,. »?-.»j_ck_“3_-“._k_4.-*_U*Z ' "'
294 Ctr. 86 Pfd. Mittelwolle zum Verkaufe auSgeskent, die zu den Preisen von 70 bis 80Rthlr. pro Ctr. zum Theil an dor- tige, zum Theil an auswärtige Fabrikanten abgesetzt wurden. Eine Partie unverwogene Wolle ging wieder zurück, da die Befikzer auf den vorjährigcn Preis hielten.
» In den drei Häfen des Regierungs-Bezirks Köslin langten im verflossenen Monat 14 Schiffe und 23 Böte an und 20 Schiffe und 25 Bdte verließen dieselben. Die Haupt-Aus- fuhr-Artikel nach dem Auslande bestanden in 90 Klafter Holz, 378 Ctr. grauer Leinwand und circa 1200 Scheffel Getraide;
die, Haupt-Einfuhr-Artikel vom Auslande waren 724 Tonnen »
Hering und ettvas Kolonial-Waaren. - Die natürlichen Men. schenvocken und Variolidcn herrschen fortwährend in den Städ- ten Dratnburg, Schievelbein, Stolp, Bürow, Ratzebuhr, Kdr- lin und Kolberg und in vielen ländlichen Ortschaften, besonders des Neustcttiner Kreises, zeigen aber überall keinen bösartigen Charakter, sondern gehen meistens gefahrlos vorüber.
«**
Königliche Oper. (Vergl. Nr. 1:52 dcr Staats:Zeitung_)
Ueber die Klagen und Erfahrungen,_dercn wir tn unserem letz- ten Aufsatze erwähnten, iu von verschiedcncn Standv_unktc;n aus sehr bestimmt und entschieden avgeurthcilt wordcii. Die Riickiäy: tigen (Retrograden) oncn, wie in Staat und Kirche, s_o 0110) m der Kunst, Alles auf irgend einen früheren Znftanb Furllkkfyhken/ den sie wilikürliä) herausgreifen und in solchem Maße aiisschlteßend verehren, daß ihnen jede spätere Fordcrutig und Entimckelung___als verderblich und verdammlich erscheint. _ Dic Fcstgenxachsencn (Gta: bilen) glauben außerhalb der. bewegitcbcn Welt einen unwaiidcl: baren archimedischen Punkt chHcrry11)c-1s und Beharrens gcsun; den*zu haben, und sehen von Omer Tageshdyc mat Verachtung aux Vergangenheit und Zukunft hinab. Für die Männer der wacgung endlich hat nur die Zukunft Werth und Bedeutung, und ne möch- ten der allzu schnel1en Zsit in der Ucbcrzeugung noci) zuvorctlcn, das Allerncucste sei) jedesmal nothwendig_auc1) das Allerbeste, und die Geschichte der Muzik führe auf geradliniger Kunüßraße zur un- bcdinaten Vollendung. _ _
Diese sci) ganz wrdcrsprechcndcn Grundsätze und Ergebntffe
dreier Bctrachtung33wcisetx zeigen angenscheinli_ch, daß i_cde nur e-“ncn ? Theil der Wahrheit ergriffen hat, und bas; _dte ausschließetxde Herx- -, schaft der eincn oder der andern so unheilbmngend seyn Wurde, imc „
icde Partei-Hcrrschaft. Wir können also keine der drei Antworten, welchc üe auf die hier in Rede stehenden Fragen geben, für genü- end und erschöpfend-haltcn. Auä) wird uns von «mr anderm Seite her eine angeblich untrügliWc R1011schnur,_ ein nwichlendcr Prüfstein darixeboten. Das Genie und die Bcgetstcrung Zso spria-t man) haben mmer Recht; durck) ihre rrzeugende Kraft wtrd Staat, Rumi, WiffZnschaft u. s. w. geboren, belebt und Erhalten, und Alles, Was kalte, kleinliche Kritik dagegcn aufbrmgt und cinwcndet. cr- Wciset wo nicht ihren Ncid, doch ihre unfach1barc Ohnmacht. » Es wäre ganz leicht und brqncm, i_n diescn Cook der bcgeiücrtcn “71m- ger einiutallen, wären ße nur über die Mciücr einig: allein be ge:- nauerem Hinhören ertönen die Vivars und Percats bunt durchein- ander, und Jeder hat eitxe andere Flasche, aus welcher _er seine Be- geisterung schöpft Gewrß isi es mcbt_so leicht, wie Viele glauben, das wahre Genie von dem falschen, die echte Kunstgröße von schäb- 1icher Manicx, den edlen Enthusiasmus von thdrichter Trunkenheit zu unterscheiden. _So werden Wir immer wieder auf Kritik und KunstZGcscMchte hingewiesen und müffen uns überzeUgcn, daß die Theorie und die Praxis nicht in unbedingtem Widerspruche stehen, sondern fich wechselseitig reinigen und fördern.
Aller dieser Weitläufigkeitcn und Mübseligkciten find diejenigen überhoven- wclche sci) kurzweg auf ihr Gefühl, ihre Einpffndun b-“kufxn. Allerdings hat jede Empfindun , als Thatsache, ihren Wert) und ihre Bcdeutumx: sie kann und so nicht abgelengnet werdcn,
subjektive“?! Meinen, dcm augenblicklcchcn Bciiebc 1, das“ höchste Gesetz rainetät lb
Musik, in verschiedenen Zeiträumen, Völkern und Personen unge- mein verschieden isi; ja daß dicse Fähigkext des Einzelnen durcb Uebung sehr gesteigert, und durch Nachlässigkeit schr abgcßumvst wcrden kann. In alle:: Künsten und WZscnscbasten fi'nden wir ci-
scn Punkt schon im zweisiimmigcn (Hcsangc, wäbrcnd größere Msi:
-
ner im Stande waren, Dovvelcbörc zu scwrcivcn und zu hören.
Seit 150 Jahren ist nun die Fähigkeit zu hören und zu vcgrci: »
fen für die Oper und die_Jnsirumental-_Mufik außerordentlich ge- siisgen; während sie für dicKirchen Musik und alle ürcngercn or- m-xn der F.." e_ abgenommen hat. Dort heißt Manches“ jekzt ach u::z diircyn tig, was früher unbegrciflich und überladen erschien; u:“.d h_cer nennen_ selbst Gcübtcre das ein verwirrtes überkünßcltes Lakatb, worm fick) ehemals die Meißen schr bequem zurecht- s-nbcn.
