„ ,..., „:*-1 .
Herr Kan mann Hildebrandt in Potsdam: Anscht von Rom, Oel: emälde von Roch. ' „
Herrn Lieutenant v. Bebczy in Herrnfiadt: das Innere eines Klo- sterhofes, Oel-Gemälde von Nundt. „ _
Herrn Regierungs-Bau-Jnspektor Schmtdt in Weißenfels: Bac- chant, Bronze-Guß von Fischer, nach dem Modell von Möller.
Herrn Kaufmann E. F. W. Wag ner: Aussicht nach den Salkburger Bergen von dem Vdnchsberge, Qel-Gemälde von Ab born.
Herrn Ritter-Gutsbenver Nathustus in Ult-Haldenslcben: Amor, Bronze-Guß von Fischer , nach dem Model] von Bräunlicb. _
Herrn LiYTcnant v. Borcke 11. in Stettin: Hagar, Oel-Gemälde von am.
Madame Beke: eine Kriegs-Scem, Oel-Gemäldc von,?)kabe.
Herrn Iniizrath Martini: das Thor von Tangermunde, OEl“
S (Zemßlde vdon Meyetrhein'x.ch G sandten Herrn Grafen v
r. eeen em orutet en ( „x - ** OxriollJ: der uhrmgannsund seine Geltcbte, Ocl-Gemälde von Hosemann.
Herrn Architekt Woblbrück: Ariadne, Bronzc-Guß von Fischer, nach dem Modell von Trostbci. .
Herrn Baron v. Korff in Schönbruch: Transport Gefangener, Oel-Gemälde von Hosemann. .
"Herrn “'ustizrath Hennebcr ; ein blinder Almosen-Empfängcr, Oe -Gemcklde von Schmi . .
Herrn Hüttenmeisier Zimmermann in Hettßadt: Studenten, Oel-Gemälde von Schütze. „
Herrn Konffikortalratb _rof. Schulz m Breslau: Klosterhof,
- Oel-Gemälde von (fasser. „
Herrn Regierungs-Rath Fallenstein in Koblenz: Oreft, Oel- Gemälde von Bouterweck. **
Herrn Bey-Hauptmann Grafen v. B eu | in Bonn: Felsenschlucht in Tyrol, Oel-(Hemälde von Elsasser. . „ ,
Sr. Excelsenz Herrn General-Licutenant v. Valentini: Ltebetha- ler Grund, Oel-Gcmälde von Völcker Sohn.
Herrn Geheimen Ober-Baurath Severin: eine Landschaft, Oel- Gemälde von Menschel. „
Original-Zcichnungen, welche zum Stic!) radcrte r B [ät- terbenuyt worden sind: „
Herrn Professor D'Alton in Bonn: Zeichnung nach dem? Bilde: die trauernden Lohgerber von Schrödter nnd herabsturzendes Boot bei Tirol: von Robert. „ „
Herrn Archivrath Klaatsch: Zeichnung nach: Ermmia bei den Hirten von Hopfgarten, und Billerophon den Pegasus bän- digend, Camce 1n_ Onyx von Votgt. . ,
Herrn Geheimen Regierungs-“Natd und Ober-Burgermetßcr don Weikbmann in Danzig: Zeichnung'ndcl): Zwei Neapolita- nerJrZßn von Magnus und Amor bei jungen Mädchen von v. ' er.
Herrn v. Treskow in Owinsk: Zeichnung nach: Simson von Hübner, und die Erfindung der Maleret v_on Daege.
Herrn Gutsbesitzer Meyer in Adersleben: „Zeichnung iiach: dem Basrelief in Marmor von Gebhardt, die schdnsn Knnßc, und dem Marmorchltef pon Drake nach Gdthc's Elegie: der Dichter und seine Geliebte. _ , _
:; Herrn Medizinal-Nath Staberoh: Zeichnung nacl): Marta mit Ykainde, Bronze-Guß von Müller, nach dem Modell von ra e.
Herrn Major v. Brederlow in Halberstadt: Zeichnung nach dern Bilde: der ischer und sein Mädchen von Eybel, und die Schleichhänd er von Ebers, ,
Herrn Kammergerichts-Asessor Fälligen: Zetchthng nach: der Fifcher und sein Sohn von Daege (xnd Famrltcn-Gemälde eines lesenden Großvaters von Pistoriys. .
Herrn Major agemann in Koblenz: Zeichnung„ nach: Christus nimmt Ab chied von seiner Mutter von Henning. „
Herrn Kaufmann Weydi n g e r: Ori inal-Zeicvnung nach : spielende Kinder von Grothe, und becnd gtes Spiel um freieZeche von
Moik. Berlin, den “2911er: März 1834. B e u t h.
Meteorologische Beobachtung.
1834. | Morgens !Nachmltt. , Abends Nack) einmaliger "28. März. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.
ZukaäUk . . 337,0 e"“Par.1336,8 s IPZ; 335,22 FLY??? Quellwärme 6, 5 9 N. utwrme+03“R.+6,2 .+ 2 . .
