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Zug!. 1015“.
53 Mat. 99FZ. QF MZ. Uauk-zctißn 12761. 205. 7111130111. 137Z.
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Königliche Schauspiele. Jm Opernhause: Robert der Teufel,
Dienstag, 24. „Juni. Oper in 5 Abth., mit Ballets. (Mad. Schröder-Devrient: Isabelle, als Gastrolle.)
Musik von I. *Meyerbeer.
Preise der Pläße: Ein Platz. in den Logen des ersten Ran;
ges .1 Rthlr. 10
Sgr. 1c.
Jm Schauspielhause: 1)0111' 1'111711111-1101'111131'1', 1091680111300" 1111 1'311011111211112111.
8911101101! 118:
8111213111012 (1131111111110. 1) 1.11 800011118 101111?- [111 1111111 80118 113 611111111111 111). 1111311811011. 111111110
"0111/01111 811 3 301.68. 2) 1108 11111138 1111111331111, 011: [)x-11811131- 131, 1711100111, 7111111871111? 130111111110 1211 2 1113108. Im Schauspielhause: Zum Ersten- male: .Das Crimen plagii, oder: Die Gleichen haben sich gefun-
JNittWoch , 25. Juni.
den, Lu spiel in 1 Akt, von Albini. ustspiel in 4 Abeh., vom 01. C. Töpfer.
schrift,
Königskädtisches Theater. Die Reise auf gemeinschaftliche Ko-
Dienstag, 24. Juni. sten, Posse in 5 Akten, von L. Angew.
Hierauf: Freien nach Vor,-
Vorher: Der Advokat
und sein Sohn, oder: Der erste Prozeß, Lustspiel in 1 Akt, von
Friedr. Genée.
Wegen eingetretener Hindernisse kann „Heiene“ erst morgen Die dazu bereits gekauften Billers bleiben zur heutigen Vorstellung gültig, oder können gegen mic Mittwoch bezeichnete Billers umgetauscht werden. Zum erstenmale: Helene, Charakter,- Gemälde in 4 Akten, von Bauernfeld. Hierauf : .Die drei Tanz,- meister, Posse in 1 Akt, von L. Rellskab.
gegeben werden.
Mittwoch. 25. Juni.
Donnerstag, _26. Juni.
Zum erstenmale: Der Liebestrank,
komische Oper in 2 Akten, nach dem Italiänischen , von Grün; baum. Musik von Donizetti.
--
710 Neueste Nachrichten.
Paris, 17. Zum“. Der König kam gestern Mittag nach der Stadt, um den Vorfiß in einem Minister-Rathe zu führen, und kehrte dann wieder nach Neuilly zurück.
Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Herr vo11 Rigny, [)atte vorgestern eine lange Konferenz mit den) See-Mt- nister Admiral Jacob, nach deren Beendigung sogleich Befehle zur Bewaffnung mehrerer Kriegsschiffe nach Toulon 1111d Brest abgefertigt wurden. Gestern Nacht wurde aus dem M111_1skertum der auswärtigen Angelegenheiten cin Courier mit Depeshcn für den Grafen von St, Aulaire nach Wien abgesandt. „ _
Aus Toulon vom 111111 1). schreibt man: „D1e Arbetten in unserm Hafen Werden mit großem Eifer betrieben; mehrere Linienschiffe und Fregatten find in der Ausrüstung bggrrffeq, darunter der Dreimaster „Trocadero“; die Fregatten „L_[mphtx trite“ und „Pallas“ sollen ausgebessert werden, sobald die Fre- gatten „Iphigenie“ und „Galathea“ das Bassin verlassen hci- ben. Gestern kamen 20 Unteroffiziere vom Z(Zsten Linien-chn ment hier durch, die wegen ihrer liberalen Gesinnungen von der Regierung zur Transportation nach Algier vcrurtheilc smd.“
I)?anspr1'cht hier von einigen diplomatischen Beförderungey, die nächstens stattfinden wfirden; Herr v.B11ss1'x*.1-cs, gegenwärtcg Geschäftsträger in Darmstadt, soll, wie vcrlauter, durch Herrn Lagrénée oder durch Herrn Pantois, früher GeWäftsträger “111 „Brasilien, seit zwanzig „Jahren in Diensten und der _Julc-Regie- rung aufrichtig ergeben, auf seinem Posten crsekzt werden. Da- gegen würde Herr von Bussidres nach Karlsruhe ko111111c11 und der jetzige Gesandte in Baden, Hr. von Mommy, sich als Ge- sandter nach Schweden begeben. Ueber die Beselzung der Stelle des ersten Gesandtschafts-Secretairs in St. Petersburg vcrlautet noch nichts. ,
Es verbreitet sich das Gerücht, daß in Algier die Verzöge- 1'1111g der versprochenen Verbesserungen großes Ykißvergnügen er- rege. Zwei neue Beschlüsse des Civil-Jntendantcn, wclche slch auf die gcztvungenen Eigenthums-Veräus;erungen und auf die Austrocknung dcr Sümpfe beziehen, haben, wie es heißt, [cdhczfte Reciamationen veranlaßt, und die zuletzt hier eingetroffenen Briefe aus Algier tragen fast alle den Charakter großer Erbittcrung. Man behauptet, der Marschall Clausel habe sich im Betreff der Lage Algiers direkt an den König gewendet, we1l er von dem Präsidenten des Minisicr-Raths keine befriedigende Antwort er ielt.
