1834 / 183 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Schloß gegenüber aufgestellt hatte. Se. Maj. fuhren an der “L_anzen Linie vorüber und wurden von der Schiffsmannsck)asr, dee a_uf die Seqelskangen geklettert war, mit Hurrah-Ruf bcgkÜßt. Die Ufer zu beiden Seiten, alle Kauffahrceischiffe, dic |ck un Hafen befanden, und eine unzählbare Menge von Fahr- zcugen waren mit Zuschauern angefüllt, die meistens den vor- nehmsten und den mittleren Einwohner-Klasscn der Hauptstadt angehörten und den lautesten Freudenruf in die Lüfte ertönen lie- ßen. Nachdem der König und der Kronprinz einige Zeit am Bord des Hauptschiffs verweilt hatten, kehrten sie ins Schloß zurück. Später begab sich der König in das Lager von Ladu- gardsgdrde, um von den Truppen Abschied zu nehmen. Auch dort wurden Se. Majestät sowohl von den Truypcn wie von den Einwohnern der Hauptstadt, die sich in Masse nach dem Lc-gcr begeben hatten, mit den lebhaftesien Freudens-Be eugun- gon empfangen. Verwandte und Freunde der jungen . onskri- birten hatten iich in großer Anzahl dort eingefunden, und der Zubelruf verstummte nicht eher, als bis der König sich ent- fernt hatte.

D e u t s ck [ a n d.

- "- Dresden, 1. Juli. Zu einem Be1uch bei Sr. Maj. dem König und der Königlichen Familie ist Ihre Königl. Hoheit dic Herzogin von AngoulT-me, heute Vormittag von Karlsbad kommend, hier eingetroffen und sofortin das Sommer-Hoflager nac!) Pillnitz abgegangen. Privat-Nachrichten aus Teplitz zufolge, ist der Herzog von Bordeaux bereits am 26|en v. M. und Se. Maj. Karl )(. nebst dem Herzog von Angouléme am 28sten d. M. von dort nach Prag zurückgekehrt.

Dresden, 27. Juni. In der Sikzung der weiten Kam- mer vom kiten d. “M. erregte die Petition des srasliten B. Kaim aus“ Dresden, ihm den von der Regierung verweigerten besiändigen Aufenthalt in Leipzig und die Redaction einer dorti- gen Zeitschrift zu gestatten, eine lebhafte Debatte, nachdcm sich der Bericht der vierten Deputation gegen das Gesuch des Bitt- stellers ausgesprochen hatte. Die Abgeordneten Axt, Haußner und der Präsident der Kammer erklärten sich entschieden ge- gen das Gutachten dcr Deputation, indem es'hart scheine, einem gebildeten Israeliten den literarischen Erwerbsweg abzuschneiden. Der Abgeordnete Sachße meinte jedoch, daß, so lanae die Geselze der Sächsischen Israeliten nicht gestatteten, ihren Aufent- haltsort nach Belieben sich zu wählen, auch_ die Kammer nicht das Recht habe, der Regierung zu emufehlen, daß_ sie einem Israeliten den Aufenthalt in Leipzig geskatte. Dieker Ansicht waren auch andere Mitglieder, und auf die Bemerkung des Ab- geordneten Gruner, daß auch polizeiliche Rücksichten dem Wunsche des Petenten entgegengeskanden, entschied sich die Kam- mer mit 62 gegen 4 Stimmen für das Gutachten der vierten Deputation, mir der Bemerkung , daß bei der dem Bittstellex mitzutheilenden Entscheidung, der Umstand, daß er dem Mdsau schen Glaubensbekenntnisse angehöre, als Grund der Abiveiiung nicht besonders“ herauszuheben seyn werde.

München, 26. „Juni. Die Kammer der Abgeordneten beschäftigte sich heute Vormittag mit der Rückäußermig der Kammer der Reichsräche hinfichtkich des Geseß-Entwurfs in Be- treff der Revision des Gemeinde-Edikes, und führte durch ihre Zustimmung zu denjeni en Modificationen, über welche noch eine Verschiedenheit der nstchten bestanden hatte, einen Gesammt- Beschluß beider Kammern über diesen Gegenstand herbei. Hiex; nächst verhandelte sie über die Beschlüsse der Reichsräthe M Ansehung der, von der Staats-Regierung über die Zoll-Verhält- nisse und die hierauf bÉIglichen Ermächtigungen-gescheheney Vorlagen. Ueber diesen- egensiand ist eine Vereinigung bei- der Kammern noch nicht erzielt; es walter noch eine wesent- liche Differenz ob, hinfichelich der Binnen-Kontrolle. Derselbe geht daher noch einmal in die Kammex der Neichsxäthe zum Zwecke weiterer Berathung und Beschluyfassung. Dee von Ze- stern auf heute vertagte Fortsetzung dir Berathung und Be- schlußfassung über den Geseh-Entwurf tn Betreff der Ansässig- machung und Verehelichung, welcher unter den beichlosseneniMo- dificationen im Ganzen die Zustimmung der Kammer nnt- 79 gegen 23 Stimmen erhielt, bildete den Schluß-dteser vormittä- gigen Verhandlung. Heute Abend wird sich die Kammer poch einmal versammeln, um sich“ mit der Rüchäußerung der Reichs- räthe in Betreff,des Geseß-Entwurfs über das Gewerbswesen

zu beschäftigen. Q e | e r r e i ck.

Wien , 25. Juni. Dem Vernehmen nach, hat Se. Durchl, der Hof; und Staatsz'Kanzler, Fürst von Metternich, “.an den beabfichtigten' Ausflug nach Karlburg unweit Preßburg, verzich- tet und-erwartet nun die Rückkehr IJ. WTM. des Kaisers und der Kaiserin von Persenbeug , welche vom ?Zstm d. an lich u hoffen ist. JJ. MM. werden einige Tage in ihrem ust- ?chloß Schönbrunn verweilen und dann ihre Bade-Kur in Ba- den beginnen, wohin Allerhöchstdenselben auch Se. Durchlaucht

der Fürst Metternich folgen wird.

Schweiz.

Neuchatel, 25. Juni. Vorgestern wurden die Sißungen des gesetzgebenden Raths von dem Präfidentex: des Staats-Raths, Herrn von Chambrier, mit einer Rede, worm er der Versamm- lung eine vorläufige Mittheilung von deux Gegenständen machte, die ihr zur Berathung vorgelegt werden 1ollen, und die bereits fyüherhin von den hiesigen Blättern ang'egeben worden sind. Hierauf wurden die gewöhnlichen Formalitäten vorgenommen und von dem General-Prokurator über die Einnahmen und Ausgaben des Jahres 1833 Rechenschaft abgelegt; es ergab sich daraus, daß erstere 64,344 SchWeizer-Franken mehr betragen hatten, als letztere; die Summe der Einnahmen belief sich näm- lich auf 304,706 und die der Ausgaben auf 240,362 Fr,

