gegeben, welche um so wünschenswerther erscheinen mußte, 1111! ge.- wiz'; iii, daß schr Vieles in der Geschichte des großen Kdni _s ohne R ckvlick auf den Vorgänger deselben gar nicht vcrftänd tck) 111. Herr ])r. Förster, welcher durch eme vor mchrerep Fahren bearbei- tete Jugmdgeschichtx Friedrich des Zweiten in diesem Felde, 1chon vertraut war, hat iich dieser Biographie unterzogen, undwrrver; 'cblen nicht, die Aufmerksamkeit des vaterländifchen Publikaumö aut en so eben cischécncnen ersten Band hinzuleiten. Er enthalt, mic!) einer Einleitung über d1c Verhälxniffe am Hofe König Friedrich des Ersien, die Geschichte Friedrich Wilhelm:? 1115 qunoxenzcn; ferner die Schilderung der Persönlichkeit desselben, der Einrichtung des Hofstaatrs, Tagesordnung, Vergnügungen „ __ überhaupt also das“ Jrivatleben des Königs. _ Oie «1111171111,- nus denen diese Dar cllung hauptsächlich «311113111111 10, die **_;ei'kc cines" Faßmann, Benkcndorf und Anderer, sind nach gerade 11111111 geworden und bleiben von dem größeren Publikum utzbeaclsct, 1011:- wohl noch mancher Zug daraus, neben anderer, o„ft iehr cntüeUtxr, Tradition coursirt. Schon aus“ diesem Grunde wird die nene Bio: grayhie des Königs gewiß gern Niesen ivcrdmi, und der Herr Vcr- xaser hat dem anziehenden Buche durch Wörtliches Einrücken nian.- ci)er Original-Qucchi einen erhöhten Werth gegeben. Das 0101);- riscb Wichtigerc wird der zweite Band enthaltcn- welchem die
diese Seite iii bisher schr zitrück'gcscßt worden„ oder viclmchr, es fehlt dirselbe din friiheren Biographiecn Friedrich “_ Ersten 1111119, wiewohl die ganze Verwaltung'dßs P_rcus;ii_chcn Staats, bis auf di:“ neuerliclzcn Veränderungen, fair ausschliesslich
auf den Anordnungen dieses Königs voruhn, Weshalb wir bloß an '
die Errichtung des G1neral:Di1"ektoriums und der Krich- und Domainen-Kammcr, an die Einrichtung W die Steuer - Regulirungen u. s. w. „111 erinnern , „ Herr 1.)r. Fdrsicr wird im Stande srytt, bei den Quellen„ die ihm
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und Lebcnswrisc, .*
Wilhelm des ; * „ _ _ Spontim. _ ? Dlle. H. Eisler wird hierin tanzen.)
zu Gebote stehn, hier ein ganz neues Feld zu bcarvcitcn, denn ihm ,
sind nicht nur von mehreren Behörden Mittheilungen gemacht und
zugesagt, sondern es iii ihm namentliä) auch das von Seckendorf= .
che Familien-Archiv zu Meuselwitz (im Herzdgthnm Sachscn-Altcn- burg) eröffnet worden, worin nc!) dieUPapicre des“ Fcldmarsckxaus Grafen Seckxndorf befinden, welcher Karstrlicher GIander am Hofe Friedrich Wilhelm des Ersten war m_id durci) denen, im vorigen zahrhundert erschienene Biographie, die Schätze jenes 21101in nicht
erschöpft worden sind. Bei diesen dem Verf. zugänglich gewordenen -;
neuen Quellen hat er seinem Werke ein Urkundenbuch anhäjigen können, deffcn erster Theil enthält: 1“,- Axtcnstückc zur Gkschtc1ckte des Miniüers Dankelmann, interesant. wrewohl fiken genommen in die chierungs=Periode ,KdnigFrtedrici) des Erzen gehdreg. 2) Marginalien König Friedrich Wixhclm des Ersten auf B1_rick)te mehrcrer Behörden. Wenn auch dme Rand-zBemcrkungey,„einzeln betrachtet, nicht gerade wichtigxn Aufschluß river nxue gk1cl)tchtllche Thatsachcn ergeben, so [affen nc doch einen Blick tn dcn Gctsi der Verrvaltung des Königs und seine Persönlichkeit thun. „Ja auch die Handschrift desselben, welcbe mehrere „beigefügte Fgcnmile zeigen, ist ein Denkmal seines Charakters. Eine dritte; Beilage, zur Jy- endgcschichte König Friedrich dcs Zwriten, schctnt„ uns dagcgcn fur 115". was sie beweisen soll (p. 22-32), nicht crhcblich, vtclinchr 11in aus einer Geld-Spcculation eines abcntheucrlrchcn Kopfes jener Zeit hervorgegangen.
Bekannt isi die hohe Achtung- uiid das begründete Lob, welches Friedrich der Große „seinem Königlichen Vater gezolxt hat:, weiin desen ungeachtet die tnnerx Tüchtigkeit, dre Charaktersesiigkett, weise Tbäti_ keit und Ordnungsliebe dieses Monarchgn, urzd das, was der PreußFsche Staat dicscxi Etgenschaftcn des Königs bis auf dyn hetz- tigcn Ta verdankt, tmmer noclx t_1icht genug. anerkannt „sind, 10 durfen w1r Mit dem Wunsche schließen, daß diese tt_cucBiographie dazu beitragen mdgx, ihre zahlreichen Leser auf den rtchttgcn Stand- punkt zu erheben, ein unbefangenes Urtheil immer mehr zu verbrei- tcn und die an sgi) nichtigen Anekdoten, nxjt dencn die vaterländi- sche Geschichte "ck bisher fast auIschließltcl) abgefunden
? Graf von Celles beim Könige Audienz.
572 9191182. 913111111111 -§1_'11(*inx* MK. 110. 43 In]. 984. 8111111. 70x. 350 45,',.
0031011“. 97; XF
1411111'8111011,15. 01111. 411 55T- 33 451; Y1nzl. l.-01111011, 16. 31111.
(70118, pr. (10111111, 925. 11110 [11,23. .]1111934. 81301. 98. 8111111. 1". 1821 352. ZF 45, ;. 11110151". HZ:. 53 110". 97. 9011113. 1“, j.»,Zj 78? 11.155. c. 1822 1054. 111113. 70. me:. 1. 1825 45. 1790111111. 27; 71011115. 47; 98.
8111111. 53 W;. [HF.
