Expedition unter ])r. Smits) zur Durchforschung des innern Afrika's unverzüglich aufbrechen sollte, indem nur noch 300 Pfd- zu den erforderlichen Fonds fehlten. Man versprach sich von diesem Unternehmen große Vortheile für den Handels-Verkchr.
Deutschland.
-.?arburg, 6. Mai. (Schwäbischer Merkur.) Da Kurhessen durch die Erwerbung der Provinz Fuldg einen „Lim- d-zs'rheil bekommen hat, Worin die Römisch-katholi1che Rkl-laton die herrschende ist, und auch die Zahl der Rdmisch-katholischen Unccmhanin sich sehr vermehrt hat, so ward schon zur Zeit des ei'sti'U Landtags naci) Ertheilung der jeßigen Verfassung der'Plazi gcfaxéx, auf der Landcs-Univerfität Marburg eine eigene katholi- sche Fakultät zu errichten, auf der die katholischen Theo-logcn, um geistliche Steüen in Kurhessen zu „erlangen, ihre Studien zu machen verbunden seyn sollten. Zugleich wurde mit dem Hxi'zog- thun: Nassau ein Vertrag abgeschlossen, dcm zufolge auch die ka- tholischen Theologen der dortigen Kirchen-Diöcese angewiesen 1qu- dcn sollten, in Marburg zu studiren, und die Naffamsche Regie- rung“zu den Kosten der Unterhaltung der dortigen kgtholjschcn Fa- kultät beitragen wollte. Es war auch schon em Lehrer der katholischen Theologie aus dem Auslande berufen und m Mar; burg als Professor angestellt worden. Indessen hatte der B1- schof von Fulda über diesen Gegenstand nach Rom ber-cht_et, was eine Protestation des Päpstlichen Stuhles gegen die Er- richtung einer katholischen Fakultät zu Marburg als protißan- tischer Universität zur Folge hatte,. worauf denn guck) Bt1chof und Domkapitel zu Fulda gegen die fragliche Maßregel Oppo- sition mit Verwahrung ihrer Rechte einlegtet]. Leßtere Wollten einen Zwang für die Kandidaten zu karholixchen Pfarrersteilcn zur Besuchung der Universität Marburg nichr zugeben, da b-c- reits unter bischöflicher Ober-Aufficht ein eigenes Seminar in Fulda bestand, wo künftige katholische Geistliche Gelegenheit hät- ten, fick) hinreichende Kenntnisse für ihre Bejximniungen 'zu ch- werbcn. Ein ähnlicher Schritt erfolgte auch von dem bischöfli- chen Stuhle Und dem Domkapitel zu Limburg, im Herzogthum Nassau, wodurch die Nassauische Regierung veran-laßt wurde, sich von dem Vertrage in Betreff der Errrichtung einex katholi- schen Fakultät in Marburg zurückZuziehen. Die ?mdermsse, auf we1che die Sache bei der Ausf hrung gestoßen, aben denn nunmehr auch unsere Staats-Reéx'zierung bewogen, den Plan völ- lig aufzugeben, und die gegenw rtigx Ständ'e-Bersammlung hat ihre Zustimmung dazu ertheilt, und die Vexwültgung, welche eine fx-Ühere Stände-Versammlung für die Errichtung und Unterhal- tung einer solchen Anstalt in Marburg gemacht, zurückgenommen.
München, 10. Mai. Der von dem Ab eordneten von Utzscheiden erstattete Vortrag des zweiten usschusses über den Geselz-Cntwurf, die Kosten des Festungs-Baues zu Jngyl- ;":adt betreffend, stellt die Frage: ob die Festung Ingolstadt wie- der hergestellt werden solle, als durch den Antrag der beiden Kammern von 1831 bereits entschieden dar. Dieser Antrag ging dahin, daß zu jenem Zweck“ aus den bei der Schulden-Tilgungs- Anstalt niedergelegten Defcnfions-Geldern die Summe von 7 Millionen successive zu erheben sey. Der Landtags-Abschied ge- nehmigte diesen Antrag unter dem Vorbehalt, daß dadurch „an der eigenthümlichen Bestimmung der Defensions - Gelder keine Veränderung bezielt würde, und dem zufolge wurden vom 1|en „Oktober 1831. an bil jelzt aus den Defenfions-Geldern 1,280,000 Fl. zu dem Fcstungs-Bau in Ingolstadt vorgeschossen. Nun aber werden dieseDefensions-Gelder ihrer eigenthümlichen Bestimmung, Nämlich der Verstärkung der Befestigungs-Linie am Rhein. durchL die Befestigung vonGermershetm Zygetpepdet, und es muß dem- nach für die Kosten des, mit &mwclltgung der Stände des 1eichs be onnenen, Festungsbaues zu Ingolstadt, auf welchen 252115 Oiillionen Gulden bereits verwendet sm_d , ciuf andere Weise gesorgt werden. Die an der Gränze Franreghs 'in dem von den Bayerischen Hauytländern getrennten Rhemkretse liegenden Fe- stungen Landau und Germersheim können auf der roßexi Axisdeh- nunc; von AschaIfTenburg bis Braunau und von of 516 Lindau der Bayerischen rmee keinen Anhaltspunkt gewähren, sondxrn bloß dem Feinde den Rhein-Uebergang erschweren, und ihn bei etwa:- gem-Vorschreiten im Rücken beunruhigen. Bayern bedarf eines *ejgenen festen Platzes , der von keinem Feinde überrascht und in Friedens; wie in Kriegszeiten als Werkstätte und Depot für das Kriegsmaterial ungestört benutzt werden kann. Er kann auch als Sammelplatz. für zerstreute Truppen dienen. Ein fester Platz, worin brauchbare Waffen hinreichend vorhanden sind, so da]; Mit denselben zahlreiche Truppen neu ausgerüstet werden können,. er- hdhé den Muth der Armee und erhält die Zuversicht der Nation. So lange stehende Heere quch in constitutionnelien Staaten noch nothwendiq find - und diejes wird der Fall seyn, 1o lange ein zwxck- mäßiger Unterricht nicht über alle Völker allgemein verbreitet ist und Wurzel gefaßt hat, - „d_arf man .die Waffen, wenn sie auch beschwerlich und kosispieltg sm_d, nicht ganz aus dcr Hand legen. Wohl ang_eordnete Vertheidigmigs-Anstaltep, in Verbindung mit zweckmäßigem Unxerricyte, Pirken vortheil- hast auf den Geist der Nationen; sie bilden ziigieici) eine Schule, die B.:.vcrn, wenn es selbstständi bleiben Will, tieemais vernach- (äsfigen darf. -- Das Königl. riegs-Minisierium 1ch1ägt die Ge10mmt-. "Osten für den Festungsbau zu Ingolstadt 'auf 22 589,836 F1. 