Neueske Nachrichten.
_ Paris, 14. August. Der König arbeitete gestern mit den Ministern der auswärtigen Angelegenheiten und des H Vorgestern Abend hatte der Kaisers. Russische Botschafter eine Audienz bci Sr. Majestät.
_ Die Adresse der Deputirten-Kammer als AntWort auf die Thron-Rede ist noch in der gestrigen Siszung dieser Kam- mer angenommen worden. seine Rede beendigt hatte, erklärten sämmtliche für den Adreß- Entwurf eingeschriebene Deputirce, daß sie auf das Wort ver ich- teten. Hr. von Golbery ließ sich darauf noch wider den Ent; wurf vernehmen, worauf die übrigen noch eingetragenen Depu- tirte ebenfalls auf ihre Reden Verzicht leisteten. chen Paragraphen des Adreß-Entwurfs gingen sodann, mit Be- seitigung aller in Antrag gebrachten Amendements, durch, was,
auswärtige Politik betreffen, auf den öffentlichen Tribu- Kein einziqer Minister ergriff über diese Pa- Die Abstimmung über die gesammte Adresse wurde nach dem einmüthigen Wunsche der Versamm- lung auf den folgenden Tag verlegt, und die Sißung um 6 Heute erfolgte diesc Abstimmung. Zahl der anwesenden Deputirten belief stch auf 295. nahm? der Adresse (die wir morgen ausführlich mittheilen wer- den) erfolgte mit 256 gegen 39 Stimmen. Nachdem darauf die grdßc Deputation, die sie dem „Könige überreichen soll, durch das Loos gewählt worden, erklärte der Präsident, daß der König die Deputation am nächsten Sonnabend (16ten) gegen Mittag em- pfailZ-Jii würde, und daß diejenigen Deputirten, die keine Uni- foxm Hätten, sich bis dahin eine solche könnten machen lassen. Dixie («tere Aeußerung erregte einige Verwunderung. machten noch verschiedene Berichte Über eputirten.“ Die Wahl des im Dept. der Herrn Mathieu wurde, da er 7.2 Über seine Wählbarkeit, angeblich Kränklichkeitshalber, noch 11.1.4113 nicht schriftlich auSgewiesen, für null und nichtig erklärt. «- Ucdcr die gestrige Sißung ist noch zu melden, daß im Laufe dcrseld-Zn Herr Nogaret, einer der Deputirten des Aveyron, seine Enti0“"j'itt!g einreichte.
Nachdem nämlich Hr. Estancelin
Die sämmtli-
namentlich in sowsit ungemeine nen erregte.
ragraphen das Wort.
Sensation
Uhr aufgehoben. --
25900110“; der Silzun die Voilmachten der zum Deputirten ernannten
942
_ Das Journal des Débats ist über die Art und Weise, Wie die Abreise v_on der Deputirten-Kammer angenommen wor- den ist, niimltch tn einer einzigen Sitzung und ohne irgend eine Debatte, in hohem Grade entrüstet.
_Durch eme _Königlicbe Verordnung vom 11ten d. M. wird der .Zte Wahlbezirk des Departements des Aveyron, der Zte des Lot und der Garonne, der 5te des Bar, der ?te des Gard und der Zte der oberen Loire auf den 6. September resp. in Espa- lion, Marmande, Brignoles, Nismes und Ysscngeaux zusam- menberufen, um andere Deputirte an die Stelle derer zu wäh- len, deren Wyhl dix Deputirten-Kammer annullirc hat.
Sämm_tliche hiesige Zeitungen geben heute ausführlich die Rede, womtt der Graf von Torreno in der Sißung der Pro- kuradoren-Kammer vom 7ten die Vorlegung des Geselz-C'ntwur- fes über die Reduction der auswärtigen Schuld begleitet hat. Das Journal des Débats schickt dicser Mittheilung folgende Bemerkungen yoran: „Schon seit einiger Zeit unterhielt man sich von den_Ftnanz-Plänen der Spanischen Regierung. Man sagte, daß diese sehr einfachen Pläne in dcr Reduction der aus- wßrtcgen Schuld bis auf 3:- ihres Werthes beständen. Das Pu- blikum konnte_ aber an eine solche Maßregel nicht «lau- ben, vorzüglich b_ei dem ersten Auftreten einer vérsas- sungSmäßigen Regierung. Man vertraute den ungeheu- ren Hiilquuellen des Landes, insofern die Verxvalcung sie gehdrig zu benußen verstände. Heute kann man diese Mai?- regcl nicht mehr in Zweifel ziehen. Der Finanz-OJTinisker hat den Cortes vorgeschlagen, die ganze auswärtige Spanische Schuld auf die Hälfte zu reduciren; nicht, daß er sich erböte, diese Hälfte baar auSzu ahlen, so zufriedenstellend ist sein Plan lange nicht. Er schlägt loß_vor, die Hälfte des Kapitals, das Spanien in diesem Augenblick schuldet,anzuerkennen, und man verscchert, daß Kieser Plan, so ungerecht er auch ist, im Schoße der Cortes n_och et_nen_ lebhaften Widerskand finden werde, indem hier ein_e machttge Partei einen Total-Banquerott verlange. --- Wir beklagen ein Land, das unaufgeklärt genug ist, um einen so faischen und verderblichen Weg einschlagen zu können; sein Kredit wird dgdurcl) mächtig erschüttert; vielleicht gar, daß die neuen Ohligationen, die es ausgeben will, jeßt an den Börsen von Paris, London, Wien, Amsterdam :c. zurückgewiesen Wer- den. Wir beklagen Spanien, aber noch bei weitem mehr be-
WW
?“Iekanntmachungen.
Oeffentliche Bekanntmachung._ _ Nacxojisxwyd verzeichnete We preuß. Pfandbrief-st- C011pox;s,„sammtlich auf den [WWW, und entwedex verbrannt oder verloren gegan- gen t::iö [olien amortifirc werden:
dem Schneidemübler Depar-
Kl. Wissek Nr. 2.
vbaunis-Termin 1834 WWW") Nr- 148
Behle Nr. 110 und 182 Nr. 158, 274, 276 und 277 EWG. Nr. 37
Czarnikauer Hammer Nr. 21 Ciarnikau Nr. 65
„ Nr. 76 und 107 Cxiskowo Nr. 67 und “72 Dombke 3. Nr. 10 Xalmjerowo Nr. 132 Grabionne Nr. 45 und 59 Grabowo Nr. 6
Iwno Nr. 14
Kruszewo Nr. 44 N .
