von Sr. Maj. dem Kaiser von Rußland verliehenen St. Wladimir-Ordcn dritter Klasse an- nehmen und tragen zu dürfen. Dieselbe Eriaubniß hat der Ober)? Klerck, hinsichtlich des ihm zu Theil gewordenen St. An- nen-Ordcns zweiter Klasse erhalten.

Belgien.

Antwerpen, 11. März. Ein Theil der Holländischen Kanonicr-Sciwiuppen Und Brigantincn, die noch gestern dem Fort Lillo gcgrm'ibcr lagen, sind wieder bis nach Baß den Fluß hinunter ijahren. Diesen Morgen zählte man nur noch 5 Ka- nonicr-S )aluppcn auf [euer Station.

Dänemark.

Kopenhagen, 15. März. (Hamburger „Korrespon- dent.) Der Königlich Preußische außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister am hiesigen Hofe, Graf Raczynski, dessen Gesundheit ein mildercs Klima erfordert, wird uns auf längere Zeit verlassen. Der Herr Gesandte wird in künftiger Woche mit dem Dampfbbiffe nach Kiel abgchcn'und iibcr Ham- burg nach Berlin zurüékkehrcn.

Zn Gemäßbcic desfaingcn Königl. Reskripts, isi den Gränz- Behörden der „Inhalt eines früheren Reskripts vom *.)4 April b. I., wonach Polnische F111chtlinge in dem hiesigen Lande nicht zugciassen werden sollen, wenn ihre Pässe nicht von den beikom- menden Kaiserl. Russischen Gcsandtschafrin visirt smd, wiederum in Erinnerung gebrachc worden.

Da bei der milden Tciiipcraiur dicses Winters frühere Leb- haftigkeit der Ostscr-Schifffahrc erwartet wird: so ist Brfchl ge.- qcbcn, die Sonimcr-Srczrickrcn im Sunbr, Tonncn und Bachm, sogleich auszulegen, und Veranstaltung gxtroffcn, daß sie künftig nicht zu dcr bisher bestimmten Z-*it eingenommen werden, son- dern so lange liegen bleiben, als" noch Schiffe im Fahrwasser zu erwarten seyn können, _

Jm Anfange dieser Woche stieg das bisherige unruhige Wetter zu einem orkanmäßigrn Srurme aus Nordwesten, wcl- chcr sowohl auf dem Lande als zur See bedeutenden Schaden angerichtet hat. Das Lcuchcschiff im Kattegat, welches bereits seine Station bei der Insel Lcssde cingrnommrn, aber noch niii)t alle seine Ketten hatte auslegen können, ist losgrrissen und hat in dem Hafen von Hrisinqdcr Schiri.) suckirn müssen, wird abrr so- gleich wieder nach seiner Station abgebcii.

Deutschland.

München, 14. *))?ärz. Zn drr beute stattgefundenen er; stin dffrntlichct1 Siizitng der Kammer der Abgeordnctrn hat die Staats-Regicrimg mchrcre Ge,;cnstäudc von allgemeinem Inter- esse in die Kammer «irbracbt, und zwar; !) darii) das Ministr- rium der Finanzen dic Görneral-Fitmnz-Rrckmungen für die Jahre 1133 bis !?; und die Staats-Scimldrn-Rccbnunacn fiir die Jahre l:)Z-k, bis [“Z“ inkl., Mik Einschiiiß drr scchsjährigen Rech- nung für die zweite Finiiiiz;*pcrii)dc; 2) durch das Ministerium des Innern den Entwurf emos (Vrsrizcs zur ?[bändrrunq mancher Bestimmungrn des“ Gcmeindc ; Edikts, fern“): ei- nes Gesetzes zur ?ibändrrniiq einiger Bcstimnnmgcn des bis- herigen Gescßes über die Umlagen fiir Gcmrinde-Bedürfnissc, sodann den Entwurf eines Gescßrs über die Art dcr Micron“- kung der Dtstrikrs-Gcmeinden zu Distrikcs-Umlagcn; hicrnäcbsi den Entwurf eines Gesetzes über die Vindication der Gerichts- barkeit, endlich den Entwurf eines Gciekzcs iiber die Errichtung einer Bayerischen Hypotheken: und Wcchsrlbank; „x) durch das Ministerium der Justiz den Entwurf eines weitern Gesetzes Über die Behandlung neuer odcr rcvrdirter Gesi'tz-Büci)rr. Die zur vorläufiicn Erläutirung diescr Gefriz-C'ntwürfc von den em-

s11)1ägigrn Ministern gehaltcnrn Vorträge nahmrn so viel Zcit.

