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Werden sollkc; auch gebe die Klausel kein Mittel an dée .F.-11111, um 0111 Mann, wenn er von dem Magistrat vorgefordert werde, z11m “Erscheinen zu nöthfgen; die Klausel 11.111101! also nur den Mfacsteslten Grundsaß, da)) die Mutter für die ErhaltUUZ eines 0112511161111 Ki'ndcs soxgcn müffc, w:"cder 111111701911, 6110 er trage 11111311“ auf Stretchunq derselben «111. Der Lordeanzler war der'exöcn *))?eimm (1ie Klausel war 1161111115 erst 6111“ den A1:- 11.111“, des Herrn I 101? im Unterbausc in die Bill aufgcnommcn WN'ÖM) 11110 erkkärre Océ dieser Gelegenheit, daß er 110) aus dcn “9111111117011, denen er sich wegen EinbréUgung dcr Armcn-Bill ausscsech sche, gar nichts mache, 03110210 von der 11.191000! Vsmmnst seiner Landsleuts hoffe, daß so 1511, Wenn nur 010 BM erst ein paar Wochen in Wirkung wäre, von allen Vorwur- fen freisprecbcnwürden. Dcr Bischcfv. Ex ster wollxezwar die Muc- ter eines uneHcléchen Kindes nichtvon allchtrafe510111115611, 111111“ cßeu so wenig den Vater, und meinte, disser müsse (11.10) 1e111 Thcél zur Erhaltung des Kindes beitragen; cr erinne'rte daran, daß auf Unenthalrsamkeit schon in den Mosaischcn Gesetzen eine Geld!?t'ase gesekzt sey. Nach einigen weiteren Debatten wurdc dxe besagte Klausel aus der Bill „qes'érichen. Lach der 9911er: Klausrl woÜte Lord Kenyon die Bestimmung cinaefügt 113117111, daß die den Armen-Kommiffarien zu vcrleihende VoUmackxc 11111“ 01.11" d1sje11igen Kirckzspieke beschränkt werden sollte, wo 910138 *))?!ßßräuche in der Verwaltung der Armen-Gescße 0510611111111, 0.11; fi? dagegen ihr Sysiem dernigen Kirchspiclen, wo keéne solch Beschwerde vorhanden set), nicht sollten aufzwmgkn däcfcn. Déc'sck Antrag wurde jedoch verworfen. “2102 andcrn Kiaux'sln der 23111, die deren im Ganzen 100 enthält, 1111110211, 5111 U11?- wicd-xr mit geringen Modificationen, angenommen.
Unterhaus. Sißung vom 31.Zuli, An die Stelle ÖKO 11111 Tode abgegangenen Lords James Fißroy wurde ein mms Wahl-Aussthreiben für Thetford erlassen. Im Ausschuß 0511' die Jrländische Zwangs-Bill gelangte das HaUS bis zur 17217211 Klausel. Ein Amendement des Oberst Davies, daß es nicht zweckmäßig sev,-dem konsolédéi'tcn Fonds ichnd eine LN? auszubürden, um diese: 23111 in Ausführung zu brin- 9111, wurde mit 78 gegen 14 Stimmen VLl'iVOkfen. Herr Sheik crkkärte bei dcn Debatten Über dieses Atmendenwnr, das Haus könne verfichert seyn, daß die chändischc Zehn- txn-Béll nicht das Einzige scun würde, was man 1111“ Irland werde 151111 müssen; man könne darauf rechnen, daß das IrländisM Volk in dcr nächstcn Session mit noch ganz anderen FIWUUUZM hxrvortreten und sie 111 einem 91110r111glichsren Tom: gelUnd machcn würde. Herr Richards meintc, man müsse 0911) 111211igüe11s nach allgemeinen Grundsäßen Handeln und, 11.111111 man so weit gegangen wäre, als man für nöthég Hielce, dann 1.11.1111, daß man auch dis Mach und den Wilier: 5.101, en-dlc'cl) 331.111 3111 machen; so sey aber bei der vorliegc1101n 2316 ge.- st'e1'n nicht 3151111011: worden, und er häxte lieber 921751211, daß man gleich die ganze Geistlichkeit (1116 dem komo- [15111111 Fonds zu bezahlen und däe Kéräxen : *Fon'os zu E-ta-atszweckev zu verwenden beschwffxn hättx“. N0chde1n darauf
wiadkr mehrere K!auseTn gcskréchen, andere 6115901111811, einiZe
an§1e1103111nen worden waren, erklärte Herr Littleton, daß er nach der 2ten Klausel die Einschaltmng von 22 neuen vorzu- s6)laget1 gcdsnke, die dadurch nöthig geworden seyen, daß man das 0911 Gutssefißern zu bewilligende BMW von 15 auf 40 pCt. erhöht habe. Alsdann verwandelce sich das Haus in einen 2111151711111"; Über seine eigenkn Aemter und genehmigcc mit 36 ge- gen 18 Stimmen die deuction des von dem Sprxchcr 693051- nen ())-251116 von 6000 auf 5000 Pfund.
London, 1. Angus. Bei dem Lever, 111011515 dex König =
vorqestern im S1, JameS-Palask hielt, wm-dcn S1". 932111917111 der“?)karsämll d'Oliveira von der Brasiliamscßsn Armee 0110 der Gsschäfterrägkr des Kaisers von Brasilien beim Könige Nr Bél- aicr, Marqnis Lisboa, vorgeskellt. Nach dem Lever 511112 _der “(2,519an Carliske cine Audienz bei Sr. Majestät 0110 legte sein Amt alsGroßx'icgelbcwahrer 111 dieHände ch.?Töniqst1-11kde1'. Dann wurden der Graf von Mulgrave, als dcsscn Nachfolger, und Sir Zoßn Hobhouse, als Obcr-Commiffair 011" Königlichen For- sten und Waldungen, um Handkuß byim Könige e111gef1'1l)rt. Der Kdniq dénirte bci ord Holland 111 Holland-Home. U11tcr dyn u diésem Diner eingeladenen «411811 befanscn fick) auch Gra Grey, Lord Wkelbourne und “021.“ Lord-Kamlcr.
the "Majestät die Könégin wird, dem Vernehmcn nach, auf Bret“ Rückreise einige Zeit im Haag VOTWLUW.
Am nächsten Sonnabend wer'dkn sch der Fürst und di::
Fürstin Léeven mét ihren bcidcn Kindern (Georg Und Arthur e'n ,
dem Königl. Dampfboote „2113111110791- 11achHaml1111g 1211111511"- fen, um von da nach St. Peccx'sßnrg zuküekzukeHrUr.