Thau linkt __ 1:7 . N. + 0,7 o R- 0;0 0 N- Flußwärme 2,7 0 N- Dun sättg. 84 pCt. hSl-“YFCtt. thbeCt. Bodeuwärme 3,1 9 N. Wetter.. .. be o en. (1 et er. a eiter. .. ., Wind . . _ " EZ) SSO. S. Ausdunsk. 0,0 5 8 Rh.
362
801'111101“ 133180.
_ ])011 29. 111512 1834. 111111]. 170008- 1100 Lelä-SourZ-Zettel. (Z'xsu/x. (100-*.)
12751 7006-72] . “71.1004 sei. 99
30-801m111-8011. 4 98; 131018112. 903. (10. 4 _ 101: [)!-, ]10J1. 1101. 18. 5 1031 103 081117. 7100-1111“. 4 99T _ pk. 111131. 001. 22. 5 _ 103 900110. (10. 4 1081 _ pr. 11-11 ]. 0111. 30. 4 941€,- 93177 [(ur- 11. Keum. (10. 4 106; _ ['r-501.300. 11.801311. _ 557“, 5441, 8011108130110 (10. 4 _ 105Z 1(111*10.0b1.10.1.(). 4 98 97“2 111181.().(1.](.-11.K. _ 67-1 67
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Königliche Schauspiele. ..
Sonntag, 30. März. JmOpernhause: Humorsstrsckw Stu- dien, Schwank in 2 Abth., von C. Lebrün. Hieraqf: Vor- leßtes Auftreten der Dllcs. Elster in: Octavio Pmelli, großes pantomimisches Ballet in 3 Aufzügen von P. Samrngo. Mu; sik von Robert Grafen von Gallenberg. (Dlle.T1).Clsler:Gu1- letta, Dlle. F. Eisler: Amalie.) _
Jm Schauspielhause: Die Advokaten, Schauipiel in 5 Ab- theilungen, von A. W. Zffland. (Neu einstudirt.)
Montag, 81. März. Jm Opernhause: Die- Rosen des Herrn von Malesherbes, Lustspiel in 1 Akt. ierauf: Die Gouvernante, Lustspiel in 1 Auszug, von T1). . drner Lan: Auf Befehl: Die TNaSkerade, komisches“ Ballet, in 1 Akt. (Dlles Tk). und Fanny Eisler werden hierin zum letztenmale tan en.)
z Jm Schauspielhause: König Konradin, historische Tragö- die in 5 Aufzügen von C'. Raupach.
Dienstag, 1. April. Im Opernhause: Die Deutschen Her- ren in Nürnberg, Oper in 3 Abtheilungen, mit Tanz; Text und Musk vom Freiherrn von Lichtenstein.
Jm Schauspielhause: 90111“ 111 (1010111310 1001080010000 (10 011“. 3011001100: 1) ]10 5000011 (*,1, 1101530010 (10108 (10: 0101100101. 011: 110 121011118010, 1101501110 (10 “170110110. 2) 1111 9101111100, (110010-1/011001'1110 00 2 110105. ])01“ 011'. 13.170111. 3) [10 (011- 1110010 11010 (10: 1111111001008. 11“0g0(110 (10 1100100. ]):108 111- 1101001. 1111“. 1011010110 1010111111! 10 1010 (10 1111111011101. 01 (11108 1311130010118 00101 (10 1101111118.)
Mittwoch, 2. April. Jm Schauspielhause: König Manfred, historische Tragödie in 5 AM). und einem Vorspiele, von C'. Raupach.
KönigstädtischesTheacer. “
Sonntag, 30. März. Zum erstenmale: Fridolin, Schauipiel in 5 Akten, von F. von Holbein; nach Schiller's Gedicht: der Gang nach dem Eisenhammer. (Die neue Decoration, den Ei- senhammer vorstellend, ist von Herrn Sacchetti gemalt.)
Montag , 31. März. Hinko , der Stadtschultheißen-Sohn von Nürnberg, Schauspiel in 5 Akten, rnit einem Vorspiel: der jüngere Sohn, von Charlotte Birch-Pfe1ffrr.
Zweikampf im dritten Stock, Posse in 1 Akt, von L. An ely Vorher: Die Engländer in Paris, Posse in4Akten, von har; lotte „Birch-Pfeiffer. ,
Mittwvch, 2. April. Zum erstenmale Wiederholt: Norma Oper in 2 Akten, nach dem Italienischen, von Seyfried. Mu; sik von Bellini.
“
Neueste Nachrichten.
Yaris, 23. März. Der König empfing vorgestern Abend den aiserl. Russischen Botschafter, den Präsidenten der Pairs- Kammer, den General Pajol und den Admiral WillaUMez Gestern präfidirten Sc. Majestät in einem zweistündigen Mi; nister-Rath.
