Anderen auch nur an enähert werden könnte. Sie ßehen so einzig, ;
darum aber auch so „i 01th da, daß ich es nicht '?Yver mic!) vermocvt hätte, sik an die Spitze eener Evyche zu KLUÜ], Ocken folgende Wedxr als eine Fprtsehung, noch und viel WMH“ als eine Vervoljkomm: nung der ihrtgen an eseben werden ;vnnte. Sie haben eine cigcne Periode begonnen nn „beschldfs-_;1„„ .
Sv treffltck) “nd "ck09 vie erüe Hälfte dieses Satzes iii, möch- ten Wir doch gegen die z'Nite einwenden: daß wenn jcnc_be1den, nie SMUg zu rühmendcn Männer, wirklich eine eigene Periode began- nen UNd beschlossen , aucb ihr Name an der Spitze derseiben sichert sollte. NW?" 17“, über Aacs hinaus, was in ähnltcherN1chtitng vor oder "“ck „“AR“-1 erscheint, so müssen fie eben deshalb (ivte Phtdias in der Gr',“.chischcn Kunst-Geschjchteck mit vcrdoppeitcm Nawdrucxe hervor “.'.zobxn und als entscheidende Wendepunkte tn der munkalt- skb?" Entwickelun bezeichnet werden, gegen welche Monteverde imd Cat“,ssfmk, 141 sile Leo und Durante nur gls 1111 1111110111111 303111111111 e",-(beinen. Der Abiiand zwischen jenext beiden Meistern und thrext Schülern ist allerdings größer, als in viele:; anderen Fällen, abrr ste batten dock) eine sehr bedcutende_und zahlreich; Schuie Es schließen sich Männer an sie an, wie Philwv Emanuel und Friedemann Bezel), Graun, Fa1ch/ Kicnberger, Schneider u_nd Andere, 1a Mozarts Requtem und Haydns Schöpfung sieben in wett cngerem Zusammcphange mit Bart) und Händcl, als mit Leo U01) Durante. _So Wirken zylcßt jene beiden Riesen der Tonkunst bis“ auf den heutigen Tag machn- ger, ununterbrochener und in Üekgrnderem Maße als alle Anderen, die vor ihnen lebten, und derjenige 10 für immer ge enefalscheVer- herrlicbung dcs (Heringbaltigen und Ausgeartzten gi chnyt, der nur einmakihre Größe wahrhaft erblickt und'gcfuhit hat. *
Nicht was an dem Faden der Zcit hinläuft/ und xbcn drshalb den größten, aber nur zeitlichen Beifall erhält, ist das Entscheidende und Denkwürdige in der Geschichte: yirlmchr vermögen die erbten Gcnicn mit nngeahndcicr wunderbarrr Krasndas Ungckannte, Selbst; üändige, Eigenthümlici-e, unantastbar m der Strömungen der Zeit hineinzusieUcn. Hienaci) “beüimmen fich dee Epochen der Kuniigx- schichte, so wie aller Geschichte; und sie erscheint dann nicht aiv een Wilikürlichcs, ohne Einheit und Zusannnenhang,_sondcrn als ein, or- ganisches lebendiges Ganzcs, mit Steigen und Stufen, Fortschritten und Ausartungcn, gianzrcichem Leben und edlem - odcr schmahlc- chem Unterqangc. „. ' .
Wie dir Niederländer Von den Iialtqnern uberflizgelt wurden, so die Italéäner von den Deutschrn. ScitWBacl), Hairdel, Gluck, Haydn, Mozart und Bcrthoven ist das «„uprematcin der musi- kalischen Emwickrlung, nicht bloß hinfichtltch der ckxnsirumentnl- Musik, sondern in jeder Vrzirbung, auf die Deutschen uberxze _angen; und der, wclchcn dcrcinst Italien nls dex! bedeutendsten zurn ioÉrderjxt wird, Epoixiini, ifi weit nichr ein GetüeZ-Verwandter Gluckv uno Moxnrt's, als Rossini's, Bi'iiini's und Donipttks. 0 -- ()
1501'111161'1101'86. [)en 211. 1011-1834.
Imi], 17011115- 11111] (2010-001115-202101. („7'614/3. 60757.) ""'72N/1-7Y'i72'xi-1] [xxi/x-xezx «3-1.
"_ ._l_ 6,1 dtmdcbllU-dlb. 4 90; 99 _“ 71002- 1'1'. 15111511. 2111|. 18. 5 - *- ,1ik0x 1'1'. [*I-izr]. 0111. 22. 5 » 11101); 1'1'. 1111171. 0111. 30. 4 IIZ j1i-0l 1“1ä|11.§t'11.11.5„001i. -- 51"); 1100; [(u-'m. 0111 111.1.( -'1 99 - - | “ Zi*11111,]|11§(3|1.i10.i 4 ! WF 11011. 8n10t-01113 4 1 992? 1101115481). 410. 4 ' 087; 1211111115. 110. 4'59871 11002. (10. 111 “111. --i 37.3. 117981111". |“f':1110121'.* 4 1 - 110077 "__-»
M*ecbsel-(Iours.
(11018112. [*05. 110. 4 05101". 7111011111. '1 1014 90111111. (]0. -- 11'01- u.J'i-um. (10. 3171119518008 (10. 11k5t.(,'_11.1(.- UI. T. -d'cli, 11.11“. 41.3]
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QUIZ". 1581111141 "377 11.1158. (1'. 1831) 07.[ 0051811". 07-1: :;
zutK-ekuan, !8. .]uii 811811. ZZ 05]. Linz!. 173“- 101J. 07.1. Ukäß 7-5.
834
Wiso, 19. Juli. .! 57,- Uot. 99. 43 FDZZ. Zank-thien 124814, [400110 Y] 100 171. i -. knrt.-0b]. -. Asus 1111181116 ?. 1834 5661.