Die Herzoge von Cadaval und Lafosns 11110 nicht 11611", dem Kontinent abgezzangcn, sondkrn befinden sich 1100") 1'11 Faéuwuth.
Herr Jeremia, gegen den man auf der 311121 2121111211106
ßecs so crbtcxerc war", ist endlick) 11011 des Regéerung z11111c§511u sen woxden. “ OIglc-ick) 00 3114110101)? Zeh111c11;Bill noch vorgcn0112111cn worden fsk, gedenken die Wkénchc, 013111 Vemchnwn 1160), 0011) das Parlamewt noch vor dem 12. AÜU-„xusc zu 1110105111311, 11110 nach der Sch11elligkeit zu 1111581111, womit 011158115111101111111-311 Über déese Bill 1111 2111st1111"; fortscljzrcétcm (mat:- „1311111160: 1111711111 scixon bis zur 172111nKlaUsci, 11110 die Lanze 25111 [1111251111111 2110321611007, wovon jedoch, wie 213 01111111, 11:11)? als des H&M: ausfallen werden), möchte 01-16 01111") gar 1111111 0111065117511"- “ck sx'Ml.
De Königliche Brigg „Nautixus“, kommandirr 110111 Lieu,- tenant Crooke, ést so eben von Lissabon 1):“e1'c111g;51=o111me0, 0011 wo 172 schon am 13. Juli abségcltc. S1“? bringt Zsitunzen 11110 Briefe mit. Die Besorgnéffe, 11111146 d'): er11stlcchc K'rankchc Do111",)cdro's erregt hatte, waren wieder versczwundcn, weil ch Rygcnc mic schnell-xn S411'irrcn der voiékommenen (Gcnssung LUTZEJQUIMJ. Dke Regierung hatte eine t1'1ä)ti;.]e Pol1zei 111 9117115011 or.;anéfirt, mit der man allgemcén zufriedcn war. Mit 0111111101111 3112117100 sal) 111611 061" auf 0311 1141011011 *))?0nat sas:- gescxzrcnZu1at11111111k1mft dek Cortes et1_t„c;eg111. Dc“? Proclanm- tionch, wclche Dom Pedro bei !ciner Landung in Portugal cr- li-sß, 11110 11101111 die Einfül)r1111g der 0011111110101111111211 “CHarte 11:11:12 01“ Re:;écrung Dorma 2332011118 versprochen 11111109, war in L111'150n a11fs' neue publizirc und Überall a11gc1“-.1,lagen wor- den. Sir I. II?. Doyle hat semcn kriegFrecHtlichn Prozeß mßc Goneral Bacon gewonnen und sstn-xn früheren Rang 1011- dcr erhalten, Die Portugiesisäw Nezzierung hatte einige [1101-11- tcnde Veränderungen mit dem Papiergelde voxgenotUern. Sonst ha: sick) 111.615 von Belang 111 Portugal 1111101111. Von Falnwncé) tvur-Ien viel Contanwn nach Lissabon verschifft.
Gestern ging schon die Nachricht hier em, daß die Königin von Spanien am 2311"cen die Cortes in Person «öffnet habe. Der Courier sagt heute: „.Die gestern von uns 111éc11etheilte Nachricht btfiätigc sich. Die Spanischen Cortcs smd von der
* Preußen cncgegen.
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60111951 11111 großem Glanz und Pomp eröffnet worden, und Al- los ist in der besten Ordnung und Ruhe abgelaufen. Vom Kriegs : Schauplaße hasen wir keine wichtige Neuigkext. Bis zum 28,7tcn, welches das Datum der leßten telegraphisthen De- pesche aus Bayonxw isk, scheint kein entscheidender Schlag geführt worden zu seyn. Don Carlos war, wie es scheint, nur auf seine persönliche Sicherheit bedacht und näherte fich der Franzö- s1schcn Gränze. Man erwartet also jeden Augenblick eine ent.- scheidende Nachricht Über Bayonne, wiewohl es, wegen der [1er- gégen Beschaffcnhcit dcs Tcrraéns, auf dem der Krieg geführt tvtrd, 1110511116904) wäre, daß 0erKampfs1ch noch etwas in dé: Längezöge. Don Carlos so!], wie ssine Anhänger versichern, am 2817)" schon achtzehn Tage in Spanien gewesen seyn, und Kart, daß er guf dcm 27211101) nach ONadrid wäre, befindet er fich zu Lesaca, d§chk an der Französischen Gl"ät13('.“*" In seinem Bökscn-Bcrtäzc füxzt das genannte Blatt hinzu: „Die Thr'on-Rede der Kö- m'gén 036 nun auch angelangt seyn, und man ist in gespannter Erwarmng auf den Inhalt derselben. Bis jekzt ist noch nichks Näheres darüber versauter, wiewohl allgemein das Gerücht geht, die Rede 0:1) von sehr beruhigender Arc.“ -- Der Globe_da- gegen bezweifelt es, daß dieses Akeenskück schon 111 London ware. Die Spanischen Fonds gingen an der heutigen Börse anfängltch etwas in die Höhe, fielen aber am Schluß derselbkn Wieder auf ihren früheren Standpunkt.
Niederlande.
Aus dem Haag, 1. August. D:“m Vernehmen 111101, 1211“,- dcn Se. Majestät der „König bci ZHrcr bevorstehenden Jnspézé- rung des Heerss den Schuttereicn, welcbe bekanntl1ch in ihre Heimat!) cntLassen werden sollen, für" die bisher geleisteten Dikmxc danken. Zu diesem Ende ist auc!) bereits ein Beamter des Kriegs-Ministeriums nach dem Feldlager abgeretfi“, um die Marschro0re zu bestimmen, welche die Schurter bei ihrer Rück- kchr nehmen sollen. Die hiefigen Schurter werden am 14ten d. M. in der Hauptstadt erwartet.
Am vorcgcn Dienßage hat fich Ihre Majestät die Königin von Bayern von Schevcnéngen nach Dclft begebM, um das_elbsr 619 Grabmäler des regierendcm Hauses und der Nicderlän011chcn See-Helden zu bcfichrigen.
Man 6151 hier im Laufe dieses Monats der Ankunchhrer Königl. Hoheiten des Prinzen und der Prinzcsfin Albrecht von Die axsdann wieder «anz 13111“ versammelte Königl. Fannlxe wird den Geburtsmg Sr. Maj. des Königs (24. August) auf dem Lustschlosse Loo feiern.