81 1'011'1'511111'11. 13. 111111. [1111111011 .“; 011. 101. 1111111111111; 3 „111. 91; 5111-111'41111101 355),
1'111'15 3 )11. 1111. 15/1011, 16. 111111. 33 1101. 99797. YZF --„ „FZ 911317. 11111111-„11'11011 127112 110051" .:1
100 111. 203. 11111. -0 |. 1304.
Königliche Schauspiele. Donnerstag, 22, *))?ai. ,Jm Schauspielhause: Auf Begeh- ren: König Konradin, historische Traqödie in 5 “21610. und einem Vorspielc, von C' Raupach.
eigentliche Gcschichte der Regierung dcs Königs anheimfällt; ) “Flandern, “ls Gastrolle.)
Sonnabend, 24. *))?ai. Im Opernhause: AUf Befehl: Olimpia, große Oper in .; Abti)., mit Ballets. Musak von (Mad. Schröder-Devrient: Statira, als Gastrolle.
Preise der Plälze: Ein Platz in den Logen des ersten Nan.
.. . . * ges 1 Rthlr. 10 Sgr. :c. Kantonwcjcns. * braucden. *
Im Schauspielhausx: Französische Vorstellung. Königsiädtisches Theater. Donnerstag, 22. IMU“. Der Schnee, komische Oper in 4 Akten. Musik von Auber. (Hr. Frisch, vom ständischen Thea- erberg: Fürst von Neuburg. Mad. Frxsct): Bertha,
ter u = als Eastrollen.)
Neueste Nachrichten.
_Paris, 15, Mai. Vorgestern Abend hatten der Großbri- taniiche und der Belgische Gesandte, der General Pajol und der
(Hr. Bethge: Robert, Graf von ?
Gestern arbeiteten Sc. .
Majestät mit dem Präsidenten des Conseils und dem O)Tinifier 5
der ausxvßrtigen Angelegenheiten und begaben sich Nachmittags in Gesellichaft der Königin, der Prinzessinnen, des Marschalls Fortier und des Groß-Kanzlers der Ehrcn-Legion nach St. enis. . Der König hat aus seiner Privat-Kasse 10,000 Fr. zur
Vertheilung unter die schuldlosen Opfer der leßten Unruhen in :
Lyon bewilligt.
Der Herzog von Aumale ist gestern früh von hier nach dem Schloß von Eu abgereist; der junge Prinz war von seinem Lei)- rer, Horrn Cuvillier-Fleury, und 3 Zöglingen des Gymnafiums Heinrichs [U, begleitet. aufhalten.
_Die Pairs-Kammer beschäftigte sick) heute mir dem Ge- selz-C'ntwurf Über die Befugnisse der Französischen Bank und
nahm die beiden ersten Artikel desselben ohne Weiteres an; Über ? skätiae den dritten erhob sich eine Debatte, die beim Abgang der Poy'r ; “ *
noch nicht bcendigt war.
Er wird sick) ungefähr 10 Tage in Eu *? melden, daß sich alle Spanische Znsurgentcn von der Franzi
x- . : , „ . ' * ". _ ck“* 1 „'A 3 * , ' 1 In der gestrigen Sißung der Deputirten-Kaxan ; dteicm Tage dci R1g10111hasks Rui) 11111Gurail)ren uber dieb
Ovpofitions-Mitglieder riefen aber durch eina_nder: „Er ist ei Verleumder, ein Brandstifter!“ und obgleich Herr Permer klärte,- daß er Niemanden habe beleidigen und nur ,habe sage wollen, daß man in diesen »))?auern niemals gege'n die Anstjst dcr Emcutcn spreche, dauerte doch die Unruhe“ bis zum Schw dcr Sitzung fort. . _! '
Man glaubt 11131, das; die De_putirten-Kaimyer ihre UM] ten am *.)Zsten d. und die Pairs-Kammer dtemihrigexi 0111-2501. d. M. beendigen werde; der Schluß der Sesnon 11511110 Mann wie man vcrmuthet, 1111123911611 stattfinden, und der König würd
sich in Person in die Kammer begeben und die bei dieser Gel„ .,
genheit übliche Rede halten. „ , .
.Der Französische Borschaftcr dci dcr Schivetzer Eidgenoß scuschafr, Wmf von Rumigrm, 111 in Paris anYekommcn. '
Herr 202111101, der vor Kurzem an die Stein? 018 HM Persil znm General-Proki1rator ernannt 10111'dx„ ist von de:- Wahl-K'ollcginm zu Dona» mit 10.“) unter 170 Stimmen Wied _ zum Drpnrirten gewählt worden.
Druck) eins „115111511. Verordnung 110111 2511111 11. M. wj dcr Präfekt des 7111101011, .Hrrr von Guizard, zum Direkt der öffentlichen Gebäude und “J)?dUUxiiMi? und zum Pi'äjidente dcs Civil-BauConseils ernannt.
Eine andere Königliche Verordnmig vom 2011111 11,912. 11
Ü eins aus !) *.*-)?irglicdcrn bejirhciidc .Konnnission nieder, um da
Vcrzcichniß d::i' Pcmsionairs der Cidrl-Lists "ois zum 1. Anga; 13.31) zu prüftn und dicwnigcn11111110111czu machen, welche' Gcmäyhcic des Gcseßcs dom N. April "0. I. zu einer tempora“ ren Untcrstiiizung dcrcchtiqt sind.
Der V)“?dnitcur rechtfertigt “0311 Pairshof um deswillexx daß er dir Stadt Clcrmond Ferrand in sein Dekret, 1132010811 verschiedenen Plätze zusammenfaßt, wo im April Utxruhen san ; gefunden, mit eingeschwssen hat, und 1139131 nach, daß dort eben??? falls Ruhescdrungcn von der republikanischen Partei angcyijsc worden waren. * _„
.Der Précurseur von Lyon [*crichccr, das; Herr Mago der Direktor des Pariser Vaudevillc-Theatcrs, am [Ucon 0.11 verhaftet worden sci), .