Slawkowo Nr. 88 Szramowo Nr. 5 Zagoczkowo Nr- 16
Lankowiiz Nr. 5 II?:«rZomn Nr. 102
Mainz Nr. 4
Woschitz Nr. 13
Poburke Nr. 32
Rukowo Nr. 19, 41, 70 und “71 2,8 bis 56 incl-
Gocanowo Nr. 80 Gemel Nr. 39 Kaczkowq Nr. 54 Koloduexewo Nr. 55 400 8 Krotoschin Nr. 3 und 4 1000 40 Nr 28 Ludzisko Nr. 31 Nr. 3 und 110 Smi kowo _ dsZ. Nr. 59 bis 66 mel.
Slupowo Nr. 69 Topola Nr- 3
Tum; Nr. 39 und 51 Waldau Nr. 5 und 6
Hierzu kommen noch nacbßehende Zins-Coupons auf deren Amortisation ebenfalls angetragen ift: “*-
Namen und Wohnort
Rojewo Nr. 41 Wolica Nr. 1
*-UKRuxynuuuuuuuußxkukuukuu“***-xxo
Namen des Guts worauf der Pfandbrief
trag Bennung der Termine in denen die Coupons fällig Exerahenteu. _ck“ '“ GUTSbLsßek Keibel zu Schmug- Hkimann Bendix xu Landöberg a. d. _W. _ Landgericht zu Meseriiz.
Höne zu D kacbtsmann
1;-
Pietrynke.
91,1- 9.-
Iohanni1808bisIohanni1815 108 - : uudWeihnacbten 1825 bis Der Präsident und Staats-Ratk) Weihngchten 1827. I Norawski
751pro Weihnachten 1808 bis 21 -- - ' ' “ '
Iohanni 1815.
Friedr. Hentschel Gr.-Koluda.
zu Drewiiz bei Cufirm. __ WWU-ZIMMM zu Frankfurt
5:11“- unbekannten Inhaber vorßehender _Coupons 11117341 daher aufgefordert, dieselben syforx bei der un-_ al-Lanbschafts-Direktion oder hei ktionen zu Schneidenxuhl, Danzig, ienwerdxr zu präsentiren und_ffch 3119110?) über den Erwerb dieser Coupons auszuweisen,
widrégxnfalls die Amortisation derselben veranlaßt wer-
térz-';'-:;-i;€ten Genxr dyn Landschafts-Dtre Brozéxdyx'n und Mar
dauern wir die Lage derjenigen Franzosen, die, im Vertrau auf diese DJ?acht,ihr ihre Kapitalien gegeben haben. Eine soch" Verleizung von Treue und Glauben stürzt eine große Neue von Familienvätern ins Verderben. Wir wissen, daß die Frage zösische Regierung bereits nachdrückliche Vorstellungen gegen diem unheilvolle Maßrcgcl gemacht hat.“ se
Nachdem in der Sitzung der Prokuradoren-Kammer vo (;ten die Berathungen über den Adrcß-C'ntwurf fortgesetzt Ud von den ONiniskcrn neue Modificationen in demselben erlann ' worden, erfolgte endlich in der Sißung vom 7ten _ derselbe.? in welcher der Graf von Torreno seinen Finanz-qun vorlegt * die YtiahOrYe dcs Enßwurfs. T
.*„ie egierunZ at durch den ele ra en ol end ' theilung aus Bayonne vom 12ten erhaltgen:pl,),Jc'11t1i'eggtiye MM cms Villafi'anca vom 101111: Alle Karlisten von Navarra, und _Guipuzkoa, mit JiuSnahme des Bataillons von Sagastjbe[za das im BastanzThale sieht, hat sich, den Prätendenten in ihreé - Mitxe, nach Onate in Bewegung gcseizt. Rodil befindet sich in - Alsaiua. Die Insurzßenren wollen, zum erstenmale vereint dj ' Anlandungen zur See beschüßen oder ein aligemeines Gésee wagen. Die Spanisch-Französschc Gränze ist, nach der Ueber " rumpelung in C'lisondo, von Flüchtigen überschwemmt worden ;
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Dic Gazette de Frgnce glaubt die bestimmte Verfich.« neral- rung geben zii können, da[; am Iten Mittags der General R17 .Wittq
dil sich nicht mehr in Clisondd befunden habe. Dassewe' Blatt lobt das heldentmirbige Betragen der Gattin des ZUma- '
die Sache, die er verxheidige, aufogeben, mit eben so vie * stigkeit als Würde zurückgewiesen habe. Madame ZumalachZZee-j
_quv wohnt gxgenwärtig in Bayonne in einem der dortigen Ga, z höfe, wo sie indessen ixrenge bewacht wird und Niemanden spre; 'n
chen _?arf. ;rankfurt a. M. 17. August. Oesterr. 5proc. M 994. 4proc. 894. Barié-Akticn1490. G. PartzObligFYJ'
.Holl.501*oc.Obl. 951. G. Poln. Loose 651. B;“. S an Rente 47-3» 47. Iproc. 29. 2857. p - 5proc.
