. ,x.
“***-
Spanien.
Madrid, 23. April. Die Hof-Zeitung meldet in ei- nrm außerordentlichen Supplement von gestern, nach Depeschen, die im Kriegs-Amte eingegangen: „Jm benachbarten König- rriche Portugal entwickeln sich die Ereignisse mit Sckmelle. Als die Spanischen Truppen fich am 1Zten vor Almeida eigten, von wo der Prätendent entfiol), um nicht darin einge chlossen zu werden, erklärte sich diese Festung am 18ten Morgens für Donna Maria da Gloria, wie folgende Depeschen des Kom- mandanten von Ciudad Rodrigo vom 19ten zeigen.“ Die Haupt- Depesche, welche nun folgt, enthält wesentlich nichts Anderes“. Es kommt noch schließlich darin vor: „.Der Paß-Visitator in Barba de Puerco-zeigt mir an, daß la Bausa, ein Dorf in meinem Bezirk, so wie andere, voll von flüchtigen Weibern, Kin- dern und Greifen aus Portugal sind, die mit Allem, was sie von ihrer Habe mit fortbringen konnten, dort einen Zu- filichts ; Ort suchen.“ Eine Depesche vom General Ro.- dil aus dem Hauptquartier Guarda vom 181cn Mittags sagt sodann: „ Das Vordertreffen wird diese Nacht in Castello-Branco Haltmachen, wohin es ging, um den Fliehendrn in die Flanke zu kommen, einige Wagen, die mit Effekten be,- ladenx zu nehmen und den Portugiesen und dem Volk von Estre- madura bis an den Tajo zu zeigen, daß wir stets bereit sind, zu marschiren, wohin der Dienst Ihrer Majestät der Königin, unserer Gebieterin, uns ruft, Die Truyprn werden in „Bel- montrdeplovircn, in Ueöereinstimmung mit den Vorschriften, die ich dem dort kommandirenden General gesandt, und (Henr- ral Baron von Carondelet mit einer Kolonne Fußvolk und Rei- terei, womit er in Capina ankam, wird nach dieser Stadt mit den Geschükz-Batterieen der Feld-Artillerie-Brigade marschiren.“
) Der Tiempo theilt Briefe mit, die im Gepäck" des „Don Carlos gefunden worden, angeblich unortl)ographisck) und un: grammatisch, wie die Anhänger dieses Fürsten (Moreno, Bal- masedo u. s. w.) sir. abgefaßt haben sollen.
Portugal.
Lissabon, 22.2[11ril (Englische Blätter.) Von al- len Seiten gehen günstige Nachrichten über den Fortgang der kriegerischen Operationen ein. Von der Osc-Gränze her hat man jetzt die (bereits mehrerwähnte) Nachricht von dem Vordringen der Spanier und der Einnahme von Almeida; im Norden ist es dem Herzoge von Terceira, der nunmehr den Ober-Befehl in Porto übernommen hat, gelungen, die ganze Provinz entre 0101110 43 1)0u1'0 vom Feinde zu säubern und im Süden ist General Sa da Bandeira auch nicht Unthärig; in Santarrm selbst, 1111 dessen Befestigungen übrigens noch immer gearbeitet wird, soll die Krankheit und der Mangel unter den Truppen noch immer zunehmM, und mehrere angesehene Offiziere, namentlich die Ge- nerale Santa OJTartha und Silvcira, sind von der Partei Dom Miguels zu der Dom Pedros übergegangen; Einige nennen auch noch den Grafen San Lorenzo und- den ViScondc de Santa- rem. _ Was die Operationen des Herzogs von Terceira anlangt, so hat man mehrere Osßzielle Berichte erhalten, deren leßter vom 14. April aus dem Hauptquartier in Murqa datirt ist. Nach einigen Erfolgen, welche die unter seinem Kow- mando stehenden Offéziere über die Miguelistcn erfochten, wurde zuleßtLamego genommen; der Sieger trieb fortwährend die Feinde vor sich her und verschaffte der constitutionnellen Regierung Überall Anerkennung. Nur Figueiras soll noch Miguelistisck) seyn, wird aber wahrscheinlich einer Belagerung der Pedroistischen Truppen nicht lan e widerstehen können. Auch in Viseu ist die Königin Donna aria proklamirt worden und aus den Provinzen Beira und Tras-os-montes wird berichtet, die Einwohner seyen der con- stitutionnellen Sache zugethan. In der letzteren Provinz gelang es einer Pedroistischen Guerilla, in die Stadt Carrezada einzudringen und dort 42 politische Gefangene zu befreien; sie zog sodann mit den Befreiten, ohne unterwegs angehalten zu werden, bis zur Spanischen Grän e; ihre sichere Ankunft in Spanien wird durch eine Depesche des eneral d*Avillcz bestätigt, wel,- cher in den Gränz-Distrikten Portugiesische Truppen zusammen ge,- bracht hat und mit 2000 Mann in Tras-os-montes vordringen soll. _ (Eine_in der Zeitung von Porto mitgetheilte Depesche des General dAvillez aus Moncovo vom 22. April meldet, das; zuerst Bragan a und dann ganz Tras-os-Montes der Regierung Ihrer Maxeskat unterworfen worden sev.) _ Weniger sicher smd die Nachrichten aus" Algarbien, doch weiß man, daß ein Treffen bei Loulé am 5ten und bei Setubal am 20sten für die Pedroi- sten günstig ausfiel; Sa da Bandeira befand sich den leßtcn Nachrichten zufolge, in Lagos“. _ Der Admiral Napier ist von seiner Expedition nach den ndrdlichen Theilen der Küste wieder hierher zurückgekehrt; zur Belohnung seiner Verdienste bei die- sem leßten Unternehmen ist er, da er bisher nur den Titel Vis,- conde (Sabo (11: Vicomte) führte, von Dom Pedro zum Grafen erhoben worden. Es heißt, der Admiral werde den Tajo bald wieder verlassen, um eine neue Expedition zu unternehmen, _ Dom Pedro ist gestern von seiner Fahrt nach Car.- taxo zurückgekehrt; der Französische Gesandte ha e ihn da,- in begleitet; dieses" und der früher erwähnte .Besuct) des
dmiral Parker und des Englischen Gesandten in San- tarem, geben zu mancherlei Sagen Anlaß, ohne daß man über den" Zweck jener Besuche etwas Bestimmtes anzuge- ben wüßte; dock) brhauptett man jetzt, beide Gesandten hätten nur die Abficht gehabt, fich uber die Lage der Dinge in den beiden Haaptquartieren zu unterrichten; namentlich habe Lord Howard de Walden sehen wollen, 06 sick) Spanische Truppen in Dom Miguels Armee befinden, lmd 1er, sobald er fich von drrGrund- lofigkeit dieses Geruchtes uberzeuqt habe, ohne etwas ausznricl); ten, wieder zurückgekehrt.
