1834 / 133 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

eme fcsre Ueberzcugung begründet werden. ?brzszxanqs diescr mychen Zeitungen zu äußern.“

I n l a n d.

Berltn, 12. Mai. !)cqtcn macht. Es kamen pkäbre zur Schau,

rcn,_ zum Theil entfernten Schäfereien dcr bracht waren.

Verkehrs zu wirken; 'New-Vertheilung

gebracht ":*.*at'.

für die Production so nützlichen Einrichtung hoffen.

, _ Jm chéermxgs - Bezirk Magdeburg sind im Jahre 18.33 an .«éxrchenbaucen und Reparaturen: HZKöniqlichen Paxromacs. und 39 *))?agiekmts-, Gemeinde; und PNvat-Patro- 11ars;«xx1*3ckfarr;uwd Prediger-WittwenhaUs-Balkken undecparaturcn: 5-1 Königl. und 22 anderen Patronats; an Schulbautcn und Reparaturen: 58 Köniql. und 30 anderm Parronars vollendet, 2,3 evangelische Pfarrstelle", UW zwar“ 10 durch Verscxzungen und 9 neu, 92 evangelische Schk- [Ohl'CRkkcllc'17ch-led zwar .36 durch Versekzungen und 56 neu, end- ltct) 1 katholt1chc und 20100709 Schullehrerskellcn besetzt worden. An

Kkrckwn-KochktxnQchbcrn sind im Regierungs-Bezirkc 5659 Rkhlk- [**) Sar. “LxPs- a'lnzxcgamgcn. _ Feuct'sbrünstc waren im vcr- 00061190 «mbrcx: ;) im Verbande dcr _ Y'thxz-„ßcxxxck-OoLtetät 148, wofür an Entschädigungen „*.50„».- RMZ- .5 Sgr. 6 Pf., 2) im Verbande der »))Tag- dcbyrzxcr «rädte-Feucr-Svcictäc 68, Wofür an Ent: ?ck)(WZJU1MM :c. 115,620 Tthlr., 5) im Verbande dcr Hal- bcxoxadccrZtädte-Feuer-Societät 4, wofüv eine Ent- )le)5.Oi-xzxxnzZHQH-Umnxc von 20,105 Rthlr. 6 Sgr., endlich 4) im Vc'lk'öandc ber Halberstädter Land-Fcuer-Societät 9, wofm' anEntjchädigungen und Prämien 8225 Rtblr. 1:2 Sgr. :? Ps- -g.zablc worden stud. * --_-----a--«»--

, Königliche Oper.

Da wtr dcr Aufxühryng des “Fidelio“ am 8. Mai nicht bei- wvhnen konnxsn,_tznd dre Aufführun dcs „Fernand Cortez“ am 11tcn der bcrects fruher beurtheiltcn äanlick) war, so sey cs erla:;ot, hcutxxcrncn Verwaxxdtcn Punkt zur Sprache zu bringen.

_“ «ck92: oft rst dcr VorwurfausgesproMn worden, daß die Opern »pogtmrs zu gcräuchvoll und bctäubcnd wären, und insbesondere die _CWTMM'CTL dcr Ganger übermäßig und auf eine verderbliche [20,007 anqrtncn; Dcssemyn Yaclytct ffnden jene Opern großen Bei- fall, 0: nm]: Wurdx sax btc ctcht noch öfter geben, wenn der Kompo- nrü 115.1)! 1?!» naturltci) dcn,Wunsch hcgtc, daß jede Aufführunq in Zücn/ sztehnngrn tachos und vonommcn se», und zu diésém „IwcÄk vtelc ")B-WOM forderte und abbieltc. *

_ „xcnc Bkallßse und dj_csc Erfahrungen sicth in einem Wider- wrucbz welchen kcnkaachtwruch auflösen, sondorn nur eine nähere Untersuchung bch'ctxltrb machcn kann. Ja die lehre wird dadurch doppelt anztehend, daß Klagen und Erfahrungen solrber Art seit mcbrxrcn haxndert Kahken _(ja seit Platon) bei jedcm ausgezeichne- X" Komvomsten und auf jedermerkwürdigen Entwickelungsüufe dcr “xonkmxü wrcdxrkchrcn. *

: 21155. LZ. Lquxdtchrsaubniß erhielt, der alten Kapelle Ludwigs R1, ngcnchk/ d:?„jogenanntc Gesellschaft der kleinen Violinen zu crrecbtxnz wclkbe scx!) dnrch Bcwcglichkeit und (Bew.;ndtheit vor [ener a,usze_xchrzeten, klagten die Verdrängten und ihre Anhänger nbsr leechmtzch und lärmende Neuerungen. Dessenungcachtct bc- baxlt L_ully dee Oberhand, und gcnmnn dcn allgemeinsicn Beifal], bis, xvcc wer schon crzahlten„(St.-Zejit. Nr. 109), Ramsau hervortrat. Die nbdnc, alte, erhabene Emfachhcet (soerncute sich décKlagc), geheverlo- LMC nnd Yerkunüxlung und Ucberladung trete an ihre Stelle. 4 &!)le wrcs Nouveau nachtaljen hin, als sey dortber die ein- ;:gc .;)ulfc zu holxn. Allem hier Enden wir die nämlichen Be: sckwerden, mtb cm sachkundiger Beurtheilcr schrieb damals'“): „Man klagt. m Englapb über) die laute Begleitun dcr Instru- chte. abcr tn Itgltcn ttt es_ htermit doppelt übel betellt. In der :*,ver, kann„man nahm; als“ dte Fnürumente hören, außer wcnn die Yasstüsn [m_gen, welcbe cs mit ihnen auShalte'n können. Das ;„hchc/sxter wtelt nicht bloß zu laut, sondern hat auch zu viel zu

_Unterbcz.en txat Gluck auf, und la HUM? (dcr sicb für einen großen Qrettker bmx und auch dafür galt) sagte von dessen Opern“): LMM t'. mchr bctaubt als betvegt; dicse rohe Erschütterung der «mm' schadtst den Bewegungen der Seele, und man bemerkt, daß der Aufm: secncnc ganzen Ausdruck nur zu oft in einem großen Lärm, 111x113 YZsTtMZUlfKWtU in großcm Gescbrdei sucht. Dies gezwun- z * c er-auran,enteen, ! vnc" “' ' Kunst sehr vcxscbiedenx/ q 5 g g , ur o mer grundltchen

Zn ähnlechem Sinne schrieb Berchoux,

[ck]"; (1711118 ]))!!ixénie- (“| 070110 (]]itcf-maztro.

