1834 / 119 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

xen verschieden seyn, aus Gründen, die Sie alle beser kennen, als 111) solche„ayzugeben vermag. Deffenungeachtet aber kann und muß eme Perxtmgung zu Stande kommen, wenn wir alle von der Noth- wendtgkctt des Zwecks durchdr1mgen find, die Leidenschaften schwei- . Jen, dec Persönlichkeiteen e„n Hintergrund treten, wenn aller Gedan- e„n„nur auf das,.Bcdurfncß. der Kirche gerichtct sind, und jeder sich die 111 die allgemeine Redewetse ubergegangenc Wahrheit dcs praktischen

Lebens stets vergegenwärtigt: Das Beste ist der Xcind dcs (Kuren » Ueber die Disqtplin habxn wir Ihnen keineTVorlq ( zu ma- §chen. ;Die Vereinigungs-Yrkunde hat iedock) i(dcm 155011110101 die Bergmß erthetlx/ seine Wunschc nnd Bitten in kirchlichen Angelc- genheeten den Dtözcsan-Synoden zur Prüfung und zur Einsendung an die oberste Kwebrn-Behördr 1.11 übergeben, welche die dazu gecigk- neten der Gencra1-Svnode zur lcichmäßigkn Pküfung vorzulcqen at. _Dee BerctntgungI-Urkunde at somit den Umfang des Neéi1ts er BWM“ imd den Weg, den solckn' zu nehmen haben,- vorqizcicb- net. zu einer besondern Vorla 1 1711001 Sie 0111? Bitten'qcsam- melt, von welchen mehrcr-c die D Sciplin betreffen. “Sic mordin da: her [olche eincr näheren Brrathung unterwerfen, dic rinrr besondern Berucksixbtigung verdienenden. 11110 1111 darf wohl 1111111 0111111071101, die ausfuhrbar erscheinenden mit ihren (311111101211 11115“ zur writßrcn _Befdrderyng zustellen, 11110 an solche Fbrc rigcnanitten 11110 1101111» 1chc anreth-'n. --,Sic dürfen,. Hochwürdiqc nnd „170111111'1111'11101311“: ren! der schleuntq17cn Erlc0191111g und, wo 11111111'1'11111101121, "der Erhbrung zum Y_oraus vernchert seyn, --'- Fcrncr übcrqcbc'n 1011“ ("ck: nen nach Vorschrift der Vereinigungs-110111101- die 1711151111111 Über „den Stand des Ktrcbchz'xmdqcns. Wer irgxnd mit diesem Zweig der Bcrwatung vertrautc 111, wird die unsäglichen Scwvierichitcji kennen, mit Wel_chrn gekanxpft noch 110111. 11111 in das“ „5100111111190: wesen Einfachhcti, Klarhxet, “Pünktlichkeit und Gleichförmiqkeit zu bringen, damn dee Ueberncht und die“ Prüfung crleichtcrt iind die Fehler und Gebrechen schnell cntdccktwcrdcn können, besonderswcnn Das Vermögen, wir das unserer Kirche, nach dcn vcrschiedcnrn Lan: HFZthetlen so vzelxarl) gespalten ist. Auch in dicser „011111011 wcrden Océ 1111111 Befriedigung 11110111. Nicht nur der blühcxide (3111111110 1111- seres Ktrchcn-VcrmögeW,1ondernaucb 0112001111110 nnd 1711110110011" in deeserVerwaliung hcrr1cl)t, wird Sicerfreucn, nnd 17e1vcrdc111111111hicrin der Sorgfalt drr 0ber1icn Kirchqn-Bchörde, 1115011011011? 111- Thä- tigkeit unix der (!ierveffcnhaftigkeit der Männer, die dicse Verwal- thg ziinacbsi besorgen, (Bcrcchtigkrit widrrfahrcn 11111111. Schließlich reihen 110) noch zwei weitere Vorlaqen von mindcrrr Wtchttgkert_an,„ welch; von den Verhandlungen "über dir der vor- umlegen resormwtcn Kirch zuüändigcn Stipendien in 1110-1111 und Basel Nachricht geben. »» Und so lassen Sie 11115 011111, 1311011111910- 019110110 Pockiqceyrtcsie Hrrren! Unser Werk““ unter dem “Schutze und 1Srch11rn11/ bufiiidnuchr “11"! chxn desEAxtlmäcbtiacn Gottis/uiid un: e e c 1: um 1111 uncrer „ir e im r'c 11 1' ' :* * solches in Eintracht vollenden.,“ ) F e d 1 UW: :" Md O e | e 1' r e i (E). , Wiey, 241. April., Sc. Maj. haben dem 9011110111111: Pro- 1essor 21011011 von Baldi zu Padua 0111 Titel cines „1011111110101 Rathes verliehrn. Aus _Klqmenburg (111XSiebenbürge11) 10110 Unterm "101111 0. M, 1111101101101: „Se. „Königliche Hoheit 01.1“ Erzherzog Fer- dinand dC'ste 111: vorgestern, am Iren d., Nach111111a11s 311111211111 1 un0 2 Uhr, 1111 cr1vunschte11 Wohlsein hier 012.1110111111111 11110 mt Gräfhch Banffyschen, eigens zur Wohnung 1111 Se. .Köniql. Hoheit eingerichteten Palast abgestiegen. Es war am 71111 "0. früh um 7 _Uhr, als Se. Königl. Hoheit von Großvardcin auf- brach, uind 1pät Abends traf der Erzherzog in Zentrike, bei Herrn Guberntal-Prßfidenten, Freiherrn Johann von Z(isika, ein. So. Königl. Hoheit übernachrete daselbsi, brach dann am Zten früh 11111 7 Uhr auf, und hielt um obgedachte Zeit feierlich seinen Einzug hier durch das Monosrorer Thor. Alles wett- eiferte, Seiner K. „K. Majestät dem allz-Jclicbten Mo- narchen und Landesvater, in Allerhöchstdeffcn Bevollmäch- tigtem mid Vetter f1'eu0envolle Beweise treuer Liche 11110 An- hänglichkett zu geben. Eine bedeutende Anzahl Klausenburger zu Pferde (worunter gegen _wanzig »))?agnaten in ?llt-Ungarischem, reichem und giänzendem oscüme) und zu Wagen, waren Sr. Königl. Hoheit entgegen geeilc und begleiteten Höchsrdiesclbcn in die Stadt, wo das F?. K. Milicair und die Bürgerschaft Spa- lier machten. Zn'Höchsrihrrr Wohnung angekommen, geruhtc Se. Königl. Hoheit die Aufwartung des Königl. Guberniums, des Adels :c. u empfangen, und dann vom Balkon aus das 1" ganze K. „K. 5) ilitair “sammt den Bürger-Corps vorbeidefiliren zu lassen. Hierauf nahm Sc. „Königl. Hoheit das Mittags- mahl bei dem Gubernial-Präsidenten Freiherrn v. Zéxsika cin. Abends war die ganze Stadt beleuchtct.

