_z._ . „.. , „.. .
_ÜUYk selbst, das a_ndere die Vorstädte und die Dörfcx dcs Bosxzo- ru» versoxgt. Dtcse großen Waffer-Nöhrcn mm, m denen das Wasser, emen gletchmäßjgen Fall haben myßte, erfordern zu ihrer Fortlettunq große_ Anüanen; hier laufen ste- wo Berge sich ihnen entgzgen fiechn, ttef unter der (öékdczgc'knüusk,T fort; dökk- wo Thä- ler uch Yarbeeten, unterstützte man ne durchrtesenhafte Bogcnßänge, dé'c/ Bruckcn gleich, von einem Bergrücken zum andern fuhrcxk, und die man, da ste durcb (hre imposante Bauart besonders tn *die An en fallen„ ausschléeßltcl) nut dem Namen Waffcrleitung, AqUädtz ten, bezeccbnet. Jhrxr giebt es natürlich eine Men; ge klemercr und _größerer, xc nacßdem cs nöthig war. „Dee größte de_rsclben tsi Gcnurfischen Ursprungs, und bcßchx (3th dre: aufemandcrsiehcnden Bogcngängen, deren obersicr _mtt 0:- mm Gewölbe das Wasser trägt. Das Durchffckcrn desselben vor an vielen Stellen der Bogen mannigfaltige Formen von Trovfstczn gebildet. Im Innern der Bogen ffnd Treppen und Gänge, dee tc!) natürlich auf und ab, und mich selbü müde und m_att kletterte. In der Stadt angelangt, wird das Waser wicdcr_in klemcre Ströme vertheilt, und 1," den Fontainen geleitet, die, _m allen Gegenden der Sxadt ange racht, überall Wasser in beliebt_ er Menge lcefcrn. DieTurken haben große Achtung vor gutemWa1er: jede de_deutcn: dere Fontaine gehört, nächü den Moscheen, zu den Schönhettcn der Stadt und i|_mit goldenen _Fnschrrften geziert, meist Sprüchen (1118 dem Koran, dre oft schön, kräfttg m_1d werklici) goldwerth find, ww ich znich aus den_ Uebersetzungen eineger über eugt habe. In Ham- 1neks „Konskannnovel utxd der BoSporus“ Éndet man (me Menge solcher uberseyten Jnschrrf1e0 111; Carl Rosenberger,
Arzt bei der Kaiserl- Russischen Flotte.
Meteorologische Beobachtung.
Morgens |Nachmitt. ' Abends Nack) einmaliger 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachxunq.
Luftdruck. . 330,1 0'"Par.1330,2 2"“Par. 330,0 ? "Par. Quellwärme 8-7 “ R-
1831, ' 25. Juli.
Luftwärme 14,3 “'N. 211,0 “R, [7,0 “N. Flußwärme 18,5 “R. Tbaupunkt 14.52 “R. 1/1, 1 "R. 13,9 "R. Bodenwär-mc 15,5 "R. Dunßsättg. 95 pCt. 40 pCt. ] 70 pCt. Ausdünst, 0,- . . ** Rb. Wetter.... heiter, halbbciter. - reqnig. Niodcrsch10111,0 : 500». Wind ..... SSO. S. ' "S. 92.101010sz LIZ 110!“ (730: Wolkenzug _ SO. 1 »- 1wirtcr 17111' (1110-3'5110001.
1301'111101' 110150. [)en 26. „11111 1834.
Ümt], 17011118- 1111(1 E010-001115-F0tt01.
(“,'-974,73. (FUN,) |ZF|F1HchM 676-1717.
Z/'[Ö“1*1'ch'/Z|sx'(chéck.
842
'
ÜUZWÜkÜZZO 1301801].
1111181010010, T:]. 51111. d'i0c101'1. u'ir1(1. 80111110 51-15. 51; (10. 07.1. !(0112-8111. 2211, 417.9, 11111011. WL. 319,- MH. 1,11'1158. 1'1'111111011- 801101110 102,1. (10. 411 11111. ***-. 805111. (')/"11 ZZ 431.
11111811. 80111110 [,I-Z. 11088. (U. 1831) 07 0051011". 9777,» 5-3
cknt«0ryen,_20 .11111. 81180. „*)-J'- 031. 711051. 17,1.
__»...„. .. ...__ «„..--,.- „._.-..,.
Königliche Schauspiele. „
Sonntag, 27. Juli. Jm Schauspielhause_:__ Oer Barbter von Sevilla, Oper in ?. Abth. Musik von Romxnx, ,
Zn Charlottenburg: Die Versöhnung, Schauwtel m 5 Abth., von Kokzebuc. ,
ONontag, 28. Juli. Jm Schausptelbause: Z((m (*rj'tcn- male wiederholt: Die Günstlinge, Original-Schauspiel (n 5 Abth., von Ch. Birch-Pfsiffer. .
Dienstag, 20. Juli. Zm Schauspielhause: Dae Braut, Oper ;; Abth., mit Tanz, Musk von Auber.
.. »... .“
Königsstädtisckyes Theater.
Sonntag, 27. Juli. Die Reise auf gemeinschaftliche Ko- sken, Posse in 5 Akten, von L. Axrqcly. Vorhsr: Dcr Bxßuxi- gam ohne Braut, Lustspiel in 1 Ykk, von Herzénskw11. (Herr Plock wird, von seiner Urlaubsrciw zurückgekehrt, hieran wacO-xr
auftreten.) _ _ Montag, 28. Juli. Helene, Chqrakter-Gemälde (n «1 A1?- ten, von Bauernfew, Hierauf: Glückskind und Unglückßvogel,
Lußspicl in 1 Akt, von L. Angeln.
Neueste Nachrichten.