Sollen nuite Dittersdorf und Koyeluch, oder ihre Anhänger, dic
Geseße geben m_r Mozart und Beexvoven, oder irgend ein dünner szcben:Kompom| unser_er Tage, für S. Bach und Händel? cher Einzelne mag sieben bleiben, wo _er _will; aber die Entwickelung der Toykanst blexbt nicbt ächen, weil irgend ein musikalischer Zions- Wackner Halt ruft. _ Cs wä_re_anmaß_end und thbricht, -die Gränxcn irgend iner KM:" 0 prior! ynb-dmxxt festüeüen zu wollen; Wohl aber läßt sci) der Weg und die Richtung erkennen und bezeichnen, in welchen sie- sc!) de_wegt. Und da ist ohne Zwei"el die Ox-er eher in Gefahr dum) übertriebene Massen uiid Qunptixaten in Schwulsi, als durch Stre- henn Wi? zue Zroßer Einfachheit tn Leerheit übcrxungcn; auc!) kön- ne :
..“-„ß,; .....
348
Arien und des Chors nicht __?enug feügehasten, und der menschlichen Stimme, besonders den ver ärkten Orchesiern gegenüber, oft_ Ueber- mäßiges zugemuthet werde. Viele u_nserer OyernZKomvontfien er; innern aii Napoleon, welcher sa_gte: ich habe 1ä_brltch _100/000 Sql: daten (hier: Sänger) zu konsum ren Andererseits weiß jeder, sich jetzt engagircnde Sänger, Welchen A_nstrcn ungen er entgegengeht; und seine Klagen werden so weni die In rumcnte fortschaffcn, als Klagen der Soldaten etwa das 7euergewehx. Auch ka_nn man zu- letzt noch immer die Fragen aufwerfen: ob die Orgeln nicbt ehemals stärker ertöUten, als lchk dieBlase-Instrymeute des Orchesters? _iind ob Sebastian Bach durch seine Messen nicht noch grdßereAnsvruche an Vrusi und Lunge des Sängers machte, als em heutiger Kompo:- nisi durch seine Opern?
Daß Svontini, um auf ihn ziirückzukommen, von 0an ihm zu _ Gebote stehenden Kunümittcln reichen Gebrauch und_ die größten Ansprüche an die Capacität der Hörer macht, leidet kemcn Zweifel; -'
al1cin es wäre durchaus irrig, wem man deshalb nakin ihn lob: preisen ober anleen wollte. Die niuere Deutsche, Französiscbc und Jtalcänische Schule bewegt tick) m dei'xclben Richtung, und manche Tonscßer haben Svontim noch weit überboten. Zuletzt kommt also das Mcii'tr darauf an: ob man 1en_e Mittel anbei? rccl): ten oder unrecbtcn Stelle anwendet, un_d da smd z. „B. dre .*ä'lagc: (höre der Weiber im Cortes, und die Treumphgesänge M der Olym-
()"-“U
Meteorologische Beobachtung. 1834. ' Morgens ]Nachmitt, Abends Nach einmaliger 13. Mai. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.
Luftdkuck. . 334.7 1"'Par,'333,v 7 "Par. 332 .; 8“"Par Quellwärmc “7, 1 9 N.
Luftwärme -+14,0 “ R +23,“ " R ** 19,2 0 R. Flußwarme 14,7 " N,“
Thaciounkt +12 0 " N +12,1 " R. ..,-11,9 9 R, Ridemvärmc 12.11) N, Dunffsättg.t 85 pCt. 4."- VCT. Id pCt. “2111513111111. 0,2 9 “; “' Rd,
W1tter.. . . | heiter. trübe. bczoaen. „0111111011111 0,0 0 2310 Wind ..... SO S. SW. Abends 1011|)chwittcr . Wolkcnzug | SW. | und sebr wcnig Rogen.
Üusy-ürtigez [Zör801]. 111115101031". 9 01:11.
31911914. Wilk]. 3401-1110 51? HJ (10. “U ;11120050121080110111 ÜF [(um-11111. "23; 4ZZ- „4:7101'1 IGF. IHF 73', 81188, (K*. 13331) IUZ 1,1001». ['1'111111011-50118100 98 (10. 47? In]. 98. 0051111". 874. 52 301111 72. 37; 40:.
[4001101]. 9, 0101. (“01152 pr. cmnpt. *iNx. 11110 pr. 27. 01-111 “LÖ ]!»lx, 97). 80011.
„. 77.1; [Kuss. x'. 1822 1064, Ums. 76. NOR. x'. 1823 44“; ()0111101). 27T U 1911. 0 Mui.
." F .Mi-'t. 901'5 , YZ „ZZZ. 4F BIZZ. „1111010301100 1270. 1,0088 211 100 111. 201. 1'111..-00»1;m. 130,1.
Königliche Schausvielc.
Donnerstag, 15. Mai. Jm Schausvielhause: Die Ver: . , Man betrachtct fortwährend dcn Namenstag der Königin als den
Tag, an welchem die Cortes-Zusammenkunft 'Tattfindcn Werde. Geykcrn wurden von dem Fmanz-INinitier Dem von Ihm": Ma- ]eskäc zu diesem Zweck ernannten Cornicé dic Anleibc-Ancrvie- _“ rungen mitgetheilt. Man sagt, daß ex“ mrbrcre sowohl von € Spanischen als auswärtigen Kapitalisten erhalten habe; 0100 ? nach dem heutigen wesentlichen Rückgang unserer Fonds ist man bcrcchcigt, zu glauben, daß alle 'Lincrbictcn anantichmbar (ind,
trauten, Lustspiel in 2 Abth., von A. Müllner. (Hk. Bccker: _ F Heinrich Bock.) Hierauf: Stille Wasser sind tief, Lustspiel in ; ; 4 Abth., von Schröder. (Hr. Becker: Baron Wiburg, als" ;
Gastrolle.)
Kdnigstädtisches Theater. Donnerstag, 15. Mai. Zum erstenmalc wiederholt: Welcher
„. . . , . . _ . . i der Bräuti am? Lu't iel 01 7Akten v ““ an 10011 ei- ?
oder ganz unbcruck|ichttgt bleiben: aber noch irriger Ware es, in dem ßßnthurn. Higerauf: D'Cskp Zweikbkmpf 01,1 dT'yttitßiochcZ, “Pos??in ,-
. . . . „ . “1 0
und die l:":Ztc Exitsébctdimg zu sehkn. DWL 211" von Volks-Souvc- . [ 'M- von "' Angeli,). ct, Wie den Staat, so auch die Kumi auf. Hierzu kommt, - -
daß die Fähigkeit zu hören und zu faffcn, dic Cavacttät für dxc !*
„.-.. .,... .,-
Neuesre Nachrichten.
