1834 / 203 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Bekanntmachungen.

Die unbekannten (chiubiger der verüorbenen Wittwe dxs Kaufmanns Henrici, gebornen Waechtler, werden hierdurch„aufgeforderc, iich kur Wahrnehmung ihrer O_iecbre imnxn 3 Monaten zu meldet), wrdrigenfalis ite iixb an jeden der Miterben nur einzeln und nach

erhältnéß seines Erbtheils halten können. Berlin, der! 23; October 1833. _ Kon„1gl. Stadtgericht. Abtheilung furCredtt-, Subhaftations-uu Nachlaß-Sachen.

Zubba-tatio immobilium.

Das„dem Gucsbesuzer Johqnn Ewald Genz zugehö- rige, tm Rgndowschen Kreise delegene Erbitnsgut Schwankenheem ift zur Subhastation geßeiic, und es

sind zu diesem Behufe drei Bietungs-Termine auf d c n 28. M a 1„1834, d c n 30. 1:111834, den26. eptember1834,

vvr dem Deputirten, Ober-Landeczgerichts- Affenor Xroelici) angeseizt wo„rden. Dqs Gut ist auf „223.3 Thlr- 20 M. 3 pf. abgeschaizt, und die Taxe, „so wie die Ver- kaufs-Bedmgungen werden ux der R-égtsiratur des un- tcrzeichnxten Ober-Landesgerichcs zur nähern Einsicht,

aut Verlangen, vorgelegt werden.

Kaufluski'ge werden daßcr aufgefordert, in den ge-

dachten Terminen im Koniglicben Ober-Landeögericht

hierseibß zur Abgabe ihrer beote sicb „einzufinden, und wird in dem_leßeen„ Termin dem Meißbiecenden, falls mcht geseßl1che Hindernisse entgegen ßehen, der

Zasch1ag ertbeilt werde_n. Stettm, den 17. Marz 1834.

Königl. Ober-Laudesgericht von Pommern.

Boetricher. Edictal-Vorladung.

Die in Vorpomtxtern im Anclamer Kreise oelegetxen Spantekowschen Guter, alte Stammlehne der Famtiie von Schwerin, bestehend aus dem Vorwerie Denmn,

dem dam gehörigen Nebenvorwerke Stern, ferner an

den Vorwerken Drewelow, Rebeiow und Spantekow, desgleichen aus den Dörfern Dennm,„Drewelo1_v, Ia- penzin, Rebelow, S_pancxkow und Scrippow, wie auch aus den beidenWmdtyuhlen zu Spantekow „undder Bruchmöhle, nicht minder aus den zu„m„ bisherigen Königl. Spantekowschen Forüreviere gehortßen Forfien

und Forßtheiien, nebft sammciichen Zubehorungen al

Gebäuden, Acker, Wiesen, Wuxtyen, Gärten, Weiden und Unländern, habxn 64) fest dem Jahre 16381m jehnmäßigen Retennonsbesiße der _thtwe und der Tochter des Rüdiger pon Schwerin und dann des? Grafen Erich von Steinbock befunden und sind von

den Erbkn des „Letztem durch deri Verxrag yom 30 Däember 1728 m den Besitz des Ftökus ubergeZangen

Graf von Schwerin auf Putzar;

2) der Wilhelm Ludwig von Schwerin auf Janow,

Rxhberg und Hohenbrünsow;

3) der Landraih Friedrich Wilhelm Adolph Graf

von Schwerin zu Wehlau;

7) dcr Obriü-Likutenant Phiiépp Friedrich Bogisiav

Graf von Schwerin in Pußar;

5) de:- General Landschaftsraci) Carl George Adoiph

Cyrißoph Graf von Schw„eri„n auf Bysow;

6) der Lieutenant Exnti Hemrtch Ludwig Bogu-kiav Graf von Schwinn iu Hirschberg; _

7) der Carl Lndwtg„Bogcsiav CaKm0t„ W-iheim Graf von SWM": auf Bebberow m Hmter-

cmmern; _ _

8) Ycr General-Maior Friedrich August Caxl Leo- vcxd Graf von„ Schwerin aufWendcsch Wilmers- dorf bei Berlin; _

9) die Descxndencen des Schwedischer) Reichsxaths c*..n-ob Philipp Grafen„vo:_: Schwerin, nämlich: * «) dessen Sohn Friedrich Vogxsiav Graf von

Schwerin, Probst zu Saia m Ingermann-

land:

1.) die Söhne des vexßorbenen General-Ma- jors Adolph Ludwig Grafen von Schwerin, un war:

ce) kCurt Philipp Otto Graf von Schwy- rin, Majoratsoerr auf Hquy, 111 Schweden; _ ,5') Adolph Hen_mng Graf von „Schwerin, Lieutenant m der Svea Leibgarde zu Stockholm; ;) Wilhelm Ludwig Graf von Schwester: zu Stockholm; mr Wiedereiniösung verüattec woxden „und zum Be- sitze der gedachten Güter und Pertmenzten gelangt. Auf den Annag der erwähnren_ Reluemen werden nun alle unbekannten Agnaten, Michelehnten und (H„e- sammciänder aus dem Geschlechts von Schwexin, weiche auf die Eialosung der Sygatekdwschen„Gutex aus dem Retentionsbesiße des Komgl. Fiskus em Ziet- chc-s, oder ein bkfferes Recht zu habe_n behaupten moch- ten, fkan' alle diejenigen Reqlpratendentxn, welch; ein Eigenehums-Pfand „over em durch MW m bis Juaen faUenden Kennzeickien ober Anfialten angedeu- tetés Servitutsrechc 11 haan vermemen, anfsefordert- ihre etwanigsn ?nspruclxe binnen 3 Monaten, und spä- teßens in dem azu au :*.den 1. Oktober d. I., Vorwitiags 11 Uhr, vor dem Devucirxen, Ober-Landesgertchts-Asessor von Pioiiz in unserm hiesigen Geßbaftsiokaie anbercxuxnten Präjudicial-Termine anzuzeegezi und „zu bescheinigen, dei ihx'sm Ausbleiben u„nd Stillschweigen aber zu ge.- wärtigen, daß die sich nicht meideiideii Agnaten, Mic- belehnien und Gesammchänder mit ihren etwamgezi nähern oder 0191ch nahen Lehnfolgerecht wxrden pra- cmvirtund die Reluemen und deren iehnsfahige Des.- csndenz ais die nächßen Lehnsfolger Angenommen und demnach f;“:r befugt erachtet werden, uber„die Spanie- kowschcn Lehngüter den Lehngesesen gemaß zu verfu- gen; die ausbioibenden Realvrätendenten gber werden wie ihrexx erwanigen Realgnspxüchen auf die gedacixren Güter präcludirt, uud wrrd ihnen deshalb em kthLs Stillschweigen auferlegt werdeii. Denienigen, welche persßnlsch zu erscheinen verhan- dert sein soUten, werden die hiesigen Obxr-ZLandnge. richts-Juiiiz-Commissarien, Inéxx-Commesüons-Rathy Calow, Zitelmann und Boehmk. m Vorschlag gebracht, welche„ mit Information und Voilmachc versehen wer,- den konnen. Stettin, den 22. Mac 1834. Königi- Ober-Landesgericht vqn Pommern. Boetticher-

