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wünschen sollten, die Regierung möchte nur auf ein paar Jahre die ganze Strenge des Gcseßes walten lassen, um diesen Gräueln ein Ende zu machen, -- Auf Rath'eines auswärtigen Diplo- maten wird eine Sammlung aller administrativen Verordnun- gen, die seit Anfang dieses Jahrhunderts erschienen smd, ver- anstaltet. Diese Arbeit ist einer Kommission übertragen, und
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bar schöne Schauspiel, das; unter dem Balkon deron mir bewohn-
1 an die Steno des Herrn Bur os zum Minister des Innern 01:7)
ten Haascs mehrere Gcschüxe aufgepflanzt wurden, die nach der i 1'
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der General ; Capitain von Katalonien, General Llauder, m die Stelle des Generals Zarco del Valle zum Krirgs-lemstrr ernannt worden. Herr Remisa Übernimmt das Finanz-Mini- sterium.“
selöen befindet sich ein Schenkwirth von Berchem und einer der aupt-Chkfs drr Banden, Namens Detienne, ein Steinhauer. _- err DonieS, Beamter beim Kriegs-Ministerium, der vor eini- gen Tagen verhaftet und dann freigelassen worden war, ist ge- Fiern, als er sick) nach seinem Bureau begab, von Neyem v'erha-f- „: und in engen Gewahrsam gebracht worden. - Em Artaklerte-
xrizt grgrn tausrrd PrtikéoxU'ii lycrkxbrrch1hdt haben würde, wenn; in i1'-„;rtld rinrm Thriir Frimrds niir mrmx Kruft ausdirsrn Gchünw hätte drrwrnörm köxtiirxr. „“Doch 111127“? 5-11 Einégrn, dir gut qkakbe“v trt haben„ ((irrrrlrxxzi'rki 11;=T--51*f«1i)1“r:1 (477.11. S'.) hat ziim Bcisviki dir (Firaxschdft xxorr", arxzxxxxx. '.*.*“1. dnrrix ihrrrt patriotischen ?)1cv“äs“1i- ranken FLMUI Ö'Cojzndr, x:;rzr-xrr “eriiidnrn [11'1“z]i*1'ci1ickt. Exnxxgé
erußltd proklaxnirc .und dir. rothe Fahne m Fourvidres aufge- 5srrckt; diese abicheuiiche Fahne, der würdige Repräsentant der Pläne der C'mpörer, ist durch die dreifarbige Fahne ersetzt worden„ und wird nicht wieder auf den Mauern jener unqluckltchen Stadt erscheinen. [In St. Etienne ist Blur ge- :
gcgem'iberlicgcnden Seite Kugeln sandten. Die Vorstadt la! (G'uillotidre hat sich gestern ergeben; sie ist von dem Kanonen- ercr entsrlzlich mitgenommen wvrdrn. Ami) die Rothkrcuz-Z
flossen- einiqe Anarchisten sind qc*ddtck und 8 S * " * 3 “ ' ' ' ') "* ' ' : ' ' '“ " '
' » , . - oldann vmivun, . Vor „idr hat fiih unterworfen, nachdem die ,[ufrnhrei noch den md „N «„U-W .--!z,]._x«„_ .„,-(,.,0__.. «.der «smt «„ «» . , . . . . - , . . 1
der worden, In (Nymwbls und Marseille haben sich die Anar; Versuch gemacht hatten, die dortige Kaserne, die fest wie eine 1 Lz"; cs*::?-x*dZ«-L1éÖLÄMW- KM.; Prtix-o:xxn*dc111 ZBMLTFLDRTU' Capitatn, Herr Snell, ist m das (Gefängmß der Perrr-Carmes alle höheren „Beamten smd aufgrsordrrt, Lt? ihnen zu Gedore . ]) o k t " g a [[ , _ & - - eias stehenden Mittel anzuwenden, um diese Sammlung vollständig Lissabon, 27. März, Folgendes :|? daS (vorgestern cm TZ,?-
ebracbt worden; er ward zu Löwen, wo er von einem Besuche Schavave kam, verhaftet.
P o l e n. Warschau, 18. April. Gestern früh traf der Fürst Pas-
ersrht, was es rixrch “dic Exzoählung dx'ö .151'11.L11et_“rlj Lambert M ParlarrxrntF-M1!xeird 111%)?“ t _qx--x.=«x;r [*,-“,x. Laßt mich denn inlji Kanonen bestrichen. .Der Max,; Santhonar (drr Psianzcn-Gar- Z [FWU Mile“ VOF]??? Ö)L'*7L5?'*'L-«',"Z7'l"7 “Öi*-T"'L*?“!FW„"„ 090) cin Mal in ten) ist erst nach einem blutigen Grfcäsc crüürmt wdrdrn, jvo- : YWZWl-arx;“15-1 WUFF, ,ÄFUUÜ'*'“J'T „Z;".„7:'x'*'7_“.7„€?*'*'" ""' Pctitirncn, bei dcr Oberoi des 2717er! Regiments geblieben und 10 Offiiirre ***“ MMM“ ““K“-W“- l"*" “47“? “Z'“W'k MWM Used??-
xs'i'alkU'ÜÉIÉT *** **,“* "WR !“]JK ")* ' *.* l'é- ' *,“.1 **„1. “-' a' , - “ “ ' . mehr vdrr minder schwer verwundet worden sind. Der Quai ' WWW“! ["*“ [“""-“'*'“U' "“*"“ "ck "**“ ““ EMUMUUÜ getros, kekaich von Warschau, Statthalter des Königreichs, *" “' Rotz, drr Frm1zirkanrr- [Md dcr .Konzert-PMP sind erst Ww,-
: l i fr", 73:37, der Ö'eöi2:z*=zdjä im: „';-_ “'*éxrrii xc-Jréhci werden wird: ":ck Werde wünscht?!" WOhlsryn von _St. Petersburg wieder hier ein. [ich von dem 15cm leichten Regiments genommrn worden. Das j 1 ]
Citadrlle ist, zu nrhmcn, jedoch mit Kartätsäicn zurückgeworfen
Dic Vorpiadt Sr. Clair wird noch jrkzt von 0 Z Artikel London Lkwslhnte) Dekret Dsm Pedro?» WM) WMOW
Lissabon und Porto zu Freihäfen erklärt werden:
„In Erwägung des Berichts des Minister; und StaaiI-Fxcrc: fairs für die Finanzen, und nach Anhörung drs S1ctat5-2rcaths, habs: Ick) mich bewogen gefunden, im Namen der Königin zi: drfv'rrrrrq, wie folgt: Art. 1. Der Hafen von Lissabon isi frei für al:? Frans- fabrtcischiffe jedes mit Portugal nicht im Rrrrgc bcgriffrnrjr Landes- und, jcdc Art Waare und Handeis. Artikel wird in drnsrlvrn zur Dc- Position ugelasen werden, wo sie auch erzeugt, odor unter welcher Flagge ie eingeführt sro. 2) Selbst für den Fal] drk; Krergcs soll die deponirtc Waare dem Embargo odcr drr ((dass-cation nicht ver- fallen. Jm Gegentheil sou allrs PrivakEiqcmhum- 1r“j-I*c511cdem besagten Hach lixgen, oder nachher UURlJNCskCUUDCTF? oxcx' umfra- lcr Flagge eingefuhrt werdcn mag, gewqirnszaxt rczpckzxx werdcn. 3) Die io zur Deposition zugelaffrne Wanke 1011 f er Wieder «.;rxge- führt Werden dürfen, mit Ausnahme der Entrichtung _rir.c*: Argave von 1 PG. Und der Beisteuer für Waarerähaus', Nrdccirr, und FM- fcnwache bis zuder Zeit ihrer Verschiffung. 4"; Wenn rmx Waarr _ nicht in der Abscht, sc zu lagern, rin rsührt erd, 10110rr71_1111111lé “,. von einem Schiffe in das andere umzu adm, so sou sir. „dcr 01:71“th tung einer Abgabe von 2 pCt. und der Koürn für O“.“lfMii-"Wk- W nach einem biuigrn Verhältniß bcßimmt werdcn solictr- UUrm'iVOL'U" seyn. 5) die Abgabe für Umladung odcr WicdcrIU-Hfuhr drr *.*-HUM
chiüen gerührt, aber ohne Erfolg. In Auxerre haben sie einen _Tth'Jl'aphcxx-“Y'osccn verbrannt, für dessen Wiedcrhciskeélung aber 1dgleich gci'drzir worden ist. Nachstehrndrs sind die bcidcn hence bier eingegangenen tclegraphischen Deprschrn:
„Lyon, den 15. ?lprxl, _10 Uhr Morgens“.