)) Paris, 8. I)iai. Gestern arbeitete der König mit den 7 „ _ „ . » ?inistcrn dcr “inan en des Kris es des nnern des Handels nen Fortschritt vom Er:?sacmn zmxi Zusmnmcngescytcn, nnd emen “ 5 z , g , Z , * Höhenpunky von wo_aus das Zummmengesxtztc znm Ueberladenxn “ und Uebertreebenen werd, oder do:?) so crscbcmt Rouscau fand die: “
des öffentlichen Unterrichts und der auswärtigen Angelegenhei- ten und crthc'ilte dcm General Sebastiani eine Audienz. Nail)-
nutcags begaben sich Se. "Majestät mir der .Köntgiixhcn Familie . : nach Versailles. _ ' „In der gestrigen Sikzung der Deputirtcn-Kamrncr be- ; ' nutzte Herr Eschassériaux die Debatte über das Budget des
See-Minisreriums, um von dem Ikinis'rcr der auswärtigen ?in- gelegenheicen in seiner Eigensäwic als interimistisckxer See-Mi- nister einige Aufschlüsse über das am [sien d. M. auf der Rhede von Toulon |aUgehabtc Ereignis; (s. das gestrige Blatt der St. Z.) zu verlangen, Zum Beweise, da:? 0015 Saseßen dci" Nord-
“2[merik'anischen Fregatte „die Vereinigten Staaten“ 111 i r K u 9 ein
nur auf einem Versehen beruht habe, theilce der *Ministei' das von dem Capitain der gsdachten Fregatte an den ScePräfektcn
bon Toulon gZ'ichtxtc Scbreiben mic, indem er hinzufügte, dax"; ; eme von der Ochinsmanmcbafc sofort veranstaltete Kollekte, die -
eme Summe von 5004) Fi“. eingx'tragen, zurückgewiesen worden spy. *- Nach dieser Auseinanderselzung wurde die obcnerwähnre Debatte fortgesetzt.
Dem Courrier de Loon zufolge, herrscht immer noch große Stockung in den Gewerbs-Angelegenheiten dieset" Stadt. Die Auswanderung dcr Fabrik-Arbeiter von Lyon nach der
lage nicbt ungegründet nennen, daß der (Hrgmsaß der [ Schweiz soll sehr beträchtlich scyxx. Nun beginnen auch die ;
„.,.--_. .
„ .--.- „..“-__.“N ...-. . .. .“.
Färber , von ihren Meistern einen höheren Lohn zu verkanzcw
Mehrere Werkstätten, die fich nicht fügen wollten, sind Von den Gesellen in Verruf erklärt worden. - Die der Garnison von Lyon für die April-Tage bewiliigten Decorationen berechnet man auf 76. Der Geschäftsführer des ripullikanisclwn “PUÉTUr:
seur“ ist verhaftet worden.
Das Journal des Débars berichtet, die Ft'c'cnzösjscz)e ? Regierung habe Nachrichten aus Maduid bis zum 1. Mai folgenden Inhalts erhalten: „Don Carlos war zu Chammzca nahe bei Santarem, angekommen. Nachdem er mit „Dom MÜ , guel eine Untcrrcdung gehabt, schlug er den Weg nach Éva'a ? ein. Man versichert, daß der Herzog von Terceira in den Uörd- lichen Provinzen Portugals fortwährend Fortschritte knack). Die Spanischen Blätter emhalten detaillirte Nachrichten Übcr unzählige Vortheile, welche die Königlichen Truppen jn den Provinzen Über die Insurgcnten errungen habin. Zn (*.*;
Alt-Castilien i| Merino vollkommen geschlagen worben; sem
Nc e ist unter der Zahl der Todtcn. Ein anderer Guerilla,- s 7.7
Anführer, Locho, ist imc!) und nach aus“ dsr Mancha und Esjxe
. madura vertrieben und hat sich nach Portugal geßiiclser. Di.. 7; . . , . q 1 „s . 'H" 1 ,' “ ' _ ._; pmweit eher zu rechtfertigen, als der entsetzltche Larm, welcher leer _)of ZWMU'ljg. hatlech 1111091100) .*11k'_k)_l“Ö“_ T_OekWté-ÜWUW PW"- ;).-„ und gedankenlos in so mancher neuen Oper ohne allen Grund„ ,; gen thats 43“ “Uk- Uns dle)“ “ MM IUUWM "MU dir 2...
. um Nichts und WWW Nichts qcmacht wird. *“ Direccion des berühmten Birxrand de Lis, ein Etablissement znr
“ Anschaffung de'." nöthigenKapitalicn für dicAcbetccn und Unccrncl); „Z mungen deröffentlick)enWol)lfak)rc, Ein anderes beauftragt emeans Prälaren Und *))Tagijirats-Personen zusmntncngescheJunta, einen Z??- ? Plan zurRiform 0erKii'0)en-Orgamsation in allen ihrenThcilcnzu _ entwerfen, vorbehaltlich deiKVcrjiändigung mit 08111 [)eiiigeziStux)[e ; über die Pimkie, in Bricacbt dercn seine Jnxcrvcncion ndthtg ? ist, und gebietet in Erwartung dieser Reform, keine Novizen m
den Klöstern aufzunehmen, es müßte denn eine specicilc Autors;
sation dazu *:rlaffen sei)". Ein drittes Deiker modificirc das Ge; ? : salz, 1v11chez die Todesstrafe Über die Ausnahme in geheime Ge- ;“;Z: ' sellschaften verhängt, bestimmt dafür Gefängnis, Exil, EntzlciMUg der Anstellung und der Besoldung, und läßt dcnj-xmgin ,Jndivt- j- ducn, welche bis auf diesen slugcnbich an DM verbotenen Ge,- * se11sc1)aftcn Theil genommen haben, voUWnnncnc Amnestie an-
gedeihen.“
Der“ *))?essagec bar auf außeroxbcntlichem Wege folgendes“ ;; Privac-Schrcxben aus Madrid vom 1, Mac empfangen: „Man
hat Nachrichten vom General Rodil erhalten, welchcr sich am 26. 2113711 Um I)iiltci'tiaci)r zu La Guarda in Portugal bcfnnio.