An der hiesigen Börse geht das Gerücht, daß die Sar“ _4 nische Regierung in diesem Augenblick Mit mehreren Paris Banquicr-Häusrrn Über eine neue Anleihe von 50 JKillionenui terhandle. _
Ein hiesiges Blatt meldet: „.Der regierende Paichavo. Tripolis unterbunden cht unter dem Einfiuß der Pforte und Ru ' lands mit exnem der größten Pariscr Kapitaliskcn über eine A leihe. Der Sheriff Hassuna 01350110, *))?inister und Sckwagerd Pascha's, ist mit Vol111111ch1en in dieser Hinsicht versehen und bei der Regicrnng nm die Erlaubniß nach, dieseAnléihe an der Börs zu 6 pCt. zeichnen zu lassen, Der Graf Friedrich von Bruc,d“ als Scabs-Osfizicr untcr Napoleon diente, hat ein Ober-Ko mando in der “.'[rmee dcs Pascl)a*s von Tripolis Übernommen welchcr Letztere nun schon über ein Jahr in einen Krieg in seinem Neffen, der sich gegen ihn empört hat, vcrwickelc isi.“
Briefe aus St. Jcan-Pied:de-Porc vom 5101
i“ '. *,
schen Gränzc nack) dcni_Obcr-Cbro hingezogen hätten, und d die Nachricht von Quciadas Niederlage bei Burunda sich b-
Nachrichten aus Madrid vom 5. Mai zufolge, Wollte
verdrängen.
1834. | Morgen? ,Nachmiti.“ Abends 20. Mal. 6Uhr. LUhr. ] 10 Uhr. |
Luftdruck. . 338, 5 1“"Par. 330,1. . Par. 340, .. 9 ““'Par.
Luftwärme 12,5 " R. 18,2 " N. 12,1 0 R. Tbaupunkt 10,9 “' R. 9,0 " R. 0,9 o R. Dunsisättg. 89 pCt. 49 _th. 80 pCt. Wetter.... * heiter. heiter. ; heiter. Wind ..... 1 W NW. * N
Wolkenxugz - W Z
Quovsärtigo 8618011.
3111810111311], 16 01111. 3111111131]. 11111111. 8111111111 5119» 5 F (10. 97; [5111134111]. 23725. 4-3 J 11111011. 9011,» ZZZ 7ZF.
Bekanntmachungen.
Ediccal-Cication.
In Sachen das Gesuch des Kaufmannes Balthaser
Friedrich Meyn zu Calbe an der Milde und Consor- ten, die Erlassung von Ediccalien _betreffend, werden alle diejenigen, welche von dem weiland Oberamtmmm Johann Haspelmacher xu Oschxkzsleben, ,oder dessen ehelicher Tochter Margarethe Eltsahexh, Ehefrau _des Königlich Preußischen Hofraths Christian Krakow ihre Abkunfc hcrleiten, und daher 111 der .*)_ccn Branchez der Haspelmacherschen Faniiiienndcixommtß-Erben geboren, bei Strafe der Präcluston damit vorgeladen, in dem auf den 9.Jun1„d. J., “, 10 Uhr Morgens, vor hiesigem Herioglichxn Kreis-Ge- richte angeseycen Termine zu erfchemen, ihre Abftam- mung von dem vorgedachcen Yberamcmann Haspel- macber nachzuweisen ihre Anspmxche aii der Zmsenrate des s. g. Yaspelma erschxn Fideicoxnmiß-Capxtals an_- xugeben, “ich auch über die W111)! eznez; gememsckxafcli- chen, mit der Erhebung der rucküandigen und kunftig fällig werdenden Zinsraten auf das den Haspexmacher- schen ideicommiß-E_rben fügfcer Branche gebuhrexide, 1200 hlr.Convenc1ons-Munze becragende Capital, zu erklären. , „
Gegeben Braunschweig, den 3: Mai 18.34.
Herzogliches Kreis . Gericht.
k: 11 i e t 0.
])a [131117 11011' 1. 11. 91131111.“- 51 110111163 1:01 111121101110! 11111110 11111 35501111: 1111131 (1111001110111 (1121 111 1111131110, 11.111170 (11 1701111111 1105511101110, 111 6031110116, 0011111111: 111 170110111011, 10 1111133111 8100311131001! giä ,'11 31311111710- 11111118 1701011111110 11121111 80.110111 1111111310 1.11 (2011111 111111 [1155310 1101111 („0111113311111 (11:11-1 115011711 (11:1 1:1385-0 [)0, [1055111 001 813110 111 (:.-1001011; 1101 71110. [1133111161110 ([Aus-“11110110 (11 111111311, 111111110 11 1'3111171111 111 (**-011111111111 11131 11110. 17111110 1813 (*. [):-11110010111101110 (1191113513: 0111: 111 [111350111310 0011110 (11 6350111 1101111111111 12. 1111110. ck10. 3695. (101 (11 1111 [11110111 511101110, 530111110 1: (3111-
Meteorologische Beobachtung. . 1 Nach einmaliger Beobachtung. nellwärme 7,1 " R. Fluiéwärme 15,0 " N_ Vodcmrärmc 12, 0 o R. Auzdiinü. [),-„1 0 2 " Rb. Niederschlag 1).
.JUIHFYRLtL 8171111111 11.374, 1158.
[Yat . zu
* *"
rikaden bis zum 5ten Artikel.
angenommen.
immer zu vernichten,
Vorzug gegeben wird.“
(1. 1331) 517.
2111011101"Anz.?“iiér für d:.“zß'reußiichen Staatén.
1211-- 61.1 510011101100018 (110111311113 1.1 111 [111 1110141: 11 3131130 110] Z' 277. (1131 (1011. 611". [111112 1111311“. (: 0118 51.1 (111111111110 10 011131011: .111 (1550 113501111: 111110. (3111 1125111011115 81. 11110. ()]-3111131111: 3131117170111, 011110. ['111111113111 (*aus-“1 [103311 111 3110 001100150 pk0580ß01r51 (: (1001110131.
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11 [1105011113 11111110 51110 3111380 111511" „1011001110111 (11 1111135111 911311113 0 11131 |110Z111 301111 (11 1111111101111, 501“- 1011113, 1901101110.“- 0 (1111111113110, 1: zur:) 1113131110 1101 tre": 90110 116110. (31110111: 0111116310011: 111 111113110 (: (11* 713110- 1111, ('(1 111 quelle (11 1315111110 1; 111 [101113 :- (1111Zen23 110,54) 131511111. 611 0530171111: 11: 111680111112 101111111115.
[)311' l. 11. 910111111. 881101110, 26. 2311111. 1833.
11/1. 11. (10113110, 17161010. (:*-1111113031112.