Während die Berichte Über die .Kric'gs-Operationrn fast mit jedem Tage günstiger_1verden, scheint das schlechte Vernrhmrn zwischen unserm »))?imstel'cum und den Hier residirenden Britcn fortwährend zuzunehmen. Die gerichtliche Verhandlung der Sache wegen des ermordeten Qrotty, auf die man hier natürlich sehr gespannt war, wird immer von Neuem wiedrrausgrsclwben. Dagegen ist neues »))?ißverskändniß zwischen den Britischen Br- hdrden und dem Minister des Auswärtigen dadurch veranlaßt worden, daß das Dampfschiff „Salamander“, welches nach Eng,-
land expedirt_ worden ;war, als es dei dem Fort Brlem vorbeifuhr, 11ch ntcht visitiren ließ; der Minister erließ
deswegen ein Schreiben an den Englischen Gesandten, so wie an den Admiral Parker, worin er ihnen anzeigt?, das; man künf- tig in einem solchen Falle von den Batterieen auf die Britischen Schiffe feuern werde. Der Admiral soll geantwortet haben, er werdx dann gleichfalls 730,0 seinen Schiffen aus feuern lassen. _ Auch die Anhaltunq emrger „Englischen Schiffe veranlaßt große Spannung; so brschweren sich unter Anderem die Engländer darüber, da[“; er.“: CthllsMsxSMff- WSJ?" 9009er unbedeutenden Viktualien (Käse 01:1) Bier,“, die es dem Admiral aus England
522
halten wurde, als alle auf dem Tajo befindlichen Englischen Fahrzeuge mit dem Löschen eines auf einem Portugiefischen Schiffe ausgebrochenen Feuers beschäftigt waren. _ Der wich- tigste Umstand aber, durch welchen die Engländer sich in ihren Rechten beeinträchtigt sehen wollen, ist die Erlassung eines Kd- nigl. Dekretes über die Gleichstellung des Einfuhr-Zolles für alle Nationen, einer natürlichet1 Folge der früher publicirten Erklärung Lissabons zum Freihafen.
Türkei.
Konstantinopel, 8. April. (Schlesische Zeitung.) Die Hospodare für die Fürstenthümer sind nun ernannt, und zwar ist, wie man schon früher vermuthet hatte, der Fürst A. Ghika zum HoSpodar der Wallachei und der Fürst M, Stourdza zum Hospodar der JJVoldau gewählt worden. Am 6ten d. ist ein Türkischer Commissair mit dieser Entschließung des Sultans nach Jassy und Bucharest aögegangen.*) Es wird behauptet, daß dieser zugleich den Auftrag habe, die beiden neuen Hospd- dare zur „Investitur nach der Hauptstadt einzuladen, was aber mit besseren Gründen bestritten wird, indem dirser früher Übliäw Gebrauch: „daß die Hospodare hier ihre Investitur erhielten“, durch das Zugeständniß eincr ausgedehntcrcn Selbstständigkeit derselben für abgeschafft angesehen wird. Die Vorbereitun-
gen zur Untertvxrfung der Widerspenstigen Samier scheinen 111111 brendigt; die Flottille ist in Bereitschaft. Wenn mit
der Ausfiihrung jetzt noch gezögert wird, so geschieht dies“ s1clckrr aus keinem andern Grunde, als um den meist ko111p1'o111it- tirtcn Bewohnern der Insel Samos Zeit zur Auswanderung zu lassen, wonach, wie man hofft, die Zurülkgebliebenen von selbst ohne Anwendung strenger OJTaßrcgi'ln zum Geborsmn zurückkeh- ren wcrden. _ Die Zubereitungen zu der Vermählungs-Fricr drr Sultanine dauern fort und erscheinen schon enorm. Es heißt, daß mehrcrr dcr angesehener" Pascha7s hierzu nach der Hauptstadt werden eingeladen werden, Indessen ist der Name desjenigen noch nicht bekannt, den der Sultan mit der Hand sriner andernTochtrr zu überraschen gedenkt. „Beglück'en gedenkt“ darf ich wohl nicht sagen, wenigstens ist ein solches Glück" sehr relativ, Wenn man bedenkt, daß die Acquisition desselben äußerst kostspielig ist und oft das ganze V_er111ögen dessen verschlingt, dem es wirklich zu Theil wird, wofür er dann, neben der bloßen Ehre, weiter nichts als eine Gebieterin erhält, die, getrennt von ihm, in ihrem ei- genen Palastc wohnt und ihm nur dann und wann gestattet, oder je nach Umständen befiehlt, bei ihr zu erscheinen. _ Der Königl. Griechische Gesandte, Herr Zogrophos, hat noch keine Audienz beim Sultan erhalten können. _ Der Cours“ des Tür,- kischen Geldes hat keine Veränderung erlitten.