„80111, 1124-7185 :'- »ij (1110 rialimox (10 [*()|'-:|-exzt,1'0.****)

Ptccmr, dex Melthsi, ward nun nach Paris berufen, um (55106ku _Ungetbumc _ntedcrzxxkämpfen; über ihn waren jedoch rn ;ctaltcn frxzber tcholn ähnliche Klagen erschollcn 's")/ ins: besondere, dax; „. er der Instrumcntc übermäßiq beschäftige, wxshaxb aucb fem Noteyscbreéber scinc Opern mehr für die ge- 1vbl)x1lx§bcn Pretsc abschre_tben wollte. Und doch sind die Partituren Pcccmts (so z. B. die sceneor berühmtesten Over, der [111000 iileiuln, wxlche vor uns ltkgt) so dann und durchsichtig, daß sie leichter zu sprelrn find„ als alXe neu-rcxj Klavicr-Auszüge.

Unqesiört purck) alle dtesc „K!agen eilten die größeren und klei- neren Komvomsien/ unter Bctsttmmung des Publikums, auf der bctretcnen Bahn tmmer weiter vorwärts. Gretry (der schon be- beauptgteÉGluck's Forderungen an die Sänger gingen über mensch- lx_che Krafte hinausxerklärte sch hierüber, wie folgt+-Z-): „Es gésbt eme anbere Thorhext, die immer mehr Ansehen gewinnt und um so gefäbyltchcx tü-eda sie dem großcn Haufen der Zuhörer imponirt; näm- ltch dtc, vtel Laxmcn zu machen. * Es scheint, daß man seit der Ein- nahme ber Basteae 01 Frankreich keine Musk anders als mit Ka- n_oncn 10301 kann, _ em verdammenswerther Frrtbum, welcher ent- blt1“ef_von Gyscbmack, Mmmh, Erfi'ndung, Wahrheit, Melodie und scwü „warmome; denn dtese „bestand niemals im Lärm. Wenn wir nxcixr chm babcn4wcrdeg wrr Ohren und Geschmack des Publikums abstunwfmxund dre Munk dadurch so gewiß zu Grunde richten, als d;e _dramaxtsche Kunst bebden Grixcben uud Römern durch die Pan: tomtme. Dle Harmome rst jetzt vtel zu verwickelt, die Sänger und

“, Nurn'cis Reiss. 74. ** EW,;mmetältber Gluck, S.?ll. ***) (Ktcndlml nber Rossini. 32.5. F;.Vm-nct 1. 229.

FF) („'rétr)', (25831 zu» 151 Musique. [, 429, 11, 57.

_ In Erwartung des großenAng-clegenhett fahren die Nord-Amerika- fort, stch nut sets gleicher Lebhaftigkeit darüber

Der in Regenwalde (Pommern) [700900109 [anbwirthschaftliche Verein hat den schon früher ge- Plan etner zu veransaltenoen Thicrschau zur Ausführung gebracht und am Zlstcn v. JN. den ersten Versuch damit ge- dicsmal nur Schaafc und besonders Zucht- von welchen zwischen 50 und 60 aus mehre,- Provinz herbeige- . Hauptzweck dieser Ausstellung war, die Auswahl Und UM Ankauf feiner Böcke zu ci'lcichtcrn und für die Bele- WUI 1010 Vekbcffcrung dcr Schaafzucht und des" diesfälligen daher denn mit dieser Ausstellung eine „, dergcfkalcverbunden war, daß durch eine dazu bcyrrmwtc Kommission die besten Thiere ausgewählt und einige MVV" zur Vcrloosung Unter die Interessenten angekauft wur- Dcn, zu Wkchm Zwexk eine Summe von circa 180 Rthlr. auf- _ .I“ _ÖU' Folge sollen zu dieser Ausstellung auch andgxc la_:“-Ow;rrk)!cha.'rlicf)c Nußthicre kommen, und die dieSmal 0901400 010 rage Tbcélnahm» läßt den besten Fortgang diescr

*))?agdcburger

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| Znürumentisken „haben ihre natürlichen Kreise überschritten, noch grd- ere Schnelligkett m der Ausführung würbe die Musk für das Ohr uxwernehmbar machen, und ein Schritt wetter uns in das Chaos zu- mckwerfxn. S_o befiehlx uns Alles zzxr Einfachheit zurückzukehren, welche Hur, uns jeden Netz der Neuhett haben wird.“ Ae txltch war der, Gang der Dinge an Deutschland. Reichardts

Overxt bteßen z. B„ tm Verhältntß zu denen Grauns, verkünslelt md uberladen; und derselbe Reichardt schrteb später *): „Nur der, )cffcn Geschmack schon _völlég stumpf und verdorben kü, begehrt die stärkücn Gewürze zu sct_nen Speisxn/ wenn er Geschmack daran sin- dcn soll.“ Ihm „und_Vtelen crschtcnen Don Juan, die Veüalin und ähnletche Opßrn, m dtxscr Beziehung schon alles gcbührende Maas; zu uberschrettxn-„ Wte noch viel härtere Urtbetlc Anfangs über Bxcthovens Ftdelto ausgesprochen wurden, haben wir schon (Staats; Zcetung No. _100) erwähnt, _

(Hanz dtxselbe Reihe der Erscbetxmngen und Beurtheilungcn smden w_tr bet _der Fnstrumental:Mm„tk; „so z. B„(noch frühercr Kolmponxtüen mcbt zu gedenken) htnstcbtltck) der, tn verschiedenen Zeitpunkten hochgelobten und vielgctadelten Symphonien von (Hof- sek, Gyrowcy, Stazneß, Koyelucv, Vanhal, lcycl, und so hinab bts_Beethoven. Dres Allcs ins Auge faffend, agt der kenntmßrciclw Fetts**):' „In der neuen Schule änd fast bei jedem Tonüücke alle Ef- ertc beremtgt. Wenn auf der einen Seite ein gcwiser Glanz und F."Ü,c gewonnen ward, schlcicht 170) doch auf der anderen die Ueber: satttgung een. Das Ohr, einmal daratx gewöhnt, ü'ndet alles An- dxre schwach; ww der Schlemmer die fctnsten und um Gewürz über, fullten Sbeesene den einfachen dcrbrn Nahrungsmitteln vorzieyt.“

So vtcl fur heute zur vorläuügcn Aufhellung des geschichtli- cbet) Zgsammenhangcs; cin gndermal woaen wir versuchen, an alle dtexe wxdersprccbende Erscdeenungcn und Forderungen eimge al1ge: memcre Betrachtungen anzuknüpfen. - 0

') Briefe cines Reisenden iibcr Muti! ], 12. **„- Ucbcr Munk, S. 131.

Zweites Gesangfest dcs Märkéschen Gesang-Vereins.