Portugal.

Lissabon, 14. April; Dom Pedro ist am 91611 0. von hier nach Carraro, dem .!)auptquartiere seiner Armee, abge- gangen.

Mit der Einnahme der wichtigen Festung Valenoa ist nun die Eroberung der ganzen Provinz Minho beendiqt. Napicr fand daselbst 20,000 Pfund Haares Geld und viéle Deposita, weil die Miguelisien diesen Ort als einen sihr sicheren Plak bc- trachcet hatten. Der Admiral wurde bei der Einnahme des Örtcs durch eine Anzahl ,von Spaniern unterstüßt, die durch die Aus- ficht auf Beute herbeigclockt worden waren. Es hat sich eine Spanische Kriegs-Brigg dem constitutionnellen Geschwader an.- géschloffen, u110 die Fregatte „Perla“ ist, wie man glaubt in derselben Abficht, von Cadix abgesegclt. Napier 11110 Saldanha sollen um einen Grad höher in 0er Pair-Würde befördert wer,- den. Pico, de Celleiro ist 11.111) Amarante vorgerüékc und will die Miguelisien aus Tras-os-7Pwnws ganz zu vérdrängen suchen. “Man glaubt, daß Donna ""Maria nächstens in Beira und am ganzen Ufer des Douro ancrkannu seyn wird.

Im Süden kam es am 4ten 0. bei Loulé". zu einem Gefecht in welchem 70 Miguelisrrn blieben. Bernardo de Sa befinde; fich u Faro will aber, 1obald er Verstärkungen empfangen hat, glei wieder die Offensive ergreifen. *

Der Oberst 21111110 (Gariez Pinto dc Madorcira, der die am südlichcn Ufer des T'axo beßndlich Streitmacht bsfehliqt, meldet, daß vorgestern ein Theil seiner Linie von 150 Maim Kavallerie, 1800 Mann Infanterie Und 8 Stücken Geschüß angegriffen wurdc. Das Gefecht dauerte von 1 bis 4 Uk)?- und 0:1 Migueiisren zogen sich mit cinem Verlust von 16 bis 20 Todten, Worunter 2 Offiziere, zurück. Sie nahmen eine große Menge von Verwundeten mct fort. Auf Seiten der Constitutionnelien wurden angeblich nur “3 bis 4 verwundet, und 1111 ?irciUerie-Unterofftzier gerieth in feindliche Gesan- genschafk-

Zn 223-2111 11110 Alcacer do Sol sind die Miguelisken wieder eingerückt: _1-ie Chronica behauptet, sie hätten viele Grausam- keiten 0a1"c101“c [121011gen und Männer, Weiber und Kinder cr- mordet. „Dom * iguel's Sache“, fügt dieses" Blatt hinzu, „ist 1:00:11 1116 verloren anzusehen, denn" es skand noch nie so 1chlechc 0.1.1111, 111?- 11'131. Sobald Figueira genommen ist, müssen auch 091711119, Lamrgo undeizeu sich ergeben, und 0er Schrei?- ken von" 2111101110 Namen ist eine hinreichende Bürgschafc für deren Fall, wenn ste auch von dem Marschall Macdonald in

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Dyn Carlos isi ganz allein in Santarem angekommen, weil sich im Norden nicht mehr sicher geglaubt haben soll. Der Lieutenant Ebberwortk), der im leßten November von _, Migueltsten_zu Alcacer gefangen genommen wurde, ist aus 1eme1' Gefangin1chaft entkommen. Die „Prmcessa“, cin Brasilianisches Fahrzeug, das als Last-

, ff zum Transport von Kohlen gebraucht wurde, fing dieser Feuer und hratmte bis an den Saum des Wassers ab.

Die Chroytca enthält folgende offizielle Anzeige: „Auf Befehl. der „Regierung und auf “Lintorität S1". Kaiserl. Maje- stät Wird hiermit erklärt, daß der Herzog von Palmella solche Y_ors lage, wie er sie, einer im Morning Herald vom 241111- v. M. enthaltenen Liffabotmcr Korrespondenz zufolge, 1e1ne1n erlauchken Souverain gemacht haben sollte, niemals hat laut werden 1011911. Dies zur Rechtfertigung Sr. Excellenz ge- _q_en die 10111 1111enem _Blacr, aus" dem der Korrespondent öer Jhrontca- die Stelle ab1chrieb, widerfahrene Beleidigung. Diese Stille ging nur ausxVerschcn in unsrre Zeitnnq 11011“; 011111 der 211111111 111 ganz falsch und vcrlcumderisch.“ *

*“ 31110110. Berlin, 21. April. Der seit 11 „Jahren in Königsberg 111 13.31“. be1rehen0e Privat-Wohlchätigkeits-Verein legt in dem neuesten Blatts der dortigen Zeitung über Einnahme“ und Aus; gabe. der- [01311202 „Jahre Rechnung ab. Nach ?luvais dieses Berichtes 11110 111 den Jahren 1832 und 33 an 35 Personen Haare Vor1chüjse bis zum Betrage von 60?- Rthlr. gezahlt, 16 artnctr Handwerkern angemessene Kredite eröffnet, 83 Andere durch Linkgyf von Material und Handwerkzeug, Einlösung ver- pfändeter Sackxen, Bekleidung 11. s. w. unterstüszi, 1102101113 mit Brennholz vchhen, und 90Mädche11 in die Erwerb-Scyule auf- genonnnen „111010211. Die Gesammt-Einnabme in den bei0c11 lol,:- tcn Jahren betrug (1504 Rihlr. 20 Sgr., und nach Bcsrreituri'g aller 2111211301101] harre der Verein am 11. Jan. 0. Z. au1';cr ('i- ncm OtaarS-«chuldschcin Über 1000 Nihil. cinen [maren Kassen- bestand vim 150 Rthlr. 27 Sgr. 2 Pf. . 51211115 Pillau berichtet man als eine für die 0125101)- 1'1ge_.191111-3F11chcrri bcn1erkc11swrrti)e “Thatsache, daß vor Kurzem e_m HZWKUnfrrn 011' Nehrung bei 232011211haken, mit einem Zuqe 9 große Ordre gefangen wurden, wovon einige Übél' Z Fuß 1111113111.

