1834 / 85 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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.?;xi*i;7Z7-.*.x-„ ;“.“x. Wkärz. Jin Sch)a1-.spiell)ausc: Zum ersten- 177.07: ?Vll'Ö:*i'i)*)'il': .““?Tönig Konradin, historische Tragödie in 5 ("."? -*7“:*-1n.7;;i 11711 cxnem Vorspiel, von C'. Ran'pacl),

*J*Zl'«:ii:1'*o»**.:2-.y. ““DJ-„513. Zim Opernhaus» Zenn erstenmale wécdcrlwxli: T.“:ic Wirkwc nnd eln“ *))Tann, Lnskspiel in [ “Illi, von L. ?27:=:-,'“;;. „“'Jicmnf': Dic ?))leiécrade, komisches Ballet in ! AM. 4115 «[ck. Und “,I". Elsler wcrden hierin ranxcn.)

' l'L-x'réicllnng Dieses Ballets "FN" der “Lélll'cisc dk!“ DM-

“1321 Z';Zn'nilyiclnansc: 11735; (10. „& T*1si1511734, i'niiilnmUa an

3.91“ “Fiixkung dieser beidrn ““)-32211va115;Vorstellungcl'a isl UM

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weniger dnhin trainieren, TW]: "Il“ri. 20] Des S*rl'r-f-E5l*l“l'k.ék'lk*'k“'§«" ? “FHW Drin Llnn'sliiidc, meinte er, Trac. ,

nnnz nnd gar abziisclnixlen. das- “Ils“j'rcmtiyns-Nccln rin naiv.“;x'licliis Resin sen, mlt? sicli liesinl's; “IWW"; l'Vlgcrn, daß die “Lin.“iil'néiz'x i)».- 12117117 Wii leniei' 71777-7ck:,7ixi7r;y 'Zlntrrisalion aßßiinqiq aenmch :*.«srlnx-x I!";l'és, i=7“--.1n Tax"; Rolli!- seinen 21T17l)nsil,5 im:?) 53,7-i*l;'el'*-*x* “77-1 *.*-ri'-,“i!1'.-e-.;1, 713. 77.131;- cin ni“.- knrlii'kn's Ts-Teä'n, 7.77» drci) 727771»:- 75: ***nx'c?) ***-“*,“ Paz;-szclchxnlsnnzi lws-“ln'änl't; dir 4L17.ir'rick rr-n “(.*-97.20 17.71.11“ “Ons ".'“?s:)*.*:nrionsOTr-FU !?.xclx-r