Zürich, 24" Juni“ (Züricher Zeitung.) Die Gesandten der alliirten Mächte find letzten Freitag bei dem hohen Bundes- Präfidium eingetroffen und haben eine Note von Oesterreich, einé NW von Bayern, eine von Württemberg und eine von Baden überreicht. Was diesen Gesandten in der Audienz vom Bundes-Präfidium geantWortet wurde, ist uns m'chc bekannt. Tags darauf vernahm man im Regierungs-Rathe den Inhalt der NM", und nachdem Büxgermeister Heß sch im Allgemeinen und im Speziellen gegen emen Antrag, sogleich und zway nicht im besten Sinne zu antworten, scharf ausgesprochen, wurde das ganze Géschäft dem Stagcs-Rdthe FY? Prüfung und Bericht-Er- stattung überwiesen. Wir theilen hier den Inhalt der Oesterrei-

chischen Rote vollständig mit: ' „An ihre Excellenzen, die Herxen Burgermeister und Staats- ratb dcs KMWUZ Zürtchx eidgenbsnscherBorort. Der unterzeich- nete K. K. Oeßekretchis e außerordentliche Gesandte und bevoll-

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eiögcnbsffsckxcn Voroits an seinen Allerhöcbüen Hof zu bkföx'déklt-F von dem e“,“ die thfolgxt-dc EkWiCDki'Ung hicrqux ßil_l11n(['*cn (Ui:- qewicsei: ist. Je mehr der K. K“. Hof 1711) die Auxruhtdaltung frrundnacbbarlicyer Verhältnise zwischen seinen Staaten _und der Eidaenoffenschaft fortdauernd hat angelegen seyn l'affen, jc _gesits: scntlicbcr er es vermieden hat, zu jedcm An_sci)em von Eimvii'- kung auf die innern V-xrhältniffe und den tkMCkn Zuüaxtd der Schweiz die minicüe Veranlassung zu geben, so bedenklich der lkiztcre sich auch seit längerer Zeit für die Nc103bar-Skaqtcn gestaltet hat, desto unbciireicvarcr war sein, „[die der ubrigen angränzenden Staaten Nccht » da diese Bcsorgnqw dumb das vom Schweizer Gebiete ausgegangene Attentat vom vcrüoffkncn ;,?vauar nur zu sehr in Ei'fk-Uung gegangcn fino _--- nicht bloß you qndige Unterdrück'ung derselben, sondern vorzüglich Bürgscdast idr die Zu- kunft zu verlangen. „Dieses doppelte Begchrcn 111 in den dcm ho,- hcn Vororte von dem Unterieicl'sneten unterm 12. März und 2:2, Avril Übergebencn Norcn ausdrücklich gestellt, und mit Bedauern hat dex allerhöchste Hof aus der“ letzten cidgcndsfiscdcn Antwoxt vom 17. Ma: ersehen, das; a;:chfrisdxgung und künftige “Sicherheit dcr Nachbar- staate'n darin keine Riicksmxt genommen, xondcyn einzige von der din letzteren durchaus" fremden Ahndung des von dcanluclxtlingm in der Sébw-xiz gcmißvrauclitcn Asylrechts die Rede isi, und daß die zweite Noto des" hohen Vororts 1721) von der criicn niir dadurch 14111177 scheidet, daß die in dieser angekündigten Maßreng inicncr als tichtls voleogcn, tdciis ihrer VollzicyUUJ nahe (MgCsUhl't wird?". In diesen theilweiscn ungex-xüchdcn “;),!iaixrcgclti können Die Nnchbax“: Staaten die Bürgschaft fur die Zukunft mcht e-rxciincn, die m- zu fordcrndercchtigt sind Was vor wie nach dem Exitmllm ECWWM zur Störung der Ruhe diescr chmtcn yon der «ciiwccz an*; durch die Preise, wie durch vécchrdreitctc Verbindungen gendebcn ist, und wovon die Beweise in den Händen alkcr Rigicmmgrn [**-:zen, kann dem eidgenössiscch Vorort ailcin nicpt nnvckanm gxdltcdcxi sci)". Wenn die crwädntcn Rxgicrungcn nm?! M' icdem em,“,clncn Faye dicse firafbarcn Umtriebe angsgcbcn, die darin b/cf-anixsnc'uJndwr- ; duen, wie sie es" Zikonnt, bé17!ch)ti€t, dic gcgcii “OUT!? Jydtdiducn zu ergreifenden Maßregexn in Iii-wrxxck) genommen qbabltxn, idOgeiclmi) es aus* Ackstung gcgcn die Söhwciz, als unabhangigen Staat,_ der diese le'iztcrcn zu bcmssscn das Recht, “;o-bald abcr idre Untcrlaiiung verderblick) :mci) AUßsn wirkk, Den biljigcn Forderungen anderer Staaten zur Aufrechthaltung ihrer ungestörten Ruhe zu_ entsprch die Pflicht hat; so geschah es in dcr l.lcberzxugiing, da:? , Wenn die Scbwcixdiesc letztere „m ckfülicn Willens" „111, die Mittel dazu ihr nicht fcbl-cn können, und das; tie die Bedingungen, „unter welchen gegenseitige 11i1chbi*_ii*[i(bk Vcrdälmissc auc'en bestehen kdnncn, glcrcix- raus zu erfüchn die Macht hat. Wo Manchl aii Willen odT.“ an Macht diescr Erfüllung im Wege sieht, da Und die Nachbar:&31aq- ten nothgcdrungcn, an ilxce eigcnen Verwahrungs: oder Vorbauunas- Mittel gewiesen. Da der in der Note DTS" Untxrzciäxnctcn vom 23. Avril bcüimmte Zcitmmkt nunmehr eingctrcten ist, so xmn nur die ung-xsäumte und vouständige Bcfkiedignxtg der 21aa*'bar:(»„tai1tctt duxcd Entfernung nicht bloß de'.“ an dcm Emlfglle m Savoyen bktthUZ- ten Verbrecher, sondern auch der notoriiéxi _zur Etdrupg der Ru e der Nachbar-Staaten direkt oder indirekt wirkenden Individuen dump das von der Eidgenoffenschast audzusvrecdcndc Verdamnmngs:Urtbctl über das Attentat de:"; lcytctz Februar:?)ionats, endlich durch die Zu: sicherung jeder gegen ähnliche Versuche zu t:“effcxiden Vorkehrung, die Wirkung der angskündigtcn, überall vorberctteten und augcn; blicklick) ins Werk zu s-“chdgn SMW-Maßxegrln agivalien, dic, kri- ncswegs aus feindseligen Abnchtcn gegcti dre Säiwcti, sonderL emitg im Interesse gescyléciier Sclbü=Vchwhxidtqung der Nachbar-»taaten ergriffcnworden sind. Bei dem nufrtä'xttgctl'WlmsckM des «K Hofes, von dei“ Schweiz die naclithciltgkn Wirkungen dmcr av_gedr_nn_.zencn Maßxc: geln noch ciitfcrnthalten zu können, kannNÜcthclmderielbe nicht umwm- durch das Organ des hohen Vororts die Eegcnoffensijiast znx vol]- üändigen und ungesäumtcy Erfüllung al1er angcbcndcn Bedingun- gen so dringend als crnßltcb aufxufordcrxi, dard) Welche “aliem dcr Fortbeüand freundnacdbarlicbex Verhältnisse genckikrt wexocn kann, deren einmalige Stdrtmg geivtß gegen den Willen sänmxiliclxr Nack)- bar-Staatcn ihre Erneucrung M mehr ais cincy RÜck'UMt erschwe- ren könnte. Indem der Unterzeichncte iicix dicses Auftrages seines Allerhdcbiien Hofes entledigt, ergrxift er die Veranlassungszdrcii ExcrUenzen, dem Herrn Bürgcrmxiücy mid Staaisrqtd “ces Kantdiw Zürich, cidgcndsfisazcn Vororts, die erstchcrung sceizer aixsgxzcicsi- neten Hochachtung zu erneuern. Zurtci), 20. Jun:. Graf von Bombelles.“

Die Bündtner Zeitung schreibt aus dem »Münftcrtbal, die Sperke für '))Tenscycn und Vieh sey dort Oesterreichischer Seits bereits angcfi'thrt worden.