-- “"""-MWK?“ *

.. ' Königliche Oper.

_ (&,-s gribi 711011111, dre man 1111130011110) 1111“ leicht 01111, 10111 11“.- kerneanroßen Kraft:?lufwand, odcr, bei der Unbcüimmthcir des Cha- xakterv, Yemc scharfe 3111111111119 erfordcrn und erlauben. Zu diesen Ronen zahlt man gewöhnlich auch die Agathe im „Freischütz“, welche die Madgme ,chrödrr-Devrirnt 9016111 im hiesigen Overn- hause gab.. 21,111“ muffin dicser 2111111111111? insofern bciüimmcn, als das Publiku11111ch damct begnügt, wcnn dic Agathe 11111“ rcin 111“- sungin_und 11111 1111'111o11anter 201111111111 g'csUrocizcn wird, 20111 1111131“ nner 01111011th 11111 diesem Wege nur zu leicht 1111111, unbcdcutcnd 11110 1111111111) cr1cl1emt, 111111“; der 111001? „111111171111 111111111111 mit drr 011 «1.11.1ge1proc11encn Klage begnügen; „*:-*:; ist mit dieser Rolle 11111115" 1111111100 en“; sonderxt er muß doppelten Fleiß auf sie rcrwcnch, 012 Zet )nung des Dichters und Komponisten vervollständigcn, Licht und Schatten VékbikltM 11n0 dem Ganzen mehr Mannigfaltigkeit geben, lxhne der Exnhcit 111 1chgden. Diese Einheit ist aber keines- weges ee_ne„langwetltge Emerlceheit, und jene Mannigfaltigkeit kri- neswegesxm bunies Auftragexi unpaffender Farben. Madanie Göhrd- dxer-chrtent bewies thrcMei1ierschaft auf doppelte Weise: sic erhob Die Horster-Tochtcr me uber den Kreis ihrer ursprünglichcn Natur

hervor, daßdtexentgen, welche ihre schöne Stimme heraushörtcn, als sie _nocl) tm Chyxr sang_und tbr am gcwvgcnüen waren, 11131 11111 metfixn denjFlctß und die Fortbildung vrrmjffen, auf welclie sic nnt'Bcsienimthett rechneten, Nur wenn sie den ch ürcimcr Schule thrxctt, wie ihn Bontempi vqrschrcivt (Staats-Zeitunq'Nr, 11:5), i_xart sie auf erncyten und gesictgcrtcn Beifall rcclmcn. Even so 111111“: nc 17011110 deutlicheren Sprechens „beflcißixzen. „'Ocmoühcncs nahm, um dtev Ziel zu xrretc11111 un0 gewrsse naturliche Hinderniffc wegzu- sE)nffe11,11_ckannt11cl1 Steine m den Mund; aber er übte sich auf Hproc. Belg. 972“- Hproc. Röm. 951- dtesc chwnur 1,11 der (*:-zinsmnkcit, und es wird nicht berichtet, das;, weiin cr öffentlich zu den Athencrn sprach, dicse jcmals zu der Veimuthung veranlaßt wurden, er habe die Steine noch im Munde.

[(UM-8111. 2211. YF 10111011. 89. ZZZ 72. ()(-sten“, 9511. !*1'011-18,

Person vertheidigt würden.“

kräuu'en-Zebsjuo 97. Kuss. (7. 1831) IHK. 53- 8111111. 64FF. 33 421.

(wie dies so oft, z.B. mit der Louise in „Kabale und Liebe“ .*- 1011101), und „ste wußte doxl) Abstufungen und Leben in diescn “"Hip grngxncn KMThtnerxnzubrtngcn; dahin rechnen wir unter Anderem das 1111111xne Spiel, Kommen, Gehen, Wiedereinqreifcn 11. s. w. in dem mecuerhachn Terzett des zweiten Akts.

_Madamc »Wrddcr-chricnt ist allerdings“ (qlcicbwic Madame Creltnger)_vorzugswci1e sur Ronen geeignet, 01.7 durch „1111111 der Leidenschaft und Begctüerung das ganze Gemüth des Menschen in Anspruch nehmen 1an forxreißen; abcr e":; wärc cin aracr Jrrthum, 111 glauben, daß htcrzu 0101113“ qchörc, als 11111" ßarke "Stimme und [_evhaftxe Bewegungen. Oolw ein Anwenden äußerer Mittel erwei- 1c1 1101131111) den Mangel allcr wahren Kumi, 11110 cntbchrr deshalb ; auch. 1111er echxcn' Wirrung. Nur wcr 1einc Naturqabrn 0111111 1111: ermudltchcn Fleiß :*rzreh1_11110 vcrcdclt, bir; cr .Di-rr 111111“ Töne und Bewegungeg.grworden_„11r, nur wer das Ecbwieriqüc (151111111111, - M01“; undchdnhcxt) 1111) 511 rigen 111111111111 ":)-11- 111110 11011 diesem thttc1pu11kle 111111“ Kunst a'ns' seine Darstellungen bis zur furchtbar: 11111 „Kraft 11€1gcrnz und hinur größten Milxc ermäßigen 101111111. „210111, iene funüleriscbe Einsicht und VoUendi-nq cr1'cl1ci'nt 0115. 11-111- weexctne 11111101: "13311111 (1111 110110 1111.“- 1';111111:1, 11111611 011" „1101117111111?!- 11en1, und 0-15 [11511 bloß wie Mattigkcit 11110 1111110111013? 2111-71“ M1111c11c_s_ch1111e11 zu glauben, der tragische „1101011111 110 111: Eicvc-x- , mcelcnskieftl, 1047011ß es, nur einen Schritt 10111, 11111 sicb 111111111 auf 5 13511 iFitarhTZzetqußldcchsckyie)" Heiligthums 0111111001111; 11110 1111111 111111 '

1" 1117321111410 » 11 “5 **:-* dcs Lu 11111111. 1 1 1110111111 1111 1111 rect): 1 » 0111.