In der gestrigen Sitzung der Deputirten-Kammex wurde im ferneren Verlaufe der Berathungen über den Gese, Entwurf gegen die politischen Vereine zunächst der vierte Arti- kel desselben vorgenommen und nach einer eben so weitläufigen als nußlosen Debatte, welche die ganze Si ung ausfüllte, nm Beseitigung sämmtlicher Amendements, in sxzolgender ursprung", cher Abfassung genehmigt: „Attentate gegen die Sicherheit des Staates, die von den obgedachten Associationen begangen wer- den, sollen, dem 2Zsten Artikel der Charte gemäß, vor das Fo- rum der_Pairs-Kammer, politische Vergehen, dem 6911en Arti- kel der Charte gemäß, vor die Geschwornen-Gerichte, und Ue- bertretungen des gegenwärtigen Geseßes, so wie des 291sten Ar- tikels des Straf-Geselzbuches, vor die Zucht-Polizei-Gerichtever, wiesen werden.“
In den Bureaus der Deputirten-Kammer hat in Gegen- wart der Herren Gauthier de Rumilly und von Rigny eine Er; klärung zwischen Herrn Thiers und Glais-Bizoin-in Bezug aus ihren Wortwechsel bei den Debatten über das Associations-Geseß
stattgefunden, die, nach der ONeinung der beiden Erstgenannten, ;
zu beiderseitiger Zufriedenheit ausgefallen ist.
Es bestätigt fich, daß Herr Cabet auf die Entscheidung des Cassationshoses verzichtet und seine Zuflucht nach Belgien ge; nommen hat; in dem von ihm bisher redigirten Populaire liest man eine Erklärung dieses Deputirten, worin er seine Ab- reise anzei c
Der 9 oniteur enthält zwei Königliche Verordnungen vom 9. NTärz in Betreff der im Effektiv-Beskande der Infanterie- und Kavallerie-Regimenter vorzunehmenden Reductionen.
Der General Sourd, derselbe, dem in der Schlacht bei Waterloo eine Kugel den rechten Arm wegriß, worauf er die Operation im Angesicht seines Regiments bestand und dann das Kommando sogleich wieder übernahm, ist zum Befehlshaber im Departement des Tarn und der Garonne ernannt worden.
Die Wahlen der National-Garde werden in ununterbrochex ner Ruhe fortgeseßt; die alten Offiziere werden fast alle einstim- mig wieder erwählt. Das Journal des Débats sagt: „Die Resultate dieser Wa len könnten für die guten Bürger gar nicht befriedigender ausfa en, als es bisher der Fall gewesen ist.“
Aus Bayonne vom 181en d. schreibt man: „Der Gene- ral Lorenzo stand am Freitag früh, gedrängt von 4 Karlistischen Bataillonen, die sich in Mancrou befanden, mit 1500 Mann bei Puenta la Reyna. Aus Pampelona sind 1000 Mann zu seiner Verstärkung abgegangen. Ein diesen Nachmittag hier eingetrof- fener Courier, der vorgestern von Madrid ab egangen ist, hat die Hauptstadt vollkommen ruhig verlassen. [uf seiner Reise
erfuhr er, daß die Vorstädte von Vittoria durch die Jnsurgen- “
ten besekzt worden seyen.“
Frankfurt a. M., 26. März. Oesterr. 5proc..Metall. 9 HH. 981. 4proc. 8977. 89.5... Yproc. 53. 1proc. 23'.» Dr. Bank- Aktien 1511. 1509. Part.-Obl. 138§. 1381. Loose zu 100 G. 207-3905. Holl, 5proc. Obi. von 1832 93:1. 9311. Poln, L. 62.1.621- Preuß. Präm. - Sch. 544. 541. 4vroc. Anl. 93. G. 5proc. Span. Rente 631. 624. Zproc. do. perp. 411.411.
Nedacteur (;o-wk.
Gedruckt bei A. W. Hayn.
Wolkenzug _ S. -- iederschlag0,023"Nh. Dienstag, 1. April. Zum erstenmale wiederholt: Der - k t “ - Allgemeiner Anzeiger fur die Preußischen Staaten. Bekanntmachungen- Msn€"WT:a1ch2§:.?“§?113.§1..?"" AW" Literarische Anzeigen- 01.331; "120312“; 1:;..;:;;...;'“0..?:::*':T
Zvdba-tatioimmobUium. " Das dem Gutsbeüßer Iohqnn Ewald Genz zugeho- rige, im Rsndowschen Kreise bxlegene Erbnnögut Schwankenheim iii ur Subh9|at1on gesiellx, und es und zu diesem Behn e drei B(etungi-Termme auf d en 28. Ma1„1834, den 30. uli 1834, den 26._ eptember1834, vor dem Deputtrten, Ober-Landesgerichts- Affesor Kroelich an esest worden. Dqs Gut ist auf 223.3 Thlr. 20 sgr. 3 p . abaefchäßt, und die Taxe, so wie die Ver- kaufs-Bedmgungen werden (11 der Regi ratur des an- terzeichneten Ober-Landesgerichts zur 11 dem Emsichc, auf Verlangen, vorgelegt werden. _ Kaufiusiiae werden “*.*“. qufgefordert. m den' e- dacbten Terminen im Homglichen Ober-Landesgqre te hierselbfi zur Abgabe ihrer beote sch _emzufmden, und wird in dem letzten Ternzm dem Meißbtetenden, aus nicht gesetzliche Hindernisse entgegen [jeden, der uschlag ertbeält werden. Stettin, den 17. März 1834.
Königl. Ober-Landesgericht von 511ommeru. Boetticher.