Edi„ctai-Citation- Da folgende zwei Documente:

hat, und

capitel ebenfalls mit diesem Capitale Cautio nuar 1808,

narien, Pfand- oder_sot:|ige Briefinhaber„ Ansprüch zu machen haben, hierdurch vorgeladen, an dem vo dem Deputirten Hkrrn Auscultator Fischer auf

ein ewiges Stilischweigen„wi_rd auferlegx werden. Denen, welche am personluxxn Erscheinen behinder sind und keine Bekanntschaft

Vori lag gebracht. Magdeburg, den “ck.. Mac 1834.

Landesgerichts.

ladung

1 vermißt.

den würde. _ E09, am 12. Init 1834,

perg'sches Patrimonialgericthgg u. Loham. (l.. 8.) Stangl, Patrimonialxichtcr.

„Bexkann„tmachung. In Mnmfzheic dcs Mit deni Banqnic-r chei chcnd, cm 20201? 1830 aber “:“-.es bei de selben

angschiosseneg Contractxx _ find in Ssgenwart dss von Seiten des_K*ot_1„egi_ich-:n Fmani-Mimsierii dazu omann- rxn Commissam, )yx-rrn Lkzz'aJZWL-“NUÜS Hanbury und

die Summe von 1000 Mark Vaneo

lautend, durch das ons geZogen, ais:

16. 25. 30. 31. 34. 37.

41. 46. 49. 54. 55. 59. 60. 64.

68. 70. 75. 76. 82. 95. 99. 103. 104. 109. 110. 118. 119. 121. 124. 125. 130. 131. 137. 145. 159. 181. 184. 186. 193. 197. 202 20-3. 208. 215. 216. 22-3. 224. 240. 247. 250. 252 . 255. 257. 263. 272. 275 279. 285 . 2:57 . 290. 291. 303. 304. 310. 314. 315. 323. 335. 352- 354. 356. 358. 3.59- 363- 364. 365. 369. 70. 372. 373. 376. 37 7 . 380. 389. 408. 409. 418 420. 42 3. 425. 429. 430. 439. 440. 443. 444. 445. 449. 452. 453. 456. 462. 464. 466. 468. 470. 474. 475. 498. 503. ' 506. 508. 510. 514. 518. 520. 521. 522. 525. 540. 541. 552. 556. 557- 563. 564. 565. 575. 580. 581. 583. 586. 587. 591. 599. 602. 603. 614. 615. 620. 623. 624. 627. 629. 634. 636. 638. 640. 657 . 661. 664. 672. 677, 679. 680. 683. 685. 65.8. 690. 692. 694. 696. 7 01. 702. 706. 712. 716. 717. 719. 720. 726. 738. 739. 744. 746. 747. 752. 7 54. 755. 756. 757. 758. 764. 775 776. 780. 781. 786. 787. 788. 791. 799. 800. 806. 809. 813. 820. 832. 835. 841. 843 845. 84 9. 851. 854. 855. 859. 868. 869. 870. 871. 87 5. 870. 880. 884. 888. 892. 901. 904- 905. 912. 915. 923. 924. 925. 928. 935. 937. 939. 941. 948. 951. 953. 958. 961. 962. 963. 964. 965. 966. 967. 969. 971. 984. 988. 993. 997 999

und werden selbige am 1. September 1). J. durch das Yandiungshaus des_Herxn Moses Salomon Frän- el in 199231111119 emgeioset werdext; weiches auf Be.- fehl des Komgltxhen Fmanx-thßerei hierdurch be- kanx: gemacht wird. Hannover,_ den_16. Juli 1834. „Königliche General-Casse.

Eisendecher. M

Literarische Anzeigen.

A n z e i g e. 116801“ (18 W111ni§11131jq118 01. (10 (1171111q110

Zravéas, 113511211015 «n', tant 311010115 (1116 1110110111135 188 plus intérßzxunts 30115 11: raylmke (16 ['ne et (18 11118- 1011-0', Zraré [;)-“11'1125 111061511175 (10 1". 116111116

116111116, membre (16 1'1n5titut; 110 171 Uenrique]

1) die von dem vormaligen hiesigen„Domcapitel dem ehemaligen Domkämmerer Biermann un- term 10. Sepxember .1807 ausgestelltix Schuld- verschretbung xiber 1000 Thlr. Cogr. zmsbar zu 5 pCt., womit der Biermaqn bei Uebernahme der Rendantur dem Domcapatel Caution beßellc

2) d:c„Schuid- und Pfandverschreibung des Dom- d capttuiareix und Obrriiwachtmeisiers von Wuxffen .].- (1310 Piespuhl den 16. December 1806 aber 1000 Thlr. Gold, zinsbgr zu 5 pCt., eingetra- gen auf „das„Ritcergut Peeizpuhl am 5. Juni 1807 nebst beigefugcem Rccogmtions-Scheme und der Utkunde vom 21. Eeprenibex 1807, m:rtelst wel- cher der Domkämmerer Biermann dem Dom:-

beftellc„ hat, so wie der): Hypotheken-Scbeine Kuniifertigkeit- sondern meiü anch ihrerKultc, Ma- über die geschehene Snbmgrossation vom 5. Ja-

verioren gegangen sind, so werdkxn allx diejenigen, welche an diese Documente ais Eigenthumer, Ceiiko-

den 25. Augnä d_. J., V„or„mitcags um 11 Uhr, anberaumten Termme personnel), oder durch Bevoll- e. mächtjgte auf dein Obériandcs-Gerichte zu erscheinen nungen zulaffcn, wird der auSgebrettctc Nutzen der und „ihr? Anspruche„ anzumelden und nachzuweisen, widrigenfalls ste damit „unter Amortisruyg der Docu- mente werden vräciudirt werden und ihnen deßhalb

