diebach, Perscheid, Niederspau, Brey und Halsenbaci
. . „ „ )slch ämmr Zech threr S ulden enxledigt habcn, so sind die bisher qxscßlick; estandenen chu,ldentclgungs-Ausschüsse dieser Gemeinöen, un- ter Anerkennung threr thäcigen Wirksamkeit, aufgelöst worden.
*
““*"-„"vw-
Kunst-Nachricbt.
Dic Gemälde-Smnmlung des Kdni [ Mu 1111111111] neuerdin 5 durch dix. Ankunft_et_nes Brides von Ragphael, stvelches auf BefeJl Sr. Max. ch Kdntgs, zu Rom„von dcm diesseitigen Miniftcr-Resi- denten am Pavültchxn Stuhlc, (Hel). chatéonsratb Bunscn, angekauft worden, rpteder aUs „EM? hbchsl wedeutende Weise verejchert wordcn. Dieses Bt_ld, in Letmfarben unmittelbar auf eine feine Leinwand kemalt, xme Art. der Malerei„ welcbe jm tötcn und 1151111 “Fahr:
undert tn Fratzen sehr vrrvrcétct war, zeichnet 1111) durch set.- nen Umfang,. ww durch den 71111chth11111 seiner Compofition 13311111 vorthetlbaft aus; dcnn 11? hat “1 Fuß 71 Zoll im 15,111, dxat, und enthält 1.) gradßxrc Figuren, viele klemerc .1111“ mcht zu rechnet). FüyAusxvartt e, dcr nici)t(,§,51'lcgcnbcit 111111111, 'das Bild selbst zu jehen, h1cr ccm" 11 hcrc Bescbrcivung. Fm Vorgrundc ließt, den Inger am Myndq das Cbristuskénd, 1111111, von 1111131111 bluhender zaxbe; unter ebm tft cm blaues (Hemand qevrcitct- dessen zusammengcwtcxeltes' (55an i_hm zum Koyfkiffrn dient." „311 den Füßen des _Kmdes kmeet 111 nnmgcr Verehrung mit acfaltchn Händen Marxa, ck_ne ed_lc (351111111 vo11 schönem Antliz, Isn jcdcr Seite der Mama knteet em Engel, fcme 111qcndlickc Gestalten, yon sanftem, inmgenAquxncköAufderrecht-Zn Seite der Bilder„ ganz im Vorqrunde, sieht der bxtltge JVsÉVh mit betden Händen auf scmen Stab äcfiühk. m a'ndächtxge Betrachtungen des" heiligen Vorganges Versunkc'n. Eift The'el des Staües,1porau§Ocl)s und Est! hervorsehén,schließen auf dem zwetten Plan von dtcscx'Sette das Bild ab. Der 9.7111riachcnk1ver knécet zutdexn Hauptc des Ktnch der älteüc der heiligen B*rct" Könige, cin wurdtger, ed,ler Grets, m.tk langem. hcrabßicsécndcn Bart. Hinter ibm stehen d'te anderen betden Könige, der zunächs13 cin crnster Cha rakter, tm mtttlercn Alter, der andere, ganz 1111Vo1'111'11ndc, 11m- 111- Lendltckxe Gestalt von .bcsondcrer Friscve und Heitcrkcér. AU.“ drci c„alten tn Her R7chten z1erlichc1€51f ße mit dcn dargebrachren (Haben. Ähnen schl_1eßts1ch auf dem zwcttcn Plan ein Theil ihres (Hefolqcs an. km den vxer Gcsrchterwwclche von acht Figuren fichtbar sind“, drük: en, sick) Verwunderung und Thcélnabme auf eine ruhige, edle Wetse_ aus. Im Mtttclgrunde bcsindcn sich noch drei 731911- ren jenes Gcfolges/ derxn zwci bewaffnet sind. Fm Hm- tergrunde kommt „von_ LMM! Felsgcbirge, welches die" linke Sette des Bxldcs 11v1chltcßtx der ciaentliche Zug dcr Kö: mge, Pfeörde und Kamecle mrt ihren Führern, herab. Auf dem wael des Berges, ab;? gewahrt 1115111 einen Hirten bei seinen Selma- !xn, dem der verkqndtg'cnde Engel m der Luft erscheint. Eine herr- 1che Landschaft nxtt Hugcly uno Bcrgcn, worin die Stadt Bethle- hem ltegt, btl„det 111 der Mtttc des" Gemäldes dcn Héntcrqrmxö. Xn dser Luft endltch fe1ern dret auf Wolkcn stehrndr Cngcl,'w11ck)e Kon emem lqngen Strctfen g111zeinsa1n1das Gloria s1'ngrn, vol] Andacht den beiltgen Vorgang. Dees») Btldist nun noch von einem 1 Fux“; 1ZoU breetenmttMalercéUxvcrzeertcn Rande umgeben. On vicr Ecken dessxlbxn entva_ltet_1cben sq vtcl halbeFiguren, und'zwar die oberen beiden zweeStbyUen, 1m1ugendlcchen Altex'gcnonnncn-WclcbcPavicrüretfen mit rbren We1ffc1gungen haltend„ 111111115 Chrijiusktnd dc11t1'11: die un: teren, rechts den hecktgen Bcncdtkt, links die hci-liae Scholaüjka, welche Händx und Bitck verchrend erheben. Die Vier Seiten dcs Randes sch1mk1ckqn dagegen Arqbeökcn im antiken Geschmack“, die in einer rangrunltcben nut Werß gchöhten Farbe ausgeführt sind, und 1ch durch Schlagschatten von einem braumn, mit klei- nen goldenen Quadraten Hemußerten, Grunde sehr gut ab- hxben. Auf der oberen eit_e wird das in dcr Mate in emem goldenxn Strahlen-Kretse befindliche goldene ..!n 1101: 115110“-6 von, emander auf bctden Seiten symmctr11ch rntsvkcchcndcn nxetblrcven Gestalten, deren unterer Theil in Akanthus-Gewénden cn: dtgt, unh ngch Vögxln basche11den Knaben umgeben. Auf dcr un- tern Sette xsi das „tn„der Mttte heséndlécbe Wappen der svoletini- schen Familey Ancamnt, welche dteres Bild bisher besaß, eben so von symmetrtschen Gruppen von-Tritonen und Nymphen auf See: pferdcnynd svtelevdey mebcn eingrschloffkn. Die Rändcr der bei: den Setten smd endlech emer wie der andere miteincm reichen Can- delabcr verztert, welcher von _cincm Knmven getragcn wird. Wie schon _das_ Wappen arzdxutct, _1j“t_ d1kscs Gcmäldc ursprünglich für cm Mttglted dex Fgmelte Ancajant, und zwar wahrschemlicl) für den Uncamno Ancajam gemalt