1834 / 122 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Königliche Schauspiclc.

Freitag, 2. Mai. Im Opernhausc: Fernand Corwz, große Oper in 3 Akten, mic Ballets. Musik von Spontiné. (Mad, Schröder-Devréent: Amazily als Gastrollc. Dllc. F:). Eer wird hierin tanzen.)

Jm Schauspielhause: 1) [48 101111111 (1'0111; 114311111, «011101110 (211 1 0619 at, 011 Brass. ar 110111111111. 2) 1.0 119011110112 90- 9165-31111111011 (10; 11161161 011111, 011: “142891011 811115, le: 5017019. 1111111211111: 110079011 (311 2 119.195, 11:1 11050198 111: (éz'mkvijxk', 51:41“ 016105271116.

Sonnabend, 3. PM. Jm SchaUspkelhau|'-:; König Konra- din, historische Tragödie in 5 Abth. und einem Vorspiele, von C'. Raupach.

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Königskädtisches Theater.

Freitag, 2. Mai. Auf allgemeines" Begehren (in Englächer Sprache): Douglas,- oder, der edle Schäfer, Schauspiel in 3 Akccn, von |)1'. Hume. Hierauf: Nach Sonnenuntergang, Lust- spacl in 2 Akten, von G. Loß. Zum Beschluß: Das Duell, ODU": Wer steckt jetzt in der Kiste? Posse mit Gesang in 1 Akt.

Personen: Capitain Sureshot, Major Foxcha|"e, Roger, Herr Verdrixßlich Corpulent, Demoiselle Julie, Pachesr Roxh- brusr, Schweizertsche Spielzeungerkäufecm, Samuel Musket. (Sämmtltche Charaktere werden von dem jungen Burton aUcin aUSZcf:'chrt.)

Sonnabend, 3. Mai. Ludovic, dcr Korskaner, komische Oper in 2 Akten, nach dem Franzößschen, von Friedrich Genéc. “Musik von Herold und Halevy.

Sonntag, 4. JJTai. Zum erstenmale wiederhoxt: Maria Tudor, Drama in 3 Abts)., nach dem Französischen dss Victor Hugo, von II?. Tcnelli.

Montag, 5. O)2aé. Dcr Barbier von Sevékla, komisch." Oper in 2 Akten. 9321110 von Rossmi. (Herr Frisch, vom stän-

discycn Theater zu Lemberg: Figaro, NTadame Frisch: Rosrwc, ; Deinargay meinte, cs,-bcstehe eine vollkommene Analogie zwi;

als Gastrollen.)

494 Neueste Nachrichten.

Paris, 25. April. Vorgestern Abend hatte der .Kaiser[. Russséhe Botschafter eine Audienz beim Könige. Gestern ar.- beircten Se. Majestät met dem Minister der auswärtigen An; gclegenheiten.

Der König wird jetzt doch an seinem Namensfeske (1. Mai) eine große 3190113 über die Truppen der Garmson und über dée NationalWGarde halten.

Der Großficqelbcwahrer hat so eben ein Rundschr9iben an die sämmtlichen B1schöfe erlassen, worin er sie auffordert, auc!) ihrerseits zu der bcvoxskehemden Feist." des Namenscagcs dcs“ Kö- nigs beizutragen.

Dre Pairs-Kammer genehmigte [)(-ute mit starker Stim- men-Mehrhcic den GcseZ-Encwurf Wegen eines ZUscHUsscs von “2: Millionen Franken zu den geheimen Ausgaben des ')]?111019- 191011118 des Innern und der Polizei.

Bei der C'eöffnung dcr ge|1rigen SiZUUg dcr Deputir- xen-Kammer machten einige Mitglieder die Versammlxtng darauf aufmerksam, daß die Sitzungswprotokolle der Konnntsslon für die Algicri|chxn Angelcgenheitcn noci) nichr z:.xm Drucke de'."-

wiesen jvokden wären und daß die Berathungen über dicskn Gs ; genstand nicht sügltcl) eher bc-xnmcm könnten, als bis 0:9 Kam- ' mer von jenen Protokollen voll|kändig Kcnntniß g9nommcn habe. * Der Präsident bemerkte, daß die g9dachten P1'otokolle von den Minisxern 11991) nicht herausgegeben worden wären; da indessen __

zwei .kTabinetS-IJTttglieder (die Herren Hummm und von Rignw) m der Sészng zugegen wären, so würden sie WOW chört Haben, warum 95 sich handle. „Beide »))?nüstcr schwaedcn. - “LTU der TageSordnung war |“9kzt déc Fortsetzung dex chatte 0099 das Budget des Finanz-ONinißcrmms, von welchem Tags zu; vor folgende Kapitel bewilligt wordcn warc-n: Für die konsoli; dirre Schuld '183,985,774 Fr.; fön" den Tilgungs-Fouds „1.1,616,10.5 Fr.; an Zinsrn und Prämien, so wie zur Ttlgung dcr Anlcthen füx' den Brücken Und Chaufföc-Bau 10,002,000 Fr.; an Zinsen für die Cautéonen 0 O)?tll.; an Zinsen für die innnerwähycndc Schuld 5,225,000 Fr.; zu d9n Pairs-Pensioncn “1,2('*0,0(.0 Fr.: zU dcn Civjl-PMsidncn 112201100 “Fr,; zu :„ational-Beluhmm- gen 45,000 739; zu den »))?ilétair-Pcnstoncn -1.1,«1.Z7,()00 F.:; zu den geistlichen Pensionen 3,110,000 Fr,; Pensionen dcr Donatake 1,400,001_1 F1“.; ZUscbuß xu 09111 *Prnélons-Fonds (Ws Finanz Mi,- mskcrmms 2,31-1,()00 “Fr. --«- Duc näävüfolgendsn bcidcn Kapétcxl, die in der 0911113911 Sxßung vorkamxn, betrafen 019 Civil-Liéfe, und w111'd9n, da sie für dée ganze Dauer der Regierung d9s Königs gelccn, blos; der Form wegen vorgelcsx'n. Für die Pairs-Kammct“

wurden 608,1“??“10 “Ft.". bcwilligt und für das Institut der Ehren:

Legion cin Zuschuß von 2,671,000 Ft“. Herr Auguis' verlangte, daß dieses" J:“astituc wieder dem *))kmister d9s öß'entlichM 1111191“; richts überwiesen werde, und der Gcnerai B9rtrand trug dar.: auf an, daß man jenen Dotations-Fonds um 72,000 F1". erhöhe, damit 250 Militairs, denen der Kaiser im „Jahre 1815 [391 sei- ner Landung bci Cannes den Orden der Chrcn-Legion verliehen, die mit demselben verknüpfte Pension erhalten könnccn. Der Graf Jaubcrr widersetztc sich diese:." Proposition, und als" die Zuhörer auf den öffeüriicycn Tribuncn dem Antragsteller, der 11011) einmal die Rednervühnc 0911191], laut ihrc-n Beifall zolxrcn, ver- langte 91", daß der Präsiden: diesen Verstoß gegen das Reglement rüge. Herr Dupin bemerkte énzw:|"c1)cn, da:; derBeifall nurwenige Sekunden gedauert habe, Der Finatjz-WTinistcr ltcß den

0590111101199" des Gencrals Bertrand volle G9rcchcigkcit wider.- .

fahren, hrelt_ ab99 nict):s?-2|kowcnéger ynd zwar schon des Pkm- zips wegen 19111911 Antrag für m1zulä|sig. erregte es in den Reihen der Opposition, als dcr Graf „Jaubert

(Gewalttgcs »Murrcn !

hénzufügtc, das; die Landung Napoleons im Jakyc 1814") ein An,- ?

griff auf die bestes)end9 chterxmg gewesen sev. Der General

1

schen der Bewegung, die den Kaiser nach Frankreich zurückge- fc'jhrt, und derjenigen, die Karl )(. den Thron gekoüct habe. Der General Subervtc unterstützte den Vorschlag des" Generals Bertrand. Nach einer sehr verworrcncn Debatte wurde cndlact)

_ beschlossen, diesen Vorschlag der betréftcndcn Kommrsslon zur Prü-

fung zu Überweisen. Jm näcyßen Kap. wm'dcn 1,124,000 F;; für den Rechnungshof verlangt. Hcrr Hgvin bcmcrkcc, daß, da der »).)karquis Barch-DNarsz als Crsrcr Präßdxnc

Barths) fick) hdffcntléch chen so uneigennüßtg zetgcn Werde: Der Ftnanz-ZFUnister er1vi9derte, daß Herr Barbé-Marsz bloß deshalb kein Gehalt als Präfident dcs Rccimungshofcs bc- zogen habe, wcx'l 97: als ehemaliger Setmcor ein J1t)rgcld vvn *.*-1,100 F1". exhalte Und das Kumnl-Mn der Gcha'tkr 9919131111)

oerbotcn sey; Herr Barth9 dagegen habe sonst gac kcin Ctnkom:

men _aus Staats-Fonds und es sry daher 1311110, 1511 als Crstcn Prästdeneen des R9chnungshdfes zu r9muneriren. Nachdem

hierauf noch das Kapitel Über 019 Gehälter der Gencral- und *

091" Untcr-Einnchmcr angenommcn worden, kam die- 319109 an 7

von der Kommission bcamtragte Zusakz-Arttkcl, die, bis auf einen, ;

00119 Wetter9s durchgingcn. . _ Zn dcr h9ut13211 Sészung [cgke Herr Karl" DUpin dex: Konnmssions-Bcrcchr über das Budget des See-ONxmstcriUms an das Barcau dcs Präsidentsn nieder. Uebrégen ohm: all9s chcrcffe. _ Die Konnmssion zur Begutachtung der Nachfordsrunqcn des Kriegs-Miniftch auf 19019 beiden Budg9ts pro 183.1 [010 pro 18.35 hat den Ob9rstcxx Paixhans zu ihrem Berichterstacxcr ernannt. F0? Bas laxtsende Javr soll die gedachte Kommxsßdn jedwede Vermehrung “der .';Tavallcrie verweigert haben. Vor dem hiesigen Zuct)rpdlezei-Gericht9 begannen heute die

Verhandlunqan in dem Prozcsse dcr O)?itglicder des C9ntral;'

* Zeitungs-Nachrichkck1-

“.)[usschuffes der Gesellschaft do!." *))?cnschcnrcMc, diedcr “2111|"fo- tnng vcrschwdencr Coalitioncn unter den Arb9iccrn angeklagt sind. Morgen wird das ZcUget1-V9rhör stattfinden. Unter den vorgeladenen Zeugen 0911110911 sich dic Herren Voyer-d'Llrgenson und ?(udry-dc-Puyravsau.

D9r Prozeß der Mutuellisten zu Lyon, der den Vortvand * *" zu 0911 lcszten dortigen Unruhen abgegeben hatte, ist endlich am «

vorigen *))?onragc 9111scl)icdcn, und sämmtliche Angeschuldtgce smd

zu 14:50. 3111011atltchcr bis 14tägiger Haft verurchcilc worden.