,: lnixcié ihren OesOnO-cx'cn Sclnnz xx:xnnnmen, wle ,x. 2,3. Die Proz":-

Freiihrit und Die. Unrei'1'1c1)1;--'.“*-;'r:'illeit; “oer Gcsx'ngr-Oer lhnlve sonc.,.,* in dieser Beziehung völlig frcé-r Hand, Um) es srahc ZL'ii'ni-„inden zn, [eine persönliche '?lnsicdk zu einem ?lriikrl der Verfasnng zn iictnpeln. “"Les voranszescßr, fuln' dcr *.*.ii'inii'fei' fort, b.“.ln' man zu erwägen, dns; politische Vereine 176» Das ganze Land *.*-.'!“- :,77'céfer wären und *.xenn'sserniaiéit CMC cw'Ma-cre *Z*)Tax'7'e bildrlcn, d'." nicht 11107? im 'Werlnsi'nexien, l'ondern ganz chu gc- _*é-;-.'n die Regicrnig ionsznrit'e, ein Likdclyiand, deni non)- wendig abaelZ-olfen *.*ci'drn niiil'se; *)“.n'l'l; dic ?lnnnlnne (“rs B***rmigerscHen “.)l'nichemenis werde man dies KWZ" incl)? erreichen, denn die den ka'ssxirn gcsieliic Bedixizxnnn, dax“; sie künftig ihre Scannen mitrhenin iellren, srl" illnioriscl); ni.“;ii dürfe, 221111745. die Statuten der Gesellschaft der éllii'nschenrecch lennrn zn ler- nen, ja nur die „Tribune“ und den „Popnlnn'e““lesen; was déi: beantragte Genenwart des Maire lwtrex'fe, so könne er gar meln begreifen, wie man eine solche Garantie nnr in Vorschlaii Orin- xien könne, nachdem die Erfahrung geli'izrt, ral? dic VirclnI-WM- glieder sicl) nichr schenken, die Richter in Gegenwart drr Gc- schwornen selbst zn bescHttnpfen. » Herr Odilon-Barrot begann mit der Erklärung, das;, wie es schcine, die lckzre Revo- lution nicht zu GZUnstcn der Freiheit, sondern zur allmiiligcn Vernichtung aller Freiheiten unternommen wwrden sci); Hätte. man der Kammer vor vier Jahren ein solches End-Resnltat an,- gekündiqt, so würde sie solches fi'ir eincn Schimpfgenonnnen ha- ben. Der Redner suchte darauf zn beweisen, daß das Associa- tionsrecht nicht bloß ein Recht, sondern eine Noilnvcndiqkeit sey. Der Wists Artikel des Straf-G;rsclzbiiches geskane nur eine einzige Ausnahme von diesem Rechte; jetzt aber wolle man das Unglaubliche wagen Und das ganze Reeln Üöer Den Haufen sto- ßen; von dem Augenblicke an aber, wo dieses geschehe, dürfe man die Charte nur noch als eine Lüge, als einen *))?ak'nlatnr- Bogen, betrachten. Herr Odilon-Barror hob hiernäcHsr dic Nachtheile der von der Regierung vorgeschlagenen Maßregel bei den Wahlen der Dcputirten, der städtischen Beamten nn?) dci“ Rational-Garde hervor. Er behauptete, das; ohne das Associa- tions-Recht sogar die Preßfreihcic nninöglicl), ja daß kein einzi- ges politisches Recht noe'l) ausführbar scipn wfirde; der Herzog von „Broglie habe zwar das Ajl'ociations-Reck)t mir dem Rechte verglichen, seinen Wohnsifz zu verändern; indessen sev dies [ekz- tcre nicht" sowohl ein Recht, als eine Bcfnxxnél;; im Uebri- grn [affe sich nicht bchanpten, daß man ohne die Erlanb- nil) der Polizei nichc reisen dürfe, denn der Priizei 71.1)e das Recht nicht zu, einen von ihr verlangten Pas; zn verwei- gern; der Paß solle ffir den “:“-Teisenden cin Schnßbrief, nic1ckt ein Erlanbnis;scézctn seyn, und Niemand werd“: es wagen, zn ['*lellP; 1.11, daß man in Frankreiél) sein Dorf ni-ler «;;»: Die EklaTiÖLUs; Tier Behörde verlassen dürfe; dahin sen cs,. (739111011! 710113 nich gekommen. In dem GZ:,rzirnskanOc **).r': T*cI-.-tl"c znriirl'krl)*.*-snd, rüste der Redner es noch nns ms scl)ii'7'fscc', di.,i inan, O:"! Ich- deixz dcs “Ilssociarions-Jicclnes .lmlöri', dieses “:)“;ecdc 1031371 .“;n:“',ul*rn WEU» WD lTiinnitc ikksiicßlici) fiir das Brl'CiiJTkslZ-C “IMMO MUT. Nail) Herrn »; Dilon-Barrol *.*'*.*.,r;7'f dcr Großsiegellicéva.l)rer daS Wort Zur Vcrtheidignnxi Des Gesel;-Enrwnrch nnd [*CUiLFLL znglciä) die;"e (?Zelcgcnlzrir, Um den ihn? zirnmclx-ten VN'7;.**i*-rf. daß er srÜHer selbs? *))?itglied ein-xs 7901117711777; Vereins zienwscix nnd jcßt gegen diese Vereine zu Fr.de zxcl)e, ;;xii'i'xi*k,.,1ixni*is?:x. „Da er stel) i-.'-:: Laufe Feines Vortrages einige ?lnsléxkle «egen die **)-.* *i-,ic Dnnnkiie crlnnbte, so liel?- Örrr Berl" ;: er 77-90, nachde5n der ? niskcr d«e Red77*-rl*-7“il);7*z :x-erlnsx'xxi lwrixc, On»; Wort Wii .*“):"xrx'. von T)Tli.:1ilé:é- «l;:rercn. Hei" Baiéézc, Oernerkie er, Habe *"1 xliin gcänxri'i, O...“? Tir *.*-orig.“ :!T-“ziéernnii l-eni Lanöc veröaßt g*“x.'**:*"1, «(**:-il 71.“ 11372; von dr.: sicxxxiöcsx I)eé..';==x.-n éUlsiZWkUkUZCU ivii'xl: *.vk'n'e: ii.T-**7'sel*= 1115-1776 er s-Zi,-.*..'-“.*(ril.-** 2217-91: 'nen *Minisrer F:“.xöczs, or- ei' Ö-"lll? so 17.7727; di: :*;"-..“='.“;.*7*n (:::.-,'. *.*rrxi-ci'z'cn badi, T*,r blos; nnter T*;i: “Fiiri-Knn Llli'*1('1§"l) :lé, nnch Frankreich ,n; gekehrr wéii'cnx, cin *.*-Ninixi'rr (*)«iH-c “ckck“ &ck&-«“:: Tnzien “ren, ren“;- lncionnaircxn (4171118111115gésprocHCiZ iind: Tii'.*.'i ,icänzzerx. ***-5,5; rr nichts Qöeefiihi'liclx»ei'*.-s, Yrrwrrfenere»; 19:0 "'-"».l:r:.“':-.l“§"x ?";i'3'5T'7rl, *:; **,-..“» diesen kenne:, er F**K7347éx'7eirs FRi-x'i'1'nexj) “(*.*-.::»?

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von der ?)ii-«ii-criiiig l1! Vorschlazx nebrachten Maßregel nachzuweisen, „1577, 171" mcnix 77777711 “91077071“, lo Khloß er seine Rede, „Uns ge.- gcn Sie ?“ank'öfre:lckri1en *,infznlelmi'n, aber wir wollen der Anar- :-l)t.-' IlZidci'xinnd WW"- II“.)icscr Widerlkand muß fesk nnd kräf; Ni] 1'4'17115 Oils]? W&W ('C [:*],JUUKÜ), s') MMW wlchcs "NHWTUNZ ?I-én *Z,i*.!,x'i, der “Ii'c-,:,Hx„-rlxn:.7 15.11.“ (““;-01,17»: Z““n'iben. Dies i;? .*:“4, Was Wi?“ .*r:.*1nixd*é:7 l?,**:.»il*.'n, nnn xxle-Hizall» ,- ir lief ixnlct'ein Ul'spykxng; 7777.93: 54zi7*7*7“'g177.,7qc 17«*1).71-7'c7:,-'/ „('Die *:ZZixxninzi wnrde erjk “kurz 77737. “7 Hléir 71:17'77013017en.

“Jin ihre".- kwnrigen Siiznng selztc dic Drxntirten; .Rxlnixnrr iHi'e Beratßnnqrn l_“iber die einzelnen Artiiei des Ge,- 7"r1,5;lZntwnrfs genen die politischen Vcretne for:. Herr Havjn [ilirerlisikzte dns ?lmrndrmenk des Herrn B***i'engcr; Herr “Jau,- berr (Wkämpfkc rs, wobei er hänßg dnrch nnwillige 'Llenßiruw nen der linken Seite unterbrochen wurde. Beim Abgang der Post befand sic!) Herr „Dubois auf der Rednerlxühne, der sic!“; seni“ encrqiscl) gegen den Gesetz-C'ntwnrf auslpracl) Und dnrch seinen „Vortrag lebhafte Sensation in der Vcrlammlnng cri'iitr.