? Diosclbcn sini) nichr erhebliä). „Die Generale Bacon 001121.- [ rondi'lec WDS San J-mncna harm: zU CF_l-U'ico und ZOVUHM _ _ _ ] mit ihren ivij'ionen Posto gefaßt. Dcr er 0. von &ercena - 1521 “56191 33 46 WMS“ 5117" ()J ""“ 97- “""""11- *? "***-1 I war zu 9370111181113 11110 im Begriff, an 232117350311 marscbarcn. Dchcncrai dcs O0t1Cax'los,Gonzalcs *))Torino, ist 0011220310 nach ' Avis abgegangen, und Don Carlos besano stet) (wic bcrcus oben bc. : merkt) am 25, Avril zu Chamusca, nahe bei Sancarcm auf _ dem linken Ufer des Tajo, wo er mit Dom Miguel cine Zusam- ' menkunfc hatte. » Die oHof-Zeitung 001113021010 enchälccin Dckrct, welches die Einziehung der Revenue" einiger geistlichen
Würdenträger, welche sick) den Karlisren angescblojscn, verordnet.
da sie den Scaacsxchakz beLäsrrgcnOc Beditmungen uno Combi-
. nationc-n cnchalcen. Wenn dies 1111) bestätigt, so wixd die Z Regierung ihren frühem: Plan, die Dxrection dcr Bank von Z San “Fernando zu cr]uchen, sick) mit der Uncckbandlung dcr für - dae dr.ngcndcn Bcdürfniffe dcr Regiea'ung zu («(link-cn Rente «! ; zu beschäftigen, wieder aufnehmcn. Es is: gewiß, daß die Bank,-__„ durch ihre großen Kapitaiicn und thi'cn uncrmeßiichcn Kredit sowohl im Im ais Auslande, am es.“!icn drr Regierung in die; “' sen _Berbältnixscn [)xlfen kann. D;“; Fonds sind beinahe Um * .; pCt. gegen ihre qeßrige Nocirung zurückgeblieben.“
Die Korrcspondenz-Naehriä)ccn aus Bayonnc 0011130111, sind günstiger für die Sache der Königin, 015 seit einigen Ta-
gen. Man sorach dort vot1I)?ttti)eilut'.13cn aus Galizicn undSan-
tanöcr, welch? die völlige Vernichtunéder Jnsurzxcnccn berichte: .* cen. Esparreko war in Bilbao mir 3000 Mann crefflrchcr Tr».- pen. J:!Vitroria standen 1500 'Mann, auser 800Scadt-MUlizcn. und einer fliegenden Kolonne. Endlich, heißt es, härten“
sich die Ucberccsre 0er Karlistischen Faciioncn nur dcsha“ nach Nayarra un_d Blöcaim geworfen, um den Vcrfolgungcx welchen ne ausgewlzr waren, zu entgehen. »- Der Vapor von
Barcelona vom 29. April zeigt die kiegreichc Iiückkcbr 0.1“ vor „ seyt/ jahx ' ich mich im Verlust befunden hqbcn. _ hauvtet, in 3 Jahren ein Vermögen erworben habe, so kömmt dies daher, daß unter meiner Führung, 11013 der Unruhen, dei“ Cboiexa und der mir von dem Minister in den Weg gclegten Hmderyme, die Einnahmen der Oper jährlich theils etwas unter, tbeils 10gar „ über 1 Mill. betrugen. Ick verweise daher den Heck!) Charlemagne ** mit seinen Vorwürfen an das Talent und an den Eifer der Künst- ler, welche mich bei allen meinen Unternehmungeii untexstüyt hq- ?“ ben, und ich weiß nicht, ob nicht auch das_Publtkum einen Theil
Der Herr thsicr des“ Innern hat daß Alles, was über die Zuscvüffe für
einem Monate ausgezogenen Freiwilligen nach dcr Neederiagc Camcers an.
F kan ffurc a. M., 11. Mai. Oesterr. ;“)proc. Metall. 093... 4proc. 91-2. Bank-Accien 1556. Parr.-Ovl. 1.59. Loosr'zUKZ' 100 Fl. 2-16;- Preuß. Prätn.-Sch. 5572. Holl. 5proc. Obi. 952, Poln Loose 63-3: Svan.5pr0c. Rente711. Zoroc. do. pcrp. 451).
Rcdactcur (7051-11.
Gedruckt bei A. W. Hayn.
Allgemeiiter Anzeiger für die Preußi-sJin“ SWiaatcn.
den durch die Statuten vorgeschriebenen Zeitungen, Capital als 150,000 Thaler, wie . B. durch die an werden d'e ' e - & - , 0. B kka " ntm ach U ng en“ und zwar untir mchstehenden Beüimmungenxeschlossen: Veräußerung unserer Forderungenkan den verfior- Tropf- und 'ScFréZzYeZ QleYaYFZFZ Zxruéom . B e k a n _n t m _a ch u t_1__q. 1) Wer_ dieser Aufforderung nicht Genuge leistet, benen Grafen von Revilla die Sache zum Ziele 15. Juni an, gegeben werben Das bein Glaser-Mezßer Friedrich Wilhelm Sund: beriterc nach §. 3. d_er Staxucen_das Rechc der; geführt werden könnte, die alsdann zweckmäßig Einem geehrten Publikum“ wird solches mit dem lach geborige, Nr. 12 hixrselbß bele ene, und Foltb 57 jenigen Acxicn, wofur ex nicht __embezahlc. erscheinenden Beschlüsse zu fassen, namentlich Bemerken bekannt gemacht daß Anfragen in ärztlicher Hypothexcanuchs verieichnece Gro bürgerqut, gerichc- 2) Im Fal] die_se Zubuße emen großem Betrag, als aber zu entschkiden, was von den alsdann etwa Beziehung an die daßgen ,Herren Brunnenärne „nr 1. lich geiyurdxgx xu 2000 Thir- Courant, soll Schulden: * dteexfordxrltchen150,000Thqler aufbringen sollte, noch vorhandenen Geldern für die Sache ver; ?ogisbeüelluugen mit gefälliger Angabe der Zeit der halbe; off-xntlich an denMeeßbietenden verkauft werden. iti dxe Direction gehalten, einem jeden Accionair wandt, oder den Actionairen zurückgegeben wer; Ankunft an dei: Herrn Bui rasen Rück jn Nenn; D-e_Biet_ungs-Termi_11e, von welchen der letzte pe.