[. Dcr thnc-Präfeit an den Minister drs
_ Innern,
Umrre militairischen Operationen sind mmm-éhr berndigt. Die Rothkrcuz-Borsiadt ist gestern ohne cincr: SchUs; brsrtzt wordcti; unsrre Truppcn sind im BLW dcr ganzrn Stadt nnd ihrer Vorßädcr.
zu machen. --- Das Oserfest ist nun mit allen seinen Ceremo- nien vorüber; die Erleuchtung der St. Peters-Kuppel und das Feuerwerk auf der Engelsburg wurden von dem schönsten Wet- ter begünstigt. Seit dem „JUbiläums-Jahre 1825 hat man bei dem Serien, den der Papst am Oster-Sonntage vom Altan der Peterskirche dem Bolko crtheilc, nicht so viele Menschen ver- sammelt gesehen, als diesesmal. Man kann ohne Uebertrcibung ihre Zahl auf 40 bis 50,000 schätzen. Dieser impoiante Anblick wurde durch die Gegenwart dcr Königlichen Familie aus Nea; pel und sehr vieler anderer ausgezeiiimetcr Fremden verherrlicht. Nach Beendigung des Segen?», wie dre MensMnmassc fich et- was verloren hattr, hielt der König Herrschau über das versam- melte Päpkilicbe Militair auf dem Platze vor der Peterskirche und war im Ganzen mic deffrn Ha!:ung zufrieden. Montag wohnte der König den Uebungen der Pompiers bei, und zog genaue Erkundigungen über die Organisation dicses Corps ein, weil er gesonnen sei), ein ähnliches in Neapel zu errichten. Hier ist der größte Theil desselben aus der Klasse der wohlhabenden Bürger genommen, die bei solchen Gelegenheiten und an Frfi- tagen mit ihren zierlichen .„elmen aus glänzendem Metall pa-
beim Major
ivordcn Waren.
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ZX,?kksZMÖMY“xxx.?- “ZJ'XFZÜZZÜ xs; JL, Z;(“;ÖZYRMTZUDTZCTJJYÉWKW Vorgestern kam von ebendaielbsc der präfidirende Gcnrral-Direk- .) *. N'.» "„ („i' _, '. 1. . * ' . ' ' ;" ' ' Oörschijkz hat hier ebenfalls _qroße Vcrheerungrn angerichtet. ixrtljnn: da;; iii dorrhrishdftcr, .*«xs dir Motion ciner Bill oderolstokxxx or dcr Regierungs-Kotpmtsswn dés Innern, der geis'ilici)cr1 und Noch halien sich die “Z(trfrÜhrer auf dem Kollegien; Plaße; air: rirk r«1,1'011111'221310sui)i'“;- 7733-711'1 ;*:,i;-1'/ “„U-“k?nyrr W" Irland, Werdx Unterrichts-Zlnqelegenhetten, Geneiakl-LieutenantGolowm, hter “"' Übrige Positidnrn sind von den Truppen weggenonnncn worden. !*?ka OMC:ciilSsÜlxi'ltxiW “1501753213“??5" ÖZIZUÜWU 1111er _1cnr chjxxzq'e DU", Wirklich? SZUKZSrath und PräsidentderWojewodschasts- LOHNT"? haben indessen Ungcmchn qriirten; denn die Republikancr ' W710?“ bxiidlnrsirtrx.570x112(:; 1,1210“ ("511(i)_111lisx-l)1'l_1/ 111-1111“! ick). VerspreMn Kommission von DMWVWU, Graf Franz Potozkt, und der 1111 haben fich mit zxroßrin Mathe gcschlaxzrn. Nicht mindrr hat die '))“ZMZ “(?,?,„Ul. *,"É„MM„ZZF'*“)„"*".*-Tk'kWPF“ (EMIL ,""„7, da?“ 731111. Ministerium der auswärtigen Aygelegenhetten zu. St. Peters,- Stadtgclittrn, Und es dürfte lange währen, ehe sie sich von dir,- YFR «3,11';l,t§,*.“7.'"3(3„ ;iiicrL-“rUÜ'L §,'Z„k'x",',.,s;',"„"'1ki,“),“k',7«(*'ij*“'1*,'*x_qulxÉ'Y/dcm [Wü burg “"ZMÜUW Staatsrath, Stanislaus Kossakowskr, haben „WITH sem Scham: erholt. »))?irtlcrwcile sind hier immer noch mehr I-„'-53J..['É*»'Ü“ “3,11" „.“;Ülj' FW;: "*I-Z „YK; ***“ikik„7,*'7“« .*, “„MS-) er:: eine Kaiserltche Verordnung vom lften d. permanenten Saß tm K'* ““., ._.,“ .„ , ' , , '; ,s __ : .ru 41 “Zi erit „„U-hig; 1„01h10 UÄUÖÜ'x ?in Uiujntljln,Kchwn) ts-Jiakh dcs Féöniqreich1s qckolen erhalten.