Paris, 20. Juli. Gestern Mittag bxgab slch der König in Begleitung des Architekten Herrn Fontaine und seiner Ad- jutanth von NeUilly nach Versailles.
Es wird 1th wieder versichert, der König werde nächsten Monat nach den südlichen Provinzen reisen und von Herrn Thiers begleitet werden.
Die Entlassung des »))?arschallZ Soult soll schon vor drei Tagen vom Könige angenommen und die Zwischenzeit bis zur Bekanntmachung derselben zu Unterhandlungen benutzt worden seyn, um den Präsidencsn dcs Minister-Rachs zu ersech. Mek)- rere Ministry, heißt es, seyen aufgetreten, um die Stelle des Marschalls einzunehmen; namentlich bezeéchnec man den Admi- ral Rignw und Herrn T1)iers als Hauptbcwerber um die Prä- sidcnkur. Die Ansprüche Beider wurden aber sogleich zurück- gewiesen, wsil, wie hiesige Blätter behaupten, der Könrg keinen aszu einsiußreichen Mann an der Spitze des Kabinccs haben Wolle. Dée Quotidienne meint, die Entlassung des PTarschaUs Sonic sey eine Folge von seiner Neigung, in Spanien zu incerveniren, und die Ernennung des O)?arschal!s Gérard beweise, das; man den Frieden selbst auf Kosten der ge- priesenen O.UWrupel-Allianz zu erhalten Wixlens sei). Der Temps glauöt, dcr Marscyall Soulc habe sich vor der neuen Kammer zuxückzczogen, weél diesslbc durxhaus Eiksparniffe vor- nehmen und mec dem Köécgs-Minifierium den Anfang machen wolle. Geskarn Mittag ÜÖLL'JÜÖ dcrscWG sein “3320101611001 dcm ?)?arschall Gérard und [1211 eine große »Wer-ge Papiere von dort nach scivcr Wohmmg bringcn. Einige Blätter wvlLen es 1110)! glauben, daß der Gkvrauck) der Bäoer der Zweck der Re:“)?
Des *))?arschaUs Sonst nac!) dcm süditchen Frankreich Wärc, ('N; _
Zt.-§(311111(1-d'611. 4 991,- 99 (111015112. 1,05. (10. 4 _ 11021 .l'r. [Zug]. 11111. 18. 5 -- -- 05101". 7111110111". 21 101.2 ']00; pt". 1121131. 11111. 22. 5 -- _ 1'0111111. (10. 4 - 100 kt.]xu !. 0111.30. 4 95? 9.1.7. 1(l|k-U.K811m. (10. 1 106; 1100; kräm.dc11.c1.§0011. - 58 57“, 8011105150110 (10. 4 -- 1106], Form. 0111.11]. 1. () 4 99 -- 111ch51.(J„(1.l(.- 11.71“. - 7];1 1 -- R00m.lnt 8011. (10. 4 _ 98T -- 3.-8'011.(1.1(. 0.1.71.“ -- 72 -- 18011. Ztaät- 0111. 4 99T -- 1 Königsb. (10. 4 98:1- - 11011. 701117. 11014. -- 17,1 «- ]L1bil1g. (10. 41 9813 -- Kent: (10, »- 181. 18 1111111. (10. in “[*11. _- 371- -- 1711001100501» . . -- ]Z-J- 131- 107081111. [*fnuäbr. 4 -- 101 1)15001110 ..... - ;: 4 1 11 11074/1- Cem," 1770011801 (301118. 1/1110/[71701-2. 4111810100111 ............ 2,30 171. 11011 - 142 (1110 ............. 250 131. 2 1711. *- 14111 Uamburz ............. 300 11111. 11' (112. 1521;- _ äito . . . . . . . . . , . . . 3111) .“1'11i. “' 11/11, 15111 1.313- k-noäon .............. 1 1-51. 3 1111. -- 6 24.31s ]"nris ............... 300 kr. 2 1711. - 81; W100 in 20 )(1'. ......... 150 1*'1. 2. „1111. » ")“-Z, 141151111015 . ............. 150 171. .! 1:11. --- 103; 1110811111 .............. 100 '1'1-1. ?. 1111. «. 99 14911111 .............. 1110 "1111. 8 "11100 .... 10T; krank uri a. 111. U72. ...... 100 111, L ?c-Tt. -, 1031 l'steräbukg ............ “100 111.1. 3 WWW, -- 353€ Wuaebau....... . , ....600 LM 111117 MKE»; "*“- -7"'""“*“---- » “. *
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dem sie versicherw, daß seine Gesundheit 711ch1 im ge:;mgsken ge; clwäckt et).
s) Lo)rdsGranville-und der_Herzoq VOUNFT'MZ [)IUFZUIEsYern Mittag eine Konferenz mit Herrn von Jitgny (m *)).1:1:s1crmm der auswärtigen Angelegenhettxn. _ .