IDC!“ hiesige Spanische GeschäftScräger hat so eben angrzgjgt, dal"; die einzige von der den Flüchtlingen bewilligten Amnestie noil) exißii'cnde Ausnal'nnc sich auf diejenigen bezieht, welche q[s Befehlshaber (»ewaffncter Streitkräfte, die gegen die Rechte des Königs kochten, in Spanien cindrangen, und das; allen Übrigen politiscan Flüchtlingen anf ihr Gesuch die nöthigen Pässe zur Riicl-kchr in ehre Hotmail) bewilligt werden sollen.

Ein hiesiger; Blatt will wiffcn, daß der Vorort der Schwei,- zer Cidgcnoffensihasc bei der Französischen Regierung angefragt lxabe, («b diesc die in der Schweiz befindlichen Polen anchj77 dem Falle, wcnn décsclbrn mit Gewalt an die Gränze gebracht werdcn müßten, aufnehmen Wolle.

Es heißt, da;; mehrere Offiziere der hiesigen Garnison, die «11113. Febrnar damxc beauftragt waren, die Ordnnng in dcr Hauptsradt aufrecht zu erhalten, Disziplinar-Srrafen unterWor- fen worden senen, weil sie sich tadelnd Über die Assommeurs gc; änßcrc Häktcn.

Der Rational sagt: „Man arbeitet in diesein Angcnbltck in den Burcans des Herrn Barthe an einem Gcleß-Cnnvurf, der zum Zweck“ Hat, den auf die AngriÜe gegen den König und seine Familie beztiglichen Artikeln des StrafgesetzhnclB eine grö.- ßere Ans'debnnng zu geben Auch will man denlelhen einen er- gänzenden Artikel zu Gunsten der Person der Minister nnd der Hohen Verwalcnngs-Bemnten beifügen. Das G5anze_wxrd ein Seitenfflick zu dem Geserz-Cntwurfe iiber die policilclnn Ver- eine abgeben.“

Dem Mémorial des Pyrenées zufolge, würde Bil,- bao von 10,000 Jnsurgcntcn blokirt; sie schienen cinen Haupt- schlag ansführen zu wollen, um in den Besitz des Seehafens zu gelangen und „Don Carlos cine ccwanige Landung zu erleichtern.

Der anicareur de Bordeaux vom löten d. berichtet, daß in Bilbao 7000 Mann von den Truppen der Königin ständen, Und daß 2000 von dort abgegangen seyen, um die In- snrgenten zn verfolgen; El Pastor hqbe Villafranca durch ;? Com; rngniecn besetzen nnd befestigen (allen, nnd_nock) mehrere an- nere Punkte zwischen Vittoria nnd _Jrun lolltcn durch Fortr- s'i-x-„irioncn geschiilzc wcrden. Eben dielem Blatts zufolge, hätten die quierungcn "oon Frankreich und England, dem Vernehmen nach, Don Carlos den Vorschlag gemacht, ihm jährlich 1:3 Mil- lionen Rcalen nnd- den Genuß. der Renten allrr lcincr scqnesiéir- xxn Oöi'iicr zu iicxzern, wenn er seine “.).lnsyrüclyc auf den “Spani- sän'i Ziöron anfgebcn nnd sic!) nach Rom znrinkziehen wolle. Ferner enthält das genannre „Blatt die Nachricht, dal; cinOberlc odcr („?Zencral von der Kavallerie der Königin zu den Jnjurgen- ten von Navarra Übergegangcn sey. _ ,

In einer der [el_zten ?)?lnnmern drr *))?adrider .»yof-Zci- tun.; soll sich ein Dekret befinden, wodurch allen ehemaligen Cortes-Dchcircen ihre l'eqnestrirtcn Gitter werdergcgebm werden.

--- Heine 7117101; öprrc. Rente 97“. 57011191, 101. 85.“ 15:13:07“, 101, 9.3. 37111)»: 711". 0079771. 77). “)'-"). 11?! ('“)111'. 733. Z:). :)proc. .,ki'al“. Ur. 13011191. 9/1. 191). 811! ::.-„in:: „()-.'). --. 5proc, SM"- ".*--,*-.'1*.' lék'x. .::»7-96. do. 10. &“iwzrr. Pelze, 10111. Jvroc_ Röm. 3151, **.J-.71.'*.*;:»*.'-'l1l. 227. “.)liOzxmxéxxzxc *.*?piniis-ch Sr.;nld 14-4 ,ÜLZraixxinra: r.. *.*-)J , “.*-'. *")F-xärz. Oesterröproc. *))?etall. Olli“...

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-'*'."'l *“:Ziii).,*a7i*=x?é7.*n 721! den“».-*)215111151'Tr7dr1; verlyx-ixst wgr- *,"7.*-1„ 11.579 Asses!“ VV"! («.; é“:“;"*,“.-=-“*ck ..le ;'7=-.'**-?'.15rl7a* 7 T*7L7132..7§1'l;*r2.kn57, 10115)“: H;?ixrxxxix'xach, ; “L")- JNi'xl'Z ÜTZ, ' , :?:-1. “:*-„4753, 2-77».- anxies-xxxr 7 , , . D e ');-: l.*ii;“-'.T*=,re (“.-.in; 1:1 der lxévsisen Registratur ein:;esefen “.):-;ck» _ ., Zcixnééncx -i. 1». .O den ); Jnnmr 17531.

K'Hnigl. «23:11:17. Öbl'r-“TKZLTLÖZl-krlcöt.

