1834 / 103 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

bei ddcr Konferenz, in 10 Tagen aus dem Haag zurückerwartet wer e.

Heute wurde die vierteljährliche Bilanz der Staats-Einkünste gezogen; obgleich das Resultat noch nicht offizißll bekannt ist, so weiß man doch, daß die Zölle einen Mehr-C'i'trag von 180,000 Pfimd, die Accise von 100,000 Pfund und der Stempel von 80,000 Pfund in Verhältniß zu dem entsprechenden O.Uartal des vorigen Jahres eingebracht haben. Dagegen soll im Posiwcien und in den Steuern eine Verminderung eingetreten seyn.

Del" Astronom Herschel ist, laut" Briefen vom Vorgebirge der guten Hoffnung, im “**anuar daselbst angekommen.

Berichte aus Bombay vom Ende Dezembcrs melden das Fallisscmcnt dcs Hauses Ferguson u. Comp. in Kalkutta, geben jedoch nichts Näheres in Bezug auf dieses Ereignis; an. Den- selben Berichten zufolge, sollen in Givaiior, eine Festung im Ge- biete dks Radschah Sindia, ernsthafte Unruhen stattgefunden ha- ben; es heißt, daß sich 3001“)»))«*ann Truppen empört hätten, daß aber der Aufstand fürs erste wieder unterdrückt sei,).

Aus Lima schreibt man unterm 20. November: „(35a- mai'i'a ist dem Sibiu); seiner AmtSdauer nahe. Am 20. De- „zember muß er, den Gesekzcn gemäß, seine Gewalt nicderlczxcn. Bei den neuen Wahlen ist nicht einmal sein Name vorgekom- men, denn der Konvent und die öffentliche Meinung sind gegen ihn erbittert. Man fürchtet, daß er auf ?[ni'eizung seitiei'Frau, Donna Pancbita, die sich viel in die chicrungs-Gcschäfte mischt, eincn 18cm Brumaii'e vcrwchen möcbtc. Obgleich er keine Aus; fiazccn zu einem glücklichen Erfolge hat, so kann er doch der Re- publik großen Schaden zufügen. Der Kommandant Sabarry Üößt ihm v_on allen icincn Feinden die meisten Bcsorgniffe ein. "Mix Ccrdana und Anderen nach Hyamas verbannt, hatte er in jener Gegend einen Aufstand organifirt. Von seinem eigenen Secretair verrathen und gefangen genommen, wrii'de er später zum Tode vcurthcilt und crwarcete täglich, nach dem Richtplaiz abgeführt zu werden, als es“ ihm durch seine Energie und Schlau- heitgelang, die Wachen zu bestechen und den Kommandanten dersel- ben, Raiguda, gefangen zu nehmen. Die Truppen, welche sich in der Provinz Libertad befinden, haben sich für ihn erklärt. Er hatte “200 Mann unter seinen Befehlen, als er am 7. Novomber in Truxillo einrückte. Wahrschcinlicl) wird ein Bürgerkrieg die Folge dicser Insurrcction seyn.“

Niederlande.

Aus dem Haag, _8. April. Zu Anfang des I)ionar Mai wird eine allgemeine Ziiipcctidn und »))?ustcrung über alle Trup- pen Uiisxrcs Fcld-chgcrs iiacrfindcn. Dic Inspection wird von den verjchicdcnc-n QorpsRommandantcn in den i'cspckcivcn Kan- ronncmcnts_gcbalicn_werdcn. Die Truppen, welche die zweite und 'die dritte Division bilden, sollen bitimn Kurzem eine kon- zentriricre Stellung ii'hi1lten. Dic Kriessmachc der Belgie"; an der Gränzx ist m diciem Augenblicke schr gcring,xindem sich das Gros dericlben in einer ziemlichen Entfernung bon dcn äußer- sten Posten befindet.

Die zwischen dem Englischcn Gesandten am hiesigen Hose und dem Minisicr dei" gusiväi'tigcn Angelegenheiten gewechselten Noten in, Betreff der Concentrirung Holländischer Truppen an dcr-Belgisclyen Gi'änze, welche der »))i-nister den Gcniralstaaten zu ihrer Sitzung vom 4. April vorlegte, lauten vollständig also:

!. *„Dcr Untryzeicimctc, Geschäftsträgcr Sr. Vrimniicjxcn Maießät, hat von seinem Hofe Befehl erhalten, Se. Exc. den Ba- rdn Zuyicn vai) N:)cvclx zu benachrichtigen, daß der Bkitiiskkn Re: gierung neucrdings Bertil"; zugekommen sind, wilck)c dcricld-"n Tie Püicbt a:;fcx'li-gen, ;ikditsci' Ba'ziehung Ei'iläximgcn von dem Kavinct iii Hang zu verlangen. Dic Rc'gicriiixg Si“. Mai. hat die Nacbxicht e_rhalienz das“, ein unxicndbnliciwr (Im?) von Thätigkeit 170) seit _Kurzcm in der See- und L::ndMacbt Hollands zeige, daß das (Be- srnwadcr dcr N1k0ckl011di' iii der Mündung der Sélii'ldi: bcdcutind vcrmchrt sei), und laß sich an beträchtliches Trupocn-Coch aUmälig inkder Gigei-id von Breda zusammcngczogen habe und auf den Kriegsfuß gcsctzx woricn si'U, Da die Convention vom Mai 1333 Holland gcgin xcden Angriff von Scitcn Belgiens sichert, und Hol- land von keiner m_ndxrn Macht bedroht wird, so können dicic 25»- wcgnn'gen, wcnn ite :x! der That stattgefuxidii: haben,- nicbt so 021- gcschcnivcydcn, (115 brzivccktcn iii- nur di? Heriteuimg ciiicsDcfciiiiv-Zn: iiandcs. Dre chtcruiig S!“. Mai. kann aufder andern Seite nicht «mmy- mcn, daß die“ Holxäxidiicbc chtcrungnachbsclilnß der Convention vom Mai 18:53 eine Wiidcrgxifnayme dcr Feindseligtcitcn gegen Belgien bcnbsicbtigt. _ Nun [it es aber in Angelegenheiten, die für alis dabei Betyeiligten von so großcr2§3ich1igkcéi sind, höchst wesentlich, daß unter chiergngcix, die auf gleichc Wcisc von dem aufi'iciitigcn Wunsche beseelt iind, :brc gcgenscitigcn frinndscimftlichcn Verhält- nisse unversehrt Fil erbaitin- aiich nicht für cinen einzigen Augen,- bliék ein Gegenstand 'cxiiiiri', der zu dcm geringsten Ziveifil Anlaß gcbcn' kiinnte,“ und die Regierung S_r. Maicßät iii überzeugt, das; das Kabinet tm „Pang die Bcweggründc. welche die gcgenwartigc Mittheilung unvcrincidli-ci) gemaxvt haben, nach ihrem wahren Wer: the würdigen werde. (Oesyizlb iii dem Unterzeiciiiieten aufgctragcn, den Baron van Zuylcn z.". iragcn, ov cs wahr ist, daß die Streit- kräfte Seiner Niederländnchen Majestät zu Waffcr und zu Lande neuerdings an den Belgischen Gränzen conccntrit_wordrn und, und wenn dies der Fall isi, M welcher Nbficlxt man diese Vorkehrungcn getroffcn hat? Der Unterzeichnen hat die Ehre :c„ .