I n l a n d. „ Berlin, 8. Mai. Das hiesige Schülzen-Cdrps beging am 511111 d. M. ur Erinnerung an das im vorigen „Jahre eingetre- tene funfzigjahrige Jubiläum eines seiner Mitgliedrr als Schätze, des Fabrikanten und Gutsbesilzers Claudius, ein außerordentli- ches Fest, wobei um mehrere werthvolle Prämien nach der Scheibe geschossen wurde. Ihre Königl. Hoheiten die Prinzen des Königl. auses hatten huldreichsk gestattet, daß von Seiten des Corps fr Hochdieselben geschossen wurde. Nachdem das Schützen-Corps sich im Schüßenhause versammelt hatte, wurde in Gegenwart des Herrn Polizei-Präsidenten Gerlach, des" Herrn Obersk-Lieutenants von Gontard und der Herren Deputirten des Magistrats wegen der ReiYefolge der Schützen geloosi und es hatten mehrere für ZZ. K. . HH. die Prinzen schießende Mit- glieder das Glück, Prämien, welche in silbernen Medaillen be- standen, zu gewinnen. Die Feier des Tages bcschloß ein Festmahl. _ Nachrichten aus Breslau zufolge, begingen die dorti- gen Freiwilligen aus den Jahren 1813_1815 am Iten d. M., als am Jahrestage der Schlacht bei Lüßen, die Feier der Erin- nerung ein den Befreiungs-Krieg , in einem Lokale und Garten vor dem Schweidnikzer Thore auf dem ehemaligen Schweidnilzer Anger, _ einer Gegend, an 1velche sich die lebendigsken Erin- nerungen an jene große Zeit knüpfen, und die nicht wenig dazu beitrug, dcm Feste den Stempel ciner echt patriotischen Gesin- nung auszudrücken. _ Die Königlichen und gewerkschaftlichen Beamten, so wie die Knappschaft des Schweidnilzischen Bergamts-Bezirks haben eine Summe von 230 Rthlrn., und die Bergleute der Königl. Steinkohlen- Gruben von Saarbrücken eine solche von 246 Rthlrn. für die hülfsbedürftigen Familien der in der Kohlen,- grube Goulay bei Achen verunglückten Arbeiter zusammenge- bracht und an die dortige Königl. Regierung gelangen lassen.
_ *) Nach Briefen ausBuckmrest vom_ 14. Avril ist dieser Com- Miffatr bereits in der dortigen Quarantatne angelangt.
*Meteorologische Beobachtung. 18-34.- ' Morgens “Nachmitt. Abends Nach einmaliger 7. Mat. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.
Luftdrxck- - 341-U 5MPak.'34l-7 “ ZYL- 339,1 2 War. QntlUvärmr 7,0 “' R. Luftw rme +11,'*“R.+115.2 . +1:1,-..-0 R. ; „ „ _ " Thauvunkt + 9,1 " R. + 8,1 “ R. + 4» “ N.F'"*"M"'* “*"“ R'
DUUÜsättg. 84 „PCL 48 pCt- &! PCL Bode11111111111r 10,-- “ R_ Wetter. . .. heiter. heiter. halbheitrr. „ d. 1 ck „, ,. _; WjUd ''''' , OSO WSW ' W . us 11111, [,- 1 1 _)(0. Wolkcnzug , _ W. 1 [Niedersivmg 0
Knswärtigs 801-8011. .-K!|1xto-|'i]:11|1. .“; J|:1i st-äor]. Wirk]. 313001415115,“ ";;-7 11-1. 9154“ „&a-«14004111- 501111111 - „
[(my-[101 22T, 4;“,: Jmnre. 89:3. „';;8 72T, 11111111- 11. 17111) 011!“ !*rmjux l'rä1111811-R611811w_. 00, 4x: 1111], "“is-|“- 07, *,);
Ryu". 70,2. 517: 4.')-,',;.
J|11w-kr111111,1 J|;1i, ““'-544“. Z:; 45-1. 7-108]. 14171'5. 1-01111011, 2. Jlni. (“mm. [jr. (:o-11101, ZM;- 1]iln 111". 27. 31111 112€.
1“. 17521 374, F 37:- 45, [1111-3412 „3143. „FZ "00. 1104"
773. 0111». ». 17522 10.5; "rms. 741. Max. 1. Mio.", ,'1. 01111.
"ZZZ 32. 42 851,24. [511110-110114111 17.154
['111 300014111, 131123.
811110. 53 71.
[!“];4. 710.2. 14111111. ['n-“1111.11. 1. 1743| 1712.)- 11'.)„. ['i-[111110 LU,.
57: “**-l. 99772- 1110-91, 201.
[,n-1141- 7.11
Königliche Schauspiele.
Freitag, 0. Mai. Jm Schauspielhause: Zum erstenmale: König Harald, Traaerspiel in 5 Abth., von F. v. Elsholß. Ou- verture und Pkuslk zu den Zwischen-Akten von Bernhard Klein. Der Schlacht-Gesanq der Skalden im zweiten Akte vom Königl. Konzertmeister C. W. enning. * Sonnabend, 10. ai. „Jm Schauspielhause: Gebrüder Foster, Charakter-Gemälde aus dem 1Jten Jahrhundert in 5 Abel» vom [);-, C. Töpfer.
als Geschenk 1111011110017, 111 demselben Augenbliok am Zoll ange,-
Oper in 3 Abcix, mit Ballets. (Mad. Schröder-Devrien Amazily, als Gastrolle. Dlle. H. Elsler wird hierin tanzen,) Königskädtisches Theater.
Freitag, 9. Mai. Die Engländer in Paris, Posse jn4 Akten, von C arlotte „Birch-Pfeiffer. Vorher: Ein Mann bilfr dem andern,_ 'ustspiel in 1 Akt, von Johanna von Weißenthukn *“;
Sonnabend, 10. Mai. Haß allen Frauen, Lustspiel in:" Akt, von Castelli. Hierauf : Die Unzertrennlichen, Posse jn] “ Akt, vom ])1'. Arendt. Zum Beschluß; Der Dachdeoker, kom; ZZ; _„___ _ _ _.“.- _____ * - sche Gemälde in 5 Rahmen, von L. Angeln. 0/3
Wegen fortdauernder Krankheit des Herrn Holzmiller kann AZ 129
die Oper „Anna Boulen“ nicht gegeben werdcn". . ' OH: ' Neueste Nachrichten.
Paris, 2. Mai. Vorgestern Abend empfing der Könt; ;“
die Gliick'wijnsche drs Staats-Raths zu seinem gestrigen R; mrns-Feste. Gestern Vormittag fanden sich auf densrlben Ania dic *))Tinistcr, die Marschälle und die Haus-Beamten ein. (3; gen Mittag empfingen Se. s))?ajrstät im ThrowSaale, umgebe von den gcsannnten WTitgliedrrn drr Königl. Familie, die qr ßen Drpurationen der Pairs; und der „DevUtirten-Kammer, sow aller Civil-, richterlichen und städtischenBehörden, und einige Stun deixlxpätrr die Offiziere der Garnison und der National-(Harde, U] _ . 4 )1' lvutfdr_das dipldinatisch _Corps vorgelassrn, in deffrUM ) .“» - bis eri e * rivat-Docent ])r. Adolph Crmann hier- men det',-K"atlet'l- 3111010111- Botlchafter- Graf Pozzo di Borg ck|“fo zun? aZßledenthen Professor in dcr philosophisch?" fVlILUDÖAUWÖC hw“: , . ,- . _ . akultät der hiesigen Umversität ernannt worden.