worden, welcher vom Fahre147-Z bis" 1503 Abt des Klosters zu Fercnttlw, eincm abseits 11vischen “Spo- lxto und Term gelegenen Flecken, war. Bis 1,1111: Wahre 17:33 Ferre nämltch das Btld d_en Hochaltar dcr dasqcn, dkm heiligen etr_us ewethtext, Klosxrerche. Zn dicscm Jahr? aber ließ der da- maleqß bt Dxcto Ancamm daselve, da es durch die Feuchtigkeit der Kerche elxtten hatte, m an1 von Domenico Micbcliné, cinem geschecktey ? cngurator jcncr Zott, auf eine neue Leinwand lcgcn, und cxwtxkte „stäx von den Päpstlichen Bshörden dée Erlauvniß, dns Btld tn dre Kapelle des Pallastes der Famtlie Ancaiani zu “Spo: lcto zu versetzen, auf dem „Hochaltar der Abtei 511 Ferentillo aber ein_e von dem bekannten Myler Sebastian Conca gemachte Copie autficllen zu lasen, wclche 1tch auch noch jetzt dort beffndst. Zu Spolexo wurde zmscr Btld erst allgemeiner bekannt und vielfach Lon Itsenden Kunülern und Kunstfreundcn 1111111111 und bewundert. „xm Ighre 182.) wurde es von dorx nach Rom gebracht und dasclbst Jgersi m dxr Eanelsburg/ später tm Palast Torlonia aufbewahrt, 11? im vor: eanahre dlc Erwerbung deffclben für das Königliche Musxumau “dre ok-cn bemerkte Weise üattfand. Wenn nun schon dtesey Bild ntcht zu der'Zahl derjenigen Werke Raphaels" gkhört, welche als solche durch „eme Erwäehnung des Vasari beglaubigt snd, so unterltegt es doch kernem gegrundetcn Zweifel, daß es vön Ra- vbael hxrruhrx. ngdrderß syrtcht hiefür der Umstand, daß das Bild bee dex 3111111111 Ancaxant mecr für cin Werk des Raphael ge olten hat, tpk?“ s1ch Henn bet derselben die Tradition erhaltcn, d_a Raphael bee emem laygerxn Aufenthalte im Kloster zu Feren- ttllo daffelhe aus Erkenntltchkett für die Gastfreiheit des Abts qe- malt haben soll. Entscheedender aber ist es, daß al1e «(knist- 1er, und Kunßfreunde, welxhe aus den Werken dcr“ yer- schtedencn Epoche_n Raphaels exn._qründliches und genaues Studium gem11cht haben, [:ck dabm vexetnegen, daß unser Bild eine sch:- aus? eketchnete Arketx 11111; der fruheren Zeit des Meisters ist. 2115 ein o_chxs sieUt ev nc? m der That auch in allen Theilen dar- Renn wre 111 anderen fruheren Werken Raphaels ist die Compositio'n noch ganz m„der Werse UUd HSM Lösschmack der umbrischcn Maler aus der_zwzxtten Hä_lftx des 13t1-„n „cahrhundcrts, eines Perugino und Pin: tnrecchto; „ebenso 117 auch dee Zekchnunq in der einfacheren, beding- xeren Welse, dte Färbung tn dcr heiteren, lebhaften, aber nach „den höchsten Anforderurxgen von Harmonie und Hal- tun? tmmer etwas bynten Art 1e2-1er Meiser; wie denn noch das (Ho 11 chht bloß tn den Heiltqschcincn, Säumen dcr Klei- der, Kronen und Gefäßen, sondem scldsi in dcn Lichtern“ der §B'äume „unix de_r Stadt angervendct 117. Daquen erkennt man die E1gentbumlrchkett quhaels an der feineren"Aus cüaltung der über- kommencn Sämlmottve, der *rößeren MannigfaZtigkeét und Bedeu- tung der Charaktere in den dpfen, an der tjcferen Bcseclunq des _ Ausdrucks, ganz besonders MUM) 1111 der Klarheit und Heiéerkeit der ganzen Gefuhlswetse und dem geheimen, wandrrbaren Zauber von Gxazkk/ WWU“- ungkäkbtct der Bedingthcit dcr ä11f1eren Kunst- form, “uber dte Gestalten ausgeJosen ist- wie dieser untcr den neue- ren Kynülern nur dem Ravhae etgen war, weShalb ihn auch schon Basar: yor allen anderen sehr treffend durch den Beinamen dez Graztosen auszeichnet. Auch in der Ausführun üémmt das Btld mit den anderen„bcglaub1_?ten aus der früheren Zeit Raphaels welche aber durchgängtg tn Oe gemalt sind, in soweit überein als, die bee1' angewcndete Malerei in Leimfarben bei ihrer verscht'edénar-
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len desselben smd nämlich die Farben in etwas verblichen ja von beträchtlichen Paxtiken ganz abgefallen; so fehlt die Farbé in den blauen und grunen Gewändern faü ganz, in der Luft und
der Landschaft, großentheils. Mit der Leinwand sind aber auch die Oreganal-Umrtffe zum Vorschein gekommen. Dieser
301111and rst durch dee Feuchtigkeit der Kirche zu Fcrcntillo herbeige: tuhrt worden„ wodurch der Leim in den Farben, welche die Bin- dutxg am wemgsten aufgenommen hatten, aufgelöst und somit das Ahtallen derselben bewn'kt wurdc. Dikses mußte nun vorzugsweise mtt der blazten xmd der grünen Farbe der Fall seyn„ indem das Mi“- nrralvlau, 1o w1c das aus Kupfer präparirtk Grün, Welche hier 11"- bra11chttvoxdcn,„sebr spröder Natm' find. Der gegenwärtige u- üand des Btldcs tft daher dem Wesentlichen nach ohne Zweifel eben so alt_, 1115 das Datum der Versetzung nach Spoleto, wenn schon bxt dcr großen Trockenheit der Farben bis zur ncucften Zeit noch cmzelne klcmxrc Thcelc derselben abgefallen seyn mdgcn. Natürlich w1rd,durch_s_dtesen Zustand die Gesammtwirk'un des (ö'emäldes we:- scmltä) _czcuorr; h_ctraciztet man dasselbe aber 11 s 1111en