2K:da1tcu§"()0 K! (“,-Z.- .___..W_, _. ___--. . Gedruckt bei N. W. Hayn“
Nk- 7, 33 und 47 ; 1000| 60 nen, daß sie solche in den auf den 1., 15., und 20. Oümmler Linden- w.- 19. 11. Aus dem Marienwerder en e a m . SUMME" [" I - VYTUÜUW 10 MW aksgésslztkn “ “€ ' ' BartoSzewice Nr. 43 std D p rt1e00ent ., Terminen vor Uns.gehortg anmelden, und unter Pro- d ___P rakt1scl_ckc Be sch laglehre Boguszewo Nr. 1 bis 8 incl. 1000| 165 ductton des Documents selbst, sich über die lcgicime o ?k is_TLehre derKunü, du? Huf? 7997 Pferde, Manl- “: Nr. 18 bis 22 incl 100 10 Erwerbung deselben yom rccbtmaßigen Eigcnxhämcr UPM“ („sel, U"? W KMU?" W NMWLbs dUkchEi- *: ' 50! 1 gehorig ausweisen, bei dem RLChtÖUÜChthlilk, daß sic “" “m ÜWLÉWKMM MPM 3" “““,?" MW?“ HanSdorff Nr. 36 und 37 _ 25 1 sonst ;_n dem letztgxdachten T*.“rmine die Präclusion xu sichern„ ne gesund zu eryßlten und die krankund Leiftenau Nr. 341 und 342 _ 50 2 und ganzlicbe Abweisung mit ihren Ansprüchen zu 90-- MEIN“ ÜÉMWÜ'MFU. de'“? oder so 3" „schieß 2- Miliszewo Nr. 2 und 3 900 36 warxigen haben, die gedachte Police aber für ungültig “ß “ TM“ blenlelck)? wieder_ zur Arbe“ W.!" “ erklart und mortisicirt werden solle. brauchen sind. O""“Mk NU“ praktische Hufscbdek, “*
25.1,
, 1D,“ pert et Corny. Zub R0. 106 077 auSaekikUt- Verfich; Mi “0911: Ux-tcrzeicbnetkn i c i ' * 1 - , 1 “ ' ' - „ . ' ,“ k n - , 500 10 rungs-Police rechtmaßige Anspruchs xu haben verme:- xede B:1ch)andl1x-:g zu c-ri;al§en,rscihn nÄ'Zerllilxiu,bedimio
1000 20 Datum Loitz, den 14. August 1834. _
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25 _ ([„ 5) Komm,. ZWJWZ ster, Cavailerrßeu Mngednle der mit Pferden umzu- , a _ 111. Aus dem Danziger Departement. ]) .. YYY...- beakbeikek VM 1)“ K,- M Vix- Gmschau Nr. 8, 9, 10 | 3001 18 Coma] („„-Fenk“ Y_rsßksßßrMF _JiséereeisYßßxarzte,_dxr medJakultä . ,- r : rar ei 17. Lins dem Bromberger Departement. Großb. Hss- Landes-Univzetxsxk'csJL-YTFMdex?. BMDFMWLME Nr. 17 200 4 Warschau, den 14. April 1834. 131Bosen TM und 19 Stein-Zeichnungen. Geheftet LZZbZTIkßnNÉr-L 1"??? 714 i l 1000 40 Die Gynerax-Oirxction des landschaftlichen Credit- . . . „15 Thlr. _ d N ' 34 k. *!c- 1000 280 Vereins tm Kymgretcbe Polen macht zufolge Art. 124. M* weitem M, MMM ZU!!- Ynh Laßtbiere werben - . r. zs 39 xncj, 200 24 des landschaftlichen Credit-Geseizes bekannt: lange vor der Zeit durch zweckwtdr-gen Beschlagiud -* Nr. 45 bis 50 incl. 100 12 Daß die Pfandbriefe 1.111. 13. 16... 1597 und 86 364,'Vernach_lässgung der daher_ entftandenen Kraukxeim Nr- 58 bis 55 incl- 50 8 jeder zu 5000 [. so wie auch der Pfandbrief [.in. (2. UUUUKUW und dadurch cht selten die Vérm _geui-
Summa _""__""""] 11561; 3083, 62,136, 86 584. jeder zu 5000 Fl., ].;n. (2. 1%. sck97" konnen. Der geringe Preis ifi darauf bemi- 63,24l und 108,7971eder zu 1000 Fl- mit den Cou; „ , _ oons aufs erste Halbjahr 1833, als Eiaenthum der .jn- so großer Verluße, Ne dem um den Grundsä “"d“ " «jiea Zergaobu zufällig verbrannt sein sollen. Bescblsss nicht _vertrauten Pferde- “- BMW x_obiu, Betrag Daß die Psgndbriefe 11111. 1“). U0. 137_093_ 143,812 muß EML so billig? Belehrung, üch dagegen zu schuß?"- der und 143,813 jeder zu 200 F1. ohne Coupons als Ei- „ „ , „„ , „ „ genthum des 15111. 60.11.6511 durch Zufall verloren Zeatschrtft fur .:hierhetlkunde und Viehzuchi *
C o u p o n s- gegangen sein sollen.
waren. Da die Eigenthümer obenbenannterPfandbriefe ver- Aerx und c“ ' ' » „ - a“. 4.1 teru ter Te ! e-be .- TUN“ Uys- [angetx Duplicateder o_erlornen_ zu bekommen, so weJr- vonzGs-h, Msd.)- Rßxöhyn NZbséllaÜW YMMD pw Weihnachten 1821 14 _ __ den dxexemgen Etgenthumer. die zu solchen Pfandb:*1e- Arzt 1)._, Vix- Erfien Bandes erstes und zweitesHefi vis Weihnachcen 1824 incl. fe_n einiges OY c haben konnten, aufgxsordert,_sich Preis des Bandes von 4 Heften 2Thlr. oder 700 iIohanni 1812 bis Weihnach- 112 _ _ binnen eines _za res voi) der ersten Publication dtxse-r „. 3 Fl- Kr.
, ten 1815 .an Bekanntmachung _an, mec ihren Fordxrungxn oder Em- «211, 1)» W., Versuche im Gebiete des Civilrech 715 1Johanni 1824 bis Weihnacb- 18 __ __ wen_dur_1gen an die Genxrql-Direccion m Warschau 11. (_letztér 23565!)- Die Lehre von den unmöglich" ten 1826 incl. schriftlich xu_ melden; mdrmcnfaUs werden die gedach- Bedmgu_ngen aus den Quellen des römischen MM“
100 ! Weihnachten 1826. 2 __ ten Pfandbriefe fur verschollen crklärt, und aiif dyrcn systematisch entwickelt. 21,1 Bog. Geh. 1Thlr-6M
Eigenthümern ausaehändigt.