Ein Truppcn-Detaschement war, der Vorsicht wegen, zur Be-

dm'cyaus 19111 23911091) zur Störung der Ruhe und Ordnung stack. Den chl)a'i„chten zufolge, dic 0118“ der Provinz hier eane- ()en, haben sich tn allen Dcazartements, wo es bisher republika-

nischchrcine gab, diese Vereine von selbst, und ohne daß es

cmer geschlichen Auffordcr'Ung dazu bedurft häxce, aufgclösc. Dsl“ Flecken Tavaux im Departement des Zum ist am 15ten d. M. von einer Feuersbrunst heimgesucht worden, die in Wer nigen Stound9n 1.11 Häuser in Asche gelegt hat. «--- Heure schloß 51.1101“. Rente ])1'.lk()l[1|11.1[14. 20. 150 170111“.

104. 25. Zproc. |U". 00111|11.78. ***-. 1111 00111“. “TK. .“). Hproc, Reap. 1111 00111". 9-1. 70. öproc. Span. 094. .“Kproc. do. 45.

Corres-Obl. 28. öproc. Belg. 97:7. :")proc. Röm. 00.

.',-11

081. 4proc. 803. 89-3» “.).“.proc. 52;. 1proc. ...;-,. Aktien 1518. 1517. Part.-Obl. 1381. Br. Loose zu G. 4.2.04. Br. Holl. :'xproc. Obs. von 1832 04,2. 941. L. 621.251“. Preuß. Präm. - Sci). 512. 513. 48999. 015. G. ßproc. Span. Rente 58. 67-3. Zproc. do perv, «1.11. 4.1.

Br.

Redacteur 09 11- /.

Gedruckt bei A. W. Hayn.

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« llgenseiner aneiger

für die Preuß55i15chensStaat9-_U_."“"*

Bekanntmachungen.

. P„r_o c l_a m a.

Der fruher bet !)tesiger Krcegs- und Domainenkam- mer angestellt gewesene Kammer-Calculator Friedrich Yuguß Brandt, weicher schon wälxrend der weßphälj-x schen Regierung sich_ entfernt, spacer aber im Jahre 1815 zuruckgekevrt, cm Anfange des Jahres 1816 aber wieder fortgegangen und seudem; verschollen ist, so wie dessen unbekannte Erben und Ervn_el)mer, werden hier- durch aufgefordert, steh vor, oder m dem auf

_ den 3. _Noyember c-, Vormtttags 9 Uhr, um htefigen Ober-Landesgertchte angesetzten Termine in der Negiftracur - oder bei dem ernannten Deputirten, Herrn_Referendarius v, Borries zu melden und daselbtt wettere Anwsxsungen zu erwarten.

Für den Fall aber, daß die gedachten Personen fiel) nicht melden sollten, hactder Frjedrictz August Brandt zu gewärttgen, daß er fur rode erklart werden wird, und wenn die unbekannten Erben und Erbnehmer sick) nicht :enrlden sollten, so werde'n-djsseibkn mir thren Ansprachen an den Nachlaß des Frcedrich Auguft Brandt präcludtrc werden.

Magdeburg, den 13. Januar 1831.

Der Erße Senat des Königl. Ober-Landes- Gextchts.

Proclama.

Der am 26. April 1778 allhéer geborne CarlFrie- dricv Baumetßer, ein Sohn des verstorbenen mengen Doktor 'Haumetfier, welcher in, den Jahren 1786„unr 1797 in Leip ig die Rechte studttte, später abe“: fernen Entschluß änderte, und im Jahre 1799 zu Brieg in Schießen „bet der Handlung Johann Ernst Schlegel, Wiccwe dee Kaufmannschaft erlernte, und seit dem Jahre 1800 keme Nachricht von sich gegeben hat, so wie dessen etwa nachgelasene unbekannte Erben; und Erdneymer werden yterdurch öffentlich aufgesoxderc, [?ck binnen neun Monaxen schr1ftlich oder personlicd bei dem yiestgen Landgertchte m der Régißracur hesse:- ben, soäceüens aber m dem auf den 20,Decetx1ber c. ..,Vormtttagsum 10Uhr, vor dem Devuctrcen Hexrn Ober-Land93ge71chcs-Ne; serendar Knauft, auf hteffgxm Landgertchc qngesetzcen Termine zu melden, und du: wectern Anwecsungen zu erwarten. _ _

Wenn der Baumxtüer w„eder erscbemt, noch sch schriftlich meldet, wnd er fur todc erklärt, demnächü

zugesprochen und zur freien Verfügung verabfolgt werden., Gorlnz, am 21. Februar 1834.

Königl. Preuß. Landgericht.

Erbschafrs-Theilung halber, sollen am 10. Juni d. J., Morgens 11 uhr, die all'yter belegenen Grundßück. des weiland Kaufmannes Carl Schultze, in dem zum Nachlaß gedoragen Wohnhause öffen111ch mestvieteur aufgeboten werden, und wird bei annevmlict) befunde- nem Bot nur noch ein gerichtlichex Verkaufs-Termm tiatc finden. Dxese Grundßücks, sammclich vor nicht langer Zeit durchaus massiv neu erduuc, veüeykn in emem gxoßen Wodnyause mat xvei Ftügrln, „Hof- und Garten, enthaltend mehrere Seile und viele Zemmex; xmem SpklOkk mit vielem Bod9nraum, wooei eam durch Wasser getriebene Okl-kavle und kam? Roß- Oel-Müyle, und einem an der Over-Warnow hellge- 0111 Garten; worauf ein sehr großes Gebäude, norm eme Seafen- und Lccdc-Fabrak verkleben ward.