in Anspruch, daß kein Geaciisrand ron alliicinciner Wichtigkeit mehr verhandelt werden konnte. » Auch 111 der Kammer der Reichsräkhe sind bereits iiichrrrc Gcsciz-C'nt-i Ürfe durch den Minister des Innern, Fiirsicn ron Oi*iciiigcn-* *an'rsiein, vor- gelegt worden, nämlich l'ibi'l' Ansbxiigiiiaibiinq und chheiichung, iiber das Gewerbswcscn, t'ibrr Braud-"Zlisckuranz, iibcr Hagel- Affckuranz, über die kirchlichrn iind politischrn Verhältnisse der in Bayern wohnenden Gricchcn und iiber die Ausstellung von öffentliibcn und Privar-Zcugnisscn.

München, !.“). März. J" drr heutigen Sißunq der Kom; mer der Abgeordneten bracbcc', nachdem ciniqe Urlaubs-Gcsi-iiw erledigt waren," der Stants-Minisrcr dchinanzcn, Frith. v. Ler- chrnfrid, zwei Geseiz- Entwürfe an die Kammer, von welchem der eine die Festsetzung einer permanenten Civil:Listc beziclt, und der andre das Steuer-Nachlaßwescn betrifft Zur Einführung des erstgenannten Entwurfs bemerkte der Minister iianesentliMn: Bei Erlassung dcr Vcrfassungs-Urkunde habe der großmüthige Geber dcr Constitution es nicht für nöthig cr; achtet, besondere Brsrinunungrn fiir den Unterhalt des Hofes und chKöniglicben Hauses zu treffen. Hochherzig gleich in den ersten Jahren seiner Regierung das Kammerguc als Staats- „aut becrachtend, seine Kabmcrs ; Herrschaften und Familien- Besißungcn dem Staats-Vermögen einverleibcnd, und die Ein- heit der Staats-Verwaltung bezweckcnd, auch den Bedarf des Hofes und des Königlichen Hanses aus der Ccntral-Staats-Kasse erhebend, habe er diese erste der Staats-Ausgaben für gesichert durch das Haus-Fideikommiß, und für hinreichend begründet auf den Staats-Domainen ei'aiixrct, ohne Besorgniß, daß diese Posi- tion in der Folge der Zeiten einem Anstande unterliegen werde. Das Bedürfniß dcr Festschung eincr Civil-Liste habe sich gezeigt. Die Stände des Reichs hättcn es bei der leßten Versammlung