Dcr 6511111111 de Favauge, der fick) bei dcr tapfern Besalzung Dcr Cttadclle von Ancwe'cpcn bcfand, ist zum Proék-Tnzialzxiéoxn; 1112006111111 von MWM c1'11011nt worden.
Der mit einer außerorOcntliMn "Mission an 0911 Herzog von Nassau bsanferagt gewesene Graf von Reede ist an*. vori- gen Monwg 511r11ckgckehrt und hat bereits seine Functionen als Oßer-Kammcrherr wiedkr angetreten. - ._-
Déc Amsterdamsche Courant enthäxt nunmehr dcn voll- sxändégen Man zu dem Acricn-Unrernehmen, Behufs der Anle- gung einer Eiscnöuhn von Amsterdam nach Köln. Das Kapital der GeseUschast wird 12 Méllioncn Gulden stark seyn, die in 12,000 Actien vertheilt werden sollen.
Hénsichtléch der an der gestrigen Amsterdamer Börse ver- breitet gewesenen Gerüchte in Bezug auf die Thron-Rede, mit der die Königin von Spanien 011: Versammlung der Cortes cr- öffnete, ist heute nichts Näheres bekannt geworden. Die Spa- nischen Fonds find vielmchr, in Folge der von AntWerpcn ge- kommenen höheren Notérungcn, auch 111 Amsterdam wieder etwas
(1911199211. B e l g 1 e 11. „
Brüssel, „1, Angus. Im heutigen Moniteur liest man: „DW Ritter 2011111011 de Garret Hat am vorigen IJTonta52 dcm „“Herrn €Nit1i|c3r der auswärtigen Angelcgenheéten die BSZlani- gutUs-Saßreibcn Übevgeben, wodurch de:."1elbe bei de? Belgischen Regierung als Geschäftsträger der Regierung Jhrer Maxestäx dcr Kö111'gi11 von Portugal 11110 Algarbien akkrcdatirt wird. Am Mlccwocl) 111 derselbe vom Könige und von der Köniain empfan- gc" worden, wobei er die Ehre gehabe hat, Ihrer Majcsiät der Königin besondere Schreiben Ihrer Majestäten der „Königin von Portugal und der Katserén von Brafilten, Herzogin von Bra- ganza, zu übergeben.“
Herr Angtllks, Mitglied der chräsentanten-Kammer für ,
Courti'ay, hat seine Demisswn eingereicht, und es ist demnach in der genannten Stadt eine neue Dcputirten-Wahl anberaumt worden.
Es heißt, General Goblet wckde in das KriegGMiniskcrium berufen 111110111.
Dem Vernehmen nach, find die Offiziere der mobilen „Bür- ger-Garde verabschiedet worden.
An der hicstgen Börse fingen die Spanischen Fonds am 3117211 Juli plölzlick) an zu smkcn; von 62; fielen oje Pcrpe- tuellen auf 60 und zuleßc a11f592. „Wir wissen nicht,“ sagt
die Emancipation, „was an dieser schnellen Veränderung.
Scbuld seyn mag, da wir von keiner kelkßkaäphiscßen Depesche" 11110 von keiner ungünstigen Nachricht Kennmiß er:)alten haben. Am Ende dcr Börse verbreitete man die Nachricht, dée Rede det? Kdntgin-chentin von Spanien bci C'rdämung der Cortes 1111 in BrKsscl angekommen, und schricx) 01112111 111111701102 das Sinken dex'Fonds zu. Wir sénd im Stande, dieser *Nach- richt zu wtdsrsprcchen.“
Jm Journal du Commerce von Antwerpen lies? 1111111: Wir vernehmen durch Prioat-Briefe aus Hav-Umak) vom 15. Juni, daß die Z:.1ckcr-Aer110te auf der „Insel Cuöa gäwzlick) 11111“?- 1'ack)cn 111.
D 6 11 e m a r k.
Kopcuhagen, 1. 711113110“. 653111111, 11111 .',-2113111tngsxagc, Welches zugleich der Vsr111äf)[unqsmg de?- .5€ö11igliche11"1ckaarcs 117, crsäßcnen Se. DJTaj. bei drm Vogelschie'ßen der Königl. Schüz; zcn-Gescllschaft, was viele Heiterkeit und Freude verbreitete.
Der zum Spanischen Geschäftsrräger 111Stock1101171 «nannt? Herr 2370111110 111 nebst seiner Familie Übsr Hannd hier ein- gctroff-m.
Die amtlichen Blätter quléziren mehrere Befökdcrungcn, tvclche im “210111iralitäts-Kollegkum, bei der Marine und bei dem Heere stattgefunden haben.
2011“ Jéland Und den Faröern ist eine aügemcine Volks.- zählung angeordnet 1vo1'0en.
Dewtschland.
Meivingen, 29. Juli. Jhke Majsfi-ät die Königin von Großdrétanien haben gestern von wacnstein aus die h1cj'1ge Smoc mit einem Besuche erfreut und wurden bei dieser Gelegevheit auf das Fescltchste empfangen. Ihre Maj. besuchten die Grab- stätte Ihres in Gott ruhenden Vaters, des Herzogs Georg, und kshrten in der Nacht nach Liebenstein zurück.
„ und frohen Festen.
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531111161129, 4. “3111151111 Der No:*d-A1nerlka11ésche Ge- sckzäftscräxxer am 9611191. Dänischen Hofe, HM“ Wheaton, ist von seiner Reise mach den Veremigten Staaten hier wieder einge- troffen. Herr Wheaton hat (wie die Hamburger Börsen. halle berichtet), in Verbindung 11111 cinem Leteraten in Edin- burg, eine Geschichte von Dänemark, Norwegen und Schmedm ausgearbeitet, welche bald als Théil der Edinburgcr- Cabinet. 1Z'7.*1-3_5;101lin erscheinen wird. Sie erwcäxert seine Ge1chéchte der Normannen (105101)- 01“ 1111; 1901111111011) auf die der drei Nor- dischen KöUigrescHe, 1111) führt sis von der Periode vor der Er- oberung Englands durch die Normänncr durch das Mittelalter bis suf die gegenwärtige Zeit fort.
Auch hier wollte: man auf außerordentlichem Wege über Antwerpen die Nach11cht erhalten haben, daß die Königin von Spanien in ihrer Eröffnungsrede geäußert habe, „sie werde 1312 Spanische Staa12scicku10 eincr nähkren Untersuchung unter- werfen,“ und daß wxgcn diescr 71739162, welcbe indessen Nock) sehr der Beßätégung bedarf, die Spanischen Fonds in Paris gesunken scyen,
“© 1) a r: 1 e n.