Lluf ehierbirrigéj gél)[ck1**s«2?“|€n ")mit-.).“; des Lieurenants Carl von ZTiic-w zu Passivalck und der Cxaratel der min- derjährigen Kiner „"OK“,-“ me:.[and ron Zuloiv auf Knor- rendorff als Benefiiéel-Erben des Letzteren werden alle

_ (l.. 5.) Diejenigen, welche an den Nachlaß des wailand von

(**:? *.*-nd ."Psei1n1:3_:“-Ter*;2*:7:* 77,1- **."x'k-i ,ny-rnzxszxz :TUZJ-knonilkjkxj:

Landes,“ und Amis-Anlagen, lo wle wegen “OL!“ laufenden Kinnear un?- Pfarr-l'raezmnäorum un.. 3) alle Diejenigen, 7rrlche ihre Foidrinngen UiiO Ansprüche aui einem ihren ante turminnm ["'-“v.“,

Berlin, den 17. März 17534.

Von sslcherMelöixngsxiflichr w.»,den ;“;r;=ch ;,str,ch:eZ-Z1W;;ri; .')lléxgrirnen, 1751215353“; “&;ka “rer lekzlen_“-)J,ei_--k _ , **;[WÜZTIE »Der 9115 den fix:!)e'rn ennprinnen, rei nnr 1) (alle D*exeniaen, Dsrcn Foréé-erungen nnd die *:berlnan) nzrrm »)?ominal-Werrhr i-ralißic werden. - Kl'orérndoxff iin) Rannenfklde cum pcriincnrii.» er;? r*clnexen HyroUekenbücher einiierragexi WERDE": 2) alle Öchörden wegen der laufenden offentliclxen

Zweére “."-„nt Klllégkl; Ziiseiixen vermeyrte Anßage. 460 und KAW]! Seite“.: 711 gr. 8779. Preis ?- Thlr. 5 sgr. _ , Sowolzl der, VVT! dem gesammten ärxtlichen Publi-

AWUS WVN- NUN" Nk- 44- kum anerkannte, Werth der in so kurzer Frist ver-

griffenen erfien Aufllage dieses flasüschen Werkes , als

S*rulj-r sc., it? _iu hahen:

W. v. Meding-

Zlilow auf .iinorrendoiff, insbesondere an die zu dem,-

selben gehörigen Lehngücer K_norrendorff und Rahnen- Im „Betreff der Holländischen 4-1 prorenxi- g nAmqrttsationszSynd_icat-Obligationen. chen Grunde Ansprache und Forderungen zu haben In Beziehung auf meine Anzeige vom4tend. find mm-

fflde cum perliuentiiä, aus irgend einem civilrechcli- e

Literarische Anzeigen.

cher Justii-Kanzlei atreéfirten Pxsiencnel ri-“Zz'tia löl, Tk-Uklck'kk nnd HUMAN!"- werden aufgeführt siiidrn. Geqeben Gkisiiow, den 14. Innnar 1831. Großherzoglich Mecklenbni'gsclie znr Jußi'-**i-xiirzle:* aller- hnchüverordnere Direktor, VÖCKDÖkLk-ZÖT' «no Riihe.

A. Nadel.

;11'501'10,

)*übkxänx «uerricrz ulkpoéliquoz, trailnstz (10 11. 1.411 (]61' U00[)j1*.

31“ 11115511511: (?].“iraraäu, (?!!61'3110k (]S ]“ixrÉkg ([!] [-1()k1 7188 Kn)'5-]33§. . Üéäié „'*1 53 Ilajeaté: 1'11- [xchiale et k0)'äl(: Ri- punkte aufgefaßt, Pkskk'ksÖ-ek [UM brauchbarer “Ufgej 601.13 ]., emlzci-cur (10 1011703 les Russia.? et üellc enthält; und Mi? ubrigens guck) das Aeußere de koi «ic 1-„105-19. Werkes durch deutlichen und großem Druck gewon-

121110. 183.73. PWW 1Thlr

allein schon der Name des berühmten Herrn _Ver- fassers, sichern auch dieser in sofern, als die in ihre," Erscheinungen und Leißungen so bewegte ärztliche Zett

* I- 7-“7- MWM 1" AM)?"- so Wk? 5" Lum es erforderte vermehrten und verbesserten zweiten k.)...m vorzul?»;E"De-*!- vo"! ldäkÜ-zér Wwßvcricall-l“Bilkölck*1ndlrnchen D6:-.!sckl-3nds 111 Berlin de: Nico- Auflage ihre Zankbare Anerkennung, und eine lobvrsi“

S*ZW-“U'LW sende Ancmvfchlung wäre wohl nirgends überßüfsiskk als hier. Nur so viel glauben wir in Erinnerung brinaen zu müssen, daß kaum em anderes, Buch dieser Klasse, die so wichclge Dosenlehre umsichtiger und voll- ßändiger angegeben, die sogenannten heroischen Mit- tel ausfährlicher bearbeitet€ und die Elntheilung der Arzneimittel, von dem rem therapeutischen Stand-

nen bat-

" eigen

Allgemeine

' Preußische Staats=Zeitung.

_ ._.-_.. .... „. . ...-..

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

Seine Königliche Majestät haben den Geheimen Ober- U|jszath von Goßler zum Wirklichen Geheimen Ober,- Usti :Natl) zu ernennen und das dicsfällige Patent Allerhöchst- sändig zu vollziehen geruhc.

Angekommen; Se. Excellenz der Wirkliche Geheime Rail), außerordentliche Gesandte und bevollmächxigte Minister am Kö,- nigl. Sächsischen Hose, von Jordan, von Dresden.

Abgereist: Dcr General-Major und Commandeur der

5ten Landwehr; Brigade, v o n d e r (35 r d b e n , nach Frankfurt

an der Oder. Der Präfident des Staats-Rathcs des Fürstenthntns Neu-

* chatel, Oberst Graf Louis von Ponrtales, nach Renchatel.