Wiederholte Konkurs-Ausschreibung der Lehrkanzel der Geburtshulfe und der Frauen- und Kin- derkrankyeiten an “'der Krakauer Universität-
Pon Sxtte des akgdemischen Senats der Iagellonischen Universitat wxrd hiermit kund gemacht, daß die Lehr- kaxnel der Geburtshulfe und der Frauen- und Kindxr-Krankhxicen, xvelche Gegenstände wö- ch2n111ch durch 10 Stundexi m Polnischer Soracße in l)albxal)rigeneKtzrsen nach emem vom akademischen Se- nate zx: besiqxtigxnden Werke vorgetragen werden, mit 00111 nxen jahrlichen Gehalc'e ,von 6000 Polnischen Gulden, mittelst KonkurH-Pryfung beseizt werden wird.
Mit besagter Kanzel_ 171 die Direktion der Entbin- duqus-Aqfialc, dann die Obliegenheit, den erkrankten Wochnermnen und Kindern ärztliche Hülfe zu leisten, ferner die betreffenden Zuhöreyprakcisch in obbenanten Fächern zu unterrichten, endlich das Impfungs-Ge-
01111111: (**-130011113111. rayy. (1111510. „4110. 110331, 1111111101110
schäft zu beaufsichtigen, verbunden. *-
? gelangte man mit dem Gese1§;C'ntwurfe Über die Aufbewahrung ? von Waffen und INunition und über die Errichtung von Bar- Heute wurden auch die übrigen ? Artikel des Entwurfs, .; bis 11, nach Beseitigung aller in Vor.- 1 schlag gebrachtrr Amendemcncs“, genehmigt und schließlich das-; ganze Gesetz mit einer Majorität von 230 gegen 88 Stimmen 3
1015. 21). „Xproc. 111". 00111111. 79. 70. 110 1:0111'. 7T), 85. . - . . 5 'a , 11'. (3011111. 9““. **“. [111 ('„0111'. 97. 15- 5 roc. S " Bei der Debatte über den 0101 Artikel kam 1 M* p [ 3p1'13c. ck 447? Cortcs-OM. “„U-. .*)pproc. Bpe
es zu einem heftigen Auftritt in der Kammer, indem der Groß- siegelbewahrer, unwillig über die Amendements dcr Oppo- : sition, fich folgendermaßen äußerte: „Ich erstaune, daß in diesen Mauern, sobald es sich darum handelt, den Bürgerkrieg für das Interejse hintangeselzt und beständig dem Interesse der Llufi'uhrsiifter der Diese Aeußerung erregte gewaltiges Murren; es" erhoben sich 50 bis 00 Mitglieder von den beiden , äußersen Seiten und riefen den O)?inisrer mit der größten Heftigkeit , zur Ordnung. Herr Odilon Barrot sagte zwar, man solle den ? Großsiegelbewahrer seine Phrase zu Ende bringen lassen; mehrere 7!
jckzc gen1achten Anleihc-Vorsci)läge abgeben. O)?an erwartete bi nen wenigen Tagen das Dekret, welches die Cintheilung 11 Landes in Wahl-Bezirke cnthalccn Und dem dann die Veroy 5 nung, wodurch die Cortes cindcrnfcn würden, bald folgen sou -»-- Heute schloß ;")proc. Rente! 111". ("_-111111. 1015. 5. 1111130
! Rente 74-75. 90-4. Hproc. Röm. 96.2. AnSgosckzte Span. S*.a')i;ld 15,9
Fran kfurta. M., 18. »))?ai. Oesterr. Jordi“. “371181011100,“ 4proc. NZ. Bank-Actien 1564. Parr.-O§!. 139Z. Loose 100 Fl. 207. Preuß. Prän1.-Sch. 50:7. Holl. ;“;proc. Obl. 95Y Poln Loose 01-2. S'.*an.50roc. Rente 71-1. Zoroc. do. vero. 4“
der Gesellschaft stets
Nedacteur 00 1191.
(Sedruckt bei A W. Hayn.
*..-
Diejenigexi, welche um diese Kanzel einkommen txol- einer in den Ländern der drei Allerhöchfien Schu1b len, yahen thx Gesuch an den 11917101» Magnifica: lang- gelegenen Unim'riitäc erlangte Doctor-Diplom. fiens bis 12. Juli 1834 poßofrei eenzuschiäeu, und mit Jene Konkurrenten, welche nach Einsicht ihrer nachüebrndeii Zeugmffen und Urkunden 11: belegcn: [“Wo und Beilagen vom akademischen Senatefüra 1) Taufschxem. 2) 611111011111111111100. 3) Das nach ab- [ificirx anrrkannt werden, erhalten vom 1100101“ grlegtqn arena,?!n Prufungsn qn drr Krakauer oder „an g111110113 eine Einladung zur Konkurs-Prüfung, wel einer in den „551111138111 der drr: 211191011101an Schußhose an den fetigesrizten Tagen, nämli den 10. Octo? grlxgenen Unwerüiut erlangte DoctorZ-Dipiom. , schriftlich, den 11. October 1834 mundlich in den :*
31110 Konkurrenten, welch? nach Einsicht und Pru- benannten Sprachen abgehalten wird.
(I"!) 101le GEWO? und Beilagen vom akademischen Krakau, den 29.211101 1834.
Senate fur «1111111111111 anerkannt werden, _rrhaiten vom Secretair des akademislbkn Senats 111-0101 dlagn-k-«ua eme Einladung zur KonkuW-Prü- 11. (2 1 n y s lc ;. fung,_wr|che a:- den unabänderlicy sestgeseiztsn Tagen, * uämltchidm 10. October 1834 schriftlich, den 11 Oc- tober niundlicl) 111 obbena-mtrr Sprache abgehalten wird.
Krakau, den 20. April 1834.
Secrecair des akademischen Senats xxx. (21.098111.
Literakiscke Anzeigen,
Bei 5113, Login, Friedrichsüraße Nr.161, (| eden ersch1enen und durch alis Buch- und Kunst lungm zu beziehen:
.Di-Ls woblgexroffene Portrait „
Wiederholte_Konkars-Aussch'reibung der Lehrkaiizrl des Kontgl. Hofkunsilers Herrn Dobl dtxr gertchtl„tch„en Arzeuetkundx und medtct- Preis auf Velin-Papier 15sqr., und auf chinesis * nischen Pol_1z_e1, da„nn der Geschichte der Me; Papier 20 sgr. die:" und Chirurqie an der Krakauer Universiläx. „._.-.___.