Die Gazzetta di Genova enthält folgcndes Schreiben aus Céésondo vom 12. 31111: „Wir smd nach einer schr glück- lichcu R10]: an unserem 2511?immungSort angelangt. Wir hawk Fkawk'rsécé) in eénem oß'cncn Wagen durckxrcisc, 1111!) 1109171105 111111- 01:11 11116 Mä) nur 1311111101 die Päss? 6611cf01'de1't! Unscre Reise 29111112 acht Tag?; 1011“ smd 1131111110) am 1. Juli um 11 Uhr Nackns von London abgegangen, landeten am folgenden Pkorgen 11111 8 Uhr schon in Dieppc, gingen am folgenden Tage von dort nach Paris ab, wo wir am 4ren Morgens um 311111 eintxafen, und im Hotel Mcurice in der Rue Rivoli Nr. 24 abstiegyn. Am Abend dieses Tages 19131011 wir um'cre Reise weiter fort, und langten am 6t1n um 10 Uhr Nachts 1'11 Bordeanx an, wo wir VM dcm Baron von L. (23101011 de Lotxquevillc) aufs gastfreund- lich11e aufgenommen wurocn und die Nacht bei ihm zubrachtcn; am folgenden Morgen beglenete er uns in seinem Wagen mit s1incr Famjlée eine. Strecke 111111. Durch Bayonne kamen rver Vormittags" um 10 1151, und langten um 6 Uhr bercats auf dem Spanischn Gebiete an, wo wir in Maya im strengsten Incognito übernachecten. Am Tage darauf tra- fen war in Clisondo, dem Stlz der Junta von Navarra, ein. Auf U11screm ganzen Wege, von der (“Z.papischen 651111131! 011, kamen wir durch die Truppen Christinens. „Den c111chang-111en Nachrichten zufolge, scheint es, daß die “2111011111 dcs Don Carlos großen Einswß auf 011: Gemächer zu sexincn Gunüen habcn dürfte, vorzüglich 111 den nöxdiechen “Provinzen. Die FchOe dcr Navarrescn, 0:3 11: crf11k')rc11, daß Don Carl-xs in ihrer Mitte 01131811an 1011, zu s51111091'11, wäre sehr sch11*cr.--- Henke den 12cm 561 Don Carlos dem Gotrcsdienße und einem Tex deum beégswohnx, und den General-Lteutcnant Grafen Penne de V1Uemur zum interimisrjfthcn Kriegs-PUnnker, Zumaiacar- rkguo zum Chef „scincs Generalstabes, mit dem Range als 0517 11-2ral-Lxcutenanr, und Cyaso zum Befehlshaver der Armee 1111 Navarra c1'n1111111. Dumb anocx'e Dkérexc hat Don Carlos däe von der Rygentsckwsc 3161161111111 Anlciyen annullirt. - Groß ist der E11rhu11as11111s der Truppen, die nach dem Augenblicke slch sehnen, sick) 11111 dem studc zu mcffen.“
Inland.
Berlin, 6. August. Dia Feier des dritten Augusts wurde auch in diesem Jahre von den Bcwohncrn Magdeburgs“ 111 der gewohnrcn Weise begangen, mit dem Unterschiede, daß, da das Fcst dicSmal auf eincn Sonntag sicl, dasselbe auch eine höhere kirchliche Weihe durch die inniezkün Dankgebcte in den Tempeln des Herrn crhkclt, besonders in der 01111!) KÖnégléche Freégcbig- k-cic so herrlich 1vtcdcrl)crgc1*r1'1[tcn Donttirche, :'n wclcher die er- greifende »))?axht des Wortes aus dem Munde Des Bischofs ])1'. Dräseke das Gemüth ch" dort vc1sammclro11 Tausende zum Throne 015535411011 emportrug. *- Zn Delikzscl), im Herzogthum Sach- sen, wurde der festliche Tag 1711011 am Vorabend feierlich einge- läutct. An; Vokmitmg des 3t1'11 fand in de'." Hauptkirche, wo "2111111“, Kanzel und Leschke 1111th11101091: von 273111111111 und Ei- chenlaub gesthtnückc waren, eme gotteödécnsrliche Fcier statt, bei Welcher der Diakonns Volbeding über die Worte der Schrift: „Unser Hcrr der König 11? wie ein Engel 659015“, die Predigt 5190, die 1511-11 C'Mdch auf die zahlreiche Versammlung nicht verfehlte. Ein Tedeum mét cc'ncm auf 0111 f-xsklichcn Tag bezug;-e lichen Text*: besch1oß die kiräyléche Feier.
- Aus Prenzxau 1'611'cibt man: „Die Wiederkehr des Gcöurlöragcs unseres 6111111151th Landcsvatcrs vkreinigte auch in diesem Jahre 018 2521171151121“ Prenzlau's zu ernsten Feiern Die 051111111011 hielt um 7 Uhr Morgens öffenthchcn (370111008110 auf dem Excr'cirplatz-x. Späterhin fand in dex Hauptkérche eine 51011150121111181» Feier statt, die NMH 012 **))Jécwirkung 071“ hicßchn (Yesang-Bereme cinen erhöézten- (35111111 erhielt, JJV folgte eine 'Sißung dcs Magiürats und der
St.WMrordncten in dem gxschmückren Saale dcs Rathhauscs, *
wo die 011011011111 BcHdWct: ihi'e Gefühle der Lsebe und Ehr- f11rchc für Se. *))?a1cstät Den KÖULZ 01.1111) ein 11211113 G5sche11k von Cincauscnd 911111111. ZUM 111111111 “2111651111 ch HaUprkirM zu. [wxÖäcigx-n b2sch1osse11. Jrcnde 1,1110 Fxohsmn bkglciketcn üOeraZZ, 1111 17310111 Fakmiéenkrkise wie 611 Öffenxléchcn Ortcn, dic vaterlänx discs)? *Fci11'.“
. Königliche 5305111 der Prinz 2611551111, Sohn Sr. Maj. dcs Köniqs, 11110 H511111'd1'ffcn GOWEBUU, sind gcscem von ***-191306111 11.111) Dobbaran abgcrcésr.