Meteorogllogisée BÖJbTKtuYZW einmaliger 1834. ! Mor ens acbm tt. cn „ 2:1. Juli. ] 6 U11. ' 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung. 1
Luftdruck. . 33019 4 'Par.|330,0 1 ““War. 33612 Io'LPar. Quellwärme 8,2 “ R. LTUNFFHZF !!?/H IJ LT,; TY UZ“? „ Y" Fiitßwärme 19,6 " N. DUUÜsättg. 47 PCL 23 th. 1 41? !pCt. Bodenwärme 121,8 9 R. * . . . eiter. beiter. e ter. ., „* .. «FZR ) . . hNO. | ONO. ONO. FNLFMW- 0- “* " Rb- Wolkenzug [ - O. 1 - tederschlag 0.
Königliche Schauspiele.
Freitag, 25, Juli. Jm Opernhause: Dre Zanberfiöte, Oper in 2 Abri), Musik von Mozart. (Herr Geisler, vom Stadt-Theater zu Riga, Sarasiro, ais Gaßrolle.)_ '
Sonnabend, 26. Juli. Im Schausptclhapje: Die Erho- lungSreise, Posse in 1 Akt, von L. Angely. Hierauf: Der Ra- senstüber, Possenspiel in Z Abih., von C'. Raupach. - .
Sonntag, 27. Juli. Jm Schauspielhalisc:__ 'Der Barbier von Sevilla, Oper in 2 Abri). Musik von Rossini. .
In Charlottenburg: Dic Versöhnung, Schauwiel m 5 Abtk)., von Kolzcbuc.
Königssiädtiscbes Theater.
Freitag, 25. Juli. Der böse Geest Lumdacwagabundus, oder: ,Das liederliche Kleeblatt. Zaubrrposse mit Gejang m 3 Akten, von I. Neßroy. Musik von Adolph Müller. . *
Sonnabend, 26. Juli. Des Adlers Horst, romantisch-xo- mische Oper in 3 Akten, von K. von Holm.- Musw vom .Ka- pelimeister Franz Gläser. (Mad. Schodel wird vor threm Ab- gange von dieser Bühne hierin zum-iißtenmale quftreteti)
Sonntag, 27. Juli. Die Rene auf gemeinschaftliäze .qu sien, Posse in 5 Akten, von_L. Anaeiy. Vorher: Dcr BVÉUU- gam ohne Braut, Lustspiel in 1 ?lkc, von Herzenskron_. (Herr Plock wird, von seiner Urlaubsreise zurückgekehrt, hierin Wieder auftreten.)
e, "“Na ck r i ck te 11.
Paris, 18. Juli. Der König kam gesternsOJTittag zur Stadt, arbeitete eine Stunde lang allein mit dem Ccnieils Prä- sidenten und hiernächsk mit den Mimstcrn der auswärtigen Zin- gelegenhciten, der Justiz, des Handeis und des önentüchen Un- terrichts zusammen, und kehrte zur Tafel nach Neuriiy zurück. Das Gerücht von dem Austritte dcs Marschalis Soult aus dem I)iinistcrium erhält sct). Haute Morgen soll es in einem _Mi- nistewRathr schr stürmisch [)ei'gegangcn seyn, und dcr Maricbqli sou wiederholt seine Entlassung angeboten, der König sie endlich auch angenommen haben. 205 se-nen Nachfolger brzeiamee man für diesen Fall den Marschaij Gérard, der auch bei dem hemmen Kabinets-Rache zugegen war, und nach Beendigung desselben lange Zrit mir dem Könige arbeitete. '
Der König empfing am 3/1101 d. M. die hicfigrn Wahler aus der Periode voi1 1789 und nahm ii! mit vieler Eine auf; es" waren deren nur noch :); ob die übrigen alle todt sind odcr sich bloß zur Audienz nicht gestellt hatten, geht aus" der dcsf.i=i;"iqrn “Mittheilung des Journal des D.“:bats nicht hervor.
Das Journal de Paris räumt cndiici) heute die Rück.- kchr des Don Carlos nach Spanien ein. „Alle cingrzogciir Erkundigungen“, sagt daffeibe, „vereinigen sic!) ycute dahin, dic- Ankunft des Don Carlos in Spanien zu bestätigrn. Der 3117; gierung hält jeizt diese Nachricht für gewiß.“ - Dcr “Moni- teur druch diese Anzrige dem Journal de Paris nach. Nach- dem die Regierung also crit Tags zuvor die tcicgraphtschr De_- peschr, wonaxi) das Gerücht von der Rückkehr dxs„D*dn _Qarios ungcgründcc seyn sollte, hatte publizircn (affen, sieht ne sich [etzt gendihigt, dieses Gerücht zu bestätigen. “_ „
Der Renovateur giebt ein Schreiben aus Eltwndo vom
einer einzigen Person .qar-z Frinkreich duk»
gleitung das Palais Royal und mehrrrr öffem;
reist. In Paris hat er
liche Gebäudé in Yagenschein genommen, er ist i'oxiak im Schau- )
spiel gewesen, hat auch Mehrere mir der Eröffnung ieixicr Un- lcihe beauftragte Personen gesrßen/
Einem Stadtgerüchte zufolge, an den Pyrenäen noch verstärkt werden. worunter auch einige, sollen bereits Befehl erhalten haben, Grän e in Marsch zu setzen.