_ ter habe„n, werden hier- mit die Iußzz-Commtifions-Ykäthe Klipsch und Kette und Zustiz-Commrsßrms Lubeck? zu Mandataren in

Der erße Senat des Königl. Preuß. Ober,-

V o r . Johann Fruhstorfer Hofbauers-Sobn von Loham dies («“ckst Zygmaéz Soldat dks Königljxh Bayer,- guß, mußten immer nur sehr unvolikommene Sur- sche„n 8th Lin:en-Infat)teriszegiments „jn Paßau, un- gefahr 43 Jahr alt, wxrd smc dxm Rusnschen Feidzuge

Auf Antrag seiner hierortiqen Verwandten werden Johann Fraysiorfer oder dessen legitime Daszendxnten und sonßige Erben hiermit aufgefordert, sich binnen 6 Monaten :. (1.110 hierorts zu melden, und ihre Rechte geltend zu machen, widrigenfalls Johann Fruhsiotfer . für vxrschoiien eriäft, und dxff€n„Eite:nguc 311 1325 _ _ _ _ . Fl. seinen Verwandisu gigen Caucxon zuerkannt wer-

Durcié- ven voi: Seiner Konigl. Maxestat Allerhochti bk.- ßätigten Reluiteonsvertrag vom 5. December 1832 sind:

1) der Landrath Heinrich Ludwig Wilhelm Carl Königlich Bayerisch. Gräfiich von Armani!-

Her 15" Mi- eröffneces Anl-shn von 1,000 000 Mark Hamb. Banco

merksamkeit des Deutschen'Pubiik'ums gewiß zu sein.

“Huch die genau damit verbundenen und ihn zu den

* de_r Sphragiüik'oder Siegelkunde vorzüglich für das , für., Gedächtnißmünzen und Medaillons aller Art

bältnißmäßig geringer Preis für die glänzende cku- . ßere Ausskattung, die zu den übrigen Vortheilen ä'ssläwyes, 011 18611011 général (103 111176311103, 111011113123, ])10-1'1'88, dieser Publikation hinzukommsx in Stahl geßochen und werden an Papier mit der größten Sorgfalt, des Kupferdruckers U. Chania": ainé bürgt, abge- 601135, 3011: 13 (1116011011 (16 111. [):-111 Delarocbgz =“.

Die Numismatik ist „unter den verschiedenen Zwei- Jen der Archäologie mcht allein für die Gcschichte er Kanji, sondern für alle Geschichte und Alter- thumswrssenschaft ohne Zweifel der wichtigüe; kein anderer hat sich einer gleicken Ausdehnunzi und Voll- ßändigkcit der erhaltenen Monumente fur alle Völ- ker und alie Zeiten ihrer Civilisation zu crfrxuen, kein anderer e_iner gleichen geschichtlichen Sicher- heit für die Zett, aus der uns die einzelnen Monu- mente erhalten sind. „Schon im Zten Jahrhundert v. Chr. begann mm; m Griechenland Silbergeld zu prägen und es lag rn der Natur des davon gema = ten Gcbrauches, daß sich diese Kunü bald über a e Punkte dcscivilifirten Altertbums ausbreitete. Wäh- rend der ganzen klassischen Zeit Griechenlands imd Italiens prägte fast jede bedeutendere Stadt ihre eigenen Münzen, und hinterließ in ihnen die dauer- n haftesten Zengnisse nicht allein ihrer damaligen

isirate, politischen Ereignisse und vieler andxrer ür die Kcnntniß des Alterthums höchst wichtiger UmiZände oder Zustände, unter denen sie geschlagen wur cn. e Daher auch die sehr vekschiedencn Gcschtsiiunkte, r nach welchen numiSmatische Stimmlungen an;;clegt,

geordnet und folglich publictrt werdctx konnen. Während große, aacs Erhaltene gleichmäßig umfas- sende Münzkabinete fail alicin geographische Anord-

Numismatik doch erst dyrch besondere Zusammen- ßellungen iiach kunsigeschrcbtlichen , mythologischen, tkonographtscbcn, valquraphiscben Zwecken oder zur Aqfsieilung von Spezialgeschichten b„esonderev Orte tZetträume, Familien 11. s. w„. in sem volles Licht treten können, und wenn gleichwohl zu gestehen ist, daß diese mannigfaltige Anwendungder Numismatik bisher noch immer weit mehr in ihrer „Wichtigkeit anerkannt, als wirklich gemacht worden iii, so liegt ohne Zweifel der Gratzd hauptsächlich in dem„ bc- schweritchen Zugnitge dieser Wissenschast€ die bisher fast nur den wentHen Begünsiigten tn„threm Um- fange vor Augen ag, denen _der Zutritt zu einer bedeutenden Sammlung von Originalen gcsiattet war.?

Zwei Miétcl, die maxx zur „Vervielfältigung der: Originale anwendcte, die Abbildung und der Olb-

rogatc bleiben. Die Abbildungen hingen jederzeit von der schwankenden Gsrtauigkeit dcr Künßlcr ab“ und erhöhten die Preise der so pubiicirten Werke fasi bis zum Werthe der Originale; dic AbZiüffe konnten wegen der beschwerlichen Vcrschung, uf- ?„erJahrung und Handhabung nur wenig Eingang 11 en. '

(«„ist daher ein unscbäßbarer Fortschritt, den die. Publication aller numismatischcn„und„der Numis- matik verwandten Monumente tn dtescm Werke, dessen Anzeige wir übernommen haben, macht, daß es durch das hier zum crsienmaic in seinem Um-

Cans, welches alle Arten sacher Reliefs„ vermit- tclsi einer Maschine- auf die Stablficiche [ubcrtragt

der Kuvferwexke mit der Treue der Abgüsse verbin- det, und außerdem noch die nicht geringeren Vor- thrile ciner überaus schnellen Ausfuhrung und ci- ncr dadurch erretclxken unverhältntßmäßig größer:: Wohlfciihcit hivzuthut. Die Namen der.: auf dem Tttt'l g;:mtzntcn Mik=i glieder der Dikckktyn dicses hdchst„wrc_htt_gen„ Unter: nehmens bürgen hinlänglich für dte etnsxcbttge und gewissenhafte Leitung und Ausführung deffélbcn/

Maus und der böch| ziveckmäßigcn Einthcilung des" Ganzen folgen zu lassen, um der angememsxcn Auf-