» “21111 161111». "»I-H)?.bcz1111g dcr Lehrer ©01111édt an der ev angeli- sch211€5ch1110 311 Karschkau, im Kreis: Gudrun Des ngüerunas- Bezirks 2310111111, sc1'11 5016111111122 ?[1111s:Zubxläu1n. Um, 9 Uk): IZQL'TUÖUKJI versammelten sich die angesehensch (Einwohner der StadtTschn'nan, 11011 0211211 dic 1111111111 chcmalige Schülcrdcstubéx lars gewesen, 1111'11'k'1v1'1111'chcnd 111 dcssx'n 5231541101119, von 1110 Och».- bclgrsis von dem Landrathe des Kreises und Lat101"cl)11fcsx-D1rc'1- 101“, v. KöckciZ, in feierlichcm Zuge 116€!) dcr 0116011111291: K11'che 91171011." 11111112 871111101111 l')1'-:1' dcr Paßok Schul; aus*T,1'ch1rnau. mne aaf die sc11111e Feicr 11c1,1'1g11'chc R11): gehalten, ve'clas der- selke cin Glückwünsäwngs-Seriben der König! Regierung, und [abcrreichte dem Gsfeierten 0111"- vm S1“. Maj, dem Könige ihm vcrkichene allgemeine Ehrenzeichen. Nach der kirchlichen Feier bsgab sich die ganze Versmntnlung nach Rhonikcn, wo dem Zu- 011.11"an dem dortigen Schlosse bei einem Veranstalters" Fra!)- 111111": mehrere 1111111111019 Gcsshcnke, unter diesen 1111 1116111119“? 221115311113 von de:“ Fran “2110101111 "015" Fräulc-nxiistcs zu Tscyc'c- 11-111, und ein s11be1x11cr Pokal von dc11L1!)1'er11,21. überrcxcin“ 11111r0111. Aus 1115111111 brachte der Landrats) von Köckrékz S1“. Majesrät dem Könige in ßnnigcn Worten den ersten Toajk.
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Uebersicb
.
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. k Veränderungen in der Bevölkerung des preußi-
schen Staats mit Ausschluß des Fürstenthums “71“ Neuenburg wärend des Jahres 1833.
;»; (Aus ämtlicden Rachrichten.) _ _ Ik" Kalenderjahre 1833 smd mic Inbegriff des Mtlitärs
geboren worden
L„" . . - . dagegen :; c U“ M 111. 6111111111113 der Aden Regtcrungsb z k Todtgcborm" 911111???) “" Lasberg ..... 27,892 2“), ?) FzYxébi-„mcn ..... 21,600 18,930 7 ) Danzig ....... 13,655 11,258 .)“,1kc111e111vcrder. . . . 22,549 18,918 ;) Posen ........ 32,263 24,824 5) Bro111berg._. . . 16,174 13,162 "7 Potsdam 11111 Bcrlm 33,642 28,628 3) Frankfurt ...... 27,466 20,09? '9 Stettin ....... 17,934 16,805 9) Köslin ........ 13,635 9,478 «1111101110 ...... 5,816 4,2Z4 ?) Breslau ....... 41,444 30,476 "Z) Oppeln ------- 38,194 30,060 *) LÖLJNÖZ ....... 31,967 20,127 (5) Magdeburg ..... 21,521 17,352 5) Merseburg ..... 24,338 18,960 7) Er:"111't ........ 11,293 8,000 I) 9901177131“, . . 12,208 9,42? 9) 2311110111 . . ..... 17,1480 12,323 3.11) ?(11161111'g ...... 17,9/9 12,127 „5?- ) 511111 ......... 13,753 11 ,1116 Dx'xsscldorf ...... 27,165 19,00; 80“)an ....... 17,400 11,389 5». Tln": ........ 14,040 9,3117 21.1111 ........ 12,761 9,662 , Jm gamzxu Ct.:ate 537,474 413,894
also Zuwachs vcrbliebcn
2,123 2,670 2,397 3,631 7,439 2,712 7,017. 7,374 4,129 4,157 1,622 10,903 7,635 5,880 „1,159 5,378 3/2:)3 2,846 4,761 5,852 1,737 8,160 6,01 1 5,6 2.1
3,199
„|- 123,58“
7111211013 0163651168 1831 w:.er-xn tm ZMLZSU „ „ 111.111 171161311 2111106511111: . . .* ...... , ..... 13,038960 11138111 1711411111 NM!) dcn Uebcr1ch11ß der (2195011111:
,bsr 01? (0581721011011 311
1111 „JKU? 18172 .......... 60,845
: - 1833 .......... 123,5811
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11d 11; 9113 5132011185 7213 *Ci:111*1«3,1:erzahl am Ende „__ s 315155 1833 auf ................. 13,223,H)8*1
W
Die Vcrändcrumgyn in dcr Volszahl, wclckw 0.116) Cm- ndsrunqcn und 2111ö111anderungen in dm JWrcn 1832 und 3". 6111111110111, find hier nicht an;;cfährt, 1111715“ wird erst die .?!)1111111 zu Ende 015 365sz 1834. 0111 Gewmn odex' Verlust "1111111, 011“ seit der lezten Zählung htcrdurck) veranlaßt wu'xde.
c'1'ändc1'1111gen in dsr Volkszale,
«1170111e111cénen smd jvkocb 11116) im 1110111190716 Staate d1e * wclch8 durch dre Geburten
10 Todkssälle hervorgebracbé werden, 1651" viel größer als die.-
“ !
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..:“gcn, wclche burä) Einmandern und Auswandern entskehxz. 1111100101116) wirc» fick) 111125 hierdurcé) ein Zuwachs ergeben; 1o
"1; die wirkliche Emwohncrzahl am Ende des Jahres 1833 “hl nahe an 134 Million gewesen sein dürfte. “ ' W110 die Einwohnerzahl jedes Regierungsßezirks, wclcye Zählung am Schlusse des Jahres 1831 ergab, mit der An- "[ dcr Gebornen und Gestorbnen, welche vorstehend angegeben 10111, verglichen: so kommen durchschnittlich auf hunderttau-
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51111ck1e für das mitlere 071117111111 galt.
TMT; do:" beurten.