_ _ „Wire, md?!" das dlplonmktlck)? LUPE? ?W- Malesrätb „ Der Ruxkiz-Kommiffarius Gustav Nobert Triest z11 W!“ frstlichen GEWINN“ de" TUM“ 1_einer Ehrerbietung zol ÜZScettin istCquleich zum Notarius im Bezirke des Kdniglichc11 1chakzt cs stel) glücklich, denselben mit jrinem Glückwunsche 1'1 “ZZ53bel.,Landesg(-i'jchts zu Stettin bestellt worden. dem guten Cinvcrständniffc begleiten zu können, das unter allen “ZZ" „___..„__ Y)2ächtrn herrscht und sie alle zu dem festen und heilsameri Entschlusse vereinigt, den Nationen die Wohlthaten des Fr. dens zu sichern und letztern vor den Leidenschaften un Jrrthümrrn zu bejvahrcn, wodurch man ihn zu stören versuchs
Amtliche Nachrichten.- Kronik des Tages.
Des Königs Majestät haben den disherigen“ acußerordrnt- chen Professor in der katholisch-theolochhcn „Fakultat der_Um- erfitäk zu Breslau, 1)1*, Berg, _zum ordentlichen Profrüor 111 er gedachten Fakultät Allergnädigsr zu_rr11ennen uiid die Hirr- her ausgefertigte Brstallung Allerhöcystlelbsr zu vollziehrn 11111101.
Der “Fabrikant Philipp Hrtnrici) Pastor WKW Sohn “FU Burtscheid hae unterm 7. Mai 1834 ein vort dielrm Tage Fab auf 15 hinter einander folgende Jahre und fur den Uqung
es Preußishen Staats gültiges Parent:
möchte. Wir sind Übrrzruqt, Sirr,-daß wir uns Ihnen 1111 wegen einer durch Zeichnung Und Bcschrcid1111g nat?)-
utm'r günstigrrrn Ampicien und 11111 drn (Hesmnungen C1 qetviesenen, für nen und eiaemhümljcy “»in" F“; K; e * . . ;, t " . , „_ *_ ' .;“ “KKR __“,
Maxestat er1t1ple'chendelen Gifuhlen nährin, noch Sie (111va „1 bricationswrist von Nahnadeln 111xttclsr ".;-tag:,inen,
sern Gründen ersuchen könnten, die guten Wünsche gnädigsr 51 genehmigen, die, wir für Ihr Glück, Sire, und für das Zhrr ' “ÖMZ?" JUWUC ?"d FMUÜ'LÜCW OWM“ Angekommcd: Dcr Grueral-DWor und Co1111111111cke11r rr. omg an wortete: - - -* » * * » ** lau. „Ich empfange stets mit Vergnügen die Glr'ickwünschunqen der MM DWMM, von Block, Mn BUS des diplomatischen Corps. Gern erfreue Ich Mich mit 31111» der Fortdauer des guten Einverständnilses, das zwischen allr. “7“
erhalten. ___ * ___
P reußisck) e _ S
Berlin,
Mächten herrscht und den Nationen die Wohlthaten des “' * “' ** ' - “ck“* 1 k [ “(Z' 11,1? U. Friedens verbürgt. Dadurch, daß .Wir redlich die Necht1 “3 k i T U “ g S „ “?ck 1 ck ',
Aller ehrten, sind Wir zu diesem glücklichen Resultar; N 11. Ö [ a n d.
gelangt; dadurch, daß Wir bei diesem Systeme bcl)«1rrcn,€“-
werden Wir [cncslIZcsultFr jeh mehr und "WW befestigen, und .' F r a n k r e 1 cl).
Europa Vol" den le eln erva ren, die das „oben der Leiden - „1 02a: Von den Antworten die der Könéq auf
schi1fte11 stets 1111121111111: Gefolge hat. Ich danke Ihnen, Wine aYa1*€it1Fe,111-„11esk)rigen Geburtskestc an ihn, gehaltenen Reden
Sie Meme Gcsmnungen 10 Wohl erkannt haben; eben so danke 37; “. [; h b 11 wir noch diejenige "an den Präsidenten der Pairs-
("ct 0011211 für die Wünsche die Sie Mir für “**rankrcicl 11-15“ * e e - »“ * - 9
«; NQ,“ „, „1 13 ck11“ Kammer heraus. Ole lautet folgendermaßen. „«Lenn trgend
WTcme Familie und 1111“ PUCH“ zu erkennen geben.“ rtwas Mick) Übel“ alles das trösten kann, was 9)?er Herz beson- „Auf die Iltixredr des Prasidenten l“der DeputirtrnZKamme: Äders bri den lclzten Ereignissen gegner, hat;“ so ist es der neue
erwirderte dcr Kömg Mch- Anderem Jolgendcs: “SW WM" * Beweis den die PairS-Kammchkir heute giebt, daß sie “Meine
daßJch,ONe111e111Landc innig ergeben, nee etwas Anderes bezwe Hingebrmq und deren “2111-5211 für das Land zu wücdjgen weiß,
habe, als den Sieg der Freiheit, das Reich der Gesrlze und jene “Ick habe, wir Sie, gefühlt,
15: "71“ “... .