Das Journal de Parstuyd nach (0111 der,?)Toneteur enthalten folgenden Artikel: „(101190 Pexsqnen, dee“ gern B1- sorgniß erregen wollen, haben an_ „der gxarrrgen Börse das Ge- rächx vcrbrcjxet, cs scycn 30 533001131110 bet der ANkunfc des „Hrn, Berryer ex'nsks Unruhen 001091111121: und sogar Blu; daher ge- flossen. Mohrs dsr Art ist gejchchen. Dre Regtqrung hac Nachrichten aus JJTarscille bis zum 181911 Jul:. Etwa 50 Leute aus den niedrigsten Volksklasscn 1scryuchten es, sich um Herrn Becryers Wagen und dann vor _scmxr Wohnung zysam- menzurotten. Man hörte dabei das Gexchreu „N(eder mx! der richtigen Mitch“ Hiermit war die. _Sache aber auch, abgemacht. Herr Bcrryxr hat von vielen Karlijtcn und Republakancrn Be- a e em an cn.“ _ fck Nach deg'c B21cka0ptung der legitimistx'sch-en Blatter hätte Don Carlos zu London eine Anleihe von 100,9)210. Rea- len (25 Mill. Fr.) zu 415 pCt. abgeschloffcn, _und dre 110091110!)- mer hätten sich vex'psTéchtcc, 10,000 Stück“ Flmtcn und 0 Mtll. Realen Haares Geld an den Genxxal Zumalacaxreguy gelangen 51: laffcn. Déc Gazette 05 'zrancc cwxhaxx hence kxme ncucrc 0700001)ko aus 09111 H.".upkqurcicr dcs Don Car.- los. „Der Co::j'cétucéonrxck :).-(ll jsxzc "0111-20 eme glaub; wén'digc O.Ueiie: 005 2300011113 9003 getmu „exfahkcn haben, wie Don Carlos gcrcésk scx». „ Er verließ“, hetkzc es, „London WM in dcr Nacht vom “30. ZMS. chin ej:1zrgex_Beglc1tcr1v._W cm Franzose, Herr Auguec dc Saint-nyvam. «(c [anderen (11 Dünkirchcn. Don Carlos hatte an 020820111211 _.)(lphons Saez, der bei den Spanischen Legitimiskcn 1ehr 09040001, da d-er: Beichtvater König Ferdinands, der bekannte Vlctor Suez, (“[m führte, einen Pas; von Lord Paltzwrsryn erhalken. In einer Kutsche kam er in Paris an und “jchlmf dre e'rsxc Zkachc im Hotel Meuricc. Am folgenden Tage ,trattetq er (n offenem. „Wagen einige Besuche ab und brachte dtc zMetc Nacht (n er- nem Privachause zu. Dann reiste er nach Bor0xaux_ab, wo er bekanntlSch bei Herrn Pichon d(- Longuevtl1e_ UHernach- tete. Zn deffen Wagen und Bcheétung vcrlteß er Box- dyaux Und begab sich, nachdem er zu Moeic de Marsan M11- tag gegeffen, auf das Landhaus des .Han von Lglande zu Tarnos, eine Meile von Bawonrxc. Der “»“;an des .Mrrn von Lalande benachrichtigke sogleich „3911111 Dctxoxx1c, den (:ntct't1eh- msndskcn und ergebcnstcn "3.170th 012ja “13011131, 0011 seiner Ankunft. Dieser bereitete in der Nacht Iich zur Abretsc_dc|6 Don Carlos vor, der aus Bcsorgniß, er möchte von der Zdol1311-cz'kaj1nt wer- den, 11111 der größxcn Ungeduld dcr SpameK G1'011z0_zu-311(e. Endléck') am 9120, zwischen 7 und 8 Uhr Morgens, re:!ce Don Carlos, begleitet von den Hcrrcn Augucr,._'T1)codor _D-Ztroyax, Don Cruz Und dem Kommanda11ce0 dcr Gendartnkrre tn Um- form, in einer KUtsM 11021" (“Sc.JPacrr-Zxde Ixube nnd Arcan- gucs nach Save U00 langte glncklxch m Spamcn an.“
JUK. Ocstcrr. Spro; Metall.
Frankfurt a. M., 23. _ - LZPWC 0.31. UM. 231. Br.
90,9... 901. iproc. 891,3, 891,3,
Bank - MUM 1523. 1;32|.._ *1301:t.--Y(11. 1302. B1". Loose zu 100 05501001 208._Br. Proxy. *NEU-1330). 50-3. 50-1. do. .iproc.
19011. 511105. 057.09. 0011 1832 “.?-ZZ. 91-2.
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“ nur hier erwähnen . Wagen in einer der'lllccn wegen des großen dort stattfindenden __ chvühls ein paar Mmutcn lang an?;alten _mußce, Wurde die 1711110 (eine Arc offmcn Wagens), auf wvlcher |ck der dreijäH-
Poln. .Fprcc. do. perp.
AUSSMTMW *L.:-11101001 110; die 1131111011"
Bekanntmachungen.
Edictal-_Citation. _
Der Kaufmann Sieafmed (Scheffcel) Burghexm, Sohn des verüorbenen Kaufmanns Mendel Buravctm, im Jahre 1783 zu Brestau geboren, welcher sich am
ahre 1821 von BreSlau entfer_nt und (m Anfgng des
ahres 1822 von Charleftqwn m Nord-Amertka aus, die letzte Nachricht von semem Leben und Aufenthalt gegeben hat, so wie seine etwaxugey unbekannten Er- ben und Erbnehmer_ werden heernnc vorgeladen, sech vor oder spätestens (11 dem auf
den 15. October 1834, Vormittags 11 Uhr, vor dem Herrn Referendarms_vox1 Merckel anstehenden Termine schriftlich ode_r personltch, oder durch eme_n :uläsßgen Bevollmächugten zu melden nend von set- nem oder ihren Leben und Aufenthalt uberzeugcnde Nachricht zu gehen- _ „ ,
Belm AUSbletben aber ward S_aegfrted (Scheffxel) Bursbeim ,für todt erkläxt und (sm _tm Waisengmtlt- (hen Oepofitorio befindchbtxs Vexmogen an dae fich etwa meldenden und eyortg legtcamtrten Erben unt? Crbnehmer, mit Ausf lteßung aller unbekanntxn, bee der Ermangelung von Erbeö-Prätendenten h(ygegen als ein herrenloses Gut der h(efigen Kämmeret zuge- sprochen werden.
Breslau, den 22. November 18.33.- _ Königliches Stadtgerecht y(escgerRestdenz.