Außer dem rein numisimntischcn Theile werdcn

erschicdcnen Zeiten wesentlich ergänzenden Zweige [ er Steinschneideknnsi namentlich für das Alterthum,

Mittelalter, und der in dcr neuern Zeit besonders

weiß auSgcdehnten Stc_mpeischneid„ek„np|,„ glxicbmä- ßig nach ihrer verschtedenen W1chngcit in den Kreis=“dieser umfassenden Pubitcatwwgezogcn wer- den. Ueserbguvt bezetcbnen wer als ein ganz bcso„n- deres Verdiensk dieses Unternehmens, durch die Des: posttion des Planes jcdem verschichene_ne (Hefichts- punkte sein Recht gelassen und selbsi fur die Be: friedi ung der mannigfachen svecichn Interessen cinze ner Wissenschaften jede wünschenswxrche; Ev- weiberung drs Planes auch für dt? Zukunft möglich gemacht zu Habext, _ Das Werk theilt sich in drei Klassen, die so, wre jede ihrer Unxerabthctlungcn em geschlossenes Ganze auSmachen, eenzcln verkaufiwerdctx, und daher xrie: mandvcrbtmden 10- über seine svcctcliste Thetlna'ome

Werkes hinquszugeben: die ersie Klass isi dem Ai: terthumc, dtc_ zweite dem Mitteialter und der neuern Geschichte, die dritte dxr Geschichte iznscrer Zeitge- nossen von der Französischen Revoluiwn an gewid- met. Jede dieser Klassen theilt sich wieder in eine Ykhilkltnißmäßigc Anzahl Serien nnter besoxdcrn te n.

Jede Serie, auf welche bcsoxxdcrs subscribiyt wer: den kann,„wird„ m Lieferungen zu vier Tafeln in Klein-Foleo mtt eincm dder zwci Biätxrn Text ausgegeben. Der Text wurd sich auf die genauen historischen und artisiisch„en Angaben über Zeit und Ort der Verfertigung uber Material und Kunst- werth des Originals, und über die übrigen den Ge- genstand karakterifirenden Specialitäten, sobald sie zu ihrer Würdigung nothWendig erscheinen, beschrä1_1- ken, da der Zwech des Unternehmens nicht isi, een wissenschaftliches Werk zu liefern, sondern dem Ge- lehrten, dem Künsiler und Kunstl_icbhaber„ die Ma: terialien des betreffenden Kixnstzivetgs zu liefern.

Der Preis jeder Lieferung, die evii beim Empfange

826 Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen Staaten.

einander ber, und die hierbei befolgte Ordnung so wie die Anzahl der Lieferun en, die jede , gefäbr umfassen wird, wird mmer vor dem Eksébei nen bekannt gemacht werden. * .*

Erüe Klasse.

Monumente des Alterthums.

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ner mit duktion.

exiüiren.

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]) Eine

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bezahlt wird, ist füanrank (11 TblkP ein unver-

wofür der Name

o en. . ?Die Publikation hat den 3. Mai 1834 begonnen;

011110110 ZköWUk: er «1.- 171- Cb- l-onormont. con- seitdem erschcint jeden Sonnabend eine Lieferung

aeryatcuwzäwint c1u cabinet 116 111611311163 ee antique-

und wird in diesen Intervaaen fernerhin erscheinen.

116 [- 11111110th9119. 107.116.

Es geht die Publikation verschiedener Serien neben“

Alle Blätter sind iin bei Geb f das schdnsie straße Nr 17-

den nach und pack) (Diese Serie Mrd 4 Lieferungen enthalten.)

„In 10 Serien blictrt werden:

die schönste Suite, pnblccirt worden ist. fange in Anwendung gebrachte Verfahren des H.,8 Licfetjungcn enthalten.) . 7) Eine Auswahl der schönstcn Französischen Me- _ daillen von Carl 1711. bis Ludwig F?]. und man möchte sagen kalktrt, dre Bear:.mltchkctt rie wird die voiiüändigcn Werke von Wavin geben. enthaltxn). 8) Eine Ikonographie der auswärtigen Füriien, ; mit den merkwürdigß ihrer Regierungen beziehenden Medaillen. k))„Etne Axiswahl de_r merkwürdigsten Siegel von Königen, Fursietx, Bischöfen, Achten, Gtä„d„tend MY Pätvatpzrixznen; unter dem Gesichts- „„ _ „_ pm.: e er un an e te. eines Morak", 10016an PÜkaal-“Obllgatiokikn- 1»? avi und wir dürfen uns begnugen eme Uebersicht des guü von Bastard bat ur Ö sRfftion der Direktion die zahlrxicven Mater? vteiem Eifer für die Geschichte der Ephragiüik im Mixtciaitey gesammelt hat. gefahr 7 Lieferungen enthalten.) 10,“ Eine S _ sowohl tn „Elfenbein als interessanter S.:)nitzwerke, schof§ßäbe, Sptegei-Einfassungcn, :c. nebst den odrxxuglichsien Hoizmedailions, Verzierungen von Thurm. Meubles und Altären, Dolch- und Mes- ser-Schciden, Degenhcften :c. in Holz, Silber, Bronze und Eisen. den Künüiern und Liebhabern nicht cntgchen wird, " werden auch die vorzüglichüet) neucrn geschnittenen - Steine beariffen werden, die zu tvenig zahlrcici) snd, um sich „zum Gegenstand einer blikation zu eignen.

Monumente dcr Zeitgeschicéyte. Die 3 Set: en dieser Kiaffc w'crden umfassen: - Sammlung der auf die Französische Nc- volution bezügiichen„ „. der Geueralstaaten bis zur Proklamation des lebens- iätzglichcest Cotzsuiats. d [bsi , . 10 no une erte an e an den publicirten Gcgenßändcu tm Ankauf dicses Werke von Hennin noch Lick“ beschriebcné hierher

umfaßt 6 Serien.

1) Eine Auswahl der schönsien, für Kunst und Geschichte merkwürdigsien antiken Münzen. 2) Erne vollständige Sammlung der antiken Ca.

3) Eine Auswahl der wichtigsten vertieft geschnü; tenen Steine. 4) Eine Griechische Ikonographie oder voliiiändig; Sammluxrg der Griechischen Könige nach den erhal- tenen Munzen und geschnittenen Steinen zusammM. gefüllt. (Diese Serie wird ungefähr 8 Lieferungen enthalten.) 5) Eine mit denselben Mitteln dargestellte Römi- sche Ikonogragbie. 6) Eine DarüeUunYder Basreliefs am Frise dcs Parthenon und des

empels zu Phigaléa na der möglichsixn Sorgfalt gearbéitenchZTZ, Auch die ührtgen antiken Basreliefs w:.» m den Plan gezogen Werde»

Zweite Klasse.