300 6 R0, 55,727 an 1000 U mir den Coupons fürs Lrße verhälmisse ilirer Bkiiezßy' erschüttert oder zerrunn. 200 4 und weite halbe Jahr 1830 für:: ersie und zwkiteÉWie '"“? Werke “"ck _bisher schon über W H" - . - , . 1000 20 aleahr 1831, färs eiiie uni,) zweite Halbjahr 1832_'und Kßauenkheichlag ersch[__enen sind, so findet scbdarr €Ordnung alv eine große Wohlthat; wn“ dankxn dir National-(Harde o wre auch furs erste Halbjahr 1833, und außerdem, ""t“ "ck eines, was 9" Laren durchaus "?kW- '
. , . ,., [' und ' ' . - ? Beispiel des Gehorsams gc en die durch das Gesetz gebotenen Pffick): aß der Coupon zum Pfandbriefe 1.111. (2. Wo. 65,127, “ck fur den praktischen HUMMW anwendbar Iten gegeben und dadurch dgcm Gesetze selbst den Sieg verschafft ha-
Z den. Wir hoffen, daß ihxe Hingcbung nicht mehr auf eine so harte .Probe geficllt wcrden wrrd, und da»; wir bei der Belobung ihres TMutbes nicht m_ehr grausame Verluste zu bcwcincn haben werden- 1 die in den Familien langes Leid imd nntrdülichcn Schmerz zurück- iehnng der letzten von den Kammern daß die Gesetze wieder ihr heiliges Frankreich ist der inneren
100 2_ fürz e_rste Halbjahr 1829, gahörend als Eigenthum dss ist" Das voräehende Werkchen ck darum WM“ 25 *; Geaftltcben 811111311»: 611010131; während dem letzten
Stelle die verlangten Duplicate ausgeßellt und dcn Die günstige Aufnahme, die der erße Theil die
D rewnowski. die Aufmerksamkeit, die Thibauc dieser Arbe!
«„
weise für Hufschmiede gLschrieben und behandelt niit
Modliboriyce Nr. 46 200 4 Krie * allein den Bkschla ' ' * ge verbrannt em ollen. _ 9 M und fur “ck sondern auchdxe Obudno Nr- 1 und 2 ZW ZZ ,:daß die Pfand'l-oriefx ].;n. (:. 170. 13,289, 117,965 ZZZ ZZFiFJLFZk-esjfkkn BWIN, entfiédhxnden Kran?!“ . . . un 121,833 ohne Coupons "eder an 1000 l., :* ö: . . [.;-ng. "WM?" tent MUMM Schubm Nr. 226 bis 229 incl. 400 32 rend der Majewskjschen Mixnorennetfi, wähéendgdßm faden fur die Prufungen xder Hufschmiede und _)tder “"e"" . b" 1000 20 Kriege in die Erde vergraben, vkrnjchtex wurden. _ ?_pferdchsißer MW Mik Hulfe desselben den BUN“ . WW “**-"V Nr- 212 400 8 Daß die Pfandbriefe 1.1". 1x. 170. 093, 1285, 2422, “"er TN“? sklbsk “"W"?" Und so sich vor Schaden __
5:4
net, die Verbreitung zu erleichtern. Bei der Gefahr
aewiß höchst willkommen seyn.
In Verbindum; mit mehreren der tüchtigfteu Thier- -
Versuche beim Publikum gefunden, insbesonderedze vorthealbqsten Beurtheilunaen ine Beck's Revert, Kin?s * Summarmm, Schunk's Rahrbuchern, und vorix'tsl'ch '
Summa. [ 2751 “|"" Deutsch amerikanischer Be * ' "és Pandéktenrechts ich k 10 - rgweiks-Verem. . „ ge_ en,: _har, lassep exwa._
Die unterzeichnete Direktion: ladet in_ Gemäßhcic MLT3tn]-JFF";«_FZÉJUWRVL.h5ch|kattgk_,?_;*m_
des Beschlusses des großen Raths sammcleche Action: aufnehmen w erd L_ ! Utcht mm erg
Versammlung,
ermeister und Rath der Stadt Loitz chm der Glasjabrikanx Chrißian Friedrich ierselbß aus die Ameise gema euer-Assexuranz-Soctetäc“ zu _ _ Glashutden-Gebäude nebü Mobiliar 077 ausgestellte Brand-Verischerungx- chtmäßigx Vorentbaltung seines fru- 7n Compagnons ibm m t nur „entzogen worden, cb bereits auf wi errechtli d in dritte Hände gebra
Wir Bürg kund: es hat ihm von der F Gotha über eine versicherten sub P(t). 106/ olice durch unre
Weise weiter sei, weshalb sr den seamwärtmen
sondern an verchay un _ denn ihm, Supplicanten, da
nos zu haltenden achtzehnten General- *
., . . . . _„mdem fie an die ihr bekannten Actionnaire noch , - .. . , eme besqndere Einladungdurch Rundschreiben ergehen 601ä3M'b' 0" ck" (:"W" “* ""“ M“"“' “'r lassen „ward, bringt sie hier: noch den_ §._24. der Sta- tuten in Erinnerung, und bittet, die ublichen Stimm-
Bergwerk-Vereins.
Archiv für civil. Praxis und in der 8th Ausgabe
Marienwerder, den 6. August 1834. najre ein , der . . . . . Gießen, un Juli 1834.
K n [„ e „ am_13. September d. I-_Nachmittags . o "* WeskprÖlißreétejtßenial-Landschafts- drei Uhr, im Saale des hiesigen Cassi; I. Rieker. ZZ
Schlosviaiz Nr. 2. m haben:
better: from :; Chinese 91.110... ber, te-iäiok '," 1101111011, 10 kn"- srieväa 111 lbs Lp uon. 2 70]. sauber broocbirt. 14711113
zettel am 11. und 12. September in den gewöhnlichen Wir empfehlen de ck: 4“ meiden werden di e d tli K di ' _ _ . . em . , _ _ _ nFreunden der Engnschen Spro . , e naß kor en chen re „te zu ekschbpf_xn- d e ihnen KZrYZelFFUiZdeFfTLntanebUYFHZIMMM, HLM! diese vorzuglich sehr correcte AuSgabe. __ aus Besor niß vor einer Zukunft bewilligt worden iind, Welche,
des Friedens und der leichten Wiederher- cklicherweise nicht eingetreten ist. Es ist _ eingef thFeit, daß in unseren Budgets wieder ein Gleichgewj t
Leipzig, im Juli 1831.
d r SUMME
Allgemeine
taatI-Zeitung.