Ediccal-Citation. Die nachbenannten Personen; “'
1) der ehemalige Bediente Frtedrich Lüdemann aus Groß-Derschow, gegenwärti ungefähr 60 Jahr alt; welcher “ck vor etwa 34 uhren nach Polen_ bei einem Kammer-Präfidenten (u Posen a1sBed1eyte in den Dienst begeben hat, und _:ur Zeit dex! Em- falls der Franzofeg daselbst vermcßt worden (|;
2) der frühere GeNutsknecht, Zolländersohn Johann Gottlieb Friedrich Bolle aus [(;-Gari- geboren den 30 Novembelr 0177751), welcher seit dem April 1822 Alt-Gar ver a n at;
3) der am 150 Mai 1784 geboxene Bauersohn, Laud-
„ wehrmann Johann Friedrich Schröder aus Alt-
über deren Leben und Aufenthalt seit der bezeichneten Zeit nichts Nähexes hat_1n Erfahrung gebrachc werden können, so wie die, von ihnen etwa nachgelassenen un- bekannten Erben und Erbnehmer werden, auf den An- trag der betheiligteq Interessenten, hierdurch vorgela- den, sich spätetiens 111 dem, dazu guf den 18. Juli 1834, Vorm1ttags11 Uhr,_ auf dem Ratyhause bieselbftx ayberaumten Termene entweder schriftlich oder personlickx zu melden, und hiernächß weitere Anweisung, bei (hrem Nichcersche1- nen aber zu gewjrtigen, „ _ . daß die bexetchqecen Versckwllenetz _fur_ todt erklart, und ihr Vermogen den sich legitimtrendcn näch- sten Verwandten zuerkannc werden Wlkd. Neußadc a. d. Dose, den 1. August 1833.
Kdnigl.Preuß.Ju|i1-Amt.
Proclama.
Auf Antrag der verordneten Vormünder der mm_o- rennen Kinder des hieselbsi verüorbeneq Secretairs Gustav Huldberg, von welchen der växerltcbe Nachlaß ihrer Pupillen cum 1101100010 1031- 01 1117011111111 ange- txeten ist, werden yiemiccelu ane und 1ede,_welche an dre Verlassenschaft des verßorbenen Secretatrs Gustav Huldberg und insbesondere auch aus seinen gmcltchen Verhältnissen und fonftigen Seschäftd-Verbrndungen,
orderungin und Ansprüche (rgend emer Art 111 ha-
en vermemen; aufgefordert, daß sie solche m einem
der angesxtlzcen Liquidations-Termine, als am 3 , 10. und 17- Apr! d-I- Vormittags 10 Uhr, auf hteiiger Rathsßube gel)orig_anme_1den, unter dern Rechtsnach- (heile, daß sie mxt selbigen durch d(e in dem letzten Li uidations-Termme su erlassende Praeckuüv-Erkennc- niß fur immer werden abgewie en werden.
])atum Bergen, am 14. M r1„1834.
Der Magiftrat hteselbß.
I. Pasedag.
In, der C. H„Zeh'scben- Buchhgndiung in Nürn- berg ist neu erschienen und m Bexlm m der Enslin- schen Buchandlung, (Ferd. Muller), Breiceüraße Nr. 23, xu haben: „ _
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'Eine Summarische Rachwe1sung
der von der Polnischen Anleihe o_on 1829 im Ver- [auf von 5 Jahren verloosten Seiten, welche so wohl nach der Reihefolge geordnet, als auch mit den Zik- hungen, worxn eine jede gezogen, vxrseheti sind, und aber deren (Zutzlichen Gebrauch,- vorzuglich (xn Handel, die hinzqgefugxe Ultimexkung, eme zweckmäßige Erlau- cerung giebt, (fi bei mir zu haben.
H e rtel in Berlin, Scharrusir. Nr. 3.
Allgemeine
Preußiscde StaatL-Zeituug.
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Jm Bezirke der Königl. Regierung
zu Magdeburg ist dem Kandidaten des Predigtamts, Karl Eduard Reineck, die erledigte evangelische Pfarrstelle u Garlip, Ahrensvcrg, Hohenwulsch und Beesewege, und dem Kandidaten, Rektor Adalbert Schmidt, die erledigte evange- lische Pfarrstelle zn Klein-Rodensleben übertragen; ferner der Kandidat Ludwig Ferdinand Gebhard zu der evangelischen Pfarrstelle in Hehlinqen, der Kandidat Schwechten zu der in
Baden, Beelitz Und Linddorf, der Kandidat Schreck zu der in ' Lindstedt, Lindstedtenhorst und Seethen berufen, und endlich der ' Kandidat Bause zum Pfarrer in Beckendorf und Neindorf ] gewählt worden.
Abgereisk: Der Königl. Sächsische Geheime Rath und Direktor des Ober-Konsiskoriums, 111. v. W eber, nach Stettin.
Zei1111“xg§-M0chrichrrn. Audland.