Von Seite des akademischen Senats der Iageilom-i Lai 81111011 80111001) 81001119. 111111111111.) “ schen Universität WlZ'd verrmic kund gemaxht, daß die 5110110 U11. 24, 131 7.11 111111011: * Lehrkgnzelsder gericbxlichen ?lrzeneiku11d1_und 'koxmgrayl-izcng Korte (11:1- gamma! MédU'lUKFChen Poxlle, dann der Géschlcehtk 0101111131011 11101111-011121'1111'0116, 1101111 er Medizin und Chtrurgie, welche Ge,)enjiandr geben Wo 11/1111. 110121 11-111 .1. 11. 11111111; woch)rntlich durch 10 Stunden, und zwar ei'sirre m 1. >-q.. 111013 111111. 1359. '“ Lalbjähklgét! Kurs?" Polnisch, [EHEIM durch's ganze [)18 1710011110111! 110310111 1111: 4500110111211, 21133111" Jahr lgtqmtsck) nach Einem vom akademischen Senate 3 191.15 1111 [)"-«111119330, «'01011 1111 ]..mse 111011) 311 besxczctlgrndcn WNW voqucraqen WSWS", Mit dem !"1'8 813011011 11. (3150110111611, 11111] (1.13 (1131116 [ZZZ be fixen lahkllchkn GLHZUL von 6000 111011111112?" Gulden. (11-51 seyn 11111111, ])13 "10011111 (1111 51111301111110118-91'811" nnctrlß Konkurs-Prufung befrizt wexdcn wird. 511.11. 1.1.- 1111 17. 8001101101! 511111 11111101.
Diejenigep, welche um diese Kanzel einkommen W01- 111 1101" 1111Z0111s1nl'11 810015-213111105, 80 "16 1111 [en, [)(],ka [hk G.?sUÖ an den [100101171315111110115 läng- 705115011011 11111] 113111113“ 111111 51101101'zc11011 213111111! ßens bis 12, Juli 1834 poüofrei einzuscyicken, und Mit 151 (111: 1. 50011011 [0110111] 1101111110111 11110111“), (1311?! " nachüehendey Zeugmffm UUd Urkunden zu belegen: 1111111211 11110 111101" 1411111'015111137011, 111111 bemerken " 1) Taufschem. 2) (3111110010111 1711110. 3) Das nach ab- uocb, (11131110 („*.-101110110110 ]ZrläuwruUZ 311111- inklukl gelegcen strengen Prufungen an der Krakauer oder an 3600111111011 «eräen kanu.
als das Heimische seyn; im Gegenrheilc.
* « MUMM Sk
Allgemeiné
Berlin, Fmieag den 2317171111111
0 a t I = Zl i tun g.,
Am111che Mach11ch1111 Kronik des Tages. e. Ma“eskät der König haben dem Pfarrer Berendes u Hsm, iijegierungs-Bezirk Merseburg, den Rothen Adlerx BM vierter Klasse zu verleihen geruht.
Des Königs Majestät haben den bisherigen Landbaumeisier Br'jx hierselbst zum Fabriken:KommisfionsxRath zu ernennen
geruhk- „_...
hre Hoheit die verwittwete Frau Fürstin von Thurn undHTaxis ist von Regensburg hier angekommen,
Jm Bezirke der Kdnial. RLZÄEL'UUJ, . * u Bromberg ist der Pfarrer WicsiolowHéi zu Ostrowo
dm“ „Dekan des Powidzer Ki:chen-Kreiscs ernannt worden
Angekommen: Dcr General-Major Und Jnspecreur der MM Artiüerie-Jnspcctidn, von Dies, von Magdeburg.
ZeUungs-Zck110101“1sdcen. MuSland.
. R u s; i a n d.
“.*“ -- St. Petersburg, 14, Mai. Eine dcr 1e'ten Nummern der Nordischen Biepe enthält von demselben er- fasser,dcr neuerlich die (zu seiner Z1'11a11ch ":*9" de:“ StaaxsZciiung enthaltene) Schußrede für den Ackerbau ichrieb, emen ähnltchen aus dem (Gebiete unscrer Staats-Oekonomce, Unter „dem Titel: „Bemerkungen eines Liefländischen Eremiten über den heutigen Bestand der Rusiischen quufaktizr- "Industrie“, welcher dem ersten an (“nteresse eines gleich wach- nqen Gegenstandes, an belehrenden emerkungen und darays aßqeleiteten patriotischen Winken keineswcgesYachftfeht; aizs die- serii Grunde theile ich ihn hier mit: „Seit eintger Jeg“ *- heißt es darin -- „werden die Erzeugnisse der Ruisischen 1anufaktur-Induftrie unaufhörlich von unsern_ Journalen gelobt. Die Patrioten unseres *.Yanufaktuxtyeidns verküiis den laut, wir bedurften in Beziehung auf dreien Industrie-
qu-Ekax-bx Und Fabriwx: &II-TS,", würd“ “*.-1“ ""ck-„*NEU so qm wie in Etigland, Frankreich und Deutschland producirr. “_ ,_ lese die neuesten Russischen Journale nach U11d werd! 011111 2111- führung beskätigt sind?". Ich beskreitc es kctncsivegcs, dai; auf den leßtcn Aus'siellungen umercr
reich und Deutschland _qcfcrtiqten an Güte und UWMY nicht nachsianden. 'Wir sahen Hier aher doch nur Muster-Sthkc o_dei auserwähltc Arbeiten; dir. Fortrckirittc 1er *))?anutqktur-Jysw11111 lassen sicb indessen nur nach den 111 großen Quaxrrctäreu s0b1"tc11““ en Geaenständen bcu1't[)1*tlen. Seit mehreren Jahren dw Um-
.» -egend dcs“ Dorpatschen “?")?usensitzcs bcwohnend, 1111) 111) auf den
"dort jährlich im Januar drei W011)?" 1311111111111 „1011911911010; "1101111011101 alle möqliche GattungcnRusslscher Wam'cn m 100311111 uéPetersvura, aus Moskau und andertiGebieieU11'1:-._ 1111121111 77.3111;- cmds "- und ich kann bctheucrn, daß keiner dieicr 21111§*1i*orrt'1*n[111'1
ar, wiewohl Dorpat es in seinen neuesten Vkrhälrniiien wod: 0.1“- 1diente, daß eine Russische Industrie daselbst zu 0111111111 *llcßtk. ZDir Stad? zählt gcgen 10,000 Einwohm'r, i!“: 011“ Qentraimmki