Zeitungs- Naibriäxéken. Altölanv.

Frankreich.

Paris, 18. März. - Ueber die gestrige Sißung der De- putirren-Kammer isk zuvdrders'r noch nachzuholen, was der Großsicgelbewabrer, Herr Barthe, auf den ihm im Laufe

'der Debatte so häufig gemacl)ten_Voi'wurf, daß er selbst früher .Mitglied einer geheimen Gesell1chaft gewesen sei), erwiederte.

„So sehr es mir widerstrebt,“ bemerkte er, „von mir, von mei- nen Handlungen, von meinem vergangenen Leben zu sprechen,

"' sowird doch die Kammer begreifen, daß ich so viele Herausforderuw

* gen in dies?? BsÉebUng nicht unbeantwortet lassen kann. Es is sehr _ wahr, daß viele werthen Ursprung der vorigen Regierung verloren hatten, da fie

ärger, die niemals das Andenken an den beklagens-

Über das Schlachtfeld von Waterloo zu uns gekommen war (Ge- räusch), daß viele Bürger, sage ich, einen sehr gerechten Wider- willen gegen diese Regierung an den Tag legten, während andere treffliclye Bürger glaubten, daß der ältere Zweig der Bourbonen mit den öffentlichen Freiheiten verträglich seyn würde. Es ist wahr, daß ich, den Eingebungen der Jugend folgend, ]encn Wi- derwillen theilte; ich habe aber wenigstens das Verdienst gehabt, denselben niemals zu verheimlichen; ich habe niemals gesagt, daß

Ziel) der_vorigen Dynastie angehangen, oder auch nur gleichgültig zgegenne gewesen sey; ich habe meine Abneigung immer laut zu erkennen gegeben.

Aber, meine Herren, um einem Red- ner zu antworten, der die Frage aufgeworfen hat, ob die Zuli- sRevolntion nicht durch Komplotte vorbereitet worden sen, be- merke ich, daß während der fünf Jahre, die dem Falle der vori- gen Regierung voranangen, ich kein Komplott sie!) habe bilden

:sehen, iind das; alle Unziifriedene sich der constitutionnellen Op;

"position anreil)ten; ick) selbst begab mich in die Reihen dieser ZOpposition, und ich erkläre, da]; ich während jenes Zeitraumes

,an keiner Verschwörung Theil genommen haben würde, selbst «wenn sick) eine wiche geoildet hätte.

_ ("Zeichen des Zweifels.) Nein; während jener .'“) oderöJahre des offenen, gesetzlichen, con;- stitutionnelxen Kampfes hat es keine Versclnvörunqen gegeben, und gerade dczlwlb wurde die Zuli-Rcvolntion aus eine so feierliil)? nnd

einstimmige Weise bewerknelligr. (Abermalicheicknn dcs Zweifels.)

Nach der Revolution traten Spaltungen ein; welche Rolle Über- nahm ich damals? Ich schloß mich der Majoricät der Kammer an. Ich war der Meinung, das; man gegen die neue Neqicrnrg keine nistematißche Opposition machen dürfe; ich habe ans „ellen

“Kräften und mit allen. meinen ONitteln die Regierung gegen die Anarchie Und gegen die Factionrn vertheidigt.

' . *))?an hat" gesagt, nur hätten Furcht gehabt; ja, ohne Zweifel fürchteten wn" fiir das Land, dessen Ruhe und Sicherheit nns anvertraut nnn". Einige Männer haben uns verlassen; andere haben, wenn (17701) „nicht die Flucht ergriffen, dock) kapiciilirt. Wir, in. H., wir lm- ben fortwährend die aus dem Willen der Nation hervoriieqäxi- “Zene_Regicrung gegen die anarchischen Versucrc und genen ric lusjchwcifnngen Orr Parteien vertheidigr, und in diesem Sinne “haben niir das Gefen gegen die öffentliehcn Ausrufer vorgelezlt,

Im diesem Sinne legen wir das Gesetz gegen dic Vereine vor.“

:* Herr Berrver, der tmcl)_de1n Minister auf der Redncrbi'ihne ,eksclnen, äußerte sich im Wesentlichen folgendxrnmßen:

„Jeb ham- bci 19er allgemeinen Erörterung gesagt, dafi, wenn ,man eincm Land 771:ts"„5_hr7 Jahre lang feierliciée Vcr'snrcnnnigcn “gemacht habe, und dann jpäicr einen Weg einschlage, der den cm:. .gegangxnen Verpätcbtungcn schnurüracks zuwider taufe, man drs moralncpen Ansehens enthehrr- welches erforderlich ist, um einen ,Geseßzlxniwurf, wie den in Mr_de nehcnden, vorzulegen. Man rr- klärt sich, 1th deutlicher und jagt, daß während jener 1.3 Fahre _etne _Negirrimq hesianden habe, von der nichts, zu Gunsten Der df: ;,fcinlicvin Freihriten zu hoffen gewesen scp; cine chierunq, von „dir alle hockiyerztgcn Manner, kick hätten trennen müßen, weil sie Éd'L xi'iiurage Fkiléxßk de:“ Niedexlage bci Waterloo _acwcson sev. :(Gttmmcn im Centrum: „Ja„ ja, das ift wahr!“) Ick wun- dere mlch, 717.12, iiberFyrczmbedaclnen Ausrufnnqen, denn ich war ,eben im „Begriff, den- unvornchtegen Ministeryder eine solche Sprache * gefyhrt hat, zu antworten, daß er innlnscveinlicl) die Namen einiger der: *lkxngen Yersonen vergiffcnbat, die in Folge jenerEreigniss-i nach Frank; ;ketch zuruckgekrhrtßnd. (Gelächter zur Linken. Alle Blicke richtensich auf Herrn (Hutzoty Wenn nach einer beendigten Revolution und ich einer um eschmolzcnin Vcrkassung ein (Hesel; vorgelegt wird, _so imd die M nner, dir es avgi'faßt haben, verpflichtet, sich auf die Bersqrechungen und Erklärungen zu berufen, welche se vor der Re- ?olutcon o_b egeben haben. Wenn auck) der Fuüiz-Ministcr fich durch sie chsch7e enhcit seiner politisckzcn Grundsäße von denen der Re- . *,iurateon Ju rechtertigen sucht, so ist, er dem Lande gegenüber nicht wen ger ftrafvar, einmal, weil er unter der vori- “gen Regierung das , Gesetz verletzt hat, dem er unterworfen wak- zweitens, weil er unter der neuen das Gesch ver:

5 _lkhk, welches er selbst gemacht hatte. - Es herrscht in dcr

egenwärtigen Erörterung, sekt se eröffnet ist eine besiändi e Ge- ,..Zkanken-Verworrenheit; selbsi dic Redner, dic d,as Gesch anngrjffen

Berlin, Mittwoch den MN“

haben, sind vpn diesem Vorwurfe nichefrei. Das AfforiatßonS-Recht befindet nch n,! der Chaxtc, in unseren Institutionen, in unseren Gnesen; es ist durch ne geordnet worden, und jetzt well man es ver.;ackjten! Man hat seltsamerwei e_vor Ihnen behauptet, daß der Artikel 291 cm unzureichendes Hulismixtel sei), und daß es fick) parum handele, denselben zii vervollständigen und auszudehnen, um ihm mehr Wirksamkeit zu verleihen. Aber es handelt nch m der Thin nm die Abschaffung, um die Vernichtung denelben. Der Artikel 291 W Straf : Gesetzbuches" untersagt Vereine von mehr als 27) Yerwnen nur dann, wenn ne in der Abfuhr gebildet werd_en_, nch an befiimmtcn Tagen zu versammeln. Was,batte der VU'süner des Straf-(Heseßbuches bei 'dieser Bcsiimmun nn Auge,? Er wollte „dasselbe, was der Gesehgeber von 1793 gewo 1 hatte: dte Klnbs schließen, welche nnwisenden und leidenschaftlcchrn Zuhörern gedffnet waren;, iiber selbst unter der Herrschaft jenes (Heseßbu'cbes bleibt das A7soccattons-Rccht an und für sci) unangetastet. ,Dtescs Recht ist von ,der Restauration üets geachtet worden; seit 1814 hatte man bcgrtffen, daß die Ausübung dcffelben ein geieUscyafx- liches Bedürfnis; sei), und 15 Wahre lan isi es nicht em einzi- gez? nial verkannt worden. 2175 den reunden der Preßfret- ynt em, Prozeß emackix wurde, fanden bei dcm Minisier der auswärtigen Ange cgenhctten - ich meine, dem gegenwärtigen - Zusammenkünfte von mehr als21Personen statt, wo _man nach Ge.- fallen berathschlagte. Hat man die Vereine für dle Freiheix der Presse vcrgcffen? und die Vereine zur Unterstützung der Schrt7tüela ler und zur Bezahlung der lhnen auferlegten Strafen? Niemals wnrden dieselben verfolgt, und das Recht der Association wurde nie- inals,in21brcde cstellt“. Was trug fick) nu-n bald nach der Jult-Re- voluttqn zu? - ie „Freunye des Volkes beriefen Versammlungen, und hielten öffentliche Sitzungen. Der Minisier des öffentlichen Unterrrchtes war der Meinung. daß in_diescm Falle de_x Art. 291 an- zuwenden sen: damals war er noch weit von den Germaringen ent- fernt, die er jetzt an den Tag legt. Damals befand er sich unter dem Einfiuse der Ereigniffe, welche der Regierung prachtvolle Ver- svrechungen, oHer vielmehr prgchtvolle Lügen eingaben. (Unterbre- chung,) Erst m Bezug auf die Gesellschaft der Volks-Freunde imd als der Arttkcl 291 auf sie, angewendet wurde, erklärte der Mini- üer des öffentlichen Unterrichts diesen Artikel für schlecht, und au; ßertr, daß derselbe aus unsern Geseßbückxern verschwenden müFe. Heute sagt man uns, daß man das AfforiatioW-Recht fester begrun- den wolle, indem man den Gebraunz deffelben regele; ich behaupte aber, dqß mcm daffelve ganz und gar abzuschaffen beabsichtigt. Wo_llé Ihr keine geheime Gesellschaften dulden, so setzt strenge Strafen grgkn dieselben fen. Erkläret, daß derjenige des Komplottes fiir verdächtt gelten solle, der die Feigheit und Gemeinheit bcüßt, bei ver chloffcnen Thuren verabscheuungswürdige Erde zu lei- sten und mordbrennerlscbe V'crpfiickxtungcn emzu ehen. (Lekhafter Beifall znr Rechten.) Schließet die geh_-:imen eseUscbatten, iiber dringct nicht in dasInnere dcrHäuser eln, 1affet Eure Sprotte sich nicht einschleichen, wo 8 oder 10 Personen vertraulich zusammenkommen! Herr Odilon-Barrot hat gesagt,_ man würde keéZ'ie Richter finden, rein das Gesetz anzuwenden, und „:ck behaupte, man wird ketnen ge- wissenhaften Bürger finden, der n'ch- welche Meinunxz er auch sonst haben möge, nicht gegen Euer Gesetz erklärte. Es ist uns in der That Allen Bedkirfniß, unsere Gedanken mitzutheilen. Jil), z. B., kann ntchtal1cm und einsam über Has nachdenken, was ich fur nütz- licli fiir das Land halte, ich despreche mich mit meinen Freunden, sicher- licl) mcht um zu komvlotnren, sondern um die Ausüchxen, welche meme volit.schen Freunde bci ciner bevorstehenden Wahlbahen, zu bespre- chen„ um dee Bewegung der meinen Anrichten giiz-then Preffe zu fördern, um die Journale zn unternützcn, welche iich die Verbrei- tung icner Anfichten angelegcn seyn lasen. (Unterbrechung,) Diese Rechte werdcn chile Freunde und 1111 immer ausüben, diese Ver- pfiichtung müffen wir gegen unsere" Sache und gegen nnser Vater- land übernehmen. Schon nach vier “Jahren oncn _Sie die heilig- iicn Freiheiten und die nnbeüreitbarßcn Rechte ax.tanenx Das dcr Zuliand, in Den Sie uns versetzen„ nachdem Sie, Khreneigenen Acnßernngcn zufolge, dumb cinenallgemeincn Aufschwung unterüütht wurden, der Ihnen das Gute so leichtgemacht haben würde. Dies beweist in der That, daß es non) etwas Vcrworfcnercs als den__rc- volntionnaircn Cynismuz giebt, nä.:xlich dchynismus dcr Ilvostanc.“