40? Kr. an. In der zweiten _Finanz-Periqde fin/d hierfür aus der ordentlichen Militair - Cxigexiz bereits 3,300,000Fl. verwen_det, und ferner aus der Defennons-Kasse «2304100 F1. vorgeJchosscn worden; letztere können aus dem Einnahms-Ueberschuffe von 1813; ersetzt werdxn, so'dgß 110ch 18,309x7-36 Fl. 40-3- Kr. zu MLM jmd. Das Kriegs-Mmisterium wail den Bau in 12 Jahren vollenden, wenn die Mittel zur ununterbrochenen Fortseßung desselben „gesichert smd. Cs müs- sen also jährlich 1,500-1100 Fl. bereit gehalten werden. - Bei der Annahme des vorliegenden Geseiz-Cntwurfs miiffe maxi Um so achtsamer seyn, als, nach .der Aeußerung des Kriegs-Mi; nisteriums nach einer dreimonatltchen Beiagerung diese mit gro- ßen Kosten neu erbaute Festung vom „Feinde crobext seyn_*kann, wenn demselben das Annähern an_ dle Feskung mehr erjchwerc und beinahe unmöglich gemacht'wxrd. Eine kiuge „Regierung darf es demnach bei dem Bau emer Festung allem nicht_bewcn- den (affen, sondern sie muß auch noch andere VerthetdegunZs- Maßregeln herbeiführen, um den Feind entweder von der e,- |ung abzuhalten oder möglichst schnell zur“ Aufhebung der Be,- iagerung zu zwingen , ohne die andern Kriegs-Opercmoyen ver- nach1äsfigen zu dürfen. Ein großes BeförderungY-Mittel zur Eyrgichung dieses Zweckes erblickc'der Referent m der Anle- ung von lebendigen, undurchdrmglichen Hecken, besondeys ,„chßdornhecken, hinter welchyn der kleine Krieg mit Vortheil geführt werden könnte, und die das ganze Land in eine fortlau- fende Festung umwandeln würden. Un) ihre Anlegung aber Herbeizuführen, wäre vor “Yllem erforderlich, dgß dem Landmann die Arrondirung seiner Guter gestattet, und die, schon im Jahr 18.31 von den Ständen beantragte, Umwandlung der grund-
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baren Güter in bodenzinsiges Cigenthum ausgeführt würde. Kultur, Wohlstand und Sittlichkeit würden dadurch begründet, hunderttausende von Familien erhielten freies Eigenthum, der- Staat eine jährliche sichere Rente, und unzählige Staats-Ange- hdrige die aktive und passive Wahlfälsgkett zur Stände-Ver- sammlung. Durch solche Vortheile wären die Koscen des Fescungs-Bach mehr als doppelt gedeckt. Der Referent stimmt demnach dem vorgelegtenGcscß-Cntwurf bei, jedoch mit der M0- dification, das; am Schluß des Gescizcs cin Znsaiz-Artikcl beige- ftiqt werde, wonach, um den BayerischenLandmann in der Bea?- beitung seines Grund und Bodens und in der Cntrichtmng dcr Steuer-Beischläge zum Festungs-Bau in Ingolstadt zu erleich- tern, alle dem Staate grundba:'et1 Güter in bodcnzinsiac Güter (110119 (361132111011) gegen Entrichtung eines, aus dem D*»;xkclUkhnitts- Ertrag von 20 bis 2.3 Jahren bcrechnetcn Bodcnzinscs Umge- wandelt werden, und sodann ailcqrundherclichcn?[bgaßcn (skand- lohn, Frohne :c.) auf immer aufhören sollen. Eine ähiiléckze Umwandlung soll auch bei allem Grundbesiße, wclcivei“ zu Stif- tungen, Pfarreien, Gemeinden, Cui'porntioncn 11:10 Bcncficicn grundbar ist, statthaben. Schließlich äitßerr Referent dcxi Wunsch, daß bei Feststciiuna eines allgemeinen Unterrichts-Systcms auch dcr Militaix-Schulen gedacht Werde.
In der heutigen SileNg der Kammer der Abgeordnctsn wurde dem Achordneccn C'exixxmnn cin Mitcrck Uilmxb errhcilt, ohnc daß derselbe darmn c-11qi'k01112111'11 wäre. --« Hicyxitf wurde die, von gestern auf heim: vsrtaqti', ailgcmcino Diskitsßon Übev
den Geselzes-Entwurf in TWU'cff der Kchn Des Feßuxigsvauos *
zu anolxiadt fortgxscizt, mtr diescr D;skixsy1on aber die ganze übrige Zeit der Sitzung zUixköraäU, so daß dee spezielle „Bera- thung über die einzelnen Artikel UPJ“- dé»: Beschltxxéfaffung auf den nächsten “Montag vortagc wer-«rn mußt».
Speyer, 11, Mai. Wc-.*;ci; [1;'wa;*7'netcn Versuche; der Befreiung des [)]-. Wit'ek), Und Mil sie dabei, miitctst Anf- lauei'n und Vorbedacht, auf das im Dienst befindlichc Pcrsonale der K. Genöarmcrie geschosscn um;) Namentlich emen Offizi-xr derselben durch eine Kitgel sxhwcr verwundet, 11901'0211111117S7kch; briefen verfolgt: „1. Joseph »))Tarscixali, Spezorci-Krämer von Zweibrüuken, 37 Jahre alt; - 2. Friedrich Kurtz, Kandidat der Theologie von Zweibrücken, 23 bis 24 Jah? alt; _- 3. Franz Zöller, Schneider-Meister von waibrÜck-Zn, 34 Jo.!)r alt; - 4. Karl Stukkart, Baupraktikaut von H.:;xnburg, M Jahr alt; - 5. Frdr. Couturier, Färber von Homburg, :29 Jahr alt.“ Durch Privat-Mitthcilungen aus Zweibrücken er- fährt man, daß die in Folge des Befreiungs-Vsrsuchs nach Frankreich Entfiohenen entweder sämxntltck) oder doch meistens den Weg nach Nord-Amerika eingeschlagen haben.- Einige der wegen jenes Vorfalls Verhafceten sind Hei'cits wieder in Frei- heit geseßt worden.
Karlsruhe, 11. Mai. Se. Königl. Hoheit dcr Groß,- hsrzog haben dem Staats-Minisrer und Hofrichter, Freihi'rrn v. ?[ndlaw zu Freiburg, den wegen anhaltender Kränklichkeit nachgesucbten Ruhestand, unter Bezeugung Ihrer Zufriedenheit mit dessen langjähriger treuer Dienstleis'ung, bewilligc.
Darmstadt, 10. Mai. Die heutige öffentliche Silzung der zweiten Kammer dauerte kaum eine Stunde. Der Abge- ordnete Fresenius stellte einen Antrag auf Einführung von Friedensgerichts-Jnstituten znr möglichsten Verminderung der Prozesse, undder Abgeordnete Ithr trug darauf an, daß die aus der Zulassung ausländischer Feuer-Versicherungs-Anstaitcn entspringenden großen Inkonvenéenzen durch sachgemäße gesetz- liche Vorschriften entfernt werden möchten.