fich nach der
ten gestern angezeigt, ten verhört worden sei) und _ „ „ Carlos bei seiner Durchreise durch Paris bet _sicl) empfangen zu haben. Das Journal de Paris bemerkt hierauf heute, daß Herr Zange von dem Polizei,;P-räfek-ten gar nicht verhört ivor- den sey, und daß er mithin dte ihm 01 den Miindegeiaegte Ant- wort nicht habe ertheilrn können. Herr Zange est ubrigens „M der Conciergerie nach Ste. Priagie gebracht worden?», er ein sehr bequemes Zimmer erhalten hat. Ueber seine Freilaffng
versauter noch nichts. , , Gestern gegen Abend wurde der Vicomte voti Chateaubriand
nung eines Briefes unter seiner Adresse_ zu scyri, den man be:“ Herrn Zange gefunden hatte. In diesen) Brasse wurde dem Vicomte von Bordeaux aus gemeldet, daß Don Carlos eben
abtrecrn.“ Auf Befragen erklärte Herr un_qc, dai;_cr bri sei; ner Verhaftung im Begriff gewesen sey, dicxen Brus durch die Stadtposc an seine Adresse zu befördern. Dcr Marqms von Ciermont-Tonnerre hatte eine ähnliche Einladung ww Herr von Chateaubriand erhalten; er ist indessen von Paris abwcyend.
auf den Grund der nachstehenden beiden Dirtikel des'Strafiijßz seizbucbes verhaftet worden: „Art. 79. Die in den L_(rrikein76 und 77 bestimmte Strafe (die Todesstrafe) soll (711€!) 01 .)[nivem
Machtcn Machinationen gegen Frankreich oder gegen die !iiliiricn
Feind verübt worden.
bestraft und seine Güter sollen konfiScirc werdcn.“ -
rium darin den beabsichtigtrn 1111117013 dcr'.Rc-gic1'iing der „Köni- gin von Spanien erkenne, weiche Frankreich im QiiadrUpel.Ai lianz-Traktate aufrecht zu erhalten sich vcijpsiech1et baby.. ' Der Erzbischof von Paris bar an “die Pmrrer 1:11:91 Dii- cose em Cirkulare eriaiscn, worin ai“ ihnen em 01,101»in diz encykltscbcn Schreibens des Papstes in Bczwg nur die Schrift dcéHrrrn von La Mantiais 1111110210, und 10: aiiffordrrc, [|ck daffewe v.; ihren gersri1chen Vorrichtungen zur 91.0)11117-111110 neymrn, Cs . . von La *))kcnnais erscheinen Werde, worin die m dri! „Worten eines Gläubigen“ vcrkündigren Grundiäize tidal) weiccr ausgi- führt WÜrdM.
der Französischen Niederlassungen in Indien ernannt wdrden
Seit etwa acht Tagen bemerkt man Utitxr dc'n ()'-„01.1001.- bcitrndrn Klassen eine gewisse Gährung; fair bci aiiin onen: [iehM Bauten sind die Arbciccn eingestellt worden.
-- HcUte schws; 5proc, Rente 117'. 00531111. 100; (1.5.1731 .0117, 106. 45. erroc. 111“. 130111111. 76. 55. 110 60111"..1) („. 5316-11). 111'. 00111111. 94. 10. 1111 011111. 94. “20,
Rente 643. Zproc. do. 42-;-. Cortes 31-:.
Frankfurt a. M.Y0Z1.2Juli. 5902111“. „ _.,“G 991" 991". 4proc. 90". ,. Z-proc. 1:71“. 5? . „.?-“_ck.- 23a171 -21É:ien 1531. 1529. Part.-Obl. 1..:3;;. 1.391. .:.-.*...»-
.*„„-; '.i' .J...." i1,.*'„*_._-,_ . -- „
12. Juli mit einigen Details über die Ankunft des Don Carlds. Der Schreiber dcsseiven, ein Lrgitimisr, saar darin: „Am 10th Vormittags um 10 Uhr wurde ich zur Stadt hinaus brruscn. Ich fand hier vier “Männer zu Pferde, von denen drr eme dcr König war. Derselbe gab mir ein Zeichen, ihn nichc zu vermi- then und folgte mir nach meincmHausc. Er will dem Rodil entgegcngrhen, und ich werde die Ehre haben, ihn ins Foyer zu führen. Denn hier isi es nicht wir in Portugal: hier scixläxxt man sick). Der König ist in Caiais gelandet, und hat in Br-
100 Gulden 2082. Br. Preuß. Präm.-Si). 57. 530€._ 1:10. ? Uni. 94-;-. Br. Holl. 5proc. Obi. von 1832 00.33. 9031, 3.111. 1 Loose 66. 65-2 Jproc. Span. Rente 002. 0.3. Zprr-c. (7D. W,
i
Redactcur Co “8 ;.
Gedruckt beige W. Hayn.
4-
“
Ws
; ! r z' Allgemeiner Anzinger fur die Tagen, Morgens um 10 Ul)r,_auf dem_hiesigen Rat!?- hause in unserm Sesüons-Zimmer emxufmden, die “Lerkaufö-Bedingungen zu, vernehmen. ihren Bot zu Protokoll zu geben und weitern Bescheid zu erwirtxn. Zugleich werden Creditores des vormaiiqen Kontgl. Schwedischen und Norwegischeq Geyeral-Confnis_und Legationsraths von _Lundbiad,hiermit zu den) dritten Aufbots-Termin, um sich uber die_ Eithetiung d.“ Zuschlags zu erklären, vorgxladi'n, bei dem Nachtheil, daß die Ausbleibenden 1:16 111 den Beschluß der Mehr- heit der Erscheinenden einwiiligrnd, werden angenom-
Bekanntmachungen.
Bekanntmachixng,_
Zum Wiederverkauie der uns adjudicircen tm Schlo- chauer Kreise, Marienwerderschen Regierungs-Hezirks, belegencn Herrschaft Hammersiem, iyben wir „emen Termin auf den 18. Octoher d. J., Nachmittags um 4 Uhr, in unserm Gcschafxslokale anberaumt, „zu welchem wir Kaufiiebhaber mit dem Vewerken ein- laden. daß vor der Zulassung zum Gebote eme Caution von 2000 Thlr. baar_ oder in Preußischen Staacs-Pa- vieren oder Pfandbriefen deponirc werden muß.