(gez.) 195, ““J- Jerningbam. Haag, den 24. März 19354.“

11„ „Der unterzeichnete Staatz-Miniiicr. 9-1 interim mit der Leitung des Departements der auswärtigen Angclegenbeiteii beauf: tragt, bat die Note xrhiilten, welche der Herr Gcschäfisträgcr Sr. Britanischen Maieüat am 27. März an_ iyn zu richten ihm die Ehre erzeigtx- in welcher dxi'sclve _angicbt, die Britische Rc ierung habe mucrdengs durcthrichic eriahkcn, „daf; i!: dcm Dien der Nieder- [ä'xxdtschen Jlottc uiid dcTHecres eine ungiwdhnliciw Thätigkeit herrsié'e/ daß das xyanndtschc Gcsclxwadcr in der Mündung der Scht'ldé bedeutend vermehrt worden ni), und daß ein zahlrciches Truppen=éxorps sch alimälig in dcr Umgegcnd von Breda zusam- mcngezogen ha»:- und in Standagcscßt ipdrdcn sei), unverzüglich ins Feld zu ziehejd“ Nac!) Auiigylung d'lkstk Thatsachen fragt der „Herr Geschäftzträgex Namend seiner Regierung, ob dieselben wahr sxycn? «- Obschon die Mittheilungen, welchc nachtraglicl) zur „Kennt:- niß der Britischen Regierung gelangt „sci)n_ werdeii, derselben hinlänglich gezeigt haben werden, wie ikbk die Berichte, welche der oben erwähntcy No!“ zur Basis gedient haben, der Be; gründung ermangeln, so steht sc!) dxr Untxrzekchneie/Fo schl“ er“ es bc- daucrt, bemerken zu müssen, daß dix Britische Regierung denselben Glauben genuZ geschexikt bat, um einen 9071181101 „Schritt auf die- selben zu vegrunden, im Stqnde, dem erxn GeWäfLIträgex Sr. Britischen Majesiät anzukündigen, daß die'sur die Scheide besiimmte “lotille, nachdem se in den Häfen" überwentxrtex nur: ihre giwdhn-

iche Station wieder ein enommen hat. Bis jxizt ist (x? nicht für nöthig erachtet worden, ie zu vermebxen. Die K'antonnirungenx der Armee sind in demselben Zustande, iyic vordem; dic_zersireute Laqc derselben schließx jeden Gedanken aii eine außerordentliche Zusammen- (chung militairischer Streitkräfte in der Nahe von Breda aus. Das in Bezug auf den Upland seit dem leyicn Iunbangextommene Si): Üem hat durchaus kciye Aenderung erlitten. Dieses isi der Zustatzd der“ Ruhe und _Stille Hollands eineni Lcinde gegenüber, in welchem scit zwei Monaten nur Yin kriegerischcy Unternehmun- ,gen die Rede iii, in welcbcm xman Summen bewelligt hat zur Auf- iiellung größerer matcrießer „Kräfte segen Holland", in welchem Trap-

418

pemCorbs in Bewegung gesetzt worden sind, und wo täglich die Ridncrvizhng von den heftégßen Reden gegen Holland ividerballt. Hirse ck!!chtltchcn-u!1d offenkundigen Thatsachen würde" schon Vor- n_chts-; und Stxberhcits-_Piaßrcgcln gkri'chertigt haben; dennoch hat die Nicdcrländiscl'a:Régterung sie nocb nicht ergreifen zii nikifscn gc- g1aubt; abcr bcachtind die fortdauernden Aufrctiiingcn, wird dieselbe die Acbtnng gcgin „ihre Alliirtcn mit dcr Pfiiibtin vereinigen wissen, welche ihr vorschreibt, übcr dic Ehi'c und Unabhängigkcit des Staats &]! wachen, _ DU“ unterzeichnete benutzt diese (Kelcgenheit :c. gez. 3). van Zuylcii van Nyevcldt. Ha=1g-den 29.Mä;',1-“

Belgien.

Brüssel, 8. April. Dcr Sonar ist auf den LMM zusam- menberufen, wo auch die SlTHUngkU der Repräsentantcn-Kammer wieder beginnen werden.

Im Courrier Belge liest man: ,Die während des Nach- mittags (am 6.) gcplündcrten Häuser sind jcne des Herrn de Wasme Plctincis, des Herrn chmaois und des Grafen Vim? von Westwczcl. Ein Prloton Bürger-Gardcn dci" 7. Section uriter dem Kommando des tapfern Capitains Bryas hac verge- bens versucht, den Plünderern vor dem Hause" des Herrn de Wasme Plctimks die SpiZZc zu bieten: das“ Haus“ ward genom- mcn, geplündert und alle ildcr, die man im Magazin fand, wurden zum Fenster i)inaus;:::voi'fcn. Die Plünderung währte ichon einige Zeit, als ein Dcmscbcment Guidcn im Galopp her- beicilrc und die St. Gudula-Straßc mit vieler Cntschloffcnhcic und Kraft rcinigte. Die Vcrwüstung des Hauses des Herrn von Bine? von Westwezel war ebenfalls schon weit vorgerückr, als pldkzlick) cine Schivadi'on Gaiden unter dem Konmmndo des Majors Cassal und geleitet durch den (dje'irsi'al HUrcl ankam, den Boulevard reinigce, und mehre Plünderer verhaftete und der Polizei überlieferte. General Hurcl redete hierauf in der rue royal») zum Volke und erklärte laut, das; er entschlossen sci), dcn Geiekzcn Achtung zu verschaffen und die O1'011U11gzu Brüssel wiederhcrzustcllcn. Diese energischen Worte fanden bei einer großen Anzahl Personen Beifall. Ein P[iindcrUngs-Versucl) haite bei Herm Claeffcns-Mdi'is :Iatr. ?[bcr dicser ehrenwerihe Bürger stieg auf einen Stein und ei'k'läric dcn Gruppen, die sich vvr seinem Hause gebildet hatten, daß ci" kein Orangist sey und daß er Bürgschaften von seiner 7)ink)--.inglicl)kcit an die National-Saciw gegeben habe. Eine im Galopp angekommcne Schwadron Lan- cicrs zerstreute die Rotten. Diess Lancicrs zogen hierauf nach dem Boulevard und nachdem sie dem Hause des Grafen von Marnix Achtung verschafft hatten, k-ehrtcn sie nach dem *Mi'inz- plakze zurüch, wo sie ncUe Cvargcn machten. Ueber das feste Be- nehmen dicies Corps herrscht zu Brüssel nur eine Stimmd; seine Manöver w.m'den sämmtlicl) mir eben so vicl Kraft als Einsicht geleitet; dicics Corps hat unstreitigc Ansprüche auf die Dankbar- keit der Stadt Brüffel, Als die Autoritäi einmal anfing, mit Kraft zu handeln, sah man mit Vergnügen, da["; die Unord- nungen nicht von langer Dauer scyn würden. Auch War die Nacht ziemlich ruhig und wir können hoffen, dcß dcr beginninde Tag dicse Greuel-Scinen sich nicht bi'iicum'n scon werde. Die Stumme von Portici iii nicjitgeqcbcn worden; die Theater blieben gc- stcrnauchfehlgcschloffcn; csscl)cint,daßciniquci'soncndir Absicht hatti'n, im Theater de la *))Zdnnaie dic [ante Ablcsimg dci" Subscrip- tions-Lteie fiir den Rückkauf der Pferde des Pxinzcn von Ora- nien auf der Bühne zu r-ci'lanqcn. -- Der Anblick", den die Plün- derunas-Scsncn darboicn, war scheußlich. Cine '))?cnge Weiber und Kinder triibe" stil) hinter dcn *Plündcrndcn hkl", um ihren Anthcil an der Bente zu haben. Die Pli'itidci'ci' zcigtcn an mxhi'crcn Orten Listen, die ihnen chcbcn WN'OM Und welche die szciciymmg der zu piiiiidci'ndcii Häuser cmthieltcii. I)iaii hat mehrere ganz Beckmikxne in dcr Sygic dcs Bouchcrs, in den Gräben dcs Boulcvard, dcs bommscbxii Garci'ns und in den Höfen dcs Herrn FYON'UFx gefunden. Andere zogen mit sei: denen Gardinen, woraus“ sic Fahnen und Schäspi'n qemacbr, durch die Straßen. Die Haltung der Bevölkerung war ]iill und bestürzt. .Die Tamboui's dchi'irgcr-Gai'de schlußicn um 2 Uhr Nachmittags den Gcncralmari'cl), alicxn ivcniac Garden bc-xabin sich an ihren Posten. Die Büi'gcr Wienen muthlos. „Weiin die Truppen,“ sagtctisie, „(“ein-sn Befehl liaben, mit Kraft einzusän'ci- tin und uns wirksam zu unrci'siiiß-xn, wozii soll es T-i'jii“. dime", die Waffen zu ergreifen und mic dem Gewehr iin “th'm akicn dicsin Unordnungen beizuwohncn.“ Die cxciii'igcn Scciicn haben alle Verwüstungen vom Monat März 1851 weir hkiitcl' stel) zurück- gelaffen. Zn Weniger als zwölf SlL'UOkn wurdcn gestern scchs- zel)n Häuser verwüstet; diese sind die Hotels dcs Hcrzoqs von Urscl, des Fürsten von Ligne, dis ?Nai'qiiis von 'Ti'aZcqnics dis Grafen dQulrremonr, des Grafen von BithUne, dcs Gra- fen von Marnix; die Häuser der Hrn. von Wasme Plerinckx, Jones, Tilmont, Wecmaels, das Wirthshaus der 4 Winde, das Haus des Herrn Hoorick'x, dic Wohtmng dcs (Brach Ovcrciiics, das Bureau dcs Lynx, das Hints des Herrn Vim? von Wesi- wezcl, das Lokal der Gesellschaft in der Straße de [*Cchiic. Zu Anfang des Taqes zählte man im Ganzen nur etwa 300 Plünderer. Dcr 'Aimi'ixi auf die meisten _qcpliindcitcn Häuser begann durch Kinder. Halb 3 11 1) i'. Die Ordnunq ist wie- der ganz hergestellt. .Die Trappcn bivouaquiren auf dén Plätzen und in der rue royale: ZKanonensichcn auf dem Köniqs-Plaße iind auf dem I)iünz-Platze angespannt; die Boutiken siiid geöffnet.