bewogen hat, die Krone anzunehmen. In dem Augenblicke, 111.) Ich im Begriff stehe, Miri) von der Kammer zu trennen, ist Mir angenehm, zu erfahren, daß sieMir Gerechtigkeit widerfa
ren läßt, daß sie Meine Bemühungen zu schäßen weiß. NMH ÜÜHk durch die
Mein ' _ Zirl) habe d1r1r111 Gegrnxéandr “))-keine Anstrengungen, unter,-
rs zu drxvirhrrn, Unmer ist, gerichtet 111111 1v11rdc11. mrinc gamzc Sorgfalt grxvidmct,
*
Mir bei allen elegenheiten bewiesen hat, und gern gebe Zr . [1 _ . - “x, „ ' * . er] ihr, indem Ich zum lelztrn Male zu ihr rede, zu erkennen, W] ; YZ" WU?" "„U *r?" ",l'cle O fer wir diexeniqen kosten wcr- tief Mein Herz davon drtrchdrungen ist.“ lrnde "ÜF. mchr'r! 'JBL-11: drklanpr Dieselben Hatten Mic!) 311 .Die DebatciéStWer dic ?Iierischen Angelegenheit?" WW“ L* ZZZ?oTÖZ1'1CZcha1YUda17§«ck beute chntliche Freuden-Brzeuanngen in der gestrigen ilzung der * eputirten-Kammer, in Gegct1iva,ch*“' * * '" abcr N:) habe Mich des Vchbügcns einer kleinen Anzahl von “Mitgliedern und eines einzigen M; „*:; njw: berauben wollen, den Ilmsdrück Ihrer Gefinnungcn zu ver;
daß solche fortdauerndr Erfolge drm
IZhättc annehmen können,
nistei's(Her1'11Guizot), fcrtgesckzt, jedoch immer noch nicht bee.“- - 1 1 (ck“- M'" “ b' 111 den Kcn c- . , . »“ - n'n. DWLUULU 1VLchC Ok» *" 10.1 m * , ““ 3 g digt. In der heutigrn Stlzlznll kamen mehrere zu dem aufd: "1120931 [Zaben mjack)é3n fehon ]rrzt Mein Glück aus, und ich lebe der Verwaltung von Algier bezuglichrn Thrtlc des Budgets bea: Hvffmma * daß sie eines *Taqrs *)]?einen Ruhm ausmachen lver- tragte Amendemetits zur Berachung. dßn „ 1 *
Der Gottesdienst in den Kirchen, und Artillerir-Salven, d'. J "Unter den Redner", die frei) in
x - . . . der gestrigen Sitzung der Morgens und Abends gegeben wurden, Waren M ctnztgen ä“ Deputircen-Kammer über die Algierischen “Angelegenheiten
"eren Zeichen von dem gestrigen Geburts-Frie des Kön!“ s. D:! - , . * *, “ ** ** *)“ * um der den Zliuwinationen waren abbeßrllc worden, ,bätten übriYens' 11; YTÜMIY [Mztljeß M*JdenWZoLUUZx-ZYIZZTYliZkeit 1010, als dem 1chlechtrn Wetter ohnehin nicht stattfindrn können. T,.“ » l" ck bei "éinem Kontinental-Krieqe von dort aus eim“ Ti- JJTinisterial-Bureau's UND die Börse WMW 119100001311. ??WZULAniaNn kdnntd C'r cntschirdysicl) daher für die Beibr- “DU' Staatsratl) Kerarri), drr NOH“ dcm DRUMMUU' LW ZMD dcr).R'olonir. “Gerade der entgegengelrixren Ansicht War “ 11 der General „D e111ar-,:ay, der die zahlreichen Hindernisse Ullf-
Jnnernnggctheilt. war, ist an die Stelle des gegenwärtigenxk nané-Mimsters, Herrn Duchutcl, drm Finanz;Minis'erium üb- zählte, die sicb W, Kolonisirung dcr “_LlfrikanisMn Küste und 11a- mentlick) Algiers entgegen stellten. Cr wrffe 1rhr wvhl, bemerkte
wie en worden, um dieses im Staats Rache zu vertreten, *
** . In Rer/iiiis undJF1iIihrtelsollrii, latte Nachrich1rn aus «12- er, da["; es eine Partei gebe, die diese Sache 11 einer Sache
zi-ztes vom Zaren v. „.:., 111111101911. Auftritte stattgefunden lmbt der Nationitl-C'ht'c machen wolle; rs W “Nc 1 arte: dcr ZUZ tung§1"cl)rcibcr; er wolle nun zwm' nicht 111 Abrede stellen, daß
Die PTWLQW Hof-Zcitung vom 23. April meldet? -'
ihrem amtlichen “„heilr die kürzlich stattqchabte Audienz des P:. 1 - .. . .. » - *b* 1 ' ib ' b ' _ „_ , . „ „ ** 11 n 1 it elU'UWUt e Männer g» 1, 1105 "M a U tugiesilchen Gesandten Hrn. Oarmento,nutden1H111zuf1'1ge11,d;1 «* es um“ ck 9 U) ) h ---Heute wurde die Bcratdung
. -« „ , . , ,. _ ; - * "_ »Er'aruni. „Hr. Perez de Gastro sick) nachstens als Spamlchel' Gesandllk]; ?x?xrllyrlzfthYSUith 1111111113 3
nach Lissabon brachen werde. Dieselbe Zeitung publik!“ D'r National enthält Fdlaendes: „Die jungen Unter- abermals zwyi „Berichte des Generals Nodil 111)»:- dell offi i'ch 110111 “)(;stcnchitncntr, 111111 denen wir gcskU-jjqesprochm Operationen gegen den Jnfanten Don Carlos. Leßm habzej: sct1d111)u11sl)1'1116 ein Schreiben zn, dds“ mit*il)rcn 17 1110 danach zum zwritrnmale nal)? daran grwrskn * Ram.," untcr richmt ist und in welchem sie Anacsichts ch Lan- qcfangrn genommen zu Werden; er soll "' dc“ Richtu! des brtl1cue1'11,zdaß sie 1101" ihrer *))Tciimngcn halber strafbar wären,
nach SUUTÜWU 0900090/ [LM Gepäck soll «1101001111211 nicbt“? ; ' “. ' '- x ,' . Handlun urLat seiner: Anhänger sollen _qetddtet_und 10 Gefängenc gi'lll,achk 11111“ YTDWDM eFWULZTZÜFR.13:1?“VITUT'ZUFZZJÜ :'lijc'lxrcrkliclzen F***?“urthi'T- den 1er)". Dielrlbrn Buriedtc xprrchrn neuerdings von dem AD ) g “ Das Gefühl der ungerech-
* - - . . . lung qeqen sir. Anlaß qrbdn könnt:". falle Ort* Stadt Ullnctda, die 00) sm'Domm “Maria erklärt dal “ “' . “ 1en "de andluna die man sie erleiden läßt ist Ein im Namen Dom Pedros eingrlrlztrr Gouvernem- hams; ten "Nd ZUWWM 2 f) *“ “
' * * . “ «* “,'1 11 *mit einer Lcd a riakcic ausgedrüikt, die leicht am WW" “an Proclamation_1'1'lajlcn. .Do!" MUM" 10" sm' BUTUZWFZLJZZie'tßrclqcln «earn sich bferror rufe'n könnte, und Wir" mit ]emen Streitkräften auf Coimbra zuruckziehen. * “ * * * “
-_ Heute schloß Jproc. Rente [,.-„ 120111] 1. 105. _. 1111120111.“ 1111“). „55. Zproc. |U". (30111111. 78. 71). 1111120111; 79. .“). sppkl'k“ Reap. 1111 120111“. 95. 05. Hproc. Span. 741. Zproc. do. „1:13; ; Cortcs-Obl. 32. 5proc. Belg. _. 5proc. Röm. » . Frankfurt a. TN„ 5. Mai. Oesterr. 5proc.Mecal1. 99??? 00:1. 4proc. 00-3. 902. Z.;proc. 5413. 111101". 231,2. 23-2. Bank Aktien 1541. 1530. Parc.-Obl. 1382. B1" Loose zu 101| G. 201)“. Br. Holl. 5proc. Ohl. von 1832 05,75. 951, Poln- ; L. (33. Bl". Preuß. Präm. ; Sch. 55. 542. 4m-oc_ An[_ 931.