Frankfurt a. M., 11. Mai. (FrankfurterZour- nal.) Zur Berichtigung und Vermeidung aller, in auswärti- gen Blättern enthaltenen, odcr etWa ferner noch entstehenden
Unrichtigkeiten wollen wir hier die Namen derjenigen Personen
mittheilen, welche in Folge der betrübcndcn Vorfäüc vom Lccn d. den Tod fanden: J. G. Scharf, Bierbrauer-Gcselw aus Schienbacb; G, F. Schreiner, hiesigen Bürgers und Schmiede- Pkeiskers Sohn; I'. F. C. Förster, Sebi'einer-Geselle, bissiger Bürgerssohn; 03. Richter, Schreincr-Lchrling, aus Reichels- heim; und C. J. G. A. Rubner, 511111108115 ;]":th aus Wun- siedel. - Von der sehr geringen Anzahl de'.“ verwundeten Personen ist bis jelzr keine gestorben.
Gestern wurde die Vorstellung und Bitte von den in der Nähe der Konstablcr-Wache wohnenden hiesigen Bürgern, die Ent- fernung der Gefangenen aus derselben berieffend, bei unserem Senate eingereicht. Am Schlusse dieser in Circulation gewese- nen Schrift, welche 72 Unterschriften zählt, heißt cs: „Mit die- ser unserer unmaßgeblichen Meinung stimmen, dem Verneh- men nach, unsere Mitbürger sämmtlici) Überein, und wir stellen, indem wir Einen hohen Senat um hochgeneigte Berücksichtigung unserer angeführten Gründe ersuchen, die vertrauensvolle gehorsamste Birte: „Ein hoher Senat wolle hochgeneigtest geruhen, die auf der Konstablei' ; Wache befindlichen Gefängnisse von da weg und in eine abgelegene Gegend der Stadt zu verlegen, Und bis dahin das wachvabcnde Pcrsonal auf den §. 3. des Gcsekxes vom Gren Novcmber 18.32 hochgeneigtesf aufmerksam machen zu lassi'n.“ (Der h;ev,'a:1qe- zogene Paragraph lautet: „Der volle Gebrauch der Waffen darf in solchen Fällen aber erst dann (von Seiten der bewaff- neten INacht) eintreten, wenn solcher vorher dum!) Trommel- sch1ag oder Trompetenstoß vcrkündigt worden ist, namcmtlick) darf dann erst scharf gefeuert werden, wenn eine letzte War- nung durch zwei auf einander folgende blinde Schüsse ergangen seyn wird.“)
Am 25. v. M. wurde zu Homburg vor der Höhe das" kriegsgerichtlichc Urtheil über die dortigen IJTilitair-Versck)wor- nen ausgesprochen. Vier » aus ihrem Gefängnisse nach Frank- reich Entkommene “* Wurden 111 ('.011111111111'111111 zum TOOL, und ein zurüikgebliebcner Soldat zu 20 Jahren Gcfät1.,111ßsirase vcr- urtheiit.- Vor einigen Tagen ist der Landgräféiä) Hessische Rc- gierungs-Präsident v. Jbell von Homburg vor der Höhe nach Wien auf den Minister-Kongreß abgereist. Dabin war dieser gelehrte Staatsmann schon früher eingeladen, wurde aber durch Unpäßlichkcit gehindert.
Oesterreich.
Innsbruik, 0. Mai. Gestern fand in Anwesenheit der versammelten Stände, dcr Civil- und Militair-Autoritären diescr Hauptstadt, der drei Schwieg-srsößnc dcs Vcrexvigten und seincs nahen Verwandten und Kampfgenosscn, „FioHann HofxiM, Schloß- hauptmanns von Tyrol, und einer thaetnchinendcn Voiksmengc die feierliche Enthüllung des dex: Helden Andreas Hofer geweihten Denkmals in der hiesigen “Schloßkirche statt. Die Wittwe des Gefeierten und dessen beiden Töchter waren wegen Unpäßlichkeit, und um sich bei einc"; 10lchcn Trixxnerungsfeier nicht erneuten Schmerzgefühlen aus;,itsckzcn, nichc erschienen. Bei der erhabenen Feier hielt der Fürstbischof von Brixen cine
änden durchaus zu keinen sich aber an der Tagsatzung
Regierung-Zratl) welches wesentlich dem 12.9)?ä1'znichtsowe- einen Grund darin finden und sich derselbe
ark) sich unter diesen Zeitumst ßyegeln entschließen könne, r »))?ehche'it unterziehen Werde. n Schreiben an den Boro 1“; die Verhältnisse sich seit ätten,daß der groß? Rath früheren Beschlm?“o abzuweichn gcwaltsamcn Cxpulsion dcr Flüchtling rigcns reisten t.1,.1ich Polen ab, so d keiner mchxx da seyn wcrde.
noch (552212-31: gegen einzelne, c 1111111'11DN1 zu m1'issen, so ner 10lchcn Cxxcur'ion keine Sclxwwrigkcic cntae- [)1'1' mcht selbst i*oll';"":“11)rcn. bemerkte, daß bis aux
ergreifende Rede und ein Todtenamt, wvbei Mozarts Requiem aufgeführt wurde. Gcwalt-Ma dem Willen di; Schnell [igt ei dahin lautet, da „click) verändert!) nnte,von seinsm aher nicht zu einer yhen könnte. , , Mai wahrxckzetnitii) V01'N'L dann glauben, cl) amvesendc Flüchxkim
S (h w e i z.
Vorgestern fand hier die Beerd
agen verstorbenen Oberst-Lieutenants Pe
ilirair-Departcmenls, mit allen seine Skit fast 16 Ja
er OJTiliz, hattee *
Neuchatel, gung des vor einigen T tavcl, Chefs des ersten J)? Rang? gebührenden ret; Cotnmandenk eines sich auf diesem zeichnet und sick) d trauen der Regierung und die Li werben gewußt.
EbrenBczeigungen statt. Theiss der Neuchatcll Posten stets durch Eifer und Hingebung ausa urch seinen persönlichen Charakter das Be ebe seiner Untergebenen te Feldlagcrs von Valangjnf militairisci)", Ausrührer '
ielleick)t "9
Als Chef des thäcigsien Unterwerfung der Ausübung der so viel Weisheit als FkftingÜ,
Blumenikein, Central- dcn HcUtixzen Tag blos; avoner-Zuge Beihcilix;ien, und im Flüchtlinae sich noch im Kanton befinden. geswocben hatten, qetwiMiqte dei“ gi'ox Stimmeri chi “Li".x'i'ag Ocs Rczzxei'itiigs-Rarhcs. Uhr Abends anchiwbcn,
"JR k.. 7. Dixkkkok, ck t-ZtliapleiZln/zeiate *0 dieler, an dcm » / ' _, “zanctioncn cbcn 1chivächt durch die m der Franzö
S*
Ganzi'n 194 g dem 28 Redtwr mc :c;4 gcgen 0-1 Die Sitzung wurde: U r. 4;
Mai. Der neue Redacteur dci' Baseler Zei- ombsr, der bisher 1111 äitsicrsr gcmäßi-“iten vae 'ly-i'te vorgesrandcn, sieht sich zn folge Da die Erbitterung dcr Öje'mÜtlUr IWM ößten Grad i'ri'cici)c hat, so Héiic er Stadt Basel ffir some PKW:, [)ii'k" 11 seiner Zeitnng keine ratsonnircnd dcs Raisonnewcncs cprimltcn Worie. ls ein Opfcr; aber zu müssen,
Feldzüge in Spanien und Rußland, dieß- fischi'n Lirmee miigcmacht hurts, wurde er Vo einer schweren Ké'Mkhéék befallen, die ihn in einem noch nich Dem Vatsrlanöe und sc-sncr Familie ener; knge Volks nacbströmti', b „Dee Ofßzje
-
seh': hoHen Ricci“
Dir“ große Li'ici)c1“".zug, dem eine 9)?