in den mci- jicn_Tl_)cxlen kolo1*er_tc11, 111 andcren nur auchzeichnetcn Carton, so 111111; gs xedcm chtldeten das lebhaftcüc nnd bedeutendste Fntcrcffc ctnfföxcn. „Denn es bat_ vor so "mnchen Gemälden Raphaels- bei welchen. ob1chon dchumxnmenhanq der Farben äußerlich nicht un- [crbroän'n 117, dennoch'dtc,ZpinsclsZüge dcs Meiüers von frcmder Hand Lntfixllt 11111» _qctx'ubt md, dcn großen Vorzug, daß die erhab- tencn 1121111 me von etner anderen Hand berührt worden sind. Fast 11111“ „11111119 athmrn dahex noch im vollen Maßc die 111gendlécj1eFrisc11e und _“ésllntgka des Gefuhls, wclche ihnen die Hand ch Meisters" uxsprungltch cmgebaucbt hat, und auch die anderen erhaltenen Theile ztchxn durch der zarte Empfindung und Präciséon der Aquührung m_etnc1n_bohen «Grade gn. “Kn den Theilen aber, wo die Farbe ab- qexallcn, tft, _qcnjahrcsn dee Origitml-Umrjffc, wclche in Tuschc mit dem Penscle 11111 11'1111_te1' und 171111121“ Hand gemacht sfnd, einen 1111111111, fur den ferneren K*unjifchnd höchst wichtigen Ersatz. Orc *Ilraxxes'kkn des ?)andcs endlich, obschon sie,- mit ?lustmbmc der x_tntercxx Satte, vox: 111th anderen grscbickten, abcr minder fsinen, „112an ubergangen 111111 möchten„ find als das einzige bekannty Bci. 1111111, O_aß Rayhach stcb schon so früh in einer“ Gattung von Mach xce 111111111111 hat, tn welcher er später allen Neueren „zum Muster ZYUJN'? 1ol1te, von großem Werth, indem sie vctvciscn, mit wie viel zre-hctt, Phantasc und Geschmack er schon damals dcrglcichcn be- handeltq DtcsckoskbareKun17:Ncliq111cscblicßt scx) an die Rache der veretts x_n'der Gemälde: Gallcrtc des König!. Museums bcändlicbcn Werke 1o1cher Muster„ 1vel111e auf Raphaels Entwickelung einac- wrrkt habe?, als des Gtovanni Santé, dcs“ Perugino- dex; Pint11r1cc11'io, auf das xxluckltcbüe an, und wir erkennen dakin ngleicj) sckwn'die Morgenr the des großen Gcüwns, Welches der'ems; am herrléclzücn am K'unsihtmmel der neueren Welt strahlen soUtc. W.
Vecmischce Nachrich19n
Kasyar Hauser.
„ Dxe vox] dem Herrn Polizeiratk) Mcrkcx herausgegebenen „Bei- träge zur Lrleechterung des (Echingens der praktischkn Pe'11zci„ e11thalten m ihrem neuesten Blaue (Nr. 16 vom 17. April") cm an den Herausgeber gerichtetes Schreiben des Grafen von Stanhope, (1.11. Karlsruhe den 7. April 1834, aus dem wn“ Nachstehendes ausheben: „Ich halte es für meine Pflicht, als em Freund der Wahrheit, der dem Grundsatze: “11111111 1111- [)L1](1Ll'(3 11010. treu geblieben ist und immer bleiben wird, ctWas betzutragen, 11111 die Geschichte von Kaspar Hauser näher zu be: l9u11)tct1. Ste werden in Schriften, die später erscheinen "ck, e-mgx Auszüge meiner Briefe finden, worin ich die Umstände aus- führltch erzähle, welche schon seit mehr als anderthalb Jahren die ersten Z_1vxtfel bei mir erregten, und das Vertrauen erschütter- 1e11,„das teh früher in seine Wahrhaftigkcct gesetzt hatte. Als 111) “m Münche-n, und zufolge einer chuisltéon aus Ansbach, etdltci) vernommen wurde, um im Allgemeinen und Über meine Vermuthungen Zengnisse abzulegen, äußerte ich in meinem drtt- ten Verhöre a_m 6. Januar d. J. Fokgendcs:
„„Das- ict) die [eßte I)?crkersche Sch)rift über den Vcr- srorbcnen met der allergrößten Aufmerksamkeit und Sorafalt gelesen und geprüft habe; daß ich erst vorgestern mit chung derselben ferttg War; daß 111) beinahe mit alien seinen ?[nstckd- ten U11d Bemerkungen völlig übereinstimmen muß, und da[“; es 11111 vyn der höchsten W1chtigkeic und Nothwcndiqkea zu 11911 1cl)einr, die Untersuchung, wie es der Vcrfässer auch anrathe, zu den ersten Zeugen nach dem Erschei- 11911 des “Verstorbenen in Nürnberg zurückzufährcm und dte Richtegkeiclodcr Unrichtigkett ihrer Angadcn und der“ ent- gegengewlztcn Angaben des Verstorbenen auf das Gcnaucsce zu prüfen.““
Ick suxhte neulich die Gelegenheit, mit mehreren der crokcn
Zeugen zu 1prechcn, und Sie erhalten hiermit die von mir'qc- 1a1n_1nelten Notizen, mit der Erlaubniß, sie, wie auch den 31.17.11 dtcjcs Briefes, der Welt mitzuihellen.“ Dre eben erwähnten, in den „Beiträgen“ ebenfalls abqe- drucktcn Notizen betreffen einige mü1.dliche OJTittheilunqcn Ses ehemaligen Rittmeistcrs, 1ek§igen Majors von W. ("1111 wcl- chen ,der anfehlungs-Brtef Hauscks bci ssinem Erschcé- nen. tn Nurnberg gerichtet war); ferner des Schuhmacher.- O)?ecsre1*s" Weichmann, dcs Schubmacher-Meiske1's Beck, des Ar- betrexs TNark, des Kutschers Hacker, des Polizei-Rottmoisters Wükr und mehrerer anderen Polizei-Bemnrcn, des Gcfänqniß- wärtcrs Hiltel und endlich des Stallmeiscers von Rumplch de- ren ]xdoch „nur außergerichcliche Ausfagen darthun, das; KaSpar Hamer bet seinem ersten Erscheinen in Nürnberg allerdings gar n1cht so ununterréchtct gewesen, als die später im Druck" erschie- nenen Berichte ihn dargestellt haben.