- seinen Aachen an dem Mehrbecrag im Vcrhälc- den soll. dorf zu Lichten sind. gg remtorisch isi- „haben_ wir auf mß der einzuwenden Amen sofort wieder obrück _Wir_forpem daher sämmtliche Accionaire des Ver- Bad Nenndorf, den 1. Mai 1834 den 9. at _ d. I- Vormittags " Uhr zu zu geben. _ _ _ ems htemtt auf,_diesem Beschlusse Folge zu leiften, . .. '. . den 13. Jun,! * Rarhhause aUhier “ 3) Im Fall „diese Zubuße_ das erfoxderlcche Capital und die so decretirte Zubuße von 20 Procent auf den Kurfursiiiche Brunnendireccton. den 17. Juli _ _ _ von_150,000 _Thalxr nichc_ aufbringen sollte, sieht Nominal- Betrag der Actien in der oben benannten -- anberaumt, nt _weichen i_vrr Kaufiufiige mit der Be- es_xedem Acceonair frei, die seinerseits eingezahlte Frist an uns in baar zu bezahlen, wobei wir uns zu- kauntmachunq htxrduxchxmiaden: _ ** _ obige Zubußk vom ach_text bis zum dreizehn- gleich die Bemerkung erlauben, daß derjenige Inhaber]. ** p “ ' " “ k “ " " 7 “ ? k ". " f daß qegen die, tagiich in unserer Registratur em- ten Tage nach _dem wixklichen S_cvluß-Zahlungs- von Actien, welcher dieser unserer Aufforderung nicht '" “"' m"!“ Z'MÜUÜML- “Ä“ “""".“ ".'" 6!"[“*'" zusehepde Tyre bis 4 Wo_ch2n vor dem testen Termin gegen die Erklarung obruck zu verlangen, nachkommen sollte, nach §. 3. der Statuten und den 1031111111; “'“"- 3'" ““""“ ""ck '" “"“"?“ '.!" Termine Erinnerungen dulasiig sind. daß er fich_encschlosen habe, auf daß, den betref- Beschlussen der General-Versammlung das Recht sei- Ti"? “pot'wks 5 4000 “M*“- ck“*; 5- 700“) 7“*'k--“"" Neuaadc a; 1). Dose, am 13. März 1834. fenden _Acrien zußehende Rechc, in xeder Hinsicht ner Actien verliert. 3 8000'kb1r-, eine 5 10000 11.0, eine 5 12000 “W"“ K ö n i g i. P r e u ß. I u 11 i 1 - A m r. zu_ verzichten. _ Elberfeld, am 11. Februar 1834, (]k'ei 51 14000 Wr., eine 3 115000 '1'1.|.-.. (]rui 5 20000 4) Vterxehn Tage nachher, wo die Zahlung teuer Die Direction des Denksch-Amerikaniscben "**-. sine 9- 25000 'Wir-. Mai 5 26000 '1111-., eins“ _ _ 20 Procenc fiatutgemäß Scart finden muß, sou - Bergwerk; Vereins. 27000 11.15, eine 5 3000 “[b]-*., eine 5 40000 7111-- Deqtfcb-Amerikanischer Berqwerks-Verejn„ daaeqen die 17. General-Versammlung von den um] eine 3 70000 “11111. weiser mm serkauk nach Die sxchiebnre General-Versammlung hat am 10. alsdänn nach Betheiliaten gehalten werden um B ? ' “ "“ " t m “ ck " " 9“ a z 1" " -“ . . . _ _ -_ 33 11 tags- umi ääkEsj-Zureau „ dmes eme tiene Zubuße von Zwanzig Procenx für den Fall, daß etwa durch eme gunß|gere B a d R e n n d o r f z„gzuyx. „„z ge,;zß„;_3„chtg,„].o auf_den Nomenal-Yetrag der Actien, zahlbar m bau)", Wendung der Verhältnisse in_Mexico es sch her: Die Bade-Ansialc zu Nenndorf wird in diesem Jahre, - im .in-„., 11.111.11me drei Monat nach rscbemung unserer Aufforderung m ausßeUen sollte, daß auch tmc einem geringeren wie bisher, gm 1. Juni eröffnet und von diesem Tage
-- „---... .
Allgemeine
Preußiscbe Staats=Zeitnng.
Berlin, Freitag den löten Mai
Charlemagne, den Gedächtniß-Man „ar Mein in 3 Jahren erworbenes - ermdgcn rubi
ck kenne ein Wort, das in der jetzigen Zeit, info verfahren will, durchaus nicht Mehr in einem schlechten Sinne ge- nommen werden kann, es ist das Wort Emporkömmling; dock) muß man sci) allerdings diesen Titel durch einen unternebmcnden Geist, einen glücklichen Muth und durch Arbeit erworben haben. nterz.) L. Néron.“
Jm Rénovateur liest man ( olgendcs: „Wir können, nach; dem wir die bcstimmtesrcn Erkundigungen hierüber eingezogen, die Versicherung geben, daß der vor dem Pairs-Hofe eingelei- tete Prozeß, ungeachtet der zahlreichen Verhöre, die bereits . stattgefunden, noch kein einziges Faktum zu Tage gefördert hat, das die Beschuldiguugen des “Ministeriums gegen die legitimisti- Gern hätte der Minister des Innern Me Mitschuld der Lsgitimistcn bei den leßten Unruhen entdeckt. Unmöqliches kann man aber von dem Pairshofe nicht verlangen.“
Es scheint, daß, nach den desfallsigen Reclamationen meh- rerer Oppofitions -B[ätter, die Regierung beschlossen habe, die nächsten Wahwn so lange zu verschieben, bis die Wahl-Lisken Man glaubt, daß diese Revision binnen „Kur- zem in ganz Frankreich vor sich gehen werde.
Man hält es jetzt füi' ziemlich gewiß, daß der Admiral Roussin das ihm angebotene Ses-Ministerium annehmen Werde, und man erwaktet den Admiral gegen Ende dieses“ Monats in Es schcint, da["; seine Ernennung in unsern Seehäfen mit großem Bcifalic aufgenommen worden isi.
Der Graf Sebastiani wird nun ganz bestimmt in wenigen Taaen nach Neapel abreisen, um dort seinen Posten als Fran- zösischer Botschafter anzutreten, Tagen das Gerücht verbreitet, daß die Unterhandlungen wegen der Vermählung der Prinzessin Maria mit dem VicexKönige von "Sicilien abgebrochen wären.
Der vormalige Nicdcrländiscizc Gesandte in Rom, Herr von Cech, der kürzlich in Frankreich naiuralisirc wcr'den ist, ist zum Staatsrathe im außerordénclichen Dienste, mit der Befug- nis; an den Bct'athumgsn des Sraars-Rathes Theil zu nehmen, ernannt worden.