G. 5proc. Span. Rente 71.1. 711“. ;;proc. do. perp, 453. 45-3.
chen, welche jeder Biirgcr, der, wie der ärgsrr *))?isl'ethäter, mit der Kette um den Hals durcl) Fra-nkreiä) grjchleppt ward, ohne daß ein richterlichcs Urthril gegen ihn ausgclproclwn worden, ver- nehmen zu lassen ein Recht 0111.“ - „ . „ Die *))Tadrider Hofzeitung vom 2.1. April enthält einen
;. FL 443134;- »»".x
„_ 41-3. _.,
tionen des in Portugal einarrücktrn ArmrexCor-ps„ nier “erfahren nur eincn 19111" . 4 . , der Miguelisien. Sie haben bei Maur de Lobos cine 20.0101- 7311111 von 200 Karlisten, welche von Castillia, vormaltgem Post- ,Tirck'ror zn Valladolid, kommandirt wurdc, überrumpelt und
Redacteur (,'-; “ a- /.
- «»
Sonntag, 11. Mai. Jm Opernhause: Fernand Cortez,
Gedrutkétibri A. W. Hann 1
daß es das vcrfaffungötnäßigc Kö; :
öffentliche und individuelle Sicherheit, dir der Gegenstand dr -. . - - d - - ., '. - , . * * * ' 15 die Tln 11 e derrr dll
Nationalwynlchcd wie W Mthen ist*- z-u befestigen. HWY IYTYUUTBa'rTLTTxtidwnilxh,dexéizegixaurxqen Zustangd ffZUrÜck' rersez; '?
beruht allem Mein Ehrgeiz; es ist der einzige Grund, der Mir “(zen MUM , der es so lange bétrübr hat , und vor drm ?
Haapt-Augrnmerk gewesen ;
daraus iibcr
.,» ' ' * ““National; * - .» - - .- * - - - . „1011qu und dum!) dic H111§,eb11115.1 311 . , „ mmder schälze Éch dle thrigen, 10 ww dle ZWUJUW/ dlc'"'-“*Ü**'garde und der Arnica, haben ]enr strafdaren Plane vereitelt. .
glauben das Interesse der 111utl)igcn 1lt11113eichnrr mit dem der ; Wahrheit und drr Gerechtigkeit zu vereinigeri, indem wn" tmp * darauf beschränken, die rechtmäßige Protcsration bekannt zu ma; :
11111111 Bericht des (Generals Rodil vom Listen über dir.. Opera- ! Die Spa; ? [111110111101 Widerstand von Seiten ;
Mjlgemrine
taats-Z
eituug.
Wk?" M ai
Sonnabend den
zu Gcfanrrncn 116111111111. Cine Waffen-Niederlage, Militair- “Effekts" und »))?unitionen, wclche Don Carlos gehörten, lind 111 Villaritid in die Hände der Spanier gefailen. Dcr prdvnort- sche Gouverneur von Almeida steht in regelmäßiger Verbindung mit dem General Rodil. Dieser Gouverneur meldet ihm 1111- 1 term 2011811, das; er cine Depesche vom Herzog von Terceira aus Freixa de Nemar, welches zwischen Lamego und Illmetda liegt, erhalten habe. *Der »))?arschall marychirte durci) die Pro- vtnzcn zwischen DUcro und 'Tras-oH-Mdntes auf die Provinz Beira, in Welcher die Frximm “Illmeida liegt. _ ,
Jm Con jkitu1io1inrl lier“? man: „Einige Perlrnen, die von dem Zustande der Bcremigten Staaten, und von den Pat;- trsrn, die 11111 daselblk 11ei1,enijbertiel)en, eine genaue Kenntmß [;éldCU, urcheiirn in folgender Weise über die Folgen der Ver- wcrfrinq des Trakrates mit [enem Lande. Die Frage wegen 'Liuerbng odcr Bridclmixrmg drr National ,- Bank bewegt_und cickcilt 1nrickr iris jemals, alle Gemüther 1en1eits drs Atlanmcheri * Der Pkäslöeilk Jack1"on, an der Spitze der demokrati- repräsentirt, kämpft in gewerbfieißége Partei. ge.;en den Präsiden- Bank ausgesprochen.
".*".JMU'CI'. schen Partei, die er in drr “Regierung der Bank: Frage, gegen dw wgrnannte Die Majorieäc des Stunts hat sich 1111 Und für die Bcibrhalkunq der , Für den 111111, der die Heftigkric der Parteien kennt, wel- äze von eincm “Ende der Vereinigten Staaten bis zum an- dsrn, durch jrne wichtige Frage aufgeregt werden, unterlaYc, es keinem Zwrifel, daß die Verwerfung des Traktates 'von Seiten “Frankreichs von der chi'rdfirißigen Partei, gls eme mächtige Waffe gegen den Präsidenten benutzt werden wird, Der ?lerger, den die Vrrtvrrfung des Traktarcs errrgen durfte, mird 110) alu» wahrsckyrénli-I) cher dura) eme Verdoyprlung der Hetttgketc “Lyse 111achet1, als durch einen Reprcslalien-Krteg, bei dem die Vereinig- ren “Staaten nicht viel gcwcnnen könnten. Die aufqeklärteu ?(merikaner stimmen übrigens darin überein, daß die Frage we- «en des Traktaces 11111" als verschoben detrachtet werden könne, und zwcifcly: mcd: daran, das; matt die Unterhandlung :11 der nächürn Srssi-«n wcedcr anknuyfen werde, wenn
man auch v:rllcicht von den frühem Ansprüchen etwas nachlas- sen müsse.“
Paris, 3. Mai. (Gestern Mittäg_;.„Um “.? Uhr hatte der neurrlmnnce Königl. S1cilianische Botsckxaftcr Fur-stixvon Bu-cera die Ehre dem Könige in einer Privatz'élud'ienz das Schrsrbrii seines Souverains zu Überreichen, das-ihn m ?_er gedachten Ct;- 1111111011171 be:“ Sr. “Majestät dem KJKUZQ der „Franzoren beglau- biqt. Nucl) brendigter Audienz wurde der neue .Boclchafter so- fort der Königin, den Herzogen von Orleans und Nemours, 11.11d der Prinzessin Adelaide vorgcftrln. .