He 5111110101012 Sterblichkeit unter den_ Neugebornen und in W0012ch11101ahrcn= Gegenden, worm viele Kinder geboren
1". "c 'T- ";-213
den Regierungs-Bezirkcn Geborne Gestorbne 31.1tvachs ') Trier . . . . . 3,750 2,310 1,440 ) „41060113 3,5183 2,607 1,376 3) Köslin . 4,141 2,882 1,259 4) “211112111113 . . 3,862 2,604 ,258 5) Minden 4,311 3,110 1,201 **)) Düsseldorf 3,913 2,689 1,151 8) BreskaU 4,113 3,172 1,141 . Cxsurc . 3,968 2,853 1,135 *!) Frank_snrt . 4,020 2,941 1,079 „** Scralmnd 3,908 2,829 1,079 _ 111111111 . 5,233 4,186 1,046 1) “1301111 4,419 3,400 1,019 [ Stetxin 4,146 3,191 955 .;“, Merseburg 4,027 3,137 890 9 Liegniß. 4,138 3,249 889 -; “116,11: . . 3,597 2,714 873 .; B1'o111bcrg. . . . 4,958 4,127 831 J, 9111116111660“ . . . . 4,947 4,150 797 PotSdam mit Berlin . 3,973 3,192 781 Magdeburg “3,822. 3,034 739 KZ) Danzig. 4,182 3,448 734 „ Münster 3,156“) 2,356 712 annßinnen 4,098 3,591 507 K:“tniqsbcrg 3,893 3,597 296
,-J111 5111111111 Scaar 4,122 3,174 948
ck W Die Zayl der Gebocnen war im 210gememen zwar an1e0n- “* _ , und svyar 0:1: scä-kkxke, welche seit dem Jahre 1816 vorge- men is: aber 1111 Verhältnisse gegen 01: je.;ége Bevölkerung =*“ sie nichts Ausgezeichnetes; denn es ist 1111 métlcrn Europa 151111111 nicht ungewöhnlich, daß auf 24 Lebende C'im-r jähr- li'ä) qeborcn wird, Wornach 4,167 GEÜN'UL auf „100,000 Lebende koß1311en. Im Einzelnen hatte Oberschlesien oder der Regierungs- QYUE Oppeln, dße weißen, das nordwestliche Westfalen, oder JJ chtkrungschzirk Münster, die wenigsten Gebornen: näm- auf 100,000 Lebende jener 5,232, dieser 3,068; oder es kam 1111: 101011 auf 13“), [Zier er;? a.:f 59133 chende eine Gebux'r. "1) diese Ersäxéuung wiederholt sul) jährlich mit geringen Ab-
Die Zahl der Geskorbnen hat im preußischen Sxaate vom „e 1825 an jährlich zugenommen, bis 0: im Jahre 1831 .; Größtes erreichte: seitdem ist fie im Abnehmen; doch war Z'] ich) beträchtlich über dem Maaße, was sonst als das ge- “ C1 Karben nämlich im „518 18.13 von 100,000 Me11schen 3,174, oder Einer von ei- ?!115651 chender, die zwischen 31 und 32 fällt: wogegen in „it1e11c1131'cn durchschnittlich etwan auf 36 ein Gestorbner kam, ;.-1' 0:11 100,000 Lebenden etwan 2,778 starben. 1111111: ebenfalis der Regierungs-Bezirk Oppeln die größte, ?'11-xg1cru11gs-Bezixk Münster die kleinste Sterblichkeit: cs 5151-11 nämlich von 100,000 Menschen in jenem 4,186, in die; 1 2,356; oder es stars Einer in jenem schon von 24, in die- „111 crsr 11011 4.2 Lebenden. Dieses Sterblichkeits-Verhältniß ist,
211 wenégßens, nur eine Folge des vorhin bemerkten Vchält- Auch bei der sorg1amsten Pfiege herrscht
Im Einzel-
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1
885
Werden, haben schon deshalb stets auch elne große Sterblichkeit. ! Ueberhaupc kamen auf 10,000 Geborne: * in den Regier. Bez. Gestorbne in den Regier. Bez. Gestorbne
1) Trier ...... 6,159 14) Posen . . . . . 7,694 2) Koblenz ..... 6,545 15) Stettin . . . . 7,697 3) Arnsberg. . . . 6,745 16) JJT-srseburg. . . 7,790 4) 31651111 ..... 6,951 17) Oppeln . . . . 8,001 5) Düsseldorf . . . 6,996 18) Potsdam mit
6) Köln ...... 6,999 Berlin ..... 8,032 7) Erfurt ..... 7,141 19) Magdeburg . . 8,067 8) Minden . . . 7,214 20) L1e11111ß , 8,103 9) StralsUnd . 7,240 21) Danzig. , . . . 8,245 10) Frankfurt . . 7,315 22) Bromberg . . . 8,324. 11) BreSlau . . . . 7,354 23) OJTarienwerdcr 8,390 12) 2161111 ..... 7,572 24) GUmbénnen . . 8,764 13) Manser . . . . 7,680 25) Königsberg 9,239
Zn Jahren, welche der Vermehrung der VolkSzahl günstig smd, ist die ?(th der Gestorbnen gemeinhin weniger als zwei Dri1theile_ 011 ehornen; fie smkt in den (Gegenden, wo der Zu- wachs 5010111111? sckmcll ist, unter drei Fünftheile und selbst bis fast zur Hälfte der Gebornen herab, Und steigt auch in den Ge- genden, wo die Bevölkerung langsamer fortschreitet, kaum über drei Vicrrdcile und fast niemals über vier Füntheile der Gebor- nen. Allein so günstige Verhältnisse haben seit dem Jahre 1826 nicht mehr stattgefunden, wo noch im Durchschnitte des ganzen Staats ge en 100,000 Geborne 67,564 geskorben waren und die Zahl 011“ odeskälle zwei Dritthelle der Anzahl der Gebornen 6111) nur wenig überstieg. Das Jahr 1833 gehört nun zwar bc; 1105 wieder zu den besten des ungünstigen sebentäbrigen Zekt- raums, der auf das Zak)? 1826 folgt:; gleichwohl kamcn darin durc111“ct)111“ttxich für den gan en Staat gegen 100,000 Geborne 77,007 Gestorbne, oder die Zodeefälle Überstiegen H, und waren bcmahe ;, der (Gebornen. Jngünsrigen Jahren sind es vorzüglich die 1'cl)113a11)bs1*d[k-:rxc11 Landcstheile, worin 011: An ahl der Geburten 111754061770141319 gkosz, die Zahl de'." Todxsfä e dagegen gering, und dtc Zunahme dchr vorzüglich stark ist. Aber in den lezten Leben Zawcen hat dieses Vcrhältnéß sich fast gänzlich umgekehrt. In den Provinzen Preußen und Posen hat die Zahl der Todes; faZle so zugenommen, daß fie theilwekse selbst die Zahl der Ge.- bUrten Übemraf; und obwohl em so ganz ungünstiges Verhält- mß im Jahre 1833 nicht mehr skatxscmd, so ist doch nur ein ge- rtngcr Usbersckwß dcr beträchtlichen Anzahl von Gebornen bei dcr fot'cdauernd großcn SterIltcixkeit übrtg geblieben.