In einem Schreiben aus" Löwen drückt man sehr lebhafte Befürchtungin aus, daß sich dort die Scenen von Brüiscl wie: dci'holcn dürften.

Der heutige Moniteur enthält Nachstehondcs: „Die Ruhe ist nunmehr wiederhcrgestcllt. In der Nacht vom Sonn- tag zum Montag bivouaquirtcii dicTruppen auf dcn öffentlichen Plätzen der Stadt; zahlreiche Kavallerie; und ananterie-Pa- trouillen durchzogen die Straßen und Alles blieb ruhig. Auch der gestrige Tag 1:7“. verstrichen, ohne daß ein Versuch, die Un- ordnungcn zu erneuern, giwaqt wurdc. Alles läßt glauben, daß in den Provinzen keine Excesi'c vorgefallen seyn werdcn. Am Sonntag fl'Üh sind die strengsten Und bcstimmtcsicn Befehle an die verschiedenen Provinziai-Bchördcn erlassen worden, um ähn- lichen betrübendcn Scencn vorzubeagcn, oder sie im Fall der Noth mit gewa-ffnctcr Hand zu beseitigen. - Am Sonntag haben 104 “Arresiationen stattgefunden.“

In Bezug aiif icncn Artikel im Courrier Belge äußert sich das ofizielle Blatt folgendermaßen: „Der Couri'ier vcr- fehlt nicht, in seiner leidenschaftlichen Opposition gegen das Mi- nisterium, dasselbe der Unvorsichtigkcit, dcr Ungeschiiklichkeit, ]a selbst einer verbrecherischen Thiiliiahme an den beklagenSwerthen Ereignissen zu beschuldigen. Bei den gehässigcn Ausfällen, die sich. dieses Blatt gegen die . ?acht-anaber täglixl) erlaubt, sollte freilich auch der ungerechteste Angriff von seiner Seite nicht mehr in Erstaunen selzen. .Wir wollen gar nicht fragen, welches In- teresse das Ministerium dabei haben kann, ini Lande Verwir- rung, Kummer und Elend in den Familien [)ervorzurufen und vor den Augen des Auslandes den Belgischen Namen zu kom; promiiiiren. Wir wollen nicht fragen, wer, schon seiner Stellung nach, mehr die Ausrechthaltung der Ordnung und Mäßigung

wünschen, mehr als das Ministerium, sich dafür interesfiren muß dig zu sehen.

so möchten wir fragen, wer mehr als die Minister Vc wickclungen der Art zu MUR?" hat, welche öffentliche Unruherx in der Regel nach fich ziehen und aus denen Haß und Boshexy immer Vortheile zu gewmncn suchen? Was konnte die chieru"t auf geselzlichem Wege überhaupt noch weiter thun? Am Sonng abend wurden, wie wir schon gestern berichteten, der *).,TUnlCipasj Behörde, ]o wie den andern Auroricäten, denen die Aufrechthal: tung der öffentlichen Ordnung obliegt, die uöthigen giscth-ftk Befehle gegeben. Am Sonntag wurdcn dieselben crncUcrc, unn ici'iuch)ungcn erfolgten, der Minister des Innern überschritc syga1 icine giiiwöhiilick)e Vollmacht, indem er die Bürgcr-Garde zusam? menberief, und aus den bcnachbartcn Städten wurdcn durchejm sofort abgesandte Estasctte Truppcn-Verstärkungen verlanqr. Wir fi'0g1'n, wclche Maßregel hätte die Regierung noch außerdi'mn-es, fen können, ohne aus ihren Functionen hei'aus'zuti'etcn? Mu“ man nicht zitqebcn, daß das J)?,iniüerium keineswcgcs Alles aus eigener TNach)tvollkommenhcit thun darf, und eine direkte und unmittelbare volizichendc Gewalt ihm gar nicht „„ sieht? .Die OJTiiiiiier haben ihre gesetzliche Sphäre dcr Wirk- 1amkcit und ihre JNacht beschränkt sick) auf die Erkheilunq ici nöthigcn Befohle, und im vorkommenden Falle hat die Regie; rung mcf)!" gethan, ais il)i' nach dem Buchstaben des Gisciics crlaubt_1var. Sie hat, ais die Unruhen s1ch_erncuertcn,“jm Interesse des öffentlichen Wohls, die Verantwortlichkcit einer außerordentlicben “Maßregcl auf sich genommen, indkm sie die J))?ilitair-Behörde bcvollmäckitigtc, ohne Mitwirkung der städti- 1chen_ Behörde thätlich einzuscbrcitcn. Die Ausführung dicser Mai,;regcl hat im Verein mit der Herbeiziehung der TrUppm, Vcrüärkunch, wie der Courrier selbst zugicbt, dcn Exceffen em Ziel gciclzt. Nack) diescr kurzen Erklärung wird es Niemand verwundern, wenn das *))kinistcrium eine eben so absurde als gchässige Bcschuldiqung von sick) weist.“