Be_k_annrmac_vung. _ Es snd seit ecm en Wochen eme Menge Chausse-
Urbeirer aus Schl: en hier angekommen, in der Hoff.-
nung bei meinen _hiesigen Chauffée-ZBauten noch 21»- beic zu finden; d(ese Bautxn sind mdeß_ jexzc gänzlcch beendigt, so daß nicht allem keine Arbettxr mehr an.- genommen werden, sondern auch sämmthche htxr_be- ubliche Schlesische Chaussée-Lxrbetter bangen eanme_n ochen nach ihre Heimat!) zuruckkébrey mussen. Dre Wohllöblichen Orts-Behöxden ersyche (ck dayxr, mehr allein keine Pässe für d(eseq Retse-Zweck hterher_zu ßenen, sondern auch dergletchen Passanten gefälluzsi auf dZese Bekanntmachung aufmerksam zu machen. Munster, den 20. Jul: 1834.
_,Von mez'nem Grundsiück (dem sogenannmn Oo.“- xqger-EtglesWenx), Thiergartynüraßc Nr .35, wovon em Thea 091901 _01 den neuen Anlagen belegen, de- abschctgx tch, _emtge Parzellen zu verkaufen.
Eine 1102 dtesex Parzellen, kann an den Landwehr- graben granzen; (| mit schattigen Baumpartéen verse- hen und zueLuxus- wtc zu Fabrikanlagen, gleich pas.- send. Es konnen auch htkrbei einige daselbß stehende Gebäude (mc benutzt wcrden.
_ Wilhelm Brock. (m Börsenhause wohnhaft
_Aus dem so eben erschixrenxn funfrcn Rechenschafcsberichc der
Lebensversicherungsbank f. D.
Laterarxsche AUJélgLU. Ükitra 5011301111110115-1111101Z0. ck: 0 “k 1 0 11 ck.. 811.1(1001101110011 (31.1000 01 11.111110.
*.(1 1100111 «(111101115 11100101011011513 („“x“-0111111 anuututiano. critica 1115t1'ux11 603011001“ 1101110310).
2 “[*01111. 41113j.
1111115, 5011111111105 5011170150111110111111.
“1“. . . ck“*)?“ -" * - ;. Z“; “Z ?,“ U11“. “YK ' "T *4 ck35, 110111511 10-31-1111 "“W"
Wir 110011011 11115 1110111111 (1113010175011, (1.115 6.115- 1'01(1'5 [0115 0117311010 &us-50110 (105 31110115 «3011- 17511113 0180111011011 (111(1 (1115 110011 !01' (101 1111110 (105 011101105 (1115015 0151011 1101105 10Z0110111111011 151. ])a
_ _ _ i n G o t y a _ (FL erirchxlcch, daß deren Reserve; und Séchsrhettsfonds
bereits auf _ 615,625 Thlz".
angewachsen 111, DZ? um Jahr 1829 _beigetretenén Mitglieder erhal- ten (11 dem gegenwärtrgen eine Dividende von
_ 24 Prozent. Das Zahl der Verscherten war am 1. Juni 5025, dae Verücherungssumme 8,964 200 Thlr. Verscherungen werden vermittelt durch
C. G. Franz in Berlin, Alexandcrßr. Nr. 41.
Verein für Pferdezucht und Pferdedreffur. Von den mit dem IahresBerichc zur Unterzeich-
fäliigsi bald thun zu wollen. Berlin, den 22. Juli 1831 v. Barner. v. Willisen.
-"
Pfeil, MÜjok a. D.
nung (;_ersandxen St_(mmzetteln ist ein großer Theil noch mcbt_we_eder emgegangxn. Diejenigen gkeyrcen Herren Matglteder, welche (hre Stimme noch nicht avgegeben haben, werden ergebenst ersucht, dies as-
63151011173 11111011 (1.15 101011510 11110 3111'01151551-5510 1715101131 0111115111, «(14111011 (101 1011 (105 11011110K1211111011 01110 1111" 1112111" .“115 0111 1311111011001": JeniiJ0nch0 [1011111011 (111(1 510110111011 011191111131: 50 (1/1111 (101 111111150110 1101“- .“1115301101' 51011 1111301045011 50711 1055011, (1105011 1111113131 111 501110111 [371111011 Umfange: :1111'1111101111-011 um] 1110111 110011. 315 (101' 8111150110 (101011110 11071115101111Z1 11.11, 7.11 (7010111011011. 1110111111011 (111111011 (110 501151110 (101' 110116- 5t011 Üusgabe jaätxm 1115511311011 2011100111 570111011, 011110 (1.115 (101 1305111. (1051205115011011 N101'1105 111 1150110 011101" 1111151010 kiinlijx 111 511011011 1175110: (((-(1 11101111!“ 11011011 *.*/ir 11111 50 1110111" (110 Juerk0ununx nm] (1011])0111( (105 ][)ublikunm 111 3001111111011, (115 (“101' 131015 (105 1012101011 01110111 (101115011011 ['riyatmann (11101'501117111511011 151 111111 (1115010 Kusßabc, 1101 01110111 (1111 (1101 1/101'101 1170111101- 101'11 l)1*c150, (111011 110011 (1011 17011113 (101'1111011115011011 170151011 111111011 «1111.
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11.1110, (1011 15- 111111 18-754. _ (1.11.501107015011110 um] 501111.
In allen Buchhandlungkn fsk 5-1 haben (in Berlin bci Duncker u. Hnmblvt. Fxxanzos. Sm Nr. 20 a.):
An alle Christen, welche an das tausendjährige Reick?) Christi und d(e Zeitrechnung desselben glauben oder nicht glauben. Erne Abhandluvg, veranlaßt durch die (m Jahr; 1824 erschienene Austegung dxr Offexzvarung Johannas, von Hrn. Justizrat!) Rühle von Leitenßern zu D(Uenburg-
Von ])1'. J. W. Gram
m Gcneral-Superintendenten und Geh. Coésßorialrathe-
Düsseldorf, bei Schaub.