., “F*n unsern Tagrn, _wo das Allegro writ mcbr al.; 005 910111110 g_e11bt und vcwundcrt 11:10, verdient es 1100) besondere 11:10 10011101, Erwähnung, „daf: Madame Schröder-Dcvrécnt dieses mit“ 111111111111- nem Ausdrurkr und großer Vollendung vorträgt. 0311011“; "010101 der hörbsieTrtumph c:ner (Sängcrin nicht darm, binnen [M“ 111111- sien Zeit die größte Zahl von kleinen Note:: zu singin. Dic größe Scene 1111 zweiten *und das“ Gebet im dritten Akt, fand den 111111111111 und verdienteiicn Beifau.

. Otisxn tbrtltc Herr 7811011" als Max. Möchte doch dicser treffliwi S_ängrr iicl) nicht dadurch trlbstSck1aden1h1'11,daß cr 111111 Stimme osryhnc (0111110111schrnngretsr. So 1111111101001 Franca, wenn sie sicb b111ß 17110011, A11111n95s etxtganz kleinwcniqRoth1111111gen:111111.älig aber 011“ Schmrnke immer starker auftragen, ohne es 1111111 zu 1011701, oder sylcbe Uchrtrrtbung zu 111011111; so 11111111 17101 01111) Sätmcr durch cegincn “411111341101 oder mißverüandencn Beifall 1.11 sivcr'ti'icbcnrm (_Kcmnge und Spiele fortrctßkn, odcr verlocken. Ein Vergleich, 1011" Prym“ Bader dns ersiemgl, ,und wie er 11131 dcn Masaniéüo in dcr „»:mnmcn von orttci“ singt und spielt, rrklärt, was wir meinen und 01111 bocbgcs ätztcn Manne an's“ Herz legen möchten.

«elvxibetrachtungen atidxrxr Art solitr die "Sänqcrin 1111171311111, w:lchc senher nls Over:Prte1terin, als Annchcn 11. 1.10. so 011 11111- 101 „Beifall ärndtete, 11110 jetzt diese Theiln-mmc cnibihrt. Diez“ 111 kein Zu1all und zeugt ntcht von Uebcloncn; sondern 91.111 daraus

8111111. ZZ 39.1. 41? 461.

1-0 1" „„ 11131. 91". 40 873. 21.0.“11.1" 221. 1“ 1.993» :" 100 NZTWL. * W )“ " ? M M'

B. 64, 301111131“ sn, 22.119111. Zu_ 7 .. . . 1. * * 81118. 1,21 «21- 1 31; 41: 01011 997 0101111. 871. 211151, 141

liamburg, 2621111111,

01381011“. „HF 11101. 98. 40 (10. 89. ]Fanic-Jctitxu 124,- [TUI]: 101. 111183. 11011. 931.Ls Ust. in 11111111). ()(-rt. MZF): “ÖW“ 91'111111011-801101110 109. 1'0111. 124. 95111. 71. 1101], 510; 93; 2111 “1188“ 1

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Meteorologische Beobachtung. Abrnds ! Nach einmaliger

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Wittek. . trübe. [)eirer. heiter. , . . . W100 _____ 1 SSW- S ] SSI “2011211111111: 0, 1 L 4 5:11 Wolkenzug 1 «- ck 1 3111310101119 0

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.Köniqiiche Schauspiele.

Diensigg 20. April. Im Opernhause: Othelio, 0er Mohi- von Venedig, Oper 111 .; Abri» mit Tanz. Musik von Rossini. (Mad. Schröder-Dcvricnt: Desdemona, (115 Gastrolle.)

„Jm Schampiclhause: 1) 1.0 1070 (111 1111111, 130111131110 60 1 11011? 01, (*11 k/fkl'ri. 11111“ 3111111100» 2) 11110 111010. (11'0111:“*-x*01111€- 1.'1110 (*11 *..) 110105. [1:11' 011', 137110111.

K0111g|001i1ch1s 'Ti)ea111*.'

Dienßag, 29. April. Lcßre Vorstellung des 1210111111011 93111. 1011 (m Cngli1chcr Sprache): Arzncikundé und Taktik, 0011; Der Doktor als Soldat, Posse in 2 Akten. Hierauf: A B C Posse 111 ;! Aktcn, von .Kettrl. Zum Beschluß (111 E1m€i1chcé Sprache): Der Kaufmann von 230001101011 Shakeöoxarc. (Vierter Akt.) '

Neueste 2101011101811.

Paris, 22. April. Gestern Hatte der Spanische 2501103111 ter, „Herzog von Frias, cine Audienz bci S1“. Majestät. Nach Mittags begab sick) der König mix seiner Familie nach »))?2110011 zum Besuch beiniHerzoge von Orleans, 100 sich schon scitSonn1' aben0 auch 001“ .Hcrzog von Nemours befindet.

In einem Schreiben aus Lyon vom 18. 0. wird 011" Vcr- l11s1, den die Truppen daseibst an Toörrn 11110 VU'WUUDLTCU 11- littcn, auf 20 Offiziere und 400 Unteroffizicrc 11110 (3511111011 01:

(K-

geaeben. Wie viel die Insurgenten verloren 111111111, 111111111 110111 1111111 ermitkelt zu seyn.

Nachrichten aus den Departements znfolae, 11110 in 011- 1.11- rigen Woche 1111 verschiedenen Orten Zcitunacn 111 Beschlaa ac- nommen 111010111, 111111 111" falsch oder aufrcizrndc“2301000111111 die Lyoner Croignisse verbreitet hatten.