„rappen ert.;jmliiheit, und ibin ]th risk kommt cm mu» LU!- mr al;; Honxixmg wresxzx'rrxx: dr»; (WVU'CF2'ilk1lMil cincr Niederl Staa ' ., * “ - - -
rassirr:chimemr an. Wenige Stadt-Vierccl sind vom Kampfc * müffrn wirx“"11„1-:7:“5r1)-;-*i; «„li-:-;,*.-1-wx-x-NU, wir 2110ther zn ***!)ng - DU,“ Gras Joseph OTNMM/ .chrmaliger Kastellan von vcrschonc gcr-iicben. Die November-Tagc von 17-131 lassen sich mit grüürit, dadureh 11:11“ mm' Kräftr (L'Miich- daß wir in den SW * odiacknen, Retter des Weißrn Adler-Ordens und des St. Sta- drndicsmaligsnUnrnhen in keinrrlrich'e vergleichen; ich habe gc- : gcti'ctcit und EU::- rdrx'rrxr mi? dem Land» das mtv“ g'e'bar/ und daß
nislaus-Ordens 1srer Klasse,. Befikzcr von Czerniakow und vielen '. * .«“- *,;,- ..“-«, .*, , ', 0 „'“ . ' .“ “(** zählt,daßinnerhaibM20211111thalieinvon M- Brücke Morand ans 1190 das 01.511111? 11113 1.1x„,ÖrixmitiUri-lngo Diistibrn Mellin. ck11; andern Gütern, :| am 1,)cen d. init 4er abgegangen. _ smd drr Grunde 190.11", M' «175 rmr irrhcrc Ntröcrlagc veryejßxxk
Won, den 15. April", 10 Uhr Morgens. "- DLV Cdmmandcyr der 7. *))?ilitair-Division an * _ dcn KriegsMMinisicr. IP. der Rothk'reuz-Vorstadt herrscht Riihr, „Dir dllZ-"(OZiehen dicses Stadtvirrtei nach ailrn Rirhtnngcn. bettrn bcginncn wieder.“
Truppen DLL “Ak;
„„ -- - ,Lyon,x10. April. Wenn gleich seit griirrxi alle Bcr- btndrmgen m der Stadt untrrbrochrn sind, so sehr ich mich doch
arrdrn'*cirr' “1" ' *“ _ - "**“ »; „„ , „ „ , - „ , , » © ) WMH, um "L“ M bLÜÜIMSMMYU Artium», “9 01) Kanonrnßhnffr an die Brrtrke Lafayette, M deren Besitz dlc ,
ren Augenchge ich zum Theil gewesen bin, an 'Sie zu berich- kkil, damit,. insofern es mir grlingt, meinen Brief zur Poi? Zelängcn zu laffrn, derselbe sofort an Sie abgrhcn kram. Lridcr 11170 dix Besorgniffr, die ich Ihnen ii1 mritrcm vorgcstrigrn Schrei- ben (Siehe Nr. 107 d. Sr. Z.) äußerte, in Erfüllung «cgud- gen.": Der "Sturm isc [ds_gchrochcn und daU-srt anch jetzt noch fort; Ueber den_ Gang des Gefechtes selbs, das steh seit geiirrn xrvrichen den Arbeitern einerscirs und den Truppen m Vcr- hmdung mit der National-Gardc andrrrrseits rntsponnen hat, karin tck) Ihnen nur wenig Positives mrldrn, indem niir Straßen, die nach dem Schauplakxe desselben führen, abgesperrt sind. Da man Uhr):“! am 8ter; wußtr, das; es“ zu Uanhcn kommen würde, so war in der darauffolgenden Nacht das gesammte Milctair in Bereitschaft gescßr u::d drtaschcmentSweise in den verschiedenrn Stadt-Vierteln aufgestelltworden. Gestern früh bemerkteman, wie die Arbeiter sich in kleinen Abtheilunqen nach dem St. „Johannis-Plaße begaben, wo der Zustiz-Palast ist. Auch ich verfügte mich grgcn 10; Uhr dorthin und fand um diese Zeit noch nicht besondrrs viri Volk versammelt, indessen war man schon mit der Errichtrmg ciner Barrikade beschäftigt. Ruhig sah ich diesem Treiben zu, als Plölczlich kaum 30 Schritt von mir einige Schüsse fielen; aleald stürzte die PTenge bunt durch einander, ohne recht zu wissen, wo- hin sie sich wenden sollte. Ich hielt es ebenfalls für räthlich, mich zu entfernen, und es gelang mir, wenn gleich nicht ohne Mühe, meine Wohnung zu erreichrn. Kaum war ich hier angelangt, als ich den Kanoncndonner von der Vorstadt [a Guillotidre her hörte. Ein Freund, der bald darauf Zi" mir ins Zimmer trat, berichtete mir, daß sich auch in dcr othkreuz:Vorstadt und auf dem St. Zohannis-Plaße cin lebhaftes Grfechc rnrsponnen hahe. Nachdrm nämlich um 11 Uhr der Urrheiisspruch drs Zuchtpolizei-Gerichts erfolgt war, hatte das Volk in den Zusciz-Paiasc eindringen wollen, war aber von den in der Nähe desselben aufgciicilten Truypen zu- rückgewiesen Wordcn; man hatte es in gesetzlicher Weise drei- mal atifgcfordert, sich zu zrrstrcuen, und da dies nichts gefruch; ret, harre man Feuer auf die Menge gegeben, was die ersce Veranlassung zum Kampfe gewesen war. Auf diese „Weise dauerte nun das Gefecht im Laufe des ganzen gestrigen Tages fort, und ck gelang den Anfrührern, sich des Quais von der Brücke in Guillotié-rc bis zur Brücke Lafayette zu bemächtigen, währrnd anderersrits die Be- hörde die Stadrin BrlagerUngs-Zustand rrktärcn ließ. Mic eintreren- der Dunkelheit hörte das Feuern auf, und die Nacht ging zicmlich ruhig vorüber. Der heutige Tag aher war eine Forrseizung des gestrigen. Schon um 7 Uhr Morgens begann der Kamof aufs Nrw; und zwar mit steigender Heft:;zkeit. Niemand dnrch sich “mehr am Fenster zeigen, denn die an den Straßenecken aufge- stellten Piquets schoffen nach allen Richtungen hin. Gleichzeitig vernahm man einen ununterbrochenen Kanonendonner; die Vorstadt Guillotidre ist in Brand gerathrn; es ist gegrnwärtig 5 Uhr Nachmittags, und schon seit 8 Uhr Morgens brennt es dort; eben so ein Haus auf dem Franziskaner-Plakzr, aus des- sen Fenstern die Truppen beunruhigt worden waren, und das man mir Haubikzen beschossen hatte. Im Allgemeinen 1chrint es, daß die Aufrührer nicht srhr zahlreich sind; sie haben in diesem AUZenbiicke noch das Viertel des Concert- Piaßes an der Brücke „afayette inne, sind aber von allen Sei- ten eingeschlossen: in der Front werden sie aus den jenseits der gedachten Brücke aufgestellten Kanonen, und den Quai-cntlang aus den an der Brücke Morand aufgcpffanzten Stücken beschos- srn. Die Stadt bietet einen merkwürdigen Anblick dar. Sicht man nach dem Quai zu, so is? hier Alles wie ausgestorben, und nur die Artillerie-Parks mit ihren Kanonieren beweisen, daß noch einiges Leben da ist; sonst müßte man glauben, die Stadt sey gänzlich verödrc. Dabei ein herrliches Wetter und ganz klarer Himmel, an welchem unaufhörlich ein dickerRauci) aus der Vor- séadc la Guillocidre anfsteigt. Der Wind bläst stark aus Norden und schürt das Feuer an. Ganz in meiner Nähe sirhen zwei Kanonen, die von Zeit zu Zeit auf die „Brücke Morand geführt werden, von wo sie die Häuser beschießcn, aus denen auf die Truppen gefeuert wird. Letztere brnehmen sich sehr gut, doch ist natürlich schon viel Blut geflossen; namentlich rollen ge- stern bei der Demolition einiger Barrikaden die Grenadicre stark qclitcen haben. Auch gar manche unschuldige Opfer sind auf den Straßen oder durch Schöffe in die Fenster gefallen. Die Ar- tillerie ist am thätigsren. Die Vorstadt [a Guillotii-rc muß furcht- bar gelitten haben: sie ist von den Forts aus mit Haubikzen in Brand gesteckt worden. Heute Vormittag ist das 10ce leichte anantcrie-Regiment und ein neuer Artillerje-Park von 1“.- Ka- nonen hier angekommen. Man sollte meinen, es müßtrn Trup-
pen genug _in der Stadt seyn„ Und “doch wrll dix Sache nicht endigen. Es heißt, daß man die Ilbjlchk habe, die eigentlichen
Rädelsführer in das Franziskaner-Viértel zurücszdrängen, wo sie alSDann wie zu Paris im Kloster St. Mery zusammenge- schossen Werden sollen. .Das Ding scheint aber doch nicht so leicht zu seyn. _
- - Lyon, 12. April. Ich bin neugierig, ob Sie meinen lcßten Brief erhalten haben werden; eine Schildwache hatte es übernommen, ihn zur Post zu befördern. Gestern habe ich nicht geschrieben, weil rs unmöglich War, LYuv Post zu gelangen; Übri- gens ist auch,:vte ich höre, kein Brief/ elleisen abgegangen. Heute scheintAlles beende tzu seyn,Dankder Artillerie,dir4Tagelang nur mit geringerUnter rechung gefeuerchat. Gestern hatteich dasfurcht-
„mehr dieser Brücke bestand aus lriskrrr [ange Widerstand; jekt rxisrirc 118 nicht mehr. Das pro; - Iaiobinrr-Plaßr ist von den Arbei; „
Wünsche fur die'. Aufhebung derselben be1chränken. gewohnt, ich es denn hiermit“ wenn ein Repcalcr sich von jener verfaffungsmäßigen Maßregel zu-
Lyon. die Ruhe erst am 14ten gewcjcu.