'; Der Abdruck sol], wie ich erfahren habe, bald crfolgcn. M.
Meteorologische Beobachtung.
_1534. Morgens Nachmitt. Abends ,Naci) 6111111111111“ 1-.Avrel.| 6Uhr. , ?.Ubr. ! 11111111“. BeobachtunY.
LuftdrUck. . 340,5 3 "“War. 340,3 5“"Par.1340,z 5“"P11r. Quchc-mn? b“, 0 " N. Luftwärme + 3,5 " R. +10,3 " N- + 6,2 “ N. . » Thaupunkt + 1,2 " R.“- 2,0 0 R. + 0,1 0 N. F***Wä'm“ ““" 0 R'
Dunüsättg. 83 pCt. 36 pCt. 64 pCt. Bodenwärmo s),:- " N, Wetter. . . . better. heiter, heitcr. „ Wind _ . ' .. O. O. O. *AUSÖÜUU. 0,1 3 2 RF), Wolkenzug ! - O. | » Niederschlag 1).
..,-___ .„ _ „_,-- . „._. -._
QuaWärtiga 861'8811.
0 t 50 111 tiknkuuléfurt 11. U., 15. kai]. 08 1:11. _z 88 . 91-7“. 98". 49891 89. 212527, 1“) “2.71. 81“. 8111110141:th 1509. 1507. ,l'uné-dkaZ'JY 139. 1-70359 211 1.07) 171.
tigen Behandlungsweise, und der eigenthümlichc Zußand, inwclchcm
sc!) das Bild bcffndet, eine Vergleichung zulassen. In vielen Tbei- '
'“1Rthlr. 5 Sgr., MM 1 Rthlr. 4 SFr. 5 f.; Hafer 23 Y? !.
Preusks. 711111138011. 54Z. 5-1?- (10. 47“: „An]. SU. (3.
50 621, 82, 37; (1... kap. 411, 41. " IWK kom.
"ambukx, 16. „& ri]. * ()!-.stexrk. 53 11161. II;. 47"? (10. 89. auk-Qatjou 1249. “ [*.-19,1. 101. 111133. 11011. 93.1 11191. 111 111111111. (21:11. 951. M““- l'riitmsu-Zobaino 109. ['0111. 124,2. [)än. 71. klo". 51? ZZZ, 21011111, 891111. 3:1 324, 4,2 46,7. "49"
l'aris, 12. April.
Allgemeine
t111115=Z
eitung.
_ (*),"; ['Le-1119, [".-00111111. 104. ") ÜU- ENU"- 104- 20- ZF pk. (1011), „“'“-,- 175. ?. 1111 130111“. 18. 1.1. ZF 38-111). pk- compt. 94“ 40- öl! 001). 109 94. 110. 51? 5111111. ["'-"13- 6577. ZZ 4011- 53 813114. 974. 53- 11311], g;? F .
" b " 811. ?eterßburg, 9,1911]. 71111 . 3 1 011. 9 . 7- b011ä. 3 M0". 10". ". Zill- - 358,3. !(011 672111801111? [ZZZ Z.,")- än, 95- " " ' “"b“
AthcheIX
_ _ «--» «“NRW ]Le*1']1111*1' 801'81'. ])811 18. Üpl'il 1834,
„111111. 170111]§* 11111] Eo]t]-()0u1*§*"éettsl. “*NEU*/“11. Komo, 1MNMMMN'YSYLWMNÜY
*ath, ]),-„ Buslaw zu POsM,
Königliche Schauspiele.
“Sonnabend, 19. April, Jm Opernhause: Der Degen dr- 1_11artschc1“ Scherz jn *2 Aufzügen. Hierauf: Aline, Königiß 11:11: Golconpa, großes Ballet in 3 Abth. (Dae. Hermine Elster wrrd [Norm tanzen. Mgd. Taglioni: Aline.) „ _ Sonntag, 20. Aprtl. Im Opernhause: Die Mäntehkuff- 113191 an :? Abts). „Konzert der Gebrüder Eichhorn. Dazwischen: 5chs de deux, ausgeführt von _Dlle. Hermine Clsler und Herrn * qullmüllcr. Zum Beschluß: Auf Begehren: Der Geburtstaq DweZttsscmcnt tn 1 Aufzug. '“ 7 * ,“111 Schauspielhause: Romeo und * Ulia u ' “ * Abts). (Kräuloin v. Hagn: Julia.) 3 , Tra ersptel tna , »))Zontzg, 21. Ap_1'tl. Jm Opernhause: Don Juan, Oper m 2 2111131111611. Munk“ yon Mozart. (Mad. Schrö1)cr-Devrient: Donna Anna.) Z ,
„JmFYJuspielRuseÄFranzdüscheSVorsteÜunq.
;_n ot am: 4.11" dvokatm», au “ l i von W,. Iffland. & ck spxe n 5 Aufzügen,
d,D1Z11'1;cag_,_ck;22.PApröil. Jm 2Sfchauspielhause1
ra m ! ort] exxrag die in 5 bc etlun en 11 d ' 1 spiele„ von Z'“. Räupacy. h g n emem Vor
Zu die er Vorstellung bleiben die brreits qekau ten, mit Sonnabend bezeichneten Schauspielhaus-Béllcts gälrig, Luci) wer- den du" dazu noch zu verkaufenden BiUets ebenfalls m1c Som- abend bezctchnct 111111.
Bekannt
B e k _a n n t Die von dem unterzetchncten
er Studircnden Vorlesungen
der [[ bei den Jnländern) König KW 1161) durch Zcugniffc dcr 'das; ne bci Waisen nur von der 1-11'137- 11111 für Smdirende, deren em antfiratc des" Wovnorecs
es Vaters «115131171111 111111111 algende Punkte ausdruckltcl)
Mittwoch, “*)3 Avril 01111 O"?“ “ 1111141- _ . - . . „ „.rnhause: Symphonce tn . , .“ '« . * Cmoll, von L. van Beethoven. H1crauf: 211311111.) und Varia. '; 2) YFZJFJYD und W=ckhnort
Ionen für die Flöte, vorgetragen von rn. Türkenau er e *,zldciskcn der K. Sächfischcn HofKa11el11?.Hllt1d;F D'ie SciZöprntg? von _J Haydn. (Mad. Schröder-Devrient wird hierin singen.“ , LOW ZlbonnemcntTund freien Cntreen sind ohne ?[USnahmZ nrcht gülceg. DieMC'imiahme ist zum Besten eincr UnterstüßungO FWI (Sponctnt-Jonds) für [)1'1lfsbedürfc1ge Theater-Mitgléeder ? 1111111.