Nach dessen Tode ()erausqegeben von 1)» W. A. Die-
üecrweg, ordencl. Professor d(Zr Mathemaci? auf der Konigl. Preuß. Rheinumverücac- geh. Préts 11; sgr.
Dieses Schriftchen g(hörc zu den Curioütäten. - ;
Man findet darin, daß die Weltdauer sich ebxn so gut auf 56,000 als auf 7000 Jahre berechnen laßt. Fer- ner: vom großen Sabhatl), der leßccn Welcperoove, oder kleinen Satans-Zsu u. s. w.
Allgemeine
Preußisch Staats=Zeitung.
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„1.7 207.
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Zeitungs-Nachrichcen. A u s l a n d.
Rußland.
St. Petersburg, 19. Juli. (Hamb. Korr.) Am ho- hen Geburtsfesre unsers geliebten Monarchen hac Se. K. H.
der Kronprinz von Preußen an den Commandeur des ihm als
,' Chef gehörenden Russischen Grenadier-Regiments, Obersten ) von Klagen, erlaffen:
das in authentischer Abschrift nachfolgende Reskrßpr
„Petez'hvf, 2.3. Juni (7. Juli) 1834. Mein Herr Oberst! Es ist mein Wunsch, dem tapfcrn
* Grmadicr-Ncgiment, dessen Ck)(f ich mich durch die Gnade wei- ; land S1. Maxcscäc Alexander ], nennen darf, ein Zeichen mci-
nes Interesses zu geben. Ick) wähle dazu den Tag, der dem
* 0100101011 RMT)? scinen_jekztgcn Herrscher gcgebsn, dessen kaum „ nennjäw'ige RegrcrUng Phon zu den glorreichsten “oer Rwsslschcn
(“50100019 gehört, der die Bewunderung und das lachende Vcr-
; 1111001 nicht bloß seiner Völker, sondern aach allcr deren errun-
gen hat, die an der alten Treue halten, von dem begeistert dic;
“ ses Regiment schon so viele n(uc Lorbeern zu den anon ge-
sammelt hat, und der meinem Herzen, nicht bloß durch Ver-
] wanütxclmsc, sondern auch durch die Bande dsr treuesten, Un-
vcrdrüchsechsten Freundschaft und der tixfstcn Verehrung nahe
_ schr, Aus der thsc meines Herzens spreche ("(y mir so vielen
Mtllioncn: „Gott scans, Gorr erhalte den th-curcn, (*dkcn Kai-
' ser!“ - Beiliegcnde 800053101101 übergebe ich „Ihren Händen, mein , 1000 Herr Oberfr, um fie zur Fe-er des hrucxgon
Festes und son»? nach Ihrem Gumünken zum Nußen dcs chtmcnts zu verwenden. Empfanacn Sie, mein Herr Oberst, den Ausdruck besonderer Hochachtung, 'von der ich „Ihnen gern bei jeder Ge,- lr._enhctt Bewecse geben werde. *
(unccrz.) Friedrich Wilhelm, Kronprénz von Preußen,
Chef des Katserl. Russischen lskcn Grenadien Regements.“ chicr am Geburtstage der Kaiscrcn vorgefallencn Sccncn,
__ d((cn Augenzeugen wir Waren und welche dae Lache dcs Vc.".kes
zu scéncln angestammten Herrschexhause charaktcréfircn, glauben 30 dürfen. 4115 der Zug der Ka:"serlichcn
riae Großfürst N(kolaus befand, von einer Menge Menschen 1101111101, dle fich an ihn h-xrandrängtcn, seine Hände ergrtffcn, sie um “Kkjffcn bedeckten, und ihm mit unverkennbarer Rüh- 111111] die ((Tscxicn Worte zuricfen; der kleine Prinz, der diese 8001010053521 tmc fkeU11d1ls1) lächelnder Misne annahm, plau-
- dc-cte dabei _qonz unbefangen mir den näherskkhenden Perso- “ nen, die zum größten Theile aus den nzederen Volksklasscn ' waren; 015 deu" ZUg fich nieder in Bewegung seßte, erhob _ sw:?) dcr Grcsxéürs'c von seinem Séße und grüßte die zurücktre- : tende Menge auf m(iitairische Wetse, indem er die rechte Hand
an scmcxt 7351100001 legte, was einen unbcschreiblichen Jubel cr- regce. » 22101 Mr gxoßcn Maskerade sahey wir einen hochbe- Fahxtcn Mann nur ÜldekngUEM Barre, der reiner Kleidung nach
dcm Landvolks angehören mochte, fich mit jugendlicher Rüscégkeit
bis in die vordersten Reihen vordrängcn, an denen die Kaiserl. Famikic in dcr Polonaise vorüberzog. _Mit freudestrahlenden Blkckcn wandte er fich sodann zu einem ]eéner Gefährten, und
' ("."3001tc ihm mit s(cytdarem Stolze, das: ihn der 1301015014115 (20-
.00.11 (Vater Kaiser) beim Vorübergehen am Arme berührt :)aßc. » Wik glauöcn, die einfache Erzählung dieser beiden Sce- ncn spricht beredtsamer, wie alle Raisonnements, die wir damit in Verbindung bringen könnten.