h Das Journal des Débats glaubt ganz bestimmx, daß der Pariser Banquicr, HerrBenoitFould, bekanntlich mojaischer Religion, zu St. „Quentin gewählt werden wird, und bemerkt in dieser Beziehung: „Die Freunde der Ordnu11g und der ccn- siitutionnellen Freiheit werden diese Wahl gemi]; mit Vergnügen sehen. Herr Fould wird der Kammer von großem Nußen seyn; seine ausgezeichneten Kenntnisse und Erfahrungen werden bei Fragen über unseren Handel und unsere Manufakturen ausnehmcndcn Werth haben. Auf diese Weise dürfte jene Stadt, die unter ihren Mandataren den General Foy, den General Sebastiani und Herrn Labbey de Pompidres zählte, dazu berufen seyn, ein 919- ßes und schönes Beispiel religiöser Toleranz zu geben, denn die Religion, zu welcher Herr Fould s1ch bekennt, wurdx noch me- mals in unreren geseßgebendcn Versammlungen repräjentirt.“
INan schreibt aus Rouen von gestern Abend: „Heute ge- gen 4 Uhr bestiegen hier die Herren Armand Carrel und Con- seil, Geschäftsführer des National, Herr Pauwels, der eine Gasbeleuchtungs-Anstalc in Paris leitet, und drei andere Per- sonen eine kleine Barke, um eine Spazierfahrt a11f der Sßine zu machen. Das Wasser schlug starke Wellen, 111611 em h„eft1ger Wind wehte, und das Fahrzeug schlug um. Hr. Consetl und ein ]un- ger Ingenieur aus unserer Stadt,_Namens Stewens, erkranken. Herr Carrel und die übri cn Perjoncn, die ihn beglcitcten, wur- den nur mit großer MüFe gerettet und befinden sich sehr 1111- wohl, obgleich ihr Zustand keine ernskliche Besorgniß einfiößt. Es war vor der Schwimm-Schule, wo die Barke umschlug. Bis jelzt, halb 7 Uhr Abends, hat man die Leichnams der Herren Conseil und Stewens noch nicht aufgefunden. Car- rel und Conseil waren wegen eines politisch1n Prozesses hierher
gekommen, der morgen verhandeltwerden sollte, nun aber Wahr- scheinlich bis auf die nächsten Asstsen verschoben werden Wird_„
Jm Temps liest man: „Einer Prévat-Naa)_richt aus Jta- lien zufolge, hätte diePäpskliche Regierung die Ilbyichr, den Fran; zosen, wenn sie fich dessen am Wemgsten versähen, Ankona durch einen Handstreich zu entreißen. Wir können dies nicht glaube,. denn aussolche Weise wieder in den 251013 von Ankona zu ge: langen suchen, hieße, Frankreich den Krieg erklären, und 0111 möchte doch wohl nicht gerade die AHsicht des Papstes sem» __
Die Nachricht, daß man in London seit drei Tagen damit ,
umgche, die Quelle der falschen Gerüchte hinsichtlich PortUaakz '
ausfindig zu machen, durch die an der dortigen Börse am 1211: 7 d. so viel Unheil angerichtet wurde (vergl. den Artikel aus d.. _
Times unter London), veranlaßt ein hiesiges Blatt zu ol: „_. genden Bemerkungen: „Wenn die Urheber dieses trügerische" '“
Mandvkrs entdeckt werden, so wäre es nicht unmöglich daß sie vor Gericht gestellt würden. Man erinnere 1113“ nur an das Urtheil, welches unter ähnlichen U111|ä11d1n Wen Lord Cochrane gefällt wurde, als er im Jahre 1811 das“ (15. “* rächt von Napoleons Tode an der Börse verbreitet batte. Ob.- . gleich Mitglied des Parlaments, wurde er zn eincr (Heldscras. .] von 1000 Pfd. Sterl., zu cinjährigem Gefängniß und zu M, * stündiger Ausstellung am Pranger in dem von 111111 repräscxxx. ten Stadttheil Westminster verurtheilt. „Dieser Urtk)ei[ss;x«.. wurde auch, mit A-usnahme des 11131111 Theils der Strafe, 1" man ihm erließ, in Ausffihrung gebracht.“ ;
Dcr Constitutionnel giebt als Ursache 7,11 dem ((W... „! gestern untcr Spanien gemeldeten) Fallisscmenc dcs Madrider Handelshauses I. Z. Carrasi'o und Comp. dcn 1111111111101" Vcrkauf einer sehr großen Summe Spanischer Fonds an, den dieses Haus in der Absicht 111111'1'1101111111'11 haben soll, 11111 1111“ die in Paris von Herrn Allende abgeschlossene Spanische Anleihe bieten zu können; das genannte Blatt fürchtcr, daz“; dicscs Un- ,
glücklich Ereigniß einen sehr traurigen Einsuß auf dicHandcd , . . ' ' “ZUM Pfarrer 111 2L011nowch ernannt worden. Die Ga ecte du Midi brricktct da" mmmclr 111111 * : ' """ _
z , , U ) Uwe, 1 2111111136111“: Sc. Cxccllenz der Wirkliche Geheime Rath
Operationen zu Madrid ausüben dürfte.
schen Frankreich, Spanien und Porrugal einc Datupfscbißfahxx eingerichtet sey; das Dampfschiff „Cl Balcar“ fährt 'sz190 Marseille und Barcelona, und zu derselden Zeir _qchx (1111; Mar:
scille das Dampfschiff „Commerce de Lille“ 111111) Lissabon ab, ?