Ö 3) 311,11 dsr ctwnniaxn uvrégcn * der, odér 5341111111111111, daß
b1ld::11g crhmltcn 11-11;
A11g»1_11e zugenchcrt *.*-orden, ans wc
_ l;) die 111171111111“ Vcrsäwrnna, Königstädtisches Theater.
Sonnabend, 19. April. Norma, Oper in 2 Akten. Musk von Bellini.
Sonntag, 20. April. Nack) Sonnenunteraan Lustsiel in 2 Akten, von G. 33015. _Hierauf: A B C, Pose Jr; 2201211, vpn Kcttcl, Zum Beschluß: Das Fest der Handwerker, Vaude; 11110551 1 Akt, von L. Angeln.
» ?ontag, “21. April. Die diebische Elster komische O er in 2 Akten. Mystlx von Rossini. [Neu sinüédirt.) (Frat? von Morte, vom KK" K. Theater della Scala: Ninetta, als érske Gast- 1'11111'. Hr. Kugler-„vom ständischen Theater zu Linz, neu enga- gtrtes Mttglwd dtcjer Bühne: Gianctto, als zweites Debüt.)
wäwren können.
*?Kenmnif: bringen, ;?vßkchtct, daß bei mangelhaften
Berl1n, dcn 18. Avril 1*-'54.
Strauß.
Markt.-Preise vom Getraide.
nchrichtew Kronik des Tages. Se„Majc;'tätde1-Kdnig haben dem Obersten von Prilzel;
, von'dcr Geheimen„KriegWKanzlci, den rden zweiter Klasse mit Ctchenlaub zu verleihen geruht. _ Se. Majestät der König haben dem Waldwärtcr Kraum im Revier Schöneiche des Regierungs-Bezirks
Patent für denselben Allerhöchsr zu
5,1,„-Y(:|111111-§c]1. (1 ZZZ 913€ (711'01'8112. 908. 110“ 4 1024 ? „ uercscv, _
1,1, ?]]Y[_„4111, 114, ? 10.5; »- 051111. kfauclbr. 4 - 991 ,»xeslau, das Allgemeine Ehrenzeichen zu verleihen gcruhr,
1,1. b:...-1.11.1112. .) .- ;103 [(..-nm. 110. 4 106 *I Des Königs Majestät haben den Assessor der Obck-Rkckx ,1." „11111. 0111.31)- 4 94,1, : 93T- lxur- 11.3811111. 110. 4 "- 106| «Kamm-er [)(1111111' juris Appel
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11111. 8111111 411111 4 | 9% ; %: „__ ; :; . Des Köntgs Majestät haben den bashertgen außßcordenctx !(;xnjzxxd. 110, F 4 1 9.1 1 «* 11011. «11». 111111. -' 17" ! Professor *" der philosophischen Fakunät der hiengen um- 142|bi11;;. “Y"- 1 44; “* Z 97 FSW 119, „' __“ 11“, cxfität, ])--. Leopold Ranke, zum ordentlichen Profeffor in !).-1112. 1111. 111 ']“k1.Z-t 3717 [ - !*"riLÜricltuäbr . . «' 1 Z ?131 gedachtcr FÜkUltäc zu ernennen und die fÜr som)?" ausIefel*tiIte W 881111". l'fu11äbr.| 4 1.007", ck -- „])18601110 ..... _;k 3 „[ 4 “y,eftallung Alleersksklbsk ZU vollziehen geruht-
Des Königs Majestät haben den Geistlichcnx und Schul-
.etropolnan-Kirche daselbst zu ernennen und die dessailsigc Ur- unde Allerhöchskselbst zu voUztehen geruht.
Die Kandidaten der Baukunst, welche an der ersten dies- 'ährigcn Vorprüfung'als Baumeister Theil nehmen jpollcn, wer- en aufgefordert, sick) v1s zum 30.711111! «. bei uns 1chrifclich zu elden, worauf ihnen das Weitere eröffnet werden wird.
“ Berlin, den 19. April 18.34. Königliche Ober-Bau-Dcputation.
xich-Wélbclms-Univcr1ftät vorschrjftsmäßig zu prüfenden Gesuche um Stundung nnd resp. Erlaß dcr Honorare für die
111ffen nicht nur durch genügende Maturitäts-Zcugniffe (mit Nr. 1 und resp. d_1_11'ck) günstige Abgangs-Zeug- 1ffe von den frkrl'zrr bcsuchtcn Unwcrntätenz sondem insbesondere Bedürftigkeit gchdreg begründet wcrde_n.
Ju Ansehnng diese:" Bedürftigkeits:Atteste tft fefigcxctzt,
können, und daß in diesen Zeugniffcn enthalten scyn müsse.": , 1) Angabe des Vor: und Zunamens und des Alters der Studt-
! 4) Angabe 1er Ucvr-Anüalt. a:;f Welcher der 1251111111111“ seine Vox“-
„ 5) die 1on dcn A1lt-xrn oder Vormündcrn zuxmacycnde “0111111311111 dcr Untcrüüytmg, 1vcl11'1c dcm Studtrtndcn jährlich
von 1111111111“ Art är a11ch seyn möge;
nach ihren, der atmuircndcn mfochhdrkx _ Vcrmdgcns Vcrhälmiffen dcm ftudtrcndcn So ne ode'r Mundcl 1111111 1111111“, als“ die u:;tcr Nr. 3 anzugebcnde Untcrüutzung ge-
Zudem 11111“ di.sc hohen c)(nordnungcn bicrdux'ch zur dff1_ntlic1)1'n damit dic1c1bcn vet AuSsthung dcr bczeechncten
“,“;Därftigkcits- 1113111171 von den ren). _ «Me:: Art bernckficvtigt werden, ffnd w1r_zu der Bemerkung_ vcr- Attesicn dre von uns vorschrqtsmä-
".??ßig 111 vrüfcnden Gesuche um Stundung der Honorare für die «Vorlcsungen nicht bewilligt werden kdnncn.
Dechktor und der 21111111“ iyien'ge'r Friedrich-Wilhe1ms=Univerfität.
. Abgereéft: Dcr Gcncral-Major und Comnmndcur der *_4ten Jnfanteric-Brigadc, von Diericke, nach Stargard.