Meuterer sich gereizt hartemabgcfcuert worden sind. Die Brust,- smrkrn Quader ; «reinen, und
visorischc Thcatrr anf drm tern, die aus dem Maceriaw Barrikaden errichtet hatten, lich vernichtet worden. ward in den Straßen umhrrgehen können, ohne zu besorgen, bei jedem Schritte von einer Kugel getroffen zu wcrden.
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- *- Lwon, den Wren. Heute früh von 8 " 10 Uhr * War die Cirruwtihn in den Straßen erlaubt; man hatte während ', dieser 2 “MUMM volle Zeit, die furchtbare Zerstörung in Auge?"; Z (S ; ist mir unmdgitch, Ihnen einen Begriff davon zu machen. Als * ich um 10 Uhr wiedr: nach meiner Wohnung wollte, lies; man , mich nicht mehr pasfirrn; glücklicherweise traf ich einen mir be- _ mich ins Haapcquartirr in der Vor- : General mir einen Grleitschein ) Das Klein-Gewehrfcurr hatte mittlerweile anf '
schein zu nchmen, die alle Theile der Stadt getroffen hat.
freundercn Offizier, der stadt Bellecour führte, wo der ausfertigen ließ.
einigen Pitnkten wieder begonnen; nicht ohne Grfahr erreichte
ich daher Über Trümmern Und yncer Kugclpfeifen Beine Wohnung in der Vorstadt St. Clair wieder, Die “Uup- pen smd Überall “Meister, außer auf Fourvtdrrs, wo
die Arbeiter sich noch halten, und von wo sie mit 2 Kanonen herunterschiesxen. Man will fie noch heute von dort debuSqui- ren. In der Vorstadt Vaise hat man sich gestern furchtbar ge- schlagen; 40 Soldaten, die fich auf die Seite der Pkeutcrer ge- worfen hatten, und die man gefangen nahm, wurden auf der Grelle erschossen. Cs blieben viele Todte Wir erleben heute hier einen traurigen Sonntag. ONan steht nichts als Kanonen, Solda- ten, Verwundete, Trümmer; man hört nichts als ein Tiraillcur- Feuer und die SturmglocÉe-auf FourviJ-res. Es werden noch viele Truppen erwartet, was auch ndthig ist; ohne die “Artillerie wären wir vcrlorcn gewesen))
Großbritanien u nd Irland.
London, 14"). April. Am vorigen Sonnabcnd bcrhrtr dcr Kdncri den Grafen von Erroll in Richmond Park mit einem Besuch,
Im Laufe der nächsrrn Woche wird zum erstenmalc die Aushcbung der iegiölativen Union zwischen England und Irland und 'die Errichrung eines; besonderen Parlamcntcs in Dublin im Unterhause förmiich beantragt werden, und somit drr Schritc gcschchrn, drn Hr. OiConncll durch alle seine Aufregungé-Bestre; bungen, wie rr selbst see nennt, seitDurci)fi'1hrung der Cmancrpa- tion der Katholiken, vorbereiten wollte. Wie wenig Hoffnung er indrssen hat, srincn ersten parlamentarischcn Versuch gelingen
zu seher], und wie es überhaupt um die Sache der Ropealer. steht, läßt sich am bescen aus seinem (vorgeücrn erwähnten) Schrei;-
ben ersehen, Wol'in rr sich unter Anderem folgendermaßen äußert:
„Männer von Irland! In Kummer versenkt, aber nicht in Ver: zwcifiung, wende ich mich noch einmal an Eu-ä). Ich bin betrübt, weil die mit Achtung, aber nach mit Festigkeit vorgebrachten Bittcn
Irlands um die Aufhebung der Union dir; jetzt noch so wenig zahl-
reich grwordrn sind. Die Unterschriften drr Petitionen um Aufhe- bung drr Union belaufen sich kaum auf MMM. Im vorigen Jahr waren der Unterschrifrrn gegen die Zwanng-Biu fast eine halbe Million. -- Ich habe eine Million Unterschriften vcrlangt; ich habe ausdrücklich erklärt, daß, am Aufjnerksmnkcit zu gebieten, cs uner- läßlich sei), wcnigstens so viele zu rrlangrn; dies erklärte ich vor ungefähr 4 Monaten, und noch find nicht mehr als 30,000 Un- trrschraftrn ringrgangcn. Eine Schwicrigkrit mehr schr sich also dcr Aufhebung drr Union entgegen, cin Triumph mchddcrrttct sich den Feinden von Irlands Unabhängigkeit und Glirck'; die Schuld hiervon tragt Fhr aUcin. „„Lcivcigne Knechtr! wrßt ihr's" nicht? Frei wird nur der, “der selbst die Fiffrln brichtN“ Wenn Ihr es abcr wißt, warum Ücht Ihr uns nicht dri, uns, die Wir für Eure Freiheit kämpfen, warum helft Ihr uns nicht, wenigstens mit Enren Bitten. Daß rs“ freilich vtric, viele Ursachrn giebt, die diesen Mangel an Petitionen entschuldigrn, isi lcidcr nur zu wahr, ist unbeüreirvar :c.“ -- Es werden nun von diesrn virlen Gründen besonder; fünf namhaft gemacht; 1) mrint-Hr. O'Connell, habe dir Cholcra m diesem *) Tinker ärger als je in Irland gehausx und an viclrn Irren dic Aufmrrksamkrit von allen volitischrn Gchrxrsrändrn avgrl'cnkt; 2), sei) dir öffentlich Meinung so allgemein und offen: kundig für die Aufhebung der Union, das: Viele es gar für ndthig erachten, dies in einer bcsondcrcn Prtition
3) mache die noch geltende Zwangsviu - „das lrizte bdse Wcrk" „Bri- tischer Herrscickaft“- rs sehr schwierig, Zusammenkünfte „mm Zweck der Abfaffung von Petitionen zu halten, wie denn namentlich 4) in manchen Dtßriktrn alle öffentliche Zusammenkünfte gcradezu verboten sehen, und 5) mache dieselbe Bill das Bestehen eines per- manenten Ausschusses in der Hauptsiadt zur Sammlung von Prti-
tionen unmöglich. „Oennorh“, fährtHr. O"Connellfort, „will ich die
matten Ge ner der Union nicht rechtfertigen, welche sick) auf bloße
Ich bin 11icht das" Volk zu loben, wo es Tadel verdient. So erkläre für ein Verbrechen von der schlimmsten Art,
rückziéht, die ein sicheres Mittel zur Erlangung drr Aufhebung der Unwn sehn muß. Schande über die Feigen, die iich nicht in dich- ten ngfcn um die Sache der nationalen Unabhängikeit und der unabhangigen Gesetzgebung sammeln. So schlimm fiande es nicht,