Die Herrschaft besteht aus einer am Zahnesußbe- legenen Forß von 25,718 Morgen Pre_ußisch, Smet: 21110101 von Zinsvörfern, von welchen jährlich _1746 Thlr. haare Gef-iUe regelmäßig emgehxn, und emem dem Donimio bei der Parceliruna des Vdrwerks vor,- bshaltenen Etablissement. Das Nähere hierubex kann in unsrrer Registratur ersehen werden , auch wird der Adminiüraxor eck Markert zu Hammerfiem an Ort und Stone über alle Realitäten Auskunft gehen.
Uebrigens können wir dem Käufer sebr erleichternde Beoinqungen in Ansehung der Kaufgilderzahiung zu-
rn. . _ nelZ.Zromberg, den 4. Juli 1834. König! Westpr. P_WV!11_j1al Direction.
men werden.
- ein besonderer Landschafts-
enn das in der hiesigen„Büchüxaße unter Nr. 10)- beZZer-e, von dem vormaligen Konigl. Schwedischen und Norwexischen Genrral-Consul und Legationsrat!) von Lnnddiiid bes, ffene, gmen niiher beschriebene Wohn- haus cum yartinentiiz m den an den 29. dieses Monats, den 12. und _26. Augqu d. I. angesetzten Terminen zum Veikauf offentiich aufgeboten werden soll; so haben Kauftiebhaber sich an den genannten
zu haben:
Ein
Gegeben Greifswald, den 10, Iulius 1834, Bürgermeifter und Rach.
Beschreibung des Hauses. Es ift solches massiv und nur vor einigen Jahren ganz neu erbaut l_md ?. Ecagen hoch. In demselben befinden sich 18 Zimmer und 1 Saal, mehrere Kam- mern, Küche, Sveisskammer und Waschbaus, hat eine Auffahrt, ingl. Holz- und_ ferd-üall, sehr geräumigi Böden und aua) hinlänaii en Hofraum. Unter dem aanxen Hause ifiein gewolvter Kener und hinter „dem Hause btfindet sicb zin neu aygelegter Garten, mgl. Hof_furs_ Federvieiz. „Das Haus iK sehr solide gebaut und an eurem vorzuglich garen Stande.
Literarische Anzeigen.
Bei uns ist erschienen und in allen Buchhandlungen
Forstliches, und Forsinaeurwissenschaftliches Conversations - Lexikon.
andbuch für Jeden, der sich für das Fviüweien und Ke dazu gehörigen Naturwiffenschaften interessrc,
von ])1'. G. L. H
66 Bogen.
g:". 8,0.
der Eloge, schäfcsm
Berlin, den 16. Juli 1831,
Bromberg, Gnesen zu haben:
Stände.
werden.
Preußisihen Staateii.
artig, K. Ober-Landforßmrißer :“c.
und 1)» Ch. Hartig, Professor an der Universitat
und der Forß-Academie zu_ Berlin :e.
Preis 5 Thlr. „
Dieses m“- 1iche Buch wird de_n Forß-Beamten ir- 119 wie den Waldbesitzern, iind aliczn Ge-
nnern, die mit dem Fotüivesen m Beruhrung
kommen, gewiß séhk erwünscht seyn. „
Die auf dieses Buch _sch_on gemachten vielen Be.
sicliungen, werden baldmoiilichsi desorgc werden.
Die Nauckschr Buchhandlung, Hausvoigcewlas Nr. 1.
Nationalwerk der Deutschen. . Bei Unterzeichnetem ift so eben erschienen und bei E. S. Mittler in Berlin (Scechbahn Nr. 3), Polen,
Deutschiand und seine Bewohnrr, ein Handbuch der Vaterlandskunde fur alle
Bearbeitet von K-F1.Voilraty Hoffmann. _ Dritte Lieferung, 1?- KBogen ;? sganz gr. 8,0. Preis 54 1i'. - g , _ Die vierte Lieferung diesxs diirch die vorchris- baftcfien Recensionen ruhmlichik hekanntcn Wer- kes erscheint in 14 Tagen, und _schließx de_n erßen Band. Das Ganze (miei siaike Bande mit vtxlen ar.- rifiiscben Zugaben, Landkarten, Trachten „:c.) wird Zoch in diesem Jahre brendet; der Preis wird deniruder angezeigten nicht erreichen, wohl aber hinsichtlich des innern Gehaltes und der äußexn ?_lusüattung von Ver- fasser und Verleger streng, wie bisher, Wort gehalten
Carl Hoffmann in Stuttgart.
k.
In Hamburg Franzöfiiche Straße Nr. 20 a-, zu haben:
samer Zeitgenossen. Durch Frirdrich Hiiieii Erfier Band. (Mit Innocenzes Bildiiiß, 31111 und 717 S. in gr._8w. Dickes Werk 01 d;? zcucht
beiiiahe zwanzigjährZZ Arbeit; ein Brucht'zück der Geschichte 11
Eurova's
[ei 1 ein ähnlicher Zeitraum eine solche a:.rfiqu hatck? Innocenz war auf dem unermeßltchxn Schaupla der von Istand bis an d1e„Ufer des Cixvdrats, '] * aliisiina's Hügeln bis in die scanvmgvxschin R?" ch erstreckc, in der vielqrtigen Mamiichfalxigkklkl' Brgegnisse, der Alles verbindende Geiß, der Periskhl in welchem sich für das gesammte Leben 9111?in raumes die Anziehe- und Fliehkraft vereinigt. ' Verfasser hat soi) zur Aufgabe gemacht, denselben
sein ganzes Leben ein Beßreben 111912: die dN Idee von der Bideutung seiner ObltMMbth und ren Anforderungen in ihrem ganzen Umfange uuabet ihrer vollen Tiefe zu verwirklicixen. DEMO?“ v und weil, dem Verfa er als [Zuender G-rundsaßm, Augen schwebte: Ges ichte xnusse bescldrilbkn/t- gemacht werden, hielt er es fur gedrppeltePfichbr-b- Gewissenhaftigkeit, in welcher er _sein Werk an “" tete, durcb treue Beziehung auf die Zeugen hlkkHin ten, bei den merkwürdigsten Wendungen der *
Meinungen aussprechen zu lassrn. *- Der zweiteBi wird vor Ende des laufenden Jahres erschemem
würde das Observationsixorps Mehrerr Bataillone, _ die das Lager von Lyyn beziehen sVUten, _, Spanischen
er PW“ aqer und nach ihm einige andere BWW"? hat- . [ 's * daß Herr Junge von dem ,POllsz-PrFFek- ,5 daß derselbe, fick) geruhmi, dcn Don
vor den Instructions-Rick)ter geladen, um Zeuge bei der Eröff-
durch diese Stadt gekommen sey. Am SchZUsse desselden hxeß es: „Sie sehen hieraus, mein Freund, da[; reicht alle Könige .