Berlin, Freitag den 2210: August
. ké.-_„-_„- & ,--.,». * --,“'*',*,;-* „ -
schreibe „___ Aiavq .
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Des Königs Majestät haben den Kaiserlich Russischen Ge-
Feldmarschall Grafen Ludwig Adolf zu Sayn und
enstcin in den Fürstensiand zu erheben geruht.
es Königs Majestät haben den Dom-Vikar [)1'. Lucas . . zum Domherrn an der Dom-Kirche zu Paidlin zi: bcfdydern-
la_carreguy, indem dies? Dame den Antrag des Präfekten der und die deSfallsige Urkunde Allerhöchstcigcnhändig zu vollziehen
niederen Pyrenäen, dai; sie doch ihrem Gatten rathen Möchte IgerUhk-
Der Justiz-Kommissarius Theodor August Mertens u Genthin isk ugleich zum Nocarius im Dcparkemenr dcs Kö; iglichen Ober; andesZcrichts zu Magdeburg besxellc worden.
Jm Bezirke der Königl. Regierung _ ' , " Bromberg ist die erledigte evangelische Pfarrstelle in LVM zu 100 Gulden 206“ Preuß, PrämjenxC“Ikheine 56§.Br Schtozcken dem Prediger * * zu Danzig ist die erledigte
Neuwirth;
katholische Pfarrstelle in I)ie- dem (155792124911 Pfarrverwalter zu Pogmkcn, Cisielski; zu Gumbinnen isc die erledigte Pfarrstelle in Saalau dem bisherigen Pfarrer in Adlich-Klessoven, Werner, verlecx hen worden.
_ chau
Angekommen: Se. Excellenz der General-Lieutenant und Chef des Generalstabes der Armee, Krauseneck, von
Nordhausen.
Zeiiungs-Rachrichten. „A u s l a n 0.
Frankreich.
Nachstehendcs ist der wörtliche Jm le der gestern in der Deputirtcn-Kamtner angenommenen dreffe als Antwort auf die Thron-J
„Sire! Die Dcputirtcn:§€ammer
sodann auch für T ierär te 2 * Ew. Majestät an fie ergangenen Ruf bereitwilligft y z * Occonom "“ Stanmen »; neuerlich durch die Stimme :: Organe seiner
Paris, 14. August.
hat sich auf den ersten don eingefundext. Erst des Landes berufen, kommen wa“, dre Wünsche und Gefinnungen, Ihnen den "richtigen Atisdruck de_rsclben zu erkennen zu geben. d ge_xnäßigtc Politik ist allein dxr Regierung würdig, die Frankreich iich gewählt hat, und die wir _aufrecht zu
Die Charte von 1830 und die von dem ie, dic fortschreitcndc und regelmäßige cn Institutionen, die Freiheit und echten und die getreue Erfüllung
rechtmäßige redlicven und au - Eine liberale un
halten geschworen haben." egründete Dynast _ .Entwi elung der verfaffungsmäßiq
* Lande
'-:Ordnung, die Achtugg vor allen R _ '“;Yailer Pflichten, Einitcht und Würde it) der _Staats-Regierung und € eine vxrskändige und strenge Sparsamkeit bet der Verwaltung der öffentlichem Fonds, dies ist es, was _das Land mit an* der ZMachx, die sein Jntcreffe, al1'_der Energic,_die seine Ueberzeugung ibm eingiebt, verlangt. - Wir bcgrüßcn dic Wiederherstelltmg der
und der Armee, daß se die Ersten gewesen, die dem Landes das
Die friedliche Vol] verfügten Maßregeln bewei Ansehen in den Gcmüthern hehauvtcn. Bewegungen müde, und die gcwaltigcn Leidenschaften, dic fick) werdcn zucht ganz verschwinden vor
mit jedem Tage legen, den Fortschritten des qesunden Sinnes der Nation,
_ _ unterstützt _ durch eine feste und e_msichtxge Verwaltung, dic, streng gegen das Verbrechen, nachsichtig gegen den Jr'cthum, darauf bedacht ist, die Wunden zu heilen, die WM) unsere bürgerlichen Zwistigkeiten so _ Vorzüglich durch die Wahl aufgeklärter und tre_uer Beamten wrrd ne der Regierung jenes moralische Uc- bergxwwbt wiedergebey, das ihre vornehmste Kraft iii, und das durch so viele Unbesiändtgkeet der Mcnscdcn und Gesetze in den Augen des Volkes leider so sehr geschwächt worden ist. _ Auf solche Weise __ werden fick) die ungeheuren Hülf5mittcl des Landes entwickeln, die “ :. Eroberungen unseres Gcwcrbficißcs vermehren.
bösartig geworden find.