Die zu Ehren des hochseligen Kaisers Alexander hier errich-
_. me Granicsäuie ist nun von allen Bau-Gerüsten befreit und 7' stellt sich in ihrer unübertreffléchen Schönheit auf das Herrlichsie Z' 0.0". Nur der Sockel mit den daran slch befindenden Haut-Re- [(cfs isc noch durch eine Umkleidung von Segeltuä) den Blicken ““ verschleiert. In den leßtcn Tagen wurde das Riesen-Gerüfte,
110001; die Säule umgeben hatte, von vielen Schaulustigen er- stiegen, die fiel) an dem herrlicher: Panorama weiden Wollten, welches sich von dort aus dem Auge darbot. Wer eine Idee
von der Regelmäßigkeit unserer schönen Kaiserstadt gewinnen und mit einem einzigen Blicke die ganze Umgegend derselben bis Kronstadt und Tsarsko'e-Selo umfassen Wolkce, für den war es «'t-n großer (Genuß, auf der bequem hinan führenden Treppe den 07.111001 (Gipfel des Gerüstet; erstiegen zu haben. (“snnre 0010 erst die gan??? Höhe dieses in seiner Art einzigen “x- Monmnknecs ermessen. u
die Peier.*PaUls-Kirche ragen mit ihren goldenen Thurmsp'lßen ,“ noch 0011..- den Standpunkt empor, von dem aus man den Win-
Aber auch dort
r dte nahe liegende Admiralität und
xyr-Pajast und das die andexs Hälfte des Plalzcs umsäumende Zolossalc Hotel des“ Kaiserl. Geueralskabcs tief unter stel) zu Fü- ßen [(egcn sah.
Im Laufe des verflossenen Jahres smd in Rußland im
YUM" 758 neue Werke im Druck erschienen, und zwar in Rus- “(Her 10, in Polnischer Sprache 25, 7; Deutschsr 68, in Lettischcr und Estheischer 1/1, in Schrve-
Sprache 500, in Russischer und andern Sprachen
in Samogitischer 1, in
_déscher und_Finnischer 4, in Französischer 35, in Englischer 2, (n Jtaliänisther 2, in Latcinidcher 47, in Alt-Griechischer 1,
7", ('n Neu-Griectztscher 1, in Perfischer 1, in Hebräischer 40,
F r a n k r e 1 ck. ' Paris, 20. Juli. Lord Granville und der Herzog von
Frias hatten gestern Nachmittag im auswärtigen Mimsterium
eine Konferenz mit dem Grafen von Rigny. Um dieselbe Zeit
* trat der Marschall Soult das Kriegs-Ministerium an den Mar- schall Gérard ak; er wollte schon heute seine Reise nach dem «. Dxpt. d(sTarn antreten. Einem unverbürgten Gerüchte zufolge,
; wurde der GcneralSchne1der, Direktor der Personalien beim
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Berlin, Montag den 281101 Juli
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Kriegs-Minifterium, ebenfalls seinen Abschied nehmen. Für den Posten eines Unter-Staats-Secretaivs bei jenem Departement be- zeichnet man jetzt auch noch den Deputirten Herrn Passy, der zwar nicht Militair, aber mit der Mélitair-Verwaltung ziemlich vertraut ist, Weshalb er in der vorigen Sesfion auch mit der Abstattung des Berichts über das Krécgs-Budget beauftragt war. _ Die Oppositions-Blätter halten es für Wahrschein- lxch, daß, nachdem der Marschall Soult aus dem Conseil aus- ges_ctzicdcn, Herr Hamann bleiben werde, in der Voraussetzung- da]; man nunmehr, zur Ausgleichung des Budgets, in eine Ver- minderung des Effekctv-Bestandes der Armee wiliige.
Es heißt 'eßt, daß die Königl. Verordnung wegen der Er- nennung des erzogs Dccazes zum Gouverneur von Algier“ in den nächsten Tagen im Monireur erscheinen werde.
Die Gazette de France sagt in Bezug auf die gegen- wärtige Lage der Dinge in Spanien: „.Die Ankunft Karls 17. wird die Revolution in Madrid befördern. ie Partei des Widcrsmndes wird dort wie in Exxgiand überfiügelc werden. Beide Länder WWW nicht, wie Frankreich, von der Furcht vor der chublxk zurückgehalten. Zn Madrid organisiren fich die Milazcn im revolutionnaircn Sinne, und die Wahl der Depu- tirtcn odcr Procuradorcs fäch im Geiste des Ultra-LiberaliSrnus aus. -- Aus dem Hauptquartier Königs Karl ist uns auf besonde- rem Wege nichts Neues Zugegangen. Am Madrider Hofe soll die Nachricht von- dessen An unsc große Bestürzung verursacht aber:. Die Regierung besorgt jetzt, daß ihr von allen Seiten Feinde erstehen werden, auf die ste nicht gerechnet arte. Es heißt, _daß ein Secretair der Königin fich mit 911191“ umme von 5 Mell. Realer: aus dem Staube gemacht habe.“
Man schrrtbt aus Bayonne unterm 1210: d. M.: „Nach- dem man hier die Gewißheit erlanixt hat, daß Don Carlos fich in Elisondv befindet mid dort von seinen Anhängern mit großem „Jubel aufgenommen worden ist,_ vcrhrhlt man |ck auch nicht die_ möglichen Folgen" dieses Unterbehmens. Schon wähnte man, da[; die Karlisten-Haufen im Begriffe ständen, fich an ulösen, und jeh: scheinen fir entschlossener als je zu seyn, das eld zu bchaupten. Es wird ihnen von hier uns viel Geld zugeschickt; auch erhalten fie cine zahlreiche Menge von Equspirungs-Gegcn- ständen. Rodtl, deffenAnkunfr ste erwarteten, ist noch nicht ein; getroffen; die Jnsurgcnten smd daher im Befilze v:.»n gam Na- varra, denn Quemda kommt gar nicht in Betracht; er hat bis-