Die Emancipation berichtet: „Bei den vorgestriqanuf- ruhrsSccncn ist vor dem .Hotel des Marqms von Téazegnics ein ?Yann, den die Neuaierde herbeigelocki hatte, durch cm aus dem Fenster flieaendes Kanapee getödtct worden. Ein junger Mann von 14 Jahren, ein Buchdruckcr-Lehrling, der ebenfalls keinen Anthcil an den Greuil-Scenen genommen, erhielt von der_Kadallerie cinen Säbelhieb in's Gesicht und liegt |ekzr im Hoipital lobensacfähi'lick) darnicdcr. Viele Andere sind zum: auch noc!) verwundet worden, doch smd dies meistens Wunden, Welche nel) die Ruhcstdrcr im Tumulte gegenseitig selbst zu- fügten.“

_ - Die Kölnische Zeitung cncbälr nacbsichcnde Privat- Mitthciluiig aus Brüssel vom 7. “April: Als Folge dcrvoi ? Tagen in allen le'shßhäUsU'n ausqcthcilten Aufforderung zur Rache gegen die O'angiiicn, Wclcbc für den Rückkauf dchfirie dcs Priiizcn von Oranien unterschrieben haben, wurden Sonn; abend in der Nachc 2 bedcurcnde Häuser in dcr Lackcncr Vor; skadt rein ausqcplündcre und bis auf die Mauern zerstört; gesiein um 7 Uhr * farbigen Fahne und mcbrcrcn Männern von nicht ganz gcmeincm

gm 10 Uhr wurde auf dieselbe Art das .Hotel des“ Fürsten von

feinsten Weinen auf kannibalischc Weise. König Leopold kam zu

Pferde,ffsai) emen Augenblick zu und i'icc langsam vor; iibci'._ Rurz n.-*.c1)k)cr bbwcgten sigi) einige Ti'Uppcn-lethcilun, gen in den Hauptßraßen herum, Verhindei'ten aber nicht

im geringsten die sich kreuzenden Räuber - Banden; so wurden dann yon 11 bis“ 4 Uhr (im Beiscyn der Truppen, Pa- trouellcn, die 'ich jedesmal xxanz passiv bei den Häitiern aufiiilir tcn, wo die Greuel begannen, und unbeweglich blieben) die Ho- tels desé Vicomte von Bcrhune, des Grafen d'Oulti'i-mont, ch Marquis von Trnzognics (ganz nahe am Königs-Pasast und neben der Haupiwache des Palais") geplündert und bis auf die Fußböden gänzlich zerstört, a11c Koiibarkeitcn, OJTÖbcltt, Gemäxie u. i. iv„ km'z “211196 auf der Straße zcrtrümmerr, » Gcli) imd Gefäße von Silber wurdcn von den Plündci'ci'n wcmicscl)le'ppi, und das“ Alles im Angesicht der Offizici'c vom Gcncräsftabe,dir

Zeit die _Grcuel-Sccncn anzuicbauen kamen. Um 6 Uhr wurde!: die Häitier dcs Lithographcn Herrn dc Wasme Plctmck'U des (Zsastivirchs zu den vier Winden an der Place royale, des Herrn Loenacs auf der Vorstadt Schacrbcck und das prächtiqe Hoteldes Banquiers TNccus am Boulevard auf dieselbe Art gc'Z-lünkdcrc und 211192"; bis aufdie vier Mauern ersiöri, ebenfalls iin ?lnqcsicbt und ruhigem Beiicyn von starken ' bthcilungcn der Guades du Roi, der Infanterie, die von mehreren Getierakcn und Adjutanten des Königs, kommandirc wurden. Bis 12 Uhr in dcr Nachc hörte „inan in, der ganzen Stadt nur das Geschrei dcr betrunke- nen Kannibaien, wclche bandenweise mit den Trophäen ihrcr Zersdrungs-Wmh hcrumzogen Keine Truypen hinderten dies? icheuslachen“Ansichwcifungen, die in der Geschichte kein Beispiel haben. Die Zersörungcn hörten nur dann auf, als die Konnis bgli'n voi" Trunkenheit und Müdigkeit nicht mehr forc konnten. Alsdann zogen durch alle Straßen Patrouillen von Linicn-Trup“ pin, und heute Morgen erblickt man Kanonen auf allen Pläßcn, cin Regiment vor dem Königsplatz, und an allen Haupt-Paisa' gen Iibtheilungen von Kavallerie und Infanterie, abcr vom Räubervolke keinen einzigen nichr!“

Lüttich, 8. April. Lüttich ist bis jc t no "an ru k- Yic Proclamation dcs Stadt-Raths, die Paßii'ouillén FerzBürZegr- Wai'deii während der ganzen Nacht, die Unterstützunq, welche die . Tilitair-Autoi'itäc uiiscrcr OJTUUicipalicäc leistet,. die Ruhe der De_völkeriitig, di'r Abschiuz den die Verbrechen von Brüssel cim flöizen, Allis zeigt an, da!; die Ordnung nicht werdegestdrtwer- dcn. Der Herr Bürgermeister, der die Einberufuuq der Bür- ger-Garden nachgemchi, hat alien Chefs der Posten Ziistruccioncn gegeben, um ihnxn anzucnwfehlen, daß dem Gesetze an? jeden Fill Kraft bleiben müsse. Eine große Anzahl Personen haben gestern an dem Stadt.")ause Über die für M Sicherheit der Stadt zu ergreifenden “Maßreqcln bcratbz schlagi. Man hatte die Bildung einer Art von iiäd“tis'chcr Garde vdrgdjciüagcn. Der Bürgermeister bemerkte, daß er sich nm“ “" die Bürgex-Garde wenden könne, daß ('r aber, wenn Bürger, die nicht zu dieser Garde gehören, Kei) bewaffnet nach dem Stadt- hause begeben wollten, zu diesen seine Zuflucht nehmen würde- wexm dt? Bürgcr-Garde nicht ausreichen sollte; er fügte hinzu- daj; ex sich im Nothfalle an die Spiße dieser Freiwilligen sielien und lieber sterben, als die Ruhe, die den Personen und dem

Eigenthum gebührende Achtung nicht aufrecht halten würde. Die“

das (Hefühl für Eint7'acht und öffentliche Geselzmäßigkeit [Eben, Will man jedock) absichtlich und mit aller Gcivai; so wichtige Interessen auf bloß persönliche Rücksichten reduciren

*("Jidt'gens zogen verschiedene Vanden mir einer drci; ,

"Adjutanicn des Kölifgs, der_NTarcchauffé'c, welche von Zeit 311 '

' auf mehreren Reichsraqen seinen Stand leitete und bcl)errschtc,

* des Branntiocins fiir jede

;" dcs 721101 “Ili'tikcls des die _ ' Da zwci Stände die auf dem vorigen " sagten _ . * * ' worfen haben, io nimmt 111011 allgemein an, der König werde * sui) indem er für _ .

' tci'i/mq dcs Papicracldcs i'cklaiiiii'e, 011 das (Grundgesetz halten, ' Bcrcicö bat ici" König die_St-Zinde an icin“ _ ' mir, die Fiimnz-Gciclze zu iaticttonircn, als iie ihn auf dem [ck;

5 , , » “„ » » (* [111011 Anfchcn Und mir eisernen Stangcn bewaffnet, in den meisten “* W ws "MWS "WM, k) ff , Bezirken der Stadt herum, dann wurde zuerst das Hotel des 5 Herzogs von Ursel gcsri'ii'mc imd allcs z)u dcn Finster]? hinaus ' auf die Straße geworfen, wo das Volk "„lllcs zci'ti'i'mmici'te; cze-

: 'nen Artikel, welchem zufolge unsere Regiermig eine Veränderung ' in Art.

Ausiibiiß der Rckcbs-Ciäiide, w::lchei' die neue Redaction icncs Artikels beim ' dieselbe damals von

* B*ciiimnmiigcn . (iM Reichstage hat rnbiii iiiiisscn.