wies, daß er unte? (111611 Klassen Fx'eunde Hatte.
eilten aus 1111911 Theilen des Landes, von Veri";-'-rcs bis Land
ron, V?L'bc», iim ii)rem braven Chef die l-xlzte Eyre zu erw
; sen. Auch *.*-Z.: Bürgermeixier von Valangin fanden sich zu de Leichenb€gängniß ein. "4
Basel, 9.
nder Crkkärimg VU“; dcn Unterzeich- WM ß-n izr es im cégsncn durch zu erklä- ei' fortan i n, fich Überhaupt je cvtct diesen “Schritt von siincr Seiki a [* "Ruhe einer Stadt bringen cn, ais Deren qeqynwärciaer Bc- viffc alLJEWTUW Pfiicmcn zu erfül- Cr würde sehr gern bereit gcwcx'xn scyn, die ReOacU-on wenn sich ?'Oqleict) 17111 Ersaszmatm Tva ("1:75 nici): dLi“ “FM 77301", f).?! (*1." sik!) 912.1? dcs Verlegers bcwogcn (5111111,- „ (; fortzmsckzyti. Sie WS ;TIo'ctes niir cém' und kcinxclei “Lli*tik'e[ ('thUkÖMLU, c policixcyc Farbe häthn. ( der Untcz'zeickJ-ncte, könne und werde [ikommen bcruhigcn.“
BSN], 9. Mai. In der Sißung des großen Mathes vor: 6th d. M. wurde ein VovcraZ und Antrag des Reyééiungs-R tl)1.*s in Vszng auf die polirc1chcn Flüchtlinge vcries-n, nachst er die “Z(ngylcqcni)cit dieschMcbrlit1s-é, dcm SakaO-Ä Unterbaxxdlunaon mitWaadc LMBG- 11i1c Fkankrcici) U. 1“. w, bis joizc gedrängt hili'ot'isci) zusamm
3-1)» daß ch große Rack), in T
des von 21,3. Kantonen geforderten Entchnung der Flüchi. Wk'lch an dem Savovcr-ZugTheilgcnommcn habe11,nnd in BLM ircnden glitcn Cmvrrständnisscs mit den iibrigen SW ch dci“(T'x'dgctioffet1j'c1);1frerkennt, daß diese politischen . 113011179 an dem Savmocr-Zuq Theil gsnommen haben, nicht mehr Kanton Bern geduldet, sondern unverzüglich fortgewiesen werden s» [en, da dieser Zug als eine Neutralitäcs-Verlclzung der Schweiz ' bciracikxten sei). Schultheiß Tscharner erstattet nun noch mini? ähnt unter Anderem, daß die Zahl üchtlinge, welche an dcmS. sich bloß noch auf 80 bela “ hren Tadel 1
er glaubt diesi's Opfer de der er zwar mchts zu ,vei'dank Z"»!- die d(U'a'xlfx'k'folZl-*U r aber alliiqus gen auf der Stelle nis dcn Häme.
Tüch|ichc anf das Jnkcrcffc Basclchi'itUng noci) bis 30:11. QI]; dahin im Krcngßexj ?ouvclicn ZeitUng seyn, dcrworstecßend
, _ . . der Ulf cn 9.909.111, 1'“.*['1911ki:ch) WHM z 2 ,
dcs JU «"Ja
die irgendwu' eine dieser Zufi:ick_erung, glaub sich das hieyige Publikum vo
Italien.
(Allgemeine Zeitung.) Frankreich ei'haiten haben, un PiWsioqNomi-ccn der sich hier 11 Legitimistcn finsrrer gewoi'dcn, Wochen ohne Rückhalt Unsere Blicke Halbinsel, Wo friedliches Ende, zum Leid- Es treffen seit - Der Papst um Die aiigeki'mdigte kleine wovon er in acht Tach
wurde er von den Ein- ZUbelruf empfan- stlich angezogen, spannten die Se. Heil. von Ponte
o
lichen Rappori" und erw jech noch im Kanton befindlichen Fl voyer-Zuge Theil genommen haben, Er bemerkt, daß zwar beide extreme Parteien i eincn solchen Beschluß auszusprechen nicht ermangeln werd
indem die eine behaupten werde, Bern weiche von dem W
der Liberalität ab, und jexzc, wo es zum Abschlusse komme, gebe Bsi'n den eingelangten Noten, Zumuthungen u. s. w. nach, während die andere Partei, welche in dieserPolen-Angelegenheiteinen Umsturze der neuen Ordnung dci" Dinge erblickt " arüber lustig machen, indessen im Gebeitm Vorwand und Zankapfel en
_ Dadurch müsse man fich aber nicht irre machen [ sen, wudern das Volk sowohl als die ganze werde diesem Beschlusse ihren Beifall zollen, und das jetzt (ZLI ndthige Einverständniß mit den übrign,_
ch erhalten und um so mehr besesigi; g ser Beschluß gehe übrigens die andern Polnischeix. e nichts an, und andere seyen nicht da, und wenn de" Vorort in seinem Schreiben schon Deutsch » so erkläre er hier dffentlich, daß d Notiz habe oder erhalten habe von so ci)en Deutschen und Ztaliänischen Flüchtlingen. v. Lorber, Schultheiß Tscharner, FeUenberg, Romang, Altlandammann Simon, Regierungs-Statthalter Müller, neli, Regierungs-Rath Jaggi und Kohler, Landammann Me mer, Watt und Andere stimmten dem Antrage des Regieruna Rathes vollkommen bei und waren der Ansicht, daß wir dui- dung diescr Flüchtlinge, welche durch ihr umi; Bsnehmen ihr Asyl mißbraucht hätten, chkeitcn aller Art aussetzen und in die größte Vexi Das Betragen dieser Flü über selbji das Polcn-Comité fich zu beklagen aue so wie die undankbare Vergeltung derselben gegen die ihncnb wiesene Großmuti) und gebrachten Opfer, sey nicht dchr das; man es wegen dieser wenigen skarrsinnigen Trotzköpfe, wc chen nirgends wohl, denen die wahre Freiheit und geseßli Ordnung ein Greuel wäre und die überall Unruhe zu stif- lcußerste kommen lassen dürfe, uns ni sondern selbst mit unserm Vo u überwerfen. cin'eibens des eidgen s Tschann in Paris, welches voile!“ nschte, daß diese Flüchtlinge nicht länger die ' Bern und die Eidgenossenschaft kompromittirexxéé,i und in Unaunehmlichkeiten stürzen möchtc-n. linge seven dcs ihnen angedie dig; trotzig verweigerten Gonüge zu
Seit wir
Rom, 1. PTai, d die RUhe
Nachrichten aus dort wieder hergcst aufhaltcndcn Franzö die Hoffnunge aussprachen, ni wenden sich nun wieder ten auf ein baldiges Und Kirche, noch schr entfcint scheinen. dort häufig Couriere hier ein. “28. April verlassen,
eiii ist, sind die
iche sie die lctzcc11 cl)t in Erfüllung gegangen sind. nach der szenäiscW giinstigenPunkczmn FFsYUYé sick) zwiir öffentlich d
doch bedauern werde, daß dieser hat uns am
Reise nach Subiaco zu zurück erwartet wird. „_ wohncrn mit ungebeuchcltei' »“ Einige 40 junge Leute, fe ?inem Wagen aus, und zogen _ iiglien langen Weg, bergan, Papst eingeladen Papst die setzte ei' dcn *))?erkwüyx
fernt sci). Eidgenossenscha
Zn Tivoli . "Ude und außcre Zumuthungen so “.