Der Gazette des Trißunaux zufolge, wäre Herr Jause
dung kommen, wenn die in diesen beiden Artikeln namhafcgc, :???
Waffen oder Munition ohne din Befehl oder die Erlaubnis der legitimen GeWair liefert oder vcrshaffc, soll Mit OJ Tode ' 118 gi; dachte Blatt meint nun, daß die Korrespondenz“ und daS'Yir; “ fahren dcs HEU'U Zange von der Art wären, das das Miniccc;
. _ , enten ernannt wird, heißt, daß in etwa 14 Tagen ein ncUrs Wrik dcs Abbe *
Dcr P.:ir Marquis von Saint-Simon ii? zum Goiwrrmui
usscheiden des Marschalls Soult „ rklären :),-“wischen dem Marschall und Herrn Thiers stattgefunden aben soll, Der Umstand,. so sagte man, daß Herr Thirrs Zim Marschalle gewisse telegraphiscbe Depeschen vorenthalten F;; abe, sey der Gegenstand sehr lebhafter Beschwerden gewesen,
nd der Marschall habe schließlich verlangt, daß der Telegraphrn- W „
ls Behauytungen. ati) vom 17ten vorgefallen seyn; abcr am 17ten so wenig als am
bei Friedrich Perthes„iü “"“““ nen und in Birlin vsiDuncker und HU'UW
Geschichte Papii Innocenx des Dritten
rend zwei Jahrzehendeq, in welche sch xine Reibek, [denkwurdigsten Ereignisse zusammendiangr, wie 'i
jener reinen ethischen Würde darzustellen, 01 ws“),
Allgemeine?
Preußiscize Staats-Zeitung.
Amtliche Nächrichten. Kronik des Tages.
_ Der Justiz-Kommissarius Johann Bischoff zu Küürin .isk zuqiech) zum Notarius im Departement des Ober-Landesqe- ricbtézu Frankfurt bestellt worden.
Z Z“! )
1
». Im Bezirke der Königl. Regierung
? zu Erfurt isi die erledigte evangelische Pfarrstelle zu Soli- sieht dem Kandidaten dcs Prediatamts Wilhelm Smalian Zerléelwn worden.
Angekomwrn; Der General-Mawr, (Generai-Ädjumnt «Majestät des Königs und Commandeur der 2th Garde-Ka- aaexie-Brigade, Graf v on Nosiiß, aus Schlesien.
l"ranikrrich:'; bei deren Handlungen gegen deri ch?Mschäsi[.chin *“ J Art. 93. Wer bewan'nctc Truppen aus; hebe oder ausheben läßt, anwirbt oder anwerben läßt, oder ihnen 7.
Ziiiiirig-s-Nachriwien. A u s l a n d.
Frankreici).
Paris, 19. Juli. DEL“ König kam grstern Mittag zur tadt und arbeitete zunächst 1110 dem Großfiegeibrwabrcr und nn eine Stunde lang mit dem Marschall “Sonik. .Das (1557- ) “cht von dem Ausscheiden dieses Leiztei'en aus dem Ministre ium hat sick) bestätigt. Der heutige Moniteur iHeii: cine oon
estern datirie und von dem Großfiegeibewaßrrr contrasignirti önigl. Verordnung mit, wodurch das Entiaifungsarsncv der;
liarschails bewilligt und statt seiner der Marschau, Gras *érard, zum Kriegs ; Minister und ConseilH-Präsi- Das gedachte Blatt füxii dicser An- ige folgende Note hinzu, die sich wörtlich auch im Journal c. Paris befindet und daher" als eine amtliche Mittheilung zu etrachten ist: „Heute (18101) um 4 Uhr Nachmittags war der iinister-Rati) in den Tuiierieen versammelt. Der König 1111-
rzeichnete die. Verordnung, die, nach der Abdankung dcs Mar:
„alls Sonic, das Kriegs- Ministerium und den Vorsitz
Minister-Rathe drm Marschall Giirai'd überträgt Srixon
it einiger Zeit hatte der Marschail Soult seinen Austritt aii- ekündigt. Seine, durch vierjährige Geschäfte und wichtige ienste erschöpfte Gesundheit gebot ihm, der Ruhe zu
siegen. Er rrichte gestern seine Entlassung ein, die der König ur mit dem [ebbaftcsten Bedauern annahm. Det" Marschall érardisi zu seinem Nachfoigcr berufen worden. Die Armee nnte ,kein besseres Oberhaupt, und der *))?inister-Rath keinen ürdigcren und ehrenwertheren Präsidenten erhalten. »“ Zn en obgedachten beiden Blättern und im Journal * es Déöats liest man gleichzeitig auch noch folgenden Artikel: , Einige Zeitungen, welche die Queue und die Wahrheit der von nen publizirten Nachrichten wenig beachren, haben das durch einen Auftritt der im Minister- Rache
wollen , gestern ( 17ten)
ienst von dem Ministerium des Innern zum Kriegs-Minisre- um übergebe. In dieser Erzählung find eben so viel Lügen Einmal soll diese Scene in dem Miniser-
6tcn iik überhaupt ein JNinister-Rath gehalten worden. Zwei- ns soll der Marschall darüber, daß gewisse teiegraphische De- „schen ihm nicht mitgetheilt worden, Klage geführt haben, und tes ist durchaus unmöglich. Der Marschall hat eine solche Tage nicht erhoben und konnte sie nicht erheben; denn jede te,- grap ische Depesche wird stets dem Conseils-Präfidenten und m kinisier des Innern mitgetheilt. Der OJTarschall Soult
_ nnte daher nichts von dem ignoriren, was ihm zu wissen