Zürich, 24. Juni. (Baseler Zeitung.) Man vex- nimmt, daß in unserm Kamon und namentlich am See Peti- tionen mit vielen Uticcrschriften zirkulirren, welche in höchst cnc- schiedcnem Tone Aufgcbung des völkerrechtswidrigcn Wederstmx- des verlangen. Zugleich gab sich in dem gerade Montags eröff- neten großen Raths eine Stimmung zu erkennen, welche durch- aus der radikalen Partei ungünstig war; des 'Präsidsritcn Uiricl) Eröffnungs-Rede erfreute sick) geringen Beifalls. Dies zukam- men wirkte endlich; cs trug im Staats-Rathe das Interesse der Schweiz den Sieg davon, und eine Note wurdc bcLaihkn-Ut'id genehmigt, welche die Bchhrcn dcr-Mächie im WE1ctitlichen zugestehc und von den Geiandten mrt Billtqung qrmendmmen worden ist, so daß also vor dcr Hdnd die Zwangs-Maßregeln nicht in Ausfiihrung kommen würden. Es bleibt hiermit dcr Tagsaßung vorbehalten, seiner Zeit auch ihren Willen auszu-

re en. sp ct?Der u Arenenberg itn Thurgau wohnende Sohn „Ludwx Bonaparte s, Napoleon, wünscht als Offizier de_r Artillerie mit dem Berner-Koncingent den Cadres-Unterrisxt m Thur) zu ge- nießen, weil Bern - „durch seine demokrattichen Einrichrupgen und edeln Gesinnungen“ ihm am meisten Sympathie emfiökze.

Zürich, 25. Juni. Die Abstimmung im großen Raths über die Verhältnisse zum Auslande, ist zu Gunsten des Kom- misfional-Antrags mit 113 gegen 61 Stimmen ausgefallen; also eine gewaltige Niederlage der Radikalen.

Italien.

Neapel, 17. Juni. (Allgemeine Zeitiing.) (Große Vorbereitungen zum Empfange des Königs nnd M, Palcrmd Zc- troffcnworden, wohin derselbemorgen, den 18ten d., mit dchönttgm, seinen beiden älteren „Brüdern, Karl und Anton, dem Prinzen von Saicrno und doisen Gemahlin auf dem Dampfschiffe „Fran- cesco primo“ abreisrii wird, um, wie verlautct, abwechselnd da- selbst und in Messina bis gegen Ende Augqsc zu vci'tpetlcn. 'Der Zweck dieser Reise ist nicht allein, dem Wuiiscye der StCLlUMQT', ihrer ]ungen Königin zu hukdigen, Genüge zu leisten, jondei'n aus) bei dir Vermählung des Vicc-Königs Leopold mit der Prinzessin Marie von Frankreich gegenwärtig seyn zy können. Man erwartet zu diesem Behufe den neuen Französischen Gesandten, GZmdral Se- bastiani, dessen Ankunft man täglich entgegensteht. „Seitz Vor- gänger am hiesigen Hofe, Baron Durand de Mgreual, Wird am 26sten d. von hier nach Paris zurückkehren. Die [1181|th Frem- den von Auszeichnung und viele angesehene Ncapolitanex folgen dem Bcispiele der Königlichen Familie, u_nd dati chiiehm schon so glänzende „Blumenfest der heiligen Roialie ivird dteics „Jahr mit einer beispterscn Pracht gefeiert werden. Yer Marqms v. Anglesea, der in Castell'a mare nicht die gehonce Besserung

des wilden UNd zuZleich beständigen Klima's Siciliens. Dnselöe ; Dampfschff, xvelchcs dcn König von Neapelpaci) Palermg fixdr'r, wird ,den König von Württemberg von Livorno nach Qajtclla

mare traßcn. Eine Gcscllsckzaft, an deren Spiße der Commanddur Asan “„ de Rivera sicht, hat der Regierung Anträge gctn*1chk, dk? [*.cffwe _ Kultur des" Tavoliere di Puglia, die Austrocknung M' SÜlUpse " Und die Errichtung eines großen Seehafens in Parkerch odcr ; Manstedonia betreffend, aber bis jetzt ist noch keinsegum'ttge ;_; Entscheiöung erfolgt, und der Plan selbst, als die Einkemsts des Staats becinträchtigend, vielfach angegriffen wordxtt.“ ! . J Die Sicherheit der Landstraßen ist durch einige ziemlich zahlreiche Räuberbanden in den Abruzzen aufs Neue gch-fä.Z)rdri worden. S p a n i e n.

Madrid vom 14. Zum" mit: „Die Regierung hat dict Aerzte 17.0(1) ?)ianzanat-es in der Provinz La Manckm qcicdickr, uni dcn (ch'ixndhcits-Zusrand eines Zuges von Einwohnern der Stadt Carmona zii untcrsuchcn, dic fich vor der Cholera, Welche in if);

Zu Dcrpcna Scrros soil ein Lazarett) errichtet weddsii; andcxrér; seits nxird jedoch vcrsiMrt, das; die Krankheit aiicl) Won zu Man-

dic [eßtcn Anstrengungen ciner ohnmächtigcn Partei, die bald

mehr; Domherren, Geistliche und andere Personcd muxxen sick) cntncdcy fiüchton oder sind vsi'haftet wvrdrn. 1 91121“ ande; _“sz ren Punkten wurden ebenfalls einige Auft'uhr ; Vekwchs zie-

?)Tchrcrc Pex'sdncn wurden verwundet. Ein durch [emos Mäßi- guna, bekannter Polizei-Beamter, der alles I)iöglichc adfiwok, Uni die Ruhestörer zu bcsäiistigcn, empfing eincn Dolchsticl) Und nur?: noch übrrdiys ins Gifängniß geworfen. Alles war mit dem Polizci-Beamtcn unzufrieden.

Das wei?; nmn nicbt; abcr die Sache verhält sich so, wre man sie erzählt. -- Es is"!" der Befehl ertheilt ivorden, daß dic Kabi- ncts-Couriere nicht über Burgos gehen sollen. Der Lciztc, der diese Straße einschlug, wurde aufgefangen und ins Gebir» ab; geführt: dcn PosiiUon erscboß man in seiner Gegenwart; die Znsurgentcn-Chcfs haben überhaupt beschlossen, daß alle Postum- ßer, die der Regierung Pferde liefern, eischosscn werden sollen.