R u 13 l a n d. St. Petersburg, 22. März. Se Majestät haben unterm
* 12ten d. einen Ukas an den dirigirenden Senat gerichtet, wo-
durch die *Maßregeén l)insichtlich der neuen Organisirung des df; fentlichen Unterrichts in den westlrchen Provinzen ergänzt wor- den. Es wird darin befohlen, daß die früher beabsichtigte Er.-
, richtung eines Lyceums zu Orscha flir den Bezirk von Weiß-
Rußland, welches mit der Zeit die anfgcnommcne Universität von Wilna erselzen sollte, aus mehrfachen Rücksichtem besonders
. weil sich örtliche Ursachen dem Bau des dIaZu ndthigen Lokals
hindernd entgegenstrllcen, und weil die St. ladimir-Univerfi- rät zu Kiew, dem Mittelpunkt der Industrie und des Handels jc- nes Theils von Rußland, die schon in diesem Jahr eröffnet wird, füglicl) die beiden zu Kiew und Orscha projekcirtcn Lyccen ersez- zen könne, unterbleiben und der dazu angewiesene Fonds zu Errichtuna von Gebäuden und zu anderen ndthigen Ausgaben der St. Wladimirs;Univerfitäc verwandt werden soll.
Der General-Major Weißenbreier ist zum Direktor des Jnßituts des Berchrks-anenieur-Corps ernannt worden.
.Die St. Petersburger Adels-Versammlung hat das Geschlecht
des Fürsten Paskewttsch von Warschau, der zur Zahl der Guts“-
besttzcr ie; St. Petersburger Gouvernements gehört, aber bisher noch nicht in das Adels-Regisier dicses Gouvernements eingetra; gen war, in dieses Register aufgenommen und dem Fürsten am 9ten d. das Diplom darüber zustellen lassen. Se. Durchlaucht
: antwortete der Deputation, die ihm dasselbe Überreichte, mit fol-
, genden Worten: „Die Ehre, meine Herren, welche Sie mir heute
' erweisen, weiß ich in ihrem ganzen Umfange u schä en; fie wird
, nie aus meinem Gedächtniß verschwinden. ieser - der schönsten meines Lebens, und ich finde keine Worte, Ihnen . meine ganZT Erkenntlichkeit dafür auSzudrücÉen,“
ag ist einer
Der usstsche Chemiker Herr .Beß hat eine Anweisung dar-
über herausgegeben, wie der _Jndigo beim Färben der Wolle und F des Tuchs darch Bcrliner-Blau vollkommen zu ersehen sey.
F r a n k r e i ck. Paris, 24. März. Der Kaiserl. Oesterreichische Botschaf-
', ter und der Nord-Amerikanische Gesandte hatten vorgeskcrn = Abend Privar-Audienzcn beim Könige.
Der »))?essager, indem er der von der Quotidienne ge-
meldeten Vermählung des" Herzogs von Orleans mit.einer Prin- ' zesfin beider Sicilien erwähnt, fügt hinzu, daß der Neapolita- n1sche Botschafter zu Paris auch die Vermählung des Vice-Kd; ,» 111th von Sicilien mit einer der Töchter Ludwig Philipps
betreibe.
Die Bureaus der Deputirten-Kammer haben sich vorgestern dersammelt, um einen von FHNW Coulmann im Verein mit 115 1einer Kollegen überreichten orschlag zu prüfen; derselbe lautete folgendermaßen: „Vom ],.Januar1835 an soll die Salz-Steucr aufö Fr. vom metrischen Centncr vermindert werden. Von
derselben Zeit an soll die Grundsteuer um 15 Centimen pro Fr.
erhöht werden.“
Da nur zweiBureaus die Verlesung des“ Vor,-
'; schlagcs gestattet haben, so wird derselbe in öffentlicher Sikzung ' nacht weiter zur Sprache kommen.
-_ «..., ._.-». . __...
Die Erklärung, die Herr Cadet in Bezug auf seine Abreise nach Belgien in den „Populaire“ hat einrücken lassen, lautet also: „Meine Frrunde glauben,. daß ich, da ich mein Leben der
Vertheidigung der Freiheit und der Unabhängigkeit meines Vm"
terlandes gewidmet, die Mittel votiziehen '"Üffe/ die "M' gestat-
; ten, ihm am nülzlich|en zu seyn;
te glauben,*daß (“ck den Po-
? pulaire fortsetzen und darin eine wahre und kraftvolle Sprache
hören lassen müsse. Um dies zu können, muß ich meine Freiheit
behalten: hinter den Riegeln könnte die Gewalt mir Alles un- Möglich machen; denn es wäre nicht das erste Mal, daß man ei- nem Gefangenen jede Verbindung mit seinen Verwandten und
'? vorenthielte.