Ene genausre Beschre1vung dteser Gruwdfchke 's, in den Mecklenburg-chwermschcn JnreUmcnz-Btänerx und Rostocker Zeitungen zu ersehen. Dae Besteht!- aung der m verkaufrnden Grux-dsiücke üeyt jc'di'kzell nach vorheriger M.lrun1 im Carl Scyäxzcscben Wodn: oaufc frei, und dae Vexkaufs-Bedéngungen können v:- UnterzetcHnetem eingesxhen, und gegen dae Gebüyx absorifclicy margetyexlc w91d9n. '

Roxiosk, den 19. Apml 1831.

Ernü Emil Eggers, Hofrath.

Eine dex schönßetx Landbesixzungen, eine Stunde vo- Dresden, tn der, Nahe des Prinzen Matregencen Wem- derqs, ve: Leschwnz, soll aus freier Hand verkauf: werden.

Dieses gxoßayng gebaute und innerltcy ganz herr- schafxlcch eingertchce9e Grundüücke wozu keme Oeko- nomte. sondern nur em großer englischer Garten gehört, wozu aber auf V-Zrlgngen ein Stück Wxingebirge mtc ada'elaffen wea-den konnte, befiehc aus einem in sehr schonen Sayl gebauetcn Wohnhaus mit großem Ball-

11ussicht nach dem Elvtyal, der Stadt Dresden und adfwärts auf das Gebirge der Sächsischen Schweiz, Kömgßem :c. anxucreffen,_ einem Stallgebäude und |eyx großem qutln, und [| Alles völlig neu .und so- gletch zum Beziehen eingerichtet.

Nähere Nachnchten zu ercyeilen ift beauftragt der

aber sein Vermögen den bekannten Erben desselben

Gleits-Einnehmer Schelcher in Dresden.

saal, meyreren Zimmern, von wo aus die reizendfte

Dampf-Packetfahcc xwtschen _ Lübeck und St. Petersburg.

Die Abfahrt. der beiden eprivilegirteu schönen und qroßxn Dan1ofqchtff9, von Lubeck nach St. Petersburg, iti fur das Jahr 1834 auf folgend? Tage feßgesekzc:

7:*»Al_e;*ccxndra.

Capicam I. C. Diets. Dienstag den 13. Mai, Tonnkrßag dsn 29. Mai, Dtensiag den 17. Juni, Donnerstag dm 3. Juli- Dcknstag den 22. Full, Donnerüag den 7. August, Dienuag den 26. A:.gusr, T*onnerxkaq dkn 11. Seockmbkr, Dxe'nstaa den 30. Samedkr. Donnerstag den 16. Okzoder.

N i c o l a y [. Cxp1axn ')"2- W- Stahl. Déknxxag ren 20. *));ai, Donnerstag dr'U 5. Iuai, Daenstaa den 24. Fim“, Donnerüaq drn 10. Juli- Tiknrjaa den 29. Jul:, Donnerstag 0 n 14. Augufk, Diénüax (“kn 2 St'pkkknbkk- Bonn:,rüag den 18 St'pcembcr, .Die-"Lag den 7 Ok oder, Donnertiag den 2-3 Oktober. Abfahkt von Tyavemkmr-e um 2 Uhr Mittags. - Dae Preise dkr Pzssage sind die nämlichen wie in: vorigen Jahre. - Anmeldungen geschehen xm Comcoir der Damvffcbifkahrts-Gesellschafx in Lübeck.

Literarische Anzeigen.

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Oecker, Arttuerte :.“. 3 Bde., Berlm, 1816. 1 Thlr-

Larix, 1835. 1 Tolk. 2001.

[avarenno, mémor. äs j'asücsor.

vor; „'I-Thlr. jähr_lich oder 12700. vierteljährlich , , , pranumkrando, (fur Botenlobn wird vierteljährlich J “.? "LU? Koss?" VOZUUWQ- cm, - Jm xerneren Laufe der Berathungen uber das Budget

Bkklin, 1814-17 5ler. 101110 Breslau,“ 5

WT“,

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Allgemeine

Preußiskße Staats=Zeitung.

dicses KollcgiUtYs' auf das mit dieser Stelle verknüpfte ka halt (25,000 “Jr.) verzichtet gehabt, sm Nachfolgcr (Herr

Berlin, Sonnabend den Z“" Mai

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Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

Jm Bezirke der Königl. Regierung zu Koblenz ist der evangelische Pfarrer Müller zu BÜ; Pfarrer in Schöneberg, Kreis Altenkirchen, 91"-

Ychenbcuren zum ) worden; _ zu Köslin ist der Kandidat des Predigtamts, [)1'. Ram- „berg, als Prediger in Woldisch-Tychow bei Bclgard ange,-

'* "teilt wwrdcn.

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Angekommen: Der Kaiserl. Russische General-Major und

ZÜZZnspecteur der Artillerie, Suchosanet []„ von Dresvxn.

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Z A u s l a n d.

. Frankreich.