. „. *.“: » *. „»

Liane kein von Allem geleckt; ioic bcsoff sah die Bande in den dem VZimsch, dic Vdii's-Vcrti'ctüng und die VWWUUUISFGN

, seizc zu verbessern, im Widci'spi'iickw siehrn.

sem zufolge brachten ungefähr 150 Freiwillige die *Nacht zu ck St. André- zu. . . “- .

Dcr Bi'irqci'im'ister und die Schönen der Stadt Lüttich ba- ben folgende Proclamatioii crlaffcn: ' , -

Mitbürger! Dic Feinchdc-Yöffcntliiben Friedens haben xvd," Nimm Undrdriungcnwin dcn SIM" dcr zyauyiüadt gebracht. W.." im Morini Mäi'z 15.11 haben ne'durcl) Pin_ndexung urid Peridu; 11mm ihrc sci“:ciii:_1tcl)cn Ti'ittc bezeichnet. Die Stadt Llltttkb, nim“, „oxdjescn gcxxasiigcn_Attcntatxii bcwahrt wcxdcn. Eure Magißrarc habs" ren sc'it'n Etikikvlltsx' gisam, Eu-rc Perioncn 11!!d_EUkk Exam- thn diircl) allt" Piltkklé die ihnen dav (Fiesch zur Vrrmgiing iicllr, ai'cbi;1zcn. Ihre Aiiitrciigiiitgcti wcrden nicbbuninacjijxg [,n-:?:» * ie Büx'gewGardi _ist zuiaxnnienbcrufen. Die Yiiinixivaleir: waltung rccbnct aui i_hrcn Eich], auf ihre iincrsclmitcrlicbe zYcÜlg- kfx, 'Sie zäb1t ebcnxnils aiif die ?)ittidirkung aller guten Burgex. Hie Eixl'k/ DK:“- poiiitvc Jitkt'x't'ffc a;:ki' Etnwxbnxi' fordcxi'ii__dic «(MUMM und vonomininitec Eri'iicbinixcit. _Oic 9Rtlltc1lk:Y))!"xs-“di'Öc wikd DLZ" NZIMFLTCU U'UMUWlJÜTU, din iUiWsthiÜM Ü-ÜkUsiUld leisten. Mam mdgc „cs wobl wiiicn! Eure Magiürate werdcn, V0!“ keines Nstlzwciidtii'kciN bo.“ kci1rcr,gcrccixtcn Strenge Kblkll'll'ch'b (bcn- HOL? “00011000 Ordnung ivird um icdcn Preis misxecdt gc- halten wirdcn/Z _

Nack) Pi'war-Bricfcn Alles [UVB-

S)chwedcn und Norwegen.

Stockholm, 275. März. (Allgemeine Zeitung.) Die vicr .Jtände 03.0311 io eben, in Folge cities Vorwbiagd des Ver; zffunngUusschuffcs aui dcin leizcxti Iiiichstage, dic Bauei'ii, welche von adeliqen Gruudherren Laiidci'ctcn angekauft, ais Ditt- lieder dcs Baixernsraiidcs m dcn'Ri'iclwxaq zuzulassen benbloffin. Ein zweiter, von dcmiclben Ali-Fickwffi' g_emachter, und vom „Zid- nige genehmigtcr Voricblaiz “wurde gleichfalls angenommen, nam- „ck nicht zu _qcsmiteii, da); im Baucrnimndesquf dem Reubstage dureh eine und diciclbc Pcridn mehr «112140111, höchstcns hiin- ocrt Rural-Befiizungin (.!)i'inman)_U111faiisiidci' Gii'cc1)is,Bizi_rk vertreten werde. So 51120801“ *))?Mbl'lillä) _hatre sick), m dreier Hinsicht eingcschlichem da[; man aiif den fruheren, Wix auf_dem qegenwäi'tiqcn Reiclxsragc cinen Bauer mehr als tauicnd' Hem- inan rcpi'äscniircn iat). Dei: Sigrid der“ Bauern lösteiici) aiif diese Weise auf, vcrldi' axlmalig icmcnlßbarakter uiid _]cine ur- sprünglich "“itifacbhcit. „Der BMW Andres Danicisidn, der

war zu Gent und Antwerpen noch

sieht nun seinen Einfluß vermindert, und_hat ihg so eben fast anz vcrlorcn, indem er die Jntcrcffcii wines Standes durcb den Vorschlag angriff, dic Stoner auf die iiiländiiche Bereitung Hausbaltung zu vcrmehrcn._ Der Voifossilngs-“Iliisiclms; beschäftigt sw!) mid einer neuen Libiaffung Bank betrciicndcn Grund-Gcsckzes. Reichstage von dcm bc- ?[Usi'chitffc voi'gcscdlazicnc 'Ll'vfaffimg jenes Artikels vcr-

die Nation BÜi'gs-„bastcn gegen die Verschlech- Widcrstrcbcn erin-

„Die gegenwärtigen Bcdcnklichkci; durch den Text der Verfas- sima scébii zerstreut werden können, der die Landstände aurovifirt, Reduiiiunacn imd Statuten über die Bank anzuordncii. „Wohl bcri'silxc "Ul" Eine Stimme kibri“ das Veto, das dem Kdmge in dcn Finanz- ww in allen andern Göcscizcn zustehen mm;; abc)" wii halten uns an unici'c alten Formen, wenn sie gleich niit

ten Rcicbsmqe darum baten.

Stockholm, 1. April. Auswärtige Blätter enthalten ei-

7'.) der Constitmion vvrgesäilagen hätte, Welcher seitdem von dem Büi'ger- und dem Baucrnstandx vcwboi'fen idordcn wäre. Nun aber war es nicht die chicrimg, iondci'n der Coniiicittions-

vorigen Rotebsmge vorgcschcn hatte, und wurde * allen Ständen giitixchciißcn, woraiif sie, den gemäß, bis zum gegenwärti-

Dic Wirksamkeit der Regie- rung in dicicr Hinsicht konnte um" voii deiii '.)iuizenbliikc aii iin,- .tkelé11, ivd jxnci' Voi'icblag, in Folgb eincr Z(iiiiahtiie bon Seiten der vier Stände, (115 der nothwendigcn Bcdmgimg fur alle con-

dcs Grund-Grscizes

»siiiutionnellcn Finch dcm Könide zur.Sanction_ivoi'gclßxic wor- den wäre, leö zur Berichngung irrigcr 210100101 uber den

Ursprung der vorgcscylagciicn Vcräiidci'img.

Deutschland.

Hannover“, 10, April. In der Residenzstadt Haniiovcr find iin v riqxn Jahre 0,35 Kinder gcbdrCii (incl, 10 ?ddtgdbdr; Mi"), 71 mehr wie im „IÜHN' 155xe szcstdxbcii siiid /»*/1«?/I.,Lcn; schen, .it; mcbr wie im Zadie 1092. Konnrmirc imd 4-4 Enm- dcr und kcpulii'c 201 Ehcvaarc. _ '

Braunschweig, 4_ April“ _Dcr Herzog hat ua;?) i_cincr Rückkcbr von Berlin den ViewK-Inig voii HZnnobcr bcmcbt,“ und [(U-[ eincn Sommcr-Siß neben dem Lu|ich)loiie Reilimond aui dem atmckauficn Holstiicben Giartcn „bauen. _C'r [)JLYUU) Jak)“; der am (icin v N. abacbi'annrcn Hantidvirichcn Utadt dydijcl- 'feldc acscbcnkk, für welche anal), dcr WohlklÜvklgki'lts-SKUM hici iind im Laiidc sixi) i)i'11frcichsr bcihäimt, und bereits am Wien. die _Qni- schädigUqu-Gcldcr von der chcncr Versicherungs-Giscllichaic eingetroffcn sind.