Rothen Aoler-
zum Ober; Rechnungs-
zugleici) zum Domhsrrn an der
machung
„1:49-
Paris,1.'1.?[pril, 1 Uhr Nachmntags. Telegra- phische Depesche. Paris genießt der größten Ruhe. Auel) in Lyon ist die Ruhe definittv wiederhergcskellt worden. St.Qienne, Chalons-sur-Saöne und Dijk)n erfreuen sick) der tiefsten Ruhe.
Strdßburg, 10. April. Dcr hießge Präfekt hat heute von dem Präfekten des Departsmcnts des Doubs die nachste- hcn'de *))Titthexlung aus B-Mn-wn vom [_./1. April erhalten: „Al- les ist in Won beendigr; überall hat d1e Gewalt des Königs ge- siegt. Den [Iren, um .; Uhr, gab die Militair-Behdrde Befehl, dxe Barrékaökn in 1161“ VorstaT-t Vaisc im Sturmschritt zu nel).- 111311, ww; auch von Den “TQ'UPUM mit dem größten Muthe aus- «führt 1110151311 111. Die Häuscr wurden durchsucht und alle in 091111111111: vorgefundene WTa1mschaft wurde erschoffen. Die Straßen sind vollkommen frei. In Cbalons, Di1011 und hier 111 Bcsa111xon ist ?liics Whig.“
Paris, 12. April. „311 der heutigen Sitzung der Pairs: K'ammcr, vet dcren EröffnuM kcincr der Minister zugegen war, bcrt'chtctc der Graf Reille üb"? den Gesetz-Cntwurf, wodurch ein Zuschuß von '.) Mill. F1: zu den *))?ilitair-Pcnsionen verlangt wird. Im Laufe der 1111111111111? wieder aufgenommenen Debatte Über die gesetzliche Bescinnnung der Lage der Offiziere der Land; und Secmachc, 11111 der IJTiniscer der auSwärtigen An- gelegenheiten in den Saal und verlangte sofort das Wort, „Der Kriegs-IJTinister“, jagt? er, „wird in diesem Augenbliéke durch sehr wichtige Gcschäfte abgehalten, dcn Berathunqen dieser Kannner beizuwohnen. Da er glerciwoohl bei der De-
m a ck 11 n g. ' _ Rektor und Richter hcesger F1'1e-
betreffendcn Vornmndscbafts: Bc: A;:ln-n noch am chen find, von odcr von dcn 2111115-Vorgcsetzten
dcr Acltern, und bei Waisen dcr
versorgten odcr tznvcrsorgten Kin- keine vorhanden jcmn;
lcbcr QUcUe sie auch komme und
das: Nr Arltern oder Vormünder cnau bekannten,
Behörden in der vorgcs1vrievc-
J. Krause.
I L d Lexlén, JRK?“ April 1834. a an e: » etzen17t r.12 S 17.1“ . auck' 1 111. 111Sgr., (schlechte Sorte,“ ! Rthlr. 3 Sgr.];Pxéoggen, 1Y11511.
4 Sgr., auch 1 Nthlr. 3 Sgr.; großc Gersfe 2“ S r. k .. auch 28 Sgr. 11 Pf.: Hafex 23 Sgr. 9 Pf., auch “„As-SWH, 11) II));- Ein- A U s gegangen smd 2-36 Wtsvel 14 Scheffel. F r a „
Zu Wasser: Weizen (weißer) 1 Rtblr. “2.7 S r. 6 . auch 1 Rthlr. 22 Sgr. k; Pf. und 1 Nthlr. 12 S r. 1? Pf.;PfI/io gen “Fs
, e *- . 9Pf-- aucb 22 Sgr- 6Pf- Eingegangen nd ZMWiSPrl 18 Schr ck Depesche" ) Gast“
D s Sch ck JWP?!) €11dhe1n 16" Avril 1834“ “a o ro 1.tr.auch8Rt(r_;d 5 en 1 Rthlr. 5 Sgr., auch 20 Sgr. , h “' (“m"")
Brannxwein ; Preise vom 11. W 17. April 1834. . Das Faß von 21,111 Quart nach Tralles 54 pCt. oder 411ka- YLYKJTWITZL'ZZ “HM 311.11. "MK““FIM MMW tKorÄ'Z . u 1 t r.; art :* n Rthlr„ auch 14 Rthlr./ !() Sgr. offel Branntwe
v K1ajrtsffe1l-Preise „ , om (, is 6. April 1831. Der Scheffel 12 Sgr. 6 Pf., auch “7 Sgr. 6 Pf.
.zusammengccretcn.
kehrt. Der König
den verfassungSmäßkIe" *) Die Depesche/
M
Gedruckt bei A. W. Hayn-
207. 81". 1101]. 51? Gb]. 7. 1832 94Z. 94Z. l'olu. 1-0088 SLH. 625.
getroffen.
Zeitungs-I?achrichtem
Paris,14. April, 6 Uhr
xsUch gemacht worden, einige Barrikaden zu errich- 7ken; sie sind crstürmt worden; heute ",Uk noch ein unbedeutendcs Tirailleur-Fcucv statt; *dleNacional-Garde und die 7; Uhr. LsUfl'ührer sino sämmtlicl) in unserer
* __Paris,14.Aprtl, 211hr Nachmittags.
'pht1che Depesche. **) Alles ist zur Ordnung z hat so eben_ die National-. Überall ist er mtc dem
Und die Truppen gemustert; dcn. ZZUHrNacl);
(lehhaftestenIubel empfangen wor . tntttags. Die bcidenKammern haben sich 111011111010 .ZUm Könige begeben, um ihm il)
land.
kreich.
“Morgens. Telcgraphi-
n Abend ist hier der Ver-
Morgen findet Armee sind freiwillig
“Zilles ist becndigt; die Gewalt.