anerkannt. Nach der bestehenden Geseßgebung mangle der er- [ien und heiligste!) unter den Staats-AUSgaben die so wün- 1chMS1ver“o.)e Stabilität. Der Monarch - das Hauyc der re- gierenden Familie, die ihr angestammtes so großes Familien- Eigenthum unausgeschieden mit dem Staats-Eigenthum vermengt habe - solle weniger als die nachgebornen Prinzen in dem Be- ngk seines, nicht bloß zu seinem und seines Hauses Bedürf- nisse, sondern vorzüglich zum Glanze des Hofes, zur Würde der Krone erforderlichen Einkommens gesichert seyn! Die Nothtvcn- digkeit einer ?[bhülse dieses schwankenden Zustandes, der in kei- nem der übrigen consiiturionnellen Staaten bestehe, sei) längst in beiden Kammerx der Stände gefühlt worden. -- Was nun die Bestimmungen des Geseß-Cntwurfes selbst betrifft, so soll nach denselben die Civil-Listc des Königs, so wie sie durch das Finanz-Geseß vom 28. Dczcmber 1831 fcstgeseizcwurde, für alle Zukunft als unveränderliche Civil-Lisie eines jeden Königs von Bayern festgeseizt bleiben. Sie ist auf die Summe von 2,.55(),580 Fi. bestimmt, wird ausdrücklich auf die gesammten StaatsxDo- maincn radicirt und in monatlichen Raten dcr Central-Sraats- Kasse entrichtet. Diese Summe kann zu keiner Zeit ohne die Zustimmung der Stände erhöht, noch ohne Bcwillixiung des Königs gemindert Werden. Aus der Civil:Li|e werden die in dem gegenwärtigen Finanz-Gesekze §. 6 und 7 bestimmicn AUSgaben bestritten. Uebrigens soil das beabsichtigte neue Grieß als ein Grund-Gesekz des Reichs betrachtet werden und dreielbe Wirksamkeit haben, als wenn alle Bestimmungen deffelbeii 111 der Verfassungs-Urkunde enthalten wären. Weiter beichäs- tigte sich die Kammer mit Urlaubs: und Entlassungs-Gesuchktk- so wie mit den Ansiänden, welche sich gegen den Eintritt mehrerer Mitglieder in die Kammer erhoben haben. Die- selbe beschloß in diesen Beziehungen unter Andcrm, daß dem Hrn. Willich aus Frankenthal Urlaub zu bewilligen sei), jedoch nicbt, wie er verlangt, auf unbestimmte Zeit, sondern beschränkt auf die Dauer der Geschäfte, welche demselben bei, der) zur Verbesserunng dcs Hypothekenwescns im Rhein-Kreise nieder- gcseßten Kommission, in Anbetracht seiner diesfallsigewbeion- ders schäizbaren Kenntnisse, iibertragen scyrn; fcrnrr, daß Herr Culmann, welcher gleichfalls um Urlaub auf unbestimmte Zeit nachgesacbt hatte, so wie die Herren Thomasius, Bindcrwnd Ritter, sofort einberufen werden sollen. Riicksicvrlici) des “„Frei- herrn v. Closen faßte die Kammer den Besibluß, das Recht desselben, in die Kammer einzutreten, vor der Hand mir als susvendirt anzusehen, mithin auch den Ersaß-Mann desselben vor der Hand nicht einzuberufen.

Der diesjährige unlängst geschlossene Wintcr-Kursus der hiesigen Bau-Gewerk-Scbule wurde von 120 Schülern bc- sucht und hat für die Dauer von 4 Monaten nicht nichr als 700 Gulden Aufwand erfordert. Die von der Drputatidt) für Bauwesen und Landes-Verschdnerung gestifteten 12 Preiie wurden 6 Bayern, 1 Württemberger, 2 Preußen, 1 Schweizer, 1 Badenscr und [ Franzosen ): Theil. Die der Meister-Klasse zur Beantwortung vorgelegte Frage: „In weichem Vcrhäitmise siehen Bau-Werkmeister und Bauherr zu einander, und auf was mus; der erstere dcn lciztcren besonders aufmerksam tnachcn, wenn dieser im Bauen unerfahren ist ?“ wurde am bc,- sten von Gottlieb Thieroff aus Schottenhammrr keantwor- tet. Die aufgegebenen Programme iiber 6 Schul : und 2 Pfarr ; Gebäude, dann 2 Kirchen und 2 bi'irgcr'iici)e Wohnhäuser haben 67 Schüler, zum Theil mit bczo_ndcrcr Pünktlichkeit, alle aber nach der Sonnenbauirbrc, zu lösen ge- strebr. -- Zn dicser seit 11 Jahren unter der Leitung des Bau; raths ])r. Vorhcrr im Lokale der männlichen Feiertags-Scbuie bestehenden Lehr-Ansialt haben bis cht 1214 Schüler, worunter 507 Ausländer, Bildung uns- Unterrrcbt erhalten, und bicle_r-on ihnen wirk-n bereits ni'nziici) als Bau-Werkmeister, einige wgar als Bau-Beamten.

Leipzig, 19. März, In dem KönigreichewSachscZ besie- hcn gegenwä tig 14 Gclehrtcnscbulen, in welchen 'ich-am Säziusse des Jahres 1833, bei einem damals aktiven Lehrer-Perioiiaic ron 81 Hauptiehrern und 66 Nebenlchrern, 1847 Schüler briandcn.

Hannover, 17. März. Die hiesige Zeitung n:.idci aus dem noch immer Überschwemmtcn Sictlande vom 10. *).)?äcz: „Dir Prediger in Sicinau hatte neulich ein Kind in] .Hauie eines Cingepfarrren zu kaufen; er mußte mit den) S_cbine in die Stube der Wdchnerin fahren und im Fahrzeuge ieibir, ohne aus- steigen zu können, das Kind tgufen._ Die_Todten können wer nicht begraben; wir bringen ne aus den Kirchhof und binden die Särge an eingeschlagene Pfähle, bis fich das Wasser verlau- frn haben wird.