auf diesem Jährmarkte bezogenen Wanken dcn 1111111111 11.01.1111 arten Ad.?! und alie kleinern Städte 1:11“ Provieix. TON; 191111 erohner trefflich gearbeitete Waarcn zlrwürdiaen versehen und sie gern kaufen, dafür 011111“ der iüzigir 9111100111 1111110111001 _iefigenKaufmanns zum Beweise. C1 vericdi'isd 1111191011711 „1112 dem Auslande eim“. ansehnliche, von dem T(U'Qf-Z 11111111111- Par»: Waaren, und 11n0211chtrt dcr thcuren Pycisc, 1111“ 11111111 119 der Spekulant ihres hohen ZoUs wegen veräußern mußce, mitidcn “e ihm alle in Kurzrm mii" ansehnlicvem 0559113111110; adqxnommcn. einsSwegcs huldigen di:" guten baushältcriiäxcnx Henrichs". dic , ier wohnen, dem Vorurthcile: das Aiisländeicdo mütse “111017 „13161 11101011“ sich «der der Vorzug für das erstere erst nach langer reisichcr ÉkWägUnß und Untersuchung geltend .Die Russisckwn, Dorpats Iahmnarkt [1101-1110 in der Rear! besr-chenden Kaufleute klagen über die Vcricblcmme. mug del" Zeiten, über den von Jahr 7,11 Jahr schlechter werden- den Markt, die Käufer aber über die ichlcchren Waaren, welche mit den „Jahren sich keineswixges vervollkommnen, sondern in glei- cher Qualität bleiben. Dieses unstreitbarc Faktum fand unter meinen eigenen Augen statt und regte mein Nachdenken auf. Es rief die Frage in mir hervor, in welchen Zeitpunkte," dic Manufaktur-anuskrie in den verschiedenen Europäijckxn _Srqq- ten wvhl am meisten blühte? Ihre Beantwortung 111111311 10; in der Europäischen ScaaWn-Geschichte suchen; so überzeuqre lch mich denn, daß nach dem Verhältnisse des Flors der Wisep- schaften und Künste 1191) auch die »))?anufaktur-Jndufkrie *in xc.- dem Lande hob. Jeder, der die Geschichte kennt, wird sich er-
" innern, daß in dem heutigen Königreiche Belgien, namentlich in
seinen Provinzen Brabant und Flandern, Fabriken und “Mang- fakturen sich auf dem Höchsten Standpunkte der Vollkommenheit 1:11 161en und in der ersranälftc dcs 17ten Jahrhunderts“ befanden, Wo auch namentlich die Künste und Wissenschaften in diesem Lande ihren größten Blüthepunkt erreicht hatten; daß Nürnberg in dem Zeitpunkt der Centralpunkc der Deutschen OIZanufaktur-Zn- dußrie war, als“ daselbst die Grützder der Deutschen Maler- Schu1e lebten; daß in Italien dieielße Industrie zugleich mit dM Künsten auflebre und 111111) mit ihnen im Verfall gerieth; daß das" reiche England mit der Gewmnung von Kunstschäßen
'“ erst seinen Geschmack für das Schöne erweiterte, und so erst
den Grund zum heutigen Flor seines Manufaktur-Bestandes
Zweig schon nicht mehr des Beistandes der Ausländer; denn Alles,
*))?an
1111113 sehr ausgedehnten reichen Landstrichs und 11111101 mit den .-
'Manufakcur- Rund Faerk-Cir- zeugnisse die“: dargestellten Gegeniiände den in England, „Frank- ;
legte; daß endlich Pkcußens *))?anufaktur-Anlagen zugleich mit der Begründung seiner Akademieen der Künste, mit der Anlegung, Erweiterung und Vervollkommnung seiner bc: rühmten Univerfitäten in Aufnahme kamen. Damit die Manu- faktur-Jndustrie blübe, i!": es durchaus nothwendig, im Staate eine genügende Anzahl von Mechaniker", Mathematikern, Che» mikern zu hasen; es ist nothwcndig, daß die Malerei und Bild- haUerkunsk Üöerall dic öffentlicher: und PriyanGebäude mit ih- ren Werken zicra. daß sich bei den Manufakturisien der Ge- schmack für das Siixdnc und Treffliche begründe. Während der festen Petersburger Manufaktur-Ausstellung enthielt die Nor- dische “Bienc die richtige Bomerkung, daß unsere gewebten Zeuge nickyts OrigmellsI darbieicn. daß wir daraus nur Muster und Gegenden der Schweiz odcr Frankreichs kopirten, un- geachtcr wir doch im cicjkncn 111013111 Vaterlande die rei- zendsten Landschaft:: . “1111611131111, namentlich in der Krimm, in Geoxgten, Kachexie" und Finnland besitzen. Woher dies Ont- ;iehe, ist nicht schwer zu ("rklärcnl Wér besitzen natürlich Wenig Zeichner “und noch weniger Fabrikanten, welcbe verstehen, was Originalität“ und Neuheit der Erzeugnisse heißt. In Silber und Gußeisen arbeitet man“ dei uns trefflich. Man vergleiche aber die Forman unsercr Erzeugnisse “mit den Pariser und Berlinrr Formen, dann wird man sich von dex Voi'trefflichkei1 der in 01?- 1'111 Ländern gefertigién Gegenständ? überzeugrn, wo die Th.?orie des Schönen ßch schon Über alle Fächer der Industrie verbreitet hat. In der Festigkeit und den Farben der Binnen-Er- zeugnisse spielen die Mechanik und Chemie die wichtigsten Rollen, und alle Erfindungen und Vervollkommnungen gehören in dieser Beziehung den Ausländern. Wäre bci uns;“die Kennt- niß dieser beiden Wissenschaften verbreiteter, widmeten unsere :Ungen Leute des Mittelikandes, die Bildung erhalten haben, sich den praktischen Geworben, statt im Staatßdicnsie dem Range nacb- zujagen, so ständen wir auch mit unserer Manufaktur-Jndustrie auf einem höhern Standpunkte, als es jrßt der Fall ist, und dürften dann hoffen, de:“; leitenden Briscandes der Ausländer uns entziehen zu 161111111. ,Ich [30111 “('s für eine unbejkrritbare Wahrheit, daß, bevor nicht in citwm Smatc eme himxrichende21w
„zahl inländischer Geicörten, Künstler und rechniscixer JJTeisxcr