Freuuden untersagte; nicht das erste Mal wäre es, daß man ihm Bücher, Zeitungen, ja sogar die bendthigten Schreib-Materialien Meine Freunde glauben ferner, daß eine Polizei,
"_ welche die Assommeurs in Brigaden theilt und die Vorübergehen-
den erworben läßt, zu Allem gegen jene fähig sey, die sie als furchtbare Feinde betrachtet, vorzüglich in gewissen Augenblicken
* des Schreckens und der Gefahr, und daß man der GcfaZr nur
dann.tro1z müsse, wenn dies ein für die Interessen des günstiges Resultat haben könne.
andes Meine Freunde drängen mich,
.) ahzureisen; fie machen mir dies sogar zu einer Pflicht des Pa- trtdctsmus. Ich gebe nach, ich reise ab. Also, weil ich die von Meinem Willen unabhängige Meinung gehabt habe, daß uns
Ludwig Philipp zum Abgrund führe; weil ich das gesagt habe,
Berlin, Dienstag den jüen April
was ich dem Volke für 001306) hielt; weil ich mein Gewiffen und meine Pflicht der Kdniglichen Gunst, den Ehrenstellen und dem Vermögen vorgezogen habe, bin ich geächtet, wie alle jene Geächtete, die ich vertheidigen wollte; bin ich gezwungen, Frank- reich zu verlassen. Aber auf fremdem Boden werde ich noch ru- higer seyn, als die Renegaten und Verräther, die mich zum Exil zwingen; auf fremdem „Boden werden alle meine Gedanken, alle meine Wünsche, mein ganzes Leben meinem Vaterlande gewid- met seyn. Cadet.“
Der Constitutionnel enthält folgenden Artikel: „Eng- 1and fängt an sich laut über die Kälte unserer Beziehungen zu ehm u beklagen; die Tories beschuldigen bereits die Whigs/ von den octrinairs getäuscht worden zu seyn, und auf eine Allianz 51! rechnen, die sch jetzt dem Russischen Kabinetce zuwende.
ugenscheinlici) find die engen Bande, welche die beiden Völker seit der Juli-Revolution an einander knüvften, lockerer geworden. Man muß noch einmal die Gründe davon aufsuchen. Wir ge- hören nicht 11 Denen, die fich einbilden, daß der mehr oder we- niger unges )ickte Gang des doctrinairen Ministeriums durch das Ausland veranlaßt wird. Ein Ministerium, welches, im Angesichts einer nationalen Kammer, den Vorschriften einer auswärtigen Politik folgte, lüde eine zu crnskliche Verantwortlichkeit auf sich, als daß wir es ohne Beweise dessen beschuldigen möchten. Die Minister irren sich ohne Zweifel; aber der Grund liegt in ihnen selbst, und nicht in diplomatischrn Noten. Die wirkliche Ursache unserer Lauigkeic gegen England liegt in der Türkischen Angelegenheit und in unserm ZoU-Syßcm.“
Auf dem Französischen Lloyds har man Nachrichten aus Madrid bis zum 161811 d. erhalten. An diesem Tage hatten in der Nähe der Wohnung des Herrn Burgos einige 'cumultuari- sche Auftritte statt, die jedoch ohne weitere Folgen waren. Die Herren Martinez de la Rosa und Gareli haben den Hof nach Aranjuez begleitet, wo ste, wie man sagt, bis zur Rückkehr der Königin nach Madrid bleiben werden. Die übrigen Minister werden sich jeden Sonnabend nach Aranjuez begeben, um dem Conseil beizuwohnen, das dort wöchentlich einmal gehalten wird. _ Jm Constitutionnel liest man: „Briefen aus Madrid vom 16ten d. zufolge, befand diese Stadt sich seit drei Tagen in einem Zustande der drohendsten Gährung. Zn Abwesenheit der Königin und eines Theils des Ministeriums isk der Korre- gidor von Madrid von der Stadt-Miliz insulcirt worden; vor dem Hause des Herrn Burgos hat man Wachen aufgestellt. Patrouillen durchstreifen die Stadt. Eine liberale Bewegung ist in Sarragossa ausgebrochen: in Toledo smd zwei Bataillone der Königl. Garde auf Anlaß entgegengesekzter politischer Gesm- nungen handgemein geworden.“
Die neuesten Nachrichten aus Spanien und namentlich aus
den Baskischen Provinzen lauten günstig für die Partei des Don Carlos. Der Courrier francais enthält zunächst Folgendes: „Die Karlisten haben einen 0009 (10 01010 auf Vittoria unter- nommen,- der ihnen geglückt ift. Obgleich diese Stadt eine aus regelmäßtgen Truppen und aus Milizen bestehende Garnison hatte, smd die Znsurgenten doch in die Vorstädte ei:1gerückt“und haben fich, nachdem sie einige Posten niedergemachc, in der Sxadt verbreitet, wo sie 100, nach andern Briefen 200 der an- gexehcnsken Einwohner festnahmen. Da die Truppen sich nicht für stark genug hielten , um dem Angriffe zu widerstehen, so schlossen fie fick) in ihren Kasernen ein, wo sie auch nicht wei- ter beunruhigt wurden. Aber auch die Jnsurgenten zogen fies), nachdem se die Stadt eine Stunde lang beseßt gehalten, wieder ?urück, indem ße die verhafteten Einwohner als Geisel mit fich Ührten.“_ Der Jndicatcur de Bordeaux vom 22sken be- richtet über denselben Gegenstand: „Es fehlt uns noch an nähe- ren Details über den Einzug der Karlisien in Vittoria; man besorgt, daß die 200 Anh ngcr der Königin, die sie gefangen nur sich geführt, erschossen worden sind. ier spricht man von nichts weiter, als von dem Einrücken des * on Carlos in Spa- trien. Einige behauyten, daß er an der Spilze eines Truppen- Corps in Galizien eingedrungen sey; Andere, daß man ihn in Biscaya erwarte, und daß in dieser Abs1cht seine Anhänger den Versuch machen Wollten, sicb Bilbao's zu bemächtigen.“ _ Einem Privat-Schrciben aus Bayonne vom 20sken zufolge, trug man fich dort mit dem Gerüchte herum, daß die aus Vit- toria gefangen weggeführten Etmvohner in der That erschossen morden seycn. _ Glxéchzcitig mir diesen Nachrichten versichert das Journal des_ Débats' in vollem Ernste, daß Dom Pe- dro von der Spanikchen Regierung ein Hülfs-Cor s von 10,000 Mann vertan 1 habe, und daß das Minister um sehr ge- neigt sey, i m solches u bewilligen.