_ _ _ Die Aufnmnterun :: Welche die Industrie bei der letzten Ausücllung, die den Stolz Fran rei s ausmacht, von Ibncn, Sirc, erhalten hat,_ wird ihren Fort- Ysäirtxen einen neuen Impuls geben, und wenn n'c inmitten unserer traurigen Bewegungen zu einem so hohen Grade der Vollendung en konnte, welche Wunder dürfen wir dann nicht erst unter xhirmrnden Reiche de_r Gesetze und unter dem Schutze der öffentlichen Eintrgcht von ihr erwarten? » Ja, Sire, diese Hoff- nungen werden sich verwirklichen, und der Ackerbau, der zwar al-
le_rdings zunimmt, doch aber wahrhaft leidet und eine Verbesserung tik,i Z'“ sktnes Zustandes erwaxtet,_ fcrner der Handel, der, im Innern so lebhaft, nach außen hm cine rößcre Entwnkelung erfordert, werdcn _ 0 wie den öffentlichen Reichthum un- ter dem Etnfiuffe der Gesetze erhöhen, und diese Gcscße folien von uns mit all' der Reife erwo en werden, welche die Verschmelzung _ so verschiedenartiger Intcxe en erheischt. »- Aber, Sire, wie schön auch diese A_us'fic1_)t für die Wohlfahrt des Landes seyn mag, wie roß auch die lefsquellen sey_n mögen, die sie der Zukunft ver- kkßk- - dicse HulfsqueUcn wiirden ohne die Wiederherstellung der „1 Ordnung in den Finanzen, dieser erften Bürgschaft für die Ord-
. . ., Bei Unterxcichneten ist erschienen und in allenVuxb“ .. nung im Staate, unzureichend seyn- Inhaber der Police niche beßimmt kenne, zum Zweck HYWYZUYM“ oder durch genugsam WWUMWUÉ'W handlungen, iunacbß durch die Stuhrsche in Bern!»
der Erhebung von Brand-Entschädigungs-Geldern aber entweder das mehrgedachte Document ausliefern oder dex Gothaschen _Ban_k sonstige Sicherheit gewähren musse, nichts weiter ubrig _bliebe- als auf die gericht- liche Morcisixation der Police anzutragen, mit Bitte, die_ erforderlichen Proclamata zu erkennen und dann weÉtIer den Rezhtxn "Echse?! vßrßahren. d enn nun ie em e u e eeriret wor en: Elberfeld, am 13. August 1834. -
Solchemnach laden wr hiermittelß alle diejenigen, Die irektion des deut ch-amerikani en FMH" “' Fuchs- * e"dl welche an die von der Gothascben Feuer-Vecs-bemnss- D s fck ' i
den persönlichen Wohlstand-
d _ „ „ Es ist unumgänglich ndtbig, aß jenes Gleichgewicht zwischen Einnahme und Ausgabe, das Sie , Uns_hoffen lassen, erzielt Werde. Maj. Minister iich dem deutlich ausgesprochenen Wunsche des Lan- des, daß die Ausgaben nach der gewöhnlichen Einnahme berechnet m. 4 mm 1111 L Werden möchten, anschließen und demgemäß alle irgend zulässige Er-
svarniffe von selbß vornehmen, 1a, daß sie es wo möglich so ar ver-
Wiv rechnen darauf, daß Ew.
_ Dank der ufrechthaltun
iLellung der Ordnung, gl
Wir wissen, daß dies eine schwere Aufgabe i ,
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die Kammer wird aber diesen Zweck mit einer Behawlicbkeit ver- folgen, von der fie nicht abweichen kann, ohne ihr Man- da: zu Verlcßen. "- Wir werden die uns angekündigten Finanz- Gcsetze aufmerksam prüfen: wir zweifeln nicht, daß die in der [ev- ten Scsiion aufgcstellten Regeln getreulici) beobachtet, und daß die Ausgaben in die Gränzcn der gesetzlich bewilligten Kredite vcrschlos- sen worden seyn werdcn. - Wir wünschen, das Land so rasch als möglich in den Genuß dcr (Hesctzc zn schen, welche die Verheißun- gen der Charte vervollständigen soUcn; es ist dies eine heilige Schuld, die wir mit Vergnügen abtragen wexdkn. Die Vorschläge, die sick) «f die Ausführung der Traktatesi beziehen, sollen der Gegenstand der ernstlicbüen Prüfung seyn. * Wir wünschen uns mit Ew. Ma- jcüäi Glück zu der Lage unserer Verhältnisse mit den auswärti- gen Mächten. Der erwünschte Iiusgang des blutigen Kampfes- der so lange Portugal verwüstet hat, ist em wichtiger Schritt _:„u der Pacifizirung der Halbinsel. Der, der wah- ren _ Folicik Fcankrciciw so entsprechende Vcrtxag , dcn Ew. Mam ät mit dem Könige von Großbritanien, der Kö- nigin von Spanien und der Königin von Portugal ang- schloffcn haben, muß übrigens den heilsamsien Einfluß auf die Wiederherstellung des inneren Friedens in zweien Ländern haben, die wir mit Freuden die Bahn des Repräsentativ:Sysiems betreten schen. Ew. Maj. kündigen uns an, _daß Sie, |th eng mit En lapd Verbunden, sich gegenwärtig, im Etnverständniffe mit Ihxcn lltr- tcn, mit der Lage Spaniens beschäftigcn, wo neue Veankclungcn eingetreten sind; wrr hegcn die eifrigsicn Wünsche, daß ccn__Volk, an das uns so viele Bande knüpfen, Über alle Hindcrniffe iiegcn und 17.1) im Schoß: dss Friedens 0er Wohltlwtcn seiner Institutionen er: freuen möge. -* Ew. Maj. zeiqcn uns an, daß die Lage des Orients bkruhtgend sex), und das; allem Anschcinc nach nichts den allgemeinen Fricdcn iiören werde. Wir schmeicheln uns, daß Ihre Regierung diegro- ßen“, ragen hinsichtlich des Euwpäischen Gleichgewichts,dassc1)on duxcl) die- erlctzung dcrNationalitätPolens so crnsilici) gcfährdctworden ist, keinen Augenblick außer Acht [affen werde. «* Mit Vcrgnüget) ha- ben wir aus dem Munde Ew. Majestät Worte der Vercmrgxing vernommen, die eines hochherzigen nnd aufgeklärten Fürsten so war- dig snd. Wenn Sie, Sire, alle gutgcsinnte Bürgex um Ihren vcx'faffiingsmäßigen Thron berufen, so dürfen Sie ngiß seyn, daß Ihre Stimme Gehör finden wird. Vergebens haben feindselige Parteien es versucht, ihre Trümmer zu sammeln; wo der Haß nch verbündet, da nähern iich auch die Meinungen des Volkes, alle Abstufungen derselben gleichen sich aus", und im Schoße der_ großen Franzosen:Familie, die unter Jhrcm schützenden Scepter, Sire, ver- einigt ist, werden Sie sich der Liebe des Vaterlandes, dieses edelsten Lohnes, den der König eines freien Volkes nur wünschen kann, zu erfreuen haben.“