.Bei der gestrigen Erneuerung der Bureaus der Pairs; Kammer wurde der Herzog von Orleans zum Präsidenteii des ersten Bureaus erwählt. Der Graf von Germano berichtete verschiedene bei der Kammer eingegangene Bitt- schrifcen, die 1,11 keiner weiteren Diskussion Anlaß gaben. *
Bei den qestrigen Berathungen der D-eputtrten-Kam; mer 1'1bcr die Kolonie ?ilgi-xr kam zunächst U11 Amendemertt des (»Brafrn von Sade zur Sprache, welcher eine Ersparniß von «00,010 Fr. auf die Kolonisirungs-Kostcn m Antrag brachte. Herr v. Lamartine bekämpfte diesen Vorschlag. Wenn, meinte er, die gegenwärtige Debatte in manchen Bezirhungen unangez nehm gewesen sei), so habe sie wenigskens das Gute gehaby OHV die Regierung endlich ihr Stillxchwchgen gebrochen, und die Lr- klärung abgegeben habe, daß sie niemals Algier aufgeben, Wolle. „Diese Erklärung genüge nun zwar dem Nationalstolze, keineswe- ilrs aber dem Interesse Frankreichs, und .“? wärr daher aller- dinqs zu wünschen gewesen, dax; die Mtrustrr _11ch näher dar- iiber ausgesprochen hätten, in welcher Wear sie nch die Kolonie zn erhalten gedächtrn, „Jetzt verlange ich mindestens/(z 1_o 1chloß der Redner seinen Vortrag, „daß'wir ]Lde Ungewißheit iiber die Bewahrung Algiers als militairnche Kolonkix auf das Bestimmteste vcrschcucch und dir Cntlcheidung der „Jrage- Über die der „Kolonie zu rwbendc deftmtwe Verfassung nicht bis zur nächsten Session verschieben.“ Herr Baade verlangte, daß n_1an dic qedachtcn 400,000 Fr. nicht zu dem angegrbenen Zwecke, 1on- drrti ausschließlich zur Austrocknung der Gümyfe verwende. Herr von Salvandy machte dieBeMcrkung, daß,; nachdem es iioch vor wenigen Tagen zwei Meinungrn in der „Kammer gege- ben, von denen die eine die Aufgqbc, die, andere die Beibehal- tung von Algier verlangt, jetzt beide Meinungen dahin zulam; 1:1ctiträfrn, daß man die Kolonie nicht verlassen dürfe. Ungeach- tct dicser scheinbaren Urdereinüimmunix herr1che aher doch neocb cm Meinungs-Zwicspalt in der Vermmmlung, _mwfern nam- licl) er und seine gleichgcßnntcn Freunde dahin trachteten, da[; der “9 rsilz von Algier dereinst fruchtbrmgcyd werde, und zu diesem Brhufe gern die verlangten Summen bewalligten, während die entgegengesetzte Partei durclrdie Vorcnthalcung dicser Sunnnen aus der Kolonie nichts als „cms unnütz; Lakt für das Mutterland 1111111011 wollten. Dxr Kriegs-Pktntstcr wc- dersc|zte sic!) auf das Brstiwmteste 1owol)l_ der vori Herrn von Sadé beantragten Ersparnis; 1101141000100 Fr., als einer anderen der Konnmsslon von 250,000 Fr. auf dasselbe Kapitel. Auf seine Bemerkung, daß 1cnc Summe 1190) dem Antrags des Hrn. Bande zur “Linstrock'nung dcr Sü111psc verwandt werden_1o-lc, nahm der Graf von Sade seinen Antrag zitrüik. Nichtw der Berichterstatter, Herr P a ssp. Derjclbe erklärte vielmehr im Namen der Kommission, da!; , _„da die gedachten 250,000 “Fr. in dem „Budget ausdrüiklicl) zur Ernährung und Unterhaltung der Kolonisten aufgeführt ständen , ec
auf die Streichung derselben bestehe!) müsse. „De_r _Mar- ! schall Soult erwiederte darauf, daß die aus 11e1*1rt)iedxncn ! Grqcndcii von Europa in A[_alck_ angrkowmenen Kolomsterz 111111 Theil von allen Mitteln ruthlökU gewryen wäreii, MZ daß 'die *))?rnschliciikrit allein 1111011 erhcilcvr, für ihre Subnskeyz &,orae zu traien. Herr Pays» (dcr Bcr1chtcrstatterck fand ml) durch
halten, so würde er die erforderlichen Fonds dazu ausdrücLlicT,1
verlangt haben; ganz unpassend aber sey es, jelzt, wo_ die Kom- mission auf die Verweigerung einer Summe von 200,000 F1". zur Unterstützung der Kolonisten ancrage, der Kammer zu sagen:
' „Gebt nur immer das Geld her; wenn Wir es nicht 1.1 diesem,
so werden wir es zu einem andern Zwecke verwenden.“ ie Herren Laurence, Jaubert, Delaborde und Ptscatory waren der Meinung, man dürfe die Sache nicht so genau nehmen, da es-stcl) um einen Akt der Menschlichkeit handele, sey es nun, Daß man die Kolo- nisten unterstütze oder die so höchst schädlichen Sörup" gus- trockne. Auch der Kriegs“ ; Minister selbst machte noch LMM Versuch seine Forderung durchzuseßen. Als es indessen SULTAN stimmung kam, wurde der Reductions-Vorschlag der KommtlslON, wenn gleich nur mit schwacher Stimmen-Mebrheit, angenom- men. Dieses Resultat erregte eine anhaltende Bewegung xm Saale. Am meisten hatte vielleicht Herr Odilon ; Barrot 3," demselben beigetragen, indem er kurz vor der Abstimmung dre Meinung abgab, daß, da die Frage, ob Algier überhaupt kolo- nisirc werden solle, noch keineSweges entschieden sey, durch die Bewilligung der gedachten 250,000 Fr. einer solchen Entlcheidung ge- wissermaßen vorgegriffen werden würde. Umgekehrt aber sprach sich nach der Verwerfung dieser Summe unter den miniLericllrn Deputirten auch wieder die Meinung aus, daß das olon111; rungs-Syskem durch jenes Votum verurtheilc worden sey._ Cm anderes Amendement des Herrn Merilhou wurd; verworfen, dage en gingen die beiden nachstehenden Zusaß-Artikelfder .Her- ren efebvre und Bacot durch: „Alle Ausqahen tn Bexyq auf den Befilz der ehemaliZzen Regentschaft Aksgrer sollst) hm führo besondere Kapitel des udgets bilden., A ]éihrlich isi den Kammern, gleichzeitig mit dem Budget, ein statistischer Nach- weis über die Lage Algiers in Bezug auf seinen andel urid Ackerbau vorzulegen.