Paris, 25. April. „Dcr Marscball Gérard hatte **,-Iser" 11" eine Prtvac-Audicnz beim König9. - D9r Herzog von Orleans

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cher der Meinung war, ncnnung neuer Commtffaire. '*' bisherigen Kofnmission. - Der Marquis v. Laplace berich- -:;cz919 darauf über den Geseß-Entwurf wegen der Einberu-

Frankfurt a. TR„ 28. April. Oesterr. Hproc. Metall, 90 sung des Kontingents der 80,000 Mann von der Klasse von 25001 5 . , . . 106 Berichte uber den Austausch des mcht apanagtrten Thetls des

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“_ ist Heute von Meudon in Paris 9i11get1'off9n. In der heutigen Sitzung der Patrs-Kammer war unter

- _ . . _ . Anderem axtcl die Ernennum einchommisston urPrüfungdcs 1chü§zung dcs Getucdtshofes kommandtrt word9n; indessen fand ) I z

der Deputérten-Kammcr in s:)incr urspre'mglicvcr». Gsstait wie- -derherg9stellten Gescß-Enrwurfes Über die AbschaffWg 091" '))?a- Tagesordnung. D9r „Baron Mounier 1901) dar- auf an, daß man diesen Gesekz-Entwurf der nämlichen Kommis- sion zustelle, die schon einmal met der Prüfung desselben beauf- tragt gewesen. Diesem widersekzre sich der Graf Dejean, wel- daß die alte Kommission die wahren An- sichten der Kammer Über diesen Gegenstand nicht mehr repräsen- tire. Auch der Herzog von Choiseul stimmte für die Er,- Die Majoritäc der Kammer ent- *scl)ied stel) jedoch bei der Abstimmung für die Beibehaltung d9r

"183.3, und trug auf die Annahme desselben an. - Zwei andere

Palais, Royal gxgxey S_taats-Waldungen, und über "den definite- 0911 Recl)11ungs-2[b|cl)lu|_; von 18.51 statteten der Marquis von

Malhouct und „Herr Gautier ab. - Nachdem endlich noch

* *der Kriegs-Minisker das (Gesetz, in Bezug auf die Vetera-

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nen:.K'asse vorgelegt hatte, beschäftigte die Versammlung sich mit dcm von dem 202111111631" des Innern verlangten Kredite von 1,200,000 Fr. zu den geheimen AuSgabcn, dcr zulckzc mit 03 gegen 0 Stimmen bewilligt wurde.

„In der Depucirtcn-Kammer erfolgte heute zuvörders'c

«. “Ä - - “*.. . - . . »; - „*.*: dte monatliche Erneuerung der Bnreaus. _ Herr FOL) legte

daran den Kommisslons-Bericht Über die Proposition des Herrn

Lafsncc wegen des Austrocknens dcr Sümpfe auf das Bureau

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des Präsidenten nieder. -- „Herr Ganneron verlangte, das; . man sich anfs Neue mit den, dem Buchhandel im Jahre 18.30

gemachten Vorschüffcn beschäftige, indem die Aufbenmhrung der

151, 1)

11.4? 1

1D9laborde ihn bekämpfte.

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““..-ck des Generals Bertrand Jahre 1815 von Napolcon 119.91) scéncr Rückkeh!" von Elba c1'/

incl. Voklo, und belieben sich mit ihren Beßeüungen *

1110179, umd stimmte formel) fÜr die Verwerfung desstlbcn.

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. damals von 0911 Buchhändlertx verpfändeten Bücher immer nur

Dw Kammer ging auf diesen Vorschlag

J des Finanz;Mmistcriums, berichtete darauf Herr Calmon über zdas Tages zuvor an die Konnnission verwicpme Anwndcment wegen der Pemionirung der im

munten Ehrcnlegions-Rirtcr; 91" war der 9379111111153, daß ein

1010191“ Vorschlag der Gegenüand eines besonderen Gesetzes scwn

Der Graf Zauberc pßtchccte diesem Antrags bei, während der Graf _ . _ Herr „Bande schlug cine andere :210fassung des Bertrand|chen Amendemcnts vor, fiel indessen

" damit durch; eben so Herr Sappev mit einem Unter;An19nd9-

m r, 1798-1808 (TOWN. 752130.) 7T1x1*.2111'ar. *"

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Carte än "[*xrol et äu 70rar1bekg.1808. 111141?"-

Blatc auf »ein-mn), tm Furkal. 4 Ldlr. 5 [gr. Berlen, I. 21. LM, Burgstraße Nr. 9.

schienen:

561111[*é§l138 üer ]“:rc]* unc] Ztaatenkunäs, 0-1 9, 1171011 (1071) Zeäüri'nszze: eier JaLt untl (Lem jetxsxea «* »tntejt-Regunct1te angezctgt.

Nachrichc Lügen, in soweit sie Offizwre betrifft. * Getsre des ganzen Regimentes verdankt man die unverzügliche

Zianäpunkto cler Mizxcmcbalt bearbeitet Uk)" “]]-co- (101' [**-“141101711 von [1061001151211]. 1518 unä 210 ]„icserung, jeclo yon 4 [(Wien, grnoij't !*cdn l]. ])a-

[Zus. ?. ']"11|-. 20 agr-

0u31'übrlicbu Kokiinäignngen über (1611 91311 uoc1 »“. Umfang (163 01111: aim11'n allso ZucblmoUunzen BU

haben.

Zei 6. 11.111191, Mj1be1m-e-zkz: R0. 73, i.: :r-

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mcnr. .Die Debatte endigtc zulelzc damit, daß der General Ber- , trqnd selbst, in Betracht, daß der Fmanz-Miniscer Tags zuvor erklärt hatte, die Regierung sey bereit, dte Sach9 in Erwägung zu_zi9k)en, scinen ?[ntkag wieder zurücknahm. - Die Kammer *bc|ct)äftigre sich darauf mit dem Geselz-C'ntwursc wegen des Schrfffahrts-Zollcs auf der niedern Seine. - Am Schlusse 099 Sitzung erfolgre noch die Ernennung der großen Deputation, . die am 1. »Mai dem Könige dcn Glückwunsch der „Kammer zu , |einem Namens-Fesce überbringen soll. Der Courricr framxais enthält Folgendes: „Die Un,-

Z tersuchungs«Kommisßon dcs Pairshofcs versammelt sich täglich, ; und bcschäftjgt fick) mit dem Verhöre der Angeklagten. ? haftungen smd so zahlreich, daß die Instruction wohl drei Mo-

2.) sgk- ; nate dauern kann.