„511 “1111111117 haben die chublikancr 01111) 01111711 Versuch 111111000400 0ffcntlichc Ruhe zu 1101111, der aber bald unterdrückt worden 111. “Eben so erging es einem Zn11111"cctions-Vci'sitchc zu Larour 011 Pin, dem durch das Erscheinen zweier Compaq: nircn 0er Nativiml-Gardc und die Verhaftnn-x “einiqcr “2111111111- rrr, worunter 1111) mehrere Flüchtlinge 11116 1311011 0110110111, ein Ende gemacht wurde. * *

__ Das Io. 1:1'11al dcs Débats brmqr nunmehr das Spa- 111111» Drkrct wogen Einberufung der Cor'tes, das Statxtt 1111er ric Zu1a111111en1e1§1111g 011" beiden Kammern und 0111 0111111111111 vorangeganqcirrn Bcricht des O)?it1isicr-Rat1)s an die vcrwittwcte „8101101111. Die1c wiciytchn Aktensrüékc 11110 dem genannten Blatts mit einem Privat-Schreiörn aus Madrid vom 15. April zrme- gqngcn. _FOa-s Drkrer, welches" dir Bckanntmachunq 016.110- niglichen »1011115 im ganzen Umfange des „Königreiché- Spanicn verordnet, 111 am 10. Livril in Aranjuez von 01r.K“öt111111111n- Lerzctchnet worden und an den Präsidenten des s))?itn'steßRatHS', ,xrancino Martinez de la Rosa, gerichtet.“ .Das Stamc 1111111, dessen Hayptpunkce schon bekannt 11110, besteht aus 5 „Kapiteln, wclche zujammen 50 Artikel umfaffcn. Es ist 11101? dem darauf brzüglichen Dekret am ].“)ren in M00r1'0 111111111111 worden, und man glaubte, daß es eine gute Aufnahme 11110111

Donna Maria 111 gleichzeitig als „Königin von Portu-

galynerkannr worden, und Herr Peres de Castro, der erst als Ge1a11'0ter nach Rom gehen sollte, hatte nun den Auftrag erHal- ren, 110) am 16. '21111'51 in dieser Eigcnschaft nach Lissabon zU begeben.

“2111 der 111111'ige11 Börse Waren die Fonds sehr chrückc; ('s ware11 1131101101 Gcrüchtr in Umlauf, daß mehrere Unteroffizécke 11110 1elb110f1iziere der hiesigen Garnison verhaftet worden 1111111- weil es sich gefunden habe, daß sie zu 0111 republikanischen Vcr- 7111111 gehörtrn, und dies“ wirkte nachthcilig auf die Geschäfte in O111axs-111001911n. Die Bekanntwerdung dcs Dckrcts 111 BczUI auf die Einberufung der Cortes hatte nur eine geringe 215111111111 auf den Stand der Spanischen Obligationen.

__ Heute schloß Hproc. Rente 111; 00111111.104. 10. 1111091313 20. Zyroc. 111". 00111111. 77. 90. 1111 (:(1111'. 77. 9.3. 511106. Reap. 1111 00111“. 94. 80. Hproc. Span. 67-2. '.Zproc. do. 4271-

, Franksurt a. M., 25. April. Oesterr. Hproc. Metall. 90. 95151- 413100891. 891. MM. 5'21. 1proc. 23-17. Br. „Bami- Aktten 1512. 15,11. Parc.-Obl. 1391. 1381» Loose zu 100

0»- G. 207. Br. Holl. 5proc. Ohl. von 1832 941. 94.7.» Pow- ' ' " L- 621- 63-1- Preuß. Präm. ; Sch. 54.77. 544. 411101“. 71111.

14 u 5 0“ u 1- t 1 g 0 8 0 r 8 0 11. 0211. G. 5p1'oc. Span. Rente 55.1. 65. .Zproc. do. perp, 43-1. 43

__ . * Imstsräum, 23 “pril. 310-1011. 111-1111]. 30111110 4914. 53 (10. 9511? „4113149821110 5121111111 112111.

Redacteur (,"-1 111 s k.

Gedruckt bei 21. W. 011111-

Allgemeine

_ Preußisih'eStaats=Zeitun0

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1351,

Berlin, Mittwoch den 301Len April

dem in Paris garnisonirenden Z6sien Regimente 6 Unteroffiziere wegejy Theilnahme an republikanischen Vereinen verhaftet wor: den eyen.

Im Courrier de la »))?oselle liest man: „Eilf Unterof- _ fiziere und Brigadiers 0er Kürasstere, die, wie man sagt, zu den zu Luneville garnisonirenden Regimentern gehören , wurden ge- stern und vorgestern in die Gefängnisse von Meß gebracht; sie waren je zwei und zwei an einander geschloss Gendarmen und Artilleristen eskorcirt; sie gehen angeklagt seyn.“

Das Journal des Débats publicirt heute wieder eine Subscriptions-Liste, auf welcher der Baron von Rothschild mit 2500 Fr. und die Herren _Fould und Fould-Oppenheim mit 1500 Fr. sieben.

.Die in Lyon eröffnete Subscription belief fich am 18ten 0. schon auf mehr als 80,000 Fr.

Der durcb die letzten Unruhen in Lyon angerichtete Schade soll fich auf 60 Millionen Fr. belaufen. dürfte kaum im Stande seyn, diesen Verlust zu erselzen; man glaubt daher, daß die Regierung den Kammern unverzüglich ein Gesetz vorlegen werde, wodurch diesesmal ausnahmsweise die Be- tJeiiigten vom Staate entschädigt werden sollen.

Herr Adolph Bourmont, der erst kürzlich zu Lyon freigelas- sin wurde, ist nun zu Bellegarde wieder verhaftet, 'und nach Nantes abgeführt worden, weil sein Paß nicht vifirt war. . Herr Marrask soll der Aufreizung zu einer mit Erfolg ge- krönten Empörung beschuldigt seyn, *- ein Verbrechen, welches Geselzbuch mit dem Tode bestraft.

dem Königl. Gerichtshofe zu Pa- ris, ist heute durch einen 0er Instructions-Räthe, als in die en vom 13. und 14. April verwickelt, verhört worden.