WZ ich in Irland geblieben wäre; ich kann behaupten, das; ich bis
*) Der obigen MittheilunZl des Moniteur zufolge, wäre in
JNorgrn hoffe ich, da[“; man werder frei 7
nicht mehr Z zu erklärrn; “
bends vollkommen wiederhergesiellt
Dcr ei'r'fr iii mcm: ri-xrnr Hrhwächr; rr; frhlk mir die Gcschick'lrd kcit/ cal] dcr; Z::thrri «11:7“„i*1'21:;i;€1 11,1 machrm, welriicrx die Union übr- J'rlatid 901111470 !)«17- 11-131;- mir an Kr-réi, dadrx-haor; zu cnrwirrcp' T*[hätrr Doch 1711“ „)?-1120.“ i;;rinrxn “.Zdrcriandr eincn tüchtérierrn YU“, thri'r-tgrr grhrdrn? Dr.“ zrdrérr ("-Trixnd 11“! “rc.“r Maitgrl «131 Prtitioncn. drr x.“:“tttr,_d:“is“; rin grosicr T:“rii drr Prdie'stMkkU in Irland 11011, neutral in, odrr doch 1151 Nich? rnisrhliriöcn mag, mer uns-dxn Rdtholiko: rxrnxrénsrrnftl11118 (“)-Um; :„11 “;ck-„Uhr". “Z'rb sage uxiscxc Nirdrriaqc im litttcrharnz'*: 114354115 »--- *,"iili' Nirdrrlazxr, bet wrlavxx dir Mdioriiät Uinxrhmrcx', dir “)]Tixioriräi klein Und nndrdrutrndfcpn UIU'D. ch) sarge Dir:; dx.1r=“;i1"-, dum?- )1dcr bradc Rcapclrr «msd: Nkrdrrwgr Urrr Kirst i'iiixpfé m “drm rrucncxkirtt Kampf, der dann izrfttgrr imd r1.*fdl-.',rr:chsr wirdrr [*r-„1131110: wird. Von der andern SrHtr werdcn «llc Parwérn der; Hans»; sich gcgen rms verbinden. Wir miiii'cn darauf qrfazét x'rrrx; Dic 1111t921111i01mlrnFrländcrwcrdendaz Vdrde".*t:*r77r11führrii. Sdrixid Rirr UUD Luttrrll Lambcrt werden von rénigrss 21711)..1;:«;r:x11drr “,],r(ändisci):prdrrstantéschrn Partei unter- fiützr werdcn. Damn *TILX'" :*“ Prei, L*rr mit Siiinirx) Chorus sinqr, Lord Illthorp srtcl: dir ;ir-xiér («2:1»), rr srkimdirt drm (ikrahim. Sir Robert anlir; ti'xznrir: an der Spiljr drr Englischen und Schor- tisrhrn Radikalrn. Dic gmxxzr übrige Brut ron Whiggerh und To- rhiv'iimx; Wird dann r-„nf réxirn Hansen grx-mi't, und dir Majoritii schwillt zn rincm Brrzxr «M im Bcralrich mit unserem Maulwurf;- Hügel. 40 Stimmrn.“
Niederlande. Amüerdam, 17. “Ll'rril. Sr. Königl. Hoheit drr Prin;
zösischrn Theater zu sehen. Es 101101 hiyr bcxrrxs rrrschirdrnr
hufs drr "811102111111"; rinrr Wisciihsim nach Köln unternommen Wordrn ioll. U::rrr Ijriérrcm, Orxnrrkc ri»: hiesige Zett1111g,habe
cin brdrucrndrs „13113:;»iietxarhartd cinen I-[Uscra-J zur Zcichnrh , „ ' thokomäus Trodeorff tn I)amchcn.
von 50,000 Fl. an:; Brrkin rrZJ,;.-lxr11. B c i z"; i r x:.
Brüssel, 17. ?(hrir „Dcr hirss'xxzc *))Tonitrur ?nrä homo Folgendes: „Dir. Iixzxirrijrm har dic hrxiimmcestrn Befrhic gegeben, da]; chr ,Frrmdr" m *Ocixxirn cinquaffcn werde, der micht Mit 32,000“er “F**(“xzj-cr. r-rrphcr. isr. Sie hat außerdem den
Behörden die i'fch'sr» ?ijizirhqu drr Verorrtmnq der provr x' forischrn chirrrxnzz *.*-d;» 1). Oicxdrr 17330 anhrfohlcii, wclchees " jenen Brhdrdrm „;(-1- *Zx'iWht Unisiik, r*ihsr dir Zulaffung von Fresn- 3'7 drm zu w-.1(i)811, 1:*r!.rh; ix! a:“:r-rrrr “Li"dslM, als um ihre Privat“ ? Iiugrirgrnhr.rr1i zi: d.trr*.dr:., nach Belgien kommen solid". ? Auf diejenigen F:"rmdrii, 1*.*»rlrhr 33411 111 Das Köniaretä) 811115111!1 “TZ. chen, indem sir dis: Wricih'axmkrit drr T;1'ätiz-Brhdi'd011 täuschen, ;" soll der Arc. ;; d.sririhcn Brrdrdnmrq [MO 1i§1higcnfalls der Art. 7 des Gescrzcs vom “.I-» YONONUTMW, Jahr Uli, '.)(nwendrma
sitidrn. Dcrsrihr lEUTNL f:[grndsrmnßcn: „„Alle Fremde, melde , *K- --, --. . - -, . , tm ;mnerxi drr :;szrrbler relicn, oder sich dairlbic aufhalten, obn€
den BÜrger-Titc1 criangr 711 hahrn, [olim unter die besondcrc ,- 'ertfsichr dcs ausiidcndrxt Dxrck'torimnx'? grücllt werden, das ihnen ihre Pässe wieder abfordrrn, und ;"ic duch aus" dem Französisck'i“ Gebiet verweisen kann, wenn rs -.1lar1bc, das; dnrch ihreAw wesenheit die dffrmclmhr Rnhc und Ordnung gestört werden „F,?
können““ *- -- Dir Fremdrn, die ihre Geschäfte nach Belgirnkii fen, di-éjrniarn, wrlrhc 7111) ::x: .Mnjxrrcirhr hrsindrn, und [WM drr Zurtirriwirran OC!!C1«Z!U1'N,- dic :1*:1rr1 drr (25272131: drr Gail; frrundsrhafc zur Pxiirhr machen, haben nichts von 0811V9kßchksj *))?a:§rc_o,rln zu fsi'rrhrsn, wclchr 'die obere Behörde v.")rzlischkkiven fiir gm brfundcn har. ? rrsrrrhrxa das Publikrtm, dcnUeber; trcchunqrn einiger ZdUkéU-iir kemrn ißiiancn zu schcnken,1rcls von dem unméaßigcn *;“5r1ch-:-:11c1) x'zsrcxhrn, den die Regierung?" von ailrrdinzis iirrirgrxr, ***-081" ckckck) dir Görscßgrhunq [edis kk“ gelmäßizxcn Scaar» grrrrxychrtigsn Isscinnnunqrn märchen woll?- Die chirrntig “.der-'; 1'1111';,17115, das; srr bei der Anwendung 1?“ ner Maßrcgel dic B:)rnchr mir der Fcstigkeir verrinigrn muß- und sie färcjztrc nacht“, ['i-: 'LIrranWrrrhrhkcit für dieselbe Borde" Volks-Vcrrxrtrrr, drrr1: Zrixatmrirncrirc nahe bevorstehend [* auf sich zu 1160121911.“
Da dir Ruhe. der SWOT ganz wirdcr hergestellt ist; so Wb mehrere Grndarmrn »rrsxézirdrnrr «*«1.1s1r-ärrigenBrigaden,dk? !* denen von Brhssrl atrzxrschioffen [)atcctk, nac!) i[)rer*Hcén1achÜW rückgekehrt. ,
Gestern wurdcn dcr (.Bt'rrgermriikrr Ronppe, Herr “€*!“quck [on, Kommanramt drr Provinz, Und der Plaß-Komnmnda" Herr Rodenbach, so wie CME große Anzahl anderer Zeugendui die vom Appellations-(Grrichrshofe mit der Instruction der Er- cignisse vom 0. April [).-„ntftragtcn Räthe verhört.