*-her weder Bercchnung§gcist, noch Festigkeit, noch Hingebung
bewiesen, und er erscheint jedcnfaUS als ein zweifelhafter Anhän- gyr der Königin. Man muß sich billig wundern, daß die Re- Zterung das Kommando zur Unterdrückung des Aufstandes in jolchc Hände legen konnte. Was die Karlésken anbetrifft, so werden ste ohne Zweifel den Enthusiasmus, den das Erscheinen des Don Carlos in Eltsondo xrrcgt hat, fortzupfianzcn wissen, und dies möchte ihnen mehr Vortheil bringen, als die von ("f)- nen errungenen Siege. Man sieht hier der nächsten Zukunft mit der ges_pannteskcn Erwartung entgegen.“
Der Courrier franqaxs führt darübec' Beschwekdc, da,“; 018 Regierung mit ihren telegcaphischen Nachrichten aus Yanonne so attsnchmcnd karg so;). „Die Ankunft des Don Carlos in Spanien“, äußert dieses Blatt, „ist von so großem Interesse für die Börse, das; das Stiilschweigen dcs Ministeriums sich kaum begreifen läßt, Don Carlos ist am Ren in Spanien angekommen, und man kann in Bayonnc innerhalb 24 Stunden Nachrichten aus Elisondo erhalrcn; seßen wir aberauch 48 Stunden, so müßte die Regierung jelzt schon von dem unterrichtet seyn, was sick) acht Tage nach der Rückkkhr des Prinzen dort zugetragen hat. Will man uns vielleicht einwenden, daß die Regierung keine Kundschafter ('n der Karliskischen Armee habe? Eine solche Regierung wäre so gut wie keine. Und doch sind die ersten Ereignisse, die sich in den insurgirten Provinzen zugetragen haben, gerade die wichtigsten, da sie gewissermaßen den
?aßstab für die Zukunft abgeben. Soll die Gegenwart des Don Carlos erfolgreich seyn, so muß sie vorweg wie ein elektrischer Funke ZSIÜUM und überall, wo sie bekannt geworden, den lebhafcesten 5*nthufiasmus erregt haben. Hat fich dagegen dieser Enthusiasmus bloß auf die Partei-Häupter beschränkt, bedarf es erst der Emijsaire und Proclamationen, um das Volk zu begeistern, so darf man das Unternehmen des „Don Carlos als gescheitert, und als eine bloße Erneuerung des Bürgerkrie- ges betrachten, dcr alsdann auch weiter keine ernstlichen Folgen haben würde. Isk es unter diesen Umständen aber wohl er- laubt, daß dée_Regierung mit ihren Nachrichten so zurüokhält und das Publikum in der Unwissenheit läßt?“
Ein hteüges Blatt findet sich durch die Verhaftung des Banquiers Zange zu folgenden Betrachtungen veranlaßt: „Ist es nichxlächcrlich, Herrn Zange unter der Beschuldigungx daß er ein Haupt-VWbreckwn begangen habe, gefänglicl) einzuziehen? Isk es nicht mcbr als lächerlich, die Ansicht zu verbreiten, Herr Jauge habe den Tod verdient, weil er Soldaten für Don Car- lo§ angeworben, der der“ Feind unserer Alliirten, der Königin _Jjabella, soy? Erstens möchten wir woßl wissen, Wann eigent; lich der_Moment eintritt, daß man ein Alléirter Frankreich wird. Ist der sogenannte QuadrUpel-Allian :Traktat jemals pub_lizérc worden? Und wenn dies nicht der , all is, wie kann dcmclbe dann für die Bürger eine geseßlich bindende Kraft ha- ben? Wo sind dann aber zweitens die Soldaten, die Herr Zange ffir Don Carlos angeworben, wo die Waffen, die er ihnen geliefert haben soll? Es ist doch eine herrliche Sache, Wenn man ein Gcsekzbucf) zur Seite hat, das man vorschüßen kann, um wenigstens momentan einen Banquier zu verhaften, Jex df/Fentlich intriguért und eine neue Anleihe an die Börse
1“ ngt.
Der älteste Rath beim hiesigen Königl. Gerichtshofe, Herr Hémery , (“| vorgestern Abend im 91sten Lebensjahre mit Tode abgegangen.
In den beiden ersten Quartalen d. I. find gegen hiestge National-Gardisten nicht Weniger als 1893 Disziplinar-Strafen uexkfügt worden, und zwar im zweiten Quartale 61 mehr als im er en.
„. ::.-
1834.
Dex „Legitimisi“, ein wöchentlich zweimal hier erscheinendes Blatt, (| gestern auf der Post und im Redactions-Bureau con- fisct'rr worden.
Großbritanien und Irland.
ParlamentszVerhandlungen. Oberhaus. Siz- zunckx: vom 18. Juli. Lord Wharncliffe trug heute, wie er 1“ on angezeigt hatte, auf Vorlegung der die Ernemrung der Zwangs-Bill betreffenden Korrespondenz zwischen dem Lord-Lieu- tenant von Irland und dem Englischen Ministerium an. Der Redner äußerte bei dieser Gelegenheit nochmals seine Verwun- derung über die Indiscretéon des Herrn Littlecon und meinte, derselbe hätte doch wohl aus Erfahrung wissen können, daß man Herrn O'Connell kein Vertrauen schenken dürfe, Das Beneh- men des Lord Althorp aber schien dem Redner unerklärlxcsx. „Warum“, sagte er, „lic derselbe nach der Veränderung, 0:2 in der Ansicht des Lord; ieurenants von Irland vorgegangen war, den Grafen Grey auf die zweite Verlesung der Bill drin- en, so wie sie ins Oberhaus eingebrachc war? (Hört, hört!)