Dresden, 8. April. In der fortgesetzten eraibung dsr Zweiccn Kammer fibsi" das Budget kamenxdie fur gciixcrb- ltcbe Zwecke und 21 " iialtcn beantragten Omnniiii in „Finde. Nack) dcm Voranschlag für das Jahr 18533 Wai" fÜl' dicse Zwick“? die Sa:;ich von 21,130 Thiim. zur Vcrwbiidiing qtmcndmmcn, 'für die nciic Budgic;Pcriodc dagegen ein 1äk)i:11chc_r BBMF bon “25,350Th1rn. gefordert. Daiuiicer besanchn 1101) 2200 „7.00. Dispdsirrons-Quantum z't Pi'äimcn imd *].i'cis- *)):ediiillen, 3000 Thlr. zu Bcfdkdci'imq gcivcl'bUchl'KUmzékll;e[)01iii1gc.n, 310) Tbir. zu allgemeiner Bcidrdcrung dcl'_'„_311dekl'tZ.U1id („Ziy- nischen chékcii, 14,500 Thb: fiir das Geiijcrbs-Eibulwiicn. .Die Depntarion beantraJte im Allacmeiiicn eme Vermmdciimg „dieses Etats auf 24,100 Thlr., schlug ]edoch vor, dsc) b_iidi11 zusammen 6000 Thlr. betragenden Positioticn zii Heidric- rung gewerblicher Unternilxiiiinacn, alliiemeincr ÖLsölÖicLUUk] der *Jiidustrie Und zu teamiiazenx-Zivecken aiif 10,000 Fixx. ,',u e rhdhen. Derr Abgeordnete Ixichter (aus ankall). ban.- tkagte den Weqfall der fiir Jziduicrie und Gewerbe xinxideiicn und vwn der Deputation zux _Unnahme cinp-fohlenexi CUUMUU, indem er bemerkte, daß er dieicn Antrag mat demnaben staat?!- wirtbstha ftlicben Grundsatz isgchtfei'cigeii zu können glgube, ÖM er bei Bewilligung der Position für die Kunst angefiihrt, denn

7 *.*)

419

schaftlicher Hinsicht ganz nach einem und demselben Prin ip be- handeln müsse. Alle diese chenstände dürften nur als i'ivat/ sache, nicht als unmittelbare Staatssache bcurtheilt werden, und deshalb stelle er den Antrag, für gewerbliche Zwecke baare Mit- tel aus der Staats-Kassc nicht zu bewilligen. Dieser Antrag fand jedoch keine Unterstüßunq. Nach einigen ferneren Erörte- rungen wurde die Debatte über diesen Gegenstand bis auf die nächste Sitzung nach den Oster-Feiertagen vertagt. Dresden, 10. April. Die erste Kammer empfing in ihrer Silzung vom “.)EZMU v. M. das Königl. Dekret, den Ent- wurf eines Gescich über die O:“ganisation der Gelehrten-Schulen betreffend, und beschloß, für dieses Gesetz eine außerordentliche, aus fünf sachkundigen Mitgliedern zusammengesetzte Deputation zu erwählcn; demgemäß |)--. v. Ammon, Bürgermeister Hübier, v. Carlowiiz, !?!: Großnmxiri und v. Posern zu derselben cr; nannt wnrden. Die Kamener beschäsiiqte sich darauf mit einem Berndt der erste: Deputation, dis beim Geseß-Entwurfe über das Verfahren in Addimißratinusiizsacbcn zwischen beiden Kam- mern obwalrenden Diffcrcnien betreffend. *- Die zweite Kam- mci' bewilligte in ihrer Siizung vom Lien d. die in dem Emi beantragten Summen f:"ii' gewerbliche Zwecke. *))?i'inci)en, 7. April, Gestern Wai“ die Taufe dci“ NLUZC; borncn Prinzessin, Taxibtcr Sr, Hob. des Herzogs 'JBL-„xx von „Bayern. Parhcnstclle vertraten J. WQ die in'gicrcnde „Königin und J. M. die vcrwittxvcte Königin von Bayern. Die hohe Wöcbnerin und die Prinzessin Therese Karoline befinden sich im erwünschten Wohlscim, In der ha'Uti-„icn !*;tcn Sikzung déi" Kammer der Abgeordne; ten wurde nach Verlesung dei" Protokolle und Bekanntmachung der Cinqaben (untcr wclchcn fick) eine Beschwerde des Freiherrn v. Closen wegen Vct'hakiung und wegen SUIPenfion seines C'intritis in die Kammer befand) dcm Abgeordneten Schatr ein 4ivöchci3clichcr Urlaiib unter der Bedinguna ercbeilt, daß er ein ärztliches Zsugniß fibsi“ icixie Gesundheics-Umstände nachträglich einsende. An der Tagesordnung war dio Berathung und Schluß; fassung über die Vei'nebmlaffimg des“ Abgeordneten Branden- burg, seine Befähigung zum Landskande betreffend. Derselbe giebt zu, daß er diirch gerichtliches Erkenntniß von dem Verdacht der Begi'instiqung des Versuchs zum Verbrechen des Hochver; raths nicht völlig freigesprochen worden sei). Es wurde der Be- schliiß gcgen eins Minoricät von “2 Stimmen gefaßt, daß Herr Brandenburg als ausqetrctcn zu betrachten und sein Ersalzmann, **))?inistei'ial-Rack) Rinickcr einberufen sei). Hierauf kam die Aeu- ßerung des Abgeordneten Culmann Über die an ihn ergangene Einberufung ziir Beki'atbiiiig. Hr. Cultnann hatte geantwortet, daß ihn die Theilnahme derKammcr i'chrgefrcurbabe, und er sich dersel- ben deshalb zum lebhaftcstin Danke verpflichtet sehe. Inzwischen könne er der Einbcriifiinq keine Folge leisten, da die Untersuchung gegen ihn noch fortgesetzt werde, 1vo1'aits hci'vorgche, daß die Regierung einiges Gewicht auf die Sache lege. Würde er in der Kammer crschcincn, so hänge es von dem Staats-Pro- kuratoi' zu [oder Zeit ab, seinen Austritt“ aus di'rsclben zu ver- anlassen, indem er gegen ihn die Special-Untcrsuäwng ein- leiten ließe, wie dais bei den Abacordneten Brogino und Schoppnmnn der Fall ici). Er icy daher unabändcrlick) entschlossen, erst dann einzutreten, wenn die gegen ihn erho- bene Unicrsucbmig durch ein 1:1in freisprechcndes Crkcnntniß erledigt sei), und überlasse es nun der Kammer, weitere Be: schlüsse zit faffcn. Als Referent trug der erste Secretair Schunk auf wiederholte C'mberufunq an, da sich an der Sach-Lage seit dem früheren Bcscdlusse nichts geändert habe; ihm ri'atcn bei die Abgeordm'ten Weinmann und v. Hars- dorf, weil Hr. Ciilmann nicht niir das Recht, sondern die *Pfiicbt habe, in der Kammer zu erscheinen, und Weil die Kam- mer ihrem früheren Beschlusse getreu bleiben müffe. Die Ab- geordneten Lösch und Rabel glaubten, das C'l)rgefübl iidthige Hrn. Culmaim, so zu Handeln, wie er gethan, imd man solle ihm deshalb Ul'lan vcrwiliigin. Der Abgeordnete v. Rudhart trat dicser Ansicht bei, weil die Kammer bei fdi'tgescßtci' Wcigcrimg des Abgeordneten in die flit" Letzteren sehr harte Lage kommen könnte, ihn ausschliciixn zu iiit'iffcn. Ami) habe die Suche durch die seit- hci' erfolgte Forcickzumi dcr Unc'rsucl)mm Herrn Culmann ge- genüber“ eine solche Gestalc gewonnen, da[; demselben vicl weni- ger z11gc111ltthct wcrden könnc, ixi der „Kammer zu crichcinin. Dcr Redner di'i'icktc dabei dem WWW) aus, Daß die Regierung für 1116glichsrc Beschlcmxiqung der Untersuchung Sorge tragen möchte. Diéi'cr Ansicht stimmten die Achoidnctcn Heinzelmann, Schwin- del, Windwmrt und “Freiherr von Freiberg bet, von denen im; monclicj) Sämvindcl bcmcrkrc, daß die Kammer säwn aus dem a1l-icmcin ibi" ziistcbcndcn Rcchtc Urlaub zu vci'iviliigcn, Ferrit Culmann's (558010) gcncizmiqcn könne. Mit über-viczii'ndcr cWiim- 111ci1-2)2-:1)i*k)«'it wurdc sodann dci" Beschluß gefaßt, das; dem Ab- chrdiietcn Culmann ein Urlaub von vier Wochen vci'willigt wei“; *dcn solle. Gcgcn dcn “Iibgcdi'dizctixn Ritter, iVelchcr auf die an ihn crganacnc Citibci'iifimg gai' nicht geantwortet hatte, wurde die zweite Ciixbci'iisiixiq criaiscn, mi: der Bedrohung, daß er sonst als ausactrcnn anq-sscl)cn wiirde. - Nachhcr wurde von dem Zustiz-Mmistcr, Frctbci'i'n von Schrenk“, cin Gcscß-Entwurf iiber die Brandxiifciiiigcn im Rhein-Kreise vorgelegt. Karl:;rnbc, 8. April. Jm Ober-Rhcin-Krcise sind von der .K'rcis;chicriiim zirci Bcianntnmcbungcn hinsichtlich ciner verschärften Paß-Polizci fiir Exti'apoft-Reisinde, und namentlich fi'.i' alle dicixmzicn, T-ic ai's der Schweiz kommen, erlaffcii ivor- dcn. - Dic Polizci-IKhöi'dcn smd vom II?:miiei'ium dcs „Jm nern angcivwscn worden, alle auf dem Rheine gehenden Schiffe auf das Sti'enzisic zu diii'cl)sitchcn,_ weil es hieß, daß verdächtige Gegenstände dcn Rhciniirom hinab gesandt werden sollen.