Im Mémorial des“ yrenées vom 18. März liestman: „In dem Augenblick, wo die Pariser Blätter und Privat- Briefe von der Auflösung oder einer bedeutender: Verminderung der Observations-Armee an den Pyrenäen sprechen, wird der Horizont an dieser Gränzc täglich drohender. Der Bürger- Krieg in der Halbinsel entwickelt sich mit neuer Wurf) und un- ser Gebiet wird näher wie je durch die Parteien bedroht, die abwechselnd Sieger oder Bestegrc sind.“ _ Aus Saint-Jean- Pied-de-Port schreibt man vom 1.1. TNärz: „Nach einer Waffenruhe von einigen Tagen, während welchcr Quesada ver. gebens den Karlisten-Chefs AuSglcichungs-Vorschläge gemacht hatte, haben die Feindseligkeiten wieder mit einer neuen Thä- tigkeit begonnen.“
Das Journal von Saragossa vom 15. März meldet: „Durch Dekret der Königin vom 12ten d. ist, um die Wirksam- keit der Staats-Gewalt zu erleichtern, und um die Machinatio- nen der Insurgenten zu vereiteln , Folgendes verordnet worden: „ „ 1) Die Präfekten werden fich, für je c, in Allem, was die Polizei betrifft, mit den die Militair-Divi ionen kommandirenden Generalen verständigen, die ihrerseits mit dem General-Präfek- ten der Polizei in Verbindung treten und auf diesem Wege ihre Depeschen an die Regierung senden Werden. 2) Die Gouver- neure der Zläße werden die Functionen der Polizei in ihren re- spektiven tädten und deren Begränzung bis auf die Strecke eines Kanonenschusses von den Wällen ausüben.““ Dies ist
eine unbeschränkte, den General-Capitainen bewiUigreGewalr, oder besser zu sagen, ein permanenter Belagerungs-Zustand im ganzen Kdni reich.“
urch eine Königl. Verordnung vom gestrigen Tage ist der Pair Graf Mollien zum Präsidenten der Kommission zur Beauf- sichtigung des Tilgungs-Fonds, und Herr Odier zum Mitglieds derselben Kommission ernannt worden.
Von dem bereits seit sechs Jahren hier erscheinenden klei- nen legitimisiischen Blatt ..,]:1 010110" ist so eben ein neuer Pro- spektus erschienen. Der bisherige Eigenchümer dieses Blattes, Herr du Fougerais, giebt darin den Wunsch zu erkennen, daß sich, nach dem Beispiele der meisten übrigen Journale, ein Ver- ein einßußreicher Legitimisren bilden möge, der dasselbe unter seinen besondern Schulz nehme und an dem Eigenthum wie an der Leitung des Ganzen Theil habe. „Wie lang auch die Dauer seyn möge,“ heißt es in diesem Prospektus, „die man der gc- genwärtig auf Frankreich lastenden chisrung amveisk, immer wird es unter uns eine mächtige, aus unseren berühmtesten Fa- milien, unseren ehrenvollskcn Namen bestehende Partei geben. Diese Partei wird nicht die alten" und cdlen Gebräuche der Französischen Aristokratie gegen die niedrigen Sitten derje- nigen Klasse vertauschen, die heute unter uns" den Vorrang be- haupten will; ste wird dem Glauben ihrer Väter treu blei- ben; fie wird sich die Ueberlieferungen ihrer hohen Stellung und jenes guten Geschmacks, jener Eleganz und Höflich- keit zu bewahren wissen, die sie so lange an der Spilzze der Gese schafc erhalten haben und fie früh oder spät immer wieder an dieselbe stellen werden. Die „Mode“ ist vornehmlich das Blatt dieser Partei; und um leßterer noch besser als“ bisher zu dienen, will sie das „Band, das sie mir ihr vereinigt, noch enger knüpfen und gewissermaßen unaufiöswch Machen; sie will das Eigenthum der royaliftischen Partei werden; denn die royalisiische Partei in Frankreich muß stets in der Mode seyn.“ _ Es sind hiernach 200 Actien, eine jede 1" 1000 Fr., creirt worden. Je- der Actionair erhält vom 1. Juli 0. I. ab das B(atr gratis, und eine Dividende, die alle 6 Monate (im „Januar und Juli) vertheilt wird. Jährlich (im Juli) soll eine Versammlung sämmtlicher Actionairs stattfinden, um den ,Zahres-Bericht cnc- gegenéxmehmen.