Der 'von dem Scminar-chrer, Herrn Schärtlécl) zu Pots- danx, gcsteftetc Märkxscbe Gesang-Verem für den Männcr-Chor hat €? “ck zllk„Haypt:Aufgabe gemacht, dte Lust und die Theilnahn:e fur den ktrchltcven Männcr-Gcsang zu befördern; zu dem Ende veranstgltet dcr Yerem ntährlécb cm großes (Hesangfeü, an wel: chem, dtc angezexcbnctüen Comvositionen älterer und ncucrcr Mei: üer M der möglxcbü vollendetfien Art zur Aufführung gebracht wcr- dcn.__- J-m vortgcn Herbste fand das erste Fcü dieser Art statt; die Tbetlnahme 90 dem Männcr:(§56sang wurbe durch dasselbe so ge- sxcxgcrt, daß jett der Zett der Verein sia“) fast um das Doppelte ver- größerte; mehr als 30 Städte schloffcn sia) mit ibren TöchtewVer» emcnxdacm großen Vcrcm an, so daß jetzt die Zahl der mitwirken: den Gatzger nahe an 400 ist. Es soll nun in diesem Jahre wie; derum em Gesangseü, und zwar

am 5.011d6.Inni in PotJdam stattänden- Daselbe wrrd in künstlerischer Hintécht noch gelungener, als das vortgex „ausfaaen. Außer mehreren Motetten von B. Klein, deffen Componnoan jedesmal die Grundlage der Aufführung bil- den, wcrd ,ein er ens zu diesem Fcüe komponirter doppelhdrniger Hymnus mtt grx) em Orchxücr von Blase-Jnürumenten von dem Dessauzschen Hox-Kapercasicr t).; Fr. Schncidcr, deöglcicben ctn Psalm von A. Netthardt, einc secbsütmmige Motetre vom Professor 21; B. Marx und ein Psalm mis Instrumentachglcé: tung von Gchärtltct) aufgeführt werden. ' Se. Majestät der_ König, der allergnädigskc Bcscbüjzcr aller Kunste und Wtffenschasten, bat den Verein aufs Neue mit Sciner Huld und _Gnadch beglückt, indem er zu der Aufführung die „Hof: und Garnxson=Ktrche zu Potsdam allergnädigst bewilligt hat. _ Da Ytele der ausgezcickynetüen Känälcr, als die Herren Man- tms,- _Stumßr, Hammermeksicr, Zschiesche, Helfe, Töpfer, Eisold, Hömcke, Böttcher und d_er „Könegl. Sächnsckw Kammer-Musikus Herr C. G. Velka aus Leepzeg das Fest durch ihre rühmlch be- kannten Talente untxrüäizen werden, so läßt sc!) im voraus crway- Jen, Hadß daselbc ernes der ausgezeichnctsien in seiner Art wcr- en wrr . Dekkerüe Tag des Festes ist der gejßlichcn, der zweite hingegen der weltltchen Myük gchdmet, und werd die Aufführung am zwei- txtt Tage tm Freten, n- einer schönen Gegend bei Potsdam, ßatt- fmden und mehr em Feü füx den engeren Kreis des Vereins" seyn, 1chdoch können sich aeuch MusikfrctxJ-de dcmselbcn ansäzließen; die an dxesem Tage aufzxxfuhbendqn Mufiküücke sind noch nicht genau be- sitmmt, jedoch werb dre nähexe Einrichtung des Festes binnen Kur: zem von dem Vcrem dura) cen Programm bekannt gcmacdt werden.

C. G.

Meteorologische Beobachtung. 1834. | Morgens [Nachmitk ! Abends | Nach einmaliger 11. Mai. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.

Luftdruck. . 337,0 MPU". 336,7 9"'Par. 336.» 7 "'Par. Luftwärme + 6,2 " R. +14,0 " R. +10,7 N. Tbaupunkt + 0,2 N. + 2/7 o R. + 7,» 0 R. Bk-dcmvärmc 11,» " R Dunsisättg. 60 pCt- 41 pCt. 77 pCt. Ausdfjnsl. 0,12 x *“ Rb. Wetter.... , halbhexter. heiter. halbheiter. 92iedersch1aq0,oo."9ch_ Wind ..... | WNW- NW- , N. 'Naä):11ittags 811131“ etwas

Qnellwärme 7,2 R. Flußwärme 13,5 0 R,

Wolkenzug W. Rego".

...,-.

[Kerliußr ]ZörZL. l)eu12.013i1834.

„411111. [700118- um! ()*-elt] -0011r8-20118]. („-'LU/z. 6927472) M ;H-iMéÉ/Isisé-Nl [2,4 [s' ---x/x|k„'sé-7.

8t.-§0]]u|ä-8t:b. 4 995? ' 90; (31'01'3112. !*08. (]0.“ 4 -- 101,7, [*1'. Lug|.3n|. 1.3“. 5 103: __ 03tpr. l'fuucjbr. 4 _ 991“, [*r Unzz]. 411]. 22. 5 _ _ k'ounn. (10. 4 106 :105H 1,1". [Inzx]. 010. 30- 4 9.33"- , 94?s [(nr- u.J'Qum. (10. 4 [07 100.1 i'rä111.§cb.ä.86€]|. _ ZZZ ZZZ 861005180110 (10. 4 106 _ [Turm. 0b].1n. [. () 4 _ 984;- Kk81.0.ä.l(.- u. d'. _ _ 67-2- Ksam.1nt.§ah. (10. 4 989, 1 » 2.-§«1x.(1.1(.u.x. _ -- [ 67; 8011. 8taät-0b]. 4 9% „WF [(öniJZb. (10, 4 _ _ 1101]. 001177. ])uk. _ 174"- 5 _ [*Ilbjnxx. (10. -4; _ 971 FLUG - (10. _ _ LB; ])anx. (10. in "111, _ 37 _ Krisclrjolwä'ok , . _ 13F 13; 4 1004 .100 Visconto ..... _ 3 4

Westpr. ['fauäbr.

Üußxyärtixß Zörsßn. .Cmstsräum, 7 Uni d'isäsrlwiklcl. 861111141 51-12... 53 (10. 974. Kußxssetxts 8611001 -,'2',_ [(zum-Zi". 231?» 4§F Amort. 90. ZZZ 7377 Kuss. (x'. 1831) 90; [']“01188. l'räünisn-vakilw 98. 110. 43) „Mul. 954. Oßölksl'. NZ. „ZZ 50a". 72. ZZ- 46,*;. " Kutxyerpau, H'. 0150.

89:11]. „JJ 701? 4Z ZZZ. 34? 45'2. Lins!- 10-15Z. ]Z-zlzx. 981. 0191.01. 1001. de:». «;. max. 76;

Uamburg, 10. 0135. "SRE". 5F Ust. MZ. 49; (10, 89Z. öunk-zotjßn 1278. Lux:]. 101Z. lings. [101]. MZ. bist. in llamb. (ckth. 951“- l'rämieu-Zcbains 10V. koln. 125,'. häu. 71Z. 11011. HF 94Z. 89-111. 33 431. 47? 521",

kuss.

l'rexusa.