m 7. Juli fand e'in'e Debatte über diesen Gegenstand im Un- terhause statt, und Lord Althorp erklärte damals, daß die ein e- brachte Maßregel die voÜkommene Zustimmung des ganzen 5111- binets (hört, Hört!) und überdies auch die vollkommene Zustim- xnunfc; des Hauptes der Jrländischen Regierung habe. ( Hört, yört.) Und doch zeigt es fich jest, daß der Marquts von Wellesley seine veränderte _Anficht schon vor dieser Zeit mitge- theilt hatte. ( Hört, hörtx) Dann hat sch auch der Kanz- [(r der Schuhkammer darüber. zu erklären, aus welchen Gründen er sein Amt wieder angenommen hat. (Hört!) Aber ich glaube, daß er überhaum keinen Grund haue, seine Entlassung einzureichen. Eine Regierung muß nicht solche Schwäche zeigen; fie muß, wenn ein Meinukj'gstsel nothwendig wird, darauf vorbereitet seyn, ihn zu vmyaivkgen. Ich hege hohe Achtung für den ehremverthen Charakker und die große Thätigkeit des Lord Althorp, aber ich kann doch der Art und Weise, wie er das Unterhaus leitet, nicht beipflichten. Sein Pla'n schemt in fortwährendem Nachgeben zu bestehen. Es _ te fich aber'nicht, daß er 1161) aus anscheinender Furcht vor “ O'Connell auch nur um ein Iota von seiner ursprünglichen 210: ficht entfernte. (Hört, hört.) Er hätte demselben auf der: schlimmsken Fall hin Trotz bieten sonen. (Hört, hört!) Es wäre die Pfiicht der Minister gewesen, die Bill zuersk im Oberhanse durchgehen und ste dann ihr Schicksal im Unter- hause versuchen zu leisen; dies" hätte dann W“'V“k1'asrwor§1('ckz keit auf fich nehmen mögen, fie zu verwerfen oder fie verändert ins Oberhaus zurückzusenden. O.)?an hat aber anders gehandelt, und Ihre Herrlichkeiten haben daher ein Recht, nach den Grün- den zu fragen, weshalb man so verfahren. Aber man sagt, daß der Grund in einem Privatschreiben liege, WWW nicht vorge- legt werden könne; ich begreife aber nicht, wie dies Schreiben, das so ((nste Folgen qehabt hat, ein bloßer Privat-Brief ge- wesen seyn kann (hört!), und ich sehe nicht ein, warum man dem Hause dieses Dokument vorenthalten will.“ Lord Melbourne widerseßte fich dem Anrrage aus Herr; von Lord Wharncléffe vorausgeseßten Grunde, weil das verlangte Dokument eine bloße Privatmtttheilung sen und man derglei- (hon niemals dem Hause vorgelegt habe, obgleich, wie er be- hauptete, nichts so sehr zur Rechtfertigung des Verfahrens der Minister dienen würde, als die Veröffentlichung jenes Briefes des Lord-Lieutenanrs von Irland. Zur Vcrtheidigung des Lord A(thorp führte der Minister an, daß derselbe zwar Herrn Littleton zu (iner Mittheilung an Herrn OJConneu authoristrr habe, daß dieser aber darin zu weit gegangen sey, so daß Lord Althorp eingesehen hätte, es" würde ihm nun unmöglich seyn, die Bill in der Gestalt, wie ste dem Oberhause vorgelegt worden, im Unterhause durchzubringen; ferner verstcherte der Redner, daß Lord Althorp am 7. Juli mit Recht im Unterhause habe erklären können, daß die Maßregel von dem ganzen Kabi- uet genehmigt worden sry, weil sich zwar anfangs eine Spal- tung erhoben, später aber die *Mtnorirät der TNajorität nachgex geben habe; erst nach jener Erklärung habe Lord Althorp erfah- ren, daßHr. Littleton in seinen Mittheilungen an Hrn. O'Connellzu weit gegangen sey; da nun aber die Klauseln der Bill, welche die Ab- dankung des Lord Althorp veranlaßt hätten, zurückgenommen worden scyen, so habe derselbe, ohne fich des aid dem Vorwurf der Jnkonsequenz auszuseßen, auf seinem Po en verbleiben kön- nen. Der Redner rechtfertigte dann das Verfahren der Minix ster mit Hinficht auf die Zwangs-Bill, indem er sagte, daß, wenn sie dieselbe in ihrer früheren Gestalt bis zur dritten Lesung ge- bracht hätten, die edlen Lo; Oögegenüber gewiß gcfragthaben würden, ob fie im Stande zu s(yn glaubten, dieselbe im Unterhause durch- zusetzen, worauf sie (die Minister) dann mit Nein hätten ant- worten müssen (hört, hört! von der ministeréellen Seite des Hauses); und gewiß würden die edlen Lords es ihnen sehr ver; arge haben, daß se die Zeit mit einer Maßregcl hingcbracht, von deren Verwerfung fie im Voraus überzeugt gewesen. Schließlich erklärte der Lord , daß der verlangte Brief in keinem Sraacs-Bureau vorhanden sey, und in Folge dieser Erklärung meinte auch Lord Ellenborough, daß auf Vorlegun dessel- ben nicht gedrungen werden könne, und Lord Wharnclt e nahm daher, nachdem Graf Grey noch Einiges zur Vertheidigung des Lord Althorp gesagt hatte, namentlich, daß er denselben aufs dringendste aufgefordert habe, sein Amt beizubehalten, seine" Motion wieder zurück.
Unterhaus. Sißung vom 18. Juli. .Die Jrländi- sche Zwangs:-Béll, die jxßt von den Blättern abwechselnd auch, nach der von Herrn O'Connell ihr beigelegten Bezeichnung, Jr- ländische Friedens-Erhaltungs-Bill genannt wird , wurde, mit Weglassung der vom Grafen Grey vertheédigten drei ersten Ar; tikel, auf den Antrag des Lord Althorp zum erstenmale verle- sen; es stimmten 140 für und 14 Mitglteder gegen dieselbe. Als Gegner der Maßregel erhoben sich nur die entschiedenskm Radikalen, namentlich die Herren Fergus, O'Connor und Sheik. Herr O'Connell, dem die hiefigcn Blätter jest vm
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