Monumente des Mittelalters und der

neuern Geschichte.

Bischöfe, Achte, von den Mcrovingern

Matteo von Pasti, Spe: Nennen dcr Pisaner de-

des „151cn_ und am Anfange dcs ]v'ten Dee Direktion verdankt der Gefäl.

Florenz

(Diese Serie wird ungefähr 12 Licfcrun-

gen enthalten.)

n5d) dEmeüJexswaiÉ dcr schöts1„1„i);n neuerndin Italien u em regen uropa e a enen v er e o'e- nen Medaillen, mit g g g g " 6) Eine Päbste/

Ausnahme der Französisch.

htsiortsche Auswahl „derÖMcdaiUen der _ die m der neuern Zeit (Diese Serie wird ungefähr

Diese Se- « Duvré und (C1? wird ungefähr 12 Lieferungen

cn fich auf die Hauptcreigniise

Gemeinden, Der Graf Au- al-Fen geüeUt, die er mit so (Diese Serie wird an- ammiung der mcrkwürdigsicn Bus)?-

in Email ausgeführter ReliqutcnkäsiMn, Bé-

Zn dieser Serie, deren hohes Interesse

besonderen Pu:

Dritte Klasse.

MedaiUen von der Berufung Herr Rollin hat mehr als

gehörige Medailicn zur Disposition der Direktion gkstriit- Dchleichen bat dicscibe die Erlaubniß cr: ““ A halten, tn den Privatsammlungen von Mad. Soeb- xiée, H. Koloncl Maurin, H. Lagrenx-e u. A. für tbre chcke_zu schöpfen. (Diese Serie wird unge- fähr 20 Lieferungen enthalten.) „?)„Eine Sammlung der auf das Kaiserrcich be- zugitcben Medaillen. _3) Eine Sammlung der vorzüglichsien Medaillen, ' '“ dee fich auf die politischen Ereignisse des übkigen Europa beziehen.

sind bereits

nächsi erscheinen:

11. Scr. 11. ]. Scr. 71. 11. Ger. 17. Kl. ]. Ser. 17. Kl. 11. Ser. 71“. Kl. 11]. Ser. 1. [. 11. Set'. 71].

Lieferungen Kl. - Kl. Kl.

!ngßx

. : K Man _subfcribirt zu Paris km 131118311 (111 Trésor (11: Kumtzmatiquo et (11: (**-[)*pu'qne, 1118 (111 €010W1118k, “30, bei 111111101- ee

90111111, éäiteurz 1113161131143 1101110113111 Montmartre, 9, MW 111 Bkr- räder Rocca, Kunsthandlung, König- wo bereits schon 9 verschiedene Hesi?

zur Anikcht liegen; so wie in allen Haupt- Kuni?- uud Buchandlungen Europa's. Paris, im Monat Juli 1831.

Rittner & Goupil.

Serke un, 7

werden folgende Gegenstände pu.“

1) Eine Auswahl der merkwürdigsten rand. schen Geid-Münzcn der Könige, F zi und adeligen Geschlechter, bis zu „Ludwig 1117, dessen Zeit mit inbegriffen. 2) Erne Auswahl der ausländischen Geldmünzexx sowohl in Europa als in Amerika. 3) Eine Auswahl der wichtigüen orientalischen; Geldmunzen. 4) Eine Sammiung dcr gegossenen oder mit ÖM Grabsiichel gearbeiteten Medaillen der Vcronefisthcn (hierher gehören: Pisaneüo, sandio,„Iohann Bold.) u. A., die meiü untcr dcm angemetnen uiid ungenauen kiffen werden) und der übrigen Italienischen Schu: en am Ende Jahrhunderts. lt_gkctt des Grafen von Ganay mehrere Münzen, die nur im Museum des Großherzogs zu

in dem gesuchten .,

erschienen oder werden zu-

Allgemeine

Preußisclze StWtI-Zeitung.

Berlin, Donnerstag den 241M- Juli

M 203.

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Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

„_ Dcr Zustiz-Kommissarius Karl Friedrich Julius

Gregorovius zu Neidenburg ist zugleich zum Notarius in oem „Departement des OberxLandesZerichts zu Königsserg er- Uarmx 1191131211.

1834.

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Volke gegenüber, führen werde. Hieraus ergab sich von selbß, daß dieser Aufruf ein von der Reduction der Gazette abgefaß- tes Aktenstück sey. Das Journal des Débats nahm die Sache aber im Ernste und druckte dcn gedachten Aufruf nach, indem es die Erklärung hinzufügte, daß es die Authenticitäc desselben durchaus nicht vcrbürgen wolle. Die Quotidienne macht sich die- serhalb heute über das Journal dcs“Débats lustig und meint, es sey für eitx Blatt, das für amtlich gelten wvlle, doch nicht halb recht, da); es sich so leicht mystifiziren lasse.

Die Mitglieder der hier bestehenden dramatischen Kommis- sion haben als Antwort aus die desfallsige Anzei e dss Journal

dieserKirche sey es Niemanden erlaubt, sich das Amy eines öffentlichen Lehrers anzumaßen, wenn er nicht von den Bischöfen des Kö- nigreichs dazu aufgefordert werde. Der Graf vonWicklow dagegen sagte, er sey von einem großen Theil der Jrländischen Geistlichkeit ersucht worden, die Bill zu unterstützen; man wolle in Irland so wie in England nicht mehr gern etwas zur Verbesserun der Kirchen beisteuern, und er fürchte daher, die Zeit sey ni t mehr fern, wo man zu Privathäusern ieine Zu- fiucht werde nehmen müssen; indeß wollte “er doch nicht, daß es einer Person erlaubt werde, in einem Privathause zu predigen, wenn sie nicht vorher um Erlaubniß dazu nachgesuchc und

ZeitungSsNachrichcen.

de Paris (i'. Nr. 199 d. Staats-Zeit. unter den euesken Nachr.) einen Eid geleistet habe. Der Locd-Kanzler stimmte

A s [ d das nachstehende Schreiben in die öffentlichen Blätter einrücken gegen die zweite Lesung, indem er meinte, man müsse, u a U - lassen: „Paris, den 14. Juli. Dre dramatische Kommission wenn man eine herrschende Kcrche hqben wolle , viel-