-Vorqestcrn um 10 Uhr Morgens wurde das Königliche Statut

mutiert. DSL Beifalisbezeugungen zu Gunsten der Köniqm,„die ohne Gefolge erschien, hörten nicht einen Augenblick auf. (359- scei'n fanden *))?askcnzüge statt; darunter benn-i'kre man die Be- erdigung Merino's, der Sarg, den dieser Maskcniuq trug, ent- l)iclc trockenes Konfekt. Andere sangen liberale Lieder ads den Straßen. - Die Nachricht, daß sich die Cholera in »))?anzanares gozcizt habe, ist hence von der Behörde für ungegrémdcr cx'klärr worden. - Rodil wird zum 17th hier erwartet, cr Übernachten gestern in Talavera„“

- Von der Spanischen Gränze schreibt man nnxcrm 22. Juni: „In dem Treffen, welches am 181en d. .; 23201111

zu wiedcrholten »))?a'en mit dem Bajonnett angegriffen. weiß, daß es viel Todte und Verwundete gegeben hat.

der Lcßteren, die zur Seite der Aufrührcr aehdrcn, find 1“an J zu Eiiidndo angelangt, Die Truppen der Königin ivax-cn genö- tk)tgt, sick) bis auf 3 Viertel;Meilcn von Pamwiona zux'i'tckzdzxe- hM. Am folgenden Tage woljte Zumalacarrexmy sic!) noch dcm Purikt hin Wenden, den Lorcnzo's Truppen bcscizt hxrlrcn; c

Douro's, die sich unterdessen mit Lorcnzo vereinigt hartan, méd es entspann sici) cin mörderischcs Gefecht. Zwei Feldx-Ii'rckx', wii-

vcrbrcitctcn Tod unter den Karlisten. _ tackcnmttdcm Bajonnctt ausgeführt. EilsBatailione anr-cntxn, _)

Theil an dem Gcfecbt. Sie mußten sich zurückziehen. Das |

und 2te Bataillon haben am mciften _qclittxn, und man rock)" , allein in dem letzteren 200 Todte. Der Verlust der Karliüen wird auf 1050 Mann geschäizr. Auch weiß man, daß von bci-

sind. zurückgezoxqen haben, aber in der größten Ordnung. Das Tref- noch daran, und halten die anze Nachricht für erdachtet, -- Am 161en d. haben etwa 100

einige ihrer constitutionnellen Landsleute, die. sich auf Franzisl- ,

ten, theils gefangen mic fich fortführten.“ P o r t u g a l.

Der Morning ; Herald enthält folgende Korrespondenzt Nachrichten aus Portugal:

„Lissabon, 9. Juni. Es haben sich einige Zweifel da, über erhoben, ob Dom Miguel auch wirklich alle Kron-Zuwelen ausgeliefert hat, denn wenn er auch die hergab, welche noch ' ' seinen Händen befindlich waren, so will man doch einige werth1Z; voile Diamanten vermissen, die zu Paris als eine Ncben-Bür schaft für die Miguelistische Anleihe verpfändet worden seyn s [en. Auch heißt es", daß noch immer über den Aufenthalrs-O Dom Miguels unterhandelt werde. Zwischen dem „Donega und dem „Stag“ und ihren beiderseitigen Passagieren fand der Mündung des Flusses keine Communication statt; bevor ab das erstgenannte Schiff die Anker lichtete, sandte die Prinzcsiin von Beira ihre eigenen Diamanten und Perlen nach Lissabo um fiir diese Unterpfändcheld ur Erhaltung und Fortschaffung d 700 Spanischen Anhänger des on Carlos zu erheben, da Letzter

die zu diesem Zwecke hieß gedungen worden sind, nach Hamburg einschiffen. Die Prinzessin von Beira begleitet den Don Carlos nach Wien oder noch wahrscheinlicher nach Prag, dcm Sts des Hauptes der" Familie Bourbon, des Königs Karl's )(. - Die Infantin Donna Maria weigerte fich- Dom ONiguel in die Verbannung zu begleiten, wie dieser sich geschmeichelt hatte; sie ist der Behandlung müde, die fie in den letzten 15 oder 18 Monaten auszustehcn hatte, und doch hieß es auch, daß sie sich Dom Pedro's Mißfallen zugezogen hätte, Weil sie zu Etwa

gefunden hat, ist mit seinem jüngern Sohne ebenfalls in Pa-

mächtigte Minifiex hat n cht verfehlt, dje unterm 17. Mai an ihn in Antwort auf dre seinige vom 23. April erlassene Note des hohen

lermo, und die Aerzte versprechen sich viel von dem Einflusse

einen Befehl erlassen habe, worin nicht nur die Autoritätd

Fra nz ö fisch e „Blätter theilc'n noch folgendes “Schreiben aug

rer St.;dc zum Ausbruch gekommen ist, dorthin gcsLÜconc bdbcn.

zanax'es so wie zu Maxdridlojos iy der Provinz „Toledo quzx-z- brochen sey. - Die Karlisten rühren stch nsch) mmxci'; es iind.-

nicht 1119111“ scyn wird. Zu Baiégos wnrden nene „IUU'MULU *.*-cr:

MUM, dic indeß nur Vt'rhuftungen zur Folge hatten. - In YZ den letztsn Tagen gab es einigen Lärm in dci" Prmzcn-Strmxc. “Kö:-

Freunde Und Feind?, ;; gierung ihncn also vielleicht eine Genugtduunq qcbcn ivoixcn'? '-

„W.

publizirt, und die Truppen wurden von der Königin in Parade ae; „.

von Locumbcrri zwischen Linares und Lorenzo's Tritppcn und;

den von Zumalacarreguy befehligten Jnsm'gcntcn vox'fici, Wurde F*** Wkan '

»))?ebi'cre

er aber dort ankam, stieß er auf die Kolonne O.Ucsada's undZ-i'

che Qucsada bei sich hatte, und die er voi'thcixhaft anx'tcllcn [i 137??? “Llndercrssits wurdcn “21:1-

svidodl Navarresen, als Alavcsi'n und Guipnzcoancr, nahmen

den Seiten mehrere Anführer gefallen oder vcrwundec worden

Die Karliüen sollen sich nach diesem Kampf nach Basar! * bracht har,

' und Marine keine geringere Übcr das baarc Gold, dcsscn Ueber,-

fc'n fand bei dem Dorfe Ai'vasa statt. Einige Personen zwc:fcln bring [' “' “"Ikblkck) *!*k- * ZU Lissabon 10 ssl"! dcm Unbcdcmem

ann Spanische Karlistcn die FW „' zösische Gränze verletzt, indem fie über die Bidassoa ginqen und **

sches Gebiet gefiüchtec hatten, thesis beraubten, theils umbraä)1

Nähe des Zollhauscs gecödtet.

jetzt selbst keine pekuniären Hülfsquellcn hat. Diese Individuen wol- daß di?