I)iitständen werde dadur
Flächcling
Pferde vor ] Lucano den beinahe zwei 9 Gebäude der Jesuiten, welche den 1“ Wohnung abzustcigen. ten und einige Kirchen besehen hatte, UUtei' LTU?" k erwähnen, Welche:- der alten Anio droht nämlich nach und nachivoli um diesck Gefahr zu entgehen, sprengt s, durch den Felsen cinen Ka- bleitcn und den schönsten Was- - Heute zum Namcnsmgc des Naciot1a1-Kii'ci)e S. Luigi de' csdiensr, Wobei sich, ausxr mehreren :cbkeit einfindct. Pabst nie bei diesem Feste dinäic qegcnwärkig; soir der n der Kardinäle, aitszer dem be:. - Umsrm 215. rung cine Bekannc- euen Königrcichs Grie- freit, und dossen Flagge in den Päpstlichen völlig gletchgcücllr seyn fort, dei" sic!) in Toscana niederge- C'naland befindet, hat seine n Regierung verkauft.
C'in ncUes Regulativ des Finanz- Stcmpel-Gcbübrcn für ausjvärtige .'ühere Taxe, insoweit sie poli- 1chaftliche Journale jedoch pci-Gebühr herab;
dem schönen hatten, in ibi'e Merkwürdigkei andern Tag seine Reise Weiter digkeiten muß ich ein ne Römer würdig wäre. "zu untergra man, am rc
er Ztaliänische . * Flüchtlinge exwähne, “ Nachdim der
Regierungs-Ratk) keine
Altschulthe
c1)ten Usci' des Flusse "nal, welcher den ganzen Forfasl in Italien bilden wird. Königs der "Franzosen ist feierlccver Gott Dipiomaten, KL1ch der früheren Regi gefehlt, auch waren“ die mUsccn „Rar ' Iuli-Revolution aber hat man keine Kardinal-Staats-Sccrctair, me:)i' dort 991,0 April ist von Seiten der Päpstlichcn R machung erschienen, daß die S chcnland von allen Abgabe 1 des K1rchenstaats der soll. - Der Fürst von Mont lassen hat und si Besitzungen bei Fci'mo dcr
Neapel, 29. April. ' _ Ministers, hinsichtlich dcr Zeitungen u. s. w tische Blätter sind auf das Dritte gesetzt worden.
die längere Dul Uns den größt Unannehmli
' ' ' ö ere 55011! genheit stürzen wurden. dre hk) ( ,
MÜNZE- erun-ch hat der
Ursache här“-
chiffe des 11
suchten, auf das “2 nur" mit unsern *Mitskänden, welches dieser Flüchtlinge übersact sey, die Französische Regier schäftsträgei'
una, laut eines ck gegenwärtig in sischen Ge wtrd, wü giekUng von ., bestätigt die betrifft; wissen
enen S ulzes niclt mclr wü?» . . b ck ) ) * [ ihrer bisherigen Stem
„ sie, der an sie ergangenen Auffor leistexi, und wenn der große Rath jelztk _ _ chen Beschluk; fasse, würden sie fich ferner aufdixx' jelvcn stüxzeti und hier bleiben, während ihnen nun doch ehrenvoljer Ausweg eröffnet sey. bes wären ja dem _qro
„** k' x . nen Unsm (c;; p a n t e m.
Die Hof-Zeétitng enthält eine Dc- orii: icrscibc aus scinem HIMM- dic che Cubillixs, Cclorico und “Iai'm ci'klä*'c, Truppen vcr1anqt ?1'ei BuxaMone 1.1.4121" dcm Gcncral Ca- dxm General Sim Inanema zu
Madrid, 1. Mai. pesche des Generals Rodil quartier Guarda meld- andere, die sich füv D hätten, und daß UMR“! z rondelet Utzd Hülfe gejaudt M
Ja 0911 lclztcn wieder mc-hi'ere neue Verord die ijioilichen gerichti't, die anaesch1ossen haben_; ls von Burgos nnd es:!)lag be1egc, und setzung ihrer Ste. zicht [ich auf die ge 'Lkrtikcls wird Akten, 1101111111211 haben, Übexk alle Häitptcr und höchstens scchjä an wieder Mitglied einer der Regi-«run»; nach eine und wenn er „Beamter 1 Die Nummer v Verordnung, wvdurch d den Herren Oöassö, Und ihnen ein M
Durch den Antrag des *en Raths keinesweges 775 :: qebundcn, und es sey auch keine anonscquem, geo rühern „Beschluß vom 10. MM dcm derselbe die Übrigen politischen Fl ihnen gewährte Asyl genießen, merkt, daß- nicht der Einfluß der fi' Rack) zu diesem Antt'aqe bestimmt, i c!)e nockx eine solche Rote erschienen sey, sclcbe Anträge gebra1 *sellcwberg nannte auch gewisse Ansichten Don Qu» Von einigen Mitgliedern wur vereine und gegen die patriotischen Gesellsch“
der Zeitungen, besondél Es wurde auch behaup"
qicrungs-J
darin zu erblicken, ! klinge, welche ruhig 1“- Es wurde 1 emden Roten den Regierun ndem derselbe ja schon früh“-
zwci andere unte!) orden )en-cn. Nummern de
nicht beschlage.
i' Hof-Zcitung bssindcn fiel) die eme derselben ist «ezxcn sich der Pax'tei Ns Don Carlos n dcs cxszäOfllcbi-n Spren- kchciici)cn Givxcr mit I.) zur chderbe;
12 Domherrc verbannt und 117,1“: der Erzbischof sk-U 109199." Eine andere Vcrordmm Veimittclst des ci'sien solckzen Vereinen Theil gc,- vcrmittelsr des zweiten abcr inc mindestens zwei- Wer forc-
tiaden und romantische Ideen. gegen die Schuß ren geeiferc, so wie auch die Sprache gegen die fremden V“iächte, gerügt.