R u ß 1 a n d hatte sich bei dem Ministsr des Innern eingefunden, um gegen mehr _zum Kirchenbesuch aufmuntern und die Tagelöhneyeines

' die Anwendung des Dckcets' vom Jahre 1806511 protestiren, Kirchspiels wenigstens einmal in der Woche mrt Personen aus

St. PeterSöurg, 16. Juli. So Mai. der Kaiser ha- Ben dem ältern Sultan dcs äyßcrn ?ikmolinskischcn Bezirks Omsk, Oberst-Lieutcnanc Kimm" Kuidscha, Chu dai Mendin, bei dessen Anwesenheit in St. Petersburg, eine goldene mit Dia- manten verzierte Medaille am Andi'casbande nebst einem Ehren- .Kafran, als Belohnung seiner Treue und AnhänYechkcit an den Russischen Thron, verliehen und ihm außerdem zu seiner Rück- reise die Summe von 5000 Rubel aus dem Rcichsschaße zal)- * len lassen. Civ anderer Sultan, Buichar Sarin, mehrcre Bias .i und ein Starschma haben goldene Medaillen am Andreas; und am Anncn'oande, so wie Ehren-Kafranc, erhalten. Endlich hat der mit dem ersten Sultan hicrhergekommcne Translateur von Wesk-Sibiricn, Tituiär-Rarh Hostamedin Schachmajmy ein Ge- *:! schenk von 600 Rubel empfangen.

Z Der Gxneral-Lieutmanr :*1 1:1 811710 Skobxlew ist zum „In- spectcur dcr Reservanfanterie ernannt worden,

Zu der so eben erschienenen crsien Nummer der Russischen kLandwirthschaftlichen Zeitung bcsindsc sich ein Aufsatz “»Über klimatische Eintheilung Rußlands in landwirth- schafclicher Hinsiaht. Statt der gcwöhnlichen Einthcilung in '“ drei Regionen, die kalte, die gemäßigte und die warme,

den höhern Ständen zusammenzubringen suchen; ginge aber die vorliegende Maßregel durch, so würden sich diese Leute wahr- scheinlich lieber in ein ihren Wohnungen benachbartes Haus bei geben, als in eine vielleicht zwei bis drei Meilen entfernte Kirche; nur in sehr großen Kirchspielen möchte vielleicht die Gestattung eines und des anderen Versammlungshauses von der vorgeschla- genen Art räthlich seyn. Die Bill wurde hierauf ohne Abstim- mung verworfet). Lord Rolle fragte sodann, ob es die Absicht des edlen Viscounks gegenüber sey, in dieser Parlaments-Sesfion ;" cine Bill wegen Zulassung der Diffenters zu den Uni- verfitäcen oder irgend eine andere ähnliche Bill einzubrin- gen, worauf Lord Melbourne bemerkte, daß sich ja schon eine Bill der Art im Unterhau_se befinde; nun wünschte Jener zu wissen, ob der ViCcount dieje Bill unterstützen Werde. Auf diese ange entstand ein lautes Gelächter, und sie wurde von Lord Melbourne nicht Hsantwortet. Lord Ellenborough fragte, wie es“ nun mit der Zwangs-Bill stände, und der neue Premier-Minißer,Lord Melbourne, antwvrtete, wieder in sehr leisem Tone, die Regierung habe beschlossen, wir der genannten Bill im Oberhause nicht weiter vorzuschreiten, sondern siatc ihrer eine andere Bill zur Unterdrückung der Unruhen in

und ein Gesetz von ihm „Yu verlaügen, das die Theater-Freiheic schüße, die Zügeliostgkeit a er unterdrücke. Der Minister verhehlte uns zwar nicht die Schwierigkeiten “eines“ solchen Gesetzes, ersuchte uns jedoch, ihin unsere Ansichten darüber mitzutheilen; zugleich gab er uns indcffen seine Besorgniß zu erkennen, daß die Kammer in diesem Jahre nicht Zeit genug haben werde, um fich mit jmem Gesetze zu beschäscigen. Wir hoffen, daß dem nicht also seyn werde. Bis dahin aHer wären wir stets dcr Willkür das Dekrecs von 1806 unterworfen geblieben; daher ver- langten wir, daß, in Fällen, wo man nach Maßgabe jenes Dekrets ein Stück vor deffen Aufführung verbieten wollte, das Manuscript nicht einem bloßen Subaitcrn-Beamten, der es nach Belieben und ohne Widerruf verwerfen könnte, ühcrwiesen werde. Da der Minister uns ersuchte, ihm einen Mitteiweg anzugesen, so glaubten wir, daß die Schriftsteller selbz'c keine besseren De- senioren haben könnten, als diejenigen, denen fie bereits ihxe Vollmacht und ihr Vsktrauen ertheilr hätten. Wir schlugen ihm daher vor, daß wir selbst als Rathgeber und Sachwal- ter zwischen der Behörde Und _ denjenigen unserer Kolle- gen auftreten wollten, die „unsere Vermittelung anzuneh- men geneigt wären, - eine durchaus dienstfertige und

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„werden „hier, nach den ckarakteristtschen Eigenthümiichkeiten und um so unabhängigerc Vermittelung, als die dramatische Irland, mic Weglassung der drei cvßen Klauseln der ursprüng- zHaUptTrzcugniffcn ]cdcs Landstriches, Acht angenommen, näm- Kommission alljährlich erneuert wird, mithin abwechselnd ein Je; lichen Bill (also nach der milderen Ansicht der Minister lich: ]) die Region des Eises; 2) der Tundra oder Moossrep- der der Vertheidiger seiner Amtszenossen wird, Da wir die Aichorp und Littleton) einzubringen; Diese AnzeYZ er- pen; 3) der Waldungen und Viehzucht; 4) des beginnenden Willkür nichr abstellen konnten, so women wir mindesiens ihre regte großes Anfsehen im Haun, und das * inifie-

JF Ackerbaues und der Gerste; 5) des Roggens und Leins; ;; 6) des Weizens imd Obstes; 7) des Mais und Weines; 8) der ; Oliven, dcs Zuckccrohrs und des Seidenbaues. -- Diese mit “„ vieler Lokalkenncniß durchgeführte Emtheiiung ist unstreitig viel begründxcer als jene, und verdiente wohl von unseren Geogra- phen amgenommen und spezieller angeführt zu Werden, als es ; bei cimem bloß in allgemcinen Hauptzügen hingestelitcn Zeitungs- Artik'ei geschehen konnte.