ökbig War. Endlich fügt man noch hinzu, der Mar- „all habe verlangt, daß die Telegraphen -Linien künftiq _ das Kriegs-Ministerium übergingen. Allein auch diese ehauptung ist durchaus falsch. Weder in diesen leßtcrn Tagen 01) überhaupt zu irgend einer Zeit is? der Telegraphen-Dienft
„Schoße des Minister-Rathes der Gegenstand einer der- Mgen Erörterung gewesen. Einige „Blätter haben auch noch ne andere Vermuthung aufgestellt; fie dehauyten, daß die Frage 691 die Intervention in Spanien die Minister entzweit habe. "es?. Voraus'sekzung ist aber eben so ungegründet, wre die übri- en. Die Ziiterventions-Frage ist gar nicht aufs Taper ge- racht wvrden; Niemand im Conseil konnte daher einen Plan nterstükzeii oder bekämpfen, dcr nicht zur Berathung gebracht orden war.“
Das Journal du Commerce will wissen, der Marz -,a[l Gérard habe das Portefeuille des Kriegs-Ministeriums 111: unter der Bedingung angenommen, daß ihm ein Unter- -kaats-Secretair beigegeben Werde; für diesen Posten bezeichne an den General Haxo oder den General Saint-Cyr-Nugues; dessen scheine es, daß der General Haro den Vorzug erhal-
- . i n 1 . aber Jnnocenzen seine eigenen Ueberieugungk" "1 we'd“
_ Der Marschall Soult wird sich in wenigen Tagen auf eines mer Güter bei Casires im Departement des Tarn und von
' ort in die Bäder von Mont d'Or begeben.
Die sämmtlichen Oppositions-Blätter stellen schon
ihre Betrachtungen über die Ernennung des Marschaüs
Berlin, Sonwabend den 26sten Juli
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Gerard zum Conseiis-Präsidenten an. Da ihre Vermuthungen übrr die Ursache des Ausscheidens des Marschalls Sonic sich be- reits aus dem obigen Artikel des Nkoniteur ergeben, zugleich aber auch von dem amtlichen Blatts für ungegründet erklärt werden, so ü'bcrgrhefn wir fir. hier mic Stillschweigen und beqnügen uns damit,. die Anfichten der Opposition Über die Zukunfé des jeßigen Dquteriuins zusammenzustellen. Der Constitutionnel, als das “gemäßiste von allen Oppofitiotis-Blättern, sagt zunächst: „ch berü mt und ehrenvoll auch der Name dessen seyn mag, der an die S-piße des Kakiinets gestellt worden ist, so ist es doch mehr ais zweifelhafx, daß die Lage des Ministeriums, soWohl dcm Auslande. ais der .Kanzmer gegenüber. sich durch diese Verände- rung vervessert haben ;oiitr. Wir sagen dies mit aller Mäßiqung 0110 „als Männer, die dein vrcfaffungSmäßigen Köniathume “auf.- ricixtig zugethan iind. DMM es aber Lieber wäre, wénn die Re- gierung offener die einzige Bahn beträte, auf welcher für sie wie fiir Fra13kreich eine sicher?. Zukunft zu erwarten ist.“ -- Der Temps äztßert sich folgendermaßen: „Wenn es sich bloß darum handelte, die Würde und das Beste des Landes einem tapferen Feldherrn, einem cyrrnwerchrn und aufrichtigen Staatsmann anzuvertiaUen, so würden wn: gewiß die Ersten seyn, die dem jeizigen Consciis- Präfidrmey eme langr und rühmliche Laufbahn prophezeieten. “AZURIT? Clemente dieirs Conseils sind nicht von der Art, daß 0111 Mann, wie HerrxGérard, 7- und wäre er auch noch ener- gtschcr als dieser, „- ,ich sckzmeicheln könnte, Herr über sie zu werden. und sl? 11ack seinem Willen zu lenken. Ueberdies fragt (Zs Zick) ]a, oö die Präsidentschaft jeßt effektiv oder immer noch 1)idß_nomineil seim wil. Man fühlt wohi, daß es, um diese Fraqc in 011010 waHrhaft vrcfaffungSmäßigi-n Sinne zu lösen, noch éi- txrr zwritcn IJTodification dcs Minißriéiums bedarf, damit der (Grundmß Eines regierenden Königs gänzlich aus demselben ?ntfernt werde. Das jeizige Kabine: könnte hiernach leicht ein bloß vorübergeöendes si'TM.“ Jm Courriec franixais liest man: „ DJ:“ *))?arschail (Gérard war rs, der im Jahre 1830 in den Konig drang, drm Marschall Sonic das Kriegs"- IJZinisrerium zu übertragen, wobei er dessen Talent Zur Organisation einer Armee und dessen Geschäfts „- Kenneniß geltend machte. (Lewis: glaubte damais .HerrG-Zrard nicht, daß er dereinst wieder an die Strike dessen tieren würde, an den er die Lai: drs Ministeriums so gern abgeixxeten“ hatte. Die jekzige Aufgaße des I.)