;“F 504. . “Miau, 7. Nui.

HZ 11180991. 41; ZLF. Uauk-zetion 1268. l-oo-s xu 10019]. 201€.

l'at.-0bljgat. 136Z.

mer bes zum «Zisten Kapitel _bcs genanncxn Baümxskcé 0041107-

daß alle Flüchclxnge aus Portugal, O:? gcrU in tbr Vaterland ' Zurückkehren möchten, denen aber das Marul :,Ur Bcstrsitung der

sischen Schiffes ct'halccn sollcn, 1000005 ztmschcn 09111 200611 und 30|cn d. “M, von Brest nach Lissabon untcr Segel gaben wtrd.

bxdcurezjd herunter, wcel slch das Gerücht vcx'bxczt-xrc, Dax; T*c'c“ Spanische Gxneml Rodal durch den 1011390 Boueronr acschla- gen wordcn ]ey, daß Quesada un“) Löl'cnzo eme _chite Nrcdcr- . lage erlitten hätten, und daß die Karltstcn U::tcr dcn Mauern . von Vittoria ständen.

offizielle Nachricht von einer gänzlichen 0:10 entscheidenden Nie- derlage des Pfarrers Merino erhalten habe; das Tkkfßn sc» xn *“ dexs Umgegend von Rinoza vorgsfnilcn Uno Dcr Neffe *))kcrt- no ,. chß Quejada, ohne einen Scbuß zn rhxm, in Pampclona etnqe xgckt ]cy,_ und widerspricht der Nachricht, dax"; dicser .Hecrfübi'cr 19019 Artillerie gcgcn die Insurgcxren ci:1gcbt“0'xt hätts. Auch bc- rtchtetöes, daß der General Llaubcr dcm Kickus von Catalom-xn eine Contribution von 2 ONillioncn auferlegt babe.

gangen 10311, daß der Vcce-Kömg dcm 'Französtsä)m und Cnald schen K_otYul O_ie Absicht zu erkennen gegeben habe, alle in ?[equ- ten anxämge Europäer den Civtl-, Kerminal- UNO .Handcls-“Gc/ setzen des Landes unterwerfen zu wollen. '

York? vom 11. Apt'él _m Havre angelangt; am ““Tag-.* seiner “Séb- [ahrt war e_s daselbst bei Gelegenheit der Präsdcmcn-Wahl zu Ehr bedenkltchen_Unruhen gekommen; dic'Flj1l)cm_qcr' des (3581171015 Jack'1on hatten viel) des Arscnals bctnächtigc, und nur mtrMÜbe gelatxg es dem OITayor der Stadt, die index; herxschte noa) die größte Gäh'cung in :)?cw-Yort“.

10.“). 40. Zproc. pr. 00111111, 79. _. s?!- mmt'. 79. “.)-'). Reap. ])1'. 6011101. 95. 90. 10100111: 90, l."). ;")Vrbc. C"“Öxmn. “" sproc. do. 44-3. Cortes-Obl. 303, :“)proc. Brig. 00, :“xproc. Röm. _.

man von den Aeußerungcn eures Thcrls dcr bécstqcn Bcsaßuna am Nambnsfeste des Königs besorgte, haben [(ck "Wer Tharcschk halb gxzezgt. Gestern, Sonntags, fand in einem der bcsttchtcstcn ' Bterhamcr ein blutiger Streit statt, Zenben Parteien bestand aus Bürgern und Soldaten des hiesigen Llrctllerte-chitnents, die andere aus Infanccme-Soldatcn. Bedeu- tendke Verxvundunggn waren die Wirkungen dicses Kampfes; man verstchert 1090, da!; zwoi der Kämpfer heute an ihren Wunden gestorben 0001, was jedoch noch nicbt verbürgt isr; welche Par- tet die angreifende war, * nach „d'cm Namensfeste des Königs zeigten [:ck bei einigen Un- :croffizrerewdes 49sten Regiments Spüren von Vergiftungen; es wurde sogletcl) in alien Apotheken Erkunotxxxmq eingezogen, ob sie kürzfltch Gifx verkauft hätten; " * gber zu keinem Rejultat; man glaubt daher, das“; die Verqifcung trgend emem Zufalle * dic nöthégen bis auf emen Einzigen, gerettet.

991-2. 4proc. 9013. 90:3. prroc. 531. 101'oc,:.).;.'.. 233. Bank- Aktien " G. 206. Br. L. 634. (ZZZ. Preuß, Präm. ; S0). 552. 55, 932. 5proc. Span. Rente 71-2. 71;. .;prbc. i)». perp, 45,29 55.3,

Königliche Schauspiele. ;J

Dienstag, 13. Mai. Im Schauspielhause: König Konra- din, historische Tragödie in 5 Abtk). und einem Vorspible, vo., - E. Raupach. * - Mittwoch, 14. Mai. Jm Schauspielhause: Zum erstentnalo wiederholt: König Harald, Trauerspiel in .; Abtl)., von F. vob Elshollz, «"

Königstädtiscbes Tbcarer.

Dienstag, 13. Mai. .Der Jurist und der BWM“, LusrspM

in ;) Akten. von Raurcnßraucl). (Dllc. Srebct't; Röslne, a[5 zweites Debüt) Vorher": Das Taschenbuch, Drama in .“; Ak- ten, von Kolzebue. (Her'r Engelbrecht, vom 115111007060 Theater ' zu Lemberg: Eduard von WUWUU, als lekxte Gastrolle.) .

Neueste Nachr-ichcen.