1
Allgemeine
Preußiiköe Staats“ZeitUUV*
"Berlin, Mittwoch den 2511en Juni
Limtlixße Rachrichten. Kronik des Tages. Sc. Maikskäc der König haben dem Sicdemeister Lö wen-
WU, auf der SWM "Artern, das Allgemeine Cbren321chen 311 ,vcrlcihcn gcruht. 111 .
Jm Bezirke der Königl. Regierung zu Arnsberg ist der bisherige Pfarr-Verwalter Xaver
Nies zmn Pfarrer bci der katholischen Gemeinde zu Herdecke;
der bisherige Pfarr-Vtkar Sämer zu Ocstingiwuscn zum Pfar-
111 bei dcr katholisMn Gemeinde 111 Anröchte; der bisherige
Goisrltch-e aus drm Hause An1feid, Johann Steinhoff, zum 111111111" 111 Sämrfundcrq, und der bisherige Pfarr-Administrator ,'
„(Wiebe zu „Deich zum Pfarrer daselbst bestelle wvrden; “ zu Oppeln isr dcr bisherige Kaplan Mathias Ludcnia
11111) Oßy1*-*P1'i1s1d111t der Provinz Westphalen, Freiherr von
_thck'c, nach "Münscr.
Dsr Wirkliche Geheime Ober-Finanz-Rark) und General-
indem es unterwegesBarcclona, Gibraltar und Cddéx [18111511 Dirckror Dcr Stcm-rn, Kuhlmcyer, nach Karlsbad.
Die Sentinelle de Bayonne erwähnt eincn 1111101111. --
1
der von der Madrider Hof-Zeimng nicht gemeldet wordm ist; ,
es heißt nämlich in jenem Blatts, daß Evora und C'lvas von . _ __ . Ebru dicses (? Blatt meldet, die Truppen der Kdntgin hätten den Pfarrer von '
einer Spanischen Garnison bescfzc worden 1111111.
Burgctte, Zunmlacarrcguy's Zahlmcisrcr, gefangen 9111811111101 und
etwa 20,000 Fr. bei ihm gefunden; nachdem man ilzm dicse ah;
genommen, sey er aus der Stelle erschossen worden
Nachrichten aus Saragossa vom 5.,J1111i zufolge, „z,
ren die Znsurgcnten an der Gränze von C;1ta1011icn gänzlich ge: schlagen, i[)r Anführer, Jose Iover, getödtcc 1111d 1111511111011 Offiziere gefangen genommen worden. Andererseits wird aemcl- der, daß die Karlisrcn i" den kaskischcn Provinzen, dic 111111111)
cinem Haupt-Angriff et1tgege.'.q“e1)en, ihre Streitkräka im Thal
von Basran konzentrirtexy
"- HWT? schloß :“)proc. Rente 111". 00111111. 106. 10. 1111 00111. 106. 30. Zproc. pr. 120111111. 78. 10. 1111 130111". 78. 20. 5pro Reap. 111“. 130111111. 94. 90. 1111 120111". 95.10. 5proc. Spa11.ch
781. Zproc. do. 491, Cortcs-Obl.39-é,-. Ausg.Span. Schmid 181
Frankfurt a. M., 20. Juni, Oesterr. 5proc.Metal1 100,97. 100.'_.. 4proc. 91:1. 91 „“.... 2Zproc. 54. 231“. 111101231. Br. Bank-Akeien 1552. 1550. Parc-Obl. 140. Br. Loose zu 100 Gulden 209.1. Br. Preuß. Präm.-Sch. 57-3. Br. do. 4proc. 21111. 95. 9.473. Holl. 5proc. Oblig. von 1832 05:3. !,)5',-,*,-. Poln. Loose 653.„Br. Sproc. Span. Rente 755. 75“... “MM. do. perp. 491. 49.
Nedacteur (ck1- teeé.
Gedruckt bei A. W. Hayn.
W
Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen
wozu ich einen öffentliche_n Termin zum 1. September
Bekanntmachungen.
€ x 1 Durch das so wohl zur
Vorxttittagö_10 Uhr, vor unterschr Behorde bee Strafe der Ausschliqßung und des Ver- 1ußes ihrer Real-Rechte peremtoriscb geladen worden;
1 Erforschung des Vermögens- Zuüandes, als auch Zwecks der „Errichtung _emes Hy; potheken-Buchs heute erkanyte. jede erdenkliche Rem- tution aysschließende _und ubxtgens den hiesigen Lan- dxszAmetgen vollßändig inserirte diejenigjen, welche an den Nachla , gen Muhlen-Besißers F. W. Stuhr rzberbaupt, insbe- sondere aber an die zu demselben gehorigx Erbpachts-, Ma [; und Schneidx-Mühle (:. y., au_s irgend einem Re .es-„Grunde dingliche und hypothecartsche, oder auch personliche Forderungen und Ausbrüche zu haben ver- meinen, su oderen AWeldung mid Rechtfertigung auf e n .
act.
Iultd. I
roclama, sind alle des weiland hieß-
. ; iebener Gerichts-
welcßes hierdurch noch weiter bekannt gemacht wird. Furßenberg, den 16. Mai 1834.