len sich nun vermöge dicser großmüthigen Handlung in Schiffen, “,

Königin hintangeseßt gewesen, indem ihrer gar nicht gedach

worden, sondern auch Dom wohnhkit und unter dem Titel „König“ ]]01' excellnm'd be; §ichncc wordcnsev. „Dies bcüätigc sich jedoch nicht, denn Dom . cdi'o kam ausdrücklich um ihretwillen am Donner'siaqe von Queluz nch) Lissabon und wartete den ganzen Tag Übeé verae- bcns auf xhl'c Ankunft, Sie konnte, da sw zu Caüha übernäch- tetc,_diequllpxsradtxrst am nächeien Morgen erreichen, wo der Kaiicr sie,0m_ Begleitung seiner Schwester, der Infantin Donna Anna da «MUS (der Marqwisin von Loulé) und eines zahlrei- chcn glänzendeik Grfolgcs, auf dem Werft am Arsenal ettidfina. “Nach dketzchmxbrigcr Trennung war das Wiedersehen wahrhaft hxrzltck) und ['LH-send. So wie die Prinzessin aus dem Kö- niglichen Bodc ans Land stieg, flog sie ihrem Kaiserlichcn Binder, der m voile Staats; Uniform gekleidet war, in die Arme. Cs war-keine bloße tHcatraltschd Ceremonie, sondern eme warme, freudige und erquickende Umarmung. Das Köniql. Gefol.*,c am anderen Ufer bestand aus" einigen Damen, welche de-x: Infantin beglcitetcn, die ein grauscidcncs Gewand trug, Die Marqmfin voix Loulé crschicn in einem schlichten Kleide von qc- ßiümteanngUWc-n WIUÉlin und einem rosafarbenen Hui. Sie Whren iogleici) mit dem Kaiser nacb Queluz, bcqlcitetavon d-m „izuri'aßt'uf dos V:“!ks, das die Infantin in den Zabren 1826 “und 1037- nw-“sic Ncgintin war, sehr lieb gewann, Diese Ver- traultchkcit ZWUch911 ihr und ihrem Brudcr'ist die beste «Lidch- gymzwdks [);-W vct'brcitctcn GCMCOts, daß die Partei Palmella [')teöiiifaxßkin Donn)“: Zsabylla zurückbringe, um die Regentschaft xn Wc „Hände zu 1p:clct: U:“d Dom Pedro fortzusehaffcn - eine Virickxmömmg, die., wie es h:?ß, entdeckcund vereitelt worden ski). ?cidcr smd liter, isic dem Dom Miguel tick) erqebcn hac, inch- rere Morxthatdn, meist ans politischen Gründen, verübt worden Und auf NZ". L;“.ndc eine „“;oä) Weit größere Zahl. Am Dienstag wurdet) [; *.*)xiziux'lisicn «Uf dcn Sci'aßcn gccödret! Ein Mann ,der [i'uhcr dcn .R'U!!!)jck'Nskik gespislt, und einem gew-sscn Bran; dgo, eincn ackktb.*.'.'cn Handclsnmnn, der zu Dom“ "))?muels Jeit hchrickztm wurdc, mr_izcgiben haiko, wurde auf:? süßchierlickste „zci'pke'j-„zeic Md Hab in Folge dsr erHalcencn Streiche anf der Praca de Tmmdo im Angesicht der am Arsenal und an der Bank skehxndcn Wachen seinen Geist auf. Anfangs gewährte ikZm das *.*)?tlitaii', untßr dcisen Schutz er" fick) flüchtete, einiqcn Bcrtignd, als (:I aber in!), daß die Volksm-cnge immer inclir “at:- xvm1)s,übcrlxc1; cs de:: Unglücklichen seinem Schicksali Der Sohn des hitiqericlzietcn Drandao vcrsekzte ihm cini-xe Schläge, um“ die Manon seines Vaters“ zu vcrsdhnén 11110 „zu befriedigen; ein Soldat vom Handrls ; Corps in scmcr vollen Uniform und allem Anschein nach ein be:-? ;aütcrtcr Kaufmann, schlug ihm ein Loch in den Kopf; viele Andere schl|ich_sich fcighcrzig an ihn heran und brachten ihm Hwbe und “*Größe bsi; aber vergeblich hoffte man, daß Einer sich erbarmcn und ihm mit einem Bajonetrstich den Gnadenstoß geben würde; das abicizculiche Schauspiel dauerte eine volle cZZmndr, bis dsr Getnar'tcrre endlich verschied. Scmblano, ein «)camret' untcr Dam ONigucl, wurde am folgenden Tage auf ,der Praca d'Iergria (dcm Lustgarten) hinter der aroßeti Pro- "mcnade (;.-9,430). [)'-[).“i-xtd) ermordet, und das von Perioncn, die sich mixer der vorigen Regierung geduldig hatten stoßen Und prüacln laxssan. Am Sonnabend sollen 7 Spanier, Andän- gek des Don 0,111le in eincr Schlägerei mit dem 5ten „Zäch Batailldn qetödccc worden seyn. ,Die Regierung hat ein Edikt ge.“.cn ]olch;e Greuel et'lasrn. Dom Pedro ha*tke sehr Recht, Mun er zu den Ausi'e'iht'ci'n, die im Theater „Tod dem Dom '))?tguell“ ([!]-!!!"?) ])nm klickiii'!) schrieen, samte, sie hätten die gqnzciifkmfZahre, als scmOrudcr über sie ächerrschd nicht ein cinthcs "Mai gewagt, dies Gcsckirei zu erhcöen, das sie nim so [aux anstimmxcn, nachdem derji'lde fort soy. _ Das Dampfboot „Royal Turk ist so cbm“- in 0/- Etundcn von Conws hier anqc- kommen; es bringt der ngiearig Munition, der Königin Pfci'de 111110 dxm Sciatz 303000 Pkm'd Scheidcmünze mic. - Dcr *.?annjchafc OSI „Dom Joao s..-ll am 3 ?stcn 0, ihr Sold abbe- ahlt weddai - Dx Sä,)otiis-cjx'n Füstltcrc und die Zrländisäw Infantertcßsmd nach dcm FN"! St. Iiiiiao abgegangen. Viele von dcn Ottizicrcn bcsrktx'men noch immcr das Kéicgs-Pwiistekium. *- C_s hi'ißk 19137, 01“? Cortes würden erst am 25. "Lluqust, scart am loten, xusammxnkommm. “Sibir auc!) bw zu dicscé Zcit wer- den die Wahlen kaum bccndigr sinn könncn

„Lijiabdn, 14. Zum, Unter den 27 Pasßaiercn, die mit dem „Royal Tac“ him" gclandct sind, l-efand sich (incl) Öi'l'l' Jiian Il. OJTcndizabcl, dci" fia) 1090111) an den Hof bcaab, dkkscn “.*-"3“ We zu chluz iii, wo er von dem Kaiser und der Kömq- lichen Familie icht“ [)uldreicl) cnipfaiigcn wurde- Die Königin bezeigte große Fx'xude tiber die 21 Pferde, die U“ sÜi' sie miiqe; ais !ic dicielben gestern besichtigte, Und die Armies

Miquel geradezu aus Ge-

dsn Austria, der am 27. Mai im T enter art and ?lilcs " geblieben, dem die Mißvergm'j..,txn,hivenn Es dferen, gicbc,x:*vhckré dcn duxch dte Ucberzahl der achtbarcn und wohlgesmnccn Bür- gci' medergehairen. Die Königliche Familie war seitdem wieder in der Oper, und wurde mit außerordentlickiem BEtfall empfangen. Die Zahl der zu Alden Gal: lega crmordec-cn Spanier, die anfänglich auf 7 angegeben wur- de, ist späixr aus 4 und endlich gar auf Einen zusammenge- sc1)molzin. _ Zim Donucriag Abend wurde ein Spanischer Oberst an dem St. Pao-Plakz ermordet und gräßlich verstümmelt; und gesicrn früh ward cru MiJclistischer Portugiese in dcr _ “n der estriicn C konica ind Krengx Polizei-Voi'ichrificn bekannt geitFachczwordehn. - (Die Aufidiung der Migueliskischen Amme ist ganz ruhig von Star,- [en gsgaxxgcn, und die ennvaffncccn Soldaten kehrten ohne Wider- standxm ihreH.:1natk) zurück. Dom Miguel's Armee war zu “Evora noch immer 1:3,1100M. iiark und hätte, nach der Meinung des (Grafen