Paris, 0. Mai. Gestern präsidirte der König in einem ' '))?iniscer-Rachc; vorgestern Abends hatte der Ems 932016 cm.» .“ Audienz bei Sr. ZOTajcstäc. * : x Die Deputirren-Kammer gelangte in ibkcr geskrigsn Sitzung mit der Diskussion des Handcls-Budgcts bis znm Zisron Kapitel doffelbcn. Die Kapitel [ be.»; 8 wurden 1.250) *!intqcxx Bemerkungen mehrckcr Depnm'rcn [)inccr CÖUMIOW .11109100- men. Das Kapitel über den Straßen- und Törkxc'c'ctxbau vcr- anlaßte viele Rcclamattoncn. .Die Koxxxjmsswn beantragt? cine VcrmindcrUng dcr angesetzten “Summe um !,0.:0,000 Fc“.- dlc qunxer nahm aber nur eine Reduction von 520.000 Fr. vor, z:“ Dq: Kapitel 10 bis 2.5 warben nacä) uncrbcblacbcx: Debatten, chetlwcije mir geringfügigen Reducrkoncn, an.;cmontmcri. _ Ju *. der heutigen Sitzung wurde diesc stkusswn foe'czxst-(si, U;!O um halb 5 Uhr, bis wohin dicser Bcräcbx rcéchr, war Nc „Rain,-

. x.» “=*.-

ck

Gestern wurde in den Kammern Oer Bcucbr vct'cz'xcélk, dyn

Herr Guizoc in Betreff des Clcmenxar-Unterricbks EU den 50; : mg crftattec hac, étnzelnc in dem bis |ek§r bcs'olgecn Mane, Ubsx' dxc Wöncn , Früchte, wclche dcrselbc bereits getragen, und chr das, 100511003 * zu thun übrig bleibe, um die che dcs chngkbch m LÖWM *“ ganzen Umfange zur Ausführung zu brtnqcn. ' *

Der 932010er VCl'bkt'ika 00) (MUM 1700: ach **

Aus den "Ilcuß-erungcn dcs HUM! anémccl in dcr DVU ,

térccn-Kasmmer woilcn 000.16 Bläxkck fol.;ckn, 0.0“: Nesck ??.me ster damit umgehe, der Kammer cm 03065 Zoij-Ojcsstz 0970110507. '

.Die Lyoner Blätter vom Ikon d. c.:halrcn cine vom ..

18. April dattrtc Königliche Verordnunß, wodurch die Nacwnal, * Gardetxxvon Lyon, Vatzc, der“ Rorbkreuz-Vorx'äaör und Sex EUtUocwre aufgelöü werden,

Die hiesige BclgisLhc Gesandtschaft machk b:“kannt, “0.0; 00

nach Belgjsn reischdc Franzosen gehalten senen, 006 Pässk bei * dcr Bclg11ch)cn Gejat1drschafc zn Parts vrst-xcn zn [a)scn, wcnn .* sze_bet chrom Aufenthalt in „Belgien nch auf Ssijicngctccn . tcoxzen wollten.

Der Portugiesische Geschäfrsträzxcr in Parcs hat angezeigt, Teisc-Kosken fehlen, freie Uebcrfabrc an Bord emos Pbrmgic- :!

x

A" der gestrigen Börse gingen die Spatji10)ct1 Oblizxacwnctx “**-Z

Der anicatcur de Bordeaux [*cräcbrcr, daß c'.“ die

babe: ums Leben gekommen. Dasx'chw Bthk melder

„-- - . . , , , «;n_))éarjetlle wl] dle Nachmclx aus .)[lcrandx'cen cmax- .'

__,

Mit dem Packerboot „Sullw“ smd Nacbrtcsmn aus New:

RUhc wiederhctzmstcllc11, 43 _ Heure schloß Hproc. Rente [)1'. tkmxjxt. 10.“). X(), 11000102 *- 5proc. - „IT- JJTai.

Straßburg, 5. Dic traurigen Folgen, welchc

Dxe eine der beiden strot-

weiß man auch mcbt. Am Morgen

diesc Nachforschung führcc

. beizumessen sey; übrigens wurden sogleich Mtttel.angewandt und 1ämmcléche Unteroffiziere-

Frankfurt a. M., 9, IMU. Ocsrkrr. :“)proc. Metal]. 909 1548. 1540.

Parc.-Obl. 130. B “' " “00 Holl. r Loose zu 1

5proc. Obl. von 1032 05:1. 943€- Poln. Wwe. Anl. 04.

Redacteur Go s !.

Gedruckt bei A. W. Hayn.

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Fun! so ZU sprechen.

erhalcon. ner Börse eine bcchtcndc Scyizxcrung der öffentlichen Fonds statt, und schon am andcrn Tage war der Coms derselben an „Idar hiesigen Börse bekannt; es entstand cine lebhafte fteigcnde Bewegung, ohne daß das Publikum die Ursache errathcn konnte.

907133.

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Amtliche Nachricbcexx. .*??ronik des Tages.

Des Königs IJTajestät haben den jelzigen Regens des erz- bischöflichen Seminars zu Köln, [):-. Weiß, zum Domherrn an der T))?etropolitan-Ktrcl)e daselbst zu ernennen und die des; faUsige Urkunde Allerhöchstcigenhändig zu vollziehen gcruht.

Des Königs Majestät haben den bisherigen außerordent- 1jchen Professor, ])--. Ludwég Friedx't'ck) Kämß zu Hall.“, zum ordentlichen Professor in der p[)ilo1ophischen Fakultät der“ dortigen Universität zrx ernennen und die für ihn auSgcfcrtiZtc Bestallung ?[l'jerhöchtthelbst zu vollziehen geruhc.

Der bish-srige Privat-Docent [)r. S. Wkagnus bierselbsk

ist zum außerordentlichcn Professor in der philosophischen Fa;

* kulcät der hiesigen Universität ernannt worden.

' Der bisherige Kollege an der Lateinischen Haupt-Scbule des Waisenhauses zu Halle und Prévac-Doccnr an dortéger Universität, 01: Karl Friedrich Gottlob Förtsch, ijk zum Rektor des“ Dom-Gymnafiums in Naumburg ernannt worden.

Z 8 x' “T :: n g *F- - :27“? ck 150 r i 20 c A1: L': l „x :: d, F r a n k r ck,

Paris, 0. Wkai. Dcr Kj'ix'as:O)?éniy'rcr is :'n dicscm Au,- genbiicke mit einem Berichte in Bezuq auf die Bewilligung von Ehren-chions-Kreuzen bcsclyäfcigt, welche unter di»: Besatzungen dcs Rhone; und des Jsdre-DcparthnW verthcät werden sollen.

Der Obersk- Lieutenant Akplwnd, der bei den Unruhcn in Lyon die Artillerie kommandirce, hat folgendes Schreiben in die hiefigen Blätter einrücken lassen: „Es scheint mir zweckmäßig, zur öffentlichen Kunde zu bringen, daß die Obcr-Offizicre der Artillerie der Lyoner Garnison, allein für die Ausführung der ihnen zur schnellsten Herstellung der Ruhe erthciltcn Befehle ver,- antwortlich, im Voraus erklärt hatten, daß ste keine Gunsk-Be- zeugungen, keine Belohnung, die eine Folge der beklagenswer- then Ereigniss, deren Opfer die Einwohner geworden sind, seyn möchte, annehmen würden. Dadurch erklärt es fick), weshalb jene Offiziere weder Orden crhaUcn haben, noch avancirc wor-

! 4

“» *

den sind.“ "**? ,Die lfte Compagnie des 1?ko Bataillons dcr 1sren Legion

* der National-Garde von *))?arjcille, die bisher nur provisorisch . susvendirt war, 01 [EGT gänzlich aufgelbsé worden. Nach eincm ;dm'tt-„zcn Blatte is: diss die vierte Compagnie, welche wegen ro,- ?pub[ikanij'chcr Gesinxmnqcn in weniger als“ einem Jahre anfgc- löst wird.