Frankfurt a. ON„ 17. März. Unsere gcseßgebcnde Vcr- sammlung war zur Erledigung nachstehenden Senacs-Boriragcs außcrordenclwhcrweise zusammenbrrufin worden: .

„So sckmcu auch die am 3. April v. J. dabter bcgangincn Verdrecbcn unterdrückt worden, „so unabscbch sind ihre traurigen Folq-n für die hiesige Stadt. Die AMVi'sthit und Bewahrung so viclér Gefangenen erfordert tägliche Anstrengung der vorhandenen Siüierheitö-Mittil. Die Sorge, wclche hieraus cnistrbt, lxalte vox- zügiici) die vom Deutschen Bunde, angioroneten DiebcrbciisMiaß: rcgcln veranlaßt. Wenn qur dicser Maßrrgcin ungiacbtci cuir, wiewohl kleine, Zahl Bd-ZWlUigcr sixtz bemüht 111; die zur "Erda!- tung der Ordnung und Rude in biinger Stadt und deren (Hebictbor= bnndenenMiitel, durcb dfterxx wicderboitc Anirrgiing i_itid Ncckcrrien zu crmüdemso dar: dchcnatbcidcm von der Bürgcriciiast lai-rniisgciv o- (benen Avsäieik gcgen dcrartigc F'cvcl, mid desen BereitwiUigicizu Untrrdrückung dicse.“ Fkivci nac!) allen Kräften initznwirkcn, nicbt länger säumen, bei dcr gesctzgc-cnörn Versammlung gi'i'igiii'tcn An; trag zu stellen, um den Senat in den Stand zuyiivrn, )nit aller Kraft jedem auch nur entserittcn Versuciir, dic bn niiicbc Ordnung zu übrcn, entgegen zu ii-ir'krii, iim dadiirci) iir (clvßüänrtgxklt yicfiger “Stadt, deren E:!)«ÜtUUZ _bcilige Pflicht der verras- sung-Zmäßigcn Behördr Ut, zii slctilM. . _ann wenn auch qlcicl) biswec jcdcr Unxug gehörig iiiitrrdi“i)chit worden; H'bic, irn doch die neuesten Eri- guss in dcr Eckiilciz/ leä)e_ dic zlucht- linge vieler Nationcn zu cutierncn gi'bci_tc)i,_ neuen Sion zu der 1111- ausgescvtesicn Aufmerksamkeit dar, iamit méi)! dergleichen Perionm sich hier einfii-leicbcn, die Anwrirnbett drr Gefangenen zu nenen Attentaten benutzen, und auf dme Art die Stadt ncucn Gefahrcn aussehen. Vereint mit der Burqci'sibaft/ dercn bekanntetcrvrobtc Gcfinnunqen tür Ei'haltllng.Ökk Ordnung ch beste Burgscbaft dafür ja“) daß hier der_ Yiodcn sm" umiinrzcndc Platte nicht sey, glaubt der Senat, kctLViitkcl und keine Aniirengung untcr- lassen zu dürfen, 14:11 die Gradi vor solcl)cn_Ucbrln zubcwavrcan. Um diesen Zweck sicher zu crretcbxn, um die erforderliche genu- gende Beruhigung ck11 geben, daß die Ordnung _mcht werde s))ciibi't werden, wird eine renge Auiitcht und Kontrollirung dcr e und

rcmdenkarten, besonders während bevoriicbcnder Messe„ unentbehr- ich. Aber außer diescr Kontrolle muß auch eine gehörige Veriiär. kung der polizeilichen Maßregeln eintreien, es muß das Polize : Amt durcb bbhere und mrdere Beamten in den Stand gesetzt wer- den, jedem, auch dem geringsten Excise in der Stadt und auf dem Lande uvorzukommen, und ihn mit aller Gewalt zu unterdrük- ken. ,o..erglcichen außerordentliche Maßregeln erfordern außer- ordentliche Ausgaben". Der Senat hat deshalb mit ldbiicber siänz digcr Bürgerr Repräsentation dahin Konferenz gcpsogen, dax;

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