Als lekzter Redner in dieser Sitzung ließ sich der Handels* Minister, Herr Thiers, vernrßmen. Er begann damit die Vcrlegcnheiten auseinanderznseßen, welche der Regierung von zwei !.")ppelitionen bereitet würden, von denen die eine behaupte, da;"; sie keine Regierung (ln jnj's sey, während die andere ihr vorwerfe, das; sie die schönste politische Beinegung mißbraucht, dic gereäztelienHoffnunqen getäuscht und die aufrichtigsten Wün- si1)c in Flüche verwiindelt habe. Die Opposition, welche ihre Souverainetäc nach Prag verlezii', verdiene keine Widerlegung, und der Opposition, welche die Souvet'ainctäc auf der Straße inne, werde man immer dureh die l'i'äftigcn Argumente der ge- i'elzlickxen Gewalt antworten. Der Minilier wies sodann den der Reqiernng gemachren Vorwurf zuriick“, daß sie den Fort- !chritc des Landes homme. Der Fortschritt scheine ihm unbe; streildar; aber eben duch die Vervollkommnung nanicntlich dcs Gewi-rößeißes, wären neue Schnx-ierigkeiten entstanden. „Wir räumen allerdings ein“, fuhr „Herr Thiers fort, „daß die Association eine große und schöne Macht ilk; aksr sie ist eine so große Macht, daß fie geregelt werden muß, und eine Schranke ist unumgänglich nöchiq, wenn sic nichc Alles zertrümmert: soll. Das Recht der Rede ist auch ein unbestreitbarcs Recht; und do-K) geschieht es, das; man daffelbe mißbraucht, doch hat es be- fritnii'ien Regeln unterworfen werden müssen. Man hat ein Vergnügen daran gefunden, einige meiner Kollegen in Wider- spruch mit sich selbst zu bringen; ick) will nun aber zeigen, wie auch unsere Gegner das Associations-Recht bekämpft haben.“ Sie erinnern sick) Alle eincr berühmten Gesellschaft, der Gesell- schaft „Jesu. Sie kehrte nach Frankrcick) zu einer Zeit zurück, wo so viele schlechte Dinge zurückkehrten. (Lautes Gelächter zur Linken.) Ein ehrenwerther Bürger, jekzt Mitglied der Pairs-Kammer, denuncirte diese Gesellschaft bei dem Königli- chen Gerichtshofe. Der ganze Advokatenscand stimmte ihm in einer Consultation bei, welche von den ausgezeichnecsten Ad; vokaten unterzeichnet wurde. Es wurden Plaidovers gehalten, Hie gegen das Associations-Recl)t selbst gerichtet waren. So jagte Herr Merilhou . . (Gelächter im Centrum.) Ick muß dagegen protestiren, daß man mir die Absichtunterlegt, als wollte ich Repressalien gebrauchen. (Eine Stimme zur Linken: „Re- den Sie nur! Reden Sie nur!“) Ich führe die Aeußcrungen des Herrn Merilhou wörtlich an, und bin überzeugt, daß das

März

1834.