Der Courricr framxais cvthäkt Folgendes": „Ms vor -eénigen Monaten von der ErréciJ-tung von Priwac-Telcax'ayben

die Rede war“, sprach 70:0 das *))Ltntyicrémn sol)r lebhaft zu

GUUK'M dcs T*")?onbpoics aus, 1100 erklärte, das; es ein besondc;

rcs 059?sz *.*-:*“.1cgcn wfwe, 1000; die besccbcwdc GKscxz-zchng AZURIT ansreixxzcn ]“olx'tc, 11.0 dir :U'égterung gcqcn jede Konkur-

*

Das *))?xmsrcrmm hatte seine 90th Göründc, Das Privile.1é1m1 dcs Tklx'Zl'aphkn 0? ihm ' UÖÖLaUCÖU(Uschiél'UUZ-W-"Ü:??Ötksi[WU')chkk),1.011091'11Cs mischen sie;“) auä) ganz andere RQcksichn cin. Dies argwöhnrc man schon seit längerer Zeit, und vor emégM Tagcn hat man daneweis davon Gegen Ende dsr vorigen Woche fand an drr Londo-

F renz zu 001320.

Z Erst einen Tag später erfuhr man durch die mit Esrafettc ange- kommenen Englischen Zeittmgcn den wahren Grjmd dcs Stck,- ZMS unserer Papiere. "Fiber wie konnt-cn eénigc .??apitalisrcn ober “Z" einige Wechscl-OJTäkler von dem unterrichtet sewn, was sick) 2/- Smnden

.- ,".“-

Zzuvor an der Londoner Börse zugetrachn hatte? NM“ die FMI“ chs Telegraphcn [mMn die Nachricht 10 0:01:60 [w,kdrdert. Nun

«"ck aber von z1vci_sz;sn ems. entweder harre irgend ein “Minister eme strafbare ItLÖkbCkCUOU begangen, oder, was noch stirafbarer

. seyn würde, er bcnulzte dic Gcbcimnéffebcs Staatssz 1011 für xseine eigene Rechnung an der Börde zu wekulcren. Cs 1ehcint,

' daß ein oder mehrere Banquiers, dio zugleich Depucirte sind,

;Zdurcl) jene Spcculatéon vielGeLK einbüßtcn und in den Bureaus

Zder Kammer cin gx'oßos GesMei erhoben. *))?an verlangte Auf-

*Éschluß von den “Ministern; jeder dieser Leßteren schob aber

., die Schuld auf seine 9900901, oder vielmehr auf deren Beam- Ften. Die Depeschen, 10 xagte man, wÜrden jedem Kabcnecs-

Z Mitglieds mitgetheilt; es müßten daher mehrere Abschriften Oa- ) von gemacht werden, und so könne von den Secretairs leicht eine JndiScrction begangen worden seyn. Deputirten haben slch, wie es scheint, durch dicse Antwort zu- .: friedenskellen lassen, .

Worden. aneß wäre es leichr gewesen, die Minister m die Enge zu treiben, wenn man sie gefragt hätte, warunxman den **“ Telegraphcn der Fonds-Course halber cn Bewegung gc1elzt habe. Es ist angenscheinlici), daß der Rogierung nichts daran gelegen

.Die mißvergnügken

und die Sache ist nicht weiter getrieben

seyn kann, den genauen Stand dieses oder jenes Papicres zu

kennen, und man muß daher annehmen, daß eine stnanzicYe Speculation zum Grunde liegt, wenn sie sich auf diese Wei1e, “24 Stunden früher als es das Publikum vermag, den Cours“ .; der Papiere mittheilen läßt.“

Während der lexzten Unruhen zu Besanqon wurde Herr

Mirvan, Redacteur cines republikanischen Blattes, verhaftet. Bei der Untersuchung ergab sick), daß dieser HM" NRW“" W gcntlicl) Gilbert hieß, der früher nxegcn qrobcr Verbrechen 9?- brandmarkc und zeitlebens zur Ei1en|rafe verurtheüc worden, aber vor 5 Jahren entsprungen war.

„Es is? höchst merkwür-

Beriin,

Télisg ejn ei n L

Preußiséße SWNZMUWZ

Mitkwoch den 140" Mai

ling sich 5 Jahre lang den Nachforschungcn der Polizei hat ent- ziehen könncn, besonders da er slch selbst in eine so in die Au- gen faléende Stelltmg wie die eines Rcdacteurs versetzt hatte. Wie dcxn aber aueh sev, so sehen wir mit Bedauern, daß die tninisteriellen Journale sich "dieses Umstandes als einer Waffe _qe- gkn déc republikanéschon Mcimmgon bedienen. Wenn man uns bcwiese, dax"? déwscr Mensch durch einen republikanischen Verein, der die Verhäxtniffe Oos Göéiberc gekannt hätte, an die Spitze einys Blattss 06000 10010911 wäre, so könnten wir begrei- f-m, dax? bee Schouw? axef die ganze Partei zm'ückfallen müßte, (LVA" wir Neben hécr MU" unbefangcnc Leuto, die durch die [)euch- [e'xis-kbe *))?aske EMW Vcrbrmbers getäuscht worden sind, der sich eben x'o gut 30 eéncm Karlisßen 0091" zu einem »))?inéskeriellen [3.1th 12012030 können, und es scheint uns, daß man die republi- kanischen *))xc'éxnmgen, welchc genug Blößen zum Angriff geben, nicht an," bécss Weise zx: Wiérél'LIZch suchen sollte.“

DU" V:“cc-"xidmiml Drtpotkt, vormaligcr Gouverneur von Marximqna, dcr“ am .;. Mai in Brest angekommen war, ist hSllkc in Pakts cinqctroxfkn.

U:.ccr an Banqniers dcr Hamptk'radr war heute das Ge- rÜcbc vcrbrcicx'c, das; das Haus Rothschild der Spanischen Re; qierUmZ 12,500,000 Fr". auf die bevorstehende Anleihe vorgescho1- sen ha 9.

Paris, 7. Mai. Heute früh hat der König mit den Mi- nistern des Krieges, des Innern, der auswärtigen Angelegen- heiten und der Juskiz gearbcitct.