vorhanden isi, alle Manufaktur-Jndusti'rc immer auf einer nie- drigen'Stufe bleiben wird, wenn aueh in Folge des Prohibitio- Systcms die Fabriken und Manufakturrn sich vermehren und die Zahl ihrer Erzeugnisse sich jährlich vergrößert, Wird Eber irgend ein Nußen aus dieser Menge thriken und ihren vielen Crzeuxmissen zu ?rwarten sevn? Aufme'rksam die Bcrickite unserer jährlichen ***-L7ZPU'É-Bisän3kn ,d1!“chl.aufe".d. W501“ ich, daß dcr Export Unfrei“ Manusaktur-Erzeugmpsc nach Asien seit einiger Zeit be- i'utend abnimmt, für uns war aber Afien bisher immer der 11019 '?[bsakz-Markt. Lange konnte (ck die Ursache davon nicht ergründen, endlicd finde “17 “in 11111111 Englischen Journale dic Lösunq diescs Räthsels. DieEnqländer, von allem Vortheil xxebend, bemüht, überall die Sieveriorirät im Handel zu erlan-
1110, davon Damvsscdiffe ayf 01111 “0501111124 1111111111 uiid 11101711 111111 anf diesc": Scromc idrc Manufaktur * Cr „1111011111? 1115 Kabul, das an die Bucharci gränzt und
vom Persischen 9321110111111 aus" versehen sis 'pet'ücn und die ".'lsiariscln' Türkpi 11111 ihren Waai'cn; durch dicPreisc tbrcr W011, ron, dw .:111 (Hilti- dcn unsriqi'n 119111111 niciix nacbsrcbcn werdcn, 11111101 sie "011 Asmtiscdcn Kaufkcnrc an sick) ;11 locken gewußt, fiir welchc 111 1110711111 *))?anufakturrn nnd Fabriken eigen? Waarcn- 0501110111171 perform“ wurdcn. Jai) verbürge mich kkineswezxs séii“ OU" ?*iurtwnricität diescr Nachricbr, ist sic aber gcgründet, so 111111ng1 111 1111111111 Nachdenken rim- 1'11111'1'1'1' Ausaabc. Wir 1111111 11111 *anlands Manufükrur; Industrie auf do:: *))?ärktcn “.*-'.éccns m Iiavalitäc. Nitt' allem Wtffcnschaften nnd Künste, d. 11. 11111“ die Fortschritte dci“ Civilisation können 11111911- an11 11151 0111-1191: 11110 1111“ Bestehen begründen. So [1111.11 wir 11111“
1911100111119 Spekalantcn , 1111111 anisckxc , beqréifiiibex. qelrhriiie 3111111111“ 11100111 uttd nici): darnach ringen, irwikyrändiqc T*)?x'iiic-x 1:1 111111171“ 711111011111,Industrie xu jcun, 10 lange
[.*-::1c1'c 111111111“ 11111" (in:“ *.*orübcrgeßendc unzuverläsyjqe 3111101110101» 111110111. In die Eckmlrn also, aus dic Umvcrßkä- 1.11, m die „111111117101de11111 mii dyn Kindern und 3111101111111" 111119111“ Kaufleure und ,Tak'irikanxcn, an die Maler- Palertc, dcn Zirkci und die “3111011.“ 11111 11311111; auch ohne sie giedi es gcnuzs, L:"UTT, dir den Degen 11011111 und dw Ges-exzc erklären können! “Ica-xxi und das 13501613 10110111 uns chen äußere Feind.“
*.* !A!)
10.-.* 1111111“.- 2501111310301- 1101115111. 1-1' 111611111 aber ruhia bci 111 . „x,
und Geworben 1111111111. Treten „1115 ihrer “F**xsii-c [011171 Fabtktkantcn aux», wie- der “Franzose “Tsrneau 1111? 1111111 Petersburger Baix-d, dann bedürfen sie wahr- lmsrtg [“?th “Ranch, nm geachret und geehrt zu werden, dann bx'auchcn auch wir die Rivaliiär Englands, Frankreichs und "Ocmxxylaridswnchr mehr zu fürchten; doch noch habi-n wn“ diew Okwocbc nicht 11'1ebt. So soll 1111."- also auch das Lob nicht ein säwäfexxn, der 1110111111111110 Gcwinx nici)! verbiendcn, welcher nur eme Foix]? dcs Zufalls und der Zcicverhäitniffe, kcincheges das J161U110t unscrcr eigenen aniirv'rrcngrcn Handlungen Ui. Traut aU'o, «liebte Landswucc, nich1 dcn Schmoichlcrn, die 111 Éxrasc über cure Musteroroben geratyon; traut aber der Erfahrung, sic wird suck) sichere Belehrung bci dcm aufmerksamen Srudium dcr gci'chichtiicl)en anustric aUei' *.*ändci' und Völker geben.“ So weit jener Aufsatz, zu dem die Redaccion der Biene naa“), stehende Anmerkung hinzugefügt hat: „Möge der achtbare Lief- ländische Eremit, wenn er nach Petersburg kommen sollte, un- scr technologisches Institut besuchen, dort findet er seine patrioti- schen Wünsche bereits ins Leben gerufen, ein Beweis, daß unsre Regierung die von ihm amxegebencn Mänqel kennt, sicht und verbessert. Die in Moskau vom Grafen Stroganow gegründete Zeichnen-Sck)ulc, die ebendastlbsr von den Gebrüdern Prochorow angelegte Handwerker-Schulc. tragen viel zur Aufnahme des dortigen Fabrikwcsens bei.“
Odessa, 2. Mai. Se. Majestät der König von Griechen- land haben die Dedication einer so eben hier er|chienenen philo-
11 “.?11171111'11
i *. m _?lnerkdnnuna des großen Dienstes, den Herr Pilzipios durch dicies W011“, welches" ein neues, schnelles und methodisches Mit . 01 zur Erlernung der Griechischen Sprache liefert, der Wissen-
ichaft und namentlich dem neuen Griechischen Staate geleistet,
sophischcn Grammatik der Ncu-Griechischen Sprache angenom“ men 1an djsm Verfasser derselben, errn Jakob Pißipios , eiix iehr !cdmeichelhaftes Danksagungs- chreiben zukommen lassen,
Ein andct'es_ Werk von demselben Verfasser, betitelt: „Die Waise voii thos“, in 3 Bänden, wird nächstens die Presse ver- lassen Es wird dies der erste Roman seyn, der in Neu-Grie- (binder Sprache erscheint, und also ohne Zweifel große Aufmerk- 1atnkeit erregen, um so mehr, als es eine genaue und ausführ- liche Schilderung der RegierunngForm, der Sitten und Ge- bräuche der Einwohner von Chios, so wie neue Details über die furchtbare Katastrophe auf dieser Insel und über deren Ur- sachen, enthält.
Frankreich.