Großherzogl. Amts: Iustitiariat hierselbst.
werden können.
Berlin, den 21. Mai 1834.
quiiz-Kommissarius Be? r e ndr.
Verkauf einer Avotheke und eines Wohn-
hauses in Lübeck-
Durch den schmerzlichen Verluß meines einzigen Sohnes IohannLartAygustSager, der vor “2. Jahren als Theilnehmer 111 mm Geschäft eintrat
_Zunx Verkaufrder Nathan Oppenheimscheu Grund- |ucke 111 Charlottenburg, m der Spreeßraße Nr. 28 11. “2.9 und m der Schloßstraße Nx. 8, aus freier Hand, babe ich aufgetrggenermaßew emen Termin auf den_ 2.5. Juni, Nachmittags 4 Uhr, 111 Charlottenhurg- Spree- ttraße 5321.29, angefeßt, wozu 1ch Laufluütgx mit dem ..Bemerken einlade, daß die Grundßucke täglich besehen
und seit dcrAZeit meine Apotheke unter der 'Firma:
Sa ers:
verwaltete, fiäde 1ch mi
Sohn
straße hieselbfj zu verkaufen,
_ in meinem vorgerückten 211-
1er leider veranl9ßc, meine _ ApothekemirsämmtltchenInventar,sowie ebenfallsmemWohnhausinderIohannis-
v.Z
Mö'glichü
Ge 1nnun
sinnigüen aller Eine etwa nothwendig werdende Neue Auflage 11.
wird unverändert und zum alten Ladenpreise ab: Ich habe mich visyer jeder Anpreisung dieser neu und
gedruckt. Zu beziehen durch:
die N1colaische Buchhandlung in Berlin (Brudersir. Nr.13.) Stettin u. Elbing.
A in Betxeffder schaftlich Po1n1sche11 Pfandbriefen und den
_Ho_lland1schen 21 pCt. Integralen. Haermtt benachrichtige ich die betreffenden Inter- resenten, daß schon von heute ab die
Literarische Anzeigen.
Herabgesetzter Preis.
Anselm von Feuerbachs kleine Schriften vermischten Inhaltes. bei Joh. Adam Stein. 27 „Bogen. satt 2Thlr.
15 sgr. zu ] Thlr.
Ganz besondere Aufforderungen und Vergünsii- gungen veranlassen mich, den Vorrath ge_ en- wärtiger Auflage dieses Werkes auf“ einen reis herabzusetzen, der jedem Gebildeten, besonders aber allen und jedem Juristen und jedem Lescinüitute 11. die Anschaffung möglich machen soll. Der Zweck“ ist: 1 Verbreitung derAnsichten und 13. gen die es gefriertücn 11ndfrei-“kx
. ansetze. -- Sollte jedoch Jemand zum Ankatzfe unter der _Hand und zu fruherer Uebernahme qxnetgt seyn, so bm ich auch dazu und zur sofortigen Mitthei- lung der Bedingungen erböcig, und werde, wetxn auf sylche Weise _der Mr_kauf zu Stande kommt, den offent- lichen Termin sogletch und zu rechter Zeit widerrufen. Lübeck, den 31. Mai 1834.
Karlsruhe. 21. C. S a g e r.
n_ 1 e i g e- 1ns-Zahlung von den land-
ßen Jahrgang in ganz Deuts
Zins-Coupon Der neue Jahrgang giebt
offiziellen Quellen bearbeitet. Steintafeln erl utert werden.
Arons Wolfs, Hanleen.-
Linden Nr, 44.
V incent in Premlau.
gr. 8111.
[mramgugubcn ] 11 11 .'1 1 1:
111111111“. )1111r11a11'11.
ta atsm 11 11 n e r. 1)". 1111511111".
entstandenen Zeitschrift enthalten.
Be; Ch. Th. Groos in Carlérube ist erschienen ten. "„Fünf Monatshefte snd nun im Buchhandel “
und m allen Buchhandlungen Deutschlands zu haben: und mogen bezeugen, daß noch keine medicmischesei .
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171611112. 13111110grx1y111e 110.11 111- 111111 1111313111183.
_ nthaltcnd. Oce Charlottenburger, Droschkenkutsibcr Sandfubrleute. Ick wollte, daß 810. Geheftet. Preis 741111-
Deutschlands Aerzte sch überzeugen möchten, wie _der Hr. Redacteur und ich unser Versprechen verwirklich-
Staaten.
schrift auf dem Erdboden rxiftirt, die das bringt, wa! ren und prakcaschen Aerzte in 55 Städtrn Deutschlands *-
„Seine unauSgesxkztx Wirksamkeit, ja seine ganzeZe' widmet der unermudliche Redacteur, Herr Dr. Schm1d
ck auf M so rasch als nur möglich Journale und Bücher (dies? Wisenschast betreffend) aus allen Ländkrn der Welt
.Der Preis aber ist so niedrig gestellt, daß 1000 Exem-
Und um das An“
“211111111111ka _ 1 Band enthälrI» Spalte 61 Zeilen, und kostet ein“!“olchrr BandZThlr-
So darf ich wohl mit cinigrr Zuvkrscht yosfen. daß ich von allen Acrzten,_ die ibrch'unst und der Wiss"- schafc leben, unternüßrwerde.
Leipzig, am 25. Mar 1834. _
Otto _W-gand.