Die Ver,-

Man versichert, daß-dje bis 19th skattqehab- 1911 Verhöre nur unbedeutende Thatsachen und für einige 099 Kommissaricn die innere Ucbcrzcugung herbeigeführt hätten, das; gegen die meisten der verhafteten Bürger keine Klage anzustellen 191), und daß man nur gegen diejenigen Personen werde verfah- ren können, welche mit den Waffen in der Hand ergriffen wvr- den sind.“

Die Offiziere des .](Zsken Regiments haben folgendes Schrei- ben in die hiesigen Blätter einrücken lassen: „O)?chrcre Journale haben Verhaftungen von Offizieren und Unteroffizieren im 36. Das Offtzéer-Corps straft diese „Dem guten

Aysscoßung Einiger, welche die Ehre und die heilige Pßicl)t des Erdes |o weit vcx'gcssen konnten, daß sie den Einfiüsterungen ei- "igel“ republikani|chen Aufwiegler Gehör |ck9nktcn. .Das 36119

Regiment ist wegen seiner Hingebung für den König, seiner Aa-

i7x5131glichkcit an unserc'Insticutionen und wegen seiner guten *.Nanns'zuchc bekannt. Es wird von einem Oberst und einem

Obersk-Lieutenant kommandirt, die zur Kaiserlichen Garde ge- hörten. Im Jahre 18.31 unterdrückte es in Nimes ernste Er- eignisse, und der Brigade-General, Herr v. Lascours, der es da- mals kommandirte, hac ilym mehr als einmal seine lebhaftcsie ZUfriedenhcit zu eckenncn gegeben.“ (Folgen die Unterschriften.)

Der Doktor.Gervais aus Caen, der am 14ten d. M. in densBurcau 099 „Tribune“ verhaftet wurde, hatte aus seinem Gefängnisse ein Schreiben an den „*Meffager“ gerichtet, worin er versicherte, Augenzeuge von schrecklichen Mißhandlungcn ge- wess!) zu 19011, die mehrere Gefangene im Innern des Präfek- tur-(Vebäudcs von OSN Polizei-Agenten zu erdulden ehabt hätten. Der Moniteur zeigt heute an, daß der Polizei-“Zräfekc dieses Schreibens halber cine Déffamations-Klage gegen den Herrn Gervais und gegen den Reductcur des Messager angestellt habe.

Paris, 26. April. Gestern fkchrt9 der König in einem zweistündigen Minésfer-Rathe dcn Vorsilz.

Mittelfr Königltcher Verordnung vom gestrigen Tage ist der O)?at*|'clcka!l Graf von Lobau aufs Neue zum Ober-Befehlshaber der N«'«tkonal-Garden dcs Seinc-Departcments ernannt worden.

„Dcr Constitutionnel meldet, daß er falsch berichtet wor- den sey, als 91? angezeigt habe, daß doch am 1. Mai eine Revue der Truppen der Garnison und der Nacional-Garde stattfindcn werde; dieselbe sey defmitiv abgesagt worden.

Die heutige (Sonnabend-) Sitzung der Depucirten- Kammer war wie gewöhnlich vorzugsmcise den beiderKammer eingegangenenBittsckwifcen gewidmet; cs befanden sci) unter densel- ben nenerdinas mehrere Eingaben, worin die Beibehaltung ver- schiedener Bistbümer verlangc wurde; sie wurden nach einer sehr weitläufcigcn Debatte (auf die wir noch einmal zurückkommen werden) an den Großsl9gclbswahrcr, der zugleich Minister des Kultus ift, verwiesen,

Der Nacional will wissen, daß der Prozeß der Theilneh- mer an den letzten 1111111001 im Laufe des Monats August vor dem Pairshoft verhandekc werden würde, ob in Versailles, sey übregcns noch keineswcges 9711|“chieden.

Die vor einigen Tagen in den Bm'eaus dcr Tribune an; gestellte, jedoch noch nicht bcendigce Untcrsuchung ist heute Y)?orgcn m Gegenwart der Herren Sarrut, Lionnc und Rwail, Reduc- teurs dieses Blattes, fortgeseßt worden; die drei Gefangenen wurden darauf zu einem Verhöre vox" die Kommission des Pairs- hofes geführt. - Andererseits ist jetzt auch eine Untersuchung gegen die Theilnehmer an den in der Straße Transnonain ver- übten Gcwaltchättgkeiccn im Werke. Mehrere Soldaten 096 3511911 Linien-chiments sind in dase" Tagen vor den Instruc- tionS-thhtcr geladen wvrdcn.