8" smd in der gestrigen Nacht aus dem Ministerium des 11 Depeschen an den Präfekten von Perpignan abgegan- Man fürchtet, daß in jener Gegend Unruhen auSgebrochen 11-011 möchten, da mehrere aus“ Lyon entftohene Insurgenten das Spanische Gebiet u erreichen suchen.

bend ist es zwischen einigen Arbeitern und sten Regiments bei der Barriizre

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

sherige Ober-Landesgerichts-Referendarius Martini «Kommissar bei dem Friedensgerichte zu Buk, mit

sung seines Wohnorts in Grätz, bestellt worden. 11, und wurden durch

Im Bezirke der Königl. Regierung sollen politischer Ber-

11 Merseburg ist der Kandidat des Predigtamcs, Jo- Chrisioph Kettner, als Pfarrer zu Rehfeldt, der Kan- Karl Otto Puszer als 0111111101115 1111111310111 an der u ?Nerseburg und der Kandidat n Friedrich Kneissl als" Pfarrer zu Niemberg ange- rner der Diakonus an der Stadt-Kirche zu Mücheln, mann, zum Pastok daselbst, der Pfarrer zu Har- cl) Wunderlich, zum Pfarrer in Weidenhain endlich der Pfarrer zu Pöfigk, Friecvricl) August Frei- zum Pfarrer in Radis befördert worden.

ch1oß1 und Dom-Kirche z

Heinrich UU Die Munizipalität

Zeitu-ngs-Nachrieh-ren. AuSiand.

F r a n k r e i ch. Gestern hatten Lord und Lady _Gran- ville die Ehre, mit dem „Könige und 0er Königl. Familie zu

ffentlichen Sitzung hatte sich die. Pairs- um über ein Requi-

0as jeßige Straf-

Paris, 23. April. Herr Finet, Advokat bei

Vorgestern vor der d iverschioffenen Thüren versammelt, General-Prokurators zu entscheiden, welches darauf die angeordnete Beschlagnahme einiger Nummern des Echo frangais und 0er Estaffette auf- Der Termin von 10 Tagen war seinem Ab- wenn keine Entscheidung gefaßt wor- die Beschlagnahme aufgehoben werden müssen. daß der Pairshof leßtere für Verordnung that. Baron Mounier die Auf-

Kammer be sitorium des" hinauSging , der T ri b u n e ,

recht zu erhalten.

und dann hätte, Am Montag

mehreren Soldaten des 35 Poissoniére zu einer heftigen Schlägerei geko den Soldaten jenes Regiments verboten seyn, ohne besondere Erlaubniß vor das Thor zu begeben.

Der Municipal-Rati) der Stadt Belfort hat dem Könige durch den Deputirten General Strolß eine Adresse überreichen laffen, worin sich derselbe wegen der Verleumdung rechtfertigt, daß in jener Stadt das Panier des Aufruhrs aufgepflanzt worden sey.

Das Journal de Paris meldet in einem Schreiben aus Avranches, daß der bekannte Jeanne, der fich bei den Unruhen im Monat Juni 1832 so sehr auszeichnen und durch seine'küh- nen Antworten vor den Geschwornen aklgemeine Aufmerksamkeit M. aus dem Gefängnisse St. Michelnach und daß die in demselben Gefäng- iner Abreise eine lär-

war daher dringend nothwendig, g erklärte, was er auch 0urch m Laufe der Erörterung lenkte der

s1ch in der Folge

merksamkeit der Kammer auf die beklagenswerthen Ereignisse in derStraße Transnonain; cr räumre zuvdrdersi ein, daß das Ge- sfige jener Mord-Scenen Ürgerkriege

auf diejenigen zurückfalle, die zum 11 ausgereizt hätten; zu gleicher Zeit der Meinung, daß dergleichen Attentate nicht mit und daß eine strenge

in den Straße

aber war er Stillschweigen übergangen werden könnten, Untersuchung deshalb angeordnet werden müsse. Auf diese Be- erwiederte der General-Prokurator, daß das in Rede reigniß durch den Parteigeisi sehr entstellt und über- sey, daß die Justiz indeß Alles ausbieten werde, Während die

erregte, am 16ten 0. Paris abgeführt worden sev, nisse 1'1' enden Republikaner ihm bei se mende ' pottmufik gebracht, und ihn mit Verwünschungen beglei- ter hätten. Den Grund zu diesem Benehmen giebt das genannte Blatt nicht an.

Der Peuple souverain von Marseille isi löten 0. wieder erschienen, nachdem die dortige Poli ei das Er- scheinen dieses Blattes drei Tage lang zu hintercrei en gewum

trieben worden um die Wahrheit der Thatsachen zu ermitteln. Kammer in öffentlicher Sitzung unter dem Vorfiße des Vice- Präsidenten, Herrn Seguier, versammelt war, schritt die In- structions-Kommisson unter dem Vorfiße des Barons Pasquier um Verhör mehrerer Angeklagten, unter Anderen des Herrn aarrasi, Haupt-Redacteurs 0er Tribune. Dieses“ Verhör dauerte beinahe anderthalb Stunden, worauf Herr ONarrast nach St. e zurückgebracht wurde. 111 ministerielles Blatt sagt: „Es scheint entschieden, 1daß der Pairshof seine Si ungen in der Sache der ihm zuge- wiesenen Angeklagten in von Versailles“ wird während der Verhandlungen dem Polizei- Präfekten übertragen Werden, und der General Bugeaud soll “5:scho11 zum Militair-Komma110anten von Versailles mit außer- ordentiichen Vollmachten für die ganze Dauer des Prozeff'cs er- ;. nannt worden seyn.“ “- Dic Pairs-Kammer beschäftigte sich am Schlusse ihrer vor esirigen Sitzung noch mit dem Geseß-Entwurfe Wegen der 3" 11111111: zur Unterstützung der in Frankreich anwesenden politi- 1chenFlüchtlinge, und verlegte nach einer kurzen Debatte die Fortseßung derselben auf heute.