Jm Regierungsbezirk Gumbinnen, der vormals vorzüglich 0571211 611 B.“.lekerung zunahm, find die Gefforbnen über sehen 2115115101: dcr Geborncn, und die Zunahme beträgt sehr wenig Über ein haLÉ-cs Prozenc der Lesenden. Roch vie! wenixer günstig schen sich die Verhältnisse dss Regierungs-Be irks ö- nigsberg, wclclxer sonst an schneller Vcrmehrung der 001! ahl dem Regierungs-Bezirke Gumbinnen nur wenig nachgab: ?Die Zahl der (Gcstoybnen ist mehr als 4»?- der Gebornen, und der Zu- xvach)s ist daher noch nicht ganz 73,7 Prozent der Lebenden. Auch in den Regierungs-Bezwkcn ORarienw-erder und Bromberg, welche noch sehr dünn bevölkert find, und worm die Bevölkerung vor dem Jahre 1826 sehr schnell Muhs, ist die Zunahme wegen der großen Sterblichkeit seitdem sehr gering geblteben, und auch im Jahre 1833 betrug fie nur zwischen F und ; Prozent, obwohl die Verwüstungen der Cholera, Welche diesen Landescheil am härtesten traf, viele Nahrungsstellen erledigt hatten, und das An- siedeln neuer Familien erleichterten.
Mekaürdig smd daneben die Fortschritte des benachbarten Hintcr-Pommcrns oder des Regierungs;Bezirks Köslin. Dieser Landescheél, welchcr bisher noch der dünn bevölkertsw des preu- ßtschen Staates war, hat zwar auch in den leßten sehen Jahren geringsre Fortschritte in der Bevölkerung gemacht, als früher: de1nok111geachtet 11110 111111116: noch immer beträchtlich geblieben; die Cholera hat ihn fast ganz verschont, überhaupt blieb die Sterblichkeit mäßig; fie erreichte im Jahre 1833 noch 11111“)! .'; dcr Gebornsn, und der Zuwachs betrug in diescm Jahre 0012) noch über 1“; Prozent der Lebenden.
“21661: die Regierungs-Bezérke Köln und Düsseldorf, welche eilf und dreizehn Einwohner auf demselben Raume haben, worauf Köslin zwei emhälr, nahm nick): viel weniger sobnell an Volks- zal)! u; und in1RegicrU1'1gs.Bc irke Koblenz, der dreimal dichter bewo,ne ist, als der Regierungs- ezirkKösltn, war die Zunahme sogar 11011) schneller. Der chierungszBezirk Trier, allerdings der m1'11de17 bevölkerte der Rhemprovinz, hat doch noch fünf Em- wokmer auf demselben Raume, worauf Kösttn zwei ernährt: aber seine Bevölkerung wuchs im Jahre 1833 beträchtlich schneller, 11än111ch um 1: Prozent der Lebenden. Es war keinesweges eine große Anzahl der Gebornen, welche diesen Zuwachs veraniaßte: denn es wurden auf «13th chend? 11111“ Drei geboren, das ist beinahe auf 27 Einer. (16:11 die Sterblichkeit war hier sehr gering; 011111 es kam auf 43 Lebende noch nicht ganz ein Ge- scorbncr, und die Anzahl der Gcskorbnm war nur nahe 7", der- Anzahl der Gebornen.
Auch die Anzahl der im Jahre 1833 neugeschloßnen Ehen bout einen reichcn Stoff zu Betrachtungen dar. Sie ist der ein- fachen Zahl nach die gt'ößcske, seit der preußische Staat seine jeßige Ausdehnung hat, und steht auch 1111 Verhältniße gegen dre Anzahl der Lebenden denen nicht nach, welche tn den Zerren der sch11e1111en Fortschrétte dcr Bevölkarung geschlossen warden. Um diesen Gegcnfi'and vollständig zu übersehen, möge hier fol- gende Vergleichung der Anzahl der im Laufe des Jahres 1833 ncugeschloß11en Ehen um den nach der Zähluu zu Ende des Jah- res 1831 vorhandncn Einwohnern und bcstc5enden EHM anfge- stellt werden. besandcn fick) zu 61101: des
Jahres 1831 Einwohner sxchex-de Eszen
wurden 01131833
0- . 1 * “zn den Rss,- Bcz- neue Ehen geschl-
1) .K611igsberg. . 716.456 124-380 6,828 2) Gumbinnen . 527,115 92,686 5,062 3) Danzig. . . . 336,549 51,544 3,359 4) Marienwerder 455,807 77,182 6,025 5) Posen . . . . 730,047 118,604 8,166 6) „Bromberg . . 326,231 55,386 4,272 7) Potödam mit Berlin . . . 896,751 147,907 8,512 8) Frankfurt. . . 683,188 111,709 6,823 9) Stetcm. . . . 432,570 74,030 4,348 10) Köslin . . . . 329,298 57,615 3,268 11) Stralsund . . 150,355 25,269 1,413 12) Breslau . . . 960,881 165,378 10,233 13) Oppeln . . . . 730,044 131,935 8,725 14) Liegniß. . . . 773.489 147.717 7.839 15) Magdeburg . 56.59.12 100,388 5,768 16) Merseburg. . 604.303 105,996 5,1371 17) Erfurt . . . . 282,352 49,3 !2 2,759 18) Münster . . . 399,896 62,087 «_.-:- 3.083 [.:-1.1.- 888,204 1,709233 102,39.“-
öefanden fich zu Ende des
Einwvhner“ stehende Ehen ""“ Ehen geschl. Transport 9,888,264 1,709,235 102,394 19) Menden . . . 396,325 68,120 4,026 20) Arnsberg. . . 465,775 74,744 4,243 21 ) 51111: . . . . . 399,808 61,682 3,402 22) Düsseldorf . . 706-803 111,629 6,370 23) Koblenz. . . . 436,828 70,207 4,015 24) Trier" ..... 390,415 61,566 3,201 25) Achen ..... 354,74?- 54,546 2,889 der ganze Staat 13,038,960 2,211,729 130,540
Hceraus folgen nun nachstehende Verhältnisse: Im ganzen Staate find auf 100,000 Lebende durch- ' schnittlich verheirathet. . . . . . . . . . . Da sich nun unter den am Ende des Jahres 1831 gezählten Einnwhnern 4,767,732 Kindek befanden, Welche das 14te LebenSjahr noch nicht vollendet hat- ten: so kommen auf 100,000 Einwohner durchschnitt- lich solcher Kinder. . . . . . . . . . . . 36,563 _Es smd demnach unter 100,000 Einwohnern durch- 1chnittléch nur . . . . . . . . . . . . 29,511
Uebervierzehnjährige unverheirathec, indem diese drei Zahlen zusammen geben sämmtliche .