Herr von Guizard, Präfekt des Departements des Avey- ron, soll zum Direkror der Denkmäler und öffentlichen Bauten ernannt worden seyn.
Die Zahl der am 1. Mai in der Armee vertheilten Orden soll sich auf 350 belaufen, wovon die Kavallerie, die Artille'cic und das Jngenieur-Corps nur ungefähr 80 erhalten haben.
Dem 1sien ArttUcrie-Regiment, welches "in Paris, Versail- 190 und Vincennes in Garnison liegt., isi fast jede Verbindung mit den Bürgern abgeschnitten, indem es den Soldaten überaus schwer _emacht wird, eine Erlaubniß zum Ausgehen zu erhalten. chloß von Vincennes
. . „ el des Herrn Thiers, und so- , , .th . . U l ". Ziltu xxgö 1.11 1,1101 1001111. __fo_ae_?loa_:7_§ch_ J u S i a n 0.
Frankreich.
Einem ministeriellen Blatte zufolge, nt es noch nicht gewiß zu seyn, daß der König in dic1em re die große Reise nach den südlichen Provinzen machen e; man glaubt vielmehr, cr werde sick) am löten d. M. nach des PuysdexDäme begeben,
Paris, 8. Mai.
dem Schlosse Randan im Dept. und |ck darauf beschränken, von hier aus St. Eiicnne und Lyon
ch b"Isiacbstebendes ist das Schreiben dcs Capitains der Fregatte die Vereinigten Staaken“ an den Sec:*3)räfektcn von Toulon, * der Minister der auSwärtigen Angelegenheiten M der ge- Sißun.) der Deputirten-Kammer mit dem chcrkcn mit.- daß dieser Capitain sic!) während des Eicixznisses 01 Mar- H.! Mit dem größten Kummer habe ck meiner Rückkunft von MarsciUe von dem traurigen Vor,- alle gehört, womit das Salut ren der Fregqrtc: „die Vereinig- Staaten“ zu Ehren des Tages“, hcure “.)-'korgcn begleitet ge- 71. Ich vermag nichr Ihnen auszuoti'ickcn, was ich bei Anlaffc fühle; um es Jhnei- begreiflich zu machen, er- H._sicl) für einen 'Iiugcnblick 0.11 meine Scene is licfe11L1'ldW1'skns anzu- Offizicrc und Seeleute der beiden liegenden Amei'ikanéscbcn Schiffe Zhncn in dci.- voll- Dci' GZcsclU'itznteisict',
sche' Partei bestätigte.
befunden habe: „M, revidirc morden.
Z„ suche ich Sie bioß m. _ _ _ zu sehen, und hternäch1r dle Vcrstcheruxig “0 nehmen, das die Herzen aller aus der Rhede von Toiilon durchdringt, -- eine Verjichcrung, die ich kommensten Ueberzeugung geben kann.
dessen Nachlässigkeit an diesem traurigen Unfalls Sck) (];-;, stand in dem Rufe eines guten und braven Ossi iers; aber er befand sich erst seit Kur em an Bord des Schi 's. * ist gegeben, und
Es hat sich hier in den letzten
Ja!) habe in entschlossen, ihn vor ein Kricgs-Ge- stellen, sobald ich wieder zu dem OberBefehlshabir der Schiffsmacht stoßen werde. Um unsere Wat“); ren Gesinn-ungen und die tiefe Betrübniß, in die jenes Ereignis; den Tag zu legen, ersuche ich Sie zu ge- von der NTaimschafc beider Schiffe zu- Unterstützung
*“ ihm Air Nord-"Limei'ikanischcn
. uns vcrselzt hat, an " daß eine, chte Kollekte von '?der Opfer des beklagenswerthcn Unfaus verwendet werde.“ Dittbcilung hinzu, daß der See- _ Präfekt jene Kollekte nicht annehmen-zu dürfen geglaubt habe. 1 - Jm ferneren Laufe der Bcracvungen über das Budget des See;?)Ttnisteriums kam ein Amendement der Kommission zur .' Spracbi', bestehend in einer Ersparnis; von 774,230 Frcs. auf das Kapitel des Solch im Gesammt-Bctrage von 10,060,300 cs. “Dieser Antrag wurde inzwischen, nachdcm der Graf von i nv sich demselben auf das Entschiedenste widerseßt hatte, mit Stimmen-Mchrhiit verwoyfen. _ gestrigen Sitzung der Dcputirccn-Kammer wurde * die von dem HandclS-Minisrer von 1,300,000Fr. für die Königl. Thcaxer Herr Charlemagne benutzte zugleich diejen Angriffen gegen den Direktor der großen Oper, In Bezug hierauf liest man heute in den öf- ern das nachstehende Schreiben dieses Leßrern: Rednerbühne herab haben miei) Vorwürfe getrost ' ck zu rechtfertigen meine Achtung fi“11-_unserc_ var- “ tet. Ein Deputirter, Herr Cbarw daß ein Direktor der Oper sich in Ich antworte dem „Herrn Charlemagne durch eine einzige Thatsache. Die stärksie Jahres-Einnahmc, welche er vor meiner Verwaltung gehabt hatte, belief sich auf de zu erlangen, mußte ein großes Un- remdcn Mächte in Paris, stattfinden. Hätte ich daher bei den ungeheuren Kosten, die ich aufs Spiel ge- lich nicht mehr als 800,000 Fr. einge:-:ommen, so würde Wenn ich mir, wie man be-
sammengebra 5000 Fr.
Der Minister fügte dieser
wird bewacht, m Kriegs-
Die Siegel von den Bureaus der Tcibunc und von der „Druckerei des Herrn Mie smd nun abgenommen ivorden, und man _alaubr, daß dieses Blatt am 15. Mai wieder erscheinen werde.
Die Seiden-Arbeiter von Lyon wandern unausgeselzt nail) Dem Courrier de Lyon ufolge, herrscht cockung in den
In der vor (wie bereits erwähnt worden) vrrlangte Beisteuer lebhaft bestritten. Anlaß u einigen
fentlichen Blätt „Von der
der Schweiz aus“. in dieser Stadt noch immer eine vollkommene Fabrik : Geschäften.
Der verantwortliche Heraus'grber des in Lyon erscheinendcii Pkécurseur, Heri von Roussiliac, ist am 3ten d. M. auf Linsucben dcs Gcneralerokurators beim Pairs-H worden, um sich wegen der gegen ihn vorgebrachten Beschuldi- gungen zu rechtfertigen.