?arschalis ist nicht [eichi. Das Ausstheiden des Herrn Sonic wird das Kabinet nichr eimnüthiger machen, nicht den doctrinairen Thixil des Minisreriums mit dem nichrdoctrinai- ren aussöhnen. _Gewiß wird dieser Zwiespalt, dem das Bedürf- niß der gemeitiichaftiichen Vertheidigung gegen den *))?arschail Soul: auf einen "2109611601? ein Ende gemacht hatte, jeßc von Neuem und um xo lebhafter wieder erwachen. Dieselben Elemente sind noch vorhanden; das Kabine: ist komplettirt, aher nicht rccdnstituirt. Man wird dies bei der Eröffnung der Kammer erfahren. Wir glauben daher auch nicht, daß das jrxzigc Minißerium als ein dcftnitives zu betrachten sey; wir giauben nicht, daß der Marschall Gérard die Absicht habe, für die Dauer ein Amt zu übernehmen, das ein vierjähriger Zeitraum weder leichter noch brqueme? gemacht hat.“ - Das Journal du Commerce macht auf das seltsame Zu- sammentreffen drr Englischrn Mid Französischen ONinisteréal-Ver- änderung aufmerksam, die hier wie dort bloß durch innern Zwie- spalt veranlaßt worden ski). „Noch seltsamer aber ist es“, fügt dieses Blatt hinzu, „daß Lord Grey sowohl als der JNarschall Soult durch Männer ersetzt worden find, die auf ihren hohen Posten nichts weiter als ein Ruf der Rechtlichkeit und der gu- ten Absicht begleitet, während ihr Wilie und ihr politischer Ein- fluß als null zg betrachten sind. Unser neue ConseilszPräfident wird große Mühe haben, dem Vorwurfe zu entgehen, daß er allzu ieichc dem Ehrgeize grfröhnt habe; seine ersten Handlungen werden uns zeigen, ob er wine Stellung und die Pfiichten, die sie ihm auflegt, richtig erkennt.“- .Der Messager beklagt den ONarschall Gérard, daß er, bei der gcgenwärtigen Zusammeni'eßung dcs Kabinets, den Vorsitz in demselben übernommen habe. „Der INarschall“, sagt derselbe, „hat ohne Zweifel die besten Absichten; da indessen seine kurze Ministerwürde im Jahre 1830 seinen gänzlichen Mangel an Thätigkeit dargethan hat, so wird er jetzt vielleicht recht froh seyn, Wenn man ihm diese ,oder jene Nachricht vor- enthält, um ihm die Arbeit zu erleichtern. Mit Lord Melbourne und dem Marschall Gérard werden England und Frankreich sich gewissermaßen unter einer Dynastie nichtsthuender Minister be- finden. Ein solches Reich kommt bei der gegenwärtigen politi- 1chen Verwickelung wirklich recht erwünscht.“ "- .Der Natiönai spricht sich folgendermaßen aus: „Jedermann Weiß, daß der OITarschail Gérard unter dem Laffitteschen Ministerium schon ein.- mal das Kriegs-Departement hatte. Wie damals, sind wir aber auch 1th noch der Meinung, daß der Marschall unfähig ist, die VerantWortlichkeit für ein System zu übernehmen, dem er seinen Namen leihen will. Wir bedauern die Schwäche eines Man- nes, den alie Welt in seinem militairischen wie in seinem Privatle- ben_ei)ren muß. Als Herr Gérard im Jahre 1830 aus dem Mini,- |ck!qu ausschied, schüßte man seine geschwächteGesundheit vor; der eigentliche Grund abcr wm", daß man fich von seiner. Untüchtig- keit ais Kriegs-Minisicr überzeugt hatte. Was soll man nun dazu 1ag_en, wenn heute derselbe Mann zu demselben Amte be- rufen _wcrd, “überdies aber noch“ die Leitung des Kabinets erhält!“ - Die legttimisiischen Blätter äußern sich heute noch nicht über die stattgehabce Ministeriai-Veränderung.
'Der König hat gestern die Trauer auf 8 Tage für the Kömgl. Hoheit die Herzogin Louise von Württemberg, gchorne Prinzessin von Stolberg-chern, Tante Sr. Majestät des Königs von Württember , angelegt.
Dkk KÖUKZ Karl - hat der Redaction der „Gazette du Lyonnais“ eme Summe von 800 Fr. zur Vertheilung unter die
Arbeiter die ein Opfer der le ten L oner Unru en d Fußenen ,lassen. ? 1) h gewor en,
1834.
auch _eine Unterredung mit dem ehemaligen Spanischen „Ju iz- thster Herrn Calomarde gehabt haben, in deren Folge eß- terer edenfglis vor kurzem nach Spanien zurückgekehrt ist,
Die Gazette de France meldete gestern, daß eine Abthei- lung, des Rodilschen Armee-Corps unweit Pampelona von den Karlisien völlig in die Flucht geschlagen worden sry und dabei emen bedeutenden Verlust erlitten habe. Die Quotidienne _fügte sogar, hinzu, daß Don Carlos auf Vittoria los'marschirr, ja daß er,emem Gerüchte zufolge, schon in dieser Stadt eingerückt sry. Das heutige Journal de Paris verfichert, um diese Nack)- r1chtenfzu entkräften, daß die Regierung Depeschen vom 17. (von wd, wrrd nicht gesagt) erhalten habe, wonach um diese Zeit noch kein Gefecht irgend einer Art zwischen den Anhängern des Don Carlos uiid den Truppen der Königin stattgefunden hätte. -- Eben dies es Blatt erklärt die Behauptung einer hiesigen legitimisii- schen Zeitung, daß die Verhaftung des Herrn Zange den Ziveck gehabt habe, einen Minister 800,000 Frcs. auf die Spaniscbsn Fonds gewinnen zu iassen, für eine Verläumdung, die eigentlici) keine Widerlegung verdiene.