83,924.
100,000
Von diesen unverheiratheten Uebervierzehnjährigen besteht wahlxschei11lich die Hälfte aUs jungen Männern, die noch nicbt voilmhrig smd, und aus Jungfrauen, Welche das achtzehnteIahr noch nicht vollendet haben.
Es 6110 11ämlich am Ende des Jahres 1831 unter 12,750,745
Einwohnern Zivilstandes. . . . . . . . . 563,211 gezählt wor_den, die im 151en und 16ten Lebensjahre standen. Hter waren also unter 100,000 Einwohnern 4,407
die das 14ce Jahr überschritten, das 1611: aber noch nicht voll- endet hatten. Es kann hier nicht weiter genau gerechnet wer.- den, wen die Zählungen nicht weiter gehen. Da indessen ir: dem Blütcnalter des menschléchen Lebens zwischen 14. und 24 Jahren die Sterblichkeit verhältnißmäßég sehr gering ist: so kann die Zak)! der in einem dieser Lebens'jabre stehenden auf je- des Hunderttausend dcr gesammten Einthner nicht viel Unter 2,200 seyn. Rechnet man im Durchschnitte 2,100: so hat man für die sieben Jahre vom vollendeten 14ten bis zum vollcudeten 2111en Lebensjahre, als dem Mittel zwischen 18 und 2431151711, 7 mal 2,100, das ist 14,700. Die Hälste von 29,511 111 «be? 14,755, also dieser Zahl sehr nahe. Es befanden stel) ferner unter den zu Ende des Jahres 1831 gezählten Einwohnern 787,975 Uebersech igjähri e, also unter 100,000 durch1'ch1111tlich 6,043, wovon woZl die Hälfte, oder in runder Zahl 3000, als- v-srwitwet oder unverheirathec geblieben, anzunehmen sem dürfts.
Hiernach gehen von den . . . . . . . . . . . 29,511 Uebervierzehnjährigcn unverheiratheten, die fich durch- schnittlich unter 100,000 Einwohnern befinden, wahr- scheinlich ab: 3) junge Männer unter 24 und Jungfrauen unter 18 Jahren ............. 14,700 11) Uebersechzigjährige in ehelosem Stande 3,000 Ueberhaupr .................. 17,700 Es blieben hiernach Personen, deren Verheirathung untcr gewöhnlichen Verhältnissen im Allgemeinen er- wartet Werden könnte ................... 11,811
Dicse verhalten fich zu den wirklich in der Ehe lebenden 33,924
wie 10,000 zu 28, 22 oder nahe wie 8z11 23. Das ist von 31 Personen, die nach allgemeinen LebenSvcrhältniffen verhei- rathec sein könnten, leben 23 wirklich in der Ehe. Dieses Ver- hältniß scheint kein ungünstiges zu sein, wenn erwogen wird, daß auch in den mitlern und néedern Ständen sehr viele junge Männer doch erst zwischen dem 241ken und “3017er! und sehr viele Jungfrauen doch erst zwischen dem 18ten und 24sten Lebens,- jahre Verqnlassung zur Verheirathung finden, ohne daß dieses fÜr eine besonders nachtheilige Verspätung angesehn werden dürfte. Auch find es wohl nur die Verhältnisse der höhern Stände, das ist eines sehr kleinen Theiles der Nation, welche die Klage über zunehmende Ehelofigkeit begründen. Der großen Masse des Volks wird eher eine Neigung zu Übereilten Ehen ohne Rückficht auf hinreichende Mittel um Unterhalce einer Familie beigemessen, die jedoch -- wie tre end der Vorwurf im Einzelnen auch sein möchte - nach vorstehender DarsteUung nicht in großer Allgemeinheit stattfinden kann: denn es isi in der That doch auch kein Kleines, daß über ein Viertheil derer, die nach ihren Altersverhältnissen wobl vcrheirathet sein könnten, es dennoch nicbt ist.
In dem Verhältnisse der Einwohnerzahl zu der Anzahl der in der Ehe lebenden folgen die Regierungsbezirke nachstehend auf einander. Unter 100,000 Lebenden bestanden am Ende des Jah- res 1831 Ehen
im Regierungsbezirk im Regierungsbezirk
1) Lérgniß ....... 19,098 14) Vkarécnwerder. . . 16,933 2) Oppeln ....... 18,072 15) Stralsund ..... 16,806 3) Magdeburg . . . . 17,833 16) Potsdam ..... 16,494 4) Frankfurt ..... 17,815 17) Posen ....... 16,246 5) Gumbinnen . . . . 17,583 18) Koblenz ...... 16,072 6) Merseburg ..... 17,540 19) Arnsberg ..... 16,047 7) Köstin ....... 17,496 20) Düsseldorf ..... 15,793 8 Erfurt ....... 17,468 21) Danzig ...... 15,783 9) Königsberg ..... 17,360 22) Trier ....... 15,769 10) Breölau ...... 17,211 23) Münskcr. . . . . . 15,550 11) Ménden ...... 17,188 24) Köln ........ 15,428 12) Stettin ...... 17,144 25) Achen ....... 15,376 13) Bromberg ..... 16,978
In dem Verhältnisse, wornach die zu Ende des Jah- res 1831 bestandnen Eben im Laufe des Jahres 1833 durch neugeschlotßne ergänzt und vermehrt worden sind, fand dagegen folgende Ordnung unter den Regierungs- Bezirken statt. Auf 10,000 stehende Ehen kamen neugeschloßne
Jm Regierungsbezirke Jm Regierungsbezirke
1) Marienwerder . . . 781 14) KöSlin ..... . 567 2) Bromberg ..... 771 15) Frankfurt . . . , 561 3) Posen . . . . . . . 689 16) Stralsund , . . . 559 4) Oppeln ....... 661 17) Erfurt ..... . 559 5) Danzig . ...... 652 18) Merseburg . . . . 554 6) Breslau ...... 618 19) Köln ....... 552 7) Minden ...... 591 20) Gumbinnen . . . 549 8) Stettin ...... 587 21) Königsberg . . . 549 9) Potödam ...... 576 22) Léegniß ..... 532 10) Magdeburg . . 575 23) Achen . . . . . . 530 11) Koblenz . . . . . . . 572 24) Trier ...... . 521) 12) Düsseldorf ..... 570 25) Münster . . . . . 496
13) Arnsberg . . . . . . 568
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