In dem heutigen Blatts dcs Monitcurs liest man Fol- gendes: „Dcr National Überließ slch geskern in einem Artikel Über die Lyoner Ereigniss: seinen gewöhnlichen D9clamacéonen; er sprach von PlündcrUngcn, von Gefangenen,. die niedergemez- zeit, von Frauen, die Von den Truppen crwürqt, verstümmelt, odcr den9n Gewalt angcthan worden. „„Der Franzdfische Sol- dac““, fügte er hinzu, „„hat 1791) nicht wie ein Löwe, er hat sich wie ein Tig9r gesel)[agen.““ Obgleich diesc schändlichen Be- schuldigungcn mit einem Syskcme im Zusammenhange stehen, Über welches das Publtkmn sich nicht mehr täuschen kann, so glauben wir es doch der kleinen Anzahl von Lesern, die den .Behauytungen des National noch einigen Glauben schenken, schuldig zu seyn, jene Abscheulichkeitcn als eine reine Erfindung zu bezeichnen, indem wir das gedachte Blatt herausfordern, irgend eine Thatsache als Belag für seine Verleumdungen anzuführen.“

Die von der Stadt Lyon abgesandcen Kommiffarien haben unter die Mitglieder der Deputirtcn-Kammer eine Note verthei- len lassen, Worin sic dte Ansprüche jener Stadt auf eine Ent- |'chädtq1mg von Seiten des Staats da“»zuthun s11chen.

Die Nachrichten aus Lyon gehen bis zum 2111911 d. Die daselbst zum Besten der verwundeten Soldaten eröffnete Sub- sxriptcon belief sich bereits auf mehr als 100,000 Fr. Hr. Ful- ([)iron, Dcpntirtc? für Lyon, hat 10,000 Fr. unterzeichnet. Es kommen fortjväk)1'90d Truppen in Lyon an. PTM hört noch Zyäufig davon, das; auf Offiziere geschossen wird. Sehr viele Verhafcete 0120 nach ii)r9m ersten Verhöre verhaftet worden, wie dies (11111) nicht gut anders scwn konnte, da man im ersten Au- genblicke «;cden verhaftete, der wegen seiner Abneigung gegen die Regierung bekannt war.

Von den,13 MUtucllisten, die in Lyon gerichtlich belangt worden waren, find 0 zu .;;Ztägigcr, 1, zu 40tägiger, 1 zu ein- monatiichcr und 1 zu zweimonatlicher Hast verurthcilt; .; aber freigesprochen worden. Der 1.319 War während der leßten Un- ruhen ums Leben gekommen. '

,Die Zahl der Arbeiter, deren Prozeß in diesem Augenblick vor dcm hiesigen Zuchtpolizei-G9richt9 verhandelt wird, beläuft sich auf 22; sie smd sämmtlicl) angeklagt, im Auftrage der Ge- sellschaft der I)?9nsch9m'9chte Coalitioncn unter den Schuhma- 917917, Schneider;, Bäcker: und anderen Gesellen gegen ihre Meister angestiftet zu haben. ?acbdcm in der heutigen Session das Zeugen-Vcrhör, das im Uebrigen wenig In- teresse bot, becndigc worden, hielt der Gcncral-Advokac sein Requisicoktum, in welchem er sich mit solcher Heftigkeit gegen die Ge|ellschast dcr *))?911sch911r9chte erging, daß mehrere der An- geschuldigtcn darfiber [aut ihr Mißfallen zu erkennen gaben und den General-Advokatcn mit großer Heftigkeit zur Rede stellten, so daß der Präsident sich ins" Mitwl tegen mußte, um die Ruhe der Debatte aufrecht zu erhalten. .Der Urtheilssprucf) dürfte erst morgen erfolgen. -

.Das Ute Kärasscr-Regiment, in welchem kürzlich einige Verhaftungen von Unteroffiziean stattfanden, verläßt Luneville, um sich nach Cambrai zu begeben. Ein Ordonnanz-Offizier des Kriegs-Minisrers ist in der Nacht vom 18cm zum [Neu in Lu- ncville angekommen, und nach einer dreiviertelstündigcn Unterre- dung mit dem General Gusler nach Epinal abgereist, wo das 1119 Dragoner-Regiment in Garnison liegt.

Herr Bastide, der nach den Ereignissen im Juni 1832 der Theilnahme an dem Aufstande beschuldigt und in contumnciam

interveniren, wenn dies ndrhig seyn sollte;

zum Tode verurtheilt worden war, hat sich jetzt vor Gericht gc-

scel1t, und ist heute von der Jury nach einer sehr kurzen Ver- handlung freigesprochen worden.

Die Raths-Kammer des Königlichen Gerichtshofes hat durch eine Verordnung vom 2311911 13. M. erklärt, daß kein Grund vorhanden sey, gegen den Herausgeber der „Gazette de France“ wegen des in Beschlag genommenen Blattes vom 1Zten d. M. gerichtlichCzu verfahren.

Der onstitutionnel enthält Folgendes: „Wir können auf das Beskimmteste versichern, daß der Of; und Defensiv-Traktar zwischen Frankreich, England, Spanien und Portugal wirkltcf) am 22. April zu London unterzeichnet Worden ist. Dieser Trak- tat, der, wenigstens ostenfibel, nicht die Ausdehnung hat, welche man hätte erwarten können, hat zum Zweck, Spaniett und Por- tugal zu gleicher Zeit von zwei Präcendenten zu befreien, dercn Rebenbuhlerschafc die beiden Länder verwüstet. Spanien, wel- ches seit einiger Zeit 12 bis 14,000 Mann Truppen bereit hält, um die Gränze zu üöerschreiten, erbietet sich gegen Dom Pedro, diese Truppen zu seiner Verfügung zu stellen, ihm dieselben so lange zu lassen, als er es für zwedkdéenlich hält, und fie auf sein Gesnä) sogleich zurückzuziehen. Don Carlos und Dom Miguel sollen eine Apanage erhalten, wenn fie gutwillig ihren Ansprüch9n entsagen. En land und Frankreich versprechen außerdem, das eine mit See; ccejtkräfcen, das andere mit Land-Truppcn, zx: cs ist aber zu 001“- fen, daß dieser Fall n*'c*)t eintreten werde.“ - Das Journal des Débats bemerkt über denselhen Gegenßand, daß, wenn es auch die 117,“ *" di9se wichtigen Uncerhandlungen verbreitet::n Gerüchte wedcr . nz bestätigen, noch widerlegen könne, 117.111 0091) der Plan übereinstimmend Mit dem wohlverßandcncn Interesse der Vier Mächte zu seyn scheine, daß 91“ die Verwirk- lichung desselben sehnlichst 1v1*jnscl)e.“