„.
Erzählungen, Skizzen und Gedichte von L. Rellsiab. 3 Bände. Geheftet 4 Thlr.
In der 1111111111chWuud11mg 111 10 911“ in Comn11ision e_rschienen; . Berlm nne es ist und » trmi'k. _ von Ab. Brepnglas. Funfces Hefc.E M11 emem Ticelkupfer.
Karl quths in Berlin, Spittelmarkt Nr- 5-
x-Kandidatcn der Opposition gestimmt.
wir hier bieten. Ueber 200 der achtbariikn Litterato- _ . . ' “11111 die Herren I. chi-bvrc, von Schonen und Karl Dupm,
_ _ _ _ _ _ _ Bei Duncker und Humblot, FranxössMStTW-k 2511 Otto Wigand m Leipzig ersche1_nen und m N;". 20.1-, ist im vor. Jahre erschiencn und m 1111“ Nürnberg, der St_uhrschen Buchhandlung 311 Berlm, Schloß- Buchhandlungen zu haben; platz N12, wo Hefte zur Ansicht liegen, zu bcßellen: .].1111'11111211151' 11-21" 111- 111111 (111311111111317111-11 Zezammnsn 1719111111],
-Rachrichren. stand.
- ; a 11 k r e i ch.
. Paris, 18. Juni. Gestern gegen Mittag begab der Kö- nx'g sich in Begleitung des Grafen vdn Monraliyet „von Nemlln 1111) 931111101114, 11111 das dortige Mureum zu besichtigen.
„Der Staatsrat!) Legrand iskzum General-Dércktor der „Brök- km;, Chaussde- und Bcrgwcrks-Verwaltung ernannt worden. _ Dor Gencral-Lieukenanc Dalton, Mitglied des ancmterw- Und .Kavaklcrte-Conurös beim Kriegs-Miniskerium, 111 zum Kom-
Zcikurrgs Au r
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mando der zweiten Militair-Divifion (C-hzälons) [111111111 11110 1111 bisherige Stelle durch den General-Lceutcnant Srtncle er- :151 worden.
C'x'ne vorläufige sehr zahlreich besuchte Versammlung der
Hcrrcn Thicrs und Saivcrte als Kandidaten auftreten, fand ge- 11-111 Abend in Vauxhall statt. Zuerst ergriff Herr Salverte 11201111, 11111 in cinem sehr audführliche11 Vortrage seine poli- tisch1n05111ndsä1ze und die Gründe seiner Opposition gegen die „119111111111 zu entwickeln. Er gab fich bei dieser Gelegenheit !.!e Mühe, jcdcn Verdacht des Republika11is1nus, ja sogar 711" Beschuldigung cincr systematischen Opposition zurückzu- 1111n. .Hsrr Thicrs setzte dagegen die Grundsätze und d11111qswcisc drr OKajoricäc auSeinander, und indem er fie 111 denen der Opposition verglich, machte er léßtere nicht bloß 111.111 des Bösen, was sie gethan habe, sondern auch wegen des“ ten, das sie zu verhindern suche, verantwortlick). Das J our- c11 dcs Débats giebt zu verstehen, daß die Wahl des Herrn Hicks 111 dem gedachten Stadt-Bezirke kaum zweifelhaft sey.
Id St. Denis fand gestern Abend ebenfalls eine vorbereitende
rjammlung statt, zu welcher 1111) 3232011001“ eingefunden hat-
Von diesen härten, cinem hiesigen Blatts zufolge, 227 für ic vcrschicdcnen 111i111steriellen Kandidaten und nur 96 für die Drei andere ministericlle Kandidaten resp. im :Zten, 91911 und 10tcn Stadt-Bezirke, näm-
111 dente ihr politisches Glaubens-Bekcnntniß in die ministe- LfM Blätter einrücken lassen, um die Wähler für sich einzu- c)111cn. Dcr Rönovateur stellt in Bezug an das gegenwärtige 11111d11iß dxr beiden Oppoficionen einem Kasuistcn des Orleanis- * folgende Gewissensfrage; ,',Machcn chitimisten und Repu- iianer, wenn sic in einem und demselbcnKerker gefangen sißen, c!) cines besondern Verbrechens schuldig, sobald sie gemein,- 3751111101111) aus ihrrm Gefängnisse ausxubrechcn suchen, unter der edi11z1ung, daß nach gelungener Flucht ein Jeder von ihnen "Ml“ seine eigene Straße gehe?“ __ “2116 Gegensaxz zu den gestrigen Bemerkungen des Journal € cs Dibats Über den Quadrupcl-Allianz-Trak'tac liest man heute 11 der (351131111 de France Folgendes: „Die Quadrupcl- __1lléax13 wird von dem „Journal des Däbats als das geniale 14111.“ dos Herrn von Tallsyrand gcpricscn, während das „Jour- 1111 du Connnche den ganzen .1111)!" dieses Bündnisses der südx WM 11111111 dic nordischen *Mächcc für die Juli; Revolution in ("11111111 nimmt. Es" ist dies ein altchraum dcs Liberalisnnxs, “*1'1' 111131111) durch die Vermittelung des" ältesten Diplomaten * “1111110111510" in Erfüllung acht. Was soll denn abcr eigent- ..) 11111 Allianz bcdcutcn? Was ist ihr chxk? Soll irgend L!Vas chründec werden? Nein. Zunächtk handele es slci) ck11 das Zcrsrörcn. Dcr Umsturz dcr Legitimität 111 Frank- “'“-:'() (ck11 111.111) 111 England die Neuerer ans Ruder gebracht, und “111111 1)«11.1111 1111111111 _qcschäfccg an der Untergrabung dcr Enq- 1110111 Verfassung gcxrdeitct. Geleitet von demselben Geiste der 117161311151, smd England und Frankreich darauf zusammengetre- &'", 11111 1.140) einander die Holländer aus Belgien, Dom Miguel 115 “110111113111“ und Don Carlos ans Spanien zu vcrjagen. Was 711111111 1111111111171, so glaubt es sci) jetzt nach 3 Jahren 11011) 1101 11-111; sicher, 11110 Spanien und Portugal dürften eben so 1111111 1111111111 scnn, das Joel) il)rer11euen .Herren lange zu ertragen. '. 111111) den Q,nadrupcl-“Zlllianz-Traktar haben 1111114 aus einer Revo- )1111011 [)crvorgrgangene und eben deshalb vorübérgehende Regierun- «11 Me Gebrechlichcit vereinigt. Das Bündniß wäre nur dann [zxcdtbaiy wenn es sich um einen Krieg der Propaganda handelte. NM)? Hülfe aber können 4 Mächte fich gegenseitig leisten, die
'“ «111111 im Stande sind, sich auf ihren eigenen Füßen zu erhalten.