Der Gerichtshof crücr IUÜUUz hat fich in der (gestern er- wähnten) Anklazzrsachc einiger vrrwiesrncn Fremden gegen .der Zusriz-Ministrr fiir tmkdmpctenr erklärt. Herr Bari! - ernst der Betheiligtcn - will von diesrm Urthcile appelliren.
Zn Gemäßheir des gegen Hrn. Cabot erlassenen Verban- nungö-Beichlnssrs soll dcrsrlbc, im, Failr dcs Ungehorsams/ "T, Ostende gebracht und dort mit dein zuerst absrqclndcn SÜW nach England arbracht werdcn. " Hr. von Beihune/ teur der Papilldre, isi rvrttfails vrrwirsrn :vorden.
Neuerdings sind mehrere Individurn wegen Theilnahme an den stattgehabcen Plünderungen verhaftet worden. um““ 11-
* neuen Münze, dem „Courant“, ' weiterchrordnung vom grdachtrn
von [ Rrhlc. Conv.
* tät ihrer Ich rrchnc iix-rr (Zahl aiif 10:1: wir zählrn für uns ungefhr
* ',)[Ufcräge ans dcm Ans- * lande zur Z31chn1112g fur die 2111120)? ringrzianarn mm, die Be;
- bcn, veranstalcrcrn gestern die hiesigen Professoren und
*.*-"g) :
_kam; namrnrliih war viel Gesuch in Mciaüiqucs,
Reda»? !
Deutschland.
Hannover, 10. April. Durch die heute erschienene Num- mer der Gasckz-Sammlung wird das, unterm 8. d. M. in Wind; 13an St". Majestät dcm Könige vollzogene Gesetz publicirt, durch welches vom 1sten Juli d. J. an der Vierzehnthaler-Fuß
. als Landes-Nkünzfuß für das Königreich eingeführt werden
soll. - Eine Verordnung vom gleichen Datrrm enthält den“ Um- rechnungs-Tarif, nach welchem die auf Conventions-WTÜnze lautenden Zahlnngen in dem Verhältnis; vo_n «36:87 in _der zu leisten !cyn sollen. Eine Tage bestimmt, daß im Her- ogthum Bremrn und dem Lande Hadeln für die Erfüllung von eld-Vcrbindltchkeiten wischen Privat-Pcrsonen das" Verhältniß «ünzc zu 1 Rthlr. 8 Pf. Courant bis um 1. Juli 18.56 noch nicht anwendbar sehn, sondern deshalb “erabreduna zwischen Zahlern und Empfängern eintreten soll.
Eine Bekanntmachung des Königl. KabinetszMinisteriums vom 16cen d. M. bestimmt, daß Teisendc, welche sich der Po- sten und der Extrapost bedienen wollen, zuvor Über die Identi- Prrson sich auSzuweiscn haben sollen.
Dresden, 17. April. (Leipziger Zeitung.) Ein echt
patriotisches Gastmahl vereinigte gestern im Saal der Stadt '! Wien sämmtliche Deputirte der zweiten mit mehreren Mitglie-
dern der ersten Kammer, unter welchen Se. Königl. Ho eic der
. (» :ck „ . , . .
- -« „ ,. , : * 'm o ann die eric »ieile cmna m dre Staats,“ mr er von Oranien lik heute frui) nach COQ'sWVk gefahren, doch bereit! ;; Pr z “' k) ' h , | 11111 3 Uhr Nachtxitcags irirdcr nach drm Palais zurückgekehrt. ,' Hence Abend hOsst man die gesammte Königl. Familie im Fraw Z
und Königl. Ksmmissarien, die Präsidenten der Gerichtshdfe und mehrere geachtctc Glieder unsers Gemeinwesens. Sie wa- ren sämmtlich (an 120) von dem Präsidenten der zweiten Kam- mer, Gencral-Lieutenanc von Leyser, eingeladen, der Jr allge- meinen Freude vor Kurzem von einer bedenklichen rankhcit wieder hergestellt worden war.
München, 17. April. der Königl. Preußische Hofrath und
Seit einigen Tagen befindet fich Professor |)1'. Joh. Bar- Um demselben einen Be- weis ihrer arrIgezeichnetrn Hochachtung und Verehrung uhgc- e rer der Chemie und Pharmacie im Vereine mit den sämmtlichen hicfigen Apochckcrn ein Festmahl im Gashause des Herrn June; mann, bei welchem die herzlichsten Toaste anf das Wohl des anwrscndcn, um die Chemie und Pharmacie hochverdicntcn, Vc- terancn ausgebracht wurdcn.
- - Frankfurt a. M., 19. Avril. Es] war diese Woche übcr viel Leder im Effektemß-Mdel. In Oesterretchtschcn, Holländischen und Spanischen Fonds fanden mrixt wenige Umsätze statt, sowohl “egen baar als auf Lieferung. Die Montags-Börse war noch 1?- Jchäftssirlie, aber an den folgrnden Tagen war der Handel desio c- Die ersten Nachrichicn von dcn_Ereignjffen zu Lyon kamen am 1.3. Avril. Virle Sprkulantrn, die noch Schlitymcrrs besorgten, fingen an, zu verkaufen; die No_ttrung drückte nch um 1: W. Mittwoch Vormittag erhielten wir dir erfte Kunde von den Unruhen zu Paris. Obschon deren Au-Zbruch und erfolgte Bci: legung glrichzcitig grmrldet wurde, so waren doch manche von un- ferm Geschäftslcutcn nicht ruhig dabei. Es fanden daher mehrere Verkäufe in weichenden Preisen statt und man konnte Zproc. Me» taliiqucs' zu 0512, WM. zu 5573, Acticn zu 1302, Integrale zu 49 haben. Inzwischen brarhte die Pariser Post vom 14ten die uner- wgrtete Notiz, das: die unruhigen Vorgänge in der Hauptfiadt fast keinen Eindruck auf die Börse gemacht hatten, so daß die Zvroc. Rente nur um 5 Cent. gefaUen war., Zwadüiegen daraufdie Pa- vterr am hiesigen Platz nicht merklich, allein es zctgten iich doch bereite Kärfer sorobl auf Zcit als pr, Kaisa. Gestern (am 18trn Avril) erneuerte sich die Kauflust, da die Franzdnschc Rente höher Actirn und In- kxgkalrn; ami) in 5 und :zvroc. Spanischer Mente wurden ansehn- liche Posten abgrschloffcn, solche sind im Laufe der Wochr um ; :*: ith. gesiicgen. Der Handel in Preußischen, Baneriickycn und Dükmskädtischcn Fonds war srbr gering. Aach in den Lotterie- Effekten blicbcn die Umsätze durchaus beschränkt. Das baare Geld 11) fortwährend im Urberfiuf; am Plah. Depot und Prolongationcn smd gern zu „'s-;; ;"- 4 1201. zu machen. Oiskonto-Pavier kann man M *U- n 3 pCt, vlacjren. Jm Wechscl-Grschäft wenig Leben. Mit AUMahmr von Lyon f. S. und Wien 2 Monat waren alle Devisen mehr offerirt als“ gefragt.