' Die Deputirten-Kammer beendigte in ihrer gestrigen Stßung ihre Berathung über das Budget des .Kriegs-Ministe-

- riums. Das 20sie Kap. über die Ausgaben für die Verwaltung von „Algier wurde bis zur näheren Kenntnißnahmc 0er, 0er .Kam- mer vorgelegten Akcenstücke ausgesetzt, und eine Summe von

, 1015861000 Fr., die der Kriegs-Minister für die Bildung einer _ KUEJS-Reserve verlangt hatte, mit dessen Genehmigung gänzlich 7 gestrichen. Die Sitzung dauerte, da sonst Nichts an der Tages“- _ ordnung War, kaum 1 Stunde. ; Die mit der Prüfung des von dem Kriegs-Minisier vorge- [tgten Gcseß-Entwurfes wegen der außerordentlichen Zuschüsse 10 1831 und 35 beauftragte Kommission hat ein stimmig bez. . ck11011111, dem Minister das zu bewilligen, was er für 18.34 _ver- ZK"gk- Dagegen waren die Herren Lepelletier d'Aulnay, Gan- 11111111 11110 Pelet der Meinung, die für 1835 verlangten außer- ordexnllckwn Kredite für jetzt noch nicht zu bewilligen; fie blic- bkn 110011) mit dieser Ansicht in der Minorität, indem die übri- 111 Mitglieder der „Kommission, sämmtlich Generale, es für rath- m hielten, dem Minister die verlangten 22 Millionen unge- , ständig zur Verfügung zu stellen. O_„uotidienne erzählt Folgendes: „Als der Finan ; kk, Herr Hamann, am 14ten d. M. mit der Majorit t L DépUttrtxn des Centrums den Silzungs-Saal verließ, um Lwa'g Philwp zu dem glücklichen AuSgang 0er Erei yon und Paris Glück zu wünschen, bemerkte er Herrn e filzen blieb, und mit Schreiben be- lgen uns nicht, Herr Berryer?““ bn, „„Sie fahren fort zu schreiben?““ -- „Za, erwiederte der ehrenwerthe Deputirte, „„ich )(.- daß seine Verordnungen vollzogen worden

endlich am

Es fällt allgemein auf, daß die Spanische Regierung bei Publicirung dcs Dekreis in 23er Cortes (S. den Artikel Spa nien) mcnberufung derselben angeordnet habe, Punkt gänzliches Stillschweigen beobachte. Einige_ Personen wollen wissen, daß die auSgeseßt bleiben werde, bis in ganz Spa- 11an die .Karlisiische Partei unterdrückt worden.

Großbritanien und Irland.

handlungen. Herr QConnell machte seinen seit die Großbritanisch-Zrlän- ine beinahe

g auf die Organisation der nicht auch zugleich die Zusam- sondern über diesen in der Re-

ersailles halten wird. Die Polizei

911 gut -unrerr_ichtete menberufung 10 lange

Parlaments-Ver Unterhaus.

zung vom * ). April, längerer Zeit angekündigten Antrag , dische Union _aufzulösen 1100 hielt die ganze Sitzung ausfüllende Rede., “Fortsetzung der Debatte auf den folgenden Tag verschoben wurde. H=". OConnell beantragte vorerst di Ansstiwsses zur Begutachtung der Auflösung am besten herzustellen auf den Ackerbau und die In Wie |iefmütcerlich und de, wollte der

zu diesem Zwecke e . nach deren Beendigung die

e Ernennung eines besonderen Mittel und Wege, wie jene der Folgen, die sie dustrie beider Länder ausüben kolonialmäßig Irland von Eng- Redner zunächst daher beweisen, Mitglieder im Gespräche gegen ihn ge- Nord ; Amerika habe sich der Englischen H und die Kanadas würden “* land solle es nicht gelingeiz. ber Irland sey in der That so groß, ie Erörterung ailer derjenigen Dinge, in-„denen den Irländischen im Widerwruche Er aber1 woll?!) be- oder nter"o U11 und daß dieses] Rechgt des Landes alle 7 Jahre einer neuen Taxation unterWorfen; so slch herleiten lasse.

Ge chi te der Ver; wobejserck;unäch| anz tisch seyn wird, alle 7 Jahre mit dem Werth des Grundes und

Jahren Irland als ein besonderer Bodens fallen o_dcr sietge11 muß. Diese Abgabe ist aber künftig Gesetzgebung anerkannt worden sey. -* und 0as werd als eine. der wechugftey Bestimmungen der e Dokumente, von denen eines neuen Biil angesehen - nicht von dem xedesmalcgen Inhaber 0 mehrere Andere aus den Zei; (zum Beispiel dem Pächter) des Bodens, sondern von dem .“w. waren, die sämmtlich Grund-Eigenthümer zU_entrtchten; So weit ist das Geses ein Irland zu einer blos gebietendes. Die, übrigen Bestimmungen der Bill smd nur 11 machen, fruchtlos geblieben seyen. eventuelle Vorschriften, namentlich für den Fall, daß die Grand- lreiche Beispiele von dem grausamen Herren es vorziehen sollten, etwa weil sie em Steigen des Bo-

sey, so. wie

land behandelt wer daß einige Paramcnts- äußert hätten, swaft zwar zu entziehen gewu1zc 0161? wohl auch noch thun, Die Herrschaft Englands 1": daß eine fre Britische Interessen mit lägen, ganz unmöglich gemacht würde. daß England durch kein Recht Über England erhalten habe, eben so wenig aus der Zeit nach der Union Zu diesem „Behufe ging der Red hältnisse Irlands zu Gro führte, daß bereits vor 220 Staat mit seiner getrennten Er berief sich sodann auf mehrer sogar das Datum 1246 trug un ten Richard's ll., Heinrich's 7111. u. s daß alle früheren Versuche,

Eroberung Umt und voll

ner zu einer ßbritanien Über,

hig anf seinem Pla

en sollten, nglischen Provinz Demnächst führte er za

schreibe an Karl

: 18321.