Heure, als am Himmelfahrcstage, ist die Börse gcschlosscn, dock) sollen in Folge der von Madrid eingetroffenen niedrigen ' Course mehrere PrivatrGescbäfce in Spanischen Papieren statt- gefunden haben.
chm Debatten mir gebie ofe verhaftet hat sich darüber beklagt, 3 Jabrcn bereichert habe.
lamentiirii
die große Op _ 800,000 Fr.,_ und um diesel , hctl, das Emdrengen der r
Straßburg, 8. Mai. Seit gestern Abend ist der Friede zwischen den Regimentern unserer Besatzun Ruhe in der Stadt wieder hergestellt. gimentcr, so wie em Mann aus jeder Compagnie, vereinig- t1*1x sick) auf der sogenanntenFinkmatte, man verständigte sich und gelobte sich zuletzt Cintrachc und Freundschaft. Soldaten wurde auf das Kräftmste anbefohlen, sick) jeder Belei- digung gegen Bürger zu enthalten. leichten Infanterie-Regiments, die dcn Streit begonnen, wurden von ihrem Command-eur mit Gefängnißjirafc belegt. mehrere Soldaten und Bürger verhaftet. Bei dem früher gemei- detcn Auflaufe an der Kaserne des 1910: Regiments, sprach der Oberst dicses Regiments mit vieler Wärme zu den Bürgern und versicherte sie, daß er den patriotischen Gesinnungen der Straßburger vollkommene Gerechtigkeit widerfahren laffe. Einige Tage früher und diese Sprachc hätte vielem Unhcil vorgebeugt. Schwer Verwundete liegsn noch im Militair-Hospital; ein Kor- 00701 des 10:01 Regimcnts, den man seit einigen Tagen ver- 11111311, wurde codt und das Gesicht von Hiebcn entstellt in un- scccm Stwcgraben gefunden; man fürchtet sehr, da:"; der Adju; tant dicses Regiments, der ein: Kopfwunde erhielt, in Folge derselben sterben werde.
Großbritanien und Irland, Sir George Murray, ein Tory und vormaliger Kolonial; Minister, ist in Pei'tbsyire zum Parla- ments-chräscncanten gewählt worden, und Herr Graham, ein Whig und einer der Lords der A Unser Legations-Secrecair am Griechenland, Hk. Parisi), ist von dort zurückgekehrt und wird (wie gestern gemeldet) von Hrn. Waller, der kürzlich mit Depe- schen von Lord Ponsonby aus Konstxmtinopcl hier eintraf, ersetzt. . Ueberall werden Gcmci11de:Vcr1ammlungen gehalten, um ge- gen die Annahme des neuen Armcn-Geseßes zu proteftiren. theite Verlesung ist auf heute Abend angeseht, wird aber ver- muthlich verschoben werden. Manchester hat eine Versammlung der arbeitenden Klas-
und damit _ orgesctzten dicier
Sämmtlich-on
Zwei Soldaten des 10ten
jener Vorwürfe tragen muß. “T“ anf der Redncrvühne erkiärt, ?. die Oper gesagt würde, ihn ni “ boi'gefundcn habe, und daß,
könne, der Zuschuß gezahlt werden müsse. _ sen, daß ich mich im vorigen Jahre öffentlich gegen ihn erboten meinen Kontrakt als null und nichtig zu betrachten,- _dffentitchen erbot imch im Gcgentbcil, dem Staate
Noch sind
cht treffen könne, da er den Kontrakt da der Staat denselben nicbt brechen Herr Thiers hat vcrgcs:
AnnuUirung ' dss Kontraktcs (50,000 Fk- Mdlen, Welche man Von H.:“r Thicrs
zu fordern ganz _ _ _ aber bald sogar die Be- dingungen nicht mehr e1ngchen, *cce er mir selbst gcsiclir hatte, _und Wenn er sein Ancrvixt-n zuxücknahm, obgleicv dcr Oxrcktor ciner Abtheilung scincs Miniücriums, der mfr 150, Rücktritt anbot, bereit war, als Kand-dat aufzutxetcn- ». darin, daß Herr Tyich, nachdrm ck_die _ cscycn, Nc!) überzeugt hatte, da. - _ Gewinn, aber auch große Ausjichten auf _Verlmxe ß auf dj_cser veränderlichen Wagesümle viel Gelo bre zu vcrlterey sey. Wenn "Einem etwas geluygcn sci) über so vieles zu rechtfertigen, daß [ck diesen „“.-_; Bricf nicht schließen kann, ohne miä) im voraus vor jeder Ostenta-
tion von Großmutb oder Uneigen_nüizigkeit in meinem Benehmen zu verwahren; ich habe mehr als eiiien Zweck zu erreichen; ich habe ""ck des Vertrauens würdig zu zctgin, welchcs Herr von Mon- er mrch zur Direction der Oper bereit war,
000 Francs “für meinen so lag dies _ Angelegenheiten der Oper „__-s“- tn der Nähe bicselven zwar große London, 9_ 932111. Ausschten au *.)? darvdten, und da kind sogar die E
ist. so hat man dmiralität, durchgefallen.
Hofe des Königs Otto in
mich scjzte, ;, _ im vergangenen _ ““ eigenen Interefsen denen des Staaies zu opfern, wonte ich bewer- -" sen, daß, obglt'icl) Herr Thiers mich verleugnet, Herr_von Monta- ens iiimt getäuscht bä_tte, als er mir einen un- iz, den nämlich, mich immer ebrenwerth zu zei-
livct fiel) wenigfi schädlichen Ebkg
1834.
„ 7 „"...-„.*, ." ", _ . ' '*' ? «.___ --.- -___ „__-„x_Ü, _ „._.. - ._„. .,-.„_ -_.- -_.. „.___ . , .___- --- „__ ..--.. -.. . _.,__ . „“--..--
* Handwerker waren zugegen, und alle Personen anderenStandes ; ix_Wgeschloffen. Die bei dieser Gelegenheit gefaßten Beschlüsse 5 nnd ganz im Geist der Arbeiter-Vereine. Sie sprechen das Recht ; aus, das einem Jeden zustehe, seine Arbeit für den höchst mög-
lichen Preis zu verdingen, und erklären sich geJen jede von der Regierung etwa beabsichtigte Einmischung. Ls wurde ferner eine Petition an das Unterhaus beschlossen, in welcher um die Aufhebung aller Geseße gebeten werden soll, durch welche dem Inhaber von Kapital ein unbilliger Vorzug vor dem auf seine Arbeit Angewiesenen ertheilc wird. Obgleich die bei dieser Ge- legenheit gehaltenen Reden heftige Jnvectiven gegen die Aristo-
“ kratie und die Regierung enthielten, so veranlaßte die Versamm-
lung doch keine Störung der öffentlichen Ruhe. Der Courier bemerkt bei dieser Gelegenheit, daß die Aeußcruvgen verschiede.- nec Tagesblätter, denen zufolge die Regierung damit umgehe/ legislative Maßregein wegen der Arbeiter-Vereine zu beantragen, ganz ungegründet nven.