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Wähler dcs hiesigen 51111 Scadr-Bezirks, wo bekanntlich die „
! Aus déesenGründen ist auch dem nördlichen Europa jenes Bünd-
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niß ziemlich gleichgültig.“
Der 111: Ancomarehi hat aus Paris vom 16t_cn d. M. die nachstehende Vorstellung an den König eingereicht: „Sire, als ich die Ehre hatte, mich gegen Ew. Maj. zu erbieten, die auf St. Helena beigeseßte sterbliche Hükle des Kaisers Napoleon in Empfang zu nehmen, da schmeichelte ich mir, daß die zahlreichen Bittschriften, die von den Kammern Ihren Ministern ur Prü- fung 1'1berwiese11 Worden, einigen Anspruch auf die Au merksam- keit dieser letztern haben, und daß fie sich mit dem Gegenstande dicser Bittsckwifren beschäftigen würden. Bis 1le haben fie aber ein tiefes Stillschweigen beobachtet; es scheint, daß durchaus kein Beschluß gefaßt worden, und England wundert sich, daß es noch im Besitze der Ueberreste des Französischen Feldherrn ist. Gestatten Sie mir, Sire. Ihnen bemerkléci) zu machen, daß diese so lebhaft gewünschte Rcstixution, als ein Beweis des zwischen bei- den Kabinetten herrschenden guten Einverständniffes und der glück- lichen denpathie, welche beide Völker vereint, den ewigen Fein- den der Ruhe von Europa Stillschweigen auflegen, und fie zwin- gen würde, auf ihre verderblichen Pläne zu verzichten, was die Wiederherüellung des Friedens und der Ruhe, wonach Frank- reich schon so lange trachtet, zur Folge haben würde. Ich bin xc.“
Eine große Menge von Advokaten, Sachwaltern, Kaufleu- ten und Wählern von Rouen wollten den Herren Carrel und Conseil am 18. ein großes Banquet geben; nach dem tragischen Ende aber, das Herr Consril so ganz unerwartet genommen, ist dieses Festmahl abgesagt worden. Herr Carrel erschien am 17. allein vor dem dortigen Assisenhofe. Der heutige National meldet in einer Nachschrift, daß derselbe seinen Prozeß verlo- ren habe. Gleichzeitig zeigt das gedachte Blatt an, daß der Körper des verunglückten Herrn Conseil 11111 17. aufgefunden worden sey und daß man am folgenden Tage (also heute) dem Verstorbenen die leßte Ehre babe erzeigen wollen.
Die Gazette de France zeigt heute an, daß die Beschlag- nahme ihres Blattes vom 23. Mai von der Anklage-Kammer des Königlichen Gerichtshofes bcßätigt, und daß demgemäß ihr ver- antwortlicher Horausgeber wegen des in diesem „Blatts enthalte- nen Artikels Über die moralische und verfassungsmäßige Verant- wortlichkeit Ludwig Philipps unter der „Beschuldigung des An- griffs auf die Rechte und die UnverleZlcchkeit der Person des Königs, so wie der Aufreizung u Haß und Verachtung gegen die Regierung, vor den "Ilsj1j'etih01ge1viesen worden sey.
Zu den Hafen von Marseille sind im vorigen Monate 726 Schiffe eingelaufen, worunxez, 167 Französische, die theils aus dem Auslande, theils aus den Kolonieen kamen, und 181 fremde Schiffe. Zn demselben Monate sind 672 Schiffe aUSgelaufen, wovon 118 Französische nach dem Auslande oder nach den Ko- lonieen, und 182 fremde nach dem Auslande gingen.