Ocsicrrcick).

Dcr Schwäbisch Merkur bcrichict aus dem nördlichen BÖHMCU: „Unicrc ('51'0i'11d wird Wo:: sc.: ciniqci' Zeit von einer Ränbkrbdiidc iii “Fi-riizc gehalten, dercn Atifi'ii)1'ei', ein ge; wissei' Löabiiiskii, eiiie Utigciiicinc .in'ikxnhcit iind Freibhcit ziim. il)n crimniiencn Sicckßbricfcn so!! er ein Invaiide

J?EWH IWM . _ „* . des K, K, *))Tilitaii's iim. chl Wahr]chciiil-clxci' abci' iir die

Vcrnmibunq, das; er ein znriick-„cblicbencr Pole von ionen ski), Welche vor einiger Zeit das Land diii'iixzdziin. Seine „Handt- stvcichc führt er gegen die Qsciiiiicbisic und gegen die „Juden. Ganz im i':tti'i*licl)cn (Misco dcs Näubcrthiims i'ibt cr mm) zu- weilen Gi'ojiiiiiitk), und man crzäihlt so viele. Wahr"? iind faii'iisc Anekdoten von 11,00, das": in') MCHVU'L Blätter damit fixiien könnte. Seine Hauptthatcn sind bis icizt mcisr nächtlickicr Cin- brucl) gcwcscn, denn von Bcraubungcn auf Sti'aßcn hat noch Wenig verlaurct. Bei dem Volke gilt er für eiiiei) Hexenmeistcr, denn seine Gewandtheit, sich überall aus der Klemme zu hel,- fen, hat er schon mobiereinale auf eine unbegreifiiche Weise ge- zeigt. Viele Diebstähle kommen jcdoch auf seine Rechnung, die von anderem Gesindel verübt wcrden, und sobald irgend etwas

khxm zu haben. Er hat bis 1th seine Verbrechen auf den Letimerier und Jungbunzlauer Kreis beschränkt, und nur u- weilen leine Abstecher in die benachbarten Kreise gemacht. A en BLMÜhUngen unserer Polizei ist es bis jeßt noch nicht gelungen, seiner habhaft zu werden.“

S ck w e i z. ZÜkich, 3- April. (Züricher Zeitung.) Der Regie- rungs ,- Ratk) hat in seiner Sitzunq vom 1. April niir großei' ?Nehrhcic beschlossen, die Hci'rn Bürgermeister Hes; und Regierundsrath Hegetschweiler weqen der Polen-Angele- genheit nach Birn zu senden, und dieseii Anlaß zugleich zu be- niikzin, um ein freundschaftliches VLi'hälMiß mic Bern in poli- kiichcr Beziehuxiq zu gründen. Diese Sendiinq kann von hci!- samen Folgen ftir das gesammto Vaterland scmi, und LVU'O hdi"- fentiici) dazu beitraaen, zwischen den bciden Kantoiien, dic sicb durch eine «ieiviffe Spannung und (';-:rcäßheii einander zu im fremden drohccii, dic friihere Beriiäiidixiimg imd Ciniracbr wic der hci'voi'zurufcn. J : a : i e n.

Neapel, “ZZ. I)i'ärz. Ani Sten d. 5.71“. Kalb 'Ö-CifKÖi1i741, Ncapolitaniscbe GetierrdlsLieUcenant von Txioi-snhcim, gcbdi'ei- "iu Zi'iiphm in Holland, am 0. “JWT“?UWN' 1750, «[H der Sibi: ei: nes Königl. Schwedisciwn Offizici's. Cr WR“ 31:60)? um:"; LUT- wig F***]. in “Z“?i'an,:„dsix'c1)cti Dieniicn, und kam im Jahrs [Bi mit dem Marscbali WM Salis nac!) Ncapei, als dieser hiii'bcr berufen wurde, um die Neapolitaniiche Armee neu zu VT'JMUÜVLN

P o r t u g a !. Unter den isizten in dsr Times entbalwnon Korrespdndcw zen aus Portugal befindet sick) aucb fdi-icnchg Pribdi-(“Z:clvi'iib-"n aus Porto vom 24. März: „Söksccx'n :,atien wii, al»; Vor- bereitung zu neuen Opcrationcn, eine REVUE, WOHL; es sicb er- gab, daß unsere Kavallerie, obne die bcxiiicmn FTUTVÜUÜZM, (LUS 2-10 Mann (»Nicht. Dei" „Oresccs“ k)*t dcn Bech!» ci'baixcp, eine kurze Zcit an der Spaniscbcn Kü??? zu ki'ciixcn imd siéd dann nach Lissabon zu begeben, Don Carlos soll die „Swaniicls Gränze vcriaffcn haben und mit seinem Gefolge am Pied d. ON. zu Lamego angekommen seyn. Sein gesammrcr ';“:- waffnetcr Anhang bestand aus etwa 400 Mann. Dii'Päc1Z-,- ter müssen seine *Mannsckyafc mit Proviant Und seine PfeiZ-r mit Fourage versorgen, eben so, wie es tmc Dom *))i'igucls Truppen der Fall ist. _ Zwischen" der von den hiesigen C'iix: wohnern erwähnen Municipal-Kammcr und dem Präfekten, den Silva Carvalho hierher gcsandt hat, um sie zu bcvdi'niiin- den, sind offene Händel angebrocbcn, 'Eine der ersten Maß» geln jener Bi'ii'gcr-Corporation war die Ei:iwcrfung eincr förm- lichen Acclamarions-Akce zu Gunsten der Königin, wie es b-Ki jeder Thron-Bestcigung in diesem Königreich immer der Ge- brauch dci" Munizipal-Körperschaftcn wax". In diesem Akr-rn- stück sagte die Camara einige unwilikoimm'ne Wahrheiten imd sprach anti-ministcrielle Einsichten aus; der Präfckc woixc-x