Ein Brief, den der Marquis v. Anglesen im J. 1832 als damaliger Lord-Lieutenanc von Irland an den Grafen Grey richtete, und von dem die Zrländisch-katk)olische Partei auf eine bis jetzt noch unbekannte Weise eine Abschrift erhalten hat, die Herr Hume neulich im Unterhause vorlas, macht jetzt viel Auf- sehen, zumal da der Brief neulich in dem True-Sun er; schienen ist. Der Bricfsteller rieth damals der Reqierung an, die Zahl der Geistlichen der protestantischen Kirchen Irlands zU vermindern, die Kirchen-Einnahmcn, außer zu geistlichen Gehal- ten, zu _StaatSzwecken anzuwenden und auch der katholischen Geistlichkeit Gehalte auszusetzen. Dieser Rath des Marquis v. ?[nglescy ist darum so wichtig weil der Pkarquis damals Vicc- König von Irland war und natürlich mit dem Zustand der Dinge bekannt seyn mußte. Der Graf Grey, der den Rath nicht be- folgte, bat bekanntlich im Parlamente eingestanden, daß der Marquis vou Anglescv einen solchen Brief, aber privatim, an ihn geschrieben habe.
Wegen unruhigen Zustandes der Grafschaft Westmeath in „Irland smd nicht allein aus mehreren Punkten Irlands, sondern wgar von Liverpool Truppen auf Dampfböten dahin beordert.
Am Sonnabend hielten die Freunde und Unterstützer der sich in England befindenden Polnischen Flüchtlinge eine öffent- liche Versammlung in dcr Freimaurer-Loge unter dem Vorfiße des Herrn Beaumont. Viele Parlaments-Micglieder, als Lord Morpetk), Lord Sandon, Lord Dudley Stuart, die Herren C. Ferguson, Hume, O'Connell, Sheik :c. waren gegenwärtig, und nach sehr heftigen Reden wurde eine Subscription zur Unter-
_stühun der Polen eröffnet. Der Gesammt-Betrag war 331
Pfd. Qterl. Dcr Marqnés von Lansdowne, Präsdenc des Ge,- heimen Raths, ließ 50 Pfd. Sterk. senden.
Belgien.
Byüssel, 0. Mai. Der König und die Königliche Familie haben seit gestern das Schloß u Laeken wieder bezogen.
Der Kriegs-Minister hat (kick) mit seiner Familie nach Achen begeben, um dort die Bäder zu brauchen.
„In der Union liest man: „Mit Unrecht hat man dieser Tage getiickdet, das; „Herr von Bethune eine Frist erlangt habe. Er hat im chentlwil den Befehl erhalten, Bei ien unverzüg- lich zu vcrlajsen, mit der Drohung, daß man iJn durch Gen- darmcn nach der Gränzc brjngcn [affen würde, wenn er bis heute nicht abgereist sey.“„* _
Am ",'ten 0. ward dic Ruhe der Stadt Namur wieder ge- stört. EinigeVoltigcurs vom 11ten Linien-Regiment traten mit dem Säbel in der Faust tn eme Schenke, wo .“1 unbewaffnete Soldaten des jsten berittenen Jägcr-Regiments saßen. Die Voltigeurs stürzten Über sie her, ein Jäger“ waw auf der Stelle getddtcc und die .; iibrigen wurden gcfährlicj) verwundet; auch ein Bürger, det" sich dort befand, erhielt eine Verleßung.
Polen.
Warschau, 11. Mai. Der Graf Skarbek, Präsident des Vorstandes des hiesigen Zufiuchts; und Arbeitshauses, und die Mitglieder des Vorstandes lenken am 7ten d. 937. den Grund- stein Liu einem neuen Gebäude 1111“ die sittlich verwahrlosten Kinder.
uch in Lublin wurdc dci" »1. Mai auks feierlichske began. gen; die Einwohner bcwirthctcn den General-Adjutanten Rüdi,- ger und die ganze Garnison auf einem Platz im Freien, wo auf einer Reihe von Tischen, da das Fest gerade mit dem ersten Oster-Feiertage nach Griechischem Kalender zusammentraf, das Geweihte aufgetragen war. Abends war freies Schauspiel und ein glänzender „Ball, den der Präsident der Wojewodschafts- Kommission, Staatskath Rostworowski, veranstaltet hatte.
In allen Synagogen des Königreichs wurde der Tag der Volljährigkeit Sr. Kaiscrl. Hoheit des Großfürsien Thronfolgers durch festlichen Gottesdienst und ?[bsingung von Psalmen ge- feiert.
Deutschland.
Hannover, 12. Mai, .Die Allgemeine Stände-Versamm- lung des Königreichs ist, nach viermonatlichcr Vertagung, heute wiederum eröffnet worden. Die beiden Kammern sind im We- sentlichen wie im vorigen Jahre zusammengesetzt. Die Arbeiten dicser Versammlung werden eine Menge der wichtigsten Gegen- stände umfassen, unter welchen das ganze System der direkten, und - nach bereits erfolgter _Ratification eines Vertrages Mit dem Hei'zoZthume Braunschweig *- auci) das Snstem der indi; rekten Steuern in erstex Lime steht. Das im Anfange dcr Sitzung verlesene Schreiben des Königlichen Kabinets-Ministcr riums, worin die bevorstehenden Arbeiten aufgezählt werden, lautet, wie fol :: _
„An die llgxnxetne Ständc»Versammlung des Kd: nigrcichv“. Den ldbltchen Ständen werden Wir bei deren gcgen.- wärtiger Versammlung, außer mehreren anderen Anträgen, das BWL“ der vereiixigten Kaffen, Gesetzes“- Vorschläge, Bevjifs Revi- tion es ganzcn _Gteuer-Syüems, sonderlich aua) über die indirek- ten Steucxn, bmficbtlich dercn ein Vertrag Mik Braunschwei gc-
Sonach also kann ich mir die Vorwürfe des Herrn sen, bei der sich über 6000 Menschen einfanden, stattgehabt.
gen , zutraute.
schlossen ist, Anträge wegen Uebernahme der Koßen dcr Kew erte!