Das Journal du Commerce enthält Folgendes: „Man hat im Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten end- lich beschlossen, sich mit den Haytischen Angelegenheiten ernst- lich u beschäftigen, so daß die unglücklichen Franzosen (die Ko- lonis11n wie die Darlcihcr), die bereits ganz in Vergessenheit gcrathen waren, nunmehr dem Ziele ihrer Bedrängniß entge- gensehen dürfen. Die bisherige Verzögerung diescr Angelegen- heit hatte hauptsächlich in dcr Unzulänglichkeit der über die Hülfsquellen Hayti's eingezogenen Erkundigungen ihren Grund; 11151 scheint es, daß die Regierung zur Ermittelung der Wahr- heit eine Untersuchungs«Kommission niederseßen wolle. Wir können diesem Beschlusse nur unsern Beifall zollen, indem der- selbe, wenn er auch zu dem gewünschten Resultate nicht führen sollte, doch immer von der Sorge der Regierung für die Interessen der in diese unglückliche Angelegenheit verwickelten Franzosen zeugen würde. Wir erwarten indessen von jener Maßregel das Beste, wenn es wahr ist, was man behauptet, daß nämlich die Haptische Regiernng fick) ernstlich mit der Abtragung seiner Anleihe von' 1825 beschäftige und daß sie in dieser Absicht bereits Ri- messen an ihren ehemaligen Banquicr in Paris gemacht habe.
Großbritanien und Irland.
London, 18. Juni. Der Portugiesische und der Belgi- sche Gesandte hatten gestern eine Zusammenkunft mic Lord Pal- merston im auswärtigen Amte.
Gestern wurde dem Grafen Grey eine Adresse von einer Anzahl von Dissenters der Stadt Bristol überreicht, die in sehr gemäßigten Ausdrücken abgefaßc war, und worin dem Minister dafür gedankt wurde, daß er schon so viel für die bürgerliche und religiöse Freiheit getha11,wcshalb man gern das Vertrauen hegen wolle, das; er auch kürftighin in seincn Bemühungen zu Gunsten der Dissenters nicht nachlassen werde, während man sehr wohl einsehe, daß er dabei nicht übereilt zu Werke gehen könne; zttglmcl) verwahren sch die Unterzeiclmctcn gegen die *).)?einung, als wenn sie im zcringüen mit denjenigen Nonkon- formiskcn überei11st1111111ccn, denen es um den Umsturz der herr- scl)1-ndc11 Kirche zu thun sev, “md die eine Trennung der Kirche vom “)*taat bczweck'tcn.
Dic Monde des Admiraks Codrington, daß ein '.)[ußschuß ernannt werden sollte, um die Ansprüche zu untersuchcn, welche die Seeleute, die an der Schlacht von Navarin Theil genom- 111111, 11011) a11f Priscnge'ldcr 11 111achc11hätrcn, wurde in der gestrigen Sitzung des Untctéauses, da sich außer Lord Althorp nur Hcrr Laboucheur und „Herr Hume derselben widerseßten, ohne Abstimmung angcno1n111e1. Herr Buckingbam wollte dar- auf noct) um die Erlaubniß 111ch1*uch111, eine Bill zur Verhinde- rung des Duellirens cinbringe1 zu dürfen, es fand fich jedoch, daß nicht mehr 10 Mitglieder im Hause anwesend waren.
Die Morning Chronicle äußert fiel) folgendermaßen über einige der leßrcn von Lxrd Grey vorgenommenen Ernen- nungen: „Herr Robert Grmt wird der neue Gouverneur von Bombay seyn, und wir könne: dem Lande dazu Glück wünschen, daß das Ministerium durch die beabsichtigte Erncnnung des Ferm Robert Cutlar Ferguson zu dem Amt eines Gerichts- Oiarschalls und General-Advoaten an Stelle des Herrn Grant
wieder einen populairen Zu1vqchs erhält. Durch diese Ernen-
1834.
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nungwird der_Parlaments-Silz des Herrn Fergusson für Kirk- cudbrtght erledigt; und wenn Herr Grant nach Indien abgeht, so mux; na1urlich ein neues Parlaments-Mitglied für den Londoner Wahl-Beztrk Cinsbury gewählt werden. Fährt Lord Grey fort, seme Kräfte auf diese Weise aus den Reihen der Reformers des U11terha.uses_ zu rekrutiren,_so wird er dem Publikum neues Ver- traucn-m die Gefinnung 1einer Resorm-Verwaltung einflößen. Es bleibr ihm in der That keine andere Wahl: er muß mit der Verthetdtgung liberaler Ansichten und populairer Maßregeln stehen oder fallen. Da die Coalition mit Herrn Stanley, dem Herzogs vdn Richmond, Lord Ripon und dem abtrünnigen Ra- d1_ka1en Str James Graham einmal aufgelöst ist, hatLord Gren keine Alternative. Die AusLJeschiedenen werden natürlich 111 den Ktrchen-Angelegenheiten ihr Gewicht in die Wagschaals der THW - Opposttion werfen, wenn sie s1ch ihr nicht gar offen anschltxßen. Die Minister können sick) also jetzt nur auf die öffentliche Meinung stützen und müssen ihre Verficherungen durch eine entschlossene Politik rechtfertigen. Die Tories, auf das Ge1chreé: „Die Kirche in Gefahr“ ihre Hoffnung bauend, werden 1111 Parlament tüchtig zu operiren anfangen, aber Lord Grey kann der Nkacht und Kriegslisk der Konservativen Troß bleten, wenn er seine Kraft in der Unterj'tÜßung der Refor- mer sucht.“ “