Italien.
Rom, 3. April. (Allgemeine Zeitung.) Das vor ei- nem Jahre bekannt gemachte peinliche Geseßbuch entspricht in der praktischen Ausführung nicht der gehegten Erwartung, und die Regierung hat für gut gefunden, eine Umarbeitung deffelben zu veranstalten. Sie hat zu dem Zwecke an alle Präsidenten der Gerichtshdfe eine Aufforderung erlassen, um ihre Ansichten Uyd Vorschläge darüber zu vernehmen, damit diese bei der Re- vision berücksichtigt werden können. Indeffen wäre zu wünschen, daß auch nur die bisherigen Geseße mit Ernst auSgeführt wor- den wären. So setzte das erwähnte Gesetzbuch unter Anderem UUsehlbareTodessirafe auf jede Mordthar; dieselbe erstreckte sich auch aaf das weibliche Geschlecht, das man früher für eine verübte Mordthat nur mit einer Anzahl Jahre Gefängnis; strafce. Jeder rechtliche Mann billigte diese strenge Verordnung, denn die schau- drrhaften Morde, die hier, freilich nur unter der niedrigsten Klasse der Bevölkerung, vorfallen, beleidigen alle menschlichen Gefühle, und man hoffte, die Furcht vor der Todesstrafe würde ihre Wirkunéz nichr verfehlen. Aber wir sehen und hören zu “| noch die,e Unthaten sich wiederholen, als daß wir nicht
[angreichcr
radiren. Wenn auch die R mische Zeitung vor kurzer Zeit ein Vcrzeichniß der Feuersbrünste gab, 'die sich in einem Jahre zu- getragen, die aber alle kaum der Erwähnung werth sind, so möchte dieses Corps sich bei einer großen Feuersbrunst, wie man sie in den Städten des Nordens sirht, schlechr bewähren. Al- lein hier, wo alle Gebäude von Strin sind, erfüllt es seine Be- stimmung hinreichend. - Gestern wohnten der König und der Prinz Karl eincm Manöver im Feuer bei, welcher"; unsre Be- sahung vor der Stadt hielt, Das JNilitair führte, besonders die Dragoner, schwierige Evolutionen mic rühmlicher Genauig- keit aus. Morgen will der König nach Neapel zurückreisen.
Neapel, 7. April. Ihre Majestäcrn der König und die Königin sind eben so wie JZ. KK. HH. der Prinz von Ca- pua, der Prinz und die Prinzessin von Salerno, von ihrer Reise nach Rom wieder hier eingetroffen.
Unsere amtliche Zeitung enthält ein Königl. Dekret vom 4. Dezember v. Z. in Bezug auf die Errichtung einer Pepi- nidre für Diplomaten, Es werden dazu vorläufig acht junge Leute, die nicht unter 10 und nicht Über 24 Jahr alt seyn dür- fen, und adeligen ausgezeichneten Familien angehören, bestimmt. Wet." fich meldet, hac zuvördcrsc nachzuweisen, daß er ein mo; nacliches Einkommen von wenigstens 30 Ducati befiße, er muß ferner von untadcligem Charakter seyn und gute Grundsähe ha- ben. Die sich mcldcnden „Individuen werden einem Examen in der Ztatiänischen und Französischen Sprache, in der vater- tcrländischen Geschichte und in der Elementar ; Erdkunde unterworfen und diejenigcn_acht, welche am Besten bestehen, werden 11 diplotnatischen Alumnen erklärt. Diese seßen sodann ihre Studien fort und werden von Zeit zu Zeit im Verlaufe von drei Jahren von Neuem examinirt. Diese Examen werden fich über allgemeine Geschichte, Geschichte der Friedens- Verträge, über das St_aatSrccht, über den Staats-Haushalt und über eine auIländische Sprache außer der Französschen erstrek- ken. Nach Verlauf von drei Jahren werden dirjenigen, welcbe fich am meisten ausgrzeichnet, ats unbcsoldrtc Attachés bei unse- ren Gesandtschaften in Paris, London, Wien, DJTWrid, St. Petersburg/ Rom, Turin und Berlin angrsceljt, wo fie unter der Leitung der Gesandten sich für das weitere Avancement in der diplomatischen Laufbahn ausbilden. Mit Ausnahme der Beamten der ersten und zweixcn Abtheilnng des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten, sollen alsdann jene jungen Leute ausschließlich zu den Gesandtschafts-Posken im AuSlande berechtigt seyn.
Spanien.
In einem von Französischen Blättern mitgetheilten Privat-Schrcibrn aus Mad rid vom 4. April heißt es unter An- derem: „Ihre Zeitungen schwarzen um die Wette über das Spanische *))?inisterium und Über den angeblichen Zwiespalt un- ter den Mitgliedern desselben. Die Wahrheitisk folgende: Herr Burgos leitet die vier Minister, die fick) ernstlich mit der äuße- ren und inneren Politik beschäftigen. C'r übt diesen Einfluß mit großer Geschicklichkeit aus und ohne dadurch seinen Koliegen lä- stig zu werden. Diese vier Minister find die Herren Martine de la Rosa, Garelih, Zarco und Figueroa. Dieser Letztere is? dem Einfluß seines Kollegen weniger unterworfen. Der Finanz- Minisrer Ymas mischt sich in Nichts, nicht einmal in die Ange- legcnheiten seines Ministeriums“, das er herzlich gern wieder auf- _qeben möchte. „Bis zu dem Augenblick, wo das Dekret wegen Zusammenbcrufrmg der Cortes, von Herrn Martinez de la Rosa entworfen und von dem IJTiniskerium einstimmig genehmigt, dem Regentschafts-Rath zur Prüfung vorgelegt wurde, stand dieser Rach selbst, ohne es zu merken, unter den Einfiuß des Herrn Bur os. Da aber dieser Entwurf auf besonderes Anstiften des »dkarquis von [äs Atnarilias, der die Seele des Conseils ist, bedeutende Modificationrn erlitt, und da das Mi- nisterium einige dieser “Llenderungcn nicht annehmen zu wollen schien, so ist eine gewisse Kälte zwischen beiden eingetreten. Von da an hörte die zwischen Herrn Burgos angeÜbtc Duldung auf. Man kam auf die früheren Ansichten zurück. Man wie- derholt, was man bisher mit Stillschweigen übergangen hatte, daß die Gegenwart des Herrn Burgos cin Hinderniß sey, das man heben mÜsse, und dieser fängt an, die Nothwen- digkeit seines Ausscheidens anzuerkennen; doch sagtman, er wolle nur auf eine ehrenvolle Weise abtreten, und nur um einem so ausgezeichneten Manne wie der Graf v. Torrrno, Platz zu machen; denn es ist zu bemerken, daß man „Herrn Martinez der geheimen Absicht zrtht, Herren Burgos durch einen seiner “Freunde ers'ez- zen zu wollen, drr, wie es heißt, reiner Eigenliebe nicht im Wege stehen würde. Es isi nicht wahr, daß das diplomatische Corps fich vereinigt hätte, um die Bekanntmachung des Cortes-Dekrcts zu verhindern. Wenn es nicht die Corvcnirnz erheischc hätte, daß dies Dekret erst dem Regentschafts-Rath zur Prüfung vor- gelegt werden mußte, so würde es schon erschienen seyn, und das wäre ein Unglück gewesen, denn es hätte jedenfalls einen eben so ZJLYlen Eindruck hervorgebracht, wie das Dekret über die städtische
ckli .“,
!- Das Journal des Débats bringt unter Madrid vom 8. April die Nachricht von einer, theilweise schon seit eini- ger Zeit erwarteten, wichtigen Modification des Spanischen Mi- nisteriums. „Der Graf von Torrent)“, meldet dasselbe, „ist
soll nach dem Zollhauö-Werth der Waare, oder, wo Werth beide Maßstäbe fehlen, mi !*;1101'1'111 crhohcn Wrrdcn 1T,- Waare sou La ermirthe während des crsrcn Jahres brzrhirxy am Ende dieses brzahlcn, für die Zeit, daß sie in den Waarcnhéwkrrn «(131701 Von dieser Regel isi jede Waare ausgenommen, Weichs ihre": feuer- fangendcn Beschaffenheit den kann. _ in Privat-Waarenlager nicdergrleqt werden. 7], 2er die Po,:uizix; fische Schifffahrt beschwerende Zölle sollen redu-cirt wcrdrn, 13221 nr desto wohlfeiler und fähiger zu machen, mit der frcmdrn ?ck»:77aw: in Konkurrenz zu treten. wclche sch jetzt in dem Inspection dcffrlbcn untergebrnrn Waarcnhäusrrn brft'nden, soilrn
des gegenwärtigen Dekrets genießen
Konsumq wird n2ch dem bisherigen Systeme brsehdfft Wcrdcii- dte nbtht cn Veranderungen, nach genugender ErwägnnZ, Dnrri) das
dem gcgenwärtigrn Dekret zuwiderlaufen, ' Der Finanz-Mintster wrrd hiervon Kcnntniß nehmen und für die Ausführun las Necrssi adcs, am “22. März 1834,“
irm ZOUKMUJ“; in der Fakten“, 11.711“, wcnn
nach dcm , REMS
exisiirt, W.“:tk)
?xrtrtve :I- WD.