;]; Zn Riga ist eine „Aufforderung zur Theiinahme an der ;,; Errichtung einer Anstalt für Bereitung künstlicher Mineralwäs- ier durch eine Gesellschaft von Actionaircn“ erschiencn. Der . Kaiser hat, um diesen Zweck ebenfalls zu fördern, seinen jährli- „» chen Beitrag zur Beförderung der Vorstadt-Aniagen von Riga asus fünf Jahre verlängert. " Am 101en d. M. ck| in Riga die Hiße auf 28 Grad Réau- . mur gestiegen.

Odessa, 4. „Juli. Unter den Demidoffschen Preisen, die :? am 11. Juni von der Kaiserl. Akademie den Verfassern der ein- 7.1 grreichten besten Abhandlungen zuerkannt wurden, befand sich Lauch ein halber Preis für den Gouverneur: von Odessa , Herrn Lewschin, der eine Beschreibung der Horde und Steppen der Kikgisen Kasaks verfaßt hatte. Herr Lewschin spmck) darauf den Wunsch aus“, daß die ihm bestimmte Summe von 2500 Rubeln Z dcm Vorffand des hiesigen Edelsräulein-„Jnstituts überwacht und zur Erziehung einer armen Waise angewandt werden möchte. Am 2511en v. “M. langth der Marschal] Herzog von Ra- gusa, der Gyaf und die Gräfin Woronzoff, die Gräfin von ': „Choiseul und mehrere andere Personen mit der Zacht„Rezwaja“ m Thdsdosa an und hegaben sick) von da nach Kertsch.

Frankreich.

Paris, 16. Juli. Der König arbeitete gestern in Neuiny mit dem Consciis-Präsidenten und dem Minister der auswärti- gen An.;eldgenheiten. „_

Die sämmtlichen hieß en Oppotitions-Blättcr siiid über die rt und Weise, wie Hr, Zange vcrhaftet worden, höchsk aufge- bracht. Der sonst gemäßigte Temps äußert fich über dieses Cr- eigniß folgendermaßen: „Ein. ziemlich ärgerlicher Auftritt hat : .Iéßern an der Börse eine große Bewegung veranlaßc. Der le- gmmiskisehe Banquicr, Herr Zange, ist öffentlich verhaftet und auf den Grund eines aus dem geheimen .Kabinet des Herrn Gtqucr hervorgegangenen Befehls yon Poiizei-Commissarien nach der Präfektur gebracht worden. Es scheint, daß man dieser Handlung, die wir vorläufig noch nicht bei ihrem rechten Na- :; men nennen wollen, absichtlich eine iolche Publicität eqeben habe; weshalb? darüber konnte sich Niemand Rechmsc1§zast ge- ben. Einige glauben, daß es der Regierung darum u thun war, sich gleichzeitig der Person und der Papiere des errn Zange x_u bemächtigen. Wir wiffen nicht, in wie weit dies Alles gc- ießlich isi, - hierüber werden die Gerichte entscheiden, -- ge- wiß aber war es nicht der Würde und den Formen gemäß, die von der Ausführung eines Geseßes, unter welchen Umßänden fie auch erfolge, stets unzertrennlich seyn sollten.“ *- Das ournal de Paris giebx zu vexrstchen, daß das Schreiben des errn Zange, wodurch dieser die Eröffnung einer Anleihe für M Carlos anzeigt, seine Verhaftung veranlaßt habe.

Außer der (im gestrigen Blatts der Staats-Zejcung unter d„er Rubrik Spanien gegebenen) Proclamation der Provin- zral.-Zunta von Elisondo an das Spanische Volk, enthielt die ' azetce de France Tages zuvdr noch einen Aufruf des Don Caxlos an die Spanier, dem ite jeddch die Bemerkung voran- schtckte, daß dies die Sprache sey, die der Infant jeßt, seinem

Schläge lähmen. Der Minister willigte ein. dafür; aber wir werden deshaib nichc aufhören, von ihm und den Kammern ein Geseß zu verlangen, das gerade der gegen- wärtige provisorische Zustand nöthig'macht, und durch weiches, wie gesagt, der Theater-Freiheit gehuldigt und bloß die Excesse derselben unterdrückt werden. Empfangen Sie 11. s, tv. (gez.) E. Scribe, Präsident; Dupaty, Vice-Präst- dent; Mélesville und Ferdinand-Langlé, Secretaire; Dumanoir,

Der National publixirt ein Schreiben der Herren Mar; rask und Sarrur, Eigenth mer und Direktoren der seit einiger Zeit nicht mehr erscheinenden Tribune. Sie erklären in demsel- ben, daß ihr Blatt habe eingehen müssen, da es ihnen unmöglich gewesen sey, cinen D1*ucker für dasselbe zu finden;. indessen, fü- gen fie hinzu, werde nichts fie abhalten, ihre Pflichten zu erfül- len, weshalb sie denn auch, ungeachtet des jehigen panischen Schreckens der Pariser Drucker, ihren Freunden und Feinden kein Lebewohl, sondern bloß ein „Auf Wiedersehen“ zuriefen, da sie wohl noch andere Mittel finden würden, ihre Gegner an- zugreifen.

Die Lotterie hat in dm ersten 6 Monaten d. Z, nur ctWa die Hälfte von demjenigen eingetragen, was fie dem Staate in den Jahren 1832 und 1833 abwarf, nämlich 2,660,000 Fr. Bekanntlich soll sie mit dem künftigen Jahre gänziich eingehen.

Großbritanien und "Irland.