Der Dubliner Korrespondent des Globe berichtet uns term 12xen d.: „Sie werden leider gehört haben, daß in eini- gen Beztrken im Süden und Westen von Irland theilweise "Man- gei an.Lebe1-1s1nitceln herrscht. Der katholésche Geistliche eines K1rchsp1els tn Connemara hat bei" der Zrländischen Reqierung um Hülse nachgesucht; ich glaube, die Antwort von Sir W. Gossett 111 noch- nicht eingegangen, aber ich fürchte, daß es der htesigen Exekutive an Fonds fehlt, um solcher Noch zu begeg- ne11. Allem Anschein nach wird die Kartoffel-Aerndte in ver- scheedcnen Theilen der Grafschaft Cork ganz mißrathen, und man besorgt daher das; unter dem Landvolk großer Jammer seyn wird. Am JZTontage wurden die Mehl-Wagen eines Gc- traide-Händlers zu Cloghean auf der Straße nach Clonmcl von etwa hundert Männern, Weibern und Kindern Überfallen und 20 SackeMchl mit Gewalt fortgenommen. Drei Magistrats-Personcn begaben sich sogleich mit einer starken Abtheilung Polizei und Milicair an Ort und Stelle, und nachdem sie die Gegend um- her durchstreift hatten, fanden sie véer Säcke Mehl auf dem Felde. Mehrere verdächtige Personen wurden verhaftet und in das Graf1chafts-G1fängniß abgeführt. Ick muß hinzufügen, daß 1ch nach genauen Nachforschungen heute erfahren habe, daß im Allgemeinen die Nachrichten über die Aerndte im ganzen Lande jxhr günstig lauten. Das Getraide steht überall ganz vortrefflich. _Jch habe diese Nachricht von einem der ersten Handels-Häujer Dublins. Die lelzren Regengüsse haben die wohlthätigfke Wirkung gehabt.“
Der General Moreno, der s1ch mit Don Carlos an Bord
des „Donegal“ befindet,. ist, wie hiesige Blätter bemerken, derselbe, der den Spa11i1chen General Torrijos und dessen An- hänger, worunter fich auch ein Engländer, Herr Boyd, befand, gefangen nahm und erschießen ließ. _ ,Die Times sagt, es sey noch nichts Beskimmtes über die eigentliche Urjache der Ankunft des Spanischen Bevollmächtigten, Herrn Allendo, in London verlautet; man glaube jedoch kaum, das; sein Auftrag *sich so weit erstreckt“, ein Abkommen mit den Gläubigern dcr Anleihen von 1821 und 1822 abzuschließen, in- deß werde er jedenfalls hier viele Materialien über diesen Ge- genstand einsammeln können, die seiner Regierung sehr nüßlich seyn dürften, wenn die Zeit sci) nahe, wo fie dicse Angelegen- heit den Cortes vorlegen müsse.
Niederlande.
_Aus dem Haag, 18. Juni. Die Audienz, die Se. Maj. der König beuge, am Jahrestage der Schlacht bei Waterloo, bee willigte, isk bejonders glänzend und zahlreich gewesen.
Das Handelsblad bemerkt zur BerichtigUng des (vorge- stern erwähnten)_ Artikels über Hindernisse, Welche ausländische Reisende an unicrcn Gränzcn finden sollen, daß von 107 sol- cher Reisenden, die vom 1. Dez. bis Ende März in Nymwegm angekommen waren, nur sieben genöthigt worden seyén, ihre. Weiterreise etwas aufz11schieben, bis der Kommandant der Fe,- stung nähere Wjetsungen in BczuZ auf sie erhalten habe; 11111“
wei Verdächtige seyen jedoch gar nicht zugelassen Worden.
on den während desselben Zeitraums zu Rotterdam angxkomme- nen 80 Franzosen habe man nur einen Einzigen zurückgewiesen der auch in Belgien keine Ausnahme gesunden. * ,
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Belgien.
Brüdsel, 19. Juni. Herr Goblet wird unverzüglich ab- reisen, um als General des Genietvcsens dic Festungen des Kö- nigxexchs zu besichtigen. - Dcr heurige Moniteur bemerkt zur Beseitigung der von einigen anderen Blättern geäußerten Zwei- fel, da!; mit der Entlassung dieses Generals von den ihm an- vertraut gewesenen Functionen eines Gesandten in Berlin auch der Gehalt desselben, als eines solchen, aufgehört habe.
Herr Kaufmann ist, mit einer Handels-Misston beauftraqt, nach Madrid abgereist; er wird, wie man saqr, die vorzüglich- sten Handelshäfen und Städte besuchen und “der Regierung die gesammelten Notizen nebst der Anzeige der zu ernennenden Kon- suln Übersenden. -
Vorgestern fand in Gent eine Bewegung unter den Arbei- tern von 4 Fabriken statt; sie zogen, nachdem sie die Arbeit verweigert hatten, unter Gesang durch die Straßen. Ihr Wkiß- vergnügen soll da_von herrühren, daß man ihren Lohn vermindern wollte. Gestern ]cheint Alles zur Ordnung zurückgekehrt zu seyn.
D e 11 t s ck [ a n d.
Kassel, 19. Juni. Die heutige Gese ;Sammlun enthält ein Geseß vom 7. d. M. über die fxrnere Gülti kei? der _dcscehenden Zoll-Gesexzqebung, und zwar bis zum .;. uli 1831; und demnächst 11achstehcndes Gesetz vom 12. Juni, die