Par 1 s, 13. Mai. In der Rede, womit Herr v. Brig ode in der gestrigen Sitzung derDepucirten-Kammer dieDebatte über den Gesekz-Éntwurf gegen die Verheimlichung von Kriegs-Waf- fen eröffnete, sprach er sich im AUgemeinen dahin aus, daß, sobaid der Kammer die unangenehme Alternative gestellt werde, die Volks- Freiheiten zu beschränken oder das Land der Anarchie preiézu- geben, die Wahl niemals zweifelhaft seyn könne, indem seines Erachtens die rraurigste von allen voiitischen Lagen diejenige sey- wo es 1101" keine Regierung gebe, Indem er auf diese Weise die Nothwendigkeit anerkenne, den Feinden des Landes die Spihe- zu bieten, bleibe nur noch zu untersuchen, ob die Minißer durch die von ihnen vorgeschlagenen Maßregeln nicht mehr ver- langten , als die gebieterischen Zeit ; Umstände erheischten. Er seinerseits“ glaube dies nicbt, und daher stimme er für die Annahme des vorliegenden Geseß-Entwurfs. -- Herr Pagés war dieser Meinung nicht; viekmehr hielt er jenes Gesetz für völlig überflüssig, indem das Straf-Geseßbuch schon hinreiche, um jeden Empörungs-Versuch gegen die Regierung zu ahnden. „ Was schlägt man Ihnen vor?“ sagte der Redner; „Sie sol“ len erklären, das: es der Polizei, unter dem Vorwande, Waffen zu suchen, freistehe, in alle Privat-Wohnungen einzudringen, und sonact) mit der Unverießlichkeit des häuslichen Heerdes ihr Spiel zu treiben. Wer soll diese Haussuchungen vornehmen? Ein Justiz-Beamter, ein Gendarm, oder ein Spion? Wann sollen sie stattfinden? bci Tage oder bei Nacht? Wie lange soll das Gesetz. dauern? Auf eine bestimmte Zeit oder für immer? DieKom- mission die so sehr bemüht gewesenist, der Re ierung Bürgschafcw. zu gewähren, hat sich um die Verbürgung der oiksfreißéirkkrMniq bekümmcrr; wenn solche Ver csscnheit in gesitreten Staaten noth- wendig ist, so wollen 11111“ Frankreich Glück wünschen, daß es 11 Jabkbundcrtc hindurch ohne die Polizei des" Herrn Dumon (des Bericbtcrstarrei's) verwaltet worden ist.“ Diese Aeuße; rung errcate gewaltiges Murren unter den ministerieljen Depu- tirren. Hm Und wieder Kies; sich sogar der Ruf zur Ordnung vernehmen, dei? indessen unbeachtet blieb. Herr Pagés ließ-sich im weiteren Verfolge seiner Rede in eine ausführliche Erörte- runa des Gcseß-Emwurfos ein, der ihm in mehr als einer Be- xiebung mmgclhaft zu scon Wien. „Wenn Sie ein solches Ge- s'cß doci) crlasscn wollen““, rief er aus, „so legen Sie mindestens dem Volke keinen Fallstrnk, sondern aeben Sie- offen und unum- wunden Ihren Willen zu erkennen. Dem Geseiz-Entwurf zufolge sol] dic Beikimmung der vorgefundenen Waffen über das Ver; brechen entsckxciden; wie will man aber wissen, ob diese Waffen zu einer wrrsönlick'yeu Vcrtbcidiqung oder zu einem politischen An- griffe ventimmr qewescn sind? Also der '))kaqistratur selbst will man diese Unterscheidung überlassen; fie soll dem Einen sagen: Deine Waffen sind unschuldig! dem Andern: Deine Waffm'slnd iii'afvark Und eine solche Willkür schämt man sich nicht in einem verfaffunquäßigq-n Lande vorzuschlagen. Früher galt nur in Vencdia der Spruch, daß, Wo der Verdacht des Inquifitors be- ginnt, die Unschuld aufhört.“ Der Redner schloß mit der Er- klärung, das; das vorliegende Goss? das Signal zu einem Kampfe anf Tod und Leben seyn werde. Nach ihm bestieg Hr. Dumon dlc Rednerbühne, um zunächst die persönlichen An riffe des Hrn. Pagös zurückzuweisen, dann aber die Arbeit der ommission in Schuxz 51,1 nehmen. Hr. Pagés verließ mittlerweile den Saal, so daß, als Hr „Damon speciell an ihn die Frage richtete, ob er es nicht ais ein Vcrbreckwen betrachte, wenn die Zeughäuser geplündert, auf das Militair gefeuert und Barrikaden errichtet würden, keine Antwort erfolgen konnte. Der Redner forderte darauf je- des andere Oppositions-Mitglied auf, statt des Herrn Ixagés zu antworten, und ihm 11 sagen, ob jene Thatsachen etwa eine Ver- brechen wären. Meßvere Stimmen zur linken Seite gaben ihm aber das Unschickliche einer solchen Herausforderung zu erkennen, woraus Herr Damon Folgendes hinzufügce: „Herr Pagés hat bei einer anderen Gelegenheit gesagt, daß er dem Gesche un- gehorsam seyn werde, um seinem Gewissen zu gehorchen, und kaum waren vierzehn Tage vergangen, als die republikanischen Vereine 11: Kanz Frankreich diese Erklärung u ihrem Wahl. spruchc 111111111111. Wenn man einen solchen Fe ler begangen, wenn man sick) einen solchen Vorwurf zu machen at, so begreift ici; “es ganz am, wenn man von dieser Rednerb hne herab die Ungescrafchcit derer, die man selbst, zu Verbrechern gemacht hat, verlangt. “ Herr Pagés, der mittlerweile wieder in den Saal getreten war, [,.-|er sofort die Rednerbühne um dem Herrn Damon zu antworten, den er 1n Bezug auf einen leheern An- griff einen Verleumder _schalt. „Als das Gesetz gegen die Ver- eine vorgelegt wurde“, dagte er, „machtc i-b darauf aufmerksam, daß es zwei Gattungen von Vereinen gebe: solche nämlich, die dem Lande Unruhen zu bereiten trachteten, und solche, die die Neu. qion, die Wohlthätigkeit oder die Civilisation zum Gegenstande hätten. Ick erklärte, daß, insofern das Ministerium ein Gesetz egen die ersteren verlangte, ich demselben unbedin t und ohne Rück, Zan beiträte. Dies habe ich gesagt, nicht aber, was mDumon mich agen läßt. Als nun aber die Ministerihr Gesehau ““Verein-0 ne Ausnahme ausdehnen wollten, da erklärte ia), daß ich mich & m