es deshalb nicht drUck'en (affen; dcsscnungeachcet wurde es im JJTanuskripr an die Straßeneckcn angeheftet, aber am folgenden Tage auf Befehl des Präfekten von der Po-

li ei hcrunierqiriffen. Den Tag darauf fand man andere Ab- s )i'iften des Dokuments an den öffentlichcnP1älch angeschlagen; die Camara hatte den Befehl da 11 ercheilt, und die Polizei war gewarnt worden,. fie nicht zu entYerm-n. Nichtsdciioweniger wur- den sie in derselben Nacht auf Befehl des Präfekten, dcr dcn Polizei-Zntendanrcn mit einer handi'chi*iftli(l)cn Ordre dazu vcr- sah, sänimtlich fortgenommen. Wii" erwarten jede Stunde 137»; Ankunft eines Generals von Liffabon, der mit den Truppen ins Feld rücken soll, und wenn sie nach Minbo nmrscbircn, voi". [L"O „Dom »))?igucl viele Uniersti'uzung bezieht, so glane ich, da[,- sie sich dieser Provinz ohne Widerstand werden bemächtigen kdiincii; anders jedoch könnte es kommen, wenn sic ihre Riihtung 111€!) Tras os Montes nähmen.“

-

Verzeichniß der Vorlciiingen bei der Königlichen medizinisch- cbirurgisckyen Mili- tair-Akademie i'm Sommer-Halbcn-Jahrc vom Anfang *))?ai bis Ende September1834 ]. ['1'01'05501'0x ciktijnxxrii.

C. F. v. (Bräfe, [jr., “Dckanus, trägt vor: bffctitliib iii“ dymamischcn Knoä)cnkrankbcitcn, Montags und Dienstags von .ix di)" 10 Uhr- Privatim 1) Cvirurgic, Montag:» Dicnünqs, „Donner- siagz' und Freitags Von ;"3 vis 4 Uhu; 2) Klinik der _Cyirurgic iind Angcnhcilkimdc im Königl. (birurgiscl):kliniichcn Initctutc, täzzlii'd von 2 bis 3 Uhr.

G Horn, "r., wird Méttivocbs und Sonnabends von 8 bis 9 Uhr seine dffenilicbcn Vorträge_1'1vcr die wichtigsten Lehren der praktisclicn Krieges:“)lrzncikundc forticlzcn, und privaiim Mon- tags, Dienstags, Öcnnjcrstags und Freitags von ck bis 9_ Uhr dic wc- zicUc Pathologie der hitzigen und cyrotiischcn Kranihciicn mii) ci- gcneti Hcstcn vortragen. .

F. Haselund, |d;-., wrrd öffentlich Mittwoibs und “Sonn abends von 0 bis" 10 Uhr allgemeine Pathologic vortraqcn; vrida tim Scinioiik- Dicniiags, Ddiinccstngs und Frcitagö von 1-1 dxs 11. und Therapie täglich von 1 bis “3 nbi“.

C. A. F Kluge, [it:- wird ]) dffcntlicb über Knocbcnbi'iiibc und Vcrrcnkiitizcn dcs Montags iind (Oicnüags Vormittags» von 11 bis 12 Uhl“, 'I) privatim ni iiber den cixikiiigéscvcn Vci'band da;; Mittwochs und Sonnabend; Vormittags von 1-1 bis 12111)» 19,310,“- die chirurgisch«*n Opexatéoncti scibsnmi wöchi*cntlich Morgcnz voii «; bis d“ Uhs, .) iibcr ihcorctii'ii'i' iind Pi*0kfls(0k Geburtskunöc Tc; Donncrüags und Frcitdgs Nachmittag:; von .'; bis 5 Uhr LWL" BOT träge halten, und 0) ÜN!“ dic spybijitiicbcn Krankheiten des “Miri wocvs nnd Sonnabcnds von &; bis 1a? Nl)l'*:)„)i'1i“_i3i"11*ö' im QMM Krankenhaus“: klinisibcn Unterricixt i'"-'t!i„'il-7::„ * ?_il? 0071930004.“- Opcr.;tions:Lr])rc IBLWW'i'UDi'N Unlikwi'iiilliiikJ1 ;ind Ucbnxracn “:(“; «„ * namen ivskdaén scébsiniil _wdibciitlicki iixij!:x*xtiä* in:" I'idciidj'xmixm »“. 6 bis" :; 111,1“,- nnd die !!"-ikdcni,»'[*1!l“§51)1'ii;„L*Éiik*I*'*.'iislli]§"xk„li“;*-'„-..34' chen kliniscch 1161001401 da:, ,?:*-i1::.-i'.-1.*„z,. _mx- „8102-wa W:; „, 0 Uhr im Cizaréi-U 54ckx*.iiik-*ti!:.;ii"c b-kidikd-„xs ;,?ti!-.'.'o-xii.

L. E v KZULU, Iiir, idi','“- Jx'z"**::iT';„0 ;:„::-;.-.;o,:x imd FU,“: 1711145 VO" [**) kk: [[ Ubi" Z““Zkiti'l'xßi „.'k1*L:.é-"-'k 11011",- S TJ JJ;Js*([a"§Y_; (*0113'.*„1':“!11*; ZY;.|4-:'Z.:-* !!41*i?il'k!1“ 1-0!,'i*1“*1i1i'*'_.

„€*). F. Link, idr, wixd ixiiiitliib «»Und-1:05 voxi 22 („..: 1, Ubi“ cine Eiici-ikobkadic dcr ');-Tir.“- i;" ?“ ici 2020110111«W», „„ traqen. P?ivatim wäi'd kl“ *»!i “.“ ' „497; ;;;ng „» 0111-11» in di!“ Wdcvc die K*“äiucrknndc Zi-dx-“ii- * Soiwmdcndö N&W .' !! faqs botanische Exklii'l'tk-M'll ***-1010131; fix,»: ?)ic-nmqs, OZ::NMZ, Mittwochs, Donnerstags nnd Jrciixad Wi- i»; *! 0:7,“ di.: JJ,;z-«x gescizicw'c V01'ki'-1gi'?k,.' * , ' ,

E. Mitsii 1' rliäi- ii)», th'd :)):iritia-zs, Dicnfmgg', Pcit"1*o-.i-,; Donnerstags, Freimqs von 11 bis 72 111)? ;iiid Soxixrnbciids mn 0; bis 12 Uhr Eivcrimcnml- 0110110" Mit Wklärcnden VekslU'Lki'U vo.- tra cn.

ZF. Müller, Nr., ivird öffentliib Sonnadcnds von *, „„-„ 10 Uhr die vai'ioloaic dir Ji'lellng abbandcln. Privatim m;, er

Kuni Wissenschaft und Gcwerbe, silbst die Lgndwirthschast, ständeii in so naher Verbindung, da]; man sie in staacswirth-

der Art geschieht, so fürchtet mmi sogleich, es mit Babinsky zu

Montags, Dicniiägs, Mittwochs, 'Ooiiti:*;*v':x*g* iind JUNG»; vs.. 9

), ?? .'Äx ,. xa 31,3? .

„.;; 34“ I,

-MMJFWMM§««„ „ck„

- - IKWZ'