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und zu zerfieiscben geiucht; ja, fügte er hinzu, es gäbe sogar kein anderes Band, als das des Verbrechens, welches Eng- land ursprünglich mit Irland verbinde. Nach vielen Abschwei- fungen endlich auf die neuere Zeit übergehend, sprach er dem lehren Irländischen Parlamente das Recht ab, seine legiSlative ? Gewalt, wie es dies gethan, auf einen andern zu übertragen. Es sey dies ein Selbstmord gewesen, der zwar den Leib, nicht aber den Geist habe zerstören können, welcher eine ewi e Wahr- Lleit bleibe und sein ewiges Recht behalte. Wer aber abe diese

nficht am Meisten in dem letzten Irländischen Parlamente ver-

theidigt? Niemand anders, als" der je ige Irländische Lord-Kanz- ler, Lord Plunkett! Mit dieser An1Z1cht seyen tauch Locke und

Saurin einverstanden gewesen. Ja, sogar Graf Grey habe da- mals dem Irländischen Vo1ke zugerufen, daß es seine Rechte wahren und dieselben zu einem günstigen Zeitpunkte wieder in Anspruch nehmen möge. Ferner meinte der Redner, die Union sey nicht etwa ein Vertrag zwischen Nation und Nation; denn das Irländische Volk sey damals, als dieser Vertrag zu Stande gekommen, gar nicht selbstständig gewesen und ein Unfreier könne keinen rechthültigen Vertrag abschließen. England habe bei dem Zustandekommen desselben vornehmlich auch das gute Geschäft im Auge gehabt, welches es dadurch mache, daß es mit seinen damaligen 420 Millionen Schulden ein Land zum Mitschuldner gewinne, das nur 25 Millionen schuldig war. Das Land sey damals auch gegen die Union eben so gestimmr gewesen, als sein Parlament dafür; zum Beweise dienten die zahlreichen Bittschrifcen, die Zekgen die Maßregel eingelaufen wären. Hiernächsi ging der edner nun zu den schädlichen Folgen über, welche, seiner Ansicht nach , die Union für Irland gehabt. Er entwickelte dabei dieselben Ansichten in Bezug auf das Militairwesen, das Abgaben-System u. s. w., die er bereits früher so oft auseinandergese t, und schloß endlich mit seinem oben erwähnten Antrags. „TTW Spring Rice wollte den Redner antworten, als der uf zur Vertagung allgemein er- scholl und daher die Debatte für heute geschlossen wurde.

London, 2.3.Apri1. Die Times sagt mit Bezug auf die in dieser Beziehung hier umlaufenden Gerüchte: „Es darf nicht bezweifelt werden, daß England und Frankreich, im'Vereine mit Spanien und Portugal, zu der Entschließung gekommen sind, die Halbinsel sowohl von Dom Pedro als von Dom Mi- guel zu befreien, was als ein vorläufiger Schritt zu der ru i- gen Einsetzung der Portugiesischen Regierung eiten kann. er welcherlei Maßregeln auch zur Erreichung die es wünschenswer- then Zweckes für nöthig erachcet werden möchten, ein bewaffne- tes Einschreiten wird nicht stattfinden.“

Die Hauptzüge des ministeriellen Zehnten-Projekts bestehen in Folgendem: Von einem gewissen age (im Laufe des näch- sten Sommers) an gerechnet hört alle Bezahlung von Zehnten“ in Natura auf; an die Stelle desselben tritt eine jährlich zu entrichtende Geld-Abgabe. Um diese Veränderung zu bewerk- stelligen, werden in den verschiedenen Grafschaften besondere Taxatoren ernannt, welche den jährlichen Ertrag alles zehntpfiicyx tigen Landes ausfindig zu machen haben, wobei alles Land in zwei verschiedene Klassen, je nachdem es nämlich Ackerland isi oder nicht, eingetheilc werden soll. Es wird dabei präsumirt, daß das Pachtgeid, welches für ein Grundstück entrichtet wird, der jährliche Werth desselben sey, _so daß also eine wirkliche Taxation nur da stattzusinden braucht, wo das Land ganz offen- bar unter oder über dem Werth verpachtet ist. - Sodann wer- den die Taxatoren den DUrchschnitts-Ertrag der in einem jeden Kirchspiel während der letzten fünf Jahre entrichteten Zehnten berechnen, wiederum mit Unterscheidun des Ackerlandes von dem nicht geackerten Lande. Mehrere *irchspiele werden dann 11 einem Distrikt verbunden. Da indessen in den verschiedenen 7an0est eilen gegenwärtig die Zehnten nach sehr verschiedenen Grands ßen und Gewohnheiten entrichtet werden, so sollen, um die Benachtheiligung des einen oder des anderen Kirch- spiels, die hieraus entstehen könnte, zu vermeiden, nur solche Kirchspiele, in denen ein gleiches Herkommen bei Entrichcung 0er Zehnten beobachtet wird, zu einem Distrikt verbunden wer- den; ist auf diese Wei1e alles zehntpfiichtige Land in Distrikte eingetheilc worden, so wird in jedem Diftrikt der jährliche Er- trag aller in demselben belegenen Ländereien, so wie die in den einzelnen denselben bildenden Kirchspielen herauSgebrachten Durch- schnitts-Summen der Zehnten zusammengezählt; so erhält man in jedem Distrikt zwei Hauptfummen, die eine für den jährli- chen Ercra des Landes, die andere für den Berra der Zehn- ten; das Exerhältniß beider zu einander giebt den Maßstab ab, wonach die künftig zu entrichtende Abgabe berechnet werden soll, jedoch wieder mit der Unterscheidung zwischen Ackerland und nicht geackertem Lande. Ist zum Beispiel in einem Distrikt der jährliche Werth des Ackerlandes 100,000 Pfd. Sterl. und der Gesammt-Betrag des Zehnten vom Ackerlande 20,000 Pfd. Sterk, so belaufen fich in diesem Distrikt die Acherlands-Zehnten auf 4 S1). pr. Pfd.; isi in demselben Distrikt der jährliche Ertrag des nicht geackerten Boden§ 80,000 Pfd. Sterl. und der Zehntbetrag 10,000 Pfd. Ster1., 1o wird der Zehnten von nicht geackertem Lande 2 S1). 6 Pf. pr. Pfund betragen. Diese beiden Ver- hältniß-Zahlen (4 Sh. und 2 S1). 6 Pf.) bleiben in jedem Di- strikt ein für allemal unveränderlich, dagegen wird der Werth

daß also die neu_einzuführe_nde Abgabe, welche sich nach jenen beiden Verhältniß-Zahlen richten, oder vielmehr mit ihnen iden.

D“."Iournal des Débats meldet jest auch, daß von Verfahren Englands gegen

Irland an, das man zu entzweien denwertbes vorausfthen, sich durch Bezahlung einer runden