“ Die Gazette de France enthält heute interessante Nack»- richten aus Elis ondo vom 14. Juli. (Wir geben sie weiter unten unter der Rubrik Spanien.) Das Journal des Débats drackt sie aus der Gazette aus, indem es jedoch zugleich erkiäri, daß es selbige in keinerlei Weise verbürgen wolle, und daß dies;: Nachrichten aus" einer zu uniauteren „Quelle fiössen, als daß" man ihnen Glauben schenken könnte. « Ein hies i_q es Blatt wirft dagegen die Frage auf, ob es überhaupt wohl ein unlautererrs Organ gebe, als das Journal des Débats.
3111 Journal des Débats liest man Folgendes: „Da" es entichieden zu semi scheint, daß der Eröffnung der Kammer unmittelbar einige Präliminar-Geschäfte folgen werden, die von Wichtigkeit sind, so können wir die Deputirten nicht dringend Jenna auffordern, fick) am .',]. Juli pünktlich auf ihrem Posten einzu- finden. Die ersten Handlungen einer neuen Kammer bestimmen zuweilen ihren Charakter für.“ die ganze Zeit ihrer Dauer. Urbin- dies ist es unmöglich, alle_die Fragen vorherzusehen, welchc“ dii' Parteien aufs Taper zu bringen für gut finden werden. Man muß auf Alles vorbereitet i'cvn. Das Land ist in der Erwartung; es" will wissen, wie sich die neue Kammer gestalten wird. Was uns betrifft€ io zweifeln wir keinen Augenblick, daß fie dem VW fassungsmäßigeu Systeme eine, feste. Stuss bieten und gleich bei ihrem ersten Auftreten denjenigen den Mund verstopfen werde, die ihre Gefinnungen zu verdächtigen suchen. Aber die Dcputir- ten müssen erscheinen, und wir rechnen zu sehr auf ihren Pi:- r'riotismus, als daß wir hier noch weiter in sie dringen sollten,“
Das gestern erwähnte Rundschreiben des hiefigen Erzbischofs an die *Yarrer seiner Diöcese lautet also: „Paris, 1.5. Juli. 1834. *. . H., schon ehe mir das encyklische Schreiben unseres heiligen Vaters, des Papstes, in Bezug auf die Schrift: „die Worte eines Gläubigen“ bekannt war, hatte ich Gelegenheit „qe- habt, meine Meinung über ein Buch zu äußern, dessen Erschir- um mich um so schmerzlicher berührt hat, je weniger ich bei mei- nen Verhältnissen zu dem Manne, den das Publikum als den Verfasser desselben bezeichnet, darauf gefaßt seyn konnte. Das Urthcil des Lehrers aller Lehrer der Kirche gestattet nunmehr: kein längeres Zaudern, keine weitere Ausfiucht. Obgleich sick» unter den Priestern meiner Diöcese keine Meinungs-Versckiiedcn- heit über die in _jener allzu beklagenswerthen Broschüre énehal: tenen Doctrinen offenbart hat, so halte ich es doch für meine, Pflicht, das ehrfurchtsvollste und unterwürfigsie Nachdenken der Pariser Geistlichkeit auf die Instruction xu lenken, die der- Papst an alle Bischöfe ergehen läßt, um durch diesen feierlichen Akt Diejenigen, die katholisch bleiben wollen, in einem und dem- selben Geiste und einer und derselben Wirksamkeit zu vereinigen. INöchte doch die Stimme des gemeinsamen Vaters und obersten Hirten das am Rande des Abgrundes verirrte Lamm festhalten, es in den Schafstall zurüakführen, oder doch mindeskens ase die- jenigen vor Gefahr bewahren, die unvorsichtig genug wären, dem gegebenen Beispiele zu folgen. Sie erhalten anbei ein Exemplar des neuen encykiischen Schreibens; es wird Ihnen, wie Ihren Mitgrbritern, zur Verhaltungsregel bei der Aus- übung Ihres geistlichen Amtes, sowohl bei der äußern als bei der innern Disciplin, dienen. Empfangen Sie :c,
(gez.) Hyacititk), Er bischof von Paris.“
Der ehemalige Polnische Finanz; inisier, Fürst Luberki, ist aus St. Petersburg bier eingetroffen.
Der „Alnianach royal“ für 1834 ist so eben hier im Druck? erschießen. Dieser Aimanach besteht bereits seit 140 Jahren.
Gestern wurde hterselbkk der erste Versuch mit einem Wa- gen mit Segeln gemacht. Derselbe fuhr mit einem Südwest- Winde, von der Militärschule auf dem Marsfelde aus, über die dem Marsfelde gegenüber liegende Zena-Brückc, und hiernächsk mit demselben Winde die Quais zur Rechten entlana bis zur Brücke Ludwigs )(1' ., wo der Wagen durch einen heftißen Wind- stoß bei fast anz entgegengeseßtem Winde bis auf die Mitte; dieser Brücke inaufgetrieben wurde. Eine große Menqe Neu- giersiger hatte sich eingefunden, um Augenzeuge dieserPkobefahrc zu eyn.
Straßburg, 18. Juli. . (Schwäb. Merk.) Troß der hier herrschenden Giuthtße ließ man in dieser Woche unsere. National-Garde zweimal nach der Ruprechts-Au ausrücken, um fie in den Waffen u|1§be-n. JJRan begreift diese Maßregel nicht,. da selbst bei dem * eittatr die Waffen-Uebungen augenblickiicy eingestellt sind. Seit den„[eßten Wahlen, wobei nur wenige Offiziere der, sogenanyten Uchtigen Mitre wieder ewählt war.. den, uiid diese Wenigen dann größtentheils ihre ntlassunq qc: geben, :| unter unsern Bürgern in dieser Beziehung cine öeklac genswerthe Spannung nicht zu verkennen. Man hat bemerkt, daß HJ“ YPMUÜZOY' de: dFinanz-“Ylkniskers, der als Haupt- mann er a iona ar ? w 11 er gew t worden e' beibehalten hat. “ smc Sten"
Don Carlos soll während seiner Ankvesenheit in Paris“