ourmonc, entweder Saldanha's oderTerceira's Corps, dcnn beide standen,.das eine im O;“tcn, das andere im Westen, außer Com,- inun-icatton mit einander, einzeln angreifen, schlaqcn und dann in einem Halbzkx'kel hcrummarscbiren und fick) wiéder vereiniqen kdnnen. Herr „Hawkins, der früher untcr dcn Lancicrs der Kö; ntgin dtk11ke, aber zu Porto seine Entlassung nahm und bei

om Miggei in _Dienst eintrat, bestätigt dies und versichert, , . _ "))ktguolcftcn schi“ kampflustizi geivcscn scycn, daß ihnen jedoch L-mos selbst einen Sieg als etwas ganz Nußioscs dargestellt hxbc, Weil Spanéen und England, wenn sie [ich noch lange widerseizcn wollten, Armee'n in Por- tugal einrücken lasßn würden, die ihnen an Zahl und Kraft bei tvectem üderlegen seyn dürften. *- Seitdem ich Obiges geschrie- bensckabe,1sr der Kaiser nach der Stadt gekommen, um die vckschicdc- nen Corps der Lissaboner freiwilligen Kavallerie und Infanterie, _ZUsammcn an 10,000 Mann, auf dem Rocio-Plaiz zu musrcrn, khncn_zu_-der ehrenvollen Beendigung des Bürgerkrieqes Glück Z““ wunxawn, siii) f'“':r ihre Dienstleistungen zu bedasiken, die ammrl:cl)en Corvs aufzulösen und ihnen nach den Beschwerden

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entlang ritt, mit [guten und enthusiastischen Freudensbezeiqungen empfangen und stieg im Palast des Finanz-Ministeriuéns ab, wd er, „umgeben von dem Marschall Herzog von Tct'ccira, dem ' «arqms von Saldqnha Und einem glänzenden Gencralsiabe vom „Balkon hxrah eine Anrede an die Bürger-Soldaten hielt (siehe oben), dre in vielen Abschriften unter die Leute vcrtheilt wurde. 'Der Regent und alle Anwesenden schienen tcf ergrif- fen. Dicke Bafc'eiung vom Militairdicnsi wird für die arbeiten- den Klasscp, deren Zi'it durch die Wachkk1 und andere Verrich- tungen, die kdin bloßxs Spiel waren, sehr in Anspruch genom- men wuxde, 'eme große Erleichterung seyn. Jhi-e Trommeln sol- len sogleich tm Arsenal abgelicfsrc werden, und hoffentlich ivird mqn „ihres Dienstes 1o bald nicht wieder bedürfen, um einen ein- hxmnichxn odcr auswärtigen Feind zurückzutreibcn, - Während die Jicgccqug damit Heschäfciqt ist, die so ebcn erst eingeführ- txn freien ankllutlonen zu befestigen, die Vordereitungen zur Ltöffnqng dcr Cortes zu treffen und eincx neuen oder vielmehr der Wiedcrbc'i'stellung der alten Ordnung der Dinge ihre Sanc- tidn zu erthe-tlcn, werden wir durch die Wiederkehr eines vby- si]chcn Ucbels _bsdroht; es haben sich nämlich in den [eßten Ta- nin mehrere Chvlcra-Fällc, obwohl von mildem Charakter, in Lissabon gezeigt.“

Lissabon, 14. Rum“. Folqcndcs ist die roclanmtion xvotnitBZdnei MDL? ?eit'ie (dix hiesige Rationai-Gardchitla,ksZ-n hat,: „' *g r-wo „a cn. „; ) wünsächav und ua 511“; 1 cbrcnvollen Beendigung Tes Bsirgcrkriegcs, wcéclch YorctkuÉnjldJ lange verhecrr hate; Jet) dclobc Euch im Namcn der Königin fur das tnpsckt' und cdclmuxwge Bcnchmcn, ivclclics Jhr während dcs gan- zen Feldzuges gczcigx habt„ und Ick danke Euch auch für die An- urengungen und Opxcr, die Ihr zur Untcrüüyunq der Rechse dcr vesagicn erlauchten .*;crrm und der conüitutionncucii Charte dcr Mo- narchie dargxbracht habt, und die mit de'"! Umüurz dir Usurpation, xvomtr zugle'tcti der chpotistnus in Portugal für immrr derniclitet 1,11, gecndrt MWT". za) sende heiße Ge'dctc zum Hémmcl für Euer Yohlergxhcrt, dxis [UTM dauernd seyn kann, Wenn nicht das liberale “EVÜLU M Ten zycrzen 4111er Portugicscn Wurzelsäilägt. Den Ruhm- oen ;;cl) .crrungcn habe, xerdanke Fc!) größtcnthcils Eurer Mitwir- kung der dem [)eldcnmuthcgen Untcrnchmen zur Befreiung dcs cT*;incrlqnch und ubexhqupt dkr ganzen Bcfreiunqs - Armee. 411) hm, stolz _daraux, ihr Oder - Befehlshaber zu'sryn, denn 1!J„ha1t_11:it Mir jkdci' kaübrgctkoyt, jedes Hindcrnis: vciiegt und Mit“, die größten Opfer MWT ichcucnd, die Kcttcn zerbrechen helfen, die den PuldicMag der guten Portugiesen lähmtcn, so daf; dicse, ih- rer undeßrcttbnrcn Rechte beraubt, nach der Wiedcrhcrüelwng dcr Ichiniäßigkn Autoxttät und der gcscßliciicn Frciheit seufzen mußten, .ikßk 1edoch,_wo wir durch eine Reihe von Skagen dcn Frieden cr- langt, wo wir ups großmütbig geqcn dic Bcsicgtcn benommen va- bcn, um u'ns _uniercrxiyerrscliaft wäi'dig zu zeigen und uns von un- seren unwu-rd-tgen Feinden zu untcrschciden, liégt es einem jx-den gu- tcn Portugtcicn ob, den Fxtedcn auch zu bewahren, die öffentliche Ordnung zxx crlzaltenNund den (Kirschen und Obrigkciten zu gebor- (Mn„ kurz, tn AUM: ml) nach den] zu richten, was die Charte vor- !chrctbt, ga_nz l,.csondcrs, Wenn iicl) irgend ein Bürger in seinen Kikis?" bkcintracvtigt glaubt. Ane Portugiesen müssen sich von Taq zu Tage dexZ Ge'nunrs dcr F;“ciheit, zu deren Erlangung “ccd ibnc'n _so gern behulsltcl) gewcsrn bin, immct' würdiger z-xigcti ünd durch Gedorsam und Achtung gcgcn die Gesche und die brüchcndcn Bcbdrdcn die_Vcrleumdungen zit mchte machen, welcbe dic cjnhrimiscbcn und auswärtigen Femdcxlivcralcr Justitutioncn über sie aussmütten. ("sch hoffe, daß IN“ Mcmcr Ermahnungen stets cinchenk siyn Wecht- geht, meine l'rxunch geht und gcnicßt nun Rude und'aüe häuslix cdx qudcn n Gesc111cimftEurcr Frauen, Mütter und Verwandten- ertn'ncrt Euch aber immer daran, das; das Vaterland Eurer Hülfe, bxdurszn l_dnnte, und daß es" Euri- erste“ Pfifcdt chen daffelbe isi, dec öncntltcbe Ordpnng gegen die Radcsiörcr nisfc'cctU zu erhalten und die „Bcbbrden tm Namcn Eili'e'i' “x'ccvimäs-jqcn Königin und der corisixutloitiicUc-i Ctzarte dcr Monarchie zu unterstützen. (*,-ci) baue aux (&,-uch. cht wohl, Mcxne Knmeradcn und Freunde!“

Z“ 11 l a n V.