Telegra-
Thron zu bezeugen.
die wir hier unseren Lesern mittbeilcn, isi
Nedactcur (ck9th ; ?eüern auf außerordentlichem Wege über Straßburg und Karlsruhe
lt Berlin eingegangen. , ; "ck Diese so wie die folgende telegrayhtskbe Depesche UNd das , Sch1e1bcn aus Straßburg smd
heute Mittag per Estaffette hier ein-
.- Sie zu
111'1'1ckge- Garde
reAnhänglichkeit an
hatte zuchDn seyn möchte, so hat er miei) beauftragt, crsuchcn, selbige zu vertagen. Die Regierung .“)älc es zugleich für ihre Pflicht, Sie, 111. H., Über einen an- deren Gegcnstaud, von dem Ste voreingenommen seyn möchten, zu unterhalten. Die Kmnmor kennt dax? Resultat der am Men 311 Loon stattgehabten ?suftrétcc. Die Tmtppen haben den größ- ten 9321111) 11111) die größte Energie bewascn. Dem Gesetze ist 011“ Sieg verblieben. Die Cmvörcr Habsn sich gcnöthigt gese- hen, cine concentrirte Stellung im Mittelpumkce der Stadt ein- zunehmen. 21111 folgenden Tage dauerte das Gefecht noch fort; wir zweifeln nicht an dem Erfolg?, Sollte indessen die Regie; rung der Mitwirkung der Kammern bedürfen, so würde fie fiel) mrt vollem und unbedingtem Vertrauen an dieselben wenden.“ Nack) diestm Vortrage, der einen tiefen Eindruck auf die Ver- sammtung machte, legte der Finanz-Minxster dcn Geseß- Entwurf wegen des “.'[usrausches des nicht apanagirtcn Theils des Palais royal gcgen einige Kron-Gückr vor. Hiernächsk b-xschlos; die Kammer mit geringer Stimtnen-PZehrheit, die Ein- gangs erwähnte Debatte, ungeachtet der ?lbtvcscnhett des Kriegs- Ministcrs, fortzusetzen. Der 111 der gestrigen Silzung der Deputirten-Kammer am genommene Gescß-Entwmrf über die „Bank enrhäst im Wesentli- chcn fol1ende Bcstammungcn: „Dcr Reserve: Fonds der Bank soll hinführo, mit Ausnahme derjenigen Summe, die zum An- kaufe des Hotels der Bank und zu den späteren Neubauten ver- wendet worden, nicht mehr als 10 Mill. Kapital oder 500,000 F1". 5 pCt. Rente betragen, und von dem reinen Gewinne sollen nur dchnigen Summen, die einstweilen vielleicht von dem Re- scrvc-Fonds entnommen morden, einbehalten Werden, damit diex ser Fonds“ immer auf der gedachten Höhe der 500,000 Fr. Rente e1halten werde. Die der Bank im 16cm A1t1kel ihrer Stam; cen emgcräumte Befugniß (auf Wechsel zu diskonttren) wird ohne U11terschied auf alle Staats-Papicre ausgedehnt. Die axlgemcinen Bestimmungen, wonach Darlehne auf Staats-Effek- ten stattfinden sollen, müffcn durch eine Königl. Verordnung be- stärtgc werden.“ Sowohl in dcr Pairs; als in der Deputirtcn-Kammer wax man gestern und heute in so hohem Grade präoccupirt, daß Niemand dcn parlamentartschcn Verhandlungen eine besondere AUfmerksmnkeic schetkce. Die Ereignisse in Lyon machten aus- schl1cßlich dcn (Gcgeuxkand der Unterredung aus. Im National liest man: „Jm Mittelpunkte von Lyon giebt es der kleinen Gasen, wohin die Arbeiter zurückgetrteben worden sind, gar viele. _Leute, die die Lage von Lyon genau ken- nen, scl)l:eßcn aus dcm auffallenden LakoniSmus der ersten tele- graphischen Depesche von dort, daß die Truppen wie im Novem- ber 18.51 aus dem grdßtcn Theile der Stadt vertrieben worden sind. Wer wollen uns Jedoch nicht auf Muthmaßungen einlas- sen, denn leßtere sind 11111121? den gegenwärtigen Umständen nur allzu gefährlich. Erinnern 1v11'u11s, daß uns im Juli 18.32 der Vorwurf gcmachrwurde,wirhätten zu den damaligen Unryhen 14Tagevorher provocirt. So soll uns denn kein Wort cntjchlüpfen, aus 11cm man folgern könnte, daß 1111111116 den traurigen Begebenhettey zu Lyon Vortheilc für unsere Sache zu ziehen Zuchten.- Se1t dcn Gcsclzen wißer die öffentlichen Ausrufer und WWW dt? Vereine, haben die Dmgc eine solche Wendung genommen, da[; es fortan fÜr jeden C1)1'em11ann unmöglich ist, zwixchcn dex Regierung und ihren Gegnern neutral zu bletbcn. Wir onen aber nicht die Znsurreccion predigen, weil war glau- ben, daß die Regierung nur an Kraft gewinnen würde, wenn sie die angcgriffcne Partei wäre. Nock) wissen wir nicht, wie 1111) der Kampf in Lyon entspo_nncn hat; wir wünschcn aber, daß die Verfasser des Gcwtzes gegen die Vereine dabei die doppelte Verantwortlichkeit der moralischen Herausforderung und des materiellen Angriffs auf_ fich geladen haben mögen.“ «-- Die Gazette de France m_qt: Hauptstadt war gestern und heute aus" Lyon in großer Bestürzung.
ßen. Wehe den Männern, Angelegenheiten stehen, wenn Die Zeitumstände sind ernster Arc. man in Lyon
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„Dte früh in Folge der Nachrichten Das sind also, so fragte man sich, die Früchte der Jult-Revolution? Die Zusammenberufung “ des Volkes allein kann Frankreich dieser furchtbaren Lage entre!- dte an der Spitze der dffe11tlichen sie diesen Ausweg nicht wählen, Man vergesse nicht, daß, wenn auch wirklich die Oberhand behält, der errun eule,
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gewonnene Schlacht Alles entscheide; 1th sieht man, daß sie nichts entscheidet, und daß man täglich und mit immer schlechte- ren Aussichten wieder von vorn anfangen muß. Sollte in die- sem Zustande nicht eine Verurtheilung des jekzjgen Systems lis- gen, sollte er nicht die Hoffnung aller derjenigen vernichten, die unter diesem Systeme Ordnung und Ruhe träumen?“ Mehrere arme Leute, die fick) ihren Lebens-Unterhalt damix Verdienen, daß ste Zettel herumtragen, worauf angekündigt 117, wo man für 17 Sous speisen, wo man Hüte für 4 Fr. kaufen, wo man für 10 Sous das Haar geschnitten erhalten kann, und dergleichen, wurden gestern wegen Uebertrerung des“ kürzlich dureh- gegangenen Geseizes in Bezug auf die öffentlichen Ausrufer voz“ das Zucht-Polizei-Gericht gebracht, jedoch mit Rücksicht daran!, daß ste aus Unwissenheit und nicht aus böswilliger Abficbc ge: fehlt, wieder entlassen.