In der getrrégan Sifzung der Dxéputirten-Kammcr wurden die Bckatbunch Über das Budget des Handels-ONini- ['scriums fbi'tgésckzk, naOdcm Tags zuvor unter anderen folgende Kapitel ohm“ irgend eine erhebliche Debatte angenommen Wor- dcn: Für die Ccntt'aL-Vsrwaltung mic Einschluß des Gehaltes des OJDtniskcrs, (562,000 Fr. (statt der verlangten 670,000 Fr.); Pensions-Fonds 85,000 Fr.; zu den Bureau-Koskcn 182,000 Fr.; f:“jr die LKndcs-Lxrcbive !*.-0,0;(70 Fr.; für die Central-Verwaltung der Brücken und Chauss-T-rn 215,000 Fr,; an Gehalten für das gcsammcc Pcrsonale der Brücken und Chaussécn 2,750,000 Fr. (eine von Dcr Kommisßon beantragte Ersparniß von 70,000 Fr. wurde verworfen); für die Bergwcrks-Verwaltung 450,000 Fr.; PensionsFonds für die Beamten sotvobl dieser als der Brücken- und Chauffée-Verwaltung 32,3,000 Fr.; zur Erhaltung der Brü-Fcn und Landstraßen 21,280000 Fr. (1,620,000 Fr. weni- ger als die Regécrnng verlangt hatte); für die Schiffbarma- chung der Flüsse 3,300000 Fk.; für die Hafen : Bau- tcn .j,'.2._;0,000 Fr.; für die Unterhaltung öffentlicher Ge- bäude in Paris 500,(')00 Fr.; für die Central-Gefängniß- Hänser 000,00!) Fr.; für die Göestüte 1,500,000 Fr, In der absrrigcn Sißung kamen tmn zunächsk 3 Amendements derHcr- “ren Bugeaud, Ranc-Z und F:“ot znr Bcrathung, von denen Oct" “Cine das Kapitel über die Tbicrarznei-Schulcn und die Prä- mien zur Aufmunterung des Ackerbauc's (419,000 Fr.) um 200,000 Fr., der Andere um 80,000 Fr. und der Dritte um 50,000 F:“. ckhöht wéffcn wollte. Alle .; Anträge wurdcn indes- sen verworfen. Eine wcirläuscigc und sehr lebhafte Debatte veranlaßte das Kapitol, worm cim' Sumnw von 1,.Zt](),0()0 Fr. als Sttbw'trtxon für die Königl. Theater gefordert wird. Herr Vatout trat gcgen diesc Bcwiliigung auf und verlangte nach einigen “Zl“nsfäkxcn an die ncuc romantische Schule, daß der Mibisrcr dcs „Znncrn dcn Kamnmrn ein Theater-Geseß vorlege, das die den Autoren gebührenden ;Fücksicbtch mit dem sittlichen Gefühle des Publikums verschmelzc. Herr Charlemagne er.- l)ob fick) nicbt sowohl gegen die gedachte Beisteuer, als gegen die Art und Weise, Wie dieselbe verwendet werde; nament- li-(l) fand er den dck großen Oper jährlich ausgcselzten Zu,- sclmß von 670,000 Franken exorbitant. „Die Regierung“, so schloß er seinen Vortrag, sollte die ihr bewilligten Summen vorzugsweise zur Aufführung guter Stücke verwen- i“.=-.*n. Statt dessen aber legt sie die Hände in den Schoß Und läßt e.? sich ruhig gefallen, daß anf unseren Theatern die scham- losesren «cbm!- und Luscxpiele zur Aufführung kommen, so daß durch unsex'e Schaubkjhne nur noch die Sirtenvcrdcrbniß beför- dcrt wird.“ „Der Minister des Innern bemerkte, daß ohne eme Tbcqrer-Censur diesem Ucbelstande nimmermehr würde abge- holfen werden können. Herr Garnier-Pagixs widerseßte sich dev Einführung einsr solchen auf das Bestimmteste, da sie der Regierung die Bahn dcr" Willkür eröffnen würde. Herr Odi- lon-Barroc räumte cm, da[: theatralische Darstellungen auf die TNassen bei Weitem 111äcl)tiger einwirkcen, als die Veröffent- ltcbung cines bloßen Godankcns durch die Presse; indessen sey man, als die Frage 0091" die Abfassung eines Theatcr-Geseßes im Schoße des Staats-Raths erörtert worden, auf unübersteig- ltchc Hindernis]? gcstoßcn, und man habe sich gar bald über- zeugt, daß es völlig unmöglich so:), die unbedingte Theater-Frei- heit, unter Vorbehalt strenger" Repressw-Wwßregeln, mit der öffentlichen Sicherheit und der Ehre dgt'Fa111ilten zu vereinigen. Herr Thiers erklärte, daß er keine Ccnsur, aber nur die dop- pkltc Befugniß verlange, das Eröffnen neuer Theater und die 'Llufführung unsittlicbcr Stücke verbieten zu dürfen, d. h. das; man ihm in Bezug auf dre Theater néchts weiter bcwillige, als was man in Bezug auf die öffentlichen Ausrufcr ohne irgend eine Beeinträchtigung der Presse und bloß in der Absicht, jedem materiellen Unfugc vorzubeugen, bereits gethan habe, Herr Odilon-Barrot, der nach dem WTinisier noch einmal die Rednerbühne bestieg, erklärte sich im Allgemeinen gegen derglei- chen Präventiv-'))raßregeln, und wollte es nicht wahr haben (wie Herr Thiers solches angedeutet), daß die Prxß-Freiheit an den Ereignissen in Lyon und Paris Schuld geweden. „Die Preß-chiheit“, sagte er, „ist für mich mehr als ein bloßer Glaube, sie ist eine Religion; hätte ich aber die Uebcrzeugung, daß wir ihr alle jene Unruhen, alle jene Greuel des Bürgerkrie- ges verdanktcn, so würde ich, ungeachtet meiner Liebe für fie, dafür stimmen, daß man ihrScl)cat1kcn sekze. Ich bin aber dieser Meinung mchc.“ Herr T hicrs entgegnetchierauf, daß er nichtgesagthabe, dre

. dig“, sagt ein Hiesiges Blatt, „daß ein entsprungen?" SW“

Preß-Freiheit, sondern der Prcß-ONißbrauch sey an den

1834.