Berlin, 3. Juli. Die Posener Jeitun ent älc ol- genden Ardkcl: „Der 20. Juni war fi'ji'KQie StaJt PKEU ison hohcr Bcdcdtung, da. er Tausende von ibt'cn Bewöbnern zu ei- n_em eben 10 gt'okzdi'ttgcn, als seltenen Feste -- dcm Feste der mecihung dcr Ciradclle - versammelte. Nachdem näm1ich der" Bau des Forts (Kcrntvcrks) Winiai'v bccndiqt worden, wurde dassolbo von dem 2cct1 BamiUdn dcs 1Z'cn anantcrte-chiments am 20chn bezogen, _wddi'i eme Reihe von Fce'ttxchkcic-:n stattfmd. Um 12 Uhr maricmrtc die gesammte Garvison von Posen von dem Wilhelmsplaixe aus mit kimgcndem Spiel Und fiieqen- den Fahnen nach dem vor der Stadt gelcqcncn F1“: Wmmt'v. Hamar dcm I)?uyik-Cor1*s dcs 111611 BataiUons folqtc der Herr 0):'iicr:11-I)2a]or v. Wrangcl, als Stellvertreter d„s achsi'lfN'n inter. Kommandantcn von Psscn, Genet'nl-Licmcimnts v. Hoff.

und de'!" St.?drdct'drdnctct1, so wie der niclc bei den Tril' cn : findlichen _Oifizicrc. Das Thor des Ichs, durcb MÜ)“ (Fr Cluzuggcshai), war mt Cichcniaub fcsrliii) qc!“chtnücht, eben so das diesem Tl)o_re geqenübcrlrcgcnde inncrc Pbi'tal, welches den Namenszug unicrs allgclicbtm Königs truq. Die Truppen dex filtrtcn m Parade vor dem „Herrn Gencras-Maior v. Wranacl und stßllten sich dann im Quarrér auf, um die Gewehre zusäm: mcnzuielzen. Da das fortdauernde chcntvetter nicht er- laubte, den GotteSdicnst im Freien zu halten, so war in dem . noch nicht ganz voll.:ndcrcn Kehwcbäude cin sinnig di'kOl'll'tikk ,Altar crricyter worden, und dorthin begaben sich nun die Truppcn, Dcr Obcr-Prcdiqcr ])1'. Walter hielt nach der von dem Divisions Prediger Hover abgehaltenen Litur- gid 2th „ergreifende, der Fcicr dcs Taiies angemessene Rede. Die Osnztcr-Fraucn sowohl als mchrcre Frauen dom Civil wohn- ten dem Gottdsdienske cbcnfalls bei. Nack) Beendigung doiseibcn stellten sich die T_ruppen in dem inneren Raume “des Forts zur Parade auf, präicntirtcn das Gcwchr und dcr Gcneral-Maior '.;dn Wrangcl brachte Si“. *))Tajciiäc dem Könige e-n dt'cimaliqcs Lebehock) aus,. das von allen Anwesenden riiit Enthusasnius nachgct'uscn wurde. Bei dem ce'iicn Hurra!) bcganncn zwei auf der Plattform des Werkes aufgestellte Geschütze zu fiuci'n, und [mt dxm ersten Schuß wurde auf dem Kohltyurme die Preußi- 1che stagg; aufzxczoiien. Bis dahin hatte es fortwährend gcrcgnet, tn dcm Att-xcnblckc aber, wo das Banner auf; gezogen ward und sich in mächtigcn qucn entfaltete, wurde es von einem hcllcn Sonnenstrahl begiüßr. Dieser bedeu- tungsvolle Zufall steigerte dcn Enthusiasmus der Versammlung auf den hdazjicn Grad. Das 2te Bataillon dcs 18cm Xii- fami'l'iC-Rthcnts, welches bcxiimmc war, die Kaserne des WW kes zu beziehen, rückte nun mac klingendem Spiel in das mit dem Natiienszuge Sr. Majistäc dcs .Köniqs qczicrte Portal ein. Die übrigen Truppen kehrtcn, nachdem dieParolc zum ersten »))?alL auf dem Maße des innern Raumes ausqegcbcn war, in die Stadt zurück. _- Die Offizier Corps, so ivw die Civil Be- hörden uiid vicle Citiivohncr von Posen versammelten sich hier,- auf zg eincm Feeimahlc, welches Mit 200 Converts in den Ge: wehrialen des bereits ganz vollendeten Keßlgcbäudes eingerichtet

des Feldzuges Ruhe zu vcrgönnen. Er wurde, als er die Linien

11101111, M Bs'glkiknnq dci" höächn Clvjlszbördcn/ dcs *Magéfft-ats *

war, befanden sich 3 Tafeln, und an dem oberen Ende der mitt- leren stand die Büste Sr. Maj. des Königs. Die Gesundheit unsers allergnädigsken Landesherrn brachte der Ober-Präfideni der Provinz Posen, Herr Flottwell, in einer kräftigen, alle An- wesenden mächtig ergreifenden, Rede unter dem abermaligen Donner der Kanonen aus, so daß nun die Zahl der Schüsse 101 voll wurde, und im freudigsten Rufe ßimmtcn mit den Ge- fühlen ächter Vaterlandsliebe alle Versammelte ein. Hierauf folate die Gesundheit Sr, Königl. Hoheit des Kronprin en und dessen Durchlauchtigsten Gemahlin, von dem Herrn eneral- quor von Wrangel ausgebracht. Ein frohe Rückkehr in d'? Heimat!) war der Wunsch, in dem alle .?(er en übereinkkimmtm und der in diesen Mauern um so mehr n lang finden mußt?- als Se. „Königl. Hoheit der Kronprinz den Grundstein zu de'm Foxt erary gelegt hatte. Unter Mehreren andern, auf di? (Fereddes Tages Bezug habenden Toasten schloß in heiterer sxödltchkeit dies Festmahl, zu dem sich Alle in einem Gefuhle der Liebe und Verehrung für den Edelsten und Besten der Könige vereinigt hatten. In dem anstoßen- den Saale fand die Speisung dcr Wallmeister, Feld- Webel und Wachtmeister der Garnison, durch den Herrn Gene- ral v. Wrangel und ihre Vorgesetzten eingeladen, statt. Das 2. Bataillon des Man ananterieRegiments ward in seinen neuen Soetic-Sälen ebenfalls reichlich bewirthet und während der Mahl- zeit von den anwesenden Behörden besucht, denen fich auch sämmt- liche Damen, nach eingenommenem Frühstück“, welches der Herr Gencxal-Maxor v. Wrangel, der Anordner des schönen Festes, ih“ nen _emgercchtet hatte, anschlossen, Eine besondere Erwähnung verdient noch, daß freudig und willig alle Arbeiter, als Zimmer- leute, Maler, Tapezierer u. s. w., so wie viele Soldaten, bei den zii diesem Fese nöthiqen Einrichtungen Hülfe leisteten, ohne da- fur irgiyd eme Bezahlung oder Belohnung zu verlangen. - So endete diesex Tag als ein wahrer Festtag in ungetrübcer Heiter- keit und mat deni aufrichtigen Wunsche jedes Biedermanns und ivahrh'aften Patrtdten, daß der kühne Bau die Ruhe und Si- cherheit der Pyovmz, so wie ihren immer engeren und innigeren Anschluß an die alten Provinzen des Preußischen Reichs beför-

dern deZ.“

- ' ie diesseitige Regierung ist mit der König!. Bayerischen zux Erlxixlzcerun ddr Rechtspflege dahin überein gekommen, daß detderseitigg un. emattelte Unterthanen in ihren Prozessen und ubrigen gerichtltchen Verhandlungen geaenseitig zum Armenrecht zagylasseii und daß z'u'dem Ende von ihnen nichts weiter als die F?;tgskoFtUM Bescheinigung ihres Unvermögens verlangt wer-