ie Herren Lepelletier und C1)1111).. Direktoren der hier seit 4 Jahren bestehenden „Qffice-Correspondance“, haben kürzlich eine neue Uebersicht aller pro 1834 erscheinenden Zeitungen und pFiodischéxn Schriften herauSgegeben; die Zahl derselben beläuft [ au ) . s ergLYem Adenvv um 11 um 0111 061" 'pNtzel-“JQrase-„r 6100 große Anzahl Verhafts-Befehle unterzeichnet, die gestern vollzo- en wurden. Unter Anderen ist ein Herr ?lmand, Student der echte, verhaftet worden, weil man ihn _beschuldigr, vor einigen Tagen, als Chef einer Section der chellschafc der Menschen- rechte, Feuergewehre und Munition vercheilt zu haben.
Großbritanien und Irland,
Parlaments-Verhandlungen. Oberhaus. Siz- zung vom 2-1. März. Nachdem eine Menge von Bittsthrif- ten, besonders von Dissentcrs, einige auch um Abhülfe der Nock) des Landmanns und einige um strengere Beobachtung der Sonn- tags-Feier überreicht worden waren, legte der Marquis v o n Lan s- downe auf Befehl Sr. Majestät in Folge der in der leßten Session durchgegangenen Bill wegen Abschaffung der Neger- Sklaverei einen Geheimeraths-Befehl vor, aus welchem hervor- ging, daß die geseßgcbende Versammlung von Jamaika die nd- thigen Schritte gethan hatte, um die Bestimmungen jener Bill aus- zuführen. BeiUeberreichung einer Bittschrift nahm Graf (Grey Gelegenheit, einen erthum zu berichtigen, den er in seiner zu Gunsten der „Dissenters gehaltenen Rede begangen hatte, wo er gesagt, daß Herr Hughes, der die Cambridger Petition mit un.- terzeichnet hatte, Kaplan des Bischofs von Lincoln sei) (vergl. Nr. 88 der St. Z.); durch ein Schreiben des genannten ?errn, sagte er je t, sey er belehrt worden, daß derselbe ein olches Amt nicht ekleide.
Unterhaus. Sißung vom 25. JNärz. In der Mor- gen-Sißung legte Herr Spring Rice dem Hause dieselbe Bittschrift von Mitgliedern der Univerfität Cambridge vor, welche Graf Grey am Freitage im Oberhause überreicht hatcr. Zur Unterstützung derselben bediente er sich auch fast gleicher Argumente. Ueber den geschichtlichen Ursprung der Ausschlie- ßung der Diffenters von den akademischer: Studien und Würden auf den Englischen Univerfitäten brachte er Folgendes bei:
„Man glaube nicht etwa, daß dicse Ausschließung von den gro; ßen Männern ausging, welche die Englische Kircbc begründeten und „schmücktey, daß ne sch aus den Zcitcn der Reformation her- schretbt, daß ste unter Elisabeth odcr Eduard 11. entstand, daß 0“?- v_on den Cramner's', von den Nidley7s, von den Latimcr's, dcn Mär: ttrern urid Häuptern unseres Glaubens, herrührt„ Nein; sie ent“- sprang m den Tagen eines Königs, drr sctncrcligidsrn Ansichten aus den Konferenzen von Hampton Court schöpfte, ("mcs Königs, der eine Abhandlung über Zauberei säwirb/ und dcr erklärte, daß der Gottesdienst der herrschenden Kirwa“ mch 1111"; verworrcncs' Eng: lische! Zeug sey und sich nur um eim- Hand breit vom völligen a- pismus entferne. Sogar in den Statgtcn arts" der Regierung li- sabeth"s', wo doch selbst RrsrnnYncr bei! der Taufbatidluug verboxen war, wo die größte Strenge m, Brzng auf die Religions Eide herrschte, srlbst da fand kcmc Ausschließunq vom Universtäts-Unterricbtßatt. Unter der Regierung Jakob? 1. war eine Vcrordngé dersxs _Monarcdrn dcr crstc Schritt zu der so ungerechtcr ) (se bis 11131 becbchaltcncn Ausschließung. Ich meine hier namxntltck) das, Schreiben, welches Kdniq “Jakob “1. im Jahre 1613 an die Universität Camhridge richtete- u'nd*woraus hervorgeht, daß es danemls' gar keine religiösen Eide qab. Was“ that nun der König? Er fuhrte nicht etwa das jetzige Sdücm (in, son. dem er erklärte nur in, Ausdrücken, dir wahrscheinlick drn Mitgljc-„ dern der Umversttät emjgen Scbrrrken ciniagten, das: ('r 11111 der Erthcilunlg des medizinischen Doktor-Grades nicht zufrieden sev, weil näm ich (“(n Mann, Namens Burgeß, seine ärztliche Praxis" aufgegeben hatte und zum geistlichen Stande übrrgrqangcn war,
und daß er daher befehle, es solle in Zukunft Niemand zum Bak-
kalaureus der Gottesgelahrtheit oder zu einem anderen Grade vro-
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