(Großbritanien und Irland.
London, 12. April. Der “Fürst Talleyrand und Herr van de Weyerhatten gestern im auswärtigen Amte eine Zusam- menkunft mit Lord Palmerston. Der Brafilianische und Eric- chische Gesandte hacken ebenfalls Geschäfte daselbst. Der Sar- dinische Gesandte, Graf von Aglie, stattete dem Fürsten Talley- rand einen Besuch ab.
Die Times bemerkt Folgendes Über den C arakter dcr (ekz. ten *))i'tnisterial-Beränderung in Frankreich: „ [ls der Herzog von Broglie sich aus dem Französisch?" Ministerium zurückzog, weil die Kammer dio stipulirte Entschädigu11gs»Sun1me für den Nordamerikanischen Handel verweigerte, sprachen wir die Ver- muthung aus, daß dieser Riß nicht die Grundlage des Kabinets erreichen und keines der wesentlichen Prinzipien, Wonach die Rec gierung geführt wurde, verändern werde. Diese Vermuthung Lat fiel) 1116 vollkommen richtig gezeigt. Die geringfügigen Ver; nderungen, welche darauf noch in dem Personal des Ministe- riums" vorgegangen sind, haben doch den Geist, der es bescelte, und das politische System, das von ihm befolgt wurde, ganz un- angetastet gelassen. Ja, es wird sogar aus glaubwürdiger Quelle verfichert, daß die neue Besetzung des auswärtigen Departements die vollkommene Beipfiichtung des Herzogs von Broglie erhalten hat, wenn fie nicht gar auf seinen Rath geschehen ist. Und was die Daner des von der jeßigen Franzöfischm Regierung befolgten Systems betrifft, sey es nun gut oder schlecht, so haben wir als Bürgschäft dafür die Thatsache, daß der König selbst in allen Wesentlichen Punkten sein eigener Minister ist und sein Conseil selbst leitet. Die Grundsätze seiner Verwaltung, welchen Cha.- rakter fie auch haben mögen, find seine eigenen, oder, um uns eines Ausdrucks unserer Nachbaren zu bedienen, Se. Majestät he1*rschtnichtnur, sondern regiert auch. Da sich der Herzog von Broglie bloß wegen einer isolirt dastehenden Angelegenheix zurückgezogen hat, die der allgemeinen Politik und den Hof-Zn- rriguen ganz fremd fsk, so wäre es gar nicht unmöglich, daß er bald wieder ins Ministerium einträte.“
Die Polen, Welche sich an Bord des Preußischen Schiffes befanden, welches sie nach Amerika bringen soUte, aber durch die stürmische Witterung gendthigt wurde, in Portsmouth anzule- gen, befinden sich noch immer an letzterem Ort und leben einst- weilen von Unterstüßungen der Einwohner von Portsmomh und Portsea. Bekanntlich wollen sie weder nach Amerika gehen, noch auch das Anerbieten annehmen, in die Französtsche Frem- den-Legion in Algier ein ucreten, und man weiß daher noch nicht, was mit ihnen ges )ehcn wird.
Dem Atlas giebt die bevorstehende Wiedereröffnung der Deutschen Opern-Vorstellungen in London zu folgenden Be- trachtungen Anlaß: „Von allen Speculattonen zur Unterhaltunq des Publikums, deren wir uns erinnern können, gewährte noct') keine eine solche Aussicht, daß sie s1ch hier völlig einbürgern werde, wie es zur großen Freude der Dilettanten mit der Deutschen Oper der Fall war. Wäre der Erfolg, der das Un- tc'rnehmen des Herrn Monck Mason krönte, eins1chtig benutzt worden, so hätten wir nach und nach mit den berühmtesten Werken eines Landes bekannt werden können, in welchem allein, wie man wohl behaupten kann, die dramatische Mustk jetzt noch blüht, statt daß wir nun das allgemeine Interesse an dem Vor- haben abnehmen und fast ganz dahinschwinden sehen. Nur dann kann Herr Laporte sich dagegen verwahren, daß sein nächster Versuch dieser Art zugleich der letzte wäre, und daß die Deutsche Oper in London gan zu Grunde ginge, wenn er uns nur solche Werke von lebenden ünstlern vorführt, die bereits einen hohen Stand- punkt in der öffentlichen Meinung haben, oder nur Werke von den auSgezeichnett'ten klasfischen Komponisten. Nichts ist so neu, sagt ein Französisches Sprüchworr, als“ das, was in Vergessen- heit gerathen ist; und wer kennt in u111erer Zett noch etwas von Gluck? Die Belustigungen und Unterhaltungcn emos Volks, das so gern zu Hause bleibt, wie das Englische, und die treff- liche Musik, die so Viele hören können, ohne 1111111 häuslichen Zirkel zu verlassen, läßt hier eine Oper mit denselben Mitteln wie im Auslande nicht aufkommen. ,Jedcm einzelnen Zuhörer muß schon ein hoher Grad von Ergötzunq geboten werden, wenn er sich für das“, was er aufopfcrt, indem 11“ seinen Heerd ver- läßt, encschädjgr fühlen soll, während der gern umbcrt'rrecfende Deutsche, der 1ci11cn Plaß für nxenige Kreuzer cinmmtnt, zufrie- den isr, wcnn crfüceinwohlfetles Entree sah ein Wemg a1m1sirenund ein paar Stunden die Zeit vertreiben kann. Det'Ausländer geht in die Oper und von da aufs Kaffeehaus, wo er das Schlechte, was er gehört un': gesehen, wieder vergißt; der Enqländer aber hat einen ganzen Zug von Verwandtrn und Frqunden 111 die Oper zu führen, und wenn das, was er s1e zu !chen oder zu hören
Überredct, matt und dürftig ausfällt, do hat er denn “.'lbcndessen den Spott der ganzen Gesellschaft auszuhalten. Jedesmal, wenn man das Theater besucht, will ma11_Stoff zur Unterhaltuug für eine anze Woche und angenehmc Erinnerungen für einen gan- zen * Donat mit hinwegnchmcn. Jede treffliche dramatisckxe Vor- stellung, jeder tüchtige Schauspieler, jeder ausgezetchncte Sänger trägt das Seinige dazu bei, den Werth der Unterhaltung 'im
Sieg nicht mehr mit denen im November 1831 und im
[ 1832 verglichen werden kann.
Damals glaubte man, daß eine
Th'eater zu bestimmen und im Preise zu erhalten. Wir bezah-
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