- Aus der Gegend von Naumburg, Weißenfels und arideren an der Saale belegenen Städten und Dörfern des Re- gierungs-BezirksMerseburg wird gemeldet, daß das Geivächs der Weinberge tn hoffnungSreicher Fülle steht. Eine zeitige, schnelle und ungestörte BlÜthe war, was der Weinbauer als ein besonderes Glück hetrachtet, noch vor dem Johannistage einge- treteti. Im kräftigsten Wachsrhum und in das frischeske Grün gekleidei, doll von großen, gesunden, überall abgeblühten Trau- ben, mii dtcht“gedrängten, um Theil schon erbsengroßen „Beeren, sieben dee Weinstöcke da, o ne von der in andern Jahren so oft vorkommenden Lohe der Blätter und Trauben verunstaltet zu seyn, rind ohne durch eine Nachblüthe eine zweiwächfige Fracht ÖÜPJUÜWW- Von Hagelschlag oder Regen, wie sie sonst um Zo 011an sehr gewöhnlich sind, ist das Gewächs bis zum Ende des Zuni ganz verschont geblieben, und die Weinbergs-Besißer und Weinbauer können sich sonach Wohl der Hoffnung hinge- lxn, dai; nach so vielen schlechten Jahren das" Erzcuaniß des «xadres 1834 den beiicn Gcwächsen aus den Jahren 1811 und 1327 glexchkommeJtZ werde.

7- 411 der acht vom 21sien um 25 en uni so berich- tet, die SchlesischeZcitung)cm:"?and instdemZIZIorfeLWoysrl- witz bei Strehlen eme Feuersbrunst, welche drei ländliche Ge- h-dire verz-xhrte, darunter auch ein Bauernhaus, das, wegcn cmex dgrauf hqftcnden gci*chichtlichcn Erinnerung aus dem sie- bcmährtgen Kriege, gewöhnlich das „Königs-LogiS“ genannt LVYl'de. Es wax dies nämlich noch dasselbe Haus, welches Fricx dxidi) der Große im Spätherbst des vci'hängnißvollcn Jahres 1701 bewohnte, und in Welchem er, durch Verrat!) cincs bc- naciybarcxn Gursbcsnzers, des Baron von Warko'tscl), von den Ocstcrrctchcrn Überfaaen und encfühxt werden sollte, Was aber bekanntltct') nichc gclang. Das Hads war bis zu dem erwähn- ten u-nglucklichcn Brande ganz unverschrt geblieben und nöch ganz in demiclbcn Zustande, wee es“ im Jahre 1701 gcivcscn,

«""-“"___-

Königliches Schauspiel.

'; , In dcr abgelaufencxi ersien Öälfte dieses “"am-es bat die Kön!“ !. ; Bohn; sechs neue Lunsvicle m Scene gifts?! nämlia): , Licde 1de Ö Ltcvelei/F- „Bube und Dame“, „Lüge und Watzkbcit“, „dic Bc- - keuntnine“, „vonSeedcn dee Häßlicvsic“ und „die Zwaningsorüderc Lauter Belfal], wxnigüens b:*_i einzelnen Steuen und Semen, fehlte ikzé-xttxie, Isk obFein cmthszdncb ldaucr'ndliiäi Bxifaa erhalten wird,

_ere rat. »iecrhounen rv äu »" . gen bewxiscn nechksg; sie können 9 ,s v W Wiederholun ren Beifall des Publikums oder selben haben, denn, der

anz andere Gründe als den wah- _ _rgend cines aa=tvaren Thuls rei"- _ , zuiäniqen Anlässe nicht zu gedenken, n-tzß man in Ehren lasseii, da); jede Adminiüration, also auch die de» Theaters, von Kiugheitsgrizndcn getrieben werden kann, voti de- nen man den Schleier nia): nnmcr hintvegzievcn darf, wenn man es auch vermdäxte. Gßnug, Rejei'ent hält im) lediglich an die Sncde iind werd _obne a-Uc Nuckncvt [eme Mcinung über desi Kunüwcrtb jener sechs Luüspecle kurz und u-zvcrvohlen au51v='ec1-en Wenn im Achinctnen_ zu einein guten Lustiviel gehört, daß es'von einem voc- tt1chcn__Kovs conctptrt und mn komvimrcndcm gebildeten! Veriiande ggsgetubrt wordxn, so „kann unsere,: Erachtens keinem von imm Stiicken der Preis xkibetlt ivcrdcn; aber auf das Acc-siit dürfen „Lnge und Wahrheit“_ und „die Bekenntnise“ Anspracy macken. Crüercs, als desen _Vcrxaffcrm man eine durchlaucbtigc Person nennt, zcu7t von einem geeiüxctclicn Dilettantismus"; es sind unechte Steine dar n, die man vertubt't werden kann für Juwelen zu bauen, oder wa; umgekehrt cbcn so_xvabrscyn mag, einzelncouweien, die man vie'U-"icjt nur darum nicht sur echt nimmt, weil six n ch1 g9bbrig einqefaßt snd Das zweite, „dic Yekcnmniffc“, bcwwt nc!) in dem gewöhnlichen, vtclL vcfadrncn Weg mu der alten wohlbekannten Ladung; aber ein lc- dcnsfrohcr, i!:unte'rkr Führer treibt es rasch vorwärts und mit so guter Kenntnis; des“ Txrmins, daß wir die alte, hundertmal uns u- chonxmenc Fracbt wiakpmmen empfangen und mit Wohlqefaäen wie eme neue (Habe genießen. c“xedocti muß Herr Bauernscld, so heißt der Verfaffcr der Bcienntnkffe, dcm Talent und dem Fleiß der lebendigen Darsteller sctncs Werke:; auf dieser Bühne meni ßcns ebep den Dank zonen, „den auch das reinste, ja edclüc Produißt des Tbtka und Pfinnnnrctchs der geschicktcn Zubereitung des Kochs schuldig ist. Auch in den andern vier Luüsviclen, vcsondcrs ju „Bube und Dame“, wären nicht wenig kdßlicne Einzelnhcitcn ber- auszuheben; abcr wo soUtx man Zeit und Raum genugsam hcrnrh- mcn- wenn man anes ldvltche Einzelne nennen, und dann, wie von Necht§wcgem auch_ das Tadelnswextbe nicht verschweigen wollte Was nvrtgcns von jenen sechs Lußsvtelen eben gesagt worden, mdchté

war. In dem mittleren Saale, welchcr geschmackvoll dekorirt

v:e_lleicht wohl von chu gclten die seit [an er [an r et“ a ' Buhne gekommen sind, und die ganze Dixerénz aH: Eante MMM