citraums aber soll sfr cine :derdtirrre
_ , wegen nicht „in dcm Zollhausc dcpomx': wrr- In deeiem Falle muß dtciclve auf Krüss! dcr Paukercn
8) Alle Waaren ,und Hanr*c1.52;r1iie1- Haupt:Zol1hause zu Ltffabon odcr tn den der
in Deposito sryend betrachtet tvrrden, um «iir Vorrhrrlc zu können, rb€11__soz„als wrnn sie nachher erst eingeführt worden wären, 0)- Alle BLUUUUUMJCU des gegenwärtigen Dckrcts sollen auf die StadtPorto «UIJSDrWU wcr- den, sobald die zur Erleichterung der Ausffihrung dcffciven ndthiqcn Maßregeln getroffen seyn werden. 10) Alle Licrnien imd auMho- ben, außer für dcn Fall äußersier Noth. “Dic Einklarirung fü;- dri! bis
«115
11) Alle Gesche und Brstimnmngrn, wclche
Gesch be! immt find. _- 1ind zurüclgrtxoimncn.
sorgen. Dom Pedro, Herzog von Braganza, Palast de Griechenland.
In der Münchener politischen Zeitung liest man:
„Wir haben aus Nauplia Nachrichten bis zum 15. März er-
halten, und" sehen uns durch dieselben" in den Stand gcscxzr, die- jenigen besorgtichen Gerüchte, welche Über den Zuüand VOU Grie- chenland neurrdings verbreitet seyn soilen, von denen man übri- gens hier die erste Kunde durch einen Korrespondrtw;“?[rcikel in der Allgemeinen Zeitung erhielt, vollsrändig zu widerle- gen. -- Im Innern des Landrs hcrrschc die vollkommrnste Ruhe. Sicherheit und Ordnung befestigen sich immrr mehr, und ohne alle Furcht vor Räubern und Dieben kann man das Land durchreisen. Namentlich ist der Weg zu Lande von Patras nach Nauylia, welchen die Reisenden früher der Un- sicherheit halber vermieden, cht so sichcr als irgend eine Landstraße im übrigen Europa. Die Herstellung drr Co:"- munication durch regelmäßig hin- und hcrscgclndc Schiffe beweist, wie sehr man auf die Vorthciic aufmerksam'tsc, welche der Handel mit Griechenland gewähren kann. In der jüngsten Zeit wurde mit einem eigens nach Nauplia geschickten Kaiserl. Königl. Oesterreichischen Poft-Bcamrcn rin eigener Post-Vertrag geschlossen. - Se. Majrßäc der König Otto haben am 10. OJkärz eine Reise nach Arhrn angrcrrten. In seinem Gefolge befinden sich der Oberst ,- Licurejmnc Barra Pfeil, der Hauptmann v. Weyh, Baron d. 21111), ,Hof-IITrdrrUs l)r. Widmer und der Philoiog und Archäolog Frcwhamrr. Sc. Majestät wurden zur Charivoche in Nauplia zurückerwarxcr. - Auch md vor. den aus Griechenland abgerufenen „Königl. Bader,- schen ruppen sichere Nachrichten hier angekommen. BrriÖtcn aus Ankona zufolge, ist am 5tcn d. M. in dem dortigen „Hafen eine Griechische „Brigantine eittgeiaufen, an deren Bord sick) dcr General-TNajor und Brigadier, Freiherr von Hrrtlitm, mit dem Stabe der aus Griechenland achrufcncn Königl. Bawrrischcn Truppe»: befand. Dieses Schiff war nach Trirsr dry'cxmrrr, widrige Winde aber haben es gendxhigt, sich nach "Llnkdxm zu wenden, wo dasselbe nach einer schr beschwerlichcn Fahrt von 29 Tagen glücklich gelandet hat, und wo fich zur Zric die mitgekommenen Bayerischen Reisenden in Qnaranminc vc- finden. Das 2te Bataillon des 11th Linien-Jxrfanrrrir chi: ments unter dem Kommando des Obcrsr-Ltcukenanc v. xildrrt, so wie die Artillerie-'2[bthei11111g unter dem Bcfchlr des Har:;r;11ann Schnißlein, welche auf anderen Fahrzrchn gleichzcirig «'r-:“; Gérie- chenland abgesegelt waren, sind am Sten d. IJK. wohlhchalrrrx zu Triest angekommen. Ungemhtct dcr siürmjsäzcn und 1.11%»,917 Ur.,- berfahrt befindet die Mannschaft sich in rrirütit'cixrrtn Qicsrmd: heits-Zuskande, und es ist auch nicht Ein Mann unicrwrxxö ;;e; siorben oder sonst verunglückt.“ “
Inland.
Berlin, 22. April. Die Königsberger Zrirrtn q enthält nunmehr folgenden Schlußbcrichc Über die von „:,.a1111g«r':s 411 Schiffe abgesandten Polnischen Auswanderer: „Die Poinichn FMM- linge, die im Spätherbst des vorigen Jähres in Danch 31:1«xri'r11ii-c und, ihrem Wunsche gemäß, durch die Großmuth 117100511113.) “1:11- scres Monarchen in den Stand gesetzt wurdcn, „ck in de:! :??er- Amerikamschen Freistaatrn ern neucs Vaterland zn sllx'br'ki, xm.- ben nicht crmangelt, vor den Armen von EUropa cin Srdarrsrirl aufzuführen, welches mit ihren früheren Unrharcn und um dm neuesten Umtrieben ihrer Gcnossrn in Frankreich und M W» Schweiz im würdigstcn Cinklanae |cht. „Daß dicic cars «101101- krnen *)?cnscben, trotz ihrer vielfach wiederholten V1*1“,'1c1,»c*:**.1::.7r1r des Dankes und der Anerketmmm, dic rryir qcsabr'dd'r 1_*5.;„1-,_:.311; heit ergrisxen, Um die ihnen hier gewährten Woßxxßzxxn Wx Undank, rige und Verleumdung zu, vergeltcn, hat, nach den
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