daß die1c Flüchtlinge nur Zeit gewinnen möchten, i?! der H nung, daß ihnen dann der geöffnete Ausjve das; sie gezwungen wären, hier zu bleiben. man die fremden Mächte durch die Entfernung dixser Flüci'; zufriedcn stillen und so ver: ' gedrohten
heimen Gesellschaft die bisher an Amnestie bcwrlligt, so1cher Gesellschaften c [)nge Gifängmißsrrqft_vcrhängt.
ichcimcn O,)cwllxchafc wird, beliebigen Orte“ bin ve'rwiewn Mich, ines Ranges" und Gehaltes M*. enthält eine lange anal-Bau zu “Taoiarite in Aragomcn er in Entrepi'ése _chcb-U diescr Bau
g versperrt trürdßi Watt bemerkte, d1
__ neidcn könne, daß durch diea '
Maßregeln aller Hasxdel, , RegiexungSratk) Neuhaus und Schucll, Stähli, Kasthofcr, Lohner, Wäber :c. glaubten hingegen, daß sich jetzt darum handle, Kraft zu zeigen und nicht unz-xiti _ Regierungörath Neuhaus dicycr Gclcgcnißit die neu angelangte Russisch Ci':*.«11.*3; Ei" Kein den Antrag zu einer Antwort an den Vocom, “o
|, geht er se om "271“tcn ». iebnkeit und “Sci wäcl e. g "] ) ) sta und *))?ei'x'ad . onopol darauf vcrlxcHen Wird;
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wird als sehr gemeinnv'ixzig betrachtet, doch glaubt man, daß er durch den Bürgcrkrig, der in 121191? Gegend noch nicht unter- drückt ist, behindert Mrden dürfte. Durch eine Verordnung vom 215. wird ein Unternehmen zum Berken der allgemeinen Wohlfahrt unter dem Titel „Königliches ZnstitutJsabella's 11.“ begründet, dessen Diti'ktor, Don Vincent Birtr-md de Lys, der RLZYÜLOULTI einen Plan zm' AufmUUr-xr-an umd lixxtersiützung der „Industrie vorikgcn soll; man zweifelt ]LDOÜ), ob i'Ü-xs erste die zur “Linsfi'ihi-qu nöihiacn Fonds“ aufzitw'ingcn ss:)n möchten, Vermittelsi einer anderen Vcrordmmz Wa dcmx'elben Tage cr- läßr die Königin alkcn Tl'UpPLn ein Jahr iiJ-rcr Dii'nstzßic, so daß sie nur 5 statt 0 Jahre zu dienen haben. Diese Verord- mma besiebk aus 1; 'Zix'tikxén, dii'. lauter Aufmunterung für die Soldaten cm!.)alccrn, Um sie immer mehr an die Regierung zu fesseln und gezxcn dae V::i'lwcku115zen ch Kai'lisiiicvcn und der anar-xßiscisclch Pax'rsi zw [*civahi'ev.
- Das Journal “Ms Débais tfzeilt folgendes Privat- Sclpxcibxn ans Mchid vxxn 34.1. April mit: „Dxe Hof-Zeicung fäijx-i't fort, w-chti-z-x Öck'a'l'ke in Bezug «uf verichtcdene Zweige der öff.?nxiiciycn Vieriiiig zu publicircn. Das *))?inixi'ckimn wixl Den Cortes 711€th mit leoren Händen cnrxcgcntrptin, und wcnn anck) cmige scit1ci'B-:sxi)li"1ffc in Ocr'qusfÜbrung auf Schwic- i“iakciten 11.013911 dÜkstM, so zeugen sie doch von den aufrichtigcn Absichten der Rc.gcxunq, und der Beifall, womit ste vom Publikum auchnommen worden, beweist auch, welche bedeu- tende Schrift:? Dic Spanische NaIion auf dem Wege der Wicderanrc schon getZaU hat. Das Verbot, Novizen in den I)).öncßs- und Nonnen .- Klösiei'n aufzunehmen, ist *::ne chi“ [3617211 41.1211131'6519111 und wird vielleicht am meisten zum Wok)! („cs L.».ndes beatchn. Die dem diesfallsigen Dekret beigefi'2.ite Iw'xt'Ucrion läßt einen weiten Spielraum zur Benxcrksreiliamm ciilci' nükxlicsxn Msormcn, und die Ausw-ahl dcr JJDÉts-lich' fü? di-e Jitnca, welche mit der AUSführung be- amfcraqt isi, zeigt, 11181ch)c'2[bs1(1*tck1 die', Regierung dabei hat. Di? Spat1;1"cixxcn Te'UPpci: stoßin in Porntgal auf ksinen Wider- 7111115; sie we=*09n von der 30115an Bevölkerung auf's Beste ?tnpfanqcn. Cs 1"(i)cmt, daß sowohl in diesem Königreich wie ij“. Spanien die ab*,"omtisriscl)e Partei nav deshalb für die zahl- reicisrc _aalc, weil Hie allein bkiraffncc wm". Die Nachrichten aus dem Norden [aukcji Nicht so Oeiricdigend; die Znsurrectéon scheint eßci' znzuncizmen, als zu erlöschen. Diese unglücklichen Provinzen sind alien “Ilt'ten von Ucbeln aUszzescßt, und viel- leicht isi das (Ende derselben noch lange nicht nahe, denn die An- sprüche des anancen Don Carws könnten wohl der Empörung nur als Vorwand diem'n, während es" aus andcke Interessen ab; geyehcn wäre, welche die Bewohner des Landes bsdrohc glaub- ten. Das jSburtsfest der Königin csc mit gi'oßem Pomp zu Aranjuez gefeiert worden. Die Infanterie; und Kavallerie-Of- fizierc der Madrider Stadt-Niliz hatten sick) in Gala-Uniform dahin begcbcn und wurden von der Königlichen Familie sehr huldreici) empfangen. Das Prinzen-Thcater _quZT seit einigen Tagen das Drama des Hexxn Martinez de la Rosa, welches längst unter seinen Woxikon gedruckt ist. Dieses in sein-n' Art für Spanien ganz ncUe Stüik ist mit großer Pracht in Scene gesekzt worden und hat vielen Beifall eingeärndcet.“
- Anders Französische Blätter enthalten noch fol- gende Nachrichcen aus Madrid vom 1. Mai: „Die Königin wird am 15. d. M. von .'.)(a'anjucz zurüikerwartcc. Unser Ka- binct glaubt einen großen Cinfiuß iibcr dus Lissabonner ausüßen zu können, und da man sagt, daß der König der Franzosen über unseren Hof Alles vertiiöge, so würde am (Inde Litdwig Philipp die ganze Halbinsel beherrschen. So große Talente er aber auch haben mag, so nxitß man doch eingestehen, daß die Lage der Spamischen Halbinsei der: Ruf mehr als eines Diplomaten der crsrcn Größe kompromittircn könnte, denn der FanatiSmus und die Vcrfinscermig dcr DITassen smd bier unüb;rwix1dlici). Man siihc joden Augenblick“ der Ankunft des neuen "Ministers, Herrn Moscow, entgegen und es heißt, d-aß dann die längst versprochene Und so ungeduldig ci'wai'ccte Zu- sammenbcrnfung dci" Cortés cncZLHérd-xn Werden folie; man glaubt, sie würden gegen Ende Zimi's einberufen werden. Dem Ver- nehmen nach, werden dic Proccrcs ihre Siizunqen in dem Pa,- [asc Buenavista in der Näßc dcs Prado und die Procuradores die ihrigcn im Palast der Donna Maria von Aragonien, un- sern des Königlichen Palastes, balkon, wo die Cortes in den Jahren 1820111» 182.3 Versannnclt waren. „Di:- Nnclzr'icyccn über die Expedicioncn nac!)- Poriuqai lailtcn fortwährend zzüttstiq; dage- gen werden die ans Biscawa 11310 ??kavarya immer bcdcnklicher und