Ueber die gestrige Sißung dcr Deputirtcn-Kammer, in Wel- cher die Debatte Über die 00135: Adresse begann und ngleich quel) becndigt wurde, - seit mehreren Jahren der erste Fall einer so üb-Irciltcn Berathung, - iii noch manches Interessante nach- zuholen. Herr Langlais-d'Amilly, der die DiScussion eröff- nete, trug auf folgenden Zusatz zu dem Paxagraphcn über die Spanischen Angelegenheiten an: „Kein Creigniß wüi'de der Aufmerksamkeit Ewr. Majestät würdiger seyn, als der dem Ver- nehmen nach von der Spanischen Regierung gefaßce Entschluß, ihre öffentliche Schuld wiilkürlich zu reducircn. Diese Schuld, in welcher eine bcträchciiche Masse Französischer Kapitalien an- gelegt ist, könnte nicht ermäßigt werden, ohne daß das Interesse Frankreichs compromitcirt und alle Grundsätze: der BilliZkeir, die einer Repräsentativ-Regierung stets zur Richtichnurdienen müffen, verletzt würden.“ Der Finanz-Minister behieli sich dic Bekämpfung dieses Antrages bis zur C'körcerung der einzei- nen Paragraphen vor; als diese indessen zur Berathung kamen, wurde mit solcher Eile abgestimmt, daß Niemand mehr an ]e- nen Antrag dachte. Von den übrigen Vorträgen, die im Laufe der allgemeinen Debatte noch gehalten wurdcn, war der des Hrn. Janvier ohne allen Zweifel der gehaltvollxke. (Einen Auszug aus dieser Rede haben wir bereits vorgestern mitgetheilt.) Selbst das Journal des Débats läßt dem Herrn Janvier, obgleich er ein Repräsentant der legitimisrischen Partei ist, Gerechtigkeit widerfahren und äußert am Schlusse eines" Artikels, worin sein Unwillc über das Stillschweigen der Minister bci den doppelsn- nigen Phrasen des Adreß-Entwurfs in jeder Zeile durchblickt (s. unten): Niemand werde Herrn Janvier Redner-Talent und eine gewisse Wärme im Ausdrucke absprechen, die den gU_-' ten Gesch1nack und das Gefühl des Schicklichen doch nie belei- dige. Nachdem die Liste der eingeschriebenen Redner durch die freiwillige Vcrzichtleifiung von 14 bis 15 Deputirten aiif das Wort rasch erschöpft war, verlas der Präsident des einzelnen Paragraphen der Adresse. Der 1ste Paragraph gab zu gar keinen Bemerkungen Anlaß. Für den 2ten,_ wxl- chor also anhebt: „Eine liberale und gemäßigte Politik ist allein der Regierung würdig“, hatte der General Bugeaud folgende Abfassung in Antrag gebracht: „Die liberale und ge- mäßigte Politik, die Ihre Regierung bisher befolgt hat, War allein der Würde und den Interessen Frankreichs angemessen.“ Es ist sehr bemerkenswerth, daß dieser Antrag gar keine Unter.- stüßung fand, mithin nicht einmal zur Abskimmung gebracht wurde, um so Bemerkenswwthct', als das Journal du Commerce noch Tags zuvor auSdrücklicl) darauf hingewiesen hatte, daß Hr, Etienne (Verfascr der Adresse) absichtlich jene Wendung ge- wählt habx, um dadurch zu verstehen zu geben, daß die Kammer nicht geradezu die bisherige Politik der Regierung als eine liberale und gemäßigte betrachte. Da die Adresse überhauyt mehrere jolcher Stellen enthält, die einer doppelten Auslegung fähig sind, so scheint es fast, daß dies der Grund war, weshalb man sick) nicht in eine ausführliche Erörterung dieser Ste_l- len einlassen mochte; man zog es vor, sich gegenseitig zu beobachten, über jene Stellen leicht hinWeg Fu schlüpfen und es Jedem zu überlassen, sie nach Belic en zu deu- ten. Nur über einen dovpelfinnigen Saal:. des 3. §. kam es zu einer ganz kurzen Erklärung zwischen Herrn Etienne und dem Minister des öffentlichen Unterrichts. In diesem Salze heißt es nämlich, daß man vorzüglich durch die Wahl aufgeklär- ter: und treuer Beamten der Regierung ihr moralisches Ueber- gewichc wiedergeben würde. Der Oberst Lamy schlug vor, statt wiedergeben zu sagen: erhalten. Herr Etienne be- merkte darauf, es sey eine allgemein anerkannte Thatsache, daß nicht sowohl die Verwaltung des Landes, als die Regierung im
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Allgemeinen durch die Volks-Aufläufe und die mannigfachen Er- schütterungen, deren Zeuge das Land gewesen, ein wenig von ih- rem moralischen Uebergewicht und der ihr nöthigen Achtung ver,- loren habe; er berufe sich dieserhalb auf alle höhere Staats-Be- amten, ob sie nicht sämmtlich Klage daM'ber führten, daß sie m ihren Departements nicht mehr des Vertrauens gcnöffen, auf weiches fie ein Recht hätten. Hiernach glaube er, daß die_von ihm gewählte Abfassung den Begriff, den er damix verbinde, vollkommen wiedergebe. Herr Guizot erwiederte, daß er _in diesem Sinne gegen den Salz nichts einzuwenden habe, 11in- mehr demselben vollkommen beipflichte; er halte es sogar fur gut, daß die Kammer den Wunsch ausdrücke, die Regierung möge durch eine größere Beständigkeit in den Menschen_ und Gescßen das oftmals verlorene moralische Uebergewißhz Wixderk erlangen. Herr Laffitte bemerkte sehr richtig, daß er seiner- seits diese Austegung nicht gelten lassen könne, und nach de_r Annahme des §. fügte Herr Odilon-Barrot hinzu: „Wir haben, wohl verstanden , bloß den Paragraphen, nicht aber den Kommentar, den der Herr Minister dazu geliefert hat, angenommen.