.___-._.- _

ehrenwerthe Mitglied dieseben nicht bestreiten wird. Er sagte: „„Wenn fiel) in einem Staate Privat-Vereine, mehr oder weniger zahlreich, mehr oder weniger mächtig, ohne oder gegen den Willen der politischen Gewalt bilden könnten, so würde die Regierung dadurch bedroht und zur Ohnmacht verdammt werden.““ Der Pariser Advokaten ; Stand drückte sich folgendermaßen aus: „„Welcher Staat hat je seinen Bürgern erlaubt, sich nach Ge- fallen zu organisiren, und im Schoße der großen Gesellschaft Privat - Gesell chaften zu stiften, die dem- Einflusse der Central- Behörde das leichgewicht halten?““ Und wissen Sie, m. H.- wer jene Erklärung unterzeichnet hat? Nicht allein, wie schon erwähnt, Herr Merilhon, sondern auch Herr Jsambert, err Odilon zBarrot, Herr Berryer. (Herr Berryer: icht doch!“) Herr Berryer der Vater wollte ich sagen.“ ( Ge- lächter.) Der Minister ließ sich sodann in eine Erörte- rung der Grundsäße der hauptsächlichsken Vereine ein, welche sich seit 45 Jahren in Fankreich einen Namen gemacht, und schilderte deren nachtheiligen Einfluß auf die Angelegenhei- ten des Landes. Er sagte, daß die Republik, obgleich fie meh- rere Jahre lang in den Händen aufgeklärter und gutgesnnter Männer gewesen , doch niemals eine regelmäßige Ordnung habe herstellen können; daß das Kaiserreich nichts Anderes als ein ruhmvoller Zufall gewesen sey, der kein Element der Dauer in fich gehabt abe; daß die Restauration endlich sich selbs? zum Tode verur eiit habe, weil die vom Lande sehnlichst ge ünsch- ten Geseße von ihr zurückgewiesen worden wären. „Die estau- ration“, fuhr Herr Thiers fort, „hat soEgar das bürgerliche Geseh- buch angegriffen; sie wollte das Recht der rskgeburtwjeder in's Leben rufen. Aber troß ihres auf alle Weise an den Tag gelegten übeln Willens ist das System der Repräsentatév-Re kerung in sich selbst so mächtig, daß, ungeachtet aller ihr in den eg geleg- ten Hindernisse, die Kammer von 1827 erwählt wurde. Und in dieser Lage wagt man es, uns von der Charte von 1815 als von einem Vertrage u sprechen, der uns unter allen Umständen hätte heilig seyn en? Aber _wer at ihn denn errissen, diesen Vertrag? Wir oder Karl F.? rankreich sah tm Jahre 1830, daß die Bourbonen keine Charte mehr wollten, und mit Schmerz, aber auch mit Muth warf es sich einer Revolution in den Arm. Gegenwärtig machen wir den Versuch mit der wahrhaften Monarchie ; es ist eine gegenseitige Verpflichtung eingegangen worden; Niemand darf fürchten, daß die Charte von 1830 zurück enommen werde. Noch Weniger darf uns Jemand den Vorwur machen, daß wir uns auf das Ausland stützten, und doch bemerke ich zwischen uns und der vorigen Re kerung eine Aehnlichkeit: Unter der Restauration wurde der ersuch einer Monarchie von Männern gemacht, auf denen das Zoch der Vergangenheit lastete; die Leute, welche uns jetzt bedrohen und hindern, seuf en unter dem Joche der Zukunft. Die Partei , welche die Re auration dem Verderben entgegen trieb, wollte geheime Gesellschaften, um, wie fie sagte, Thron und Altar an einander zu knüpfen. Sie verlangte Blut, und man hatte die Schwäche, es ihr zu bewilligen; fie wollte Krieg, um ihren Grundsah zu befestigen, und der Spanische Krieg wurde geführt. Heutzutage will die Partei, welche die Volks-Souverai- netät anruft, ebenfalls geheime Gesellschaften; auch sie möchte, daß man im Interesse ihres Grundsa es einen Krieg begönne; auch fie hat Blut verlangt . . . (lebhafte nterbrechung), sie verlangte die Köpfe der Minister, die man ihnen entzogen hat. Wir wer- den , m. H., dieser Partei , welche nur von Unordnungen leben kann, widerstehen; wir werden ihr widerstehen, so lange das Land für uns ist. Ersk an dem Tage, wo dieser Widerstand schwächer werden und einer weichlichen Nachgiebigkeit Plaß machen sollte, würde die Aehnlichkeit mit der vorigen Regierung furchtbar her- vortreten, und man müßte für das Land zittern.“

Paris, 19. März. Der Präfekt des Seine-Departements hatte vorgestern Abend eine Audienz beim Könige.

Die Pairs-Kammer hielt heute wieder eine öffentliche Sißung. Zu Anfang derselben legte der Finanz-Minisker den von der Deputirten-Kammer bereits angenommenen Geseß-Ent- wurf über die Umschmelznng der alten Gold; und Silbermün- zen vor. - Der Graf von St. Cricq berichtete sodann über das Geseß wegen der Zuschüsse zu dem vorjährigen Budget. -- Den Belchluß der Sißung machte die Debatte über den Ge- selz-Entwurf wegen Abschaffung der Majorate und Substitutio- nen. 'Nur zwei Redner ließen fich im Laufe der allgemeinen Berathung vernehmen, nämlich der Graf chean und der Graf von Montlosier, worauf die Versammlung stch mit den ein- zelnen Artikeln des Gesc ;Entwurfs beschäftigte.

In der estrigen ißung der Deputirten-Kammer wurde die De arte Über den Geseß-Entwurf wegen der polités en Vereine fortgeselzt. Nach einigen Bemerkungen des Herrn e- rilhou über den ihm Tags zuvor von Herrn Thiers gemachten Vorwurf, daß er im Jahre 1825 Über die polnischen Vereine ganz anders wie heute gedacht, trat Herr Hayin “zu Gunsten des Bérengerschen Amendements auf. „Was dee Regierung ver; langt“, äußerte er unter Anderem, „das bewilligt auch Herr Béren, er; nur huldigt dieser dem Rechte, während er zugleich jeden * echts-Mißbrauch unmöglich macht. Verlangen Sie etwas anderes, m.H., so ist es jetzt der Augenblick, fick) näher zu erklären, und Frankreich wird dann waschen uns, die wir die öffent- liche Ruhe durch die Bewahrung der retheit sichern wollen, und Ih- nen, die Sie dieseRuhe durch diethlkür zu behaupten Willens sind, entscheiden.“ -- Ser Graf Zaubert hielt den Vorschla des Herrn Bérenger für durchaus unzulänglich, ja für gefä rlich, da die politischen Klubs durch denselben anerkannt und gewis- sermaßen aufgemunterc würden. Der Redner schloß seinen Vor- trag mit folgenden Worten: „Wenn die Opposition den Mini- ?“tern hartnäckig alle Mittel verweigert, die öffentliche Ruhe zu sichern, so spielt sie bloß ihre gewöhnliche Rolle. (Mehrere Stim- men zur Linken: „Wgs verstehen Sie hierunter? Wiederholen Sie diese Frage!“) Ich 1a e, daß die Opposition sei! 4 Jahren nichts weiter thut, als der egierung“ Hindernis: in den Weg legen; dies ist ihre Rolle. Der Tag wird aber kommen, wo wir alle

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