* verursachen dcr chierung große 1111111179. Gencral Quesada ist,
ii'olz all seiner Anstrengungen, und obgleich er beständig tmr so viel Ti'Uppen unterstützt wurde, als man nur irgend entbeh- ren konnte, noch nicht um emen Zoii Weiter gekommen, als er am ersten Tage war, sondern stets im Schach gehalten worden, “))?an hofft 1edoch Jii'l', daß Dom PWW bald vollkommene? Sze-
* ger seyn Und dak“; dies dam“. (mä) eine 1701171019 Wiran aufdie
insurgirten Provinzen in Spamin äußern werde. Die Dürre, welchc in Ncu-Cakttncn herrschte, ist giäcklwhcr Wctsc zu Ende. Es hat in dcr lclzten Zeit viel gcr-cgnet, und man hofft auf eine ziemlich gute Aci'ndte.“
P 0 r t u g a [. Lissabon, 1. *))?ai. Dic Chronica entixältcinen Bericht des Kommandanten von Leii'm, O!.wrticn Vaswnccllos, vom 26. U. “M., 11'01'111 dicsei' 1115'1Öi't, 0:11; "Ci“ in 2301111371 --inqeri'1ckc sci), ::qchdcm dcr Feixd VTR da ('iixwßkti umd ; 'Todlik, .'-„ (ck“ci'atiixcxrc, -:Z U-Gci'länfcr U.".d 7 Pferde znchk-xcl»ssen. Dec :*c-cgcn polari-
! scher *))?cemmgi'n in *Poxndal cxngckcrkwiin Pcrsomn "xOlll'Öi'U in
Freiheit zicscézl.
Cm 'in Der Cvi'ovixa PUÜJÖCÜÉYS Dekret nmclyc dcm (ULS; schléc3ßlichcn Vorrccdt em End“, wclcO-"s 015 ji'izc dic Bi'ajakmjicr [)mccn, ii)r „Holz in “110-311th cmznfi*11)i"cn, Und „cxiaxrct alien Nationen otc Cinfniw dcsscidm zit gleicixn „)x-**,»iiabcn.
«» Zn C'xrxltyiben Biäcrcrn licyk man noch folgende Nachrichten axis L*.ssaboxx vom *.)9. April: „Cs hgjßr, Dom Pcdi'o habs 1001912“.1131771110011 in Londoxx, Herrn *)):JN-ags (Zar- mcnro, «ciciwicch, Tax; 11,11 kc.n»* UUfi'eundlicy-, Gcsatmung gcgcn 19,119th dazu bewoxxcn l_moe, alle Nationen t)ix*zsici)cl.ch der Zoll- Cntrxhäxxng qli'icl)z111“ssjl»ckn, sondcrn einzig und allein Dcr Wider- nmüe vor allen ")]-„"onopoicn und. ausj'chlicxilecycn Privilegch Als Beweis dafür si"il)**t 111-111 an, das; er seidji seinem lexutan; ren Sir John Miii-m Donic cin Prcvilkgium für die Dampf; schifffahi'c in Lissabon al).i-_si1)laizcn, bei wclchcr Geleqenhcit er dem damaligen Cngllschcn (cheral-Konsni Herrn Hoppner seine liberalen Grund-sälz: encwickxltc. Dom Pedro hat selbst emen “chm zur Cl'h-XUUUJ größxrci“ Reinlichkeit und Ordnung in den „Ött'aßen vo". Litsavon cnwwoi'ch, dessen Ausführung sehr erfreu- lich seyn WÜr-Z'E. Ci" imc dabei die Anordnungen zu Grunde «rich, die der *))Ta:'sc1,all Zunot seiner „Zcit machte. Auch Hat er einige“ lkn;5,1ändcr aufgefordert, die Gasbclcuck)tung dcr Skadi in Cjiii'epiisc zii nehmen, und er will selbst zu den
Kosten beitragen. Der Herzog von Terceira macht fich in den nördlichen Provinzen sehr bkliebt wcil cr nirgends das Dekret r den Miguelésten ziigeHSrtgen Gü- sondern Allen, die vom Feinde zu ihm übergehen, den Genuß ihres Eigenthums verbürgt, und da ertrauen auf seine Versprechumgcn sclzr, 14) War dieses Verfahren außerordentliche Wirkunq. der vor" Kurzem in Lissabon ank “ sien Badcock zu treten, isi am *.)5 U" nach Madrid oder nur zu
hinsichtlich der Einziehung de ter in Vollziehung bringt,
man groß'cs V Der JITajor Wvlde, am, Um an die Stelle des“ Obec- 1"ten d. nack) SPÜUWU abgeaan- Den Spanischen Gränz- Ek Wiss? mic eincm Covrier zusam- adrid schickte.“
gen, ob ab truppcn, ist nicht bekannt. mm ab, den Lord'Howard dc Walden nach M
nland.
Des Könizzs Majestät haben der Stadt-Gemeinde zu Gerbstädt (Regii'runqs-Bexirks *))?crse: » itcrung ihres Schulhauscs“ und 311 den Dalai!“ vcr- knüpfren Bauten ein Gnadengesäxenk von .le ligen gcruhet. ' Sammlung Pommerscbcr Altci'thüme'x, welche die ac aus dem Nachkaffe des nncnqi-offcr cinen säxäjz Außer mehrerem Streichätnmern, äxten, I)iessern von Granit, FeUersreim und befinden sic!) darunter grabene Grab-Urne! morschen und Bran täts-Sammlung schon einige gute Exemwlai'e, [idus des Fürsten Jaromir [. von Rügen, WE in den Ruinen des Klosters Eldena gefunden. schen und Brandenburgischen Münzen aus dem 12; bis 14a"? rdankc die Sammlung größtenthcils der Güte raths Pogge zu Greifswald, welcher selbst die Pommerscher Münzen besikxt.
ck ein Kunst-Vercin gebildet, dsr be- an den sich aus der Um- Der ZtVeck heimischem als aUswärtigcn Künstlern ck durch ihre Werke öffi'ntLici) bekannt Halle und der [[m-gegend abe's' von dem Schaffen und Fort.: Zeitgenossen zu Überzeugen. sem Zweike sollen wenigstens
Berlin, 16. Mai. burg) zur Erms :! Rthlr. za bswil:
Universität Greifswald besikzt, !) dafigen verstorbenen Proscffors KS. Zuwachs erhalten. Bronze und dergl. 10 in der Nähe von (Kreifsnmld aus»- Auch von den älrciirn Ri'tgischcn, Pom, denburgischen Münicn 'kjjkhälk die Univ.“.csi- z. B. einen So;- 1cher 1212 starb,
Tie Pommer-
Iahrhundert vc des Kommerzicn vollständigße Sammlung
- Zn Halle hat si reits 118 dortige Mitglieder zählt und gegend noch viele The des Vereins ist, sowohl ein Gelegenheit zu geben, fi zu machen, den Kunstfreunden den Genuß zu verschaffe! schreiten der kunstübcnden stes Mittel zu die und zwar wo möglich im Monat Kunst-Lsusskcllungen stattfinden. stellungcn sollen z und die bedeutend
tlnehmer anschließcn diirften.