“ Bei dem 5ten §. entwickelte der General De- marqay ein Amendement zu Gunsten des Ackerbaues, konnte dasselbe aber nicht durchseßen. Zwei andere Amendements fan- den eben so wenig Unterstüßung. Endlich gelangte man zu denjenigen Paragraphen, welche die auswärtige Politik be- treffen. Herr Bussiéres trug auf folgenden Zusah zu dem 9“. über die Angelegenheiten des Orients an: „Die völlige Un- abhängigkeit derPforte und die Integrität des Osmanischen Ge- biets find die Bürgen der Unabhängigkeit und Freiheit von Europa. Frankreich weiß dies und empfängt daher mit Freuden C'w. Maj. Zusicherung in dieser Beziehung.“ Dieser Antrag wurde verworfen. cri“ v. Tracy verlangte darauf seinerseits, daß man fich über olen bestimmter ausspreche, als solches in dem Adreß-Entwurf geschehe. Zu dem Ende schlug er vor, an der Stelle, wo von der angeblichen Verletzung der Nationalität Polens die Rede ist, Folgendes hinzuzufügen: „. . . . . jener Nationalität, deren Wiederherstellung der Gegenstand der Sorge aller aufgeklärten Regierungen und der Französischen ReZierung insbesondere seyn muß.“ Dieser Zusaß fiel in wischen e enfalls durch, jedoch nur mit schwacher Stimmenmehr eit. Kein einzi- ger der Minister fand sich übrigens veranlaßt, über die, die aus- wärtige Politik Frankreichs bctreffendcn Paragraphen das Wort zu ergreifen. _
Zu dem heutigen Blatts des Journal des Debats liest man in „Bezug auf diese Sißung einen Artikel, woy'n es heißt; „Niemand wird ohne Verwunderung lesen, daß die Adresse der Deputirten-Kammer in einer einzigen Sißung und fast ohne irgend eine Berarhung angenommen worden ist. Das Ministe- rium hat nicht gesprochen, die Opposition hat nicht gesprochen, der iZEkZ-yakti eben so wenig, Jeder behält fich vor, die Adresse nach Belieben auszulegen. Der Berichterstatter, Herr Etienne, übernahm es, den zweideutigen Phrasen einen Sinn zu unterlegen, der Jedermann zufrieden stelle, und das Ministe- rium beeilte sich, um dem Herrn Etienne an Gewandtheit nicht nachzusehen, selbst diejenigen Amendements zurückzuweisen, die von den Mitgliedern der Majoritäc vorgeschlagen wurden, um jenen Doppelsinn zu entfernen, so daß diejenigen Leute, die vor allen Dingen Klarheit wünschen, diesmal ministerieller als dasMinisierium selbst waren. Was uns betrifft, so erklären wir ohne Umschweif, daß es uns tief betrübt hat, eine feierliche und ernste Debatte in eine parlamentarische Komödie ausarten zu sehen. Wenn die Mi- nister mit dem Adreß-Entwurf wirklich zufrieden waren, wenn sie wirklich fanden, daß er schmeichelhaft und ermuthigend für sie sey, warum sagten sie es nicht, warum dankten sie nicht den Verfassern desselben? Eben io unmännlich und ungeschickt er- scheint uns das Stillschweigen der Opposition. Darf diese fich zu einigen doppelsmnigen Phrasen wahrhaft Glück wünschen, wenn sie es nichc einmal gewagt hat, ein einziges Wort zu sa- gen, aus Furcht, daß dieses Wort die Majorität aus ihrem Schlummer wecken und einen Kampf herbeiführen könnte? Denn ohne Zweifel würde ein einziges offenes Wort, sey es von den Bänken des Ministeriums, oder von denen der Opposition, au- genblicklich jene anscheinende Zufriedenheit verscheucht haben, die Jedermann heuchelte, Niemand aber wiklich empfand. Von beiden Seiten spielte man den Schlauen; man lachte stch ins Gesicht, hielt sich für sehr gescheidt und war doch bloß schwach. Wer wird bei diesem berechneten Stillichweigen gewinnen? Das Ministerium? Gewiß nicht. Alle spätere Erklärungen des- selben wiegen nicht einige wenige Worte von der Rednerbühne herab auf. Die Opposition? Eben so wenig; denn wenn sie schweigt, so ist dies stets ein Beweis, daß ste_Furcht hat. Wer ist denn also Sieger in diesem Kampfe geblieben? Niemand: beide Theile haben die Flucht ergriffen, und das Schlagitfeld isi leer geblieben. Wir gestehen inzwischen, daß diese Desertion uns besonders in dem Interesse des Ministeriums betrübt. Es sollte uns leid thun, wenn man jene encrgischx und offetze Politik auf- gäbe, die bisher allen Hindernissen kräftig die Stirn bot. Nur dadurch, daß man die schlechten Absichten wmgt, a_ns TageSlichc zu treten , macht man sie ynschädlcch. er Sytßfindige tritt nur da kühn auf, wo man nicht_Muth genug hat, _thn zu fragen, was er eigentlich wolle. War dies wohl _die Politik Casimir Pé- riers? Duldete er wohl je hämische Rencen en? Zwaxig er nicht vielmehr jedeSmal die Kammer, fich offen f r oder wcder ihn zu erklären? Warum hat nun nicht auch 1th das Ministerium die Kammer geradezu gefragt", ob sie unter jener libexalen und ge- mäßigten Politik, von der in der Adresse die Rede ist, nicht die- jenige verstehe, welche die Regierung seit ZIahren befolgt habe? Warum läßt man es im Dunkeln, ob die Kam_mer den Mini- stern eine Empfehlung für die Zukunft oder em Lob für die Vergangenheit ertheiien will? Der Himmel gebe, daß wir nicht oft ähnliche Si?ungen erlehen! _Das Resultat derselben ist gleich nachtheilig ür das Ministerium, für die Oppofition und für die ganze Kammer.“
Durch eine Königl. Verordnung vom 5ten d. wird verfügt daß vom 1. Januar 1835 an ali: Wechsel und Schuid-Verscyrci
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