Briefe aus Madrid vom 19ten d. melden FolgeUdes: „Die öffentlichen Fonds haben ein bedeutendes Steigen erfahkcn. Es ist dies, wie es scheint, der Ankunft eines außerordentlichcn Couriers znzuschreiben, welcher günstige Nachrichten aus Portu- gal mitgebracht hat. Die in diesem Lande von 2000 Mann Spanischer Truppen vorgenommene Recognoscirung hat sich m eine förmliche Invasion verwandett. Der Brigadier San Jua- nana, welcher die Avant-Garde befehligt, rückt gegen Almeida vor und General Rodil wird dieser Bewegung mit der Haupt: Macht der Expeditions-Division, Welche im Ganzen aus 7000 Mann besteht, folgen. DNan verbreitete sogar schon das Gerücht, daß Don Carlos, als er die Annähe- rung der Spanier erfahren, sick) von Almeida geflüchtet habe, aber wieder genöchigt worden sey, nach dieser Stadt zu- rückzukehren, indem er den Weg, auf dem er seinen “Feinden entgehen Wollte, von dem Baron von Carondelet abgeschnitten fand. -- Man spricht nun noch einmal von der Entfernung dcs Herrn Burgos und dessen Erseßung durch Herrn Mo-chso, früher Minister unter den Cortes; es wird hinzugefügt, HM" Burgos werde die Pairs-Würde erhalten. Man spricht auch von der baldigen Bekanntmachung des Dckrctes für die Zusam- menberufung der Kammern und der bei ihkem Zusammenn'itce nothwendigen Dekrete und Reglements. ,Die Versammlung dev gesetzgebenden Gewalt würde gegen den 1. Juli hin stattfinden.“

Großbritanien und Irland.

London, 25. Avril. Die Abreise des bisherigen Spani-' schen Gesandten am hiesigen Hofe, Ritters von Vial, nach Ma- drid, die heute stattfinden sollte, ist noch drei oder vier Tage aufgeschoben worden.

Herr Walley, der lange Zeit Belgischer Gesandtschafts-Sc- crecair war, ist mit Depeschen des Ministers der auswärtigen Angelegenheiten, Grafen Felix von Merode, an Herrn Vande- weyer aus Brüssel hier eingetroffen.

Die Bill wegen Zulassung der Dissenters an den Universi- täten ist nun gedruckt; es heißt darin: „Daß von der Annahme dieser Akte an, alle Unterthanen Se. Majestät geseßlich befugt seyn sollen, die Universitäten von Engxand zu besuchen, imma; trikulirt zu werden und alle von demelben verliehenen wiffcn; schaftlichen Grade (die theologischen ausgenommen) zu erhalten und zu genießen, ohne daß fie religiöse_ Artikel zu unterzeichnen oder eine Erklärung über ihre religid1e Anfichc von besonderen Arten des Glaubens und der Gottesverehrung abzugeben brau- chen, jedoch unter den Bedingungen, daß es Personen von sicc- lichem Charakter und von gehörigen Kenntnissen seyen, und daß sie sich bereit erklären, den von den Behörden der verschiedenen Kollegien oder Hörsäle angeordneten Disciplinar-Vorschriften Folge zu leisten.“ Ferner heißt es, daß auch Katholiken imma- trikulirr werden können, wenn sie eine ähnliche Erklärung abge- ben, wie die katholischen Parlaments-IMtglieder, und daß ins,- künftige keine Univerfität ein dem Inhalt dieser Alte zuwider- laufendes Statut erlassen sollte.

Gestern Abend fand unter dem Vorsikz des Grafen Howe und in Gegenwart des Spanischen, dcs Dänischen uud anderer fremden Gesandten die Jahresfeier des Vereins zur Unterstükxzung nothleidender Ausländer statt, Der Präsident berichtete, daß sich die Fonds der Gesellschaft in den le_kzren Jahrenverminderc hät,- ten, so daß man fich genöthigt gedehen h_abe, die Auszahlung mehrerer Iahrgelder einzustellen, und daß es selbst zweifelhaft geworden, ob der Verein noch länger würde bestehen können; in dieser mißlichen Lage sep der Plan einer Ausstellung werb- licher Handarbeiten zur Ausführung gekommen und habe unter den huldvollen Auspicien Ihrer Majestät und der angesehenkken in London anwesenden adlichen Damen des In; und Aus- landes den schönsten Erfolg gehabt, ja, den Ertrag aller früheren milden Gaben übertroffen; in den drei Tagen der Aus- stellung seven 5106 Pfund eingekommen; in ?annover sey der Zweck des Vereins unter der Leitung der yerzogin von Cambridge befördert worden, die am dortigen Hose ein Damen - Comité gebildet habe, durch dessen Einfluß und ei ene Beiträge die Fonds der Gesellschaft fich sehr vermehrt htten; diesem Beispiel sey das schöne Geschlecht zu Paris,