[] Alsonäci); a e wei „jahre Juni zu Haliez öffentliche Zeit, Ort und Dansk der Aus; eitig vorher zur öffentlichen Kenntniß gebrachc sien Künstler Deutschlands zum Einsenden von. Gemälden, Zeichnungen u. s. w. aufgefordert werden. Kunsk-Aussteliung findet eine Verloosung einev hl von Gemälden statt, welche durch Stimmen,- Vorstandes ausgewählt und zu diesem Zwecke den Ein jedes Loos kostet 1. Rthl'x. der Kosten des Ver,-
ck
Schlusse isch gewissen Anza Mehrheit des Künstlern abgekauft werden. Von jedem Mitglieds werden zur Deckung eins 2 ROW. zu der Vereins-Kasse jährlich ["Wenn-nai'mnio em.: gezahlt, wofür es 3 Actien, jede zu den Verloosungen, so wie das Recht des freien Zutritts zu der alle zwei Jahre zu veranstaltenden öffe - Zu dem Zeitraume vom 27. März bis zum 26. April. . find in die Polizei-Gsfängniffe von Halle 98 Personen 64 männlichcn und 34 weiblichen Geschlechts eingelie- Davon sind 70 entlassen umd aus der Stadt ge- brachr, 16 an die dasigc ?(rbeits- und ande an die gerichtlichen Behörden abgegeben worden. beits-Anstalt zu Halle befanden sich 35 Pcrsvnen und darunter- 23 Zwangs-Arbeitcr.
- Am 6th syrang zu BreSlau ein Di21111111ädchcty weil es von ihrer Dicnff-chrrscyafc beschuldigt worden war, sie übcrvor- theilt zu haben, in der Nähe der Königs-Brüike VN“ dcn Auqen vieler Menschen in den dort sehr tiefen Stadtgraben. Vcrqcbéns verlangten visle der sich dort schnell mehrcnden Zuschauei' nach einem Kahns; es war keiner in der Nöth“. * wuchs mit jedem Augenblick, denn das Dienstmädchen, Welches längst alle Besinnung verloren hatte, „Dar bkkkils mchr'cremaw untergesunkcn. Nähe wvbnendc „Hauptmann von BCMUJsCU VOM Köxxialichn ],(ULU Infanterie;Regiment, Welcher, obwohl er cbin cs'sr cr,- müdct von einer Truppcn-Uebung zuriickcheiWc wm“, sogleich in dcn Stadtgraben sprang, schwinnncn-d dic U:?gkücklicbe ei",- reichtc, und sie unter großer Theilnahme ach" ZUsxtimcr, obwohl anscheinend leblos, aus Land braäxtc, gränzendcn Garten bringen,
[ Rchlr., zu den stattfinden»-
ntiichen Ausstellung erhält.
und zwar fert worden. re Anstalten, 9 assy In der “Ur-
Dic Gefahr abcr
Er jicß sie in einen an- sorgtc dvi'r für ihm: nächste Pficqe und dann für ihre Unterbktngung im Kt'.*.11kcti-Hosp1tal, wo sie. sick) unter äi'ztliäxr Bihandlung Bald ganz erholte.
-- Jm Regiirungs-Bcztt'k Stettin smd im vcrfiosszmi; „Donat abermals in 19 Ortschaftcn nsUe Ausbrüche dcr Mon- “ Zn Stcccin sLW11; waren Vom «5_ Februar bis zum 12. Mai 0. J. 63 Indiwdueti erkrankt, 1.1 genesen, 5 gestorben und 115 noch in dcr ByhmidiUna, darunter befanden fick) vom *.Nilirair beziehungsweisi' 20, 1:1“, ] [mz () Das 2 Meilen von Scsxfin acleiiine Dorf Hiichi mußre als inßcirt unte': Spiki'e «(sexi wéi'dHai. “ ' Straf- und Bcfferungs-“Éinstalt zu Nanga?» Irachcn dr.- Bim- tcrn aus; sie imd jedocl) durck) dic gwti'offcwcn 1-.'k)«* ,;111.*-.ix:;.11;mcir Anxkaécen dcx'cixs wieder daraus entfernt, 10 da:," co is:: dénÜ-xr; sien "Llusbrchn dachten 19 Ortjäzasrcn [);fäUdCU sich, ohne Ctrrcm, 7 SWM: Da jedoci) die Krankhcir übci'ail m:“c scércrxcn 'LaUöiiKHkncn aur- ai'ri-z verläuft, auch von den BIÖÖL'ÖTU dic stalten zur erhücung cincr Wcitcrcci'bccchng durxv Ilmiccknna; mit großer Sorgfalt getroffin smd, wozu “ons töäxige BWM“- ien mit den Schutzblatcer-Jmpfungm zii rkchnen Ui, so ist eine baldige gänzliche Vcrcilgung dcr .Rrankycic zu hoffen.
schcnpockcn vorgekommen.
Personen. UW) in Tas";
sein BcMnOcti
'.vcckaäßigikcn Am
Wisenschafclicix Nachrichken.
Aeltcsrc Kcnnrniß d-cr Chmcwr von'dim GM'KUU, 12:11) Hm, Abwi'iciwng dcr T0'Tagmmadc1.
ÖL Frage ÜN" OM ÜULÜM Gebrauch Dcö S-cc- ssxoixxiéax'ses bci Kvincs-rn und Yrqvcrn, oder im wckilixircn (I,".Ukopa, vor "O")Uwor Provins (11.71) M 19 oit ohne Erfolg d.sk'utixt ;_xordcn, d.:,- “M neuesten ltxecamxchcn Entdeckungcn dcs Px'ofcxsorz Klapxoly in aris über diesen ngcnsiand gewiß auch in O.Uix'cyiand iin allge- nes' Jmcrcffe erregen w.:rden_
K" edtcsc111,2111gc11vljckc läßk unser 91'11'73'311'17 Landsmann eine Schrift uber die Erfindung der Buffolc druckc1i.- Die ein ncms Léchr über den ältesten Kultur-Zustanß des “ostlicbi'n Asiens; pcpvx-MM Und in wenigen Tagen erscheinen wrrd. ' Ueberblick der Namen, Völkern der
Sie enthält zu Anfange einen den _vcrsciitc- nici'kwui'dig
welche der Magnet