“ _ Nachdem hiernach das udger fur Algier angenommen worden, War die Berathung über dasxemgc des Handels-Minifteriums an der TageSordnung. Herr Roul sprach fich bei dieser Gelegenheit für eine unbedingte Haydels; Freiheit aus. Der Marquis von Bryas gab den Wumrl) zi! erkennen, daß der neue »,sxandels-Minister (Graf Duchatelz- xm- Kammer mit seinen An 1chten über diesen Gegenstand bekannt machen möchte. Statt seiner ergriff aber zunächst der Minister des Innern, Herr Thiers, das Wort, um dee von dem vori- gen Redner aufgestellte Behauptung zu widerle xn, daß der 1111 Laufe der gegenwärtigen Sesfion von ihm ( ters) vorgelegte Zoll-GeseH-Entwurf von dem gesammten Lande verdammt worden sey. Er bemerkte, daß er diesen Entwurf ck| abgefaßrhabr, nachdem die verschiedenen Comité's für „Ackerbau, Handel und Manufakturen darüber zu Rache ge ogen Worden. er wolle nicht behaupten, daß nicht einzelne rtteressen dura!) denselben verletzt werden könnten, indessen sey dies noch keixt Grund, um über die ganze Arbeit den Stab zu brechen; die Sache habe ihre großen Schwierigkeiten, und die Handels: Freiheit sey kein Thema, das fich durch die bloße Theorie lösen lasse, vielmehr bedürfe es dazu der praktischen Erfahrurig. Hier- auf bestieg der Handels-Minister die Rednerbuhne und sagte: „Wir sind hier versammelt, um Geseße 1: machen rmd um Über die Interessen des Landes zu derart,)schlagen , nicht aber, um Doktrincn aufzustellen und zu bekämpfen. Meins Grundsätze über Handels-Freiheic werden Ihnen bei der Vor- legung eines neuen Zoll-Geseßes klar werden. Sie werden alsdann sehen, ob ich den Begriffen fortlchreitender Verbesse- rung fremd bin. Heute aber würde eine Debatte Über die- sen Gegenstand völlig nutzlos seyn.“ Die Fortseßung der bc gonnenen Berathung wurde hierauf auf den nächsten Montag
verlegt. In der heutigen Silzung wurden,- nacb Erledigung einiger Bittschriften-Berichte, mehrere Ge]eß-Entwürfe von
roßer Scimmen-Mehrheit angenommen.
örtlichem Interesse mit “ llgemeinen für das Ausland von keinem
Die Sißung war im Interesse. _ ' , Am 14ten d. M. hat der eilfte hieyige Stadt-Bezirk an die Stelle des Hrn. Barthe einen Deputirten zu wählen. Herr Demonts, Maire dieses Bezirks, wird, wie es heißt, die doctri- nairen Stimmen erhalten. Unter den übrigen Kandidaten nennt man die Herren Berville und Abel Dufresne. Es treten na türlich nur wenige Kandidaten auf, da das Mandat des zu Wählenden auf höchstens 14 Tage gültig seyn dürfte.
Man spricht noch immer von der Errichtung eines Obsrr- vations-Lagers in der Nähe von Lyon. Dasselbe würde dem Vernehmen nach 20,000 Mann fassen, und der General Schramm würde den Ober-Befehl Über dieses Corps erhalten.
Es finden noch immer Schlägereien wischen den Soldaten des 35|en Linien-Regiments und den rbeitern statt; und es scheint ]th gewiß, daß jenes Regiment in der künftigen Woche nach St. Cloud verlegt werden wird,
.Der Hjährigc Knabe Hue, welcher bei dem Gcmeßel in der Straße Transuonain einen Schuß im Arme erhalten hat, ist vorgestern von dem [)r. Cloquet amputirt worden. Man zwci- felt nicht an dessen Wiederherstellung.
Ein gewiffcr Boquin, welcher in Folge der Vorfäue am 5. und 6. Juni 1832 von dem Kriegsgektchts zum Tode verur- theilc und hernach von der Jury freigesprochen worden war, ist vorgestern in Paris verhaftet und nach der Polizei-Präfekmc qebracht worden.
" Die Quotidienne ist gestern auf der Post und auf der Expedition in Beschlag genommen worden. Der énkriminirte Artikel bezieht sich auf die Wahlen. ,
Ein hiesiges Journal giebt die folgende Analyse des vielbesprochenen Traktates zwischen Frankreich, England, Por- tugal und Spanien, die es aus guter Quelle zu bgben versichert, Durch den ersten Artikel derpfiichte sich die Spanuche Regierung, Truppen nach Portugal zu 1endcn, um „Don Carlos und Dom Miquel zu vertreiben, weil die1e beiden Prinzen gegenwärtiJ gemeinschafc1:„ chc Sache machten. Dem weiten Artikel zufolge w rde der Madri- der Hof alle Kosten [ener xpedition tragen, und den Spanischen
diese Erläuterung keineswegs zufrieden estellc. ätte der » iini- l ster, meinte er, die Auscroiknung dcr Sümpfe f r so nöchig gt-
Truppen denselben Sold geben, den die Truppen der Bonn»