Parlaments-Verhandlungen. Oberhaus, Siz- zung vom 16. Juli. Auf eine Anfrage des Lords Elienborough erklärte der Lord-Kanzler, daß die Verwaltung zwar neu re- organifirt sey, daß aber der edle Lord, der jeizt an der Spiße des Kabincts stehe, durch einen Zufall abgehalten, um 4 Uhr, als er (der Lord-Kanzier) den Palast verlassen, noch nicht zum Handkuß bei Sr. Maj. gewesen sei), indeß würde derselbe mor- gen gewiß auf seinem Pfalz seyn und die an ihn gerichteten Fra- gen beantworten. Der IJTarquis von Londonderry wünschte zu wissen, ob „die rechte .3' and“ des legten Ministeriums, um den Ausdruck des Grafen rey zu gebrauchen, auch einen Theil des neuen Ministeriums auSmachen würde; in Folge der Re: signation dieser „rechten Hand“ habe sich die leßte Verwaltung aufgelöst, wie im Unterhause versichert worden sey, und er möchte also gern erfahren, ob der edle Viscount, dem dieser Titel gege- ben worden, noch Kanzler der Schatzkammer sey, ob der Körper seine rechte Hand wieder erhalten habe. Der Herzog von Nici)- mond rief hier den Redner zur Ordnung, da es unziemlich sey, über das Benehmen dcs Lord Althorp zu sprechen, ehe derselbe seine Beweggründe im Unterhause auseinandergeseßt hätte. Lord Ellenborough gab dem Herzogs Recht, wurde aber vom Marquis von L ondonderry mit der Bemerkung unterbrochen, daß er wohl danach fragen könne, ob Lord Aithorp wieder zum Kanzler der Schatzkammer ernannt sey, weil derselbe dann seinen Parlamentssiß aufgeben müffe. Der _Lord-Kanzler erklärte darauf, daß Lord Althorp nicht aufgehört habe, Kanzler der Schaßkammer und die rechte Hand des ' .inisteriums zu seyn. _ Oberhaus. Sitzung vom 17. Juli. Dcr Lord- Kanzier zeigte zunächst an, daß er am Montag auf die zweite Lesung der Armen-Bil] antragen werde. Dann beantragte Lord Suffieid die zweite Lesung der Bill über die religiösen Ver- ,sammiungen, mit der Bemerkung, daß *er im Ausschuß eine Klausel vorschlagen wolle, wodurch die Bestimmungen der Bill auch auf die Koionieen auSgedehnt werden sollten. Der Bischof von Exeter aber widersetzte sich der Bill und trug auf Verwer- fun derselben an, weilsie in direktem Widerspruch miteinem derwich- tig enGrundsäße der EnglischenKirche stehe, denn nach dem 23. Art.

rium hatte gleich einen ziemlich heftigen Kampf xu bestehen. ? Graf Wicklow erhob sich nämlich mzd sagte, daß während der ' Zeit, daß er die Ehre habe, einen Sih im Hause einzunehmen, - er keine Ankündigung eines Ministers der Krone mit größerem Erstaunen gehört habe, als die so eben ge ebene. (Beifall.) Es sey schwer zu begreifen, wie dieselben Per onen, welche vor etwa zehn Tagen mit der größten Energie einstimmig die Annahme der Zwangs-Bill verlangten , jeßt auf einmal erklären könnxen, man müsse diese Maßregel aufgeben. ( Beifall.) Ein solcher Grad von Unbeständigkeit, Wankelmuth, Aufgebung des Prin- zips sey „in diesem Hause noch nie vorgekommen. (Beifall.) Erik vor wenigen Tagen sey der edle Graf, der damals fich an der Spitze der Regierung befand, in das Haus gekommen und habe Ihren Herrlichkeiten angekeigt, daß „er fich genöthigt sehe, seine Stelle niederzulegen, wei er vop einigen Mitgliedern der Re- gierung auf schändliche Weise hintergangen worden sey. (Bei- fall.) Es sey daher der Ehre und der _Würde der edlen Lords angemessen, die Person, worauf die Ampieiung des edlen Gra: fen fich beziehe, dem allgemeinen Hohn pretsxugeben. (Beifall.) Nun höre er mir dem rößren Erßaunen, da); das Ministerium, ) welches aus denselben ersonen bestehe, die Maßregel aufzuge- . ben gesonnen sey, welche es noch vor wenigen Tagen ass absolut Z nothwendig dargestellt hätte. Hicrnach sey keine Hoffnung, keine Möglichkeit, den Frieden in Irland zu erhalten, und Z er könne hiernack) auf Nichts Vertrauen haben, was von den Ministern geschehe. ( Beifall.) Lord Wharnciiffe ; sagte hierauf, als die Minister die Verlängerung der Zwangs: ) Maßregeln den edlen Lords empfahlen, hätten sie erklärt, daß nur die äußerste Rothwendigkeit diesen Schritt rechtfertigen

könne. Demnach sey die Bill, mic Weglassung des Artikels t über die Kriegsgerichte, eingebracht worden und habe keinen Z „Widerstand gefunden, weil die Minister erklärten, daß sie gute Gründe für die Auslassung hätten. In Bezug auf gewisse an- dere Artikel habe der edle und gelehrte Lord auf dem Wollikck gesagt, es sey höchst ungerecht, eine Bill dieser Art ohne der- gleichen Artikel pasfiren zu lassen. Welches sey'nun der Zu- stand, in dem die Bill sich befinde? Alles, was Ihre Herr- lichkeiten hierüber wissen, sey Folgendes: Im April habe man ihnen gemeldet, daß der Lord-Lieutenant von Irland sehr für die ?aßregel gestimmt sey. Im Juni habe jedoch derselbe, in Folge empfanaener Mittheilungxn von Per- sonen, die mit der Re terung in Verbindung stehen, erklärt, „daß man auch ohne diese rtikel seinen Zweck erreichen werde. Eine von dem edlen Grafen empfangene Nachricht habx jedoch seine Meinung dahin geändert, daß die Bill chhwendig mit diesen Artikeln passiren müsse. Er gebe zu, „daß, nach_ einer früheren Aeußerung eines edlen Lords, die Schritte, der Minister in Bezug auf eine Maßregel, die auf der lelzten Station sey, das Haus“ nichts angeben; wenn aber, nach EinbringuriZ einxr Maßregel und nach- dem ste bereits vorgerückt sey, Ihre „crrltchketten benachrichtigt würden, daß sie auf ehoben sey imd mcht pgssire, so sey dies em ganz verschiedener Zan, uyd eme öffentliche Mittheilung der Thatsachen werde nothwendig: (Hört, hört!) Unter diesen Um- ständen müsse er erklären, daß, wenn die Bill, ohne jene Arti- kel, aus dem anderen Hause herausgebracht würde, er durchaus gegen fie stimme. (Hört, hört!) Der Lord-Kanxler rechtfer- tigte seinen Freund-„ den Grafen Grey, gegen die Behauptung des Grafen von Wicklow, daß derielbe gesagt hätte, er sey von einem Mitgliede der Verwaltung hintergangen oder verrathen worden, oder daß er auch nur irgend etwas der Art bei seinen Worten im Sinn gehabt hätte; Graf'Grcy habe vielmehr nichts weiter gesagt, als daß er sich über die Mittheilung wundern müsse, die ein Mitglied der Verwaltung an einen Herrn außer-

Wir danken ihm

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