„“_o-

lcßten Unruhen mit Schuld gewesen; außerdem müsse er aber- asuch noch hinzufügen, daß auch der Rcde-Mißbrauch an jenen Ereignissen einen großen Antheil gehabt habe; er sey weit ent- fernt, die Freiheit der Rednerbühne, die er als die Basis“ der Repräsentatw:_Regierung betrachte, anfechten zu wollen; wohl aber hätte U“ !agen können, daß man zur Verleßung der Gesclze öffentlich herausgefordert habe; er hätte es sagen können, habe es ab?r"11ichk gesagt. .Bei diesen Worten entstand ein ewaltiger Tumult in den Reihen der Opposition, und mehrere * ?itglieder forderten den OJU'nister auf, seine Meinung unverhohlen zu äUx ßcrn. Besonders erhob fich ein lebhafter Streit wischen Herrn Thikrs und Herrn »)Nauguin. Der Erstere Kehauptete, daß er die gegenwär'tige unangenehme Erörterung nicht herbeigeführt habe, während der Leßtere den 5Minister beschuldigte, daß er solches allerdings gethan, daß er sich aber irre, wenn er glaube, daß die Opposition jeneC'rörtcr-ung scheue. Zn demselben Sinneäußertesick) auch Herr Garn ier-Pagézs, mit dem Hinzufügen, daß die von Herrn Thiers aufgeworfene Frage bei den Berathungen über das Geseß wegen der Aufbewahrung von Waffen und der Er- réchtung von Barrikaden ausführlicher zur Sprache kommen werde. _ Das Kapitel über die Beisteuer der 1,300,000 Fr. zu den Theatern warde darauf unverkürzt bewilligt.

Zu der heutigen Sißung wurden die Berachungen über das „Budget des Handels-Minésteréums beendégt, und es began- nen diejenigen über das Budget des See-Ministeriums.

Durch Königliche Verordnung vom 3. Mai isi das 5te

Wahl-Kollegium des Departements der Seine und Marne auf den 25sren d. M. in Melun zusammen berufen worden, um an die Stelle des zum Pair ernannten Herrn Baillioc einen neuen Deputirten zu wählen, Man hatte gesagt, daß der Finanz-Minister, Herr Humann, gleich nach dem Schlusse der Session aus dem Ministerium aus.- scheiden werde. Der Constitutionnel versichert jeßt, daß jener Minister eingewilligt habe, sein Portefeuille noch bis nach Been- digung der allgemeinen Wahlen zu beßalten.

Das Journal de Paris ent älc heute, in Bezug cmf den obigen Artikel des Courréer frangais, Folgendes: „Der Courrier frangais, und vor ihm mehrere andere Blätter, bc; schuldigen neuerdings das Ministerium, daß es den Tclegraphen benußt habe, um bevorzugten Spekulanten den Cours cht: öffentlichen Fonds an der Londoner Börse mitzutheilen. Stb fügen hinzu, daß man in dieser Beziehung von mchyeren Mt- nistern Aufklärungen verlangt habe, und daß diexe dae Schuld auf ihre Kollegen oder auf deren Beamten zurückgeworfen hät- ten. Wir find auf offizielle Weise ermächtigt worden, diesen beiden Umständen auf das Bestimmtcste zu widerspre- chen. Niemals, bei keiner Gelegenheit, hat man den Telegm- phen dazu gebraucht, Fonds-Course zu überbringen. Wenn eme so bastimmte und so förmliche Erklärung noch einer Bestättgung bedürfte, so würde man fie in den Tclegraphen-Registern fax- den. Es ist hiernach fast unndthig hinzuzufügen, daß keit) Mt- nister die Verantwortlichkeit für eine Handlung, welche memals begangen worden, auf einen andern geschoben haben kann.“

Dasselbe Blatt sagt: „Ein Journal bringt die für dras- ses Jahr beabsichtigten Uebungs-Lagcr mit politischen Plänen tn“ Verbindung, und erhebt demzufolge die Zahl der zuxammenzu ichen- den Truppen auf 60 bis 80,000 Mann. Wir können verächem, daß sich an [Lene Truppen-Zusammenziek)ungen, derey'Zahl übri- gens sehr 1": ertrieben worden ist, durchaus kein polrttscher Zweck km“! t.“

pkHeute wurden die Herren Ljonne, Sarrut und Marrask von Neuem aus Ste. Pelagie nach den Bureaus der „Trébune“ geführt, wo in ihrer Gegenwart eine abermalige Durchsuchung

“cart and.

' f,Das Journal des Débats will wissen, es sebgefte'rn eine telegraphische Depesche aus Bayotme mit der Nachrtcht exn; gegangen, daß der Infant Don Carlos sich nxach England em- geschiffc habe. Da so wenig der Momtßur als das Zo_urtzal .de Paris einer solchen telegraphischen Depsjcheyrwähnt, jo 1chemt die Angabe des Journal des „Débats' wemg Glauben zu ver- dienen.

Man schreibt aus Toulon vom 1. Nkai: „Hier hat ein trauriges Ereigniß das Geburtsfest dex; Königs bezeichnet. Auf unserer Rhede liegen zwei An1erikani1che Fregatten, die „Coq- skcllation“ und die „Etats-unis“. Yéew lekxtere hat, als sie met unsern Fahrzeugen in die Artillerie-Salven einFémmte, aus Ver- sehen mit-Kugeln geschossen, tt_nd aus dem Schiffe „Suffren“ großes Unglück angerichtet. Steben Matrosen wurden von den Kugeln getroffen. Einer starb auf de_r Stelle; em andexer gab einige Stunden später im ospitale ]einen Geist auf; em drtt- ter wurde so gefährlich am chenkel verwundet, daß ck_heuxe am- putirt werden muß; die vier andern smd mehr oder wenrger rchw'er blessirt. Der Capitain des „Suffren“ war am Lande, als dxe- ses unglückliche Erei niß stattfand; er begab fich m grbßterj Erle mit dem Admiral Masfieu de Clerval an Bord. Em Lieute- nant und ein Kadett der Amerikanischen Fregatte verfügtetx fich dagegen zu dem Französischen Admiral, um thre Entschuldcgun-

en anzubringen. Mehrere .Böte ber Fregatte lagen während-des ZZorfalls am Quai; man hac_fie jogletch fort eschafft, um emer Kolltfion zwischen den Matroxen dex] betden attonen vorzubeu- gen. Einige Amcrikancr, wclche sick) noch am. Lande befanden, hat der Konsul, Herr Truchct, persöniich auf thx Schtff beglet- tet, um [ede Beschimpfung ehrer Person, zu vcrhmdern.“ , Das Schk-ff „Sully“, welches ( w:o gestern gemeldet) m avre angekommen ist, hat das nachstehende Schrcében aus New- York vom 11. April mitgebracht. Es wgr in jener Stadt nicht, :*vie das Journal de Havre jrriger Weéw berichtet hatte, von der Wahl des Prästdenten, jondern von der eines Maxre die Rede. Das Schreiben selbst lautet folgendermaßen: „War find hier seit einigen Tagen in einer großen Unruhe tvegxnber Wahl eines Maire, eine Operation, die zujeder anderen Zett 1ehr fried- [ich vor fich geht, die aber diesesmal die öffentlkche Meinung auf das lebhafteste interesfirt, weil die Parteien dabei ihre gegensei-

tigen Kräfte prüfen wollten. Man vereinigte fich alle Abend